GLOBALE ERWÄRMUNG alias KLIMAÄNDERUNG – die NICHT EXISTIERENDE, unglaublich teure BEDROHUNG FÜR UNS ALLE (einschließlich unserer ENKELKINDER)

David Kear
EINFÜHRUNG
„Klimaänderung” ist zu einem bedeutenden internationalen Thema geworden – man könnte fast sagen zu einer Religion. Sie wurde geboren als „globale Erwärmung“. So unendlich viele Menschen, einschließlich der Politiker und „Nachrichten-Leute“ scheinen davon überwältigt zu sein, haben andere zu Gläubigen gemacht und folgen der Doktrin. Sie hat eine ganze Anzahl internationaler Kooperationen gesponsert, was nur gut sein kann.
Allerdings waren die Kosten, den „Kohlenstoff zu bekämpfen“, extrem hoch, und die Schulden und ökonomischen Konsequenzen werden an die gegenwärtigen Bürger weiter gereicht und, schlimmer noch, an zukünftige Generationen einschließlich all unserer Enkelkinder.

Dieser Artikel versucht, Fragen in den Köpfen der Bürger zu wecken, Fragen hinsichtlich der enormen Summen Geldes und Mühen, die bzgl. dieses Themas verschwendet werden.

Ist das Thema fundiert? Wird es normalen Bürgern „Gutes“ oder „Schlechtes“ tun? Verdienen diejenigen, die das Thema propagieren, unsere Aufmerksamkeit?

Dieser Artikel wird zeigen, dass die Globale Erwärmung alias Klimaänderung, wie es die Global Warmers* jetzt nennen, keinen Sinn macht. Sie als Leser müssen das für sich selbst beurteilen – nicht um dem Schreiber dieses Artikels zu helfen, sondern um Ihnen und Ihrer Familie zu helfen.

[*Der Begriff „Global Warmers“ taucht noch öfter auf. Es ist schwierig, ihn griffig zu übersetzen. Gleichzeitig ist er ganz eindeutig. Daher wird dieser Begriff aus dem Original immer beibehalten. A. d. Übers.]

Glauben Sie nach der Lektüre immer noch, dass die Propagierenden absolut zuverlässig sind? Sollten Sie Ihre Stimme denen hinzufügen, die dagegen sind, oder zumindest mit den von Ihnen gewählten Politikern, um zu sehen, wie denen zumute ist?

Die ursprüngliche akzepable Sichtweise

Unser Erdklima ist hoch variabel, und Aufzeichnungen zeigen eindeutig, dass das immer so war. Tiere und Pflanzen hatten keine andere Option, als das zu akzeptieren, was da gekommen ist und sich auf bestmögliche Weise anzupassen. Die Evolution hat ein wenig geholfen mit ihrem Programm „wer sich anpasst, überlebt; wer nicht, stirbt aus“ [im Original steht „the survival of the fittest“]

Die Menschen haben schon früh erkannt, dass ihrem Verständnis durch den Glauben an bestimmte überirdische Quellen als Gründe für aufgezeichnete Klimaänderungen geholfen wurde – vielleicht mit göttlicher Macht. In diesem Artikel wird „Mutter Natur“ diese Rolle zugeordnet, um wortreiche Erklärungen zu vermeiden.

Die Menschen entdeckten, dass sie klimatischen Effekten begegnen konnten in Gestalt von Gebäuden, Kleidung und so weiter, sowie mit dem Erzeugen eines „Mikroklimas“ durch Windbrecher, Waldrodungen, künstliche Seen, dem Verbrennen fossiler Treibstoffe und so weiter. Allerdings hat ursprünglich niemand ernsthaft daran gedacht, dass der Mensch die grundlegenden Einflüsse auf unser Klima ändern kann – unsere Sonne, die Drehung unserer Erde, die Gesamtmenge des Wassers auf unserem Planeten, und so weiter. Mutter Natur ist in der Lage, all diese Dinge zu ändern (und hat das seit über 3 Milliarden Jahren auch getan), aber wir sind es nicht!

