ZEIT-Autorinnen erhalten fragwürdigen Sonderpreis für fragwürdigen Klimaartikel!

Guter Journalismus ist auch nicht mehr das was er mal war. Im Zuge der Genderisierung und anderer „Wissenschaften“ werden die Anforderungen, die an einen guten Journalisten gestellt werden, einfach umdefiniert. Galt früher, dass ein guter Journalist über einen Sachverhalt zunächst neutraul, umfassend und objektiv zu berichten hatte, um dann ggf. anschließend in einem solchen, als Meinung gekennzeichneten Kommentar, die zuvor geschriebenen Fakten zu kommentieren, gilt heute die gewollte Vermengung beider Anforderungen als gut. Die persönliche Meinung soll und muss die Fakten eng vermengt begleiten, wenn möglich ersetzen, wobei das eine vom anderen nicht mehr unterscheidbar sein sollte. Dann ist der Artikel evtl. sogar preiswürdig. Nur so ist es zu verstehen, dass die beiden komplett ahnungslosen, aber meinungsstarken „Journalistinnen“ von „DIE ZEIT“ für ihr Geschreibsel „Die Klimakrieger“ auch noch einen Preis erhalten. Zwar nur von der obskuren Gregor Louisoder Umweltstiftung , aber eben einen Preis.


Die beiden ZEIT-Redakteurinnen Anita Blasberg und Kerstin Kohlenberg wurden kürzlich mit dem Sonderpreis Umweltjournalismus der Gregor Louisoder Umweltstiftung für ihren Artikel “Die Klimakrieger” in der ZEIT vom 28. November 2012 ausgezeichnet, wie die Stiftung am 18. Juni 2013 in einer Pressemitteilung bekannt gab. Hier ein Auszug (Fettsetzung ergänzt):

Die beiden mit dem Sonderpreis Umweltjournalismus der Gregor Louisoder Umweltstiftung geehrten Autorinnen Kerstin Kohlenberg und Anita Blasberg haben sich in einer außergewöhnlich engagierten Weise einem Themenkomplex gestellt, von dem viele lieber die Finger lassen: Der Gemengelage aus Wissenschaft, Umweltbehörden und hochbezahlten Lobbyisten der Industrie sowie ihrem Einfluss auf die demokratische Willensbildung. Der prämierte Beitrag stellt die Situation in den USA dar und zeigt erste Versuche, ähnliche Strukturen auch in Deutschland zu etablieren, doch seine Bedeutung geht weit darüber hinaus. Denn was dort in krasser Form passiert, stellt eine neue Herausforderung für die Umweltbewegung in der ganzen Welt dar.

Lobbyisten gewinnen immer mehr Einfluss auf die Medien und so auf die demokratische Meinungsbildung – wo keine qualifizierten und engagierten Journalisten sitzen, werden Analysen und Texte einfach übernommen“, so Claus Obermeier, Vorstand der Stiftung, zur Preisverleihung in München. Gerade die „heißen Eisen” werden dann oft nur noch aus der Sicht der Investoren, stark verzerrt oder als Spielfeld verschiedener Einzelmeinungen dargestellt”. Dabei kann es nicht die Aufgabe von Journalisten sein, bei innerhalb der Fachwissenschaften kontrovers und komplex diskutierten Themen eine abschließende Endbewertung für oder gegen bestimmte Variante vorzunehmen. Finanzierungsstrukturen, Verflechtungen und Abhängigkeiten von Industrie und Nutznießern müssen aber aufgedeckt und die wissenschaftliche Arbeit kritisch begleitet werden”.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Autorinnen! Allerdings sei eine kleine Rückfrage zum Verständnis erlaubt. Der Vorstand der Stiftung hebt in der Pressemitteilung u.a. die Qualifikation der Autorinnen hervor, die ihnen angeblich eine eigenständige Sichtweise in diesem komplexen Thema erlauben würde. Praktischerweise finden sich am unteren Ende der Pressemitteilung sogar Informationen zu den Lebensläufen der beiden Autorinnen:

Kerstin Kohlenberg studierte in Marburg, Berlin und New York Soziologie, Volkswirtschaft und Politik. Redakteurin beim »Tagesspiegel«, dann seit 2004 Zeit, seit 2011 stellvertretende Ressortleiterin des damals neu gegründeten Investigativ-Ressorts. Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik. Anita Blasberg, studierte Sozialwissenschaften, Politik, Psychologie und Germanistik. Besuch der Henri-Nannen-Journalistenschule. Erich-Klabunde-Preis für sozial engagierten Journalismus. Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus (Abschiebeflug LHE 6842). Seit 2009 Redakteurin beim Zeit-Dossier.

Was für eine Überraschung: Die Preisträgerinnen haben keinerlei naturwissenschaftlichen Hintergrund, geschweige denn einen Einblick in die wissenschaftlichen Grundlagen der von ihnen leider ziemlich einseitig beschriebenen Klimadiskussion. Hat die Stiftung dieses wichtige Detail vielleicht übersehen? Wir hatten in diesem Blog bereits ausdrücklich auf diesen unfassbaren Umstand hingewiesen (siehe unseren Blogartikel “Die Klimakrieger: Investigativ-Reporterinnen der ZEIT ziehen in den heiligen Klimakampf“). Wie kann ausgeschlossen werden, dass die beiden Preisträgerinnen selbst grüne Lobbyistinnen sind und ungeprüft klimaalarmistische, fragwürdige Deutungen, etwa die des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) übernommen haben?

Das Fazit unserer Rezension des jetzt prämierten ZEIT-Artikels fiel eindeutig aus. Die Stiftung geht in ihrer Pressemitteilung leider auf keinen einigen Punkt der Kritik ein, was sie wiederum selbst in eine verdächtige Nähe des grünen Aktivismus bringt. Hier ein Auszug aus unserer seinerzeitigen Kritik:

Marc Moranos Aktivitäten werden von den beiden Soziologinnen als verwerflicher, geldgetriebener Lobbyismus dargestellt. Dabei verlieren die beiden Autorinnen kein Wort darüber, dass Al Gore seit vielen Jahren eine viel intensivere Vortrags- und Film-Kampagne im Zeichen des Klimaalarmismus betreibt. Mit einem Unterschied: Al Gores Kampagnen-Budget beträgt ein Vielfaches von Marc Morano. Zudem scheint Gore an seinen Aktivitäten prächtig zu verdienen (siehe z.B. unseren Blogbeitrag „Al Gore und sein Generation Investment Fonds“). Der offensichtliche Interessenskonflikt wird in der Zeit nicht thematisiert. Auch Michael Mann ist Teil des Klimagetriebes. Er bekommt vom Steuerzahler ein gutes Gehalt sowie üppige Forschungsgelder. Dagegen nehmen sich Unterstützungen für die klimarealistische Seite eher mickrig aus. Die unbequeme Wahrheit ist, dass fast alle klimaskeptisch denkenden und mitdiskutierenden Akteure neben Ihrem Job einen nicht zu geringen Teil Ihrer Freizeit opfern und kräftig finanziell dazubuttern. Wie ist es zu verstehen, wenn die klimaalarmistische Seite auf Staatskosten munter von Konferenz zu Konferenz reist, sich ein klimaskeptischer australischer Geologe aber für einen Fahrtkostenzuschuss zu einem Vortrag rechtfertigen muss? Deutet dies nicht vielmehr darauf hin, dass derzeit viel zu wenig Fördergelder in die Erforschung natürlicher Klimafaktoren fließen? Können sich Blas- und Kohlenberg überhaupt nicht vorstellen, dass die entsprechenden Klimarealisten aus wissenschaftlicher Überzeugung handeln, muss es immer um Geld gehen, um simplistische Verschwörungstheorien zu nähren? Der Zeit-Beitrag scheitert kläglich bei der Analyse der „komplizierten Zusammenhänge auf allen möglichen Ebenen“.

