Besorgnisse eines Naturwissenschaftlers über die deutschen „Vorreiter“

Fortschritt durch Technik & Wissenschaft! Bild © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

von H. Hoffmeister
Als Institutsleiter in einer großen Bundesoberbehörde, späterer Leiter einer Bundesoberbehörde und Hochschullehrer war ich 30 Jahre lang auf dem Gebiet „Umwelt und Gesundheit“ tätig. Zusammen mit Mitarbeitern und Kollegen habe ich in dieser Zeit experimentelle wissenschaftliche Untersuchungen, epidemiologische Studien, Literaturauswertungen, Gutachten für vorgesetzte Bundesministerien, Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages usw. gemacht. Dabei ging es um alle Themen, die jeweils gerade im Mittelpunkt des medialen und politischen Interesses standen (von den Vorhersagen des Club of Rome über Gefahren für Leib und Leben durch fluoridiertes Trinkwasser, Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Ozonloch, Verkehrslärm, Stress am Arbeitsplatz, um Allergien und Krebskrankheiten durch Gentechnik und radioaktive Strahlen, um Waldsterben, Artensterben, neue Eiszeit bis hin zur Beschwörung einer von den Menschen unserer Tage verursachten Klimakatastrophe.


1. Eher politische Vorbemerkung
Ich will nachfolgend aufzeigen, dass die deutschen Meinungseliten sich bei vielen der Themen als Vorreiter verstanden und verstehen, obwohl immer wieder teils schwerwiegende Fehleinschätzungen aufgezählt sind. Neuerdings werden hierzulande gar schwer zu korrigierende Fehlentwicklungen eingeleitet, die dringend Kursänderungen nötig machen. Ich  beobachte mit großer Sorge, dass die politischen und medialen Wortführer eine ungewöhnlich negative Haltung zu Technik, Naturwissenschaft und Industrie einnehmen. Nahezu jede neue wissenschaftlich-technische Entwicklung wird zunächst abgelehnt. Dies steht in krassem Wiederspruch zur selbstverständlichen und ungehemmten Inanspruchnahme technischer Leistungen und technischen Komforts jeder Art, dies gerade auch von ihren Kritikern (z. B. Kommunikationstechnik, Verkehr, Versorgung mit sauberem Trinkwasser, preiswerter Nahrung, Energie, Gesundheitssystem usw.).
 
Tiefgreifende Entscheidungen der „Vorreiter“ wie z. B. die deutsche Energiewende bleiben aus meiner Sicht fachlich und sachlich völlig unerklärt. Ohne überzeugende Begründung wird von Politikern (= Lehrer, Gesellschaftswissenschaftler, Juristen, Theologen, einige wenige Wirtschaftsfachleute) stattdessen der Auftrag an Naturwissenschaft, Technik, Energieerzeuger erteilt, die Sache schnellstmöglich zu realisieren. Äußern die so Beauftragten Bedenken, werden sie sogleich als „Hintertreiber des an sich Möglichen, und dies natürlich aus Profitgründen“ öffentlich gebrandmarkt. Hier sei Altbundeskanzler Helmut Schmidt zitiert, der kürzlich im ZDF-Interview auf die Frage nach der Ernergiewende präzis wie immer antwortete: “Voreilig!“.
 
Wichtige Zukunftsbereiche wurden und werden gegen die Erkenntnisse von Wissenschaft und Technik behindert oder verboten, um sich den vorwiegend deutschen Zeitströmungen anzudienen (zunächst die Gentechnik generell, aktuell die grüne Gentechnik). Die politisch Korrekten begründen ihre Entscheidungen, wenn überhaupt, moralisch-ethisch und beanspruchen (fatalerweise) wieder einmal eine Vorreiterrolle für Deutschland. Dies mutet inzwischen recht überheblich und auch ideologisch an. Ob postulierte Risiken tatsächlich existieren und wirtschaftliche Folgen der Entscheidungen tragbar sind, muss offenbar sachlich-fachlich gar nicht mehr begründet werden.
 
Ich möchte mich mit diesem Beitrag in die Diskussion von Themen einmischen, die für das Industrieland Deutschland immense Bedeutung haben. Ich bin überzeugt, dass ein überwiegender Teil unserer technisch-naturwissenschaftlich Gebildeten eine ähnliche Haltung einnimmt, aber nicht gefragt und nicht gehört wird. Dabei ist dieser Teil unserer Gesellschaft schließlich nicht nur stark involviert in die technisch-naturwissenschaftliche (Weiter-)Entwicklung unseres Landes. In ihren Reihen ist auch ein wesentlicher Teil der Wissens- und Erfahrungsträger versammelt, ohne deren Arbeit der Wohlstand in Deutschland schnell verloren ginge.
 
2. Mehr inhaltliche Begründung
Ingenieure, Techniker, Naturwissenschaftler und Ärzte sind bisher stille Garanten für die Schaffung und Erhaltung unseres Wohlstandes, für die komfortablen Lebensbedingungen in Deutschland und auch für die stetig wachsende Gesundheit und Lebenserwartung unserer Bevölkerung. Das alles basiert auf der Beherrschung, Anwendung und Verfügbarkeit von Technik und Naturwissenschaft in ihrer ganzen Breite. Das Gleiche gilt für freie Forschungsarbeit und Umsetzung von Forschungsergebnissen. Auch bei uns sind es schließlich Ingenieure, Techniker, Naturwissenschaftler, Ärzte sowie eine vorwiegend mittelständische Unternehmerschaft, die für sauberes Trinkwasser; (bisher) sichere Energieversorgung; reine Luft; klare Gewässer, hohe Hygienestandards sorgen. Die hier erreichten Standards suchen in der Welt ihresgleichen.
 
Wenn viele dieser Berufsgruppen eher diskreditiert als gefördert werden (Chemie ist Gift, neue Techniken sind gefährlich und unnötig, Industriekonzerne beuten Menschen aus, nur Natur ist gut), werden wir bald an Wohlstand, an Wettbewerbsfähigkeit auf den noch erlaubten Entwicklungsgebieten und auch an Ansehen verlieren, weil der Nachwuchs fehlt. Selbst hohe Umweltstandards sind nicht mit Demonstranten, sondern nur über Spitzentechniken zu realisieren.
 
Ich möchte auch klar aussprechen, dass die durchweg abschätzige Haltung der politischen und medialen Öffentlichkeit gegenüber modernen technischen Entwicklungen unserem Land große Schäden zugefügt hat und dies gegenwärtig verstärkt fortsetzt. Gefahren, Katastrophen, Risiken für Leib, Leben und besonders gern für die natürliche Umwelt werden hierzulande allzu leicht von solchen gesellschaftlichen Gruppen beschworen, die sich nicht um sachliche Begründungen kümmern, sondern einfacherweise den zuvor selbst erzeugten Zeitgeist dafür heranziehen.
 
An besonders eklatanten Fehlleistungen aus der Vergangenheit soll aufgezeigt werden, welche deutschen Irrungen und Wirrungen jeweils als unabdingbar dargestellt wurden, sich aber sachlich und fachlich immer als falsch und wirtschaftlich als ruinös herausstellten.
 
3. Beispiele für unglaubliche Fehlentwicklungen
Die enormen medizinischen Fortschritte der „roten Gentechnik“ wurden zunächst ohne deutsche Beteiligung erreicht, weil solche Forschung und Entwicklung politisch intensiv behindert wurden (z. B. durch Verbot der Produktion von rekombinantem Human-Insulin). Jahre später rief der damalige Bundesforschungsminister Riesenhuber zur „Aufholjagd“ in Deutschland auf, obwohl wir ursprünglich an der Spitze dieser Forschung standen. Der Rückstand war und ist nur mühsam wettzumachen. Eine ähnliche Fehlentwicklung wird die aktuelle Verhinderung von Forschung und Entwicklung auf dem sehr wichtigen Gebiet der grünen Gentechnik zeitigen, wiederum mit vielen Nachteilen für Deutschland (siehe z. B. die empörte Reaktion der Nobelpreisträgerin Nüsslein-Vollhard in dieser Sache ).
 
Eine weitere sehr kritisch zu bewertende Entscheidung der politischen Vorreiter in Deutschland ist die „Energiewende“. Wissenschaftlich-technisch gesehen ist es barer Unsinn, die Kernenergie als „nicht beherrschbar“ zu verteufeln. Die deutschen Kernkraftwerke belegen seit 50 Jahren das Gegenteil. Und der weltweite Ausbau der Kernenergie ist auch keine Ausgeburt der Dummheit aller Nicht-Deutschen. Wirtschaftlich verursacht der Ausstieg aus der Kernenergie eine kaum zu überschätzende Schwächung der deutschen Industrie, weil elektrische Energie in Deutschland ununterbrochen teurer wird. Die Endlagerfrage wird weltweit immer unwichtiger, weil durch Transmutation abgebrannte Kernbrennstoffe zur weiteren Energiegewinnung genutzt werden können und nur eine ganz geringe Reststrahlung von Kernbrennstoff zurückbleibt. Die nötige Aufbereitungstechnik wird schon bald einsatzbereit sein (wieder ohne deutsche Beteiligung). In unserem Land wird stattdessen von nicht informierten, fanatischen Eiferern demonstriert, die Medien agieren als Verstärker dieses Treibens und setzen die Bevölkerung unsinnig in Angst und Schrecken. All dies kostet viel Volksvermögen, das bei der kontinuierlichen Verbesserung der Lebensbedingungen, der natürlichen und technisch-zivilisatorischen Umwelt, aber auch beim Ausbau der sozialen und kulturellen Errungenschaften unseres Landes weit besser angelegt wäre.

Weiteres Beispiel: Wenn in Deutschland vorhandene Erdgasvorräte durch Fracking gewonnen werden sollen, entsteht sogleich ein medialer und politischer Sturm gegen solches Ansinnen. Deutsches Grundwasser darf auf keinen Fall durch Chemikalien verunreinigt werden! Abgesehen davon, dass hier wieder populistisch argumentiert wird: Dies fordern die gleichen Menschen, die gut beheizte Wohnungen, Flugreisen in warme Urlaubsgebiete, energiesparende Wärmedämmung möglichst vieler Häuser usw. für absolut in Ordnung halten. Sie realisieren dabei nicht, dass die fossilen Energieträger dafür in anderen Ländern aus der Erde geholt werden, deren Grundwasser-Reinheit  offenbar nicht wichtig ist.  (Kann leicht um weitere Beispiele erweitert werden!)

Über den Autor: 

Prof. Dr. Hans Hoffmeister wirkte an maßgeblicher Stelle an vielen Programmen und Lehr- sowie Forschungseinrichtungen für das Gesundheitswesen mit. Seine Sorge gilt der Entwicklung und Unabhängigkeit der Wissenschaft, sowie der medial geschürten Technik- und Fortschrittsfeindlichkeit in diesem Lande. 

Einige Stationen seines Wirkens waren:

1960 bis Gegenwart        

Umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit auf den Gebieten Biochemie, klinische Chemie, Epidemiologie, Präventivmedizin, Sozialmedizin, Zellbiologie, Biotechnologie. Z. B.: Durchführung der Deutschen Herz-Kreislauf-Präventions-Studie, deren Mitinitiator und Sprecher.

Projektleiter mehrerer Bundesstatistiken und epidemio-logischer Großstudien (Nationale Gesundheits-Surveys, bundesdeutsche Krebsregister, Hessen-Studie, Nordenham-Brake-Studie)

Publikation von über 300 wissenschaftlichen Arbeiten; Autor, Herausgeber oder Mitherausgeber von etwa 30 Büchern

Speziell:

1976:

Programm der Bundesregierung „Forschung und Entwicklung im Dienste der Gesundheit“ wird gestartet/in Kraft gesetzt. Gemeinsames Programm von Gesundheits-, Arbeits- und Forschungsministerium. Inhaltliche Ersterstellung des Programms sowie Texte weitgehend von H. Hoffmeister, als Institutsleiter d. Inst. Soz. Ep. des BGA. Zwei weitere Fortschreibungen des Programms (1979, 1982) werden ebenfalls weitgehend von H. Hoffmeister betreut/verfasst.

