Kohlendioxid: „Das Gas des Lebens”

Paul Driessen
Kleinste Mengen dieses Wunder-Moleküls machen das Leben auf der Erde erst möglich. Es ist faszinierend, dass kleinste Bakterien lebensbedrohliche Krankheiten und Infektionen verursachen können – und ein Wunder, dass kleine Dosen von Impfstoffen und Antibiotika uns vor diesen tödlichen Plagen bewahren können. Es ist genauso unglaublich, dass auf planetarischem Niveau Kohlendioxid ein Wunder-Molekül für Pflanzen ist – und das „Gas des Lebens“ für die meisten Lebewesen auf der Erde.


In Volumeneinheiten wird die CO2-Konzentration typischerweise mit 400 ppm angegeben. Das sind gerade mal 0,04% der Atmosphäre – oder im Vergleich 40 Cent von 1000 Dollar. Selbst Argon ist in der Atmosphäre in 23-facher Menge vorhanden: 9300 ppm.

Mehr noch, diese 400 ppm im Jahr 2013 sind 120 ppm mehr als die 280 ppm im Jahr 1800, und diese Zunahme während zweihundert Jahren ist äquivalent zu läppischen 12 Cent aus 1000 Dollar.

Man entferne das Kohlendioxid, und irdische Pflanzen würden sterben, ebenso wie alles Phytoplankton in Seen und Meeren, Gräser, Seetang und andere Wasserpflanzen. Danach würde alles menschliche und tierische Leben verschwinden. Selbst eine zu starke Reduktion des CO2-Niveaus – zurück auf vorindustrielle Werte zum Beispiel – hätte schreckliche Konsequenzen.

Während der letzten beiden Jahrhunderte begann sich unser Planet endlich von der Kleinen Eiszeit zu erholen, die die Erde gekühlt und die Wikinger aus Grönland vertrieben hat. Die sich erwärmenden Ozeane haben allmählich Einiges des in ihren Wassern gespeicherten Kohlendioxids freigesetzt. Fabriken der industriellen Revolution und die zunehmende Weltbevölkerung haben mehr Holz und fossile Treibstoffe verbrannt, mehr Brot gebacken und mehr Bier gebraut, was weitere Anteile CO2 in die Atmosphäre entließ. Wesentlich mehr dieses Wunder-Moleküls entwich aus Vulkanen und untermeerischen Quellen, Waldbränden, der Verwendung von Biotreibstoffen, abnehmendem Pflanzenbewuchs und Ausatmung von lebenden atmenden Menschen und Tieren.

Was für ein Unterschied, den diese zusätzlichen 120 ppm bei Pflanzen und den von ihnen abhängigen Tieren und Menschen bewirkt haben! Je mehr Kohlendioxid es in der Atmosphäre gibt, umso mehr wird von Pflanzen aller Art absorbiert – und umso schneller und besser gedeihen sie, selbst unter widrigen Bedingungen wie begrenzten Wasservorräten, extrem hohen Temperaturen oder Schäden durch Insekten, Unkräuter und anderen Widrigkeiten. Wenn Bäume, Gräser, Algen und Getreide schneller wachsen und gesünder und widerstandsfähiger werden, erfreuen sich Menschen und Tiere an besseren Nahrungsmitteln auf einem Planeten, der immer grüner wird.

Bemühungen, sieben Milliarden Menschen zu ernähren und die Verbesserung der Versorgung mit Nahrungsmitteln für über eine Milliarde unterernährte Menschen verschärfen ständig die Spannungen zwischen dem für die Ernährung erforderlichen Landflächen – und der Notwendigkeit, Landflächen in ihrem natürlichen Zustand zu belassen, um Pflanzen und Wildtiere zu stützen. Wie gut es uns gelingt, in diesem Spannungsfeld die Getreideerzeugung auf mehr oder weniger gleich großen Flächen zu erhöhen, kann den Unterschied ausmachen zwischen global ausreichend Nahrung oder ungezügelten Hungersnöten während der kommenden Jahrzehnte – und zwischen Überleben und Aussterben vieler pflanzlicher und tierischer Spezies.

Moderne landwirtschaftliche Methoden haben die Ernteerträge pro Hektar zwischen 1930 und heute stetig und dramatisch verbessert. Das ist vor allem wichtig, wenn wir damit fortfahren, Millionen Hektar Ackerland sowie Millionen Hektar Regenwald und anderer Habitate abzuzweigen, um Biotreibstoffe zu erzeugen, die die fossilen Treibstoffe ersetzen sollen, die wir wieder im Überfluss haben. Kohlendioxid wird bei diesen Bemühungen eine tragende Rolle spielen.

In Treibhäusern künstlich mit CO2 angereicherte Luft verbessert das Pflanzenwachstum dramatisch, vor allem dann, wenn auch die Temperaturen erhöht werden; der steigende atmosphärische CO2-Gehalt hat ähnliche und erstaunlich positive Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum und das Überleben der Pflanzen in der Natur. Den Ergebnissen indischer Forscher zufolge haben Linsen und andere in Treibhäusern gezogene Gemüsesorten in einer mit 700 ppm CO2 angereicherten Luft ihre Gesamtbiomasse um 91% erhöht, ihre essbaren Teile um 150% und ihren Nährwert um 67%, alles im Vergleich mit ähnlichen Getreidesorten in Luft mit 370 ppm CO2.

Chinesische Wissenschaftler haben errechnet, dass Reis bei geringer Zufuhr von Stickstoffdünger seine Ernteerträge um 28% erhöht hat. US-Forscher haben entdeckt, dass die Safterzeugung in Stängeln von Zuckerrohr, der in sonnendurchfluteten Gewächshäusern bei einem CO2-Gehalt der Luft von 700 ppm und einer um 6°C höheren Temperatur im Vergleich zu den Verhältnissen draußen gewachsen ist, um 124% höher lag als bei Zuckerrohr, der im Freien bei einem CO2-Gehalt von 360 ppm gewachsen ist. Nicht der Ernährung dienende Pflanzenarten wie Baumwolle gedeihen ebenfalls viel besser, wenn der CO2-Gehalt erhöht ist.

