PIK übertrifft sogar NOSTRADAMUS: Meeresspiegel-Prophezeiung für das Jahr 4000!

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Puls_Nostradamus/Abb.MSp.1992-2012.jpg

Dipl. Meteorologe Klaus-Eckart Puls (EIKE)
Im 16. Jahrhundert versetzte der Astrologe Michel de Nostredame die Welt mit spektakulären Prophezeiungen in Angst und Schrecken: Seuchen, Kriege, Natur-Katastrophen …Untergang der Menschheit. Dabei erklärte er, seine Prophezeiungen “ (1)… reichten von heute bis ins Jahr 3797…“. Nun übertrifft das PIK (Potsdam Institut für Klimaforschungsfolgen) (2) den legendären Seher mit einer Prophezeiung bis hin zum Jahr 4000: „Jedes Grad Erderwärmung könnte den Meeresspiegel auf lange Sicht um mehr als 2 Meter erhöhen“, und damit (3) „… könnte der Meeresspiegel demnach in den kommenden 2.000 Jahren um knapp acht Meter im Durchschnitt ansteigen.“ Siehe auch Update (unten) vom 22.7.13: Stefan AustStefan Aust über Wetter, Klima und insbesondere das PIK


Die etablierte Klima-Forschung der letzten 20 Jahre steht vor einem Scherben-Haufen, wie auch die Züricher WELTWOCHE berichtet (hier): "Und die Klimaforschung hat versagt. Seit siebzehn Jahren steigen die Temperaturen nicht mehr, und das Klima könnte sich in den kommenden Jahren sogar abkühlen. Die ­tatsächlich gemessenen Temperaturen liegen denn auch unter all jenen, die das IPCC mit ­seinen komplexen Modellen voraussagte."

Und w.a.a.O.:

"Die Klimamodelle scheiterten so spektakulär, dass sie in jeder anderen Wissenschaft als widerlegt gälten." … "Seit Jahren schon schlagen die Klima­forscher Alarm. …  Die Menschen ­hören allerdings kaum noch zu, deshalb ­verschärfen die Wissenschaftler den Ton." F o l g l i c h   –  es ist beim Klima-Alarm so wie bei jeder anderen Droge: Tritt Gewöhnung, Reiz-Abschwächung und Abstumpfung ein, so muss man die Dosis erhöhen. Genau nach diesem Prinzip arbeiten die Klima-Alarmisten, nun auch wieder beim Meeres-Spiegel.

Die Meeres-Spiegel-Prognosen des IPCC für das Jahr 2100 sind mit dem Mittelwert von 38 cm recht unspektakulär, daher ergibt sich aus der neuen PIK-Verlautbarung:

‚Dürfen es ein paar Meter mehr sein ?‘ …  "…  könnte der Meeresspiegel demnach in den kommenden 2.000 Jahren um knapp acht Meter im Durchschnitt ansteigen." Soweit die Modell-Spekulationen. Die gemessenen Klima-Fakten ergeben aktuell keine diesbezüglichen Argumente und Trends her.

1.  Grönland-Eis

Die Reaktionen des grönländischen Eisschildes auf  Klima-Änderungen sind sehr viel träger, als man bisher angenommen hatte und stehen damit offensichtlich auch im Widerspruch zu den kuriosen PIK-Annahmen: "Einem internationalen Forscherteam ist es zum ersten Mal gelungen, die Schichtung des grönländischen Eisschildes aus der zurückliegenden Eem-Warmzeit (130.000 bis 115.000 Jahre vor heute) vollständig zu rekonstruieren. … Das überraschende Fazit ihrer Studie, die heute im Fachmagazin Nature erscheint: Bei Lufttemperaturen, die bis zu acht Grad Celsius höher waren als im 21. Jahrhundert, schrumpften die Eismassen im Vergleich zu heute weitaus weniger als vermutet. Der grönländische Eisschild hatte demzufolge auch einen viel kleineren Anteil am damaligen Anstieg des Meeresspiegels als bisher angenommen. " …"Denn wie ein internationales Forscherteam nun herausgefunden hat, war Grönland weder zu Eriks Lebzeiten noch rund 125.000 Jahre früher, zum Höhepunkt der zurückliegenden Eem-Warmzeit, eisfrei. Im Gegenteil: Der Eispanzer … war im gleichen Zeitraum um maximal ein Viertel geschrumpft." …

"Unsere Daten zeigen, dass es während der Eem-Warmzeit in Nordgrönland bis zu acht Grad Celsius wärmer war als heute“, sagt Projektleiterin Prof. Dorthe Dahl-Jensen von der Universität Kopenhagen." … [4].

"Diese neuen Erkenntnisse sind wirklich aufregend. Sie widerlegen nicht nur alle Schreckensszenarien, denen zufolge der grönländische Eispanzer im Zuge einer Warmzeit im Nu verschwindet. Sie bestätigen zudem Modellrechnungen, die schon vor über einem Jahrzehnt am Alfred-Wegener-Institut gemacht wurden“, sagt Prof. Heinrich Miller, Mitautor der Studie und Helmholtz-Professor für Glaziologie am Alfred-Wegener-Institut.

Über eine Publikation in dem Fachjournal Geo.Res.Lett. zum gleichen Thema lesen wir zu den letzten 4000 Jahren (hier): "Eine 4000-jährige Geschichte über Grönlands Oberflächentemperatur: Vor kurzem ist in den Geophysical Research Letters, einem Fachjournal, welches von der American Geophysical Union (AGU) herausgegeben wird, ein Artikel über die Temperaturgeschichte Grönlands erschienen, welcher die aktuelle Klimaerwärmung, in Relation zu den vergangenen 4000 Jahren, in ein neues Licht setzt." … "… in den ersten 3000 Jahren der Rekonstruktion, zeigen sich sogar deutlich wärmere Zeiten als heute. Dort sind 72 Jahrzehnte zu finden die wärmer waren (um 1-1,5°C), als das heutige." Über dramatische, meter-hohe Meeresspiegel-Anstiege in diesen Warmzeiten ist bisher nichts bekannt geworden [5].