Der Beitrag „Die Klimakrieger“ ist ein trauriges Beispiel für fehlende Nachrecherche im investigativem Journalismus. Durch mangelnde fundierte Fachkenntnisse haben sich eklatante Ungenauigkeiten und Fehler in die Argumentationsgrundlage eingeschlichen, durch die der wissenschaftsfreie Artikel sehr schnell auf die falsche Spur gerät. Das ist sehr schade und unnötig. Was ist bloß los bei Deutschlands wichtigster Wochenzeitung?

"Kalte Sonne" Rezension zum ZEIT-Artikel lesen.

Übernommen von Die Kalte Sonne , mit Dank an Leser Reiner Steppan

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11 Kommentare

  1. Herr Hader, warum schreiben Sie eigentlich nichts zum Artikel selbst?
    Und ich denke beim Lesen von 10# – wenn er nun mal auch bei anderen so genau wäre … aber nein, mein Bild von ihm wäre ja ernsthaft in Gefahr und da er ja so besorgt um vieles ist kommt er stets mit der gleichen Streusandbüchse. Oder sind es Nebelkerzen – jedenfalls Hauptsache ablenken. . Was täten wir nur ohne Sie!
    Was schreibt Herr Brehm, Herr Hader, lesen Sie es doch nochmal genau nach, was Sie zitieren?
    Wenn Sie schon partout auf eigene F+E in der Wirtschaft hinweisen müssen meinen zu glauben, sollten Sie auch auf Unterschiede des Zweckes von privater zu kollektivistischer – staatlicher Wissenschaft hinweisen. Oder erfolgt F+E in der Wirtschaft aus moralischen-ideologischen Anspruch? Siehe z.B. meinen Link oder ein neuer hier – http://tinyurl.com/pbmoce4 (wenn auch nicht ganz passend, es werden ja „nur“ Ansichten mit wissenschaftlichen Anstrich zur Klimapropaganda benutzt).
    Auch hätten Sie die Übermacht von Industrie- und Branchenvertretern gegenüber politischer –administrativer Stellen ansprechen können, aber das könnte ein Rohrkrepierer werden… obwohl, es machen zwar alle, aber nur bestimmte sind ja wirklich böse (=politisch unkorrekt) wie die Atom- und Mineralölindustrie, stimmt doch oder etwa nicht?
    Und wollen Sie behaupten, dass das staatliche umfassende Bildungs- und Forschungsmonopol, das im Übrigen durch Forschungsaufträge und Mittelzuwendung an Private sehr wohl steuert, was geforscht und gelehrt wird- ja was „in“ ist, frei von politisch-ideologischer Einflussnahme durch die Bewilliger, Entscheider und Umsetzer sei? Siehe wiederum die Links als mögliche Realitäten.
    Nun kommt er sicher wieder mit demokratischen Mehrheits –und Entscheidungsfindungsprinipien. Das kann man solange hervorbeten bis auch der letzte Doddel merkt, dass Anspruch und Wirklichkeit Welten sind. Und weil Menschen offenbar schlichte Denkmuster bevorzugen, weil „nachhaltiges“ Denken viel Energieaufwand = Mühe bedeutet, das Ganze, die Demokratie, dann demokratisch am Ende verspielt sein wird und massenhaft gewisse Körperteile wieder im Gleichschritt gleichartig bewegt werden. Als Zukunftsmöglichkeit, vielleicht gar nicht so fern.
    Da lob ich mir doch lieber profanere, schnödere Gründe wie Geld verdienen, neue Märkte, neue Umsatzmöglichkeiten. Das weiß man wenigstens warum auch wenn man es nicht immer kapiert.
    Aspekten, denen Weltverschlechterer wie Sie nur den auch so „integreren, neutralen und moralisch besseren“ Staat entgegensetzen können wollen mit Marktregulierung u.a. zauberhaften Gestaltungselementen der Gesetzgebung, am besten heute beinhart aus Brüssel eiskalt serviert.
    Die globale Weltrettung stand noch nie auf dem Wunschzettel eines Unternehmers. Die steht nur drauf, weil gut fürs Image, staatlich gefordert und gefördert, leistungslose Umsätze bringend. Was früher Kaisers Hoflieferant muss heute nachhaltig, CO2-neutral, energiesparend, was weiß ich noch alles heißen. (Wer danach aus voller Überzeugung handelt, ok, solange er andere anders handeln lässt. Das unterscheidet Vorbild von Tyrann. ) Nur ein Beispiel – ich hätte gerne meine 100 Watt Glühbirne wieder- Sie nicht auch? Ach nee wir müssen ja Energiesparen koste es uns was es wolle an Ressourcen, Beschaffung, Verwertung und Entsorgung. Und Osram beispielhaft lacht… und andere auf dieser Welt.
    Anders als Kaisers Hoflieferant ist das nicht nur anders geschrieben. Obrigkeit in jeglicher Form zieht halt noch immer. Leider.
    Und wieder kommt die Sch..Frage – an wem liegt denn das alles und warum geht das wie der Artikel beschreibt immer wieder aufs Neue, neue Sitten, neue Zeiten, neue Preise für die immer gleiche Sch… Wir wollten doch besser sein als die früher oder die da drüben und was sind wir stattdessen geworden! Und ?. Das mit drüben nehmen Sie mir bitte nicht übel, das sind schlichte Vorurteile, wie schrieb ich weiter oben –getarnte schlichte Denkmuster.