Forschungen in Naturwäldern und beim Wachstum von Getreide in jüngerer Zeit während des steigenden CO2-Niveaus zwischen 1900 und 2010 ergaben ebenfalls signifikante Verbesserungen unter „realen“ Bedingungen.

Eine Analyse von Kiefern in Katalonien, Spanien, hat gezeigt, dass der Durchmesser des Stammes zwischen 1900 und dem Jahr 2000 als Folge des steigenden CO2-Gehaltes um 84% zugenommen hat. Das Wachstum junger Bäume in Wisconsin hat um 60% zugenommen, und die Breite von Baumringen um fast 53%. Gleichzeitig sind die Kohlendioxid-Konzentrationen Berechnungen von Forschern zufolge von 316 ppm im Jahre 1958 auf 376 ppm im Jahr 2003 gestiegen.

Wissenschaftler der University of Minnesota verglichen das Wachstum von Bäumen und anderer Pflanzen während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (in der auch die schlimmen Dust Bowl-Jahre aufgetreten waren) mit einem CO2- Anstieg um 10 ppm mit der Periode von 1950 bis 2000, als der CO2-Gehalt um 57 ppm zugenommen hat. Ergebnis: Das Kohlendioxid hat die Empfindlichkeit der Pflanzen gegen schwere Dürren verringert und ihre Überlebensrate um fast 50% verbessert. Schweizer Forscher fanden heraus, dass „sich das alpine Pflanzenleben stark vermehrt, die Biodiversität steigt und Bergwelt produktiver und einladender denn je“ zu sein scheint – wegen des steigenden Kohlendioxid-Niveaus.

Andere Forscher haben historische (reale-Welt-)Daten des Landverbrauchs, die atmosphärische CO2-Konzentration, Stickstoff-Ablagerungen, Düngung, Ozonmenge, Regenmenge und Klima herangezogen, um ein Computermodell zu entwickeln, das die Reaktionen des Pflanzenwachstums simulieren kann, und zwar für Habitate im Süden der USA von 1895 bis 2007. Sie errechneten, dass „die Gesamtproduktivität“ sich im Mittel um 27% verbessert hat während dieses Zeitraumes von 112 Jahren, wobei das meiste des gestiegenen Wachstums nach 1950 stattfand, als das CO2-Niveau am stärksten gestiegen ist, nämlich von 310 ppm 1950 auf 395 ppm 2007.

Wie geschieht all dies? Pflanzen nutzen die Sonnenenergie, um Kohlendioxid aus der Luft sowie Wasser und Mineralien aus der Erde in Kohlehydrate und andere Moleküle umzuwandeln, die die pflanzliche Biomasse bilden. Mehr CO2 bedeutet mehr und größere Blumen, größere Samenerträge und erfolgreichere Keimungen sowie verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen Dürren, Krankheiten, Viren, Infektionen, Luftverschmutzung oder Salz- und Stickstoffanlagerungen in der Erde. Ein höherer CO2-Gehalt verbessert auch die Effizienz der Pflanzen hinsichtlich des Wasserverbrauchs – was eine schnellere und stärkere Kohlenstoff-Aufnahmefähigkeit des Pflanzengewebes sicherstellt und weniger Wasserverlust durch Transpiration.

Mehr CO2 in der Luft führt auch dazu, dass die Pflanzen die Größe ihrer Stomata reduzieren, kleine Löcher in den Blättern, mit denen die Pflanzen das Kohlendioxid einatmen. Ist der CO2-Gehalt niedrig, vergrößern sich diese Öffnungen, um ausreichend dieses „Gas des Lebens“ aufnehmen zu können. Aber vergrößerte Stomata bewirken auch das Entweichen von mehr Wassermolekülen, und der Wasserverlust sorgt für zunehmenden Stress der Pflanzen, was dann ihr Wachstum und ihr Überleben bedroht.

Wenn der Kohlendioxidgehalt der Luft steigt – auf 400, 600 oder 800 ppm – verkleinern sich die Stomata. Die Pflanzen verlieren dann weniger Wasser durch Transpiration, während sie ausreichend CO2-Moleküle aufnehmen. Das ermöglicht es ihnen, Trockenzeiten viel besser zu überstehen.

(In den Ausgaben der Berichte des NIPCC der Jahre 2009 und 2011 mit dem Titel Climate Change Reconsidered, vor allem in diesem Abschnitt, sowie in Dr. Craig Idsos Blog www.CO2science.org werden hunderte ähnlicher Studien über die Auswirkungen durch die Anreicherung von CO2 auf Getreide, Wälder, Prärien, alpine Gebiete und Wüsten zusammengefasst. Mit der Datenbasis bzgl. Pflanzenwachstums in diesem Blog kann jeder selber forschen).

Eines der schlimmsten Dinge, die unserem Planeten und seinen Bewohnern sowie den Tieren und Pflanzen widerfahren können, wäre der Rückgang des CO2-Gehaltes auf ein Niveau, wie es vor der industriellen Revolution geherrscht hat. Ein abnehmender CO2-Gehalt wäre vor allem problematisch, wenn sich die Erde abkühlt als Folge des Eintretens der Sonne in eine erneute „ruhige Phase“, wie es während der Kleinen Eiszeit der Fall war. Falls sich die Erde erneut abkühlt, würden sich die jahreszeitlichen Wachstumszeiten verkürzen, und bebaubares Ackerland in nördlichen Breiten würde abnehmen. Dann würden wir jedes nur mögliche Molekül Kohlendioxid brauchen – um die landwirtschaftliche Produktion hoch genug zu halten, um Hungersnöte zu verhindern – und Habitate davor zu bewahren, untergepflügt zu werden als Ersatz für das verloren gegangene Ackerland.

