Die Klimakatastrophe von 1986 und was daraus wurde Ein kritischer Rückblick zum Klimawandel

von Werner Kirstein
Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der angekündigten Klimakatastrophe ist ein Rückblick auf die tatsächliche Klimaentwicklung angebracht. Für die Zukunft der Menschheit wurden nach 1987 auf rein theoretischer Basis diverse Modellrechnungen zu einem vermeintlich verheerenden Szenario entworfen. Die Grundannahme eines anthropogenen Klimawandels basierte auf dem steigenden Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre. Wie sich einige Jahre später zeigen sollte: ein völlig unbegründeter und falscher Ansatz. Das atmosphärische CO2 entstammt weit überwiegend den langsamen Ausgasungsvorgängen der großen Ozeane. Außerdem zeigten spätere Erkenntnisse, dass beim vorschnell unterstellten Kausalzusammenhang zwischen CO2 und globaler Temperaturentwicklung Ursache und Wirkung vertauscht werden mussten. Die Modellbauer stehen nach eigenen Aussagen heute vor einem Rätsel, weil die tatsächliche jüngste Klimaentwicklung von keinem Modell vorhergesagt wurde.

Vor fast 28 Jahren (im Januar 1986) gab die Deutsche Physikalische Gesellschaft in einer Pressekonferenz in Bonn eine alarmierende „Warnung vor einer drohenden  Klimakatastrophe“ heraus. Verantwortlich dafür machte die DPG den offensichtlich steigenden Anteil an Kohlendioxid und anderen Spurengasen in der Atmosphäre. Tatsächlich zeigten zwei Kurven, die des CO2 und die der Lufttemperatur, einen parallelen Anstieg seit Beginn der CO2-Messungen 1958 auf dem Mauna Loa (Hawaii). Eine statistisch signifikante Korrelation wurde unter fahrlässiger Missachtung statistischer Grundregeln für einen Kausalzusammenhang gehalten. Korrelation und Kausalität betrachtet der Statistiker allerdings immer mit äußerster Vorsicht, was aber hier ignoriert wurde.  Die DPG verfolgte mit dieser Kampagne noch ein anderes Ziel: Die in dieser Zeit heftig umstrittene Kernenergie, deren fehlende Akzeptanz sich in öffentlichen Krawallen und heftigen Protestdemonstrationen in den 1980er Jahren zeigte, sollte ein positiveres Image bekommen, sind die Kernkraftwerke doch offenkundig CO2-frei.

Schon 1987 wurden dann Grafiken (Abb. 1) veröffentlicht, die – ausgehend von einem steigenden CO2-Gehalt – einen resultierenden Temperaturanstieg um etwa 6°C bis zum Jahre 2100 dramatisch vorführen sollten. Dieser in Deutschland angezettelte Klimaalarm schlug zuerst in den USA hohe Wellen. Im politischen Umfeld der Vereinten Nationen wurde schon im darauffolgenden Jahr 1988 der Weltklimarat (IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change) ins Leben gerufen.

Mit großem finanziellen Aufwand initiierte der Weltklimarat ein Klimaforschungsprogramm, das weltweit mit den größten verfügbaren Rechnern Computermodellierungen zur Simulation einer künftigen Klimaentwicklung auf den Weg bringen sollte. Die in den folgenden Jahren publizierten Klimaszenarien zeigten dann erstaunlicherweise eine unglaublich gute Übereinstimmung mit der historischen Grafik von 1987 (Abb. 1). Selbst die heute aktuellen Klimamodelle erfüllen immer noch die damals postulierten Erwärmungseffekte.

 

Abb. 1:   Historische Grafik aus dem Jahre 1987 zum damals erwarteten Temperaturanstieg. Die Realität (grün) entwickelte sich jedoch anders (ergänzt nach KIRSTEIN).

Auch in Deutschland etablierte sich eine Klima- und Klimafolgenforschung mit starker politischer (und finanzieller) Unterstützung. Auf der Grundlage einer politisch angestoßenen Enquete-Kommission des 11. Deutschen Bundestages „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“1 wurde dann eine Lawine von Forschungsprogrammen ins Rollen gebracht. Zahlreichen Forschungsinstituten in aller Welt wurden in immer größerem Umfang Fördermittel bewilligt, die thematisch im direkten oder mittelbaren Arbeitsfeld einer theoretisch möglichen, anthropogenen Erderwärmung standen.

Damals gab es zunächst wenige Kritiker zu dieser Forschungsrichtung. Einige Jahre später wurden aber zunehmend kritische Äußerungen bekannt, zunächst von Insidern des IPCC. Zum Beispiel schrieb Hartmut Bachmann2, der von Anfang an dem IPCC sehr nahe stand, das Buch: „Die Lüge der Klimakatastrophe“. Die zentrale Frage in seinem Buch lautet: „Cui bono?“ Auf der Grundlage seiner umfangreichen Erfahrungen beim IPCC berichtet er über kriminelle Machenschaften und Manipulationen zur Erzeugung von Angst als Machtmittel. Er zitiert wörtlich einige Vertreter des IPCC: „Um Aufmerksamkeit zu erregen brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.“ Oder: „Unless we announce desasters, nobody will listen.“ Diese zutiefst unwissenschaftliche Konzeption, die die mehr politische als wissenschaftliche Tätigkeit des IPCC offenlegte, hat dann auch andere Wissenschaftler bewogen, den Weltklimarat wieder zu verlassen. Vincent Gray3, ehemaliger Expert Reviewer des IPCC, stellte Mitte 2008 fest, dass der Weltklimarat grundsätzlich korrupt sei und daher abgeschafft werden sollte. Und weiter: Dass die Erde durch Kohlendioxid-Emissionen aufgewärmt würde, sei „tödlich“ fehlerhaft. Als weiteres Beispiel sei hier noch der der schwedische Ozeanograph Nils Axel Mörner4 erwähnt. Er war von 2000 bis 2007 beim IPCC Hauptberichterstatter für den Meeresspiegel-Anstieg. Er leitet seit Jahren das Stockholmer Institut für Paläogeowissenschaften. Nach seinem Ausscheiden beim IPCC setzte er sich in einem Interview sehr kritisch mit der beim IPCC geführten Meeresspiegel-Betrachtung auseinander: „I have been the expert reviewer for the IPCC, both in 2000 and last year (2007). The first time I read it, I was exceptionally surprised. First of all, it had 22 authors, but none of them were sea-level specialists…” „If you go around the globe, you find no rise anywhere. But they (IPCC) need the rise.“ – Ein vernichtendes Urteil eines IPCC-Insiders zu allen Überflutungs-Szenarien und letztlich auch zur Arbeitsweise des IPCC.

Auf der anderen Seite sind einige Institute bis heute immer noch der Meinung, der Mensch sei mit seinen CO2-Emissionen tatsächlich verantwortlich für einen eventuellen zukünftigen Temperaturanstieg, obwohl der britische meteorologische Dienst (UK MetOffice)5 erst Anfang 2013 bekanntgab, dass es seit etwa 16 Jahren keine Erderwärmung mehr gibt. Der Deutsche Klimaforscher Hans von Storch, der immer den menschgemachten Klimawandel propagiert hatte, kommt in einem Spiegel-Interview6 zu dem überrachenden Schluss, dass die Modelle die gegenwärtige Temperaturentwicklung nicht erklären können und die Klimawissenschaft vor einem Rätsel steht: „Wenn das so weitergehen sollte, müssten wir uns spätestens in fünf Jahren eingestehen, dass mit den Klimamodellen etwas fundamental nicht stimmt. Ein Erwärmungsstopp, der 20 Jahre andauert, kommt in keinem einzigen Szenario vor. Aber bereits heute passt der reale Temperaturtrend nur noch schwer zu unseren Erwartungen.“

Dieser fundamentale Fehler in den Modellen könnte darin bestehen, dass bislang vorrangig immer die steigende Kohlendioxidkonzentration als Motor einer vorhergesagten Erderwärmung angenommen wird. Dies mag auf den ersten Blick auch plausibel erscheinen, wenn  die Ergebnisse der Vostok-Eisbohrkerne (Antarktis) mit einer zu groben Zeitskala wie bei Petit7 betrachtet werden (Abb. 2). Die Parallelität der beiden Kurven verleitet auch zunächst zu der Annahme einer „kausalen“ Abhängigkeit der Lufttemperatur vom atmosphärischen CO2-Gehalt.

 

Abb. 2:   Die Vostok-Eisbohrkerne zeigten einen zunächst falsch gedeuteten Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Lufttemperatur (nach Petit, 1999)7 

Aber nur wenige Jahre später stellte sich dieser „Beweis“ als grundlegend falsch heraus. Bei Analysen mit genauerer zeitlicher Auflösung wurde klar: Die sich ändernde Kohlendioxidkonzentration folgt mit einer zeitlichen „Verspätung“ bzw. Phasenverschiebung von rund 800 Jahren dem Temperatursignal  (z.B. Mudelsee8). Damit war die bisherige Annahme von der Erderwärmung als Reaktion auf zunehmende CO2-Konzentrationen hinfällig. Umgekehrt: Erst durch die natürlichen pleistozänen Temperaturänderungen wurden die Schwankungen der CO2-Variationen verursacht! Ein logisches Nachvollziehen dieses Umkehrschlusses liegt auf der Hand: Erst wenn die Temperaturen und damit die Meerestemperaturen in einer beginnenden Warmzeit langsam steigen, folgt ein allmähliches Ausgasen des Kohlendioxids aus den großen Ozeanen der Erde mit einer messbaren Verzögerung. Andererseits geht atmosphärisches CO2 beim Übergang in eine Kaltzeit langsam wieder in Lösung der großen Ozeanwassermengen. Für die Klimawandler war ein wichtiges Argument nicht nur verlorengegangen, sondern die Umkehrung der bisherigen Schlussfolgerung wurde nun auch noch erstaunlich plausibel.

Zudem haben sich viele Klimavorhersager in der Vergangenheit durch zahlreiche Aussagen zur globalen Klimaentwicklung absolut unglaubwürdig gemacht. Falschaussagen, die schon bald wieder zurückgenommen werden mussten, waren keine Seltenheit. So wurde zum Beispiel ein Abschmelzen der Himalaya-Gletscher für 2035 vorhergesagt. Auf massive Kritik indischer Wissenschaftler wurde dann ein „Zahlendreher“ eingestanden, der in einer „wissenschaftlichen“ Titelzeile wohl bislang nicht da gewesen ist: Es sollte angeblich 2350 heißen. Glaubt man diesen Irrtum, fragt es sich, welcher seriöse Wissenschaftler heute eine Prognose für genau dieses Jahr mit einem so weiten, aber exakten Zeithorizont trifft? Wem hilft eine solche Aussage?