  2. #7: „In diesen Wissenschaften finden wir dann die vielen Brotgelehrten a la Schellnhuber, Rahmstorf und Latif u.a. Daneben werden Wissenschaften von der Wirtschaft oder von ihr getragener Stiftungen (z.B. die Bertelsmannstiftung) oder privaten Wissenschaftsvereinigungen, wie zum Beispiel EIKE finanziert.“

    Sehr geehrter Jürgen Behm, Wissenschaft, die von EIKE finanziert wird? Vielleicht sollten Sie da noch mal nachfragen.

    „Solange es wegen des staatlichen Wissenschaftsmonopols keinen freien Markt der Wissenschaften gibt, in dem die potentiellen Käufer die Angebote der Wissenschaften in freier Entscheidung annehmen oder auch nicht annehmen, ist es dringlich erforderlich, die staatlich alimentierte Wissenschaft zu kontrollieren.“

    Sorry, aber was meinen Sie mit staatlichem Wissenschaftsmonopol? Vergessen Sie nicht, das in der Wirtschaft auch Forschung und Lehre stattfindet. Viele Menschen denken bei Wissenschaft nur an Universitäten und Institute, aber es gibt daneben sehr viele Forschungs- und Vorausentwicklungs-Abteilungen in der Industrie, die genauso Wissenschaft betreiben.

  3. Die Zeit-Redaktion hat aus Versehen den Nachsatz zum letzten Absatz weggelassen:
    „…um mehr als 40 Prozent gestiegen,
    ohne daß sich in dieser Zeit die
    Temperatur erhöht hat.“
    Das kann doch jeder Redaktion mal passieren.

  4. @7
    Sehr geehrter Herr Brehm, eine sehr gute und wichtige Ergänzung und m.E. aus Klarstellung besonders Punkt 2. Sie sprechen Aspekte an, die nicht nur aber besonders wohl beim Klimawandelzirkus zutreffen und wie abgesprochen passt ein Artikel auf Eigentümlich Frei aus der Sicht eines Studierenden: Klimawahn: T-Rex lehrt das Fürchten (http://tinyurl.com/o79aezu)

    MfG

  5. Zwei Aussagen in diesem Beitrag bedürfen nach meiner Meinung nach einer klärenden Anmerkung und eine einer dringenden Korrektur:

    1. DIE ZEIT ist immer ein Meinungsblatt gewesen, in dem Autoren darstellen, wie nach ihrer Meinung gesellschaftliche und politische Vorgänge zu bewerten sind. Gleichwohl sollte man erwarten, dass solche hauptberuflich arbeitenden Meinungsmacher wie diese „preiswürdigen“ Journalistinnen sich nicht darauf beschränken, nur halbe Wahrheiten, die oft schlimmer sind als Lügen, in ihrem Meinungsartikel zu verbreiten. Da war DIE ZEIT schon einmal erheblich besser, wie ich als ehemaliger jahrzehntelanger Abonnent dieser Wochenzeitung für mich feststelle.

