Energiewende wirkt: Siemenschef Peter Löscher – Erfinder des „Green Siemens“ muss gehen

Peter Löscher (l) und Nachfolger in spe Joe Käser Bild DWN & Siemens

Michael Limburg
„Wenn die Zahlen nicht stimmen, muss man die Köpfe wechseln!“ Dieser Ausspruch, dem legendären deutschen Multiaufsichtsrat und ehemaligen Chef der Deutschen Bank Hermann Josef Abs zugeschrieben, wurde diesmal auf den erst 2007 zum Siemens Konzern als Vorstandschef geholten Peter Löscher angewendet. Gestern wurde er – mit einer fürstlichen Abfindung von 9 Mio € versehen- vom Aufsichtsrat gefeuert. Dabei war Löscher der Mann der Siemens zur führenden Green Company machte, wie er in seiner Rede zur HV 2009 stolz verkündete.


Eine unternehmerische Rosskur, für die er landauf landab von Politik und Medien  lautstark und „nachhaltig“ gefeiert wurde.  Und noch vor wenigen Jahren hatte er sich in einem Interview  darüber mokiert, dass „bis zu meinem Antritt, es innerhalb von Siemens keinen Unternehmensportfolio Umwelt gegeben hat“

Nun, das hatte der Kaufmann aus Österreich zielbewußt geändert. Insbesondere im angestammten Energiebereich ließ er keinen Stein auf dem anderen, gab vermeintlich unrentable oder gesellschaftlich unerwünschte Geschäftsfelder – wie der Kernkraft- unter hohen Verlusten auf und kauft sich wild in vermeintlich gesellschaftlich gewünschte neue "ertragsstarke und nachhaltige" Technologien im  Bereich der „Erneuerbaren“ ein.

Das alles kostete nicht nur Milliarden, sondern diese Geschäftsfelder verschlangen auch wegen des zwanghaften ,naturgesetzlich vorgegebene Misserfolges an den Märkten, weitere Milliarden. Zudem hatte der Kaufmann Löscher auch die Bereitschaft der Staatskunden unterschätzt die Fehlversuche in der Technologie, die seine Ingenieure einer nach dem anderen hinlegen durften, mit unbegrenzten Subventionen zu unterstützen. Warnungen und Mahnungen von Fachleuten – auch von EIKE (siehe pdf Anlage zum Desertec Projekt)– schlug er großspurig in den Wind.

Zusätzlich negativ beeinflusste die zuvor hochgelobte Energiewende auch gut funktionierende Weltneuheiten, wie das GUD Kraftwerk in Irsching mit 60 % Gesamtwirkungsgrad. Immer, wenn es als Referenzkraftwerk ausländischen Interessenten vorgeführt werden sollte, stand es wegen der ungebremsten Vorrangeinspeisung von Strom aus "Erneuerbaren" still, wie der Siemens-Bereischvorstand Michael Süß jüngst auf dem CDU/CSZ Energiedialog klagte.

Benny Peiser hat auf ACHGUT eine Shortlist der jüngsten Reinfälle des Hauses Siemens – einst Perle der deutschen Ingenieurskunst- zusammen gestellt:

Zur Erinnerung: Die grüne Siemens-Katastrophe auf Achgut

Wer meine Beiträge zur Energiewende in den vergangenen Jahren aufmerksam gelesen hat, konnte frühzeitig erkennen, dass die grüne Obsession bei den grünen Siemens-Managern nur in Tränen enden konnte. 

31. Junuar 2009: Deutsche Deindustrialisierung schreitet voran: Deutschland hat sein gesamtes Know-how für den Bau von Atomkraftwerken an Frankreich verloren. Milliardengeschäfte wickeln die Franzosen künftig ohne Siemens ab. Doch die Bundeskanzlerin scheint den Verlust der industriellen deutschen Kernkompetenz noch nicht einmal wahrgenommen zu haben.

17 Januar 2012: Fast umsonst: Siemens puts cost of nuclear exit at 1.7 trillion euros: Germany’s exit from nuclear power could cost the country as much as 1.7 trillion euros ($2.15 trillion) by 2030, or two thirds of the country’s GDP in 2011, according to Siemens, which built all of Germany’s 17 nuclear plants.

26. Februar 2012: Grüne Planwirtschaft frisst ihre Kinder: Bosch verschob den Bau einer Solarmodulfabrik in Malaysia auf unbestimmte Zeit, Siemens verkündete einen Millionenverlust in seiner Solarsparte. Das ist Deutschland in der Post-Fukushima-Ära: Ein Industriezweig, mit dem das Land auch ohne Atomstrom wirtschaftlich stark bleiben soll, bricht weg, bevor er stark genug geworden ist, sich selbst zu tragen.

18. April 2012: Siemens: Riesenerfolg mit billigem Wind: Der Industriekonzern kämpft mit der Umsetzung der Energiewende: Netzanschlüsse auf See bescheren Siemens hohe Verluste.

23. Oktober 2012: Das erste Strompreisopfer: Offshore-Windenergie galt einmal als Wunderwaffe der Energiewende. Jetzt bröckelt der Rückhalt für die teure Technologie. Branche und Politiker arbeiten an einer Schrumpfkur.—Siemens trennt sich ganz vom Solargeschäft. Aus einem Hoffnungsträger ist ein Verlustbringer geworden.

13. November 2012: Subventionshaie verlassen sinkende Fata Morgana: Solarstrom für Europa aus der Sahara: Das ist der Traum der Desertec-Initiatoren. Doch die Verwirklichung wird immer schwieriger. Nach Siemens steigt mit Bosch der nächste große Partner aus.

15. November 2012: Solar-Ausstieg wird für Siemens teuer – 800 Millionen Euro Verlust

6. Februar 2013: Energiewende is ‘role model and a disaster’ and not ‘thought through’ says Siemens boss: Lothar Balling, a senior boss at German power company Siemens today conceded that his home country’s Energiewende – or energy transition – from nuclear to renewables had been a “disaster” and was “not thought through”.

27. April 2013:‘Wen die Götter zerstören wollen, machen sie zuerst verrückt’: Bayerns Vorzeigekraftwerk droht Aus: Eon und Siemens haben in Irsching bei Ingolstadt vor Jahren die modernste kombinierte Gas- und Dampfturbine der Welt realisiert. Vor gut zwei Jahren ging der Block in Betrieb. Aber seither hat sich vieles verändert auf dem Strompreissektor. Grund ist die Energiewende. Die Betreiber haben angekündigt, das Kraftwerk mindestens zwei Jahre stillzulegen. Rund 100 Millionen Euro seien nötig, um das Kraftwerk am Laufen zu halten, sagte Teyssen.

16. Mai 2013: Jetzt spricht selbst die ZEIT von ‘Energiewende-Wahnsinn’: Eigentlich ging die Geschichte immer so herum: Die Energiewende auf See kommt nicht in Schwung, weil es an Steckdosen für den Windstrom fehlt. Schließlich muss der Strom aus den Offshore-Windparks ja an Land gebracht werden. Das passiert mit Hilfe von Seekabeln und riesigen Umspannplattformen auf See, die großen Bohrinseln gleichen. Und bei deren Bau kommen Firmen wie der Netzbetreiber Tennet oder Siemens nicht hinterher. Am Donnerstag hat nun der zuständige Netzbetreiber eine von ihm in Auftrag gegebene Studie veröffentlicht. Und die kommt zu einem – Hoppla – komplett anderem Ergebnis: Es seien die Offshore-Windparks, die nicht hinterherkommen würden. In den kommenden zehn Jahren würden wahrscheinlich Offshore-Windparks mit einer Kapazität von 3.700 Megawatt ans Netz gehen (wenn man pessimistisch ist). Oder im besten Fall etwa 5.900 Megawatt. Auf der anderen Seite baue und plane aber Tennet zurzeit Verteilerplattformen und Seekabel, die insgesamt 6.200 Megawatt Strom transportieren können. Die würden, glaubt man Tennet, dann einfach ungeausgelastet in der Nordsee stehen.

Stranded investment nennen Betriebswirte so etwas, also komplette Fehlinvestitionen. Nutzlose Investitionen. Energiewende-Wahnsinn. Jährlich könnten sich die Kosten für die nicht genutzten Stromtrassen auf – Achtung – eine Milliarde Euro summieren, warnt Tennet.

9. Juni 2013: Deutsche Industrie: Von der Euphorie in die Depression: Die Zeiten scheinen vorbei zu sein, in denen das Wort Energiewende noch zu Hochstimmung in der Industrie führte. Es macht sich Ernüchterung breit, was die Erwartungen an die grüne Energie- und Umwelttechnik betrifft. So sah sich Siemens etwa als Gewinner, als Bundeskanzlerin Angela Merkel vor zwei Jahren den Ausstieg aus der Atomenergie erklärte. Der Münchner Technologiekonzern kann immerhin vom modernen Kraftwerk über Windräder bis hin zu intelligenten Stromnetzen die Infrastruktur bereitstellen, die es für die Energiewende braucht. Doch nach und nach drohen die Risiken des Projekts schwerer zu wiegen als die Chancen. Vor allem die hohen Stromkosten schrecken die Industrie auf.

10. Juni 2013: Energiewende: Siemens baut 1000 Stellen im Energiesektor ab: Der Siemens-Konzern will in seinem größten Sektor Energie in den nächsten Jahren 1000 Arbeitsplätze abbauen. Nach Informationen der F.A.Z. plant das Unternehmen in einem ersten Schritt, rund 340 Stellen an den Standorten Erlangen und Offenbach in der Geschäftseinheit „Schlüsselfertige Kraftwerke“ einzusparen. Mit der Verlagerung, die zu Lasten deutscher Standorte geht und bis Ende 2016 abgeschlossen sein soll, will Siemens seine Präsenz in Asien stärken.

17. Juni 2013: Wer nicht hören will, muss zahlen: 21 Milliarden in den Sand gesetzt: Achgut-Lesern wäre das nicht passiert: Großkonzerne wie Siemens und Bosch kehren der Solarbranche den Rücken. Ihre Strategien mündeten im Debakel – die Engagements in Sonnenstrom-Unternehmen kosteten Milliarden.

1. Juli 2013: Desertec Deserteure: Fahnenflucht der Wüstenfüchse: Der Streit zwischen der Stiftung Desertec, die Wüstenstrom aus Nordafrika und dem Nahen Osten nach Europa bringen will, und dem Industriekonsortium Dii, das diese Vision realisieren soll, ist eskaliert. Die Desertec-Stiftung erklärte am Montag in Heidelberg, sie kündige ihre Mitgliedschaft bei der Dii GmbH, die sie 2009 mitgegründet hatte.

25. Juli 2013: Grüne Bruchpiloten: Siemens muss eine neue Hiobsbotschaft verkraften: Der Industriekonzern hat Probleme mit seinen Onshore-Windrädern in den USA. Nach SPIEGEL-Informationen wird das den Konzern zusätzlich einen dreistelligen Millionenbetrag kosten.

28 Juli 2013: Chaostage von Siemens: Harakiri des ‘Vorreiters der grünen Energiewende’: Löschers Problem: Er hat keine Wachstums-Vision für Siemens. Umso schmerzhafter machen sich hausgemachte Probleme bemerkbar – unter anderem die teuren Ausfälle bei der Anbindung von Windparks im Meer an das Stromnetz auf dem Festland. Die Solar-Tochter Solel, für 284 Millionen Euro gekauft, wird dichtgemacht – Siemens hatte den Markt offensichtlich vollkommen verkehrt eingeschätzt. Auch von dem Desertec-Projekt, das mit dem Ziel gestartet war, Wüstenstrom von Afrika nach Europa zu bringen, meldete sich Siemens ab. Der finanzielle Schaden hierbei ist zwar gering, doch kratzt der Ausstieg am Image des Konzerns, den Löscher seinen Kunden und Anlegern als Vorreiter der grünen Energiewende verkaufen will. 

Wenn jetzt nach der gewaltiger Wertvernichtung durch grüne Visionen, die schnell zu Albträumen mutierten, nicht schnellsten bei Siemens eine sofortige Wende von der Wende eingeleitet wird, und man sich darauf konzentriert das Machbare zu machen, das aber besser als jeder andere auf der Welt, dann trifft die Feststellung, wie sie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten auf den Punkt brachten weiterhin voll den Kern des Problems: Siemens: Peter Löscher muss gehen, die Krise bleibt

Michael Limburg EIKE

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93 Kommentar(e)

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1
Willy Richartz

Diesen Gugus von Gogos und all den übrigen zur Energiewende und im Speziellen zu Smart Grid lässt der Webseitenbetreiber Eike einfach so unkommentiert über diese unendliche Waschweiberbühne passieren??
Bis anhin hat weltweit kein Einziger diese grösste angebahnte Volksbetrugs- Volksverarsche zur Wirtschaftsankurbelung mit der Einführung von Smart Grid und der nachfolgenden automatischen Regelung mit willkürlicher Zu- und Abschaltung von grösseren Verbrauchern wie z.B. vor allem Wärmepumpen zur Lastregulierung, usw. durchschaut.
Alle klimpern Geist- und Hirnlos auf Ihren Tabletts herum und geben wirres Zeug von sich. Stand irgendwo doch schon in der Bibel oder von Schiller?.

Wenn der Admin möchte kann ich mit dutzenden von Mails an diese Energiemafia inkl. der Oelmafia belegen, dass obige Aussage unwiderlegbar ist und in den Mails auch direkt belegt sind. Ebenso dutzende von Webadressen, in denen ich dieselben Feststellungen betr. totale Verarschung mit gewollter Energieverschleuderung durch die Industrie unbeantwortet zur Diskussion aufgezeigt habe.

Dieses Statement von den ebenso dämlichen Meineidgenossen an die Kollegen in DE, welche diese Abzocke siehe Stadt Arbon immer noch nicht kapiert haben und auch infolge bleibendem geistigem Defizit durch irreparablen Genschaden nie kapieren werden.

Grüsse Willy Richartz

2
Peter Georgiev

Gogo, es gibt hunderte Millionen von Autos. Und kein einziges Gogomobil, dass nach der Gogophysik funktioniert. Warum? Es hindert Sie keiner daran, Autos zu bauen. Ich bekomme häufig Risikokapitalangebote, soll ich diese gleich an Sie weiterleiten für Ihre Autofabrik? Sie können auch an die Börse gehen oder Ihr Patent an BMW verkaufen.

Vielleicht ziehe ich noch den Hut. Vorerst erzeugen Sie nur Mitleid.

3

#88: Peter Georgiev sagt:
--Wenn die 5kW bei fast allen PKWs ausreichen um eine konstante Geschwindigkeit von 50km/h aufrechtzuerhalten, dann lässt sich das Fahrzeug auch damit von 0 auf 50km/h beschleunigen...--

„Hier zeigt sich Ihre eklatante Physikschwäche, die Sie zu Ihren naiven Konstruktionen verleitet.“

„Beim Auto wirken die gleichen Gesetze, man muss nur den Luftwiderstand und den Rollwiderstand kompensieren, um die Geschwindigkeit zu halten."

Was Sie nicht sagen! Das war doch mein Ausgangspunkt.

"Um ein Auto zu beschleunigen brauchen Sie folgende Energiemenge: W=1/2*m*v2. Für 1500 kg und 50 km/h ergeben sich 290 KJ Energie. Wenn Sie in 10 s auf 50 km/h beschleunigen wollen, brauchen Sie 30 KW (290/10 +1 KW (Luftwid.), bei 20 s immer noch 15,5 KW. Bei langen 20 Sek. auf 50 stören Sie schon den Verkehrsfluss. Am Berg kommt noch W=m*g*h dazu, ganz vereinfacht, Sie brauchen die doppelte Leistung, also 60 KW. Das sind genau die 80% von einem 75 KW Auto. Daher baut man in 1,5 Tonnen-Auto mindestens 100 PS ein, alles andere ist Schwachsinn."

Lieber Herr Gorgiev, bevor Sie sich weiter blamieren wegen Ihres Testosteronspiegels:
Es ging nicht um Beschleunigung, sondern um die erforderliche Leistung für eine bestimmte gleichförmige Bewegung.
Auch den Sinn Ihres 50km/h schnellen Wettkämpfers bei der WM in Moskau, der dabei noch ein Auto hinter sich herzieht habe ich nicht verstanden.

Die Annahme, der Sie überraschender Weise nicht widersprechen, waren 5kW Motorleistung (nach DIN) um die Reibungsverluste im Antriebsstrang, sagen war ab Kupplung, plus die Rollreibung der Reifen, plus alle Luftwiderstände zu überwinden. Wir haben dann einen stationären Fahrzustand mit 50km/h Fahrgeschwindigkeit in der Ebene. D’accord?
Wenn die 5kW dazu genügen, dann können sie auch mit diesen 5kW das Fahrzeug von 0km/h auf 49,9999999km/h beschleunigen, wenn die Masse des Fahrzeuges endlich und die Zeit für die Beschleunigung ausreichend ist. So steht es sinngemäss in Ihrem Physikbuch! D’accord?
Zugegeben, bei einer so geringen Antriebsleistung, wird der Energiebedarf um die 49,999999999km/h Fahrgeschwindigkeit zu erreichen relativ hoch werden. D’accord?

Nehmen wir Ihr Fahrzeug mit 1500kg Masse. Zur Beschleunigung steht Ihnen eine Leistung von 5000W zur Verfügung. Wie ist der Beschleunigungsverlauf? Wie hoch ist die Geschwindigkeit nach einem Jahr? Nach einem 1 Tag? Nach 1 Stunde? Nach 1 Minute? Einmal mit Reibung und Luftwiderstand und einmal ohne.