Allerdings werden selbst unter den gegenwärtigen Bedingungen der Modernen Warmzeit Ernten, andere Pflanzen, Tiere und Menschen von mehr Kohlendioxid profitieren. Das „Gas des Lebens“ ist ein Wunderdünger für Pflanzen, der ihnen hilft, zu wachsen und zu gedeihen – wodurch der Planet grüner wird, das Wildtierleben in Habitaten ernährt, die Nahrungsmittelversorgung der Menschen verbessert wird und selbst zu einer geringen Erwärmung der Erde führt.

Das sind erstaunliche Fähigkeiten eines farb-, geruch- und geschmacklosen Gases, das gerade mal 0,04 Prozent unserer Atmosphäre ausmacht! Wir sollten das Kohlendioxid preisen – und es nicht verunglimpfen, verbannen oder vergraben.

________

Paul Driessen is senior policy analyst for the Committee For A Constructive Tomorrow. His full report on the magic and mystery of carbon dioxide can be found at www.CFACT.org. 8/14/13

http://icecap.us/images/uploads/Driessen_-_Carbon_dioxide_The_gas_of_life.pdf

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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38 Kommentare

  1. @ #37: Jürgen Wanninger sagt am Dienstag, 27.08.2013, 16:48
    „wieso kam es in diesen Warmzeiten zu keiner Klimakatastrophe?“

    Natürlich haben große Temperaturänderungen immer katastrophale Auswirkungen – z.B. ist der Neandertaler ausgestorben. Wie stark sich eine Temperaturänderung auswirkt, ist immer abhängig von dem ganzen Zusammenhang. Z.B. zog früher der Stamm weiter, wenn Tiere als Nahrungsquelle ausfielen. Eine Klimaänderung hatte z.B. zur Folge, daß die heutige Menschheit wahrscheinlich durch einen Flaschenhals ging http://tinyurl.com/focuMen „Dabei bestätigte sich, dass es vor 70 000 Jahren weltweit nur noch etwa 2000 Menschen gab. … sondern lange Trockenperioden, die vor 135 000 bis 90 000 Jahren in Ostafrika herrschten, das als die Wiege der Menschheit gilt.“

    Mit Ihrer nächsten Frage widersprechen Sie sich selbst:
    @ #37: Jürgen Wanninger sagt am Dienstag, 27.08.2013, 16:48
    „Irgendein Mechanismus hat doch in diesem [wärmeren] Zeiten offensichtlich entgegen dem Katastrophentrend kühlend gewirkt.“ Was denn nun: konstante, wärmere oder kühlere Temperatur?

    @ #37: Jürgen Wanninger sagt am Dienstag, 27.08.2013, 16:48
    „Ab einer bestimmten Temperatur wirkt, wie uns das IPCC erklärt, ein verstärkendes Wasserdampf-Feedback, das offensichtlich nicht mehr aufhaltbar ist, aus dem dann eine Klimakatastrophe folgt.“
    Da haben Sie gleich mehreres falsch verstanden. Zwar könnte irgendwann ein Punkt erreicht sein, wo z.B. statt CO2-Bindung durch Verwitterung alles CO2 frei wird. Dann würde das ca. 10-fache der Atmosphärenmasse an CO2 frei werden (http://tinyurl.com/SpeiCO2 S. 3), d.h. der Bodendruck würde auf 10 bar steigen usw. – aber der Kipppunkt zu dieser Entwicklung steht jedenfalls nicht auf der Tagesordnung. Das schließt allerdings reginale Kipppunkte nicht aus – z.B. Schmelzen aller Eismassen mit der Folge Reflexionsänderung.

    Den Sachverhalt des Wasserdampf-Feedbacks haben Sie ebenfalls nicht verstanden. Der Wasserdampf sorgt nur für den feuchtadiabatischen Temperaturgradienten durch seine Kondensationswärme – und gewährleistet durch seine Gegenstrahlung, daß sich am Boden eine solche Tempertur einstellt, die für den Fußpunkt des Temperaturgradienten erforderlich ist. Ich selbst halte den Begriff Wasserdampf-Feedback für diesen Sachverhalt als unglücklich gewählt. Diese unglücklich gewählte Größe stellt die Beziehung zwischen einer definierten Temperaturänderung zur tatsächlichen Temperaturänderung her.

    MfG

  2. @#36 Ebel, der/die noch immer der zentrale Frage aus #12 ausweicht:

    Was ist falsch an der Aussgae, dass die Treibhauswirkung von Co2 weit geringer ist als diejenige von Wasserdampf oder Methan?

    Und warum antworten Sie nicht auf die eigentliche Frage in #12, ich wiederhole sie gerne:

    ‚Da es nachweislich in der jüngeren Klimahistorie seit der letzten Eiszeit warme ja sogar wärmere (!) Zeiten als heute gab, wieso kam es in diesen Warmzeiten zu keiner Klimakatastrophe? Irgendein Mechanismus hat doch in diesem Zeiten offensichtlich entgegen dem Katastrophentrend kühlend gewirkt. Haben Sie da eine Idee und können mir weiterhelfen?‘

    Ich ergänze zum besseren Verständnis meiner Frage:

    Ab einer bestimmten Temperatur wirkt, wie uns das IPCC erklärt, ein verstärkendes Wasserdampf-Feedback, das offensichtlich nicht mehr aufhaltbar ist, aus dem dann eine Klimakatastrophe folgt. Warum kam es in diesen früheren Warmzeiten NICHT zu der heute befürchteten Klimakatastrophe?

  3. @ #34: Jürgen Wanninger sagt am Dienstag, 27.08.2013, 10:34
    „dass eine klare Klimasensititvität von CO2 festgelegt wird. Und die ist vergleichsweise gering“

    Wenn Ihre falsche Behauptung nebensächlich ist, warum diskutieren Sie sie das dann?

