SPON’s Logbuch der Bekloppten und Bescheuerten

Ganglinie aller Wind- und Photovoltaikanlagen im März 2012 (von Prof. Helmut Alt)

von Horst-Joachim Lüdecke
Wischmeyers Logbuch der Bescheuerten und Bekloppten ist einer der Höhepunkte von Oliver Welkes köstlich satirischer „Heute Show“ an ansonsten TV-langweiligen Freitag Abenden. Unwillkürlich muss man an diesen Höhepunkt Wischmeyers denken, wenn man den SPON Artikel liest „Teurer Reservemarkt für Kraftwerke: Der Mythos vom drohenden Stromausfall“. Er ist nämlich in einem derartigen Ausmaße sachlich bescheuert und bekloppt, dass sich dem Fachmann die Haare sträuben.


Der verantwortliche SPON-Redakteur Stefan Schultz hat in seinem Beitrag (hier) immerhin begriffen, dass Wind und Sonnenstrom den Launen der Natur gehorchen müssen und daher zu oft ausbleiben. Das war es dann aber auch schon. Seine logisch klingende, aber leider unrealistische Schlussfolgerung besteht darin, dass der notwendige Ersatzstrom durch geeignete Lieferverträge mit Stromlieferanten garantiert werden könne. Er drückt dies so aus: „Das fundamentale Prinzip der deutschen Stromversorgung lautet: Jeder Kunde hat einen Lieferanten, und dieser muss liefern – egal, was kommt. So steht es in der Stromnetzzugangsverordnung“. Weiter folgert er: „Überwacht wird diese Pflicht über einen sogenannten Bilanzkreis, ähnlich einem Bankkonto. Liefert der Verantwortliche für den Bilanzkreis zu wenig Strom, rutscht sein Konto ins Minus. Dann gibt der Netzbetreiber Kredit: sogenannte Regelenergie. Spätestens nach einer Viertelstunde muss der Anbieter sein Konto wieder ausgleichen. Dazu kann er die Elektrizität selbst produzieren oder irgendwo einkaufen. Ein Versorger kann also so viele Kraftwerke abschalten, wie er will – solange er am Markt genug Strom kaufen kann. Sollten viele Kraftwerke abgeschaltet werden, würde Strom teuer. Die verbleibenden Kraftwerke würden wieder profitabel.

Dunnerlittchen, nun hat uns einer die ultimative Lösung verraten. Nur schade, dass die Wirklichkeit diesen sachlich absurden Vorstellungen beim besten Willen nicht folgen kann. Freilich darf man fairerweise von einem Redakteur, dessen akademischer Hintergrund das Studium der „Medienkultur“, Politik und britischen Literatur ist (hier), nicht mehr erwarten. Man kann aber vom SPON einfordern, dass er fachfremde und nicht einmal einer ordentlichen Recherche kundige Mitarbeiter keine Artikel schreiben lässt, die sie fachlich überfordern. So nämlich blamieren sich SPON und Redakteur gleichermaßen. Der Autor hätte lieber von Herrn S. Schultz etwas über die na sagen wir mal Metaphysik Hamlets unter Berücksichtigung der "politischen Medienkultur" im 17. Jahrhundert erfahren. Mit einem Bericht über die Energiewendeproblematik lag er etwas daneben – um es höflich auszudrücken.

Tatsächlich ist das Problem des Ersatzstroms nicht wirtschaftlicher sondern weit überwiegend technischer Natur. Dieses Faktum, das sich jedem Einsichtigen schon nach kurzer Recherche erschließt, ist Herrn S. Schultz entgangen. Die sich aus Naturgesetzen und technischen Regeln ergebenden Probleme der Energiewende lassen sich dummerweise weder mit Verträgen noch mit politischen Zwangsmaßnahmen lösen. Kurz, Herr S. Schultz hätte sich vielleicht doch besser vorher informiert. Danach hätte er als der Medienkultur kundiger Kopf das Verfassen seines Artikels vermutlich unterlassen.

Eine gute Quelle der Information ist beispielsweise die deutsche physikalische Gesellschaft (DPG) in „physik konkret“ (hier). Dort ist nachfolgend zu lesen (hier), verfasst von Prof. Konrad Kleinknecht, einem ehemaligen Vorstandsmitglied der DPG und Beauftragten der DPG für „Energie“:

————- Beginn des Beitrags von K. Kleinknecht (DPG) ——————–

Speicherung der elektrischen Energie

Elektrischer Strom muss in dem Augenblick verwendet werden, in dem er erzeugt wird. Es gibt einen Bedarf, der rund um die Uhr benötigt wird (Grundlast), einen regelmäßig auftretenden zeitlich variablen Bedarf (Mittellast) und einen plötzlich nachgefragten Spitzenbedarf. Die Grundlast wird derzeit durch Braunkohle- und Kernkraftwerke abgedeckt, die Mittellast durch Steinkohlekraftwerke und die Spitzenlast durch schnell steuerbare Gaskraftwerke.

Neue fluktuierende Stromquellen

Durch die neuen Stromquellen Windkraft und Photovoltaik (PV) ändern sich die Verhältnisse. Die Abbildung rechts zeigt stellvertretend den zeitlichen Verlauf der Einspeisung von Solar- und Windstrom für den März 2012. Die erbrachte Leistung fluktuiert sowohl täglich als auch saisonal. Windkraftwerke lieferten im Jahr 2012 ihre volle Nennleistung nur während durchschnittlich 4,6 Stunden am Tag und Photovoltaik-Solarzellen während 2,3 Stunden am Tag. Andererseits muss der Strom aus diesen Quellen wegen des EEG-Gesetzes prioritär abgenommen werden. Die konventionellen Kraftwerke müssen heruntergefahren werden, wenn die Sonne scheint oder der Wind bläst, und anschließend wieder hochgefahren werden. Das verringert ihre Effizienz und Rentabilität. Da die Erzeugung des Stroms aus Wind-und Solarenergie nicht mit dem zeitlichen Verlauf des Bedarfs übereinstimmt, wäre es sinnvoll, die überschüssige elektrische Energie wenigstens für die Dauer eines Tages zu speichern.
Die elektrische Energie aus Windkraft betrug im Jahr 2012 ca. 50.000 GWh, die aus Photovoltaik ca. 24.000 GWh [1]. An einem Tag fallen also durchschnittlich 137 GWh Windenergie und 66 GWh Solarenergie an. Wenn diese Energie zum Zeitpunkt der Erzeugung nicht gebraucht werden kann, muss sie gespeichert werden, oder die Anlagen müssen abgeschaltet werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Überschuss an die Nachbarländer zu verschenken oder dafür sogar eine Gebühr zu bezahlen.

Speicherung der elektrischen Energie aus Solar- und Windkraftanlagen

Elektrischer Strom kann mit hoher Effizienz zurzeit nur in Pumpspeicherkraftwerken gespeichert werden. Die Speicherkapazität aller Anlagen in Sachsen, Bayern und im Schwarzwald beträgt 40 GWh [2], reicht also nur aus, um ein Fünftel des Tagesertrags aus Wind und Sonne zu speichern. Dieses Szenario setzt voraus, dass die nötigen neuen Übertragungsleitungen von Nord nach Süd schon gebaut sind, um die Energie der Windkraftanlagen im Norden zu den Speichern im Süden zu bringen. Dies wird einige Jahre Bauzeit erfordern. Der Ausbau der Speicher im Süden hätte also höchste Priorität, stößt allerdings z. B. beim Ausbau des Schluchseekraftwerks bei Atdorf auf den Widerstand der Anwohner.

Als alternative zukünftige Speichermöglichkeit wird die Elektrolyse von Wasser und die Umwandlung des erzeugten Wasserstoffs zu Methan sowie dessen Verbrennung in einem Gaskraftwerk diskutiert. Diese Methode („power-to-gas-to-power“) erlaubt die Speicherung des Methangases im existierenden Rohrleitungssystem, ist allerdings sehr ineffizient; nur ein Drittel der eingesetzten Windkraftenergie steht am Ende als Elektrizität wieder zur Verfügung [3]. Die technische Umsetzung steckt noch in den Kinderschuhen, der Wirkungsgrad der Elektrolyse ist bei fluktuierendem Stromangebot geringer als bei konstantem Strom [4]. Das erzeugte Methan ist zur Zeit wesentlich teurer als das russische Erdgas oder das Flüssiggas aus Katar. Andere Alternativen wie etwa Druckluftspeicher haben nicht die benötigte Kapazität [3].

Eine Entlastung der Netze könnte erreicht werden, wenn alle Besitzer von PV-Anlagen auf ihrem Dach den um die Mittagszeit anfallenden Solarstrom in einigen Batterien im Haus speichern und am Abend zum Betrieb ihrer Hausgeräte benutzen würden. Wenn zwei Millionen Haushalte mit PV-Anlage jeweils Batterien mit 5 kWh Kapazität installieren, würde dies einen lokalen Speicher von 10 GWh bilden. Als weitere Möglichkeit wird die Speicherung in den Batterien zukünftiger Elektromobile diskutiert. Falls in zehn Jahren eine Million solcher Fahrzeuge existieren würde, könnte in ihren Batterien eine Energie von 20 GWh gespeichert werden. Das wären etwa zehn Prozent der an einem Tag anfallenden Wind-und Solarenergie, falls alle Elektromobile um die Mittagszeit aufgeladen würden. In Wirklichkeit werden sie nachts aufgeladen, wenn keine Sonne scheint. Für die nächsten zehn Jahre wird diese Speichermöglichkeit also keine Rolle spielen.

Fazit

Für die nächsten zehn Jahre wird es keine Möglichkeit geben, relevante Mengen elektrischer Energie effizient zu speichern. Es bleibt bei der fluktuierenden Einspeisung der Wind-und Solarenergie nur die Möglichkeit, fossile Kraftwerke als regelbare Schattenkraftwerke zu betreiben, die bei überschüssiger Energie aus Wind-oder Solarkraft heruntergefahren werden und bei deren Ausfall als Reserve zur Verfügung stehen. Diese unregelmäßige Betriebsweise der fossilen Kraftwerke ist allerdings ineffizient und unwirtschaftlich. Auch kann die Leistung dieser Kraftwerke nicht beliebig stark und schnell geändert werden.

Quellen

[1] Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V.

[2] H. Gasser, Arbeitskreis Energie des DPG Tagungsbands 2012, S. 128

[3] M. Sterner, M. Jentsch, U. Holzhammer, Gutachten für Greenpeace, Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES Kassel), Feb. 2011

[4] F. Schüth, MPI für Kohleforschung (Mülheim), FAZ, 13. März 2013, Seite N2

[5] G. Bergolte 2013

———- Ende des Beitrags von K. Kleinknecht (DPG) —————————

Es ist nicht zuviel verlangt und einem SPON-Redakteur zuzumuten, zu recherchieren, d.h. beispielsweise die hier zitierte, gut informierende DPG zu lesen. Ferner sich zu bemühen, technische Inhalte zu verstehen und dann dem Leser zu vermitteln. Herr Schultz hätte sich natürlich auch auf der EIKE Website bestens informieren können, z.B. über die ihm wohl etwas näher liegenden wirtschaftlichen Aspekte des alternativen „Zappelstroms“ (hier, hier, hier, hier). Dann wäre ihm die simple Erleuchtung gekommen, dass der Nachteil fluktuierender Stromeinspeisung ohne unzumutbar hohe Kosten TECHNISCH-NATURGESETZMÄßIG-GRUNDSÄTZLICH nicht zu beseitigen ist.

Der oft von sachunkundigen Zeitgenossen zu vernehmende gute Glaube "wir brauchen nur noch mehr Windstrom, dann wird die Energiewende schon klappen" ist absurd falsch. Wir können so viel Windstrom produzieren, wie wir wollen (an windreichen Tagen ist es bereits jetzt schon viel zu viel, der Strom muss dann gegen Aufpreis ins Ausland verschenkt werden), so steht doch fest: beliebig und unvorhersehbar fluktuierender Strom ist unbrauchbar und für die Stabilität der Stromnetze fatal. Die Beseitigung dieses Nachteils führt unabdingbar zu extremen Kosten. An der Hauptversorgung mit kostengünstigen Grundlastkraftwerken, die stetigen, regelbaren Strom liefern (Kohle und Uran, in anderen Ländern auch Schiefergas – Putins Gas ist für Grundlastkraftwerke zu teuer) geht kein Weg vorbei. Dem Autor tut es ja für jeden gutgläubigen grünen Traumtänzer leid, aber so ist nun einmal die Realität. Windräder und Photovoltaik sind volkswirtschaftlich kostspieliger Unsinn, ganz besonders hierzulande. In Wüsten mag dies ein wenig anders aussehen. Noch ist Deutschland keine Wüste, wenn es aber mit der Energiewende so weitergeht, wird es eine werden – eine industrielle. Das Problem der deutschen Energiewende ist nur mit der Rückkehr zum Zustand quo ante behebbar. Kompletten Nonsense abzustellen, war schon immer die beste Lösung. Ein kleiner Tipp für noch immer nicht überzeugte Leser und insbesondere für Herrn S. Schultz: wer außer uns in der Welt macht die Energiewende noch mit? Woran mag das wohl liegen?

