Interview mit Freie Welt.net mit Dr. Ing. Günter Keil – Das 100-Prozent-Ökostrom-Ziel ist prinzipiell erreichbar, wenn einem der Preis egal ist!

Siemens WKA mit beschädigtem Flügel in Ocotillo USA

Freie Welt.net“ – der Blog der höchst erfolgreichen Initiative „Zivile Koalition“ gegen die Eurorettung samt ESM, hat jetzt eine Interviewreihe begonnen, bei der ausgesuchte Experten kritische Fragen zum Thema Energiewende beantworten. Heute antwortet Dr. Ing. Günter Keil Mitglied in der Bundesfachkommission Energie der AfD. Keil ist Mitautor des inoffiziellen Strategiepapiers zur Energiewende Autor des EIKE-Sachbuchs „Die Energiewende ist bereits gescheitert“, das im TvR -Verlag erschienen ist. (hier bestellen)


Freie Welt.net Der „Atomausstieg“ ist wesentlicher Teil der Energiewende.  Wie beurteilen Sie die fachliche Kompetenz der „Ethik-Kommission“ deren Votum als Grundlage für den Ausstiegsbeschluss genommen wurde?

Keil: Die Ethik-Kommission wurde von Frau Merkel zur Neutralisierung des für sie höchst unangenehmen Votums der Reaktorsicherheits-Kommission RSK erfunden und dafür instrumentalisiert.

Die RSK hatte  nach dem Fukushima-Unfall allen deutschen Kernkraftwerken ein hohes Sicherheitsniveau bescheinigt. Im internationalen Vergleich stehen sie auch hervorragend da, was nicht zuletzt der ständigen, von den deutschen Regierungen geforderten und vollzogenen sicherheitstechnischen Nachrüstungen zu verdanken ist.

Die Ethik-Kommission enthielt keinen einzigen Energieexperten, dafür aber zwei Bischöfe. Bei auch nur geringer Fähigkeit zur Selbstkritik und angesichts der ihr zugedachtenn offensichtlichenRolle als Anti-RSK hätten diese Personen eigentlich diese Zumutung zurückweisen müssen.

Statt dessen spielte diese Kenntnis-lose Gruppe brav ihre Rolle und lieferte die gewünschte  Stellungnahme ab. Allem Anschein nach auch noch stolz auf ihre Bedeutung.

Tatsächlich aber war das ein Tiefpunkt für alle beteiligten und ein dunkles Kapitel deutscher Energie- und Umweltpolitik.

Freie Welt.net: Nach dem „Energiekonzept“ der Bundesregierung sollen bis 2050 80 % des Stromes aus „Erneuerbaren“ Quellen kommen. Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) hält in einer kürzlich veröffentlichten Studie[1] sogar  100 % für machbar.  Wie beurteilen Sie die Erreichbarkeit beider Visionen?

Keil: Von den sogenannten „Erneuerbaren“ sind Solarstrom und Windstrom wegen ihrer Tageslicht- und  Wetterabhängigkeit vollkommen ungeeignet, Deutschland auch nur zu 50% mit Strom zu versorgen.

Dafür sorgen die auch von der deutschen Regierung nicht steuerbaren Hochdruckgebiete, die tagelang – oft auch wochenlang – alle Windräder still stehen lassen, und zwar von den Azoren bis nach Rumänien, wie es gerade jetzt im Juli 2013 geschieht.

Daran ändert sich auch nichts , wenn die zehnfache Anzahl von Windrädern Deutschlands Landschaften besetzt: Dann steht eben die 10-fache Zahl von Windkraftanlagen still.

Und die Photovoltaik liefert nur an sonnigen Tagen zwischen 9 und 15 Uhr im Sommer Strom; an bedeckten Tagen kaum etwas; Nachts gar nichts – und im Winter nahezu nichts von Anfang November bis Ende Februar.

Dazu muss für den gesamten Stromverbrauch Deutschlands die gesamte Stromversorgung fast doppelt errichtet werden: Kohle- und Gaskraftwerke müssen das übernehmen, unterstützt durch Importstrom – der übrigens zum größten Teil Kernkraftstrom ist.

Das 100-Prozent-Ziel ist prinzipiell erreichbar, wenn einem der Preis egal ist:

Man muss auf die unzuverlässige Solar- und Windstromerzeugung  verzichten und das ganze Land auf Biogasstrom plus etwas Wasserkraft umstellen. Biogas ist speicherbar und Biogas-gefeuerte Gasturbinen könnten immer laufen, ganz nach Bedarf. Das Unangenehme dabei: Man müsste den größten Teil der deutschen Landwirtschaft aufgeben und ausschließlich Mais und Raps anbauen.  Ganz Deutschland eine Monokultur, die mit enormem Aufwand an Kunstdünger und Pestiziden stabil gehalten werden müsste. Die Artenvielfalt müsste man leider ebenfalls opfern.  Und die Strompreise würden einen weiteren, gewaltigen Sprung nach oben machen.

Die Kausalkette Landschaftszerstörung – Strompreisexplosion – Energiearmut – Industrie-Exodus und Bürgeraufstand würde keine Regierung überstehen.

Freie Welt.net Zum Wesen der „Erneuerbaren“ aus Wind und Sonne gehört die unstete Verfügbarkeit gepaart mit heftiger Volatilität bei Verfügbarkeit. Beide Eigenschaften  sin naturgesetzlich gegeben und nicht veränderbar, und stehen damit einer bedarfsgerechten Versorgung diametral gegenüber. Wie beurteilen Sie die Chancen, diese naturgesetzlichen Schwächen  zu  wettbewerbsfähigen Kosten auszugleichen?

Keil: Die naturgesetzlichen Schwächen von Wind- und Solarstrom könnten einzig und allein Pumpspeicherkraftwerke zu erträglichen Kosten ausgleichen.  Diese Anlagen aber fehlen in Deutschland fast völlig. Ihre derzeitige  Leistung beträgt 7.000 MW, mit denen sich rund 40.000 MWh (Megawatt-Stunden oder 40 GWh – Gigawatt-Stunden = Milliarden Wattstunden) an Strom erzeugen lassen, wenn sie komplett leer laufen. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt aber bei 1643 GWh, was bedeutet, dass man das 313-fache an heute installierter Pumpspeicherkapazität benötigt, wenn man eine 10-tägige Flaute überbrücken wollte, in der es keinen Windstrom gibt.

Aber selbst der Bau der wenigen, geologisch noch möglichen Pumpspeicherkraftwerke ist durch Bürgerwiderstand gefährdet, wie das kürzlich von Trianel aufgegebene Projekt am Rur-See zeigte.

Ein von der Politik geschätztes Märchen sind die norwegischen Wasserkraftwerke, die angeblich zu Pumpspeichern umgebaut werden könnten, woraufhin dann – nach dem Bau vieler Hochspannungs-Seekabel von Norwegen nach Deutschland – endlich Speicher für überflüssigen deutschen Windstrom vorhanden wären.

Ob die dortigen Wasserkraftwerke teuer umgebaut werden könnten, ist die eine Frage. Falls sie am Meer liegen, verbietet das für Turbinen schädliche Salzwasser einen solchen Umbau. Viele Hochspannungs-Seekabel müssten nach Deutschland verlegt werden; leider gibt es da starke Konkurrenz, denn Engländer, Niederländer und Franzosen wollen das ebenfalls.

Bleiben noch die Norweger, die die damit verbundenen höheren Strompreise fürchten und vermutlich alle derartigen Pläne ablehnen werden. 

Es bleiben dann zum Ausgleich der Schwankungen nur unsere teuren Gaskraftwerke, die aber fast alle von der Stilllegung bedroht sind, weil ihre ehemals ertragsreichen Betriebsstunden als Spitzenlastlieferanten so stark gesunken sind, dass sie unrentabel wurden. Eine Folge der kurzzeitigen, aber dann starken Solarstrom-Einspeisung zur Mittagszeit, was den Börsenpreis für Strom abstürzen lässt.

So stören die hochsubventionierten EEG-Stromeinspeisungen nicht nur die Netzstabilität, sie ruinieren auch noch die Rentabilität der einzigen Kraftwerke, die zum Ausgleich der Schwankungen dringend benötigt werden.

Dies führt zu einer weiteren Kettenreaktion des Subventions-Irrsinns, denn nun ist die Regierung dabei, die von Stilllegung bedrohten Kraftwerke  zur „Kapazitätsreserve“ zu ernennen, im Klartext: Die Subvention auch noch dieser überwiegend still stehenden Kraftwerke.

Das ist die bisherige Politik: Jede Fehlentscheidung durch eine neue, noch teurere Fehlentscheidung zu „reparieren“.

Was die gerne von Politikern beschworenen neuen Speichertechnologien betrifft: Reden wir doch noch einmal in 20 Jahren darüber. So lange dauert es mindestens bis zur Marktreife. Dann haben wir vielleicht adiabatische Druckluftspeicher. Ob die auch bezahlbar sein werden, ist eine gute Frage.

Freie Welt.net: Ebenfalls gehört zum Wesen aller „Erneuerbaren“ aus Wind, Sonne oder Energiepflanzen die sehr geringe Energiedichte der Energieträger. Wie sehen Sie für bestimmte Quellen, wie die Chancen von z.B.Offshore Windanlagen  mit einem rel. hohen Nutzungsgrad brauchbaren Strom zu international konkurrenzfähigen Preise zu erzeugen? Wie die der anderen Quellen?

Keil: „Brauchbarer Strom zu international konkurrenzfähigen Preisen“ könnten aus den oben genannten Gründen allein Kohle- und Kernkraftwerke liefern, denn nur sie – abgesehen von den wenigen Wasserkraftwerken – können den unverzichtbaren Grundlaststrom, der immer lieferbar ist, zu akzeptablen Kosten erzeugen.

Auch die Offshore-Windkraft ändert nichts daran, weil auch sie wettbewerbsbedingt und damit völlig unzuverlässig ist. Man muss beachten, dass die gerne angeführten  „Volllaststunden“  nur ein rechnerischer Jahres-Mittelwert sind, der nichts über die reale Lieferbarkeit von Strom zu einem gewünschten Zeitpunkt aussagt.

An den extremen Schwankungen des Windstroms ändert es nichts, ob die Anlagen auf dem Land oder im Meer stehen: „Null“ bei Flaute bis „Maximum“ bei maximal zulässiger Windstärke und wiederum „Null“ bei Überschreiten dieser Windstärke.

Die relativ kleine Meeresfläche, auf der die deutschen Offshore-Windparks stehen sollen, bedeutet exakt das gleiche Wetter für alle. Nichts gleicht sich da gegenseitig aus.

Also Stromversorgung im Takte der Tiefdruckgebiete ? Das ist keine Versorgung, sondern ein energiewirtschaftlicher Albtraum.

Freie Welt.net: Die Befürworter der „Erneuerbaren“ werben mit dem griffigen Slogan „Wind und Sonne schicken keine Rechnung!“ der von dem Journalisten und grünen Aktivisten Franz Alt in die Welt gesetzt wurde. Was halten Sie diesen  Leuten entgegen? 

Keil: Den schönen Satz „Die Sonne schickt keine Rechnung“ habe ich etwas abgeändert. Jetzt lautet er:

„Die Sonne schickt leider gepfefferte Rechnungen; unsere Regierung besorgt das Inkasso – und das Geld kriegen die Chinesen“.


[1] Vision des FVEE für ein 100 % erneuerbares Energiesystem.

