Freispruch für CO2 – Revision der Energiewende überfällig!

Deutschlands Mitteltemperatur sinkt. Datenquelle DWD

von Dieter Ameling
Der renommierte Meteorologe Prof. Hans von Storch hat jüngst in der Zeitschrift „Der Spiegel“ sehr klar bekannt, dass eine Erderwärmung seit 15 Jahren nicht mehr stattfindet. Die Mittelwerte der Daten des Deutschen Wetter Dienst (DWD) zeigen sogar einen Rückgang der Temperaturen und das, obwohl die Kohlendioxid-Werte (CO2) weiterhin von Jahr zu Jahr gleichmäßig steigen.


Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen steigenden CO2-Gehalten der Luft und dem dadurch bedingten Temperaturanstieg existiert also nicht. Von Storch vermutet, dass in den Klimamodellen der Klima-forscher ein fundamentaler Fehler steckt und die Vorhersagen korrigiert werden müssen. Es ist höchste Zeit für einen Freispruch des CO2 mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen:

         – Revision der CO2-Einsparziele „Klimaschutz durch CO2-

           Reduktion ist nicht möglich. Das Klima kann man nicht schützen.

           Klimawandel gibt es, solange die Erde sich dreht.

         – Revision der Energiewende mit dem Schwerpunkt „Totaler Stopp für den Ausbau der Erneuerbaren Energien“. (Der Ausstieg aus der Kernenergie soll dabei nicht revidiert werden.)

         – Revision der überzogenen CO2-Grenzwerte für die Automobilindustrie

         – Alle volks- und betriebswirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen zum Einsatz fossiler Energien mit dem Ziel einer höheren Energieeffizienz werden konsequent umgesetzt.

Dies vor dem Hintergrund, dass die von einer Ethikkommission vorgeschlagene Energiewende von Frau Merkel ohnehin bereits gescheitert ist. Umweltminister Altmaier befürchtet Kosten von mehr als einer Billion Euro durch den Umstieg auf Erneuerbare Energien. Die energie-politische Revolution wird immer teurer. Die Devise der Grünen „Erneuerbare ausbauen, egal was es kostet“ führt zu einer De-Industrialisierung Deutschlands. Bundesminister Altmaier wird den Spezialauftrag des Kabinetts, den Strompreisanstieg zu verhindern oder doch wenigstens zu verhüten, dass die Bundesregierung dafür haftbar gemacht wird, nicht erfüllen können. Die neue Stromrechnung für das nächste Jahr könnte zu einer Katastrophe werden, politisch wie /2 wirtschaftlich. Die Strompreis-Umlage für Erneuerbare Energien beträgt in diesem Jahr 5,3 Cent/kWh. Der ungebremste Ausbau vor allem der Photovoltaik wird dazu führen, dass die Umlage in 2014 auf ca.

7 Cent/kWh ansteigt. Damit wird die finanzielle Belastung der privaten Haushalte (drei Personen, 3500 kWh/a) von bisher 186 Euro pro Jahr auf ca. 245 €/a anwachsen. Wenn die in der Energiewende geforderten Ziele z. B. für 2030 mit 50 % EEG-Stromanteil erreicht werden, wird die Belastung auf mehr als 500 Euro pro Jahr ansteigen – eine gnadenlose Kaufkraftvernichtung.

Die Industrie hat sich endlich auch zu Wort gemeldet – sie schlägt Alarm.

Die Energiewende ist international ein Flop. Der deutsche Weg findet weltweit keine Nachahmer. Im In- und Ausland ist offensichtlich geworden, dass das frühere Versprechen unserer Politiker einer so gut wie kostenlosen Energierevolution nichts als eine Vorspiegelung falscher Tatsachen war. Die deutsche Klimapolitik wird als reines Wunschdenken kritisiert. Wir zahlen viel zu viel für ein schlechtes Ergebnis. Wir sind auf dem Holzweg. So sieht es auch EU-Energiekommissar Oettinger. Deutschland setzt seine Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel. Unsere Industrie-Strompreise gehören inzwischen zu den höchsten weltweit.

Die energieintensiven Industrien (Stahl, Metalle, Papier, Zement, Chemie, Keramik) haben die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit ist höchst gefährdet. Die energie-intensiven Industrien fahren inzwischen schon ihre Investitionen zurück, zumal auch Planungssicherheit fehlt. Die Investition in einen neuen Hochofen muss sich über die gesamte Laufzeit von 30 Jahren rentieren.

Es ist unwahrscheinlich, dass in Deutschland nochmal ein neues Stahl-werk gebaut wird, eine große Chemiefabrik oder ein Werk für Karbon-fasern. Wer die freie Wahl hat, wird sich für Standorte entscheiden, die niedrige Energiekosten aufweisen. 

Die Investitionen der Ausländer in Deutschland sind deutlich weniger geworden. Wir sind in der Statistik auf Platz 39 abgefallen. Umgekehrt sind deutsche Investitionen im Ausland stark angestiegen. Wer die freie Wahl hat, wird meist woanders hingehen. In USA wird der Strom viermal billiger, wenn die Erdgasproduktion durch Fracking gesteigert wird.

Natürlich muss die Automobilindustrie energieeffiziente Fahrzeuge bauen. Auch im Automobilbau dürfen dabei die volks- und betriebswirt-schaftlichen Grundregeln nicht außer Kraft gesetzt werden. Andernfalls

werden die Neuwagen erheblich teurer. Eine Studie der RWTH Aachen beziffert den Preisaufschlag bei einem Grenzwert von 95 Gramm CO2  /3

auf 2800 bis 3600 Euro. Die Zusatzkosten sind außerhalb Europas nicht mehr wettbewerbsfähig. Damit wird die europäische Autoindustrie am Weltmarkt keine Rolle mehr spielen.

Die De-Industrialisierung in Deutschland verringert den Wohlstand, schwächt das soziale Netz. Wir nähern uns sehr schnell der Situation der Industrie in England und Frankreich.

Prof. Dr.-Ing. Dieter Ameling

Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl a. D.

Vorsitzender Stahlinstitut VDEh a. D.

Der Artikel erschien zuerst in der FAZ Printausgabe vom 7.8.13

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39 Kommentar(e)

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1

Die mediale Antwort als Leserbrief auf den FAZ-Ameling-Artikel:

http://tinyurl.com/old8ddc

2
Werner Schmuck

@#34 Hans Jung:

"Man hätte das sich abzeichnende Energieproblem schon vor Jahrzehnten angehen sollen. Mit Ruhe und Überlegung. Dann hätten wir es heute leichter."

Das hätte ich gerne ein wenig konkreter:
In welcher Weise, abgesehen von Ruhe und Überlegung, hätte man das Problem vor wievielen Jahrzehnten angehen sollen?