    @ #35: Markus Estermeier sagt am Dienstag, 27.08.2013, 12:29
    „Diese Hilfsgröße ohne praktische Bedeutung soll also unseren Planeten ungebührlich aufheizen?“

    Sie wissen offensichtlich nicht, was eine Hilfsgröße ist. Die Erwärmung geschieht im Zusammenspiel zwischen Solareinstrahlung und Behinderung der Abstrahlung durch die Treibhausgase.

    MfG

  4. Man lernt ja nie aus 🙂
    #12 Herr Wanninger sagt
    „Co2 an sich ist ja unbestritten nur gering ‚erwärmend‘.“
    Darauf antwortet Herr Ebel in #30
    „Und das ist nun falsch. Das ist eine berechnete Hilfsgröße, die nur theoretische, aber keine praktische Bedeutung hat.“

    jo Herr Ebel. Diese Hilfsgröße ohne praktische Bedeutung soll also unseren Planeten ungebührlich aufheizen? Wieviele berechnete Hilfsgrößen ohne praktische Bedeutung stecken wohl noch in der AGW-Zauberkiste?

    mfg

  5. @#30, Ebel:

    Nette Antwort, nur widersprechen Sie, dass eine klare Klimasensititvität von Co2 festgelegt wird. Und die ist vergleichsweise gering. Aber das ist nebensächlich. Meine Frage war eine ganz andere. Und die haben Sie nicht beantwortet!

  6. #32: Dr.Paul sagt:
    am Montag, 26.08.2013, 23:02

    #31: F.Ketterer GEMESSENE Werte, nicht nur von Humlum kann man nicht totquatschen,
    die muss man halt zähneknirschend akzeptieren,
    ##################################
    Ja sicher, ebenso wie die Geburten-Rate im Elsass und ihre Korrelation mit der Storchenpopulation.
    ##########################
    #32: Dr.Paul sagt:
    am Montag, 26.08.2013, 23:02


    ebenso,
    dass ein Pyrgeometer keine Gegenstrahlung misst,
    da die darin eingebaute Annahme, dass die gesamte Atmosphäre ihrer Temperatur entsprechend wie einschwarzer Strahler strahlen könnte, falsch ist
    und deshalb z.B.
    der Boden am Hamburger Wettermast die 100°C noch nicht geschafft hat.

    mfG
    ######################
    Hallo Doc,
    Sie erwecken den Anschein an akuter oder chronischer kognitiven Resistenz zu leiden.
    Beim Pyrgeometer ist NIERGENDWO eine Annahme eingebaut, dass das einer Mesuung unterworfene strahlende Objekt irgend eine spezifusche Strahlereigenschaft hat. Condition sie qua non ist nur: das Objekt strahlt. Und das ist im Allgemeinen und bei der Atmosphäre im Besonderen gegeben. Ich trffe hier keine Aussage darüber woher GENAU die Strahlung kommt! Sie kommt, der Rest ist dem Pyrgeometer schlicht egal.
    Und nochmals für extra für Sie Doc: 16-20 Zeilen oberhalb (je nach Zählweise) Ihres „mfg“ stand schon der Link,
    http://tinyurl.com/PaulRebutted
    Dort werden Sie geholfen.
    Nix mit 100°C. Aber das übersteigt ja allen Anschein nach Ihre mentale Kapa. Es wurde Ihnen schon an vielen Orten von vielen Mitforisten erklärt. Verscuhen Sie es doch noch einmal.

  7. #31: F.Ketterer GEMESSENE Werte, nicht nur von Humlum kann man nicht totquatschen,
    die muss man halt zähneknirschend akzeptieren,
    ebenso,
    wie die Tatsache, dass es seit 1998 nicht mehr wärmer geworden ist trotz Anstieg des CO2,

    ebenso,
    dass ein Pyrgeometer keine Gegenstrahlung misst,
    da die darin eingebaute Annahme, dass die gesamte Atmosphäre ihrer Temperatur entsprechend wie einschwarzer Strahler strahlen könnte, falsch ist
    und deshalb z.B.
    der Boden am Hamburger Wettermast die 100°C noch nicht geschafft hat.

    mfG

  8. 28: Dr.Paul sagt:
    am Montag, 26.08.2013, 13:58
    #26: F.Ketterer :
    [bla bla bla]….,
    im Gegensatz zu diesem Professor:

    http://tinyurl.com/d665jcu

    der zeigt, dass CO2 auch heute noch stark schwankt,
    insbesondere folgt es der Temperatur mit Verspätung und insbesondere ist es weitgehend unabhängig von anthropogener Emission.

    Keine Theorien, sondern Fakten!

    Gruß

    #### ######

    Hallo Doc,
    schauen Sie hier was andere über Ihren link deneken:

    http://tinyurl.com/ComentOnHumlum

    Mfg

    P.S.
    Es freut mich, dass der Pyrgeometerskandal sich allem Anschein nach in Nichts aufgelöst hat.
    http://tinyurl.com/PaulRebutted

  9. @ #27: Jürgen Wanninger sagt am Montag, 26.08.2013, 10:42
    „Darf ich nochmal um Beantwortung meiner einfachen in #12 klar formulierten Frage bitten?“

    Sie haben Behaupungen und unzutreffende Fragen gestellt:

    @ #12: Jürgen Wanninger sagt am Samstag, 24.08.2013, 12:41
    „Co2 an sich ist ja unbestritten nur gering ‚erwärmend‘.“

    Und das ist nun falsch. Das ist eine berechnete Hilfsgröße, die nur theoretische, aber keine praktische Bedeutung hat.