1980:

Abkommen zwischen US-Regierung und Bundesregierung zur Zusammenarbeit auf biomedizinischem Gebiet wird geschlossen. Beim ersten Meeting in USA ist  Detlef Ganten Delegationsleiter. Ab dem 2. Treffen in den USA wird diese Funktion von H. Hoffmeister über etwa 10 Meetings in USA und Deutschland wahrgenommen/organisiert. US-Seite: Leiter NHLBI, Dr.Claude Lenfant, Bethesda, NCHS, Dr. Manning Feinlieb, Bethesda

1980:

Vorstudien zur Deutschen Herzkreislauf-Präventionsstudie (DHP) beginnen. Federführung bei der Erstellung des Studienhandbuchs/Texte: H. Hoffmeister.

Nach Start der DHP-Hauptstudie 1983 ab 1984 bis 1996 H. Hoffmeister immer wieder gewählter Sprecher dieser multizentrischen Studie (finanziert mit etwa 100 Mill. DM vom BMFT).

1988:

H. Hoffmeister: Sachverständiger/Berichtersteller Enquete-Komission des Deutschen Bundestages „Demographischer Wandel“

1989:

H. Hoffmeister: Vertreter der Bundesregierung in der Kommission der WHO zur Bekämpfung von Herzkreislaufkrankheiten

1987:

Festakt des Bundesministeriums für Gesundheit im Reichstag, Berlin. „40 Jahre Bundesrepublik Deutschland“. Wissenschaftlicher Festvortrag: H. Hoffmeister. Abendfest im Schloss Bellevue (S. Hoffmeister: Musik), Ministerin U. Lehr.

1995:

Großer Gesundheits-Kongress des Bundesministeriums für Gesundheit, Bonn, mit allen relevanten Institutionen des Deutschen Gesundheitswesens (ÄK, KV, Ärzteorganisationen, Kassen, wiss. Institutionen). Amtsauftakt /Grundsatzrede Minister Seehofer, Reden Staatssektretäre BMA/BMFT. Wissenschaftlicher Eröffnungsvortrag: H. Hoffmeister

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63 Kommentare

  1. Ach herrje, Herr Hader, das Leitszenario der Bundesregierung aus 2008 ist also ihre Quelle dafür, dass die Geothermie dann in 10 Jahren soweit ist. Nun gut, die AGW-Angst und die peak-oil-Warnungen basieren ja auch auf Szenarien, die dann nicht eingetroffen sind.

    Nun ja, schauen wir doch mal. Gemäß diesem Leitszenario sollten in 2010 schon 0,1 TWh aus Erdwärme erzeugt werden (Tabelle 2 auf Seite 10). Nun, was sagt der bdew dazu?
    Stromerzeugung aus Erdwärme tatsächlich:

    2010: 0,03 TWh
    2011: 0,02 TWh
    2012: 0,03 TWh

    Bis 2015 sollen es laut dem Szenario dann 0,6 TWh werden. Also eine Steigerung um den Faktor 20. Man hätte also durchaus schon bis 2012 eine leichte Steigerung erwarten können. Gab es aber nicht. Wie das in den verbleibenden 3 Jahren noch geschafft werden soll…? Naja, wir werden sehen.

  2. Herr Hader, die 2,5% bezogen sich auf das erste Kraftwerk, von dem ich geschrieben habe. Steht unmissverständlich dar. Die von ihnen verlinkten Wirkungsgrad-Angaben sind richtig (mal davon abgesehen, dass sie die Seminararbeit zweier Studenten der FH Köln schon als Literatur bezeichnen, wobei ich nichts gegen diese Studenten sagen wollte). Allerdings sind auch diese Zahlen eher lausig.
    Lesen sie mal, was die „Freunde“ von klimaretter.de zur Geothermie schreiben:

    http://www.klimaretter.info/energie/nachricht/10497-geothermiekraftwerk-landau-vor-dem-aus

    (sorry Admin, aber das tinyurl funktioniert nicht auf meinem Dienst-Laptop).

    Ihrer Einschätzung nach wäre die Geothermie also in 10 Jahren soweit. Haben sie da genauere Informationen oder ist das wieder nur eine ihrer Wunschvorstellungen, wie bei der Wasserkraft?

  3. #59: „Herr Hader, der Ausbau muss heute, also in 2013 und 2014 und 2015 stattfinden, nicht erst in 10 oder 20 Jahren. Und dafür taugt eben Geothermie noch nicht. Wann soll denn ihre Zukunft losgehen.“

    Lieber Herr Jensen, der Ausbau wird in 10-20 Jahren noch nicht abgeschlossen sein. Erst in diesen Zeiträumen wird es auch zu einem nennenswerten Anstieg bei der Stromproduktion durch Geothermie kommen, meiner Einschätzung nach. In der Raumklimatisierung wird es schon heute genutzt.

    „Nebenbei, sie verwechseln immer noch dieses Forum hier mit einem Forum, wo man über evtl. künftige Technologien diskutieren kann.“

    Was ich auch ehrlich gesagt bedauere.

    „Suchen sie mal nach nach „2,5%“ in meinem Kommentar vom 12.07. um 13:39 Uhr.“

    Ahh, danke, hatte ich tatsächlich übersehen. 🙂 Widerspricht nur leider dem, was man tatsächlich in der Literatur findet: 10-13% http://tinyurl.com/opb5g6p

  4. Hader sagt:
    „Lieber Herr Jensen, der Wirkungsgrad wirkt sich nur unmittelbar auf die Kostenstruktur aus. Er ist nicht alles. Ich entnehme im übrigen Ihrer Antwort, dass Sie nicht wirklich wissen, wie teuer Strom aus Geothermie momentan ist, welches Potential es hat und wie dessen Wirkungsgrad aussieht.“

    Sie wollen nicht begreifen, oder? Kosten sind die Baukosten für ein Geothermiekraftwerk. Bei niederigem Wirkungsgrad braucht man mehr von diesen Dingern, um die benötigte Gesamtenergie zu bekommen. Und bei hohen Baukosten lohnt sich das nicht.

    Hader sagt:
    “ Ausbau = in Zukunft stattfindend.“

    Herr Hader, der Ausbau muss heute, also in 2013 und 2014 und 2015 stattfinden, nicht erst in 10 oder 20 Jahren. Und dafür taugt eben Geothermie noch nicht. Wann soll denn ihre Zukunft losgehen.
    Nebenbei, sie verwechseln immer noch dieses Forum hier mit einem Forum, wo man über evtl. künftige Technologien diskutieren kann. Dieses Forum beschäftigt sich mit dem Energie- und Klimapolitik-Wahnsinn, der heutzutage stattfindet.

    Hader sagt:
    „Sie haben hier keine Wirkungsgrade genannt.“

    Ach Hader, sie haben auch schon behauptet, es würden keine Zielvorgaben für sog. EE-Strom im Gesetz stehen. Wie oft wollen sie sich eigentlich noch am Nasenring durch die Arena führen lassen? Wollen wir ein kleines Suchspiel veranstalten? Suchen sie mal nach nach „2,5%“ in meinem Kommentar vom 12.07. um 13:39 Uhr. Such, Hader, such… gefunden? Fein.

    Und am Ende wieder ein klassischer Hader:

    Ich sage:
    „Fazit: Geothermie fällt zur Zeit für den Ausbau an sog. EE weg! Punkt. Aus. Und wer was anderes behauptet, ist ein Lügner.“

    Hader, achten sie auf die Zeitform! Zur Zeit! Gemerkt?

    Darauf sie:
    „Naja, wenn bei Ihnen schon jeder ein Lügner ist, der nicht Ihre Meinung teilt…^^, dann noch einen schönen Abend.“

    Also sind sie doch der Meinung, dass Geothermie zur Zeit zum EE-Ausbau zur Verfügung steht? Vorhin haben sie doch noch Wert darauf gelegt, dass das erst für die Zukunft gilt. Was denn nun?

  5. #57: „Was soll denn der sinnlose Kommentar, ich würde Wirkungsgrad und Kosten – in ihrem Sinne unzulässigerweise – in einen Top werfen? Selbstverständlich gehört das zusammen. Wenn der Wirkungsgrad hoch ist, dann lohnen sich auch hohe Kosten. Ist der Wirkungsgrad niedrig, braucht man viele Anlagen, um die erforderliche Energiemenge zu produzieren.“

    Lieber Herr Jensen, der Wirkungsgrad wirkt sich nur unmittelbar auf die Kostenstruktur aus. Er ist nicht alles. Ich entnehme im übrigen Ihrer Antwort, dass Sie nicht wirklich wissen, wie teuer Strom aus Geothermie momentan ist, welches Potential es hat und wie dessen Wirkungsgrad aussieht.

    „Nein, Herr Hader, das geht aus ihrem Satz nicht hervor.“

    Nicht? „Sehr geehrter Herr Rasim, vergessen Sie dabei nicht, dass es beim Ausbau von EE auch noch Biomasse und Erdwärme gibt.“ Ausbau = in Zukunft stattfindend. Naja, kein Problem.

    „Und bei den Wirkungsgraden, die ich ihnen dargelegt habe, fällt das für die nächsten zehn Jahre sicher aus.“

    Sie haben hier keine Wirkungsgrade genannt.

    „Fazit: Geothermie fällt zur Zeit für den Ausbau an sog. EE weg! Punkt. Aus. Und wer was anderes behauptet, ist ein Lügner.“

    Naja, wenn bei Ihnen schon jeder ein Lügner ist, der nicht Ihre Meinung teilt…^^, dann noch einen schönen Abend.

  6. Herr Hader, versuchen sie doch bitte nicht, sich hier immer wieder irgendwie rauszureden. Sie machen doch alles nur noch schlimmer und sich selbst immer lächerlicher, nachdem ich ihnen nun schon ihre Lügen oder Unkenntnis bzgl. des EEG und bzgl. wirtschaftlicher Zusammenhänge deutlich gemacht habe.
    Was soll denn der sinnlose Kommentar, ich würde Wirkungsgrad und Kosten – in ihrem Sinne unzulässigerweise – in einen Top werfen? Selbstverständlich gehört das zusammen. Wenn der Wirkungsgrad hoch ist, dann lohnen sich auch hohe Kosten. Ist der Wirkungsgrad niedrig, braucht man viele Anlagen, um die erforderliche Energiemenge zu produzieren. Das funktioniert nur mit niedrigeren Kosten je Anlage. Deswegen funktioniert das mit Geothermie noch nicht.

    Ihr Zitat:
    „Im übrigen dürfte aus meinen Beitrag klar hervorgegangen sein, dass ich hier nicht vom heutigen Istzustand spreche, sondern dem Potential für zukünftige Entwicklungen.“

    Nein, Herr Hader, das geht aus ihrem Satz nicht hervor. Ihre jämmerlichen Erklärungsversuche im Nachhinein helfen ihnen auch nicht weiter.
    Der Ausbau der sog. EE findet heute statt. Sie sagen, man darf bei dem Ausbau nicht die Erdwärme vergessen. Kein Wort davon, dass sie von der Zukunft sprechen. Und bei den Wirkungsgraden, die ich ihnen dargelegt habe, fällt das für die nächsten zehn Jahre sicher aus.
    Fazit: Geothermie fällt zur Zeit für den Ausbau an sog. EE weg! Punkt. Aus. Und wer was anderes behauptet, ist ein Lügner.
    Sie könnten natürlich auch mal etwas versuchen, was in ihren Kommentaren bisher völlig fehlt. Nämlich konkret zu werden. Und mal deutlich sagen, was sie wollen. Aber das habe ja nicht nur ich ihnen hier schon öfter gesagt.

