Nur Fracking kann in Groß Britannien die Energielücke schließen

Struan Stevenson
Die Schiefer-Revolution hat die Windindustrie beschämt, hat sie ihr doch gezeigt, wie man Kohlenstoffemissionen wirklich reduzieren kann. Wir haben hier für viele Jahrzehnte viele Reserven billigen Gases … aber nur, wenn wir den Grünen und ihren Unterstützern zurufen: „Fracken!“


Der Energie-Regulierer OFGEM hat gewarnt, dass die Erzeugungskapazität von 14% zusätzlicher Energie bis zum Jahr 2015 auf hauchdünne 2% sinken wird, wenn wir damit fortfahren, unsere Kohlekraftwerke zu schließen, um die CO2-Emissionsziele der EU zu erfüllen. Mit diesen 2% würde UK auf Messer’s Schneide stehen. Jede Zunahme des Energieverbrauchs während einer starken Kältewelle würde das Land in Blackouts stürzen.

Der Grund für diese katastrophale Energieknappheit ist unschwer zu erkennen: Keine neuen Kernkraftwerke werden gebaut infolge der hohen Kosten der Kernkraft sowie hysterischer Opposition von Grünen und ihren Jüngern, die glauben, dass der nächste Tsunami à la Fukushima UK treffen wird.

Stattdessen wird unser Land mit gigantischen Stahl- und Beton-Windturbinen verschandelt. Bereits 5000 davon wurden im ganzen UK errichtet zu Kosten von 7 Milliarden Pfund, also genauso teuer wie ein neues Kernkraftwerk modernster Bauart – wobei der einzige Unterschied darin besteht, dass Wind unzuverlässig und unterbrochen 15 bis 20 Jahre lang kleine Mengen Energie erzeugt, während ein Kernkraftwerk neuer Bauart zu 90% effizient arbeiten wird und zuverlässig Tag für Tag 80 bis 90 Jahre lang Energie erzeugt..

Wenn wir daran gehen wollen, die heraufdämmernde Energiekrise zu bekämpfen, müssen wir daran gehen, unsere massiven Vorräte von Schiefergas auszubeuten. Das würde uns auch helfen, unsere Abhängigkeit von teurem Importgas zu reduzieren. Mit den geschätzten 200 Trillionen Kubikfuß Schiefergas, die allein in Lancashire gefunden worden waren und die ausreichen, UK 65 Jahre lang mit Energie zu versorgen, können wir auf den größten Energiefund seit Entdeckung des Nordseeöls in den sechziger Jahren schauen. Aber es ist typisch für die hitzige Natur der Debatte um die Klimaänderung in UK, dass dieser gewaltige Fund entweder komplett ignoriert oder nachhaltig als antigrün verunglimpft worden ist.

Schiefergas emittiert nur etwa halb so viel CO2 wie die Verbrennung von Kohle. Daher ist es den USA auch gelungen, ihre CO2-Emissionen während der letzten 5 Jahre um 450 Tonnen zu reduzieren. Die Pro-Kopf-Kohlenstoffemissionen liegen jetzt unter dem Niveau von 1963, und die Gaspreise, inzwischen fast auf Ramsch-Niveau, beflügeln die US-Wirtschaft, schaffen Arbeitsplätze und lassen Wohlstand wachsen. Hierzulande, wo riesige Subventionen für Windturbinen direkt an den Verbraucher weitergereicht werden, sind die Strom- und Gasrechnungen inzwischen um mehr als 1450 Pfund pro Jahr gestiegen, was fast eine Million schottischer Haushalte in die Energiearmut getrieben hat. Geschäftsleben und Industrie taumeln unter rasant steigenden Energiepreisen, die Arbeitsplätze vernichten.

In UK wurden mittlerweile viele Gebiete gefunden, die über große potentielle Schiefergas-Reserven verfügen. Kürzlich begann eine Erkundungsbohrung an einer Stelle in West Sussex, und schon hat sich ein großes Lager mit Protestierern in der Nähe gebildet, das viel mehr Ungemach verursacht als die Bohranlage. Interesse wurde auch an Schieferfeldern nahe Falkirk bekundet. Der British Geological Service weist darauf hin, dass die Offshore-Reserven von Schiefergas in UK fünf bis 10 mal so reichhaltig sind wie an Land, vielleicht über tausend Billionen Kubikfuß. Dies würde UK in die Top 20 der Länder mit Schiefergasvorkommen weltweit katapultieren.