    @ #12: Jürgen Wanninger sagt am Samstag, 24.08.2013, 12:41
    „Das Entscheidende beim Treibhaus ist doch die (bisher nicht belegte sondern eher widerlegte) Wasserdampfverstärkung in Folge der zunächst geringen Erwärmung durch Co2.“

    Diese Darstellung halte ich nicht für zweckmäßig. Diese „Wasserdampfverstärkung“ wird postuliert um zwischen den realen Temperatursteigerungen und der Hilfsgröße eine Beziehung herzustellen. Wäre es wirklich eine Rückkopplung, würde das Klimasystem ganz nahe an der Stabilitätsgrenze arbeiten – wofür es keinen Anhaltspunkt gibt.

    Tatsächlich ist es viel einfacher. Ohne Wasserdampf hätten wir in der Atmosphäre einen trockenadiabatiaschen Gradienten (9,8 K/km) und die Oberflächentemperatur wäre höher. Durch die Kondensation des Wasserdampfes entsteht der feuchtadiabatische Temperaturgradient (etwa 6,5 K/km). Die Strhlungswirkung des Wasserdampfes hat auf den Temperaturverlauf praktisch keinen Einfluß – allerdings liefert sie einen erheblichen Teil der Gegenstrahlung, dabei erreicht die Gegenstrahlung einen solchen Wert, daß die Oberfläche gerade so warm wird, das die Konvektion etwa an der Tropopause endet.

    MfG

  10. Nur eine kleine Korrektur:

    CO2 sei das „Gas des Lebens“ für die meisten Lebewesen der Erde, wird gesagt. Nein, CO2 ist der wichtigste Nährstoff überhaupt für alle Lebewesen der Erde: CO2 ist die einzige C-Quelle (über Photosynthese und Nahrungskette) für das Kohlenstoffgerüst aller lebenden und toten Organischen Substanz. Und das C in der OS hat einen Anteil von rund 50%, mehr als jedes andere Element.

    Und Herr Ebel #11, auch mit Stickstoffdünger können Sie sich vergiften und auch er fördert das Wachstum von Unkraut, – und trotzdem wird er eingesetzt.

  11. #26: F.Ketterer :
    zum Ärger aller Treibhauskünstler ist die Arbeit von Beck allerdings peer-rewieved,
    na klar stört das die professionellen „Treibhauskünstler“,
    die man nun wirklich lange nicht mehr Wissenschaftler nennen kann,
    im Gegensatz zu diesem Professor:

    http://tinyurl.com/d665jcu

    der zeigt, dass CO2 auch heute noch stark schwankt,
    insbesondere folgt es der Temperatur mit Verspätung und insbesondere ist es weitgehend unabhängig von anthropogener Emission.

    Keine Theorien, sondern Fakten!

    Gruß

  12. @#11, Ebel:

    Darf ich nochmal um Beantwortung meiner einfachen in #12 klar formulierten Frage bitten? An anderer Stelle haben Sie zwischenzeitlich mehrfach kommentiert.

  13. #18: J. Ehlig sagt:
    am Sonntag, 25.08.2013, 01:01
    Die im Artikel genannten Zahlen zum CO2-Gehalt der letzten Jahrhunderte sind keineswegs gesichert. Es ist durchaus anzunehmen, daß der Anstieg nicht so gleichmäßig verlaufen ist, wie man das heute propagiert.
    Schließlich ist bekannt, daß fast alle von Wissenschaftlern akribisch durchgeführten Meßreihen bei der Bestimmung/Festlegung der historischen Werte ignoriert wurden, weil sie nicht in das gewünschte Bild paßten.
    In dem Artikel „180 Jahre atmosphärischer CO2-Gasanalyse“ schreibt Ernst-Georg Beck 2007 ………:

    ############# ####
    Lesen Sie doch mal bitte was ein Wissenschaftler zu diesem Beck papier sagen:
    http://tinyurl.com/Meijer-ReplBeck

    “In the light of the above, the whole „Discussion and Conclusion“ section is invalid, including figures 11-14.
    In summary, the paper lacks the very basic knowledge necessary to treat atmospheric CO2 concentration measurements properly”.

  14. @#19, Hans Jung:

    Genau! Vergessen Sie Ihren eigenen sinnfreien Beitrag und lesen Sie erst mal die hervorragend recherchierte Arbeit von Herrn Beck.

  15. #18: „Schließlich ist bekannt, daß fast alle von Wissenschaftlern akribisch durchgeführten Meßreihen bei der Bestimmung/Festlegung der historischen Werte ignoriert wurden, weil sie nicht in das gewünschte Bild paßten.“

    Sehr geehrter Herr Ehlig, wenn Sie zeitlich versetzte chemische CO2-Messungen durchführen und Sie erhalten innerhalb weniger Wochen Änderungen von mehr als 100 ppm, halten Sie dann die Ergebnisse für plausibel? Genau das ist bei den historischen Messreihen geschehen. Sie können Sie entsprechend die konkreten Werte in den Artikeln von Herrn Beck anschauen.

    MfG
    S.Hader

  16. @#20, Dr. Jörn Pfeifer:

    Klasse Vorschlag!

    Mit kurzen griffigen Parolen haben die Grünlinken in über 20jähriger mühsamer Kleinarbeit auch die Meinungshoheit erlangt und zu massiver Volksverdummung unter tatkräftiger Mithilfe des Spiegels und ähnlichen Käseblätter beigetragen.

  17. Sehr geehrter Herr Ebel,
    si tacuisses,……. .

    Zum Wachstum von Unkraut: ich kann mich erinnern, dass vor langen Jahren in unserem Ort an zentraler Stelle eine überdimensionierte Plakatwand aufgestellt mit Bildern von Unkräutern und dem Spruch: Schützt diese WILDKRÄUTER!!
    Ich denke, dass in Kürze wieder ähnlich Plakate auftauchen, wenn es darum geht, die Wiesenraine zu schützen als Nahrungsquelle für Bienen und als Futterpflanzen für Raupen von Schmetterlingen. Lassen Sie bitte auch die Unkräuter / Wildkräuter wachsen!! Es muss ja nicht unbedingt in Gärten sein.
    Angesichts der Maismonokulturen und der Probleme, die davon ausgehen, sollten wir Wildblumen schützen. Unsere Bienen werden es uns danken. Aber solche Probleme haben unsere Politiker ohnehin noch nicht gesehen.