  7. @Peter Jensen, #54: „Allerdings ist der Wirkungsgrad so niedrig, dass die Stromausbeute in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Kosten steht.“

    Sie werfen Begriffe wie Wirkungsgrad und Kosten gerade in einen Topf, aber das ist jetzt auch nur ein Nebenaspekt.

    „Allerdings ist der Wirkungsgrad so niedrig, dass die Stromausbeute in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Kosten steht. Stand der Technik heutzutage jedenfalls. Und somit fällt Geothermie in den nächsten 10 oder 20 oder 50 Jahren als sinnvolle Stromerzeugungsart in Deutschland weg, weil es einfach zu teuer ist.“

    Wenn Sie meinen, dass die Kosten auch in den kommenden 50 Jahren zu hoch sind, können Sie denn konkrete Zahlen nennen?

    Im übrigen dürfte aus meinen Beitrag klar hervorgegangen sein, dass ich hier nicht vom heutigen Istzustand spreche, sondern dem Potential für zukünftige Entwicklungen.

  8. Lieber Herr Rasim, #52

    es täte Ihnen (und anderen) gut, sich einfach auf den Inhalt der Fragen zu konzentrieren. Ich kann Ihren Ärger zwar irgendwie nachvollziehen, denn ich fühle mich auch häufig ver…scht bei einigen Fragen zur Klimaphysik, weil ich mir nicht vorstellen kann, daß der Fragende es ernst meint mit so komischen Fragen. Auch wenn ich davon überzeugt bin, daß die meisten Fragenden in Klimafragen es tatsächlich nicht ernst meinen und mich tatsächlich ver…schen wollen; bei den Fragen von mir an Sie ist dies nicht der Fall. Ich meine sie ernst, und wenn Sie mich nicht verstehen, so liegt das vielleicht daran, daß ich nicht Ihr Vokabular kenne oder Ihre Kenntnisse habe. Aber bestimmt nicht daran, daß ich Sie ver…schen will.

    „“Stromproduktionskapazität“ nötig, die bestehenden reichen bei weitem aus!!!“ Im allgemeinen Produktionsbereich,, den ich kenne, spricht man von Kapazitäten und meint damit produzierte Menge/Zeiteinheit. Bei Strom wäre das trivialerweise elektrische Leistung.

    „Diese wollen Sie in % der Stromproduktion von 600 TWh (el. Arbeit) erfragen?“

    Nein, als % von 600 TWh pro Jahr – trivialerweise. Also bitte jetzt konzentrieren sie sich auf die Fragen und vergessen Sie die basics, die man als Physiker eh kennt.

    „Vor allem sind (entsprechend Ihrer Fragestellung) keine zusätzlichen „Stromproduktionskapazitäten“ nötig, sondern nur im Rahmen der eliminierten KKW neue Gas- oder Kohle- KW. Dass von der Jahresstromproduktion von 600 TWh z. Z. ca. 15 % von Sonne und Wind geliefert werden können, nutzt in der Leistungsbilanz nichts.“

    Das ist ein bißchen um den heißen Brei herumgeredet. Ich erkläre Ihnen mal, wie ich mir das als naiver Physiker so vorstelle:

    Da besteht ein Strombedarf von durchschnittlich W=600 TWh im Jahr. Dieser ergibt sich als Integral über die Zeit t über ein Jahr aus dem Leistungsbedarf Pb(t). Auf der anderen Seite haben wir die Stromproduktion Pe (t) und die Speicherung Ps(t) (die heute und vielleicht auf Dauer vernachlässigbar gegenüber Pe ist).
    Vernachlässigt man mal Verluste, so muß die Gleichung gelten: Pb = Pe+Ps.
    Jetzt schlüsselt sich Pe auf in die verschiedenen Produktionsformen, das Pe von EE (PeEE) dabei ist heute im Jahresschnitt 20%. Aber dieser Jahresschnitt ist nicht konstant, sondern PeEE schwankt zwischen Null und der theoretisch erreichbaren oberen Grenze, die der installierten Leistung PiEE entspricht. Analog für alle anderen KWs (PiX1, PIX2,…). Man kann dann die Summe aller installieren Leistungen bilden: Pi. Pe liegt dann zwischen den Extrema Null (alles abgeschaltet) und Pi (alles in Vollast). Ebenso ist Ps nach oben limitiert durch Psi. Nach obiger Gleichung ist damit Pb nach oben durch Pi+Psi begrenzt.
    Bei den EE ist es so, daß das Verhältnis PeEE/PiEE zeitlich stark zwischen Null und 1 schwankt und im Mittel weit nur 1 sein. Ps wird nur im Bedarfsfall von Null verschieden sein und Pb(t) ist durch das Verbraucherverhalten bestimmt.

    Meine Frage ist nun meiner Meinung nach eine typische elementare Frage für die Energiewirtschaft: wenn man den Anteil von PiEE an Pi auf einen Zielwert erhöht, welche Möglichkeiten zur Erfüllung der obigen Gleichung gibt es und welche technischen Herausforderungen sind damit verbunden. Wie Sie sehen können, sind die Variablen Pb, PeX und Ps, die mit unterschiedlichen technischen Aufwand innerhalb technischer oder praktischer Begrenzungen „gestaltbar“ sind.
    In welcher Fachliteratur findet man dies? Sie können mir nicht erzählen, daß sich darüber noch niemand erschöpfend Gedanken gemacht hat.

  9. Herr Hader sagt in #53, dass wir die Erdwärme nicht vergessen dürfen. Ach ja richtig, die unfassbare Energiequelle der Erdwärme. Ein kurzer Blick in Wikipedia sagt mir, dass Geothermiekraftwerke in Deutschland maximale Leistungen von 5 MW (!!!!!!!) haben. Die meisten liegen darunter. Das erste Kraftwerk dieser Art produzierte in 2004 424.000 kWh Strom und wurde alsbald wegen der geringen Stromausbeute überwiegend zur Wärmeerzeugung genutzt. Der elektrische Nettowirkungsgrad bei Stromerzeugung betrug 2,5%.

    Und bevor sie es wieder zerreden, Herr Hader. Geothermie ist grundlastfähig und damit prinzipiell zur Stromerzeugung in Deutschland geeignet.
    Allerdings ist der Wirkungsgrad so niedrig, dass die Stromausbeute in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Kosten steht. Stand der Technik heutzutage jedenfalls. Und somit fällt Geothermie in den nächsten 10 oder 20 oder 50 Jahren als sinnvolle Stromerzeugungsart in Deutschland weg, weil es einfach zu teuer ist. Selbst wenn ein 3MW-Geothermiekraftwerk rund um die Uhr laufen könnte, würden daraus etwa 26 Mio kWh erreicht werden (3.000 kW * 8760 h pro Jahr). Das wären etwa 0,003% der von einem 1.000-MW-AKW erzeugten Energiemenge (bei 90% Nutzungszeit). Sie bräuchten also etwa 300 dieser Kraftwerke, um ein AKW zu ersetzen. Wahrscheinlich noch viel mehr, da ich ja 8760 Nutzungsstunden angesetzt habe. Also streichen sie doch bitte aus ihrem Hirn, dass Erdwärme in nennenswertem Umfang für den Ausbau der EE zur Verfügung steht und bieten sie einen solchen Unsinn nicht noch einem Fachmann (Herr Rasim) an. Der fühlt sich ja (zu recht) schon von Herrn Baecker veralbert.

  10. #52: „Da der Leistungsbedarf in D zwischen ca. 40 und 80 GW schwankt, bei Flaute und Sonnenmangel über Wochen von dort fast nichts kommt, müssen im Winter ca. 98 % dieser 80 GW vorgehalten oder der fehlende Anteil vom Ausland zugesichert werden! Vor allem sind (entsprechend Ihrer Fragestellung) keine zusätzlichen „Stromproduktionskapazitäten“ nötig, sondern nur im Rahmen der eliminierten KKW neue Gas- oder Kohle- KW.“

    Sehr geehrter Herr Rasim, vergessen Sie dabei nicht, dass es beim Ausbau von EE auch noch Biomasse und Erdwärme gibt. Das man aber unabhängig davon bei den Speichertechnologien erhebliche Fortschritte braucht, wurde schon des Öfteren gesagt. Bzgl. Sonnen- und Windflauten empfehle ich einfach mal entsprechende Simulationen anzuschauen und mit der Realität zu vergleichen und ggf. ihren prognostizierten 98%-Ausfall über Wochen mit empirischen Daten abzugleichen.

  11. # 50 N. Baecker

    Auch wenn ich mich lächerlich mache, wieder auf eine Ihrer naiven, fast kindlichen Fragen hereinzufallen (siehe # 44) noch ein letzter Versuch zu nur einer Frage:

    Sie bemängeln an meiner Aussage, Zitat:

    „Leider haben Sie meine Fragen immer noch nicht beantwortet. Ich versuche es nochmal einfacher: Wieviel zusätzliche Stromproduktionskapazitäten muß man heute vorhalten, um die Fluktuationen der heutigen EE puffern zu können? (in % der Stromproduktion von 600 TWh)“ Zitat Ende

    Meine Antwort:

    Es ist überhaupt keine zusätzliche
    „Stromproduktionskapazität“ nötig, die bestehenden reichen bei weitem aus!!!
    Produktionskapazität bedeutet z.B. Schrauben/Stunde; Autos/Woche;
    kWh/h = kW.Sie meinen also die el. Leistung in kW, MW oder GW. Warum nennen Sie das nicht einfach auch Leistung? Diese wollen Sie in % der Stromproduktion von 600 TWh (el. Arbeit) erfragen?
    Was für ein Schwachsinn, Leistung als Prozent der Arbeit! Sie hätten schon im Verhältnis zu „600 TWh/a“ schreiben sollen, das wäre phys. exakt. und ergäbe eine durchschn. Leistung von 68,5 GW. Prozentwerte davon sind jedoch völlig irrelevant, und das meinte ich auch mit dem Schwachsinn. Da der Leistungsbedarf in D zwischen ca. 40 und 80 GW schwankt, bei Flaute und Sonnenmangel über Wochen von dort fast nichts kommt, müssen im Winter ca. 98 % dieser 80 GW vorgehalten oder der fehlende Anteil vom Ausland zugesichert werden! Vor allem sind (entsprechend Ihrer Fragestellung) keine zusätzlichen „Stromproduktionskapazitäten“ nötig, sondern nur im Rahmen der eliminierten KKW neue Gas- oder Kohle- KW.
    Dass von der Jahresstromproduktion von 600 TWh z. Z. ca. 15 % von Sonne und Wind geliefert werden können, nutzt in der Leistungsbilanz nichts.

    Nun ist aber Schluss, zum Glück liest das noch kaum jemand, ich mach mich doch hier nicht noch weiter zum Affen.

    P. S.: Ihr letzter Absatz in #51 ist so diffus und bla- bla, dass ich mich eines Kommentares enthalte.
    Sind Sie wirklich Physiker? Es gibt auch „Forumstörer“, wie z. B. einen S. H.

  12. Lieber Herr Rasim,

    da Sie mir evtl. wieder vorwerfen wollen, sich erneut wiederholen zu müssen. Nochmal eine kleine Anleitung.
    Sie schrieben:
    „Im harten Winter gibt es 2, evtl. 3 oder mehr Wochen mit minimalem Wind- und Sonnenertrag.
    2 Wochen erfordern ca. 22 TWh Strom. Aus Speichern ist das heute und auch in Jahrzehnten, vielleicht immer unmöglich.“

    Wenn PV&Wind 2 Wochen lahmliegen, dann müsste man 22 TWh woanders herbekommen. Aber dieser Wert basiert ja darauf, daß man die die fehlenden 22 TWh zu 100% durch PV&Wind erzeugt werden sollten. Das ist weder heute noch nach der Energiewende der Fall. Denn auch bei 100% EE ist ja noch ein Teil Biogas vorgesehen. Zusätzlich muß es ja auch Szenarien geben, wieviel von den 22 TWh auch bei günstigeren Zeiten später verbraucht werden können. Nun schrieben Sie, bestenfalls der Anteil von 27% der Privatverbraucher könnten den Stromverbrauch flexibel einplanen.
    Meine Fragen laufen einfach darauf hinaus, wie man sich dies konkreter vorstellt. Statt Ihrer Zahlen mit diesen extremen „no-go“ Szenarien muß es doch eine feinere Planung geben. Oder hat das noch niemand mal bis zu Ende denken wollen, um die heute noch fehlenden technischen Entwicklungen hierfür extrahieren zu können? Mal als Vergleich: wenn Sie sich einen Ferrari kaufen wollen, so geben Sie sich ja auch nicht mit dem Blick in die Brieftasche zufrieden, sondern „knautschen“ alle Szenarien aus, um herauszufinden, was Sie dafür je nach Szenario tun müßten (ob mindestens eine Lösung erreichbar ist, ist eine andere Frage, PS: Szenarien, die die Verletzung der Naturgesetze voraussetzen, können Sie sich sparen, das ist Komödie).

