Was ist faul am Biogas?

von Tritium
Nur recht selten rückt das sogenannte ‘Bio’-Gas in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Dabei ist es, neben Wind und Sonne, eine der drei Säulen der Energiewende und tatsächlich sogar die wichtigste, denn als einzige ‘Erneuerbare’ Energiequelle hängt sie nicht von den zufälligen Launen des Wetters ab und kann bedarfsgerecht Strom erzeugen – zumindest im Prinzip. Biogas fällt daher in der Triade der ‘Erneuerbaren’ natürlicherweise die Rolle eines grundlastfähigen Ausgleichspuffers zu, der einspringt, wenn die Leistung der beiden anderen nicht ausreicht. So lange es keine brauchbaren Stromspeicher in der benötigten Größenordnung gibt – und das ist auch in Zukunft nicht absehbar, vor allem, da nicht das geringste unternommen wird, um solche Speicher zu errichten – ist Biogas unersetzlich, um den Anteil der Erneuerbaren weiter zu steigern.


Warum ist Biogas dann so wenig präsent?

Liegt es daran, dass es ein problemloser Energieträger ist und daher nicht für Schlagzeilen sorgt? Ist es ein echter Lichtblick, der ruhig und zuverlässig seinen Teil zum Grossen Plan beiträgt? Oder ist es eher das schwarze Schaf in der ohnehin recht räudigen Herde, über das man lieber nicht redet?

EINE BEGRIFFSKLÄRUNG

Wie im weiteren Verlauf näher ausgeführt wird, ist ‘Bio’-Gas alles andere als ‘Bio’ im Sinn von ökologisch, naturschonend und umweltfreundlich. ‘Biogas’ ist eine Propaganda-Wortschöpfung. Faktisch handelt es sich um Faulgas, das in Bio-Reaktoren hergestellt wird. Im weiteren werden diese technisch korrekten Begriffe verwendet.

STATUS QUO UND DIE PLÄNE FÜR DIE ZUKUNFT

An sich müsste Faulgas aus physikalisch-technischen Gründen der bedeutendste erneuerbare Produzent werden, denn die beiden Konkurrenten Wind und Sonne haben nur eine mittlere Verfügbarkeit von ca. 15,6% Vollast-Stunden:

2012

Effektive Verfügbarkeit (% Vollaststunden)

Anteil an der Stromerzeugung

Wind

19%

7,7%

PV

10%

4,7%

15,6% Effektives Mittel

12,4% in Summe

Um ganzjährig ohne Speicher und nur mit Faulgas als Regelenergie eine stabile Versorgung aufzubauen, müsste rechnerisch rund 84% des Stroms aus Biomasse hergestellt werden. Bei diesem optimierten Mix müsste der weitere Ausbau von Wind- und Solarenergie, der mit 12,4% schon nahe am optimalen Wert von 15,6% liegt, bereits jetzt fast völlig völlig gestoppt werden.

Es kommt allerdings praktisch nie vor,dass sowohl Wind als auch PV gleichzeitig die volle Nennleistung abgeben. Selbst bei optimaler Wetterlage (Wolkenloser Himmel zur Mittagszeit bei gleichzeitigem Starkwind) erreichen Wind und PV kaum mehr als etwa 70% ihrer Nennleistung. Das heisst, dass bis zu 22% Wind- und PV-Strom erzeugt werden können, ohne dass es nötig ist, zu Spitzenproduktionszeiten Übeschüsse zwischenzuspeichern; allerdings müssen dann alle anderen Erzeuger völlig heruntergefahren werden, da Wind + PV dann den gesamten Strombedarf allein decken.

Szenario 1: Weder Sonne noch Wind liefern Strom,Faulgas deckt 100% des Bedarfs
Szenario 2: Durchschnittliche Erzeugung durch Sonne und Wind, Faulgas liefert 78% des Bedarfs
Szenario 3: Sonne und Wind liefern unter optimalen Bedingungen 100% des Bedarfs, Faulgas ist abgeschaltet.

Diese Verteilung, bei der Faulgas 78% der gesamten Stromversorgung übernimmt, ist jedoch von vorne herein unrealistisch. Biomasse enthebt nicht davor, riesige Speicher bauen zu müssen, um mehr Wind- und PV-Strom bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen, da bei der Steigerung des Anteils über die 22% hinaus zwangsläufig nicht direkt verwertbare Überschüsse entstehen, die zwischengespeichert werden müssen.
Es ist in diesem Zusammenhang bemerkenswert, dass zwar ein kurzfristiges Ausbauziel für Faulgas besteht (6% des Erdgasverbrauchs bis 2020), aber keinerlei Vorstellung darüber vorliegt, welchen Anteil Faulgas im Endausbau der ‘Energiewende’ spielen soll. Das ist natürlich leicht verständlich, denn sobald dies konkretisiert würde, käme die unangenehme Wahrheit, dass die Energiewende undurchführbar ist, noch deutlicher zum Vorschein.
Dennoch muss dem Faulgas aufgrund seiner herausragenden, einzigartigen Eigenschaft der bedarfsgerechten und regelfähigen Stromerzeugung zweifellos eine große Bedeutung zukommen.

Das ist auch an den ‘Autarkie’-Projekten, den ‘Energiedörfern’ und ähnlichem erkennbar, denn immer spielt dabei das Faulgas eine sehr bedeutende Rolle.

GRENZEN DES WACHSTUMS

Faulgas ist die flächenintensivste Form der Energiegewinnung und ist zudem auf möglichst gute, ertragreiche Ackerflächen angewiesen, tritt also in direkte Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion.

Von 1999 bis 2010 wuchs die Zahl der Biogasanlagen von etwa 700 auf 5905, die insgesamt rund 11 % des Stroms aus erneuerbaren Energien produzieren.

Wikipedia:

Ende 2011 waren in Deutschland rund 7.200 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Anlagenleistung von ca. 2.850 MW in Betrieb. Damit ersetzen Deutschlands Biogasbauern mehr als zwei Atomkraftwerke und versorgen über fünf Millionen Haushalte mit Strom.

Der Ausstoß von 8,5 Millionen t CO2 konnte so vermieden werden, was knapp 1 % der deutschen Treibhausgasemissionen entspricht. Für die Substratbereitstellung wurden 400.000 ha Anbaufläche benötigt, was 2 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Flächen entspricht. Es wird angenommen, dass die Erzeugung von Bioerdgas bis 2020 auf jährlich 12 Milliarden m³ Biomethan ausgebaut werden kann. Das entspräche einer Verfünffachung der Kapazitäten des Jahres 2007.