    Im Übrigen darf ich Ihrem naturwissenschaftlichen Verständnis etwas nachhelfen: Vielleicht ist es für Sie neu, aber Pflanzen atmen nachts CO2 aus, allerdings weniger als sie am Tage wieder für die Photosynthese verbrauchen.
    In diesem Zusammenhang werde ich nie vergessen, dass ich mit 21 Jahren nach einer OP im Krankenhaus lag und meine Mutter mir einen wunderschönen Blumenstrauß mitbrachte.
    Am Abend stürzte Schwester Rabiata ins Zimmer, schnappte die Blumenvase und stellte sie auf den Krankenhausflur. Auf meinen Protest entgegnete sie, ihr wollt doch wohl nicht ersticken.
    Am nächsten Morgen kam Schwester Amanda wieder mit den Blumen ins Zimmer und stellte sie auf meinen Nachttisch.
    Heute kennt man diese Zusammenhänge in Krankenhäusern nicht mehr.
    Viele Grüße
    Peter

  18. In den Kommentaren beklagt man zu Recht den Mangel an naturwissenschaftlicher Bildung in der Bevölkerung. Die selben Kommentatoren glauben aber oft immer noch an den atmosphärischen Treibhauseffekt, obwohl diese Hypothese von Arrhenius bereits 1909 durch den Physiker Wood experimentell widerlegt worden ist. Wenn man gegen diesen auf Herdentrieb und Propaganda beruhenden Klimaschwachsinn wirksam vorgehen möchte, muß man ebenfalls die Werbetrommel schlagen. Ein Autosticker mit dem simplen Text: „Freispruch für das Bio-Spurengas-CO2!“ würde die meisten Herdentiere geistig nicht überfordern. Wenn solche Sticker oft zu lesen sind und die Klimaerwärmung weiterhin ausbleibt, ist die Party für die AGW-Aktivisten bald zuende.

  19. #18 Ehlig sagt: „Seit 1812 schwankte die CO2-Konzentration auf der nördlichen Halbkugel, wobei sie drei maximale Niveaus um 1825, 1857 und 1942 aufweist; letzteres zeigte mehr als 400 ppm (Teile pro Million).“

    Herr Ehlig, vergessen Sie`s. Das sind bestenfalls lokale, kurzfristige Werte, die nichts mit dem Durchschnittsgehalt zu tun haben.
    Gruß
    Hans Jung

  20. Die im Artikel genannten Zahlen zum CO2-Gehalt der letzten Jahrhunderte sind keineswegs gesichert. Es ist durchaus anzunehmen, daß der Anstieg nicht so gleichmäßig verlaufen ist, wie man das heute propagiert.
    Schließlich ist bekannt, daß fast alle von Wissenschaftlern akribisch durchgeführten Meßreihen bei der Bestimmung/Festlegung der historischen Werte ignoriert wurden, weil sie nicht in das gewünschte Bild paßten.
    In dem Artikel „180 Jahre atmosphärischer CO2-Gasanalyse“ schreibt Ernst-Georg Beck 2007 in der Zusammenfassung:
    „Mehr als 90.000 genaue chemische Analysen des CO2 der Luft lassen sich seit 1812 aufzählen. Die historischen chemischen Daten enthüllen, daß Veränderungen des CO2 den Veränderungen der Temperatur und damit des Klimas folgen, im Gegensatz zum einfachen, monotonen Trend der Zunahme von CO2, wie er in der Literatur zum Klimawechsel nach 1990 dargestellt wird. Seit 1812 schwankte die CO2-Konzentration auf der nördlichen Halbkugel, wobei sie drei maximale Niveaus um 1825, 1857 und 1942 aufweist; letzteres zeigte mehr als 400 ppm (Teile pro Million).“

  21. #5 Uwe Faulenbach sagt: „Das sind vom Gesamtanteil der Atmosphäre rund 1/100000 !!!“

    Aber 100% Anteil am Anstieg.
    Gruß
    Hans Jung

  22. #14 Uwe Faulenbach sagt: „Was mich bei der ganze CO2-Diskussion stört, ist das Herumhacken auf dem geradezu winzigen Anteil der CO2-Produktion, welche vom Menschen verursacht wird.“

    Herr Faulenbach,
    haben Sie noch nicht mitbekommen, daß es nicht um den menschlichen Anteil der „Produktion“, sondern des Anstiegs geht?
    Gruß
    Hans Jung

  23. Zu: #11: Ebel

    Ach was, Herr Ebel ist eben ein professionell geschulter Dialektiker sowohl in politischen wie naturwissenschaftlichen Belangen.
    Er ist halt ein Tausendsassa. Leider stimmt, was CO2 angeht, seine „dialektische“ Theorie vorn und hinten nicht.

  24. Zu: #6: Alfred Schlohr und #10: Alfred Schlohr:
    Bevor man über den CO2-Erderwärmungs-Weltuntergang mittels schulmedizischer Propaganda debatiert, sollte man sich fragen, ob schulmedizinische Vergleiche passend sind – zumal, wenn man nicht die wahren Ursachen einer sogenannter Virusgrippe kennt. Was schulmedizinische „Beweise“ (die sich fast ausschließlich auf Statistiken stützen) wert sind, wurde oft genug am treffend Beispiel »Rückgang der Population der Störche und Geburtenrückgang« aufgezeigt. Beispiele der Vögelgrippe-Propaganda zeigen das ebenfalls sehr eindrucksvoll auf.