Der neue Glaube – das neue Problem

Einführung

Diese historische und akzeptable Sichtweise wurde in den Gehirnen einiger Leute verändert, die ich die „Global Warmers“ nenne. Ich habe nichts Überzeugendes über ihre so genannte „Wissenschaft“ gehört, aber was sie veröffentlichen überzeugt mich davon, dass es nahezu Unsinn ist. Der überzeugendste Beweis dagegen kommt zumeist von den Global Warmers selbst. In diesem Artikel erscheinen die Begriffe „Global Warming“ und „Climate Change“ mit Großbuchstaben am Anfang [im Englischen gibt es die Großschreibung normaler Substantive bekanntlich nicht]. Damit möchte ich den Kontrast zum Ausdruck bringen zu natürlicher Erwärmung oder natürlicher Klimaänderung – durch Kleinschreibung [in der deutschen Übersetzung lässt sich dieser Unterschied natürlich nicht darstellen. A. d. Übers.]

Mein Interesse an unser sich änderndes Klima und den sich ändernden Meeresspiegel

Während der Feldarbeit zur Entwicklung einer PhD-These fand ich an der Küste einen Aufschluss in weichem Sandstein bei Ohuka Creek südlich von Port Waikato. Dort fanden sich Fossilien aus dem Pliozän in Gestalt maritimer Krebse unter einer extensiven horizontalen Abdeckung. Über dieser Abdeckung gab es weitere Fossilien, aber solche von Kälte liebenden Pflanzen. Mit einem Blick ließ sich der exakte Zeitpunkt des Wechsels zu kühlerem Klima feststellen, und zwar mit dem Einsetzen der ersten weltweiten Vereisung im Pleistozän (Eiszeiten). Eis bildete sich verbreitet zu Lasten des Ozeanwassers, so dass der Meeresspiegel sank. In Ohuka wurde der Meeresgrund zu Festland. Solche Änderungen sieht man nur selten in ununterbrochener Reihenfolge. Darum habe ich davon in einer Studie im Jahr 1957 berichtet. Das führte dazu, dass ich mich einer weltweiten informellen Gruppe anschloss, die sich die Erforschung sich ändernder Meeresspiegel zur Aufgabe gemacht hat.

Das meiste Interesse weckte dann die Rate des Meeresspiegelanstiegs, als sich die Erde nach der Kleinen Eiszeit erwärmt hat. Diese Kaltzeit von etwa 1500 bis 1700 brachte die Weinproduktion in England und die Ernte einer Nährwurzel [taro] in Neuseeland zum Erliegen. Unsere Gruppe bestimmte die Rate des Meeresspiegelanstiegs in vielen verschiedenen Gebieten der Welt aus allgemein verfügbaren Messungen an Pegelstationen (weniger variabel als Messungen mit Thermometern). Das Mittel für uns alle betrug 125 mm pro Jahrhundert (hiernach „125“). Folglich würde man 8 Jahrhunderte brauchen, um den Meeresspiegel um 1 m steigen zu lassen. Das ist für uns keine ernste Bedrohung.

Heraufdämmern der globalen Erwärmung In der Folge habe ich an vielen internationalen wissenschaftlichen Konferenzen teilgenommen, wobei ich DSIR [?], NZ oder pazifische Nationen vertreten habe. Ich bemerkte, dass die Worte „Globale Erwärmung“ immer öfter in den Titeln der Studien auftauchten, und spürte eine wachsende Anzahl von Anhängern. Letztere arrangierten die erste „Konferenz zur Globalen Erwärmung“ jemals, und zwar in Wien 1985. Anders als bei solchen Treffen üblich, nämlich der Veröffentlichung der zusammen gefassten Ergebnisse am letzten Tag der Konferenz, wurden die Ergebnisse dieser Konferenz über zwei Jahre lang zurück gehalten.