Der Mythos des SPON vom "nicht möglichen" Blackout

Wir wären ja alle heilfroh, wenn der drohende Black Out ein Mythos wäre. Leider ist das platte Gegenteil der Fall. Je mehr fluktuierender Wind- und Sonnenstrom ins bundesdeutsche Netz per Oktroi (EEG) gelangt, umso technisch schwieriger wird dessen unabdingbare Stabilitätsausregelung vermittels schnell reagierender Schattenkraftwerke (meist Gas). Das Netz wird zunehmend instabil und bricht früher oder später zusammen, wenn es wie bisher mit der zunehmenden Eispeisung von Wind- und Sonnenstrom so weitergeht und immer mehr Grundlastkraftwerke wegfallen (hier, hier, hier).

Zum Blackout (hier). Der Autor hatte nach einem Hochschul Fachvortrag die Gelegenheit mit einschlägigen Experten zu sprechen, die zum kritischen Zeitpunkt konkret mit dem Stabilitätsproblem befasst waren. Deutschland ist nach Schilderung dieser und aller weiteren dem Autor bekannten Fachleute im vorletzten Winter haarscharf an der Katastrophe vorbeigeschlittert. Über die Folgen informiert die nicht gerade als ruhige Nachtlektüre geeignete Drucksache des deutschen Bundestages (hier). Man darf bei einem mehrtägigen Black Out zuverlässig von Tausenden Toten, Plünderungen und weiteren wenig ersprießlichen Ereignissen ausgehen. Erst ist der Druck in der Wasserleitung, dann das Wasser selber weg, Handy und Telefon sind tot, niemand befreit Sie aus einem steckengebliebenen Fahrstuhl mit eng aneinandergedrückten Passagieren ….. Wenn man auch noch an materiellen Schadensschätzungen interessiert ist, dann (hier).

Ein nettes Schlusswort

Lieber SPON, wir alle schätzen SPIEGEL bzw. SPON als informative, oft erfrischend freche und meist bemüht objektiv berichtenden Medien – keine Selbstverständlichkeit in der heutigen deutschen Journalistenlandschaft. So wie in dem hier kritisierten Beitrag geht es aber gar nicht. Der ist kurioser sachlicher Unsinn, nichts weiter. Und an den SPON Redakteur: Lieber Herr Schultz, wir empfehlen Ihnen, in Zukunft erst einmal sorgfältig zu recherchieren und dabei die Fakten nicht dem grünen Glauben zu opfern. Wir empfehlen Ihnen auch, nur über Themen zu schreiben, in denen Sie fachlich einigermaßen sattelfest sind. Wir sind sicher, in diesem Fall Ihre Beiträge schätzen zu lernen.

Zum Autor:

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke ist Diplom-Physiker mit langjähriger Berufserfahrung in Forschung, Lehre und Industrie. Er hat das Sachbuch "Energie und Klima: Chancen, Risiken, Mythen", expert-Verlag, verfasst sowie über Klimathemen in den letzten Jahren mehrere Forschungsarbeiten in begutachteten Fachjournalen zs. mit Koautoren veröffentlich. Informationen zu Buch und Publikationen sind in der EIKE-Webseite (hier) einseh- und herunterladbar.

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74 Kommentare

  1. #10 Kowatsch Josef sagt: „In diesen neuen Leitungen wird der grüne Strom verschenkt oder verheizt.“
    ==================================
    Herr Kowatsch, in den neuen Leitungen wird der Strom dahin transportiert, wo er gerbraucht und dementsprechend bezahlt wird. Genau wie in den alten leitungen.
    Gruß
    Hans Jung

  2. Zu diesem Thema gab es heute (5.Nov.13) im Handelsblatt auf Seite 10
    „Hirngespinste und Interessen“ die Erläuterung, dass nicht jeder Plan der grenzenlosen Phantasie von Bürokraten entspringt, sondern oft aus Handel und Industrie selbst kommt:
    Glühbirnenverbot
    Konzerne wie Phillips oder Osram wollten so asiatische Konkurrenten ausbremsen, bis die Patente auf Energiespar-; Halogen- und LED-Lampe abgelaufen sind.

    Hierzu erinnere ich mich noch deutlich an die arrogant, beschwörenden Reden eines Herrn Gabriel, SPD

    Ähnlich ist es mit Effektivität von Staubsaugern
    Staubsauger, maximal 900 Watt

    +++
    Notlage – wie das Spamwort das immer so hinkriegt

  3. Welche Fachleute, Herr Jensen? Die „Fachleute“ hier haben ihren fachlichen Hintergrund noch in keinster Weise nachgewiesen.

    Herr Jensen: können Sie denn fachlich noch irgendetwas beitragen, dass nicht sofort den Unmut der Fachleute hervorruft?

  4. #68: „Herr Hader, sie müssen meine Bemerkungen nicht ständig fehlinterpretieren. Ich habe nicht gesagt, dass ich meine Qualifikation hier bei EIKE nicht ausreichend gewürdigt sehe (in ihrem Falle ist es mir ganz besonders unwichtig). Ich habe gesagt, dass sie sich etwas mehr Mühe geben sollen, damit man hier eine Diskussion auf angemessenem Niveau führen kann.“

    Lieber Herr Jensen, ich erkenne nur, dass Sie momentan nicht sachlich über die Themen reden wollen, sondern es lieber vorziehen ohne den nötigen Respekt andere abwerten möchten. Ich nehme das zur Kenntnis und denke, dass da nicht viel zu ergänzen ist.

  5. Herr Hader, sie müssen meine Bemerkungen nicht ständig fehlinterpretieren. Ich habe nicht gesagt, dass ich meine Qualifikation hier bei EIKE nicht ausreichend gewürdigt sehe (in ihrem Falle ist es mir ganz besonders unwichtig). Ich habe gesagt, dass sie sich etwas mehr Mühe geben sollen, damit man hier eine Diskussion auf angemessenem Niveau führen kann. Sie sollen sich etwas mehr Wissen aneignen, bevor sie hier wirr drauflos schreiben. Denn sonst sind sie eine Beleidigung für alle hier, die sich ernsthaft mit den Themen befassen.
    Und ihre seltsame Frage, was meine Tätigkeit mit dem Beitrag zu tun, ist wohl eher rhetorischer Art. Wieder einer ihrer Versuche, Verwirrung zu stiften?
    Sie schreiben in #51 eine Behauptung, auf die ich ihnen in #63 in klarem Deutsch geantwortet habe. Und diese Antwort kann ich ihnen u.a. aufgrund meiner Kenntnisse aus meiner Tätigkeit geben. Was verstehen sie denn jetzt daran nicht?

    Außerdem, dass ausgerechnet von ihnen, DEM Nebenschauplatzkämpfer hier bei EIKE, der Vorwurf kommt, etwas hätte hier nicht mit dem Titel eines Beitrags zu tun, ist Realsatire. Herr Hader, sie machen sich zunächst lächerlich mit wirren Behauptungen und machen es dann noch schlimmer, wenn sie versuchen, sich herauszuwinden.

  6. #63: „Ich habe ihnen schon mal gesagt, Herr Hader, dass sie es hier mit Fachleuten aus allen möglichen Gebieten zu tun haben. Ich persönlich bin demnächst wieder mit der Testierung der EEG-Mengen für 2013 bei deutschen Energieversorgern und Netzbetreibern befasst. Ich weiß also, wovon ich hier rede.“

    Lieber Herr Jensen, Ihre Fähigkeit als Wirtschaftsprüfer oder welche ähnliche Aufgabe Sie bei der Testierung ausüben, wird denke ich hier von niemanden in der Runde angezweifelt. Gestatten Sie mir aber die Frage, inwieweit Ihre Tätigkeit mit dem eigentlichen Artikel oder den Postings zu tun hat?

  7. #62: J. Herbst sagt am Samstag, 02.11.2013, 08:47

    „Diejenigen, die glauben, man könne die jetzige Situation auf Null zurückführen, irren sich. Dazu gibt es keine Politische Mehrheit…“

    Das ist richtig, die gibt es momentan nicht – zumindest nicht auf der Oberfläche.
    Um sie sich zu schaffen hat Schröder bei den Harz Reformen der eigenen Partei die Pistole auf die Brust gesetzt. Es hat die SPD die Macht gekostet, aber D wurde plötzlich nicht mehr der Kranke Mann Europas. Vielleicht sieht Merkel das auch ein und opfert die Macht der Notwendigkeit.
    Bis noch vor 2-3 Monaten Interessierte in D kein Schwein die Internet Schnüffelei. In der Bevölkerung der USA war inm Bezug auf die NSA Affäre noch 75 zu 25 alles im Lot – heute sind es 40 zu 60.

    Off-shore Wind stirbt von alleine bevor es richtig geboren wurde – hat den Vorteil, dass die Arbeitslosgewordenen nicht der direkten Stopp-Entscheidung zugeschrieben werden. Sollte in Warschau im Dezember der Winter „quadratisch“ ausfallen – 15 dm Schnee x -15 °C und dazu noch in Europa einen mittelschweren Blackout geben, werden die bis Ostern bei der Energiewende geplanten Änderungen sehr interessant ausfallen. Und so wie wir unsere Kanzlerin kennen, 180° werden ja keine Überraschung sein.

    Die SPD braucht auf die Grünen keine Rücksicht zu nehmen – die können mit niemand anderem koalieren, werden dann später auch nicht all zu beleidigt sein. Vielleicht war Frau Krafts Aussage der erste Testballon. In den Medien liest, aber auch hört man ja auch die ersten Meinungen, die noch vor 5 Jahren nicht vorstellbar waren.

    Nicht jetzt die Flinte ins Korn werfen Herr Herbst, ich hab’ das Gefühl, der Himmel hellt auf 🙂

    MfG

  8. 58: S.Hader sagt:
    am Freitag, 01.11.2013, 20:26
    @Gerald Pesch, #54: „Nennen Sie doch mal einen…“

    Asselner Windkraft GmbH (http://tinyurl.com/od7qtt4)

    Ein 2 Jahre altes Dokument…
    Machen Sie sich einmal beim bdew über die aktuelle Situation schlau, dann sieht man den Schwindel sofort. Über das Marktpräminemodell läuft > 99% der „Vermarktung“, und was sagt der bdew zu diesem Modell:
    http://goo.gl/vhHBL
    … Auch wenn die Marktprämie aufgrund ihrer in etwa
    kostenneutralen Ausgestaltung die Kostenbelastung der Stromverbraucher insgesamt nicht
    mindert… Also nur alter Wein in neuen Schläuchen! Die Direktvermarktung liegt bei WKA onshore im Jahre 2012 bei < 0,5%!!! Entweder sind Sie selbst auf die Ökopropaganda von wegen „Marktintegration“ herein gefallen, oder Sie treiben hier bewusst Falschinformation.

  9. @#62 J. Herbst:

    Dass die existierendne Anlagen bestehen bleiben, ist wohl kaum zu ändern. Ich glaube nicht an eine rückwirkende Streichung der Förderung wie in Spanien oder Italien.

    Man kann das EEG aber für alle Neuanlagen stoppen. Und zwar die Einspeisevergütung wie vor allem den Einspeisevorrag. Lieber heute als morgen!

    Damit würde der Weiterbau von Wind- und Solarstrom praktisch sofort enden. Ob es ohne weiteren Zubau aber überhaupt Sinn macht, für die popeligen 4,5% Solarstrom- und 7,5% Windstromanteil aktuell noch eine zusätzliche Speicherinfrastruktur aufzubauen, damit diese 12% dann einigermaßen bedarfsgerecht genutzt werden können, bezweifle ich stark. Da würde ich gerne mal eine Kostenabschätzung sehen. Zumal der Wind- und Soalrstromanteil schnell rückläufig werden würde.

    Insofern halte ich Windgas für völlig kontraproduktiv. Anstatt eine krasse Fehlentscheidung (Zappelstrom extrem zu fördern, weil er angeblich öko sei) so bald wie möglich abzustellen, wird, um den jetzt erkannten Schaden zu begrenzen, die unumgängliche Ausstiegsentscheidung nur weiter in die Zukunft verschoben. Schlechtem Geld wird weiteres gutes hinterhergeworfen.

  10. Typische Hader-Diskussions“kultur“ wieder.
    Er behauptet richtigerweise, dass es heute schon EEG-Betreiber gibt, die ihren Strom direkt vermarkten und tut damit so, als ob schon wesentliche Teile des nutzlosen EEG-Stroms wettbewerbsfähig gehandelt werden, verschweigt dann aber, dass die Mehrheit der Anlagenbetreiber bei der „Direktvermarktung“ das absolut risikoarme Marktprämienmodell bevorzugt. Dabei bekommen die Betreiber zusätzlich zum Börsenpreis noch die Differenz zwischen Börsenpreis und gesetzlicher EEG-Vergütung ausgezahlt. Der einzige marktwirtschaftliche Aspekt bei der Sache, nämlich dass erhöhtes EEG-Strom-Angebot an der Börse den Preis senkt, führt dann absurderweise wieder zu einer Erhöhung der EEG-Umlage, da diese die Differenz zum Börsenpreis ausgleicht. Zudem dürfen die Betreiber jeden Monat neu entscheiden, ob sie dieses Modell wählen oder zurück in die einfache EEG-Vergütung wechseln wollen.
    Die risikoreichere Variante, nämlich die Direktvermarktung an Endkunden machte in 2012 gerade mal zwischen 0,2 und 0,3 % aller EEG-Anlagen aus.
    Das sog. „Grünstromprivileg“, welches als Anreiz nur den staatlich garantierten Rabatt auf die EEG-Umlage und die Stromsteuer hat, also auch kein marktwirtschaftliches Instrument ist, kam auf 0,9 bis 2,2 % Anteil an allen EEG-Anlagen in 2012 (in den jeweiligen Monaten).