Herr Dr. Keil wir danken Ihnen für dieses Gespräch 

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77 Kommentare

  1. #76, Werner Schmuck sagt:

    ‚…Seine Motivation ist sicher, EIKE-Kommentatoren zu ärgern. Die meisten scheinen ja auch einigen Spaß an der Sache zu haben, mit Ausnahme vielleicht von Herrn Heinzow.‘

    Müsste jemand nicht ziemlich gestört sein, der sich permanent auf einem Blog in Fundamentalopposition äußert. Wenn man dann noch die unglaubliche Zahl der Stellungnahmen von Herrn Hader betrachtet, bin ich mir ganz sicher, dass dieser hier einer bezahlten (oder ehrenamtlichen) Tätigkeit nachgeht. EIKE und manch anderer Blog sind sicher so mancher grünlinken Organisation ein Dorn im Auge.

  2. @#72 Peter Jensen:

    „Aber gut, es sind über 30 ° draussen, da könnnen wir ruhig nachsichtig sein. Unterstellen wir ihm also, er kommt bei der Bewertung der Kriterien zu positiven Ergebnissen.“

    Das traue ich Herrn Hader sogar zu. Konkretes hat er allerdings in der Tat nicht zu vermelden, da haben Sie recht. Wie sollte er auch, ohne sich selbst zu widerlegen. Bei den Speichern z. B. hätte ich zumindest eine Empfehlung von Beton-Wunderkugeln am Meeresgrund erwartet; Müßten die doch der feuchte Traum eines jeden Grünen sein.

    Seine Motivation ist sicher, EIKE-Kommentatoren zu ärgern. Die meisten scheinen ja auch einigen Spaß an der Sache zu haben, mit Ausnahme vielleicht von Herrn Heinzow.

  3. #72: „Und damit wird die interessante und berechtigte Diskussion über den technischen Stand von Speichertechnologien, die ja in aller Energiewende-Munde sind, für beendet erklärt.“

    Lieber Herr Jensen, wenn das Thema Speichertechnologien wieder in einem Artikel behandelt wird, dann können wir gerne mit Wettkampfkleidung auf die Matten gehen. 🙂

    „Es geht ihm nur um sinnentleerte, endlose Diskussionen, bei denen der Gegenüber irgendwann keine Lust mehr hat.“

    Erst beschweren Sie sich darüber, dass ich die Diskussion beende, jetzt bin ich wieder derjenige, der endlos diskutiert. Wie dem auch sei, Sie werden mit Sicherheit nicht die Lust verlieren und mir weiterhin auf meine Beiträge antworten, für diese Vorhersage muss ich noch nicht mal meine Glaskugel bemühen. 😉

  4. @ #72, 73

    „Traue ich Herr Hader da intellektuell zu viel zu? Macht er das gar nicht absichtlich, sondern nur zufällig aus reiner Langeweile oder aus dem inneren Antrieb, überall irgendwie ein laue und belanglose Duftmarke setzen zu müssen? Reviermarkierung eines Beta- oder Gamma-Männchens?“

    „Hier habe ich ihm unter #82 noch eine Frage zu seiner merkwürdigen Argumentation gestellt – auf die ist er allerdings auch nicht eingegangen. Aber was hätte er auch schreiben sollen? Z.B. ‚Ja, ich habe ziemlich viel Unsinn hier verzapft.'“

    Hader ist Nullsatzschreiber bzw. professioneller Forenstörer, der nach dem Handbuch für Forenschreiber vorgeht. Es kann dahingestellt bleiben, ob er damit seinen Lebensunterhalt verdient oder „ehrenamtlich“ als „IM“ tätig wird.

  5. @#72, Peter Jensen,

    Genau den gleichen Nonsens argumentierte Herr Hader im Nachbarblog http://tinyurl.com/l49ehta.

    Hier habe ich ihm unter #82 noch eine Frage zu seiner merkwürdigen Argumentation gestellt – auf die ist er allerdings auch nicht eingegangen. Aber was hätte er auch schreiben sollen? Z.B. ‚Ja, ich habe ziemlich viel Unsinn hier verzapft.‘

  6. Und wieder mal ein Hadersches Monument der Belanglosigkeit.

    Hader sagt in #70:

    „Ich teile auch Ihre Ansicht, dass man die drei Kriterien bewerten muss, um seine zukünftigen Entwicklungen entsprechend anzupassen. Im Gegensatz zu ihnen, sehe ich besagte Kriterien mit Abstrichen für durchaus gegeben. Jedoch können wir ziemlich lange darüber diskutieren und diesen Thread sprengen.“

    Wow, WAS für ein Kommentar!

    Zunächst lullt Herr Hader den Opponenten ein, indem er ihm Recht gibt bei der banalen Feststellung, man müsse eine Technologie anhand dreier wesentlicher Kriterien bewerten. Ach was? Schön, dass man sich mit Herrn Hader auf diesen Kompromiss einigen kann.
    Danach macht Herr Hader etwas Hoffnung auf eine lebhafte Diskussion, indem er auf Unterschiede in der Bewertung dieser Kriterien hinweist. Im übrigen inhaltlich völlig daneben formuliert, denn er sagt, er sieht diese Kriterien mit Abstrichen gegeben, was ja genaugenommen bedeutet, dass nur die Kriterien an sich mit Abstrichen vorliegen. Es könnten also auch andere Kriterien sein. Eine Bewertung ist das nicht. Aber gut, es sind über 30 ° draussen, da könnnen wir ruhig nachsichtig sein. Unterstellen wir ihm also, er kommt bei der Bewertung der Kriterien zu positiven Ergebnissen. Da er also „mit Abstrichen“ positive Schlüsse daraus ziehen würde, könnte man meinen, man liege gar nicht so weit auseinander, was nun Hoffnung auf eine sinnvolle Diskussion macht. Allerdings zerstört Herr Hader gleich im nächsten Satz diese Hoffnung mit einem Federstrich, indem er meint, eine Diskussion würde jetzt den Rahmen dieses Threads sprengen.
    Und damit wird die interessante und berechtigte Diskussion über den technischen Stand von Speichertechnologien, die ja in aller Energiewende-Munde sind, für beendet erklärt.

    Diskussion mit allgemeinem Geschwätz abgewürgt, NICHTS Substantielles beigetragen und es verbleibt ein Konjunktiv, der alles offen lässt. Denn dass Herr Schmuck keine Lust mehr auf eine solche Diskussion hat, ist sehr nachvollziehbar.
    Es bleibt aber auch wieder die Erkenntnis, dass Herr Hader NICHTS KONKRETES beitragen will und wird. Es geht ihm nur um sinnentleerte, endlose Diskussionen, bei denen der Gegenüber irgendwann keine Lust mehr hat. Typischer Forentroll eben!

    Traue ich Herr Hader da intellektuell zu viel zu? Macht er das gar nicht absichtlich, sondern nur zufällig aus reiner Langeweile oder aus dem inneren Antrieb, überall irgendwie ein laue und belanglose Duftmarke setzen zu müssen? Reviermarkierung eines Beta- oder Gamma-Männchens?

  7. @#70 S. Hader:

    „Wenn Sie einfach mal nach (Strom-)Speichertechnologien googeln würden, dann kämen sie vermutlich auf dieselben Artikel, die ich auch gelesen habe. Ich keine URL-Liste mit bisher allen gelesenen Artikeln geführt, ich halte sie auch nicht für so versteckt, dass man sie nicht selbst finden kann. Die Frage ist eher, will man überhaupt danach suchen oder nicht.“

    Habe gerade mal gegoogelt und nur den altbekannten Kram gefunden. Nichts, was den Ökos in 10-15 Jahren den trägen, schlaffen, plattgesessenen Hintern warmhalten könnte, wenn Wind und Sonne immer noch Rechnungen schicken, ohne zu liefern. Dabei hatten Sie bei mir mit Ihrer Orakelei große Hoffnung auf bahnbrechende neue Konzepte und Technik geweckt. Gestehe, daß ich nun ein wenig enttäuscht bin, Herr Hader. Haben Sie wirklich nicht einen einzigen klitzekleinen URL mit einem zünftigen Knaller in petto? Oder wenigstens ein, zwei *etwas* spezifischere Schlüsselbegriffe als Ihren o. g.? Wenn’s wirklich Bahnbrechendes zu vermelden gibt, ist das doch locker drin.
    Parallel suche ich weiter, isch schwör.

  8. #66: „Das ist richtig.
    Man muß aber auch abschätzen können, ob das, was entwickelt wird, a) überhaupt notwendig/sinnvoll, b) im gesetzten Zeitrahmen großtechnisch realisierbar und c) bezahlbar sein wird. Von Umwelt- und teilweise auch Sicherheitsaspekten nicht zu reden. Keine dieser Bedingungen sehe ich bei den mir bekannten Konzepten erfüllt.“

    Ich teile auch Ihre Ansicht, dass man die drei Kriterien bewerten muss, um seine zukünftigen Entwicklungen entsprechend anzupassen. Im Gegensatz zu ihnen, sehe ich besagte Kriterien mit Abstrichen für durchaus gegeben. Jedoch können wir ziemlich lange darüber diskutieren und diesen Thread sprengen.

    „Ei, sind Sie a Schwob?
    Doch nicht bei *dem* Vornamen? ;-)“

    Klar, mit meinem Vornamen muss ich ja zwangsläufig aus Skandinavien kommen. ^^

    „Wenn’s kein Geheimwissen ist, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie ein wenig konkreter werden könnten, vorzugsweise mit URL.“

    Wenn Sie einfach mal nach (Strom-)Speichertechnologien googeln würden, dann kämen sie vermutlich auf dieselben Artikel, die ich auch gelesen habe. Ich keine URL-Liste mit bisher allen gelesenen Artikeln geführt, ich halte sie auch nicht für so versteckt, dass man sie nicht selbst finden kann. Die Frage ist eher, will man überhaupt danach suchen oder nicht.

  9. #62: Peter Jensen sagt:
    „Herr Gogo, sie fragen, was in den „Grenzen des Wachstums“ von 1971 nicht richtig ist?“

    Ja!

    „Nach CoR 1971 sollte das schon Mitte der 90er so sein, Gas kurz danach.“

    Nein!

    „Also im Prinzip waren alle Vorhersagen falsch.“

    Nein, denn es wurden keine derartigen Vorhersagen gemacht.

    „Vor allem aber die, dass es Grenzen des Wachstums gibt.“

    Zweifeln sie an der Geographie der Erde? Oder sind Sie ein streng religiöser Hellseher? Blind für die reale Welt dank Ihrer alternativen BWL.

    Lieber Herr Jensen,
    Sie plappern nur etwas nach, was Sie selbst nicht verifiziert haben. Oder aber….

    Wenn man in einem Modell als Randbedingung unendliche Energiequellen annimmt, dann kann wohl das Ende von Gas und Öl nicht für die Mitte der 90er vorhergesagt worden sein.
    Logisch oder.
    Lesen Sie zuerst, dann können Sie auch mitreden. Finden Sie die entsprechenden Textstellen und berichten Sie.
    Lassen Sie sich nicht erwischen, das Buch steht hier auf dem Index. Es vergiftet das Klima.

    Gruss
    Paul Gogo
    p.s. peak oil gibt es bei Ihnen auch nciht. Im Irak war nur eine Raufereien von 2 Schuljungen wegen einer bunte Murmel.