3
Alfred Schlohr

Noch einmal: Der Strompreis interessiert mich nicht, der Gas- und Benzinpreis auch nicht. Bis mir die Energiekosten weh tun, wird Deutschland längst in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sein und am Boden liegen, und ich bedauere NIEMANDEN, der die Energiewende fordert, und das sollen ja 80 - 90 % der Deutschen sein. Die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber. Dann sollen die dummen Deutschen eben dafür bezahlen, es ist mir wirklich völlig egal. Lediglich die häufiger werdenden kurzen blackouts bereiten mir Sorgen, denn ein größerer blackout ist unvermeidbar, wenn die Energiewende nicht sehr bald im Temp ganz drastisch gedrosselt wird. Gegen die menschliche Dummheit kann man aber nichts machen, wie Einstein und unser Nobelpreisträger Gerhard Ertl sagten. Ich habe nur zeigen wollen, dass 3.500 kWh (ohne Heizung) erreichbar sind (das aber viel Geld kostet), aber es gibt wohl Leute hier, die nicht einmal rechnen können. Würde ich unseren 52 Zoll Fernseher durch ein modernes LED-Modell ersetzen, könnte ich den Energieverbrauch mehr als halbieren und in der Summe bei 4 Familienmitgliedern unter 3.500 kWh/Jahr bleiben. Könnte ich machen, aber wir sind mit unserem Fernseher so zufrieden, dass wir ihn gar nicht austauschen wollen. Das passiert erst, wenn er den Geist ultimativ aufgegeben hat. In unserem Heizkeller gibt es auch Energiesparpumpen fuer die Heizkreise, interessant ist aber, dass die Elektronik der Wärmeerzeuger nicht optimiert ist und auch die Zirkulationspumpen in den Geräten nicht hocheffizient sind. Leider lassen sie sich nicht austauschen. Das soll nur heissen, dass der Verbrauch für die Heizung unterschätzt wird, und ich rate jedem, sich für 100 EUR einen Stromzähler für den Heizkeller einbauen zu lassen, das ist ganz aufschlussreich. Da wir aus Gründen, auf die ich hier nicht eingehen will, mehrere Wärmeerzeuger haben (ich bin ein Spielkind), habe ich eben 1.500 kWh Stromverbrauch im Heizkeller (kumuliert). Hätten wir nur eine Gasbrennwertheizung modernster Bauart, wäre der Stromverbrauch 500 kWh pro Jahr, und unser Gesamtverbrauch läge bei 4.000 kWh pro Jahr. Mit anderen Worten: Man kann in einem Haus OHNE jeglichen Komfortverlust viel Energie sparen, aber man muss es sich auch leisten können. Genau das ist der Irrsinn der Energiewende. Ich kann es mir leisten, viele andere Familien können sich das eben nicht leisten.

Hier kann man nachlesen, dass die GRÜNEN und die Linken das wahre Problem in Deutschland sind: http://tinyurl.com/k8xld37 . Ich will die Idioten in der AfD, von denen es leider genügend gibt, KEINESWEGS in Schutz nehmen, aber wenn die Grünen und die Linken quasi Jagd auf Andersdenkende machen und androhen, ihren Kindern etwas anzutun, sollte klar sein, vor wem wir in Deutschland wirklich Angst haben müssen. Und dann stehen die Grünen in den aktuellen Umfragen bei 14 %. Oh weh, oh weh, oh weh - ich schäme mich so tief für dieses Land !

4

#33: Hans Jung sagt

"Aber wer sich einen 52 Zöller Fernseher mit 250 Watt Verbrauch anschafft, der soll sich nicht über seine Stromrechnung beklagen. Mehr habe ich nicht gesagt.
Das hat weder mit "Öko" noch mit "Sozialismus" zu tun.
Mich störts auch nicht, wenn sich jemand eine vergoldete Kloschüssel zulegt, ärgere mich aber, wenn er dann über die Kosten jammert."

Lieber Herr Jung,

der Goldpreis wird gemäß Angebot und Nachfrage an der Börse gebildet.
Der Strompreis wird in von Idioten besetzten Parlamenten bestimmt.
Insofern ist Ihre Einlassung nur das typische Ökofaschistengeschwätz.

5

@Hans Jung #33
Mich stört es aber, wenn Sie mir ihre ökosozialistische Ideologie eines sog. Erneuerbaren Energiesystems per EEG aufzwingen wollen. Wenn Sie mit Ihrer Denkweise uns das Energiesparen vorscheiben und das in einer Welt, in der wir mit der Kernkraft Energie im Überfluss für die gesamte Menschheit und für alle Zeiten haben!
Wenn Sie meinen, Sie wären sozial, dann sorgen Sie dafür, dass das EEG abgeschafft wird und die Marktwirtschaft einer freien Gesellschaft über die Energiegewinnung entscheidet!
Wenn Sie jedoch das EEG weiterhin befürworten, dann sind Sie mich weiterhin perfide und asozial. Mehr habe dazu nicht mehr zu sagen!

6

#31 Barthe sagt: " Ein Abschied von der Klimaschutzpolitik wäre deshalb kurzsichtig. Man würde nur mit noch größerer Hektik Klimaschutz betreiben müssen, sollten in ein paar Jahren die globalen Temperaturen wieder ansteigen."

Herr Barthe, genau das ist das Problem. Der Mensch wechselt immer wieder zwischen schläfriger Gleichgültigkeit und aufgeregtem Aktionismus. Siehe auch Kernkraftnutzung.
Man hätte das sich abzeichnende Energieproblem schon vor Jahrzehnten angehen sollen. Mit Ruhe und Überlegung. Dann hätten wir es heute leichter.
Gruß
Jung

7

#30 Hofmann sagt: "...zeigt sich schon ihre ganze "asoziale" Denkweise!
Diese Denkweise ist typisch für euch Ökosozialisten. Ihr wollt den Menschen vorschreiben, wie diese zu leben haben"

Herr Hofmann, ich habe überhaupt nichts vorgeschrieben.
Aber wer sich einen 52 Zöller Fernseher mit 250 Watt Verbrauch anschafft, der soll sich nicht über seine Stromrechnung beklagen. Mehr habe ich nicht gesagt.
Das hat weder mit "Öko" noch mit "Sozialismus" zu tun.
Mich störts auch nicht, wenn sich jemand eine vergoldete Kloschüssel zulegt, ärgere mich aber, wenn er dann über die Kosten jammert.
Gruß
Hans Jung

8
Alfred Schlohr

#31

Sie haben einen grundsätzlichen Aspekt erkannt: Die gesamte Energieversorgung der Menschheit auf Bruetertechnologie umstellen. Dann sind auch die CO2-Jünger zufrieden gestellt. Und mit Thorium gibt es dann nicht einmal mehr ein Endlagerproblem. Aber offenbar glauben die CO2-Jünger selber nicht an das CO2-Problem, sonst müssten sie sich sofort für die Weiterentwicklung der Atomkraft einsetzen. Bliebe als Fazit, dass die grünen Klimaalarmisten lediglich ideologische Ziele bedienen und sich durch die "grüne Gutmenschenindustrie" auf Kosten Anderer bereichern.

