LNT – Panikmache im wissenschaftlichen Gewand Atomangst – der lange Schatten eines Diktators

Beim Reizthema Radioaktivität schaltet ein Gro?teil unserer Bevölkerung in eine Art Panikmodus. Selbst Menschen mit naturwissenschaftlicher Ausbildung sehen plötzlich nur noch apokalyptische Gefahren. Sie fürchten das Schlimmste für ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Nachkommen und beschwören die Gefahr einer Verseuchung der Umwelt für Jahrmillionen herauf. Dank ebenso geschickter wie massiver Propaganda sind diese Ängste so stark und so tief verwurzelt, dass es in der Öffentlichkeit kaum noch möglich ist, über die entsprechenden Themen sachlich zu diskutieren.


Zu den entscheidenden Befürchtungen, welche die Atomkraftgegner in der Bevölkerung ständig schüren, gehören die Angst vor Krebs sowie vor Erbschäden beim Nachwuchs. Das liegt auch daran, dass Infektionskrankheiten heute ihren Schrecken weitgehend verloren haben. Sie sind einerseits zumeist recht gut heilbar und man kann Ansteckungsgefahren durch Hygiene, gesunde Lebensweise und die Vermeidung bestimmter Risiken deutlich verringern. Für Krebs trifft dies jedoch nur eingeschränkt zu. Krebs ist ein heimtückisches und oft tödliches Leiden, das meist ohne Vorwarnung zuschlägt und oft nicht oder nur mit begrenztem Erfolg behandelbar ist. Indem die Gegner der Kernkraft im Bewusstsein der Bevölkerung Radioaktivität zur wesentlichen Ursache von Krebsgefahren hochstilisieren, haben sie leichtes Spiel damit, die auf diese Art ausgelösten Urängste für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Dazu trägt auch bei, dass die meisten Menschen die entsprechenden Zusammenhänge nur unvollständig kennen. Zumeist ist lediglich bekannt, dass Krebs durch eine genetische Entartung körpereigenen Gewebes entsteht, die ihre Ursache in einer Schädigung des Erbguts einer vorher gesunden Körperzelle hat. Da radioaktive Strahlen solche Schäden herbeiführen können und – rein vom Prinzip her – schon ein einziges Strahlungsquant ausreichen kann, um Krebs auszulösen, glauben die meisten Zeitgenossen, dass man Krebsrisiken am besten dadurch minimiert, indem man das Auftreten von radioaktiver Strahlung im eigenen Umfeld möglichst auf null reduziert. Also, so die scheinbar logische Überlegung, braucht man nur alles, was Kernkraft, Endlager etc. angeht, weit genug vom eigenen Umfeld zu verbannen, um beruhigt und sicher leben zu können.

Bild 1. Kernkraftwerke werden von den meisten Menschen als Bedrohung ihrer Gesundheit empfunden (Symbolbild)

Eine der gröβten radioaktiven Gefahren sind wir selbst

Dabei ist dies ein Trugschluss, denn eine der gefährlichsten Strahlungsquellen, denen die Mehrheit von uns überhaupt ausgesetzt ist, ist unser eigener Körper. Niemand kann uns vor den rund 7.000 bis über 9000 Becquerel schützen, mit denen der durchschnittliche Europäer belastet ist [BECQ]. Anders ausgedrückt stecken in unserem eigenen Körper so viele radioaktive Elemente, dass in jeder Sekunde bis zu 9.000 Atomkerne zerfallen und dabei radioaktive Strahlung freisetzen. Noch dazu hat gerade diese Strahlung das – aus medizinischer Sicht – höchste Gefährdungspotenzial, weil sie direkt innerhalb unserer Körperzellen und ihres genetischen Materials wirkt. Hier verursacht selbst die auβerhalb des Körpers eher harmlosen Alpha- und Beta-Strahlung unweigerlich massive Schäden. Dieses ständige Bombardement unserer Zellen lässt sich weder verhindern noch wesentlich verringern, weil wir die entsprechenden Elemente über unsere Nahrung zwangsläufig Tag für Tag aufnehmen [APFE]. Selbst Babys erhalten bereits mit der Muttermilch sowie über Babynahrung ihre tägliche Dosis Radioaktivität [BAB1, BAB2]. Unsere ganze Umgebung, Erde, Steine und sogar die Luft strahlen und versorgen uns ständig mit radioaktiven Elementen, die unser Körper als natürliche Bestandteile des Nahrungskreislaufs einstuft und in den Zellen einbaut. Das reicht vom Kalium 40K über das radioaktive Kohlenstoffisotop 14C, das wir mit jedem Bissen Nahrung zu uns nehmen, über Uran und Thorium bis zum Edelgas Radon, das vom Erdboden aus ständig in unsere Gebäude einsickert und eingeatmet wird. In manchen Regionen Deutschlands liegt die natürliche Radioaktivität der Umgebung sogar viermal höher als der zulässige Grenzwert für Mitarbeiter in kerntechnischen Anlagen [HUET]. In anderen Weltgegenden ist die Belastung sogar noch viel höher, so in der iranischen Stadt Ramsar, wo bis zu 260 mSv/ Jahr erreicht werden. Weitere Strahlungsquellen sind das Hautkrebs auslösende UV-Licht der Sonne sowie kosmische Strahlung aus dem Weltall.