    Und sie haben sich nun gerade als Beispiel einen Windparkbetreiber rausgesucht. Der große Anteil der „Direktvemarktung“ liegt bei der grundlastfähigen Wasserkraft und bei Biogas. PV und Wind spielen auch da fast keine Rolle! Es ist und bleibt eben nutzloser Zufallsstrom.

    Wieder mal hält uns Herr Hader entweder für dumm oder er weiß es selbst nicht besser.

    Ich habe ihnen schon mal gesagt, Herr Hader, dass sie es hier mit Fachleuten aus allen möglichen Gebieten zu tun haben. Ich persönlich bin demnächst wieder mit der Testierung der EEG-Mengen für 2013 bei deutschen Energieversorgern und Netzbetreibern befasst. Ich weiß also, wovon ich hier rede.
    Geben sie sich etwas mehr Mühe in der Diskussion. Und wenn sie etwas selbst nicht wissen, was keine Schande ist, dann hören sie zu und lernen von Leuten, die sich damit auskennen und spinnen sich nicht stattdessen ihre eigenen Theorien zusammen. Sie sind sonst eine Beleidigung für Fachleute!

  11. Danke für die Kommentare und weitere Entgegnungen auf meine Ausführungen. Diejenigen, die glauben, man könne die jetzige Situation auf Null zurückführen, irren sich. Dazu gibt es keine Politische Mehrheit, wohl aber Tendenzen und Anstrengungen, die Kosten zu reduzieren, bzw. nicht weiter steigen zu lassen.

    Der Haken am EEG ist die Tatsache, das die EE immer abgenommen werden müssen. Deswegen werden Entwickler faul bzw. schauen darauf, immer maximale Leistung herauszuholen, anstatt bedarfsgerecht zu produzieren.

    Ich war jahrelang Ausbilder in Afrika für erneuerbare Energien. Dort wurde der Solar-Strom von Hospitälern am Mittag an die Angestellten verschenkt, damit sie z.B. elektrisch bügeln oder kochen konnte. Und die vielen Einzelversorger schalteten ihre PV-Anlage einfach automatisch ab, wenn die Energie nicht gebraucht wurde. Das ist Standard so bei Inselbetrieb.

    Was auch möglich ist bei WKA: Sie darauf auszulegen, bei Niedrigwind effektiver zu arbeiten, was etwas zu Lasten von Stromproduktion bei Starkwind gehen würde. Aber damit hätte man eben eine ausgeglichenere Kurve mit weniger starken Spitzen.

    Das Problem liegt wirklich bei der Tatsache, dass die konventionellen Resterzeuger die EEG-Schwankungen ausgleichen sollen. Hier könnte man zumindest bei neuen Anlagen politisch etwas regeln.

  12. noch zu # 40 Peter Jensen
    : ihr Beispiel zeigt ja doch auf, dass ebendie “Finanzierung“ nicht auf Ressourcen brauchen beruht, sondern lediglich dem Fiktivum Geld geschuldet ist.
    Und weiter zeigt es mir jedenfalls, dass die Gewinnmargen enorm sind, doch nicht beim Verbraucher ankommen, sondern eben wieder beim Fiktivum Bank, welcher Geschäfte eigentlich dem Staat also dem Volk zugute kommen müssen. Nicht ohnehin gab es doch die zu 0% Zinsen Seitens Europäischen Zentralbank vergebenen Gelder?

    Und klar gibt man Geld zu Werte schaffen können haben. In diesem Falle zu regenerativen Energie Bereitstellens Anlagen habend. Doch wenn die dann da sind und wie die Politiker immer meinen “Sonne und Wind schreiben keine Rechnung“,
    … bringen die eigentlich erst den Fortschritt.
    Nämlich nichts weiter mehr dazutun müssen ausser eben Wartung und Instandhaltung auch Entwicklung.

    Aber insbesondere sollen die ja die Versorgung mit Elektrizität erstmal garantieren: gemäß EEG, oder nicht. Jedenfalls nicht andere mit des allgemeinen Volk Geld – sogar noch vor Steuern versorgen.

    … und haben Sie in ihrem Beispiel nicht das Feed-Back aus wahren Kosten Habe gar nicht angeführt, wenigst zu Preis – eben wegen Staatsangelegenheit – rechtmäßig vor Steuern haben.

    Denn jeden Gemeinde Landes ohnehin Ressourcen Gegebenheiten lässt nunmal Energie derzeit Erfordernis lokal, also dezentral mit Elektrizität Versorgt sein – aus dazu Speicher Fehlen – habe gar nicht zu.

    Das geht nur aus Wissen – was alle Menschen nun jetzt mal Volk auf Earths–Unity-Fläche darstellen – der Menschen einander Wissens anderen Länder bewirtschaftend Ressourcen Gegebenheiten Wissen: einander in Erfahrung haben und bringen: ebendessen Gegebenheiten haben Dasein in Bewusstsein haben wollen – Vo(e)lk((s )er)verstaendigung – sein.

    Daher haben wir ja Märkte.
    Auch nix neues!
    … und auch nicht das Produkt Ressourcen schonen Wissen tun zu künftig Heranwachsender Generationen ebendiesen haben zu
    … Stoffes “Licht“ Energie vielleicht mal besser nutzen zu wissen Technik.

    Auch aus der Deutschen Gesetzgeber Mittelalterlichen auch Weltraumfahrt Technologie neben Backup Verwenden sollen Vorhabens Wissen ohne Speicher geht es so nicht weiter, denn es wird noch mehr verbraten, was andere noch gerne länger wollen haben, Energie.

  13. @#58, Herr Hader,

    wenn Sie schon so einen Quark zitieren, sollten Sie ihn wenigstens vorher komplett lesen:

    „..Dass der Ostwestfale und seine Mitstreiter den konkurrenzfähig Preis für den Windstrom anbieten kann, ist vor allem dem sogenannten „Grünstromprivileg“ im Erneuerbare-Energien-Gesetz zu verdanken. Danach entfällt für Stromanbieter, die mehr als 50 Prozent Strom aus EEG-geförderten Anlagen in ihrem Portfolio haben, die EEG-Umlage..“

    Alles klar?
    Ich nenne das DDR 2.0

  14. @50 S. Hader:

    „Statt Windstrom zeitweise abzuschalten, kann man diese überschüssige Energie durch Umwandlungsprozesse nutzbar machen.“

    „Gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen“ nennt man das.

  15. @51 S. Hader:

    „Es gibt schon heute Betreiber, die nicht die EEG-Einspeisevergütung nehmen, sondern den Strom direkt an Kunden vermarkten.“

    Klar.
    Bei fortbestehendem Einsepeisevorrang nach §8 und §9. Mordsmäßig marktwirtschaftlich. Zum Unsinn der Direktvermarktung gemäß EEG s. http://tinyurl.com/pgw8fme

  16. zu # 40 Peter Jensen:
    … die sind online editiert … und auch jedenfalls simultan übersetz aus meines schöpferischen Geiste Kraft erwachsen – wenigst meiner Hände, also Finger zu – wie auch hier –ebendieser Buchstaben Tasten Finden tun steuern –
    … und wie bereits geschrieben …
    vielleicht mal Wort für Wort lesen und wie gute Compiler( Übersetzer) nicht jeden Wortes bedeuten gleich wieder “vergessen“ zu jedenfalls Satzaussage – auch substanziiert – in einem Kontext zu haben und nicht in sich widersprüchlich also schizophren, … denn:

    Deutschland wurde per seines Bundestag Legislativen Gesetze Zusammenhanges Schizophrenie erledigt.

    Sie können also auf Ihren Gemeinde Gemarkung Landes EU–Recht anwenden!
    :
    Jedenfalls kann jedermann Gemeinde wie anderen EU–Landes Angehörige auch
    Seitens
    Energie–Versorger
    Vergütung
    überschüssigen
    Elektrizität
    Abnahme
    einfordern
    insofern
    ebendiese
    ihren
    Gemeinde
    Mitgliedern
    Energie
    zu
    technischen Nutzen Haben
    Erhalt
    einbringt
    welches lediglich der Betrieb von Windenergieanlagen
    nicht sein kann

    denn diese
    erzeugen ebendann
    lediglich
    Wind
    :
    aus
    angewandten
    Faches Höchsten Schule
    Maschinenbau
    Koblenz
    Professor Lenk
    Strömungslehre Wissens
    nachweislich
    :
    in geringerem Maße
    als
    zu ebendieser Energie aus ebendieser Energie Aufwandes
    notwendig gewesen ist
    ;
    rechnerisch
    quasi einer Null–Folge
    Konvergenz
    aus
    Wind zu Elektrizität zu Wind
    Wirkungsgrad
    habe
    auch als
    Dämpfungsfaktor
    zu bezeichnen
    hier Abbruch mit dem
    3.
    Glied
    :
    zeigt
    beispielhaft Mathematik Vorstellung
    aus
    Physik Dasein
    Grenze

    :
    weil
    halt
    zu
    Nichts
    nutze
    :
    wenn
    auch Wärme
    bringen
    jedoch Beispielsweise zu Sache
    :
    gemäß
    Presse
    wenigst
    – Bild.de –
    2013 Oktober
    Haldensleben
    Windrad
    Bericht
    :
    vermutlich
    Generator
    “in Tritt“
    halten

    elektrischen
    Regelkreis
    Leistung Zugabe
    Wärme Abführens
    versagt haben

    sein
    Ursache
    ::
    Schadens Leisten
    !

    Zu Erläutern:
    “vermutlich“ ist ein “Ferngutachten“: Hinweis zur Ergründen des Feuers in der Windkraftanlage Maschinenhaus
    :
    http://tinyurl.com/q6ph86c
    :
    Ursache.
    Auch Ingenieuren eigentlich Aufgabe.
    Und wenn die alle gegen Geld zu Schweigen verpflichtete sind? Sogar vor gesetzten Strafe Maß: Besser kann man Technik nicht zu Landes Mittel Schaden haben gesetzlich vorgeben, oder?

    Und mit Sicherheit ist des Brandes Ursache Gase Gemisch zündfähigen Temperatur – eben aus Wärme :Brandherdes eigentlichen Ursache: an Umgebung nicht ausreichenden Abführen :zu Brandherd – quasi Feuer entfachen, – bilden: – erreicht habens.
    Welchen Gase nicht nur Sauerstoff, sondern auch eben anderen Substanzen gasförmigen Vorkommens zu chemisch auch katalytisch induzierter Reaktion zu anderen Stoffe haben, ebenauch als ersten Augenscheins “Feuer“ Erscheinens haben: nicht auszuschließen ist.
    Wobei ich zu ebendieser Stoffe mit Temperatur örtlich vermehrt Vorkommen gasförmigen Austreiben – aus besagten Regelkreis Leistung Gabe Wärme Abführen nicht habe: – also im weitesten Sinne Energie Dissipation in Werkstoffen habe: innere –, Wärme Einbringen: Einhergehen
    ;
    auch auf aus als nicht brennbar geltende Kohle–Faser–Verbund–Werkstoffe, beispielsweise der “Generatorwelle“ :Einheit: Verbindung zwischen Getriebe und Generator: hoher Festigkeit gegen Versagen aus Torsion: – mit Dissipation Kohlenstoff – wenn nicht gar aus Werkstoffen Verbund – Wasserstoff Diffusion zu Gas haben einhergehend nicht auszuschließen –; wie ebenso deshalb beispielsweise des Generator Wicklungen Stoffe, wenn denn Kupfer Schutzlack jedenfalls zu Gasgemisch beitragend zündfähig sein Versagen tippe.

  17. @#51, Herr Hader schreibt:
    „Es gibt schon heute Betreiber, die nicht die EEG-Einspeisevergütung nehmen, sondern den Strom direkt an Kunden vermarkten.“

    Was so schön marktwirtschaftlich klingt, ist in Wirklichkeit eine weitere Umverteilung von „Unten“ nach „Oben“:
    Betreiber von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie können ihren Strom ab dem 1.1.2012 im sogenannten Marktprämienmodell in die Direktvermarktung geben. Die Höhe der jeweiligen Marktprämie ergibt sich als Differenz zwischen der für jede Energieform festgelegten Vergütung für Energie aus Wind, Sonne usw. und dem monatlich ermittelten durchschnittlichen Börsenpreis für Strom (siehe § 33g EEG 2012). Falls der Betreiber seinen Grünstrom an der Strombörse zu Spitzennachfragezeiten und zu Spitzenpreisen – also oberhalb des durchschnittlichen monatlichen Marktpreises – verkauft, fährt er sogar mehr Gewinne ein als zuvor im fixen EEG-Vergütungsmodell.

    Das nennt man auch:
    Gewinne privatisieren, etwaige Risiken und Verluste sozialisieren!

