Kann das IPCC revolutionäre Wissenschaft durchführen?

Barry Brill
Das Timing konnte schlechter nicht sein.
Vom 23. bis zum 26. September ist in Stockholm ein Treffen der Umweltminister oder deren Repräsentanten aus der ganzen Welt geplant, um die endgültige Fassung der Summary for Policymakers (SPM) der Schlüsselgruppe WG1 (physikalische Wissenschaft) aus dem 5. Zustandsbericht des IPCC zu bewerten.


Die SPM-Ausgabe, die den Regierungen am 2. August übermittelt worden ist, kondensiert auf 22 Seiten den Inhalt der 14 Kapitel im AR 5, in denen wissenschaftliche Studien zusammengefasst werden, die zwischen 2006 und dem 15. März 2013 veröffentlicht worden sind.

Diese SPM ist (oder könnte es sein) ein Dokument von welterschütternder Wichtigkeit. Wie Bloomberg sagt: „Sie ist dazu gedacht, von Ministern herangezogen zu werden, die bis 2015 einen globalen Vertrag zum Kampf gegen den Klimawandel aushandeln sollen“.

Der Zeitrahmen für den globalen Vertrag wurde auf der Doha-COP verschoben, weil Entwicklungsländer (vor allem China und Indien) den Eindruck hatten, dass die SPM 2013 eine unverzichtbare Grundlage der Verhandlungen sein sollte. Regierungen brauchen eine autoritative, aktualisierte Zustandsbeschreibung sowohl des Ausmaßes als auch der Gründe der Bedrohung durch den Klimawandel, und zwar jetzt und in Zukunft.

Aber die SPM wurde eingerahmt von momentanen Klimaänderungs-Ereignissen, die nach Redaktionsschluss im März aufgetreten waren – und selbst noch, nachdem die Fassung in Umlauf gebracht worden war.

Klimasensitivität

Das Thema Ausmaß der Erwärmung” konzentriert sich immer mehr auf die Frage, wie sensitiv der Planet auf die zunehmende CO2-Konzentration reagiert. Die Gleichgewichts-Klimasensitivität [equilibrium climate sensitivity (ECS)] wurde im Jahre 1979 von Charney grob geschätzt mit 3,0 ±1,5 angegeben, und diese Bandbreite wurde mehr oder weniger in allen vier IPCC-Zustandsberichten zuvor beibehalten.

Während des Jahres 2012 haben viele Forschergruppen darauf hingewiesen, dass neueste Daten und moderne Diagnose-Methoden jetzt gezeigt haben dass die 30 Jahre alte Schätzung von 3°C erheblich übertrieben war. Begutachtete Studien waren unter anderen:

● Ring et al.: Schätzungen der Klimasensitivität liegen zwischen 1,5°C und 2°C.

● Van Hateren: Die Sensitivität im Maßstab eines Jahrtausends beträgt 2,0°C ±0,3°C

● Aldrin et al.: Das 90%-Intervall liegt zwischen 1,2°C und 3,5°C mit einem Mittelwert bei 2,0°C.

Dies führte natürlich zu großen Meinungsverschiedenheiten und wurde zur wesentlichen Herausforderung, der sich die Leitautoren der WG1 gegenüber sahen. Obwohl wir noch nicht wissen, wie sie am Ende reagiert haben, zeigt eine durchgesickerte Kopie der SPM-Ausgabe, dass sie im Wesentlichen der langzeitlichen Orthodoxie verhaftet blieben.

Im Januar 2013 berichteten britische Medien, dass das UK Met. Office UKMO eine 20-jährige Pause der globalen Erwärmung bis zum Jahr 2017 projiziert hatte. Dieser ‚Stillstand’ war von den Klimamodellen nicht simuliert worden. Im Februar musste der IPCC-Vorsitzende Pachauri einräumen, dass der Temperaturverlauf schon seit 17 Jahren flach verlaufen war. Ihm zufolge wäre ein Stillstand von 30 Jahren erforderlich, um den bisherigen Konsens zu verwerfen.