  10. #65: T. Heinzow:

    Bemerkenswert finde ich nach wie vor, dass Sie das Buch zuerst wegen den ökonomischen Aussagen empfehlen,
    dann aus demselben Grund, dem Verfasser seine Kompetenz absprechen.

    Wenn der Autor von schädlichem Wärmeeintrag auf die Erde, einer möglicherweise zu geringer Agrarfläche bei einem (zu) hohen Anteil tierischer Nahrungsmittel und der Endlichkeit von Öl, und Kohle, der Bevölkerungentwicklung und von Migration schreibt, tendiert das doch schwer in Richtung Ökologie. Ist schon klar, Sie sind Buchhalter.

    „…Daß der Autor ökonomische Kompetenz hat, habe ich nicht behauptet und kann es deshalb auch nicht bestreiten.“
    Sie haben Etwas von Jemand empfohlen, den Sie für nicht kompetent halten. Dafür gibt es einen Namen……

    „Die Portfoliotheorie scheint Ihnen nicht bekannt zu sein, denn sonst wüßten Sie was „C´cinderellas“ und „poor dogs“ sind.“

    Cash Cows gibt es sowohl bei altbekannten Produkten als auch bei Produkten neuester Technologie. Es gibt Sie bei High Tech und bei Low Tech.
    Sie können aus inneren und aus äusseren Gründen entstehen.
    Eine digitale Spiegelreflexcamera ist schon seit geraumer Zeit ein Poor Dog. Häufig sind die Poor Dogs auch eine Creation des Controlling. Man schaue sich mal die Inventarlisten insolventer Unternehmen an.

    „Eine optimale prozessgerechte (Zusbau und Demontage) Konstruktion ist in der Regel das Teuerste und Schwierigste in der gesamten Entwicklung.“
    „Ihnen ist das ökonomische Prinzip des optimalen Ressourceneinsatzes wohl fremd. „

    Nein, deshalb ist die optimale prozessgerechte (Zusbau und Demontage) Konstruktion in der Regel das teuerste und schwierigste Teil in der gesamten Entwicklung.
    Leichtbau kostet nun mal mehr Entwicklung. Trotzdem genügt Leichtbai zumeist dem Rationalprinzip.

    „Wenn man Techniker allein ein Auto entwickeln läßt, kommt manchmal ein Phaeton oder Smart raus. „
    Definitiv nicht. Es kommt das heraus was der Markt nach Meinung des entsprechenden Unternehmens akzeptiert.
    In der Tat ist der Entwicklungsaufwand eines Phaetons, der mit ein paar 1000 Stück läuft, verglichen mit dem eines Golf, relativ gering. Grund: siehe Ziele oberhalb.
    Der Smart passt nicht zu diesem Vergleich.

    „Heute steht in der Zeitung, daß in neuen Autos 2000 € an Spritspartechnik drinstecken. Ab welcher jährlichen Spritersparnis ist die Investition bei derzeitigen Spritpreisen, Opportunitätszinsen und einer Nutzungsdauer von 10 Jahren rentabel?“

    Das ist doch was für Sie zum Rechnen. Viel wichtiger, erklären Sie uns Ihr Ergebnis. Vergessen Sie die Fehlerbetrachtung nicht!

    „Es gibt keinen derartigen Schwungradspeicher, …“
    Die Hochbahn spinnt also? Nein, aber ein Satz ist dann ein Satz wenn er komplett ist! Und so ist er leider sinnentstellt. Fälscher!

    „Es müssen die Abstände der Stromeinspeisepunkte verringert und das Stromschienensystem nebst Stromabnehmern verstärkt werden.“

    „Sie unterstellen Pelte keinerlei Physikkenntnisse zu haben … .“
    Ganz im Gegenteil, die Physikkenntnisse spreche ich nur Ihnen ab.
    3 Züge statt einem, zwischen 2 Einspeisepunkten, könnten den doppelten Stromfluss bedeuten. Meine angenommenen Stromabnehmer passen nicht auf die verstärkten Stromschienen!

    Gruss
    Paul Gogo
    „p.s. was ist denn in –Die Grenzen des Wachstums– von 1971 unrichtig?“
    „Wissen Sie es nicht? „
    Nein! Sie denn?

  11. @#63 S. Hader:

    „Ja Herr Schmuck, das was Stand heute funktioniert. Seine zukünftige Strategie aber nur auf dem aufzusetzen, was heute schon existiert aber nicht, was sich in der Entwicklungspipeline befindet, schränkt die eigenen Möglichkeiten ein.“

    Das ist richtig.
    Man muß aber auch abschätzen können, ob das, was entwickelt wird, a) überhaupt notwendig/sinnvoll, b) im gesetzten Zeitrahmen großtechnisch realisierbar und c) bezahlbar sein wird. Von Umwelt- und teilweise auch Sicherheitsaspekten nicht zu reden. Keine dieser Bedingungen sehe ich bei den mir bekannten Konzepten erfüllt.
    Auch nicht bei den Druckluftspeichern.

    „Geheimwissen? Ha noi. Ich tue nichts anderes, als in Technikmagazinen und im Internet zu lesen und zu schauen, was zu den Themen an Unis und Institute geforscht wird. Da musste ich mich echt nicht als Hacker betätigen, um an solche Infos zu gelangen. ;)“

    Ei, sind Sie a Schwob?
    Doch nicht bei *dem* Vornamen? 😉
    Wenn’s kein Geheimwissen ist, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie ein wenig konkreter werden könnten, vorzugsweise mit URL.

  12. @ #61
    „Bemerkenswert finde ich allerdings, dass Sie das Buch zuerst wegen den ökonomischen Aussagen empfehlen …“

    Sie kennen offensichtlich den Inhalt des Buches nicht.

    Die Portfoliotheorie scheint Ihnen nicht bekannt zu sein, denn sonst wüßten Sie was „C´cinderellas“ und „poor dogs“ sind.

    „… dann aus demselben Grund, dem Verfasser seine Kompetenz absprechen.“

    Daß der Autor ökonomische Kompetenz hat, habe ich nicht behauptet und kann es deshalb auch nicht bestreiten.

    „Eine optimale prozessgerechte (Zusbau und Demontage) Konstruktion ist in der Regel das Teuerste und Schwierigste in der gesamten Entwicklung.“

    Ihnen ist das ökonomische Prinzip des optimalen Ressourceneinsatzes wohl fremd. Wenn man Techniker allein ein Auto entwickeln läßt, kommt manchmal ein Phaeton oder Smart raus. Überläßt man es Kaufleuten und Technikern ein Golf oder die E-Klasse.
    Heute steht in der Zeitung, daß in neuen Autos 2000 € an Spritspartechnik drinstecken. Ab welcher jährlichen Spritersparnis ist die Investition bei derzeitigen Spritpreisen, Opportunitätszinsen und einer Nutzungsdauer von 10 Jahren rentabel?

    „Es gibt keinen derartigen Schwungradspeicher, …“

    Die Hochbahn spinnt also?

    „Es müssen die Abstände der Stromeinspeisepunkte verringert und das Stromschienensystem nebst Stromabnehmern verstärkt werden.“

    Sie unterstellen Pelte keinerlei Physikkenntnisse zu haben … .

    „p.s. was ist denn in –Die Grenzen des Wachstums– von 1971 unrichtig?“

    Wissen Sie es nicht?

  13. #58 Holger Burowski sagt:

    ‚…Ökonomisch darf im PKW folgendes als unrentabel angesehen werden:…‘

    Sie bringen da etwas durcheinander. Ein Auto hat nicht nur die pragmatische Aufgabe, eine Person von A nach B zu transportieren, die dann möglichst ökonomisch zu erfüllen ist. Für viele Menschen ist da ein gehöriger Spassfaktor und Selbstdarstellung dabei. Manches Auto wird gehegt und gepflegt, das es nur so kracht. Es wird zum Selbstzweck. Das können Sie nun verurteilen oder nicht – es ist eben so. Insofern könnne Sie an eine Auto eben nicht nur rationale Forderungen stellen.

    Den meisten Menschen ist es jedoch völlig wurscht, wie ihr Strom erzeugt wird. Für diese Menchen gelten nur rationale Arguemnte.

    Und jetzt kommen wir wieder zum Auto zurück. Für die Grünen Freunde in unserer Gesellschaft wird die Stromerzeugung wieder zum Selbstzweck Da geht es nicht darum, Strom möglichst effektiv herzustellen – nein, er muss einer ideologischen Forderung genügen und (zumindest vordergründig) grün sein. So haben die Grünen Spaß an einer uneffektiven aber angeblich ökologischen Stromerzeugung genauso wie andere Spaß an einem Automobil mit 400 PS haben.

    Ein Pragmatiker wird beide als Ideologen betrachten, die rationalen Argumenten nicht zugänglich sind. Allerdings gibt es zwischen beiden doch einen ‚klitzekleinen‘ aber doch Unterschied: Der Autoliebhaber finanziert seinen Spass ‚Auto‘ SELBST. Ebenso weitgehend die Folgekosten. Unsere Grünen Freunde aber zwangsverpflichten die ganze Gesellschaft für ihre Liebhaberei ‚Zappelstrom‘!

  14. #54: „Ich weiß, daß PSW nicht die einzige Technologie in betracht ist. Aber es ist die einzige, die erwiesenermaßen im großen Maßstab funktioniert.“

    Ja Herr Schmuck, das was Stand heute funktioniert. Seine zukünftige Strategie aber nur auf dem aufzusetzen, was heute schon existiert aber nicht, was sich in der Entwicklungspipeline befindet, schränkt die eigenen Möglichkeiten ein.

    „Daß Sie über Geheimwissen wissen, haben Sie mir ja schon in einem anderen thread bedeutet. Können Sie mir eventuell einen Aktientipp geben?“

    Geheimwissen? Ha noi. Ich tue nichts anderes, als in Technikmagazinen und im Internet zu lesen und zu schauen, was zu den Themen an Unis und Institute geforscht wird. Da musste ich mich echt nicht als Hacker betätigen, um an solche Infos zu gelangen. 😉

  15. Herr Gogo, sie fragen, was in den „Grenzen des Wachstums“ von 1971 nicht richtig ist?

    Haben sie mitbekommen, dass der Club of Rome in diesem Jahr eine Fortsetzung seines Pamphlets herausgebracht hat, in welchem im Prinzip alle Vorhersagen von 1971 um weitere 30 bis 40 Jahre verschoben wurden. Inklusive der, dass uns dann bald das Öl ausgeht. Nach CoR 1971 sollte das schon Mitte der 90er so sein, Gas kurz danach.

    Also im Prinzip waren alle Vorhersagen falsch. Vor allem aber die, dass es Grenzen des Wachstums gibt.

  16. #57: T. Heinzow:
    Herr Heinzow,
    ein Ideologe glaubt und was er glaubt das schreibt er. Jeder Gedanke an Verifizierung wäre bereits schädlich.
    Da hat das System ganze Arbeit geleistet bei Ihrer Programmierung zu einem RISB.

    Prof. Dietrich Pelte ist auch ein weitsichtiger Ökonom. Als Physiker tut sich da leicht. Die Ökonomie ist nur eine Art der Beschreibung der Welt und sie bewegt sich stets innerhalb der von der Physik gegebenen Grenzen.

    Bemerkenswert finde ich allerdings, dass Sie das Buch zuerst wegen den ökonomischen Aussagen empfehlen und dann aus demselben Grund, dem Verfasser seine Kompetenz absprechen.
    Welche Seiten sind jetzt richtig und welche Seiten sind falsch
    oder sollte man es dabei belassen: Sie und Kompetenz, Vanilla in the Microwave.