  18. 51: S.Hader sagt:
    am Freitag, 01.11.2013, 12:02

    Es gibt schon heute Betreiber, die nicht die EEG-Einspeisevergütung nehmen, sondern den Strom direkt an Kunden vermarkten.

    Antwort: Nennen Sie doch mal einen…

  19. Zu der Absurdität der „E“E fällt mir noch eins.

    Während einer Autofahrt vor einigen Monaten habe ich mir im Radio eine Sendung zur Problematik der Tötung der Fledermäuse durch die Windräder angehört.
    Laut der durchgeführten Studien tötet jede WKA 12 Fledermäuse im Jahr – laut NABU (andere Studie) sogar einige duzend.
    Das wurde bedeuten, dass 2013 zwischen 200.000 und 1.000.000 Fledermäuse durch die Windräder sterben. Einige davon sind vom Aussterben bedroht und stehen auf der „Roten Liste“

    Ha, gerade ein Link zu der Sendung gefunden – http://tinyurl.com/pfg6v25

    Nichts desto trotz, zurück zu der Absurdität.

    Jetzt kommt die Lösung; am Abend, wenn die Insekten in die Lüfte vermehrt steigen und hinterher die Fledermäuse und gleichzeitig selbstverständlich die PV-Paneele schlaffen gehen, werden die WKAs abgeschaltet!

    Da mir als Kommentar nichts besseres einfällt, greife ich auf die Sprache der Jugendlichen zu –“wie geil ist das denn?“

    MfG

  20. #39: Kowatsch Josef am Donnerstag, 31.10.2013, 10:42 (Herr ist gut – besser bekannt als Scrutinizer).
    #41: J. Herbst am Donnerstag, 31.10.2013, 11:37

    Ich verstehe schon den Ansatz von Herrn Kovatch und Ihre Vorschläge Herr Herbst.
    Nun, damit werden wir nur erreichen, dass wir die Einspeisungsspitzen der „E“E kappen, leider aber mit ihnen die Dellen nicht fühlen können.
    D.h. ohne Speicherung und Rückumwandlung wird sich die Situation nicht gravierend ändern. Wir können nach wie vor im Bereich „E“E nur nach unten regeln.

    Herr Herbst, ich denke, dass wir so nicht denken dürfen, dass die Energiewende nicht gestoppt werden kann. Und alleine das wäre ausreichend, da nach 20 Jahren werden die „E“E ihren natürlichen, finanziellen Tod sterben.

    Stellen sie sich vor, die Polen hätten den Kampf gegen Kommunismus nicht zu jeder Zeit geführt, sondern die Mangelwirtschaft angepasst, so dass es nicht jeden Tag etwas fehlte, sondern „nur“ jeden zweiten. Vielleicht gäbe es die DDR dann bis heute noch.

    Etwas zu Polen und der Energiewende in D.
    Ich bin dabei zu erörtern ob mit dortigen Partnern ein Projekt und das ganz ohne Subventionen – es sei denn, man die (noch) billigeren Arbeitskräfte und Strom als solche betrachtet.

    Am Ende eine dieser Ideen.

    Der Preisunterschied (Pl-D) für eine kWh beträgt ca.13 ct. Das dadurch eingesparte Geld bei einem Betrieb mit ca. 20 Mitarbeitern im Bereich Stahl- und Maschinenbau würde so viel Geld im Vergleich zu D abwerfen, dass meine Wenigkeit sich sehr zufriedenstellend davon speisen könnte.

    Die Polen sind sich der Situation in D sehr bewusst und suchen, besonders im Klein- und Mittelbereich, dort wo man sich von der „E“E-Umlage nicht befreien lassen kann, Partner wo sie sie in den energieintensiven Bereichen entlasten könnten.

    Einer der Polen sagte vor 2 Wochen: „ihr macht genau das, was wir vor 200-400 Jahren gemacht haben. Ein Projekt ins Leben gerufen (dort Demokratie, hier Energiewende) wo keiner der Nachbarn mitgemacht hat (Absolutistische Monarchien = heute billigere Energie) und am Ende hat das uns die Unabhängigkeit gekostet.“

    Es ist vielleicht ein hoher Bogen, aber nicht ohne gewissen Wahrheitsgehalt.

    Aber zurück auf den Boden.

    Sie beide, Herr Kowatsch und Herr Herbst sprechen ein Thema an, die Wärmeerzeugung durch die WKAs.
    Das fände ich als eine einzig sinnvolle Alternative. Sie werden mir nicht glauben, aber seit Beginn der Energiewende fand ich das als eine einzige sinnvolle Verwendung für die WKAs. Zu Anfang (vor 20-25 J) dachte ich, die wären ausschließlich dazu da.

    Aber:

    1 kWh Wärme kostet mich beim Heizöl ca. 8 ct.. Mit einer elektrischen Heizung durch einen Pufferspeicher könnte ich leben. Bei einem EFH würden sich Investitionen für die Stellfläche gegenüber HÖ ausgleichen ca. 3000l Wasser gegen 3000l HÖ. Es entfällt der Kessel und der Schornsteinfeger aber auch eine gewisse Unabhängigkeit.

    Bei einer Wohnung kommt man wohl mit 1000l über 3 Tage (Voraussetzung). Nur ich denke nicht, dass mir jemand Strom für 8 ct. anbietet.

    Speichern in Kavernen – ich kenne keinen, der Fernwärme hat und damit glücklich ist.

    Sonstige von Herrn Herbst vorgeschlagenen Maßnahmen – mit Ausnahme von H2-Auto halte ich für nicht für realisierbar. Ich allerdings werde nicht mit H2 im Kofferraum durch die Gegend fahren und in meine Garage schon gar nicht.
    Es gibt Menschen die ausgerechnet aus diesem Grund sich gegen benzinbetriebene Fahrzeuge entscheiden haben und das „schwerentflammbare“ Diesel bevorzugen – ich gehöre dazu.

    Besonders alles was mit Smart Meter zusammenhängt, wird immer schwieriger durchzusetzen – danke USA und NSA.

    Herr Herbst, sie brauchen niemanden zum Selbstverbrach zu animieren. Das ist für Kleinerzeuger heute schon lohnender.

    Z.B. HÖ-Verbrauch für Heizung ca. 3000l im Jahr.
    Bei einem Mikro BHKW mit Pufferspeicher (Voraussetzung!): 5-20 kWel = 10-40 kWth damit decken sie je nach Hausgröße Ihr kompletten Wärmebedarf und auch in der Spitze 100% des Strombedarfes, den Rest speisen sie ein, was die Nachbarn konsumieren.

    Dieselgenerator 230 g/kWh = (HÖ-Preis 0,90 € – momentan 0,80) = 20,7 ct. kWh (Welle) x 0,9 (Generator) = 23 ct. Steckdose.

    Damit sparen sie 150-250 € Jährlich am Strom und geben es für die Wartung aus.
    Die angefallene Abwärme im Wert von 2700 € dient der Heizung+Warmwasser und damit der Finanzierung.
    Im Falle eines Austausches des HÖ-Kessels im 5-6 Jahr amortisiert sich die Anlage.
    Leider müssen sie noch einmal in die Tasche greifen für die die Überholung der Anlage – ca. 1000-1500 € (Wartung entfällt).

    2-3 Parameter, die von der Anlage abgegriffen werden, bestimmen die aktuell mögliche Laufzeit bis zur thermischen Ausreitzung (laden des Pufferspeichers).
    Diese Daten werden im Pool beim Net Operator gesammelt und geben ihm die Möglichkeit einige Tausend BHKWs gleichzeitig fern zu starten und im Nullkommanix einige Hundert MW ins Netz einzuspeisen. Darüber hinaus eine Frequenz Führung ist auch möglich.

    Ich befürchte jedoch, dass dieses Model keine politische Akzeptanz findet, da es einem enormen Machtgewinn für das Volk bedeuten würde. Wer über die Energie verfügt – hat die macht.

    Es handelt sich nicht um ein „Wohnzimmer-BHKW“ wie S.D. oder andere großen Kesselbauer. Es handelt sich um ein Industriestandard- erstaunlicherweise dadurch billiger.

    Übrigens: eine Schlagzeile von Gestern: „Union und SPD wollen Ökostrom-Reform bis Ostern“.
    Ich hoffe, dass alleine diese Meldung bremst den „E“E ausbau aus – zumindest auf der Endscheidungsebene.

    MfG

  21. #48: „Meiner Ansicht nach kann man nur mit größter Vordinglichkeit sich auf allen Ebenenen bemühen, den Unsinn der Energiewende zu Zappelstrom immer wieder darzustellen.“

    Nun ja Herr Wanninger, ob es tatsächlich gelungen ist, in der Öffentlichkeit die Energiewende als solche als „Unsinn“ hinzustellen, kann ja jeder selbst beurteilen.

    „Die exorbitant steigenden Stromkosten tun ein übriges und es kommt schneller als wir denken der Zeitpunkt, ab dem um das Energiewende-Ende merhheitsfähig wird. Beim Geldbeutel hört auch für die meisten Deutschen der Spass auf.“

    Da würde ich jede Wette eingehen, dass es in absehbarer Zeit zu keiner Mehrheit gegen die Energiewende kommen wird. Und auch wenn Politiker der Ansicht sind, dass das Tempo für den EE-Ausbau momentan zu hoch ist, heißt das eben nicht, dass man prinzipiell dagegen ist.

    „Beendet man das EEG mitsamt Einspeisevorrag, baut kein Mensch mehr uneffektive (angeblich ökologische) Stromerzeuger und der Spuk erledigt sich bis auf die Nischenanwendungen, wo Wind- und Solarstrom sinnvoll sein könnten, von ganz alleine. Marktwirtschaftlich.“

    Es gibt schon heute Betreiber, die nicht die EEG-Einspeisevergütung nehmen, sondern den Strom direkt an Kunden vermarkten.

  22. Hallo Herr Kowatsch, ich habe Ihnen gestern schon geschrieben, leider habe ich diesen Beitrag in einen falschen Thread reingesetzt. Deshalb hier noch mal:

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Sehr geehrter Herr Kowatsch, ich fand Ihre Ausführungen wirklich nicht schwer zu verstehen und Sie haben auch sehr deutlich gemacht, wie Sie die Prioritäten bei der Energiewende sehen. Warum Sie von einigen hier so angefeindet werden, was ich überhaupt nicht angebracht fand, scheint wohl daran zu liegen, dass für diese User jede noch so marginal positive Äußerung zu irgendeiner „grünen“ Technologie ein rotes Tuch darstellt. Da ist auch jeglicher Pragmatismus verpönt. Da sehen sich einige im Überbietungswettstreit, wer denn nun der größere EEG-Hasser sei. ^^

    Dabei ist es vollkommen logisch, selbst wenn man gegen die Energiewende ist und sie für schädlich hält, kann man doch die Dinge loben, die den vermeidbaren Schaden noch gering halten. So was nennt sich pragmatisches Denken. Statt Windstrom zeitweise abzuschalten, kann man diese überschüssige Energie durch Umwandlungsprozesse nutzbar machen.

    Aber wie ich schon sagte, diese Art der Reaktionen, Herr Kowatsch, verwundern mich gar nicht mehr. Einige finden es sogar besser, dass ein gravierender Schadensfall in Deutschland auftritt, nur damit man sagen kann, man habe mit seinen Befürchtungen Recht gehabt.

  23. Hallo Herr Kowatsch,

    Es ging mir wie Herrn Wanninger, habe Ihren ersten Beitrag nicht richtig verstanden. Sie fragten nach der vokswirtschaftlich sinnvollsten Nutzung von Zufallsstrom. Schwer zu sagen, ist vom Zeitpunkt und der jeweiligen Betrachtung abhängig. Ich wage mal die kühne Behauptung, dass es am preiswertesten wäre, alle kEEG-Anlagen erst gar nicht ans Netz gehen zu lassen bzw. die bereits eingebundenen stillzulegen. Natürlich müssten dann die im EEG garantierten Vergütungen bis zum Ende der Anspruchslaufzeit gezahlt werden. Aber dann müssten nicht noch zusätzliche Netzinvestitionen gezahlt werden, die etablierten Energieversorger würden die existierende Infrastruktur (Kohlekraftwerke, Gaskraftwerke und ein bisschen Wasser) ohne Verluste – ausser denen durch die Zwangsabschaltung der AKW – weiter betreiben können, die Stromversorgung bliebe sicher und die europäischen Nachbarn wären nicht sauer. Die Ratio dahinter ist die Tatsache, dass die Einspeisungsprobleme durch die EEAnlagen weit höheren Schaden anrichten, als der Wert des zum Marktpreis verkauften Stroms (4 bis 5 ct). Wasserstoffelektrolyse ist keine sinnvolle Alternative, weil die Wandlungskosten von EEStrom in Wasserstoff bereits höher sind als der Wert des substituierten Erdgases. Die Unterlassensoption ist volkswirtschaftlich sinnvoller. Allerdings würde diese Option bedeuten, dass die heutigen Zahler (Haushalte und nicht befreite Unternehmen) noch mehr zahlen müssten. Meine Betrachtung ist daher nur volkswirtschaftlich zu sehen. So absurd es klingt, aber es es ist billiger für uns alle, das abstruse EEG quasi in einem Paralleluniversum abzuwickeln, als zu versuchen, den Zufallsstrom nutzbringend in die bestehende Infrastruktur einzubinden. So oder so würde das EEG auf dem Weg zu 100 % (oder auch nur 80 %) EE-Quote unsere Volkswirtschaft zum Zusammenbruch führen.
    Viele Grüsse
    Hans Hoffmeister

  24. #41 J. Herbst sagt:

    ‚…Ich finde den Gedankenansatz von Herrn Kowatsch gut, denn es wird in Deutschland keine Regierung die Energiewende zurücknehmen…‘

    Erleben wir nicht gerade, dass eine Stromversorgungstechnik beendet wird?