Zu Ihren Abhandlungen bzgl. der Aerosole: Es ist Pseudowissenschaft, wenn man behauptet, die Zukunft der Erdtemperatur mit einer Präzision von +- 0,x Grad vorhersagen zu können, um dann für die Vergangenheit Korrekturfaktoren einführen zu müssen, die sich einer harten wissenschaftlichen Überprüfung entziehen. Wenn ich richtige informiert bin, hat man in Tiefen um 2.000 m in den Ozeanen nicht einmal gescheit die Temperaturen publiziert sondern nur die Energiemengen angegeben, wie auch immer die berechnet wurden. Die CO2-Protagonisten hier mögen mich bitte korrigieren. Dabei weiß man bis heute nicht einmal, wie El Ninjo und La Ninja zustande kommen, aber die Energie aus der CO2-Erwärmung ist nun in den Tiefen der Ozeane - die dummen Deutschen werden natürlich auch das glauben, wie sie auch glauben, die kalten Winter wären eine Folge der globalen Erwärmung. Sie werden auch an CO2 glauben, wenn die grünen Rattenfänger ihnen den nächsten El Ninjo als Beweis für die CO2-bedingte globale Erwärmung verkaufen, wie die Grünen es auch geschafft haben, den Deutschen das Arktiseis-Minimum 2012 (Folge von Stürmen) als Folge der CO2-bedingten Erwärmung zu verkaufen. Daher ist auch die neuerliche Ausrede der Alarmisten nichts anderes als ein Eingeständnis des eigenen Versagens.

#27: Glauben Sie allen Ernstes, mich stört der Strompreis ? Der kann meinetwegen auf 1 EUR pro kWh ansteigen, das juckt mich nicht, und ich werde auch dann noch eine Limousine der Luxusklasse fahren, zumindest, solange es noch Benzin gibt. Bevor ich auch nur ansatzweise ein Problem habe, meine Energiekosten zu bezahlen, liegt Deutschland längst am Boden. Ganz im Gegenteil, ich hoffe sogar, dass Strom- und Gaspreis explodieren und die Grünen immer mehr absurde Forderungen stellen (vom Abschalten der Kohlekraftwerke über den Spritpreis bis zum Veggie-day), damit selbst der dümmste Deutsche endlich aufwacht und die Grünen aus allen Parlamenten wählt, um die Transformation von Deutschland in eine Oekodiktatur zu verhindern. Oder glauben Sie im Ernst, Frau Merkel wüsste nicht, dass es genug Energie gibt und CO2, falls überhaupt, nur eine ganz kleine Erwärmung bewirken kann ? Hochbegabt ist Frau Merkel sicher nicht, aber klug genug, um den Betrug zu erkennen. Nach der Havarie des Reaktors in Fukushima hatte sie politisch keine andere Wahl, als sich "grün" zu positionieren. Ein pseudowissenschaftliches Institut für Klimaforschung wie das PIK lässt sich auch nicht so ganz einfach schließen. Trotzdem ist die jetzige Regierung für mich nur das kleinste Übel, denn mit Rot/Grün wird Deutschland endgültig an die Wand gefahren. Daher werde ich mein Kreuz bei der FDP machen, nur, um zu verhindern, dass die Roten oder die Gruenen Regierungsverantwortung erhalten. Die AfD ist leider keine Alternative und Lucke ein zahnloser Tiger auf gruenem Kuschelkurs, zumal die AfD bis in den Vorstand grün unterwandert ist. Das hat Lucke aber noch nicht verstanden.

9

@Hans Jung #27
In diesen, ihren Absatz...

Bezüglich Ihres Fernsehers hält sich mein Mitled in Grenzen. Wer meint, er brauche unbedingt ein Heimkino mit Surroundanlage und Subwooofer im Wohnzimmer, der braucht sich nicht über seine Stromrechnung beschweren.
Hier zeigt sich sehr schön, daß unser Energieproblem in Wirklichkeit ein Luxusproblem ist.
Während sich die Energieeffizienz verdoppelt, vervierfachen sich die Ansprüche.

...zeigt sich schon ihre ganze "asoziale" Denkweise!
Diese Denkweise ist typisch für euch Ökosozialisten. Ihr wollt den Menschen vorschreiben, wie diese zu leben haben und tut alles dafür, dass diese Menschen euren Ideologien einer neuen konsumfreien und mittelalterlichen Kulturwelt folgen.
Ihr diktiert mit Gesetzen und Verordnungen den modernen Konsumbewussten und innovativen Menschen einen Energie-Strommangel auf, nur um eurer Ideologie zum Durchbruch zu verhelfen.
Der Mensch ist in seinen Wissen um die Energieerzeugung soweit, dass dieser sich über die Strom/Energiezukunft aus physikalischen und technischen Sicht keine Sorge mehr machen brauch, dass zu wenige Strom/Energie vorhanden ist. Wir Menschen leben in einer Welt voller und unbegrenzter Energie! Und zwar OHNE das wir uns wieder ABHÄNGIG von der Launen der Natur (Wind/Sonne) machen müssen! Allein das Wissen über die Kernkraft gibt uns den Energieüberfluss für viele JAHRTAUSENDE!!
Und das zu bezahlbaren Preisen und für die ganze Menschheit!
Selbst Kohle- und Gaskraftwerke werden uns noch einige Jahrhunderte lang mit kostengünstigen und verlässlich kalkulierbaren und lieferbaren Strom/Energie beglücken!
Die sog. Erneuerbaren Energie sind so etwas von weit weg, dass diese IMMER ein Nischenprodukt für Superreiche Luxus-Grüne sein wird!
Von Energieeinsparung zu sprechen, in einer Welt von Energieüberfluss, dass ist der wahre Skandal!

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Dieter Ameling warnt in seinem Standpunkt "Freispruch für CO2 - Revision der Energiewende" mit Recht vor den horrenden Kosten der Energiewende und deren Gefahren für Industrie und Arbeitsplätze in Deutschland. Allerdings ist der Ausweg, den er vorschlägt - Freispruch für CO2 - meines Erachtens auch nicht weniger kurzsichtig, als die deutsche Energiewende selbst, bei der ja vorrangig klimaverträgliche Atomkraft durch Erneuerbare Energien ersetzt wird und nicht klimaschädliche Kohle.

Der aktuelle Stillstand der Erderwärmung ist nicht ungewöhnlich. Auch die globale Abkühlung nach 1940 tauchte in den Klimamodellen erst auf, nachdem man einen Verdunkelungseffekt durch Aerosole in die Modelle eingebaut hatte. Welcher Effekt diesmal als Erklärung gefunden wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht wird man in den tieferen Schichten der Ozeane fündig. Das Klimasystem ist viel zu komplex, als dass man heute schon alle kurzfristigen Schwankungen der Oberflächentemperaturen durch Modelle vorhersagen könnte. Sicher ist aber, dass mehr CO2 in der Atmosphäre langfristig zu höheren Temperaturen auf der Erde führt. Die Frage ist nur um wie viel wärmer es wird und ob Ausmaß und Geschwindigkeit der Erwärmung katastrophale Folgen für die globale Nahrungsmittelproduktion haben könnten (vgl. Artikel 2 der UN-Klimarahmenkonvention). Dieses Risiko lässt sich auch nach 15 Jahren Stillstand nicht ausschließen. Ein Abschied von der Klimaschutzpolitik wäre deshalb kurzsichtig. Man würde nur mit noch größerer Hektik Klimaschutz betreiben müssen, sollten in ein paar Jahren die globalen Temperaturen wieder ansteigen. Diese Möglichkeit kann aber heute niemand ausschließen.