Zum hydraulischen Brechen, oder Fracking, muss man Zehntausende Liter Wasser, gemischt mit Salz, Seife und Zitronensäure, unter hohem Druck in tiefe Bohrlöcher pressen. Diese Mixtur lässt die Felsen aufbrechen, und das darin gefangene Gas kann entweichen. Es ist dieser Prozess, der die Hysterie unter den Grünen ausgelöst hat, die sich dem Beenden der Schiefergas-Extraktion bereits vor deren Beginn verschrieben haben. Ihr ‚Fracking-Nein!-Waggon’ rollt jetzt durch unsere Landschaft. Es ist unglaublich, aber sie argumentieren, dass Schiefergas-Bohrtürme unsere Landschaft zerstören, während sie im gleichen Atemzug die Konstruktion tausender riesiger Windturbinen, Betonsockel, Überlandleitungen, Zugangswege und Steinbrüche in einigen unserer schönsten und unberührtesten Landschaften befürworten.

Die Umweltorganisation WWF Schottland sagte, dass sie sich Sorgen mache um die Kontamination von Wasser durch die Fracking-Flüssigkeiten und über Gas, das in die Wasservorräte entweicht mit dem Risiko von Explosionen. Aber Bohrlöcher für Schiefergas werden allgemein bis in eine Tiefe von 2000 Metern oder mehr getrieben, Tausende Meter unter dem Grundwasser. Das Risiko der Wasser-Kontamination ist vernachlässigbar.

Genauso haben die Gegner von Schiefergas auf Berichte in den Nachrichten verwiesen, denen zufolge Methan in der Wasserversorgung enthalten war, so dass in einigen Fällen in Amerika die Menschen in der Lage waren, das Wasser aus Wasserhähnen in ihren Badezimmern anzuzünden. Allerdings wurde dieses Phänomen zum ersten Mal schon im Jahr 1932 beobachtet, Jahrzehnte bevor man an Schiefergas gedacht hatte. Es ist ein natürliches Ereignis in bestimmten Gebieten der USA, wo Methan den  Fels durchdrungen und das Grundwasser erreicht hat. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Fracking zu tun.

Kritiker behaupten auch, dass Fracking Erdbeben ausgelöst hat, und zwar bei einer Erkundungsbohrung nahe Blackpool im Jahr 2011. Aber Schiefergas-Produzenten in Amerika wie Royal Dutch Shell behaupten zu wissen, wie sie diese Risiken kontrollieren können. Sie sagen, solange das Bohrgestänge sorgfältig mit Stahl und Beton ummantelt ist, ist das Risiko vernachlässigbar.

Link: http://www.thegwpf.org/struan-stevenson-fracking-plug-britains-power-gap/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung des Übersetzers: Ähnlichkeiten mit den Verhältnissen bei uns in D sind natürlich rein zufällig! Nur dass man in UK diesbezüglich wohl schon etwas weiter ist.

C. F.

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19 Kommentar(e)

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1

Hallo Herr Hartmann,,

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Sie wollen mir unbedingt beweisen, dass ich im Unrecht bin!
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Kann man so nicht sagen, da Sie ja das eine und das andere Argumentierten sind Sie auf jeden Fall gleichzeitig im Recht und im Unrecht, je nachdem wie es in 50 Jahren tatsächlich aussieht 😉

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besorgen uns mit Hilfe des Brown'schen Fluxkompensators ganz billiges Erdöl aus der Vergangenheit;)
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Klappt ja doch noch mit dem Humor 😉

Mittlerer weile habe ich auch 'gesehen' was Sie beruflich machen, ganz ohne Glaskugel 😉
Und ich dachte erst, das wäre ein Geheimnis.

2
Bernd Hartmann

#17 Ach Herr Stiller!
Sie wollen mir unbedingt beweisen, dass ich im Unrecht bin! Na schön dann bin ich's gern, schon deshalb, daass ich Sie beruhige! Wer man auch sein möge, man muss ja auch nicht immer alles verstehen (wollen!)! An besten machen wir uns alle 'mal keine Gedanken mehr (' s ist eh bloße Energieverschwendung!) und besorgen uns mit Hilfe des Brown'schen Fluxkompensators ganz billiges Erdöl aus der Vergangenheit;)
MfG
B. Hartmann

3

Hallo Herr Hartmann,

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.... bisher immer erwies, dass an die Stelle jeglicher angeblich versiegter natürlicher Rohstoffe schon immer andere Alternativen traten. So wird an die Stelle von Erdöl schon irgendwann etwas Alternatives treten, auch wenn es nicht unbedingt billiger als Erdöl sein muss.
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Jetzt bin ich gänzlich irritiert. Hatten Sie nicht in #11 behauptet, das es keine Alternative für Erdöl geben wird, bevor dieses alle ist: "Es wird auch in der Zeit,in der das Erdöl alle werden wird, nichts Alternatives oder gar Billigeres dafür auftauchen(Erdöl vor allem als Chemierohstoff). "