Im Jahre 2010 deckten zwei US-Wissenschaftler Joseph D´Aleo und Anthony Watts9 auf, dass seit etwa 1990 sehr viele Stationen in ländlichen Regionen, Höhenlagen und in höherer geographischer Breite aus der statistischen Klimatrend-Analyse entfernt wurden. Damit bekam weltweit der Typ des wärmeren Stadtklimas ein weitaus größeres Gewicht. Die gewünschte globale Erwärmung konnte mit dieser spezifischen Stationsauswahl eindrucksvoller vorgeführt werden. Eine nicht nur für die Klimageographie unglaubliche Manipulation.

      

Abb. 3:   Um 1990 wird die Gesamtzahl der betrachteten Klimastationen insbesondere in ländlichen Zonen drastisch gesenkt. Im Ergebnis dominiert nun das Stadtklima und der Mittelwert der Temperatur steigt an.

Unabhängig davon hat das US-Goddard Institute for Space Studies (GISS) nachweislich bei vielen  Klimastationen weltweit einzelne oder eine Gruppe von Messwerten – im Internet dokumentiert -abgeändert. Mehrfach wurden Klimadaten seit 2012 geändert. F.-K. Ewert10 konnte in minuziöser wissenschaftlicher Detailarbeit zeigen, wie die bis 2010 aufgezeichneten Klimadaten von 120 Stationen ab 2012 geändert und verfälscht wiedergegeben wurden, um damit jetzt deutlichere Erwärmungseffekte vorzutäuschen.

Viele weitere Thesen, die die Klimakatastrophe bestätigen sollten, können hier nicht ausführlich vorgestellt werden, sondern nur zum Teil stichwortartig angerissen werden, wie z.B. das ständig sich wiederholende Vorrücken und Zurückweichen der Alpengletscher, die Halbwahrheit über den Rückgang der Eisbärenpopulation in der Arktis, die sich regelmäßig wiederholenden arktischen Polareisschwankungen, die angebliche Beeinflussung des Golfstroms und vieles mehr.

Auch in völlig anderen Klimazonen wird an falschen Vorstellungen vom Klimawandel ernsthaft festgehalten. Die Sahelzone gilt als Inbegriff für Desertifikation, Dürre, Wüstenausbreitung und Hunger. Der Amsterdamer Geograph Chris Reij11 räumt mit diesen populären Mythen einer Katastrophen-Region auf. Seit langer Zeit beobachtet und dokumentiert er die Zunahme der Vegetation im Sahel. Unverständlich bleibt für ihn das Festhalten zum Teil auch seriöser Institute und Kollegen an der Vorstellung von einer sich immer weiter ausdehnenden Trockenzone in der südlichen Sahara. Letzteres verbreiten (wider besseres Wissen?) nach wie vor viele Mainstream-Medien, die immer gerne für Katastrophenszenarien offen sind.

Der Schwerpunkt des Klimaalarmismus wurde wegen des Endes der Erderwärmung vor ca. 16 Jahren nunmehr auf extreme Wetterereignisse „verlegt“. Jedoch muss daran erinnert werden, dass das Klima sich immer aus summierten und gemittelten Wetterabläufen zusammensetzt. Das Wetter wird real in der Natur beobachtet und aufgezeichnet. Das daraus ermittelte Klima ist ein statistischer Rechenwert. Da es keine Wetterdaten für die Zukunft geben kann, bleibt der prognostizierte anthropogene Klimawandel immer noch ein Produkt von Modellrechnungen bzw. Computersimulationen. Schon immer gab es lokal auftretende mehr oder weniger extreme Wetterereignisse. Diese extremen Phänomene können grundsätzlich nicht von Rechnersimulationen prognostiziert werden. Daher können sie praktisch auch nicht beweiskräftig mit theoretisch möglichen Klimaentwicklungen in Verbindung stehen.

In diesem Zusammenhang ist noch auf ein wichtiges Faktum hinzuweisen. Der Weltklimarat stellte 2001 unmissverständlich fest: „In der Klimaforschung und -modellierung sollten wir erkennen, dass es sich um ein gekoppeltes nichtlineares chaotisches System handelt. Deshalb sind längerfristige Vorhersagen über die Klimaentwicklung nicht möglich.“12

Fazit

Entgegen dieser eindeutigen und übrigens korrekten Feststellung warnt der Weltklimarat immer wieder, seit nunmehr 28 Jahren, vor einer drohenden Klimakatastrophe. Er handelt damit absolut im Sinne vieler Politiker im In-und Ausland. Der Grund ist die politisch überall gewollte Ankurbelung der wirtschaftlichen Konjunktur. Wirtschaftliche Entwicklung, Innovation mit CO2-armen  Technologien und neue Arbeitsplätze stellt die Wirtschaftpolitik immer in ein positives Licht. Dieses politische Kalkül wird beim Bürger immer Zustimmung finden. Ob dahinter Fakten oder absolute Falschinformationen stehen, spielt für die Instrumente der Politik letztlich keine Rolle. Die zahlreichen Manipulationen an historischen Klimadaten, die die Klimakatastrophe verstärken sollen, sind nicht wissenschaftlich motiviert.

So steht im jüngsten Bericht des IPCC13  (vom September 2013) nicht mehr die Erderwärmung im Vordergrund. Sie soll neuerlich mindestens 0,3 °C betragen bis 2100 – welch ein Hohn! Die Zunahme war in historischer und prähistorischer Zeit – auch kurzfristig – wesentlich höher ohne Einfluss des Menschen. Dramatischer wird aber im neuen IPCC-Bericht der vorhergesagte globale Meeresspiegelanstieg vorgeführt. Dieser soll in den Köpfen der Menschen mit örtlich immer wieder auftretendem Hochwasser vermengt werden. Ein langsamer Anstieg des Meeresspiegels entzieht sich aber einer unmittelbaren Überprüfung und Kontrolle durch den Laien. Auch viele fachfremde Wissenschaftler werden de facto so wieder auf den Weg des Glaubens verwiesen.

 

Literatur

1   Schutz der Erdatmosphäre: Eine internationale Herausforderung (Hrsg.: Dt. Bundestag, Referat Öffentlichkeitsarbeit), Bonn 1988.

2   Bachmann, Hartmut: Die Lüge der Klimakatastrophe und wie der Staat uns ausbeutet. Manipulierte Angst als Mittel zur Macht, 6. Auflage 2010

3     Gray, Vincent: Spinning the Climate: The Intergovernmental Panel On Climate Change (IPCC), (Juni 2008), SPPI: Science & Public Policy Institute, Reprint Series, May 20, 2013

4    Mörner, N.-A.: Meereshöhe Variabilität. Z. Geomorph. NF, Suppl.-Bd., 102, 223-232. 1995

5   http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2217286/Global-warming-stopped-16-years-ago-reveals-Met-Office-report-quietly-released–chart-prove-it.html#ixzz2HwerljVw

6     SPIEGEL-GESPRÄCH mit Hans von Storch vom 17.06.2013: „Wir stehen vor einem Rätsel“
7     Petit, J.R. et al.: Climate and atmospheric history of the past 420,000 years from the Vostok ice core, Antarctica, Nature (1999) 399: 429-436

8     Mudelsee, M.: The phase relations among atmospheric CO2 content, temperature and global ice volume over the past 420 ka. Quaternary Science Reviews (2001) 20: 583-589.

9     Joseph D´Aleo and Anthony Watts: „Surface Temperature Records: Policy Driven Deception?“   Science & Public Policy Institute, 26. Jan. 2010

10   Ewert, F.-K.: Langzeit-Temperaturreihen widerlegen menschengemachten Klimawandel. Fusion 32, 2011, Nr. 3, S.31- 61, 29 Abb., 14 Tab. oder

     http: //www.eike-klima-energie.eu/uploads/media/EW_GISS_2010_Teil_1_Deu.pdf

11   Reij, Chris im Internetvideo: “Die Wüste lebt: Katastrophengebiet Sahelzone ergrünt“, vom 23.04.2009.

12   Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) Third Assessment Report, 2001, Section 14.2.2.2, p 77.

13   Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC): UN-Klimabericht vom 27. September 2013.

Der Autor:

Prof. Dr. Werner Kirstein, Hochschullehrer i.R., war bis 2011 an der Universität Leipzig am Institut für Geographie tätig. Neben Arbeiten in der Fernerkundung und Geoinformatik in Forschung und Lehre war ein langjähriger Schwerpunkt die Klimageographie. Die Themen der Promotionsarbeit (1981) und der Habilitationsschrift (1991) lagen im Arbeitsbereich der globalen bzw. kontinentalen Klimavariabilität.

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66 Kommentare

  1. # 64 Peter Jakubowski

    Zur Verdeutlichung meines Kommentars 65:

    Peter Jakubowski schreibt mit Recht „Die Natur ist eine für uns alle“.
    Es geht tatsächlich um die Frage „Wem gehört die Natur und wer kann sie wie unter welchen Bedingungen nutzen“.

    Was derzeit passiert ist die willkürliche Abstempelung des Menschen als Sünder, um ihn zum zweiten Mal aus dem „Paradies“ zu verstoßen, damit er arbeiten muß „im Schweiße seines Angesichts“, um für jeden Atemzug, jeden Schritt und Tritt zu zahlen.

    Salopp gesagt: „Klauen wir gleich die ganze Bank“ ist den Dieben von heute zu wenig, sie klauen gleich die ganze Welt incl. Atmosphäre. Sie schätzten den Nutzungswert der Natur auf jährlich 33 Bio. US-Dollar und verteilen nun häppchenweise die Rechte zur Nutzung gegen bare Münze.

    Dieser größte Raubzug aller Zeiten wird nur möglich bei gleichzeitiger Schleifung der mühsam erreichten Aufklärung, der Verblendung und Verdummung der Menschen und der Abwrackung der mühsam erreichten Freiheitsrechte.

    Die Natur als neuer „Goldstandard“ für das Weltgeldeinheitssystem von Fälschern, Räubern und Dieben auf dem Thron.

  2. # Peter Jakubowski

    Deutschland wird nicht über die Fälschung am physikalischen System der Natur ruiniert, sondern durch Fälscher am Finanzsystem.
    Und genau da liegt Genschers fatale Rolle, die er noch immer ausübt, jetzt mittels Lindner – und gegen die jede physikalische Aufklärung machtlos sein wird.