Als sie dann tatsächlich erschienen waren (auf der Frontseite des NZ Herald, zwei Tage vor Weihnachten 1987) fand sich in einer World Declaration unter Anderem der Satz „Wissenschaftler in Übersee haben geschätzt, dass der Ozean um Neuseeland bis zu 1,4 m während der nächsten 40 Jahre steigen wird“. Dieser Artikel konzentrierte sich auf die massiven Folgeprobleme, verursacht durch unsere CO2-Emissionen. Es fehlten jedoch diese Behauptung stützende wissenschaftliche Studien. Die Rate würde sich auf ein Äquivalent von 3500 mm pro Jahrhundert belaufen, 28 mal stärker als unsere 125. Damals haben wir das in einem Anfall von Dummheit ignoriert, weil wir dachten, dass das ohnehin niemand glauben würde. Aber die Welt hat es geglaubt, und das Wunder der Globalen Erwärmung war geboren. Wäre 3500 richtig gewesen, hätte der Meeresspiegel bis heute um fast 1 m steigen müssen. Das war nicht der Fall, nicht einmal ansatzweise.

Dies zeigt eindeutig, dass jene „Wissenschaftler in Übersee“ keine wirklichen Wissenschaftler waren.

Sie haben eine der wichtigsten Grundregeln wirklicher Wissenschaft missachtet: „Du sollst keine Wissenschaft veröffentlichen, ohne sie zuvor abgecheckt zu haben!“ Ein einfacher Check mit lokalen Tidenmessern hätte gezeigt, wie verkehrt diese 1,4 m innerhalb von 40 Jahren waren; aber sie haben sich nicht die Mühe gemacht, das zu checken. Das war ein erster schwerer Fehler.

Wissenschaftler der australischen Regierung waren hinsichtlich der Auswirkungen auf die Nationen der pazifischen Inseln wegen dieser 3500 mm pro Jahrhundert besorgt und haben ein Projekt auf den Weg gebracht, die korrekte Zahl zu jener Zeit zu berechnen. Sie verkündeten das Ergebnis auf der SOPAC-Tagung 1992 – einer geowissenschaftlichen Organisation südpazifischer Nationen. Ihre Zahl belief sich auf 122 mm pro Jahrhundert, was die Größenordnung unserer Schätzung von einem Mittelwert bei 125 bestätigte.

Die Welt zum Narren halten Die Global Warmers machten mit ihrer Verwendung von Pseudowissenschaft weiter und gaben weitere Vorhersagen ab. Verständlicherweise haben sich diese ebenfalls sämtlich als falsch erwiesen. Auf Tagungen begann ich immer mehr zu hören – egal um welches wissenschaftliche Thema es gerade ging – wenn ein Redner einen wissenschaftlichen Gedanken oder eine Forschung verwerfen wollte, kam immer der Zusatz „…genau wie die Globale Erwärmung“. Natürlich haben die Global Warmers das ebenfalls gehört. Sie haben ihre Pseudowissenschaft nicht aufgegeben, aber sie haben clever den Begriff verändert zu „Klimaänderung“. (Man kann die Erwärmung widerlegen, aber die Wörter Änderung des Klimas können nicht widerlegt werden).

Das Interesse der UN wurde geweckt – ein wesentlicher Anstieg des Meeresspiegels könnte Katastrophen in tief liegenden Gebieten oder Inselgruppen hervorrufen. Sie riefen das Intergovernmental Panel for Climate Change (IPCC) ins Leben und luden die Nationen ein, Delegierte zu entsenden. Es war keine Überraschung, dass fast durchweg nur Global Warmers ausgewählt worden sind, weil sie ganz klar darüber etwas wussten. Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, diese Mitglieder des Panels agierten ein wenig mehr wie wirkliche Wissenschaftler als jene zuvor.

