Umweltbundesamt (UBA)-Vom Umweltschutz zum Klimaschutz

Ausriss aus dem Brief an das UBA

von Friedrich-Karl Ewert
Das Umweltbundesamt wurde 1974 gegründet. Man hatte erkannt, dass die Welt um uns, für uns und vor uns geschützt werden müsse, um sie für die Generationen nach uns lebenswert zu erhalten. Mit dieser Gründung in Deutschland wurde auch der Forderung der ersten Umweltkonferenz der UNO 1972 in Stockholm entsprochen. Das irdische Klima wechselt ständig, und so begann um 1980 nach der vorhergenhden Abkühlung eine weitere Warmphase. Ungeachtet der irdischen Klimageschichte wurde sie von Klimaaktivisten der UNO, vieler Medien und mancher Regierungen schnell als eine vom Menschen verursachte Erderwärmung interpretiert und gefordert, dass auch das Klima zu schützen sei. Auch für das Umweltbundesamt ergab sich damit ein neues Tätigkeitsfeld – der Klimaschutz.


Diesem bis heute unbewiesenen Modell eines anthropogen verursachten Klimawandels widersprachen, wie Klimarealisten in aller Welt, auch die Mitglieder von EIKE. Sie konfrontierten das Umweltbundesamt wiederholt mit Klimafakten, erhielten aber in den Antworten keine überzeugenden Gegenbeweise, auch nicht im letzten Schreiben vom 24.5.2013. Der gesamte Komplex wird hier noch einmal erörtert – in einem Anwortschreiben und der Stellungnahme „Vom Umweltschutz zum Klimaschutz“ , die kapitelweise die wesentlichen Komplexe behandelt.

Zunächst das EIKE-Antwortschreiben vom 31. August 2013

Die vollständige Stellungnahme ist als PDF-Datei beigefügt. Auszugsweise folgen hier die Kapitel 1, 2, 8, 11 und 15

1.  Praktischer Umweltschutz  – Die Realität der Fakten

  • „Wissenschaftliche Unterstützung des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reak­torsicherheit in allen Angelegenheiten des Immissions- und Bodenschutzes, der Abfall- und Wasserwirtschaft, der gesundheitlichen Belange des Umweltschutzes,…“.
  • ♦ Wie schon behandelt, beweisen die Langzeit-Temperaturreihen, dass einerseits vor dem Be­ginn der anthropogenen CO2-Emissionen von 1800 bis 1870 sowie von 1920 bis 1950 die schnellsten und stärksten Erwärmungen statt gefunden haben, dass es andererseits nach dem Beginn dieser Emissionen zwei Abkühlungsphasen gab, die letzte dauert noch an.
  • ♦Zur „klimabestimmenden Wirkung“  des anthropogenen CO2 auf das Klima ist zweierlei an­zumerken, wobei zu beachten ist, dass es tatsächlich immer nur um das von uns erzeugte CO2 geht, denn die Naturkreisläufe wirkten schon immer.

♦ man außerhalb Europas ganz sicher nicht annehmen wird, man könne mittels einer neuen Version des Wirtschaftens das Klima nur in einem „Segment der Welt vom nördlichen Polarkreis bis zur Antarktis“ schützen;  und

  • ♦ dass die seit Kopenhagen immer deutlicher werdenden Veränderungen in den Auffassun­gen zur Erderwärmung sich sehr viel einfacher mit einer Trendwende erklären lassen als mit nationalen Interessen: außerhalb Europas nimmt die intellektuelle Selbstbeschrän­kung ab, die Kenntnis der Fakten und die Einsicht in ihre Wirksamkeit nehmen zu: eine Erderwärmung infolge anthropogener CO2-Emissionen wird zunehmend bezweifelt.

Hier der Brief an das UBS (ohne Kopfbogen und Unterschriften)

Sehr geehrter Herr Präsident Flasbarth, 

zunächst bitten wir um Verständnis, dass wir wegen der zwischenzeitlich zu  führenden Ausein­andersetzung mit der UBA-Broschüre „Und sie erwärmt sich doch“ erst jetzt dazu kommen, Ihr Schreiben vom 24.5.2013 zu beantworten. In diesem Schreiben teilen Sie uns mit, dass unserem Antrag, den wir im Schreiben vom 29.04.2013 gestellt hatten, teilweise statt gegeben wird. Wir hatten darin um Einsicht in Informationen gemäß § 3 und § 2 Abs. 3 Ziff. 3 UIG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 und 2 UBA-ErrG gebeten. In Ihrer Antwort vom 24.5.2013 haben Sie die vier Komplexe unseres Antrages berücksichtigt und kommentiert, sowie Beispiele Ihrer Arbeitser­gebnisse mitgeteilt. Dafür danken wir Ihnen. 

Sie konnten zu allen Komplexen nicht detailliert Stellung nehmen und mussten sich auf ein Bei­spiel beschränken. Das von Ihnen ausgewählte und uns als Anlage zugesandte Beispiel umfasst „ Informationen aus der von uns durchgeführten Fachgesprächsreihe ,.Internationaler Klima­schutz nach dem Durban-Gipfel 2011. Wie gelingt die Trendwende?".

Dabei handelt es sich um 22 Seiten Niederschriften der Ergebnisse von drei Fachgesprä­chen mit internationaler Beteili­gung, die am 12.03. 2012, am 05.06.2012 und am 21.09.2012 jeweils im Bundespresseamt in Berlin durchgeführt wurden, und schließlich um eine Schlussbetrachtung. Das von Ihnen ge­wählte Beispiel ist geeignet, die Arbeitsweise des Umweltbundesamts kennen zu lernen und die Faktentreue Ihrer Inhalte zu beurteilen. Es erscheint uns nun geboten, Bilanz zu ziehen, indem wir die Anfangsperiode des prakti­schen Umweltschutzes mit der Gegenwart vergleichen, in der eine zweckbestimmte Wis­senschaft durch zielgerichtete Agi­tation der Politik das Ziel gesetzt hat, das Klima schützen zu müssen.  Unsere Analyse ist als Anlage beigefügt.

In unserem Schreiben vom 29.04.2013 wurde das Umweltbundesamt aufgefordert, gemäß § 3 und § 2 Abs. 3 Ziff. 3 UIG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 und 2 UBA-ErrG die Unterlagen zu übergeben, in denen die angebliche Notwendigkeit der Einhaltung des 2°-Zieles begrün­det wird. In der beigefügten Analyse konnten wir diese Begründungen noch nicht bewer­ten, denn die Un­terlagen wurden noch nicht übergeben. Wir bitten Sie, das umgehend nachzuholen, damit zur Herstellung der notwendigen Transparenz die gesetzlichen Be­stimmungen erfüllt sind.