Es ging nur um die Vorteile eines stufenlosen Getriebes, welches in einem benzinelektrischen Fahrzeug als Synergieeffekt kostenlos abfällt und welches auch einen Benzinmotor erlaubt, der in einem günstigeren Wirkungsgradbereich läuft und um die Vorteile von 2 Motoren unterschiedlicher Leistung.
Was hat die Physik mit Strassenverkehrsordnung zu tun? Jetzt brauchen Sie schon die SVO, um Ihre Physik zu stützen.

„Berufsbedingt fahre ich ca. 70 Tkm jährlich, davon 80% Autobahn, da brauchen wir über Alternativen nicht diskutieren, auch für Urlaubsfahrten.“

Haben Sie so viele Vorstellungsgespräche?

Wenn in Deutschland die Durchschnittgeschwindigkeit unter 50km/h, und in Ballungsgebieten bei etwa 25km/h liegt, dann sind Sie auch hier eine Randerscheinung.

„Ich kann mir vorstellen, in paar Jahren einen elektronischen Einkaufzettel in den Wagen zu Legen, er fährt los und kommt selbständig mit der Ware aus Lidl zurück. „

Ich nicht.

Gruss
Paul Gogo

4
Peter Georgiev

#89

Herr Gogo, es sit mir zu viel um den heißen Brei geredet. Ich beschränke mich auf den (immer vorhandenen) physikalischen Fehler: Wenn man zum halten der 50 km/h 5 kW benötigt, bietet mittels Gas aber 20 kW an, wird das Auto definitiv beschleunigen. Worauf Sie vielleicht hinaus wollten ist, wenn man im falschen Gang mit der falschen Drehzahl die 5 kW anbietet, arbeitet der Motor nicht im Bereich des optimalen Wirkungsgrades und man verbrennt ca. 10% mehr Sprit. Trotzdem kommen an den Rädern genau 5kW an, sofern es ein Tick mehr ist, beschleunigt der Wagen.

Durch Ihre Unkenntnis verdrehen Sie die Verhältnisse. Durch manuelle oder von mir aus smart elektronische oder wie auch immer geratene Optimierung des Fahrens im optimalen Motorwirkungsgrades könnte man maximal 10 % sparen, durch den Wegfall der Getriebereibung maximal 5 %, niemals Ihre angegebenen 400% (von 5 auf 20) Wie vorgerechnet, die größte Einsparung erziehlt man durch Wegfall der Beschleunigung. Irgendwie wissen oder ahnen Sie, dass man mit 1-3 kW gleichmäßig fahren kann und zwischendurch 30 - 60 kW abruft. Aus Unwissen über das physikalische Gesetz, dass die spürbare Beschleunugung einer großen Masse eine riesige Leistung erforderd, das halten aber nicht, versuchen Sie im Köpfchen das physikalische Grundgesetz mittels Optimierung der Drehzahl/Drehmomentkombination zu überlisten. Schauen Sie sich lieber die Formeln an und denken an die Satelliten. Und überlegen Sie, warum die Öko-Autos immer klein sind. Beim Halten der Geschwindigleit spielt das Gewicht keine Rolle, aber beim Beschleunigen...

5

#88: Peter Georgiev sagt:
„Die Maschine schaltet von Motorbetrieb in den Bremsbetrieb um.
Da der Bereich des höchsten Wirkungsgrades einen bestimmten Drehzahlbereich und Drehmomentbereich erfordert, resultiert daraus eine bestimmte Leistung, die oft nicht abgenommen werden kann...“

„...etwas wirre Überlegungen. Der Motor ist ausschließlich zur Leistungsabgabe konstruiert“

Konstruiert ist der Anstriebsstrang sehr wohl für bidirektionalen Energiefluss. Es mag Ihnen vielleicht nicht aufgefallen sein, aber die Bremswirkung des Motors nutzt man im praktischen Fahrbetrieb sehr häufig. Deshalb war die Schubabschaltung auch eine der ersten Massnahmen zur Kraftstoffeinsparung durch diesen neunen Betriebsmode. Damit dieses Umschalten das Fahrverhalten des Fahrzeuges nicht zu negativ beieinflusst, gibt wird bei manchen Fahrzeugen sogar das Schleppmoment beeinflusst.

„Vor vielen Jahren hat man empfohlen, den Motor in Ausnahmefällen als Hilfsbremse zu benutzen, da bei einer sehr langen Bergabfahrt die Bremsen durch Überhitzung einem um die Ohren fliegen könnten.“

Die Länge eines Berges kann einen schädigenden Einfluss haben, muss aber nicht.
Ein Bergabfahrt kennt mehrere Einflussgrössen als Sie angenommen haben. Eine ist die Länge, eine andere die Neigung, dann die Fahrgeschwindigkeit und dann noch die Fahrzeugparamenter.
Auch heute kann Ihnen dabei etwas um die Ohren fliegen, wenn der Neigungswinkel passend, das Fahrzeug viel Masse die Fahrgeschwindigkeit im kritischen Bereich und die Umgebungstemperatur hoch ist. Allerdings ist das häufig nicht die Bremsanlage, sondern das ganze Fahrzeug.

In den Kennfeldern sind auch negative Motormomente – auch ohne Schubabschaltung- zu finden. Ist schliesslich ein normaler Betriebszustand bei jedem PKW – wie Sie selbst berichtet hatten.

„Eine Leistung, die nicht abgerufen werden kann...“ Was das soll??... Jede Leistung, die Sie über das Gaspedal abrufen, wird abgenommen steht zu Verfügung.“

Ihr Problem sind die Regelkreise. Das Gaspedal ist nicht der Sollwertgeber, sondern das Stellorgan.
Der Sollwertgeber ist z.B. das Hinweiszeichen –Energiewandeldorf (Ihr Wohnort)-, oder ein expliziter Geschwindigkeitshinweis, z.B. 50km/h.
Jetzt beginnt der Regler zu arbeiten. Hochkomplex, Adrenalin, Punkteregister, Testosteron, Kontostand, Uhrzeit, Fahrziel, das Auto daneben, dessen Lenker und vieles mehr.
Ihr Regler, Ihr Ich, hat für Sie entschieden: 50km/h. Da die Fahrgeschwindigkeit an die Motordrehzahl gekoppelt ist, benötigt der Motor eine bestimmte Drehzahl, bei der statt der benötigten 5kW, 20kW geliefert werden könnten und gemäss Kennfeld bei 14kW der niedrigste spezifische Kraftstoffverbrauch liegt. Diese Leistung kann der Motor nicht abgeben es sei denn, Sie würden den stationären Zustand verlassen!

„Das man nicht immer im Bereich des optimalen Wirkungsgrades fahren kann, wird nicht bestritten.“

Sie, Vettel und Schuhmacher hatten das, nach Ihren Angaben, bisher bestritten – weil sie nicht „zu doof zum Schalten sind“. Jetzt schreiben Sie, dass Sie doch zu doof zum Schalten sind.

Gruss
Paul Gogo

6
Peter Georgiev

#87

Hallo Herr Gogo,

„Ein Kennfeld.... nur eine Leistung bzw. ein Drehmoment zugeordent werden kann.“

Ein Motorkennfeld ist ausschließlich das gemessene Verhältnis Drehzahl/Drehmoment. Da die zugeführte Energie proportional der Drehzahl und die Leistung das Produkt von Drehzahl und Drehmoment ist, kann man aus dem Kennfeld praktisch alle (Energie-)Werte herauslesen. Mit Wissen, Lineal und Taschenrechner, bzw. ohne Wissen per Knopfdruck aus einem entsprechendem Programm. Das heißt aber nicht, dass im Computer mehr Daten vorhanden sind als im einfachen Diagramm, der Computer kompensieren nur, wie von mir so oft ausgeführt, die eigene Denkfaulheit. Und spart häufig Zeit.

„Die Maschine schaltet von Motorbetrieb in den Bremsbetrieb um.
Da der Bereich des höchsten Wirkungsgrades einen bestimmten Drehzahlbereich und Drehmomentbereich erfordert, resultiert daraus eine bestimmte Leistung, die oft nicht abgenommen werden kann...“

Es sind etwas wirre Überlegungen. Der Motor ist ausschließlich zur Leistungsabgabe konstruiert. Vor vielen Jahren hat man empfohlen, den Motor in Ausnahmefällen als Hilfsbremse zu benutzen, da bei einer sehr langen Bergabfahrt die Bremsen durch Überhitzung einem um die Ohren fliegen könnten. Das ändert nicht die Zweckbestimmung. „Eine Leistung, die nicht abgerufen werden kann...“ Was das soll??... Jede Leistung, die Sie über das Gaspedal abrufen, wird abgenommen steht zu Verfügung. Das man nicht immer im Bereich des optimalen Wirkungsgrades fahren kann, wird nicht bestritten.

„Wenn die 5kW bei fast allen PKWs ausreichen um eine konstante Geschwindigkeit von 50km/h aufrechtzuerhalten, dann lässt sich das Fahrzeug auch damit von 0 auf 50km/h beschleunigen...“

Hier zeigt sich Ihre eklatante Physikschwäche, die Sie zu Ihren naiven Konstruktionen verleitet. Um die eine bestimmte Masse zu bescheunigen braucht man eine Menge Energie, zum Geschwindigkeit halten: keine, 0,0! Besonders deutlich in der Raumfahrt, um einen Satteliten zu beschleunigen braucht man Millionen KWh, ist die Geschwindigkeit erreicht, wird keine Energie mehr zugeführt. Beim Auto wirken die gleichen Gesetze, man muss nur den Luftwiderstand und den Rollwiderstand kompensieren, um die Geschwindigkeit zu halten. Rollwiderstand vernachlässigen wir zu Vereinfachung. Der Luftwiderstand bei 50 km/h frisst in etwa 1 KW habe ich nachgerechnet, da hatten Sie nicht ganz unrecht. Um ein Auto zu beschleunigen brauchen Sie folgende Energiemenge: W=1/2*m*v2. Für 1500 kg und 50 km/h ergeben sich 290 KJ Energie. Wenn Sie in 10 s auf 50 km/h beschleunigen wollen, brauchen Sie 30 KW (290/10 +1 KW (Luftwid.), bei 20 s immer noch 15,5 KW. Bei langen 20 Sek. auf 50 stören Sie schon den Verkehrsfluss. Am Berg kommt noch W=m*g*h dazu, ganz vereinfacht, Sie brauchen die doppelte Leistung, also 60 KW. Das sind genau die 80% von einem 75 KW Auto. Daher baut man in 1,5 Tonnen-Auto mindestens 100 PS ein, alles andere ist Schwachsinn.

„Die Wegstrecken, von denen Sie sprechen, fallen nicht sonderlich ins Gewicht...“ Berufsbedingt fahre ich ca. 70 Tkm jährlich, davon 80% Autobahn, da brauchen wir über Alternativen nicht diskutieren, auch für Urlaubsfahrten. Gegen einen elektrisch getriebenen Einkaufswagen ist nichts einzuwenden. Ich kann mir vorstellen, in paar Jahren einen elektronischen Einkaufzettel in den Wagen zu Legen, er fährt los und kommt selbständig mit der Ware aus Lidl zurück. Aber a) Der Interneteinkauf wird irgend wann den Lidl-Einkauf ersetzen, und b) ein Einkaufswagen ist kein Automobil. Wozu also ein E-Auto: einmal in der Woche mit Mutti ins Zentrum fahren um Ökobewusstsein zu demonstrieren?

Bezüglich der „smarten“ Elektronik: Wenn ich im Leerlauf bei 25 ausrolle, weiß ich, ob ich verkehrsbedingt oder aus anderen Erwägungen in Kürze bremse, beschleunige oder weiter ausrolle. Da die „smarte“ Elektronik ein eindimensionaler strohdoofer Rechenschieber ist, kann sie nicht vorausschauend den richtigen Gang für die kommende Situation einlegen. Ihr Glaube an die vom Menschen unerreichbare Unfehlbarkeit der Elektronik ist weit verbreitet, aber falsch.

Das Büchlein Physik 8. Klasse kann ich aufs Erste empfehlen, kinetische und potentielle Energie sowie Energieerhaltungssatz sind ausreichend erläutert. Bei zuverlässige Anwendung stimmen die Energiebilanzen.

PG

7

#84: Peter Georgiev sagt:
„Mein Hauptfach war Energieumwandlung. Liegt mir sonst fern, Kenntnisse mit einem akademischen Grad zu begründen, ausnahmsweise tu ich’s.“

„was ham wir denn da wieder geraucht, das Gras will ich auch mal probieren!“

...--spezifischen Kraftstoffbedarf bezieht sich üblicherweise auf den stationären Betriebszustand—
„Äähh???“ Ist der PKW für den stationären Zustand konstruiert?? Ich dachte zum fahren??

Ein stationärer Betriebszustand bezeichnet sich nicht verändernde Zustandsgrössen einer Einrichtung, in dem Fall eines Motors. Gleiche Drehzahl, gleiches Drehmoment als Folge von.....
Eine stationäre Maschine ist das Gegenteil einer mobilen Maschine. Die Abgrenzung kann durchaus fliessend sein.

--Die Kennfelder eines Motors zeigen, dass in einigen Bereichen ein höherer Wirkungsgrad erzielt wird als in anderen Bereichen. Das betrifft nicht nur die Drehzahl, sondern auch das Drehmoment-- „Äähh??? Das Kennfeld eines Motors ist die grafische Darstellung der Abhängigkeit des Drehmoments, und damit auch des Wirkungsgrades, von der Drehzahl als einzige Variable, die man beeinflussen kann.“

Ein Kennfeld beschreibt eine Charakteristik einer Maschine. Die Kennfelder kann man auch graphisch darstellen. In der Praxis werden diese numerisch in einem Speicher abgelegt und in einem Prozessrechner verrechnet.
Es ist nicht so, dass zu einer Drehzahl nur eine Leistung bzw. ein Drehmoment zugeordent werden kann. Deshalb auch die Kennfelder.

--Das bedeutet, dass der Motor auch die Leistung abgeben können muss.--
“Äähh??? Hat der Motor etwa eine andere Aufgabe als Leistung abzugeben??“

Hier ist es in der Tat begrifflich nicht so einfach. Wenn der Motor Energie aufnimmt, dann müsste dieser als eine Bremse oder Generator bezeichnet werden. Die Maschine schaltet von Motorbetrieb in den Bremsbetrieb um.
Da der Bereich des höchsten Wirkungsgrades einen bestimmten Drehzahlbereich und Drehmomentbereich erfordert, resultiert daraus eine bestimmte Leistung, die oft nicht abgenommen werden kann.

„Ein Mensch kann 1,5 KW kurzzeitig entwickeln, können einen Kleinwagen kurze Strecken mit knapp 50 km/h schieben?? Glaube ich nicht.“
Das habe ich auch nicht gesagt. Hätten Sie mich gefragt hätte ich 2,5 kW genannt. 50km/h Geschwindigkeit jedoch nicht.
"
"Wenn Sie aber 1 bis 1,5 Tonnen auf 50 km/h beschleunigen müssen, kommen Sie da etwa mit 5 KW aus?“

Wenn die 5kW bei fast allen PKWs ausreichen um eine konstante Geschwindigkeit von 50km/h aufrechtzuerhalten, dann lässt sich das Fahrzeug auch damit von 0 auf 50km/h beschleunigen.

„Die Rechnung ist ganz einfach, es ist mir peinlich vorzurechnen.“

Das müsste Ihnen nicht peinlich sein, wenn Sie es denn könnten.

„Wenn Sie auf den Berg hoch beschleunigen sind Sie schnell bei 80% Leistung“

Ein Musterbeispiel in der Wortwahl eines Dipl. Energieverwandlers.
Beim Berg sind Ihre Gedanken relativ leicht einzugrenzen. Mehr als senkrecht geht nicht. Aber mit der Beschleunigung haben sie wieder einen Nullsatz geschaffen. 80% Leistung von was für was und mit was?

„Wirkungsgrad hin oder her. Deshalb werden etwas größere Motoren eingebaut als nur zum 50 km/h zu halten oder das bisschen Getriebeverlust zu kompensieren.“

Sie räumen jetzt ein, dass der Wirkungsgrad veränderlich ist. Ausserdem ging es nicht um die Verluste im Getriebe sondern im Motor wegen des nicht optimal angepassbaren Stufengetriebes.

Weshalb grössere Motore? Man verbaut meist leistungsstärkere Motore!

„Aber die Energielehre, die Thermodynamik, ist nicht so Ihr Ding, oder?“

„ Da wo ich die meisten Kilometer zurücklege, muss man zwingend deutlich schneller als 50 fahren, da reichen Ihre 5 KW nicht. Dafür ist das Auto auch konstruiert, nicht um zu Lidl zu kommen“

Ein Glück für alle, dass Sie irgendwo in der Prärie wohnen und wirken.
Und nicht zu vergessen, es muss lauten: Auch dafür, um zu Aldi zu fahren, sind die meisten PKWs konstruiert - auch die BMWs. Ein wichtiger Unterschied.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in Deutschland unter 50km/h. In Ballungsgebieten etwa bei der Hälfte. Die Wegstrecken, von denen Sie sprechen, fallen nicht sonderlich ins Gewicht, da Sie nur deshalb schneller fahren können, weil die Strasse so gering frequentiert ist.