  3. #62 Sehr geehrter Herr Rassbach,
    (ich nehme an, dass das „W“ für einen männlichen Vornamen steht)

    eigentlich wollte ich mich hier schon wieder abmelden, aber Sie sprechen mich persönlich an, so antworte ich auch noch hier (für weitere Korrespondenz benutzen Sie bitte meine Kontakt-Adresse).

    Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die gute zuerst. Ich gratuliere Ihnen, weil Sie den Mut hatten, meiner Einladung – sich die Einheitliche Beschreibung der Natur anzuschauen – gefolgt sind. Die meisten Menschen sind mit der traditionellen Schulphysik so stark „physikalisch gequält“ worden, dass sie aus lauter Angst vor neuen Schmerzen diesen ersten Schritt nicht wagen. Und das ist schade, weil die neue Sicht der (materiellen und spirituellen) Welt ist wunderbar.
    Und die schlechte Nachricht. Ich verfolge die Veröffentlichungen der EIKE-Gruppe seit ihrer Gründung. Und die liegt schon Jahre her. Trotzdem, Sie sind der erste Mensch, der sich auf dieser Website öffentlich bekennt, ein Interesse an der Aufklärung des eigentlichen Problems, das zur EIKE Gründung geführt hat, nämlich der physikalischen Grundlage des natürlichen Klimawandels, zu haben.

    Ob ich Mitstreiter habe? Wir sind schon über sieben Milliarden Menschen auf dieser Welt. Ich darf also annehmen, dass es bereits einige Tausende mitmachen, obwohl ich nur einige wenige von ihnen kenne. Egal was wir heute unternehmen, wir dürfen „den Rest“ der Menschheit nie vergessen. Die Natur ist eine für uns alle.

    MfG

  4. # 62 W. Rassbach

    Solange wir noch immer der Feindstaatenklausel der UN-Charta unterliegen, die außerordentliche Maßnahmen erlaubt, sobald man sie den „Folgen des Zweiten Weltkrieges“ zuordnen kann, werden wir nie souverän sein können, wenn wir ewig an der „alleinigen Kriegsschuld“ hängenbleiben.
    Deutschland darf nicht einmal Einwendungen erheben gegen derartige Maßnahmen.

    Als Folge des 2. Weltkrieges waren fünf Jahrhunderte kolonialer Kontrolle nicht mehr zu halten, dafür sollen wir nun ein Folgesystem „liefern“, Vorherrschaft per CO2 installieren, Devisen liefern, damit die Arbeitskräfte der Dritten Welt fleißig die Werte der früheren Herren vermehren, anstatt über Nutzung der eigenen Ressourcen zu Selbstbestimmung und Unabhängigkeit zu kommen.

    Wichtig dabei ist, dem neuen Unrecht das Etikett „Klimagerechtigkeit“ zu verpassen, Genscher, Hirche, Westerwelle und Niebel haben eifrig darauf hingearbeitet, die deutsche Wirtschaft arbeitet zu in Erwartung eigener Ernte.

  5. Sehr geehrte Frau Thiele,

    „Und Geschichte wiederholt sich insofern, daß die Wirtschaft ( z.T. die gleichen Namen wie Deutsche Bank, Siemens, IG-Farben/heute Bayer und BASF u.a.) schon wieder den „willigen Helfer“ macht bei der Aufdrückung von Zwangsmaßnahmen.“

    Da wären aber erst viele Fragen zu stellen.
    -Welche Geschichte, die manipulierte, gefälschte oder die wahre?

    – „willige Helfer“ ?? Wer ist die Ursache und wer die Wirkung?

    Die IG Farben unterhielten in den 30ern sogar ein Politbüro in Berlin, sie hatten ein Zentralkommitee. Ist das gegenwärtige Politbüro die EU Kommission ? Was ist dann das von Genscher erfundene UBA?(profit-over-life.org)

    Leider haben Sie auch nicht auf Schäubles Behauptung- Deutschland ist seit dem 8.5.45 nie voll souverän gewesen- geantwortet. Schäuble will Deutschland in der EU aufgehen lassen, ich will erst wissen, wer hatte bis jetzt die Macht in Deutschland und uns diesen Zustand eingebracht.

    Man muß sich ja nicht fragen, was nicht stimmig ist, sondern was überhaupt stimmt. Die Lüge ist überall, Währung, Geldpolitik, Wirtschaft , Wissenschaft….

    Wir haben keine freie Wissenschaft, sondern eine gekaufte, die diesen Unsinn von Ökoideen ermöglicht.

    Haben Sie bei Herrn Jakubowski nachgelesen? Das wäre ja eine regelrechte Sensation.

    Die DPG müsste diese Arbeit eigentlich würdigen und verbreiten. Ich rate mal, das wird die DPG nicht tun. Hier ist ja nicht mal ein Physiker aus Protest ausgetreten, da gab es ja in der APS und der RoySoc mehr Bewegung.

    Sehr geehrter Jakubowski,

    ich finde Ihre Arbeit großartig. Habe Sie Mitstreiter? Da Sie nicht auf Psiram verewigt sind, dürften Sie noch wenig bekannt sein?

  6. #1 Martin Lnadvoigt sagt: „Die Rolle des Meersesspiegel-Anstieges wurde ja von EIKE mehrfach behandelt. Mein Letzter Stand ist die Studie der University of Jerusalem, die nach Auswertung sehr vieler Pegel-Reihen über 200 Jahren zu dem Schluss kommt, dass Meersesspiegel-Anstiege vor allem als lokale Phänomene zu werten sind. Als Mittelwert kann man von 1 mm pro Jahr ausgehen, also 10 cm pro Jahrhundert. Ein beschleunigter Meeresspiegel-Anstieg ist nicht erkennbar.“
    =========================================

    Herr Landvoigt,
    wenn der Meeresspiegel hier schon mehrmals ein Thema war-hat dann wirklich noch niemand darauf hingewiesen, daß dieser seit mindestens 20 Jahren nicht um 1mm sondern 3,2mm/Jahr ansteigt??
    Oder gehen Sie nicht konform, daß man eine Verdreifachung des Anstiegs durchaus als Beschleunigung bezeichnen kann?
    Gruß
    Hans Jung

  7. # 59 Peter Jakubowski

    Sie mißverstehen mich, Herr Jakubowski,
    die Welt ist so schlecht nicht, denn es sind nur ein paar wenige, die Mist bauen.
    Es reichte, diese beim Namen zu nennen, dazu braucht EIKE keine guten Wünsche, nur Geschlossenheit und etwas Mut.

  8. Sehr geehrte Frau Thiele,

    ich kann Ihre Verbitterung sehr gut verstehen, aber eben wegen der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder sind wir verpflichtet nach unseren Möglichkeiten die Welt zum Besseren zu verändern. Es ist nicht leicht, aber es ist möglich, auch in kleinen Schritten. Je mehr wir dabei unsere Kräfte auf die wichtigsten Aufgaben konzentrieren, desto besser für uns alle. Das wünsche ich auch dem gesamten EIKE-Team.

    MfG

  9. # 56 Rainer Manz

    Sie sagen die Schlüsselworte: WÄHLEN UND KAUFEN.
    ‚“Kaufen“ ist immer auch „Verkaufen“, tatsächlich sind wir „verkaufte“ Bürger, denen das faule Spiel „alternativlos“ aufgedrückt wird, wir nicht wählen können, sondern „verkauft“ werden, für dumm verkauft und auch in unseren Freiheitsrechten.

    Richtig ist auch, daß sich Geschichte wiederholt.
    Es gab eine Zeit, da wechselten die Bürger das Land wegen „der Chefs“, das bringt heute kaum etwas, weil die Inszenierung globalisiert abläuft.

    Und Geschichte wiederholt sich insofern, daß die Wirtschaft ( z.T. die gleichen Namen wie Deutsche Bank, Siemens, IG-Farben/heute Bayer und BASF u.a.) schon wieder den „willigen Helfer“ macht bei der Aufdrückung von Zwangsmaßnahmen.
    Deshalb muß man der Wirtschaft unbedingt die Ausnahme von den Folgen ihres eigenen Tuns streichen, der CO2-Spuk wäre sofort vorbei.
    Wenn sie uns unschuldige Bürgern verhaften wollen, haben wir das Recht auf Notwehr.

  10. #55 Sehr geehrter Herr Jakubowski,

    wenn man aufklären will, darf es keine Tabus geben, nur weil eigene Schützlinge davon einen Nachteil hätten.
    Klarheit kann man nur über Eindeutigkeit schaffen.

    Eindeutigkeit vermisse ich bei der lobbystarken Nuclear-Community, Klarheit vermisse ich auch bei einigen EIKE-Autoren, ebenso bei Pressesprecher Prof. Lüdecke.
    Diese Grauzone ist ein gefundenes Fressen für Politiker, die sich nämlich auf die Physiker der Kernenergiewirtschaft und die Energiefachleute der EVUs und DPG berufen.
    Wenn diese weiter im Trüben fischen und doppelzüngig reden, die Wirtschaft im Schlepptau gleich mit, der BDI voran, haben echte Aufklärer wenig Chancen, zumal Politik und Wirtschaft konzertiert unsere leicht verführbaren Kinder mit falscher Physik verblenden, damit die Druck auf die Eltern ausüben – genau wie in jedem „ordentlichen“ Faschismus oder anderen Totalitarismen.

  11. @ 54#
    Hallo Frau Thiele,

    es gibt Alternativen. Ob erstrebenswert und sinnvoll ist ein anderes Thema. Ob das Gewählte es allerdings auch für alle ihm zugedachten Belange ist, ist ebenso fraglich. Angenommen es gäbe keine Alternativen zu Wahlen, man ist also auf Gedeih und Verderb auf die einzige Möglichkeit angewiesen, sollte man an den Wählenden wie auch Gewählten im Umgang, Handhabung, an die Sache selbst strenge Kriterien * stellen, von denen ich im meinem Kommentar 52 als Einwände geschrieben habe. *Bildhaft: Der Fahrzeug-Führerschein ist ein Kriterien-Nachweis. (Gut, er sagt noch nichts über die tatsächliche Fahrerqualität aus.) Wie sieht die Wahlenrealität stattdessen aus? Wie sehen z.B. Stimmzettel aus – sind die nicht bereits Entscheidungsbeeinflussend aufgebaut? Soweit eine Ergänzung zum bereits Geschriebenen.