2.  Gletscher

Auch die in der o.a. PIK-Mitteilung angesprochene Gletscher-Schmelze ist für die Alarmisten nicht mehr das, was sie mal war (hier): "Wie u.a. Spiegel Online meldet (hier), zeigen neueste Satellitenbefunde, daß die Gletscherschmelze sich seit einigen Jahren verlangsamt hat. Offenbar ist auch dieser Vorgang Teil eines ganz normalen Zyklus: Weltweite Gletscherschmelze verlangsamt sich; Das Schicksal der Gletscher entscheidet über den Anstieg der Meere und das Trinkwasser von Milliarden Menschen. Neue Messungen zeigen, dass die Eisfelder weniger tauen als vermutet – in Alpen und Himalaja sind sie seit 2003 nicht mehr geschrumpft." Soweit Analyse und Perspektiven zum Grönland-Eis und Gletschern. Für die PIK-Überflutungs-Prophezeiungen bleibt also schon bis hierher nicht viel übrig.

3.  Antarktis

Schauen wir uns also die aktuellen Trends in der Antarktis an. Eine Zusammenstellung zum Temperatur-Trend (hier) zeigt: "Die Mess-Stationen der Antarktis dokumentieren seit Jahrzehnten einen Abkühlungs-Trend, sowie eine Zunahme des Eises in Fläche und Volumen. Das betrifft sowohl Antarktika als auch den peripheren schwimmenden Eisgürtel. Eine Ausnahme stellt die Antarktische Halbinsel dar, die jedoch kaum 1% der Fläche von Antarktika umfasst. Die Erwärmung dieser Region hat meteorologische Ursachen, weil diese Halbinsel in die Westwinddrift der gemäßigten Breiten hinein reicht. Dieser West-Wind-Gürtel unterliegt wie alle Windsysteme dieser Art stochastischen zyklischen Schwankungen und befindet sich seit etwa zwei Jahrzehnten in einer intensivierten Phase (positive AAO). Vergleichbares ist auf der Nordhalbkugel bekannt (z.B. NAO)."

Es gibt anhand der Satelliten-Daten auch keinen Zweifel, daß die Fläche des antarktischen Eises seit Jahrzehnten wächst. Genau das wurde kürzlich vom AWI-Forscher Prof. Peter Lemke kurz und klar festgestellt [6]: "Es wurde gemessen, daß das Eis in der Arktis rapide abgenommen hat. Gleichzeitig hat das Eis in der Antarktis zugenommen und die größte Ausdehnung seit mindestens 40 Jahren erreicht."

Eine Zusammenstellung zu den Messdaten sagt (hier): "Im Spätsommer und Herbst der Antarktis (Februar-April) kommt es seit Ur-Zeiten immer wieder zum Abbruch gewaltiger Eisberge aus dem Schelf-Eis-Gürtel. Das nehmen die (deutschen!) Medien stets zum Anlaß, um zu verkünden, daß die "Anthropogene Erderwärmung" (AGW) und mit ihr die Klima-Katastrophe nun auch die Südpol-Region erreicht habe. Einer Nachprüfung der Fakten halten solche Behauptungen allerdings nicht stand: Die Antarktis wird kälter, der Eisgürtel wächst!"

Während man an den Polen die Fläche der Vereisung mit Satelliten recht genau bestimmen kann, ist die Messung des Eis-Volumens sehr viel schwieriger. Das hängt insbesondere damit zusammen, daß die Eispanzer auf Grönland eine Mächtigkeit von 3 km und auf dem antarktischen Kontinent von 4 km haben. Abschätzungen mit verschiedenen wissenschaftlichen Methoden kommen zu diesem Ergebnis: Das Grönland-Eis verliert an Masse, das Eis auf dem antarktischen Kontinent legt zu (hier): "Von 2003 bis 2008 hat der Massenzugewinn des antarktischen Eisschildes durch Schneefall den Massenverlust durch Eisabfluss um 49 Gigatonnen pro Jahr (2,5% des Inputs) überstiegen, wie ICEsat Laser-Messungen der Höhe des Eisschildes zeigen konnten."   

In einer anderen Publikation [7] heißt es: "We found no significant trend in the 1979-2010 ice sheet integrated SMB (surface mass balance) components, which confirms the results from Monaghan et al.  [2006]."

Andere Arbeiten (hier) weisen auf die großen Unsicherheiten in der Abschätzung der antarktischen Eis-Massenbilanz hin, und halten auch eine negative Massenbilanz für möglich. Die globale Eis-Gesamtbilanz ist kaum negativ, denn andernfalls müsste sich der schon Jahrtausende währende Meeres-Spiegel-Anstieg beschleunigen, dieser verlangsamt sich jedoch seit Jahrzehnten (hier) (vgl. auch Abb.w.u.).

4.  Aktueller Meeres-Spiegel-Trend

Auswertungen der globalen Pegel- und Satelliten-Messungen zum Meeres-Spiegel zeigen übereinstimmend eine Abschwächung des Anstiegs, z.B. (hier)

http://www.eike-klima-energie.eu/http://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/07/Abb.MSp_.1992-2012.jpg

Bild: Meeres-Spiegel-Trend 1993-2012 "Bild: Meeres-Spiegel-Trend 1993-2012" 

"E i n e r s e i t s : Die Sat.-Daten der Meß-Systeme TOPEX & POSEIDON zeigen einen säkularen Trend zur Abschwächung des Meeresspiegel-Anstieges.

A n d e r e r s e i t s : Die Absolut-Werte sind nahezu doppelt so hoch wie bei den GRACE-Satelliten und den Pegeln. D a s  führt zunehmend in der Literatur zu Zweifeln an den mehrfach nach oben hin korrigierten Daten bei TOPEX/POSEIDON – vgl. auch Text unter Kap. 4 hier unten"

 

Eine aktuelle Auswertung von Schwerefeld-Messungen mit den GRACE-Satelliten zeigt (hier) und (hier): "Neue Studie mittels GRACE-Daten: Meeresspiegel steigt um weniger als 17 cm pro Jahrhundert" … "Eine neue Studie, erstellt mit den GRACE-Daten (Gravity Recovery And Climate Experiment) zeigt, dass der Meeresspiegel während der letzten 9 Jahre mit einer Rate von nur 1,7 mm pro Jahr gestiegen ist. Das ergibt ein Äquivalent von 6,7 Inches (fast 17 cm) pro Jahrhundert. Dies passt gut zu Messungen an Pegeln."