    Wie wäre es mit dem Energiewende-Ende?

    Meiner Ansicht nach kann man nur mit größter Vordinglichkeit sich auf allen Ebenenen bemühen, den Unsinn der Energiewende zu Zappelstrom immer wieder darzustellen. Die exorbitant steigenden Stromkosten tun ein übriges und es kommt schneller als wir denken der Zeitpunkt, ab dem um das Energiewende-Ende merhheitsfähig wird. Beim Geldbeutel hört auch für die meisten Deutschen der Spass auf.

    Beendet man das EEG mitsamt Einspeisevorrag, baut kein Mensch mehr uneffektive (angeblich ökologische) Stromerzeuger und der Spuk erledigt sich bis auf die Nischenanwendungen, wo Wind- und Solarstrom sinnvoll sein könnten, von ganz alleine. Marktwirtschaftlich.

  25. @ 14 Hallo Herr Herbst

    Sie sagen:…“Was kann getan werden, um die Energiesituation innerhalb dieser politischen Vorgaben zu stabilisieren? Hie könnte EIKE mal konstruktive Vorschläge machen,die eben auch realisierbar sind. Hier einige Ansätze meinerseits“….

    Ich möchte Ihren Tatendrang nicht unterminieren, aber halten Sie wirklich für sinnvoll, mit hochkomplexen Technologien auf eine verfehlte Politik zu antworten? Ich habe hier im Forum schon einmal augenzwinkernd auf die notwendige Entwicklung kleiner Kohlekraftwerke für Zuhause hingewiesen. Jedoch, wenn der Preis für Strom noch weiter steigt macht es wirklich Sinn Strom selber zu produzieren. Selbst mit mäßigem Wikungsgrad wird es sich rechnen im Keller eine kleine BHKW für den Eigenbedarf zu haben…..wer es sich leisten kann. Und alle anderen werden dann zuerst für den überteuerten Strom und dann noch zusätzlich für die Spartechnik zahlen können.

  26. @J.Herbst #41
    Naja, freiwillig (mit eigener Vernunft und eigenen Verstand) wird eine Regierung die Energiewende wohl nicht zurücknehmen.
    Und die Regierung wird in Zukunft auch gar nicht darüber bestimmen können. Entscheiden wird zum Schluss immer noch die Natur-Wissenschaften (Physik) und die Markt-Wirtschaft!
    Und dieses physikalische Urteil wird zu gravierenden Verwerfungen in unseren (ach so heilen) grün-sozialistischen Gutmenschen Gesellschaft führen. Und spätestens an diesem Punkt wird es sich rächen, dass die Regierung mit einem diktierten Subventionsgesetz (EEG) die reinigenden und neutral bewertenden Marktkräfte von Erfolg und Insolvenz im Verhältnis von freien Anbieter zu freien Nachfragern außer Kraft gesetzt hat. Jedes menschlich erzeugte Produkt bzw. Dienstleistung muss sich früher oder später, am Markt beweisen.
    Auch staatliche Subvention unterliegen dem Marktgesetz. Ein Staat kann „normalerweise“ nur solange Subventionieren bzw. Zwangssubventionieren, solange dieser Staat Kreditwürdig ist oder die Bürger dieses Landes eine hohe Steuer- und Abgabentolernz in sich tragen. Eine hohe Abgaben und Steuerlast bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine hohe Armutsquote in diesem Land. Der Teufelkreislauf von hohen Energiekosten, Industrieabwanderung, Arbeitsplatzabbau, hohen Energiekosen-Abgaben-und Steuern, weniger Konsumnachfrage, mehr Verschuldung, anwachsende Armut nimmt seinen Lauf.

    Hohe Stromkosten ist der Sargnagel für JEDE Hochzivilation. Besonders, wenn sich diese Hochzivilation, wie sich Deutschland immer darstellt, das „Soziale“ auf die Fahnen schreibt.

  27. @#36 Mathias Scholz:

    Danke für den Hinweis auf Ihre informative Webseite und die mühsame Archivierung.

    Toll auch die Landschaftsaufnahmen Ihrer (ich vermute) schönen Heimat.

    Grüne allerdings haben nicht viel Freude an Ihren Aufnahmen. Damit Ihre Bilder auch eingefleischten Energiewende-Fuzzis gefallen, müssten mindestens 10 besser 30 Windmühlen auf jedem der Bilder zu sehen sein. Denn irgednwo müssen die 200.000 Windmühlen ja stehen, die für 60% Windstrom in Deutschland gebraucht werden. Drachenfliegenlassen ist dann natürlich nicht mehr…

  28. Hallo Herr Kowatsch,

    Sie sagen:
    ….“Ich halte die H2-Herstellung und die Beimischung ins Erdgasnetz (Eon-windstrom)und den anschließenden Einsatz zu Heiz/Kochzwecken als das bisher beste, was man mit dem unerwünschten hoch subventionierten Alternativstrom bisher machen könnte“…

    Wasserstoff benötigt besondere Materialien die ein hindurch diffundieren verhindern.
    Das normale Erdgasnetzt ist mit Sicherheit nicht dicht genug für Wasserstoff.

    mfG Neelen

  29. Ich finde den Gedankenansatz von Herrn Kowatsch gut, denn es wird in Deutschland keine Regierung die Energiewende zurücknehmen und zum Stand von vor 2000 zurückkehren. Es werden höchstens Entwicklungen abgemildert. So bleiben die Fragen:

    1. Wie werden die politischen Entscheidungen der zukünftigen Regierung ausfallen?

    2. Was kann getan werden, um die Energiesituation innerhalb dieser politischen Vorgaben zu stabilisieren? Hie könnte EIKE mal konstruktive Vorschläge machen,die eben auch realisierbar sind. Hier einige Ansätze meinerseits:

    – Neue EE-Anlagen bzw. EE-Förderung nur dort, wo auch der Absatz gesichert ist.

    – Den Stromeinkauf für Privatkunden angebotsaktuell gestalten. Das bedeutet: Wenn der Strom auf der Strombörse fällt oder gegen null tendiert, dann sollte der Kunde ihn auch dementsprechend billig bekommen – um ihn dann in Tiefkühlschränken, Wäschetrocknern und anderen energieintensiven Geräten zu verbrauchen.

    – Jede Heizung mit Pufferspeicher könnte einen Heizstab bekommen und Billigstrom zu Heizzwecken einspeichern.

    – Elektrische Verbraucher so konstruieren, dass sie dann Strom verbrauchen wenn er günstig ist. (gut isolierte Kühltruhen, Fertigkochen oder Konservieren von Lebensmitteln.

    – Smartmeter könnten entscheiden, wann Strom billig ist und dementsprechend Einspeichern.

    – Alle EE-Anlagenbesitzer werden verpflichtet, einen höheren Anteil von Strom selbst zu verbrauchen oder zu vermarkten.

    – Privatnetze (sozusagen das Kabel über den Zaun zum Nachbarn) könnten die teuren Netzgebühren pro Verbraucheinheit vermeiden und damit zum Eigenverbrauch animieren.
    – Strom zu Gas, aber dann nicht mehr zu Strom zurück, sondern ins Gasnetz.
    – Gas für Autos, das wäre viel billiger als E-Autos. Die neuen E-Autos wären dann Gas-Autos. Das KG Erdgas an der Tankstelle kostet 1,20 €, dafür könnte man ja doch Gas aus Strom herstellen.

    – die Industrie durch entsprechende Tarife ermutigen, Prozesswärme zu günstigen Zeiten abzunehmen bzw zu speichern.

    – schnell regelbare Kraftwerke zu fördern.

    – die bestehenden KKWs innerhalb strenger Sicherheitsauflagen weiterbetreiben.

    Es gibt bestimmt noch weitere Ideen dazu.

  30. Herr Neulen, was ist denn eigentlich immer mit ihren Kommentaren los. Schreiben sie in einer anderen Sprache und nutzen dann ein Übersetzungsprogramm? Man kann wirklich oft nicht nachvollziehen, was sie aussagen wollen…

    Zum Preis der kWh aus Windstrom… Der lässt sich ganz einfach berechnen und er schwankt in Abhängigkeit vom schwankenden Windangebot. Es sind die laufenden Kosten zzgl. Gewinnmarge über die technische Nutzungsdauer dividiert durch die gesamten produzierten kWh.

    Ich kann Ihnen das am Beispiel eines Solarkraftwerkes zeigen. Templin in Brandenburg. 128 MW, geplante Produktion von 120 Mio kWh pro Jahr

    Investiert wurden 205 Mio Euro. Diese müssen über 25 Jahre wieder reinkommen. Also pro Jahr etwa 8,2 Mio.
    Zzgl. Zinsen, Personal und sonstige laufende Kosten.

    Insgesamt rechnen die Betreiber mit etwa 15 Mio Kosten pro Jahr. Macht über 25 Jahre 375 Mio Euro, die über den Verkaufspreis wieder rein kommen müssen.

    Pro Jahr werden 120 Mio kWh produziert (geplant). Über 25 Jahre ergeben sich 3 Mrd. kWh. Dafür wurden 375 Mio Euro aufgewendet.

    Aus dieser sehr einfachen Überschlagsrechnung ergeben sich 12,5 ct/kWh reine Gestehungskosten.

    Müsste das Solarkraftwerk seinen Strom an der Börse unter Wettbewerbsbedingungen verkaufen, würden pro Jahr etwa 4,8 Mio Einnahmen rauskommen (4 ct * 120 Mio kWh).
    In 25 Jahren kämen da 120 Mio Euro zusammen.

    Sie sehen selbst, dass den 120 Mio Einnahmen 375 Mio Kosten ggü stehen. Die wären schon nach 1 Jahr pleite.

    Die Betreiber dieses Solarkraftwerks rechnen aber mit etwa 15 ct EEG-Vergütung. Da kommen dann etwa 420 Mio Euro raus über 25 Jahre. Und schon rechnet sich der Spaß. Wir alle haben den Fondsanlegern eine Rendite bezahlt, wenn auch nur eine kleine bescheidene. Wahrscheinlich wird aber in der Realität wie bei fast allen geschlossenen Fondsmodellen keine Rendite für die Zeichner übrig bleiben. Verdienen werden Banken, Anwälte, Prüfer, Steuerberater und die Initiatoren des Fonds.

    Und wir haben es bezahlt mit einem Strompreis, der mehr als dreimal so hoch ist wie der aus konventionellen Kraftwerken.

    Und der Öko-Michel jubelt. Trotz des immensen Landschaftsverbrauchs. Sie können sich Bilder von diesem Solarkraftwerk im Internet ansehen.

  31. Frau/Herr Isa Skrutin.
    Ich möchte auch nicht unhöflich sein, ich habe den admin um ihre mailadresse gebeten und werde dann persönlich antworten, aber mir gelang es auch diesmal nicht, den eigentlichen Skandal der Energiewende rüberzubringen. Es geht nicht um die Herstellungssubventionierung, den Alternativstrom will nämlich niemand, sondern es geht um die sich anschließende Vernichtungssubventionierung. Und hierbei wollte ich um das kleinere Übel diskutieren. Ich halte die H2-Herstellung und die Beimischung ins Erdgasnetz (Eon-windstrom)und den anschließenden Einsatz zu Heiz/Kochzwecken als das bisher beste, was man mit dem unerwünschten hoch subventionierten Alternativstrom bisher machen könnte. Pumpspeicherkraftwerke scheiden aus, da kein Ort diese möchte. Und ich wollte in diesem Diskussionkreis weitere Anregungen einer Speicherung bzw. einigermaßen sinnvollen Verwendung des grünen Stromes.
    Eine Idee wollte ich selbst noch weitergeben. Der Netzgutachter Prof. Stigler würde den grünen Zappelstrom, der in kein Netz paßt, in Wärmekavernen in Norddeutschlnd als Wärme speichern und dann die Siedlungen mit Wärme versorgen. Das entspricht in etwa auch dem Vorschlag von Herrn Demming. Im Sommer bzw. wenn die Kavernen voll sind, müßte man die Windräder „halt“ kurzfristig abschalten. Dann würde jede Siedlung in Norddeutschland über ein eigenes Windrad mit ÖkostromWärme versorgt. Man bräuchte kaum Leitungen, hat er gemeint.

    J.K.

  32. zu # 19 des admin-Kommentar:
    Wirrer Tun wird doch gemäß § 63 StGB gemaßregelt und des Schadens Maß welches Sie aus deren Verwirrung geschaffen haben lässt sich sogar “beziffern“ – wie Juristen sozusagen pflegen –: an Kosten für jedenfalls das Habe, was Anlagen zu regenerativer Energie habe Produzieren: “keinen Strom“ und auch nicht mehr habe.

    Denn genügend Strom haben wir allemal.