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So wird an die Stelle von Erdöl schon irgendwann etwas Alternatives treten, auch wenn es nicht unbedingt billiger als Erdöl sein muss.
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Nun, in einem (ideologie)Freien Markt, warum sollte dort jemand etwas teureres dem Billigen vorziehen?
Klar könnte morgen jemand kommen und Erdöl verbieten wollen, mit der Begründung es könnte dazu genutzt werden anderen Verbrennungen zuzufügen. Dann müssen andere das teuerer kaufen.
Und natürlich könnte jemand daherkommen und mit Subvention dafür sorgen, das es
Leute gibt die von Ölheizung auf Wärmepumpe oder Solarthermie umsteigen, natürlich gibt es das alles in einer Ideologisch, irrationalen Welt. Das ist aber nicht MEINE Welt. Für mich muss es handfeste Gründe geben, die Wissenschaftlich belegt sind.

Viele Grüße

4
Bernd Hartmann

#15 Sehr geehrter Herr Stiller,
na ja, falls Sie alles humorvoll meinten, dann will ich so oder so nichts gesagt haben.
Eben weil ich mich nicht als Hellseher sehe, muss ich doch sagen, dass es sich in der Menschheitsgeschichte bisher immer erwies, dass an die Stelle jeglicher angeblich versiegter natürlicher Rohstoffe schon immer andere Alternativen traten. So wird an die Stelle von Erdöl schon irgendwann etwas Alternatives treten, auch wenn es nicht unbedingt billiger als Erdöl sein muss. Ich weiß auch nicht, was da wirklich eine echte Alternative in Frage käme(Bspw. könnte das zur Herstellung von Benzin Braunkohle sein, wie schon 'mal zu Adolfs Zeiten, wovon, wie ich ziemlich genau weiß, z.B. im Osten unseres Landes noch so einige Milliarden "Tönnchen" unter der Erde liegen).
MfG
B. Hartmann

5

Hallo Herr Hartmnn,

ich war gestern einfach den ganzen Tag unterwegs und habe mich deshalb nicht melden können.

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.. auf mich verbal- agressiv einschlagen zu müssen. Warum mir ganz persönlich gegenüber in dieser Heftigkeit, bleibt mir ein Rätsel!
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Entschuldigung, ich meinte meine Kommentare eher humorvoll, vielleicht mit etwas Sarkasmus 😉

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Humor kann ich darin keinesfalss sehen! Selbigen zu zeigen, hatte ich damit auch nicht vor!
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Schade eigentlich.

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ich hatte nicht vermutet, dass meine winzige hier geäüßerte Ansicht bspw. über Alternativen zum Erdöl als "hellseherisch" angesehen werden könnten und auch eine starke Reizung Ihrerseits verursachte!
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Starke Reizung ist vielleicht übertrieben, aber eine einfache Behauptung das es keine Alternativen zum Erdöl gäbe, insbesondere ohne eine Begründung Ihrerseits, konnte ich aber auch nicht einfach unkommentiert lasen, da es ja auch heute schon Alternativen gibt. Weitere Alternativen wird es auch in Zukunft geben. Ich sehe jedenfalls keinen Grund warum das nicht so sein sollte. Sagen Sie es mir?

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Mir war bisher auch nicht bekannt, dass Überheblichkeit unabdinglicher Bestandteil des Rechtsanwalsberufes sein soll.
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Nein, kein unabdinglicher, aber in meine Augen oft zu beobachtender Bestandteil bei Rechtsanwälten 😉 Ich hatte in Letzter zeit Beruflich viel mit Rechtsanwälten zu tun, deshalb vielleicht meine Einstellung dazu.
Welchen Beruf Sie ausüben, darüber kann ich nur Spekulieren. Aus Ihrem Kommentar konnte ich vieles herauslesen, z.B. könnten Sie wegen den 'Rohstoffragen' Bergbauunternehmer sein, oder weil sie die Chemie angesprochen haben auch Chemiker. Da die Überheblichkeit aber unmittelbar in Klammern mit Ihrem Beruf stand, fand ich RA auch eine Möglichkeit für Ihren Beruf, das fand ich einfach komisch. Und Hellseher deshalb, weil Sie zwar behaupteten, es würde keine Alternative für Erdöl geben, bevor selbiges all ist, ein Begründung dafür haben Sie aber leider (noch) nicht gegeben und ist möglicherweise (nur?) in Ihrem Beruf zu finden.