[Anmerkung: Diese Zahlen in Wiki sind irreführend geschönt!
Zum Beispiel wird von ‚installierter elektrischer Leistung‘ gesprochen, da die Anlagen aber keinesfalls 100% der installierten Leistung liefern, sondern bestenfalls 75 -80%, ersetzen sie keine 2 KKW’s, sondern gerade mal 1 1/2 und auch die ‚Versorgung von 5 Millionen Haushalten‘ ist eine glatte Lüge, denn Haushalte verbrauchen nur 1/4 des gesamten Stroms, zur Versorgung gehört aber auch der Anteil für Industrie, Verkehr, Gewerbe. Tatsächlich deckt Faulgas rund 3,5% des Strombedarfs oder versorgt 1,35 Millionen Haushalte.Auch die ‚verfünffachung‘ bis 2020 ist irreführend, da sie auf das Basisjahr 2007 bezogen ist und nicht auf das aktuelle Jahr 2010 – Es zeigt sich wieder einmal, dass Wikipedia als Quelle bei ideologisch befrachteten Themen äusserst unzuverlässig ist]

2 % der gesamten deutschen Ackerbaufläche konnten 1 % der deutschen CO2-Emissionen vermeiden. Wenn also ALLE Ackerflächen Deutschlands ausschliesslich der Energieerzeugung dienen würden, würde das nur die Hälfte der fossilen Brennstoffe ersetzen.

In 2020 werden, für die projektierte Menge von 12 Milliarden m3 Methan, bei einem Ertrag von ca. 7000m3/ha, 1,7 Millionen Hektar beste Ackerböden dafür benötigt, die dann überwiegend mit Mais-Monokulturen bepflanzt sein werden. Deutschland hat aber nur insgesamt 11,9 Millionen Hektar Ackerfläche! Das wären also 15 % und das kann wohl auch als absolute Obergrenze betrachtet werden. Diese 15% unserer Ackerfläche liefern dann ganze 8% unserer Elektrizität – ein Tropfen auf den heissen Stein, mehr nicht.

Einige Kennzahlen:

Gesamte Ackerbaufläche

11,9

Millionen Hektar

Ertrag aus 1 Hektar Mais

7000

m3 Methan

Strom aus 1 m3 Methan

3,3 – 4,3

kWh

Stromverbrauch Deutschland

550

TWh/Jahr

Es ist also völlig illusorisch, dass Faulgas jemals die Rolle als Regel- und Grundlast-Energie spielen kann, die es eigentlich spielen müsste. Und das liegt einfach daran, dass die Energiedichte von agrarisch erzeugter Biomasse viel zu gering ist. Um auch nur ein einziges Kraftwerk mit 1000 MW Leistung zu ersetzen, sind 280.000 Hektar Ackerfläche nötig. Das ist ein Quadrat von 53 km Seitenlänge – eine riesige Maiswüste zu deren Durchquerung man 2 – 3 Tage lang zu Fuß unterwegs wäre. Das grösste Naturschutzgebiet Bayerns, die ‘Allgäuer Hochalpen’, hat übrigens nur eine Fläche von 20.797 Hektar.

EXORBITANTE KOSTEN

Die Subventionierung der Faulgas-Verstromung ist ein fast undurchdringliches Dickicht an Grundvergütungen, Zuschlägen, Boni und Bedingungen. Glücklicherweise gibt es ‘amtliche’ Berechnungsbeispiele über die effektiven Subventionszahlen:

Vergütungssätze, Degression und Berechnungsbeispiele nach dem neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom 04. August 2011 (‚EEG 2012’ )

Darin werden anhand von Beispielen Vergütungen zwischen 15,9 und 20,9 Ct/kWh genannt.

Die Bürgerinitiative Melzdorf hat folgende interessante Grafik erstellt:

Aus beidem zeigt sich klar: Faulgas ist die mit weitem Abstand teuerste ‘erneuerbare’ Energie.

Nicht so offensichtlich:

Diese Subventionen werden nicht für regelbare Anlagen bezahlt, die Strom bedarfsgerecht ins Netz einspeisen, sondern für die planlose – und weitaus billigere – Einspeisung nach Gesichtspunkten des Erzeugers. Der Erzeuger produziert naturgemäss am billigsten, wenn er möglichst gleichmässig Strom liefert, ohne zu fragen,ob der gerade gebraucht wird oder nicht; dadurch spart er sich einen Vorratstank und er kann den Gasmotor sehr viel kleiner halten, denn wenn er die gleiche Menge Gas nicht rund um die Uhr, sondern bei Bedarf, vielleicht nur an wenigen Stunden des Tags, einspeisen soll, müsste natürlich der Motor/Generator um ein vielfaches grösser dimensioniert werden und würde dementsprechend viel mehr kosten. Im Regelbetrieb, der eigentlichen Stärke des Faulgas-Stroms, müssten also noch deutlich höhere Subventionen gezahlt werden, als es jetzt der Fall ist. Derzeit unterstützt Faulgas die konventionellen Kraftwerke in keiner Weise bei der Netzstabilisierung, sondern ist im Gegenteil selbst ein Parasit wie Wind und Sonne.

SCHÄDEN DURCH MAISANBAU

Mais ist eine Pflanze, die einfach nicht gut für den Boden und nicht gut für die Natur ist. aber sie liefert praktisch den höchsten Faulgas-Ertrag und ist daher die Energiepflanze der Wahl:

 

Auswirkungen der Ausbauziele zu den Erneuerbaren Energien auf Naturschutz und Landschaft – GFN – Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutzplanung mbH

Wiki:

Der Anbau von Mais ist ökologisch umstritten. Mais (Zea mays) ist ein Gras tropischen Ursprungs. Der Anbau erfolgt so, dass Frost vermieden wird, die Aussaat also spät im Jahr stattfindet, die Pflanzen im Mai/Juni gut wachsen und die Ernte Ende September beginnt. Während des größten Teils des Jahres liegen die mit Mais bepflanzten Acker somit frei und werden durch Wind und Regen erodiert. Dadurch kann es zum Eintrag von Pestiziden und Dünger in naheliegende Gewässer, aber auch ins Grundwasser kommen. Der Anbau von Mais in Europa ist ohne diese Hilfsstoffe gar nicht möglich. Dies stellt ein Problem dar, da es sowohl zu Eutrophierungen als auch zu Verlandung der Gewässer kommen kann. Ebenso kann es zu Verwehungen von großen Mengen Staub aus trockenen Äckern kommen, was wiederum die Bodenfruchtbarkeit beeinträchigt, weil hierdurch wichtige Bodenbestandteile verloren gehen; es besteht langfristig die Gefahr der Wüstenbildung, was insbesondere in den USA bekannt ist.

