Der Mythos der Linken vom „grünen Wachstum“

Rupert Darwall
Tony Blairs (damals Premierminister) Liebesbrief, an die britischen Energieverbraucher zufolge, soll UK bis zu 15 Prozent seiner gesamten Energie bis zum Jahr 2020 aus Erneuerbaren erzeugen. In ihrem charakteristischen Mangel, Details zu nennen, war diese Ankündigung typisch Blair. Seine restliche Regierung dachte, dass Blair zustimmen würde, 15 Prozent des Stromes – nicht des gesamten Energieverbrauchs – aus Erneuerbaren zu erzeugen, einschließlich Transport und Heizung. Denn dieses Ziel erkannten sie als total unrealistisch.


Bild rechts: Erneuerbare: enorm ineffizient © Kim Hansen

Aber jenseits der unmittelbaren politischen Implikationen steht Blairs Entscheidung sinnbildlich für die moderne Linke. Dem französischen Philosophen Pascal Bruckner und seinem Buch The Fanaticism Of The Apocalypse zufolge haben die Linken mit der Übernahme des Umweltaktivismus’ ihre eigenen Ideale aufgegeben. Erneuerbare, vor allem Wind und Solar, tragen nur sehr wenig dazu bei, Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Sie sind enorm ineffizient und erfordern Backups durch Kernkraftwerke oder mit fossilen Treibstoffen betriebene Kraftwerke.

Erneuerbare verkörpern alles, was dem Sozialismus entgegen gesetzt ist. Eine effiziente Energiequelle durch eine weniger effiziente zu ersetzen reduziert das Produktions-Potential der Wirtschaft. Ein brillanter Twitter-Eintrag zur Zeit der Beerdigung von Margaret Thatcher bringt die ideologische Konfusion der Linken auf den Punkt – nämlich für die Kohlekumpel und gegen das, was sie fördern. Kohlekraftwerke werden umgerüstet, um importiertes Holz zu verbrennen. Politische Maßnahmen zur Förderung der Erneuerbaren sind ein klassischer Fall, Wohlstand von Vielen auf Wenige zu übertragen – Landbesitzer und Energieunternehmen.

Zwischen den Weltkriegen war ländliche Nostalgie und Feindseligkeit gegenüber der Industrie tendenziell die Sache der Rechten. Die Klänge von Stanley Baldwins England klangen wie Hammer auf Amboss und wie die Sense auf dem Schleifstein, sagte der Führer der Konservativen auf einem Treffen anlässlich des St. Georges Day im Jahr 1924 nach seiner ersten Amtszeit als Premierminister. Für George Orwell war es das Klappern der Pantoffeln in den Fabrikstädten von Lancaster, der Hin-und-her-Verkehr der Lastwagen auf der Great North Road und das Rattern der Teewagen [pintables] in den Pubs von Soho. Labour war der Champion städtischen Lebens und der Interessen der Arbeiterklasse. Alles in allem stand der Sozialismus für Fortschritt.

Es stimmt zwar, dass es bei den Linken Stimmen gab, die eine Rückkehr zur ländlichen Vergangenheit forderten. Die Umverteiler [distributists], darunter Hilaire Belloc und GK Chesterton, befürworteten die Enteignung von Landbesitzern und der Zuteilung von drei Acres [ca. 12000 m²] und einer Kuh an jede Familie. Die Grünen Hemden, eine Bewegung, die Zurück-zur-Natur-Gefühle mit der Ankurbelung der Wirtschaft [crank economics] verknüpfen wollte, marschierten in den dreißiger Jahren durch London, wurden jedoch 1944 durch den Labour-Abgeordneten Tom Driberg als ein „kleiner, fantastischer Kult von Natur-Wallfahrern“ abgetan.

Die lautesten Gegner der Umweltbewegung nach dem Krieg fanden sich bei den Linken. Die Erfahrungen aus der Arbeit mit Wissenschaftlern, die wegen der angenommenen Unverträglichkeit der industriellen Zivilisation mit den Grenzen der Umwelt alarmiert waren, veranlassten den Ökonomen Wilfried Beckerman, ihnen ein nur minimales Verständnis der Art und Weise vorzuwerfen, in der die Welt der Menschen tickt.