mit freundlichen Grüßen

Dr. Holger Thuss Michael Limburg

Präsident  Vizepräsident

Nun die Stellungnahme, sie umfasst 15 Kapitel, nämlich 

1.  Praktischer Umweltschutz  – Die Realität der Fakten

2.  Das Umweltbundesamt 1974

4.  Klimasimulationsmodelle

5.  Der ‚Klimaschutz’ – eine gewünschte Realität ?

9.  Das Umweltbundesamt im Internet

3.  Das neue Paradigma: Klimawandel und Klimaschutz

6.  Die Fakten

7.  Und wenn es nun doch noch wärmer würde?

8.  Der Umgang des Umweltbundesamtes mit den Fakten

10. Das Umweltbundesamt als Hüter der Ökologie ?

11. Das Umweltbundesamt und die Weltklimakonferenzen – die Propagierung einer

      Utopie

12. Klimaschutz statt Umweltschutz  – bilanzierender Vergleich

13. Das Umweltbundesamt als Auftraggeber

14. Das Umweltbundesamt als Fachberater der Regierung

15. Fazit

Vom Umweltschutz zum Klimaschutz 

In der Bundesrepublik Deutschland begann der Teil des praktisches Umweltschutzes, der den Gewässerschutz, die Verfügbarkeit sauberen Trinkwassers, die Klärung der Abwässer und die möglichst schadlose Abfallbeseitigung zum Ziel hatte, mit der Verabschiedung des Wasserhaus­haltsgesetzes (WHG) im Jahre 1957. Es folgte bis in die frühen 1960er Jahre die Umsetzung des WHG für die Länder.  Das Landeswassergesetz (LWG) für Nordrhein-Westfalen trat 1964 in Kraft. Die praktische Umsetzung des Gesetzes, d.h. die Erfüllung der neuen  Aufgaben im Be­reich der Wasserwirtschaft oblag den Wasserwirtschaftsämtern (WWA), ab 1973 Staatliche Ämter für Wasser- und Abfallwirtschaft (StAWA), ab 1994: Staatliche Umweltämter (StUA). Ihre Aufgaben umfassten vor allem  die Erschließung von Grundwas­servorkommen für die öffentliche Wasserversorgung, die Festsetzung von Wasserschutzgebie­ten, die Abwasser-reinigung und die Einrichtung von dichten Abfalldeponien.  Um diese Aufga­ben zu erfüllen, wurde der Personalbestand der WWA ergänzt: Zu den traditionellen Wasser­bauingenieuren kamen etwa ab 1964 Biologen, Chemiker und Geologen hinzu, und außerdem wurden zweck-entsprechende Laboratorien eingerichtet. Beim Wasserwirtschaftsamt Lippstadt gehörte einer der Verfasser und Mitunterzeichner dieses Schreibens (Prof. Dr.rer.nat. F.-K. Ewert) als Geo­loge vom 1.11.1966 bis zum 1.6.1969 zum Anfangskader, der in der Verwaltung die Verfahren zur Realisierung des Gewässerschutzes entwickelte. Grundsatz der Arbeitsweise war die absolute Faktentreue. Ihr ist es zu verdanken, dass Deutschland bereits Anfang der 1980er Jahre die Auf­gaben der Wasserversorgung, der Gewässerreinhaltung, der Abfallbeseiti­gung und der Abwas­serreinigung dem Stand der Technik und den Notwendigkeiten der Zeit ent­sprechend erledigt hatte.

Dem Umweltbundesamt wurden bei seiner Gründung als Aufgaben u.a. zugewiesen:

·      „Aufbau und Führung des Informationssystems zur Umweltplanung sowie einer zentra­len Umweltdokumentation, Messung der großräumigen Luftbelastung, Aufklärung der Öffentlichkeit in Umweltfragen…

Diese Aufgaben umfassten Maßnahmen des praktischen Umweltschutzes und der dazugehörigen Erforschung der wissenschaftlichen Grundlagen des Schutzes unserer Umwelt vor unserem Ein­fluss, also der ‚Welt um uns’.  Der Begriff ‚Klimaschutz’ kommt in dem Gesetz nicht vor. Da­mals hätte man jeden für größenwahnsinnig gehalten und ihm psychopathologische Diagnostik angeraten, der auf den Gedanken gekommen wäre und propagiert hätte, wir könnten – und müssten – das Klima schützen, wo doch schon immer und allerseits bekannt und akzeptiert war, dass die Sonne das Leben auf der Erde ermöglicht und unser Wetter entscheidend bestimmt. 

Als 1974 das Umweltbundesamt (UBA) als beratende Fachbehörde der Bundesregierung seine Tätigkeit aufnahm, hat man die in den Landesbehörden gemachten Erfahrungen berücksichtigen können. Ob und in wie weit – und wenn, wie lange – das geschehen ist, kann vom o.g. Mitver­fasser nicht beurteilt werden, denn 1972 übernahm er im Hochschuldienst ein anderes Tätigkeits­feld. 

  

8.  Der Umgang des Umweltbundesamtes mit den Fakten

Zu den vielen Einzelheiten, die dem Umweltbundesamt in unseren Briefen und Stellungnah­men seit März 2012 als Beweise für die Richtigkeit unserer klimarealistischen Schlussfolgerungen mitgeteilt wurden, gab es Gegenargumente des Umweltbundesamts. Sie sind alle von uns widerlegt wor­den. Für unsere Antwort reicht es hier völlig aus, nur eine zu kommentieren, nämlich das UBA-Argument 6 in der Anlage zu seinem Antwortbrief  vom 14.6.2012:

6) „Der Beweis für die klimabestimmende Wirkung des anthropogenen C02 wird in der stärkeren und schnelleren Erwärmung der letzten Dekaden gesehen“.

Dieser ‚Beweis’  ist nicht belastbar, denn:

*   Der allergrößte Teil des CO2 ist im Meer gelöst und verlässt es wegen seiner tempe­raturabhängigen Löslichkeit immer erst nach einem Temperaturanstieg. Jeder Laie kann beobach­ten, wie lange aus einem warm werdenden Sektglas CO2-Perlen aufstei­gen.

*   Der den menschengemachten Klimawandel befürwortende Teil der Forschung nimmt an, die CO2-Kreisläufe seien auch quantitativ verstanden. Das ist unrealistisch, be­son­ders aus geologischer Sicht: Von allen beteiligten Komponenten kennen wir nur den Anteil, den wir seit etwa 1960 hin­zufügen – es sind kaum 4% der Gesamtmenge. Das stets neu in den Kreislauf kommende CO2 anderer Zu­lieferer und das stets aus dem Kreislauf entnommene CO2 natürlicher Aufnehmer kennen wir nicht, beispielsweise:

>>  Vulkane und Förderschlote im Meer liefern ständig unbe­kannte und zeitlich wechselnde CO2-Mengen,

>>  die Verwitterung der Gesteine setzt CO2 frei,

>>  die Skelettbildung der Tiere und der Menschen benötigt CO2,

>>   aber gleichzeitig verdanken wir unsere Lebensenergie der Verdauung der Le­bensmittel, die das in ihnen enthaltene CO2 freisetzt, das wir dann ausatmen: mindestens 1 kg täglich, d.h. 7,5 Mrd Menschen produzieren jährlich wenigs­tens 2,7 Mrd t CO2. Das ist doppelt soviel wie aus dem weltweiten Autover­kehr (1 Milliarde Autos, je 10.000 km Jahresleistung und einem CO2-Ausstoß von 150 g/km).

Das CO2 der Meere, der Luft, des Bodens und der Biosphäre tau­scht sich ge­gen­seitig aus. We­der die Größenordnungen dieser Kreisläufe noch die CO2-Gesamtmenge und schon gar nicht die Wirkung unseres Anteiles sind bekannt.  

Dass „in der schnelleren und stärkeren Erwärmung der letzten Dekaden“ ein Beweis für die Wirkung des CO2 gesehen wird, während jene unberücksichtigt bleiben, die in der vorindus­triellen Zeit  wiederholt aufgetreten sind und die folglich genau das Gegenteil beweisen, ist noch nicht die schlimmste Botschaft dieser UBA-Aussage. Auch die nicht, dass das Umweltbundes­amt nicht be­wertet, dass zwei der letzten Dekaden statt der angenommenen Erwärmung eine Abkühlung an­gezeigt haben. Und es ist auch noch nicht einmal der schlimmste Teil der UBA-Aussage, dass man dem anthropogenen CO2-Anteil eine solche Bedeutung zumisst, obwohl das Absorptions­vermögen des vorhandenen CO2 für die Wärmestrahlung bereits weitgehend gesät­tigt ist und ein weiterer CO2-Anstieg deshalb vernachlässigbar ist, weil er sich nur insgesamt in Zehntel-Graden auswirken kann. Am schlimmsten ist, dass das Umweltbundesamt überzeugt zu sein scheint, es reiche für eine zuver­lässige Beurteilung aus, die letzten Dekaden zu betrachten:  „Der Beweis …wird in der ….Erwärmung der letzten Dekaden gesehen“.  Erstaunlich: 30 Jahre sollen 4,5 Mrd. Jahre der irdi­schen Klimageschichte repräsentieren.

11.  Das Umweltbundesamt und die Weltklimakonferenzen – die Propagierung einer Utopie

Ihrem Antwortschreiben vom 24.5. 2013 sind 20 Seiten beigefügt, die die Ergebnisse der Nie­derschriften einer während des Jahres 2012 veranstalteten Fachgesprächsreihe zum Thema "In­ternationaler Klimaschutz nach dem Durban-Gipfel 2011. Wie gelingt die Trendwende ?"  ent­halten. Sie demonstrieren eindrucksvoll das Engagement des Umweltbundesamts gegen den an­geblichen Einfluss des Menschen auf das Weltklima und den Abschluss eines Weltklima-Ab­kommens.  