  13. Lieber Herr Rasim, #49

    Tut mir leid, aber ich fühlte mich ebenfalls etwas „ver…scht“ mit Ihren Antworten, weil ich davon ausging, daß meine Fragen recht eindeutig formuliert waren, Sie aber echt konfus geantwortet haben, was man mit oder ohne Leseschwächen oben sehen kann. Aber vergessen wir das (wenn möglich auch Ihre Albernheiten über Physiker).

    Leider haben Sie meine Fragen immer noch nicht beantwortet. Ich versuche es nochmal einfacher:
    Wieviel zusätzliche Stromproduktionskapazitäten muß man heute vorhalten, um die Fluktuationen der heutigen EE puffern zu können? (in % der Stromproduktion von 600 TWh)
    Wieviel zusätzliche Stromproduktionskapazitäten muß man vorhalten, um die Fluktuationen der EE nach Ende der Energiewende (100% EE, ca. 2050) puffern zu können?
    Wie sieht die technische „roadmap“ z.Zt. dahin aus?

    Da ich davon ausgehe, daß die von Ihnen und anderen Ing. genannten Fakten und augenblickliche technischen Rahmenbedingungen allg. bei den Planern bekannt sind, ist damit auch klar, daß man die Energiewende mit heutigen technischen Möglichkeiten heute noch nicht realisieren kann, daher wird es konsequenterweise eine roadmap mit Zwischenzielen geben (wenn auch nur grob), auf der die technischen Erfordernisse mit groben Zeitplan schrittweise geplant sind (auch wenn es heute nur eine technische Vision sein mag). Sind Ihnen solche Pläne bekannt, oder ist das nicht Ihre Expertise? Wie Sie sicher wissen, gab es zahlreiche Großprojekte, bei denen es am Anfang nur eine Vision fürs Ziel gab, aber der Weg dahin nicht so klar war und nur aus groben Zwischenzielen bestand. Ich gahe davon aus, daß sowas ebenfalls hier kursiert, aber vielleicht nicht öffentlich zugänglich.

  14. Herrn N. Baecker

    Sie Schreiben ja richtigerweise:

    „Ich weiß selbstverständlich, daß meine (…) Schlußfolgerung (…)
    falsch ist!

    Warum provozieren Sie denn dann weiter, wie Herr Rassbach in # 44 das richtig bemerkte?

    Alle, aber auch alle Antworten zu Ihren Fragen sind aus #42 un 43 zu entnehmen.

    Wiederholung für des Lesens nicht geübte Mitbürger:

    Im harten Winter gibt es 2, evtl. 3 oder mehr Wochen mit minimalem Wind- und Sonnenertrag.
    2 Wochen erfordern ca. 22 TWh Strom. Aus Speichern ist das heute und auch in Jahrzehnten, vielleicht immer unmöglich.
    Finden Sie ein hierfür erforderliches vernünftiges physikalisches Prinzip (Sie sind doch Physiker ?) und wir werden Sie alle demnächst als Dr. hc. mult. und mehrfachen Nobelpreisträger beglückwünschen!

    Immer noch schade um meine Zeit, habe dies eigentlich im Interesse von Herrn Klasen (er ist nicht als der Mitbürger gemeint) in # 47 geschrieben.

    m. f. G.

  15. Lieber Herr Rasim, #46

    „fühle ich mich von Ihnen regelrecht ver…scht.“

    Wie wäre es, wenn Sie einfach mal meine Fragen an Sie korrekt lesen würden? Ich denke, Sie können diese dann leicht und technisch korrekt beantworten.

    Ich weiß selbstverständlich, daß meine aus Ihren Aussagen abgeleitete Schlußfolgerung
    „Nun schreiben Sie dass fuer nur rund 3%
    der Stromproduktion Speicher vorgehalten werden muessen, aber das finale Ziel 100% EE waere. Wenn das zasammenpassen soll, so waeren die EE doch eine relativ zuverlaessig verfuegbare ELT Quelle und man muesste auch nur wenig grundlastfaehige KW vorhalten. Oder vermischen Sie da etwas? “
    falsch ist! Da kann man man eben fälschlich daraufkommen, wenn Sie meine Fragen nicht konkret beantworten, sondern die heutige Situation mit den morgigen technischen Erfordernisse vermischen. Aus diesem Grund habe ich ja auch den Konjunktiv benutzt und offen bezweiflet, daß diese Schlußfolgerung stimmen kann.

    Also nochmal auf den Punkt gebracht:
    Das finale Ziel der deut. Energiewende ist also 100% EE in ca. 2050 (oder so). Diese EE setzen sich aus Quellen unterschiedlicher Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit zusammen. Während die Bereitstellung von Stromenergie aus Biogas wohl recht kalkulierbar ist, ist die durch PV und Wind eher „Glückssache“.

    Aus diesen Randbedingungen folgte meine Frage oben:
    bei einer angenommenen Stromenergieproduktion von 600 TWh/a erzeugt mit 100% EE entsprechend der Zielvorgabe der Energiewende, wieviel Speicherkapazität bräuchte man dann unter Berücksichtigung (und ohne) von ebenfalls in Szenarien vorliegenden „intelligentem Stromverbrauch nach Verfügbarkeit“?

    „P. S. Meine Frage zur Relaxation haben Sie auch nicht verstanden, mir ging es um den zeitabhängigen, nicht um den druckabhängigen E- Modul (die Dichte kann im milli/mikr- sec.- Bereich) der Druckänderung nur verzögert folgen. „

    Ich habe mich da wohl nicht klar genug ausgedrückt. Wenn die Schallwelle durch die Flüssigkeit läuft, ändert sich der Druck periodisch. Die Flüssigkeit zeigt aber eine Relaxation auf diese Druckänderung, welche sich in einer Dämpfung und Phasenverschiebung der Welle ausdrückt (komplexwertiger Brechungsindex), und damit i.a. zu in einer Änderung der Schallgeschwindigkeit. Wenn diese „Polarisation“ (das ist das optische Äquivalent) selber vom Druck (Optik: Elektrische Feldstärke der EM-Welle) abhängt hat man eine druckabhängige Dispersion und eine nichtlineare Schallausbreitung. Natürlich ist die Relaxation ein zeitlich ablaufender Vorgang, aber ausgelöst wird sie durch die Druckänderung.

  16. #46: Wolfgang Rasim sagt:am Mittwoch, 10.07.2013, 01:55

    Zitat:
    „Schade um meine Zeit für diesen Dialog, den sowieso keinen mehr interessiert.“

    Sehr geehrter Herr Rasim,

    bedauerlich dass sie dies so empfinden! Ich habe ihre Diskussion mit Hr. Baecker(?) mit Spannung verfolgt.

  17. # 45 Herrn N. Baecker

    Herr Rassbach hatte in # 44 ja so recht.

    Mit Ihrer Äußerung:

    „Nun schreiben Sie dass fuer nur rund 3%
    der Stromproduktion Speicher vorgehalten werden muessen, aber das finale Ziel 100% EE waere. Wenn das zasammenpassen soll, so waeren die EE doch eine relativ zuverlaessig verfuegbare ELT Quelle und man muesste auch nur wenig grundlastfaehige KW vorhalten. Oder vermischen Sie da etwas? “

    fühle ich mich von Ihnen regelrecht ver…scht. Erzählen Sie bloß niemandem, dass Sie Physiker sind. Sie verwechseln hier gründlich die in Ihrer Tätigkeit vorherrschenden Micro, Nano und Pico mit den in der Landes- Eltversorgung üblichen Giga und Tera in Verbindung mit W und Wh.

    Schade um meine Zeit für diesen Dialog, den sowieso keinen mehr interessiert.

    m. f. G. .

    P. S. Meine Frage zur Relaxation haben Sie auch nicht verstanden, mir ging es um den zeitabhängigen, nicht um den druckabhängigen E- Modul (die Dichte kann im milli/mikr- sec.- Bereich) der Druckänderung nur verzögert folgen.
    Nichts für ungut.

  18. Lieber Herr Rasim,

    danke fuer die sachlichen Antworten

    “ habe nie behauptet, dass Speicher für die Jahresstromproduktion (ca. 600 TWh) nötig wären, sondern für 1 bis 2 Wochen (11 oder 22 TWh)ohne Sonne und kaum Wind,“

    Ich hatte nur die Frage nach dem Anteil gestellt. Nun schreiben Sie dass fuer nur rund 3% der Stromproduktion Speicher vorgehalten werden muessen, aber das finale Ziel 100% EE waere. Wenn das zasammenpassen soll, so waeren die EE doch eine relativ zuverlaessig verfuegbare ELT Quelle und man muesste auch nur wenig grundlastfaehige KW vorhalten. Oder vermischen Sie da etwas? 

    „Wenn Sie sich in die „Energiewirtschaft“ einlesen wollten, empfehle ich gleichnamiges Fachbuch aus dem Teubner- Verlag, Hrsg. Dittmann/Zschernig, zu dem ich auch ein Kapitel beigesteuert habe. “

    Danke fuer den Tip.

    „Eine Relaxation des E- Moduls (reziproker Kompressibilitätskoeffizient) des Wassers habe ich in einer recht großen hydraulisch/thermischen Versuchsanlage experimentell nachweisen können (1980er Jahre, TU Dresden), die meines Wissens in dieser Größenordnung noch nicht bekannt war. Es ergaben sich in Versuchen mit erzeugten Druckanstiegsgradienten von MPa/ms Fortpflanzungs-(Schall)-geschwindigkeiten, die 30 bis 40 % über den üblichen von ca. 1 300 m“

    In der Optik kennt man diese optisch nichtlinearen Effekte zur Genuege, ich habe damit Erfahrung. Ein druckabhaengiger E Modul ist nicht ueberaschend,sondern wird erwartet. im Bereich MHz bis GHz zeigen Fluessigkeiten Relaxationsprozesse, die sich in der Form der Resonanzbanden dort erforscht wurden Da hat man allerdings schon in den 30 iger Jahren begonnen.

  19. Lieber Herr Rasin,

    Nico führt Sie an der Nase rum.

    ER weiß das alles selbst, muß er wissen, weil selbst Eugeniker Prinz Philip weiß, dass Windenergie nutzlos ist, weil sie immer backups benötigt.
    Gelle Nico?

  20. #35 u. a. zu Herrn N. Baecker

    Lieber Herr Baecker,

    nachdem ich jetzt etwas mehr Ruhe als gestern abend habe, noch eine Ergänzung zu Ihren Fragen:

    „So wie ich Sie verstehe, … ist nur nicht klar, wieviel Prozent durch EE dieser finale Zustand in D vorsieht, das sind doch keine 100%?

    Antwort:
    Doch, 100 % Elt durch EE, hauptsächlich mit Wind (WKA) und Sonne (PVA), zusätzlich mit geringem, teilweise lächerlichem Anteil Wasserkraft, Biomasse und Geothermie. Spätestens bis 2050 (oder eher ?) soll es k e i n e fossilen Stromerzeuger (u. nukleare sowieso) mehr geben.
    Lesen Sie keine Zeitung? Allein der Spiegel, Focus, die FAZ u. v. a. geißeln doch indirekt, jedoch sehr diskret, um eine „die Richtlinien der Politik bestimmende Füsikerin“ nicht zu erzürnen, diesen EE- Wahn.

