Das eiskalte Comeback der Arktis

Arktis 8/2012-8/2013 NASA Goddard/JAXA/

Die B.Z. Berlin meldet: Vor sechs Jahren wurde eine komplette Pol-Schmelze vorhergesagt. Nun ist Frost-Kappe um 60 Prozent gewachsen.

Ausgerechnet im Sommer kehrt der ewige Winter zurück. Denn neue Satellitenaufnahmen zeigen, dass die Eisfläche des Nordpols ungewöhnlich stark gewachsen ist.

Im Vergleich zum August 2012 ist der gefrorene Teil des Nordpolarmeeres um 60 Prozent größer geworden. Das entspricht einer Fläche von 1.600.000 Quadratkilometern Zuwachs. Der Grund für das eiskalte Comeback der Polkappe ist der extrem kühle arktische Sommer dieses Jahres. Fast die komplette Nord-West-Passage vom Atlantik zum Pazifik ist zugefroren. Mehr als 20 Schiffe mussten von Eisbrechern befreit werden.

Dabei wurde von mehreren Klima-Forschern in den vergangenen Jahren noch das Gegenteil vorhergesagt. Die BBC meldete 2007 gar, 2013 würde die Arktis komplett abgeschmolzen sein. US-Meteorologie-Professor Wieslaw Maslowski nannte das Horrorszenario „eine vorsichtige Schätzung“. Sein Kollege Peter Wadhams von der Universität Cambridge ergänzte: „Das ist kein Zyklus. Am Ende wird einfach alles abschmelzen.“…

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21 Kommentare

  1. Sie haben am 11.9. um 10:59 folgende Aufforderung gepostet:

    „Bitte mal gemeinschaftlich in diesen Tagen darauf achten, ob irgendein TV-Meteorologe wie Sven Plöger, Karsten Schwanke oder Claudia Kleinert (nach den Tagesthemen), oder Inge Niedeck, Katja Horneffer oder Gunter Tiersch (nach HEUTE auf 3SAT oder nach HEUTE-JOURNAL im ZDF) oder Donald Bäcker oder Ben Wettervogel im ARD/ZDF-Morgenmagazin oder sonst jemand irgendwo über den aktuellen Arktis-Zuwachs berichtet.“

    Dies hat Karsten Schwanke gestern (20. September) in den Tagesthemen tatsächlich getan!

    Sie können die Sendung über den Link http://tinyurl.com/prf8ehe
    herunterladen. Interessant wird es ab Zeitmarke 12:11. Falls der Beitrag nicht mehr erreichbar sein sollte: ich konnte ihn eben noch herunterladen.

  2. #15: U. Langer sagt:

    „Die Arktis friert dann doppelt so schnell zu.“
    Es ist so, das warmes Wasser schneller gefriert, als kaltes Wasser. Dieses nennt sich Mpemba-Effekt und ist eine Anomalie des Wassers und kann nur in offenen Systemen beobachtet werden. Der Effekt kann zeitliche Differenzen des Gefriervorgangs aus den bisherigen spärlichen Messungen von einen Faktor 1,08 – 1,433 ausmachen.

    Für Interessierte, eine Liste aller bisher bekannten Anomalien des Wassers.
    http://www.lsbu.ac.uk/water/explan.html

    Mfg
    W. Kinder

  3. #9 Hallo Rainer (ich hoffe das Du wird angenommen)

    Danke für den Link.
    Jetzt spiele ich auch mal AGWler. Auf den Bildern ist ganz eindeutig zu erkennen, daß an der Nordost-Seite von Grönland ein gaaaanz kleines Zippelschen mit weniger Eis bedeckt ist. Also kann die Million Quadratkilometer auf der anderen Seite nur ein regionales Ereignis sein.

    Erinnert doch irgendwie an die Antarktis 🙂

    mfg

  4. U.Langer #15:

    „Sehr geehrter Herr Innerhofer,
    Sie schreiben in #11: „Wie sie allerdings auf die wahnsinnig geistreiche Idee kommen, ein sich erwärmter arktischer Ozean würde dann, wenn die Lufttemperaturen wieder sinken um so schneller wieder frieren….