Eine detaillierte Diskussion dieser Niederschriften kann im Rahmen dieser Analyse nicht vorge­nommen werden. Sie ist allerdings auch nicht erforderlich, denn schon die Häufigkeit der in die­sen Niederschriften gewählten Stichworte lässt keinen Zweifel an der offiziellen Überzeugung des Umweltbundesamts aufkommen, dass wir Menschen mit der verstärkten Emission des als Treibhausgas wirkenden CO2 eine nicht mehr tolerierbare Erderwärmung verursachen, und dass die Existenz der Menschheit gefährdet wäre, sollten diese Emissionen nicht verringert werden. Auf den 20 Seiten findet man

·      83 mal den Begriff ‚Klimaschutz’, entweder alleine oder zusammengesetzt mit anderen,

·      31 mal den Begriff ‚international’, und

·      20 mal den Begriff ‚Abkommen’, entweder alleine oder zusammengesetzt mit anderen,

was darauf hinweist, dass das Umweltbundesamt den Schutz des Klimas für möglich hält.

Der häufige Gebrauch des Begriffes ‚Abkommen’ lässt die Zielrichtung der Bemühungen des Umweltbundesamts erkennen: Gemeint ist der Weltklimavertrag. Die Existenz der Menschheit kann gerettet werden, wenn den Empfehlungen und Handlungsanweisungen des IPCC und des Umweltbundesamts gefolgt wird. Eine dieser Anweisungen ist das Gebot einer Dekarbonisie­rung – einer ‚Entkohlenstoffung’, sozusagen. Diese ist direkt gegen das Leben gerichtet, denn das Schlüsselelement aller lebenden Materie ist Kohlenstoff. Ist das beim Umweltbundesamt unbekannt ?

In Anbetracht der realen Klimafakten ist das wissenschaftlich widerlegte und nur mittels Klima­simulationen generierte Modell einer anthropogen Erderwärmung ein Phantom. Mit dem vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung und vom Umweltbundesamt als überlebens-notwendig erklärten Ziel ‚Weltklimavertrag’ und ‚Dekarbonisie­rung’ erreichen Absurdität, Indoktrination und Missbrauch der Wissenschaft, vor allem auch durch Wissenschaftler selbst,  ein in der Menschheitsgeschichte bisher unerreichtes Ausmaß! Die von der Bundesregierung akzeptierten Empfehlungen ihres Wissenschaftlichen Beirats machen Unsinn zur regierungs-amtlich sanktionierten Methode, und es werden Hunderte von Milliarden vergeudet, die einem wirklichen Umweltschutz verloren gehen.

Wie jüngste Produktionen zeigen („Und sie erwärmt sich doch“) hält das Bundesumweltamt sein Ziel auch noch im Jahre 2013 aufrecht, obwohl dies schon 2011 auf Grund des Ergebnisses des Durban-Gipfels durch Schellnhuber indirekt als unerreichbar bewertet wurde: In seinem Interview mit der FAZ am 12.12.2011 urteilt er: Die Weltkarte des Klimaschutzes hat sich verändert“,

denn

„Europa und Afrika haben auf dem Klimagipfel in Durban eine wegweisende Allianz ge­schmiedet: Ein politisches „Subuniversum“, das unseren Planeten retten könnte.“

Zunächst: Die Aussage, dass das Subuniversum Europa und Afrika alleine „unseren Planeten retten könnte“ attestiert ihrem Autor einen erschreckenden Realitätsverlust.

Wenn Schellnhuber im Interview sagte:

„Die Welt ist jetzt gleichsam quer geschnitten. Es gibt jetzt die langfristig und verantwortungsvoll den­kenden Länder versus diejenigen, die immer noch ihre kurzfristigen nationalen Interessen voranstel­len“,  und

… es hat sich ganz klar eine Allianz Europa/Afrika herausgebildet. Damit hat man ein Seg­ment der Welt vom nördlichen Polarkreis bis zur Antarktis, in dem alles vorhanden ist, was man für den Umbau braucht. Das ist ein neues Subuniversum, das für sich allein die neue Ver­sion des Wirtschaftens hervorbringen kann“, 

so ist festzustellen, dass… 

    • man außerhalb Europas ganz sicher nicht annehmen wird, man könne mittels einer neuen Version des Wirtschaftens das Klima nur in einem „Segment der Welt vom nördlichen Polarkreis bis zur Antarktis“ schützen; und

    • dass die seit Kopenhagen immer deutlicher werdenden Veränderungen in den Auffassungen zur Erderwärmung sich sehr viel einfacher mit einer Trendwende erklären lassen als mit nationalen Interessen: außerhalb Europas nimmt die intellektuelle Selbstbeschrän- kung ab, die Kenntnis der Fakten und die Einsicht in ihre Wirksamkeit nehmen zu: eine Erderwärmung infolge anthropogener CO2-Emissionen wird zunehmend bezweifelt.

  •  

In seiner Schlussbetrachtung folgert das Umweltbundesamt u.a.: 

„…die Klimawissenschaften werden auch in Zukunft die Funktion haben: ….die wissen­schaftlichen Grundlagen, auch gegen die Argumente von Klimaskepti­kern, weiter auszu­bauen und zu stärken.

Man kann das Umweltbundesamt nur ermuntern, dies zu tun, allerdings mit einer veränderten Methodik: wirkliche Wissenschaftlichkeit ist offene Diskussion mit These und Antithese, nicht die gegenseitige Bestätigung gleicher Ergebnisse, die bekanntlich in Ideologisierung mündet. Bisher hat man sich darauf beschränkt, einseitig über die Ergebnisse und Argumente der sog. Skeptiker – in Wirklichkeit sind sie die realistischen Betrachter der Klimaentwicklung – zu ur­teilen statt mit ihnen offen zu diskutieren.  Bisher ist dies, wann immer es angeboten wurde, ab­gelehnt worden. Warum wohl ?

15.  Fazit

Bisher hat das Umweltbundesamt die Fakten entweder nicht zur Kenntnis genommen oder nicht verstanden oder nicht verstehen wollen. Die Gründlichkeit, mit der dies geschieht, ist wohl kein Zufall. Wenn dies zutrifft, hat diese Strategie allerdings ein immanentes Problem: die Diskre­panz zwi­schen der Entwicklung der realen Natur und der Vorstellung vom Klima, die beim Umweltbundesamt gepflegt wird und die das Umweltbundesamt propagiert, wird zunehmen. Die öffentliche Mei­nung wird skeptisch wer­den und irgendwann wird man dem Umweltbundesamt nicht mehr glauben, denn “You can fool some people sometime, but you can’t fool all the people all the time“ (Abraham Lincoln). Bevor die Glaub­würdigkeit einer Bundesoberbehörde verloren geht, sollte sie den Mut haben, in gemeinsamen Gesprächen die Belastbarkeit der Fakten zu diskutieren, damit wir uns dann gemeinsam an der Wirklichkeit orientieren. Der praktische Umweltschutz ist für die Zu­kunft des Lebens zu wich­tig, als dass er Ideologien geopfert werden darf.

Im EIKE-Schreiben vom 29.04.2013 wurde das Umweltbundesamt aufgefordert, gemäß § 3 und § 2 Abs. 3 Ziff. 3 UIG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 und 2 UBA-ErrG an EIKE Unterlagen zu übergeben, in denen die angebliche Notwendigkeit der Einhaltung des 2°-Zieles begründet wird. Diese Begründungen können noch nicht bewertet werden, weil die Unterlagen noch nicht über­gegeben wurden und somit die Erfüllung der gesetzlichen Bestimmung noch aussteht

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25 Kommentare

  1. Lieber Herr Stehlik, #24

    „Das genügt mir. Wenn Sie etwas „quantitativ gerechnet“ haben wollen, dann rechnen Sie es doch bitte selbst erst einmal vor, das ich einfacher für mich.“

    Ich kann mir vorstellen, daß dies einfacher für Sie wäre. Aber Sie sind derjenige, der hier etwas auch wissenschaftlich zu beweisen hat. Warum machen Sie nicht eine Abschätzung der Größenordnung?

    PS: Bedenken Sie dabei auch noch den Unterschied zur Atmosphäre, daß die Richtung der Schwerkraft bei Atmosphäre und Ozean immer nach unten gerichtet ist, die Erwärmung durch Sonneneinstrahlung und der Wärmetransport jedoch relativ dazu umgekehrt ist: die Atmosphäre wird von unten geheizt, der Ozean von oben.