    Z. B. behaupten in Berlin und im Bundesland Brandenburg die B90/Grünen- Fraktionen im Senat/Landtag auf Basis einer Studie des „Reiner Lemoine- Instituts“ Berlin von 2012, dass dieser technische Irrsinn dort bis 2030 realisierbar ist! Diese Studie würde m E. als Großer Beleg auf einer Fachschule die Note 5 erhalten; sie geht von falschen und ökon. irrsinnigen Voraussetzungen aus, einige wichtige Energie- Bilanzen gehen nicht einmal auf u. a.

    Ihre andere Frage zum Anteil von WKA und PVA an der Elt- Versorgung in D:

    Z. Zt. tragen diese ca. 15 % zur Elterzeugung (ca. 600 TWh/a) bei, jedoch nur durchschnittlich, überwiegend zeitlich nicht bedarfgerecht, also nicht grundlastfähig; bis auf 20 % steigt dieser Anteil mit grundlastfähiger Wasserkraft und Bio- Energie.

    Ihre Äußerung:
    „Die Herausforderung besteht nun darin, die EE zeitlich … verlustarm in das Zeitprofil der Verbraucher zu wandeln,,,“

    Antwort:Das bedeutet ein „Zurück in die Steinzeit“!! Die Befürworter dieses Quatsches bezeichnen dies „hochwissenschaftlich als Flexibilisierung“. Wollen Sie, dass noch mehr Alu- und v. a. Betriebe (z. B. Alu- Hütte Neuss) ihre Produktion ins Ausland verlagern,wo der Strom durch Kern- und Kohlekraftwerke kontinuierlich verfügbar und spannungs- und frequenzstabil ist? Oder glauben Sie wirklich, dass das Einschalten Ihrer Waschmaschine bei guter Wind- und Sonnen- Stromerzeugung und Ihr Verzicht auf Elt- Bezug an einem kalten, finsteren Winterabend ohne WKA- und PVA- Erzeugung das Problem löst? Der Anteil der Haushalte beträgt nur ca. 27 % am gesamten dt. Stromverbrauch.

    Weitere seriöse und gesicherte Fachinformationen zu den Fragen
    Brutto/Netto- Strom, End- und Primärenergie, Anteil der EE u. v. a. finden Sie in „www: AG Energiebilanzen“.

    Ihre Äußerung: „Dafür sind Zwischenspeicher vorgesehen“

    Antwort:
    Als Physiker wissen Sie doch viel besser als ich, dass Elt- Speicherung großtechnisch nur über den Umweg über pot. Energie in Pumpspeicherkraftwerken (PSKW) mit eta von ca. 85 % sinnvoll ist. Die anderen Prinzipe (Schwungradmassenspeicher, Superkondensator, Akkus, „Power to gas and returne“ u. a. )sind energetisch und ökon. uninteressant, regelrecht sinnlos.

    Die von ihnen gewünschte Fachliteratur dazu:
    „Studie der dt. phys. Ges. (DPG), deren Mitglied Sie evtl auch sind, zur Elektrizitätsversorgung vom Juni 2010.

    Ihre Frage zu belastbaren Zahlen:

    Ich wiederhole : Alle dt. PSKW können mit ihrer Kapazität von 40 GWh = 0,04 TWh (P ca.7 GW) uns nicht einmal für eine Sekunde vor einem Black- out bewahren, wenn diese E- Wende vollzogen (100 % Wind, Sonne, Wasser, Bio, verlustreiche Speicher) und kein konventionelles Kraftwerk mehr am Netz sein sollte. Wir benötigen im Winter bis zu 70 GW Leistung und darüber.

    Insofern bin ich enttäuscht, dass Sie als Physiker meine, des SPIEGEL u. a. Quellen unumstößliche Feststellung einer sich entwickelnden Doppelstruktur der dt. Elt- Versorgung mit Billionen- Zusatzkosten nicht nachvollziehen können.

    Abschließend noch eine Frage, da Sie den Begriff „Relaxation“ in Ihrem Tätigkeitsprofil erwähnten.
    Eine Relaxation des E- Moduls (reziproker Kompressibilitätskoeffizient) des Wassers habe ich in einer recht großen hydraulisch/thermischen Versuchsanlage experimentell nachweisen können (1980er Jahre, TU Dresden), die meines Wissens in dieser Größenordnung noch nicht bekannt war. Es ergaben sich in Versuchen mit erzeugten Druckanstiegsgradienten von MPa/ms Fortpflanzungs-(Schall)-geschwindigkeiten, die 30 bis 40 % über den üblichen von ca. 1 300 m/s lagen. In der Literatur fand ich nur eine um 5 % erhöhte Hyperschallgeschwindigkeit bei MHz (GHz ?)- Frequenzen. Sollten Sie mir dazu etwas sagen können, wäre ich dankbar.

    Freundliche Grüße

    Wolfgang Rasim

  21. #40 und 41 Herrn N. Baecker

    Lieber Herr Baecker,

    Herr Pesch hatte Ihnen in #39 bereits die wichtigste techn. Ursache für den Unsinn dieser Energiewende mit Hauptstützen Wind und Sonne mitgeteilt, das sind fehlende Speicher.

    Sie haben mich nicht richtig verstanden, habe nie behauptet, dass Speicher für die Jahresstromproduktion (ca. 600 TWh) nötig wären, sondern für 1 bis 2 Wochen (11 oder 22 TWh)ohne Sonne und kaum Wind, wie im letzten Winter häufig erlebt. Die von mir genannten Zahlen können Sie überall nachlesen, spez. Fachliteratur ist nicht nötig. Wenn Sie sich in die „Energiewirtschaft“ einlesen wollten, empfehle ich gleichnamiges Fachbuch aus dem Teubner- Verlag, Hrsg. Dittmann/Zschernig, zu dem ich auch ein Kapitel beigesteuert habe.

    Da ich seit 02.07. auswärts ohne Internet war, antworte ich erst heute. Hat aber bis jetzt niemanden mehr interessiert, da keine weiteren Beiträge.

    Freundliche Grüße

    Wolfgang Rasim

  22. Lieber Herr Rasim, #36

    „“Zeitprofil der Verbraucher“: aus o. g. Gründen (keine Speicher) entspräche das den (Elt-) „Spitzenzeiten“ in der ehem. DDR, d. h. Verbraucher müssen sich teilweise an die Erzeugung anpassen. Wahnsinn der Energiewende !“

    Dies ist ja nun kein Geheimnis und m.W. Teil des Energiewende-Konzeptes. Denn es wird ja schon intensiv an Stromnutzung nach Verfügbarkeit entwickelt. Wenn Sie mir nun die von mir in #35 erfragten Verhältniszahlen angeben sollten, so weisen Sie doch bitte aus, ob Sie dies darin berücksichtigt haben. Bzw. nennen Sie Ihre Quelle in der Fachliteratur.

    Zu Ihrem Brief in #49

    Ich finde nur zwei Stellen, die näherungsweise etwas zur Beantwortung meiner Fragen beitragen:
    NB in #35: „Wieviel % haben wir heute und wieviel soll PV & Wind …?“
    Sie im Brief an Wagner in #49: „Ihre Antworten auf die Frage nach einer „Wind- und Sonnenstrom – Energieversorgung“, z. B. bereits 15 % des Stromverbrauchs durch die EE,“ die Aussage stammt aber von Wagner. Wobei ich dies inzwischen auch ergooglet habe.

    Dann schreiben Sie noch „Die „Energiewende“ ist doch nicht einmal ansatzweise umgesetzt worden,“. Da stimme ich Ihnen zu. Aber das beantwortet nicht meine Frage an Sie, was denn das finale Ziel der Energiewende ist (und der Zeitplan).

    Dann fragen Sie noch in #38:

    „Gerade sehe ich, leider verspätet, dass Sie im „VDI- Forum“ in # 16 am 25.06 folgendes verkündeten:
    „..ich bin davon überzeugt, daß Herr Ufer Argumente benutzt, die weder technisch noch ökonomisch objektiv sind“

    Was soll denn das?

    Sie können doch nicht ein einziges stichhaltiges Gegenargument ins Feld führen! „

    Wie Sie oben lesen können bin ich Physiker (mit Schwerpunkt Laserspektroskopie ultraschneller Relaxationsprozesse) und kein E-Ing. mit Schwerpunkt Energietechnik (wobei ich mit E.-Ings auf meinem Gebiet zusammenarbeitete). Ich habe daher überhaupt nicht vor, Gegenargumente zu Argumenten ins Feld zu führen, wenn da noch gar keine Argumente sind und ich sowieso nicht vom Fach bin. Ich sehe bislang nur Behauptungen ohne technischen Beweis oder Darstellung der Rahmenbedingungen. Das war mein Kritikpunkt. In den Beiträgen von Wagner, Ufer und Ihnen vermisse ich einfach die technischen Referenzen. Können zumindest Sie die nachliefern?

  23. Lieber Herr Rasim, #36

    Danke für Ihre Antwort. Ich nehme die Antworten mal so hin, auch wenn ich sie nicht nachvollziehen kann, denn die Zahlen fallen ja so vom Himmel. Können Sie daher ein paar links zur Fachliteratur beifügen, die Ihre Aussagen bestätigen? Danke!

    „Zu Ihrer Frage: „…wieviel % der bestehenden Nicht-EE-ELT-Erzeugung…?“.
    Antwort: 0 Prozent.
    Es müssten ja z. B für eine Woche „nur“ ca. 11 TWh aus Speichern geliefert werden [=600 TWh/Jahr/52], demgegenüber können alle unsere Pumpspeicherkraftwerke max. 0,04 TWh Elt speichern.“

    Wenn ich Ihre Rechnung/Erklärung richtig verstehe, gehen Sie davon aus, daß es nach Erreichen des Zieles der Energiewende für die gesamte erzeugte Bruttostromproduktion auch Speicher geben müßte. Korrekt? Warauf basiert das?

    Können Sie mir Fachliteratur nennen, die diese Zahl bestätigt und einen Plan zur Realisierung dieses Zieles bietet?

    Können Sie meine Fragen vielleicht auch systematisch beantworten, es ist etwas mühsam, zwischen den Zeilen zu lesen und hinterläßt Unklarheiten. Danke!

  24. #35: NicoBaecker sagt:
    am Montag, 01.07.2013, 17:34
    Als Physiker sollten Sie eigentlich wissen, dass es kein Konzept für eine Stromspeichertechnologie im EVU Maßstab gibt. Das grösste Pumpspeicherwerk Europas, Vianden (LX), z.B. kann 1.200 MW während ~ 8 h liefern (= 9.6 GWh ~ 1 % des Deutschen Strombedarfs pro Tag!) dann sind 14 Mio m³ vom Oberbecken durch die Turbinen gerauscht.
    Damit kann man also 1 Rheinisches Braunkohlekraftwerk 1 Nacht puffern! Die Elektrotechniker wissen seit 100 Jahren, dass man Strom Großtechnisch nachfrageorientiert erzeugen muss, nur die Brennstoffe lassen sich lagern, der Strom nicht! Der grün-ideologische Kreuzzug gegen die Industriegesellschaft setzt bei der Stromwirtschaft, dem Rückgrat der Wirtschaft, an, und ahnungslose Politiker in Kumpanei mit linksgrüne Medien rufen die „Energiewende“ aus. Deutschland ist krank!

  25. #35 Nachtrag für Herrn N. Baecker

    Gerade sehe ich, leider verspätet, dass Sie im „VDI- Forum“ in # 16 am 25.06 folgendes verkündeten:
    „..ich bin davon überzeugt, daß Herr Ufer Argumente benutzt, die weder technisch noch ökonomisch objektiv sind“

    Was soll denn das?