Durch den großflächigen Anbau von Mais-Monokulturen zur Produktion von Biogas kommt es zu weiteren ökologischen Auswirkungen. Weideland und Feuchtwiesen werden in Ackerland umgewandelt, Brachflächen wieder genutzt. Dies hat Auswirkungen auf Vögel (z. B. Kiebitz, Lerche, Storch) und andere Tiere, die dadurch Nahrungs- und Brutgebiete verlieren.

Die Nitratbelastung durch Faulgas-Gülle und Maisanbau gefährdet unser Trinkwasser

Die Schäden sind so offensichtlich, dass selbst lammfromme Medien und Organisationen dagegen aufbegehren. Eine Auswahl:

Das Erste: Biogasanlagen gefährden Grundwasser

In vielen Regionen hat es seit 2006 einen massiven Zubau von Biogasanlagen gegeben, vor allem in Regionen mit intensiver Tierhaltung. Das wird zu einem Problem für das Grundwasser. Denn wenn zu viel Gülle und Gärreste auf die Felder kommt, gelangt Nitrat ins Grundwasser. Das hochlösliche Salz kann sich im menschlichen Körper zu Nitrosaminen umwandeln. Die stehen im Verdacht, Krebs zu verursachen.

Egon Harms vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband beobachtet, dass die Nitratwerte seit 2006 stark steigen, vor allem südlich von Oldenburg, einer Region mit sehr vielen Mastställen und Biogasanlagen. Der Grund: die Zunahme von Biogasanlagen, sagt Harms.

NABU: Energie-Mais nur mit Umweltauflagen

Angesichts des anhaltenden Booms von Biogasanlagen warnen der NABU und der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) vor negativen Konsequenzen für Natur und Landschaft. „Der zunehmende Anbau von Energiemais hat erhebliche ökologische Risiken und Auswirkungen auf die Artenvielfalt zur Folge“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

So werden im Einzugsgebiet von Biogasanlagen vermehrt Grünland- und Stilllegungsflächen zu Maisäckern umgewandelt. Der Trend zur Monokultur führt zu einer erhöhten Bodenerosion und Grundwasserbelastung sowie zu einem massiven Verlust wertvoller Lebensräume. Zudem hat die Entwicklung Auswirkungen auf die Pachtpreise, wodurch der Druck auf Naturschutzflächen wächst. In der Folge sinkt auch die Akzeptanz der Anlagen bei Bevölkerung.

Die Zeit: Biostrom, nein danke!

Die meisten Biogasanlagen belasten die Umwelt deutlich mehr, als sie ihr nutzen. Sie zerstören die Artenvielfalt, schädigen Gewässer und das Klima.

Intensive Landwirtschaft: Zahl der Feldvögel hat sich halbiert

Lerche, Kiebitz, Rebhuhn – die Zahl der Feldvögel in Europa sinkt dramatisch. Seit 1980 hat sich der Bestand halbiert. Als eine Ursache gilt der massenhafte Anbau von Energiepflanzen wie Mais. Naturschützer fordern, dass mehr landwirtschaftliche Flächen stillgelegt werden.

Deutschlandradio: “Für den Menschen hochgradig gefährlich”

Biogasanlagen sollen dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Dafür wird in großem Stil Mais angebaut – auch mit Hilfe des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat. Dabei jedoch handele es sich um ein gefährliches Gift, warnt Reinhild Benning vom BUND.

Greenpeace: Biogas – Fehlentwicklungen korrigieren!

Der Großteil der Biogasanlagen ist heute keineswegs „Bio“, sondern wird mit konventionell sehr intensiv angebauten Pflanzen, vor allem Mais, betrieben. Mais ist ein Humuszehrer, baut also Kohlenstoff im Acker boden ab und wird zudem intensiv mit Stickstoff gedüngt, was wiederum besonders klimaschädliche Lachgasemissionen zur Folge hat.

Biogasanlagen stellen zudem aufgrund ihres Flächenbedarfs für die Substratherstellung keine nachhaltige Lösung des Energieproblems dar.

TAZ: Bioenergie – Die gelbe Gefahr

Landwirte profitieren vom Maisanbau für Biogasanlagen. Monokulturen sind jedoch eine Gefahr für die biologische Vielfalt und die traditionelle Landwirtschaft.

Mais ist der Hauptrohstoff mit dem die Biogasanlagen gespeist werden. In manchen Regionen beanspruche der Maisanbau für Futtermittel und Biogasanlagen bereits über 50 Prozent der Ackerfläche, sagt Uwe Baumert, Bioenergieexperte des Naturschutzbundes (Nabu) Niedersachsen. Diese zunehmende “Vermaisung” stelle ein ökologisches und ökonomisches Problem dar. Die entstehende Monokultur bedrohe die biologische Vielfalt in vielen Regionen. “Tiere finden keine Nahrung mehr und verlieren ihre Lebensgrundlage”, sagt Baumert. Außerdem führe der verstärkte Maisanbau für Biogasanlagen zur Flächenkonkurrenz, die wiederum hohe Pachtpreise verursache.

Dazu komme noch der gestiegene Stickstoffgehalt im Grundwasser. An einigen Orten seien die vorgeschriebenen Grenzwerte bereits erreicht, sagt Christian Meyer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen in Niedersachsen

Die Liste lässt sich nach Belieben fortsetzen.

Aber diese Beispiele genügen, vor allem da sogar die Allergrünsten das Problem erkannt haben und ziemlich entsetzt sind.

Doch nicht nur der Gasmaisanbau, auch die Faulgas-Reaktoren sind tickende Bomben:

FAULGAS-REAKTOREN ALS GEFAHR FÜR MENSCH UND UMWELT

Gasexplosionen sind nicht selten

Meldungen über schwere und schwerste Gewässervergiftungen, Explosionen, Grundwasserbelastungen und sogar Freisetzung gefährlicher Erreger sind in Zusammenhang mit Faulgas-Reaktoren beinahe täglich zu finden, wenn auch meist nur in den Lokalnachrichten.

Eine kleine Auswahl:

BR: Zu viele Unfälle in Biogasanlagen

Alle sechs Minuten ein Störfall, so schätzt der Landesfischereiverband. Und 40 schwere Unfälle pro Jahr im Freistaat, rechnet man die Zahlen der Versicherungskammer Bayern hoch. Biogas ist alles andere als harmlos. Nur sind sich viele Landwirte dessen nicht bewusst.