    2. Wieso dürfen eigentlich nur „ausgewiesene“ Fachleute Wissenschaft als solche bewerten? Derzeit werden Wissenschaften, so wie in Deutschland, meistens von den Staaten durch dort eingeführte Wissenschaftsmonopole per Gesetz alimentiert. In diesen Wissenschaften finden wir dann die vielen Brotgelehrten a la Schellnhuber, Rahmstorf und Latif u.a. Daneben werden Wissenschaften von der Wirtschaft oder von ihr getragener Stiftungen (z.B. die Bertelsmannstiftung) oder privaten Wissenschaftsvereinigungen, wie zum Beispiel EIKE finanziert.
    Solange es wegen des staatlichen Wissenschaftsmonopols keinen freien Markt der Wissenschaften gibt, in dem die potentiellen Käufer die Angebote der Wissenschaften in freier Entscheidung annehmen oder auch nicht annehmen, ist es dringlich erforderlich, die staatlich alimentierte Wissenschaft zu kontrollieren. Eine solche Kontrolle sollte eigentlich seitens der Legislativen in Deutschland erfolgen. Die aber haben seit langem diese dringlich erforderlichen Kontrollen genau an die delegiert, die als „fachkundige“ Brotgelehrten der ebenfalls staatlich alimentierten Max-Plack-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Helmholtz-Gesellschaft u.a. Wissenschaft steuern und selbst dem alimentierten Wissenschaftsapparat entstammen.

    Derzeit stelle ich fest, dass die besagten Brotgelehrten immer unverhohlener ihre Dogmen mit Hilfe des medialen Mainstream unter der Führung der staatlichen gesteuerten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Form von Gehirnwäschen aller Bürger z.B. zum Klimawandel verbreiten. Zum Beispiel!!!, denn nicht nur zum Klimawandel, sondern auch zu vielen anderen „Wissenschafts“-themen“ wie die bis heute unbewiesenen Infektionshypothesen der herrschenden Schulmedizin seit Koch und Pasteur, zur Krebsentstehung und –behandlung u.a. ist die Kontrolle und Bewertung der Wissenschaften und deren Ergebnisse durch Laien mehr als dringlich geboten. Ich empfehle hierzu zur Vertiefung des Themas das Büchlein „Erkenntnis für freie Menschen“ von Paul Feyerabend, edition suhrkamp.

    Diese Meinung soll selbstredend nicht ein Verständnis für diesen grottenschlechten und weitgehend mit moralischen Kategorien durchsetzen Meinungsartikels „Die Klimakrieger“ in DIE ZEIT und ihre Autorinnen erzeugen!