    „Ich kann Ihnen erklären (oder es versuchen), wie Dr. Kuhnle auf diese Idee kommt:
    Derzeit verbleiben in der Arktis im Sommer ca. 7 Mill. Quadratkilometer Eis. Bis zum Höchststand im Winter bei ca. 15 Mill. Quadratkilometern“

    Nö, eher zwischen 3,8 und 6,0km³ EE+6 bis 13,5 und 15km³ EE+6, je nach Quelle und Methode.

    „Würde die Arktis im Sommer eisfrei werden, würden es etwa 2 Mill. Quadratkilometer pro Monat sein, die zufrieren.“

    Eben nicht. ein über Wochen fast eisfreier arktischer Ozean würde sich eben weit stärker erwärmen, als wenn noch einiges an Eis da ist, welches durch Schmelzen viel Energie aufbraucht.
    Dh. das Zufrieren würde sich über weite Regionen deutlich verzögern, erst zum Hochwinter hin könnte die Kurve steiler werden und bis zum März hin vielleicht wieder eine ähnlich große Fläche zufrieren, wie heute noch, aber nicht mehr lange, denn das Volumen wird immer geringer und was das bedeutet, werden sie wohl selbst rausfinden…

    „Diese von mir dargestellte Wissenschaft nennt man Mathematik und Sie können dies auch lernen, wenn Sie sich Mathematiklehrbücher besorgen.
    Dass Sie diese Idee von Dr. Kuhnle als „wahnsinnig“ bezeichnen, zeigt neben Ihrer völligen Ahnungslosigkeit auch ein gehöriges Maß an schlechter Erziehung!“

    Sie sollten sich zumindest mal den Studienplan für Meteorologie und Geophysik ansehen, bevor sie so wichtige Sprüche klopfen. Es zeugt nur davon, dass sie ein absolutes Laiendasein fristen. Sie können ja noch nicht mal Werte aus Diagrammen ablesen und wollen mir als 40 jährigen Meteorologen mit 15 Jahren Berufserfahrung Tipps geben, hmm? Was machen sie eigentlich, außer wertlose Postings verklickern?

  5. Sehr geehrter Herr Innerhofer,

    Sie schreiben in #11: „Wie sie allerdings auf die wahnsinnig geistreiche Idee kommen, ein sich erwärmter arktischer Ozean würde dann, wenn die Lufttemperaturen wieder sinken um so schneller wieder frieren, zeigt schon sehr deutlich, wie sehr sie sich mit dem Thema bis heute beschäftigt haben…“
    Ich kann Ihnen erklären (oder es versuchen), wie Dr. Kuhnle auf diese Idee kommt:
    Derzeit verbleiben in der Arktis im Sommer ca. 7 Mill. Quadratkilometer Eis. Bis zum Höchststand im Winter bei ca. 15 Mill. Quadratkilometern frieren also im Durchschnitt etwas mehr als 1 Mill Quadratkilometer im Monat zu. Würde die Arktis im Sommer eisfrei werden, würden es etwa 2 Mill. Quadratkilometer pro Monat sein, die zufrieren. Die Arktis friert dann doppelt so schnell zu. Diese von mir dargestellte Wissenschaft nennt man Mathematik und Sie können dies auch lernen, wenn Sie sich Mathematiklehrbücher (so Klasse 5-7) besorgen.
    Dass Sie diese Idee von Dr. Kuhnle als „wahnsinnig“ bezeichnen, zeigt neben Ihrer völligen Ahnungslosigkeit auch ein gehöriges Maß an schlechter Erziehung!

    MfG

  6. Dieser Hinweis auf den Nordpol war ja überfällig nach dem Medienspektakel im letzten Jahr.

    Ich hab vergeblich versucht bei PIK telefonisch eine Erklärung zu bekommen. Die meinten ja im letzten Jahr, dass die Erderwärmung 2012 die Kälte vom Pol mit einer kleinen Zwischenspeicherung von 6 Monaten in der Parallelwelt nach Deutschland geschoben hääte.