Um einen Ausweg aus diesem Dilemma zu finden, kommt man wohl nicht darum herum, sich doch noch einmal mit der Atomkraft zu beschäftigen. Vielleicht wird dann manchem klar, dass wir uns sehr viel mehr Sorgen um die Risiken des Klimawandels machen sollten, als um die mit der Nutzung der Kernenergie verbundenen Risiken. Diese sind anders als die Risiken des Klimawandels weder apokalyptisch noch sind sie in ihrem Ausmass unvermeidlich. Die technischen Entwicklungsmöglichkeiten sind hier noch lange nicht ausgeschöpft. So ein Ausweg erfordert natürlich einigen Mut von Seiten der Politik. Er wäre leichter zu gehen, wenn er auch von den Kritikern der Energiewende unterstützt würde.

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Alfred Schlohr

#27:

Wenn wir einen Gesamtverbrauch von 5.000 kWh haben, davon 3.500 kWh für den täglichen Komfort und 1.500 kWh für alles, was mit der Heizung zusammenhängt (vergessen Sie die Elektronik nicht, das habe ich auch erst durch einen eigenen Stromzähler kapiert), dann kann der Bedarf der Heizung nicht 2.300 kWh sein. Wer nur eine Gasbrennwertheizung als alleinigen Wärmeerzeuger betreibt, benötigt vielleicht 500 kWh pro Jahr an Hilfsenergie. In unserem Heizkeller sieht es aber etwas anders aus.

12

#27: Hallo Herr Hans Jung Sie reden die ganze Zeit von Energiesparen wegen Luxus etc. und sitzen selbst in einem Einfamilienhaus??????
Habe Sie vielleicht auch noch diese Solardinger am Dach?
mfG

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#25 Herr Schlohr sagt: "der Heizkeller frisst jedes Jahr rund 1.500 kWh. Die Hilfsenergie für die verschiedenen Wärmequellen ist erstaunlich hoch und summiert sich auf gut 800 kWh pro Jahr."

Herr Schlohr, das ist aber wirklich erstaunlich. 1500kWh plus noch 800 alleine für die Heizung?
Unsere Umwälzpumpe für ein Einfamilienhaus braucht 20 Watt. Und läuft grobgerechnet das halbe Jahr; denn auch während der Heizperiode kann man sie sehr oft abschalten. Und die Heizölpumpe fällt überhaupt nicht ins Gewicht.
Absolut nicht nachvollziehbar, wie Sie da auf jährliche 2300 kWh kommen.

Bezüglich Ihres Fernsehers hält sich mein Mitled in Grenzen. Wer meint, er brauche unbedingt ein Heimkino mit Surroundanlage und Subwooofer im Wohnzimmer, der braucht sich nicht über seine Stromrechnung beschweren.
Hier zeigt sich sehr schön, daß unser Energieproblem in Wirklichkeit ein Luxusproblem ist.
Während sich die Energieeffizienz verdoppelt, vervierfachen sich die Ansprüche.
Gruß
Hans Jung

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@#25: Die 3500kWh "kann" man sicherlich erreichen, wenn man gewillt ist dafür Komfort und Geld zu opfern, oder indem man möglichst wenig Zeit zuhause verbringt. Mich stört, mit welcher Selbstverständlichkeit diese fiktive Zahl in praktisch allen Medien ständig verwendet wird, als ob es "normal" für eine Familie wäre, und weil wir ja alle "Normalos" sind, keine weitere Diskussion notwendig wäre. Die Diskussion fängt aber gerade erst an! Denn wo es einen Durchschnitt gibt, da gibt es Leute die darunter und die darüber liegen. Was sollen die Leute tun, die mehr verbrauchen, vielleicht sogar viel mehr?

Und dann ist grundsätzlich ein Denkfehler im ständigen Ruf nach "Energiesparen". Sparen macht nur dort Sinn, wo man nicht in der Lage ist, entsprechend viel zu produzieren. Es gibt aber keine Begrenzung, wieviel Strom wir produzieren können, auch nicht mit Erneuerbaren - man baut einfach je nach Bedarf zusätzliche Kraftwerke und fertig. Selbst wenn man die "endlichen Rohstoffe" akzeptiert, muß man sich fragen: Ist es so ein erstrebenswertes Ziel, daß wir jetzt sparen und unseren Lebensstandard opfern, nur damit die Kohle/Öl/Gas-Vorräte anstatt in 200 Jahren jetzt schon in 100 erschöpft sein werden? Das ist doch auch keine Lösung. Anstelledessen sollte man doch eher nach neuen Energiequellen suchen anstatt zu sparen (Reichweite Uran/Thorium: zig Millionen von Jahren)

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Alfred Schlohr

Herr Ameling hat sich an einigen Stellen sicher etwas verhauen, aber das ändert nichts an seiner grundsätzlichen Aussage.

Wie die 3.500 kWh zusammenkommen sollen, kann ich am Beispiel unseres EFH (220 qm beheizte Wohnfläche) kurz darstellen. Wir haben alle Lampen gegen LED-Leuchten ausgetauscht (das hat viel gebracht) und ansonsten, vorbildlich im Sinne der grünen Rattenfänger, alle dauernd laufenden Geräte (Kühlschrank, DSL-router, Netzwerk) gegen Geräte optimaler Effizienz ausgetauscht (Stand der Technik). Dafür habe ich dann aber auch gut und gerne 3.000 EUR gezahlt, die mir zum Glück nicht weh tun. Unsere 3 Computer sind energiesparend (und damit auch etwas langsamer als ein "normaler" PC), nur der 52 Zoll Flachbildfernseher mit rund 250 Watt Leistung verbraucht vergleichsweise viel Energie, da kommen pro Jahr gut 600 kWh zusammen. Dabei ist das Gerät gerade mal 3 Jahre alt bei perfektem Bild (kostete damals gut 2.500 EUR), aber eben noch ohne LED-Hintergrundbeleuchtung. Von den insgesamt 5.000 kWh/Jahr fallen ca. 3.500 kWh auf den "Familienverbrauch", der Heizkeller frisst jedes Jahr rund 1.500 kWh. Die Hilfsenergie für die verschiedenen Wärmequellen ist erstaunlich hoch und summiert sich auf gut 800 kWh pro Jahr. Dazu kommen dann die Pumpen für die Heizung und die Wärmeerzeuger. Das Einsparpotential ist nahezu ausgereizt, zumal ich die Pumpen in den Wärmeerzeugern nicht durch Hocheffizienzpumpen ersetzen kann, ich kann im Heizkeller nur noch sparen, wenn ich im Winter die Heizung abstelle, im Sommer kalt dusche und ansonsten in Askese lebe. Mich persönlich werden die Strompreiserhöhungen nicht treffen, es interessiert mich privat gar nicht, aber es wird viele Leute geben, denen die Erhöhungen weh tun, abgesehen von den Problemen für die Industrie und damit für die Arbeitsplätze in Deutschland. Aber die Deutschen werden das nur so begreifen: Explodierende Kosten und Verlust des Arbeitsplatzes. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht irgendwann noch eine EEG-Umlage auf für den Gaspreis gibt, denn dann kann man nur noch sagen: "Gute Nacht Deutschland".