Kampferprobtes Erbgut

Allerdings ist die Vorstellung, dass die Chromosomen in unseren Zellen weitgehend vor Beschädigungen geschützt seien und höchstens ab und zu mal durch einen verirrten Strahlungsimpuls beschädigt würden, ebenso verbreitet wie völlig falsch. Unser Erbgut – die DNA-Doppelspiralen, welche die gesamten Baupläne unseres Körpers enthalten – liegt nicht etwa gut geschützt in einer Art Tresor, sondern muss einen ununterbrochenen Dauerkrieg um seine Erhaltung führen. In unseren Zellen werden die DNA-Stränge ständig chemisch aufgespalten, in Teilbereichen kopiert und wieder zusammengefügt, da sie die Baupläne und Betriebsanleitungen für nahezu alle in der Zelle ablaufenden Vorgänge enthalten. Was da abläuft, gleicht einer Hochleistungs- Chemiefabrik in aggressiver Umgebung. Auch die Schädigungsrate durch die natürliche Hintergrundstrahlung kann man heute recht genau bestimmen. Sie liegt bei ungefähr 0,005 DNA-Fehlern pro Zelle und Tag. Andersherum ausgedrückt wird jede einzelne Zelle unseres Körpers alle 200 Tage durch die natürliche Radioaktivität nachhaltig geschädigt. Dabei ist Radioaktivität nur ein Randaspekt verglichen mit anderen, viel gröβeren Gefahren, denen die Chromosomen ständig ausgesetzt sind. Eine wichtige Rolle spielen kleinere oder gröβere Fehlfunktionen in den unglaublich komplexen chemischen Reaktionen, die in der Zelle ständig ablaufen. Hinzu kommen Attacken durch Viren, Bakterien, Gifte oder auch Temperatureinflüsse. Die Zahl der Chromosomenfehler, die hierbei täglich auftreten, geht in die Milliarden – in jeder einzelnen Zelle, wohlgemerkt [HUMP]. Wenn also schon ein einzelner Fehler unausweichlich Krebs auslösen würde, wäre längst jedes Leben ausgestorben. Von Anbeginn seiner Entwicklung an musste sich das Leben diesen Bedingungen stellen und ist deshalb durchaus kampferprobt. Lebendes Gewebe verfügt hierfür über ausgeklügelte Anpassungs- sowie Reparaturmechanismen. Selbst groβe Schäden wie DNA-Doppelbrüche sind nur in einem von 500 Fällen nicht reparierbar, und auch für solche Vorkommnisse hält die Natur Notbremsen wie das Eiweiß p53 bereit. Seine primäre Aufgabe ist die Hilfe bei der Reparatur defekter Zellen. Ist der Schaden jedoch zu groß, schickt p53 die betroffene Zelle ohne Umschweife in den Tod [ZELL]. Über 99 % der irreparabel mutierten Zellen sterben daher durch Selbstvernichtung ab und werden durch gesunde Nachbarzellen ersetzt. Vor diesem Hintergrund ist es leicht einzusehen, warum die Frage, ob ein einzelnes Strahlungsquant aus einer externen Quelle in einer Zelle einen Treffer erzielt hat oder nicht, für die realistische Beurteilung von Krebsgefahren kaum von Bedeutung ist.

Das Zusammenspiel von Schädigung durch radioaktive Strahlung und den eingebauten Selbstheilungskräften der Biologie erklärt auch, warum eine einmalige Exposition mit einer extremen Überdosis zum Tode führt: Die in kurzer Zeit auftretenden Schäden sind so massiv, dass die Selbstheilungskräfte überfordert sind und das Gewebe abstirbt. Darunter gibt es einen Dosisbereich, in dem der Organismus zwar überlebt, der Umfang schwerer Chromosomenschäden jedoch immer noch so hoch liegt, dass auch hier die Selbstheilung nur teilweise funktioniert. Deshalb erkrankt ein bestimmter Prozentsatz dieser Überlebenden später an Krebs. Diese Zusammenhänge sind gut untersucht und statistisch gesichert.

LNT – die Angst vor kleinsten Strahlungsmengen

Mit diesem Hintergrundwissen kann man die sogenannte LNT-Theorie in gewisser Weise mit Gedankenmodellen vergleichen, wie sie beispielsweise in der Homöopathie Anwendung finden. Ausgangspunkt sind in beiden Fällen nachgewiesene Zusammenhänge bei hohen Dosierungen. Beide Lehren gehen von der Annahme aus, dass diese Zusammenhänge linear bis herab zu kleinsten Mengen herunter gelten würden. Die Homöopathie betreibt die als „Potenzierung“ bezeichnete Verdünnung der Wirkstoffe so extrem, dass die Ausgangsstoffe im Heilmittel nicht mehr nachweisbar sind. Bei der LNT-Methode (LNT=Linear No Threshold) wird behauptet, dass die von hohen Strahlungsdosen her bekannten Zusammenhänge selbst dann gelten, wenn die Menge der radioaktiven Substanz so gering ist, dass ihre Strahlungsanteile im „Hintergrundrauschen“ der natürlichen Strahlung völlig untergehen.

Bild 2. Experimente an Laborratten zeigten, dass die Sterberaten bei Bestrahlung mit geringeren Dosen wesentlich schneller zurückgingen als nach der LNT-Hypothese (gestrichelte Linie) zu erwarten [HUET]

Die Nuklearmedizin hat jedoch bereits in zahlreichen Untersuchungen bewiesen, dass diese Annahme nicht stimmt. Wenn der Körper in gewissen Abständen vergleichsweise geringen Mengen radioaktiver Bestrahlung ausgesetzt ist, dann kann die Natur damit umgehen. Eingehende Untersuchungen zeigen sogar, dass solche geringen Bestrahlungen eine Art Abhärtungseffekt bewirken, der Hormesis genannt wird [HORM]. Dies ist die Erklärung dafür, warum Menschen mit wiederkehrenden geringen Strahlungsexpositionen – z.B. Mitarbeiter kerntechnischer Anlagen – im statistischen Mittel sogar weniger häufig an Krebs erkranken als Vergleichsgruppen.