    Dieses Jahr 2013 wird es wohl umgekehrt sein, dass der Pol zum Ausgleich für 2012 uns mal einen warmen August gönnen wollte
    und jetzt fehlt dort natürlich die Wärme.
    Die Frage is jetzt natürlich besonders für PIK, ob jetzt auch das CO2 mitgewandert ist oder nicht. Riechen kann man es ja leider nicht.

    mfG

  7. Hallo Herr Hoffmann #9 (und alle),

    dieser Artikel steht fertig übersetzt auf Deutsch in meiner Pipeline. Auf Wunsch kann er verschickt werden, aber ich glaube, er wird demnächst auch auf dieser Website erscheinen.

    Chris Frey, Übersetzer

  8. @ Dr. Kuhle und Landvoigt:

    „“Zur Erinnerung: Sommer ist vom 01.06. bis zum 30.08.““

    aber nur meteorologisch! Für sie und den Rest der Welt gilt immer noch der 22 Sept. als Sommerende!

    „Denkbar wäre, dass die Arktis mal im September für eine Woche nahezu eisfrei sein könnte, aber niemals einen kompletten Sommer““

    Ja was sie so denken ist wirklich interessant…:-)

    „Nehmen wir mal an, die Arktis wäre tatsächlich mal im September eine Woche lang nahezu eisfrei, wäre dies schlimm? Warum? Das Eis würde sich im Oktober wieder um so schneller neu bilden, was soll die Panik?“

    Mir wäre es auch wurscht, wenn die Arktis irgendwann mal wirklich für ein paar Wochen fast eisfrei wäre.
    Wie sie allerdings auf die wahnsinnig geistreiche Idee kommen, ein sich erwärmter arktischer Ozean würde dann, wenn die Lufttemperaturen wieder sinken um so schneller wieder frieren, zeigt schon sehr deutlich, wie sehr sie sich mit dem Thema bis heute beschäftigt haben…

    und Herr Lnadvoigt:
    bitte informieren sie sich doch einfach vor ihren Postings, wie das Volumen bestimmt wird. Vielleicht sehen sich sich auch einfach mal all die Seiten an, wo die Dicke des Eises dargestellt wird usw. Unseriös ist nur das, was sie schreiben, nicht die Technik und nicht die Naturwissenschaft.

  9. Bitte mal gemeinschaftlich in diesen Tagen darauf achten, ob irgendein TV-Meteorologe wie Sven Plöger, Karsten Schwanke oder Claudia Kleinert (nach den Tagesthemen), oder Inge Niedeck, Katja Horneffer oder Gunter Tiersch (nach HEUTE auf 3SAT oder nach HEUTE-JOURNAL im ZDF) oder Donald Bäcker oder Ben Wettervogel im ARD/ZDF-Morgenmagazin oder sonst jemand irgendwo über den aktuellen Arktis-Zuwachs berichtet.

    Ich bitte dann kurzfristig um Info

    Es wäre nämlich gut, so ein TV-Zitat im Archiv wegsichern zu können.

  10. Zur Arktis gehört auch Grönland mit seinen riesigen Eismassen, die etwa 10% des Welteises ausmachen. Wenn die BBC 2007 meldete, 2013 würde die Arktis komplett abgeschmolzen sein, zeigt das wieder einmal, dass manche Journalisten nicht nachdenken, bevor sie was veröffentlichen. Folgende Fragen hätten sie sich doch stellen können: Wie hoch müssen die Temperaturen sein? Wie viele Jahrtausende braucht es, um das ganze Eis zum Schmelzen zu bringen? Reicht unsere Zwischeneiszeit dafür eigentlich aus? – Leider gibt es immer noch Leute, sogar Wissenschaftler, die von schmelzenden Polkappen reden.