Sie akzeptierten, dass 1,4 m innerhalb von 40 Jahren falsch war und kamen auf einen neuen Wert von 0,49 m bis zum Jahr 2100 (etwas ein Jahrhundert im Voraus). Folglich stuften sie die 3500 zurück auf 500 mm pro Jahrhundert – 14% des Originalwertes. Der Grund blieb unverändert – unsere CO2-Emissionen in die Atmosphäre. In keinem anderen menschlichen Bereich würden diejenigen in Amt und Würden bleiben, die selbst herausgefunden haben, um 86% falsch gelegen zu haben. Das war ein zweiter schwerer Fehler.

Trotz alledem kam jetzt die ganze Welt ins Boot. Politiker waren plötzlich in der Lage, uns zu versprechen, uns vor den Konsequenzen zu schützen, und die Medien hatten einen niemals endenden „Klassenausflug“. Es war nicht so, dass die Menschen notwendigerweise daran glaubten, aber es fehlte ihnen der Mut zu riskieren, dass es vielleicht doch eintreten werde, und dass sie doch die schrecklichen Konsequenzen zu tragen hätten, die so vehement verkündet wurden.

Die neuen Fehler Der neue Wert von „0,49 m bis zum Jahr 2100 fand weithin Akzeptanz. In Neuseeland wurden die District Councils von Regierungsabteilungen unterrichtet wie z. B. die Abteilungen Erhaltung und Umwelt, und durch Regional Councils, dass sie sich in vollem Umfang dem Risiko stellen müssten, dass diese „0,49“ Meeresspiegelanstieg bis 2100 implizierte. Die Councils wurden angewiesen, sich das genauso zu überlegen wie die Risiken von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Und doch hält dieser Wert von „0,49“ schon der einfachsten genaueren wissenschaftlichen Untersuchung nicht stand.

Erstens, die Rate liegt vier mal höher als der gegenwärtige Anstieg des Meeresspiegels, wie er von regionalen Pegelmessungen weltweit registriert wird; zweitens wurde keinerlei Begründung für die Vervierfachung dieses Wertes gegeben, und drittens, gute Wissenschaft interpretiert „0,49“ in diesem Sinne als absichtlich unterschiedlich zu 0,48 und 0,50. Dies bedeutet, dass jene, die diese Behauptungen aufstellen, sicher wissen, wie hoch der Meeresspiegel in 100 Jahren ± 5 mm sein wird. Das war und ist offenkundig absurd. Dies waren der dritte, vierte und fünfte schwere Fehler.

Weitere entlarvende Bekanntmachungen Die UN beriefen mich persönlich in ihr UNCSTD-Komitee [UN Committee of Science an Technology Development]. Dieses Komitee soll kleinen Ländern bei der Entwicklung von Wissenschaft und Technologie assistieren. Drei Personen oder so von uns würden in eine zentral gelegene Stadt gehen, um mit den Delegierten aus regionalen Ländern über ihre Optionen zu sprechen. Bei einer Gelegenheit trafen wir uns in Prag, um Ländern auf beiden Seiten des „Eisernen Vorhangs“ zu helfen. Während wir dort waren, wurden wir eingeladen, das einzige „Institute for Global Warming“ der Welt zu besuchen. Es wurde unglaublicherweise von den USA und der Sowjetunion gemeinsam gefördert, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, in einem Versuch, etwas zu fördern „zum Wohle der Menschheit“ und nicht für „Bewaffnungen“. Einige der Mitarbeiter könnten an der Konferenz von 1985 teilgenommen und mitgeholfen haben, im Jahr 1987 die World Declaration aus der Taufe zu heben.

Ich habe die Gelegenheit ergriffen und nach Kopien der Dokumente gefragt, die in jenes Treffen 1985 im neutralen Österreich eingebracht worden waren. Verschiedene Besucher brachten mir ihre Schätzungen des Meeresspiegelanstiegs infolge der Globalen Erwärmung. Die Werte, übertragen in mm pro Jahrhundert, reichten von einem Minimum von 500 bis zu einem Maximum von 3500. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass nur der maximale Wert veröffentlicht worden ist, um sicherzustellen, dass ihre World Declaration von 1987 maximale Auswirkungen zeitigen würde. Dies widersprach diametral der geheiligsten Regel akzeptabler Wissenschaft: Du sollst keine Dinge um monetärer, politischer oder persönlicher Vorteile willen veröffentlichen, die nicht klare, unverzerrte und nicht aufgeblasene Wahrheiten sind.