    Statt auf Alternativen kann man auf gleichwertiges setzen. Was ist denn zu Wahlen gleichwertig? Man kann auch jemanden direkt gegen Entgelt mit der Interessenwahrnehmung beauftragen und müßte diesen nicht erst wählen usw. Ja, aber dann ist ja der, der viel bezahlen kann, im Vorteil. Provokant – Ist das bei Gewählten anders oder nicht noch schlimmer ausgeprägt ohne jetzt pauschal zu urteilen und der Einfluss des Käufers (Wählers) noch weniger als beim Geschäft? Ich möchte es hierbei belassen und nochmals kurz auf Ihre weitere Vertiefung zu Genscher und der von ihm zu vertretenden und von Ihnen dargelegten Entwicklung eingehen. Spontan fällt mir dazu ein, was ich selbst deutlich bei einem Vorgesetzten erlebe und bei dem ich schnell nach dessen Vorsetzung an den Bibelspruch – nicht an den Worten, an den Taten werdet Ihr sie erkennen, gedacht habe und immer noch denke.
    Gut, wie etwas zustande gekommen ist, ist keineswegs unwichtig. Liegt aber meist gar nicht in Verantwortung des Betroffenen. (Ich habe mir den Chef nicht gewählt. Er wurde mir vorgesetzt) Nicht umsonst heißt es, wer seine Geschichte vergisst, wird sie nochmal erleben. Wir sind meiner Einschätzung nach auf dem besten Weg dorthin, weil das Vergangene nicht so und tabulos aufbereitet und offiziell kommuniziert wird, dass es als Lehre aus der Geschichte wirken könnte. Und auch deswegen wird Ihre Aufklärung zwar Ihre geneigten Zuhörer wie mich finden, es widerspricht jedoch der bundesrepublikanischen offiziellen – politisch korrekten Geschichtsdarstellung bereits verstorbener oder noch lebender Personen. Der Mann muss sich doch gar nichts eingestehen. Er steht nicht vor einem Hochverratsgericht. Das Meinungsgegenteil – der Thron ehrenwert und verdienstvoll – ist Faktum (von Insiderwissen abgesehen). Auch hier gebe es Alternativen. Da kommt der Hinweis von Besso Keks zur Informationsqualität ins Spiel. Nur, in welchen Interesse läge das oder warum tun die etablierten herrschenden Kräfte alles um es alternativlos erscheinen und es weiterhin wie gehabt lassen zu können?
    Damit sind wir uns insofern einig – es darf niemals „alternativlos“ geben. Wer das propagiert ist entweder selbstbeschränkt (dummfaul) oder sagt das in voller Absicht zur Verschleierung, ist also gelinde dreist, wenn nicht gar kriminell. Einzige zulässige Ausnahme für alternativlos ist man selbst. Beim anderen gilt das bereits nicht mehr. Man kann sich dennoch auf einen gemeinsamen Nenner einigen. Ja, das kann über Wahlen, aber auch Markt und Kooperation, geschehen. Eine m.E. sehr gute Alternative.
    Mit diesem – es gibt eine Alternative – und weiteren nicht erwähnten zum schon benannten Bewertungsschlüssel Worte / Taten lassen sich Themen wie Energiewende und behaupteter Ursache Klimawandel umfassender und klarer betrachten. Dazu kann man Experte in Detailfragen muss es aber nicht sein. Experte sein ist sogar hinderlich, wie man aus manchen Kommentarläufen schließen kann, die sich in Details verlieren und dabei den Wald vor lauter Dreherei um Jahresringe u.a. nicht (mehr) wahrnehmen. (Aber auch das kein Absicht sein…)

  12. #31 Sehr geehrte Frau Thiele,

    Sie Fragen mich, warum ich eine „wissenschaftliche Diskussion“ fordere?

    Wie #47 P. Große sehr richtig schreibt:
    „Die Deutschen haben mit einer Mehrheit Merkel gewählt und sind anscheinend mit dieser Politik einverstanden und einige sicherlich mehr als zufrieden damit. Der Schlüssel heißt Aufklärung, Aufklärung wie es hier bei EIKE und in einigen anderen Blogs jeden Tag passiert. Die mediale Hirnwäsche braucht ein Gegengewicht und jeder kann als Multiplikator auftreten, nur hier lesen und im engen Zirkel diskutieren bringt nicht viel. Merkel und Co. sind nur Geschöpfe des jeweils herrschenden Kenntnisstandes des Wahlvolkes. Ein dummes Volk gibt es nicht, aber dafür wie zu allen Zeiten ein uninformiertes, träges und in einer Wahlgewohnheit ruhendes.“

    Ebenso gibt es keine dummen, dafür aber viele trägen, auf den historischen Erfolgen der früheren Generationen ruhenden und selber nicht besonders kreativen Wissenschaftler. Für sie alle ist es lebenswichtig, dass das Volk uninformiert bleibt. Hauptsache die Forschungsprogramme werden reichlich finanziert. Die wenigen positiven Erkenntnisse werden zu „Sensationen“ aufgeblasen und die überwiegende Mehrheit der mäßigen oder negativen Erkenntnisse einfach verschwiegen.

    Diese Situation scheint mir tatsächlich eine sehr starke Parallele zur Politik zu haben. Da ich jedoch ein Physiker und kein Politiker bin, versuche ich die Politik, die ich nicht grundlegend verändern kann, in Ruhe zu lassen. Umso mehr war ich aber überzeugt, dass unsere Physik, welche schon seit meiner Studienzeit eine Grundlegende Verbesserung dringend brauchte, auch von mir selber neu definiert werden kann. In diesem Sinne habe ich auch gehandelt. Und jetzt, nachdem ich fertig bin, sehe ich besonders scharf, dass Herr P. Große Recht hat (ich zitiere ihn noch einmal): „Die mediale Hirnwäsche braucht ein Gegengewicht und jeder kann als Multiplikator auftreten, nur hier lesen und im engen Zirkel diskutieren bringt nicht viel.“

    Ich würde mir wünschen, Liebe Frau Thiele, dass auch Sie Ihre persönlichen Interessen etwas mehr von der Geschichte der Politik ins Meritum der EIKE-Aktivität wenden, und als ein leuchtendes Beispiel der informierten Bürger sich (oder mich) fragen würden, was die neue Physik zum Thema des Klimawandels zu sagen hat. Die Antworten auf diese und viele anderen ähnlich sinnvollen und dringenden Fragen stünden dann für Sie auf meinen Blogs der „Naturics“ und der „Open Science Academy“ bereit.

    MfG

  13. # 50 und 51 W. Rassbach und
    # 52 und 53 Rainer Manz

    Ja, es gibt keine Alternative zu Wahlen!
    Und richtig ist, daß die Aufgabenstellung abgegrenzt sein muß, weil mit der Wahl einem Dritten VERANTWORTUNG übertragen wird, d.h. der Bürger überantwortet dem Gewählten einen Teil seines IHM GEHÖRENDEN GRUNDRECHTES zu treuen Händen.
    Und wenn in einer Demokratie der Begriff „Gemeinwohl“ sich auf die Gesamtheit der Bürger bezieht, so akzeptieren nach dem „Gesellschaftsvertrag“ einer Demokratie die in der Abstimmung Unterlegen das Mehrheitsvotum, wenn vorher alle Fakten pro und contra debattiert wurden.

    Werden die Folgen dieser Abstimmung dann negativ, haben die Vertreter der Bürger in den Parlamenten Recht und Pflicht, das zum Thema zu machen, erneute Debatte zu verlangen und abzustimmen, um ggfls. Änderung herbeizuführen.

    Wer „alternativlos“ sagt, Debatte und Kurskorrektur unterbindet, der mißbraucht ihm anvertraute Macht!

    Ich stürze Genscher nicht vom Thron, er setzt sich auf einen solchen, ohne ein Recht dazu haben, darauf weise ich hin und kann das auch begründen.

    Genscher ist im Ruhestand, ist ohne Amt, Fragen stellt er sich nicht. Lindner schützt ihn vor Fragen und verweist auf sein Alter von 86 Jahren,
    Trotz dieses Alters mischt sich Genscher überall ein, mahnt und schulmeistert mit dem Argument: „Aufgrund seiner Geschichte hat Deutschland gegenüber den Ländern Europas eine große Verantwortung. Es hat den Nachbarländern dafür zu danken, dass es nach den Erfahrungen zweier Weltkriege zur „Teilnahme an Europa“ eingeladen worden ist.“

    Die „Geschichte“ allerdings hat er selber gefälscht, Auskunft verweigert die FDP. Ob wir Bürger überhaupt „teilnehmen“ wollen, danach darf nicht mal gefragt werden.

    Trotz seines Alters und Ruhestand behindert Genscher die FDP-Bundestagsfraktion, ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgern nachzukommen, schadet der FDP dadurch massiv, nicht umsonst ist sie aus dem Bundestag geflogen.
    Die FDP-Bundestagsfraktion hatte im Januar 2011 ein Positionspapier vorgelegt, in dem jede „quantitative oder qualitative“ Ausweitung des sogenannten Rettungsschirms“ abgelehnt wurde. Genscher befürchtete „Währungspopulismus“, unterstützt von Juncker (ausgerechnet der), die FDP-Fraktion fiel um.

    Es gab konservativ gesinnte in der FDP, Erich Mende, Siegfried Zoglmann, sie schlossen sich 1970 der CDU/CSU an. Dann Alexander von Stahl, Heiner Kappel und Manfred Brunner, der eine Klage gegen den Vertrag von Maastricht angestrengt hatte. Er gründete 1994 den „Bund freier Bürger“, die ein „Europa der Nationen“ wollten, wofür er in die rechteste aller rechten Ecken gestellt wurde.

    Genscher hat alles getan, nationale Entscheidungsbefugnisse über den Aufbau der Umweltpolitik zu dezimieren.
    Mit dem Aufbau einer Placebo-Zivilgesellschaft, d.h. NGOs, die seine Beamten selber steuerten und finanzierten, entmachtete er Gewaltenteilung und Bürger fast vollständig.
    Über Umkehrung der Beweislast und Klagerecht dieser demokratisch nicht legitimierten Verbände pervertierte bzw. lähmte er Recht und Ordnung.

    Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht, denn wenig beleuchtet wurde bisher, daß über das Thema „Klimaschutz“ die Umwertung aller Werte kalt vollzogen werden soll.
    Wesentliche Begriffe wie „Freiheit“ sollen völlig neu besetzt werden, auch der Begriff „Gemeinwohl“, der rückgebunden werden soll an eine höhere Ordnung, die „Schöpfungsrettung“, als lebten wir in einem Gottesstaat, also nicht mehr dem Menschen verpflichtet, sondern einer anonymen höheren Instanz, deren diffuse Befehle höhere Priester wie Schellnhuber und dann beliebig ausdeuten und die sich jeder Infragestellung entziehen.
    Das Recht auf Privateigentum soll geschleift werden.