Am Wasserwirtschaftsamt in Pfarrkirchen werden alle Unfälle in Biogasanlagen protokolliert, bei denen Gewässer in Mitleidenschaft gezogen wurden: In den letzten acht Jahren wurden 50 erhebliche Gewässerverunreinigungen ausgehend von den 95 Biogasanlagen des Landkreises verzeichnet, berichtet Hannes Berger vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, Servicestelle Pfarrkirchen.

Wie viele Unfälle jährlich in Deutschland passieren, darüber gibt es keine gesicherten Zahlen. Doch Beispiele findet man überall. Vor zwei Jahren gab es eine Explosion in Riedlingen in Baden-Württemberg: Erst brach der Tank, dann schlug ein Funken über. Vier Millionen Liter Gülle liefen aus. 2008 platzte in Neubruchhausen in Niedersachsen ein Güllebehälter und setzte eine Million Liter Gärsubstrat frei. Ein Teil davon schwappte in den nahen Fluss, die Hache. 2005 verströmten in einer Anlage im niedersächsischen Rhadereistedt, in der Schlachtabfälle verwertet werden, totgiftige Gase. Vier Menschen starben.

Faulgas-Gülle tötet nicht nur Fische. Viele Gewässer sind nach Unfällen auf Jahre hinaus biologisch tot.

Man muss ich das mal vorstellen. 95 Biogasanlagen hatten 50 erhebliche Gewässerverunreinigungen in acht Jahren, Jede Anlage also statistisch mehr als einen schweren Störfall im Lauf ihrer zwanzigjährigen Lebenszeit.

Das sollte mal in einem Kernkraftwerk passieren…

Aber auch jeder andere Gewerbebetrieb, der sich so etwas leisten würde, wäre am Ende, dem Betreiber würde gnadenlos die Betriebserlaubnis entzogen, die Versicherung würde sich schlicht weigern, in Haftung zu treten. Trotz dieser katastrophalen Zustände gibt es aber nicht einmal deutschlandweite Zahlen! Dass solche Zustände möglich sind,zeigt, wie geradezu mafios hier Lobbyismus und politisches Glaubensbekenntnis zusammenarbeiten,um einen gigantischen Skandal zu vertuschen.

Die enorme Unfallquote liegt nicht zuletzt daran, dass ganz gewöhnliche Bauern ohne die geringste Sachkenntnis solche Anlagen verantwortlich betreiben dürfen, zweifellos, um den ohnehin exorbitanten Profit noch weiter zu vergrössern* – In jeder anderen Umgebung müssen vergleichbar hochgefährliche Anlagen von einem Ingenieur überwacht werden!

*Siehe dazu auch: Das EEG-Monopoly

Der Spiegel: Die Bauernopfer

Gärtanks explodieren, Gülle oder Gärreste laufen aus und vergiften Bäche – fast wöchentlich havarieren Biogas anlagen. Schuld sind Schlamperei sowie Unwissen der Landwirte.

Wolfgang Stachowitz erlebt Unfähigkeit und Schlamperei jede Woche. Der Ingenieur aus Kiel arbeitet als Gutachter für Versicherungen und veranstaltet Sicherheitsschulungen. Bei seinen Hofbesichtigungen erlebt er Bastler wie jenen Bauern, der sich für die Gasleitungen seiner Anlage Plastikrohre im Baumarkt kaufte und zusammensteckte. Als der Bauer bemerkte, dass die Rohre durch Sonnenlicht porös werden, bestrich er sie mit einer gelben Farbe.
“Manche Betreiber sind überfordert mit den Pflichten, die sich für sie aus den Gesetzen und Verordnungen ergeben, oder kennen diese nicht”, sagt Stachowitz. “Andere wollen es billig und schnell haben.”

In welchem Zustand sich viele Anlagen befinden, steht in einem Bericht der Kommission für Anlagensicherheit (KAS). Gutachter prüften 159 Biogasanlagen, bevor diese in Betrieb gingen. Bei 80 Prozent davon fanden sie schwere Mängel: Gasmelder fehlten; Betreiber hatten Fenster im Güllebehälter mit Silikon abgedichtet; heiße Abgasrohre verliefen unter der Holzdecke.

Statikfehler waren die Ursache für eine Biogas-Katastrophe in Riedlingen im Kreis Biberach. Nur zwei Tage nach Inbetriebnahme klappte eine Anlage zusammen: Der 17 Meter breite und 22 Meter hohe Fermenter hielt dem Druck im Innern nicht stand. 4000 Kubikmeter Gärsubstrat schwappten heraus und ergossen sich als See aus Gülle. Die Dreckflut riss eine Trafostation zu Boden. Ein Lichtbogen entzündete die aufsteigenden Gase – es kam zu Explosionen, Gülle und Trümmer flogen Hunderte Meter weit. Der Schaden ging in die Millionen.

Schon 2006 war Jauche und Biogas die Hauptursache für Fischsterben in Bayern. Heute hat sich die Zahl der Anlagen vervielfacht!

Aber es gibt noch schlimmere Vermutungen:

Augsburger Allgemeine: Lauert der Tod in Biogasanlagen?

Jäger vermuten, dass Erreger, die bei Wildtieren chronischen Botulismus verursachen, über die Gärreste von Biogasanlagen auf die Felder ausgebracht werden könnten.

Das Erste: Gespenst im Stall: Botulismus

Seit etwa 15 Jahren häufen sich die Berichte von Landwirten, die einen unerklärlichen körperlichen Verfall ihrer Rinderherden beobachten und auch selbst an einer Schwächung des Immun- und Nervensystems leiden. Der schreckliche Verdacht: Es könnte sich um eine schleichende, dauerhafte Vergiftung mit dem hochgefährlichen Botulinumtoxin handeln, das die Nervenübertragung blockiert und Lähmungen bis hin zum Atemstillstand verursacht. Einzelne Betriebe haben durch die rätselhafte Krankheit, die als “chronischer Botulismus” bezeichnet wird, über 1.000 Tiere verloren. Überall zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Rinder, in einzelnen Fällen auch Rotwild, haben Lähmungserscheinungen, leiden an unterschiedlichsten Symptomen, werden apathisch und sterben.

…Auch die Düngung der Felder mit Hühnermist oder Biogasanlagen stehen unter Verdacht, dem Keim entscheidende Vorteile für eine Massenvermehrung zu bieten. Wo immer auch die Verseuchung ihren Anfang nimmt – ist das Bakterium einmal in kritischen Mengen in den Kreislauf eines landwirtschaftlichen Betriebes eingebracht, nimmt das Unheil seinen Lauf: Ställe und Böden werden nach und nach immer mehr verseucht, und die Tiere zeigen Symptome einer Vergiftung. So die gängige Hypothese.