Beckerman war ein Berater von Tony Crosland in der ersten Wilson-Regierung, also in derjenigen, die ein neues Britannien aus der Taufe heben wollte mit der weißen Hitze der technologischen Revolution. Als Sozialdemokraten standen sie in Opposition zum Umweltaktivismus, weil kollektive Maßnahmen zur Verbesserung des Lebens nur den Wohlhabenderen zugute kämen. Crosland warf den Umweltaktivisten vor, wirtschaftlichem Wachstum feindlich gegenüber zu stehen und sich nicht um die Sorgen der normalen Menschen zu kümmern. Er machte sich über sie lustig als „freundliche und engagierte“ Leute, die unbewusst die Leiter unter den Menschen wegstoßen wollten.

Nichts illustriert den intellektuellen Bankrott ihrer Nachfolger von heute besser als ihr Glaube an den intellektuellen Betrug des „grünen Wachstums“ und deren Unterordnung unter eine ökonomische Analyse, der zufolge es keinen Austausch zwischen aggressiven Zielen der Kohlenstoff-Verminderung und steigendem Lebensstandard gibt. Das Vorgehen gegen den Klimawandel, hat Tony Blair ohne Sinn und Verstand einmal behauptet, war die ‚Pro-Wachstum-Strategie’.

Eine Generation zuvor sahen die Sozialdemokraten die Umweltbewegung als eine Bedrohung der Interessen der Arbeiter an. Indem sie vor der Umweltbewegung kapitulierten, hat die heutige Linke den Sozialismus aufgegeben. Zwei Dinge folgen daraus. Erstens, die Linken haben intellektuelle Härte aufgegeben. Zweitens, mit der Herabstufung der Interessen der Arbeiter und dem geringeren Wohlstand, um den Planeten zu retten, hinterlassen die Linken eine breite Spur von Wählern, die nach einem Geländer suchen. Eines Tages wird sie aus ihrem grünen Traum erwachen und feststellen, dass sie missbraucht wurde.

Rupert Darwall is the author of The Age of Global Warming – A History (Quartet Books, 2013)

Link: http://www.prospectmagazine.co.uk/blog/renewable-energy-socialism-rupert-darwall-age-of-global-warming/#.UcrTQ9hmMux

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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20 Kommentare

  1. #19: Verehrter michail,
    mit Verlaub, Sie übertreiben!

    Der Mensch ist nun mal ein „Gesellschaftliches Wesen“ (zoon politikon, Aristoteles) und die Kooperation von Individuen zu gegenseitigem Nutzen ist ein ebenso mächtiges und uraltes Naturprinzip wie der Sieg des Stärkeren. Darwin hat sich selbst immer gegen die einseitige Interpretation der anglo-amerikanischen Version des „survival of the fittest“ seiner Evolutionstheorie gewehrt!

    Das deutsche oder kontinentale:
    „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“

    erfordert also eine Balance zwischen Einzelinteresse und Gemeinschaftsinteresse. Und es ist gewissermaßen persönliche „Geschmackssache“ wo genau man hier die Grenze zieht. Skandinavien ist traditionell sehr „sozialistisch“ organisiert und fährt auch wirtschaftlich gar nicht so schlecht damit,
    sogar mit niedrigerer „Staatsquote“ als das angeblich „konservativ-liberale“ Deutschland.
    Ich persönlich hätte es gerne etwas „liberaler“.
    Der Kommunismus ist in erster Linie wirtschaftlich gescheitert, weil der „Eigennutz“ des Einzelnen zu stark unterdrückt wurde, ganz abgesehen von der viel zu dünnen „Elite“ (Planwirtschaft) die auch nur fehlbare Menschen waren.

    Das Gegenteil verkörpert imho die USA, bei der der Eigennutz des Einzelnen zu stark entwickelt ist und das gegenseitige Betrügen als „clever“ mehr geschätzt wird als der „Gemeinnutz“.
    Wahrscheinlich wissen Sie nicht, dass dort fast 50 Millionen von Essensmarken leben. Ich nenne nur die „Bankenkrise“ der USA, nicht die erste mit weltweit verursachtem Elend, welches die unsinnigen Kriegsführereien in der negativen Wirkung noch übertrifft.