    Damit wird jede Wahl zur überflüssigen Wahl.
    Dazu gibt es noch etliche weitere Details und Zusammenhänge, es würde zu lang werden.

  14. Vielen Dank Frau Thiele für Ihre vertiefende Antwort. Hintergrundwissen, ja überhaupt weit mehr an Informationen als das übliche Medien- und Bildungsgedöns täte not. Die Informationen gibt es (noch). Vieles ist weiter unter Verschluss und selbst bei den „frei“ zugänglichen Informationen weiß man nicht wirklich, ob nicht geschickt von interessierten Kreisen platziert und aufbereitet. Und da komme ich auf den ersten Schritt, der sich nicht mit dem Ihrigen deckt. Sie sind schon eine lange Treppe höher und haben eine bessere Sicht und können dadurch aufklären. Obwohl, ich bitte um Verständnis, ich mir über Ihre Motive für den verbalen Thronsturz G… nicht im Klaren bin… auch weil es in jeder Regierungspartei solche Menschen gibt wie der von Ihnen entzauberte. Ich werte es als Spitze des Eisbergs und wenn man so will, als Erfolg der daran bis heute aktiven Drahtzieher. Deren menschenfeindliche Ideologie leider immer noch salonfähig ist, besonders wohl bei Gebildeten und Satten, wenn man die kruden Ideen auf Parteiwähler runterbricht.
    Zurück zum 1. Schritt: Das Ziel des ersten Schrittes ist, das ganze Sammelsurium aus unvollständigen, gesteuerten Wahrheiten und Lügen neu zu ordnen und auszumisten. Wissen, dass man erst mühselig über die gesamte Bildungszeit in staatlicher Obhut und permanent durch die staatlichen Medien und sich der bei uns damit verbundenen Deutungshoheit sich dieser gleichschaltend anschließenden Medienbranche verinnerlicht hat. Ein fortwährender Prozess mit Mühe und Aufwand. Wie beim Baby wird der erste Schritt in eine neue Erkenntniswelt unsicher, wacklig und vielleicht auch gefährlich sein. Dennoch lernen gesunde Babys das Laufen. Und zurück ist dann nie mehr möglich (außer natürlich durch Unfall und Krankheit). Auch Erwachsene können noch das Laufen (im übertragenen Sinne) lernen. Um z.B. über die in ihrer Schilderung mitschwingende Frage nach der Souveränität Dls oder die staatstragende tabuisierende Vereinseitigung der 12 Jahre nachzudenken. Wer wagt das schon ohne sich nicht gleich selbst in die rechte Ecke zu stellen? Der inflationäre linke Wortgebrauch Nazi fällt ja schnell und zu vielen Themen, die neudeutsch gesprochen tatsächlich umstritten sind aber unbestritten bleiben sollen. Achtsamkeit gehört dazu, um bei vertiefender Beschäftigung nicht auf das gleiche Erlösungsbockshorn wie von der linken (vermeintlichen) Gegnerschaft geblasen, hereinzufallen.
    Das gehört mit zum Laufen lernen und je mehr man sich in diese, das bisher gepflegte Weltbild enttäuschende Richtung wagt, desto mehr bewegt man sich auch in Randbereiche und in Worten eines hier Schreibenden außerhalb der überwältigenden Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung. Kritisch zur Energiewende und Klimawandelhype zu stehen ist eine logische Konsequenz daraus.
    Wie viele wagen den ersten Schritt wo es doch uns entwicklungsgeschichtlich bedingt immer noch besser erscheint sich einer Mehrheitsmeinung selbst wider besseres Wissen anzuschließen?

    Ich habe mich vor Jahren dazu aufgemacht.

    MfG

  15. @45#
    Richtig ergänzt Besso Keks! Medien – eine weitere Systemhauptsäule!
    Die dritte Hauptsäule sind die Lobbyisten also die Vertreter der Branchen und gesellschaftlich-relevanten Gruppen.
    Und wenn wir die außernationalen Einflussnehmer EU und UNO und andere supranationale Bündnisse berücksichtigen haben wir eine vierte. Und alle sind verbandelt, verschwägert und vernetzt. A big family. Und wo steht der einzelne Bürger, besonders wenn sie/er nicht direkt zu dieser Familie angehört?
    „Es gibt aber keine Alternative zu Wahlen.“ Aha – also alternativlos?
    Vorsicht Sie sind in einer Denkfalle! Was wäre passiert, hätte es im Januar 33 im Deutschen Reich keine freien Reichtagwahlen gegeben? Sind also Wahlen alternativlos im Nachgang betrachtet immer gut? Ein erster Einwand.
    Wahlen sind was absolut Richtiges. Und Uraltes. Wählen dürfen heißt aber nicht Mitentscheiden. Ein Wählerirrtum, dass dennoch viele glauben. Entscheiden tun die Gewählten und das kann auch direkt gegen den Wähler gehen. Ein zweiter Einwand.
    Wenn eine Schulklasse ihren Klassensprecher, wenn Eltern sich ihre Elternvertreter, wenn Vereinsmitglieder ihren Vorstand wählen, wenn eine Hausgemeinschaft sich ihren Hausverwalter aus den eigenen Reihen wählt, wenn … fällt was auf? Nichts? Es geht bei diesen Wahlen um eine eingegrenzte oder spezielle Aufgabenstellung und eine Kandidatendirektwahl und im Falle der Schule ist eine Befristung auf ein Jahr die Regel. Eine gute Wahlart also, weil ein möglicher Schaden auf eine kleinere Gruppe und Zeitraum begrenzt bleibt und der Gewählte sich im Positiven bewähren und die richtige Wahl bestätigen kann.

    Es gibt noch einige weitere Einwände. Einwände sollten nun nicht dazu führen, Wahlen abzuschaffen. Das wäre der völlig falsche Ansatz. Das ist allerdings der Ansatz der EU. Gegeneinwand – wenn das EU-Parlament mehr Macht hätte, würden die Sowjet- äh. EU-Kommissionen nicht so schalten und walten können. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Siehe Einwand Aufgabenstellung

    Zusammenfassung: Man sollte sich sehr wohl überlegen, wer für was wen wie lange wählt und ob eine Wiederwahl möglich ist. Das gegebene politische Wahlsystem ist dahingehend suboptimal und gefährdet auf Dauer die guten Seiten des Wählens.

    Und was alternativloses Wählen mit dem gegebenen Informationssystem bedeudet, sollte nach der letzten BTW-Wahl wiederum klar sein…

    MFG

  16. Frau Thiele,

    Genschers „UNFÄHIGKEIT ZUM TEILEN ÜBERWINDEN“

    wurde ihm wahrscheinlich von seinen Konditionierern eingehämmert. Jede Gehirnwäsche wird so eingeleitet. Man nehme eine Wahrheit, eine Lüge und ein bißchen Gefühlsduselei und wasche gründlich durch. Klappte doch prima, Waldsterben, Ozonloch war der Probelauf 😉

  17. Frau Thiele,

    natürlich weiß ich nicht, was Genscher damals geritten hat, die Grundlage für den heutigen Ökosozialismus zu legen.

    Beide Märchen, die Weltrettung durch die nun anstehende große Transformation als auch die alleinige Kriegsschuld der Deutschen(was auch immer das ist- ich habe damit nichts zu tun) dienen dem gleichen Zweck, der Ausplünderung Deutschlands.

    Von dieser Diskussion innerhalb der FDP zur Kriegsschuld habe ich noch nichts gelesen, gibt es da Links?

    Die alleinige Kriegsschuld ist , denke ich, die Grundlage für die sg.Umerziehung der Deutschen.

    Seit wann wusste man denn in der BRD, dass D nicht souverän ist?

    Frau Merkel scheint das „Problem“ zu kennen. Bei youtube “ Merkel souverän “ suchen, da finden sich zahlreiche Varianten der im Sommer herbeigeführten Souveränität 😉

    http://tinyurl.com/noxae2r

  18. # 48 W. Rassbach

    Ja, Genscher wußte ganz genau, daß Umweltpolitik Falschmünzerei ist, die mit Umwelt wenig zu tun hat.
    Er schrieb schon vor Jahrzehnten, daß sie die „UNFÄHIGKEIT ZUM TEILEN ÜBERWINDEN“ solle.

    Altruismus kann man nicht über ein Lügengebäude erzwingen und erpressen, das geht unweigerlich daneben.

    Schlimmer noch: Hätte Genscher die Diskussion der Kriegs-Schuldzuweisung nicht unterdrückt in der FDP, wäre die Macht der Alliierten weniger groß gewesen.

  19. Frau Thiele,

    Genscher habe ich letzten Winter in einer Talkshow gesehen, er fühlte sich gebauchpinselt, als er der erste deutsche Umweltminister genannt wurde.
    Wußte er wirklich, was er anrichtete, als er das grüne Gefängnis aufbaute mit Menke Glückert?

    Heute sagt Schäuble, Deutschland war noch nie souverän seit dem 08.05.1945.
    Wusste das auch Genscher damals, als er offensichtlich Befehle der Alliierten ausführte?

  20. #45: besso keks sagt:

    am Mittwoch, 06.11.2013, 12:16

    Wohl gibt es dringendsten Handlungsbedarf im Informationssystem für die Bevölkerung.

    Kann man nur unterstreichen und ist für mich der einzig machbare Weg. Denn nur das unerträgliche Informationsdefizit innerhalb großer Bevölkerungsteile ermöglicht es den Parteien eine Politik fernab jedes
    Verstandes auszuüben.Bei allem Verständnis über die Merkelschelte von Herrn Hofmann, es ist nicht zielführend. Namen sind austauschbar. Die Deutschen haben mit einer Mehrheit Merkel gewählt und sind anscheinend mit dieser Politik einverstanden und einige sicherlich mehr als zufrieden damit. Der Schlüssel heist Aufklärung, Aufklärung wie es hier bei EIKE und
    in einigen anderen Blogs jeden Tag passiert.
    Die mediale Hirnwäsche braucht ein Gegengewicht und jeder kann als Multiplikator auftreten, nur hier lesen und im enegen Zirkel diskutieren bringt nicht viel.Merkel und Co. sind nur Geschöpfe des jeweils herrschenden Kenntnisstandes des Wahlvolkes. Ein dummes Volk gibt es nicht, aber dafür wie zu allen Zeiten ein uninformiertes, träges und in einer Wahlgewohnheit ruhendes.Ökokaspereien wie esoterischer Klimaschutz und Naturenergien können sich nur Wohlstandsgesellschaften leisten.In diesen Gesellschaften denkt doch ernsthaft niemand mehr über die bestehende Infrastruktur nach, die unser tägliches Leben bestimmt. Wasser kommt wie schon immer aus der Wand, sogar warmes. Strom? ja klar dafür gibt es überall Steckdosen.Die alltäglichen Dinge werden nicht mehr wahrgenommen, es ist Gewohnheit.In diese Lücke springen dann die Wohlstandsverwahrten, die Satten und rundumversorgten Gutmenschen aus den philosophischen Zirkeln der Sozialindustrie und den zahlreichen Instituten mit den gutmeinenden Gesellschaftsklempnern.