Zum Abschluss noch die informative Seite ‘Staußfurt wehrt sich’, in der eine Bürgerinitiatie berichtet.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) teilt in ihrer Broschüre “Biogas Basisdaten Deutschland” (Stand: Juni 2010) mit: Pro Jahr ist durchschnittlich mit 1,2 Störfällen je 10 kWel zu rechnen. Das bedeutet für eine Anlage mit 500 kWel immerhin 60 Störfälle. Hoch gerechnet auf die in Deutschland installierte Leistung von  etwa 2.300 MW kommt es in Deutschland geschätzt alle 2 Minuten zu einem Störfall.

Die Kommission für Anlagensicherheit (KAS) beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat im Juni 2009 bei der Mehrzahl (ca.80%) aller nach §29a BImSchG geprüften Biogasanlagen bedeutsame Mängel festgestellt. Die häufigsten Schwachpunkte lagen im Bereich Gasexplosionsschutz und Auslegung der Komponenten.

ZU TEUER, ZU WENIG, ZU SCHMUTZIG

Faulgas ist in jeder Hinsicht ein Versager.

♦  Der Preis von rund 20 Ct/kWh ist viel zu hoch und es besteht keine Aussicht, dass Faulgas jemals konkurrenzfähig werden könnte

  Der enorme Flächenbedarf macht Faulgas zu einer ‘Nischenanwendung’, es ist viel zu wenig da, um eine wirklich nützliche Rolle in der ‘Energiewende’ zu spielen.

  Faulgas ist das genaue Gegenteil von ‘ökologisch’; es ist im Gegenteil eine extrem zerstörerische, umweltschädliche und gefährliche Energieerzeugungsart, die nicht zuletzt unser wichtigstes Gut, das Trinkwasser, extrem gefährdet.

Damit zeigt Faulgas exemplarisch den Wahnsinn die ideologische Verblendung und den skrupellosen Lobbyismus, der für die gesamte ‘Energiewende’ typisch ist, in ganz besonders ausgeprägter Form.

Zusätzlich muss natürlich erwähnt werden,dass praktisch die selben Probleme auch bei ‘Bio’-Diesel, ‘Bio’-Ethanol und anderen ‘Bio’-Brennstoffen entstehen. Derzeit stellt die Treibstoffproduktion aus Palmöl und Zuckerrohr die wohl grösste Gefahr für die Regenwälder der Welt dar.

EINE BETRACHTUNG ZUR ‘NACHHALTIGKEIT’

Was ist faul am Biogas?

Seit Jahrhunderten geht der Trend weg von ‘nachwachsenden Rohstoffen’ von den Äckern; mehr und mehr machten sich die Menschen von dieser kargen, teuren und unzuverlässigen Quelle unabhängig und verwiesen die Landwirtschaft auf ihre eigentliche Kernaufgabe, die Nahrungsmittelproduktion.

Wichtige Meilensteine waren:

  Die Einführung der Kohle als Brennstoff, um die Waldbestände zu schonen.

  Die künstliche Sodaherstellung als Ersatz für die knappe und teure Holzasche. Soda wird hauptsächlich für Waschmittel, Seifen und zur Glasherstellung gebraucht. Um 1 kg Soda herzustellen, mussten früher 300 kg Holz verbrannt werden!

  Die Einführung des Verbrennungsmotors, wodurch Pferde als Arbeitstiere überflüssig wurden. Ihr Futter -’Biotreibstoff!’ – benötigte bis zu 35% der Anbaufläche!

  Faserpflanzen (Hanf, Lein etc.) und Färbepflanzen (Krapp, Waid und viele andere) sowie Schafhaltung für die Wollproduktion verbrauchten vor der Einführung synthetischer Fasern und Farben enorme Anbauflächen, die dank der Innovationen der chemischen Industrie für die Lebensmittelproduktion frei wurden.

 Und sogar die Dreifelderwirtschaft kann als eine Bio-Produktion von Stickstoffdünger gesehen werden, die wir in die industriellen Haber-Bosch-Anlagen verlagerten und dadurch ertragreichere Fruchtfolgen auf den Äckern ermöglichten.

Die heute romantisch verklärte ‘nachhaltige’ Wirtschaft war stets gekennzeichnet durch knappe, meist sogar mangelhafte Versorgung und exorbitant hohe Kosten. Gleichzeitig war dieses Wirtschaften alles andere als wirklich nachhaltig, im Grunde war Landwirtschaft vor den Erkenntnissen der modernen Agrochemie immer mehr oder weniger Raubbau und führte zur natur- und umweltschädlichen Übernutzung, Böden verarmten und versteppten, die Wälder sahen ihrem baldigen Verschwinden entgegen und sogar die Gewässer änderten sich dramatisch, da immer grössere Frachten von Schwebstoffen, Ufererosion und nicht zuletzt auch hohe Schadstoffkonzentrationen die Nebenfolgen der Intensivnutzung waren.

Die Abkehr von der Rohstofferzeugung auf landwirtschaftlichen Flächen war daher folgerichtig und natürlich und sie erwies sich als eine höchst bedeutsame Naturschutzmaßnahme, die völlig ohne Verzicht, ja sogar mit drastisch verbessertem Wohlstand einher ging.

Die Vorstellung, dass eine rückwärtsgewandte UMKEHRUNG dieses Trends ‘natürlicher’ oder ‘nachhaltiger’ wäre, ist ganz einfach absurd und zeigt nur die Dummheit ihrer Protagonisten – Ganz abgesehen von der ethischen Frage, ob man Lebensmittel einfach verbrennen darf.

 Zuerst erschienen bei Science Sceptical hier

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15 Kommentare

  1. Es gibt auf der Welt riesige Zeltstädte mit Flüchtlingen, die ernährt werden sollten. Wenn die Lebensmittel teurer werden, steht weniger Nahrung zur Verfügung. Es gibt dann Mangelernährung, die Kleinsten können keine Immunabwehr aufbauen, sterben an Infektionen.
    Auch der Arabische Frühling ist eine Folge von wirtschaftlichen Problemen, nicht etwa weil das smartphone dort zu teuer wurde, sondern die Lebensmittel sind es. „Zuerst kommt das Fressen…“ sagte jemand sehr richtig (auch wenn ich von diesem Mann sonst nicht so viel halte). Nur Prof. Sinn hat es gewagt, diese Zusammenhänge zu formulieren.