    #23

    „Die Erde verliert, wenn richtig rechnet, nicht nur 26 W m-2 durch IR-Strahlung, sondern nach IPCC 66 W m-2, weil ja zur Strahlung in die Atmosphäre, also zu H2O und CO2, noch die Direktstrahlung von 40 W m-2 hinzukommt.“

    Wobei die 40 W-m2 bekanntlich durch das atmosphärische Fenster ins Weltall erfolgen, welches sich logischerweise instantan auf 396 W/m2 auftun würde, wenn man die Treibhausgase (inkl. Wasserdampf) entfernen würde.
    Die 66 Wm-2 sind die Differenz zwischen Abstrahlung 396 Wm-2 minus Gegenstrahlung 333 Wm-2. Die 26 Wm-2 sind die Differenz zwischen der Abstrahlung, die in der Atmosphäre wieder absorbiert wird (356 Wm-2), und der Gegenstrahlung.

    Ohne Treibhausgase (inkl. Wasserdampf) würde also instantan 396 Wm-2 Abstrahlung eine Einstrahlung von rd. 290 Wm-2 (ohne Wolken, die Albedo der Erde wäre dann rd. 15%) gegenüberstehen, da die Gegenstrahlung weg wäre. Da die Atmosphäre dann für Licht und IR quasi transparent ist, strahlt die Erdoberfläche netto 396-290 = 106 Wm-2 ab, dazu dann nach evtl. Verluste durch materiellen Wärmetransport, und klar ist, daß so kein stationäres Gleichgewicht am Boden besteht, denn der Nettobetrag von 106 + evtl materieller Transport müsste uaus Ozean und Boden gezogen werden (also -106+ Wm-2 statt jetzt +0,9 Wm-2) und das erniedrigt die Temperatur am Boden: in ein paar Wochen wäre also der Boden und Ozean in Breiten außerhalb der Tropen oberflächlich gefroren, wobei das noch nicht der neue stationäre Zustand wäre.

  2. #22: NicoBaecker sagt am Samstag, 14.09.2013, 11:38:
    „Aber im Prinzip haben Sie recht.“

    Das genügt mir. Wenn Sie etwas „quantitativ gerechnet“ haben wollen, dann rechnen Sie es doch bitte selbst erst einmal vor, das ich einfacher für mich.

    Zum qualitativen Vergleich Atmosphäre – Ozean habe ich schon genug gesagt. Lesen Sie es bitte weiter oben selbst. Vor allem lassen auch Sie Ihren Finger mal fühlen, wie unterschiedlich die vertikale und horizontale Temperaturleitfähigkeit von Gasen ist!

    Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt!)

  3. #21: Marvin Müller sagt am Samstag, 14.09.2013, 00:40: „Wie erklären Sie denn dann, dass die Erdoberfläche lediglich 26Wm-2 durch IR-Strahlung verliert?“

    Die Erde verliert, wenn richtig rechnet, nicht nur 26 W m-2 durch IR-Strahlung, sondern nach IPCC 66 W m-2, weil ja zur Strahlung in die Atmosphäre, also zu H2O und CO2, noch die Direktstrahlung von 40 W m-2 hinzukommt. Dass der Energiefluss nach oben, der den Energiezufluss von der Sonne ausgleicht, weit überwiegend gebunden an Materie erfolgt, habe ich eigentlich so oft dargestellt, dass Sie das inzwischen verstanden haben könnten.

    Den experimentellen Nachweis, den man hier im Selbstversuch durchführen kann, habe ich erst kürzlich dem Anonymus Paul Niederwieser empfohlen:

    http://tinyurl.com/phnfozu

    Bei diesem an Materie gebunden Energiefluss von unten nach oben unterschieden sich übrigens Atmosphäre und Ozean ganz gewaltig. Der Ozean macht hier tatsächlich so etwas wie einen „Treibhauseffekt“ im Gegensatz zur Atmosphäre. Der Grund dafür ist physikalisch ganz einfach zu verstehen. Die Atmosphäre ist gravitationsbedingt oben kalt und unten warm. Hier kommt es zuz einer turbulenten Umverteilung der Luftmassen (Thermik). Der Ozean ist wegen der Dichteanomalie des Wasser gravitationsbedingt genau umgehrt oben warm und unten kalt. Deshalb kommt es hier nur zu einer normalen Wärmeleitung von unte nach oben ohne turbulente thermische Umwälzung.

    Der Treibhausbetrug kommt auch in undifferenzierten Formulierung zum Ausdruck, die Wärmeleitfähigkeit der Gase sei gering. Diese Formulierung verschweigt die wesentliche Eigenschaft der Gase waagrecht und senkrecht völlig unterschiedliche Wärmeleitfähigkeiten zu haben. Deshalb verbrennt mich sich oberhalb einer brennenden Kerze sofort die Finger, daneben aber nicht. Die horizontale Wärmeleitfähigkeit der Gase ist in der Tat schlecht verglichen mit einem Metall, die vertikale ist dagegen sehr viel wirksamer als die eines Metalls, was am Boden liegen bleibt.

    Diesem fantastischen Kühlmittel Atmosphäre eine erwärmende Wirkung angedichtet zu haben, ist eine Schande für jeden Naturwissenschaftler, der nicht aktiv dagegen ankämpft. Dass dazu auch Mitglieder von EIKE gehören, mach es nicht besser, sondern nur noch schlimmer.
    Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt!)

  4. Lieber Herr Stehlik, 20

    „Die Transmission des Ozeans für einkommende Energie ist auch sehr viel größer als für die Wärmeabstrahlung. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Atmosphäre und Ozean.“

    Doch, quantitativ. Aber im Prinzip haben Sie recht.

    „Für den Ozean wurde nur von der Klimawissenschaft kein Treibhauseffekt herbeigeredet (siehe DPG und DMG 1987) und von den Klimamodellierern nicht herbeimodelliert.“

    Richtig, weil er unbedeutend ist. Sie koennen natuerlich gerne ausrechnen, wie der Ozean die in der Tiefe und am Meeresboden absorbierte Lichtenergie wieder nach oben los wird. Dies laesst sich anlog zur Luft durch eine Erwaermungsrate ausdruecken, die im stationaeren Gleichgewicht durch eine entsprechende Abkuehlrate wieder kompensiert werden muss. Bei der Abkuehlrate dominiert der Waermetransport durch Konvektion und Leitung, denn die Strahlungsdivergenz dF/ dz ist ja wegen des hohen Absorptionskoeffizienten von IR im Wasser klein. Zu dem ist die Konvektionsausloesung natuerlich wegen der Dichteanomalie komplexer und die Druck-Temperaturabhaengigkeit von Wasser eine andere als von Luft.

    „Wenn der Treibhauseffekt so funktionieren würde, müsste er vor allem wegen des Ozeans existieren,“

    das ist keine Frage der Existenz, sondern der Quantitaet, die in diesem Fall unbedeutend ist.  

    “ weil dort das Einkommen an Energie sehr viel größer ist als in der Atmosphäre.“

    Was ja wie gesagt nicht das alleinig entscheidende Kriterium ist. Sie muessen den Effekt schon quantitativ  vergleichen.  

  5. #16: Dr. Gerhard Stehlik sagte am Freitag, 13.09.2013, 17:49:

    === Zitat ===
    #12: Marvin Müller sagt am Freitag, 13.09.2013, 10:35:
    „Was halten Sie denn von folgendem Statement von Herrn Stehlik: „Diese 26 Wm-2 ergeben sich aus der Differenz der Wärme­strahlung vom Erdboden zu den Treibhausgasen in der Atmosphäre von 350 Wm-2 und der Wärmestrahlung von den Treibhausgasen der Atmosphäre zurück zum Erdboden von nur 324 Wm-2“
    Das ist nicht mein Statement, sondern es sind die Angaben des IPCC. Mein Statement ist nur, dass ein Hin und Her von Strahlung irreal ist und nur der Nettofluss von -26 Wm-2 real ist und Kühlung bewirkt.
    === Ende Zitat ===

    In dem Leserbrief, den sie referenzierten und aus dem ich zitiert habe, leiten sie die 26Wm-2 aus der Differenz zwischen nach oben und nach unter gerichteter Strahlung her. Davon, dass die nicht real sei, stand da nichts. Wenn Sie nun sagen, die sei nicht real, fällt ja auch ihre herleitung der 26 Wm-2 ins ich zusammen. Wie erklären Sie denn dann, dass die Erdoberfläche lediglich 26Wm-2 durch IR-Strahlung verliert?