Wo ist bei uns noch Einsparpotential:

Fernseher. Die besten 52 Zoll Geräte liegen heute um 80 Watt. Damit kann ich beim jetzigen Fernseh- bzw. Multimediakonsum der Familie den Stromverbrauch um 400 kWh pro Jahr reduzieren. Kostet mich dann (geschätzt) ca. 2.000 EUR für ein neues Gerät. Einen kleineren Fernseher will ich nicht. Ja, könnte ich machen.

Heizung: Da kann ich gar nichts machen, ohne gleich alle Geräte zu ersetzen, um dann 300 kWh pro Jahr zu sparen. Aber bei einer Investition von gut 6.000 EUR stellt sich auch mir die Sinnfrage.

Kochen: Nun gut, ich könnte den Elektroherd rauswerfen und einen Gasherd einbauen. Nur brauche ich dann doch noch einen elektrischen Backofen, es sei denn, ich will auch keine Pizza mehr essen oder keinen Kuchen mehr backen. Na, wenn es dem Klima nutzt ......

Waschmaschine/Trockner:

Ja, ich könnte einen Wärmepumpentrockner anschaffen, für einen Wäschetrockenschrank habe ich keinen Platz. Die Einsparung liegt dann bei vielleicht 100 - 200 kWh pro Jahr.

Das war´s dann so weit. Und der Effekt auf den weltweiten Stromverbrauch: nicht feststellbar.

Sch....-Energiewender !

16

#20: Carl Schurz sagt:
"...Die AfD ist (noch) keine Alternative, Sondern ein Zusammenschluss überwiegend unzufriedener Wohlfahrts- und Umverteilungsprofiteure, die Angst um ihr Vermögen haben...."

"#20: Carl Schurz sagt:"
Ach, hätte er doch bloß den Mund gehalten. Er benimmt sich wie ein Grüner. Keine Ahnung, aber erst mal laut diese Tatsache (die, der keine Ahnung) hinausposaunen.
Ein AfDler

17

#22: Die Kosten der Energiewende/EEG werden ueberall systematisch kleingerechnet. Man verschweigt z.B. das sich die Stromkosten der Unternehmen in den Produktpreisen wiederfinden und damit jeder Verbraucher doppelt zahlt. Dann die ewigen 3500kWh im JAHR fuer eine FAMILIE. Welche unter-technisierte Familie soll das bitte sein? Eine Familie die ein paar PCs, Fernseher, Konsolen, Heizluefter hat, verbraucht im Jahr locker 10.000 kWh! Wenn man realistisch rechnet, hoert dann der Spass langsam auf, denn dann sind es keine Peanuts mehr. Und das Allerschlimmste kommt erst noch: Unser gesamtes Steuer-System ist darauf ausgelegt, dass normale Leute keine Profit machen. Der Ueberschuss wird per Steuer eingezogen (Alleistehende Berufstaetige zahlen insgesamt c.a. 75% Steuern, wenn man alle versteckten Steuern/Arbeitgeberanteile usw. reinrechnet.) D.h. man hat dann nicht mehr viel "Taschengeld" auf der "hohen Kante" wenn die Oeko-Politiker kommen und "nochmal ein bischen", nochmal 100 Euro pro Monat fuer ihre EIGENEN Ziele (Erneuerbare, Klimaschutz, Anti-Atom-Ideologie) haben wollen. Wenn dieses nicht so waere, wenn wir ansonsten eine kapitalistische Gesellschaft a la USA waeren, wo jeder locker mal 10 Tausend im Jahr Profit macht, dann koennte man den EEG-Irrsinn abfedern. Aber nicht bei uns, da wird jetzt um jeden Euro gestritten den der Staat NOCH haben will, und das ist auch richtig so.

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Vom Tenor des Artikels gewissermaßen verleitet, sah ich nicht, wovon Herr Ameling auch noch spricht. Ich zitiere:
".... 7 Cent/kWh ansteigt. Damit wird die finanzielle Belastung der privaten Haushalte (drei Personen, 3500 kWh/a) von bisher 186 Euro pro Jahr auf ca. 245 €/a anwachsen. Wenn die in der Energiewende geforderten Ziele z. B. für 2030 mit 50 % EEG-Stromanteil erreicht werden, wird die Belastung auf mehr als 500 Euro pro Jahr ansteigen – eine gnadenlose Kaufkraftvernichtung." Ich zahle jetzt schon für ca 4.500 kwh 120€ pauschal vorab im Monat - weil es auch 5000 werden können.
Was meint Her Ameling damit? Nur die zusätzliche Belastung auf die in den letzten 10 Jahren mindestens um 100% gestiegene Kostenquote? Oder meint er, daß ein durchschnittlicher Haushalt mit 3500 kwh im Jahr 2030 dann 500 Euro im Jahr zu bezahlen hat? Das wären ja unter 15 Cent pro kwh!
Sollte Letzteres zutreffen: Wo lebt Herr Ameling? Ich glaube in Dortmund. Hat man dort derart niedrige Stromtarife - oder bezieht er seinen Strom wegen was auch immer deutlich preiswerter als der Durchschnittsbürger? Derzeit, kann man sagen (siehe Verifox), liegen die Preise so um 24 Cent pro kwh. Was wird dann aus den 186 € oder 245 €, wenn derzeit für 3500 kwh mal im Schnitt 24 Cent = 840 € per annum schon zu berappen sind.
Also welche Milchmädchenrechnung hat Herr Prof. Dr. Ameling hier aufgelegt? Lernt man so etwas in Clausthal-Zellerfeld oder später als Interessenvertreter?
Die Leute werden im nächsten Jahr in Schnitt mind. 26 Cent pro kwh zahlen dürfen - bei 3500 kwh heißt das IM MONAT ca 80€! und IM Jahr: 910 €. Von wegen 500 € in 2030 anstelle von derzeit 186 € oder gesteigert auf 245 €. Wo lebt Herr Ameling noch mal? Ja, in Dortmund. Dort werden wohl die Tarife von Stadt (Pleite? Na, macht nichts, Griechenland läßt grüßen!) oder vom Land NRW (auch Pleite, aber das macht erst recht nichts, wird ja von den hiesigen Südländern - noch - aufgefangen!) gesponsert oder wie?
Auch wenn also hier erste interessante Töne in Bezug auf die CO2-Schimäre zu vermelden sind - irgendwie scheinen Leute wie Herr Ameling in einem Land zu leben, dessen Energie-Preisentwicklung komplett an ihnen vorbei gegangen ist. Frage: Warum? Wo schauen solche Leute seit Jahren eigentlich hin? Kein Wunder, wenn ihnen über die letzten 15 Jahre nichts weiter aufgefallen ist und sie deswegen auch jetzt erst - vielleicht - reagieren. Und wenn, dann softly. Bloß nicht Mutti ärgern, denn die Alternative ist ja leider nicht die AvD (die existiert in den Medien gar nicht und hat bislang auch in Hinsicht auf diese Frage Klima-Irrsinn nichts gebracht), sondern Steinbrück und Trittin. Dann gehen die Lichter noch schneller aus als unter Merkel - vielleicht hilft das dann weiter? Nee, die Rot-Grünen, im Besitz der Wahrheit, werden dann sagen, das ist die böse Atommafia, die hat am Knopf gedreht.