  2. #12: „Das ist, mit Verlaub, eine Milchmädchenrechnung!
    Man kann Nahrungsmittel nicht verlustfrei konsumieren“

    Hallo der-seinen-Namen-nicht-nennen-will, eine verlustfreie Lebensmittelproduktion ist genauso wenig möglich, wie eine verlustfreie Stromproduktion. Darum geht es auch gar nicht, sondern das noch eine Menge Ineffizienzen und Verschwendungen im System vorhanden sind, die eigentlich bei gutem Willen vermeidbar wären.

    „Und niemand wird von dem satt, was ich wegwerfe, denn das können sich die Hungernden der Welt gar nicht leisten: Hunger ist kein Lebensmittel- sondern ein Geldproblem!“

    Sowas kann auch nur jemand sagen, der denkt, sein Essen kommt aus dem Supermarkt. Versuchen Sie mal in Zusammenhängen zu denken. Da vieles, was bei uns im Angebot ist, gar nicht zum Verzehr kommt, kaufen wir auf den Weltmärkten mehr ein, als wir eigentlich bräuchten. Wir können uns das finanziell problemlos leisten. Würden wir unseren Bedarf aber zurückfahren, würden auch die Preise auf den Weltmärkten wieder ein Stück sinken und wären auch bezahlbarer für die Länder, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht.

    „Dementsprechend führte der kalifornische ‚Bio‘-Sprit aus Mais zu einer deutlichen Verarmung der mexikanischen Bevölkerung, weil die reichen Gringos den Marktpreis für Maismehl nach oben trieben, aber ein zusätzlicher Export von Agrarüberschüssen aus Deutschland stillt keinen Hunger, nicht mal, wenn wir die Lebensmittel verschenken, denn das führt nur dazu, dass die einheimischen Bauern nicht mehr konkurrieren können, was viele Hilfsorganisationen beklagen!“

    Und sehen Sie, man kann nicht die Entwicklungen beim Agro-Sprit anprangern, die die Maispreise erhöht haben und gleichzeitig so tun, als wenn die Lebensmittelverschwendung vor der eigenen Haustür überhaupt keine negative Wirkung hätte. Wer A sagt, muss auch B sagen.

    „Wenn Sie Hunger bekämpfen wollen, müssen Sie den Armen der Welt Arbeitsplätze und Lohn geben, damit sie sich die Lebensmittel kaufen können.“

    Sie scheinen nicht zu verstehen, dass man auch mit wenig Geld in anderen Ländern sich sehr gut versorgen kann, WENN die eigene Landwirtschaft funktioniert und die Preise auf den Weltmärkten nicht künstlich in die Höhe schießen. Momentan produziert man auf der Erde pro Tag und Mensch Lebensmittel mit einem Energiegehalt von ca. 4.000 kcal. Das ist ungefähr das Doppelte vom eigenen Bedarf. Es ist keine Frage des Lohnes, sondern der Verteilung, damit wir alle satt bekommen.

  3. „Die USA haben hier – so viel ich gelesen habe – bald 30 % des Maisanbaues für Biomasse und bei der vorhandenen Fläche macht sich das bemerkbar.“

    Die Farmer in den USA sind genau so eine politische Kraft wie unsere Bauern.
    Da wird aus den gleichen Gründen der gleiche Fehler gemacht: Als Bestechungsgeld für Stammwähler werden unsinnige Subventionen gezahlt, mit dem einzigen Zweck des persönlichen politischen Machterhalts der Abgeordneten und Parteien.
    Das ist also nur ein weiterer Beweis dafür, wie krank die ‚Öko‘-Planwirtschaft ist.

  4. „Eine Sendung des ÖRF bezeigte dass alleine die Wegschmeißmentalität unseres Europa den Hungernden der Welt genügen würde“

    Das ist, mit Verlaub, eine Milchmädchenrechnung!
    Man kann Nahrungsmittel nicht verlustfrei konsumieren. Oder wollen Sie Kartoffelschalen essen? Altes braunes Fett zu einer Brennsuppe anschwitzen, wie im Krieg?
    Wir haben, dank moderner Technik, einen sehr, sehr guten Nutzungsfaktor: Insekten und Mäuse werden bekämpft, Kühlketten halten Lebensmittel frisch, die Tiermast ist hocheffektiv (Der Einsatz von Mastnahrung pro gewonnenem Kilogramm Fleisch sinkt ständig).
    Und niemand wird von dem satt, was ich wegwerfe, denn das können sich die Hungernden der Welt gar nicht leisten: Hunger ist kein Lebensmittel- sondern ein Geldproblem!

    Dementsprechend führte der kalifornische ‚Bio‘-Sprit aus Mais zu einer deutlichen Verarmung der mexikanischen Bevölkerung, weil die reichen Gringos den Marktpreis für Maismehl nach oben trieben, aber ein zusätzlicher Export von Agrarüberschüssen aus Deutschland stillt keinen Hunger, nicht mal, wenn wir die Lebensmittel verschenken, denn das führt nur dazu, dass die einheimischen Bauern nicht mehr konkurrieren können, was viele Hilfsorganisationen beklagen!
    Wenn Sie Hunger bekämpfen wollen, müssen Sie den Armen der Welt Arbeitsplätze und Lohn geben, damit sie sich die Lebensmittel kaufen können. Alles andere ist genau so unsinnig wie die Mode, in Deutschland Wasser zu sparen; davon bekommt die Bevölkerung im Sahel keinen einzigen Liter mehr!

  5. #9: Rainer Manz sagt:

    am Donnerstag, 07.11.2013, 21:45

    Toll Herr Große!

    Das hilft denen, die das nicht gewählt haben und dennoch in BW wohnen nun wirklich weiter.
    Mitgefangen Mitgehangen oder was? Auf die Ehrlichkeit kann ich sch…

    Ihre Kritik kann ich verstehen Herr Manz, nur bin ich der falsche Adressat. Fragen Sie Ihre württembergischen Mitbewohner warum sie ihr Kreuz, Ihrer Meinung nach, an der falschen Stelle gemacht haben.
    Sie können nicht anders als dieses Wahlergebnis zu akzeptieren. Vielleicht sind die Menschen damit zufrieden? Ich weiß es nicht. Ich habe nur versucht den Istzustand zu beschreiben, helfen müssen Sie sich selber in dem Sie versuchen Ihre Mitmenschen Aufzuklären. Weshalb lesen und kommentieren Sie hier sonst?

  6. Herr Niemann
    Bitte keinen Höhenflug antreten, rechnerisch 30% !, dürften wahrscheinlich nicht praktisch 20% sein, von denen ich weiß.