… nämlich, w.a.a.O. :

"Aus dem IPCC FAR Abschnitt 5.5.2: Holgate und Woodworth (2004) schätzten eine Rate von 1,7 ± 0.4 mm pro Jahr, und zwar gemittelt entlang der globalen Küstenlinie während des Zeitraumes 1948 bis 2002 und basierend auf Messungen von 177 Stationen (Anm.: Pegeln), eingeteilt nach 13 Regionen.Church et al. (2004) berechneten einen globalen Anstieg von 1,8 ± 0.3 mm pro Jahr während der Periode 1950 bis 2000, und Church und White (2006) berechneten eine Änderung von 1,7 ± 0.3 mm pro Jahr im 20. Jahrhundert."

…und w.a.a.O. :

"Bedeutung dieses Ergebnisses: Das Geocenter-korrigierte Schlussergebnis von Baur et al. ist höchst ermutigend, wenn Chambers et al. (2012) zeigen, dass der Meeresspiegel im Mittel um 1,7 mm pro Jahr während der letzten 110 Jahre gestiegen ist, wie es sich auch aus den Analysen von Church und White (2006) sowie Holgate (2007) ergibt. Gleichzeitig ist die CO2-Konzentration in der Luft um fast ein Drittel gestiegen. Und immer noch hat dieser Anstieg nicht die Rate des globalen Meeresspiegel-Anstiegs beeinflusst!"

Somit stimmen also die beiden extrem unterschiedlichen Meßmethoden der Pegel und der Schwerkraft-Messungen mit jeweils 1,7 mm/a erstaunlich gut überein, auf ein Zehntel Millimeter!  Das wirft allerdings erneut die in der Literatur immer wieder kritisch gestellte Frage auf, wieso die Satelliten-Meßverfahren TOPEX und POSEIDON nahezu doppelt so hohe Werte ergeben, nachdem diese Daten mehrfach zu höheren Werten hin korrigiert wurden (hier). Hier stellt sich also erneut die Frage einer "Über-Korrektur" dieser Daten.

5. Fazit

Wie das Wetter in zwei Wochen sein wird – wir wissen es nicht; ob das nächste Jahr kalt oder warm, naß oder trocken sein wird – wir wissen es nicht; warum es seit 15 Jahren kein "Global Warming" gibt – wir wissen es nicht; ob uns, wie die Solarforscher vermuten, eine neue "Kleine Eiszeit" bevor steht – wir wissen es nicht; demgegenüber: "Wir, das PIK" wissen aber recht genau, daß im Jahre 4000 der Meeres-Spiegel um 8 Meter gestiegen sein wird. W i r k l i c h ? Schauen wir doch mal genau hin:

"… ist der Anstieg nicht mehr aufzuhalten –   e s   s e i   d e n n,  die Temperatur fällt“ … " W e n n  die globale Durchschnittstemperatur um 4 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit steigt …" … " Jedes Grad Erderwärmung  k ö n n t e  den Meeresspiegel auf lange Sicht um mehr als 2 Meter erhöhen …". Womit wir  –  mit all diesen Konjunktiven und Konditional-Kostruktionen  – wieder bei NOSTRADAMUS angelangt sind: "Typische Merkmale seiner Prophezeiungen sind … eine sehr methaphorische Sprache … , die die Prophezeiungen bis in unsere Zeit rätselhaft hält und auch dann noch immer neue Deutungen zulässt."

Update 22.7.13:

STEFAN AUST N 24 – DAS GROSSE GANZE

Nachts ist es kälter als draußen

..Auszug..

Ebenfalls am 2. Juli 2013 meldete das PIK: "Brennpunkte des Klimawandels: Wo die Folgen breit spürbar werden". Weiter: "Jeder zehnte Mensch lebt an einem Ort der Erde, der bis zum Ende des Jahrhunderts zu einem der Brennpunkte der Folgen ungebremster globaler Erwärmung werden kann". Veränderungen seien in der "Amazonas-Region, im Mittelmeerraum und in Ostafrika zu erwarten".

Auch diesmal habe man sich "auf einen umfassenden Satz von Computersimulationen sowohl zum Klimawandel als auch zu dessen Folgen" gestützt. Dies habe dazu geführt, dass "sowohl die Robustheit als auch die Streubreite der Ergebnisse zunimmt". Meteorologe Dr. Thüne dazu: "Das ist klasse. Das ist wirklich eine klare Aussage. Wenn ich die Streubreite der Vorhersage der morgigen Temperaturen von 15 bis 25 Grad auf 10 bis 30 erhöhe, dann steigere ich die Robustheit der Vorhersage".

Mit solchen Taschenspielertricks, so meint der Meteorologe Dr. Thüne, könnten seine Kollegen die Vorhersagegüte auf 100 Prozent steigern. Bei der Gewittervorhersage werde das heute schon ansatzweise praktiziert. "Da kann es tröpfeln, oder sintflutartig gießen, da kann der Wind als leichte Brise, Sturm oder Orkan wehen. Solcherart ist die Exaktheit aller Klimamodelle, die vom PIK auch in einem "Worst Case-Szenario" getestet wurden. Danach zeigte sich, dass "möglicherweise fast die ganze von Menschen bewohnte Erdoberfläche von Veränderungen betroffen sein könnte". Sag bloß!

Hätte, könnte, sollte sein. Niemand darf sich eben mehr sicher fühlen – als Opfer, oder besser noch als Täter. "Aber was machen wir", meint der Meteorologe Dr. Thüne, "wenn wir das Klima gekillt, getötet, ermordet haben? Gibt es dann plötzlich kein Wetter mehr?"
Oder besinnt sich das Potsdamer Katastrophen-Institut dann auf die Grundformel: Nachts ist es kälter als draußen?