„Den überflüssigen Motor oder Zylinder mitzuschleppen, kostet wieder überflüssiger Energieverbrauch, und zwar nicht zu knapp.„

Jeder Motor ab 4 Zylinder aufwärts, schleppt jede Menge Zylinder, Ventile, Krümmer, Steuerungskomponenten umsonst mit, mit dem Nachteil eines schlechten Wirkungsgrades im überwiegenden Teillastbereich (5kW).
Das Problem ist allgegenwärtig und sollte gemildert werden.
Das Problem erfinden, was Sie gerade versuchen, ist nicht notwendig.

.
„Und ein abgeschalteter Zylinder... die Unwucht... mich schüttelts schon beim Gedanken.“
Zylinderabschaltung ist doch nicht neu. Sie müssen sich aber nicht Ihren Kopf für die Motorenbauer zerbrechen. Den 5 Zylinder hat man auch mal als unmöglich hingestellt.
Die Aufteilung der Antriebsleistung in verschieden starke Motore wird schon seit langer Zeit angewendet.

„Und da war er wieder, der Smart Meter. Wissen Sie, die logische Fortführung von „der Strom kommt aus der Steckdose“ und „die Sonne schickt keine Rechnung“ lautet: „Der Computer (Smart Meter) kann alles besser.“ Mir fällt dazu ein Begriff ein „Neue Deutsche Doofheit“ !
Übrigens, als ich noch beim Fahren schalten musste, habe ich bergab den Gang rausgenommen und beim Rollen definitiv deutlich Sprit gespart. Der „Smart Meter“ in meinem Automatikgetriebe mit der „jederzeit effizientesten Übersetzung“ ist so was von permanent doof und schmeißt mir mit konstanter Boshaftigkeit irgend einen Gang rein. Können Sie mir helfen? Gehirnimplantation oder zum Prozessorgott beten?“

Ich bin kein Arzt.
Dafür folgende Überlegung:
Sie fahren mit 50km/h und wollen das Fahrzeug ausrollen lassen. Sie schalten in den Leerlauf. Der Motor läuft weiter und würde in einer Stunde etwa 3 Liter konsumieren.
Die Mittlere Fahrgeschwindigkeit sei beim Ausrollen 25km/h. Für eine Fahrstecke von 25km würde der leerlaufende Motor 3 Liter Kraftstoff benötigen. Das sind auf 100km Wegstrecke 12 Liter.
Lassen Sie dem Antriebsmanagement den Job tun, dann aktiviert dieses die Schubabschaltung und Sie verbrauchen zumindest während dieser Phase keinen Kraftstoff. Irgendwann läuft der Motor wieder.
Der Kraftstoffkonsum wird bei aktivierter Schubabschaltung und eingelegten Gang hier 0 sein! Ich gehe davon aus, dass Ihr Fahrzeug weniger als 12 Liter/100km benötigt.
Diese Entscheidung trifft der dumme µP meist besser als Sie.

„Ein Büchlein mit Thermodynamik im Titel wäre Ihrer Persönlichkeitsentwicklung ganz zuträglich...“

Könnten sie mir den Titel Ihres Buches sagen. Nur um zu verhindern, dass ich mir zufällig auf dieses Werk stosse.

Gruss
Paul Gogo

8

85: Dirk Weißenborn sagt:
"da sind wir uns sicher auch einig. Aber wie kommt es, dass mich diese Tatsache eher an Windkraft- und PV-Anlagen denken lässt?

Sehr geehrter Herr Weißenborn,
Ihren technischen Sachverstand haben Sie hier kurz und bündig aufblitzen lassen.
Gerne würde ich Ihnen einen Rat geben.

Haben Sie schon mal einen Allergietest durchführen lassen. Es gibt Sonnenallergie und Windallergie.

Desensibilisierung durch Modell WKAs und ein Solarpanel auf dem Reisemobil. Eine gute Private sollte m.E. die Kosten übernehmen. Bei manchen mussten allerdings über 100qm Solarpanels installiert werden.

Gruss
Paul Gogo

9
Dirk Weißenborn

#83 Paul Gogo,

"Selbst die Nennleistung können Sie so gut wie nie nutzen."

Hallo Herr Gogo,

da sind wir uns sicher auch einig. Aber wie kommt es, dass mich diese Tatsache eher an Windkraft- und PV-Anlagen denken lässt?

mit freundlichen Grüssen

Dirk Weißenborn

10
Peter Georgiev

#82

Hallo Gogo,

was ham wir denn da wieder geraucht, das Gras will ich auch mal probieren!

„...spezifischen Kraftstoffbedarf bezieht sich üblicherweise auf den stationären Betriebszustand“ Äähh??? Ist der PKW für den stationären Zustand konstruiert?? Ich dachte zum fahren??

„Die Kennfelder eines Motors zeigen, dass in einigen Bereichen ein höherer Wirkungsgrad erzielt wird als in anderen Bereichen. Das betrifft nicht nur die Drehzahl, sondern auch das Drehmoment“ Äähh??? Das Kennfeld eines Motors ist die grafische Darstellung der Abhängigkeit des Drehmoments, und damit auch des Wirkungsgrades, von der Drehzahl als einzige Variable, die man beeinflussen kann. Was bedeutet die zitierte Weisheit???

„Das bedeutet, dass der Motor auch die Leistung abgeben können muss.“ Äähh??? Hat der Motor etwa eine andere Aufgabe als Leistung abzugeben??

„...50km/h fahren, dann benötigen dieser je nach Autogeschmack zwischen 1% und 10% der installierten Leistung. Sagen wir 5kW +/-2kW...“ Ein Mensch kann 1,5 KW kurzzeitig entwickeln, können einen Kleinwagen kurze Strecken mit knapp 50 km/h schieben?? Glaube ich nicht. Nun, dass mit der Reibung Antriebsenergie in Wärme statt in Bewegung umgewandelt wird, dass haben Sie begriffen, nur nicht, dass es Peanuts sind, vielleicht 5%. Wenn Sie aber 1 bis 1,5 Tonnen auf 50 km/h beschleunigen müssen, kommen Sie da etwa mit 5 KW aus? Die Rechnung ist ganz einfach, es ist mir peinlich vorzurechnen. Wenn Sie auf den Berg hoch beschleunigen sind Sie schnell bei 80% Leistung, Wirkungsgrad hin oder her. Deshalb werden etwas größere Motoren eingebaut als nur zum 50 km/h zu halten oder das bisschen Getriebeverlust zu kompensieren. Aber die Energielehre, die Thermodynamik, ist nicht so Ihr Ding, oder?

„...wenn Sie etwa 50% der Leistung abnehmen würden. Da kämen Sie je nach Motor in die Nähe des höchsten Wirkungsgrades. Nur dann wären sie viel viel schneller als erlaubt....“ Da wo ich die meisten Kilometer zurücklege, muss man zwingend deutlich schneller als 50 fahren, da reichen Ihre 5 KW nicht. Dafür ist das Auto auch konstruiert, nicht um zu Lidl zu kommen, da reicht das Fahrrad.

„...Sie haben z.B. 2 Motore im Fahrzeug. Einen mit der Leistung P und einen mit der Leistung 2P (kann auch 3P oder 5P sein). Dann hätten sie bereits die Möglichkeit durch Energiemanagement (Smart Meter)...“ Den überflüssigen Motor oder Zylinder mitzuschleppen, kostet wieder überflüssiger Energieverbrauch, und zwar nicht zu knapp. Und ein abgeschalteter Zylinder... die Unwucht... mich schüttelts schon beim Gedanken. Und da war er wieder, der Smart Meter. Wissen Sie, die logische Fortführung von „der Strom kommt aus der Steckdose“ und „die Sonne schickt keine Rechnung“ lautet: „Der Computer (Smart Meter) kann alles besser.“ Mir fällt dazu ein Begriff ein „Neue Deutsche Doofheit“ ! Übrigens, als ich noch beim Fahren schalten musste, habe ich bergab den Gang rausgenommen und beim Rollen definitiv deutlich Sprit gespart. Der „Smart Meter“ in meinem Automatikgetriebe mit der „jederzeit effizientesten Übersetzung“ ist so was von permanent doof und schmeißt mir mit konstanter Boshaftigkeit irgend einen Gang rein. Können Sie mir helfen? Gehirnimplantation oder zum Prozessorgott beten?

Ein Büchlein mit Thermodynamik im Titel wäre Ihrer Persönlichkeitsentwicklung ganz zuträglich...

11

Hallo Herr Gogo, ich spreche nicht von einem Gogomobil, ich weis auch nicht woher Sie Ihr Selbstbewusstsein haben,
sondern von einem modernen Einspritz-Diesel, den Audi als erster in Kleinwagen unter 2lt eingeführt hat.
Deine Kritik ist etwas merkwürdig, meinst du eine Klimaanlage bei einem Elektroauto benötigt keine Energie?
Es bleibt dabei, so ein Ding schlägt einen konventionellen Stromhersteller,
deshalb sollte die Steuer auf Benzin und vor allem Diesel drastisch gesenkt werden,
da wirst du sicher gerne zustimmen,
im Sinn der von Dir so geschätzten Energieeffizienz.

mfG

12

#80: Dr.Paul sagt:
„wie kommen Sie darauf, dass ein moderner (Diesel-) Verbrennungsmotor einen schlechten Wirkungsgrad hat???“

Hallo Herr Paul,
Sie mit Ihren --rhetorischen-- Fragen.....
Das ist das was die Motorenentwickler sagen.

Viele an Stammtischen hochgelobte Kenngrössen eines PKW Motors sind im praktischen Betrieb mehr oder weniger irrelevant.
Selbst die Nennleistung können Sie so gut wie nie nutzen.

Das Kennfeld für den spezifischen Kraftstoffbedarf bezieht sich üblicherweise auf den stationären Betriebszustand.

Die Kennfelder eines Motors zeigen, dass in einigen Bereichen ein höherer Wirkungsgrad erzielt wird als in anderen Bereichen. Das betrifft nicht nur die Drehzahl, sondern auch das Drehmoment.
Das bedeutet, dass der Motor auch die Leistung abgeben können muss.
Sollten ein PKW zufällig die empfohlenen 50km/h fahren, dann benötigen dieser je nach Autogeschmack zwischen 1% und 10% der installierten Leistung. Sagen wir 5kW +/-2kW.

Denken Sie an all die Nebenaggregate und die enormen Reibungen. Schmiermittelpumpe, Kühlmittelpumpen, Generator, Ventiltrieb, Reibung in den vielen grossen Zylindern und Kubelwellenlagern (Vergleich DIN - SAE).

Anders läge der Fall, wenn Sie etwa 50% der Leistung abnehmen würden. Da kämen Sie je nach Motor in die Nähe des höchsten Wirkungsgrades. Nur dann wären sie viel viel schneller als erlaubt und
der Verbrauch/km wäre dann, je nach Fahrzeug, vermutlich höher. Das würde aber nicht am Motor liegen.
Da gibt es Abhilfe.
Sie haben z.B. 2 Motore im Fahrzeug. Einen mit der Leistung P und einen mit der Leistung 2P (kann auch 3P oder 5P sein). Dann hätten sie bereits die Möglichkeit durch Energiemanagement (Smart Meter) bei 4 verschiedenen Motorleistungen den jeweils höchsten Wirkungsgrad zu erreichen.
Das geht auch durch Zylinderabkopplung.

Gruss
Paul Gogo
p.s. beschaffen Sie sich doch ein Auto und erfahrne Sie selbst. Falls sie über keine Fahrerlaubnis verfügen: ADAC Verkehrsübungsplatz.

13

#71: Hans Jung, Sie ham wohl nicht alle Tassen im Schrank! Mein Kühlschrank muss die Temperatur haben, die ich eingestellt habe!!!

Stellen Sie sich nur mal so ein kostbares südamerikanisches Angus-Steak vor, natürlich kein Mastviel, nur Weide, wissen Sie, man tut ja auch was für die Gesundheit und den Umweltschutz,

also stellen Sie sich vor, so ein Stück,
das nun unbeschadet einige zig-Tausend km wohlbehalten in meinem Kühlschrank gelandet ist,

also so ein kostbares Stück bekommt jetzt nur wegen so einer selbst gemachten Stromschwankung in Deutschland vielleicht so einen Frostschlag weg!!!
Das können Sie dann glatt wegschmeissen.
Offenbar haben Sie sich darüber überhaupt noch keine Gedanken gemacht.

Also so ein Kühlschrank kommt mit nicht ins Haus!!!

Oder sind Sie vielleicht so ein Vegetarier,
der die ganze Wohnung mit Treibhausgasen verseucht?

mfG

14

#74: Hallo Herr Paul Gogo,
wie kommen Sie darauf, dass ein moderner (Diesel-) Verbrennungsmotor einen schlechten Wirkungsgrad hat???

Der ist inzwischen besser (VW) als von einem konventionellen Kohlekraftwerk zur Stromerzeugung,
von dem noch viel schlechteren Wirkungsgrad eines KKW´s ganz abgesehen.

Deshalb ist ein "Elektroauto" natürlich Energieverschwendung!

Ich sehe bei den rasant steigenden Strompreisen durch die von Naturwissenschaft etwas unterbelichteten Grünen auch noch lange kein Land in Sicht.
Man müsste daher aus Gründen der Energieeffizienz die Steuern auf Benzin und Diesel drastisch senken,
meinen Sie nicht?

mfG

15
Peter Georgiev

#74, #77

Sehr geehrter Herr Gogo,

Sie irren, indem Sie offensichtlich glauben, dass die Thermodynamik die Lehre vom Verbrennungsmotor ist. Es ist ein Teil der Physik, der alle Energieumwandlungsprozesse beschreibt, u.a. elektrische Energie in Arbeit.

Wo Sie Recht haben ist, dass die Entwicklungen in den letzten Jahren, die Miniaturisierung der Prozessoren deren thermodynamischen Wirkungsgrad um ein Mehrfaches erhöht haben. Sie verbrauchen ein Bruchteil von früher. Das ändert nichts an der Tatsache, dass der eco Modus nicht die Effizienz des Prozesses verändert, sondern nur überflüssige Verbraucher drosselt, abschaltet und eventuell die Leistung drosselt.

Betreffs dem Schalten liegen Sie völlig daneben. Ich schalte gar nicht, nicht weil die Elektronik besser ist, sondern weil ich schlicht zu faul bin. Wenn es darauf ankommt, das Maximale rauszuholen, wird von Hand geschaltet. Fragen Sie Vettel und Schumacher. Wenn die beiden 2-4 Sekunden bräuchten, um den optimalen Leistungsbereich zu finden, sehen sie ganz alt aus. Wenn man lange genug übt, erkennt man am Geräusch den optimalen Schaltzeitpunkt, auch ohne berühmten Namen.

Die beschriebene elektronischen Spielereien unterstützen nur die Faulheit und Denkfaulheit des Bedieners, sparen aber keine Energie. In Ihrem Transponderbeispiel vergaßen Sie, dass die Mess- und Überwachungselektronik auch Energie verbraucht, also überflüssige Verschwendung, auch wenn die Prozessoren im Vergleich zum Herd praktisch vernachlässigbar sind.

Ich erwarte nicht, dass jeder im Internet fundierte thermodynamische Kenntnisse hat. Wenn Sie aber ernsthaft über Energie diskutieren wollen, sollten Sie sich mit dem Energieerhaltungssatz auseinandersetzen. In Ihren Überlegungen verstoßen Sie häufig dagegen.

MfG

P.S. Ihr "Rationalprinzip" und Effizienz eines Prozesses sind Umschreibungen des exakten Begriffs "thermodynamischer Wirkungsgrad"

Admin, bitte Sitekonstruktion überprüfen. Aus dem Archiv erscheint der Spamschutz nicht und wird vermutlich gar nicht gesendet. Ich habe im Link "news-cache" eingefügt, dann ging,s

16
Peter Georgiev

#74, #77

Sehr geehrter Herr Gogo,

Sie irren, indem Sie offensichtlich glauben, dass die Thermodynamik die Lehre vom Verbrennungsmotor ist. Es ist ein Teil der Physik, der alle Energieumwandlungsprozesse beschreibt, u.a. elektrische Energie in Arbeit.

Wo Sie Recht haben ist, dass die Entwicklungen in den letzten Jahren, die Miniaturisierung der Prozessoren deren thermodynamischen Wirkungsgrad um ein Mehrfaches erhöht haben. Sie verbrauchen ein Bruchteil von früher. Das ändert nichts an der Tatsache, dass der eco Modus nicht die Effizienz des Prozesses verändert, sondern nur überflüssige Verbraucher drosselt, abschaltet und eventuell die Leistung drosselt.

Betreffs dem Schalten liegen Sie völlig daneben. Ich schalte gar nicht, nicht weil die Elektronik besser ist, sondern weil ich schlicht zu faul bin. Wenn es darauf ankommt, das Maximale rauszuholen, wird von Hand geschaltet. Fragen Sie Vettel und Schumacher. Wenn die beiden 2-4 Sekunden bräuchten, um den optimalen Leistungsbereich zu finden, sehen sie ganz alt aus. Wenn man lange genug übt, erkennt man am Geräusch den optimalen Schaltzeitpunkt, auch ohne berühmten Namen.

Die beschriebene elektronischen Spielereien unterstützen nur die Faulheit und Denkfaulheit des Bedieners, sparen aber keine Energie. In Ihrem Transponderbeispiel vergaßen Sie, dass die Mess- und Überwachungselektronik auch Energie verbraucht, also überflüssige Verschwendung, auch wenn die Prozessoren im Vergleich zum Herd praktisch vernachlässigbar sind.