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#17: F.Ketterer was halten Sie von einer Sammelklage gegen die EE-Gesetze?

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Zum Thema Subventionen.
Subventionen sind elementare Instrumente eines etatistisch orientierten Gesellschaftssystems (Planwirtschaft), dass sich (der Staat) gegenüber seinen Bürgern als überlegener und klüger einschätzt. Kurz gefasst: wer Subventionen nicht generell ausschließt hadert auch immer Mit Wettbewerb und Freiheit. Seit Bismarck die Deutschen mit Rente und Sozialgedöns gekauft hatte, kann sich die Mehrheit der so geköderten Deutschen ein Leben in Freiheit und Eigenverantwortung nicht mehr vorstellen. Wer die Freiheit zu Gunsten der Sicherheit aufgibt, wird am Ende beides verlieren. Er hat es auch nicht anders verdient. Die AfD ist (noch) keine Alternative, Sondern ein Zusammenschluss überwiegend unzufriedener Wohlfahrts- und Umverteilungsprofiteure, die Angst um ihr Vermögen haben. Zu hart ausgedrückt? Nun, wie ist denn das Verhältnis der Selbständigen/Freiberufler/Unternehmer zu den Beamten/Pensionären/Rentner? Und wer trägt von den genannten Gruppen wohl den höheren Anteil die Subventionen finanzieren zu müssen? Wer von den genannten Gruppen schafft reale Werte und nicht nur Anteile am BIP? Die AfD hätte den Namen verdient, wenn man auch sehr kritisch im Umgang von Steuern wäre und mehr auf die Schaffenskraft und den Fleiß der Bürger setzen würde. Die Formulierung zeigt mir, wessen Geistes Kind viele der AfD sind. Nicht weniges was dort gesagt wird lässt vermuten, dass man nur ein bisschen Alternative will. Ob das nun als realpolitisch angemessen einzuschätzen ist und Erfolg haben wird, um wenigstens die schlimmsten Auswüchse in der Energie- und Europolitik zurückzunehmen oder ob der AfD nur eine weitere kleine CDUFDPSPD wird, werden wir in wenigen Monaten erfahren. Eine wirkliche Alternative für Deutschland wäre eine Partei die Ludwig Erhards Prinzipien zur Marktwirtschaft (Wohlstand durch Leistung und nicht durch Umverteilung) im Kopf und im Herzen tragen würde. Dies hatte und hat selbst CDU nie wirklich getan und die FDP war schon oft zu ... na sagen wir opportunistisch.

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#18 Andrea Andromidas sagt:"Sehen Sie sich den Wahnsinn an, der mit dem Bankrott der Stadt Detroit offensichtlich wird. Die Ursache davon waren weder Energiemangel noch Kostengründe fehlerhafter Autoproduktion. Es war eine Politik der geplanten Deindustialisierung zugunsten aufgeblähter betrügerischer Finanzderivate, mitgetragen von Ideologen der grünen Heilslehre und postindustriellen Schwärmern."

Frau Andromidas, könnte es nicht auch ganz einfach daran liegen, daß die Konkurrenz bessere Autos baut?
Gruß
Hans Jung

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Andrea Andromidas

"Der Ausstieg aus der Kernenergie soll dabei nicht revidiert werden." Dieser Satz beinhaltet einen starken methodischen Fehler, den die wirklichen Urheber der Energiewende mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen werden. Statt den Mut aufzubringen, prinzipiell richtige Dinge gegen den Zeitgeist zu verteidigen,begibt man sich auf die schiefe Ebene einer fatalen Verliererstrategie, die sich lediglich zum Ziel setzt " den Wahnsinn einschränken zu wollen."
Ein eingeschränkter Wahnsinn bleibt Wahnsinn und wird wenig dazu beitragen, die Zukunft zu gewinnen.
Sehen Sie sich den Wahnsinn an, der mit dem Bankrott der Stadt Detroit offensichtlich wird. Die Ursache davon waren weder Energiemangel noch Kostengründe fehlerhafter Autoproduktion. Es war eine Politik der geplanten Deindustialisierung zugunsten aufgeblähter betrügerischer Finanzderivate, mitgetragen von Ideologen der grünen Heilslehre und postindustriellen Schwärmern. Das jetzt sichtbare Ergebnis: 3/4 aller Schüler macht keinen Abschluß mehr, 1/3 der Bevölkerung hängt an der Sozialhilfe, Polizei und Feuerwehr sind hoffnungslos unterversorgt, das Verbrechen boomt, die Leute verlassen eine untergehende Stadt.
Jeder noch so kleine Kompromiß mit den verschiedensten Facetten dieser Politik wird höchstens die allgemeine Demoralisierung fördern. Den Ast, auf dem wir sitzen, langsamer absägen zu wollen, ist wahrhaftig keine heroische Strategie.

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“von Storch vermutet, dass in den Klimamodellen der Klimaforscher ein fundamentaler Fehler steckt und die Vorhersagen korrigiert werden müssen.“

Vom dem Fehler weiß jeder, der sich mal die Begründung für den “Treibhauseffekt“ zu Gemüte gezogen hat. Moleküle die Absorbieren und Thermalisieren sollen in gleichem Maße wieder strahlen. Herr von Storch will davon nichts gewusst haben? Wie billig. Und nachdem er jahrelang die Forschungsgelder abgegriffen hat sucht man nach ausreden, warum es denn real nicht so ist wie man es sich theoretisch hingefälscht hat.

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#15: D. Glatting sagt: am Freitag, 09.08.2013, 08:37
.......
Man sollte bei gegebener Zeit ein Abschleppseil für ihn XXXXXXX. Und die passende XXXXXXX wird sich auch finden.

###### ######## ###

Hey Admin,
das geht schon leicht in Richtung
§ 111 StGB
Geht's noch?!?!?!?

Da passt ja das Captcha (wie) WEILAND wie die Faust auf's Auge

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@Karl Eller #10
Die Abkehr zu jetzigen Energiepoltiik der Blockparteien ist ja zu erkennen in dem AfD-Wahlskizze. Diese Skizze sollte jedoch noch intesiv und vertieft ausgearbeitet werden, damit aus der Wahlskizze bei den übernächsten Wahlterminen auch ein handfests Vernunft und Verstand Energiewahlprogramm entsteht. Das Ziel muss weiterhin sein, das EEG und die Energiewende abzublasen und die Marktwritschaft wieder in den Mittelpunkt eines Energieerzeugungs-/Versorgungssystem für ganz Deutschland/Europa zu stellen. Bleibt da bitte am Ball und lasst nicht locker. Danke!

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Zu den Amelingschen Interpretationen des von Storch-Interviews hat sich der Betroffene in der Klimazwiebel selbst zu Wort gemeldet. Nachzulesen in http://tinyurl.com/kjbjty5. Es wäre von Seiten der EIKE-Redaktion begrüßenswert, wenn Sie das bei zukünftigen Artikeln berücksichtigt oder zumindest mal zur Kenntnis nimmt, ehe wieder in Textüberschriften der falsche Zungenschlag entsteht, dass von Storch EIKE-Skeptikerthesen bestätigt.