Es ist zu erwarten, dass die Potsdamer Klima-Clowns dann schon entsprechende Sponsoren finden. Zum Glück kann ja niemand überprüfen, ob deren Weltuntergangsszenarien eintreten. Ganz anders, als es den armen britischen Wetterpropheten geschah. Deren Quatsch konnte leicht widerlegt werden, durch die Realität der über England vorschriftswidrig scheinenden Sonne. Die Potsdamer bauen auf die Zukunft – und die kann niemand voraussehen. Außer natürlich die Potsdamer selbst…

6. Quellen

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Nostradamus#Die_Prophezeiungen

[2] http://www.pik-potsdam.de/aktuelles/pressemitteilungen/jedes-grad-erderwaermung-koennte-den-meeresspiegel-auf-lange-sicht-um-mehr-als-2-meter-erhoehen ; 15.07.2013

[3] http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2013-07/meeresspiegel-anstieg-studie, 16.07.2013

[4] Neue Eiskern-Studie: Grönlands Eisschild schrumpfte während der Eem-Warmzeit nur minimal, AWI-PM, 24.01.2012

[5] Behre, K.-E. 2007 (January): A new Holocene sea-level curve for the southern North Sea. Boreas, Vol. 36, pp. 82_102. Oslo. ISSN 0300-9483.

[6] NZ, 27.10.2012, S. 20: Seit 1992 waren wir nicht da

[7] J. T. M. Lenaerts et al., A new, high-resolution surface mass balance map of Antarctica…Geophys..Res.Lett., VOL. 39, L04501, doi:10.1029/2011GL050713, (2012)

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35 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Fischer, Sie schreiben, daß die Eem-Warmzeit 2-3 ° C wärmer war als heute nach einer gerade veröffentlichen Arbeit von Prof. Dahl-jensen waren dies aber 8°C. erklären sie doch einmal diesen gravierenden Unterschied.
    MfG

  2. Jetzt kommt noch zu all den Unsicherheiten der Ergebnisse der Computer-Modelle noch hinzu. Die Ergebnisse hängen bei gleichem zugrunde liegendem Modell und gleichen Eingabedaten signifikant davon welche Hardware, Operation Systems, Compiler usw. benutzt werden, wie S. Hoong et al. in ihrer gerade veröffentlichten Arbeit: An Evaluation of the Software Systems Depending of Global Atmospheric models, erschienen in der Monthly Weather Review 2013, gezeigt haben.
    Was soll man von Modellen halten, deren Ergebnisse massiv davon abhängen, auf welchem Computer sie laufen? Ich sage: werft diese Modelle in die nächste Mülltonne.
    MfG

  3. Lieber Herr Fischer
    is ja gut… Sie brauchen nicht zu lesen, was Sie eh schon kennen und glauben um mich zu bekehren und zu belehren. Sie kennen schon alles, was mich nicht interessiert: hunderte von Scenarien, tausende Programmläufe, wichtige Personen, Konferenzen, Beschlüsse usw. Mich interessiert nur die Frage warum es trotz ständigem CO-2-Anstieg zu einer 15jährigen Stagnation der Globaltemperatur gekommen ist? Da bleiben Sie stumm wie ein Fisch auf dem Trockenen.Glauben und Ideologie sind doch nicht etwa ins Wanken geraten? Ermannen Sie sich und verteidigen Sie den alarmistischen CO-2-Unfug aus dem PIK weiter als Blütenlese guter Wissenschaft (die Sie nicht lesen brauchen-Zeitverschwendung)
    MfG
    Michael Weber

  4. @S.Hader #21
    Schwachsinn…neuer Versuch, Hr. Hader!
    Es geht um die Begriffe „Ausdehnung“ und „Verdunstung“ beim Thema Wasserkreislauf…
    Also beschreiben Sie mir/uns diesen Wasserkreislauf mal mit ihren eigenen Worten….

  5. Herr Hader, sie wundern sich immer noch über die Reaktionen auf ihre banalen Bemerkungen? Nun ja, sie bringen eben fast ausschließlich banale Bemerkungen. Das nervt eben auf Dauer.

  6. Sehr geehrter Herr Puls

    Anbei ein Paper von Church et al. (2011):
    http://tinyurl.com/ltpgo4p

    Man erkennt eine Übereinstimmung der Satelliten- und Pegeldaten in den letzten 20 Jahren, jeweils rund 3 mm pro Jahr.

    Dass es unglaublich schwierig ist, die Eisdynamik zu modellieren, ist schon klar. Mich wundert aber, mit welcher Vehemenz im Artikel und in den Kommentaren hier Beobachtungen und Messungen abgestritten werden. Was nicht sein darf, kann nicht sein?

  7. @ Weber

    „Das paper selbst haben Sie natürlich nicht gelesen, holen Sie das erst mal nach.“

    Nö, hab ich nicht, deshalb kann ich mir auch kein Urteil darüber erlauben. Es waren doch Sie, der von „Unfug des PIK“ gesprochen hat, weshalb ich bat, ihre Kritik zu begründen. Aber dazu kommt ja nur beredtes Schweigen von Ihnen. Mir scheint, Glauben und Ideologie bestimmt ihr Urteil, das Paper anschauen wäre da nur Zeitverschwendung.

  8. Wer an eine globale Erdmitteltemperatur glaubt und davon auch noch einen thermischen Zustand der Erde ableiten will, der glaubt auch an einen globalen Meeresspiegel und an einen globalen Trend.
    Solche Leute könnten bestimmt auch in der Badewanne mit drei tobenden Kindern den Wasserstand auf 1/1000 Millimeter genau messen.
    Darf bloß keins reinpinkeln.

  9. Danke, Herr Hader, Herr Fischer und Herr Rahmstorf. Sie haben mir geholfen.
    Jetzt geht mir endlich ein Licht auf. Irgendso ein Gauner in unserem Dorf füllt im Winter den Dorfteich auf! Und im Sommer pumpt er das zu viele Wasser langsam wieder raus!
    Das Wasser ist im Sommer so schön warm und im Winter eisekalt und trotzdem ist der Teich immer gleich voll! Na, wenn ich den erwische!