    Sie können doch nicht ein einziges stichhaltiges Gegenargument ins Feld führen!
    Und nur aus Überzeugung (wie Sie eine haben) und ohne ökon./ökologische Aufwands- Nutzenrechnung wurde die „Energiewende“ von Rot/Grün aus dem Boden gestampft und kostet uns ein Vielfaches der sog. Eurorettung.

    Lesen Sie bitte meinen Brief an Prof. Wagner in diesem Forum und weisen Sie mir nur einen einzigen fachlichen Fehler nach. Dann lade ich Sie nach Berlin ein und spendiere Ihnen, auch zu zweit, einen Abend Ihrer Wahl, bitte nur nicht im Adlon.

    Trotzdem m. f. G.

  26. @ 34 D. Glatting

    Hallo an D. Glatting

    Die AFD steht bei mir ganz oben auf der Liste!

    Einerseits wegen deren Europosition aber auch wegen des Plebiszitären Ansatzes dieser Partei. Denn hätte man die Menschen rechtzeitig und präzise gefragt, hätten wir uns so manches Desaster sparen können.

    Meine Prophezeiung zur Wahl: Die Merkel wird es wieder stemmen…..und danach kommt seltsamerweise urplötzlich die Eurokrise zurück! Diese momentane Ruhe ist reines Kalkül – Ärgern werden sich dann die Leute, die die AFD nicht gewählt haben.

  27. # 35

    Lieber Herr Baecker,

    zu einigen Ihrer Fragen können Sie Antworten aus meinen Beiträgen # 12; 18 und 21 in diesem Forum entnehmen. In # 25 musste ich noch ein Misssverständnis aufklären. Weiterhin empfehle ich, im Forum „Zustimmung des VDI zur Energiewende“ den Brief von Dr. Ufer und von mir (letzteres in # 49) an Prof. Wagner, VDI- Funktionär und Hochschulleherer in Bochum zu lesen.
    Zu Ihrer Frage: „…wieviel % der bestehenden Nicht-EE-ELT-Erzeugung…?“.
    Antwort: 0 Prozent.
    Es müssten ja z. B für eine Woche „nur“ ca. 11 TWh aus Speichern geliefert werden, demgegenüber können alle unsere Pumpspeicherkraftwerke max. 0,04 TWh Elt speichern. Alle anderen Speicherprinzipe, auch über Wärme, wären etwa so effektiv, als ob wir unseren Bedarf seltener Erden durch Abbau auf dem Mond decken würden.
    Aus diesem Grund kann kein einziges konventionelles Kraftwerk abgeschaltet werden,diese werden jedoch wegen geringerer Auslastung immer unwirtschaftlicher (auch deshalb Kosten 1 Billion Euro und mehr)
    Wärmespeicher zur Elt- Gewinnung haben keinen schlechten, sondern einen absurd geringen Wirkungsgrad, wenn Tage und Wochen überbrückt werden sollten wie bei Wind und Sonne erforderlich (jedoch DESERTEC, nur Std.zum Tag- Nacht- Ausgleich, Öl mit hoher Temperatur nicht sinnlos).
    Zu diesen Problemen finden Sie sehr detaillierte Infos an Hand des tatsächlichen Beitrages der EE in: EIKE- News, Energie, Archiv: „Lastganglinien als Erfolgskontrolle der Energiewende“
    Da praktisch keine Speicher für die Fluktuation der EE verfügbar sind, musste bereits das Ausland mit steigender Tendenz helfen sowie stromintensive Firmen ihren Bezug drosseln, um uns vor einem Black- out zu bewahren. Demzufolge hat ihre Frage nach Brutto- und Nettostromerzeugung nur geringe Bedeutung.
    „Zeitprofil der Verbraucher“: aus o. g. Gründen (keine Speicher) entspräche das den (Elt-) „Spitzenzeiten“ in der ehem. DDR, d. h. Verbraucher müssen sich teilweise an die Erzeugung anpassen. Wahnsinn der Energiewende !

    Freundliche Grüße

    Wolfgang Rasim

  28. Lieber Herr Rasim, #32

    Ihre angeführten technischen Gründe gegen eine „Energiewende“ kann ich grundlegend physikalisch nachvollziehen. Nur nennen Sie keine überzeugenden Fakten.
    So wie ich Sie verstehe, verstehen Sie unter „Energiewende“ den Wandel zum angestrebten finalen Zustand unserer ELT-Versorgung. Mir ist nur nicht klar, wieviel Prozent durch EE dieser finale Zustand in D vorsieht, das sind doch keine 100%?
    Rein physikalisch kann ich die Herausforderung der Umwandlung der zeitlich fluktuierenden und nur kurzfristig vorhersagbaren erzeugten elektrischen Energie durch EE wie PV und Wind nachvollziehen. Wieviel % haben wir heute und wieviel soll PV & Wind wieviel andere fluktuierende EE nach der Energiewende haben?

    Die Herausforderung besteht nun darin, zeitlich fluktuierende und nur kurzfristig vorhersagbare EE verlustarm in das „Zeitprofil der Verbraucher“ zu wandeln, welches weniger fluktuierend und besser vorhersagbar ist. Dafür sind Zwischenspeicher vorgesehen. Ihre Kritik an den Speicherformen über Wärme kann ich physikalisch grundsätzlich nachvollziehen. Ihr Argument mit der “Doppelstruktur“ kann aber in der Form nicht nachvollziehen. Dies wäre offenbar nicht die optimale Lösung, da ist weniger drin.
    Meine Frage ist nun, ob Sie mal anhand von Zahlen belegen können, wieviel % der bestehenden Nicht-EE-ELT-Erzeugung man mit heute verfügbarer Speichertechnik bei Umsetzung des finalen EE-Anteils laut Energiewendeziel einsparen würde, um die derzeitige Bruttostromerzeugung von ca. 600 TWh pro Jahr zu decken. Und eine weitere Zahl würde mich interessieren. Wie groß ist das Verhältnis zwischen beim Verbraucher nutzbarer Stromenergie und der Bruttostromerzeugung heute und wie groß wäre dieses Verhältnis nach Umsetzung der Energiewende bei gleichem „Bezugspunkt“ von 600 TWh pro Jahr Bruttostromerzeugung? Heute wird dieses Verhältnis vielleicht bei etwas unter 90% liegen ((Nettostromerzeugung minus Übertragungsverluste)/Bruttostromerzeugung). Durch die Wärmespeicher mit schlechtem Wirkungsgrad zum Ausgleich der Fluktuationen müßte dieses Verhältnis ja dramatisch sinken.
    Desweiteren würde mich interessieren, wie das aktuelle Verhältnis zwischen Bruttostromerzeugung im Mittel und bei maximal möglicher Auslastung beträgt und wie dies nach der Energiewende aussehen würde (bei gleichem Bezugswert von 600 TWh pro Jahr) . Dieser Verhältnis sollte ja auch abnehmen.

  29. @#33: B.Neelen,

    „Was mich besonders ärgert ist, dass das alles von der gleichen Regierung in die Welt gesetzt wurde die, laut Umfragen wohl wieder gewählt werden wird. Und das nur weil die Menschen aufgehört haben nachzudenken! Weder beim Klima noch bei dieser bescheuerten Energiewende!“

    Es gibt Alternativen.
    Die Alternative für Deutschland (Nicht gegen Deutschland wie die anderen Parteien.)
    Die Themen Energie, Umwelt und insbesondere das CO2 Thema sind da noch nicht wirklich durchdacht. Aber die Leute, die daran arbeiten, sehen das genauso kritisch wie das Publikum hier. Insbesondere da es große Überschneidungen gibt.
    Helfen Sie mit eine Opposition zu schaffen.

  30. An Herrn Hader – und allen anderen

    Ich möchte noch einmal wesentliche Punkte klarstellen.

    Der Windmüller wird für seinen produzierten Strom – quasi ab Windmühle Richtung Stromnetz von uns für den gelieferten Strom bezahlt. Wenn jedoch das Netz diese Energie gerade nicht aufnehmen kann ( zB. in der Nacht ) wird die Energie, wie auch immer, gespeichert z.B. in einem Pumpspeicherwerk, oder Schwungräderwerk….oder sonst wie. Dann wird der gleiche Strom einen Tag später wiederum noch einmal von uns bezahlt, wenn er jetzt am Mittag gebraucht wird. Das ist zwangsläufig so, weil es große Anlagen-Investitionen sind die bezahlt werden müssen. Man würde gar nicht herausfinden können wessen Strom denn gespeichert wurde und daher doppelt bezahlt wurde! Wir Endverbraucher werden beim Stromspeichern logischerweise zugleich die doppelte Zeche bezahlen müssen. Für die Produktion und nochmal für die Lagerung der gleichen Energie.

    Das innereuropäische Ausland kann daher nichts besseres machen als Kraftwerke in der Nähe der Bundesdeutschen Grenze zu bauen, um den bekloppten Deutschen – bei Bedarf Strom zu verkaufen. Das wir momentan noch Strom wie Sauerbier anbieten liegt ja nur daran das wir dauernd unsere Kohlekraftwerke unwirtschaftlich mitlaufen lassen müssen um die unterschiedliche Liefermenge der Windmüller auszugleichen. Das können sich natürlich die Kohlekraftwerker nicht ewig leisten – ständig untertariflich anzubieten und gehen aus diesem unkalkulierbaren Markt heraus – während ausländische Anbieter ja mit diesen Schwankungen nichts zu tun haben, können sie wunderbar Überschusskapazitäten vorhalten und teuer an uns verkaufen.

    Und noch ein letzter Punkt. Unsere Industrie-Exportwirtschaft würde sich normalerweise von selbst durch eine Verteuerung unserer Währung ganz natürlich abschnüren. Das war immer ein Dauerproblem zur DM Zeit, so leidet z.B. Japan seit 20 Jahren an einen zu hohen Jen – Wert. Der von Anfang an absehbare Eurozusammenbruch durch die südlichen Euroländer, aufgrund der unterschiedlichen Leistungsbilanzen, verzerrt jetzt unsere tatsächliche Exportkraft auf unnatürliche Weise. Momentan wird der Euro nicht mehr als Sichere Währung angesehen und verliert relativ an Wert. Und so kann unsere Wirtschaft ungebremst weitermaschieren letztlich auf Kosten der ärmeren südeuropäischen Länder. Insofern ist es ein ganz besonderes Schmankerl wenn wir uns selbst als Südeuropa-Retter hinstellen! Was jedoch die Lasten betrifft die wir uns jetzt für die nächsten Jahrzehnte an Kosten für Energie aufladen, wird natürlich um so schwerer wiegen wenn diese bekloppte Euro-Rettungs-blase geplatzt ist und diese Rechnung auch noch bezahlt werden muss!

    Was mich besonders ärgert ist, dass das alles von der gleichen Regierung in die Welt gesetzt wurde die, laut Umfragen wohl wieder gewählt werden wird. Und das nur weil die Menschen aufgehört haben nachzudenken! Weder beim Klima noch bei dieser bescheuerten Energiewende!

  31. # 23; 26; 27; 28.

    Sehr geehrte Herren Heinzow und Jensen,

    besten Dank für Ihre Einschätzungen.
    In einem anderen Forum las ich dazu noch viel härteres, was einer psychopathischen Beurteilung entsprechen könnte.