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#7:
Lucke kennt bestimmt die Fakten, aber es ist zur Zeit zwecklos gegen das CO2-Märchen angehen zu wollen. AfD wählen macht auf jedenfall Sinn.

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#7:

Lucke kennt die Fakten. Es macht aber noch keinen Sinn sich gegen das CO2-Märchen auszusprechen, wenn man in den Bundestag einziehen will. AfD wählen macht auf jeden Fall Sinn.

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#2
Hallo Herr Hoffmann,
das macht die AfD bereits:
Wir fordern ein nachhaltiges Energiekonzept für bezahlbare Energie. Es ist unzumutbar, dass die Bevölkerung mit drastisch steigenden Preisen für die kopf- und konzeptionslose Politik der Bundesregierung büßen muss.

Wir fordern eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). Es ist unsozial, Subventionen für Sonnen- und Windenergie durch die Strompreise zu finanzieren.

Wir fordern, dass Subventionen für erneuerbare Energien stattdessen aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanziert werden. Es muss offengelegt werden, welche Energieart wie stark subventioniert wird.

#7
Hallo Herr Schlor,
die AfD ist die einzige Partei die den Energiewendewahnsinn zumindest stark einschränken will.
Die Meinung von Herrn Lucke zu diesem Thema ist dessen Privatmeinung, kein Konsens in der AfD.
Mit besten Grüßen
Karl Eller

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Zu #8 A.Bauer
„Man könnte sowohl mit Kohlekraft als auch mit Atomkraft eine günstige Stromversorgung haben“

Dabei reicht Kohle für einige Jahrhunderte, Kernspaltungsenergie jedoch für etliche Hunderttausende von Jahren, vielleicht sogar für Million Jahre. Also: Die Bezeichnung NACHHALTIG trifft nur auf Kernenergie zu.

Zu:
„Der Ausstieg aus der Kernenergie soll dabei nicht revidiert werden.“
Durch Benutzung der Kernspaltungsenergie sind seit Anbeginn in den 1950-ern weltweit 100 bis 150 Tote zu beklagen, dabei ist der Tschernobyl-Unfall eingeschlossen. Nachzulesen bei Hermann Hinsch, es gibt auch weitere Quellen, die habe ich mir nur nicht gemerkt. Daher habe ich meine Beiträge, die hier in EIKE nachzuschlagen sind, auch genannt „Kernenergie ist KEINE Risikotechnik, Teil 1 und 2“. Teil 3 wird folgen, bald…. Es ist für mich nicht einzusehen, warum Deutschland aus der sichersten, billigsten, umweltfreundlichsten Energieart aussteigt. ---- Viele Ideologen reden gegen die KE, unter-stützt durch das Fernsehen („Wenn es nicht wahr wäre, würden sie es nicht sagen“), und der in Naturwissenschaft ungebildete Bürger GLAUBT.

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Alfred Casimir

#7 Herr Schlor, ich bewundere ihre klare Ausdrucksweise.
Mit demokratischen Methoden ist hier nichts mehr zu machen.
Über 50 Jahre Bildungsarbeit zeigen jetzt die
erschreckenden Ergebnisse.
Dieses Rad dreht keiner zurück, selbst wenn es dafür demokratische Mehrheiten gäbe.
PS : der Artikel von Dr. Ameling erschien auch in der Deutschen Apotheker Zeitung

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Man könnte sowohl mit Kohlekraft als auch mit Atomkraft eine günstige Stromversorgung haben (wobei Kohle voraussetzt daß man die trittinsche/merkelsche CO2-Steuer (Emissionshandel) abschafft, sonst könnte der Strompreis auch damit noch extrem verteuert werden, wenn die CO2-Emissionsrechte wie geplant verknappt werden, und das sogar ganz ohne EEG!)

Das einmalige an der deutschen Energiewende ist, daß man auf BEIDE Energiequellen verzichten will. Man will es sowohl der fanatischen Anti-AKW-Bewegung (die gegen Kohlekraft kaum einen müden Demonstranten aus dem Bett bekämen) als auch den Klimaschützern recht machen. Der marktwirtschaftlich orientierte Verbraucher wird jetzt zwischen diesen beiden Fronten zermalmt - denn er ist es, der letztendlich mit seiner eigenen Arbeitsleistung das utopische Traumziel der Energiewende finanzieren soll.

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Alfred Schlohr

#6: Das grün-linke Pressegesocks kann gar nicht anders, und die Intelligentesten sitzen dort sicher nicht notwendigerweise, auch wenn die sich für hyperintelligent halten. Es wird Zeit, dass die Grünen und die anderen Profiteure des CO2/Energiewende-Schwachsinns mal ordentlich was auf die Mütze kriegen. Ich fürchte aber fast, dass die im September 13 - 15 % der Stimmen einfahren werden, weil sie eben eine Stamm-Klientel haben. Ich brauchte leider auch eine Weile, bis ich begriffen hatte, dass es den Grünen nicht um das Klima oder die Umwelt geht, sondern dass die eine Ökodiktatur wollen, um sich selber im Rahmen einer gesetzlich konformen Umverteilung von unten nach oben zu bereichern. Das ist so was von WIDERLICH.
Die AfD kann man komplett vergessen, Lucke hat die Zeichen der Zeit wohl durch eine interne Indoktrination durch grüne U-Boote nicht kapiert. Nicht anders kann ich mir erklären, dass er CO2 als Klimakiller bezeichnete - lächerlich !

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Jetzt auf einmal: Da sieht die Industrie nun die Profitfelle auf dem Ökostrom davonschwimmen. Andererseits: Besser spät als nie.
Auf der Suche nach weiteren Daten zu Herrn Ameling kam ich auf den Blog: Klima-Retter. Die meinen diesen Titel ernst, haben für ihren Blog sogar eine Goldmedaille o.ä. von der Deutschen Umweltschutzirgendwas bekommen! Dort wird a. der Artikel von Herrn Ameling regelrecht z(v)errissen und b. erhält EIKE die Zuschreibung esoterisch!
Ja, die Hure Industrie, die sich vonseiten der Kernindustrie mit der Propagierung der CO2-Katastrophe selber von hinten in die Brust geschossen hat, merkt plötzlich, daß sich da eine Energie-Preis-Katastrophe entwickelt - wobei sie gegen die aus der DDR-abgeleiteten Planwirtschaft ja gar nichts haben. Die sichert ihnen ja die Pfründe - aber eben nur sehr kurzfristig. Nun investiert man zunehmend schon im Obama-Land USA - mal sehen, wie lange Deutschland noch ein Land der Autobauer sein wird - abwandern werden Chemie, Papier, Aluminium, Braunkohlebergbau ... was sagen die Umweltbewußten: Nur weg damit! Das vergiftet ja alles. Dreckschleudern. Feinstaubgrenzwerte senken - die sind ja viel zu hoch, da kriegen ja alle Lungenkrebs (Studie aus ULM - und dabei wird die Bevölkerung immer älter und älter! Wie geht denn das zusammen? Sind diese "Forscher" denn noch bache? Oder: Wie rekrutiert man Drittmittel, am besten öffentliches Geld!)
Der Morgenthauplan wird nun per Grün-Rot realisiert - Deutschland, das Öko-Agrarland mit durchgehend "Veggie-Day".
Nun, man kann ja noch hoffen: In Großbritannien geht die Fracking-Furcht in die erste Runde und nimmt Fahrt auf. Noch ein bißchen mehr "Gasland" und die Chose ist dort auch gelaufen. Also aus Europa droht eher wegen der permanenten Entwicklungshysterie einer weitgehend (nicht weit gehend!) total saturierten Gesellschaft keine Konkurrenz. Das sollte doch den teutschen grünen Michel mit der Zipfelmütze absolut beruhigen.