Viele Grüße

6
Bernd Hartmann

#12 Sehr geehrte(r) Frau(Herr) Stiller,
vielleicht ist es auch ganz gut so, dass Sie auf meine letzte Wortmeldung nicht(oder noch nicht) reagiert haben!? Wirklich, mich hat sehr befremdet, dass Sie ähnlich mit Kanonen auf Spatzen schießend, meinten, auf mich verbal- agressiv einschlagen zu müssen. Warum mir ganz persönlich gegenüber in dieser Heftigkeit, bleibt mir ein Rätsel! So habe ich in #12 jedoch vollkomen überlesen, dass Sie da doch tatsächlich den Fluxkompensator erwähnten. Im ersten Moment dachte ich mir, da war doch was, ehe ich dann wirklich verstand, was Sie damit meinten-nämlich den von einem gewissen Dr. Emmet Brown erfundenen, konstruierten und gebauten für Zeitreisen bestens geeigneten Flugapparat (Welcher mir aus meinen Lieblingsfamilienfilm für verregnete Sonntage hinreichend gut bekannt ist- eine parodistische Science-Fiction-Trilogie mit Michaeal J. Fox in der Hauptrolle namens "Zurück in die Zukunft".). Da wurde mir dann auch klar, dass ich 'mal wieder Opfer meiner selbst wurde, indem ich meiner Eigenart folgend, zu Vieles, zu oft allzu Ernst nahm! Bitte verzeihen Sie mir nochmals! Am liebsten wollte ich nichts und schon gar nichts Kritisches Ihnen gegenüber bemerkt haben!
Mit freundlichem Gruß!
B. Hartmann

7
Bernd Hartmann

#12 Hallo, Herr Stiller,
ich hatte nicht vermutet, dass meine winzige hier geäüßerte Ansicht bspw. über Alternativen zum Erdöl als "hellseherisch" angesehen werden könnten und auch eine starke Reizung Ihrerseits verursachte!

"Sind Sie Rechtsanwalt, oder warum ist Überheblichkeit teil Ihres Berufes? Über diesen Satz musste ich wirklich schmunzeln, wenigstens haben Sie Humor." Humor kann ich darin keinesfalss sehen! Selbigen zu zeigen, hatte ich damit auch nicht vor! Offensichtlich haben Sie mir ganz vorsätzlich das Wort im Munde herumgedreht oder haben Sie allen Ernstes schmunzeln müssen?
Nein, natürlich nicht! Sie haben sich irgendwie angegriffen gefühlt!(Natürlich muss man da i.d.R. alles andere als schmunzeln.) Auch wissen Sie ganz genau, dass Überheblichkeit nicht mit einem Beruf grundsätzlich etwas zu tun hat! Mir war bisher auch nicht bekannt, dass Überheblichkeit unabdinglicher Bestandteil des Rechtsanwalsberufes sein soll. Ich hatte mit meiner Bemerkung hinsichtlich meines "Berufes" gemeint, die Richtigkeit meiner Aussage bekräftigen zu müssen. Das ist Unsinn, natürlich kein Argument und war so auch richtig falsch! Verzeihen Sie mir bitte, ich wollte Sie wirklich nicht persönlich angreifen! Mir liegt etwas Derartiges einfach fern! Ich wollte lediglich etwas klarstellen! Ich muss konstatieren, dass mein Klarstellungsversuch ganz offensichtlich wie eine persönliche Beleidigung bei Ihnen ankam. Keine Absicht! Pardon!
MfG
B. Hartmann
P.S.: Und übrigens gelernt ist jedoch gelernt! Besser hätte ich es gefunden, hätten Sie doch Stellung bezogen, zu meinen keinesfalls persönlich angreifenden bzw. auch insgesamt nicht so klingenden Inhalt meiner Bemerkungen!

8

Hallo Herr Hartmann,

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Es wird auch in der Zeit,in der das Erdöl alle werden wird, nichts Alternatives oder gar Billigeres dafür auftauchen(Erdöl vor allem als Chemierohstoff).
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Erzählen Sie mir bitte mehr von Ihren Hellseherischen Fähigkeiten 🙂 Vielleicht kann ich dann auch reich werden.

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Sie brauchen mir in Rohstofffragen kein Recht geben oder auch nicht(mag überheblich klingen, ist aber untrennbarer Bestandteil meines erlernten Berufes!)
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Sind Sie Rechtsanwalt, oder warum ist Überheblichkeit teil Ihres Berufes? Über diesen Satz musste ich wirklich schmunzeln, wenigstens haben Sie Humor.