    „Ökonomisch ist nach der Portfoliotheorie eine ausentwickelte Technik ohne weiteres Kostensenkungs- und Innovationspotential nun einmal „Alttechnologie“.

    Kein Ökonom macht eine derart doofe Aussage in Bezug auf die reale Welt, geschweige von einer Dokumentation in einem Lehrbuch.
    Diese Aussage könnte vielleicht den Status quo eines kranken Unternehmens betreffen und selbst dann wird es rein hypothetisch sein. Jede BWL Literatur geht auf die Innovationskraft eines Unternehmens ein.
    Alttechnologie gibt es in der Ökonomie nicht.
    Welches Produkt ist denn ausentwickelt? Kennen sie eines?
    Eine Schraube? Eine Drehbank? Ein Ottomotor? Ein Mobiltelefon? Eine Festplatte? Ein Segelboot? Kennen Sie all die Funktionen einer Schraube für die täglich bei den Patentämtern Anträge auf Schutzrechte eingehen.
    Sie verwechseln den Begriff ausentwickelt mit irgend etwas Anderem, z.B. mit dem Ende einer Serienproduktion oder eines Produktzykluses, der viele Gründe haben kann, z.B. irrationale wie die Mode. Einem Ökonom würde so etwas nicht passieren.

    Ihre, als religiös zu bezeichnende Programmierung und der Beweis, dass Ökonomie nur ein Wort für Sie ist, bringen sie mit Ihren folgenden Aussagen.

    „Als ob nicht sämtliche Prozesse, die Energie benötigen bzw. Energie umsetzen noch nicht ökonomisch optimiert sind.“

    Sie verwechseln hier Ökonomie mit Physik und ggf. mit Technik.

    „Beispiel: In Hamburg gibt es für die U-Bahn Schwungradspeicher, die die beim Bremsen mit den auf Generator umgeschalteten Antriebseinheiten umgewandelte kinetische Energie zwischenspeichern und bei Bedarf wieder ins Gleichstromnetz abgeben.
    Ob das System rentabel ist, darf bezweifelt werden.“

    Es gibt keinen derartigen Schwungradspeicher, ausser Kurzzeitschwungradspeicher, die in nennenswerter Stückzahl gebaut werden. Folglich gibt es auch keine sonderlich effizienten Produktionsprozesse, geschweige denn eine für die Fertigung optimierte Konstruktion. Eine optimale prozessgerechte (Zusbau und Demontage) Konstruktion ist in der Regel das Teuerste und Schwierigste in der gesamten Entwicklung.
    Das Wort optimiert führt Sie hier in die Irre. Optimiert wird, bezogen auf die ursprünglichen Bedeutung, fast immer falsch gebraucht – spätestens bei der nächsten Verbesserung fällt der Fehler auf. Besser wäre: –der Weg ist das Ziel– zugrunde gelegt.
    Bei Bahnsystemen mit mehreren fahrenden Zügen gleichzeitig ist immer ein Schwungmassenspeicher im Spiel, egal ob Sie die Energie zurück ins Netz speisen oder in einen an Bord befindlichen Schwungmassenspeicher zwischenspeichern.
    Im letzteren Fall ist es meist ein rotierender mechanischer Speicher und im Fall der Rückspeisung ist es ein translatorischer mechanischer Speicher.
    Beide Fälle liegen energetisch ähnlich. Auf die Auslegung der Energieversorgung hat das trotzdem erheblichen Einfluss. Ohne Rekuperation geht fast die gesamte Bremsenergie verloren – man kann im Winter während des Bremsvorganges heizen und im Sommer kühlen. Komfortabel und ökonomisch sind diese Wärmeimpulse aber nicht.
    Die maximal benötigte Leistung für das betrachtete Bahnsystem wird durch die Rekuperation erheblich geringer.
    Ist der Energiespeicher an Bord, kann die über das Stromabnehmersystem abgenommene Leistung während der Beschleunigungsphase je nach Auslegung 0 oder sogar negativ werden.

    Prof. Dietrich Pelte ist im Gegensatz zu Ihnen ein Ökonom. Er rechnet wie folgt:
    Da die Belin Stadtwerke die Zugfrequenz wegen erhöhten Passagieraufkommens erhöhen müssen, ist die Stromversorgung nicht mehr ausreichend.
    Es müssen die Abstände der Stromeinspeisepunkte verringert und das Stromschienensystem nebst Stromabnehmern verstärkt werden. Die Einspeiseeinrichtungen erfordern deutlich mehr Bauraum als zur Verfügng steht.
    Das grösste Problem stellt dabei der Umbau dar, der als running change vonstatten gehen muss, bei täglich nur 3h Betriebspause. Die Umbaukosten werden auf 1 Mrd € geschätzt.
    Durch die Integration von Schwungradspeichern in die 400 Triebwagen des Verkehrsverbundes zum Preis von 100000€/Triebwagen und Einbaukosten von 100000€/ Triebwagen, so wie der Änderung des Energiemanagementes für weitere 14 Mio€ entstehen nur Umrüstkosten von insgesamt ca. 100 Mio€. Das sind nur 10% der Kosten, der konventionellen Technik. Für bereits georderte neue Garnituren werden nur noch Mehrkosten von 70000€/Triebwagen anfallen. Weitere weight loss diet Massnahmen sind geplant, welche die durch den Speicher erhöhte Fahrzeugmasse überkompensieren. Mit ebenfalls geplanten Änderungen im Energiemanagement wird sich die erforderliche Spitzenleistung für das Stadtbahnsystem um weitere 30% reduzieren und der gesamte Energiebdarf gegenüber heute um etwa 5% sinken – trotz der um 30% erhöhten Beförderungsleistung.

    Gruss
    Paul Gogo
    p.s. was ist denn in –Die Grenzen des Wachstums– von 1971 unrichtig?

  17. @#58 Holger Burowski

    „Die Steigerung der Energieeffizienz ist die Grundvoraussetzung des Überlebens in der Marktwirtschaft.“

    Stimmt.
    Genau deswegen gibt’s das EEG.
    Ökostrom geht nicht mit Marktwirtschaft.

  18. @T.Heinzow, #56: „Der Mann ist Physiker und kein Ökonom.

    Ökonomisch ist nach der Portfoliotherie eine ausentwickelte Technik ohne weiteres Kostensenkungs- und Innovationspotential nun einmal „Alttechnologie“. Von einem Physiker erwarte ich nicht, daß er das weiß.“

    Mit anderen Worten, Prof.Pelte hat nicht das geschrieben, was Sie in #18 behauptet haben.

  19. #57:T.Heinzow
    „Ökonomisch ist nach der Portfoliotherie eine ausentwickelte Technik ohne weiteres Kostensenkungs- und Innovationspotential nun einmal „Alttechnologie“. Von einem Physiker erwarte ich nicht, daß er das weiß.“

    Dann werden Sie sicher auch die Frage beantworten können, warum der Preis pro kW Leistung einer WKA fällt. Bisher haben Sie nirgendwo nachgewiesen, dass Ihre Aussage stimmt, Sie behaupten das lediglich.

    ########################################
    „Insbesondere bei den Energiesparmöglichkeiten sieht Pelte noch grosses Potenzial.“

    ROFL

    Als ob nicht sämtliche Prozesse, die Ernergie benötigen bzw. Energie umsetzen noch nicht ökonomisch optimiert sind.“

    Wenn dem so sei, sind wir am Ende der technischen Entwicklung angekommen. Die Steigerung der Energieeffizienz ist die Grundvoraussetzung des Überlebens in der Marktwirtschaft.

    ######################
    „Beispiel: In Hamburg gibt es für die U-Bahn Schwungradspeicher, die die beim Bremsen mit den auf Generator umgeschalteten Antriebseinheiten umgewandelte kinetische Energie zwischenspeichern und bei Bedarf wieder ins Gleichstromnetz abgeben. (http://tinyurl.com/nlub4sj)

    Ob das System rentabel ist, darf bezweifelt werden.“

    Ökonomisch darf im PKW folgendes als unrentabel angesehen werden:
    – ABS
    – ERP
    – Turbolader
    – hydraulische Kupplung
    – hydraulische Lenkhilfe
    – Einparkhilfe
    – Xenonscheinwerfer
    – adaptives Kurvenlicht
    – Verkehrszeichenerkennung
    – automatische Fernlicht/Abblendlichtumschaltung
    – Bremskraftverstärker
    – Bremskraftregelung entsprechend Bremskraftdruck auf Bremspedal
    – usw.

    Die Nachfrage bei meiner KFZ-Versicherung, dass ich doch alles getan habe, um möglichen Schaden von meinem KFZ abzuwenden und demnach eine möglicher, schuldhafter, Schaden an meinen PKW fast ausgeschlossen ist, müsste doch zu einem sehr niedrigen Versicherungsbeitrag führen, wurde daraufhin beantwortet, dass, wenn ich doch einmal der Versicherungsfall eintritt, der Ersatz der ganzen Helferlein, doch sehr, sehr teuer wäre.
    Summa sumarum, alles was nach dem Trabant kam, ist ökonomisch gesehen im KFZ Unsinn; es erhöht nur den Versicherungsbeitrag.

    Herr Heinzow, Sie bestätigen mir wieder mal die Aussage eines meiner Dozenten – Die Ökonomen sind der Technikers Tod.

    Wäre es nach den Ökonomen gegangen, würden wir heute noch mit der Dampflok unterwegs sein. Warum sich die E-Loks durchgesetzt haben, erkläre ich Ihnen später; das ist physikalisch für einen Ökonomen verdammt schwer zu verstehen.

  20. @ #49 P. Gogo

    „Aber Prof. Dietrich Pelte spricht nirgendwo von Alttechnologie. Dazu ist der Mann viel zu klug und seriös und er betätigt sich auch nicht als Hellseher.“

    Der Mann ist Physiker und kein Ökonom.

    Ökonomisch ist nach der Portfoliotherie eine ausentwickelte Technik ohne weiteres Kostensenkungs- und Innovationspotential nun einmal „Alttechnologie“. Von einem Physiker erwarte ich nicht, daß er das weiß.

    „Insbesondere bei den Energiesparmöglichkeiten sieht Pelte noch grosses Potenzial.“

    ROFL

    Als ob nicht sämtliche Prozesse, die Ernergie benötigen bzw. Energie umsetzen noch nicht ökonomisch optimiert sind. Beispiel: In Hamburg gibt es für die U-Bahn Schwungradspeicher, die die beim Bremsen mit den auf Generator umgeschalteten Antriebseinheiten umgewandelte kinetische Energie zwischenspeichern und bei Bedarf wieder ins Gleichstromnetz abgeben. (http://tinyurl.com/nlub4sj)

    Ob das System rentabel ist, darf bezweifelt werden.

    „Das Werk ist eigentlich eine Neuauflage der –Grenzen des Wachstums– aus vorwiegend physikalischer Sicht mit dem technischen Stand von etwa 2007.“

    Es gibt selbstverständlich Grenzen des Wachstums. Nur sollte man diese Aussage nicht an der unseligen des sog. „Club of Rome“ messen wollen.

    „Vielleicht unterscheidet sich da Ihre Literaturempfehlung (die ich nicht kenne) „Politische Ökonomie des Sozialismus und ihre Anwendung“ gar nicht so sehr.“

    Diese „Empfehlung“ gilt denjenigen, die einen Beweis für die Dämlichkeit gewisser deutscher Volkszugehöriger benötigen.