Sowohl das Thema „Grund” als auch „Ausmaß” hängen stark von der Validität der Klima-Simulationen durch das derzeitige Coupled Model Intercomparison Project (CMIP5) ab, wie auch alle anderen IPCC-Projektionen der zukünftigen planetaren Temperaturen und deren Auswirkungen. Seriöse wissenschaftliche Zweifel sowohl an den mit ECS zusammen hängenden Inputs als auch an der Genauigkeit der Temperaturberechnungen wären fatal für die Glaubwürdigkeit des AR5.

Nach Redaktionsschluss für WG1-Studien haben nachfolgende Studien aus diesem Jahr 2013 starke Bedenken hinsichtlich der übertriebenen Klimasensitivität wiederbelebt:

● Otto et al.: Die beste Schätzung der Sensitivität liegt um 30% unter dem CMIP5-Multimodell-Mittelwert.

● Forster et al.: Die Analyse von CMIP5 zeigt, dass 2/3 über der ‚Wahrscheinlichkeits’-Bandbreite von Otto liegen.

● Masters: Mittlere Schätzung von ECS beträgt 1,98°C.

● Lewis: verbesserte Methoden zeigen einen Wert um 1,6 K [show the mode and median to be 1.6K].

In einer Anhörung vor dem Kongress zitierte Judith Curry die Hawkins-Graphik, die beobachtete Trends unter 90% der CMIP5-Projektionen zeigt, und weist darauf hin, dass die Erwärmung bis zur Mitte des Jahrhunderts nicht wieder einsetzen könnte. James Hansen ordnet den ‚Stillstand’ einer Kombination natürlicher Variabilität und niedrigerer Sensitivität zu, sagt aber vorher, dass „die Temperatur während der nächsten paar Jahre mit der nächsten El Nino-Phase wieder signifikant steigen werde“.

Temperatur-Stillstand

Der Temperatur-Stillstand war seit vielen Jahren aus den Daten offensichtlich, aber der Standesdünkel der Klimawissenschaft hielt es nicht für nötig, dies zu erwähnen – bis zur öffentlichen Enthüllung Anfang 2013. Einmal ausgesprochen bedurfte es einer Erklärung – und dann wurde klar, dass es einen großen Mangel an Forschungen hierzu gab. Bis die Forscher in der Lage waren, diese Lücke zu füllen, war die SPM-Ausgabe bereits verteilt worden.

Im August 2013 erschien eine ganze Flut sehr einflussreicher Studien:

● von Storch & Zorita [1] fanden, dass die beobachteten Temperaturen von 1998 bis 2012 nicht konsistent waren mit 23 getesteten CMIP3 und CMIP5-Modellen, selbst auf dem 2%-Vertrauensniveau. Die Inkonsistenz nahm rapide zu mit der Trendlänge, und ein 20-Jahres-Trend (d. h. bis zum Jahr 2017) würde außerhalb des Ensembles aller vom Modell simulierten Trends liegen.

● von Storch & Zorita (die gleiche Studie) folgern, dass die ‚natürliche’ Variabilität und/oder externe Antriebe möglicherweise die anthropogene Erwärmung während des Stillstands unterbrochen haben. Eine überschätzte Sensitivität kann ebenfalls einen Beitrag dazu geleistet haben.

● Tung & Zhou [2] berichteten, dass „die zugrunde liegende anthropogene Gesamt-Erwärmungsrate seit 1910 konstant 0,07 bis 0,08°C pro Jahrzehnt betragen habe, mit überlagerten, mit der AMO zusammen hängenden Auf- und Abwärtsbewegungen…“. Die stark gestiegenen CO2-Konzentrationen der letzten Jahrzehnte haben nicht dazu geführt, dass sich die Erwärmung nicht wie von den Modellen vorhergesagt beschleunigt hat.