    Schwarz/Weiß-Denken ist daher nicht zielführend,
    wenn was vernünftiges im Sinne von menschenwürdigem Dasein dabei herauskommen soll.
    Aber ohne die philosophische und moralische Tugend der Wahrheitsliebe (9.Gebot) wird das nicht gelingen.

    MfG

  2. @ Bernd Hartmann sagt:

    Wie kann man nur Kommunismus und Sozialismus verteidigen? Diese gemeingefährliche Ideologie hat halb Europa für über ein halbes Jahrhundert versklavt und unterdrückt.

    Sie sollten sich schämen mit solch einer Ideologie auch noch zu sympathisieren oder sie zu schützen. Wissen Sie wie viele Menschen sich bis Heute von den Schrecken und Terror fürchten? Ganze Generationen sind traumatisiert und viele millionen Menschen sind mühsam dran dies zu verarbeiten.

    Der Kommunismus ist ein Verbrechen! Sie scheinen was für Diktaturen und Verbrecher übrig zu haben.

    Googeln sie mal nach Sowjetstory

    michail ein Nachfahre von einem fast ausgerotteten Volk von dem 30% im Gulag landete.

  3. @Bernd Hartmann #15
    Erst mal erkläre ich Ihnen, dass ich mit einen „f“ geschrieben werde…Hofmann wie Hof und Mann!
    So und jetzt zu ihren blinden Verständnis von Freiheit unter einer Politik des „WOHL-SCHAFFEN“.
    Fr. Merkel hat im eigenen Ermächtnis die einseitige Energiewende und den sofortigen Ausstieg aus der Kernkraft angeordnet. Und da dieses Anordnen mit der Lüge des Volkswillen begründet worden ist und statt einer Volksabstimmung bzw. das Einhalten des Wahlprogramms/Regierungsprogramm = Wählerversprechen ab zu stimmen bzw. ab zu gleichen, hat diese Merkel ein Ethikrat aus dem Hut gezaubert, der einen demokratischen Schein wahren sollten. Dieses Verhalten der willkürlichen politisch gewollten Energiewende und dem Abschalten der Kernkraftwerke ist ein diktatorischer AKT!
    Wer das nicht erkennt bzw. erkannt hat, dem ist nicht mehr zu helfen, Hr. Hartmann!
    Die Kanzlerin Merkel hat sich beim Thema Energie am deutschen Volk und damit am deutschen Wohlstand vergangen und dies ist für einen Vernunft und Verstand Menschen NICHT HINNEHMBAR!
    Landes- und Volks-Verrat kann man zu dieser Art der politischen Willkür auch sagen!

  4. „Links“ und „Rechts“ sind Denkräume einer einzigen Bewegung. Es gibt noch mehr jenseits von „Links“ und „Rechts“, das war der von beiden verhasste „Reaktionäre, Konservative Block“.

    Die Linken und Rechten sind zwei Teile einer Bewegung und entstanden ist dies während der Französischen Revolution im neuen „Parlament“. Die Rechten waren die Konservativeren Bürger, die Linken waren die Revolutionäreren Radikaleren Jakobiner die dann die Rechten an der Guiottine auslöschten.

    Der normale Bauer, Adlige, Handwerker oder Geistliche ist jenseits von diesen Gedankenspielräumen.

    Links und Rechts sind Gruppen einer einzigen grossen Gruppe und zwar der Revolitonären Bildungsbürger die vor 200 Jahren die Macht übernahmen und seitdem unsere Kulturen vor sich her treiben.

    Michale Horsch

  5. #14 Herr Hoffnann
    Meinen Sie das mit dem „Diktat“ oder „diktatorisch“ etwa im Ernst? Bitte erklären Sie’s mir!
    Ach so, stimmt ja…! Frau Merkel kommt doch aus dem Osten! Da kann man sich ja so Einiges vorstellen…! Z.B. s. Doktortitel usw….
    MfG
    B. Hartmann