Somit steht die LNT-Methode klar im Widerspruch zu den Erkenntnissen der modernen Nuklearmedizin. Diese Zusammenhänge wurden durch umfassende Studien bestätigt [GEGN, LNT1, LNT2]. Die LNT-Anhänger schätzen diese Theorie jedoch gerade deshalb, weil man damit so schön einfach rechnen kann. Vor allem jedoch eignet sie sich hervorragend dafür, Strahlung selbst bei geringsten Dosen als gefährlich darzustellen und somit Ängste zu schüren. Deshalb gehört diese Methode zum bevorzugten Rüstzeug von Kernkraftgegnern, Öko-Instituten und auch mancher öffentlicher Stellen, um unter dem Vorwand des Strahlenschutzes immer mehr und immer teurere Schutzmaβnahmen zu fordern oder die Kernenergie gleich ganz zu verbieten. Doch warum konnte eine derart umstrittene Theorie überhaupt derartige Verbreitung und Anerkennung finden?

Das Erbe von Stalin und Lyssenko

Ihren heutigen Status als offiziell anerkannte Wissenschaft verdankt die LNT-Methode nicht zuletzt einer Person: Dem Diktator Josef Stalin. Ähnlich wie Kirchenfürsten im Mittelalter schätzte Stalin Ideologie höher ein als Wissenschaft und tolerierte Widerspruch von Wissenschaftlern ebenso wenig wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen. Wer dagegen Positionen vertrat, die ihm ideologisch genehm waren, wurde gefördert. Bekanntestes Beispiel war der Aufstieg von Trofim Lyssenko, einem Scharlatan auf dem Gebiet der Genetik und der Agrarwissenschaften, der mit seinen völlig antiwissenschaftlichen Thesen zu höchsten Ehren aufstieg. Lyssenko behauptete, es gebe gar keine Gene und man könne beispielsweise verschiedene Getreidesorten durch geeignete Kulturbedingungen ineinander umwandeln. Eng verknüpft mit Lyssenkos Aufstieg war ein Feldzug gegen die „faschistische“ und „bourgeoise“ Genetik sowie gegen jene Wissenschaftler, die sich mit dieser Disziplin befassten.

Seinem Land hinterlieβ Stalin bei seinem Tod 1953 eine zutiefst gespaltene und verunsicherte Wissenschaftlergemeinde, in der vielfach Apparatschiks, Jasager und Denunzianten das Sagen hatten. In diesem Umfeld gedieh auch die Befürwortung der LNT-Theorie. Als gröβter Coup ihrer Anhänger kann gelten, dass das United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR) 1958 – insbesondere auf Betreiben der Sowjetunion – für die LNT-Methode votierte. Da man in entsprechenden internationalen Gremien ungern der UNO widerspricht, wurde ein Jahr später das LNT-Modell dann auch von der International Commission on Radiation Protection (ICRP) übernommen [HUMP]. Seither trägt die LNT-Methode sozusagen das amtliche Gütesiegel einer UNO-zertifizierten Wissenschaft.

Bild 3. In diesem Abklingbecken für Reaktor-Brennelemente genügen wenige Meter Wasser, um die radioaktive Strahlung effektiv abzuschirmen (Symbolbild)

Die Selbstaufgabe des Westens

Rückblickend könnte man sagen, dass es der Sowjetunion damals gelungen ist, einen Gegner, dem sie weder militärisch noch wissenschaftlich oder technisch gewachsen war, durch ein geschicktes Manöver ideologisch entscheidend zu schwächen. Von der Wirkung her kann man das Ganze fast schon mit dem Durchschleusen des Revolutionärs Lenin 1917 nach Russland durch den deutschen Geheimdienst vergleichen. Die Folgen waren eine Vergiftung und Selbstzerstörung des Gegners von innen heraus. Im Westen gelang es geschickten (und häufig dem sozialistisch-kommunistischen Lager nahestehenden) Ideologen unter Ausnutzung der LNT-Thesen, die Mehrheit der Bürger derart mit einer geradezu panischen Angst vor dem „Atom“ zu impfen, dass die Kernenergie inzwischen in vielen Ländern weitgehend geächtet ist. Wie weit entfernt von jeglicher Rationalität solche emotional gesteuerten Entscheidungen sind, zeigt sich beispielsweise beim Vergleich mit dem Automobil, Bild 4.

Bild 4. Seit 1950 hat der Straβenverkehr in Deutschland bereits mehr als 670.000 Menschenleben gefordert

Diese Technologie hat seit 1950 mehr als 670.000 Menschen das Leben gekostet. Mehrere Millionen weitere erlitten Verletzungen, und der volkswirtschaftliche Schaden dürfte die Billion € inzwischen weit überschritten haben. Dennoch wird dieses Transportmittel allgemein als gesellschaftlich notwendig eingestuft und die damit verbundenen Risiken werden als unumgängliches Lebensrisiko akzeptiert. Dagegen haben sich in produzierenden Kernkraftwerken der Bundesrepublik Deutschland bis heute keine Unfälle ereignet, bei denen es zu Todesfällen durch Verstrahlung gekommen wäre. Die deutsche Kernenergie hat sich somit als eine der bisher sichersten Groβtechnologien überhaupt erwiesen, viel sicherer als Stahlwerke, Chemieanlagen oder Kohlekraftwerke. Doch ungeachtet dieser Tatsache ist ihr Auslaufen innerhalb der nächsten neun Jahre beschlossene Sache. Die Mehrheit will es so, und das ist in einer Demokratie zu respektieren. Es muss jedoch erlaubt sein, an der Weisheit dieser Entscheidung zu zweifeln.