  6. #17: NicoBaecker sagt am Freitag, 13.09.2013, 17:49:

    „der Treibhauseffekt funktioniert natuerlich dadurch, dass die Transmission der Atmosphaere fuer die einkommende Energie sehr viel groesser ist als fuer die Waemeabstrahlung.“

    Die Transmission des Ozeans für einkommende Energie ist auch sehr viel größer als für die Wärmeabstrahlung. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Atmosphäre und Ozean. Für den Ozean wurde nur von der Klimawissenschaft kein Treibhauseffekt herbeigeredet (siehe DPG und DMG 1987) und von den Klimamodellierern nicht herbeimodelliert.

    Wenn der Treibhauseffekt so funktionieren würde, müsste er vor allem wegen des Ozeans existieren, weil dort das Einkommen an Energie sehr viel größer ist als in der Atmosphäre.
    Dass die Meteorologen und Klimatologen, die nur an Unwetter und Lufttemperaturen denken, den Ozean ganz vergessen haben, ist der beste Beweis dafür, dass es den Treibhauseffekt so eben gar nicht gibt.

    Die Atmosphäre kühlt die Erdoberfläche fast nur rein körperlich, weil sie kälter ist als die Erdoberfläche und oben an das Weltall angrenzt, was die Erdoberfläche eben nicht tut. Und der Transport von Energie durch die Atmosphäre hindurch erfolgt gebunden an turbulente Materie viel effizienter als der materielose Strahlungstransport, vor allem wenn die Materie wie das Wasser auch noch latente Wärme mit nach oben mitführt, welche die spezifische Wärme rund um einen Faktor 10 übertrifft.

    Der frei erfundene Treibhauseffekt ist eine Schande für die Naturwissenschaft. Er beweist, wie sich Naturwissenschaftler einer modischen Mehrheitsmeinung unterwerfen.

    Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt!)

  7. #14: Peter Georgiev, es ist wichtig zu wissen,
    dass sich „Co2-Treibhausvertreter“
    weder um die Realität scheren,
    also das, was man messen kann,
    noch bei Ihren Modellvorstellungen um physikalische Gesetze.

    mfG

  8. #17: NicoBaecker Sie wissen tatsächlich was Transmission der Atmophäre bedeutet?
    Das kann ich einfach nicht glauben.
    Ich dachte Sie wären ein unverbesserlicher Vertreter der Hypothese des CO2-Treibhauseffektes!
    Also wie hoch ist denn die Transmission der Atmosphäre für den 15µm -Bereich (CO2) ?

    mfG

  9. Herr Stelik,

    „Welchen Treibhauseffekt bedingt dann das „Ozeanische Fenster“. Hier geht die blau-grüne und intensivste Strahlung der Sonne Hunderte Meter in die Tiefe und hat überhaupt kein Fenster mehr nach oben?
    Wie viel Treibhauseffekt macht dieses völlig geschlossene „Ozeanische Fenster“?“

    der Treibhauseffekt funktioniert natuerlich dadurch, dass die Transmission der Atmosphaere fuer die einkommende Energie sehr viel groesser ist als fuer die Waemeabstrahlung. Im Wasser ist der Nettowaermetransport durch Strahlung gegenueber Konvektion und Leitung verschwindend, weil der Absorptionskoeffizient im sichtbaren und IR viel groesser ist als in der Luft.
    Zur Uebung fuer Sie: Verifizieren durch Nachrechnen.

  10. #12: Marvin Müller sagt am Freitag, 13.09.2013, 10:35:
    „Was halten Sie denn von folgendem Statement von Herrn Stehlik: „Diese 26 Wm-2 ergeben sich aus der Differenz der Wärme­strahlung vom Erdboden zu den Treibhausgasen in der Atmosphäre von 350 Wm-2 und der Wärmestrahlung von den Treibhausgasen der Atmosphäre zurück zum Erdboden von nur 324 Wm-2“
    Das ist nicht mein Statement, sondern es sind die Angaben des IPCC. Mein Statement ist nur, dass ein Hin und Her von Strahlung irreal ist und nur der Nettofluss von -26 Wm-2 real ist und Kühlung bewirkt.
    Nur die Anhänger des Treibhauseffektes glauben daran, dass Strahlung gleichzeitig hin und her fließen könnte und der Fluss hinaus würde dann von CO2 anders beeinflusst werden als der Fluss hinunter oder wie?.
    Ein Strahlungsfluss ist nun einmal ein Fluss in eine Richtung.
    Noch nicht einmal die NASA macht diesen physikalischen Unsinn des IPCC mit!

    http://tinyurl.com/q3wdb7s

    Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt!)

  11. #13: Paul Niederwieser sagt am Freitag, 13.09.2013, 14:45:

    „Durch das sg. atmosphärische Fenster gehen freilich nur bestimmte Wellenlängen. Deshalb heißt es auch Fenster, Herr Doktor!“

    Wenn wir mal bei dieser Babysprache eines Treibhäuslers bleiben, dann bewirkt also das „Atmosphärische Fenster“ den Treibhauseffekt, weil bestimmte Wellenlängen nicht durchs Fenster gehen können?
    Welchen Treibhauseffekt bedingt dann das „Ozeanische Fenster“. Hier geht die blau-grüne und intensivste Strahlung der Sonne Hunderte Meter in die Tiefe und hat überhaupt kein Fenster mehr nach oben?
    Wie viel Treibhauseffekt macht dieses völlig geschlossene „Ozeanische Fenster“?
    Wenn das halboffene atmosphärische Fenster +33°C bewirken soll, wird das voll geschlossene Ozeanische sehr viel mehr bewirken! Und die aus diesem „Modell“ ableitbare sehr hohe Wassertemperatur ist nur deshalb bloße Theorie und keine Realität, weil die Verdunstungskühlung sehr viel effektiver ist als die Strahlungskühlung. Dabei wird Materie bewegt und nicht nur Strahlung.
    Lassen Sie mal Strahlungsenergie auf Ihren Finger einwirken und halten Sie ihn, solange Sie es aushalten, neben eine brennende Kerze. Und dann lassen Sie mal die transportierte Materie auf Ihren Finger einwirken und halten ihn im gleichen Abstand genau so lange über die brennende Kerze. Wenigstens Ihr Finger wird dann ein Gespür dafür haben wie der Unterschied im Energietransport durch Materie und durch Strahlung ist.
    Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt!)

  12. #9

    Hallo Herr Dr. Paul,

    mit Strahlenverkehr meinte ich nicht zwischen Atmosphäre und Oberfläche, sondern zwischen Weltall und Oberfläche. Die Sonnenstrahlen, die die Oberfläche erreichen, und die Wärmestarhlung, die zurück ins All gestrahlt wird. Was dazwischen absorbiert wird, dürfte die Oberfläche nicht interessiren. Wolken spiegeln wohl Strahlen, daher kühlen sie im Sommer und wärmen im Winter… Wenn CO2 nicht spiegelt ist eine Wirkung nach meiner Logik ausgeschlossen…

    Mein Wissen in Strahlenphysik ist aber nicht fundiert.

    Beste Grüße
    PG

  13. Dr. Stehlik #11:

    „Sie anonyme Unperson ignorieren meine schon mitgeteilte Antwort ignoriert:“

    Ja, so in etwa klingt alles von Dr. Stehlik…

    Jetzt zu dem, wo sie glauben, sie hätten Antworten gegeben:
    http://tinyurl.com/pp5ulrj

    P.N:
    ihre Strahlungsflüsse, wie auch in 17 beschrieben sind falsch. Aus dem trivialen Grund, da sie ganz einfach die ca. 40W/m², welche sofort durch das sg. „Fenster“ entweichen, einfach übersehen.“

    Dr. Stehlik:
    Das sind nicht meine Strahlungsflüsse, sondern die des IPCC. Ich habe nicht die Kompetenz diese anzuzweifeln. Diese Kompetenz maßen Sie sich an.

    Nein, ich maße gar nichts an, sie übersehen einfach die Kernaussage: sie vergessen schlicht die 40 Watt.

    Dr. Stehlik:
    …werden ständig wie folgt abgegeben:
    klassisch durch mechanischen Stoß 24
    durch Verdampfung von Wasser 78
    durch Strahlung in die Atmosphäre 26
    durch Strahlung direkt ins All 40.

    Sie weichen aus. Wir reden hier von Strahlungsflüssen und sonst mal gar nichts!

    Dr. Stehlik:
    Wenn es das „sg. Fenster“ gäbe, ginge durch dieses „sg. Fenster“ alle Strahlung mit Lichtgeschwindigkeit hinaus. Bei einem „Schwarzen Strahler“ wäre das der Fall. Er wäre entsprechend kalt. Der Treibhauseffekt besteht also nur darin, dass die Erde kein „Schwarzer Strahler“, sondern ein Wasser- und Eis- und Pflanzen- und so weiter Planet ist.