    Aber lässt das EEG nicht inselbetrieb zu?

    Lösungen dafür stehen ja Seitens
    EoN: http://tinyurl.com/ow487st
    und
    Swissgas AG: http://tinyurl.com/pnu4yju
    bereit.

    Also wo sind die Gemeinden, die sich mit Elektrizität selbst versorgen wengist wollen tun?
    Vielleicht die? hier
    :
    bioenergiedorf.de
    :

  33. @ 17 H. Hoffmeister
    Eine gute Antwort auf Herrn Kowatsch!

    Eine kleine Anmerkung zu Ihrem Fazit B – Auch ohne das andere Volkswirtschaften auf andere Energieträger setzen sind die umstrittenen* Erneuerbaren in keiner Weise wettbewerbsfähig! Das Gegenteil kann in der BRD gerne bewiesen werden, indem sämtliche dort politisch-gesellschaftlich durchgeboxten Vergünstigungen und Privilegien für die Vorrangzappelenergieträger auf Kosten Dritter (nämlich z.B. mir) ab sofort und ohne Entschädigung sondern mit Rückzahlungspflicht entfallen. Weil wenn doch die EE so gut sind, dann müssten die ja schlicht durch ihre Produktivität überzeugen und haben die Zwangsalimentierung bis ins Erwachsenenalter (20 Jahre Einspeisevergütung) doch gar nicht notwendig, oder …
    Aber da das eben nicht der Fall ist, liegt die einzig richtige Antwort zur EE-Wettbewerbsfähigkeit zum Greifen nahe.
    Man kann sich ein Beispiel an der Dampfmaschine oder dem Verbrennungsmotor nehmen, die einen geradezu kometenhaften Aufstieg aus dunklen Werkstätten von mit klammen Finanzmitteln ausgestatteter leidenschaftlicher Maschinenbauer ein ganzes Zeitalter prägten und beim V-Motor noch prägen. Sobald die hauptsächlichen Experimentierphasen und Praxiserprobung durch wenige Enthusiasten also eine Technik den Exoten- Nischen –und Teuerstallgeruch verlassen und für eine weitaus größere Menge interessant wird durch nachgewiesen höhere Produktivität (was ist das? grob mehr out bei gleichen oder weniger in gegenüber vergleichbaren Techniken) wird das sich ganz schnell durchsetzen. Und ohne dass Umverteilungsterroristen da was auf Kosten „ihrer Bürger“ über einen unanständig langen Zeitraum „anschieben“ müssen. Und wenn eine Bevölkerung durch demokratische Wahlen oder auf anderem Mehrheitsmeinungsermittlungswege dem dennoch zustimmt, das duldet oder hinnimmt, dann ist in dieser Bevölkerung grundlegend was ver- rückt auch im einfachen Wortsinn.
    Beim volkswirtschaftlichen Großeinsatz von EE haben wir eine Produktivitätsumkehr – mehr in für weniger out! Das erinnert auch an die auslaufende Dampflokzeit und die damals durch die Gewerkschaften („Lobby“) in vielen Ländern über eine ganze Zeit lange durchgesetzte Zweierbesetzung der in der Produktivität besseren E-und Diesellokomotiven. Nein, noch besser, wir ersetzen alle E- und Diesellokomotiven wieder durch Dampfloks… mich würde es freuen. Ich finde Dampf geil. Und die Kosten zahlen…
    Oder wie darf man Ihre wenn-dann-Bemerkung bei Ihrem Fazit B denn sonst, vielleicht richtig, verstehen?

    *Umstritten als vorwegnehmendes Urteil in der Mediensprache für Du bist draußen, Du bist erledigt…

    P.S. Übrigens an alle reinen Wasserstofffreunde – mir ist Wasserstoff in der mit Sauerstoff zweifach gebundenen Version lieber auch wenn dieses Molekül in seinen möglichen Aggregatzuständen schon sehr tatkräftig ist um nicht nur einseitig zerstörerisch zu sagen. Als noch schärfere Knallgasversion will ich es nicht erleben. Weder im Auto noch zu Hause oder im Großanlagenbau. Selbst wenn es technisch händelbar ist, ist es auch bezahlbar? Ach deswegen haben wir ja unseren Staat, der in seiner Güte der Politikergarde beschließen wird, dass es bezahlbar bleibt, oder?

  34. Ich sammel schon seit einiger Zeit alle Artikel zur Energiewende, die mir bei der täglichen Presseschau vor die Augen kommen. Sie können in meinem Naturwunder-Blog bei Interesse eingesehen werden (oben, „EEG zum schmökern“. Ich verwende dafür Evernote (sehr empfehlenswert).

    http://tinyurl.com/kaeay2b

    Gruß Mathias

  35. Der SPON Klamauk geht munter weiter…

    http://goo.gl/E3LsbG

    Autoren sind:

    Annett Meiritz
    Politik
    Geboren 1982, aufgewachsen in Schwerin. Studium der Geschichte und Medienwissenschaften in Düsseldorf. Freie Mitarbeit und Praktika u. a. bei RBB Inforadio, dem WDR Hörfunk und im ZDF Studio London. Ausbildung an der Berliner Journalisten-Schule. Seit 1. Dezember 2007 Redakteurin bei SPIEGEL ONLINE im Ressort Politik, seit Oktober 2011 in der Redaktionsvertretung Berlin.

    und

    Severin Weiland
    Berlin
    Severin Weiland, geboren 1963 in Wilhelmshaven/Niedersachsen. Verbrachte einen Teil seiner Kindheit und Jugend in Chile. Studium der Kommunikations- und Politischen Wissenschaft in München, Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule München. Ab 1992 Redakteur im Lokalteil der „tageszeitung“ in Berlin, später landespolitischer Korrespondent. Von 1996 bis 1999 Stellvertretender Ressortleiter Innenpolitik der taz. Sabbatjahr in Kathmandu, Nepal. Von Herbst 2000 bis Januar 2002 bundespolitischer Korrespondent der taz in Berlin. Seit Februar 2002 Parlamentskorrespondent im Berliner Büro von SPIEGEL ONLINE, seit dem 1. Mai 2004 Stellvertretender Leiter des Berliner Büros von SPIEGEL ONLINE.

    Also Autoren die wahrscheinlich das Ohmsche Gesetz im Bundesgesetzblatt suchen..

    Im Beitrag list man dann auch:

    Um ihr Ziel zu untermauern, sind die Bosse der Energieriesen seit Tagen mit ihrem Gassenhauer unterwegs: Sie warnen vor winterlichen Stromausfällen in ganz Europa – obwohl sich die Versorgung nach Ansicht von Experten durchaus mit bestehenden Mitteln sichern lassen würde….

    Folgt man dem Link, fällt man auf diesen Experten:

    Stefan Schultz
    Wirtschaft
    Jahrgang 1980, studierte Medienkultur, Politik und Britische Literatur in Hamburg und Lissabon (M.A.). Praktika und freie Mitarbeit bei „Hamburger Abendblatt Online“, „Prinz“, „Hamburg LIVE“ und der portugiesischen Tageszeitung „24 Horas“. Entwicklungsredakteur und Crossmedia-Beauftragter für die Print- und TV-Ausgabe von „Deutschland International“. Seit Juni 2007 Volontär bei SPIEGEL ONLINE, seit Dezember 2008 Redakteur im Ressort Wirtschaft.

    Ein alter Bekannter, so zu sagen, der auch von der E-Technik so viel Ahnung hat, wie die Kuh vom Mondflug….

    Es ist erschütternd zu sehen, mit welcher Ökopropaganda die Zipfelmütze bei der Stange gehalten wird, mal sehen wie lange es noch dauert, bis er aufwacht, bzw. im Dunkel sitzt!

  36. #26: So weit kam ich auch. Nein, ich meinte, was hat der Herr Doktor studiert ? Die Grundlagen der Elektrotechnik scheinen nicht ganz so tief zu sitzen, und aus den Äußerungen folgere ich, dass es mit der Physik auch nicht weit her sein kann.

  37. Einen Solargürtel weltumspannend zwischen den Wendkreisen installiert braucht kaum Speicher weil er 24 h am Tag Sonne abbekommt. Nur so kann man Solarenergie einigermaßen sinnvoll nutzen. Solarzellen machen in Gegenden weit weg vom Äquator, wie in unserem Land, keinen Sinn. Genauso unsinnig ist es, nachts den Mond drauf scheinen zu lassen. Was die Windmühlen angeht, so müssen alle, bis auf einige wenige, abgebaut werden. Die zu Forschungszwecken noch verbliebenen sollten dann technisch weiter entwickelt werden. Kinderkrankheiten, wie Vogel- und Fledermausschlag, müssen beseitigt werden. Und wenn sich dann irgendwann einmal die Wasserstoffproduktion lohnt, kann man sich überlegen, ob man die Dinger wieder installieren möchte. Jedenfalls müssen die Windmühlen schleunigst aus Sicherheitsgründen vom Stromnetz abgetrennt werden.

  38. zu # 11
    der Preis für eine kWh Energie aus “Wind“ also die Investition für die Windkraftanlage bestimmt sich vermutlich vordergründig aus der per Gesetz festgelegen Vergütung ebeneiner kWh Strom aus ebendieser Technologie hervorgegangen ganz sicherlich.

    Denn leider sind ja die Gewinnmargen nicht offenlegen, was sie jedoch zu sein haben, um des gesetzlichen Preis Festsetzung dem Steuerzahler gegenüber überhaupt rechtfertigen zu können und klar dürfen die Artikel 19 Absatz 3 Personen explizit daraus nichtmal Gewinn haben.

    Womit also der reale Preis (also Herstellkosten sogenannte HK1) einzig und allein aus der – an Windkraftanlage zum Betrieb fertig haben – beteiligten Unternehmen Wertschöpfungskette offenlegen sein erörtert werden kann.

    Was ja vor Steuer Hinterziehen nicht haben wollen, Geschäfte Führende in Straftatbestand setzen auch nicht, sogar unbedingt zu Geschäfte Führenden Rechte wahren zu haben eigentlich erforderlich ist.

    Und da nun schon viele Jahre Erfahrung aufgebaut ist und eigentlich quasi “Produktion vom Band“ erfolgt, können ja wirkliche Werktätigen und Beschäftigten Arbeit zu Produkten Leistens Kosten nachvollziehbar erörtert werden. Zu also die Anschubfinanzierung Aufrechnen zu können gegenüber des freien Markt Entwicklung. Dem Verbraucher eine reale Schuld zu Lasten.

    Denn Wind und Sonne kosten ja nix, eigentlich nur die Anlagen haben zu deren Nutzen haben.

    Eine Bilanz zum Aufwand an Energie für explizit eine Windkraftanlage kann hier
    :
    http://tinyurl.com/nvmgn7a
    :
    eingesehen werden.

  39. #24: Kowatsch Josef am Mittwoch, 30.10.2013, 18:40

    „Wer von den Mitdiskutierenden ist so nett und erklärt Iso Skrutin, welches Problem ich hier gerne diskutiert haben möchte.“

    Sehr geehrter Herr Kowatsch,

    Sie haben doch selbst geschrieben: „Diese Methode steckt überhaupt nicht in den Kinderschuhen und sie ist effizient. Sie wird seit dem 1.Oktober von Eon in Falkenhagen in Brandenburg bereits mit Erfolg in die Tat umgesetzt. Das neue Öko-erdgas wird als Windgas verkauft und auf dem Markt angeboten.“

    Werten Sie meinen Beitrag bitte nicht als einen persönlichen Angriff.

    Ich meine nur, wenn Sie sich für eine Technologie interessieren und sie als eine mögliche Lösung betrachten, dann liefern Sie bitte auch die Daten dazu.
    Ich hätte gerne gewusst was kostet eine im H2 enthaltene kWh und ob sie überhaupt unter den ökonomischen Kriterien sich in der Gasleitung gegenüber dem Erdgas behaupten kann.

    Es ist doch so wie bei dem E-Auto. Viele sehen nur die Effizienz eines E-Motors von 90%, verlieren aber aus den Augen die gesamte Umwandlungskette und die sonstigen Energieverluste und glauben nicht, dass am Ende im Extremfall eine Effizienz von nur 6% dabei herauskommt.

    Sie kennen bestimmt das E10 Desaster, wo, abgesehen von den Befürchtungen über eventuelle Motorschäden, der Autofahrer nicht bereit war, den gleichen Preis für weniger Energiegehalt zu bezahlen.

    Es hilft wenig, wenn diese Ineffizienz (H2) in einem Volumen von 10% sich hinter einem Vorhang von 90% Erdgas versteckt. Am Ende kommt sie doch in einer GT eines GuD Kraftwerks zu tragen, wenn wir wieder zur der elektrischen Energie zurückkommen wollen. Ansonsten wäre es doch keine Speicherung.

    Aus meiner Sicht führt in der aktuellen desaströsen Lage kein Weg an den hoch hocheffizienten PSWs vorbei. Nur leider ist diese Technologie gesellschaftspolitisch nicht durchsetzbar – siehe Schwarzwald.

    Deutschland hätte vielleicht die Möglichkeit, unter dem geografischen Gesichtspunkt gesehen in den nächsten 10-20 Jahren 20-30 zusätzliche PSW, mit einer Speicherkapazität von ca. 75000 MWh (500MW x 6 Std. x 20-30) zu bauen, aber die freigewordenen AKW-Verhinderungskräfte werden es wohl zum Fall bringen.