Die Tatsache dass die Wörter „bis zu” verwendet worden waren, mögen in nicht wissenschaftlichen Bereichen erlaubt sein, aber nicht in der Wissenschaft. Falls die Medien der Welt die Botschaft verzerrt hätten, hätten die Warmisten sofort zurückweisen müssen, was fälschlich behauptet worden ist. Und sie hätten sicherstellen müssen, dass das ordnungsgemäße Statement die gleiche Publicity erhalten würde. Der Gebrauch eines maximalen Wertes zum Zwecke der maximalen Auswirkung war der sechste (und gravierendste) schwere Fehler.

Frühere wissenschaftliche Schlussfolgerungen zum Klima wurden ignoriert

Im 19. Jahrhundert wurde eine wichtige Frage gestellt. Warum liegt die mittlere Temperatur unserer Erde signifikant höher als berechnet als die damals gerade erst bestimmte Entfernung von der Sonne und ihrer Strahlung? Weil sie mein Interesse am Klima kannten, fanden die Archivare vom DSIR für mich eine Veröffentlichung in Deutsch, in der diese Frage früh beantwortet worden ist. Es waren skandinavische Autoren, wenn ich mich recht erinnere. Ihre Antwort lautete, dass das CO2 in unserer Atmosphäre wie Glas in einem Treibhaus funktioniere. Beide verändern die optisch physikalische Natur der solaren Infrarotstrahlen (die uns die Wärme bringen), und zwar so, dass sie zwar das Glas durchdringen, aber nicht wieder entweichen können. Also wurden wir gewärmt durch die unter unserem CO2 gefangene Wärme; wie in einem Treibhaus unter Glas.

Ich erkenne an, dass die Global Warmers zusammen mit Al Gore korrekt erkannt haben, dass das CO2 uns warm halt, aber fälschlich gedacht haben, dass mehr CO2 uns noch wärmer halten würde. Die Analogie mit Glas ist wichtig. Gärtnerische Experimente vor langer Zeit ergaben, dass mehr (dickeres) Glas nicht noch mehr Erwärmung bringt, also ist das bei mehr CO2 möglicherweise auch nicht der Fall. Der Effekt gleicht dem polarisierender Gläser, wo die Änderung stattfindet, wenn das Licht beginnt, die Linsen zu passieren. Die Dicke macht keinen Unterschied. Polarisation findet entweder zu 100% oder gar nicht statt.

Es war Zufall, dass das Ende der Kleinen Eiszeit zeitlich gerade mit dem Beginn der industriellen Revolution zusammen gefallen war. Die Warmisten machten für die unbestrittene Erwärmung Letzteres verantwortlich – und haben den Treibhaus-Beweis ignoriert.

Das neue Klima-Regime

NIWA – das National Institute of Water & Atmospheric Research ist für die Klima-Aufzeichnungen in Neuseeland zuständig. Es hat eine Historie hinter sich, erfolgreiche Regierungen dazu zu überreden, dass Globale Erwärmung und Klimaänderung beide real sind. Es ermutigte die Medien, Schlagzeilen zu formulieren wie Es wird wärmer, wenn in irgendwelchen Nachrichten von irgendwelchen höheren Temperaturen die Rede war. Die Wissenschaft macht Fortschritte durch neue Konzepte und Gedanken, die für die genaue wissenschaftliche Untersuchung frei zugänglich gemacht werden. Manchmal hat es Jahrhunderte gedauert, dies zu vervollständigen. Obwohl ich einigen Ansichten des NIWA nicht zustimmen kann, ist es angebracht, diese zur Diskussion zu stellen wie in diesem Artikel.