    Was für ein Unsinn! Durch das sg. atmosphärische Fenster gehen freilich nur bestimmte Wellenlängen. Deshalb heißt es auch Fenster, Herr Doktor!
    Der hemisphärische Gesamtemissionsgrad von Wasser liegt übrigens bei ca. 0,91. Warum sie damit ein so großes Problem haben, weiß niemand, es ist in erster Näherung eben kein Problem.

    und der „burner“ zum Schluss:
    „Die Erde ist aber vor allem ein Wasserplanet, dessen Wasseroberfläche fast keine IR-Strahlung abstrahlt.“

    Die Ozeane absorbieren fast die gesamte IR Strahlung in den ersten mm Oberfläche und geben diese selbstverständlich auch wieder ab. Ich habe keine Ahnung, was sie sich da zusammenreimen, ich jedenfalls würde mich mit solchen Aussagen ganz sicher anonym verhalten.
    Summa summarum hat es keinen Wert mit ihnen weiter zu diskutieren, sie wiederholen ihre Kapitalfehler laufend, weichen aus und wollen nicht einsehen, wie falsch sie interpretieren und argumentieren.

    PS: sie glauben also, die globale „Verschwörungsmaschine“ will mit CO2 Emissionseinschränkungen das globale Klima weiter erwärmen?

  14. #8: Dr.Paul sagte am Donnerstag, 12.09.2013, 19:28:

    „Lieber Dr. Gerhard Stehlik,
    ärgern Sie sich nicht über den „Professor“, …“

    Was halten Sie denn von folgendem Statement von Herrn Stehlik: „Diese 26 Wm-2 ergeben sich aus der Differenz der Wärme­strahlung vom Erdboden zu den Treibhausgasen in der Atmosphäre von 350 Wm-
    2 und der Wärmestrahlung von den Treibhausgasen der Atmosphäre zurück zum Erdboden von nur 324 Wm-2“

    Das bezeichnen Sie doch sonst immer als unwahr (siehe auch #9), warum stimmen Sie hier Herrn Stehlik anscheinend zu? Der akzeptiert doch anscheinend die von Ihnen immer wieder als Kindergartenphysik bezeichneten Angaben aus z.B. dem Kiel/Trendbert-Diagramm – er zieht nur die falschen Schlussfolgerungen daraus, weil er im Diagramm dargestellte missversteht …

  15. #6: Paul Niederwieser sagt am Donnerstag, 12.09.2013, 15:57:
    „sie haben in ihrer Strahlungbilanz für die Oberfläche (wie ich schon mitgeteilt habe) schlicht die ca. 40W/m² ignoriert,“
    Sie anonyme Unperson ignorieren meine schon mitgeteilte Antwort ignoriert:

    http://tinyurl.com/pp5ulrj

    #6: Paul Niederwieser sagt am Donnerstag, 12.09.2013, 15:57:
    „Wahrscheinlich dauert es deshalb so ewig lange, bis wir die große Reformation verstehen.“
    Nicht nur, aber auch. Es dauert immer länger, weil immer mehr „Treibhäusler“ (= Gläubige an den Treibhauseffekt wie Sie) in der Anonymität untertauchen und Leute, die ihren Namen nennen, auftauchen.

    #7: NicoBaecker sagt am Donnerstag, 12.09.2013, 18:17:
    „Kondratyev und Möller irren nicht. Sie interpretieren nur ihre Ergebnisse falsch.“

    Da bin ich aber froh, dass Sie deren Aussage, die Kühlwirkung der Treibhausgase in Bodenhöhe sei –4°C, anerkennen. Ich kann auf meine Interpretation gerne verzichten. Es kühlt also nicht – interpretiert von Stehlik – CO2 (alleine), sondern H2O und CO2 kühlen gemeinsam.

    Sie sind ebenso ein Anonymus wie Ihr Mitschreiber Niedewieser und verletzen andauernd die Regeln des EIKE Forums.

    #7: NicoBaecker – zu Ihren Rechenspielchen
    Ihre mathematischen Verbiegungen zeigen, warum die Mathematik eine Geisteswissenschaft, aber keine Physik ist.

    Die Deutsche Physikalische Gesellschaft und die Deutsche Meteorologische Gesellschaft brauchten 1987 zur Definition des Treibhauseffektes nur diesen Satz:

    „Ohne diese Spurengase in der Atmosphäre würde aufgrund der Strahlungsbilanz zwischen Einstrahlung von der Sonne und Abstrahlung von der Erde die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche etwa -18°C betragen.“
    Diese mittlere Temperatur von „etwa -18°C“ (also T = etwa 255K) wird aus diesen vier Zahlen berechnet:

    255^4 = 0,7 x 1371 / ( 4 x 0,0000000567051)
    (Anmerkung: ^4 = hoch 4, also T*T*T*T, so kann man es leichter nachrechnen!)

    Darum geht es.

    Es geht nicht um das viele dumme Geschwätz, welches viele Leute – zugegeben auch solche, die ihren Namen nennen und darunter auch viele Neu-Mitgliedern von EIKE – darum herum veranstalten.

    Ein Neu-Mitglied von EIKE glaubt ernsthaft, äußert das aber nur im privaten Gespräch, für ihn machten die Wolken den Treibhauseffekt. Ich gebe zu, die Wolken kommen mit einer ihrer Wirkung bei Nacht der Sache schon etwas näher als die Glasplatten, Bettdecken, Satellitentrichter oder das hier in Hanau erfundene „Kohlenstoffdioxid-Glas“, welches sich irgendwo da oben bilden soll.

    Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt!)

  16. Lieber Herr Stehlik, 7

    ich muss mich korrigieren. Ich habe im Buch von Kondratyev noch mal die Seiten vor der von Ihnen verlinkten Seite mit der Abbildung nachgeschlagen, um die Bedeutung der Kurven a bis e zu klaeren. Es handelt sich dabei die Darstellung der Strahlungstransporte aufgeschluesselt nach verschiedenen Termen. Die Gesamtabkuehlung ist in Kurve e dargestellt und ist in dieser Rechnung hoeher als bei spaeteren Berechnungen wie z.B. Manabe oder Lacis. Dort betraegt die totale Abkuehlungsrate durch Treibhausgase so um 1-2 K/ Tag.
    Die Wirkung einer Erhoehung der Treibhausgaskonzentration macht sich dann in einer Aenderung der Form von dF/dz(z) bzw. dT/dt(z) bemerkbar, so dass in Summe einer Erwaermungsrate am Boden, Abkuehlung in der Hoehe auftritt. Diese Werte sind natuerlich viel kleiner und liegen nach ploetzlicher CO2
    Verdopplung am Anfang bei weniger als 0,1 K/Tag. Wobei der goesste Teil davon nicht zur Erwaermung der Luft, sondern des oberflaechennahen Bodens uebergeht und die Lufterwaermung mehr oder weniger auf klimatologischer Zeitskala synchron zur Bodenerwaermung ablaeuft.

  17. #4: Hallo Herr Peter Georgiev.
    wenn ich mich in einen Teil Ihrer Frage einhaken darf:

    Es ist nicht gleichgültig ob Strahlung zwischen der Atmosphäre und der Erde „hin und her wandert“,
    bei Treibhauskünstlern eine in der Tat weit verbreitete (falsche!) Vorstellung.
    Reduziert auf das (politisch) einzig wichtige CO2 lautet die erste Frage dazu:

    Kann man das messen?
    Die Antwort ist,
    man kann messen, dass überhaupt KEINE „CO2-Strahlung“ auf der Erde ankommt (fehlende Transparenz durch komplette „Thermalisierung“ (=Umwandlung in kinetische Energie von Gasmolekülen)

    zweite Frage:
    „wandern“ Strahlen wirklich hin und her (Al Gore)
    Die Antwort ist,
    nein, Absorbtion und (mögliche) Emission ist keine Reflektion oder Spiegelung.
    Dabei geht es nicht nur um die Verminderung der Strahlung, die ja im Gegensatz zur Reflexion in alle Richtungen austritt, sondern auch um die Art der Strahlung, die vor allem temperaturabhängig ist.