    Ehrlich gesagt, ohne einen Black-out mit mehreren Tausend Toten, sehe ich mittlerweile keine Möglichkeit einer Wende und einer Rückkehr zur Vernunft.

    Übrigens, im März dieses Jahres ist eine Testphase der sogenannten virtuellen Phasenschieber zwischen 50Hertz und dem Polnischen Netz-Operator PSE abgeschlossen und die gigantischen polnischen Braunkohle Kraftwerke von bis zu 5500MW eins, werden in einer kritischen Situation D einfach fallen lassen um den eigenen A… zu retten.

    MfG

  40. Liebe CO2 – Freunde,
    gestern hat ein Vorstandsmitglied eines großen Stromkonzerns auf die Risiken der Energiewende hingewiesen. Wobei er auch auf den Supergau eines Stromausfalls im extremen Fall hingewiesen hat, bei EIKE ist von Fachleuten immer auf das Problem des „Zappelstroms“ hingewiesen worden.
    Dies ist aber mit Sicherheit bei den Redakteuren, die heute in zwei Tageszeitungen diese Aussagen kommentiert haben, nicht angekommen. (Ich will niemandem zu nahe treten, aber offensichtlich fehlt ihnen der naturwissenschaftliche Hintergrund.)
    Vor allem verlassen sie sich wesentlich auf die beruhigenden Argumente der Bundesnetzagentur, die zumindest in der Öffentlichkeit nicht zugeben, dass es jemals Probleme geben könnte.
    Folglich werden die Argumente ausschließlich auf den möglichen finanziellen Verlust der Stromkonzerne gerichtet. Das Ganze wird dann als Gejammer abgetan.

    Wenn man dann, wie wir gerade, eine Woche lang an der Nordsee war und dort die örtlichen Tageszeitung gelesen hat, dann wird man jeden Tag mit den Erfolgen der Solar- und vor allem Windenergie berieselt. Das ruft dann bei den meisten unkritischen und uninformierten Lesern die Meinung hervor, dass man nur „Windmühlen“ aufstellen muss, um die Stromprobleme zu lösen.
    Ich habe auch schon in der Zeitung gelesen, dass am Tag zuvor ein Supergau gerade abgewendet worden ist, aber nur vom Lesen werden die Menschen nicht wachgerüttelt, zumal viele Menschen, wie man in Diskussionen erfahren kann, einfach froh sind, dass die Energiewende durchgeführt worden ist.
    Um die reale Problematik eines Stromausfalls zu erfahren, müsste ein Stromausfall, auch wenn er noch so bedauerlich wäre, tatsächlich stattfinden.

    Viele Grüße
    Peter

  41. Lieber Herr Schlohr, einige Anmerkungen zu #11:

    „Rechnen wir mal mit 10 Ct/kWh Windstrom (garantierte Einspeisevergütung, gerundet), dann kostet dieser Wasserstoff pro kWh mindestens 14 Ct, berücksichtigt man die Investitionskosten, ca. 16 Ct (geschätzt), weil die Membranen der Elektrolysezellen keine unendliche Lebensdauer erreichen.“

    Aus Sicht des Betreibers ist es so, dass er den Strom wesentlich preiswerter als für 10 ct/kWh an der Strombörse einkaufen wird. Er wird ja nur dann den Strom von der Windanlage holen, wenn kein weiterer Bedarf zum direkten Verbrauch im Stromnetz vorhanden ist. So agieren auch Betreiber von PSW.

    „Verbrennen Sie diesen Wasserstoff nun in einem Gaskraftwerk, werden ca. 35 % in Strom umgewandelt, eine kWh kostet dann ca. 50 Ct“

    Der durchschnittliche Wirkungsgrad zur H2-Verstromung mit der Brennstoffzelle beträgt im Schnitt 60% (Quelle: Wikipedia), wobei es auch Beispiele mit bis zu 90% gibt. Normale Gaskraftwerke haben Wirkungsgrade von 40% (ohne GuD).

  42. #18: Alfred Schlohr sagt:

    am Mittwoch, 30.10.2013, 16:29

    Der FOCUS zeigt sich mal wieder von seiner grün-schmutzigen Seite: http://url9.de/Oab

    Habe leider nichts zur vitae dieses Herren finden können. Weiß jemand Details ? Er scheint ja der grüne Ober-Guru der Grünen-Industrie zu sein – da wird mir doch gerade schlecht !

    Antwort:

    Zur Person
    Hermann Falk ist Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Er ist Aufsichtsratsvorsitzender der Naturstrom AG und in diversen Beratungsfunktionen – etwa für den Fachverband Biogas oder den Bundesverband WindEnergie – tätig.

    Fazit: wer einen Sumpf trocken legen will, darf nicht die Frösche fragen…
    Die Deutschen Medien sind grünverseucht, das hat mit Journalismus = faktenbasierte Information vermitteln, nicht zu tun…

  43. Wer von den Mitdiskutierenden ist so nett und erklärt Iso Skrutin, welches Problem ich hier gerne diskutiert haben möchte. Frage an Herrn Hoffmeister bei K17: Ich stimme mit ihnen sowohl bei Fazit A als auch bei Fazit B überein. Deswegen beantworten Sie mir dann die Frage: Was schlagen Sie als Verwendung für den teuren grünen Überschussstrom vor, damit er volkswirtschaftlich noch einigermaßen sinnvoll eine Verwendung findet? Geben Sie die Antwort in ähnlicher Weise, wie das Herr Demming getan hat, dann könnte ich auch auf Ihren Vorschlag antworten.

  44. besagter artikel stieß auch mir gestern sehr übel auf. mir fiel folgendes auf:
    im 4. absatz, wo die existenz des problems notgedrungen zunächst zugegeben wird, konnte der offenbar nicht nur mäßig informierte, sondern auch minderbegabte apologet es nicht unterlassen, die ganze aussage durch einfügen der wertenden adjektive „alt“ und „neu“ komplett zu verhunzen und zu vertumben.

  45. Ich habe mich schon oft gefragt, warum Israel keine großen Solarkraftwerke betreibt. Israel hat keine Steinkohle, keine Braunkohle, kein Erdöl, keine Wasserkraft, nichts dergleichen. Aber es hat einige 1000 qkm Wüste, wo den ganzen Tag die Sonne scheint. Es hat auch sehr gute Ingenieure und Naturwissenschaftler. Aber es hat keine Solarkraftwerke. Liegt das vielleicht daran, dass die Israelis auch sehr gut im kaufmännischen Rechnen sind und genau wissen, dass Solarstrom nicht die Lösung sein kann?

  46. #4: Kowatsch Josef am Mittwoch, 30.10.2013, 12:49

    Herr Kowatsch,

    wäre es nicht sinnvoller, bevor Sie posten, sich ein paar Daten zu einer solchen Option zu besorgen und sie uns hier zu präsentieren. Z.B. die ganze Umwandlungskette: ? (eta) der H2 Erzeugung, Speicherung, eventuell P2G, Verbrennung, Stromerzeugung und Transport.
    Dann vergleichen Sie das mit der Effizienz eines stinknormalen KKW und …ich garantiere Ihnen, dass Sie das gar nicht mehr posten würden.

    Warum muss jemand für Sie diese Arbeit machen, wenn Sie derjenige sind, der von dieser Technologie so begeistert ist?

    MfG

  47. Da das Kontaktformular nicht online ist, packe ich das mal hierher:

    Energiziel 2050 100% Strom aus erneuerbaren Quellen

    http://goo.gl/6zcSGp

    Ein Märchenbuch vom Umweltbundesamt. Vielleicht kann jemand vom EIKE-Team das Teil mal auseinandernehmen.

  48. Der FOCUS zeigt sich mal wieder von seiner grün-schmutzigen Seite: http://url9.de/Oab

    Habe leider nichts zur vitae dieses Herren finden können. Weiß jemand Details ? Er scheint ja der grüne Ober-Guru der Grünen-Industrie zu sein – da wird mir doch gerade schlecht !

    Soeben gelesen, dass in Schwerin ein Intensivpatient wegen eines Stromausfalls, über dessen Ursache spekuliert wird, gestorben ist: http://url9.de/Oae

    Beim tiefgrünen FOCUS ist davon noch nichts zu lesen – widerlich! Auch wenn der Tod des Intensivpatienten am Ende nichts mit dem Energiewende-Wahn zu tun haben sollte, zeigt er, wie verletzlich unsere Zivilisation ist. Daher mein Kompliment an Großbritannien, sich aus der grünen Umklammerung zu befreien, und mein Mitgefühl für die Angehörigen des gestorbenen Intensivpatienten.

  49. #4 Herr Kowatsch

    Sehr geehrter Herr Kowatsch,

    Sie haben Recht, wenn Sie sagen, dass die Einspeisung von Wasserstoff ins Gasnetz aus einer mit Strom betriebenen Elektrolyseanlage Stand der Technik ist. Dazu muss man aber die Randbedingungen nennen:
    1) Elektrolyseanlagen – im übrigen seit mehr als hundert Jahren im industriellen Einsatz und dementsprechend weit entwickelt – sind sehr empfindlich im Hinblick auf Lastschwankungen, der Glaube, dass eine Elektrolyseanlage direkt mit Strom aus dem Windrad betrieben werden kann, ist naiv. Richtig ist, dass die Falkenhagener Anlage mit Strom aus dem Netz betrieben wird und an die „Stromqualität“ hohe Anforderungen gestellt werden müssen. Als Speichertechnologie für fluktuierende Stromerzeugungsanlagen ist die Elektrolyse ungeeignet.
    2)Selbst wenn es gelingt, Elektrolyseanlagen zu entwickeln, die die unter 1) genannten Randbedingungen erdulden, müssen Wandlungswirkungsgrade (Power to Wasserstoff: ca. 75 %, Wasserstoff to Power bestenfalls 55 %, Gesamtwirkungsgrad: bestenfalls 40 % real heute unter 30%), die Anlagenkosten (Betrieb und Abschreibung), die Kosten für die Ertüchtigung von Gasleitungsnetzen zur Wasserstoffdurchleitung etc. berücksichtigt werden.

    Fazit A:
    1) der heutige Stand der Technik löst das Speicherproblem der Erneuerbaren technisch noch nicht
    2) aber selbst wenn technisch möglich, wirtschaftlich völlig induskutabel

    Fazit B:
    Solange andere Volkswirtschaften fossile oder nukleare Stromerzeugungstechnologien einsetzen, wird eine auf Erneuerbaren basierende Volkswirtschaft in keiner Weise wettbewerbsfähig sein

    Mit freundlichen Grüßen

    H. Hoffmeister

  50. Herr Demming, sie schreiben richtig:
    – Wenn mit dem Gas hauptsächlich geheizt werden soll, so könnte ich mir den Umweg über H10 sparen und gleich meinen Nachtspeicher damit betreiben – meinetwegen für 10ct die kWh, aber ohne Umwandlungsverluste in H.-“
    So ist es, auch das wäre eine Anwendungsmöglichkeit, hat übrigens Prof. Stigler (Leitungsbaugutachter) gestern dann auch gesagt. Die Frage ist nur, was machen Sie im Sommer mit dem bezuschussten Strom-Überschuss? Bleiben wir bei power to H: Den Elektrolysewirkungsgrad von Strom in Wasserstoff gibt Siemens mit über 90% an und als Verwendung im Sommer Kochen mit H10-Erdgas und Autofahren mit H10-Erdgas. Und die Elektroautos? Da hätten wir wieder das gleiche Vergleichs-Problem, man könnte nur tanken, wenn der Wind weht oder der Tankstelle muss ein Batteriespeicher vorgeschaltet sein. Von dort aus lädt man dann um in den Batteriespeicher beim Auto. Wenn der überschüssige teuer hergestellte Ökostrom einmal da ist, haben wir die Wahl zwischen schlecht oder noch schlechter oder irrsinnig. Die Politik bevorzugt meist:….. .

  51. Zurück zur Mediendebatte: Vor zwei Tagen war im Handelsblatt auch ein netter Artikel: „Atom adieu“ Ich hab einen Kommentar dazu geschrieben, der zwar in der Redaktion angekommen ist (Rückmeldung per mail) aber nicht veröffentlicht wurde. Ich hatte sinngemäß geschrieben, dass sich der technische Fortschritt sicher nicht durch einen Mutti- oder Parlamentsbeschluss aufhalten lässt und dass in anderen Ländern fleißig an neuen Reaktorkonzepten geforscht und entwickelt wird, sogar in Deutschland. Wer halt so viel Angst vor Technik hat, soll sich doch bitte irgendwo in Meck Pomm ein verlassenes Dorf zuweisen lassen und mit Gleichgesinnten leben wie die Amish people in Amerika.

  52. Zitat Von Seite 5 dieser PDF Datei
    http://tinyurl.com/o9pk3xj

    Die Langzeitspeicherung regenerativ erzeugten, überschüssigen Stroms mittels
    SNG beschreibt ein noch nicht marktfähiges Konzept, für dessen großtechnische Umsetzung noch viel Entwicklungsarbeit zu
    leisten ist. Die technische Beherrschbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Konzeption wird sehr stark davon abhängen, wie dieses Sys-
    tem tatsächlich genutzt wird. Die Nutzung als Langzeitstromspeicher bedingt eine lange Prozesskette, die zu Wirkungsgraden zwischen 14 und 36 % führt.