    Aber es wäre trotzdem noch mehr als genug. Die USA haben hier – so viel ich gelesen habe – bald 30 % des Maisanbaues für Biomasse (will auch das Militär so) und bei der vorhandenen Fläche macht sich das bemerkbar.
    Aber Hungersnot ist deswegen noch nicht gegeben. Natürlich, wegen der spekulativen Preiserhöhung aber mengenmäßig wäre noch genug vorhanden. Eine Sendung des ÖRF bezeigte dass alleine die Wegschmeißmentalität unseres Europa den Hungernden der Welt genügen würde. Und Jean Ziegler, Schweizer, er war bis 2008 Ernährungsbeauftragter der UNO, sagte 2008, im Film „We make money“ dass die Erde 12 Mrd. Menschen ernähren könnte.
    Also sind zwar unsere Biomasseerzeugnisse = Strom erstens zu teuer und zweitens grundwasserschädlich, aber bisher nur bedingt für Hunger verantwortlich. Hunger ist bei der immer noch verfügbaren Nahrungsmittelproduktion eher ein Verteilungsproblem (ex Spekulation) – und von 12 Mrd. Menschen sind wir noch ein gut Stück entfernt.

  7. Toll Herr Große!

    Das hilft denen, die das nicht gewählt haben und dennoch in BW wohnen nun wirklich weiter.
    Mitgefangen Mitgehangen oder was? Auf die Ehrlichkeit kann ich sch…

    Und Sie haben es nicht richtig gelesen – diese Schweinerei wurde noch unter CDU-MP Oettinger verbrochen. Mit FDP-Hilfe und den anderen
    Landtagsfraktionen. Damit hat er sich die Fahrkarte nach Brüssel erworben.

    Da war noch nix mit offiziell GrünRot. Denen passt da nur bestens in den Kram.

    Es doch völlig wurscht, wer von den 5 Farben in welcher Kombi da was ökologisch-nachhaltig sozial gerecht zusammenstrickt.
    Das sollte mal so langsam ankommen…

  8. #6: Rainer Manz sagt:

    am Donnerstag, 07.11.2013, 13:22

    Nun lassen wir mal unseren Gesetzgeber bzw. hier den von Baden-Württemberg ran!
    (Eckige Klammern eigene Kommentierung):

    BW hat grün gewählt und bekommt auch promt grüne Gesetzesvorlagen. Ehrlicher geht Politik nicht mehr.

  9. #5: F.Blücher: „Bereits heute werden 30% der Ackerfläche von Deutschland (rechnerisch) für die Energieerzeugung genutzt“.

    30% ist eine gigantische Zahl. Das sollte umgerechnet werden in die Zahl der Menschen, die mit diesen 30% der Ackerfläche ernährt werden könnten, und das ergibt dann über 20 Millionen Menschen. Das bedeutet, dass für ca. 20 Millionen Menschen die Lebensmittel nicht mehr in unserem Lande erzeugt werden, sondern auf dem Weltmarkt zugekauft werden müssen. Bei uns kehrt dadurch kein Mangel ein, aber in anderen Ländern werden die Nahrungsmittel teurer. Fast eine Milliarde Menschen auf der Erde hungern, es ist nicht genug für alle da.

    Wenn Deutschland dem globalen Lebensmittelmarkt die Nahrung für 20 Millionen Menschen entzieht, dann hat das Folgen. Wegen der Energiewende verhungern an anderen Orten der Welt die Menschen. Wie viele das sind? Sicherlich einige Millionen pro Jahr. Ich meine, Deutschland wird schon wieder schuldig. Hieß es nicht immer von GRÜNER Seite „NIE WIEDER?“

  10. Nun lassen wir mal unseren Gesetzgeber bzw. hier den von Baden-Württemberg ran!
    (Eckige Klammern eigene Kommentierung):

    Auszüge aus dem Merkblatt des Umweltministeriums zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg für Wohngebäude im Bestand (geschaffen noch unter CDU-MP Oettinger):
    Was sind erneuerbare Energien im Sinne des EWärmeG?
    Erneuerbare Energien im Sinne des EWärmeG sind die Solarthermie, Geothermie, Biomasse einschließlich Biogas und Bioöl im Sinne der Biomasseverordnung sowie die Nutzung von Umweltwärme einschließlich Abwärme durch Wärmepumpen.

    Welche Möglichkeiten der Erfüllung gibt es für Wohngebäude im Bestand? (Auszug)
    – Nutzung einer Heizanlage zur Deckung des gesamten Wärmebedarfs, wobei mindestens 10 % des Brennstoffbedarfs mit Biogas oder Bioöl gedeckt wird oder…

    [Schön dass u.a. der Gasversorger THÜGA ein entsprechende Gasangebot im Programm hat, dass natürlich teurer als reines Erdgas ist. Klingender Name des Angebotes: Naturgas… äh. ist Erdgas kein Naturgas? Nun die Nachfolgebande bastelt an einer Überarbeitung mit Erhöhung auf 15% (erst waren 20 geplant) und eine Ausweitung auf Nichtwohngebäude. Ich sage DANKE!]

    Gesetzesbegründung:
    Wir brauchen heute Lösungen, mit denen wir unsere Energieversorgung für die Zukunft auf eine nachhaltige, sichere Grundlage stellen. Wir wollen dabei die fossilen Energiereserven Öl und Gas schonen und das Klima schützen. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) soll dazu beitragen, dass sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung deutlich erhöht.

    [Oder auch so:]

    I. Zielsetzung
    Die Landesregierung beabsichtigt, eine Pflicht zur Nutzung eines Mindestanteils an erneuerbaren Energien zur Wärmebereitstellung bei Wohngebäuden einzuführen und dadurch den Ausstoß von CO2 zu reduzieren.

    Und aus dem Gesetz zur Nutzung Erneuerbarer Wärmeenergie in Baden-Württemberg (Erneuerbare – Wärme Gesetz – EwärmeG selbst:

    E. Kosten für Private
    Auf Wohngebäudeeigentümer und Bauherren kommen die erforderlichen Investitionskosten
    sowie die Kosten für die Bestätigung durch Sachkundige zu. Je nach ausgewählter
    Technik, können sich die Investitionskosten im Laufe der Nutzung amortisieren.
    Dies gilt besonders, wenn die Energiepreise – wie zu erwarten ist – weiter steigen.