Deutschlands Entscheidung wird noch teuer

Für diese Entscheidung wird Deutschland in Zukunft noch einen hohen Preis bezahlen müssen. Die sogenannte Energiewende ist bereits jetzt gescheitert. Das Land manövriert sich gerade mit erheblichem Schwung in eine Energiesackgasse. Grund ist die Untauglichkeit von Solar- und Windenergie zur zuverlässigen Bereitstellung des von einer modernen Industrienation benötigten Stroms. Mit dem Zusammenbrechen des Energiewende-Experiments wird man feststellen, dass aufgrund der jahrelang vernachlässigten Planung neuer Kraftwerke die Energieversorgung auf wackligen Füssen steht. Mit dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke bis 2022 fallen weitere entscheidende Kapazitäten weg, für die in der Kürze der Zeit wohl kaum rechtzeitig ausreichender Ersatz bereitgestellt werden kann, denn Kraftwerke sind komplexe Groβprojekte, für deren Realisierung Zeiträume von 12-15 Jahren anzusetzen sind. Und haben wir dann endlich die erforderlichen Kohlekraftwerke gebaut, so wird sich herausstellen, dass das dicke bzw. teure Ende erst so richtig auf uns zukommt. Wie Bild 5 zeigt, wurde Kesselkohle am Weltmarkt seit etwa 10 Jahren rasant teurer.

Bild 5. Preise für Kohle in Europa seit 1987 und Projektion der möglichen weiteren Preisentwicklung bis 2017 [WIKI]

Die anhaltende Kohlenachfrage vor allem aus Asien dürfte dafür sorgen, dass dieser Trend auch in Zukunft weiter anhält. Deutschland wird für den Import von Kraftwerkskohle mehr und mehr Devisen hinblättern müssen. Irgendwann, wenn das Land in vielleicht 10 bis 20 Jahren feststellt, dass es bezüglich „erneuerbarer Energie“ und der Vorstellung kernkraftfreier Stromproduktion Illusionen aufgesessen ist, wird man feststellen, dass man für die Produktion der essentiellen Ressource Strom für lange Zeiträume möglichweise doppelt so hohe Preise zahlen muss wie in Nachbarländern mit Kernkraft.

Fred F. Mueller

Quellen:

[APFE] http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/moegen-sie-aepfel-mit-erhoehter-radioaktivitaet/

[BAB1] http://marktcheck.greenpeace.at/9008.html  abgerufen am 3.8.2013

[BAB2] http://www.sueddeutsche.de/wissen/bayerische-behoerde-bestaetigt-mineralwasser-radioaktiv-belastet-1.912566  abgerufen am 3.8.2013

[BECQ] http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/b/becquerel.htm  abgerufen am 3.8.2013

[GEGN] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3526330/?report=classic  abgerufen am 16.7.2013

[HORM] http://de.wikipedia.org/wiki/Hormesis  12.7.2013

[HUET] http://www.eike-klima-energie.eu/lesezeichen-anzeige/zur-radioaktivitaet-und-strahlen-einige-fakten/

[HUMP] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/strahlungswirkung-eine-falsche-theorie-bestimmt-die-atom-politik/  abgerufen am 12.7.2013

[LNT1] Bürger für Technik Tagung 24.-26.5.13 Berlin Kurzbericht per Mail   erhalten am 16.6.2013

[LNT2] http://radiology.rsna.org/content/251/1/13.full   abgerufen am 7.5.2013

[WIKI] http://de.wikipedia.org/wiki/Kohle/Tabellen_und_Grafiken  abgerufen am 9.8.2013

[ZELL] http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/krebstherapie-forscher-wollen-p53-wieder-anschalten-a-915112.html  abgerufen am 15.8.2013

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31 Kommentare

  1. @ Holger Burowski # 25, # 29
    Sie schrieben: „Nach Ihrer Herangehensweise ist demnach die Raumfahrt sicherer als das Autofahren,da es definitiv bei der Raumfahrt bisher weniger Tote (weltweit!) als beim Autofahren in Deutschland gegeben hat. Glauben Sie diesen Humbug?“

    Bleiben Sie doch bitte beim Thema, wir sprachen von Technologien, die in Deutschland flächendeckend zur Anwendung kommen (sowohl das Risiko beim Autofahren als auch das Strahlungsunfallrisiko, falls eine Nuklearanlage mal zu Bruch gehen sollte, betreffen im Prinzip die gesamte Bevölkerung). Solche Betrachtungen sind Routineaufgaben z.B. im Bereich der Versicherungsmathematik. Dabei geht es um Lebensrisiken pro Einwohner, also beispielsweise um die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland durch einen Autounfall bzw. durch einen Nuklearunfall zu Schaden zu kommen. Wichtig u.a. für Lebensversicherer. Ihre Vorschläge aus # 25 sind dagegen Humbug. Aber danke, dass Sie darauf herumreiten, je länger und je öfter Sie das in diesem Forum tun, desto mehr machen Sie sich lächerlich. Bei irgendwelchen Käseblättchen in der Provinz mögen Sie mit Ihrem Unsinn möglicherweise Eindruck schinden können, hier erreichen Sie jedoch das Gegenteil.