  6. @Bernd Hartmann #11
    Sagen wir es mal so…Die Kanzlerin Merkel hat sich das RECHT herausgenommen uns deutschen Bürger/Wähler eine Energiewende und einen sofortigen Kernkraftwerk-Ausstieg auf Basis eines Ethikrat auf zu diktieren.
    Weder im Regierungsprgramm von CDU/CSU/FDP war dies so vermerkt, noch hat man bei so einen gravierenden Wohlstandseingriff und die Energiewirtschaft steht in Deutschland für Wohlstand, das Volk befragt bzw. abstimmen lassen.
    Bei der Euro-Schuldenländer-Bankenrettung hat Fr. Merkel auch das Diktat über die Köpfe der Bürger und Wähler zu Wort und Handeln kommen lassen.
    Und schlussendlich hat Fr. Merkel in einer diktorischen Manier die konservativen und wohlstandsschaffenden Werte der CDU Schritt für Schritt an ein grün-sozialistische Gedankengut angepasst. Somit hat es Fr. Merkel geschafft ihren Ego Machterhalt auf rechthaberischer Weise durch zu diktieren. Gegen andere Parteien und gegen die eigen Wähler hat Fr. Merkel ein Einheitsparteinsystem im deutschen Bundestag etabliert. Dieses merklische Einheitssystem ist das Diktat einer alternativlosen Gesellschaft.
    Die Vielfalt der Parteienwahlprogramme der etablierten Bundestagsparteien ist damit gestorben und damit die Demokratie.
    Fr. Merkel hat sich das RECHT herausgenommen in diktorischer Art und Weise ein Einheitliches Parteiensystem ala SED im deutschen Bundestag zu schaffen. Und Sie ist die Vorsitzende dieses Einheitssystem. Merkel hat mit ihren Führungstil alle politischen Meinungsströmungen abgefangen und gleich gemacht und ihrem neuen Einheitssystem. Entweder wurden die Strömungen dem System angepasst oder das System hat sie Strömungen als etwas „Gutes“, natürlich nur im Sinne des Merkel System, mit eingegliedert.

  7. Nun wird der Betrug offensichtlich…

    Ein Steuerberater hat die Jahresabschlüsse von 175 Windparks aus den Jahren 2000 bis 2011 untersucht (nachzulesen bei achgut.com und in der taz).
    Ergebnis: nur 86% der prognostizierten Umsätze wurden erzielt.
    Bei der Hälfte der Fonds können die Anleger froh sein, wenn sie nach 20 Jahren ihr eingezahltes Geld zurückbekommen.
    37 % der Fonds hätten einen negativen cash-flow…

    Oh Mann, da helfen den dummen Weltverbesserern auch keine staatlich garantierten Einspeisevergütungen.
    Auf geschlossene Immobilienfonds und spekulative Optionen wird mit der Keule drauf gehauen.
    Aber „Windpark“-Fonds mit heutzutage schon fast sittenwidrigen 8%-Renditeversprechen sind gut. Willkommen im Land der Ahnungslosen und Bescheuerten!

    Zum Glück lassen sich Wind und Sonne nicht von grüner Politik beeinflussen.

    Und mal sehen, wenn das Geld doch nicht im Portemoinee klingelt, ist es auch ganz schnell vorbei mit dem grünen Bewusstsein.

  8. #10
    „sozialistische Plankollektiv“ ist eine subjektive Wortneuschöpfung, von dennen die auf keinen Fall das persönlich miterlebt haben!

  9. #10 Danke Herr Hoffmann,
    das mit der Sitzordnung gehört meiner Meinung nch zur normalen Allgemeinbildung. Dementsprechend basiert das auf Gepflogenheiten in der Sitzordnung schon im alten Reichstag. Aber heute ist das ja Schnee von gestern!
    MfG
    B. Hartmann
    P.S.: Ich denke, dass Ihr „RECHT“ kein Schusseligkeitsfehler ist. Sie meinen damit also, dass rechts immer „RECHT“ hat!

  10. @Bernd Hartmann #9
    Sagen wir es mal so…

    Das Links-Grüne steht für ein sozialistische Plankollektiv. (LINKS)
    Das Liberale-Konservative stand vor der „Merkel-Diktatur“ für eine selbständige Marktwirtschaft. (RECHT)
    (Zur Erläuterung zu Links und Rechts als Bezeichnung in der Politik. Dies hat etwas mit der Sitzordnung im deutschen Bundestag zu tun. Kommt also aus der Politik und wurde vom und für das Volk Umgangssprachlich so übernommen.)