  10. Hier findet man die Studie von Zwally und Kollegen zum antarktischen Festlandeis vom July 2012:http://tinyurl.com/bxou63t
    Demnach schwindet es um jährlich 70 Gt.

    Und hier der aktuelle Meerspiegelanstieg:http://preview.tinyurl.com/yvmy59, deutlich stärker als zu Beginn des 20 Jahrhunderts. Und natürlich denkt er überhaupt nicht dran, sich zu verlangsamen.

    Die lokalen Trends der Satellitenmessungen findet man auf der Karte hier: http://tinyurl.com/k5zm2a3 und kann sie vergleichen mit den entsprechenden Pegeldaten:http://tinyurl.com/kejhfde
    Gruß
    Hans Jung

  11. #12 andreas demig sagt: „Propagandisten lassen öfter mal den gesamten Wasseranteil sich erwärmen, um damit eine Meeresspiegelerhöhung vorzugauckeln.“

    Herr Demmig,
    der Meeresspiegelanstieg wird schlicht und einfach gemessen.
    Dafür gibt es Fernerkundungssatelliten und Pegelstationen.
    „Vorgaukeln“ kann man da nichts.
    Gruß
    Hans Jung

  12. @ Urbahn

    Wenn man von einem beschleunigten Meeresspiegel spricht, dann sollte man genau darauf achten, gegenüber welcher Vergleichszeit. Ich zitiere mal aus dem Artikel:

    „Bedeutung dieses Ergebnisses: Das Geocenter-korrigierte Schlussergebnis von Baur et al. ist höchst ermutigend, wenn Chambers et al. (2012) zeigen, dass der Meeresspiegel im Mittel um 1,7 mm pro Jahr während der letzten 110 Jahre gestiegen ist, wie es sich auch aus den Analysen von Church und White (2006) sowie Holgate (2007) ergibt.“

    Nun ja, rund 3 mm pro Jahr in den letzten 20 Jahren sind gegenüber diesen Werten eindeutig mehr.

  13. Echt erstaunlich, was mein banaler Hinweis, dass sich das Meereswasser bei Wärme ausdehnt, bei den Lesern bewirkt hat. 🙂 Aber schön, dass dieser Aspekt nicht wieder völlig bei der Meeresspiegel-Betrachtung hinten runterfällt. Um mehr ging es mir nicht. Die thermische Ausdehnung wird nur einen Teil bei dem gesamten Anstieg ausmachen. Ein größerer Teil würde durch das Abschmelzen der bekannten Eismassen kommen.

  14. # 13 Norbert Fischer,

    Hallo Herr Fischer,

    Sie können „verräterisch“ gern gegen „Freud’schen Fehler“ austauschen, Dann wird auch Ihnen der Sinn klar.

    „Hat das jemand postuliert?“

    Mir ist nicht bekannt, was SIE alles schon zum Thema Meerespiegelanstieg „postuliert“ haben, Herr Fischer. Es gab aber schon Kassandrarufe von anderer Seite, Bangla Desh würde in näherer Zukunft absaufen.

    mfG

    Dirk Weißenborn

  15. Sehr geehrter Herr Puls,
    nach meinem Kenntnisstand zeigen die Rohdaten von Topex und Poseidon keinen Meeresspiegelanstieg, schon gar keinen beschleunigten. Soweit ich weiß, hat man bei den Rohdaten, nachdem man alle Fehlerquellen berücksichtigt hatte, eine weiteren unbekannten Fehler mit 2,5 mm/a eingeführt durch Anschluß an den der 5 Hongkonger Pegel, der auf absinkendem Gelände steht. Dazu kamen in späteren Jahren noch weitere „Korrekturfaktoren“. Die „Seriosität“ von AGW-Wissenschaftlern ist ja schon legendär wie man z.B. M. Mann sieht.
    mfG
    H. Urbahn

  16. Lieber Herr Fischer
    „Ja, vor 125.000 Jahre war’s 2-3° wärmer, der Meerespiegel lag so 8-12m höher, das sind Fakten, keine Modelle. Mir helfen Fakten.“ Wenn Sie solche monokausalen Beziehungen(2-3°/8-12) sublim behaupten und dann als „Fakten“ bezeichnen ist es in der Tat überflüssig Ihnen mit Inhalten zu kommen. Sie haben halt Verständnisschwierigkeiten, deswegen verstehen Sie auch nicht, warum ein profilierter Erwärmungs-Schaden-Verkünder als „Nostrarahmus“ bezeichnet wird.Seine Prophezeiungen im Konjunktiv werden von Ihnen ja auch nur als „Scenarien“ gesehen. Nur weil er eine alarmistische Studie nicht mitzeichnet ist er noch nicht kein Spökenkieker.Das paper selbst haben Sie natürlich nicht gelesen, holen Sie das erst mal nach. Vielleicht fällt Ihnen dann auch der Unterschied zwischen 4.000 und 125.000 Jahren auf.
    MfG
    Michael Weber

  17. Sehr geehrter Herr Puls

    „“Das wirft allerdings erneut die in der Literatur immer wieder kritisch gestellte Frage auf, wieso die Satelliten-Meßverfahren TOPEX und POSEIDON nahezu doppelt so hohe Werte ergeben, nachdem diese Daten mehrfach zu höheren Werten hin korrigiert wurden (hier). Hier stellt sich also erneut die Frage einer „Über-Korrektur“ dieser Daten.“

    Nein, dies habe ich nicht „im typischen NF-Stil“ ignoriert. Wie gesagt, es wurde alles bereits in den Kommentaren des letzten EIKE-Beitrags dazu erklärt

    Nochmals: Sie verlinken zu einem Paper, das GRACE-Daten auswertet. GRACE misst keinen Meeresspiegel, sondern Massenänderungen, der genannte Wert von 1,7 mm/Jahr ist also nur der Beitrag zum Meeresspiegelanstieg, der auf Massenänderungen (hauptsächlich Schmelzwasser von Festlandeis) beruht. Der Meeresspiegel steigt aber auch durch andere Einflüsse, es fehlt z.B. der wichtige Faktor der Wärmeausdehnung.