  2. #28: Fred F. Müller
    „Herr Burowski, das ist schon richtig verglichen. Ich habe 1 Technologie mit 1 Technologie verglichen. Und bei 0 Nuklearunfalltoten im Bereich Strom produzierender deutscher KKW spielt das mathematisch sowieso keine Rolle. Die von Ihnen vorgeschlagene Vorgehensweise wäre schlichter Humbug.“

    Nach Ihrer Herangehensweise ist demnach die Raumfahrt sicherer als das Autofahren,da es definitiv bei der Raumfahrt bisher weniger Tote (weltweit!) als beim Autofahren in Deutschland gegeben hat. Glauben Sie diesen Humbug?

  3. @ Holger Burowski # 25
    Sie schrieben: „Sind Sie nicht auch der Meinung, dass die Anzahl der Toten im Straßenverkehr von der Anzahl der Kraftfahrzeuge abhängig ist? Sie vergleichen x Tote bei m Kernkraftwerken und y Tote bei n Fahrzeugen. Sind Sie nicht auch der Meinung, dass man nur die Quotienten und nicht die absoluten Zahlen vergleichen kann? Aber genau das machen Sie – Sie vergleichen absolute Zahlen.“

    Herr Burowski, das ist schon richtig verglichen. Ich habe 1 Technologie mit 1 Technologie verglichen. Und bei 0 Nuklearunfalltoten im Bereich Strom produzierender deutscher KKW spielt das mathematisch sowieso keine Rolle. Die von Ihnen vorgeschlagene Vorgehensweise wäre schlichter Humbug.

  4. Kommentar: #23: Gerold v. Busse sagt:
    „Bevor sie von russischen Märchen sprechen, sollten Sie sich erst einmal schlau machen, wer denn dieser Stalinadept Lyssenko eigentlich war.“

    Lieber Herr v. Busse,
    haben Sie das Lehrer-Schüler Verhältnis nicht vertauscht?

    Gruss
    Paul Gogo

  5. Radiation biology expert, Edward Calabrese gives the best reason about the invocation of the LNT hypothesis. He claims it could be intellectual fraud and political pressure in the US of 1945-46.
    http://ts-si.org/horizons/30988-edward-calabrese-alleges-hermann-muller-suppressed-radiation-effects-evidence-in-1946

    Info:
    Edward Calabrese Alleges Hermann Muller Suppressed Radiation Effects Evidence in 1946

    Amherst, MA, USA. Environmental toxicologist Edward Calabrese uncovered evidence that Nobel laureate Hermann J. Muller, a co-founder of radiation genetics, knowingly lied in 1946 when he claimed there is no safe level of radiation exposure.

    Letters and other materials, many from formerly classified files, support the interpretation. Two key excerpts were published in separate journals: Archives of Toxicology [C1] and Environmental and Molecular Mutagenesis [C2, F2].

  6. Sehr geehrter Herr Müller,

    nur mal so zum Verständnis. Sind Sie nicht auch der Meinung, dass die Anzahl der Toten im Straßenverkehr von der Anzahl der Kraftfahrzeuge abhängig ist? Sie vergleichen x Tote bei m Kernkraftwerken und y Tote bei n Fahrzeugen.
    Sind Sie nicht auch der Meinung, dass man nur die Quotienten und nicht die absoluten Zahlen vergleichen kann? Aber genau das machen Sie – Sie vergleichen absolute Zahlen.

  7. Zum Thema LNT möchte ich hier auf die Artikel von Wade Allison (Emeritus Professor of Physics at Oxford University) verweisen (z.B. „Why fear of Radiation is wrong“). Zu finden auf
    http://tinyurl.com/ybgasjn

    Vielleicht wären diese einen eigenen Beitrag auf dieser Seite wert?

  8. Zu Dr.Paul
    Bevor sie von russischen Märchen sprechen, sollten Sie sich erst einmal schlau machen, wer denn dieser Stalinadept Lyssenko eigentlich war.
    Ich möchte wetten, auch die meisten anderen Leser haben noch nie etwas von diesem Scharlatan Trofim Lyssenko je etwas gehört. Eigentlich wird es höchste Zeit.

  9. Selbstverständlich müssen wir uns bemühen, auf die natürliche Radioaktivität hinzuweisen, aber Kernkraftgegner denken, wenn überhaupt, nicht logisch. Herr Dr. Lindner und ich haben zur Rückholung der Abfälle aus der Asse Stellung genommen, zu finden als Ausschussdrucksache des Bundestages, und die kritisiert ein Silvio Duwe, indem er die Tatsachen richtig zitiert, die Radioaktivität des Abfalls sei niedriger als die natürliche des Assebergs und jeder Mensch strahle ebenfalls mit 8000 Becquerel. Das stellt er überhaupt nicht in Frage, sondern schreibt einfach: „Selbst den Atomfreunden fällt es augenscheinlich schwer, das Debakel der Asse klein zu reden“.

  10. @ Paul Gogo # 20
    Ich hatte schon länger den Eindruck, dass Sie ihre Hauptaufgabe in diesem Forum darin sehen, zu provozieren und interessante Diskussionen durch das Verbreiten von Unsinn zu torpedieren. Diesen Eindruck haben Sie jetzt voll bestätigt. Ich bitte alle anderen Diskussionsteilnehmer, beim Thema zu bleiben, und den Admin, keine derartigen Auswüchse mehr ins Forum zu stellen.