  11. Die Aufregung über die arktische Eisschmelze habe ich noch nie verstanden. Im Winter ist es im Polargebiet rund um die Uhr Nacht und die entsprechend kalten Temperaturen bewirken ein Zufrieren des Polarmeers. Im Sommer schmilzt dann langsam das Eis wieder, bis die Eisausdehnung im Septemper ein Minimum erreicht. Dieser Zyklus existiert schon immer, und er wird auch in Zukunft existieren. Aussagen wie „Die Arktis wird bereits in wenigen Jahren im Sommer eisfrei sein“, sind absurd und entbehren jeder Grundlage. Zur Erinnerung: Sommer ist vom 01.06. bis zum 30.08. Denkbar wäre, dass die Arktis mal im September für eine Woche nahezu eisfrei sein könnte, aber niemals einen kompletten Sommer. Nehmen wir mal an, die Arktis wäre tatsächlich mal im September eine Woche lang nahezu eisfrei, wäre dies schlimm? Warum? Das Eis würde sich im Oktober wieder um so schneller neu bilden, was soll die Panik?

    Was wollen die Klimawahnsinnigen eigentlich mit den Eismeldungen bezwecken? Soll damit die antropogene Erderwärmung bewiesen werden? Woher weis das Eis, das die Wärme, die es zum Schmelzen bringt antropogen verursacht ist? Außerdem hängt die Meereisausdehnung auch von Strömungen und vom Wind ab, und Temperaturveränderungen der Atmosphäre können wir doch viel besser direkt messen anstatt von Eismeldungen darauf zu schließen.

    Zur Information: In 2013 verläuft die Meereisausdehnung etwa so wie im Jahr 2009. Eine größere Meereisausdehnung gab es zuletzt in 2006, also vor 7 Jahren. Wie es im Jahr 2014 aussehen wird, weiß niemand. Ein neuer Minusrekord ist genauso möglich wie noch mehr Eis als 2013 oder sogar als 2006. In keinem Fall wird dadurch die Welt untergehen.

  12. Jetzt habe wir mal gerade etwas mehr als 30 Jahre Daten von Satelliten und schon meint man die Arktis zu kennen.

    Diese List http://tinyurl.com/ngsqs8n von U-Booten zeigt welches U-Booten am Nordpol auftauchte und wann. Auf der einen Seite war das Eis nicht zu dick oder im Falle von 3 U-Booten am 18.May.1987 und das Foto zeigt viel offenes Wasser.

    Hätte man nicht letztes Jahr so auf die Trommeln geschlagen dann würde es dieses Jahr auch nicht als etwas besonderes gesehen.
    Wir wissen doch alle das die Natur sehr viele Zyklen hat. Manch sind nur ein paar Jahre kurz und andere sind halt länger. Da kann man doch fragen ob die Arktis auch so einen Zyklus hat.

    Letztes Jahr wollte ein Team (Arctic Row) von Alaska nach Russland rudern. Sie schaften es nicht da eine sehr starke Sturm von Süden nach Norden durch die Beringstraße zog. Dieser gewaltige Sturm war auch mitschuldig an dem großen verlust von Eis.

    Das hatte zwei Franzonen dieses Jahr dazu gebracht eine Expedition zu wagen.
    BABUSHKA (FRA) Wurde von einem Russischen Eisbrecher gerettet (82 13.97N, -171 47.09W).

    Ein Chinesisches Transportschiff Yong Sheng benuzte die Nord-Ost Route aber brauchte auch einen Eisbrecher und zwar vom 28ten Aug. bis zum 2ten Sept. Das Schiff kam in Rotterdam an.

    Als Roald Amundsen durch die Nord-Süd Passage segelte hatte er keine Satelitten hilfe, wie zum Beispiel GPS oder tägliche Eiskarten, und auch keine Eisbrecher. Wie war die Arktis damals?

  13. #3: Paul Niederwieser sagt:

    http://tinyurl.com/pxaf2r9

    Ja, eindeutig eine „Trendumkehr“…:-)
    ———————————————

    Der Guardian verbreitet alarmistische Propaganda. Dies erkennt man in der Auswahl der betrachteten Fakten und der Wortwahl: Den angeblichen ‚Realisten‘ werden die ‚Skeptiker‘ gegenüber gestellt.