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es lohnt sich wirklich nicht, ausgiebig darüber zu diskutieren.
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Dem kann ich nur zustimmen. In Diskussionen mit Hellsehern kann man auch nur den kürzeren ziehen. Da halte ich mich freiwillig zurück.

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Eigentlich heißt dies auch, dass die Verfügbarkeit wirtschaftlich förderbaren Erdöls irgendwann einmal am Ende sein wird. (So ungefähr hätte Ihr Satz lauten können/sollen.)
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Bitte legen Sie mir nichts in den Mund. Diesen Satz würde ich nämlich nicht so unterschreiben. Die Wirtschaftlichkeit hängt von verschiedenen Dingen ab. Wenn es vielleicht nicht mehr wirtschaftlich ist, mit Erdöl Verbrennungsmotoren zu betreiben, ist es vielleicht in Zukunft wirtschaftlich damit etwas ganz anderes zu betreiben, z.B. den Flux-Kompensator, wer weis das schon.

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Das Teure wird solange in Anspruch genommen bzw. verkauft werden können, solange es dafür keine Alternative bzw. einen Absatzmark gibt
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Vollkommen richtig, nichts anderes versuchte ich Ihnen zu erklären. Irgendwann wird etwas anders Erdöl im Verkehr ersetzen. Natürlich nicht wenn man Ihren Hellseherischen Fähigkeiten glaubt. Dann wird es für Erdöl natürlich keine alternative geben. Also ich sage mal, Autos werden niemals mit Erdgas, Wasserstoff oder Biodiesel fahren und Produkte werden niemals in Papier oder in Verpackungen aus Maisstärke verpackt werden , wenn ich Sie richtige verstanden habe.
Da frage ich mich warum überhaupt Geld in Substitutions-Forschung gesteckt wird.

-------------------------
Apropos Farbdrucker: Ich entsinne mich ..... und sehr sehr wenig mit Rohstoffen!
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Hab ich behauptet das dies etwas mit Rohstoffen zu tun hat? In meinem Beitrag ging es darum, das man nicht vorhersehen kann was man in Zukunft braucht.
Sie behaupten zu wissen was man in Zukunft braucht und deshalb wäre Erdöl viel zu kostbar zum verbrennen.
Vielleicht sollten Sie erst mal Ihre kognitiven Fähigkeiten ausreizen, bevor Sie ihre Hellseherischen einsetzen. Dann würde ich auch gerne mit Ihnen weiter Diskutieren.

"Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn Sie die Zukunft betreffen"

Viele Grüße

9
Bernd Hartmann

Hallo, Herr Stiller,
Sie brauchen mir in Rohstofffragen kein Recht geben oder auch nicht(mag überheblich klingen, ist aber untrennbarer Bestandteil meines erlernten Berufes!)Das mit dem Widerspruch ist, im Grunde genommen, so ziemlich irrelevant bzw. es lohnt sich wirklich nicht, ausgiebig darüber zu diskutieren. Aber aus reinem "sportlichen" Interesse sage ich Ihnen, was ich meinte: Sie bemerkten "Es wird die Zeit kommen, da geht das Erdölzeitalter zu ende, nämlich dann wenn etwas anderes billiger ist als Erdöl und nicht weil das Erdöl alle ist."
Klingt erstmal gar nicht mal so schlecht! Mit der Zeit wird bspw. das Erdöl(vor allem das gut zugängliche)tatsächlich auch mehr oder weniger alle werden. Es wird auch in der Zeit,in der das Erdöl alle werden wird, nichts Alternatives oder gar Billigeres dafür auftauchen(Erdöl vor allem als Chemierohstoff). Eigentlich heißt dies auch, dass die Verfügbarkeit wirtschaftlich förderbaren Erdöls irgendwann einmal am Ende sein wird. (So ungefähr hätte Ihr Satz lauten können/sollen.) Nicht etwa weil etwas anderes billiger ist, vor allem wenn es nichts Geeignetes gibt an Stelle dessen, was auch noch wirklich gebraucht wird! Das Teure wird solange in Anspruch genommen bzw. verkauft werden können, solange es dafür keine Alternative bzw. einen Absatzmark gibt(Man sieht ganz deutlich, dass und wie Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit, Preise, Absatz usw.kausal miteinander zusammenhängen!). Insofern ist es ziemlich egal, welchen Preis man für etwas entrichten muss, was etwas kostet oder wieviel nicht! Oder man verzichtet ganz darauf, wenn einem etwas zu teuer scheint...(s. Angebot und Nachfrage im Zusammenhang mit dem notwendigen Aufwand zur Gewinnung, Herstellung usw. o.ä.)
Was das Verbrennen von Erdöl betrifft, meine ich, dass somit ein wichtiger Chemierohstoff einfach "vernichtet" wird. Trotzdem wird das Verbrennen praktiziert! Ähnliches betrifft unter anderem auch so manche Sorte Braunkohle.(Das ist vollkommen richtig, auch wenn das unglaublich klingen mag!)
Apropos Farbdrucker: Ich entsinne mich noch bestens an einen(der erste) Thermofarbdrucker der Fa. HP in meinem damiligen Betrieb , welcher (der Drucker) auf der Embargo-Liste für Einfuhren in die DDR stand, der ca. 60.000$ gekostet haben soll. Andererseits habe ich inzwischen, weiß der Teufel wieviele,ich habe es auch nicht gezählt, so manchen Farbdrucker so ganz privat verschlissen...(Das Druckerbeispiel hat aber vor allem etwas mit Angbot, Nachfrage sowie einer inzwischen wesentlich höheren Effizienz der Herstellung der entspr. Drucker zu tun und sehr sehr wenig mit Rohstoffen!)
Mit freundlichem Gruß
B. Hartmann