  21. @Alina Alanka #50
    Sie haben den Kern vollkommen richtig beschrieben.
    Speicher bleiben Speicher und werden NIE Erzeuger.
    Speicher sind Puffer und keine zuverlässigen Energieerzeuger Unterstützer.
    Jetzt natürlich die Politik mal wieder ihre Subventionen und staatlichen Forschungsgleder unter die Industrie verteilt. Und schon sind alle dabei in eine Speichertechnologie zu investieren, von der diese Firmen schon heute wissen, dass dies eine wirtschaftlicher Unfug ist!
    Den Firmen geht es einzig und alleine um das Abgreifen dieser staatlichen Subventions-Steuer-Gelder. Diese Firmen betreiben somit Abzocke am deutschen Steuerbürger, zu Lasten des deutschen Bürger und auf Kosten der deutschen Arbeitsplätze (Löhne, feste Anstellungsverhältnisse).
    Die Energiewende auf Basis eines politischen EEG ist auf viele Arten und Weisen perfide und unsozial.
    Einen Top-Volkswirt hätte dies schon längst auffallen müssen, da muss ich ihnen auch recht geben, Alina Alanka!

  22. #51, Werner Schmuck sagt:

    ‚…Was die Ladezeiten betrifft, (die die „EE“-Verfechter gerne mal unter den Tisch fallen lassen), so erinnere ich mich nicht, ob die in den Szenarien, die ich bei den 20-30 TWh im Sinn hatte, schon eingerechnet sind; da müßte ich erst die Quellen suchen…‘

    Sind sie nicht! Wenn Solarstrom einmal 20% des deutschen Strombedarfs (wie in der Energiewende angedacht) decken soll, müsste er also 120 TWh im Jahr bzw. 40 TWh im Zeitraum Anfang Nov bis Ende Feb liefern. Da Solarstrom im Zeitraum November bis Februar bekanntlich aber kaum produziert wird, müsste dieser aus dem Überangebot im Sommer ‚weggespeichert‘ werden, damit solar dann eben auch im Winter seinen Beitrag leisten kann!

    Die 100% EE-Forderung von Grünen, Greenpiss, BUND und anderen Organisationen ahnungsloser Deppen ist derart dämlich, dass man es kaum glauben mag. Verdummung und Verschleierung haben in diesem Land wieder das Niveau wie vor 80 Jahren erreicht. Und die ’seriöse‘ Presse ist ganz vorne mit dabei.

  23. @#46 S. Hader:

    Ich weiß, daß PSW nicht die einzige Technologie in betracht ist. Aber es ist die einzige, die erwiesenermaßen im großen Maßstab funktioniert.

    Daß Sie über Geheimwissen wissen, haben Sie mir ja schon in einem anderen thread bedeutet. Können Sie mir eventuell einen Aktientipp geben?

    Es wird doch nicht der flux capacitor sein…?
    Aber der ist ja schon lange patentiert. 🙂

  24. @#45, #46 Peter Jensen:

    Die Speicher müßten ja auch ans Netz gebracht werden. Außer den „Windgas“-Anlagen (die noch gar nicht entwickelt sind), also noch mehr Infrastruktur, die zudem wieder überdimensioniert werden muß. Das kann doch dann wirklich keine Sau mehr bezahlen, und in der Landschaft wird man das auch nicht haben wollen, gibt ja jetzt schon Widerstand.
    Wir werden hier niemals einen signifikanten Speicherausbau sehen, weil der Irrsinn vorher ein Ende findet.
    Fragt sich nur, wieviel Geld bis dahin in die Taschen der Profiteure gewandert sein wird.
    Da geht mir schon das Messer in der Hosentasche auf, das muß ich sagen…

  25. @#48 T. Heinzow:

    Herr Heinzow, sind Sie nun eigentlich die Judäische Volksfront oder doch eher die Volksfront von Judäa? Ich tippe mal eher auf die Populäre Front.

    Allmählich wird’s lächerlich.

  26. @#45, #46 Peter Jensen:

    Hallo Herr Jensen, die 40 GW sollten eigentlich zur Verfügung stehen, wenn die Speicher voll geladen und einsatzbereit sind, aber eben nur 1 h lang, dann ist Schicht, und das Wasser muß wieder den Berg hinauf. In der Spitze haben wir aber in D bis zu 80 GW Bedarf.
    Ich habe mir mal den Spaß gemacht und in den letzten Wochen die Windstromleistung bei EEX nachgesehen. Die ging selten über 4 GW,
    mit Minimum bis runter auf knapp 400 MW.
    Lächerlich.

    Was die Ladezeiten betrifft, (die die „EE“-Verfechter gerne mal unter den Tisch fallen lassen), so erinnere ich mich nicht, ob die in den Szenarien, die ich bei den 20-30 TWh im Sinn hatte, schon eingerechnet sind; da müßte ich erst die Quellen suchen.

    Die einzigen Speicher, die unseren gesamten Strombedarf schon jetzt absichern könnten, sind die Gasspeicher, und das erklärt, daß sich die Ökos jetzt so an ihren letzten Strohhalm P2G klammern, in der Hoffnung, das „Windgas“ irgendwann irgendwie da hineinzubekommen.
    Die haben bemerkt, daß ihr gepriesenes Norwegen (und die anderen Nachbarn schon gar nicht) den Unfug nicht im nötigen Umfang mitmachen wird; Und daß Pumpspeicher keine Option sind, ist denen auch klar, die sind ja nicht blöd.

    Ich würde einfach gerne wissen, ob sich weitere technische Alternativen abzeichnen. Deswegen fragte ich eingangs nach den Druckluftspeichern.

  27. In diesem Forum habe ich das an anderer Stelle schon mal vorgetragen:
    1. Großspeicher sind keine Energieerzeuger sondern Energieverbraucher. Was soll also dieser Unfug.
    2. Großspeicher wie Ringwall- oder Granitsteinkonstrukte (Popp, Heindl) müssen nach Gebrauch über eine längere Zeit auch wieder aufgefüllt werden. Etwa mit volatilen Wind- und Solarstrom? Zum Füllen benötigen die mächtigen Pumpturbinen eine stabile Netzspannung. Die gibt es aus EEG-Anlagen aber nicht – weit übers Land verteilte und ungesteuerte deutsche Biogasanlagen sind mangels Leistung dafür nicht geeignet. Ohne eine stabile Netzspannung werden die Pumpturbinen aber nicht funktionieren. Womit sich das Thema Großspeicher eigentlich von selbst erledigt.

    Großspeicher sind ein Relikt aus alten Zeiten, als es noch genügend Reserve aus herkömmlichen Kraftwerken für den gleichzeitigen Erhalt einer stabilen Netzspannung gab. Die Zeiten sind vorbei.

    Zudem wurde die Speicherproblematik plötzlich wieder neu „erfunden“, als die Wind- und Solarlobbyisten in ihrem Ausbauwahn bemerkten, dass sie mit ihren monströsen und sehr volatil einspeisenden EEG-Generatoren die Netzspannung in Gefahr bringen. Was früher „pfui“ war, die riesigen Landschaftseingriffe, wurde plötzlich als „hui“ empfohlen und unters Volk gejubelt. Nur damit es mit den hoch subventionierten Wind- und Solarstromanlagen weiter gehen kann – plus der 20jährigen Garantie, den erzeugten Strom an seine Mitmenschen teurer verkaufen zu können als man selber bereit ist, dafür zu bezahlen. Wie weit lässt sich das eigentlich betreiben und wo bleiben da die Volkswirtschaftler mit ihrem sonst so profunden Wissen?

    Für die verlässliche Stromversorgung eines Industrielandes benötigen wir moderne Wärmekraftwerke mit hohen Wirkungsgraden plus Regeleigenschaften, welche dem schwankenden Energiebedarf angepasst sind und nicht den umgekehrten Unfug, bei dem sich die Verbraucher dem Angebot aus Sonne, Wind und Bio anpassen müssen.
    MfG Alina Alanka

  28. #18: T.Heinzow sagt:
    Besorgen Sie sich das Buch: „Die Zukunft unserer Energieversorgung“.

    „Da steht alles drin, was Sie wissen müssen, um zu erkennen, daß eine Energieversorgung zu 100% mittels Uralttechnologie (Windmühle & Co) weder technisch noch ökonomisch machbar ist.“

    Sehr geehrter Herr Heinzow,
    da kann ich Ihnen nur beipflichten. Das Buch von Prof. Pelte und sein Scripten zum Thema Physik sind sehr informativ.

    Aber Prof. Dietrich Pelte spricht nirgendwo von Alttechnologie. Dazu ist der Mann viel zu klug und seriös und er betätigt sich auch nicht als Hellseher.
    Er differenziert sehr wohl, wo mit bereits bekannten Technologien noch energetische Vorteile zu erwarten sind, wenn die Kluft zwischen Technik und Physik noch sehr gross ist.
    Insbesondere bei den Energiesparmöglichkeiten sieht Pelte noch grosses Potenzial.

    Das Werk ist eigentlich eine Neuauflage der –Grenzen des Wachstums– aus vorwiegend physikalischer Sicht mit dem technischen Stand von etwa 2007.
    Ein Resultat ist: Die Erde ist sehr endlich und es wird ein Gesundschrumpfen geben müssen in nicht allzu ferner Zukunft und das aus physikalischen Gründen.

    Vielleicht unterscheidet sich da Ihre Literaturempfehlung (die ich nicht kenne) „Politische Ökonomie des Sozialismus und ihre Anwendung“ gar nicht so sehr.
    Das hat ein anderer schon vor über 150 Jahren detailliert. Und da hat Pelte vielleicht einen Vorteil.

    Gruss
    Paul Gogo
    p.s. Eine Mühle ist nach Dubbel, Taschenbuch des Maschinenbaues, eine Zerkleinerungsmaschine.
    Dass Sie das nicht wussten.

  29. @ #43

    „Können Sie es denn? Den Beweis dafür bleiben Sie nach wie vor schuldig. Kommen Sie, Herr Heinzow, Sie brechen sich keinen Zacken aus der Krone, wenn Sie hier Mathematik der Untersekunda vorführen.“

    Haben Sie schon mal das hier gelesen, Sie möchtegern geheimer Forentroll?:

    㤠415
    Beweiskraft öffentlicher Urkunden über Erklärungen

    (1) Urkunden, die von einer öffentlichen Behörde innerhalb der Grenzen ihrer Amtsbefugnisse oder von einer mit öffentlichem Glauben versehenen Person innerhalb des ihr zugewiesenen Geschäftskreises in der vorgeschriebenen Form aufgenommen sind (öffentliche Urkunden), begründen, wenn sie über eine vor der Behörde oder der Urkundsperson abgegebene Erklärung errichtet sind, vollen Beweis des durch die Behörde oder die Urkundsperson beurkundeten Vorganges.

    (2) Der Beweis, dass der Vorgang unrichtig beurkundet sei, ist zulässig.“

  30. Hallo Herr Schmuck, 40 GWh Speicherkapazität ist Stand heute. Und es gibt nicht nur PSW als einzig mögliche Technologie. In dem Bereich wird sich in den nächsten 10-15 Jahren erheblich was tun.

  31. Herr Schmuck, völlig richtig, was sie sagen. Der Speicherbedarf ist so absurd hoch und teuer, dass es einem die Schuhe auszieht.
    Ich wollte aber zusätzlich zum Ausdruck bringen, dass wir auch doppelte oder dreifache Erzeugungskapazität benötigen, da die Speicher ja auch wieder aufgefüllt werden müssen, neben der laufenden Energieversorgung Deutschlands.