    Merkel hat mit der Schützenhilfe eines Ethikrat die Marktwirtschaft aus der Energiewirtschaft verbannt. Somit hat die Merkel per Diktat und über das Volk hinweg, die Energiewende beschlossen. Gleichzeitig hat Sie damit dem EEG zur vollen „Abzocker- und Zwangsblühte“ verholfen.

    Momentan haben wir im deutschen Bundestag eine Merkel sitzen, die die Werte der Marktwirtschaft und die Werte des Konservativen aufgegeben und um Ihres (Merkel) Egomachterhalts wegen verraten hat!

    Diese Frau hat Deutschland wieder ein politischen grün-sozialistisches Plankollektiv aufdiktiert. Die Merkel drückt Ihre diktatorische Sichtweise immer mit dem Wort „Alternativlos“ aus.

  11. #8A.Bauer
    Ja, man merkt ganz deutlich unsere unterschiedliche Sozialisation. Sie haben natürlich vollkommen Recht: Die enge Verbindung von Grün und Links ist ganz zweifellos ein typisches Phänomen der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Das Bild hat sich dann hinsichtlich des Links-Rechts-Schemas mit dem Hinzukommen der „Linken“ aus dem Osten signifikant geändert. Ganz offensichtlich ist die Anwendung des traditionellen Schemas Links/Rechts auf gegenwärtige politische Verhältnisse schon längst nicht mehr zeitgemäß! Die Linken aus dem Osten tragen quasi genetisch Elemente des Stalinismus in sich, was man von den Westgrünen niemals sagen können wird. Wenn die Grünen inzwischen stalinistisch/dogmatisches Gebahren entwickelten, so ist dies aus der Oper „Konvergenz“.
    MfG
    B. Hartmann

  12. @#7: Die Gemeinsamkeit Links-Grün ist einfach ein Phaenomen in der Politik. Man findet einfach kaum eine Partei oder Politiker, die/der Umweltschutz strikt marktwirtschaftlich betreiben will. Fast jedes Umweltprogramm ist kombiniert mit einer sozialen Umverteilung. Zu meinen oben genannten Beispielen koennte man noch den angestrebten weltweiten Emissionshandel hinzufuegen, der ein Entwicklungshilfeprogramm fuer die dritte Welt darstellt (d.h. Sozialismus zwischen Nationen).

    Theoretisch koennte man Umweltschutz strikt kapitalistisch ausrichten, und lediglich auf die Produkte, die angeblich umweltschaedigend sind, eine genau, wissemschaftlich und oekonomisch ermittelte Steuer erheben, die genau die Kosten des Umwelt-„Schadens“ wiederspiegelt, den das Produkt angeblich anrichtet (z.B. Plastiktueten, Treibstoff, CO2, usw.), und diese Steuer dann konsequent fuer die Behebung dieser Umweltschaeden einsetzen (Filterung der Luft (z.B. in Gebauden), CO2 Entzug aus der Luft). Der Markt wuerde dann entsprechend massvoll reagieren und entweder die Kosten tragen oder Alternativen suchen und finden.

    Kollektivismus ist immer dann falsch, wenn er aufgezwungen und nicht freiwillig ist. Wenn ich in einem Team oder einem Unternehmen arbeite, dann willige ich freiwillig ein, mit den anderen „in einem Boot“ zu sitzen. Wenn jedoch die Bundesregierung alle erdenklichen Grossexperimente fuer die Umwelt durchfuehrt, bei der das Steuergeld aller Leute zwangsweise in einen Topf geworfen wird, fuer ein kollektives Ziel „Schutz der Umwelt“ oder das gleiche weltweit mit dem „Schutz des Weltklimas“ dann ist es etwas anderes. Welche demokratische Mehrheit das eigentlich noch haben will ist sehr fraglich, wie man am geringen Nachfrage daran sieht, fuer Oekostrom mehr zu bezahlen.

    Als Antikommunismus-Lehrbuch empfehle ich „Rote Lügen im grünen Gewand“ von Torstem Mann. Wer glaubt dass Deutschland heute kein sozialistisches Land ist, oder wer glaubt dass Ludwig Erhard mit „sozialer Markwirschaft“ die heutigen Wohlstandstransfers billigte, dem ist eigentlich gar nicht mehr zu helfen.

