Das Märchen vom „grünen Jobwunder“

Arbeitslos durch "green jobs" Bild Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

„Bonn (dpa) – Das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit hat Hoffnungen gedämpft, dass durch einen ökologischen Umbau der deutschen Volkswirtschaft viele neue Arbeitsplätze entstehen könnten. Projektleiter Nico Pestel sagte in Bonn, die Auswirkungen des angestrebten grünen Wirtschaftswandels auf den Arbeitsmarkt ließen sich wissenschaftlich noch gar nicht seriös beurteilen. (…) ‚Ich halte die Euphorie, wie sie von interessierter Seite an den Tag gelegt wird, für deutlich überzogen’, sagte Pestel. Er glaube nicht, dass ein ökologischer Wirtschaftsumbau auf absehbare Zeit für ein Beschäftigungswunder sorgen werde.“


Lesen Sie hier die ganze Meldung in "Die Welt"

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article119172521/Studie-daempft-Hoffnung-auf-mehr-Jobs.html
Zu diesem Thema zwei Artikel von Wundergläubigen…
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/oeko-industrie-umweltschutz-schafft-jobs-wie-nie-1.493337
http://fazjob.net/ratgeber-und-service/beruf-und-chance/ingenieure/121234_Das-gruene-Jobwunder.html
…und ein Artikel von Autoren, die eher nicht an Wunder glauben…
http://www.welt.de/wirtschaft/article13049402/Das-gruene-Jobwunder-ist-nur-ein-Maerchen.html
…sowie der neueste Wunderjob-Alarm, frisch aus der Klimaretter-Szene:
http://www.klimaretter.info/wirtschaft/nachricht/14371-bard-entlaesst-120-mitarbeiter

Übernommen von Wolfgang Röhl auf Achgut

Redaktion: EIKE hat schon des öfteren darüber berichtet, dass "grüne Jobs" weil hochsubventioniert und damit Werte- vernichtend, Werte schaffende Jobs in der Realwirtschaft zerstören. Z.b. zeigte dies die Calzada Studie hier und hier

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5 Kommentare

  1. Die Grünen reden ja gerne vom Green New Deal.

    Wenn mann sich aber etwas mit Wirtschaft und Wirtschaftsgeschichte beschäftigt, lernt man Folgendes:

    1. Der New Deal hat die amerikanische Wirtschaft nicht von der Great Depression errettet. Im Gegenteil: Er hat aus einer mittelmäßigen Rezession erst eine große Depression gemacht. Henry Morgenthau (Finanzminister unter Roosevelt) hat selbst gesagt: „I say after eight years of this Administration we have just as much unemployment as when we startet…. An an enormous debt to boot!“ („Ich sage, nach acht Jahren dieser Regierung haben wir immer noch genau soviel Arbeitslosigkeit wie zu Anfang…. Und enorme Schulden obendrauf!“) (Zitiert nach „The Politically Incorrect Guide to the Great Depression and the New Deal“ von Robert P. Murhpy, Ph.D.)

    2. Der New Deal war nichts anderes, als das, was ein gewisser Herr Mussolini in Italien Faschismus und ein gewisser Herr Hitler in Deutschland Nationalsozialismus genannt haben. Hitler selbst war ein so großer Fan von Roosevelt (vor dem Krieg), daß er bei der amerikanischen Botschaft um signierte Ausgaben von dessen Büchern angefragt hat.

    Es entspricht also vollkommen der Faktenlage, wenn die grüne Politik Ökofaschismus genannt wird.

    (-> Mises Institute: The Economics of Fascism [Video]: http://tinyurl.com/EconomicsOfFascism)

  2. Von der Politik verdrehen, verschweigen und lügen lernen bedeutet nicht siegen lernen. Das gilt erst recht, wenn die Politik(er) dafür bespendert werden.

  3. „die Auswirkungen des angestrebten grünen Wirtschaftswandels auf den Arbeitsmarkt ließen sich wissenschaftlich noch gar nicht seriös beurteilen“

    Selbstverständlich kann jeder studierte Ökonom die Auswirkungen von Dauersubventionierung marktunfähiger Produkte und Produktionsweisen seriös beurteilen. Die Frage ist nur, ob er es will bzw. entsprechend dem Willen seiner Auftraggeber darf …

  4. „‚Ich halte die Euphorie, wie sie von interessierter Seite an den Tag gelegt wird, für deutlich überzogen’, sagte Pestel.“

    „Deutlich überzogen“. Soso…

    Das ist die Untertreibung des Monats

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