● Yu Kosaka & Shang-Ping Zie [3] konnten plausibel zeigen, dass die Klimamodelle die natürliche Variation erheblich unterschätzt haben. La Nina-Kaltphasen im Ostpazifik während des 21. Jahrhunderts (seit die PDO negativ geworden ist) haben die projizierte Treibhaus Erwärmung bezwungen. Der Erwärmungstrend von 0,68°C während der Jahre von 1975 bis 1998 (als die PDO positiv war), würde sich aus 0,4°C aus natürlichen und lediglich 0,28°C aus anthropogenen Gründen zusammensetzen [4].

● Katz et al. [5] sagen, dass die vom IPVV verwendeten kritischen Unsicherheits-Messungen „deutlich über ein Jahrzehnt überholt“ sind. Moderne statistische Verfahren könnten die Zustandsbeschreibungen „dramatisch“ verbessern.

● Fyfe, Gillet & Zwiers [6] konzentrierten sich auf die außerordentliche Lücke zwischen den Temperatursimulationen von 37 CMIP5-Modellen und den beobachteten Daten. Infolge einer ‚Kombination von Fehlern’ haben die Modelle die Erwärmung während der vergangenen 20 Jahre zu 100% und während der letzten 15 Jahre um 400% überschätzt.

Die Revolution kommt…

Diese neuen Studien zerschlagen die IPCC-Orthodoxie, dass die gegenwärtigen und zukünftigen globalen Temperaturen hauptsächlich durch Treibhausgas-Emissionen getrieben und später in diesem Jahrhundert ein gefährliches Niveau erreichen werden. Andererseits sind alle älteren Studien völlig überrumpelt worden durch ihr offensichtliches Scheitern, die gegenwärtigen Daten (den Stillstand) einzubeziehen.

Im IPCC-Bericht aus dem Jahr 2001 wurde besänftigt [7]: Bei der Klimaforschung und –modellierung haben wir es mit einem gekoppelten, nicht linearen, chaotischen System zu tun, weshalb eine langzeitliche Vorhersage des künftigen Klimas nicht möglich ist. Was wir noch am ehesten ereichten können, ist die Vorhersage der Wahrscheinlichkeits-Verteilung möglicher zukünftiger Zustände des Systems durch die Erzeugung von Ensembles von Modell-Lösungen. Dies reduziert die Klimaänderung auf das Beurteilungsvermögen signifikanter Unterschiede in den Statistiken solcher Ensembles.

Die Hypothese der „gefährlichen anthropogenen globalen Erwärmung” DAGW basiert auf einem eindeutigen Unterschied zwischen den CMIP5-Modellläufen mit natürlichen plus anthropogenen Antrieben im Vergleich zu natürlichen Antrieben allein. Dieser Unterschied verschwindet, wenn die Ensembles so adjustiert werden, dass sie gegenwärtige empirische Daten reflektieren. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die natürliche Variabilität (einschließlich natürlicher Antriebe) die anthropogenen Effekte immer marginalisiert hat und dass dies auch in der gesamten Zukunft so ist.

In seinem Aufsatz aus dem Jahr 1962 mit dem Titel The Structure of Scientific Revolutions hat Thomas Kuhn überzeugend dargelegt, dass sich Wissenschaft nicht durch die lineare Akkumulation von Wissen auszeichnet, sondern periodische Umwälzungen oder ‚Paradigma-Änderungen’ durchläuft.

Nach Kuhns Ansicht wird es während langer Perioden normaler Wissenschaft keine Beweise geben, die inkompatibel mit dem gerade herrschenden Paradigma sind. Wenn sich jedoch Anomalien häufen, erreicht die Wissenschaft vielleicht eine Krise, die die notwendige Akzeptanz eines neuen Paradigmas befeuert, in dessen Rahmen sowohl die alten als auch die neuen Ergebnisse eingepasst werden. Kuhn nennt das den umgestaltenden Punkt; revolutionäre Wissenschaft.

Das Jahr 2013 führt in eine seit langem verspätete Revolution der Klimawissenschaft. Ein neues Paradigma wird gefordert, das anerkennt, dass AGW nichts weiter ist als eine nicht-deterministische Komponente in einem ‚nicht linearen, chaotischen System’.