  11. #13: Hannes Buck sagt:
    „Die Sowjets haben aber schon sehr früh vorausschauend klug gegen den Westen die LNT-Hypothese als Waffe in der UNO lanciert“
    17: robert.johnson sagt:
    „Die Sowjets hatten im Gegensatz zu den USA niemals das Kernwaffen-Monopol. Es ist natürlich leicht, jetzt werbewirksam eine Not für eine Tugend auszugeben.“
    14: Fred F. Mueller sagt:
    „Im Nachhinein betrachtet hat die SU damit dem Westen ungeheuren Schaden zugefügt, der bis heute fortwirkt.“

    Ich hatte gehofft, dass man diese Seite des Artikels ruhen lässt. Dem ist leider nicht so.

    Ich empfehle den Geschichtsfälschern „Mein Kampf“ aufmerksam zu lesen. In einer Version von 1925 ist die Geschichte bis 1945, bis auf wenige Abweichungen auf der Zeitachse recht gut vorgezeichnet. Bei der Pseudoabrechnung nach 1945 hatten trotzdem viele nichts gewusst, klar, bei 10 Mio. Exemplaren im Umlauf.
    Noch bemerkenswerter ist dieser Umstand 2013, nachdem das Buch seit vielen Jahren im Internet steht. Vielleicht ist der Verfasser zu wenig bekannt.

    Gruss
    Paul Gogo

  12. #17: robert.johnson es geht hier darum, dass die Atombombenabwüerfe der Amerikaner schließlich zur LNT-Hypothese geführt haben.

    Wer hier irgendwelche politischen Märchen in diese Thematik bringt,
    tut weder EIKE noch der Suche nach der objektiven Wahrheit einen Gefallen!!!

    mfG

  13. @ Dr. Paul, @ Albert Krause # 12
    Sehr geehrte Herren,
    Vorab zunächst: Ich habe grossen Respekt vor den Leistungen sowjetischer Wissenschaftler und Techniker, die unter teils sehr widrigen Umständen und mit oft einfachster Ausstattung erstaunliche Leistungen vollbracht haben. Die SU hatte u.a. gute Mathematiker, welche sicherlich auch die Untersuchungsergebnisse über Hiroshima und Nagasaki kannten und imstande waren, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Dennoch spielte das Land eine massgebliche Rolle bei der Verabschiedung der LNT-Theorie durch das United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR) im Jahre 1958. Das wäre kaum möglich gewesen, wenn diese These nicht auch von offizieller sowjetischer Seite gestützt worden wäre, auch gegen sicherlich vorhandene Bedenken vieler eigener Fachleute.
    Dies hat sicherlich auch mit der jahrzehntelangen „Schulung“ der sowjetischen Wissenschaftler durch den Stalinismus zu tun. Und für das, was diese Menschen durchmachen mussten, ist Lyssenko nun mal ein ganz besonderer Exponent. Widerspruch gegen ihn und seine kruden Thesen konnte Karrieren und Existenzen vernichten, eine Lektion, die sicherlich jedem damaligen SU-Wissenschaftler ständig bewusst war.
    Karriere machen konnten dagegen Leute wie Anatoli Stepanowitsch Djatlow, der Mann, der sich in Tschernobyl über alle Bedenken der Fachleute hinwegsetzte und damit eine Katastrophe auslöste.
    Einen direkten Einfluss von Stalin und Lyssenko auf die Ereignisse in den späten 50er Jahren bzw. in Tschernobyl kann man sicherlich nicht postulieren. Sie haben jedoch beide erheblich dazu beigetragen, dass sich Kräfte ausbreiten konnten, die unser Leben auch heute noch nachhaltig negativ beeinflussen. Diese Verantwortung kann und sollte man ihnen m.E. zuweisen.
    Mit freundlichen Grüssen
    Fred F. Mueller

  14. „Die Russen haben keine Atombombe auf Menschen geworfen!
    Und von Ihnen stammt NICHT die LNT-Hypothese.“

    Die Sowjets hatten im Gegensatz zu den USA niemals das Kernwaffen-Monopol. Es ist natürlich leicht, jetzt werbewirksam eine Not für eine Tugend auszugeben. Nur unter der Voraussetzung, keinen atomaren Gegenschlag fürchten zu müssen, kann sich ein rational handelnder Staat den Einsatz von Kernwaffen überhaupt leisten. In dieser Lage befand sich die Sowjetführung aber nie. Das kommunistische Regime in Moskau hat andererseits kaltblütig Millionen „Russen“ brutal ermorden lassen, wenn es dem Machterhalt diente.
    Die sowjetischen Machthaber haben auf den Abwurf von Atombomben vor allem deshalb verzichtet, weil das auch ihrem eigenen Leben ein Ende bereitet hätte. Somit ist dieser Verzicht keine moralische Heldentat. Doch allen Ernstes wird uns bis heute immer wieder das Märchen aufgetischt, Stalin und Konsorten hätten aus Rücksicht auf Menschenleben, ja aus schierer Menschenfreundlichkeit auf den Einsatz von Kernwaffen verzichtet.

  15. Deutschland mußte für die fossilen Importenergien Öl/Gas/Kohle in 2009 erst 54 Mrd. EURO ausgeben, nach 3 Jahren in 2012 waren es schon 93 Mrd. EURO, Zunahme um 72 %, (Quelle BAFA, habe ich neulich hier in EIKE dargelegt).

    Was die Zukunft bringt, werden wir später sehen.

    Herr Mueller macht mit dem Wort „nützliche Idioten“ meines Erachtens die richtige Andeutung: Bei dem ganzen handelt es sich um geschickt eingefädelte Demagogie, wobei die Ideengeber unsichtbar bleiben. Es wurden viele Minen von den Kaputtmachern gelegt, in der Hoffnung daß der große, mit Sekundärtugenden ausgestattete Konkurrent Deutschland irgendwann in eine dieser Minen hinein tritt.