Ich erwarte nicht, dass jeder im Internet fundierte thermodynamische Kenntnisse hat. Wenn Sie aber ernsthaft über Energie diskutieren wollen, sollten Sie sich mit dem Energieerhaltungssatz auseinandersetzen. In Ihren Überlegungen verstoßen Sie häufig dagegen.

MfG

P.S. Die Effizienz eines Prozesses entspricht seinem thermodynamischen Wirkungsgrad, beide Begriffe sind identisch.

17

#66: Peter Georgiev sagt:
„Eco-Modi in Handys bzw. Laptops erhöhen auch nicht den Wirkungsgrad, sondern drosseln die Energiezufuhr. Für eine Rechenaufgabe brauchen Sie dann länger, und die Energiemenge für das Berechnen (längere Zeit bei geringeren Leistungsaufnahme) bleibt exakt die Gleiche. Da aber zusätzlich das Display gedrosselt und vermutlich überflüssige Prozesse beendet werden, hält die Batterie länger und man hat das Gefühl, man spart.“

Hier fällt es in der Tat etwas schwerer Wirkungsgrad und Effizienz zu trennen.

Wenn Sie die Sendeleistung auf 10% zurückfahren, weil der Sendeempfänger direkt daneben steht. Wenn das Display nach einigen Minuten, Sekunden, wie immer man das einstellt, sich abschaltet, dann steigt die Effizienz des Systems. Wenn der Rechner im Ecomode keinen Lüfter benötigt, dann erhöht das die Energieeffizienz. Die Betriebszeit mit einer Akkuladung wird verlängert.
Auch das --Mooresche Gesetz-- hat den Energiebedarf/FLOP immer wieder --gesenkt--. Kleinere Strukturen, kürzere Stromwege und kleinere Kapazitäten, geringere Betriebsspannungen und vor allem Energiesparmodi.

Wenn die gleiche Batterie, z.B. von Ihrem Mobilphone statt wie früher alle 3 Tage jetzt alle 21 Tage aufgeladen werden muss, bei 7-fachen Informationsdurchsatz, dann haben Sie nicht nur gefühlsmässig, sondern tatsächlich Energie eingespart.
Zweifeln sie etwa daran?

Gruss
Paul Gogo
p.s. Rationalprinzip, möglichst viele Informationen/mit einer bestimmten Energie(menge) übertragen!

18

#69: k.ochs sagt:
„woher haben sie denn die Vorstellung, dass Marktwirtschaft etwas mit Berechenbarkeit und Benutzerprofil zu tun hat?“

Sehr geehrter Herr Kochs,
Ihre nette, ironisch gemeinte Frage beschreibt das ideale Opfer. Dieses hält sich selbst für immun gegenüber Werbung, Kitsch und Mode und merkt nicht mal den Strick um seinen Hals und schon gar nicht die Fussfesseln, und kauft Nike Runners, weil manche andere damit schnell laufen.

Die ernste Seite Ihrer Kritik betrifft den kriminellen Handel mit Adressen und Verbaucherdaten, die der Customer Profiler dringend benötigt. Das gehört zum erfolgreichen Marketing am freien Markt.

„Von der Parteihochschule? Oder vom VEB "Horch und Greif"?

Da kann ich Sie beruhigen. Die VEBs waren viel zu wenig machtgierig im Vergleich zur Treuhand.

Gruss
Paul Gogo

19

#71: Hans Jung sagt:
"..Kühlgeräte z.B könnte man bei Stromüberschuß und somit günstigerem Preis 1-2 Grad weiter runterkühlen und dann einige Zeit des Engpasses mit höherem Preis überbrücken.
Und bei Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner..."

Herr Jung, das wars dann aber in einem Privathaushalt auch schon. Fast alle Geräte brauche ich zu einem bestimmten Zeitpunkt und nicht, wenn EE Strom liefert.

Übrigens sollen wir ja als gute Menschen stromsparende Geräte kaufen, so dass der von Ihnen beschriebene Effekt minimiert wird.
Ich schätze, dass ca. 20% meines Stromverbrauches für mehrere Stunden verschiebbar sind; das Smartmeter amortisiert sich daher nur bei extremen Preisunterschieden.
Aber die Helden in Berlin arbeiten ja daran, dass Strom immer teurer wird.

20

#66: Peter Georgiev sagt:
„Wenn Sie aber den Wirkungsgrad erhöhen und damit Energie einsparen wollen, müssen Sie den thermodynamischen Prozess verändern. Da Sie davon keine Ahnung haben, glauben Sie, dass alle elektronische (eco) Schaltspielereien den Wirkungsgrad erhöhen. Das elektronische Motormanagement greift aktiv im thermodynamischen Prozess der Energieumwandlung ein und der Wirkungsgrad erhöht sich in der Tat. Ein elektronisches Automatikgetriebe im Eco-Modus dagegen spart nicht gegenüber dem Schaltgetriebe, vorausgesetzt, man ist nicht zu doof zum Schalten.“

Danke für Ihren von XXXXXXXXXXX getriebenen Beitrag.

Es war nie ein Zweifel oder die Diskussion darüber, dass das Motorsteuergerät stets versucht einen möglichst hohen Motorwirkungsgrad zu erzielen. In Versuchen wird das Motorkennfeld ermittelt und die Kennfelddaten in geeigneter Form im Motorsteuergerät abgelegt. Hinzu kommen noch diverse Regelkreise.
In der Praxis ist dieser Motorwirkungsgrad jedoch erstaunlich niedrig, weil der Motor meist weit abseits seines Bestpunktes betrieben wird. Mit einem manuellen Schaltgetriebe mehr abseits als mit einem heutigen Automatikgetriebe.
Der Grund ist einfach. Um den Motor in seinem Bestpunkt zu betreiben benötigt man für jeden Leistungsbedarf die optimale Drehzahl und das optimale Drehmoment. Nur wenn beide bestimmte, motortypische Beträge aufweisen kann der Motorwirkungsgrad für diesen einen Betriebspunkt ein spezifisches Optimum erreichen. Das ist aber nicht zu verwechseln mit dem maximalen Wirkungsgrad des Motors.
Das einzige was der Lenker kennt ist die Drehzahl. Für das Drehmoment oder für die Leistung sind keine Anzeigegeräte vorhanden.
Ein vielstufiges Automatikgetriebe kann den Request des Motors nach der Methode des geringsten Übels berücksichtigen.

Bewerkenswert ist hier Ihre Selbsteinschätzung, nicht „zu doof zum Schalten“ zu sein.
Sie wären der einzige Mensch, der zu jedem Zeitpunkt die effizienteste Übersetzungen wählen kann und das mit einem Handschaltgetriebe.
Ein stufenloses Getriebe hat hier Vorteile. Einmal kann mit einer geringeren Maximalleistung dieselbe Beschleunigung erzielt werden, weil der Motor (bei Bedarf) stets im Bereich seiner maximalen Leistung betrieben werden kann, was bei einem stufigen Getriebe nicht möglich ist. Bei einem manuellen Schaltgetriebe kommen noch die Schaltzeiten hinzu und die Zeit, bis der Motor nach dem Schaltvorgang wieder seinen bestmöglichen Betriebszustand kennt. Bei einem Fahrzeug in der 70kW Klasse sprechen wir dabei über 2 bis 4 Sekunden für die Beschleunigung von 0km/h auf 100km/h. Um das mit einem manuellen Schaltgetriebe auszugleichen benötigt der Motor signifikant mehr Leistung, mehr Hubraum, vielleicht mehr Zylinder, hat mehr Reibungsverluste und läuft im alltäglichen Teillastbetrieb deutlich unwirtschaftlicher. In Verbindung mit einem elektrischen stufenlosen Getriebe kann der Motor seine Spitzenleistung bei hoher Drehzahl generieren, da ein fast perfekter Drehmomentwandler vorhanden ist. Das erlaubt zukünftig auch Motore mit z.B. 0,5 Liter Hubraum in besagter Leistungsklasse, die z.B. weniger Reibungsverluste und weniger Masse aufweisen.
Vergleichen Sie ein Batterieautomobil mit einem Brennkraftautomobil bezüglich der Energieverbräuche. Das Batterieautomobil zeigt Ihnen annähernd wie viele kWh für eine Fahrstrecke von z.B. 150km an den Rädern notwendig sind und das Brennkraftauto zeigt Ihnen annähernd über den Kraftstoffverbrauch, wie schlecht der Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors ist, bzw wie schlecht die Effizienz ist.
(Aus dieser Empfehlung sollten Sie nicht ableiten, dass ich ein Batterieauto mit den derzeitigen Batterien für sinnvoll ansehe. Sehr wohl aber eines mit elektrisch angetriebenen Rädern.)
Wenn das Automobil mit stufenlosem Getriebe noch eine Rekuperationseinrichtung aufweist, dann ist die Effizienz, bei den häufigsten Fahrprofilen nochmals deutlich höher.

Gruss
Paul Gogo
p.s. Das alles abseits der Thermodynamik des Verbrennungsprozesses.

21

Ich glaube, Herr Gogo hat schon eine kostenlose Energieberatung von Herrn Altmaier bekommen.

22

Erstaunlich, dass sich hier so viele über einen möglichen Stromtarif aufregen, der zeitnah nachfrageschwache und -starke Phasen berücksichtigt. In anderen Branchen ist das Gang und Gebe. Flugtickets in starken Auslastungszeiten sind auch wesentlich teurer als in der Nebensaison. Für Urlaubsreisen gilt das genauso. Ein übliches Vorgehen, um Anreize für Kunden zu bieten, um Lasten günstiger zu verteilen.

Viele betonen hier, dass Sie sich eine stärkere Ausrichtung von Angebot und Nachfrage auf dem Strommarkt wünschen. Ein Smart-Meter würde eine Möglichkeit bieten, Strom in günstigen Angebot-und-Nachfrage-Phasen zu nutzen. Aber dann ist es denjenigen auch wieder nicht Recht. Ein Smart Meter macht nichts anderes, als eine zeitgenaue Protokollierung des verbrauchten Stroms (oder eines anderen Verbrauchsgutes). Diese werden in vielen Ländern eingesetzt und auch im industriellen Umfeld häufig verwendet. Ich könnte noch verstehen, dass man erhebliche Bedenken in Richtung gläserner Kunde hätte, weil man am Smart Meter persönliche Lebensgewohnheiten ableiten könnte. Von einer Einschränkung der persönlichen Freiheit zu sprechen, weil das verbunden mit einem neuen Tarif wäre, finde ich hingegen schon gelinde gesagt merkwürdig. Das beispielsweise bei der Erfassung unserer Telefonate auch quasi ein Smart Meter existiert, mit anderen Worten eine minutengenaue Auflistung, scheint hingegen niemanden zu stören.

#60: "Die Regulierung bzw. die Entnahme aus dem Versorgungsnetz ist meine persönlich und damit frei Entscheidung. Da brauch ich kein staatlich gelenktes und aufdiktiertes Smart-Meter-System, dass darüber bestimmt, wann ich Wäsche waschen soll, wann das Essen kochen soll, wann mein Kühlschrank kühlt usw.usw."

Lieber Herr Hofmann, ich befürchte, dann haben Sie die prinzipielle Funktionsweise eines Smart Meter nicht ganz verstanden. Dieses protokolliert zeitgenau ihren Verbrauch. Das was sich bei Ihnen ändern wird, ist die Rechnung, mehr nicht. Wann und wie Sie Ihren Strom verbrauchen, wird durch den Smart Meter nicht gesteuert.

23

Grundsätzlich wärs natürlich sehr sinnvoll, den Verbrauch an das jeweilige Angebot anzupassen.
Bei vielen Geräten geht das ohne irgendwelche Komforteinbußen. Kühlgeräte z.B könnte man bei Stromüberschuß und somit günstigerem Preis 1-2 Grad weiter runterkühlen und dann einige Zeit des Engpasses mit höherem Preis überbrücken.

Und bei Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner kommts meist nicht auf 1-2 Stunden an.

24

Herr Gogo, ihre Selbstkritik in allen Ehren, aber der Fehler, den sie in #68 korrigiert haben, war nun wirklich ihr einziger und größter!

25

Herr Gogo,

woher haben sie denn die Vorstellung, dass Marktwirtschaft etwas mit Berechenbarkeit und Benutzerprofil zu tun hat?
Von der Parteihochschule? Oder vom VEB "Horch und Greif" ?

MfG

26

#65: Peter Georgiev:

Sehr Herr Georgiev,
da muss ich mich jetzt bei Ihnen entschuldigen. In #63 ist mir ein Fehler unterlaufen.

Es muss natürlich lauten:
"Bei einer so wichtigen Sache wie der Energie sorgt das Smart Meter dafür, dass die Wahrscheinlichkeit, dass alle Verbraucher gleichzeitig Energie beziehen, geringer wird."

Sie haben das glücklicherweise nicht bemerkt, da das Wort Smart Meter offenbar alles Andere in den Schatten stellte.

Gruss
Paul Gogo

27

@Peter Georgiev #65
Vollkommende Zustimmung. 😉
Ein Smart-METER ist eine Fremdbestimmung und deshalb komplett abzulehnen.
Und mal abgesehen davon....der selbstbestimmende Mensch und Herr über seinen Energieschalter wird niemals zur gleichen Zeit in einer Gesellschaft das Licht einschalten. Dazu sind wir, Gott sei Dank, noch alle unterschiedlich Typen. Mit dem Smart-Meter geht die Vielfalt der Menschen verloren und ALLE werden gleichgeschaltet. Und das ist der eigentlich Skandal an dieser menschenverachtenden grünsozialistischen Denkweise! ALLES und JEDEN GLEICH SCHALTEN ZU WOLLEN. Wenn nicht freiwillig, dann eben mit Gesetzes-Zwang. Das sind die neuen Ökosozialisten in der deutschen Energiewelt und Gesellschaft. Einfach nur peride und abartig, so ein Gedankengut!
Die freie Marktwirtschaft ist der größte Feind dieses Öko-Gedankengut einer sozialistischen Gleichschaltungs-Diktatur!

28
Peter Georgiev

#62

„...Systemtechnik, Mechanik, Regelungstechnik, Werkstofftechnik usw. mit Thermodynamik und Wirkungsgrad mit ...“

Gogo, Sie kennen ja doch Begriffe, die mit Energieeinsparung zu tun haben, alle Achtung!

Wenn Sie aber den Wirkungsgrad erhöhen und damit Energie einsparen wollen, müssen Sie den thermodynamischen Prozess verändern. Da Sie davon keine Ahnung haben, glauben Sie, dass alle elektronische (eco) Schaltspielereien den Wirkungsgrad erhöhen. Das elektronische Motormanagement greift aktiv im thermodynamischen Prozess der Energieumwandlung ein und der Wirkungsgrad erhöht sich in der Tat. Ein elektronisches Automatikgetriebe im Eco-Modus dagegen spart nicht gegenüber dem Schaltgetriebe, vorausgesetzt, man ist nicht zu doof zum Schalten.

Eco-Modi in Handys bzw. Laptops erhöhen auch nicht den Wirkungsgrad, sondern drosseln die Energiezufuhr. Für eine Rechenaufgabe brauchen Sie dann länger, und die Energiemenge für das Berechnen (längere Zeit bei geringeren Leistungsaufnahme) bleibt exakt die Gleiche. Da aber zusätzlich das Display gedrosselt und vermutlich überflüssige Prozesse beendet werden, hält die Batterie länger und man hat das Gefühl, man spart.

Beim Wasserkochen aus Ihrem #42 können Sie nur Energie sparen, wenn Sie den Herd gegen einem Induktionsherd tauschen. Die thermodynamische Wärmeübertragung Herd-Topf-Wasser ist effektiver, die Küche wird weniger, das Wasser schneller warm. Ihre Transponderspielereien bringen nur dem etwas, der mit der Bedienung des Haushalts überfordert ist.

Smart Meter können nur eins, bestimmen, wer, wann wie viel Energie nutzen kann. Wenn Sie das Sparen nennen, dass Ihnen der Smart Meter tagsüber das Licht ausschaltet, nun das packe ich auch ohne Smart Meter.

Wenn Sie die gleiche Arbeit mit weniger Energie hinzukriegen wollen, müssen Sie die thermodynamische Energiebilanz des Prozesses ändern, auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen. Elektronische Spielereien helfen zwar denen, die zu faul sind zum denken, bringen aber unter dem Strich keine Energieeinsparung.

P.S. Ich habe es nicht nötig, mit „Verblödungsaktivitäten“ Zeit tot zu schlagen.

29
Peter Georgiev

#63

"Bei einer so wichtigen Sache wie der Energie sorgt das Smart Meter dafür, dass die Wahrscheinlichkeit, dass nicht alle Verbraucher gleichzeitig Energie beziehen, geringer wird."

Gogo, wenn wir gleichzeitig das Licht einschalten, wird es bei Herrn Hofmann und bei mir hell, da wir den Smart Meter ablehnen, und Sie bleiben im Dunklen, weil Ihr Smart Meter die Energiezufuhr verweigert.

Licht für jeden finden wir sozial, gele Herr Hofmann?

Wenn Sie Dunkelheit bevorzugen Bitte!

30

@Paul Gogo #63
Die Marktwirtschaft brauch diese Smart-Meter NICHT!!!
Die Politiker und EE-Abzocker brauchen diese Smart-Meter! Und ich will nur für die Politik hoffen, dass diese nicht per Gesetzt dieses Smart-Meter uns Deutschen aufdiktiert. Dies wäre dann ein klarer Fall von FREIHEITSBERAUBUNG und Eingriff in die freie Marktwirtschaft. Smart-Meter sind das Werkzeug einer unfreien sozialistischen Mangelgesellschaft!
Ein Smart-Meter ist nichts anderes als ein Stromrationierer, wie wir diesen in Mangel- und Kriegszeiten erlebt haben!
Oder auch in totalitären Systemen einer Diktaturherrschaft!
Weg mit diesen Smart-Meter! Sofort!
Weg mit dieser Energiewende! Weg mit diesen perfiden und aszialen EEG! Weg mit dieser asozialen grünsozialistsichen Denkweise im deutschen Bundestag! Es wird Zeit, dass sich etwas ändert, in diesen Land! Danke!