    Was mich bei der ganze CO2-Diskussion stört, ist das Herumhacken auf dem geradezu winzigen Anteil der CO2-Produktion, welche vom Menschen verursacht wird. Es wird ja noch nicht einmal hinterfragt, ob bei diesem geringen Anteil den die Menschen verursachen, der CO2-Anstieg überhaupt vom Menschen verursacht sein kann.

    Welchen Einfluß der Wasserdampf hingegen hat, wird nicht einmal angesprochen. Auch der Einfluß der Sonne am Klimageschehen kommt mir zu kurz.
    Siehe auch „Klimaänderungen der Vergangenheit“ http://tinyurl.com/3bv673

    Zu: #11: Ebel
    „Es wird also die genwärtige Konzentraion gebraucht – aber eine Erhöhung ist insgesamt schädlich.“

    Das ist auch wieder so eine Behauptung, die durch nichts bewiesen ist. Nur nachgeplapperte Scheißhaus-Propaganda!

    Im Ordovizium bis Silur lag der CO2-Gehalt der Luft bei 4200 – 4500ppm – also über 10-Mal höher als heute. Doch die Erdtemperatur nur 2 – 3° über dem heutigen Niveau. Siehe: http://tinyurl.com/m42j6ro

    Im Karbon lag der CO2-Gehalt der Luft sogar doppel so hoch als heute – die Erdtemperatur aber lag mit 14°C auf dem Niveau von heute. Siehe: http://tinyurl.com/lhyjn2l

    Inzwischen sollten doch jede Menschen, welche sich einen winzigen Anteil kritschen Denkens bewahrt haben, bemerkt haben, daß man mit ernsthaften Diskussionen und Beweisen die CO2-Erderwärmungs-Weltuntergangas-Propheten und deren Anbeter nicht von ihrem Fanatismus abzubringen kann – und bezahlte Lügner in den sogenannten Wissenschaften schon gar nicht.

    Das Einzige, was heute noch helfen könnte: Den CO2-Weltuntergangs-Verteter ihre Dummheit und Lächerlichkeit offen zu legen – und sie übel bloßstellen. Und sie als „bezahlte Lügner“ bzw. als einfältige geistige Invaliden bezeichnen.

    Siehe auch:
    Bachmann, Hartmut: Die Lüge der Klimakatastrophe; Frieling 2010, ISBN 978-3-8280-2908-8
    Seifert, Joachim: Das Ende der globalen Erwärmung; Pro Business 2010; ISBN 978-3-86805-604-4

  25. @#11, Ebel:

    Sie sind doch so ein gescheiter Treibhausspezialist. Co2 an sich ist ja unbestritten nur gering ‚erwärmend‘. Das Entscheidende beim Treibhaus ist doch die (bisher nicht belegte sondern eher widerlegte) Wasserdampfverstärkung in Folge der zunächst geringen Erwärmung durch Co2. Nach dem AGW-Treibhausmodell ist es also der Wasserdampf, der zu der sich dann immer weiter selbst verstärkenden Klimakatastrophe führen soll, analog einer Resonanz.

    Da es nachweislich in der jüngeren Klimahistorie seit der letzten Eiszeit warme ja sogar wärmere (!) Zeiten als heute gab, wieso kam es in diesen Warmzeiten zu keiner Klimakatastrophe? Irgendein Mechanismus hat doch in diesem Zeiten offensichtlich entgegen dem Katastrophentrend kühlend gewirkt. Haben Sie da eine Idee und können mir weiterhelfen?

    @ Admin: Wieso darf eigentlich Frau/Herr Ebel hier permanent mit halbem Namen posten, während andere in gleicher Situation angemahnt werden?

  26. #7: Peter Schmitz sagt am Freitag, 23.08.2013, 16:52
    „bis auf wenige Kleinigkeiten ist das ein ausgezeichneter Artikel.“

    Schon Paracelsus ( http://tinyurl.com/GiftPar ) hat festgestellt:
    „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei“

    Ohne CO2 hätten wir auch keinen Treibhauseffekt.

    Die zwei Seiten sind sehr schön bei der Hyposensibilisierung ( http://tinyurl.com/Hyposen ) zu sehen. Manche reagieren auf Stoffe sehr allergisch. Durch Spritzen kleiner Dosen des Allergens wird die Reaktion sehr abgemindert.

    Was hat das mit dem CO2 zu tun? Es zeigt, daß CO2 weder gut noch böse ist, es kommt immer auf die Konzentration an.

    Zu niedrige Konzentrationen verhindern sowohl den Treibhauseffekt als auch Pflanzenwachstum. Sehr hohe Konzentrationen wirken tödlich und werden als Konservierungsstoff eingesetzt.

    Beim Treibhauseffekt erhöht eine höhere Konzentration die Durchschnittstemperaturen (die Wirkung einer Konzentrationsverminderung braucht nicht betrachtet zu werden). Aber an die gegenwärtigen Temperaturen ist die gegnwärtige Tier- und Pflanzenwelt angepaßt. Daß bei höheren Konzentrationen manche Pflanzen stärker wachsen, kann sowohl stören als auch nutzen. Bei Nutzpflanzen wird es nutzen, wenn auch die anderen Komponenten (Wasser, Nährstoffe usw.) stimmen, bei Unkraut ist ein stärkerer Wuchs nicht gewünscht.

    Es wird also die genwärtige Konzentraion gebraucht – aber eine Erhöhung ist insgesamt schädlich.

    MfG

  27. #9: … und solche von nichts Ahnung habende Studenten habe ich dann in der Vorlesung sitzen – und schüttele bzgl. des geringen naturwissenschaftlichen Niveaus und der schulischen Indoktrination nur noch den Kopf ….