  21. # 40 M. Hofmann
    # 42 Rainer Manz

    Wenn Sie von „Energiewende“ sprechen, so begann die 1974.
    Sie ist in Wirklichkeit Entwicklungs-Behinderungspolitik um die aufstrebende Kraft der Dritten Welt mit ihrem Reichtum an fossilen Ressourcen an die kurze Kette zu legen.
    Deutschland soll für dieses miese Spiel eine völkerrechtliche Vereinbarung auf den Weg bringen. Damit wir nicht murren dabei, werden wir selber gezwiebelt und gezwängt, ohne zu begreifen, warum.

    Unser „Gefängnis“, richtiger wohl Treib- oder Zuchthaus hat Genscher gebaut, vermutlich „im Auftrage“, da er aber die Aussage verweigert, ist anzunehmen, daß er „schuldig“ ist und ihm das auch bewußt ist.
    Genschers Schuld liegt allein schon darin, daß er die klare Aussage Dehlers GEGEN die Zuweisung der alleinigen Kriegsschuld ins Gegenteil verfälschte.

    Zum zweiten Zwangsinstrument für die Deutschen machte Genscher Adenauers Beitritt zu Weltbank und Internationalem Währungs-Fonds IWF, für den es damals 1951 wohl nachvollziehbare Gründe gab.

    Die Zahlungsverpflichtungen aus diesem Beitritt wurden von Genscher mittels der 1969 geschaffenen Umweltverwaltung und -Gesetzgebung hochgetrieben, durch Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Deutsche Einheit ins Unermeßliche gesteigert. Die deutschen Bürger durften das nicht wissen, in der FDP durfte es nicht diskutiert werden, noch weniger im Deutschen Bundestag.

    Diese „Bombe“ liegt nun im Keller als Tabu.

    Über die Liberalisierung der Finanzmärkte plus Liberalisierung des Strommarktes, gepaart mit dem Euro wurde die „Bombe“ scharf gemacht. Wohlweislich wurde die Verantwortung für diese „Schärfung“ auf alle Parteien verteilt, damit niemand es wagt, auszuscheren. Wer heute dennoch das neue deutsche Markenzeichen „Alternativlos“ zu hinterfragen wagt, der wird zurückgepfiffen mit dem Argument, er würde alles in die Luft sprengen.

    Und als Antwort auf die Frage von Rainer Manz nach dem ersten Schritt:
    Warnen, daß die scharfe Bombe in unserem Keller liegt und nach Wegen suchen, sie zu entschärfen – rechtzeitig, ehe sie hochgeht.

  22. #42: Rainer Manz sagt:
    „Ja, dass insgesamt Wahlen bei den Gegebenheiten keine für mich wünschenswerte Angelegenheit sind.“

    Hallo Herr Manz,
    ich kann Ihre Position gut nachvollziehen, möchte aber auf einen Punkt hinweisen der bei Diskussionen dieser Art meist vergessen wird aber immense Bedeutung hat: die Rolle der Medien in diesem Spiel.
    Das Problem in D sind nicht nur die mehr oder wenig machtversessenen Politiker sondern die Ideologisch gleichgeschalteten Medien. Mit deren Hilfe werden die Wähler kontinuierlich gehirngewaschen und regelmäßig zur Urne getrieben um diesem System im System „Wahldemokratie“ Legitimation zu verleihen.
    Es gibt aber keine Alternative zu Wahlen.
    Wohl gibt es dringendsten Handlungsbedarf im Informationssystem für die Bevölkerung.

    MfG

  23. Hans Jung sagt:

    „Kaum. Denn die Grünen haben niemals gefordert, durch Aufhalten meines Alterungsprozesses den anthropogenen Temperaturanstieg zu beeinflußen.“

    Also jetzt, wo sie es sagen: diese Forderung hätte gut zu den Grünen gepasst.

  24. @ Frau Thiele, Herr Hofmann und Dr. Paul

    Und Adenauer schuld an der Rentenkrise und… bringt uns wirklich weiter, oder?
    Die Gelben und Schwarzen waren für mich nie eine Wahlmöglichkeit. Ich hatte immer kein gutes Gefühl. Viele Jahre sind vergangen und es hat sich daran nichts geändert. Geändert hat sich, dass die stattdessen gewählten anderen Etablierten schon länger für mich ebenso keine Wahl mehr sind. Ja, dass insgesamt Wahlen bei den Gegebenheiten keine für mich wünschenswerte Angelegenheit sind. Das ist mein persönliches Credo aus einer Befreiung einer anerzogenen und verinnerlichten Selbsttäuschung über das System und dessen Möglichkeiten. Seitdem geht es mir besser auch wenn ich mit dieser Einstellung nicht nur bei Ihnen auf Widerspruch und Ablehnung stoßen mag. Die Alternative zur Wahldemokratie heißt jedoch nicht Diktatur, falls man mir das mit meiner Äußerung unterstellen möchte.

    Um an meine einleitende Frage anzuknüpfen – es brächte uns weiter, wenn wir uns nach Sichten von Systemauswirkungen („Genscher, Merkel…“) es dennoch nicht immer wieder weiter mit den gleichen Behandlungsmethoden versuchen würden. Was wäre denn dann die richtige Medizin ist eine Frage, auf die es (hier) keine einfache Antwort gibt und eine zweite Frage folgt zugleich – was nützt die richtige Medizin, wenn der Patient nicht will?
    Weil, Frau Thiele, Herr Hofmann, deckt sich Ihre Ansicht über die von Ihnen erwähnten Personen, ob nun aus Enttäuschung oder Erkenntnisgewinn oder anderem , eigentlich mit dem „offiziellen“ Zeitbild, unbenommen wie das zustande gekommen und gepflegt wird? Und welchem Bild wird im Erbe unserer menschlichen Neigung zur (sicheren) Gruppe (noch) gefolgt? Ihrem vielleicht nur von Gleichgesinnten. Und die Masse (der Ahnungslosen, Gut- und Gernegläubigen)?

    Sehen Sie den 1. Schritt, den jeder gehen
    muss?

    MfG

  25. Hallo Herr Jung,
    zumindest führen Sie jetzt in einen weiteren Satz indirekt eine Forderung der Grünen ein, wo bei der Zusammenhang mit Ihrer Aussage unklar bleibt, denn diese forderunfg ist rein politisch und ohne jede physikalische Begründung bzw. Nachweis. Vorher haben Sie nur den zitierten Satz gesagt und auf die Frage von Herrn Manz, was Sie mit diesem Satz sagen wollen nur diesen Satz wiederholt. Der Satz ist richtig genauso wie mein Satz über Ihr Älter werden nur führt er im Rahmen dieser Diskussion zu garnichts.
    MfG

  26. @Hanna Thiele #38
    Die Merkel hat die Energiewende diktatorisch ausgerufen. Die Merkel ist diktatorisch aus der Kernkraft ausgestiegen. Die Merkel hat dem EEG zum Durchbruch verholfen anstatt es abzuschaffen. Die Merkel hat die Schuldentilgung der verschuldeten Euroländer durch deutsche Steuer-Sozialgelder zugelassen.
    Egal ob Töpfer, Genscher oder sonst wer. ZUM SCHLUSS WAR ES MEKRKEL ANGELIKA, die uns deutschen den Mangel und die Armut einer sozialistischen-kommunistischen DENKE zurückgebracht hat.

  27. #37: H.Urbahn sagt:
    „sehr schöne Aussage ihr Satz: Die CO2-Konzentration steigt nämlich unvermindert an.
    Genauso hätten Sie schreiben können: ich hans Jung bin heute wieder einen Tag älter geworden. Damit hätten Sie genaiso viel zur Diskussion hier beigetragen, wie mit ihrem satz, den ich zitiert habe.“
    ======================================

    Kaum. Denn die Grünen haben niemals gefordert, durch Aufhalten meines Alterungsprozesses den anthropogenen Temperaturanstieg zu beeinflußen.
    Gruß
    Hans Jung

  28. #32 Dr. Paul und
    #33 M. Hofmann

    Fordern Sie die Billionen bei Genscher ein, der hat uns das eingebrockt mit seinem gelben Lieferservice.

    Genschers rechte Hand Menke-Glückert sprach nach Maurice Strongs Initialzündung im Jahre 1974 von „Mobilisierung von Sonderziehungsrechten als Möglichkeit lautloser Finanzierung der öffentlichen Entwicklungshilfe, die kein nationales Parlament mehr kontrollieren kann.“

    Vor Fälschung einer Dehler-Rede zur alleinigen Kriegsschuld schreckten die Gelben auch nicht zurück, die Peitsche hätte ja ihre magische Wirkung verlieren können – und sogar Mutti wäre damit entmachtet.

  29. Hallo Herr Jung,
    sehr schöne Aussage ihr Satz: Die CO2-Konzentration steigt nämlich unvermindert an.
    Genauso hätten Sie schreiben können: ich hans Jung bin heute wieder einen Tag älter geworden. Damit hätten Sie genaiso viel zur Diskussion hier beigetragen, wie mit ihrem satz, den ich zitiert habe.
    MfG

  30. @34 #
    Toll, und heute Abend wird es auch wieder dunkel und morgen auch… Erkenntniswert gleich dem Ihrigen. Da Sie nicht anders antworten wollen, denke ich mir meinen Teil. Schublade auf und zu.