10

#8: Bernd Hartmann

Ich sehe in meiner Aussage keinen Widerspruch, eher in Ihrer. Sie geben mir ja sogar recht, weil Sie selbst davon ausgehen, das Erdöl teurer werden wird. Also wird etwas anderes, das billiger ist das Erdöl ersetzen.

Was spielt denn dann nach Ihrer Einschätzung die Hauptrolle, wenn nicht der Preis?

Irgend wann wird es eine Billigere energiequelle für unsere Autos geben und wenn diese Wirtschaftlich günstiger ist, wird sie das Erdöl verdrängen. Das könnte z.B. Wasserstoff (oder auch Küstliches Gas oder Benzin oder Ethanol) sein, hergestellt aus super billigem Strom (woher der jetzt kommt überlasse ich mal Ihrer aller Phantasie, da kann sich jeder aussuche was er will, die einen werden Fusionsenergie denken, die anderen Solarenergie). Was auch immer, irgendwann wird es soweit sein. Und deshalb ist Erdöl nicht zu schade zum verbrennen. Verpackungen lassen sich aus anderen Ressourcen herstellen. Es ist hauptsächlich eine Frage des Preises.
Vielleicht sollten Sie noch mal den Artikel mit den Eibenbäumen lesen:

http://tinyurl.com/njupgym

Wenn Erdöl zu schade zum verbrennen wäre, warum tun wir es denn? Offensichtlich weil es eben nicht so ist.

Vor 20 Jahren habe ich mir meinen ersten Farb-Tintenstrahldrucker gekauft. Dazu 50 Blatt Fotopapaier. Sündhaft teuer, 1D-Mark pro blatt. Weil es so teuer war, habe ich es immer nur zu 'besonderen Drucken' verwendet. Vor 2 Jahren habe ich noch rund 30 Blatt weggeschmissen. Warum? Heutige Tintendrucker benötigen ganz anderes Papier weil die Tröpfchen viel kleiner sind. Auf dem alten Papier ist die Tinte nur verlaufen.
Sie wissen was man in 10 Jahren benötigt? Dann sollten Sie Ihr wissen an der Börse zu Geld machen. Sie könnten in 10 Jahren Multimillionär sein.

11
Bernd Hartmann

#7 Dipl.-Ing. Th. Göhler,
bitte sehen Sie meine barsche Kritik mir nach(4)! Ich hätte fairerweise auch anmerken sollen, dass Kritisieren sehr einfach sein kann. Man muss tatsächlich mitunter so Manches populärwissenschaftlich erklären. Das ist ziemlich oft notwendig so. Nichts für ungut- z.B. etwas Fachspezifisches populärwissenschaftlich zufriedenstellend und eben auch verständlich zu erklären, ist wirklich so eine Kunst für sich!
MfG
B. Hartmann

12
Bernd Hartmann

#6 Herr/Frau Stiller
Sie sagen "Es wird die Zeit kommen, da geht das Erdölzeitalter zu ende, nämlich dann wenn etwas anderes billiger ist als Erdöl und nicht weil das Erdöl alle ist."
Dieser Satz ist in sich widersprüchlich bzw. insgesamt etwas unlogisch. Tatsächlich ist Erdöl einerseits endlich. Es ist jedoch auch vollkommen richtig, dass das Erdöl allein aus Gründen seiner mit der Zeit immer schlechter werdenden Zugänglichkeit teuerer werden muss! Es wird für Erdöl einen Ersatz geben (müssen). Der Preis spielt (kann es eben nicht!) dabei, besonders wenn es um Energie geht(Erdöl ist ja auch heute schon zu schade zum Verbrennen!), leider nicht die Hauptrolle.
B. Hartmann

13
Dipl.Ing. Thomas Göhler

@ Herrn Bernd Hartmann,

Vielen Dank für Ihre Kritik und obigen Fachkommentar. Wäre es aber nicht besser gewesen, Sie hätten auch den 2. Teil des Videos geschaut? Womöglich kam da doch noch ein kleiner Rest meiner Kompetenz durch?