  53. Bei der Lektüre des Artikels und dem Sinnieren über die Nichtspeichekeit von Strom erinnerte ich mich an die Windmühlen in Holland, die zum Lenzen der Polder verwendet wurden. Sollte man nicht ähnlich verfahren und den Entwicklungsschritt wieder zurückmachen und ein Stromkabel von deutschen WKAs zu Holländischen Lenzpumpen legen?

  54. Ich drücke mich nun anders aus und auch mit deutlichen Worten, damit es zu keinen Mißverständnissen mehr kommt:
    Ökonomische Reihenfolge
    1) Ökostrom nicht herstellen, viel zu teuer, keiner, auch nicht das Ausland, will den Strom
    2) Falls politisch doch gewollt, dann in Windgas speichern
    3)in zusätzliche Leitungen vernichten ist völliger Blödsinn
    Und was macht die Politik: Die stellt den grünen Überschuss her, obwohl man ihn nicht braucht, dann priviligiert man auch noch neue Leitungen zum Wohle der vier großen Leitungsbauer, damit die in Zukunft auch noch an der Vernichtung verdienen. Renditen von 9,29% sind normal.
    Da wird ein Ausschuss produziert, den wir bezahlen und die Vernichtung in neuen Leitungen ist auch noch lukrativ. Wir bezahlen wieder Schauen Sie mal wer im Energieausschuss der Koalitionsverhandlungen sitzt und wo diese Leute noch in den Aufsichtsräten sind. Wetten der Leitungsbau, das Sahnehäubchen des Blödsinns setzt sich durch und nicht die Stromspeicherung, die den ökonomischen Irrsinn wenigstens etwas abmildern würde.

  55. Früher sagte man: Was brauchen wir Kraftwerke? Bei mir kommt der Strom aus der Steckdaose.

    Heute sind wir weiter:
    Was brauchen wir Kraftwerke? Wir regeln das über Liefervertäge.

  56. #4: Haben Sie schon einmal was von der Wasserstoffversprödung gehört ? 10 % H2 ist die Obergrenze für H2 im Erdgas, bei den heutigen Materialien. 100 % H2 wäre kein grundsätzliches technisches Problem, dann brauchen Sie für die Rohrleitungen und für die Verbrennung aber andere Materialien – und ein Rattenschwanz an Investitionen folgt. Und selbst dann müssen Sie die ca. 70 % Effizienz der Elektrolyse berücksichtigen. Rechnen wir mal mit 10 Ct/kWh Windstrom (garantierte Einspeisevergütung, gerundet), dann kostet dieser Wasserstoff pro kWh mindestens 14 Ct, berücksichtigt man die Investitionskosten, ca. 16 Ct (geschätzt), weil die Membranen der Elektrolysezellen keine unendliche Lebensdauer erreichen. Daran krankt übrigens auch die Brennstoffzelle (PEM). Das würde für die Verbrennung in einer Gasbrennwertheizung gelten und wäre 2.5 x so teuer wie Erdgas. Verbrennen Sie diesen Wasserstoff nun in einem Gaskraftwerk, werden ca. 35 % in Strom umgewandelt, eine kWh kostet dann ca. 50 Ct, in einem GuD-Kraftwerk ca. 27 Ct. GuD-Kraftwerke lassen sich aber nicht so schnell hochfahren wie Gaskraftwerke, d.h. sie eignen sich nur bedingt für Mittel- und Spitzenlast, ich sehe sie eher als regelbare Grundlastkraftwerke. Diese Zahlen sind grob geschätzt, wer es genauer weiß, möge es bitte exakt ausrechnen ! Sie dürfen sich selber ausrechnen, welche Konsequenzen dies für den Strompreis haben wird, wenn eine kWh Kohlestrom in der Herstellung 3 – 4 Ct kostet und der Rest der Welt außer „good old Germany“ auf Kernenergie setzt. Ohne EEG mag die Kalkulation anders aussehen. Aber ohne EEG würde wohl niemand eine Windanlage aufstellen, weil die Banken Garantien verlangen. Letztlich wird ein grundsätzlicher Fehler mit dem nächsten Fehler korrigiert. Technisch kann man sich Vieles überlegen, aber das muss auch bezahlt werden. Und da muss man einfach mal über den Tellerrand hinausblicken.
    Hier in Australien (ist schön hier) ist man froh, sich endlich aus der Umklammerung der grünen Klimaverbrecher befreit zu haben. Bleibt zu hoffen, dass auch nach Deutschland der Verstand wieder zurückkehren wird. Zu blöde, dass ich nächste Woche wieder zurück nach Sch……….land muss.

  57. Danke für die letzten Kommentare. Das ist gut so
    Sie haben auch recht, wir haben jedoch unterschiedliche vergleichsysteme.
    Ich habe damit verglichen, dass der teuer erzeugte grüne Strom ins Ausland verschenkt wird oder noch schlimmer, zusätzliche Leitungen gebaut werden, die wir auch noch bezahlen müssen beim Bau und mit Netzgebühren. In diesen neuen Leitungen wird der grüne Strom verschenkt oder verheizt. Das ist ein Wirkungsgrad von Null=0%. Bei meinem Vergleich wäre die Wasserstoffherstellung billiger, denn wie in K5 geschrieben, hätte die Rückverwandlung von Gas to power immer noch 36 bis 38% Wirkungsgrad
    Zum anderen Vergleich: Natürlich wäre es billiger, den grünen Überschussstrom erst gar nicht herzustellen. Da gebe ich Ihnen recht. Aber alle Parteien bekennen sich zur Energiewende, das heißt dieser grüne Übeschuss wird hergestellt. Und die Frage ist nun, was machen wir damit, dass es nicht noch teurer wird. Und hierbei wollte ich IHnen rüberbringen, dass die Stomvernichtung in neuen Leitungen noch teurer ist als die Wasserstoffherstellung. (Linde wird zukünftig seinen Wasserstoff so herstellen). Wir vergleichen also verschiedene Dinge, deswegen kommen wir zu unterschiedlichen Ergebnissen. Aber wir können die politische Realität nun mal nicht ändern und deshalb muss ich Wasserstoffspeicherung mit dem unnötigen Leitungsbau vergleichen.
    Fazit:
    1) Ökostrom nicht herstellen
    2) Falls politisch doch gewollt, dann in Windgas speichern
    3)zusätzliche Leitungen sind völliger Blödsinn

  58. #4: Kowatsch Josef

    Sehr geehrter Herr Kowatsch,
    wie meinen Sie es mit: „Dies Sache ist deswegen sehr lukrativ, weil der Strom, der eigentlich kostenlos ist und sonst ins Ausland verschenkt wird, in Wasserstoff umgewandelt wird“

    Es fehlt nun jedoch noch der Kostenaspekt zu „eigentlich“
    Bekommen Sie (bzw. der Anbieter) den „alternativ“ erzeugten Strom kostenlos, oder hat wie üblich das EEG zugeschlagen?
    Denn dann müssen Sie wohl oder übel von hohen Kosten für den Strom ausgehen, das Produkt H-Gas verteuert sich zusätzlich durch den Wirkungsgrad der Umwandlung.
    Wie sieht denn dann die Bilanz für den Gasabnehmer aus?
    (So wie bei E10-Sprit, der zwar teurer in der Herstellung ist, nur wird E5 zwangsweise verteuert angeboten.)

    – Wenn mit dem Gas hauptsächlich geheizt werden soll, so könnte ich mir den Umweg über H10 sparen und gleich meinen Nachtspeicher damit betreiben – meinetwegen für 10ct die kWh, aber ohne Umwandlungsverluste in H.

    Wundert mich sowie so, warum die Nachtspeicheröfen – die ja noch in größerer Anzahl vorhanden sind, nicht schon bevorzugt für Zappelstrom genutzt werden?

  59. Herr Kowatsch,

    unter dem link http://tinyurl.com/oqcmjpo finden Sie auf Seite 14 die aktuellen Kosten zu dem Thema. Die Verfasser ser Präsentation sind ganz sicher nicht verdächtig, gegen diese Technologie zu sein. Und die dargestellten Kosten sind ganz bestimmt nicht künstlich aufgeblasen.

    Würden Sie nach der lektüre immer noch den Begriff „lukrativ“ verwenden wollen? Falls ja, schlösse sich sofort die Folgediskussion zur Frage „lukrativ für wen?“ an.

    D. Rohrlack

  60. #4

    Herr Kowatsch,

    „Dies Sache ist deswegen sehr lukrativ, weil der Strom, der eigentlich kostenlos ist…“ Wenn Sie kostenlosen Strom herstellen können, wieso zahlen wir dann alle knapp 30 ct die KWh? Mal im Ernst, so doof sind Sie nicht, um nicht zu wissen, dass der zitierte Strom den Preis der Einspeisevergütung hat und damit überdurchschnittlich teuer ist. Das „Strom- und damit Geldwegwerfen“ läßt sich verhindern, wenn man ganz einfach keinen Strom produziert, wenn man keinen braucht!

    Selbst wenn Sie die Methansierung weglassen, geht bei Strom-H2-Strom immer noch 65-75% der Energie verloren. Verkaufen läßt sich das H10 nur deshalb, weil 90% davon herkömmliches Erdgas ist und nur 10% aus der teuren Energievernichtungsanlage in Falkenhagen kommt.

    Mein Vorschlag: Windmühlen bei Bedarf abschalten und auf Power to Gas verzichten. Energieinsparung: mindestens 65%, dreifache Effizienzsteigerung!.

    PG

  61. @ Kowatsch # 4
    Sehr geehrter Hr. Kowatsch,

    da sind Sie einem gut inszenierten Marketingtrick aufgesessen. Die Verschleuderung der Edelenergie Strom, um daraus Gas zu machen, ist Blödsinn. Echtes Erdgas ist billiger. Zudem wäre zu fordern, den Gesamtwirkungsgrad bis hin zur Rückumwandlung in Strom in einem Gaskraftwerk zu betrachten, und da landen Sie bei mickrigen 30-38 %.

    Auch handelt es sich bei den E.on-Anlagen eher um Pilotanlagen. Die wären niemals gebaut worden, wenn der ganze EE-Hype nicht mit hohen Summen gefördert würde.

    Mit freundlichen Grüssen

    Fred F. Mueller

  62. Vielen Dank für den guten Artikel. Auf einen Fehler möchte ich hinweisen: Im Artikel der DPG steht „Als alternative zukünftige Speichermöglichkeit wird die Elektrolyse von Wasser und die Umwandlung des erzeugten Wasserstoffs zu Methan sowie dessen Verbrennung in einem Gaskraftwerk diskutiert. Diese Methode („power-to-gas-to-power“) erlaubt die Speicherung des Methangases im existierenden Rohrleitungssystem, ist allerdings sehr ineffizient; nur ein Drittel der eingesetzten Windkraftenergie steht am Ende als Elektrizität wieder zur Verfügung [3]. Die technische Umsetzung steckt noch in den Kinderschuhen,…“
    Diese Methode steckt überhaupt nicht in den Kinderschuhen und sie ist effizient. Sie wird seit dem 1.Oktober von Eon in Falkenhagen in Brandenburg bereits mit Erfolg in die Tat umgesetzt. Das neue Öko-erdgas wird als Windgas verkauft und auf dem Markt angeboten. Um den Wirkunsgrad zu erhöhen, wird jedoch bei der Elektrolyse, die Wasserstoff erzeugt, der Elektrolysewasserstoff direkt ins Erdgasnetz eingespeist, man braucht gar keinen weiteren Schritt der Methanisierung. Das neue Windgas besteht aus 90% Methan und 10% Wasserstoffanteil. Bereits letztes Jahr habe ich dafür die Bezeichnung H10-Erdgas vorgeschlagen, in Anlehnung an E10-Benzin. Warum selbst Verantwortliche immer noch von Zukunftsmusik und zu teuer reden, nicht nur hier bei EIKE, – z.B gestern bei einer internen Diskussion mit dem Netzgutachter Prof. Stigler aus Granz – ist mir ein Rätsel, zumal fast täglich von Eon eine Werbung im fernsehen geschaltet ist. Bitte googeln, „Eon Windgas“
    Dies Sache ist deswegen sehr lukrativ, weil der Strom, der eigentlich kostenlos ist und sonst ins Ausland verschenkt wird, in Wasserstoff umgewandelt wird

  63. Ja, mach nur einen Plan
    sei nur ein großes Licht
    und mach dann noch ’nen zweiten Plan
    gehn tun sie beide nicht.

    Bertolt Brecht, Dreigroschenoper

  64. Es ist einfach nur grauenhaft, mit welcher Unwissenheit sich Leute heutzutage berufen fühlen, irgendwlchen Unsinn zu verbreiten. Nett, dass Herr Lüdecke ein so hohes Ansehen von Spiegel und SPON formuliert. Artikel dieser erbärmliuchen Qualität sind aber eher an der Tagesordnung bei Spiegel, SPON oder Süddeutscher.

    Spiegel und Süddeutsche sind die Bildzeitung derjenigen, die sich selbst für intellektuell halten.

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