  13. #7 A. Bauer,
    Danke für die Hinweise. Ich benötige sie ja wirklich, weil ich ja das reale Leben sonst immer verschlafe!
    Welches eintönige „Antikommunismuslehrbuch“ aus dem 20. Jh. haben Sie da nur benutzt? „Kollektivistische Unterfangen“ sind also etwas Schlechtes! Sehr gut! Dagegen wäre dann also, der reinen Logik folgend, das zugehörige Antonym „egoistische Unterfangen im Alleingang“ als etwas sehr Positives zu kreieren und zu sehen.
    Man könnte das „Kollektiv“ aber auch als „Team“ bezeichnen, was garantiert nicht falsch ist (auch im Fall von Wortklauberei nicht). Das sind Begriffe für ein und das Selbe!
    Ich kann immer noch nicht sehen, was „Grün“ und „Links“ gemeinsam haben sollte! Ach so! Sie(die Verschiedenfarbigen) bevorzugen ja gemeinsam die „gesellschaftlich allgemein geächtete“(wusste ich bis jetzt noch nicht!) Teamarbeit(s.a. Arbeit im Kollektiv-klingt nur etwas altmodisch. Nun ist mir ganz klar, das „Kollektiv“ und „Team“ etwas ganz Schlechtes und äußerst Unanstrebenswertes sind!“)
    Verzeihung, da lachen ja die Hühner!!!
    Ja „Linke“, RAF und „Grüne“ haben gerade im Westen tatsächlich eine Gemeinsamkeit: Ihr großer Boom ist eng verwoben mit der 68-er Bewegung, sieht man von der Geschichte(die Sie auch ganz offensichtlich überhaupt nicht kennen!) vor 45 gänzlich ab . Das wird doch ja wirklich wahr sein.
    Noch eine Gemeinsamkeit aus der Gegenwart:
    Politisch prostituieren sie sich u.a. auch im deutschen Parlament als Mitglieder entsprechender Parteien (namentliche Beispiele wären da ruck-zuck aufzählbar, um nicht nur beim Quatschen zu bleiben);
    häufig erweisen sie sich auch als Verräter ihrer eigenenen Ideen, die im Original ganz und gar nicht so übel waren, wie ihre Gegner oft behaupten.
    MfG
    B. Hartmann

  14. @#5: Grün hat in der Politik sehr viel mit Links zu tun. Zunächst ist Umweltschutz ein kollektivistisches Unterfangen, wenn er über den Schutz von Eigentum hinausgeht. Im Fall des Klimaschutzes wird sogar der gesamte Planet kolletiviert. Anstatt die Umwelt-/Klimaschutz Programme halbwegs marktwirtschaftlich auszurichten, wird Planwirtschaft und Wohlstandstransfer im großen Stil betrieben.

    Beispiel: Der anfängliche Ansatz, einen Emissionsmarkt für CO2-Zertifikate einzuführen war noch marktwirtschaftlich, aber dann wären ja AKW die Gewinner gewesen, und diese Entscheidung des Marktes wollte man nicht zulassen, also kam man mit der Planwirtschaft und bestimmte daß nur „Erneuerbare“ Energien zulässig sind. Inzwischen gibt es ein Energiekonzept des Bundes das heute schon weiß wieviele Windräder es im Jahr 2050 geben wird, und wieviel Strom wir dann noch verbrauchen dürfen – von Markt keine Spur mehr.

    Beispiel: Die Ökosteuer wurde eingeführt, um uns alle zum Energiesparen zu bringen bzw. zwingen. Anstatt dafür dann eine generelle Steuer, etwa die Mehrwertsteuer, zu senken, hat man die Zusatzeinnahmen in die Rentenkasse transferiert, aus der bekanntlich die jetzt arbeitende Generation kaum noch etwas bekommen wird. Sozialistischer Wohlstandstransfer mit grünem Anstrich.