    Abschließend für die interessierte Allgemeinheit noch etwas zum phys. Prinzip der Elt- Speicherung über Wärme.
    Sicher, speichert man Wärmeenergie mit einigen hundert °C, z. B. mittels ÖL, kann man dann nach Stunden über den normalen Dampfkraftprozess Elektroenergie mit vernünftigem Wirkungsgrad gewinnen (Tag- Nacht- Ausgleich bei der Vision DESERTEC). Bei den deutschen Wind- und Photovoltaik- Anlagen wären jedoch Tage und Wochen der Flaute und Finsternis zu überbrücken, hier ist eine Hochtemperatur- Wärmespeicherung trotz bester Vakuum- Super- Isolation (VSI) „absurd“ ineffektiv, um mit dem Begriff des Admin zu sprechen. Aus Niedertemperatur- Wärme Strom zu gewinnen, ist gleich ineffektiv, wie ich es mit meinen „Nanowattstunden“ in #25 andeuten wollte.
    Wer behauptet, dass Norwegen 85 TWh „mit einmal“ speichern könnte, sieht auch nicht durch (Betonung liegt auf „mit einmal“, das ist phys. Unsinn) und könnte auch behaupten, dass man in 10 s mit Hyper- Lichtgeschwindigkeit zum Mars fliegen könnte. Auch die Zahl 85 TWh ist reine Hypothese, nicht einmal Theorie, siehe # 21.

    Es ist jammerschade, dass die zutreffende Einschätzung des „Nicht- Energietechnikers“ Prof. Hoffmeister und vieler anderer Fachleute zur Energiewende von einer „die Richtlinien der Politik bestimmenden“ Füsikerin nicht einmal ansatzweise verstanden, oder aus pol. Kalkül ignoriert werden.
    m. f. G.

  32. #28: „Politisches Ziel: Abschaltung aller AKWs bis 2022 und 80% Strom aus sog. EE bis 2050.“

    Genau, Sie sagen es, Herr Jensen, es sind politische Ziele. Was die Abschaltung der AKWs angeht, so sind diese in Gesetze geflossen und damit rechtlich bindend. Ein knallharter Eingriff vom Staat. Das zweite Ziel mit den 80% EE-Strom bis 2050 ist hingegen eine Absichtserklärung, ohne verbindliche Auswirkung, wenn man sich nicht daran hält. Es gibt keine Planzahlen, wie viel Strom von welcher Technologie pro Jahr produziert werden soll. Genau das wäre aber ein hervorstechendes Merkmal einer staatlich gelenkten Planwirtschaft.

  33. #25: „Man hat jedoch leider übersehen, dass ich in # 21 eigentlich seine 1. Äußerung: „…85 TWh mit einmal zu speichern“ mit falsch und die
    2. Äußerung zu „..Wärme in größeren Maßstäben zu speichern und später in Strom umzuwandeln.“ als kindisch nach dem 2. HS bezeichnete.“

    Sehr geehrter Herr Rasim, das habe ich sehr wohl mitbekommen. Es ist auch Ihr gutes Recht, dass so zu sehen und es hier zu behaupten. Bzgl. 85 TWh vertraue ich mal dem, was die Norweger selbst angeben, da ich es selbst nicht vorort nachprüfen kann. Zum zweiten Punkt, erklären Sie doch mal bitte, warum nach dem zweiten HS der Thermodynamik keine Speicherung von Wärme in größeren Mengen und anschließende Umwandlung in Strom möglich sein soll. Der zweite HS sagt nur etwas darüber aus, dass diese Umwandlung nicht verlustfrei erfolgen kann.

    „Da ich selbst jahrzehntelang zu Messzwecken mit Hilfe von Thermoelementen viele Nanowattstunden „Elektroenergie“ aus Wärme gewonnen habe, sollte mich hier niemand über derartige physikalische Prinzipe belehren, insbesondere Herr Hader nicht.“

    Bitte keinen Rollentausch vornehmen. 😉 Sie sind derjenige, der meint andere mit „physikalischen Prinzipen“ belehren zu müssen.

  34. Und ein Lügner sind sie auch noch, Herr Hader. Oder ein Dummkopf, der es nicht besser weiß. Wie sonst soll man sich ihren Kommentar erklären:

    „Im übrigen legt der Staat eben keine Ziele über Abnahmemengen oder Stromanteile von bestimmten Technologien fest.“

    Politisches Ziel: Abschaltung aller AKWs bis 2022 und 80% Strom aus sog. EE bis 2050.

    Ist für jeden Menschen an tausenden Stellen im Internet nachzulesen. Nur sie kriegen das wieder nicht hin oder verstehen es wieder mal anders.

  35. Och Herr Hader,
    jetzt rufen sie doch nicht nach Mama, wie ein kleines Kind, wenn man ihnen mal deutliche Worte sagt. Sie verletzen hier permanent die allererste Regel menschlicher Kommunikation, nämlich Respekt. Der würde sich zB darin ausdrücken, ernsthafte Kommentare zu schreiben, sich Mühe zu machen, den Sinn anderer Kommentare zu erfassen. Sie verwenden aber viel Mühe darauf, Kommentare zu verdrehen und Nebenschauplätze zu eröffnen. Und das ganze kleiden sie dann in harmlos klingende, schwülstige und hinterhältig-freundliche Worte um den Anschein eines interessierten Laien zu erwecken. Lässt man sich dann, wenn man sie noch nicht kennt, auf eine solche Diskussion ein, stellt man sehr schnell fest, dass ihre Aufgabe hier im Forum wohl eher ist, Verwirrung zu stiften und vom Thema abzulenken. Mir ist diese schleimige, hinterhältige und gespielte Freundlichkeit nicht gegeben, sorry. Ich bin da lieber für klare Worte. Und Dummschwätzerei ist nun mal Dummschwätzerei. Wie soll ich das anders ausdrücken?
    Und nochmal zu ihrer Buchpreisbindung. Den entscheidenden Satz haben sie wieder ignoriert. Die Verlage setzen einen Preis fest, den sie glauben, am Markt durchsetzen zu können. Und dass Verkäufer diesen Preis von Gesetzes wegen einhalten müssen, ist ein regulatorischer Eingriff des Staates, weil er der Meinung ist, dadurch Bildung und Kultur zu fördern. Dieser Eingriff des Staates sollte ihnen eigentlich gefallen, auch wenn sie mit dem Zweck, Bildung und Kultur, offensichtlich nicht viel anfangen können.
    Also schwafeln sie ruhig weiter über den Entstehungsort von Strom (darauf muss man erst mal kommen, das aus meinem Beispiel herauszuarbeiten… als ob es darauf ankommen würde… quite funny!) und Buchpreisbindung, aber erwarten sie nicht, dass man sie dafür auch noch ernst nimmt.

  36. @ W. Rasim #25


    P. S.: Schade, dass hier und in anderen Foren mit niveaulosem Geschwafel von sich nur in Szene setzenden Teilnehmern der eigentliche Sachverhalt der Ausgangsbeiträge verwässert wird. “

    Gemäß dem Handbuch für Forenstörer ist das eine der Aufgaben von Hader & Co. Es kommt auch nicht darauf an, daß die Forenstörer „hauptamtlich“, „ehrenamtlich“ oder „aus Eigeninteresse“ handeln.

  37. Admin und #22 S. Hader

    Admin gibt mit seinem Kommentar Herrn Hader indirekt recht und es wird der Anschein erweckt, dass ich die Umwandlung von Wärme in Strom für physikalisch nicht möglich halte. Man hat jedoch leider übersehen, dass ich in # 21 eigentlich seine 1. Äußerung: „…85 TWh mit einmal zu speichern“ mit falsch und die
    2. Äußerung zu „..Wärme in größeren Maßstäben zu speichern und später in Strom umzuwandeln.“ als kindisch nach dem 2. HS bezeichnete.
    Habe wegen der Unsinnigkeit der gesamten Hader- Aussage es nicht für nötig erachtet, dies sauber voneinander zu trennen und brauch mich hier auch nicht zu rechtfertigen. Da ich selbst jahrzehntelang zu Messzwecken mit Hilfe von Thermoelementen viele Nanowattstunden „Elektroenergie“ aus Wärme gewonnen habe, sollte mich hier niemand über derartige physikalische Prinzipe belehren, insbesondere Herr Hader nicht.

    Wenn Admin hier wegen meiner nicht konkret getrennten Bezeichnungen so „pingelig“ ist, verstehe ich nicht, dass an vielen anderen Stellen unsäglicher Stuss von einigen, insbesondere einem, Teilnehmer(n) dieser Foren kritiklos hingenommen wird.
    Übrigens hat bzw. haben Herr Peter Jensen in # 23 u. v. a. ja so recht.

    Trotzdem m. f. G.

    P. S.: Schade, dass hier und in anderen Foren mit niveaulosem Geschwafel von sich nur in Szene setzenden Teilnehmern der eigentliche Sachverhalt der Ausgangsbeiträge verwässert wird.

  38. @Admin: „Gar keins, nur das Kostenprinzip, denn der Wirkungsgrad dieser Methode ist absurd gering (s. auch 2. Hauptsatz).“

    Genau das habe ich sinngemäß unter #13 geschrieben: „…die entscheidende Frage ist, kann man solche Speicher auch ökonomisch rentabel bauen und betreiben.“

    Aber gut, das eine gewisse Einigkeit vorherrscht, dass Stromspeicherung keinem physikalischem Prinzip widerspricht. Übrigens, aus dem 2.Hauptsatz der Thermodynamik kann man schlussfolgern, das der Wirkungsgrad nicht 100% sein kann, das war es aber schon.

    @Peter Jensen, wie ich sehe, versuchen Sie gerade wieder die Grenzen der Postingregeln auszutesten, insbesondere §4. Wie es aussieht, werden dieses Regeln wieder sehr großzügig ausgelegt. 😉

    „Bei der Buchpreisbindung setzt der Staat keine Preise fest und gibt auch keine Ziele für den Absatz von Romanen oder Fachbüchern vor und bevorzugt auch keine Sorte von Büchern ggü einer anderen.“

    Ja, in dem Fall sind es die Verlage, die die Preise festlegen, an die sich die Buchhändler halten müssen. Auch kein Zeichen von freier Marktwirtschaft. Im übrigen legt der Staat eben keine Ziele über Abnahmemengen oder Stromanteile von bestimmten Technologien fest.

  39. Der Dummschwätzer Hader wieder in gewohnt nervender Manier(#20):

    „Es gibt auch eine Buchpreisbindung in Büchergeschäften und da käme auch niemand auf die Idee zu sagen, das sei Planwirtschaft.“

    Herr Hader, das sind ja nicht einmal Birnen, die sie da mit Äpfeln vergleichen. Das sind ja Armbanduhren, die sie mit Äpfeln vergleichen.
    Sinn und Ausgestaltung der Buchpreisbindung haben aber nun mal gar nichts mit dem EEG oder einer Planwirtschaft gemeinsam. Bei der Buchpreisbindung setzt der Staat keine Preise fest und gibt auch keine Ziele für den Absatz von Romanen oder Fachbüchern vor und bevorzugt auch keine Sorte von Büchern ggü einer anderen.
    Den Preis setzt immer noch der Verlag fest, verbindlich dann für alle Verkäufer. Die Preisbindung bindet die Verkäufer per Gesetz an den vom Verlag festgesetzten Preis. Dieser Preis orientiert sich aber noch immer an der Absatzmöglichkeit… er orientiert sich also am Markt, Herr Dummschwätzer Hader.
    Reicht ihr intellektuelles Potential aus, dies zu verstehen?

  40. „“…welches physikalische Prinzip spricht dagegen, Wärme in größeren Maßstäben zu speichern und später in Strom umzuwandeln?“
    sind falsch und regelrecht kindisch, lezteres aus thermodynamischer Sicht (2. Hauptsatz, Physik gymnasiale Oberstufe).“

    Soso, Herr Rasim, Wärmespeicherung und anschließende Nutzung zur Stromerzeugung widerspricht dem 2.Hauptsatz der Thermodynamik. Alles klar.