  28. Alles, was im Artikel steht, sollte eigentlich den Kindern in unseren Schulen vermittelt werden. Leider sind Naturwissenschaften unwichtige Nebenfächer, die man teilweise auch abwählen kann. Der junge Mensch verlässt dann mit einem super ABI-Zeugnis das Gymnasium, hat aber keine Ahnung davon, wie die Welt und das Leben funktionieren. „Werd ich halt Politiker!“ Die Ahnungslosen haben in unserem Land das Sagen.

  29. #3: Andreas Kapitzke , „dramatiasch“ ist die passende Bezeichnung für die Größenordnung diese positiven Effektes der im krassen Gegensatz zu einem nicht massbaren atmosphärischen Treibhauseffekt von CO2 steht, der nun wirklich gänzlich zu Unrecht „dramatisiert“ wird!

    mfG

  30. Liebe CO2 – Freunde,
    bis auf wenige Kleinigkeiten ist das ein ausgezeichneter Artikel.
    Das wäre die richtige Lektüre für Politiker, die sich immer als Umweltfachleute bezeichnen.
    Im Übrigen möchte ich noch darauf hinweisen, dass der meiste Sauerstoff (mehr als 50 %) im Meer durch Photosynthese treibende Algen produziert wird.
    Vielleicht überlegen die Politiker einmal, wenn sie Ihre alljährlichen Meereskonferenzen abhalten, wie sie die riesigen Inseln aus Plastikabfällen aus dem Meer entfernen, bevor hier irreparable Schäden entstehen.

    Viele Grüße
    Peter

    Sehr geehrter Herr Frey, vielen Dank für die Auswahl dieses Artikels !!!

  31. #4, na ja: Vor gut 15 Jahren hatte ich mal eine echte Virusgrippe. Ich lag 3 Wochen mit hämmernden Kopfschmerzen im Bett (war nur durch Paracetamol/Codein aushaltbar) und insgesamt erst nach 5 Wochen wieder arbeitsfähig. Das will ich NIE WIEDER erleben. Seit dieser Zeit gehen meine Familie und ich regelmäßig zur Grippeschutzimpfung. Klar, dahinter steckt wie bei der CO2-Lüge sehr viel Geld, aber wenigstens kann ich auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Ich kenne sehr wohl den Unterschied zwischen einer Virusgrippe und einem grippalen Infekt, und ich weiß auch, dass eine Grippeschutzimpfung keine 100%-ige Garantie ist. Zumindest hatte ich seit dieser Zeit keine echte Grippe mehr. Zugegeben, die Sache mit der Schweinegrippe war etwas sehr suspekt. Aber so langsam wird ja wieder das Thema „Vogelgrippe“ durch die Medien gepeitscht.

  32. Und doch stimmt der Vergeich mit den „1000$“ und den „40 Cent“ nicht ganz. Denn von den „40 Cent“ entfallen als CO2-Quelle 95% bis 98% auf die Natur.
    Also nur rund „0,8 bis 2 Cent“ trägt der Mensch heute zum Gesamtbetrag bei“
    Das sind vom Gesamtanteil der Atmosphäre rund 1/100000 !!!

  33. Bzgl. der Einleitung möchte ich nur anmerken, dass auch das Impfen und Infektionstheorie eine Glaubensfrage ist, ähnlich wie es sich bei der menschengemachten, angeblichen Klimaerwärmung verhält. Auch hier geht es um sehr viel Geld, Gegner dieser niemals bewiesenen Hypothese werden bekämpft, als Spinner und unverantwortlich abgestempelt, und viele glauben einfach ungeprüft daran, da durch Medien und schulmedizin immer wiederholt. Auch Zwangsmaßnahmen wie eine Maserm-Pflichtimpfung werden in Erwägungngezogen, wenn der Proteste zu laut wird…
    Absolute Parallele zum Klimawahn und in diesem Artikel leider ebenso ungeprüft und unkritisiert übernommen.

  34. „In Treibhäusern künstlich mit CO2 angereicherte Luft verbessert das Pflanzenwachstum dramatisch….“

    Ahja, ist es schon etwas Negatives, wenn durch CO² Erhöhung die Erträge steigen?

    Ein Drama ist etwas Negatives oder ein Ereignis mit negativem Ausgang. Im Zusammenhang mit Ertragssteigerungen ist der Begriff völlig fehl am Platze. Alöso, liebe Redaktion, korrektes Deutsch nicht nur in Grammatik und Orthographie sondern aich im Wortsinne!

    Andreas Kapitzke

  35. „exhaust“ ist beim Auto der Auspuff;-)
    Hier wurde wohl weniger die „Erschöpfung“ der Menschen gemeint, als deren „Abgase“. Eventuell mit „Ausamtenprodukte/Ausatemgase“ zu übersetzten….

  36. Sehr schöner und auf den Punkt gebrachter Artikel! Danke, für die Übersetzung, Hr. Frey.
    Jetzt kann sich jeder mal fragen, wie hoch wohl der CO2 Anteil zu Zeiten der Dinosaurier war. Und ob mit dieser Zeit der Dinosaurer nicht schon der Höhepunkt des Wachstums auf unserer Erde erreicht worden ist. Zu Zeit der Dinosauriers gab es ja noch keine menschliche Industrie, somit musste ja das CO2 aus einer anderen Quelle stammen. Stichwort..Abkühlungsphase unserer Erde. Durch das Abkühlen der heißen Erde wurde sehr viel CO2 in die physikalische „Rotations-Atmosphäre“ entlassen. Die Evolution hat in einen langen Prozess, erst Schwämme, Algen und Pflanzen zum Abbau dieser CO2 Konzentration hervorgebracht. Diese Pflanzen, Algen und Schwämme haben bis heute ganze Arbeit beim Abbau des CO2 in der Atmosphäre geleistet. Wenn es anders ausdrücken will, kann man sagen, dass die Pflanzen ihre CO2-Nahrung ganz schön reduziert haben, in den letzten 100 Millionen von Jahren.

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