    Überzeugen Sie sich selbst, es steht doch alles im verlinkten Paper. Übrigens können Sie auch auf Pegelmessungen zurückgreifen, welche ebenfalls auf rund 3mm/Jahr für die letzten 10-15 Jahre kommen, auch dazu gibt es Paper.

  18. Lieber Herr Puls

    \“Eine neue Studie, erstellt mit den GRACE-Daten (Gravity Recovery And Climate Experiment) zeigt, dass der Meeresspiegel während der letzten 9 Jahre mit einer Rate von nur 1,7 mm pro Jahr gestiegen ist.\“

    Ihr eigenes Diagramm zeigt einen Anstieg von rund 3 mm pro Jahr, das sollte schon auffallen. Wo der Fehler liegt, können Sie im letzten EIKE-Beitrag zu diesem Paper in den Kommentaren nachlesen.

    Fehler können passieren, besonders dann, wenn Texte von WUWT übernommen werden. Fehler aber binnen einer Woche zu wiederholen, hm, das übersteigt meinen Verstand.

  19. oh je oh je, da verrutscht doch das Komma bei der Konzentration und der Wärmeausdehnung des Wassers. Methan 0,00000175% hä? hochwirksames Klimagas hä? (zu deutsch wie bitte?).

    Ich musste herzlich lachen, weil nun PIK nicht nur hundert Jahre neeiin, weit über tausend Jahre Herrgöttle spielen will.

    Ja, och wie furchtbar schlimm für unsere Nachkommen, in 4.7 Milliarden Jahren wird unsere Sonne expandieren.
    Das müssen wir jetzt sofort bekämpfen, ohjeh sonst geht die Welt unter.

    Irgendwie losgelöst von der Erde bewegt sich das Raumschiff PIK.
    Gruß Gerhard Schweickhardt

  20. @S.Hader #8
    Ahh…der Hr. Hader will also in den Ring steigen 😉
    Also, dann lassen Sie mal lesen….
    Stichwort „Verdunstung“ und „Ausdehnung“!
    Was meinen Sie wohl, Hr. Hader, sind diese zwei Begriffe überhaupt auseinander zu halten, wenn es um die Erwärmung von Wasser in einen begrenzten Umfeld, wie es das Erdensystem/Atmosphäre darstellt überhaupt zu machen?
    Erzählen Sie mir bzw. uns doch mal etwas über den Kreislauf des Wasser unter der Einwirkung von Wärme…

  21. @ Weißenborn (#4)

    Tja, ihr plausibler Vorschlag ist wohl auch die plausible Erklärung, oder? Kein Grund, gleich „Verräterisches zu wittern“ 😉

    „Zu postulieren, die jetzige Gattung Mensch könnte in fernerer Zukunft nicht mit dem Meeresspiegelanstieg fertigwerden, ist jedoch sehr gewagt.“

    Hat das jemand postuliert? 4000 Jahre sind viel zu lang, um überhaupt nur eine Prognose zu wagen, wie die Menschheit sich entwickeln wird und wie sie mit Problemen fertig werden wird. Wer aber heute Dämme baut, orientiert sich an anderen Zeitskalen, 2100 ergibt da durchaus Sinn.

    @ Weber (#6)

    „Der Unfug des PIK für das Jahr 6000 wird um keinen Deut besser wenn Herr Puls auf die Zeit vor 125.000 Jahren eingeht. Was soll dieses billige Ablenkungsmanöver von der unwissenschaftlichen Arbeitsweise des PIK.“

    Was ist an dem Paper „unwissenschaftlich“? Ich hab’s nicht gelesen, wäre an ihrem Urteil aber interessiert, wir können die betreffenden Passagen dann gerne diskutieren. Aber vermutlich haben Sie das Paper ja gar nicht gelesen und folgen wie üblich nur ihrem Glauben und Vorstellungen. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Falls Sie mit „Nostrarahmus“ St. Rahmsdorf meinen, so sollte Ihnen beim Lesen schon aufgefallen sein, dass dieser gar nicht unter den Autoren ist. Übrigens ist nur einer der sieben Autoren vom PIK, A. Levermann.

    Wie gesagt: Ich habe das Paper nicht gelesen, mir steht kein Urteil darüber zu. Allerdings hilft mir der Blick in die Vergangenheit, um abzuschätzen zu können, ob die Ergebnisse plausibel sind. Ja, vor 125.000 Jahre war’s 2-3° wärmer, der Meerespiegel lag so 8-12m höher, das sind Fakten, keine Modelle. Mir helfen Fakten.

    @ Hofmann

    Nett von Ihnen, dass Sie uns etwas Einblick gewähren in ihre Modellvorstellungen. Mir ist nur nicht klar, was dies mit meinem Beitrag zu tun hat, wo ich ausdrücklich nichts über Modelle, sondern über Beobachtungen geschrieben habe. Unsinn wird nicht besser, wenn Sie diesen möglichst grob und unfreundlich formulieren.

  22. #8: S.Hader

    Sehr geehrter Herr Hader,
    Sie werfen die Meereserwärmung in die Debatte, ich nehme an, Sie meinen die Ausdehnung (höherer Wasserspiegel) bei höheren Temperaturen?
    Bis zu welcher Tiefe ist den überhaupt in erlebbaren Zeiträumen eine Erwärmung zu beobachten?
    Da wir in diesem Jahrzehnt eine Abkühlung haben, müsste der Meeresspiegel nach Ihrer Meinung nun sinken?
    Nach meinem Wissen spielt sich der Temperaturwechsel nur sehr langsam und sehr nachhinkend ab.
    Propagandisten lassen öfter mal den gesamten Wasseranteil sich erwärmen, um damit eine Meeresspiegelerhöhung vorzugauckeln.

  23. #8 S. Hader,

    Hallo Herr Hader,

    mit der Nennung der temperaturbedingten Volumenvergrö0erung des Wassers weisen Sie auf einen von mehreren relvanten Aspekten hin.

    Bei einer Temperaturzunahme des Wassers von 10°C auf 90°C (!!!) vergrößert sich das Volumen um rund 3,5%. Dabei sind Verdunstungsverluste und der Einfluß von gelösten Inhaltstoffen verschiednster Art nicht berücksichtigt.