31

#60: Hofmann,M sagt:
„Die Regulierung bzw. die Entnahme aus dem Versorgungsnetz ist meine persönlich und damit frei Entscheidung.“

Lieber Herr Hofmann,
Nochmal!
Das Smart-Meter kommt ja ohnehin. Die Marktwirtschaft verlangt es. Es bringt grosse Vorteile für die EVUs, weil es deren Gewinne steigert. Die Verwaltung der Stromkunden wird einfacher und es wird ein Benutzprofil über Sie erstellt. Damit werden Sie als Stromverbraucher berechenbar. Das ist erforderlich um die Energie im Land rationell bereitzustellen. Rationalprinzip! Marktwirtschaft pur!

„Ein Kraftwerkpark-Versorgungssystem soll den Menschen zu jeder Zeit diejenige elektrische Leistung anbieten die Sie brauchen. „

Welchen Traum träumen Sie gerade?
Wenn alle Menschen gleichzeitig alle möglichen Verbraucher elektrischer Energie einschalten würden, dann würde es schlagartig dunkel um uns. Nur weil das zufällig sehr selten vorkommt, deshalb leuchtet Ihr Licht, wenn Sie den Schalter betätigen. Das glauben sie nicht?
Beobachten sie Ihr Umfeld ein wenig, da werden Sie viele Bereiche finden, die Sie nur deshalb nutzen können, weil zufällig nicht alle Menschen das tun, was Sie gerade tun wollen. Wenn überdurchschnittlich viele Menschen dasselbe tun, dann gibt es einen Kollaps.

Bei einer so wichtigen Sache wie der Energie sorgt das Smart Meter dafür, dass die Wahrscheinlichkeit, dass nicht alle Verbraucher gleichzeitig Energie beziehen, geringer wird.

Gruss
Paul Gogo
p.s. Herr Hofmann, Sie wollen doch nicht so asozial sein wie Ihr Statement klingt.

32

#61: Peter Georgiev sagt:
„Für die Thermodynamik müssten Sie paar Level nach oben kommen, hier checken Sie es nicht.“

Natürlich kann Ihnen niemand auf Ihren thermodynamischen Olymp folgen.
Leider verwechseln Sie dabei Systemtechnik, Mechanik, Regelungstechnik, Werkstofftechnik usw. mit Thermodynamik und Wirkungsgrad mit Systemeffizienz, Einschaltdauer, Nutzungsgrad – wie auch immer.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude mit Big Brother und Facebook.

Gruss
Paul Gogo
p.s. mein Mobiltelefon ist ein sogenanntes embedded system, mit µP und das arbeitet derzeit digital.
Wussten Sie das nicht!

33
Peter Georgiev

#59

"...in #42 kurz beschrieben.
Der technische Fortschritt besteht wesentlich darin, dass mit einer immer geringeren Energiemenge eine bestimmte Arbeit verrichtet werden kann..."
Gogo, Sie sparen bei Ihren Beispielen keine Elektroenergie, sondern höchstens Denkenergie, indem Sie sich keine Gedanken machen, wann der Herd auf die geringe Stufe zu schalten ist und welches Programm für Geschirr und Wäsche zu wählen ist.

Machen Sie einen einfachen Test: Versuchen Sie, eine im Handy gespeicherte Nummer im Festnetz anzuwählen. Scheitern Sie an die fehlende "+" Taste (+49.. äähh??), dann gehören Sie zu der zahlenmäßig rasch anwachsende Gruppe von Spezies, die mangels Tätigkeit außerhalb von Big Brother und Facebook geistig nicht mehr in der Lage sind, etwas zu verstehen und zu tätigen, was nicht digital gesteuert ist.

Laut Energierhaltungssatz braucht man für die gleiche Arbeit immer die gleiche Energiemenge. Mit Smart Meter kann man nur den Zeitpunkt verschieben von "wann ich will" auf "wenn der Wind will", die Energiebilanz bleibt die gleiche.

Für die Thermodynamik müssten Sie paar Level nach oben kommen, hier checken Sie es nicht.

34

@Paul Gogo #59
Nochmal! Ein Kraftwerkpark-Versorgungssystem liefert den Menschen punkt genau und zu jeder Zeit die passende Menge an Strom ins Haus. Da braucht es keiner zusätzlichen und umständlichen Smart-Meter Regelungstechnik.
Die Regulierung bzw. die Entnahme aus dem Versorgungsnetz ist meine persönlich und damit frei Entscheidung. Da brauch ich kein staatlich gelenktes und aufdiktiertes Smart-Meter-System, dass darüber bestimmt, wann ich Wäsche waschen soll, wann das Essen kochen soll, wann mein Kühlschrank kühlt usw.usw.
Ein Smart-Meter ist im der Privatsphäre des Menschen ein Instrument der Freiheitsberaubung. Und die Energiewende auf Basis eines perfiden und asozialen EEG ist der Höhepunkt einer Volksverarschung! Lasst die Marktwirtschaft und damit die Freiheit des Menschen wieder darüber bestimmen, welches Energieversorgungssystem das Beste ist!
EEG abschaffen! Danke!

35

#58: Hofmann,M sagt:
@Paul Gogo #51
„Was haben Sie eigentlich damit erreicht, wenn Sie alle Energieverbraucher zu gleichen Zeit an den Strom lassen bzw. zur gleichen Zeit vom Strom abklemmen?!"

Lieber Herr Hofmann,
es geht um das Gegenteil. Genau um das was Sie immer beklagen, dass Ihr Kraftwerksmix Probleme hat sich in kurzer Zeit auf neue Anforderungen einzustellen. Grosse Einheiten haben viel Trägheit.
Das Smart Meter ist zuerst einmal ein elektronisches Gerät, welches den elektromechanischen Energiemesser gerade ablöst – weil billiger. Aus dem Messgerätekonzept lassen sich diverse Synergieeffekte ableiten, wie Diagnosefähigkeit, Speicherung des zeitlichen Verlaufes, Max, Min, Mean und da die Information in digitaler Form vorliegen können diese auch mit den ohnehin vorhandenen Techniken übertragen werden, sowohl im Nahbereich als auch im Fernbereich, mit und ohne Draht.
Smart Meter sind heute in der Industrie in fast jedem neu installierten System nennenswerter Leistung enthalten. Dies ist in meinem realen Beispiel in #42 kurz beschrieben.
Der technische Fortschritt besteht wesentlich darin, dass mit einer immer geringeren Energiemenge eine bestimmte Arbeit verrichtet werden kann. So ist der heutige Flugverkehr z.B.
erst dadurch möglich geworden.

„Sorgen Sie lieber dafür, das genug Strom, Rund um die Uhr, für den deutschen Wohlstands-Bürger und die Industrie/Handwerk zur Verfügung steht!“ Und diese kann nur mit einen Kraftwerkmixpark (Kohle, Gas, Uran) funktionieren. Preiswert, Bezahlbar und zuverlässig, rund um die Uhr erzeugter Strom. Und das auf EWIG!“

Das basiert auf intelligentem Energiemanagement zwischen effizienten Verbauchern und effizienten Erzeugern. Ohne dieses Energiemanagement könnte selbst ein Bruchteil der installierten Verbraucher das Energiesystem kollabieren lassen. Häufig löst der Zufall diese Problematik.

Manchmal aber nicht und dann hätte man ohne richtiges Management ein Problem. Auf anderen Feldern finden Sie dann keinen Parkplatz oder stehen in einem 200km langen Stau oder der Supermarkt ist ausverkauft. Das wollen Sie doch alles nicht.Dazu empfehle ich Ihnen die Toilettenspülungen zu studieren. Das ist etwas losgelöst von der Energie, eröffnet aber ganz neue Erkenntnisse.
Sie als Umweltfreund wollen doch nicht, dass die Offroader (SUV) in einer 50km breiten Front ins Grüne fahren, nein, Ihnen genügt schon eine 20-spurige Autobahn. Die würde den Stau auf 30km verkürzen. Viel Spass beim Einfädeln bei soviel sozialen Charakter.
Um die eine Energiespitze, mit der Auftrittshäufigkeit gemäss dem Monkey Theorem abzudecken, installieren sie die 100-fache Kraftwerksleistung, auch wenn die, gemäss Monkey Theorem meist nur zu einem Bruchteil genutzt wird. Herrn Georgiev wird das besonders freuen. Er knüpft sogar die Nichtexistenz der Thermodynamik an diesen Fall siehe #29.
Denn das Smart Meter in Verbindung mit sinnvollen Energiemanagement stellt genau diese Energieversorgung sicher. Es nützt nur die zulässigen Toleranzen in einem System aus.
Alles andere ist vorsätzliche Verschwendung.

Nett finde ich Ihren qualifizierenden Satz:
„Dieser Strom liegt gleichmäßig im Netz bzw. an ihrer Wohnung/Haus an.“

Gruss
Paul Gogo
p.s. keine Lokomotive könnte einen 96-achsigen Güterzug in Bewegung setzen, wenn die Lokomotive an allen Wagen gleichzeitig zu ziehen beginnen würde. Intelligentes Energiemanagement!

36

@Paul Gogo #51
Was haben Sie eigentlich damit erreicht, wenn Sie alle Energieverbraucher zu gleichen Zeit an den Strom lassen bzw. zur gleichen Zeit vom Strom abklemmen?!
Smart-Meter ist ein technisches Hilfsmittel, um in einer Gesellschaft des Strom-/Energiemangels gut über die Runden zu kommen.
Sorgen Sie lieber dafür, das genug Strom, Rund um die Uhr, für den deutschen Wohlstands-Bürger und die Industrie/Handwerk zur Verfügung steht! Und diese kann nur mit einen Kraftwerkmixpark (Kohle, Gas, Uran) funktionieren. Preiswert, Bezahlbar und zuverlässig, rund um die Uhr erzeugter Strom. Und das auf EWIG!
Dieser Strom liegt gleichmäßig im Netz bzw. an ihrer Wohnung/Haus an. Und was Sie dann daraus machen, dass ist ihnen und uns allen selbst überlassen. Jeder Bürger in Deutschland hat Zugriff zu dieser Stromerzeugungsquelle eines Kraftwerkmixpark und dies zuverlässig, preiswert und rund um die Uhr. Und das, Hr Gogo Paul, ist die WAHRE FREIHEIT des Bürger. Er kann zu jeder Tages- und Nachtzeit auf diese Stromquelle zurückgreifen oder er kann diese Stromquelle auch einfach meiden, in dem er eben keinen Strom verbraucht. Das ist jeden selbst überlassen.
Ihr Smart-Meter macht genau das Gegenteil. Er lässt uns Bürger nicht mehr die Wahl. Dieser Smart-Meter verwaltet den Mangel! Und das ist nicht nur technischer Rückschritt, sondern auch Asozial und Verrat an unsere Vorgänger-Generationen!

37
Lorenz Braren

Hallo Herr Gogo,
Ihre Gedankengänge sind ja wirklich hochinteressant.
Seitdem ich Ariel für die Waschmaschine nehme, sind die Vibrationen beim Schleudern merklich geringer geworden. Ich nehme an, ich bin ja nicht so ein Fachmann wie Sie, daß man damit eine enorme Energieersparnis erzielen kann.
Da wir gerade bei der Hausarbeit sind, wie bekomme ich eigentlich eine schöne Kruste beim Schweinebraten hin, oder bevorzugen Sie eher Tofu?

38
Werner Schmuck

@#47 S. Hader:

"Früher haben die Menschen ihr Telefonierverhalten auch nach den Tarifen angepasst."

Sie beschreiben sehr schön mit 1 Satz, was der Ökostromunsinn bedeutet: Zurück in die Vergangenheit.

"Wenn dem tatsächlich so wäre, dann dürften Sparangebote in Geschäften keinerlei Wirkung auf die Konsumenten haben. Warum sollte beim Streben nach Wohlstand und Glück ein verbrauchsbewusstes Verhalten im Widerspruch stehen? Das gehört zum Leben auch dazu. Viele sind von ihren Eltern auch so erzogen wurden."

Nö. Erstens habe ich nicht behauptet, daß Sparangebote keine Wirkung auf den Konsumenten haben. Der wird eh nach Strich und Faden verarscht.
Zweitens wäre der "Spartarif" in der schönen neuen Smart-Grid-Welt eben keiner, ganz einfach deswegen, weil er nur in Relation zum überteuerten "Normaltarif" billig erschiene. Wie das eben bei so manchem scheinbaren Schnäppchen ist. Aber überteuerten Strom soll ein Jeder nach freien Stücken kaufen können, wenn ihm danach ist, das geht ganz ohne Energiewende und den Smart-Grid-Scheiß.
Es gibt sicher ein paar gute Menschen, die gerne bereit sind, einen Aufpreis für grüne Elektronen zu zahlen, weil ihnen das ein warmes Gefühl gibt.
Die Demeter-Klientel. In der Regel gutverdienend. Habe ich nichts dagegen, ist i. O., sollen die Leute ihr Geld für Öko-, Halal- oder sonst nen Mist zum Fenster rauswerfen. Nicht i. O. fände ich es, wenn ein Massenprodukt nur noch von Demeter angeboten oder nur noch zum Demeter-Preis in den Handel käme, weil's der Staat oder irgendein anderer Arsch so beschlossen hat.
Das ist aber genau das, was die Ökostrommafia im Sinn hat.

Und kommen Sie mir jetzt nicht damit, daß das ja heute bei vielen Produkten bereits der Fall ist, s. Treibstoffsteuer und der Sack anderer "Abgaben". Das macht's kein Stück besser.

39

#49: "Das Thema war:

"Das sog. Smart-Meter soll den Verbrauch im Haushalt an die schwankende Versorgung durch Wind und Sonne anpassen. Also Wäsche waschen, wenn der Wind weht. Kaffee kochen nicht morgens um sieben, sondern Mittags um zwölf, wenn die Sonne scheint.""

Lieber Herr Jensen, "Pfennigfuchser" und sparbewusste Menschen werden das aber tun und sich nicht weiter beschweren. Das zeigt die Erfahrung, wenn Anbieter durch neue Tarife das Konsumentenverhalten beeinflussen. Ich sehe jetzt auch keine sonderliche Einschränkung der persönlichen Freiheit, wenn man die Wäsche zu bestimmten Tageszeiten wäscht.

"Aber war mal wieder ne nette Anekdote von ihnen, dass manche Leute ihre Wäsche raus hängen. Das wird viel zu wenig thematisiert in unserer heutigen Gesellschaft, vor allem das Energiesparpotenzial."

Die allermeisten Menschen wissen von diesem Energiesparpotenzial und nutzen das, ohne zu murren.

40

#52: Peter Jensen wiederholt:
„Wer kappt da wem die Lastspitzen und wie soll man dadurch Energie sparen?

"Lieber Herr Jensen,
jetzt bin ich fast ratlos.
Vermute mal-- sun radiation induced disease --. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Gute Besserung
Paul Gogo

41
Peter Georgiev

# 51

Hallo Herr Gogo,

Mein Herd hat mehr als 2 (eco/boost) Modi, 9 an der Zahl. Mit 9 wird die maximale Leistung zugefügt, wenn ich höre, dass das Wasser siedet, schalte ich runter. Mit Ihrem Modell sparen Sie gegenüber mir keine Milliwatt/Sek, ganz ohne Transponder. Mit Ihrem Beispiel aus #42, die automatischen Boost Mode-Zuschaltung bei hohem Angebot und niedrigen Bedarf fliegen Ihnen die Spagetti durch die Küche und der letzte Rest im Topf wird schwarz, und zwar innerhalb kurzer Zeit. Schneller weich werden sie nicht.

Am Geschirrspühler begrenze ich die Temperatur an einem einfachen Regler, genau so die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine, ganz ohne Transponder.

Haben Sie eine wirkliche Energiesparidee oder wollen Sie sich weiter lächerlich machen.

Übrigens, die Transponderherstellung kosten Energie...

42

Herr Gogo sagt:

"Lieber Herr Jensen,
was haben Sie denn noch immer nicht verstanden?"

Herr Had... ähm, sorry, Herr Gogo, welchen Teil des einfachen deutschen Fragesatzes:

Wer kappt da wem die Lastspitzen und wie soll man dadurch Energie sparen?

verstehen sie nicht?

43

#45: Peter Jensen sagt:
„sie schreiben da ne Menge Zeug zusammen in #42, aber irgendwie beantworten sie meine Frage nicht.“

Lieber Herr Jensen,
was haben Sie denn noch immer nicht verstanden?

„Und ihre schöne Vernetzung von Millionen Küchen mit ihren Smart-Metern und Millionen von Kühlschränken und Herden mit samrt- und Eco-Boost oder sonstwas gehört ins Reich der Phantasie.“

Das ist mir jetzt neu.
Diese Regelkaskaden machen das ohne besonders hohe Komplexität möglich. Und die Millionen Geräte, können einen nennenswerten Beitrag zu einem gleichmässigeren Energiefluss leisten.
Begriffe wie Smart oder Eco-Boost sind Ihnen doch aus der Werbung vertraut. Ihr Parteifreund Heinzow hat kürzlich geschrieben, dass in einem heutigen Auto für 2000€ Benzinspartechnik eingebaut ist. Alles smart, eco und boost.
Jetzt versucht er die Rentabilität zu berechnen – was ihn aber bis an sein Lebensende beschäftigen wird. Das nur am Rande.