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Argumente scheinen egal. Es scheint bei der Mehrzahl unserer Politikern als gegeben festzustehen:
Industrie ist böse.
Strom kommt aus Steckdose, Wasser aus Wand und Geld von Bank.
Ein Wunder ist das nicht, wenn man sich die Vitas der allermeisten vor Augen führt -kaum einer verdiente doch sein Geld mit *Arbeit*, gemeint ist tatsächliche Wertschöpfung...

Ich muss gestehen, eine solch erfolgreiche Propaganda- Schlacht wie im *Klimakrieg* noch nicht erlebt zu haben. Und es gab vor einigen Jahrzehnten besonders in einem Teil Deutschlands viel Propaganda....

Das man dabei die marktwirtschaftlichen Prinzipien aushöhlt, gar wegwirft, scheint nicht zu stören. Also ist auch das gewollt. Das bringt mich auf abenteuerliche Gedanken, allerdings in der Konsequenz sind die nicht nett...

*Deutschland schafft sich ab*. Na gut, Sarrazin hat es anders gemeint. aber jeder kann sich irren...

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Michael Treml

Der Glaube der Bevölkerung an die Rettung der Welt durch deutsche Technik und deutsche Ingenieurskunst ist ungebrochen. Deutsche glauben eben an den Endsieg, auch wenn alles in Schutt und Asche liegt.
Man glaubt auch an Einstein, an den Urknall und die Quantenmechanik. Natürlich ohne sich informiert zu haben. Man verlässt sich auf andere. Wenn dass dann Wissenschaftler sind, dann kann man richtig verlassen sein.
Auch Steven W. Hawking zweifelt :
Wie könnte man an Objekte glauben, für die Berechnungen basierend auf der
zweifelhaften Allgemeinen Relativitätstheorie der einzige Beweis sind?«
- Stephen W. Hawking
Hawking (2005), S.50; Orig.: »How could one believe in objects for which the only
evidence was calculations based on the dubious theory of general relativity?
Herschel hätte wohl auch gezweifelt und das wäre auch gut so.
Zu Beginn eines wissenschaftlichen Unterfangens sollte es eine der ersten Aufgaben
des Suchenden sein, seinen Verstand für die Aufnahme der Wahrheit vorzubereiten,
indem er all die kruden und hastig angenommenen Meinungen von den
Objekten und Beziehungen, die er überprüfen will und die ihn täuschen oder fehlleiten
könnten, entweder verwirft oder zumindest seinen Griff darauf lockert; und
sich selbst stark zu machen, durch ein Bemühen und eine Entschlossenheit, für die
vorurteilsfreie Anerkennung jeder Schlussfolgerung, die sich als gestützt durch
sorgfältige Beobachtungen und logische Argumente präsentiert, auch dann, wenn
sie sich als gegenteilig zu Ansichten herausstellen sollte, die er zuvor gehalten haben
mag oder die er, ohne Untersuchung, im Vertrauen auf andere übernommen hat.
- John Frederick William Herschel -

Michael Treml

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Dirk Weißenborn

Zitat:

"- Revision der Energiewende mit dem Schwerpunkt „Totaler Stopp für den Ausbau der Erneuerbaren Energien“. (Der Ausstieg aus der Kernenergie soll dabei nicht revidiert werden.)"

Ein prinzipiell begrüßenswerter Ansatz, genau so wie übrigens auch die übrigen Maßnahmepunkte. Insbesondere Effizienzsteigerungen bei den fossilen Energieträgern wären trotz "Schleifung" der Klimaziele aus volkswirtschaftlichen und sozialen Gründen zu fordern.

Auch den Ausstieg aus der bisher eingesetzen Reaktortechnologie (DWR) würde ich nicht antasten. Es ist niemandem in Wirtschaft und Industrie ein ständiger wirrer Wechsel zwischen Ausstieg und Einstieg zuzumuten.

Die Nutzung fortschrittlicherer Reaktortypen (z.B. DFR) sollte jedoch mittels einer Novelle des bestehenden Atomgesetzes ausdrücklich erlaubt werden.

Solche Reaktoren könnten aufgrund des hohen Temperaturniveaus auch Wärme zur Gewinnung anderer Treibstoffe bereitstellen oder aber Wasserstoff elektrolytisch in großen Mengen herstellen, wie hier u.a. bei EIKE häufig zu lesen war.

Um nun für den zu erwartenden hohen Kapitalaufwand bei Entwicklung und Errichtung solcher Raktoren nicht wieder in den Fehler übertriebener öffentlicher Subventionen zu verfallen, sollte den Investoren ein erheblicher Teil der Mittel zur dann nahezu überflüssigen Endlagersuche und Endlagerbau erlassen werden. Dieses Kapital könnte in die neuen projektierten Reaktoren fließen.

Ein ganz wichtiger Punkt fehlt noch: Erdöl sollte dann zusehends nur noch als chemischer Rohstoff und nicht als Energieträger genutzt werden. Dies gilt insbesondere für unser Land, welches selbst bei einer starken Anwendung von Stimulationsmaßnahmen zur Erdölförderung über zu geringe oder aus Umweltgründen nicht gewinnbare Reserven an Ölschiefern etc. verfügt.

Andere Länder wie die USA können da auch anders vorgehen.

Politik und auch weite Teile der Wirtschaft haben die Reduktion des Erdöleinsatzes auf den chemischen Grundstoffbereich in den letzten Jahrzehnten leider nur ungenügend verfolgt.

Gänzlich kommen wir um um steuernde Regelungen nicht herum. Aber die Gefahr katastrophaler (Fehl-)Regelungswut a la EEG sollte uns allen als Warnung dienen.

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Es wird Zeit, das die AfD sich klar gegen die Energiewende und das EEG positioniert!
Die Zeichen sind jetzt unübersehbar, das die Energiewende und das CO2-Erwärmungsmärchen nicht mehr von vielen in der Gesellschaft unterstützt wird.
Will die AfD Wählerstimmen gewinnen, dann MUSS diese Partei auf die Energiepolitik, neben der Euroschulden-Politiker, setzen!

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- Revision der Energiewende mit dem Schwerpunkt „Totaler Stopp für den Ausbau der Erneuerbaren Energien“. (Der Ausstieg aus der Kernenergie soll dabei nicht revidiert werden.)
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Was gibt es denn an der Kernenergie zu meckern? Sie ist bis jetzt die sicherste und effektivste Art der Energiegewinnung (siehe die vielen Beiträge auch hier im blog).
Irgendwas widerspricht sich da....