    Das dadurch zusätzlich entstehende Wasservolumen, verteilt auf die derzeitige Ozeanoberfläche unseres Planeten würde zu einem Anstieg von ca.134m führen.

    80°C (bzw.K) Temperaturzunahme des Ozeanwassers erwarten Sie jedoch wohl nicht annähernd für die absehbare planetare Zukunft, oder?

    Es würde sich bei tatsächlich steigenden Ozeanwassertemperaturen jedoch noch nicht einmal annähernd die gesamte Masse des Wassers erwärmen und ausdehnen, da die Temperaturzunahme aufgrund sich einstellender verstärkter Ausbildung von „Sprungschichten“ im Wesentlichen auf oberflächenähere Bereiche de Meere beschränken würde.

    Vergessen Sie bitte nicht die Anomalie des Wassers.

    Noch etwas: Ein Absinken des Meeresspiegels muß auch keineswegs nur günstige Aspekte für die Menschheit bedeuten. In einigen Schelfmeerbereichen könnte die Tendenz zur Hypersalinität unter ariden und semiariden Verhältnissen sehr wohl Auswirkungen haben – von denen ich jedoch annehme, dass Sie für die menschliche Bevölkerung lokal und auch global prinzipiell nicht unlösbar sind.

    Über letzteren Punkt können wir sicher trefflich weiter streiten. Eines ist jedoch ganz klar: Vorhersagen von Pegelständen (welche überhaupt) in 2000 Jahren würde ich nicht über den Weg trauen.

    Sie als Forumskeptiker sicher auch nicht, oder?

    mit freundlichen Grüssen

    Dirk Weißenborn

  24. #5 Tyron Booker,

    Hallo Herr Booker,

    vielleicht handelt es sich bei den besagten Herrschaften ja auch um „Methanatmer“ aus anderen Welten. Bei Perry Rhodan und Atlan tauchen die auch auf.

    Aber dass in Potsdam ausgerechnet ein Klimagas verstoffwechselt wird, ist natürlich nur ein Gerücht…

    mit freundlichen Grüssen

    Dirk Weißenborn

  25. Aus dem Artikel:
    „Neue Messungen zeigen, dass die Eisfelder weniger tauen als vermutet – in Alpen . . . sind sie seit 2003 nicht mehr geschrumpft“
    ########
    Sehr geehrter Herr Puls,
    Sie zeigen schon Chuzpe, wenn Sie (den) einen Artikel hier anführen, der für die Zeit 2003 bis 2010 von einem nicht vorhandenen Rückgang der Gletscher in den Alpen spricht.
    Schauen Sie sich diese Quelle an
    http://www.igsoc.org/annals/54/63/a63A285.pdf
    oder die einzelnen Jahre im Schweizer Messnetz
    http://glaciology.ethz.ch/messnetz/glacierlist.html
    und Sie sehen, dass Sie da wohl einer Analyse aufgesessen sind, die für den Alpenraum keine verlässlichen Daten lieferte. Mir ist schon klar, dass man nicht einfach die Schweizer Daten für die gesamten Alpen als repräsentativ nehmen kann. Wer mir andere Daten aus dem Alpenraum zeigt kann mich gerne von der Richtigkeit der GRACE-ergebnisse für die Alpen überzeugen.
    Im GRACE Artikel werden positive Massenbilzandaten für das Jahr 2003 und 204 berichtet. Das ist gelinde gesagt ein Witz.
    Wenn man so unreflektiert das eine Zitat zu den Alpengletschern übernimmt, dann schadet das dem gesamten Artikel. Gerade wenn man dem PIK übertriebenen Alarmismus vorwerfen möchte (was durchaus in einen oder anderen Fall berechtigt ist), dann sollte man nicht zu ähnlicher Unsachlichkeit greifen und GRACE-Studien zu Aussagen heranziehen für diese nicht geeignet sind.
    Ihre Aussage unter Punkt zwei „Gletscher“ bedarf einer Überarbeitung (zumindest beim Stichwort Alpen).

  26. „Eine höhere Temperatur hat zu aller erst Einfluss auf den Verdunstungskreislauf des Wasser und somit auf die Wolkenbildung bzw. die Wassersättigung der Atmosphäre durch Wolken….“

    …und auf die Wärmeausdehnung des Wassers in den Weltmeeren, Herr Hofmann. Gibt es da Zweifel?

  27. @Norbert Fischer #3
    Verstehen Sie erst mal die natürlichen Kreisläufe, bevor Sie hier wieder mit irgendwelchen Frage-Spielchen aus der Vergangenheit ankommen!
    Eine höhere Temperatur hat zu aller erst Einfluss auf den Verdunstungskreislauf des Wasser und somit auf die Wolkenbildung bzw. die Wassersättigung der Atmosphäre durch Wolken….Und jetzt schalten Sie mal selbst ihr, noch vorhandenes, Hirn ein und versuchen einige natürliche Kreisläufe/ Szenarien nach zu vollziehen. Danke!

  28. Lieber Herr Fischer
    Der Unfug des PIK für das Jahr 6000 wird um keinen Deut besser wenn Herr Puls auf die Zeit vor 125.000 Jahren eingeht. Was soll dieses billige Ablenkungsmanöver von der unwissenschaftlichen Arbeitsweise des PIK. Die CO-2-Angstmacherei, die zur Generierung von Geldern von einer Allianz aus Forschern, Politikern, Wirtschaftsleuten und Medienmachern betrieben wird hat ihre Wirksamkeit verloren. „Nostrarahmus“ wird auch fachintern nicht mehr ernstgenommen. Nur in der Klimakirche gilt er noch als grosse Leuchte.Im übrigen dürfen Sie der Menschheit durchaus zutrauen, daß sie mit 8 Metern verteilt auf 4ooo Jahre locker zurechtkommt.Sie brauchen sich darüber ebensoweig Gedanken zu machen, wie über das Frühstücksmenue Ihrer Ur-Enkel im Jahr 2050.
    MfG
    Michael Weber

  29. #2: Dirk Weißenborn

    Nun, Ethan ist mit Methan sehr verwandt. Ich wage mal zu behaupten, diesen Stoff erzeugen die werten Herrschaften selbst.