  32. @#38 Hader, #41 Jensen:

    1,6 TWh/d ist der durchschnittliche Strombedarf in D. Das läuft euf einen Speicherbedarf von 20-30 TWh hinaus. Völlig illusorisch, wenn man bedenkt, daß wir Zur Zeit gerade mal 40 GWh Pumpspeicher haben. Das treibt dann eben Blüten wie den Ringwall- oder Lageenergiespeicher. So weit wird’s nicht kommen, das Ding fährt bald vor die Wand, s. Fred F. Müllers jüngsten Artikel hier.

  33. @#40 T. Heinzow:

    Können Sie es denn? Den Beweis dafür bleiben Sie nach wie vor schuldig. Kommen Sie, Herr Heinzow, Sie brechen sich keinen Zacken aus der Krone, wenn Sie hier Mathematik der Untersekunda vorführen.

  34. @ #35, T. Heinzow:

    interessant ist aber auch, dass irgendjemand ernsthaft glaubt, das der deutsche Gegen-Alles-Bürger sich-um-mehrere-Hundert-Meter-hebende und -senkende Berge in seiner Nachbarschaft akzeptieren soll (mit all den z.B. Erdbebenrisiken) während ja nun schon gegen Pumpspeicherseen massiv Sturm gelaufen wird.

    Sie müssen sich übrigens mit der Spinnerei mal im Detail auseinandersetzen. Der Herr Professor beherrscht da mal schnell 250 bar statischen Druck (wie in 2500m Meerestiefe) längs eines 3km langen ‚Kolbenringes‘.

    Interessant sind auch seine Kostenfiktionen. Der Lageenergiespeicher wird ja als gigantische Platz- und Kostzenersparnis zum PSW ‚verkauft‘. Während der Gotthardbasistunnel (mit weit geringerer Bohrleistung irgendwo zwischen 20 und 30 Milliarden Euro kosten wird, stellt der Herr FH-Professor (wie leicht man einen FH-Lehrstuhl in Deutschland erhält, sieht man spätestens an einer gewissen Claudia K.) Kosten von 1 Milliard Euro für einen 1600 GWh (!!!!!) Speicher in den Raum, für die man nicht einmal das PSW Atdorf (10 GWh) bauen könnte.

    Und mit dieser ideologischen Brühe werden bei uns grünlinke Politiker geködert, die ein Füllhorn von Subventionen für jedes noch so schwachsinnige Konzept ausschütten. So träumt auch sicher der Herr Heindl von einer Lageenergiespeicher-Entwicklungs-GmbH-Vorstandschaft und schöne Bezüge. Das erinnert ungemein an einen gewissen Herrn Popp und seine Ringwallspeicher, die hier schon zu allerlei Erheiertung beitrugen…

  35. Herr Hader,

    das war einfach nur ein willkürlich gewähltes Beispiel zur Veranschaulichung der Problematik.
    Die Realität sieht noch schlimmer aus, da der Srombverbrauch in Deutschland zur Zeit mehr als 1,2 GWh pro Tag ist. Das können sie sich ja mal in allen möglichen Szenarien durchrechnen.

  36. @ # 37

    „Ich frage Sie nach den DATEN, auf denen Ihre Behauptung in #10 beruht.“

    Die können Sie mit Mathematik der 6. Klasse Gym. selbst berechnen oder können Sie es nicht?

  37. @Peter Jensen #36
    Ein Grüner bzw. ein Ökologisch korrekter Menschenschlag wird dies NIE verstehen.
    Die sitzen in ihrer (noch) energie/strom Wohlstandswelt, das von Kraftwerken am Leben gehalten wird, und beten nach der Ökobibel die 100% Erneuerbaren-Energieversorgung an.
    Die sind einfach hirnverbrannte Fanatiker. Ein Gemisch aus Deutschland-Hasser, Konsumfeindlichkeit und Fortschrittsverweigerer.
    Auf der einen Seite leben diese Öko-Typen in unserer energiebasierenden und damit industriebasierenden Wohlstandswelt, wie die Made im Speck, und auf der anderen Seite bekämpfen diese Typen unser energie-industriebasierendes Wohlstandssystem mit allen Propagandamitteln!
    Das ist schon Schizophren und eigentlich ein Fall für die Zwangseinweisung in eine Irrenanstalt!

  38. #36: „Ein Tag im Sommer mit einem Verbrauch von 400 TWh.“

    Lieber Herr Jensen, sind Sie da irgendwie mit den Größenordnungen verrutscht?

  39. @#33 T. Heinzow:

    Zwei Fragen gestellt und schon zum Troll erkoren.
    Lustig.
    Ich seh’s kommen, ich schließe mit Herrn Hader Blutsbruderschaft. 🙂

    Herr Heinzow, da Sie es immer noch nicht gepeilt haben: Ich frage Sie nach den DATEN, auf denen Ihre Behauptung in #10 beruht. Gekommen ist bisher nichts außer Beleidigungen und lauwarmer Luft. Ich muß daher davon ausgehen, daß Sie Ihre Behauptung nicht belegen können. Vielleicht haben Sie auch für ein solches Verhalten eine Bezeichnung; Ich nenne es schwafeln.

  40. Herr Hofmann,

    Sie haben mit ihrem Beitrag auch völlig Recht. Ein System aus 100% sog. EE mit Speichern setzt eigentlich eine mehr als 100%-ige Infrastruktur allein für die Erzeugung von Strom voraus. Denn wenn die Speicher leer sind, wird die dann irgendwann wiederkehrende sog. EE ja nicht nur für die Stromversorgung benötigt, sondern auch wieder zum Auffüllen der Speicher.
    Wir können ja mal überlegen…
    Ein Tag im Sommer mit einem Verbrauch von 400 TWh.
    Wir brauchen also zunächst mal eine Erzeugungskapazität in dieser Höhe. Ganz klar. Nun sagen wir, fallen in einem Viertel Deutschlands die Anlagen aus, weil kein Wind weht und auch keine Sonne scheint.
    Dafür benötigen wir also Speicherkapazität von erstmal 100 TWh. Diese müssen aber über Stunden oder Tage vorhanden sein. Es nützt ja nichts, wenn diese Speicher nur zwei oder 5 Stunden oder so laufen. Das heißt, die Speicher müssen so groß dimensioniert sein, dass sie mehrere Tage Stromausfall ausgleichen können. Nun nehmen wir mal, wir hätten all diese Speicher und nach 5 Tagen gehen wieder alle sog. EE-Anlagen ans Netz. Sie können also wieder unsere benötigten 400 TWh am Tag produzieren. Dann bleiben aber die Speicher leer. Wir brauchen also Erzeugungskapazität von 500 TWh, um davon 100 TWh abzweigen zu können, um die Speicher wieder aufzufüllen. Und tatsächlich brauchen wir wahrscheinlich noch dreimal so viel an Kapazität, da bei der Speicherung ja Umwandlungsverluste eintreten. Das heißt, ich muss 300 TWh Erzeugungskapazität vorhalten, um am Ende 100 TWh Speicherstrom abgeben zu können.

    Ich denke, ich brauche nicht weiter zu rechnen…

    Und das alles nur nach sehr vorteilhaften Wetterannahmen. Denn tatsächlich haben ja die heute vorhandenen PV- und Windanlagen keine Auslastung von 75% wie in meinem Beispiel, sondern eigentlich nur 25%.

    Ob das ein grüner Dummkopf versteht?

  41. @ #32 J. Wanninger

    Die Idee mit dem Granitblock mit einer Dichte von 2,8 anstelle von 1 für Wasser (PSKW) ist ja bzgl. Platzersparnis per se nicht schlecht. Die Frage ist nur, ob man den Block kostengünstig gesägt und abgedichtet bekommt. Angesichts der Tunnelbauerfahrung in den Alpen darf das wegen der Zerklüftetheit von Felsmassen bezweifelt werden.

  42. @ #30

    Typisch für Forenstörer oder Forentrolle ist die Unterstellung von Behauptungen, die nie getätigt wurden.

    So habe ich in diesem Thread nie behauptet, daß es in den letzten 100+x Jahren keine technischen Fortschritte bei der Windenergienutzung gegeben habe.

    Sie handeln so wie die HVA oder andere Geheimdienste: Erst mal wissentlich was Unzutreffendes behaupten in der Hoffnung, daß etwas hängenbleibt. So haben übrigens bereits die Jesuiten mit den Kindern gearbeitet, danach die Faschisten und Kommunisten … . Und jetzt wird dieselbe Methode zur „Förderung“ der sog. „EE“ (die es physikalisch nicht gibt – haben Sie mutmaßlich auch nicht gelernt) bei den jetzigen Kita- und Schulkindern angewendet.

  43. @ #28 W. Schmuck

    Wer wie Sie nach einer Quelle für eine letztendlich triviale Dreisatzberechnung (Stoff Mathe 6. Klasse Gymnasium) fragt, hat nichts verstanden und wird auch nichts verstehen (wollen). Derartige Fragen zu stellen wird im Handbuch für Forenstörer (Trolle genannt) anempfohlen. S. Hader ist übrigens ein schon lange überführter Forenstörer und Nullsatzschreiber, der die Politische Ökonomie des Sozialismus und ihre Anwendung in der DDR mit der Muttermilch aufgesogen hat und in 23 Jahren Freiheit nix dazu gelernt hat, wie so viele östlich des sog. „antifaschistischen Schutzwalls“.

    Was Sie jedenfalls nicht gelernt haben (wollen), haben Sie hier mit einem einzigen Satz ausgesagt.

  44. Es ist doch erstaunlich: Während bei der Kernenergie Erdbeben ein ach so großes Risiko drstellen, scheint diese Gefahr für die künftigen Speicheranlagen bei den Ökos überhaupt nicht zu bestehen. Da gibt es hirngespenstige Großanlagen unglaublichen Azusmaßßes (ein Bedarf von 20 – 30 TWh wird allgemein als notwendige Speicherkapazität bei 80%igenm Anteil des Wind- und Solartstroms angesehen), die im Erdbebenfalle gewaltige Risiken darstellen. Da gibt es beispielsweise einen Spinner an der FH Erlangen, der ganze Berge ausfräsen und mittels Wasser hoch und runterpumpen will (-> Lageenergiespeicher). Wie dieses Hirngespinst mit 1 km Kolbendurchmesser sich wohl bei einem Erdbeben verhält?

    Dass hochdekorierte Akademiker sich haufenweise diesem Unfug verschreiben, liegt meines Erachtens nach weniger an deren Inkompetenz (solche mag es auch geben) sondern vielmehr am schnöden Mammon, der von ideologisierten Politikern in Unmengen an Subventionen für die ‚gute‘ Zukunft verteilt wird.

  45. @Peter Jensen #29
    Rein rechnerisch ist ihre Vermutung richtig. In der Praxis wird jedoch kein Speichermedium je eine stabile und zuverlässige Strominfrastruktur darstellen können. Und bei einer 100% EE-Vollversorgung wäre ja das Speichermedium der ausschlaggebende Pfeiler dieses System. Dieser „Speicher-Pfeiler“ wäre aber IMMER auf die Energiegewinnungsquelle von Sonne und Wind angewiesen, für die dieser Speicher eigentlich ein Rückgrat sein soll. Oder anders ausgedrückt. Der „Speicher-Pfeiler-Rückgrat“ ist abhängig von Wind und Sonne und erzeugt von sich aus keine Energie. Ein Kraftwerk dagegen ist Erzeuger und Speicher in Einem. Mit der Kernkraft haben wir bereits die ultimative Stromerzeugung und Versorgung geschaffen. Und das ist Fakt und wird weltweit anerkannt!