    Hinsichtlich der beaobachteten Zahlenreihen wird ein anderes Interpretationsmuster unterstellt, als was die realen Argumente aussagen.

    Die Betrachtungen des Meereises, das nur einen Zeitraucm seit 1980 heran zieht, sieht eher so aus, als wolle man sich die Zahlen zurecht biegen.

    Vor allem erkennt man unter Einbezug der Antarktis, dass die globale Meereisfläche über Jahrzehnte nahezu Konstant blieb. Ein klarer Trend ist gar nicht zu erkennen.

    Eingedenk der ozeanischen Oszillationen, die eine recht große Periodenlänge haben, sind Aussagen über die Zukunft und Trends die sich nur regional auf einen vergleichsweise kurzen Zeitraum beziehen, nichts als Scharlatanerie.

  14. #2: Gunnar Innerhofer schrieb:

    ————————————–
    Was zeigt und das Volumen der arktischen Meereisfläche:

    http://tinyurl.com/3boqdvp

    Wie auch immer, es ist beides höchst unseriös und wertlos:
    ——————————————

    Die Frage: Wenn sie die Eismassen verändern, ist dies bedrohlich?

    Wir wissen, dass sich die Eismassen im jahreszeitlichen Verlauf erheblich ändern. Wir können auch feststellen, dass es Differenzen zwischn den Jahren gibt.

    Ängstliche Naturen vermuten hinter jeder Veränderung eine Bedrohung. Wird das Eis mehr, so bekommen wir Angst vor einer Eiszeit, wird es weniger so kennen wir ja die Ängst um Knut und Co.

    Das führte in vergangenen Jahrhunderten zu Berufen wie Sterndeutern und Kaffesatz-Leser. Wir lachen heute darüber und berufen uns auf Wissenschaftler. Allerdings sieht man zuweilen keinen Unterschied zwischen den unterschiedlichen Ansätzen.

    Die Frage nach dem Meereisvolumen erscheint zwar interessant, aber dubios. Wie will dieses bestimmt werden?

    Es ist mit Satelitentechnik und digital imaging möglich, die Meereisfläche gut zu bestimmen. Ich halte es für seriös, dies auch für einen Indikator des Volumens zu halten. Weniger seriös ist es, ein Volumen unabhängig von diesem zu bestimmen, wenn man keine hinreichenden Messverfahren nennt.

    Unseriös ist vor Allem, wenn man nur einen Pol untersucht, denn jeweils der andere Pol hat gegenläufige Trends.

  15. richtig!

    heuer hat mehr seaice in der Arktis „überlebt“
    Deutlich mehr, als im Rekordminimum Jahr 2012.

    Lagen die T wegen der relativ weiten Ausdenung um den Pol eher tief, oder trugen tiefe T zur Ausdehnung bei?

    Was zeigt und das Volumen der arktischen Meereisfläche:

    http://tinyurl.com/3boqdvp

    Wie auch immer, es ist beides höchst unseriös und wertlos:
    1. die Behauptungen irgendwlcher Wissenschafter od. Medien, im Jahr 20XX wäre das gesamte Eis im Sommer futsch und auch
    2. das eiskalte Comeback der Arktis, „nur“ ca. 4 Jahre seit dieser Messungen (1979) hatten zum Sommerende noch weniger Eisfläche zu bieten.

    Es ist schade, dass beide Extremistenseiten sich immer wieder gegenseitig mit so sinnlosen Populärquatsch zuschütten müssen.

  16. Wer die Eisbedeckung auf den Faktenseiten des Internets – http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/ – verfolgt, sieht, dass keine Sensaion zu erwarten ist. Leute, die sich niemals zum Experten erklären lassen wollen sehen aber sofort, wer Kaffesatzleser und der Ober-Schralatan sein will. Mit einem Expertentitel tun diese nur Eines: Sich nachhaltig von der Liste der ernstzunehmendenWissenschaftler streichen lassen und zum Mitglied im Verband der Witzfiguren zu werden.

    Absurd nur, dass Seriosität und wahre, faktenorientierte Wissenschaft keine Konjunktur hat.

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