Berliner AfD Kandidatin Beatrix von Storch fordert: Das EEG muss weg!

Frank Schäffler, FdP MdB und wieder an aussichtsreicher Position in NRW gesetzt, schrieb vor einigen Tagen im Blog „Eigentümlich frei“:

Die Strompreise schwingen sich in immer neue Höhen und nun auch zum Wahlkampfthema auf. Doch mehr als 80 Prozent der Deutschen unterstützen weiterhin die Energiewende. Ich nehme an, dass mindestens ebenso viele Deutsche über die gestiegenen Stromkosten maulen. Diese Selbstwidersprüchlichkeit verdient offene Worte: Wegen der Energiewende wurden die Kernkraftwerke als günstigste Stromerzeugungsart abgeschaltet und die Gasverstromung verteuert. Wer die Energiewende befürwortet, darf sich über steigende Strompreise nicht wundern oder gar ärgern. In aller Deutlichkeit muss auch gesagt werden, dass sich an den Strompreisen nichts ändern würde, wenn es keine Ausnahmen bei den Netzentgelten gäbe: Die – inzwischen verkleinerten – Ausnahmebereiche bei der Belastung von Großabnehmern und Golfplätzen mit Netzentgelten haben keinen maßgeblichen Einfluss auf die Stromkosten. Das Problem steigender Stromkosten lässt sich nicht durch eine gleichmäßigere Verteilung der Kosten zwischen Privatabnehmern und Industrie lösen.

Grundsätzlichere Lösungen müssen her. Die Kosten können nicht länger sinnvoll gedeckelt und nicht besser umverteilt werden, sondern das EEG muss komplett abgeschafft werden. Diese Forderung habe ich bereits an anderer Stelle erhoben. Es darf keinen Vorrang für „erneuerbare Energien“ mehr geben. Die Vorrangpolitik muss weg!

Dazu bedarf es natürlich in allererster Linie eines Abschwörens von der Ideologie der menschengemachten Klimaerwärmung. Dass wir es hier mit einer Ideologie zu tun haben, zeigt sich an dem Skandal um die vom Umweltbundesamt herausgegebene Broschüre. Das Ziel einer Stabilisierung des Klimas – ein ähnlich größenwahnsinniges Projekt wie die Stabilisierung des Euro – muss aufgegeben werden. Es ist Ausdruck einer Anmaßung von Wissen, Kohlendioxid-Reduktionsziele in einem 50-Jahresplan vorzugeben. Bis 2050 soll der Ausstoß um 80 bis 95 Prozent reduziert werden. Das ist ein planwirtschaftlicher Anspruch auf Gestaltung der Umwelt, den zu erheben selbst das Politbüro Sowjetrusslands zu bescheiden war. Dabei sind die Fakten des Klimawandels längst erschüttert: Die Kohlendioxidkonzentration steigt, indes zeigen Daten der NASA keinen Anstieg der Welttemperatur in den letzten 15 Jahren. Die Klimapolitik bedarf einer Neuevaluation.

Und nun zieht Frau v. Storch mit einem sehr engagierten Video nach

Video Beatrix von Storch zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Unsere Meinung:

Frau von Storch spricht das Offensichtliche  klar an und fordert – wie Frank Schäffler- das Selbstverständliche:

Schafft die Ursache all dieser völlig sinn- und nutzlosen Kosten ab. Schafft das EEG ersatzlos ab.

Und sie kandidiert für die Alternative für Deutschland (AfD), der das Internet- Wahlbarometer „Wahl-O-Meter“ immerhin einen Stimmenanteil von gut 10 % bescheinigt. Ganz im Gegensatz zu Forsa´s Manfred Güllner, der die Partei bei gut 3% sieht, aber seinen eigenen Zahlen nicht ganz traut, wie er im Interview gestand.

Niemand sollte beim kritischen Ansehen des Videos daran Anstoß nehmen, dass Frau v. Storch beim Vergleich der Energiemenge, die ein Kraftwerk von der Größe von Brokdorf mit einem Offshore „Windpark“ von rechnerisch gleicher Kapazität, die Zahlen etwas verrutscht sind. Dieser Fehler(1), ändert an den vielen richtigen Einzelaussagen und dem Fazit überhaupt nichts.

Die Redaktion

(1) Nach unserer Überschlags-Berechnung müssten bei einem ein Offshore-Windpark mit Windrädern der Baltic 1 Klasse rechnerisch gleicher Kapazität wie ein Kraftwerk mit der Leistung von Brokdorf, ca. 1400 Windräder der 2,3 MW Klasse aufgestellt werden. Diese würden ca, 13 Mrd € kosten und eine Fläche von knapp 500 km2 bedecken.