Eine Ankündigung (die mit Sicherheit vom NIWA stammt) war für mich und alle Bürger sehr wichtig, und sie war ein Verdienst des NIWA selbst. Ende 2007 stellte es fest, dass die gerade zu Ende gehende Dekade die Wärmste seit Beginn von Aufzeichnungen in Neuseeland war. Zusätzlich hieß es dort, dass innerhalb dieser zehn Jahre das Jahr 1998 das wärmste jemals seit Beginn von Aufzeichnungen war. Ich war dem NIWA dankbar und habe daraus gefolgert, dass es im Jahr 2007 nicht wärmer war als 1998 und möglicherweise kühler. Daher konnte ich vermuten, dass unsere Rate 125 im Jahr 1998 zum Stillstand gekommen sei. Gerundet hat die Kleine Eiszeit etwa 200 Jahre gedauert. Es gäbe keinen Konflikt bei der Akzeptanz der Behauptung, dass die folgende Erwärmung ebenfalls etwa 200 Jahre dauern würde.

Wie immer in der Wissenschaft trachtet man nach Bestätigungen wann immer möglich. Ich habe mittlerweile Vieles gesehen, dass in die gleiche Richtung geht, nämlich „keine Erwärmung seit 1998“. Das Beste davon war eine schriftlich festgehaltene Debatte im Imperial Engineer im Herbst 2008 (dieses wissenschaftliche Journal wird erzeugt für Ingenieur-Doktoranden am Imperial College, London – der wohl besten Universität für das Ingenieurwesen in UK). In der Debatte war es darum gegangen, ob die Menschheit für jüngste Klimaänderungen verantwortlich gemacht werden konnte. Prof. Joanna Haigh machte die Menschen, Lord Monckton Mutter Natur dafür verantwortlich. Der einzige Punkt, in dem sie beide übereinstimmten war, dass es seit 1998 keine Erwärmung mehr gegeben habe. Das bestätigte das Statement des NIWA perfekt, zusammen mit verschiedenen vergleichbaren Verlautbarungen.

Meine Schlussfolgerung lautet, dass die Erwärmung seit der Kleinen Eiszeit fast mit Sicherheit beendet ist. Dies wurde erneut gestützt durch eine Veröffentlichung des NIWA Ende 2012, in der es um die Eastern Bay of Plenty ging. In dem Bericht hieß es, dass das Jahr 2012 trockener und kälter als 2011 gewesen sei. Bürger haben ebenfalls bemerkt, dass die Erwärmung beendet zu sein scheint. Die Wintersport-Saisons dauern länger, die winterliche Heizung wird früher gebraucht, und einige von uns, die nach Übersee reisen, sind von denen aus Queensland und selbst Hawaii gefragt worden, ob es uns in Neuseeland allgemein kälter vorkommt – wie es bei ihnen der Fall ist. Ich schließe daraus, dass sich das Klima auch in Neuseeland seit 1998 nicht weiter erwärmt hat.

Die Auswirkungen auf die Bürger

Astronomische Kosten für wesentliche Maßnahmen zur Bekämpfung eines nicht existierenden Problems:

Politiker und die Medien haben auf die Befürworter der globalen Erwärmung/Klimaänderung gehört, scheinen aber keinerlei kritische Bewertung vorgenommen zu haben. Vielleicht waren sie umnebelt durch die ständigen Selbst-Bezeichnungen der Global Warmers als „Wissenschaftler“. Wie gezeigt wurde, haben diese Leute die grundlegenden Regeln echter Wissenschaft durchweg missachtet. Ihre politische und mediale Zuhörerschaft hat die Statements in aller Unschuld geglaubt – die wirklich gravierende Fehler enthielten.