    [Können sich amortisieren… – verräterischer geht es wohl nicht, wer es denn kapiert und damit man nicht zum Grübeln kommt: ]

    Zu Absatz 1
    Die Vorschrift regelt Pflichtverstöße des Bauherren oder Eigentümers eines Wohngebäudes
    gegen seine Erfüllungs- und Nachweispflichten nach §§ 4 und 6. Dabei können
    die Nichterfüllung der Nutzungspflicht und falsche Angaben auf der Bestätigung nach
    § 6 mit einem Bußgeld bis zu 100.000 Euro belegt werden. Nichterfüllung oder verspätete
    Erfüllung der Nachweispflichten kann zu einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro führen.

    [Wer so drakonische Strafen braucht weiß sehr wohl um die Belastbarkeit des Anlasses. Man lese einfach die Gesetze mit deren dort erwähnten Bestätigungen von x und y- Schwachverständigen durch. Noch Fragen?]

    Ok, es gibt noch die Ausnahme der unbilligen Härte… auf Antrag!

    Resümee:
    Ich darf übrigens demnächst auch mit 10% Naturgas meinen erzwungenen Klimaschutzbeitrag leisten. Außer die das beschließende und beibehaltende Bande nicht mehr zu wählen, bleibt mir die Gegenerkenntnis: Wenn etwas wirklich überzeugend ist, setzt es sich auch ohne Zwang und Strafen durch.

    Trotz ist das passene Chaptcha.

  11. Der Flächenverbrauch durch Biogasanlagen ist höher als im Artikel angegeben. er beträgt im Durchschnitt etwa 0,4 ha je installierter kW Leistung. Bei 2.850 MW sind es 1.154.000 ha und nicht 400.000.
    Wie schon erwähnt, wird man niemals durch eine Energiegewinnung vom Acker irgendwelchen Energieprobleme lösen können. Dafür ist der Energiebedarf viel zu groß.
    Wenn man die gesamte Biomasse, die in Deutschland jährlich wächst, für die Energieversorgung verwenden würde, dann könnte man nur 10% des gegenwärtigen Bedarfes decken. Ergebnis: Es würde sich kaum ein Rad drehen, aber es gäbe nichts mehr zu essen.
    Bereits heute werden 30% der Ackerfläche von Deutschland (rechnerisch) für die Energieerzeugung genutzt (Biogas, Alkohol- und RME- Beimischung im Treibstoff). Dabei ist (rechnerisch) angenommen, dass der Alkohol und das Pflanzenöl nicht zum großen Teil importiert wird.
    Alle Zahlen lassen sich aus zugänglichen Statistiken errechnen.

  12. „An einigen Orten seien die vorgeschriebenen Grenzwerte bereits erreicht, sagt Christian Meyer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen in Niedersachsen.“

    Eine kleine Aktualisierung: Herr Meyer ist seit dem 19.Februar 2013 Niedersächsischer Minister für Verbraucherschutz und Landwirtschat. Zuvor war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender von B’90 / DIE GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag.

    Er gehört zu denjenigen, welche die Umweltschäden durch die Faulgaserzeugung erkannt haben. Immerhin haben er bzw. die Landesregierung u.a. die Regelung zur Abdeckung von Lagerbehältern für tierische Abfälle (z.B. Gülle und Hühnertrockenkot) verschärft. Ziel war dabei die äußerst wald- und bodenschädlichen Ammoniakemissionen an den Faulgasanlagen deutlich zu vermindern.

    Sein weiteres Bestreben gilt vor allem der Qualität des Grund- und Trinkwassers hinsichtlich der Nitrat- Nitrit- und Ammoniumgehalte. Er schaut im Gegensatz zu vielen anderen Grünen und Umweltaktivisten nicht nur auf die Wirkungen der Massentierhaltung, sondern auch auf das damit verbundene Problem der Faulgasanlagen.

    In der jüngsten Vergangenheit „entsorgten“ mehr und mehr Betreiber von Massentierställen die tierischen Ausscheidungen in die Fermenter der Faulgasnlagen. Der Grund: eine Ausbringung auf den Anbauflächen ist in manchen Gebieten nicht mehr möglich, ohne die Bestimmungen der Düngeverordnung zu verletzen. Mit der letzten EEG-Novelle (2912) wurden übrigens der Bonus z.B. für Mais (gehört zum NAWARO.Bereich, nachwachsende Rohstoffe) gesenkt, was in einigen Landkreisen Niedersachsens bereits zu einem leichten Rückgang der Maisanbaufläche führte. Andererseits hob der Gesetzgeber den „Güllebonus“ an. Damit gab er letztlich zu, dass zuviele tierische Abfälle aus der Landwirtschaft existieren, die „normal“ nicht mehr auf die Felder gekippt werden können.

    Aber da nichts ganz verschwindet, tauchen diese Abfälle zum Teil wieder in den stinkenden Gärresten auf, welche ihrerseits auf den Feldern landen. Aber dann sind es nicht mehr die Abfälle des Massentierhaltungsbetriebes, sondern der Faulgasanlage!

    Die Gärreste weisen ein enorm ungünstiges C/N-Verhältnis auf. Die Humusbildung ist bei zuwenig Kohlenstoff kaum noch möglich, die hohen Frachten an Stickstoffverbindungen laasen die Böden versauern und tragen – wie im Beitrag auch erwähnt – zur Nitratproblematik in Oberflächenwässern und Teilen der Grundwasserleiter bei. Phosphat, (einschl. Uran und Cadmium?), antibiotikaresistente Keime aus der Tierhaltung, Medikamentenrückstände, Abbauprodukte des Round-Ups Glyphosat und Schwermetalle (u.a. Zink) treten hinzu.

    Eine „wunderbare“ Technologie.

    Und während Anti-Gasbohr-Initiativen wegen das sporadischen Abfackelns von Testgasmengen auf Erdgasförderlöchern gesundheitliche beeinträchtigungen der Bevölkerung befürchten, störeb sie sich offensichtlich nicht an tausenden existierenden „Faulgasfackeln“ an den sogenannten Biogasanlagen. Die sind zwar auch nicht immer in Betrieb, aber sobald die Anlage zeitweilig vom Netz geht, müssen überschüssige Gasmengen mittels dieser Fackeln auch verbrannt werden.

    Durchschnittlich 50% des Faulgases besteht übrigens aus CO2.

  13. Die Französischen Grünen (ECOLO) sind da ehrlicher, die haben nämlich durchgesetzt, dass dieses Gas als „Agrogas“ bezeichnet wird, und dafür die Bezeichnung „ÖKO…“ nicht mehr verwendet werden darf. Die grünen Schlümpfe in Deutschland hingegen, verarschen die Zipfelmütze weiter munter mit dem Euphemismus „Biogas“, um ein Landschaft zerstörerisches, überteuertes Produkt aus ideologischen Gründen in den Strommarkt zu drücken. Deutschland wird grün!

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