    Ich möchte vorschlagen, das Buch von Torsten Mann, „Rote Lügen in grünem Gewand“ zu lesen, ferner , Hinrich Rohbohm „System Merkel“ und Gertrud Höhler „Die Patin“. Es geht darum, „die Wirtschaftskraft der westlichen Industrienationen zu schwächen“, das ist genau das, was gerade in Deutschland geschieht. Der Initiator war Trittin, und bei Trittin vermute ich Absicht.

  16. Mir ist noch was eingefallen, hat zwar nicht direkt mit Strahlenangst zu tun aber damit, wie man hierzulande mit Kernenergie umgeht: Neckarwestheim 2 musste einen Hybridkühlturm von 56m Höhe bauen, um das Landschaftsbild nicht zu verschandeln. Wieviel Windmühlen von Nabenhöhe 150m braucht man, um die (sichere) Leistung von 1300MW und einer Verfügbarkeit von ca. 90% zu erreichen? Wer das nicht vergleichen kann, hat einen gewaltigen Sockenschuss und das ist leider die Mehrheit in Deutschland.

  17. @ Dr. Paul #4
    Sehr geehrter Dr. Paul,
    Sie schrieben: „Die Russen haben keine Atombombe auf Menschen geworfen! Und von Ihnen stammt NICHT die LNT-Hypothese.“
    Zu Punkt 1 haben Sie natürlich Recht, aber das war auch gar nicht Gegenstand des Artikels. Bezüglich Punkt 2 habe ich keinesfalls behauptet, die LNT-Hypothese selbst stamme aus der Sowjetunion. Die SU hatte zahlreiche hervorragende Mathematiker und Statistiker, die den LNT-Thesen sicherlich skeptisch gegenüberstanden. Dennoch hat man darauf hingearbeitet, LNT auf UNO-Ebene zum Durchbruch zu verhelfen. Im Nachhinein betrachtet hat die SU damit dem Westen ungeheuren Schaden zugefügt, der bis heute fortwirkt. Es wäre interessant, wenn jemand genauere Informationen über die internen Auseinandersetzungen und Hintergründe in der SU-Wissenschaftlergemeinde zur Diskussion beisteuern könnte. Ich fürchte jedoch, viele Zeitzeugen werden nicht mehr am Leben sein.
    Mit freundlichen Grüssen
    Fred F. Mueller

  18. #4 Dr.Paul: „…und von Ihnen stammt NICHT die LNT-Hypothese“
    Das wird ja auch gar nicht behauptet. Die Sowjets haben aber schon sehr früh vorausschauend klug gegen den Westen die LNT-Hypothese als Waffe in der UNO lanciert. mfG

  19. Lieber Herr Fred F. Mueller,
    Wer hat Ihnen den ausgemachten Blödsinn eingegeben, die mittlerweile bis zur Hysterie aufgeblasene Strahlenangst im Zusammenhang mit Kernkraftwerken auf Josef Stalin zurückzuführen und dann auch noch Ihren Artikel mit vermutlich dem ersten Stalinbild auf der EIKE-Seite zu „verzieren“?
    Man muß dem Blutsäufer Stalin mehr Verbrechen anlasten, als es Papier gibt, sie zu beschreiben, aber LNT und alles was damit zusammenhängt, gehört nicht dazu! Er hat mit Brachialgewalt und ohne Rücksicht auf Menschenleben, z. B. im ostdeutschen Erzgebirge, eine sowjetische Atomindustrie aus dem Boden stampfen lassen, die ihm Atombomben und das erste Atomkraftwerk der Welt lieferte. An LNT und solche Flausen haben weder er noch seine Leute einen Gedanken verschwendet.
    In diesem Zusammenhang auf den Scharlatan Lyssenko zu verweisen, ist ebenfalls abwegig. Dessen Verbrechen liegen in einem ganz anderen Feld, das allerdings auch bei EIKE schon ausgiebig „gewürdigt“ wurde.

  20. #4: Dr.Paul sagt: „Die Russen haben keine Atombombe auf Menschen geworfen!“
    ===================================

    Und die Deutschen auch nicht, richtig!

    Moment mal, sie hatten doch keine Atombombe während des Krieges…

  21. Die LNT – Hypothese stammt von dem US-Amerikanischen Nobelpreisträger Hermann J. Muller
    und ist später auch auf Druck der westlichen Anti-Atombewegung von der allmächtigen, ursprünglich seit 1950 fast exklusive anglo-amerikanischen Internationalen Strahlenschutzkomission ICRP (International Comission of Radiological Protection) übernommen worden,(ICRP 1 1959)
    die bis heute daran festhält.
    Dabei wurde der Jahresdosisgrenzwert von 50 mSv für Beschäftigte seit 1956 ab 1990 auf 20 mSv gesenkt, was ebenfalls noch heute gilt.
    Das hat mit Stalin wirklich nicht das Allergeringste zu tun!

    mfG

  22. Sehr geehrte Damen und Herren,
    da ich das Thema für sehr wichtig halte, es aber gerade keinen passenden Artikel zu dem Thema gibt, habe ich mir erlaubt mein Posting unter diesen Artikel zu setzen.
    Gerade stieß ich auf folgende Seite der Webseite Fas.org, d.h. auf das Portal der Vereinigung der amerikanischen Wissenschaftler (Federation of American Scientists), die hier auch immer wieder zitiert wird:

    Air Force 2025
    http://tinyurl.com/dgmqy
    (fas.org/spp/military/docops/usaf/2025/)