    Viel wichtiger als das bischen CO2 für die „Wärmebilanz“ ist die restliche nicht strahlende Atmosphäre, die mit einem Luftsäulendruck von 10 Tonnen/m2 in Meereshöhe zu veranschlagen ist,
    davon ist das CO2 nur mit ca. 0,07% beteiligt.

    mfG

  18. #2: Den Beitrag von von Friedrich-Karl Ewert, bzw. auch Holger Thuss und Michael Limburg finde auch ich ganz ganz ausgezeichnet,
    damit kann sich EIKE wirklich sehen lassen!

    Lieber Dr. Gerhard Stehlik,
    ärgern Sie sich nicht über den „Professor“,
    jeder weiß, dass er ein „Treibhausvertreter“ ist, was eigentlich nicht ganz zu EIKE passt,
    der auch Beiträge löscht, wenn sie seinen eigenartigen Vorstellungen widersprechen.
    Üble Polemik von Treibhausvertretern kommen fast immer ungeschoren davon, das ist auffällig.

    mfG

  19. Lieber Herr Stehlik, 6

    Kondratyev und Möller irren nicht. Sie interpretieren nur ihre Ergebnisse falsch. Die dort (und in vielen weiteren Publikationen) dargestellten Kühlraten durch die Treibhausgase sind einfach der Tatsache geschuldet, daß der vertikale Nettostrahlungsfluß thermischer Strahlung nach oben hin zunimmt. Der Nettostrahlungsfluß F thermischer Strahlung ist die Differenz der nach oben strahlenden thermische Strahlung Fu minus der nach unten strahlenden thermische Strahlung Fo : F = Fu-Fo. Am Boden ist dies in Werten im globalen Mittel Fu = 390 W/m2 (Abstrahlungsleistung des Bodens), Fo = 324 W/m2 (Gegenstrahlung), also ist F am Boden = 66 W/m2. Am Oberrand der Atmosphäre (TOA) gilt hingegen: Fu = 235 W/m2, Fo= 0. Und damit F = 235 W/m2 (siehe z.B. Kondratyev 1969, Möller 1973, Kiehl/Trenberth 1997, einschlägigere Fachliteratur der Klimatologie). Damit nimmt also F vom Boden bis zur TOA von 66 auf 235 W/m2 zu. In Ihrem Extrakt aus dem Buch von Kondratyev 1969 wird ein Wert von 0,4 bis 0,9 K/Tag für die gesamte Strahlungsabkühlung genannt. Dieser Wert ergibt sich aus der schichtweisen Berechnung der Divergenz von F: dF/dz. Diese hängt mit der Abkühlungsrate dT/dt wie folgt zusammen: dT/dt = dF/dz*1/(spez. Wärmekapazität der Luft cp * Luftdichte). Denn dF/dz ist die pro vertikalem Meter verlorene Leistung durch Strahlung pro Quadratmeter, also pro Kubikmeter. Dies per Dichtewert auf das Kilogramm Luft umgerechnet ergibt also der strahlungsdivergenzbedingte Energieverlust pro Zeiteinheit pro Kilogramm Luft und dies läßt sich über die spez. Wärmekapazität in eine entsprechende Temperaturänderungen umrechnen. Diese Temperaturänderungen sind natürlich fiktiv, denn in einer Atmosphäre mit zeitlich konstanter Temperaturverteilung wird der Strahlungsverlust ja durch einen gleichgroßen Energiezufluß durch Konvektion, latente Wärme und Absorption von Sonneneinstrahlung kompensiert. Aus obigen Werte ergibt sich grob überschlagen ein dF/dz in der unteren Atmosphäre von F(TOA) – F(Boden) /15 km = 169 / 15000 W/m2 . Und damit auf rund -0,011 W/kg macht -1 K/Tag. Was mit den Werten in Kondratyev im vertikalen Mittel gut übereinstimmt.
    Mit der Erwärmung bzw. Abkühlung der bodennahen Atmosphäre durch einen Anstieg der Treibhausgase haben die Abkühlungsraten der Treibhausgase nicht direkt zu tun. Dazu muß man nämlich betrachten, wie sich die Summe aller Raten in Abhängigkeit von einem Treibhausgasanstieg am Boden entwickelt. Bei ausgeglichener Energiebilanz ist die Summe Null, also Temperaturkonstanz. Bei Treibhausgasanstieg ist die Raten-Summe am Boden positiv (Erwärmung), in der unteren Stratosphäre negativ (Abkühlung) solange sich noch kein neues Gleichgewicht bei zwangsweise dann höherer bodennaher Temperatur eingestellt hat, bei der dann die Summe wieder Null ist. Das ganze wird übrigens klarer, wenn Sie das Buch (oder modernere) inhaltlich (inkl. mathematisch-physikalischen Teil) durcharbeiten und nicht nur die Bilder angucken.

  20. Herr Dr. Stehlik #5

    sie haben in ihrer Strahlungbilanz für die Oberfläche (wie ich schon mittgeteilt habe) schlicht die ca. 40W/m² ignoriert, welche sofort durch das sg. „Fenster“ ins All entweichen. Kein Wunder also, aber sehr peinlich für sie, wenn sie auf die Nonsensidee kommen, mehr an CO2 in der Troposphäre würde die Erde kühlen.

    Wenn ein paar ihrer sg. Chemiekollegen nun auch in ihre Denkweise tendieren ist das akzeptabel, es gibt hier sogar Mediziner, welche von ihnen überzeugt wurden. Mich als stink normalen Experimentalfüsigus haben sie aber nicht überzeugt, im Gegenteil, alles was man über ihre Thesen im Web findet hat wenig bis gar nichts mit anerkannter Physik zu tun. Wahrscheinlich dauert es deshalb so ewig lange, bis wir die große Reformation verstehen. So wird es sein…

  21. Lieber Horst,

    du solltest dich nicht soweit aus dem Fenster lehnen. Dein Kommentar enthält kein einziges physikalisches Argument. Statt dessen arbeitest du mit der Unterstellung, ich stünde weltweit ziemlich alleine da. Beweisen kannst du das nicht.

    Aber ich kann beweisen, dass du auch in diesem Punkt nicht recht hast. Immer mehr Chemiker schließen sich meiner Auffassung an. Die Mitgliederzeitschrift „Nachrichten aus der Chemie“ der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat die Diskussionen über CO2 der Leserschaft abgebrochen. Ausgelöst wurde diese Diskussion durch mein Wirken in der GDCh, insbesondere durch meinen Leserbrief „CO2 kühlt“ im Dezemberheft 2012.

    http://tinyurl.com/q5nrap4

    Und ich darf dich an das im VDI Verlag erschienene Buch erinnern, an welchem ich beteiligt bin. Dort steht als Fazit über den Treibhauseffekt der lapidare Satz: „Für einen natürlichen Treibhauseffekt gibt es keinerlei Beweise.“

    http://tinyurl.com/q3wdb7s

    Die Nicht-Existenz eines solchen Effektes sagt freilich nichts darüber aus, wie CO2 auf die Temperatur der Erdoberfläche wirkt.
    Warum soll denn der sowjetische Staatsgeophysiker K. Ya. Kondratyev so viel weniger von Physik verstanden haben als du? Nur weil er eine Arbeit als gute Beschreibung der Wirklichkeit zitiert, in welcher ein Professor der Universität München die Strahlungswirkung der Atmosphäre in Berücksichtigung von Emission und Absorption, also ohne den bekannten TE-Betrug, die Emission einfach weg zu lassen, korrekt berechnet zu –4°C kühlend?

    http://tinyurl.com/phftass

    Außerdem scheinst du ja die Kühlwirkung von CO2 oben in der Atmosphäre anzuerkennen. Dann müsstest du erklären, durch welchen physikalischen Effekt die Kühlwirkung des CO2 oben in eine erwärmende Wirkung unten umgewandelt wird.

    Viele Grüße
    Gerhard

    #3: Werner Moß – „Modelle machen“

    Ich mache keine Modelle. Ich suche Messergebnisse und versuche diese zu verstehen. Die Messwerte von 1903 in Potsdam habe ich hier schon an anderer Stelle genannt. Die Jahresmitteltemperaturen 2012 von Oppenheim am Rhein (dort wohnt mein Freund Wolfgang Thüne, mich dem ich ernsthaft über so etwas debattieren kann) habe ich hier bisher noch nicht genannt.

    Oppenheim kurz zusammengefasst: Die Jahresmitteltemperaturen 2012 zeigen, dass die Luft in 2m um 0,5°C kälter ist als der Erdboden. Es findet also im Jahresmittel ein Energiefluss statt, der vom Erdboden in die Luft geht. 0,5°C pro 2 m das wären 25°C pro 100m und damit rund 37 mal mehr als der von der Gravitation verursachte Höhengradient von ~0,7°C pro 100m.