  46. @#26 S. Hader:
    In Ihrer Kurzcharakterisierung Herrn Heinzows bin ich sehr geneigt, Ihnen recht zu geben, Herr Hader.
    Kann tatsächlich auch sein, daß der Dreisatzspezialist meine Einstellung zu den „EE“ nicht erkannt hat. Allzu weit ist’s mit unserer Übereinstimmung allerdings nicht her. Seine hier mantraartig vorgetragene Behauptung, daß bei der Windenergienutzung in den letzten 100+x Jahren keine technische Entwicklung stattgefunden habe, ist z. B. kompletter Unfug, und bei der Kernenergie liegen wir 180 Grad entgegengesetzt. Damit kann ich aber leben, zerfließe deswegen nicht in Tränen und greine nicht vor Kummer.

  47. Hallo Herr Hofmann,

    Ihr Beitrag in #25 ist ja interessant und sicher auch richtig, beantwortet doch aber gar nicht meine Frage.

    Meine Frage war, dass selbst die heutigen PSKW mit ihrer installierten Leistung von 7.000 MW nicht ausreichen würden, um eine einzige Stunde Strom für Deutschland zu liefern.
    Dies wird daber durch den EIKE-Beitrag suggeriert, wenn gesagt wird, dass die PSKW 40.000 MWh Energie liefern könnten. Das können sie aber nur über einen Zeitraum von 5-6 Stunden kumuliert. In einer Stunde können sie nur 7.000 MWh liefern. Deutschland verbraucht zur Zeit etwa 40.000 MWh in einer Stunde. Wir bräuchten also Stand heute schon mal das 5 bis 6-fache an PSKW-Kapazität, im mit diesen dann Deutschland eine Stunde mit Strom versorgen zu können.
    Oder?

  48. @#24 T. Heinzow

    Herr Heinzow, es ist schön für Sie, daß Sie aus unserer eher knappen Unterhaltung ableiten können, was ich verstanden habe und was nicht.
    Mir geht’s umgekehrt ebenso, insofern hat’s uns Beiden was gebracht. Haben Sie vielen Dank für die anregende und fruchtbare Diskussion.

  49. Wie entstand das EEG und damit die sogenannten „Erneuerbaren Energien“?
    Die Schaffung des EEG wurde begründet mit der Gefährlichkeit von CO2 welches durch Verbrennungsprozesse fossiler Energieträger durch Menschen verursacht wird. Das Weltklima würde gefährdet. 2° C mehr und wir würden entweder ersaufen oder verbrennen.
    Das Bundesumweltamt hat vor Jahren schon mitgeteilt, dass dieses so erzeugte CO2 einen Anteil an der Gesamtmenge des CO2 in der Luft von 1,2% hat. Runden wir diesen Betrag mal auf 2% auf. Das heißt aber doch, dass aus anderen, natürlichen Quellen, augenscheinlich 98% des CO2 entstehen. Nun sollen mit einem Billionen-Aufwand aber diese 2% halbiert werden auf 1,0%. Damit würden aus natürlichen Quellen dann 99% für den CO2-Gehalt in der Luft verantwortlich sein.
    Kann das denn sein, dass das natürliche CO2 kein Schadstoff ist? Oder habe ich hier etwas nicht verstanden? Oder ist es einfach alles Unsinn was uns hier erzählt wird? Muß das EEG nicht einfach abgeschafft werden weil es doch augenscheinlich ein Verarschungs- und Abzockmodell auf hohem Niveau für das ganze Volk ist? Beihilfe zur Zerstörung unserer Umwelt und zur Deindustriealisierung unseres Stanorts betreibt?“ Handelt es sich hier nicht defacto um Sabotage oder gar Hochverrat an unserem Volk?
    Weg mit dem EEG!!

  50. Herr Schmuck, machen Sie sich nix draus. Die Arroganz, die Sie bei Herr Heinzow geerntet haben, erhält jeder, der es wagt ihm Fragen zu stellen. Selbst auf Verständnisfragen reagiert er allergisch und meint, er müsse sein Wissen und Intellekt dadurch hervorheben, indem er die anderer Menschen erniedrigt. In seiner Arroganz hat er noch nicht mal bemerkt, dass Sie, Herr Schmuck, in Sachen erneuerbare Energien nicht viel anders denken als er.

    Wenn Sie mal lesen sollten, wie seine wissenschaftliche Karriere bisher verlaufen ist, werden Sie vielleicht ahnen, warum er so auftritt.

  51. @Peter Jensen #22
    Bei einer hypotetischen 100% Erneuerbaren Energieversorgung würden Speicher nicht mehr als Speicher im herkömmlichen Sinn funktionieren, sondern wären ständig als Ausgleichspuffer im Dauereinsatz. Somit ist die Vorstellung von einen einmal aufgeladenen „Überbrückungs-„Speicher komplett falsch.
    Bei 100% EE-Versorgung würden diese Speicher gar nicht die Energieträger-Speichermasse bereitstellen können, die für einen Tag überbrücken reicht.

  52. @ #19 W. Schmuck


    ich verstehe Ihren pädagogischen Ansatz, aber da ich kein Ökonom bin, kämen wir schneller vom Fleck, wenn Sie mir die entscheidenden Punkte einfach kurz darlegen oder eine Quelle zum Nachlesen nennen würden.“

    Herr Schmuck, verstanden haben Sie diesbezüglich wohl leider nichts. Ich gehe nun einmal davon aus, daß die Foristen irgendwann mal den Dreisatz erlernt haben und demzufolge beispielsweise die Kosten für die Benutzung eines eigenen Kfz. in Abhängigkeit von der jährlichen Kilometerleistung berechnen können.

    Dementsprechend bedarf es meinerseits keinen Erläuterungen und auch nicht der Benennung einer Quelle, weil das alles trivialer Schulstoff ist.

  53. @ #20 S. Hader

    „…, dann kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Ihnen so ein Buch überhaupt gefällt.“

    Als Nullsatzschreiber und überführter Forentroll wissen Sie in der Tat ganz viel von ganz wenig. Mir gefällt sogar folgendes Buch sehr: http://tinyurl.com/olrdd6w

    Vergessen Sie nicht: Im Gegensatz zu Ihnen verschwende ich nicht meine Zeit mit dem Lesen von Rezensionen. Das obige Buch hatte bestimmt die allerbesten Rezensionen, doch der Inhalt ist halt ökonomischer Schwachsinn. Das erkennt man übrigens schon anhand des Titels.

  54. Noch eine Bemerkung bzw. eine Frage zu den Pumpspeicherkraftwerken:
    wenn die eine installierte Leistung von 7.000 MW haben, dann können die also maximal eine Arbeit von 7.000 MWh leisten, das heißt, wenn sie eine Stunde lang im Optimalbetrieb laufen. Die insgesamt möglichen etwa 40.000 MWh, wie im Beitrag angegeben, können also nur über den Verlauf von 5 bis 6 Stunden zusammenkommen, da wohl die Becken in dieser Zeit leer laufen.
    In Deutschland werden aber jetzt im Sommer im Schnitt 40.000 MWh Strom produziert. Das heißt, dass die PSKW allein nicht mal den Strom für eine Stunde bereitstellen können.
    Hab ich das so richtig verstanden oder habe ich da einen Fehler beim Umrechnen von Arbeit und Leistung gemacht?

  55. Zum Thema „Biogas“ hier eine Aufstellung der in 2013 bekanntgewordenen Störfälle in Deutschland(Quelle: Initiativen mit Weitblick):

    Jürgensahgen
    25.01.2013 Feuer im Technikraum, BHKW zerstört

    Frauwalde Senftenberg
    14.02.2013 Großbrand im Fermenter mit Explosionsgefahr

    Angermünde
    02.03.2013 Der Anlagenbetreiber kommt im Kessel des Anmischbehälters ums Leben.

    Zwickau
    09.03.2013 Explosionsgefahr, 50.000 Liter Gülle ausgelaufen

    Wenigmünchen
    14.03.2013 Fischsterben: nach technischem Defekt gelangen Gärsäfte in einen Bach

    Neukirchen
    31.05.2013 Brand eines Fermenters

    Warum finden keine „Biogas? – Nein Danke! Demo’s statt?

  56. Lieber Herr Heinzow, sind Sie eigentlich sicher dieses Buch gelesen zu haben. Wenn ich mir so die Rezensionen über das Buch (z.B. http://tinyurl.com/ldn7b7m) und die Kapitelüberschriften anschaue, dann kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Ihnen so ein Buch überhaupt gefällt.

  57. @#17 T. Heinzow:

    Sehr geehrter Herr Heinzow,

    ich verstehe Ihren pädagogischen Ansatz, aber da ich kein Ökonom bin, kämen wir schneller vom Fleck, wenn Sie mir die entscheidenden Punkte einfach kurz darlegen oder eine Quelle zum Nachlesen nennen würden.

  58. @ #7

    Besorgen Sie sich das Buch: „Die Zukunft unserer Energieversorgung“.

    Da steht alles drin, was Sie wissen müssen, um zu erkennen, daß eine Energieversorgung zu 100% mittels Uralttechnologie (Windmühle & Co) weder technisch noch ökonomisch machbar ist.

  59. @ W. Schmuck

    Sehr geehrter Herr Schmuck,

    überlegen Sie doch bitte mal, wie die Stromherstellungskosten eines Kraftwerkes berechnet werden und zu welchem Preis ein Kraftwerksbetreiber den Strom in einem freien Markt anbieten wird.

  60. @#10 T. Heinzow:
    „Auch so ein Märchen, wie viele im Zuge der sog. „Energiewende“ von interessierter Seite erzählt werden.“

    Können Sie das bitte erläutern?

  61. @#14 Hofmann, M:
    Hallo Herr Hofmann, mir ist vollkommen klar, daß die sogenannten „Erneuerbaren“ Humbug sind und daß der Kernenergie die Zukunft gehört. Da besteht zwischen uns keinerlei Gegensatz. Ich meine aber, daß man die Entwicklungen verfolgen und seinen Kenntnisstand nach Möglichkeit aktuell halten sollte. Aus technischem Interesse und auch, um in der Diskussion bestehen zu können.
    Die „EE“-Befürworter kommen eben schlagmäßig mit wolkigen Ausflüchten oder mit von Grünpiß aus der Luft gegriffenen Zahlen, und wenn man dann alleine mit dem zwar korrekten Hinweis antwortet, daß das alles eh überflüssig ist, überzeugt man niemanden, weil die Angst vor der Kernenergie so tief sitzt, daß die Leute buchstäblich alles akzeptieren, was ihnen als Errettung vor dem schrecklichen Atomtod hingeworfen wird, selbst Ringwallspeicher oder ausgesägte Granitberge sind nicht zu blöd. Es geht in D allein ums pöhse Atom, das Klima ist den Meisten herzlich egal. Die „EE“-Anlagen werden (noch) gebaut, und sie sind nur mit Speichern ansatzweise durchsetzbar, das ist Tatsache, denn die Akzeptanz zusätzlicher konventioneller Kraftwerke und Stromleitungen ist beim Michel gering, das wissen die EE“-Profiteure. Wenn ihm aber erzählt wird, daß man Gas erzeugen und es in den bereits bestehenden Anlagen speichern kann, frißt Michel das bereitwillig. Man muß also in der Sache gut informiert sein, sonst hat man erst gar keine Chance, dagegenzuhalten. Darum geht es mir.