Umgang mit der Paradigma-Änderung

All dies hinterlässt das IPCC in einer schlimmen Fessel hinsichtlich seines Treffens im September. Sollte es:

● eine SPM einstampfen, die von den Ereignissen überrollt worden ist?

● einen wesentlichen Vorbehalt hinsichtlich des Status’ im März 2013 hinzufügen und einen Anhang in Aussicht stellen, in dem nach Redaktionsschluss erschienene Studien behandelt werden, oder

● sollte es das Treffen verschieben, um ein Crash-Programm abzufassen, mit dem sowohl der Technical Report der WG1 als auch die daraus resultierende SPM umgeschrieben werden kann?

‚Business as usual’ ist die schlechteste Option. Angesichts der harten internationalen Verhandlungen, die auf diesem Dokument aufbauen, ist es viel besser, das Erscheinen dieses Dokuments zu verschieben, als dass es falsch im Umlauf ist – oder unhaltbar. Keine Regierung kann weit reichende politische Entscheidungen treffen, die auf einem Bericht basieren, von dem man weithin glaubt, dass er schon vor seinem Erscheinen obsolet ist.

Ein Zwischenbericht würde ein ähnliches Glaubwürdigkeits-Defizit aufweisen. Schon jetzt [8] haben die Umweltministerien in den USA und Europa formell mehr Klarheit über den „Erwärmungs-Stillstand“ angefordert und das IPCC aufgefordert, die gesamte Information in die SPM zu stecken.

„Die jüngste Verlangsamung des Temperaturtrends ist gegenwärtig ein Schlüsselthema, und doch ist es nicht in geeigneter Weise in der SPM angesprochen worden”, sagte die EU.

Obwohl es in der Ausgabe heißt, dass der Trend nachgelassen hat, sind die Implikationen unklar – was die USA zu dem Kommentar veranlasst hat: „es steht eine Reihe von Zahlen im Raum ohne konkrete Schlussfolgerung“.

Viele Staaten, einschließlich China, trachten nach Informationen über die Wärmeaufnahme in den Ozeanen oder andere natürliche Veränderungen, die die Daten zur Klimaänderung unterdrückt haben.

In der SPM-Ausgabe fehlt offensichtlich jeder Hinweis darauf [9], dass die 30-Jahres-Erwärmungstrends in jedem Jahr abgenommen haben seit dem Spitzenwert im Jahr 2003. Oder darauf, dass die jüngste 10-Jahres-Periode (2003 bis 2012) die kälteste Dekade seit Beginn von Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979 ist [10].

WG1 ist schon lange dafür bekannt, unbequeme Forschungsergebnisse zu ignorieren mit der Begründung, dass die Ergebnisse ‚isoliert’ sind oder in obskuren Journalen veröffentlicht worden sind.. Das kann kaum für die Studien im August gelten. Alle mit einer Ausnahme waren von Nature Climate Change akzeptiert worden. Viele der Autoren haben aktiv Beiträge zu den IPCC-Berichten geliefert, wobei Zwiers derzeit ein Vize-Vorsitzender der WG1 ist und Fyfe ein Herausgeber von Begutachtungen.

Revolutionäre Klimawissenschaft ist im Gange. Die Frage ist jetzt, ob das IPCC dieser Herausforderung gewachsen ist.

[1] http://www.academia.edu/4210419/Can_climate_models_explain_the_recent_stagnation_in_global_warming

[2] http://www.pnas.org/content/early/2013/01/22/1212471110.short

[3] http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature12534.html

[4] See http://judithcurry.com/2013/08/28/pause-tied-to-equatorial-pacific-surface-cooling

[5] http://www.nature.com/nclimate/journal/v3/n9/full/nclimate1980.html?WT.ec_id=NCLIMATE-201309

[6] http://www.nature.com/nclimate/journal/v3/n9/full/nclimate1972.html?WT.ec_id=NCLIMATE-201309