Es war leider kein Bohring. für das Thema verfügbar, so wurde ich eingeladen. Ich versuchte dabei die Materie dem Zuschauer populärwissenschaftlich und etwas verständlich zu erklären, als sich in technischen Details zu verlieren. Weiter dazu recherchieren sollte zudem jeder Interessierte selbst- 57 min. Talk sind zu kurz.

Es steht Ihnen aber frei, sich selbst mal beim Sender zu einer Fortsetzung der Diskussion zu empfehlen.

Mit besten Grüßen

T. Göhler

14

Natürlich kann man gewisse Sachen besser machen. Auf eine Diskussion das die Rohstoffe nicht endlich sind, würde ich mich gar nicht einlassen. Sondern nur darauf, das die Eisens zeit ja nicht zu ende gegangen ist, weil es kein Eisen mehr gab. Es wird die Zeit kommen, da geht das Erdölzeitalter zu ende, nämlich dann wenn etwas anderes billiger ist als Erdöl und nicht weil das Erdöl alle ist.

Und beim Thema Nachhaltigkeit muss man immer darauf hinweisen, das wir ja gar nicht wissen können was unsere Nachfahren in 50 Jahren wirklich brauchen, vielleicht (ich würde sogar sagen wahrscheinlich) ist es denen in 50 Jahren das Öl sch****egal. Vielleicht brauchen Sie ja dann etwas in größeren Mengen von den Rohstoffen die wir heute für die PV oder Batterien benötigen?

Wie war das noch mal mit dem Artikel hier auf EIKE von den Eibenbäumen und der Nachhaltigkeit bis man irgendwann das Schießpulver erfand und sich niemand mehr nen sch**** für Eibenbäume interessiert hat 😉

15

#1: Dipl.Ing. Thomas Göhler

Ich finde sie haben das schon ganz gut gemacht, das Problem bei solchen Debatten ist, das man immer wieder herausstellen muss, das EE ganz gravierende Nachteile hat. Ansonsten kommen in solchen Diskussionen immer wieder als Argument "Aber was ist denn daran so schlimm, wir wollen ja nur gutes für die Menschen und EE hat ja keine Nachteile also warum auch ein auch noch so kleines Restrisiko eingehen blablabla...", wie man ja auch im "Schlussplädoyer" der Moderatorin sehen konnte.

Man muss den Leuten mal verklickern, das EE eben doch deultiche Nachteile haben. Dort gibt es auch nicht unerhebliche Todesrisiken, wie bei jeder Technologie, Risiken für die Umwelt (Chemikalien bei seltenen Erden, Schredderung der Tierwelt, Tote bei Dammbrüchen, Zerstörung von Gebäuden bei Geothermie, verunglückte Dachdecker etc., schlechtere Gesundheitsversorgung (wie viele Leben könnten verlängert werden, wenn die 20Mrd Euro EEG jährlich in die Gesundheitsförderung fließen würden oder in die Sicherheit der Verkehrswege oder Verkehrsmittel))

Hier wird eine Technologie als absolut harmlos und nicht schädigend dargestellt und das muss man mal wieder in rechte Licht rücken. Die billige Energie hat uns dort hin geführt wo wir jetzt sind, nicht das sparen von Energie und deren Verteuerung. Wenn letzteres der Fall wäre, dann hätte der Markt das automatisch so geregelt.
Natürlich bringt es was wenn man Geräte effizienter macht, und die gesparte Energie (oder Kosten) dann anderweitig verwenden kann, aber das Sparen weil Energie teuer wird bringt uns keinen schritt vorwärts.
Warum reden denn die Grünen immer wieder vom "sparen"? Weil sie genau wissen, das die EE teurer sind (obwohl Sie es an anderer Stelle gerne wieder leugnen). Und genau da muss man auch immer wieder nachhaken. Warum soll ich Energie sparen? Die Sonne schickt doch keine Rechnung, der Strom ist doch absolut Sauber also warum? Dann werden Sie sehen, welche Widersprüche sich entwickeln.