Die Unschuldigen in Politik und Medien sind übel in die Irre geleitet worden. Sie haben frohgemut Projekte unterstützt, das nicht existierende Problem der globalen Erwärmung/Klimaänderung zu bekämpfen. Die Projekte waren unnötig, weil es keine Bedrohung gab; sie waren extrem kostspielig hinsichtlich Geld und Mühe; voller Lob, wo eigentlich nur Lächerliches zu finden war; sie waren irreführend hinsichtlich Vorteile und Optionen, und lenkten ab von den heutigen realen Problemen.

Eine gewaltige internationale Bürokratie war geboren – mit Ministern in den Kabinetten, Regierungs-Abteilungen, Unternehmensbereichen, Reisen, Konferenzen, Verträgen Kohlenstoff-Zertifikaten und –handel und noch viel mehr. Oftmals war die Herausforderung zu hören, dass wir unsere Kohlenstoff-Emissionen beschneiden müssen, widrigenfalls wir das Wohlergehen unserer Enkelkinder aufs Spiel setzen. In Wirklichkeit werden diese Enkelkinder mit gigantischen Schulden belastet sein, um für alles zu zahlen, was von den Global Warmers als Kohlenstoff-Fußabdruck“ umschrieben wird, einschließlich der Gehälter und Ausgaben der lautesten Befürworter.

Das vielleicht traurigste Kapitel dabei war, dass das essentielle und unschuldige Gas, Kohlendioxid, dämonisiert und kriminalisiert worden ist. Es ist unabdingbar für das Wachstum von Pflanzen, die Chlorophyll erzeugen und Photosynthese betreiben. Es ist also folglich unabdingbar für unsere bloße Existenz! Getreide wächst besser in einer mit CO2 angereicherten und wärmeren Atmosphäre, wenn sie mit einer altmodischen Kerosin-Heizung gewärmt worden ist. Dabei werden „Kohlenstoff-Emissionen“ freigesetzt, die für uns alle wertvoll sind.

Kosten und Gefahren lokaler Maßnahmen zur Bekämpfung der nicht existierenden Bedrohung:

Lokale Behörden wurden dazu gebracht, Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet waren, die nicht existierende Bedrohung zu bekämpfen. Typischerweise zeichnete man Karten, die die heutige Küstenlinie zeigen und im Jahr 2100 unter der Annahme, dass der Meeresspiegel während der nächsten 100 Jahre um 0,49 m steigen würde. Drückende Restriktionen wurden innerhalb der Gebiete erlassen, die auf diese Weise begründet worden sind.

In vielen Gebieten werden große Mengen Sand von Flüssen an die Küste verfrachtet, gelöst durch die Erosion von Hügeln und Bergen, die fortwährend durch Mutter Natur wieder neu entstehen. Die Küstenlinie weitet sich so immer mehr seewärts aus. Bewohner solcher Gebiete haben schon lange darauf hingewiesen (mit Übersichten und Photos), dass die Küstenlinie insgesamt eine seewärtige Ausweitung aufweist. Das kontrastiert mit dem zugrunde gelegten Glauben vieler Councils an die „0,49“ m, was eigentlich einen landwärts gerichteten Rückzug zur Folge haben müsste („Überflutung“).

Es scheint den Councils nicht möglich zu sein, die konstanten und lauten Proteste gegen all das seitens ihrer Bürger zu hören. Sie scheinen zu glauben, dass höhere Gewalten darauf bestehen, dass sie solche Ansichten ignorieren müssen. Es geht nicht um a) die Absurdität der Restriktionen darüber, wo Häuser gebaut werden dürfen (nur diesseits bestimmter Grenzen) usw. oder b) die zunehmenden Kosten für jene, die ihr erstes Haus bauen. Am anderen Ende der Skala gibt es die erzwungenen Gefahren; den Zwang, höhere Fußböden zu bauen, was zu mehr Treppen führt mit unnötigen  Risiken für ältere Personen, wenn  sie diese Treppen besteigen.