Den Eco-Boost Mode bei Küchenherden gibt es. Da wird mit einer voreinstellbaren Leistung aufgeheizt, dann mittels Beschleunigungsaufnehmer die Erschütterung durch die siedende Flüssigkeit im Kochgefäss erfasst und auf einem einstellbaren Pegel beibehalten (geregelt). Zuerst Boost-Mode und dann Eco-Mode. Das spart in jeder energetischen Beziehung.
Da alle Geschirrteile mit Transpondern versehen sind, vermeiden die Kochfelder und der Backofen eine das Geschirr schädigende Temperatur. Das Geschirr kommuniziert mit dem Herd!
Gleiches macht der Geschirrspüler. Er begrenzt die Wassertemperatur auf ein zulässiges Mass.
Selbstverständlich macht die Waschmaschine ähnliches. Alle Kleidungsstücke sind mit einem Transponder versehen, der reinigungsspezifische Informationen trägt. Temperatur und Art der Trocknung, ob abpumpen, ob schleudern, wenn ja mit welcher Drehzahl und wie lange.
Seit den Waschmitteln Marker zugesetzt sind, welche von der Waschmaschine erkannt werden, meldet die Waschmaschine Inkompatibilitäten zwischen Waschmittel und Wäsche.
Nun, Transponder verwenden sogar schon Paketdienste, Supermärkte und die Logistik im Allgemeinen.

Herr Jensen, wo bewahren Sie denn Ihre Transponder auF? Hoffentlich in einer abgeschirmten Brieftasche. Sie würden sonst ungeahnte Informationen über sich preisgeben. Ihr Fahrzeugtransponder weist sie als Mercedes S-Klasse Fahrer aus. Die Skiliftkarten aus St. Moritz und Davos zeigen, das sie nicht ohne Geld sind. Die Clubkarte aus dem Golf In zeigt, in welchen Kreisen sie auch verkehren und die aus dem Daisy Blue, dass sie möglicherweise erpressbar sind.
All diese Applikationen sind bereits seit über 1 Jahrzehnt Realität.
Und da glauben Sie nicht, dass der Küchenherd mit einem Messgerät und einem Computer drahtlos kommunizieren kann.

Gruss
Paul Gogo

44
Peter Georgiev

#42

"...und plötzlich viele Lastabwürfe stattfinden, dann könnte Ihr Herd, auf dem sie (und viele andere) gerade ein riesiges Menü auf allen Heizflächen zubereiten von Eco Mode in den Boost Mode schalten..." und dabei wird mein Menü (und von vielen anderen) verbrannt, wenn der Herd von der gewählten Leistung ungefragt auf maximal schaltet. Und wenn in der letzten Woche der Kühlschrank ungefragt ausgesetzt hätte, hätte ich neben dem verbrannten Menü auch Lebensmittel weggeworfen.

Sie können der Energiemangel- und Überflussverwaltung noch so schöne Namen geben. Das Konzept bedeutet Verschwendung.

45

Herr Hader, wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, seine Wäsche lieber draussen als drinnen aufhängt, dann hat das mit dem Thema einfach nichts zu tun. Das Thema war:

"Das sog. Smart-Meter soll den Verbrauch im Haushalt an die schwankende Versorgung durch Wind und Sonne anpassen. Also Wäsche waschen, wenn der Wind weht. Kaffee kochen nicht morgens um sieben, sondern Mittags um zwölf, wenn die Sonne scheint."

Aber war mal wieder ne nette Anekdote von ihnen, dass manche Leute ihre Wäsche raus hängen. Das wird viel zu wenig thematisiert in unserer heutigen Gesellschaft, vor allem das Energiesparpotenzial.

46
Peter Georgiev

#38

Hallo Herr Jensen,

Sie müssen sich nicht wundern über Gogo,s Energieeinsparungsmodelle. Er hat hier schon einige Konzepte von Perpetuum Gogomobile präsentiert, bei denen mit jedem zusätzichen Energieumwandlungsprozess nicht Energie verloren geht, sondern eingespart wird. Ideologische Thermodynamik, Diskussion zwecklos.

Viele Grüße
PG

47

#41: "Und wieder eine Banalität von Herrn Hader, der jedermann uneingeschränkt zustimmen kann, die aber mit dem Thema nichts zu tun hat."

Letzteres sehe ich nicht so, Herr Jensen. Sie tun in Ihren Beiträgen so tun, als wenn es eine absolute Zumutung wäre, wenn die Menschen den zeitlichen Ablauf ihres Energieverbrauchs anpassen sollen, dabei tun sie das in vielen Bereichen von ganz alleine, Beispiel Waschen und Trocknen, wenn draußen die Sonne scheint. Die allermeisten Menschen haben damit kein Problem und viele würden Smart-Meter und spezielle Tarife dazu nutzen, Geld zu sparen. Früher haben die Menschen ihr Telefonierverhalten auch nach den Tarifen angepasst.

@Werner Schmuck, #43: "Herr Hader, wesensimmanent ist dem Menschen zunächst einmal, daß er die paar Jahre, die er hat, mit möglichst WENIGEN Einschränkungen, d. h. möglichst KOMFORTABEL, hinter sich bringt, statt sich für anderer Leute Profit und Grillen krummzumachen. Man nennt das auch das Streben nach Wohlstand, Glück und Freiheit."

Wenn dem tatsächlich so wäre, dann dürften Sparangebote in Geschäften keinerlei Wirkung auf die Konsumenten haben. Warum sollte beim Streben nach Wohlstand und Glück ein verbrauchsbewusstes Verhalten im Widerspruch stehen? Das gehört zum Leben auch dazu. Viele sind von ihren Eltern auch so erzogen wurden.

48
Werner Schmuck

@#44 Paul Gogo:

Wie recht Sie haben. Das EEG erlöst uns vom Konsumterror. Der Schwarm Raben gefällt mir übrigens besonders gut. Romantisch und beglückend vor allem, wenn die sich alle schlagartig über Wanderers Haupt erleichtern. Das ist Lebensqualität. Mehr braucht der Mensch nicht zum Glücklichsein.

49

Herr Gogo,

sie schreiben da ne Menge Zeug zusammen in #42, aber irgendwie beantworten sie meine Frage nicht. Sie fangen schon an wie Herr Hader...

Wer kappt da wem die Lastspitzen und wie soll man dadurch Energie sparen?

Und ihre schöne Vernetzung von Millionen Küchen mit ihren Smart-Metern und Millionen von Kühlschränken und Herden mit samrt- und Eco-Boost oder sonstwas gehört ins Reich der Phantasie.

50

#43: Werner Schmuck sagt:
„.....wesensimmanent ist dem Menschen zunächst einmal, daß er die paar Jahre, die er hat, mit möglichst WENIGEN Einschränkungen, d. h. möglichst KOMFORTABEL, hinter sich bringt, statt sich für anderer Leute Profit und Grillen krummzumachen. Man nennt das auch das Streben nach Wohlstand, Glück und Freiheit.“

So viel Wohlstand ist ganz schön viel Glück, wenn man die Freiheit hat, seine Wäsche draussen zu trocknen und genau dann, wenn die Sonne scheint.

Wahres Glück, Freiheit und Wohlstand ist, wenn man es sich lesiten kann, seine Kleidung nur dann zu waschen, wenn die Aussicht besteht, dass diese wieder trocknet, die lebensnotwendigen Dinge im Rucksack mit sich trägt, die Nahrung in der Wildnis sammelt und von einem Schwarm Raben begleitet wird. Mag sein, dass so etwas nicht unter die Rubrik Komfort fällt, intensives Erleben ist es allemal.
Wildnis ist nur Synonym.
Andere erfreuen sich an den Beeren eines selbstgepflanzten Busches. Frei nach Saint Ex.

Gruss
Paul Gogo
p.s. Bei einem weniger Glücklichen muss die Wäsche in den Wäschetrockner und die Beeren kommen aus dem Supermarkt.

51
Werner Schmuck

@40 S. Hader:

"Apropos Herr Jensen, viele Menschen sparen bei diesem Wetter Energie, in dem sie die Wäsche draußen zum trocknen hinhängen. Da murrt keiner, weil sie den Nutzen sehen. Angepasstes Verhalten, um Energie bzw. Geld zu sparen, ist für den Menschen nicht wesensfremd."

Da haben wir ihn wieder, den Frosch im Kochtopf.

Herr Hader, wesensimmanent ist dem Menschen zunächst einmal, daß er die paar Jahre, die er hat, mit möglichst WENIGEN Einschränkungen, d. h. möglichst KOMFORTABEL, hinter sich bringt, statt sich für anderer Leute Profit und Grillen krummzumachen. Man nennt das auch das Streben nach Wohlstand, Glück und Freiheit.

Alles Werte, die bekanntlich beim Linken (und dem Staat) nicht hoch im Kurs stehen, es sei denn, für sich selbst.

Merken Sie eigentlich, wie asozial Ihre Bemerkung ist?

52

#38: Peter Jensen sagt:
„Können sie mal bitte erläutern, wer da wem die Lastspitzen kappt und wieso das zu Energieeinsparung führen soll?“

Ein Grund ist in Beitrag #34 genannt. Haben Sie nicht denselben Wissensstand wie der Herr aus #34?
Ein weiterer Grund ist, dass durch die Vernetzung der Verbraucher auch Boost-, Eco-, Idling-, Standby-, Sleep Mode usw. je nach Anforderung – oft als (fast) kostenloses Abfallprodukt - möglich geworden sind.

„Was hat das mit den zu tun?“

Auf der physikalischen Ebene nichts. Das müssten Sie doch wissen.
Auf der technischen Ebene ist es fast immer der verringerte Aufwand bei der Umsetzung der Umwandlungsgesetze.
Wärmekraftmaschinen verhalten sich nach diversen Kennfeldern. So tritt der höchste Wirkungsgrad auch nur in einem kleinen Bereichen dieser Kennfelder auf (z.B. bei Nennleistung). Das aber nichts mit den Energieumwandlungsgesetzen selbst zu tun.

„Die werden durch ein sog. Smart-Meter auch nicht anders.“

Richtig (siehe oben), aber um die geht es nicht, Herr Jensen.
Für Sie trotzdem:
Wenn ein 600 MW Block bei Nennleistung 30MW zur Eigenversorgung benötigen würde, dann ist das 1/20.
Wenn dieser 600 MW Block bei 100 MW Leistung 25MW zur Eigenversorgung benötigen würde, dann ist das 1/4.
Um nur einen Punkt zu betrachten.........

Ein Steuervorgang benötigt häufig die Kenntnis des Istzustandes.
Ein Regelvorgang benötigt stets die Kenntnis des Istzustandes.
Ein Smart-Meter kommuniziert in Echtzeit – sonst wäre es nicht smart.
Wenn also das Kohlekraftwerk A gerade Nennlast fährt und plötzlich viele Lastabwürfe stattfinden, dann könnte Ihr Herd, auf dem sie (und viele andere) gerade ein riesiges Menü auf allen Heizflächen zubereiten vom Eco Mode in den Boost Mode schalten und die Kühlgeräte, die vor einer Minute einschalten wollten, es aber nicht taten, weil sie den Herd betrieben hatten, können jetzt mit 100% Kühlleistung anfahren. Würden sie länger den Herd benützen, würden die Kühlsysteme, je nach Wärmeeintrag, nach einiger Zeit im Ecomode anfahren und falls dieser nicht ausreicht bei einer Temperaturerhöhung stufenlos die Kühlleistung erhöhen.
Eine schnelle energiemässige Regelung von Erzeuger und Verbraucher kann nur in der dezentralen Struktur der Verbraucherseite erfolgen. Das liegt an der allgemeinen Trägheit grosser Einheiten.

Hintergrund meiner Betrachtung Ihrer Küche, war die Optimierung des Energiemanagements eines Betriebes, im Rahmen einer Strukturanpassung. Dabei wurde die Spitzenlast von 2000kW auf 400kW gesenkt.
Der signifikanteste Synergieeffekt war dabei die Verringerung von Nacharbeit und Ausschuss an hochfiligranen Teilen. Damit weniger Serviceleistung und weniger Belegschaft und bessere Wettbewerbsfähigkeit.
Wirklich besorgniserregend ist die Tatsache, dass dieses Unternehmen im Wettbewerb gar nicht so schlecht aufgestellt war.

„Also Wäsche waschen, wenn der Wind weht. Kaffee kochen nicht morgens um sieben, sondern Mittags um zwölf, wenn die Sonne scheint.“

Das klingt lustig, aber auf so viel Smartheit beruht Ihr Wissen über Energieversorgung tatsächlich und da wollen Sie die zukünftige Energieversorgung mitkonstruieren.

Gruss
Paul Gogo

53

Hader sagt:

"Apropos Herr Jensen, viele Menschen sparen bei diesem Wetter Energie, in dem sie die Wäsche draußen zum trocknen hinhängen. Da murrt keiner, weil sie den Nutzen sehen. Angepasstes Verhalten, um Energie bzw. Geld zu sparen, ist für den Menschen nicht wesensfremd."

Und wieder eine Banalität von Herrn Hader, der jedermann uneingeschränkt zustimmen kann, die aber mit dem Thema nichts zu tun hat.

54

#38: "Also Wäsche waschen, wenn der Wind weht."

Apropos Herr Jensen, viele Menschen sparen bei diesem Wetter Energie, in dem sie die Wäsche draußen zum trocknen hinhängen. Da murrt keiner, weil sie den Nutzen sehen. Angepasstes Verhalten, um Energie bzw. Geld zu sparen, ist für den Menschen nicht wesensfremd.

55

@#27: Sabrina Schwanczar,

mit ganz wenig googeln findet man

http://tinyurl.com/odo5r92

Da werden Sie zu Joseph Martin Fischer geholfen.

56

Herr Gogo sagt:

"Deshalb kappt man in der Industrie die Lastspitzen, was meist auch noch eine Energieeinsparung zur Folge hat. Die Last schwankte den Erzeugern schon immer zu sehr."

Können sie mal bitte erläutern, wer da wem die Lastspitzen kappt und wieso das zu Energieeinsparung führen soll?

Herr Gogo sagt weiter:

"Im Haushalt wird das Energiemanagement zukünftig in Verbindung mit dem Smart Meter bewerkstelligt - und sie werden es gar nicht merken. Moores Law macht es möglich."

Was hat das mit den Energieumwandlungsgesetzen zu tun? Die werden durch ein sog. Smart-Meter auch nicht anders. Das sog. Smart-Meter soll den Verbrauch im Haushalt an die schwankende Versorgung durch Wind und Sonne anpassen. Also Wäsche waschen, wenn der Wind weht. Kaffee kochen nicht morgens um sieben, sondern Mittags um zwölf, wenn die Sonne scheint.
An der schlechten Auslastung der konv. Kraftwerke wird das nichts ändern.

Nur Parolen aus Frau Kemferts "Kampf" zur Hand, Herr Gogo?

57

#34: Peter Georgiev sagt:
"Aufgrund der gleichen Energieumwandlungsgesetze sind Kraftwerke mit dauernd wechselnden Lasten uneffektiver als unter konstanter Last. "

Deshalb kappt man in der Industrie die Lastspitzen, was meist auch noch eine Energieeinsparung zur Folge hat. Die Last schwankte den Erzeugern schon immer zu sehr. Im Haushalt wird das Energiemanagement zukünftig in Verbindung mit dem Smart Meter bewerkstelligt - und sie werden es gar nicht merken. Moores Law macht es möglich.

Vor 50 Jahren konnte das mittels Rundsteueranlagen bewerkstelligt werden. Man hat schon immer versucht dem Rationalprinzip zu folgen.

Gruss
Paul Gogo

58

#35: Andreas Demmig sagt:
"Schreiben Sie es doch an BMW ---------,die werden sich über so einen "Experten" wie Sie es sind bestimmt freuen und Sie kommen mal raus."

Lieber Herr Demmig,
es ist noch --historischer-- gelaufen.

BMW hatte dieses erste brauchbare Navigationssystem System damals zusammen mit einem grossen Zulieferer entwickelt. Deshalb wussten die das schon viele Jahre vorher.

Gruss
Paul Gogo

59
Andreas Demmig

#33: Paul Gogo

Lieber Herr Gogo,

und was wollen Sie bei mir damit ausdrücken?

Schreiben Sie es doch an BMW und an das HB, die werden sich über so einen "Experten" wie Sie es sind bestimmt freuen und Sie kommen mal raus.

60
Peter Georgiev

#32

Hallo Sabrina,

in der Aufstellung des aus Ihrer Sicht vernünftigen Energiemix fehlt die Kernkraft. Ich bin davon ausgegangen, dass Sie diese für gefährlich halten. Wenn ich falsch liege, nehme ich’s zurück.

Wenn Sie mit dem Auto von A nach B fahren, sind Sie genau so schnell, wenn Sie konstant 50 fahren bzw. wenn Sie pausenlos zwischen 0 und 100 hoch- und runterdrehen. Im zweiten Fall verbrauchen Sie deutlich mehr Kraftstoff. Versuchen Sie es. Aufgrund der gleichen Energieumwandlungsgesetze sind Kraftwerke mit dauernd wechselnden Lasten uneffektiver als unter konstanter Last.