  30. #3 Norbert Fischer

    Herr Fischer, Sie schreiben:

    „Ich vermute mal, dass auch hier allen bekannt ist, dass auch nach 2100 und einer möglichen Stabilisierung der globalen Temperaturen der Anstieg des Meeresspiegels weiter fortgesetzt werden wird.“

    „… werden wird.“ stellt eine verräterische, wenn auch wohl unbewußt vorgenommene Wortwahl Ihrerseits dar. Diese impliziert eine handelnde Instanz hinter den Vorgängen des Meeresspiegelanstiegs. Meinten Sie damit etwa den „Homo CO2“?

    Plausibler wäre gewesen: …sich der Anstieg des Meeresspiegels fortsetzen würde.

    Überhaupt stellt die Nennung des Jahres 2100 wieder ein typisches Beipiel für unhistorisches Kurzzeitdenken das, wie sie insbesondere in AGW-Kreisen weit verbreitet ist. Was sind schon diese lächerlichen knapp 9 Jahrzehnte im Vergleich zu geologischen Zeiträumen?

    Ihre Erwähnung des Eem-Interglazials ist völlig korrekt, nur ist Ihre wahrscheinliche Schlußfolgerung nicht zu belegen. Immerhin überlebten die Hominiden ganz offensichtlich den damaligen Meeresspiegelanstieg.

    Sie haben übrigens das vorherige Interglazial, die Holsteinzeit, nicht erwähnt. Deren Sedimente, z.B. der bei Brunnenbohrern gefürchtete „Lauenburger Ton“ sind noch wesentlich weiter verbreitet und auch mächtiger.

    Mit einer Erwähnung der durch Sedimentablagerungen, z.B. in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, nachgewiesenen Transgrssionen während der Eem-Zeit bis ins Weichsel-Frühglazial hinein hätte Herr Puls wahrscheinlich auch keine Probleme gehabt.

    Zu postulieren, die jetzige Gattung Mensch könnte in fernerer Zukunft nicht mit dem Meeresspiegelanstieg fertigwerden, ist jedoch sehr gewagt.

    Aber dieses Postulat haben Sie ja auch nicht aufgestellt, oder?

    mfG

    Dirk Weißenborn

  31. Ich vermute mal, dass auch hier allen bekannt ist, dass auch nach 2100 und einer möglichen Stabilisierung der globalen Temperaturen der Anstieg des Meeresspiegels weiter fortgesetzt werden wird.

    Keine Ahnung, wie gut die Modellierung der Autoren des Papers ist. Aber man kann ja gerne mal mit Fakten vergleichen:
    Vor 125.000 Jahren war es während der Eem-Warmzeit ungefähr 2-3°C wärmer. Herr Puls hätte auch erwähnen können, um wie viele Meter der Meeresspiegel damals höher lag (der PIK-Wert von 2m pro °C liegt eher niedrig im Vergleich zu diesen Fakten).

  32. Ob das PIK auch den nächsten großräumigen Vorstoß von Gebirgsgletschern und Inlandeismassen für einen Zeitspanne von ca. 10000 Jahren ab heute vorhersagen kann?

    Vor 20000 Jahren lag der Meerespiegel mindestens 100m unter dem heutigen Niveau.

    Die britischen Inseln waren noch bis weit ins Holozän hinein vom Kontinent aus zu Fuß erreichbar.

    Was also soll an den Prohezeiungen von „NostraRahmsdorf“ und Co. überhaupt erschreckend sein? Ja, ich höre schon einige, die auf die Anfälligkeit HEUTIGER Zivilisationen mit Ihren dichtbesiedelten Küstenregionen verweisen.

    Wir wissen jedoch nicht, wie sich die Zivilisationen global entwickeln werden. Wir wissen auch nicht, ob es in 2000 Jahren überhaupt noch Zivilisationen geben wird oder ob selbst solch ein prognostizierter Meeresspiegelanstieg für die Menschen nicht doch problemlos zu bewältigen sein würde.

    Mehr als Kaffeesatzleserei stellen solche Schauergeschichten aus Potsdam nicht dar. Das Orakel von Delphi war auch nicht schlechter in seinen Prognosen als das PIK.Wenigstens wurde nicht nur grundsätzlich in eine bestimmte Richtung vorhergesagt.

    Wo wir gerade beim Delphi Orakel sind. Angeblich soll die Pythia während Ihrer Eingebungen in einem Zustand der Trance verharrt haben. Nun exstieren wissenschaftliche Meinungen, dieser halluzinatorisch geprägte Zustand der Seherin wäre auf Ethangas zurückzuführen gewesen, welches direkt unterhalb des Heiligtums aus Klüften entwich.

    Von entweichenden Gasen ähnlicher Zusammensetzung im Untergrund von Potsdam habe ich jedoch noch nichts gehört…

  33. „Wir, das PIK“ wissen aber recht genau, daß im Jahre 4000 der Meeres-Spiegel um 8 Meter gestiegen sein wird.
    Na sowas, als ich noch an die Treibhausprogaganda glaubte, waren „Holland 7m unter Wasser“ für den zeitraum ab 2030 abgekündigt. Die Nordseeküste vor dem Kölner Dom.
    Eine einfache Betrachtung kann so einen Unsinn leicht als falsch begründen. Soll sich das Meerwasser von oben über eine wärmere TreibhausLuft erwärmen, so ist das nur in eine Tiefe bis 100m möglich. Die 50 Kelvin Unterschiede bei uns zwischen Winter und Sommer an der Luft kommen weiter unten im Meer gar nicht an. Was würden dann beispielsweise 2 Grad Erwärmung an Ausdehnung in den oberen 100 m bringen? Schaut in der Mörnertabelle mit einer Lupe nach.
    Leider wird das Klima seit 1998 aber kälter und nicht wärmer, da die Natur den Treibhausunfug nicht kennt. Schade, dass es das Römische Weltreich nicht mehr gibt (Karthago muss zerstört werden). Die hätten nicht nur Karthago zerstört, sondern auch das PIK.

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