    Jürgen Behm

  6. Unbedarft könnte man die „Aufdeckung“ der zwei, für heutzutage hilfreich studierten Damen und die Ordens-… Preisverleihung der Weißwunderwasunddiewievieltenochumweltstiftung ja auch auf die vielerlei Lobbyaktivitäten der Sauber-, Grün- und Gutbewegten und Erdretter münzen. Die hehren Worte des Herrn Obermeier würden doch bestens auch darauf passen. Völlig naiv betrachtet. Aber nein, das darf doch nicht sein. Böse sind nur DIE anderen und sonst keine. Wie damals und wieder zuckt es im Arm… ob links oder rechts. Sehr bildhaft die damit zum Ausdruck gebrachte Einseitigkeit. Auch das ist wieder in oder nie anders gewesen, wenn auch schöner verpackt, ein rosa Schleifchen drum mit tollen Sprüchen und Absichten garniert. Der Schein trügt oder jede (echte) Münze hat zwei verschiedene Seiten.
    Der Preis passt bestens in die Machtriege der Klimawandelneurotiker und alles beherrschenden Zweckpessimisten. So wie die Tage zu einem wieder auf dem Öffentlichen Brechfunk von Sender zu Sender durchgereichten TV-Beitrag zu Svensmark, laut EPG beginnend mit – Den Klimawandel und Erderwärmung stellt heutzutage niemand mehr in Frage. (Allein dieser Satz sagt schon alles über den dahinterstehenden Absolutheitsanspruch und Geisteshaltung und negiert alle möglichen, selbst angebrachten Einwände wie dann weiter führend) wie nun der menschengemachte Anteil am CO2-Austausch darüber würde noch gestritten und eine kleine Minderheit von Wissenschaftlern um eben Svensmark mache das an der Wolkenbildung fest. Auch wenn die Sendung, ja auch schon bei EIKE vor Jahren Thema, vielleicht dann inhaltlich mehr als der Programmhinweis hergibt. Solche „preiswürdigen“, „investigativen“ Artikel und Sendungen erspare ich mir seit langem, da die meinem noch gesunden Verstand beschämen und stattdessen Zornesröte steigen lassen und mir ganz spontan Italowesterntitel einfallen, nicht hier schreibend. Könnte FrauMann falschen verstehen wollen können. Die um meine kundgetane Einseitigkeit besorgten alla S.H. seien beruhigt, es liegt an mir, was ich lese, sehen und hören will. Ganz egoistisch und konsensunfähig. Alternativlos basta. Und keine ZEIT.
    „Was ist bloß los bei Deutschlands wichtigster Wochenzeitung?“ Überzeugung, Anpassungsdruck, mit den Wölfen heulen, Angst, Feigheit, FGS statt FSK… man kann noch vieles mehr vermuten und dabei zutreffend richtig liegen. Im Grunde m.E. dennoch eine falsche Frage des Autors. Weil – war das eigentlich jemals anders oder ist heute nur bei etwas mehr Leuten die Einäugigkeit und Blindheit über die sogenannte vierte Gewalt im Staate und dem zelebrierten Anspruch der Qualitätsmedien einer richtigeren Sicht gewichen, Internet und globale Welt sei zumindest hier Dank? Also, eine langsam wirkende Ent-Täuschung aus einer anhaltenden, stets aufgefrischten Narkose.
    Oder warum, mal nebenbei eine Frage, muss eine Branche für etwas ständig werben, das man eigentlich unter Bezug auf die freiheitlich demokratische Grundordnung als gegebene Voraussetzung annehmen sollte? Ach, ich hab einen zu hohen Anspruch? Kaum entkräften kann man mir jedoch den Viererpack – irgendwas stimmt da nicht in diesem unserem Lande, nur was und war das von Anfang so und wohin führt das Ganze denn? Mindestens vier Fragen mit vielen möglichen Antworten. Und nachdem alles schön verwoben und verstrickt ist, dank aller netzwerkfähigen Lobbyisten und hilfreich Studierten besonders der bestimmenden Seite, gibt dieser menschengemachte Dschungel beim zaghaften Lichten mit einer Williwillswissenmachete erschreckend Erhellendes und eines vor allem preis: Neue Fragen… wobei eine mich brennend interessiert: Wie lange geht das noch (gut)? Und gleich die zweite – warum? Und die dritte…

    Ist mir bei der Hitze jetzt doch zuviel und bei Obermeier denkt ich lieber an eine Uschi ähnlichen Namens…

  7. Was besseres hat die Stiftung laut Pressemitteilung nicht zu bieten. Der Sonderpreis wurde vergeben, weil keinerlei vorzeigbare Normalpreisträger zu finden sind.Die AGW-Bewegung hat sich in eine trostlose Lage manövriert, die sich nach der Wahl noch verschlimmern wird. Egal wer an die Regierung kommt, er wird umlenken müssen.
    Michael Weber