Autofahren ist in der Tat unwirtschaftlich, ich gebe aber gern Geld aus für Komfort, wie praktisch jeder. Elektroenergie sollte aber nicht knapper Luxus werde, auch wenn es einige gern so einrichten möchten ...

61

#30: Andreas Demmig sagt:
"über das Smartphone ist das Auto ständig online auf der Suche nach der nächsten Stromtankstelle. Wenn die Reichweite nicht langt, kann man für eine kleine Gebühr einen konventionellen X5 ausleihen.
- dem ist nichts hinzuzufügen."

Da sind Sie schon in der Vergangenheit angekommen Herr Demmig. Wie üblich um Jahrzehnte hinten dran.
Vielleicht für Sie bemerkenswert, der E-Antriebsmotor hat auch keine Wicklung aus Golddrähten.

Die Tankstellen zeigt mir mein uralt Navigationssystem seit 1994 bis heute unbeirrbar an. Allerdings nur als oneway information mit einem Update durch neue --elektronische-- Karten. Mobilfunkbasierende Navis, gibt es ebenfalls schon seit mehr als 1 Jahrzehnt. Und jetzt wundern Sie sich über den twoway Informationsaustausch. Ist doch nur ein Abfallprodukt des anti theft systems.

Wenn die Reichweite meines Fahrzeugs plötzlich durch ein unerwartetes Ereignis zu 0 werden sollte, dann bekomme ich ebenfalls -umsonst- ein Ersatzfahrzeug - Mobilitätsgarantie! Wurde schon in den 80er Jahren zugesichert.

Gruss
Paul Gogo

62
Sabrina Schwanczar

Kleine Anmerkung:

Ich hatte in meinen obigen Posts mit keinem Wort von Kernenergietoten gesprochen.

Wenn es schon an solch einfachen Dingen scheitert, dann frage ich mich, wie Sie eigentlich komplexe Sachverhalte beurteilen können wollen.

Und noch etwas:

Ich wurde zitiert:
"„Entwicklung von Kraftwerken, die auch dann wirtschaftlich sind, wenn sie bei großem Stromangebot aus Windkraftanlagen heruntergefahren oder abgeschaltet werden.“

und wie folgt beantwortet:
"Geht nicht, widerspricht der Thermodynamik."

Sie verstehen nichts von Technik. Das unterscheidet uns.

Und wann verkaufen Sie Ihr Auto, dass Sie ja nach Ihrer Logik gar nicht wirtschaftlich betreiben können ?

63

#28: O. Müller sagt:
„Sie wären die ideale Ehefrau. Ihnen kann man jeden Schmarrn erzählen. Als Ehemann hätte man es bei Ihnen schön gemütlich. Die Finanzen müßte man natürlich selbst verwalten. Vom Geld scheinen Sie keine Ahnung zum haben."
„Unser Sohn ist ja noch auf der "Rennbahn", aber wenn er eine Schwiegertochter mit Ihren Ansichten "anschleppen" würde, hätten meine Frau und ich ein Problem.“

Sehr geehrter Herr Müller,
Ihr Beitrag ist ausserordentlich prägnant.
Ihre Offenheit in allen Ehren, aber in einem Forum seine eigene Frau als verblödete Gans darzustellen geht doch ein wenig zu weit. Die Eitelkeit kennt offenbar keine Grenzen.
Das aber nur so am Rande.

Man versetze sich in die Lage der Eltern der potenziellen Schwiegertochter:
--. Die Welt ist so ungerecht. Da haben wir eine kluge Tochter, die Ihr Studium erfolgreich abgeschlossen hat und der die ganze Welt offen steht. Da schleppt sie einen solchen Mitläufer, Jasager und Gigolo daher. Ist bei diesen Eltern zwar kein Wunder, aber warum gerade wir.--

Gruss
Paul Gogo

64
Andreas Demmig

#20: Lorenz Braren

Ergänzung zum Thema "i3" von BMW.
Im HB vom 30.Juli 2013, S.14 steht: ... über das Smartphone ist das Auto ständig online auf der Suche nach der nächsten Stromtankstelle. - oder der Fahrer bestellt einfach ein anderes Auto. Wenn die Reichweite nicht langt, kann man für eine kleine Gebühr einen konventionellen X5 ausleihen.
- dem ist nichts hinzuzufügen.

65
Peter Georgiev

#22, #27

Hallo Sabrina,

fast habe ich Sie schon vermisst...

Sie sind zwar naturwissenschaftlich nicht unterbelichtet wie die Mehrheit in D, werden aber Ihre Strahlenphobie nie ablegen können. Sie könnten aber zu Kenntnis nehmen, dass die Opfer von Tschernobyl Opfer des Kommunismus und nicht Opfer der Kernkraft waren. Und dass Fukushima der unfreiwillige positive Test des hohen Niveaus der Reaktorsicherheit war. Trotz gravierende Planungsmängel (kein Tsunamischutz) und katastrophalen Notfallmanagement sind keine Tote und keine Nachwirkungen zu beklagen.

„Entwicklung von Kraftwerken, die auch dann wirtschaftlich sind, wenn sie bei großem Stromangebot aus Windkraftanlagen heruntergefahren oder abgeschaltet werden.“

Geht nicht, widerspricht der Thermodynamik.

„Allerdings sind die WKAs durch die übertriebenen Subventionen bei weitem nicht so effektiv, wie sie sein könnten.“

Schuld sind nicht die Subventionen, sondern der Wind. Er weht nicht konstant und nicht mit hoher Energiedichte. Daran kann nur die Natur etwas ändern, sie wird es aber nicht tun.

„Auch die Kernenergie wurde politisch installiert.“

Ist soweit richtig, der Ölhahn hatte ein hohes Erpressungspotential. Die Kernenergie liefert aber einen konstanten Energiefluss hoher Energiedichte und kann damit effektiv in anderen Formen umgewandelt werden. Damals haben sich die Politiker von Fachleuten, nicht von Pfarrern, Soziologen und wirklichkeitsfremde Weltverbesserer beraten lassen.

Viele Grüße
PG

P.S. Mein Hauptfach war Energieumwandlung. Liegt mir sonst fern, Kenntnisse mit einem akademischen Grad zu begründen, ausnahmsweise tu ich’s.

66

#27 Frau Schwanczar,
Sie wären die ideale Ehefrau. Ihnen kann man jeden Schmarrn erzählen. Als Ehemann hätte man es bei Ihnen schön gemütlich. Die Finanzen müßte man natürlich selbst verwalten. Vom Geld scheinen Sie keine Ahnung zum haben.
Unser Sohn ist ja noch auf der "Rennbahn", aber wenn er eine Schwiegertochter mit Ihren Ansichten "anschleppen" würde, hätten meine Frau und ich ein Problem. Nicht wegen unserem Lebensabend. Der ist gesichert. Wir würden uns fragen was wir in der Erziehung falsch gemacht haben. Noch einen schönen Abend nach Bullerbü.

67
Sabrina Schwanczar

Das kann ich gern sagen, was aus meiner Sicht gut wäre.

Energie aus Kohle, Gas, Öl, Wasserkraft, evtl. Holz und Biomasse, ergänzt um Energie aus Windkraftanlagen, soweit wirtschaftlich.

Entwicklung von Kraftwerken, die auch dann wirtschaftlich sind, wenn sie bei großem Stromangebot aus Windkraftanlagen heruntergefahren oder abgeschaltet werden.

Natürlich steht hier das Problem, welches auch bei allen anderen Dingen besteht. Je weniger eine Investition ausgenutzt wird, desto unwirtschaftlicher.

Trotzdem würde niemand allein deswegen sein Auto abschaffen oder sein Haus verkaufen, weil er ja tagsüber in der Firma ist.

Hier muss man - auch wenn es manche nicht gern hören - auch eine wirtschaftliche Gesamtbetrachtung machen unter Berücksichtigung der steigenden Kosten bei der Gewinnung von Kohle, Erdöl, Erdgas und so weiter und natürlich des damit auch steigenden Preises für die Windenergieanlagen.

Allerdings sind die WKAs durch die übertriebenen Subventionen bei weitem nicht so effektiv, wie sie sein könnten.

Es hat wenig Sinn, pauschal eine Energieform gegen eine andere auszuspielen. Aber genau das geschieht hierzulande.

Da versuchen sich die Freunde der Kernenergie, Fotovoltaik-Leute und andere gegenseitig im Subventionswettlauf zu verdrängen und betreiben Investitionen, die sie unter Vernunftsaspekten nie tätigen würden.

Auch die Kernenergie wurde politisch installiert.

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#25: Lorenz Braren

Und was folgendes Zitat betrifft:

„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden — Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

Das ist so ein unglaublicher Unsinn, dass ich es der rechten Szene zuordnen würde, schon wegen der angeblichen Überlegenheit der Deutschen.

Da würde ich doch mal um die genaue Quelle des Zitats bitten.

68

@ 22 Frau Schwanczar – lassen wir Ihre schlechten Alternativen mal außer Acht und fragen Sie nach den guten Alternativen – welche wären denn gut aus Ihrer Sicht? Die doch wohl auch die Sicht einer Mehrheit in diesem Lande sein dürfte - eine betriebssichere, zuverlässige und möglichst umweltschonende und für alle wirtschaftliche (=bezahlbare) Energieversorgung über 8.760 Stunden im Jahr langfristig für 80 Millionen Einwohner dieses Landes und wenn wir es global betrachten, für die weiteren 205 Staaten dieser Erde.

Also, welches wären denn die guten Alternativen?

69
Lorenz Braren

#22: Sabrina Schwanczar
Darf ich Sie erinnern, in Japan gab es einen fürchterlichen Tsunami mit ca. 20000 Toten.
Strahlentote mußten nicht beklagt werden, ebenso sind Spätfolgen laut WHO nicht zu befürchten.
Könnte es sein, daß Sie gutgläubig zu viele Berichte dieses „Qualitätsberichterstatters“ Robert Hetkämper verfolgt haben?
Außer der grünunterwanderten Administration in Deutschland wird weltweit die Kernenergie als wichtiger Energielieferant gesehen – zu Recht!
Wir stehen eigentlich erst am Anfang der Entwicklung.
Der Berater des Herrn Löscher ist ein gewisser Joseph Martin Fischer, Sie kennen ihn sicherlich unter „Unser Joschka“. Folgendes Zitat wird ihm zugeschrieben:
(„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden — Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“)
Bei Siemens u.a. hat er ganze Arbeit geleistet!

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zu #22
"Siemens hat im Grunde agiert, wie ein Bankhaus."

Die "Banker" sind die heimlichen Totengräber der westlichen Gesellschaft.
"Gewaltverbrechen" nehmen ab, "Betrug" nimmt zu.
mfG

p.s.
mit dem "Strahlungsrisiko" liegen Sie allerdings meilenweit neben der Realität.
Vielleich sollten Sie auch keine Bananen mehr essen.
(radioaktives K40)

Banana equivalent dose
http://tinyurl.com/287po59

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Sabrina S. sagt:

"Tepco ist Pleite. Das führt jedem vor Augen, was von der Wirtschaftlichkeit der Kernenergie bleibt, wenn wirklich mal was passiert."

Wenn morgen alle Werke von Volkswagen kaputt gehen würden, wäre Volkswagen auch pleite. Das führt jedem vor Augen, was von der Wirtschaftlichkeit der Automobilindustrie übrig bleibt. Dasselbe gilt übrigens auch für den Bäcker um die Ecke.

Sabrina S. witzelt weiter:
"Die Kernenergie ist ach so wirtschaftlich, dass es für einfachste Sicherheitsmaßnahmen in Japan und in Forsmark nicht gereicht hat.

Eine fatale Selbstüberschätzung ist es, zu glauben, in Zukunft sei man in der Lage, sichere KKWs zu bauen."

Letzte Woche ist ein alter Lada gegen einen Baum gefahren. Da er keine Airbags und keine Knautschzone hatte, sind die Insassen tot.

Eine fatale Selbstüberschätzung ist es, zu glauben, in Zukunft sei man in der Lage, sichere PKW zu bauen.

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Sabrina Schwanczar

Siemens hat im Grunde agiert, wie ein Bankhaus.

Immobilienzertifikate, erneuerbare Energien - bringt es kurzfristig Geld - ja es bringt kurzfristig Geld, also wird es gemacht.

Im Grunde haben wir hier die Siemens-Variante der Lehmann-Pleite.

Anstatt auf gewissenhafte Ingenieursarbeit zu setzen, ging es darum kurzfristige Gewinne mitzunehmen.

Aber Fehler sind ja nicht erst seit Löscher gemacht worden. Als Löscher antrat, lag die Karre doch schon lange im Dreck.

Ich erwähne das Dauerthema ICE-Züge, die Computerfirma Nixdorf, Infineon.

Heinrich von Pierer hatte Jura und Wirtschaftsvorlesungen besucht, dessen Nachfolger Kleinfeld hat Ökonomie-Vorlesungen besucht.

Bis vor der Ära Pierer muss man schauen, um mal einen Vorstandsvorsitzendem mit fachlichem Hintergrund zu finden:

Karlheinz Kaske, Physiker und Dr. Ing. war von 1981 bis 1992 Vorstandsvorsitzender von Siemens.

Was ich aber erwähnen möchte. Aus den Fehlern mit der sogenannten erneuerbaren Energie resultiert noch lange keine Legitimation für die Kernenergie.

Tepco ist Pleite. Das führt jedem vor Augen, was von der Wirtschaftlichkeit der Kernenergie bleibt, wenn wirklich mal was passiert.

Die Kernenergie ist ach so wirtschaftlich, dass es für einfachste Sicherheitsmaßnahmen in Japan und in Forsmark nicht gereicht hat.

Auf eine schlechte Alternative mit einer anderen schlechten Alternative zu reagieren ist ganz bestimmt nicht die Lösung des Problems.

Eine fatale Selbstüberschätzung ist es, zu glauben, in Zukunft sei man in der Lage, sichere KKWs zu bauen.

Immer dasselbe Gedöns bis zum nächsten Unfall.

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#16: Michael Weber sagt:

am Montag, 29.07.2013, 13:15

Das Pfizer-Modell
als Geschäftsgrundlage der Bank mit angeschlossener Elekroabteilung ist am Scheitern. Dabei hat die Idee für BWL-er und
Finanz-Leute ihren speziellen Reiz: Man veräussert die eigene Produktion und vergibt nur noch Aufträge an den Billigstanbieter. Forschung und Entwicklung werden eingestellt bzw outgesourcst schließlich hat man Geld genug um vielversprechende Entwicklungen aufzukaufen.Danach muss man sich nur noch um Kurs-und Imagepflege kümmern. Das kann der Finanzmann am besten ohne lästige Technik,lästige Kunden und lästiges teures Personal. Und damit sichert er sich fette Boni. Das Label selbst wird inhaltsleer.Mal sehen ob es so kommt.
Michael Weber

Antwort:

Ingenering aus Mumbai mit dem Aufkleber SIEMENS oder MADE IN GERMANY hat mit dem Erfolgsmodell Deutschland so wenig zu tun, wie ein Windrad mit sicherer Energieversorgung.Aber was will man schon erwarten, von einer Gesellschaft die dem Klimagott huldingt, und Windräder statt Atomkraftwerke zur Stromversorgung propagiert.Die Braunen und die Roten haben Deutschland nicht kaputt bekommen, es scheint, dass es jetzt die Grünen versuchen...

74
Lorenz Braren

Noch eine kleine Bemerkung zu diesem „tollen“ Gefährt, das BMW in New York und London vorgestellt hat (warum nicht in München?).
Bei einer längeren Reise von München nach Hamburg, soll ja mal vorkommen, benötige ich mehr als 3 Stunden Ladezeit, vorausgesetzt ich finde ca. 7 Schnelladestationen. D.h. ich muß eine Übernachtung einplanen.
Zum Glück kommt der Strom aus der Steckdose und ich schone die Umwelt und spare das Giftgas CO2! Das ist der innovative Konzern BMW. Vermutlich stehen die Verantwortlichen demnächst auf der Agenda und können mit Herrn Löscher das Rentendasein genießen.
Herr Fischer und Weggefährten ist dem Ziel des „Verdünnens“ einen Schritt näher gekommen.