[7] 14.2.2.2 WG1 TAR IPCC

[8] http://www.bloomberg.com/news/2013-08-29/global-warming-slowdown-data-sought-in-un-climate-report.html

[9] http://www.quadrant.org.au/blogs/doomed-planet/2013/08/if-warmists-would-only-tell-the-truth

[10] http://www.skepticalscience.com/trend.php

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/08/31/can-the-ipcc-do-revolutionary-science/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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13 Kommentare

  1. Frage an EIKE
    Was unternimmt EIKE, damit es derartige Informationen noch rechtzeitig vor den deutschen BT-Wahlen in die deutschsprachigen Massenmedien schaffen?
    Dieselbe Frage habe ich RWE gestellt, bei denen ich Miteigentümer= Aktionär bin

  2. An #4: Oliver Hartmann
    na watt denn nu? Knast oder Gummizelle?
    Wird von IPCC und PIK absichtlich Falsches behauptet, oder wissen die nicht, was sie tun?

  3. Passt zwar nicht direkt zum konkreten Inhalt des Artikels, aber betrifft das IPCC grundsätzlich:

    Ich habe soeben das Buch von Donna Laframboise „Von einem Jugendstraftäter, der mit dem besten Klimaexperten der Welt verwechselt wurde“, ein IPCC-Exposé gelesen und bin einfach nur entsetzt.

    Dass das IPCC ohnehin als fragwürdiges politisches Konstrukt zu betrachten ist, war mir seit Langem klar. Doch die von der Autorin in hervorragender journalistischer Arbeit recherchierten und in ihrem Buch verständlich dargestellten Fakten(!) lassen m. E. nur eines fordern: Sofortiger Stopp von Fördergeldern und unverzügliche Auflösung dieser korrupten Vereinigung!

    Jede weitere Beschäftigung mit dem IPCC erübrigt sich eigentlich…

  4. Dumme Frage, ist http://tinyurl.com/mryjw9a die angesprochene SPM-Ausgabe?

    Dises Dokument hat den Title „MANAGING THE RISKS OF EXTREME EVENTS AND DISASTERS TO ADVANCE CLIMATE CHANGE ADAPTATION“ und ist nur 20 Seiten lang.

    Auf der zweiten Seite steht SPM.

    Oder ist es nur eine Broschüre als Zusatz da es den Name SREX-SPMbrochure_FINAL.pdf hat.

    Wie auch immer. Die Figure SPM.1 find ich fazinierent.
    Da wird der Einfluss der Natur und des Menschen als Klimawirkung zusammen genommen. Kein Problem da man das so sehen kann. Nur der jeweilige Prozentwert ist unbekannt.

    Beide Faktoren werden da als Disaster Risk betrachtet. Da die Natur schon immer Disaster produziert hat kann man sehr schlecht ein Disaster „wirklich“ auf den Menschen zurückführen (aber behaupten), wenn man nicht den prozentualer Wert der Natur kennt.

    Wenn man allein die Hurrikane anschaut dann ist 1886 mit 2013 verglichen im Moment bei 7 zu Null. Die Natur kann grausam sein.

    Ist das jetzt ein Eingeständnis das die Natur einen Anteil, wie groß auch immer, hat. Egal was passiert, die Natur ist immer dabei und man (IPCC) hat das als Ausrede wenn etwas in die eine oder andere Richtung geht.

    Ergo: Wenn der Hahn (IPCC) kräht auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter … sorry … Klima, oder es bleibt wie es ist.

  5. #5: Joachim Bremer sagt: „Aber, wieso wird eigentlich immer mit dieser Temperatur in 2m Höhe (zumeist noch auf Meereshöhe reduziert) verglichen, und nicht mit der mittleren Temperatur der Atmosphäre?“
    =================================================

    Die Idee, soweit ich es verstehe ist die, dass die Erdoberfläche durch die Rückstrahlung der „Treibhausgase“ zusätzlich erwärmt wird. 2m Höhe – dass sind Wetterstationen. Ich kann mir auch vorstellen, dass wenn z.B. die Sonne stärker heizen würde, dann würde sich auch die Durschnittstemperatur in 2m Höhe erhöhen. Allerdings kann man nicht wirklich eine repräsentative Stichprobe bilden, daher sind alle Behauptungen über „Globaltemperatur“ ein grober Unfug. Nebenwirkung: man kann auch nichts widerlegen mit Verweisen auf „Globaltemperatur“.