  8. Ein Freund hat mir damals das ZEIT-Dossier zugesandt, weil er davon beeindruckt war, und ich habe ihm geantwortet:
    Lieber Peter,
    vielen Dank fu?r die Übersendung des Zeit- Dossiers. Nun kann ich mir ja selber ein Urteil daru?ber bilden und muß nicht den Verriß von Eike glauben. Es wird jedenfalls beim Lesen dieses Textes deutlich, daß die Autorinnen keinen Schimmer von Naturwissenschaften haben, jedenfalls ist nicht zu bemerken, daß sie irgendeine der Aussagen, weder die positiven zu der angeblichen anthropogen verursachten Klimaerwärmung noch die negativen zu den bösen
    Klimaleugnern aus eigenem Verständnis auch nur im geringsten kritisch wu?rdigen können oder wollen. Sie verbreiten halt einfach die Propaganda der Klimaalarmisten. Schon die Verwendung des Begriffes „Klimaleugner“ fu?r diejenigen, die den Aussagen des IPCC und der u?brigen auf die anthropogen verursachte
    Klimaerwärmung eingeschworenen „Klimawissenschaftlern“ kritisch begegnen und mit guten wissenschaftlichen Argumenten und mit Meßergebnissen widerlegen, zeigt, daß man dieses Dossier nicht ernstnehmen kann. Die Berufung auf Michael Manns „Hockeystick“ ist eine Lachnummer. Diese Kurve des angeblichen Temperaturverlaufes in den letzten dreitausend Jahren ist längst als groteske Manipulation der
    Daten entlarvt und wird heute nicht einmal mehr vom IPCC, dem sogenannten Weltklimarat, vertreten. Sie unterdru?ckt die römische Warmzeit, in der Hannibal mit seinen afrikanischen Elefanten u?ber die Alpen ziehen
    konnte, die anschließende Kaltzeit, die Mitursache fu?r die Völkerwanderung war, die mittelalterliche Warmzeit, in der die Wikinger Grönland = Gru?nland besiedeln konnten und dort Ackerbau und Viehzucht betrieben, in der in England Wein angebaut wurde und in der der allgemeine Wohlstand so groß war, daß u?berall in Europa die großartigen romanischen und gotischen Kathedralen gebaut werden konnten, sie unterdru?ckt die anschließende kleine Eiszeit, die erst Mitte des 19. Jh. zu Ende ging, und stellt den seitherigen segensreichen
    Temperaturanstieg allein dar und behauptet, er sei auf das seit dem Beginn der Industrialisierung von den Menschen erzeugte CO2 zuru?ckzufu?hren. Daß der Temperaturanstieg seit 1998 gestoppt ist und die Temperatur seither leicht zuru?ckgeht, wird verschwiegen. Und die von Hackern aufgedeckte eMail-
    Korrespondenz zwischen Mann und der CRU of East Anglia, aus der Skandal der Manipulation von Daten klar hervorgeht, ist von der deutschen Presse völlig ignoriert worden, die sonst doch jeden Skandal begierig aufgreift.
    Und was mich besonders stört an diesem Dossier, das ist, daß die Autorinnen ihre Aussagen nicht mit Sachargumenten stu?tzen, was sie offenbar nicht können, sondern mit argumentis ad hominem, wie der Fachausdruck dafu?r lautet, also mit Verunglimpfungen der Gegner und Lobhudeleien fu?r die Freunde. Die
    bösen Klimaleugner sind natu?rlich alle von der bösen Ölindustrie bezahlt, und außerdem sind sie alle schon sehr alt. Die guten Klimaalarmisten arbeiten natu?rlich unentgeltlich, wie der schu?chterne M. Mann, der
    offenbar zu schu?chtern ist, fu?r seine Arbeit an einem wissenschaftlichen Institut eine Bezahlung zu fordern. Jedenfalls werden die Geldquellen der Klimaalarmisten und die Geldsummen, die ihnen daraus zufließen,
    geflissentlich verschwiegen. Dann u?ber EIKE: Pressesprecher ein emeritierter Physikprofessor (der natu?rlichin seinem hohen Alter alle seine Physikkenntnisse vergessen hat, oder was soll dieser Hinweis sonst