75
Lorenz Braren

BMW wird auch bald merken, daß die "Beratung" Fischers in die Irre führt - E-Mobil.
Einige Informationen zu Herrn Fischer:
Joschka Fischer und der rot-grüne Lieblingsspekulant
Kolumne von Bettina Röhl
http://tinyurl.com/bzmt6s9
Die Fischer-Doktrin: “Einhegen” und “Verdünnen”
http://tinyurl.com/mamrtbf
Vita:
Herkunft
Joseph (Joschka) Martin Fischer, katholisch und „Jude h. c.“[1], wurde am 12. April 1948 in Gerabronn bei Crailsheim als Sohn eines Metzgers geboren. Seine Vorfahren waren einst aus dem württembergischen (früher Hohenzollern) Ort Friedingen (heute Teilort von Langenenslingen) nach Ungarn ausgewandert. Seine Eltern mußten 1946 aber (nach dem antideutschen Vertreibungsterror[1]) als Ungarndeutsche Budapest verlassen. Mitte der 1950er Jahre übersiedelte die Familie nach Oeffingen bei Stuttgart und dann 1965 nach Fellbach. Fischer wuchs in einer streng kirchlich-katholischen Umgebung auf.
Ausbildung
Joschka Fischer besuchte das Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Stuttgart-Bad Cannstatt. Als er 1965 sitzen blieb, verließ er die Schule ohne den angestrebten Abschluß. Nach der 10. Klasse begann er eine Fotografenlehre, die er abbrach. Als er 1966 am Hamburger Hauptbahnhof aufgegriffen wurde, steckte man ihn in ein geschlossenes Heim. Nach der Entlassung arbeitete er einige Wochen als Hilfsarbeiter im Arbeitsamt, dann eine Weile als Spielwarenverkäufer. Etwas später startete er den vergeblichen Versuch, sein Abitur beim Kolpingwerk nachzuholen.
Er engagierte sich zusammen mit seiner ersten Frau Edeltraud in der 68er-Studentenbewegung und der Außerparlamentarischen Opposition (APO). In Frankfurt/Main widmete er sich, obwohl nie regulär an der Universität eingeschrieben, intensiv gesellschaftspolitischen Studien. Er hörte Adorno, Habermas und Negt und setzte sich eingehend mit Marx, Mao und Hegel auseinander. Fischers Mentor war Hans-Jürgen Krahl, führender Kopf des „Sozialistischen Deutschen Studentenbundes“ (SDS) in Frankfurt.
Wirken
Den Lebensunterhalt verdiente Joschka Fischer mit wechselnden Arbeiten (u. a. Diebstahl, Hehlerei und Taxifahren).
1967 betätigte er sich als Pflastermaler in Massilien und hatte sein Nachtquartier in den leeren Waggons auf dem Güterbahnhof. Im selben Jahr heiratete er in Gretna Green eine 18jährige. In den nächsten Jahren folgen drei weitere Ehen. Während dieser Zeit ging er nach Fellbach und betätigte sich als Maler frommer Bilder. Um seinen Geldbeutel etwas aufzubessern, arbeitete er zwischendurch als Aushilfsbriefträger. Nun folgten die ersten Kontakte mit der linksextremen[2] anarcho-kommunistischen Szene. Dies hatte zufolge, daß er eine Haftstrafe von 7 Wochen ohne Bewährung sowie sechs Tage Ordnungsstrafe in Stuttgart-Stammheim verbüßen mußte.[3] 1968 zog er nach Frankfurt am Main in eine SDS-Wohngemeinschaft. Er klaute Bücher und versuchte sich wieder mit Malversuchen und der Herstellung pornographischer Schriften etwas Geld zu verdienen.
Fortsetzung hier: http://tinyurl.com/n8m7w66

76
Kurt E.Goldmann

Cromme als AR, der Thyssen-Krupp in den Abgrund geführt hat, hat auch hier versagt mit der viel zu späten Entscheidung.

77

Auf der HV in 2010 wurde gesagt, dass unser früherer Außenminister Joschka Fischer von Siemens Geld erhält, 1 Mill. EURO wurde genannt. Ich weiß nicht, ob das pro Jahr galt oder als Summe. Und ich weiß nicht den Grund, warum das geschieht.
Fischer war 1968 bis 1973 in Frankfurt in vorderster Front dabei („Putz“-Gruppe) und hat wesentlichen Einfluß am Ende der Hanauer Nuklearbetriebe, was Siemens Milliardenverlust brachte.

78
Michael Weber

Das Pfizer-Modell
als Geschäftsgrundlage der Bank mit angeschlossener Elekroabteilung ist am Scheitern. Dabei hat die Idee für BWL-er und
Finanz-Leute ihren speziellen Reiz: Man veräussert die eigene Produktion und vergibt nur noch Aufträge an den Billigstanbieter. Forschung und Entwicklung werden eingestellt bzw outgesourcst schließlich hat man Geld genug um vielversprechende Entwicklungen aufzukaufen.Danach muss man sich nur noch um Kurs-und Imagepflege kümmern. Das kann der Finanzmann am besten ohne lästige Technik,lästige Kunden und lästiges teures Personal. Und damit sichert er sich fette Boni. Das Label selbst wird inhaltsleer.Mal sehen ob es so kommt.
Michael Weber

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Herr Kowatsch, Ihre Beschreibung in # 10 ist nicht ganz richtig. Sie schreiben, der Netzausbau wird mit EEG-Geldern finanziert. Das stimmt nicht. Die EEG-Vergütung erhalten ausschließlich die Betreiber der sog. EE-Anlagen.

80
Lorenz Braren

#1: H. Urbahn
Das ist halt eine andere Lebensart. Man legt Braunau schon mal auf die andere Seite des Inns – aber erst danach. Sie grüßten vereinzelt oder öfter?: Ein fesches H.H. an die Frau Gemahlin.
Wenn man alte Dokumentationen über den „Anschluß“ ansieht, hat man so richtig den Eindruck, als würden sie sich nur sehr widerwillig freuen.

81
Stefan Steger

Hinweis auf eine nötige Korrektur im Artikel:
Das neue GuD Kraftwerk steht nicht in Garching, sondern in Irsching!
In Garching steht der Versuchsreaktor

82

Nicht nur Siemens wird als Grüner Marktschreier an der irrsinnigen und unwirtschaftlichen sog. Erneurbaren Energietechnik bzw. der Energiewende scheitern. ALLE anderen Großen deutsche Konzerne haben bzw. blasen IMMER noch in das grüne Energiewendehorn. Sie wollen einfach nicht sehen, dass diese Energiewende auf Basis eines perfiden und asozialen EEG den Grundpfeiler der deutschen Industrie zum Einsturz bringt. Die deutschen Unternehmen graben sich mit der Energiewende/Grüne Energie auf Basis dieses EEG ihr eigenes wirtschaftliche Grab!
Die Chemiebranche wird bzw. stöhnt jetzt schon unter dieser kostentreibenden grünen Energiewende!
Die Autobranche baut stromintensive Produktionsstraßen ab und baut diese in den Nachbarländern wieder auf. Steigen die Energiekosten für eine Unternehmen wird bei den Personalkosten (Lohn,Urlaubs-WEihnachtsgeld usw.) eingespart. Energiewende/EEG = die Spirale des sozialen Untergangs in Deutschland. Auf breiter Front!

83
Johann Farnleitner

Der gute Herr L. wollte eigentlich nur weg vom lästigen Kunden und ran an die unerschöpflichen Steuertöpfe.

84

"... kauft sich wild in vermeintlich gesellschaftlich gewünschte neue "ertragsstarke und nachhaltige" Technologien im Bereich der „Erneuerbaren“ ein."

So ist das halt, wenn sich der Manager nicht mehr daran erinnert, was er studiert hat und ihn der Wahnsinn packt.

Der Mann paßt bestens in die Reihe der grandiosen Eigen- und Humankapitalmassenvernichter Schrempp, Reuter, Zumwinkel, Middelhoff ... .

85
Leistenschneider/kowatsch

Der Netzausbau: Die Netze sind da, die Off-shore Windparks hinken hinterher. Genauso ist es wie dies im EIKE-Artikel steht. Zu den Fakten: Die Bundesregierung ging von 10 GW Off-shore Leistung aus bis 2023, erreicht werden höchstens 5,9 GW (siehe Artikel) die Netzbetreiber planen im NEP13 jedoch mit 17 GW, also ein total überdimensionierter Netzausbau. Kein Wunder, dass überall im Land Bürgerinitiativen gegen überflüssige Leitungen entstehen, siehe Osterath, Breitenbach oder Hüttlingen/Goldshöfe. Die Gründe des überzogenen Leitungsbaues sind nicht vorausschauender, sondern finanzieller Art. Mit EEG-Geldern wird das Netz geplant und durch ENLAG beschleunigt gebaut, die Leitungsgebühren hingegen fließen ausschließlich den Netzbetreibern, bei uns ist das Transnet, zu. Zum Wohhle der Aktionäre mit ihren geöffneten Geldkoffern im Hintergrund. Nach dem Stillegen der AKWs in Baden-Württemberg hat die ENBW bei uns natürlich ein fianzielles Problem. Man schreibt rote Zahlen. Das soll zukünftig wieder anders werden, man will sich die 9,5% Dividende bei ENBW/Transnet durch einen überzogenen Aktionärs- Netzausbau sichern. Diese Netzgebühren haben heute bereits in Baden-Württemberg einen Anteil bis zu 30% am Strompreis, mit zukünftig steigender Tendenz.Die Netzgebühren erhält Transnet auch, wenn kein Strom durch die Leitung fließt. Mit unseren Geldern bauen, die Gebühren selbst behalten, das ist der Grund der überzogenen Planungen. EIKE hat mit diesem Artikel erstmals diese Geldmaschine Netzausbau angesprochen.

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Alfred Schlohr

ist zwar ein wenig offtopic, aber im Saarland sagt man sich: "Soll es etwas Gutes sein, oder darf es auch von Siemens sein ?"

Hinter diesem bonmot steckt ein Kern Wahrheit. Wir kaufen schon seit zwei Jahrzehnten keine Haushaltsgeräte mehr von Siemens, da sie eigentlich immer kurz nach der Garantiezeit schrottreif waren. Vielleicht lässt sich Siemens die Verluste im "Industriesektor" seit jeher schon vom dummen Privatkunden bezahlen. Allerdings kenne ich die Firmenstruktur zu wenig, aber zumindest mit den Haushaltsgeräten haben wir nur schlechte Erfahrung. Bleibt zu hoffen, dass mit dem Abgang von Löscher auch das Experiment "power to gas to power" beendet wird, da dies unweigerlich den Strompreis in die Richtung 1 EUR / kWh katapultieren würde, mit unvorhersehbaren Folgen, wenn mal Wasserstoff in Kavernen gespeichert werden soll. Ich kann auch nur hoffen, dass in Deutschland schnellstmöglich die Vernunft wieder einkehrt und man sich moderner Atomkraft (Thorium-Brütertechnologie) widmet. Ich verstehe nicht, warum man von den grünen Rattenfängern indoktriniert zurück ins Mittelalter will, wenn die Energieversorgung der Zukunft für viele Tausend evtl. Millionen Jahre auf der Hand liegt. Mit billiger Kernenergie könnte man die Gebäudeheizung nach und nach auf elektrisch betriebene Wärmepumpen umstellen und so auch die CO2-Jünger zufrieden stellen. Mir will auch nicht in den Kopf, dass man die Deutschen so verblödet hat, dass sie glauben, man könne eine Industrienation in der internationalen Konkurrenz mit günstigem Strom versorgen UND die Strompreise für die wehrlosen Privatkunden in eträglichem Rahmen halten, denn die werden von allen Parteien, die AfD eingeschlossen, belogen. Schlimm, wie weit die Gehirnwäsche Früchte getragen hat. Mal sehen, ob die "Alternative für Deutschland" den Mut hat, diese für Deutschland schädlichen Entwicklungen zumindest anzuprangern. Der Nobelpreisträger Ivar Giaever hat auf der Nobelpreisträger-Tagung in Lindau den Kurs der deutschen Regierung scharf kritisiert und gewettet, dass Deutschland zur Atomkraft zurückkehren wird. Und er hat die "Klimawissenschaften" als das bezeichnet, was sie ist: PSEUDOWISSENSCHAFT. Schön, dass ich mich in meinen Vorlesungen auf einen Nobelpreisträger berufen kann.

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Die „Energie-Wende“ ist definitiv eine Abwendung von der Rationalität menschlichen Handelns, mit all den verlustreichen Folgen die dabei zwangsläufig entstehen. Ich kam mir selbst seltsam altmodisch vor, seit wie selbstverständlich in den Medien und Unternehmen begeistert für diese Wende geworben wurde, die mir von Anfang an als Verlust-Konzept erschienen ist. Denn unser Wohlstand der in rentabel operierenden Unternehmen entsteht, beruht nur auf dem unternehmerischen Erfolg. Mit dem sparsamen Einsatz von Produktions- und Betriebs-Mitteln Werte zu erzeugen, die mehr als die Herstellungs-Kosten deckend, als Angebote auf freien Märkten von zufriedenen Kunden gern gekauft werden. Also die Situation in der alle Beteiligten erfolgreich sind und bleiben.
Da aber infolge der Energie-Wende keine zufriedenen Kunden preiswerten Strom kaufen können, sondern nur verschiedene Stromerzeugungstechnologien, die neben den „Konventionellen“ nun auch noch mit den sogenanten „Regenerativen“ um den Stromabsatz balgen, kann insgesamt nichts Gutes dabei herauskommen. Das Prinzip erfolgreichen Wirtschaftens wird dadurch ins Gegenteil verkehrt und folglich erleiden alle Beteiligten einen Anteil an einem vorsätzlich dem „erwirtschafteten“ Schaden.
Wie einige deutsche Manager ihre Unternehmen an die Wand gefahren haben, weil sie Grundsätze des Wirtschaftens, zusammen mit politischen Spinnern aufgegeben haben, wird nun laufend durch die Fakten immer deutlicher.
Das dabei aber auch enorme Investitionen völlig unwirtschaftlich, allein auf Subventionen aufbauend, eine gigantische Verschwendung finanzieller und landschaftlicher Ressourcen darstellen, die wie ein Damokles-Schwert über Land und Leuten hängen, wird ebenfalls von den Etablierten in der Politik immer noch ausgeblendet.
Mich wundert das die Interessenvertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer so kritiklos stumm bleiben, sich nicht an die Politik wenden, um den Schaden der Energie- bzw. Vernunft-Wende nicht noch weiter zu vergrößern.

88

Nachdem auf Achse des Guten heute folgendes veröffentlich wurde.

Dr. Benny Peiser 28.07.2013 14:21
Siemens und die grünen Bruchpiloten

Siemens sichert sich einflussreiche Helfer: Der frühere deutsche Außenminister Joschka Fischer und seine ehemalige US-Kollegin Madeleine Albright werden den Technologieriesen künftig bei Globalisierungs- und Umweltfragen beraten. Beide verfügen laut Unternehmen über ein “einzigartiges Netzwerk”.

Scheint man hier dem Irrsinn freien Lauf zu lassen.
Man darf gespannt sein wann das wie Endet.
Die Spinnerei könnte sogar das Ende des Riesen bedeuten.

89
Elmar Oberdörffer

Ergänzung zu meinem Kommentar: warum wird nicht Dr.-Ing. Siegfried Russwurm Nachfolger von Löscher?

90
Lutz Niemann

Ich habe mein Berufsleben als Siemensianer verbracht, und hatte daher Aktien. Ich war auf den Hauptversammlungen und habe dort viele Jahre mein Rederecht wahrgenommen. Ich habe die falsche Geschäftspolitik der Firma SIEMENS angeprangert. In 2010 habe ich zum Schluß gesagt, hier jetzt wörtlich:

Die grünen Geschäfte einer grünen Firma Siemens beruhen auf der Existenz des EEG. Nun, Gesetze werden von Menschen gemacht, und Menschen können nun einmal irren, auch die Gesetzgeber. Es gibt Gesetze, die wurden von Gott gemacht, 10 an der Zahl, schon 4000 Jahre alt. Das sind die wichtigsten Gesetze, sie regeln das menschliche Miteinander. Wer sie befolgt, wird mit seinen Mitmenschen gut auskommen. Man soll seinen Mitmenschen nicht betrügen, nicht belügen, ihm nicht seine Habe wegnehmen, auch nicht seine Frau. Und einiges mehr. Diese Gesetze wurden von den deutschen grün denkenden und grün handelnden Gutmenschen außer Acht gelassen, denn Deutschland stiehlt seiner Jugend die Zukunft, Siemens verdient zur Zeit daran. Mit grün geht es nicht. Die Kernenergie ist sicher und verantwortbar. Denken Sie mal darüber nach. ------- Danke

Am Ende meiner Rede habe ich kein klatschen, sondern ein Pfeifkonzert bekommen.

Und jetzt kommt das wichtigste:
Wenige Minuten nach meiner Rede bin ich aufgestanden und nach hinten in Richtung Cafetiera gegangen, etliche Leute sprachen mich an. Da kam auch ein Herr von der Bühne zu mir, ein Herr aus dem Aufsichtsrat der Siemens AG und sagte mir Dank und Anerkennung für meine Worte. Der Name des Herrn ist mir bekannt, es war der Vertreter der Familie Siemens im AR, der damals nicht den Namen der Familie trug (vielleicht eingeheiratet, weiß nicht). Das tat gut nach dem vorherigem Pfeif-konzert.

In 2012 und 2013 habe ich nicht geredet, aber vielleicht werde ich mal wieder reden, schaun mia mal.

91
Elmar Oberdörffer

Wenn man einen reinen Kaufmann, der von Technik und Physik keine Ahnung hat, zum Chef eines Technologieunternehmens wie Siemens macht, dann ist ein solches Ergebnis zu erwarten. Sein Nachfolger soll Joe Kaeser werden, der bisherige Finanzvorstand, ein Betriebswirt, ebenfalls keine Ahnung von Technik und Physik. Wie soll der's besser machen können? Löscher hat Siemens gegen die Wand gefahren, das wäre doch ein wichtiger Grund, ihn rauszuschmeißen ohne Abfindung von 9 Mio Euro. Aber für die Aufsichtsräte von Siemens gilt offensichtlich: eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Woll'n wir wetten, daß Löscher nach einer gewissen Schamfrist auch Aufsichtsrat bei Siemens wird?

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Andreas Demmig

Hoffentlich wird nun nicht nur die Rendite optimiert, d.h. re-strukturiert, sondern auch wieder echte Ingenieurkunst angeboten.
Die Rechtsanwälte der Ami's (Spendenaffäre) und NSA haben doch alles gesammelt, vielleicht geben die eine Zusammenfassung heraus.

Waren die Vorstände früher selbst Ingenieure, so ist heutzutage das wohl eher ein Manko?
Bei AEG ging es auch so bergab.

93

aus Österreich ist für Deutschland noch nie etwas Gutes gekommen.