    Es wäre besser, sich einfach auf der Unmöglichkeit des „Treibhauseffektes“ konzentrieren.

  6. Paul#3

    der größte Fehler ist LÜGE!!!
    Denn Sie wissen doch,
    Lügen haben kurze Beine!

    Nö Paul, Lüge ist kein Fehler. Lüge kann sogar nett sein. Ein Beispiel gefällig?
    Wenn ihnen ein Forenteilneher schreiben würde, sie argumentieren sachlich und wissenschaftlich halbwegs haltbar, dann ist das freilich eine Lüge, sie hätten aber große Freude damit.

    Sie Herr Paul sind definitiv frei von Lügen, denn wer lügt, weiß zumindest was die Wahrheit ist:-)

  7. @#2: Greg: Diese ca. 33K „Treibhauseffekt“ werden ja immer auf die Differenz zwischen eingestrahlter bzw. ausgestrahlter Leistung (nach SB) mit der Temperatur in 2m Höhe begründet – und dann den „Treibhausgasen“ als Verursacher „zugeschustert“. Diese alleinige Zuordnung einer solchen Differenz reduziert auf wenige Parameter ist schon eine Farce.

    Aber, wieso wird eigentlich immer mit dieser Temperatur in 2m Höhe (zumeist noch auf Meereshöhe reduziert) verglichen, und nicht mit der mittleren Temperatur der Atmosphäre?

    Jeder der mal in einem Flugzeug gesessen hat oder auf Berge geklettert ist weiß, daß mit jedem Höhenmeter die Temperatur abnimmt (Adiabatische Zustandsänderung von Gasen). Die Mitte der Atmosphäre liegt bei ca. 500 hPa, also ca. auf dem Gipfel-Niveau vom Mont Blanc. Dort ist es wie „warm“ im Schnitt?

  8. Barry Brill: „Klimasensitivität
    Das Thema Ausmaß der Erwärmung” konzentriert sich immer mehr auf die Frage, wie sensitiv der Planet auf die zunehmende CO2-Konzentration reagiert. Die Gleichgewichts-Klimasensitivität [equilibrium climate sensitivity (ECS)] wurde im Jahre 1979 von Charney grob geschätzt mit 3,0 ±1,5 angegeben, … Während des Jahres 2012 haben viele Forschergruppen darauf hingewiesen, dass neueste Daten und moderne Diagnose-Methoden jetzt gezeigt haben dass die 30 Jahre alte Schätzung von 3°C erheblich übertrieben war.“
    ==============================================

    „Übertrieben“ ist wohl ein falsches Wort hier. Die ganze „Klimasensitivität des CO2“ in den IPCC Berichten basiert auf einem nicht existierenden Prozess, nämlich auf dem sog. „Treibhauseffekt“.

    „Treibhauseffekt“ bedeutet schlicht und einfach, wie ihn das IPCC in seinen Berichten vorgestellt hat, dass die Erdoberfläche sich von der eigenen abgegebenen Wärme erwärmt. Das ist völlig absurd, und es ist nicht so lange her, dass es praktisch jedem bekannt war, der schon mal zu Schule gegangen war, dass so ein Prozess unmöglich wäre.

    Die Annahme, dass der „Treibhauseffekt“ (Erwärmung der Quelle der Strahlung durch Rückstrahlung) existiert, wenn man es konsequent durchspielt, führt unweigerlich zur Energieproduktion aus dem Nichts, was natürlich völlig absurd ist.

    Man braucht gar nicht auf fehlerhafte „Klimamodelle“ hinzuweisen, das Ganze war schon falsch bevor der erste Computer erfunden wurde.

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