    Gruß
    Rainer Manz

  31. #30 Rainer Manz sagt: „@29
    „Die CO2-Konzentration steigt nämlich unvermindert an.“

    Herr Jung – Was wollen Sie uns damit hier sagen?“
    ===========================

    Herr Manz,
    damit wollte ich sagen, daß der CO2-Gehalt unvermindert ansteigt.
    Gruß
    Hans Jung

  32. @Hanna Thiele #31
    Naja, mit der „Kriegsschuld auspeitschen“ ist auch immer eine Sache von Standhaftigkeit.
    Und seit Jahren haben wir in Deutschland eine Regierungspolitik, die nicht mehr zu ihren/unseren Werten steht.
    Schauen Sie sich doch bitte mal die Merkel genauer an. Wieviele Minister hat diese Frau schon verschlissen, wieviele Werte (CDU) hat diese Frau schon über Bord geworfen, diese Frau nimmt keinen klaren Standpunkt ein und kann somit auch nicht regieren, diese Frau wird zum Teil selbst regiert, diese Merkel ist keine Führungsperson (weil keine Werte und keinen klaren Standpunkt), sondern eine Macht-Verwaltungs-Puppe! Die Strippen ziehen, nach meiner Meinung, schon längst ganz andere, im Hintergurnd. Grünsozialistisches Gedankengut ist nicht nur im deutschen Bundestag vertretten, sondern auch sehr stark in einer rückgratlosen Kanzlerperson Merkel.

  33. #31: Sehr geehrte Frau Hanna Thiele,
    Sie bringen es mal wieder auf den Punkt.
    Ich frage mich allerdings,
    ob es klug war vom PIK,

    diese Billionen an die 2°C Erwärmung zu knüpfen,
    denn,
    dann müssten wir ja eigentlich auch Billionen (von PIK?)
    zurückbekommen, wenn wir deutlich drunter bleiben,
    JETZT SCHON SEIT 1998.

    Ich hoffen PIK hat da schon was für uns zurückgelegt.
    Wenn nicht,
    muss man sich eine entsprechende Strafe ausdenken.

    mfG

  34. # 27 Peter Jakubowski

    Warum fordern Sie „wissenschaftliche Diskussion“, wo es doch gar nicht um Wissenschaft geht?
    Das PIK hat heute wieder erinnert, wozu die „PIK-Wissenschaftler“ bestellt wurden: Nämlich 32 Billionen US-Dollar im Namen von CO2 einzutreiben.

    Und unsere Politiker machen den „willigen Helfer“, weil man sie sonst mit der „Kriegsschuld“ auspeitschen würde.

  35. @29
    „Die CO2-Konzentration steigt nämlich unvermindert an.“

    Herr Jung – Was wollen Sie uns damit hier sagen?
    Das wir uns global vor Angst in die Hosen machen sollen?
    Das wir global eine reelle Chance haben, den Anstieg aufzuhalten?
    Das unser deutscher Beitrag dazu entscheidend ist?
    Das wir global alles genau wissen, warum das so ist und daher mit den getroffenen, laufenden und noch geplanten Maßnahmen völlig richtig liegen und zu Recht die Gesellschaft transformieren?
    Irgendwie dämmert mir, dass andere Katastrophiker da schon gedanklich weiter sind als Sie. Weil die behaupten bereits, auch wenn das mit dem C02 und Co. verkehrt sein sollte, so sind doch die (Abwehr-) Maßnahmen nicht verkehrt… von denen können Sie noch lernen. Und was können wir von Ihnen lernen außer dass Kohlendioxid (unbestritten) in der Atmosphäre zunimmt?

    Aber wahrscheinlich gehöre ich auch zu denen, die nichts bekommen. Schublade zu und fertig.

  36. #26 Zülsdorf sagt: „Jetzt vermisse ich nur noch die Erfolgsmeldung der Grünschnäbel: „W i r haben die Klimaerwärmung seit Anno 2000 vermindert“!
    =================================

    Noch einer, der überhaupt nichts mitbekommt:

    1. Wurde nichts gestoppt und 2.könnte das niemand als Erfolg für sich verbuchen.

    Die CO2-Konzentration steigt nämlich unvermindert an.
    Gruß
    Hans Jung

  37. # 11 Dr. Paul:

    Hansen hatte die Aufgabe, aus der realen Bombe eine politische Bombe zu machen . klassischer Fall von Umnutzung.
    Er hat es gemacht, Maurice Strong hat diese Bombe dann „scharf'“ gemacht per IPCC, das PIK liefert nun neue Zündner, die alten sind „feucht“ geworden.

  38. Sehr geehrtes EIKE-Team,

    obwohl mir das unprofessionelle Niveau hier zugelassenen Diskussion nicht gefällt, ich beteilige mich trotzdem, weil ich es endlich klar stellen möchte, dass Sie nicht nur freiwillig die Rolle des kleinen Davids gegen Goliath, den Weltklimarat, annehmen, sondern ihn noch dazu anstatt mit einem Stein, mit „Wattestäbchen“ bekämpfen wollen.
    In dem oberen Artikel von Werner Kirstein gibt es mindestens drei Stellen, die Ihnen der Gegner auch als eine Fälschung der Realität vorwerfen könnte. Zum Ersten,es ist nicht wahr, dass „die tatsächliche jüngste Klimaentwicklung von keinem Modell vorhergesagt wurde.“ Sie wissen es, das das Naturics Klimamodell seit Jahrzehnten genau diese Entwicklung vorhersagt, einschließlich die bald beginnende globale Abkühlung. Zum Zweiten,es ist keine „korrekte Feststellung“, dass „es sich um ein gekoppeltes nichtlineares chaotisches System handelt. Deshalb sind längerfristige Vorhersagen über die Klimaentwicklung nicht möglich.“ Mein Modell beweist das Gegenteil. Zum Dritten, die Ozeane sind keine Badewanne. Ohne die vertikalen Bewegungen der ozeanischen Erdkruste zu berücksichtigen, kann man zum Meeresspiegel überhaupt nichts sagen.
    Ich würde mich freuen irgendwann auch auf Ihrer Seite nur die rein wissenschaftliche Diskussion verfolgen zu können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Jakubowski

  39. Jetzt vermisse ich nur noch die Erfolgsmeldung der Grünschnäbel: „W i r haben die Klimaerwärmung seit Anno 2000 vermindert“!
    – Durch Verspiegelung und Verspargelung der Landschaft und De-Industialisierung Deutschlands.
    Oder gibt’s die schon irgendwo zum Nachlesen?

  40. @ #18

    Und wieder der alte schon längst ausgelutschte „Trick“ mit der begrenzten Zeitreihe und der unzulässigen linearen Regression.

    Der Forist Jung kann einem ja nur noch leid tun, daß er nicht mehr zu bieten hat. Aber so sind sie halt, die Ökogläubigen, denen die Ökopriester das Ökoevangelium verkündet haben, um am Ablaßhandel glänzend zu verdienen, so wie es ein gewisser Mönch vor ca. 500 Jahren angeprangert hat … .

    Nun ja, ist doch immer wieder erhellend, wenn man feststellt wie treffend die Pisastudien sind, deren Ergebnisse so furchtbar traurig sind … . Und erst einmal das Henne-Ei-Problem, denn erst waren die Schüler dran und dann die Elterngeneration. Oh Graus, Oh Graus …

  41. Ja, Herr Jung, danke, dass sie mir die Augen geöffnet und den Weg in einer bessere Welt gewiesen haben. Ich habe mir heute gleich eine PV-Anlage bestellt. Hab zwar kein Dach, aber ich werde sie einem Hausbesitzer schenken. Und ne Windmühle bestelle ich mir als nächstes. Um die Klimakatastrophe zu vermeiden, ist mir nichts zu teuer!

  42. #19: Peter Jensen sagt:
    „Herr Jung,
    ich bewundere ihre Selbstkontrolle, wie sie bei der Katastrophe, auf die sie uns in #18 hingewiesen haben, noch so ruhig bleiben können. Ich bin schon total am Zittern und hab erst mal das Licht ausgeschaltet und den Morgenkaffee ohne Kochen direkt aus der Dose gefressen!“
    ============================

    Herr Jensen,
    ich bin erstaunt, daß eine Entwicklung, die jetzt schon seit einigen Jahrzehnten prognostiziert und im Gange ist, Sie schlagartig ausgerechnet heute derartig in Panik versetzt.
    Waren Sie denn bislang von allen Informationsquellen außer EIKE abgeschnitten?
    Da sehen Sie einmal, was herauskommt, wenn man sich zu einseitig informiert.
    Gruß
    Hans Jung

  43. #20: Gunnar Innerhofer sagt:
    „Ich nehme sie gerne mal mit auf meinen Gunni Mobil Flügen“

    Sehr geehrter Herr Innerhofer,

    das ist endlich mal ein richtiges Signal von Ihnen. Gerne nehme ich dieses freundliche Angebot an.
    Wann fliegen wir?
    Wo starten wir? Grinzing? Wachau?

    In freudiger Erwartung

  44. #19: Peter Jensen sagt:
    „Ich bin schon total am Zittern und hab erst mal das Licht ausgeschaltet und den Morgenkaffee ohne Kochen direkt aus der Dose gefressen!

    Hallo Herr Jensen,
    vielen Dank für Ihren heroischen Beitrag zur Rettung der Welt.
    Allerdings muß ich Sie darauf hinweisen, daß die volle Punktzahl nur vergeben werden kann, wenn Sie
    -den Kaffe un- oder handgemahlen genossen haben
    -der Kaffee aus ökozertifizierten Anbau stammt und
    -per „Fairtrade“ vermarktet wurde

    Des weiteren fehlt mir noch der Hinweis, daß der Kaffe so aufbereitet viel besser gemundet hat als bei der althergebrachten, leider weit verbreiteten und äußerst umweltzerstörerischen Art der Aufbereitung.
    Ein besonderer Dank an die Ökofasch… äh bewußt lebenden Mitbürger dafür, daß Sie Ihnen die Augen geöffnet haben, sollte ebenfalls ergänzt werden.
    Daß Sie das Licht nicht angeschaltet haben, müssen Sie nicht extra erwähnen. Das sollte eigentlich längst jedem verantwortungsvoll handelndem Bürger
    in Fleisch und Blut übergegangen sein.

  45. Hr. Keks#16:

    …“Wenn Sie , liebster Herr Innerhofer, wieder mal zum Treibhauseffektmessen ins All fliegen…“

    Ich nehme sie gerne mal mit auf meinen Gunni Mobil Flügen, Herr Keks. Wird ihnen nicht schaden einmal zu sehen, was man da oben alles so messen kann, outgoing radiation etc. etc. und einiges davon ist ganz wichtig um gut abzuschätzen, wie die Strahlungsbilanz der Erde zusammenkommt. Ohne diese werden sie den THE freilich nie verstehen und wohl auch deshalb sind ihre Kommentare so wertlos wie gegenständlich.