    Besonders interessant oder besser erschreckend ist das folgende Dokument aus dieser Liste:

    http://tinyurl.com/bkbgw
    (fas.org/spp/military/docops/usaf/2025/v3c15/v3c15-1.htm)

    Ich habe jetzt extra keine Titel oder Beschreibungen zu diesen Links beigefügt, um nicht vorab den einen oder anderen Leser vom Lesen abzuhalten. Die Frage ist, ob diese Seiten von einem „Spinner“ auf Fas.org platziert wurden oder ob es wirklich um reale Dinge oder besser reale Gefahren geht. Die Seiten entstanden wohl alle so um 1996 herum – daher teilweise Links auf Seiten von archive.org. Ich habe die Seiten bis jetzt nur ein bischen überflogen, muss aber sagen, dass sie mir leider ziemlich echt erscheinen.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

  23. Bei Kernkraft verwenden die Grünen (aller Parteien und NGOs) einen „Taschenspielertrick“ den man bloßstellen muß:
    – Normalerweise ist ihnen die Sicherheit/das Wohlbefinden der Menschen völlig egal, erwähnt seien unsichere kleine/keine Autos als Transportmittel, mangelnde Heizung, mangelnde Nahrung(Vegan) usw., und es geht ihnen NUR um die Umwelt/das Klima als Selbstzweck.
    – Bei Kernkraft wechseln sie urplötzlich das Argument: auf einmal ist nicht mehr Flora/Fauna/Klima gefährdet – das kann man wirklich den AKW nicht nachsagen -, sondern auf einmal die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen, und zwar so sehr, daß man angeblich sogar „theoretische“, nicht nachweisbare Gesundheitsschäden mit Milliardenaufwand um jeden Preis vermeiden muß.
    …Komisch, oder? – Diesen Trick muß man durchschauen und bloßstellen, denn dieser ist der Sockel auf dem die gesamte Argumentation gegen AKW beruht.

  24. Sehr geehrter Hr. Urbahn,

    danke für Ihren Hinweis. Dass Russland in den Jahren der Entscheidung zu den Initiatoren gehörte, schliesst ja nicht aus, dass es auch andere Kräfte gab. Auch in der westlichen Welt gab es entsprechende Ideologien. Interessanterweise war es wohl Lenin, der in entsprechendem Zusammenhang von nützlichen Idioten sprach. Davon haben wir auch heute leider immer noch viel zu viele, siehe IPCC.

    Mit freundlichen Grüssen

    Fred F. Mueller

  25. @ Rolf Pietsch # 1
    Sehr geehrter Hr. Pietsch,

    ob die USA noch lange und viel Kohle exportieren, ist für das Geschehen am Weltmarkt nach meinem Kenntnisstand nicht ganz so erheblich. Sehr grosse Exportländer sind u.a. Australien und Südafrika. Und ganz Asien ist ein riesiger Abnahmemarkt, die können gar nicht so schnell Kraftwerke bauen, wie sie benötigt werden. Und auch dort geht es viel schneller, ein Kohlekraftwerk zu bauen als ein KKW. Deshalb dürfte der Weltmarktpreis für Kohle tendenziell eher weiter steigen.

    Mit freundlichen Grüssen

    Fred F. Mueller

  26. Ob die LNT-These auf Stalin bzw. die damalige Sowjetunion zurückgeht, kann ich nicht sagen. Seit den 70-iger Jahren des vorigen Jahrhunderts waren die eifrigsten Vertreter dieser These die Briten mit der NRPB, die auch in der internationalen Gremien vielfach die Führung bzw. Spitzenpositionen Inne hatten.
    MfG
    H. Urbahn

  27. Die Strahlenangst ist die treibende Kraft, die der gesicherten Stromversorgung in Deutschland den Garaus macht. Und die ganze Strahlenangst beruht nur auf einer vollkommen willkürlichen Annahme, eben der LNT-Annahme, vollkommen unsinnig, wie hier erläutert wurde. Herr Prof. Klaus Becker hat zur Strahlenangst etliche Beiträge geschrieben, einige sind auf der Seite des Vereins „Bürger für Technik“ http://www.buerger-fuer-technik.de zu finden. Aber Herr Prof. Becker gehört inzwischen der Generation Ü80 (?) an, er schreibt nicht mehr viel, das ist verständlich.

    Und damit die Strahlenangst als Kampfmittel der Kaputtmacher erhalten bleibt, hat Trittin nach 1998 die Schlüsselposition entsprechend besetzt: Herr Wolfram König wurde zum Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz gemacht, ein NICHT-Fachmann im Bereich Physik/Strahlenbiologie/Medizin, aber ein sehr selbstbewusster und ideologisch gefestigter Mann von den GRÜNEN, der das Bundesamtes für Strahlenschutz in die gewünschte Richtung lenkt. Die CDU/CSU/FDP hat meines Wissens nie daran Änderungen versucht. Wenn es in Deutschland um das Thema „Strahlen“ im weitesten Sinne geht, wird das Bundesamtes für Strahlenschutz gefragt, und zwar von allen Zeitungen, Medien…

    Daher bin ich den Leuten von EIKE dankbar, daß hier noch kritische Stimmen zu Wort kommen.

  28. Ich bin mir nicht sicher, ob die Prospektion auf die Preise für Kesselkohle so zutrifft. Ich hab jetzt keine Quelle parat, aber gelesen, dass die USA wegen das billigen Fracking Gases massenhaft Kohle exportieren zu relativ günstigen Preisen. Richtig ist aber, dass die Kohle auch zukünftig nicht billiger wird. Wir brauchen dringend mal einen ordentlichen blackout, vielleicht hilft das beim Umdenken.

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