    Dieser Energietransport findet sowohl durch Stoß (linear proportional zu Delta-T), wie durch Strahlung (proportional zu Delta-T^4) statt. Dazu kommt nach die Verdampfung, die nur den Boden kühlt, aber die Luft in 2m nicht erwärmt, weil die Wolken viel weiter oben gebildet werden.

    Dass alle „kühlenden“ Energietransporte ständig durch einen entgegengesetzte „wärmenden“ Energieeintrag von der Sonne ausgeglichen werden, ist ja auch klar.

    #4: Peter Georgiev – „Weder kühlen noch wärmen, oder?

    In der Summe im Mittel selbstverständlich!
    Und dennoch sagen wir, die Sonne wärmt und das Weltall kühlt. Wohl deshalb, weil die Sonne gelegentlich noch immer unter geht und man das sofort merkt. Aber manche sagen dann halt darüber hinaus auch noch, CO2 erwärme wie ein Treibhaus. Das ist das genaue Gegenteil der tatsächlichen CO2 Wirkung.

    Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt! Google findet mich!)

  22. #2

    „Wenn also CO2 Wärmestrahlung von der Erdoberfläche in einem solchen Maß aufnimmt, dass es sogar für die Aufnahme weiterer Strahlung gesättigt sein soll, dann kühlt sich der Emittent, also die Erdoberfläche, dadurch ab und das CO2 sollte sich irgendwo in der Atmosphäre erwärmen.“

    Sehr geehrter Herr Dr. Stehlik,

    korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege: Der Emittent wird natürlich immer kühler und Absorber wärmer. Bezüglich Erdoberfläche aber, diese strahlt natürlich Wärme ab, allerdings unabhängig davon, ob und (vielleicht) wie viel CO2 in der Luft enthalten ist. Letztendlich wird die Oberfläche wärmer, wenn mehr Strahlen aufgenommen als abgegeben werden und umgekehrt. Ob dazwischen Strahlen in beiden Richtungen durch CO2 oder was auch immer absorbiert werden, ändert es nicht die Strahlungsbilanz der Oberfläche an sich. Weder kühlen noch wärmen, oder?

    Mit freundlichen Grüßen
    PG

  23. An #2: Dr. Gerhard Stehlik
    Ich habe Ihre Veröffentlichung mit Interesse gelesen. Um eine Theorie zu festigen, kann ein Modell sinnvoll sein. Ich empfehle Modelle zu bauen (oder bauen zu lassen), womit die Auswirkungen veränderter CO2-Konzentrationen am Boden und in der oberen Atmosphäre, jeweils tagsüber in der Aufheizphase und nachts in der Abkühlphase, überprüft werden können. Mit den Ergebnissen der praktischen Modelle können Sie Ihre Theorie stützen, bzw. neu anpassen.
    Was das Umweltbundesamt, auch der DWD oder das PIK (und wie sie alle heißen) betrifft: Meiner Meinung nach machen die nur die halbe Arbeit, wenn sie nur und ausschließlich vor den Folgen steigender Temperaturen warnen. Die T. kann zukünftig steigen, fallen, gleich bleiben. Szenarien müssen also entsprechend allen drei Möglichkeiten in die Zukunft projiziert werden, damit Konzepte für Anpassungen erarbeitet werden können. Wer nur eine mögliche Erwärmung, aber absolut keine mögliche Abkühlung in Betracht zieht, handelt meiner Meinung nach nicht nur unklug, sondern auch unverantwortlich.

  24. Eine großartige Arbeit vielen Dank und weiter so. Das ist das Gute an EIKE. Aber noch besser wäre es, die Mitglieder von EIKE wüssten etwas genauer, was schlimm, schlimmer, am schlimmsten ist. Ich zitiere:

    „Und es ist auch noch nicht einmal der schlimmste Teil der UBA-Aussage, dass man dem anthropogenen CO2-Anteil eine solche Bedeutung zumisst, obwohl das Absorptions­vermögen des vorhandenen CO2 für die Wärmestrahlung bereits weitgehend gesät­tigt ist und ein weiterer CO2-Anstieg deshalb vernachlässigbar ist, weil er sich nur insgesamt in Zehntel-Graden auswirken kann. Am schlimmsten ist, dass das Umweltbundesamt überzeugt zu sein scheint, es reiche für eine zuver­lässige Beurteilung aus, die letzten Dekaden zu betrachten: „Der Beweis …wird in der ….Erwärmung der letzten Dekaden gesehen“. Erstaunlich: 30 Jahre sollen 4,5 Mrd. Jahre der irdi­schen Klimageschichte repräsentieren.“

    Am allerschlimmsten ist, dass ausgebildete Naturwissenschaftler – auch die professoralen Sprecher von EIKE – nicht mehr verstehen, dass der Emittent von Strahlung Energie abgibt und sich dabei im allgemeinen abkühlt, während der Absorber von Strahlung Energie aufnimmt und sich dabei im allgemeinen erwärmt.

    Wenn also CO2 Wärmestrahlung von der Erdoberfläche in einem solchen Maß aufnimmt, dass es sogar für die Aufnahme weiterer Strahlung gesättigt sein soll, dann kühlt sich der Emittent, also die Erdoberfläche, dadurch ab und das CO2 sollte sich irgendwo in der Atmosphäre erwärmen.

    Wenn schon Naturwissenschaftler mit einer Lehrbefähigung nicht begreifen, welche Wirkung Emission und Absorption auf die Temperatur haben, wie soll das der normale Bürger begreifen?

    Ganz einfach. Es soll einmal so tun, als ginge es nicht um Energie und Strahlung, sondern nur um Geld. Wer mehr Geld hat, habe eine höhere Temperatur. Wen nun einer von seinem Geld einem anderen etwas abgibt, wird der Emittent ärmer und damit kälter und der Empfänger = Absorber wird reicher und damit wärmer.

    Manche Reiche geben aber ihr Geld so schnell wieder aus, dass sie trotz all ihrer Einnahmen ärmer und damit kälter werden. CO2 ist der Superreichste. Es verjubelt sein Geld so schnell, schmeißt es quasi ständig ins unendliche Weltall, wie kein anderer Reicher.

    Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt!)

  25. Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe machen mit einer Behörde eine Auseinandersetzung zu führen, was wohl nur noch mit juristischer Fachkenntnis möglich ist; der einfache Bürger hat da keine Chance mehr.

    Über den Dogmatismus der dort tätigen muss ich mich leider auch immer wieder echauffieren. Beispielsweise werden die Temperaturen beim DWD immer wieder tendenziös interpretiert. Die ersten sechs Monaten waren in diesem Jahr alle kälter als im langfristigen Durchschnitt, und es wurden entsprechend sachliche Meldungen verfasst, z.B. für März 13:

    „Der März 2013 war sehr kalt, recht trocken und leicht überdurchschnittlich sonnenscheinreich.
    Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 0,1 °C. Damit war der Monat 4,2 Grad kälter als in der aktuellen Vergleichsperiode 1981-2010 …“

    Der erste wärmere Monat als im Durchschnitt war dann der Juli, da heißt aber:
    „Der Juli 2013 war sehr warm, trocken und sonnenscheinreich. …

    Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 19,5°C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 1,5°C zu warm. “

    -4,2° werden sachlich mitgeteilt als kälter, +1,5° werden aber als „zu“ warm überzeichnet, auch wenn dieses der erste wärmere von 7 Monaten war. Entsprechend wird für den August dann auch übertrieben formuliert:
    „Wie schon der Juli 2013 war auch der August zu warm, zu trocken und überdurchschnittlich sonnenscheinreich. …

    Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 17,9°C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 0,4°C zu warm.“

    Die ersten beiden warmen Monate des Jahres werden dargestellt wie ein unendliche Hitzewelle; eine entsprechend subjektive Bewertung wäre sicherlich angemessener beim Juli, etwa: „Der erste wärmere Monat in diesem Jahr“ oder „… seit 6 Monaten“. Aber das wird man wohl bei Dr. Becker niemals lesen.

    In dieser Wortwahl, die mir auch bei den Wetterberichten im ÖFunk immer sauer aufstoßen, zeigt sich deutlich eine tendenziöse Orientierung, welches die objektiven Tatsachen quasi auf den Kopf zu stellen versucht. Ob diese Leute wirklich glauben, sie kämen auf Dauer damit durch?

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