    sagen?), Präsident ein Historiker, 2. Vorsitzender ein Elektroingenieur, ein Journalist und ein Forstwissenschaftler im Fachbeirat, fast alle Rentner, da kann doch nichts Gescheites herauskommen! Nun, als Rentner könne sie sich mit politisch unkorrekten Aussagen jedenfalls ihre Karriere nicht mehr kaputtmachen. Im u?brigen veröffentlichen diese Leute (außer dem Physiker Lu?decke) auf EIKE keine
    wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Klima, aber sie bieten unabhängigen Klimawissenschaftlern und Physikern eine Plattform, auf der diese ihre wissenschaftlichen Arbeiten auch außerhalb der Fachjournale publik machen können. Wenn schon solche fu?r die Sache irrelevanten persönlichen Eigenschaften hier genannt werden, warum wird dann nicht erwähnt, daß der Vorsitzende des IPCC, der Inder Pachauri, Eisenbahningenieur ist, und kein Klimawissenschaftler, wie man erwarten du?rfte, nicht mal Physiker? Und daß
    er mit dem Klimaalarmismus große persönliche finanzielle Interessen verbindet?
    Und Al Gore mit seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“? Ich halte diesen Mann fu?r einen der größten Lu?gner und Heuchler, der mir je bekanntgeworden ist, ein Schurke, wie er im Buche steht. In seinem Film zeigt er u.a. die Kurven fu?r den zeitlichen Verlauf der Temperatur und des CO2-Gehalts der Atmosphäre.
    diese beiden Kurven verlaufen auf den ersten Blick schön parallel zueinander. A.G. suggeriert dann in seinemFilm den Zuschauern: da seht Ihr’s doch, immer wenn das CO2 ansteigt, dann steigt auch die Temperatur.
    Was man erst beim zweiten Blick, also beim genauen Hinschauen sieht, ist, daß das CO2 der Temperatur mit einer Verzögerung von etwa 800 Jahren folgt. Wenn also zwischen CO2 und Temperatur eine Ursache-Wirkung-Beziehung besteht, dann muß der Verlauf der Temperatur die Ursache fu?r den Verlauf des CO2 sein,
    und nicht umgekehrt, wie A.G. uns weismachen will. A.G. hat u?brigens an dem von ihm mit initiierten Handel mit CO2-Emissionsrechten einige hundert Mio $ verdient.
    Zum IPCC, dem Weltklimarat: diese Organisation ist ausdru?cklich mit dem Zweck gegru?ndet worden, die menschliche Verursachung des Klimawandels nachzuweisen, nicht etwa, herauszufinden, welches die Ursachen fu?r einen befu?rchteten Klimawandel seien. Wenn das Ergebnis von vorneherein schon feststeht,
    was ist an der Arbeit des IPCC dann noch Wissenschaft? Das IPCC hat am Beginn seiner Tätigkeit ganz korrekt berechnet, daß bei einer Verdopplung des CO2-Gehalts der Atmosphäre ein Temperaturanstieg zwischen 0,5 und 1 °C zu erwarten sei. Das wäre natu?rlich keine Katastrophe. Um diese behaupten zu
    können, man braucht sie ja, um den Menschen Angst einzujagen, damit man sie besser manipulieren kann und ihnen ihr Geld abnehmen kann, hat man dann die positive Ru?ckkopplung durch den Wasserdampf erfunden, die die Effekte des CO2 um ein Vielfaches verstärkt. Tatsächlich gibt es eine Ru?ckkopplung durch
    den Wasserdampf, aber die ist negativ und stabilisiert das Klima. Beweis: wenn sie positiv wäre, dann wäre die Welt schon längst in einer neuen Eiszeit oder in einer höllischen tropischem Warmzeit versunken.
    Ich könnte noch stundenlang mich u?ber die Fehler in diesem Dossier auslassen, aber ich hab keine Lust mehr.
    Herzliche Gru?ße
    Elmar

  9. die Preisträgerinnen sind ja richtige Experten in Sachen Klima. Was die beiden alles studiert haben: Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Sozialwissenschaft,Germanistik.

    Wahrscheinlich wissen sie jedoch nicht, wie die SI-Einheit für Energie definiert ist.

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