  46. Herr Jung,
    ich bewundere ihre Selbstkontrolle, wie sie bei der Katastrophe, auf die sie uns in #18 hingewiesen haben, noch so ruhig bleiben können. Ich bin schon total am Zittern und hab erst mal das Licht ausgeschaltet und den Morgenkaffee ohne Kochen direkt aus der Dose gefressen!

  47. #8: K. Sander sagt:
    „In den Vox-Nachrichten kam gerade:
    „der Müll wird in den nächsten Jahren ein größeres Problem als die Klimaerwärmung“ “

    Hallo Herr Sander, auf N24 bzw. NTV ebenso.
    Das ist wohl die neue Sau, die anstelle der Klimasau nun durch die Medien getrieben werden wird.
    Es war schon auffällig, daß in Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Herbststürme das Wort „Klimawandel“ nicht vorkam. Noch vor einem Jahr wäre dies völlig undenkbar gewesen.
    Ich sehe schon diverse Müllsteuern zur Rettung der Weltmeere und der Welt überhaupt auf uns zukommen…

    MfG

  48. #5: Gunnar Innerhofer sagt:
    „Wann wird hier endlich ein höheres Niveau einkehren?“

    Wenn Sie , liebster Herr Innerhofer, wieder mal zum Treibhauseffektmessen ins All fliegen…

  49. #13: Gunnar Innerhofer

    Weder meine ich dass die harsche Kritik an Ihnen gerechtfertigt ist, noch, dass ihre Kritik an dem Artikel substanziell ist. Denn die Grafik wurde ja unterschrieben, dass sie im Wesentlichen aus eineer Publikation in dem Jahr 1987 stammt. Es sollte durch die Ergänzung lediglich darauf hingewiesen werden, dass der reale Temperaturverlauf sich eben im natürlichen Rahmen bewegte. Das ist dem Stil und Anspruch der Grafik, die nicht den Anspruch hat, exakte Wissenschaft zu sein, durchaus angemessen. Ihr Argument wirkt dagegen eher haarspalterisch.

    Manipulationen am ‚Hockeystick‘ liegen dagegen in einer ganz anderen Liga, obwohl hier sehr wohl der Eindruck gemacht wird, es handele sich um seriöse Wissenschaft. Das war aber hier nicht das Thema.

  50. Herr Walter #9:

    „um ihre Frage zu beantworten: es würde schon reichen wenn Sie hier endlich verschwinden… ;-)“

    Den Gefallen werde ich ihnen nicht machen.
    Ich mache mir tatsächlich Sorgen um die wenigen skeptischen, deutschsprachigen Klimaseiten. Eine Niveaulosigkeit wie sie Abb. 1 zeigt ist nämlich „Fressen“ für die Alarmisten.

    Übrigens ist ihr Kommentar genau so niveaulos, sie schaffen es ja nicht mal die Forenregeln halbwegs einzuhalten.

  51. Herr Jensen #10

    nein, ich verfüge nicht über eine Graphik höherer Auflösung (Abb.1), auch weil ich mich nicht mit Kitsch beschäftige.
    Den T Anstieg von über 5K bis 2100 halte auch ich für Unfug, genau wie der Unfug der grünen Linie, denn jedes Kind hätte es geschafft, annähernd die Realität darzustellen:

    http://tinyurl.com/m9tu59s

    die letzten 2 Dekaden sind nun mal um ca. 0,5K wärmer, als die warme Phase um 1945! Und sie haben völlig recht, es ist total egal ob diese nun bei 2020 od. 2025 endet, sie ist schlicht grober Unfug.

  52. #10: Wenn schon kein Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur zu erkennen ist und das mit der Erderwärmung auch nicht so recht klappen will, seit 1998,
    gib es ja noch die Möglichkeit die vergangenen Temperaturen etwas abzusenken
    um die AGW zu retten.

    Weltmeister darin war Hansens NASA (GISS):

    „This addition of March 2008 temperature data to the record caused a corresponding drop in annual average temperature for the years 1946 and 1903. According to GISS, 1946 is now colder than 1960 and 1972, and 1903 dropped into a tie with 1885, 1910 and 1912.“
    http://tinyurl.com/qgxcafl
    oder hier:
    http://tinyurl.com/p9x9a2d

    Dass es an etlichen (ländlichen) Orten bis 1940 schon wärmer war, wissen wir nicht nur von Herrn Kovatsch sondern auch hier:
    http://tinyurl.com/p9x9a2d

    mfG

  53. Herr Innerhofer, ich weiß ja nicht, ob sie über eine Version dieser Grafik mit höherer Auflösung verfügen, so dass sie beurteilen können, dass die grüne Linie genau bis 2025 reicht. Es könnte auch 2019 oder 2020 sein. Aber egal, geschenkt. Offenbar stört sie das mehr als die absurde Prognose bis zum Jahr 2100, die um einiges mehr neben der Realität liegt als die grüne Linie.

  54. Lieber Herr Hoffmann,

    das P.M.-Heft liegt vor mir, die Micky Maus ist allerdings irgendwo in den vielen Kartons verschwunden. Die besagte Seite habe ich aber eingescannt. Sie könnten also alles, also von der P.M das Cover (oder den ganzen Artikel? 8 Seiten mit vielen Farben!) und die Seite aus der MM kriegen. Können Sie mir mit Ihrer Email-Adresse auf die Sprünge helfen?

  55. endlich eine neue Katastrophe:
    In den Vox-Nachrichten kam gerade:
    „der Müll wird in den nächsten Jahren ein größeres Problem als die Klimaerwärmung“

    ….haben Müllforscher erforscht und den Anstieg ganz linear ausgerechnet.

    Nanu? War die Klimaerwärmung doch nicht so schlimm? Jetzt müssen die Klimaforscher auf Müllforschung umstellen. Dann gibt es wenigstens neuen Müll …. äähhh neue Subventionen.

    Falls das nicht klappt, auch kein Problem. Vor einigen Wochen kam schon die Katastrophenmeldung zu Computern und Robotern. Hat man auch schon erforscht, nur noch nicht richtig. Roboter sollen ja in Kürze auch intelligent sein. Und weil die menschengemacht sind, sind die dann auch böse und vernichten den Menschen. Die sind ja menschengemacht.

    Ein blödes Ding sind nur die Aliens. Die wurden vor 15 Jahren auch durch Wissenschaftler zur Katasrophe erklärt. Deshalb sollten wir denen keine Informationen schicken. Die kommen ja auch mal schnell vorbei. Nachteil: die sind nicht menschengemacht, also gibt es keine Fördermittel.

  56. Zum Thema passend eine Parabel von http://www.sackstark.info, die ‚Bremsspuren-Krankheit‘.
    Diese beschreibt eine wirtschaftliche und katastrophale Fehlentwicklung durch ein bezahltes Gefälligkeitsgutachten, die in einer hirnrissigen Ideologie und Profit für wenige endet, die restlichen jedoch zerstört. Aus der gibt es kein Entrinnen mehr, obwohl erkennbar der Schaden für die Menschen immer größer wird, machen noch fast alle mit. Im Hamsterrad Wachstum gibt es kein Entrinnen, außer:
    Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
    Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
    Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
    Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
    Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
    Sägten weiter. – Bertolt Brecht

    LG und danke für Ihre unermüdliche Arbeit zur Aufklärung.
    Ludwig der Träumer

  57. zu Abb. 1:

    die „Realität“, also die nachträglich eingefügte grüne Linie geht da schon mal bis ca. 2025 und das völlig falsche an dieser Darstellung ist, dass es heute gerade mal so warm sein soll, wie um 1945.
    Ok, die Alarmisten bauen auch viel Unsinn, aber das hier steht nix hinten nach:-(
    Wann wird hier endlich ein höheres Niveau einkehren?

  58. Wir haben P.M. und National Geographics kids abbestellt, weil ich meinen Kindern diese klimaalarmistische Indoktrination bzw. den ganzen Klima-Schwachsinn nicht mehr zumuten wollte. Interessant, dass die P.M. mal eine andere Meinung hatte, aber möglicherweise hat man den damaligen Redakteur schon längst entsorgt. Meine Kinder sind zum Glück intelligent genug, um im Zweifelsfalle ihren Vater zu fragen. Aber der Gehirnwäsche können sich Kinder, die ihren Weg noch finden müssen, schwer entziehen, zumal in den Schulen der Klima-Schwachsinn ebenfalls gepredigt wird. Deutschland widert mich an, und mir wird gerade wieder schlecht. Ich würde gerne länger hier bleiben, wo die ganzen Klimaalarmisten nach und nach entsorgt werden und man sich aus der grünen Umklammerung endlich befreit. Für eine seniorprofessorship in Oz bin ich aber noch zu jung 🙁

  59. Der Kampf gegen die CO2-Lüge ist fast ebenso alt wie die Lüge selbst. Skeptiker gab es schon 1998, wie das Juni-Heft P.M. (Peter Moosleitner) mit dem Titelthema „Es wird nicht wärmer, sondern kälter: In 30 Jahren beginnt die nächste EISZEIT“.
    Ein sehr schöner Artikel, in dem damals schon alle Lügen aufgedeckt wurden und auf die Notwendigkeit von CO2 für das Leben auf der Erde hingewiesen wurde.
    Die Gegenseite dagegen ließ nicht locker und beeinflußte selbst Kinder, wie u.a. in der „MICKY MAUS“ Nr. 42 von 1991 zu lesen ist. Da wurde in der Rubrik „Öko-Maus“ den Kindern der Treibhauseffekt, schlechte Luft, Ozonloch und saurer Regen „erklärt“.
    Den wenigen objektiven Erklärungsversuchen standen und stehen leider viel zu viele dogmatische Falschbehauptungen entgegen, die Skeptiker zu „Leugnern“ abstempeln und damit als unglaubwürdig diffamieren.

  60. Die Rolle des Meersesspiegel-Anstieges wurde ja von EIKE mehrfach behandelt. Mein Letzter Stand ist die Studie der University of Jerusalem, die nach Auswertung sehr vieler Pegel-Reihen über 200 Jahren zu dem Schluss kommt, dass Meersesspiegel-Anstiege vor allem als lokale Phänomene zu werten sind. Als Mittelwert kann man von 1 mm pro Jahr ausgehen, also 10 cm pro Jahrhundert. Ein beschleunigter Meeresspiegel-Anstieg ist nicht erkennbar.

    Damit liegen diese Ergebnisse weit unter dem IPCC AR5. Kein Grund zur Sorge.

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