Die Tatsache, dass der Meeresspiegel nicht mehr steigt, ist ein weiterer Faktor, den die Councils ignorieren. Im Beispiel von Ohope Beach hat eine vom Council eingesetzte Untersuchungskommission die Ansicht des Councils einer landwärts gerichteten Bewegung gestützt. Damit wurden alle faktischen Beweise der Bewohner für eine seewärtige Ausweitung zurückgewiesen, und zwar für Zeiträume zwischen 50 und 5000 Jahren. Der Council wies auch die die Bewohner unterstützenden Ratschläge von jemandem zurück, der hinsichtlich Engineering und Wissenschaft hoch qualifiziert war und über eine lange und erfolgreiche Erfahrung mit der Arbeit an der Küste verfügte.

Viel schlimmer noch, die von den Councils selbst eingesetzten Berater haben einen zusätzlichen Bericht erstellt, der auf jeder Übersicht aus Küstengebieten basierte, für die eine Aufzeichnung vorgelegen hat. Er zeigte einen „Rückzug des Meeres (eine seewärtige Ausweitung der Küste) an den einzigen drei Stellen in Ohope, und zwar um 0,30 bis 0,94 m während 130 Jahren, der sich im Jahr 2008 immer noch fortgesetzt hat. Klarer Fall, weder der Council noch die Kommission hat sich die Mühe gemacht, diesen kritischen Bericht zu lesen, geschrieben von hoch angesehenen Beratern, die für diese Arbeit vom Council selbst eingesetzt worden waren.

Die weit verbreitete Besessenheit hinsichtlich globaler Erwärmung/Klimaänderung, die im Gegensatz zu allen faktischen Beweisen steht, ist unglaublich. Es führt zu unfairen Behandlungen einiger Bürger und zu einer massiven Rechnung für alle – für nichts und wieder nichts. Wann endlich werden die Bürger effektiv gegen eine solche kaltschnäuzige Missachtung ihrer Beobachtungen und Wünsche seitens der von ihnen gewählten Politiker vorgehen? Wann werden die Verursacher die Basis ihrer Ideologie unter die Lupe nehmen und anerkennen, dass sie auf unbegründeten, unwissenschaftlichen Glauben basiert – und nicht auf bestätigten, weithin verfügbaren Untersuchungen von wirklichen Wissenschaftlern, die den moralischen Standards ihres Berufes folgen?

David Kear, 34 West End, Ohope, Whakatane, NZ

(former Director-General, NZ DSIR; United Nations consultant; & South Pacific geoscientist)

Link: http://nzclimatescience.net/images/PDFs/keargw2.pdf

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung: Alle Hervorhebungen im Original!

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Ein Kommentar

  1. In NZ sieht man vieles klarer, auch sind die Medien evtl. nicht so gleichgeschaltet wie hier. Bei uns und anderen westl. Staaten unterliegt eben alles Wichtige der Zensur und Gleichschaltung. Das Klima wurde von Al Gore und seinen NWO-Freunden als riesige Geld-maschine entwickelt, so wie 9/11 ein fortdauernder Kriegsantrieb ist.
    Journalisten haben keine Freiheiten mehr, arbeiten streng nach Vorgabe, denken nicht mit, hinterfragen nichts. Hauptsache der Bericht ist pünktlich im Blatt oder Sender. Tatsächlich ist es schon wie in 1984, wer aufmuckt, der wird gefeuert.
    Warum wird in den Medien nirgends über die Chemtrails berichtet bzw.recherchiert? Weil diese Giftwolken von den USA ausgebracht werden, folglich nur ein weiteres Mittel des Terrors sind.
    Bei EIKE sind ja glücklicherweise viele kluge Menschen am Rechner, deshalb hier der Link zu den Chemtrails http://tinyurl.com/nf9p42z
    Die großen Überschwemmungen weltweit sind auch ein Resultat der Chemtrails, denn die USA sprühen überall, wenn der Präsident nicht am Strand liegt.
    Ende Oktober kommt die erste Kälte des Winters.

    Gruss
    Tyll Ruhtenberg

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