16
Bernd Hartmann

#1 Herr Göhler,
das Video habe ich mir auch nur zur Hälfte wie auch Herr Ehlig(#3) angeschaut(anschauen können). Sie haben ebenso wie Ihr Opponent vom BUND einen unprofessionellen Eindruck hinterlassen. Hätten Sie doch besser an Ihrer Stelle z.B. einen Bohringenieur sprechen lassen. Somit haben Sie der Sache keinen Dienst erwiesen!
MfG
B.Hartmann

17

@#1: Ich habe mir die Hälfte von dem Video angesehen, dann mußte ich erstmal abschalten.
Mir fällt es schwer anerkennen, daß in Deutschland Dummschwätzer über Technologien und Ingenieurskunst urteilen dürfen und großen Einfluß in der Gesellschaft haben.

18
Bernd Hartmann

Ja, man muss nicht immer alles gleich glauben: Im letzten Absatz Ihrer Übersetzung, lieber Herr Frey, heißt es: "Sie sagen, solange das Bohrgestänge sorgfältig mit Stahl und Beton ummantelt ist, ist das Risiko vernachlässigbar."
Wenn man es nicht ganz genau betrachtet, so scheint die Bemerkung erst einmal augemachtes dummes Zeug zu sein! Auch das englische Original entspricht tatsächlich dem auf deutsch unwahr klingenden Textinhalt!(Einzige Bemerkung: Ein Bohrgestänge wird niemals ummantelt!! Gemeint ist mit Ummantelung die Verrohrung des Bohrloches-Bohrstrang=shaft)(das sind wirklich Rohre aus Spezialstahl!) sowie eine aller Wahrscheinlichkeit nach tiefenintervallbezogene Betonierung. Zum Betonieren eines Bohrloches benötigt man jedoch keinesfalls eine Verrohrung. Das Betonieren einer gesamten offenen Bohrung ist eine sichere Verwahrungsmethode für Bohrlöcher. Eine Verrohrung wird meist für obere Tiefenbereiche mit brüchiger Bohrlochwandung zu deren Stabilisierung verwendet. Ansonsten besteht nicht die geringste Notwendigkeit für die Anwendung einer Verrohrung. Insgesamt ist sie beim Bohren oft auch hinderlich und verlangsamt den Bohrprozess erheblich. Während des Bohrprozesses kann es sich jedoch erweisen, dass Instabilitäten des Gesteins z.B. den Bohrfortschrit behindern. In diesem Fall ist bspw. tiefenintervallorientiertes Betonieren (durch nachfolgendes Aufbohren des ausgehärteten "Betonpfropfens")ein probates Mittel zur Bohrlochwandstabilisierung. Anhand des Geschilderten lässt sich leicht folgern, dass das von Royal Dutch Shell Gesagte zumindest eine Halbwahrheit ist bzw. wahrsacheinlich auch so nie gesagt wurde. Auch das Verwahren einer Bohrung hilft nicht gegen eventuell durch das Bohren in Gang gesetzte Fluidbewegungen bzw. damit evtl. verbundene Oberflächenbewegungen: Letzteres kommt durchaus vor in der Bohrpraxis, kann jedoch ursächlich nicht mit dem Fraccing zusammenhängen.
Auch dass allein durch eine Bohrlochverrohrung(hier Ummantelung)Risiken vernachlässigbar seien, ist gelinde ausgedrückt, aus dem Gebiet der Wunschträume!
Royal Dutch Shell hat sicherlich bewusst die Öffentlichkeit irgendwie(falls der Satz im Originaltext so stimmt) in die Irre geführt. Seitens der Bohrfirmen hat man große Furcht im Zusammenhang mit dem Wissen darüber, dass z.B. beim Auftreten von Havarien bei Bohrarbeiten, die besonders im Falle von Schädigung der Umwelt in Zusammenhang mit dem Bohren gebracht werden könn(t)en, erfahrungsgemäß mit langwierigen juristischen Rangeleien mit unbekanntem Ausgang verbunden sein können...
MfG
B. Hartmann

19
Dipl.Ing. Thomas Göhler

Ich hatte vor einigen Monaten das Vergnügen in einem Internet-TV-Duell mit einem BUND- Mitglied ein größeres Publikum über die Legenden des Fracking zu informieren. Nun ist das unterhaltsame Video frei verfügbar:

Leider war nach 57 min. Schluß und die von mir an den Grünen gestellte Frage nach dem CO2-Gehalt der Luft konnte den Zuschauern leider nicht mehr die Kompetenz dieses Herren beweisen.

Seine Antwort war übrigens:
"???... puuuhhh, äähhh, puuuhhh...?"

Also gute Unterhaltung bei dem Film.