  62. @Werner Schmuck #7
    Speicher sind und bleiben in einen Kraftwerkmixpark aus Kohle, Gas und Uran ein wirtschaftlicher Schwachsinn!
    Stromspeicher als Druckluft, oder Gasleitung oder sonst noch irgendwelche irrsinnigen Speicherfantasien, sind und bleiben für IMMER ein Schwachsinn!
    Mit Uran und Thorium hat die Menschheit bereits das Energieproblem gelöst! Das ist FAKT!
    Wir könnten von heute auf morgen aus der Kohle und dem Gas aussteigen, bei der Stromerzeugung und uns ganz auf das Uran und Thorium konzentrieren. Und das würde uns für alle menschliche Zeit auf dieser Erde drei mal reichen. Die Menschheit braucht somit keine Stromspeicher bzw. die Erneuerbaren Energie NICHT! Die sind so überflüssig wie ein Kropf und dazu noch unwirtschaftlich und somit unbezahlbar für eine industriebasierende Wohlstandsgesellschaft!
    Die Menschheit hat mit Uran und Thorium den Energieüberfluss für alle Menschen erforscht und erfolgreich eingeführt. Damit sind Speicher ein Energiemedium, das Vergangenheit ist und Rückschritt bedeutet!

  63. @#5 Herr Schlohr:
    Sicher liegt es auf den ersten Blick nahe, ein deutsches Spezifikum zu sehen. In den angelsächsischen Ländern (GB, USA, Kanada, Australien, Neuseeland) läuft meines Wissens aber die gleiche Show, und auch dort wird die Jugend indoktriniert, daß die Schwarte kracht.
    Mag sein, daß man die Öjoreligion hierzulande noch etwas inbrünstiger zelebriert im Bemühen, den Musterknaben zu geben, nachdem man zuvor der Weltbuhmann war, aber man sollte das nicht überbetonen und auch den Vergleich zu den 12 tausend Jahren nicht vorschnell bemühen. Die Angst vorm pöhsen Atom, die m. E. für die Mehrheit hierzulande ausschlaggebend für die Akzeptanz der „Energiewende“ ist, ist hier allerdings tatsächlich wesentlich stärker ausgeprägt als in der übrigen Welt und trägt eindeutig pathologische Züge. Ein interessantes Phänomen. Vielleicht spielt dabei die Frontstellung Deutschlands im Kalten Krieg eine Rolle, und vielleicht auch die Verheerungen des letzten Weltkriegs. Andererseits gab es diese Beklopptenbewegung ja im gesamten Westen, gerade auch bei den Siegermächten. Was auch immer die Ursache dieser Fehlschaltung ist; Die Generation der 68er, die uns die Malaise maßgeblich eingerührt hat, hat nicht nur einen tiefen kollektiven Sprung in der Schüssel, sondern ist obendrein noch derart scheinheilig und verlogen, daß einen nur noch ekelt vor dieser Bande.
    Das ist mit Liebermann noch milde ausgedrückt.

  64. Dr. Ing. Günter Keil „Das 100 % Ziel ist prinzipiell erreichbar, wenn einem der Preis egal ist“.

    Diese Aussage ist sicher richtig. Aber mit Biogas und Wasserkraft funktioniert es eher nicht.

    Die Bruttostromerzeugung liegt bei rund 600 TWh/a. die rund 25 TWh/a Wasserkraft sind eher vernachlässigbar. Die übliche Biogasstromerzeugung aus Maissilage liegt bei 10.000-20.000kWh/ha abhängig von diversen Faktoren und ob man den Brutto- oder Nettoertrag unter Berücksichtigung des Diesel- und Düngerbedarfs einrechnet.
    http://tinyurl.com/mmfrodd

    Bei einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 12 Mio. ha liegt das theoretische Biogaspotenzial damit . bei einem Ertrag von z.B. 15.000 kWhelt/ha bei rund 180 TWhelt/a. Erforderliche Fruchtfolgen usw. sind da nicht berücksichtigt. Alle Lebensmittel und den Biosprit etc. müsste man importieren.

    Mit Maiswüsten + Wasserkraft wird man damit Deutschlands Strombedarf nicht decken können.

  65. „sie ruinieren auch noch die Rentabilität der einzigen Kraftwerke, die zum Ausgleich der Schwankungen dringend benötigt werden.“

    Auch so ein Märchen, wie viele im Zuge der sog. „Energiewende“ von interessierter Seite erzählt werden.

  66. “ Man müsste den größten Teil der deutschen Landwirtschaft aufgeben und ausschließlich Mais und Raps anbauen.“

    Um das ehemals geplante Kohlekraftwerk Staudinger mit 1050 MW Nennleistung durch „Biogaskraftwerke“ zu ersetzen, hätte es der gesamten Ackerfläche Hessens bedurft.

    Man möge doch bitte vorher rechnen, bevor man die Behauptung in die Welt setzt, mit Biogaskraftwerken – gesamte Biomasse wird in D produziert – könne man den Strombedarf Deutschlands komplett abdecken.

  67. Hallo Herr Meier #3,

    Sie schreiben in der Mitte Ihres Kommentars: „Eine Energie-Politik gegen die Interessen der Stromverbraucher, die auch noch für den Wirtschafts-Standort nur Nachteile hat, ist absolut destruktiv.“

    Das ist natürlich völlig richtig (wie auch Ihre ganzer Kommentar), nur: Was nützt uns das, wenn die Medien diese destruktive Haltung stützen, anstatt ihrem verfassungsgemäßen Auftrag der Aufklärung nachzukommen? DA sehe ich die Krux!

    Die AfD hat mein Kreuz praktisch schon sicher, und ich bin froh, dass ein so ausgewiesener Fachmann wie Dr. Keil in einem der Gremien dieser Partei sitzt. Den Gremien der Regierung mangelt es ja an solchen Fachleuten total.

    Chris Frey

  68. @ #4 Admin-Kommentar:
    Power to Gas: Mit einem Restwirkungsgrad irgendwo zwischen 15 % und 33 %. Allein dadruch würde der Strom 3 bis 6 x teuerer ohne die Investition, Betrieb, Wartung, Wiederbeschaffung etc. Wahnsinn im Quadrat.
    mfG
    Admin

    Ja, das ist tatsächlich hirnrissig, aber daß vor dem Glauben an den Schwachsinn nicht einmal eine naturwissenschaftliche Promotion schützt, habe ich in meinem beruflichen Umfeld mehrmals erlebt. Erschreckend.
    Interessant ist der Druckluftspeicher. Als ich das erste Mal davon hörte, hielt ich das Konzept in der notwendigen Größenordnung für vollkommen irre, aber in der adiabatischen Version soll es auf diesem Gebiet erhebliche Fortschritte gegeben haben, die eine zumindest technische Realisierbarkeit beanspruchen (Die wird allerdings auch für P2G behauptet). Daß Dr. Keil diese Technik erwähnt, wenn auch einschränkend, ist interessant. Gibt es dazu bei EIKE nähere Info?

  69. @Alfred Schlohr #5 („… und die Kinder werden schon in der Schule indoktriniert, dass die Energiewende etwas Tolles sei.“)

    Was unsere Kinder heute beantworten müssen, um eine gute Deutschnote zu bekommen, kann man hier lesen:

    http://tinyurl.com/nnj57n4

    Unter „Tests der vergangenen zwei Jahre zum Direktdownload“, „aufgaben_8_2011.pdf“ und die Lösung „loesungen_8_2011.pdf“ anschauen.

  70. power to gas:

    Hier läuft in den Medien leider auch eine klassische Indokrination („Du, EON ….“), und den Menschen wird nicht gesagt, welche immensen Kosten folgen würden. Die Leute werden insbesondere von den Grünen mit dem CO2-Märchen unter Druck gesetzt, und die Kinder werden schon in der Schule indoktriniert, dass die Energiewende etwas Tolles sei. Nur die etwas intelligenteren Kinder (im besten Falle 10 %, eher 1 – 2 %) merken, dass da etwas nicht stimmen kann. In der deutschen Geschichte gab es so etwas schon einmal, und 4 Wochen nach Kriegsende will niemand in der Bevölkerung etwas von den unvorstellbaren Gräueltaten gewusst haben.

    Ich schäme mich so sehr für dieses Land, und es ist mir peinlich, Deutscher zu sein.

    Ich kann nur hoffen, dass die Vernunft einkehrt, bevor es zu einem Bürgerkrieg kommt.

  71. @Admin #2: Danke, verstehe jetzt, was Dr. Keil meint. Im Fjord müßte man wohl tatsächlich Meerwasser pumpen, Unterbecken wären dort geographisch und sicher auch ökonomisch meist keine Option. In diesem Zusammenhang spricht es Bände, daß die norwegische Karte von den Ökostromproponenten in letzter Zeit auffällig selten gezogen wird. Man klammert sich stattdessen nun an Power to Gas. Mal sehen, wie lange noch.

  72. Ich glaube hier stimmt etwas nicht:

    „Ihre derzeitige Leistung beträgt 7.000 MW, mit denen sich rund 40.000 MWh (Megawatt-Stunden) an Strom erzeugen lassen, wenn sie komplett leer laufen. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt aber bei 450 TWh (Terawatt-Stunden = Milliarden Kilowattstunden) , was bedeutet, dass man das 313-fache an heute installierter Pumpspeicherkapazität benötigt, wenn man eine 10-tägige Flaute überbrücken wollte, in der es keinen Windstrom gibt.“

    Ich weis nicht wo die TÄGLICHEN 450TWh herkommen, aber D verbraucht im Jahr 600 TWh.

  73. Damit klärt sich die Frage, bei welcher Partei man im September seine Kreuze macht, falls man die künstlich hohen Strompreise für Unsinn hält.
    Im Gegensatz zu den Altparteien erscheint die AfD wie eine Verbraucher-Schutz-Partei.
    Andererseits scheint der Lobbyismus die etablierten Parteien offensichtlich so einvernahmt zu haben, das die Interessen der eigenen Bevölkerung aufgegeben wurden.
    Eine Energie-Politik gegen die Interessen der Stromverbraucher, die auch noch für den Wirtschafts-Standort nur Nachteile hat, ist absolut destruktiv.
    Die engagierten Atom-Angst-Macher verhindern auch mit dem deutschen Sonderweg der AKW-Abschaltung kein einziges Kernkraftwerk hinter der Nachbarlandgrenze, aber die wirkliche Gefährdung all der ärmeren Haushalte, und der Versorgungs-Sicherheit, die existiert real und nicht nur hypothetisch-theoretisch.
    Es ist wünschenswert, das die Alternative für Deutschland, in der sich eine echte Opposition von Fachleuten zusammengetan hat, ein möglichst gutes Wahlergebnis erreicht, um ein deutliches Zeichen zu dem Irrsinn der bisherigen Politik deutlich werden zu lassen.

  74. Die 450 TWh Tagesverbrauch stimmen nicht, jedenfalls nicht für Deutschland.
    Tatsächlich sind es ca. 1,6.

    Der Einwand des für Turbinen schädlichen Salzwassers ist m. E. unglücklich, denn Norwegens Wasserkraftwerke laufen mit Süßwasser.

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