    Beispiel: Wieder und wieder wurde die Mineralölsteuer von anfänglichen 4,5 Pfennig/Liter bis in die Absurdität erhöht. Auch hier mit dem Argument „für die Umwelt“ und „für das Klima“. Anstatt das Geld für diesen Zweck (oder für Straßenbau – ein anderes Alibi-Argument) einzusetzen, geht es ohne Zweckbindung in die allgemeine Staatskasse. Der Endeffekt: Ein sozialistischer Wohlstandstransfer von den „bösen“ Autofahrern zur restlichen Bevölkerung bzw. zum Staat selbst.

  15. Ich frage mich ständig, was denn grüne Traumtänzerei bspw. aus dem Bereich EE mit dem politischen Schema Links und Rechts(was so oder so schon längst revisionsbedürftig ist) zu tun haben soll!
    „Indem sie vor der Umweltbewegung kapitulierten, hat die heutige Linke den Sozialismus aufgegeben.“ ist doch ein total unprofessioneller Satz schon allein aus gesellschaftswissenschaftlicher Sicht. Man könnte das komplett demontierien und zerstörerisch außereinandernehmen!(Aber weder Lust noch Zeit, um die es mir zu schade wäre, gibt’s bei mir dafür.)
    MfG
    B. Hartmann

  16. #3: Hofmann,M bei Subventionen ist die Maffia traditionell IMMER dabei.
    Beim CO2-Zertifikate-Handel, an dem auch die Banken lebhaft interessiert sind,
    gab es seit Bestehen Milliarden staatliche Fehlüberweisungen in ganz Europa z.B. an Londoner Briefkastenfirmen etc.
    Das wird nur immer etwas unter den Tisch gekehrt.

    Als früher der deutsch Wein noch für den Export subventioniert wurde, fuhren Tankwaggons mit Wasser über die Grenze um das abzugreifen.

    Mit Luft (CO2) geht das natürlich noch einfacher.

    Gruß

  17. @Ulrich Walter #2
    Das ist doch das schöne für die „Neuzeit“ Mafia!
    Die EU-Subventionen bzw. alle anderen Subventionen sind doch schon längst für die Mafia zum Betätigungsfeld geworden. Und da geht es nicht alleine um das „Schwarzgeld waschen“, sondern um gezieltes abgreifen von Subventionen.
    Da wird gefälscht und getäuscht, dass sich die Balken biegen. Nur um an die Subventionstöpfe (Steuergelder der Bürger) heranzukommen.

    Der EU-Agra-Haushalts-Subventionstopf ist hier der größte Mafia-Abzocker-Topf. Besonders in den Südländern und hier vor allem Italien.
    Da werden Schein-Öko-Betriebe aufgebaut, dort werden Landwirtschaftliche Flächen nur auf dem Papier vorgezeigt usw.usw.
    Ein Fass ohne Boden. Es war so zu sagen nur eine Frage der Zeit, wann die Mafia den Einstieg in das Subventions-Abzocker-EEG macht.

    Subventionen sind allgemeine Steuergelder und werden, vor allem von den Bio-Grünen-Sozialisten, von Grund auf „Stiefmütterlich“ behandelt. Es will sich keiner Verantwortlich dafür zeigen, wie und wo diese Subventionen hin versickern. Hauptsache die Abzocker und die willfähig bestochenen politischen/amtlichen Abzocker machen ihren vorteilhaften „beiderseitigen“ Gewinn. Auf Kosten der Allgemeinheit/Steuerzahler!

  18. Ökostrom-Kunden zahlen für italienische Mafia
    Ökostrom-Kunden unterstützen indirekt die italienische Mafia. Mafia-Clans haben Wind- und Solarparks als neues Betätigungsfeld entdeckt, um Subventionen abzukassieren und Geld zu waschen.

    http://tinyurl.com/p3fxo94

    Ital. Mafia, „öko“-Strom aka climate crimes Mafia, POlit-Mafia, AGW-Lohnschreiber Mafia: alles eine Mischpoke…gleich und gleich gesellt sich gern!

  19. Sehr schöner Artikel….
    Und die Diktator-Kanzlerin Merkel topt das ganze noch!
    Sie hat nur noch das schwarze Gewand um. Unter diesem schwarzen Gewand verbirgt sich jedoch im Kern schon die GRÜN-Sozialistische Ideologie einer neuen Diktatur!

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