  41. # 19 und 20 Herr Hader

    Beendigung eines sinnlosen Dialogs Hader- Rasim, jedoch Richtigstellung von falschen behauptungen des Herrn Hader

    Herr Hader, Ihre physikalische und ökonomische Unkenntnis „zieht einem ja regelrecht die Schuhe aus“.
    Ihre Äußerungen wie
    “ …Norwegen hat die topographischen Gegebenheiten, mit PSW um die 85 TWh mit einmal zu speichern.“ und:
    „…welches physikalische Prinzip spricht dagegen, Wärme in größeren Maßstäben zu speichern und später in Strom umzuwandeln?“
    sind falsch und regelrecht kindisch, lezteres aus thermodynamischer Sicht (2. Hauptsatz, Physik gymnasiale Oberstufe).
    Norwegen:“.. mit 85 TWh Speicherkapazität“ ist gleich großer Quatsch. Die Norweger haben im Winter wegen der Einfriergefahr der Wasserkraftwerke und extrem hohen Eigenbedarfs (el. Heizung) selbst Probleme. Sie haben zur Zeit ein einziges Pumpspeicherkraftwerk mäßiger Kapazität. Dann gäbe es noch die fast unlösbaren Probleme der Übertragung, Kosten, Abhängigkeit u. v. a., so dass das reine Utopie ist.
    Herr Hader, wenn Sie (oder ein anderer) das für die deutsche Energiewende nötige Elt- Speicherproblem technisch- ökonomisch hinkriegen würden, könnten Sie wegen des extremen Nutzens für die gesamte Welt- Energieversorgung sogar einen (noch nie vergebenen) Doppel- Nobelpreis absahnen. Ihre bisherigen Beiträge in diesem und anderen Foren lassen jedoch an dieser Möglichkeit starke Zweifel aufkommen.

    Trotzdem m. f. G.
    Wolfgang Rasim, Energietechniker i. R.

  42. #17: „Und ich erfahre immer mehr das man diesen Gesamtbereich Klima und Energiewende nicht mehr frei diskutieren kann ohne als Ökosau oder schlimmeres tituliert zu werden.“

    Okay, das finde auch nicht nett, Herr Neelen. Es zeigt leider auch, dass es nicht wenigen schwer fällt, auf der Sachebene zu bleiben und nicht ausfällig zu werden.

    „Und natürlich hat Herr Rasim komplett recht wenn er die 20 jährige Energie-Preisgarantie als Planwirtschaft bezeichnet.“

    Für mich hat sowas nix mit einer Planwirtschaft ala DDR zu tun, wie immer wieder behauptet wird. Es gibt auch eine Buchpreisbindung in Büchergeschäften und da käme auch niemand auf die Idee zu sagen, das sei Planwirtschaft. Es wäre schon nicht schlecht, die Sache an der Gesamtheit festzumachen und nicht nur an Details.

    „Wenn der Überschüssige Ökostrom mit viel technischen Aufwand gespeichert wird, muss er ja dann auch noch doppelt bezahlt werden! Einmal wird der Wind/Solar Strom und dann wird die gleiche Energie noch einmal als Pumpspeicherstrom bezahlt bevor dieser beim Kunden ankommt. Der Kunden darf also zweimal zahlen für einmal Strom!“

    Für ein Produkt muss man nicht den mehrfachen Preis bezahlen, nur weil es mehrere Zwischenhändler gibt. Der Besitzer eines Stromspeichers kauft den Strom möglichst günstig ein und verkauft ihn wieder, wenn er am Markt gebraucht wird.

    „Überlegen Sie doch nur einmal wie so eine Preiskomplexität in einem europäischen offenen Strom-Markt funktionieren soll, wo man das gleiche für 3 Cent auch aus Tschechien beziehen kann?“

    Tschechien wir seinen Strom in erster Linie im eigenen Land verbrauchen und das was an Überkapazitäten noch vorhanden ist, an die direkten Nachbarn verkaufen. Das ist aber ein Bruchteil von dem, was wir hierzulande benötigen.

    „Im übrigen zur tollen Leistungsfähigkeit unserer Industrie. Die profitiert momentan nur davon das uns die südlichen Euroländer, wegen ihrer Pleite, den Euro relativ preiswert halten – auch das wird auf Dauer nicht so bleiben!“

    Das trifft für das Niedrigstrompreis- und Euro-Land Frankreich zu 100% genauso zu und trotzdem steht deren Industrie schlechter da.

  43. Sehr geehrter Wolfgang Rasim, die Bedeutung des Wortes „adäquat“ ist mir bekannt. Ich sehe nur nicht, nach welchem physikalischen Prinzip es nicht möglich sein soll, Strom in adäquater Größe zu speichern. Z.B. ein Land wie Norwegen hat die topographischen Gegebenheiten, mit PSW um die 85 TWh mit einmal zu speichern.

    „Da Sie letztendlich noch Wärmespeicher in die Diskussion zur el. Speicherung einbringen, gehören Sie offensichtlich zur folgenden Kategorie: „Dass man aus 860 kcal eine kWh Strom gewinnen kann, glaubt nur ein Elektriker“ (siehe 2. Hauptsatz der Thermodynamik).“

    Das Grundprinzip thermische Energie verlustbehaftet in elektrische Energie umzuwandeln, auf dem u.a. AKWs, Kohle- und Gaskraftwerke beruhen, dürfte Ihnen wohl bekannt sein. Auch hier, welches physikalische Prinzip spricht dagegen, Wärme in größeren Maßstäben zu speichern und später in Strom umzuwandeln?

    „Jeder macht sich so lächerlich, wie er kann und es ist schade um jede Minute, mit Ihnen zu diskutieren.“

    Womit Sie Ihre Minuten totschlagen, darauf habe ich keinen Einfluß. 😉 Sie sind sicherlich Herr Ihrer Handlungen.

  44. # 11 u.13 S.Hader; #16 P. Jensen; # 17 B. Neelen, # 15 K. Gans

    Herr Hader,
    wissen Sie denn wirklich nicht, dass das Prädikat (zu deutsch: Satzaussage) „adäquat“ einer Sache angemessen bzw. entsprechend bedeutet?

    Wohl in Deutsch nicht richtig aufgepasst?!

    Ich hatte in # 12, 2. Absatz formuliert: „…Suche nach Speichern für die der Energiewende adäquaten Größe kein physikalisches Prinzip in Aussicht ist.“

    Z. B. könnten alle unsere Pumpspeicherkraftwerke (W = 40 GWh) den Windstrom bei Nennleistung (P = 32 GW) für nur ca. t = W/P =1,25 Std. speichern.Ein Journalist äußerte, man müsste für den Ausgleich des unzuverlässigen „Wind- und Sonnenstroms“ den Bodensee auf das Nivaau der Zugspitze pumpen können. Alle anderen von Ihnen genannten Speichermöglichkeiten sind technisch/ökonomischer Unsinn, da unbezahlbar und/oder mit lächerlich geringem Wirkungsgrad versehen.

    Weiterhin, was soll denn Ihre Verteidigung einiger Politiker in # 11?
    Prof. Hoffmeister meinte doch indirekt, dass diese mit den Lebens- Etappen: „Kreisssal – Hörsaal – Plenarsaal“, damit fehlender Fachkompetenz, aber einer Rhetorik, mit der sie einem Eskimo in der Tundra ohne Elt- Versorgung einen elektrisch betriebenen Kühlschrank verkaufen könnten, in der Öffentlichkeit „brillieren“ und Karriere machen und evtl. in den Bundestag einziehen

    Da Sie letztendlich noch Wärmespeicher in die Diskussion zur el. Speicherung einbringen, gehören Sie offensichtlich zur folgenden Kategorie: „Dass man aus 860 kcal eine kWh Strom gewinnen kann, glaubt nur ein Elektriker“ (siehe 2. Hauptsatz der Thermodynamik).

    Somit haben die Herren Gans und Jensen (# 15 und 16) mit der Charakteristik Ihrer nicht vorhandenen Kompetenz weit untertrieben.

    Jeder macht sich so lächerlich, wie er kann und es ist schade um jede Minute, mit Ihnen zu diskutieren.

  45. An Herr Hader

    Sie sagen:“……… Bemerkungen wie „ideologisch geprägte Technologie“, „planwirtschaftliche Mechanismen“ oder „Meinungsgleichschaltung der Medien“ mag ja in Ihren Vorstellungen eine Gültigkeit haben. Ich kann nur keine Parallelen zu der mir bekannten Gesellschaft finden. ……“

    Und ich erfahre immer mehr das man diesen Gesamtbereich Klima und Energiewende nicht mehr frei diskutieren kann ohne als Ökosau oder schlimmeres tituliert zu werden.
    Außerdem muss man dann feststellen das die meisten Leute noch nicht einmal ansatzweise informiert sind.

    Und wo bitte taucht das Thema in den Medien noch auf? Mein Heizöllieferant erzählte mir gestern sie würden mittlerweile für 200 Liter zu den Kunden fahren und dann immer öfter in Bar kassieren müssen weil die Leute einfach kein Geld mehr haben!…..und in den Medien sind grad die Proteste in der Türkei oder Brasilien gaaaanz wichtig.

    Und natürlich hat Herr Rasim komplett recht wenn er die 20 jährige Energie-Preisgarantie als Planwirtschaft bezeichnet.

    Zu Ihrer Aussage:“….Natürlich existieren physikalische Prinzipien, (Strom-)Speicher mit großen Kapazitäten zu bauen, Pumpspeicherwerke, Elektrolyse …..“

    Wenn der Überschüssige Ökostrom mit viel technischen Aufwand gespeichert wird, muss er ja dann auch noch doppelt bezahlt werden! Einmal wird der Wind/Solar Strom und dann wird die gleiche Energie noch einmal als Pumpspeicherstrom bezahlt bevor dieser beim Kunden ankommt. Der Kunden darf also zweimal zahlen für einmal Strom!

    Darum ist die reine Speichertechnik dafür erstmal nur ein sekundäres Problem.

    Überlegen Sie doch nur einmal wie so eine Preiskomplexität in einem europäischen offenen Strom-Markt funktionieren soll, wo man das gleiche für 3 Cent auch aus Tschechien beziehen kann?

    Im übrigen zur tollen Leistungsfähigkeit unserer Industrie. Die profitiert momentan nur davon das uns die südlichen Euroländer, wegen ihrer Pleite, den Euro relativ preiswert halten – auch das wird auf Dauer nicht so bleiben!
    Alle bis dahin angehäuften Dauer-Lasten werden daher in Zukunft immer schwerer wiegen.

  46. Der aalglatte Schwätzer Hader suhlt sich wieder in der endlosen Laber-Pampe. Es scheint ihm zu gefallen, dass am Ende nix bei raus kommt außer Suhle.

    Herr Hader, was sagen sie denn zu den Planspielen der Regierung, bis 2030 und 2050 bestimmte prozentuale Anteile an der Stromversorgung durch sog. EE zu erreichen? Das ist keine staatliche Planwirtschaft? Auch wenn versucht wird, alle möglichen wirtschaftlichen Ressourcen zu mobilisieren, um diese politischen Ziele zu erreichen?
    Ich kenne ihre Antwort schon: Das ist dann sicher keine staatliche Planwirtschaft, sondern das sind dann nur Vorstellungen der jeweiligen Regierung und es ist natürlich völlig legitim, dass eine Regierung Vorstellungen von der Zukunft hat. So wie die Vorstellung von 1 Mio Elektroautos auf deutschen Straßen bis irgendwann.
    Herr Hader: genau DAS ist staatliche Planwirtschaft. Wenn die Politik ein bestimmtes Ziel formuliert und die Wirtschaft das dann erreichen muss.
    Nennen sie es, wie sie wollen. Es bleibt staatliche Planwirtschaft.

  47. @Dr.- Ing. Wolfgang Rasim #12
    Zitat
    —–
    Wo endet der fachliche Dialog und wo beginnt eine „Schwätzerei“?
    —–
    Die Schwätzerei bei SHader beginnt mit dem Tippen seiner Tastatur.
    Ein fachlichen Dialog zu führen oder eine sachliche Diskussion zu führen ist er weder willens noch in der Lage.

  48. @SHader #13

    Zitat
    —–
    Das ist doch nicht der Punkt, sondern die entscheidende Frage ist, kann man solche Speicher auch ökonomisch rentabel bauen und betreiben
    —–
    Vielleicht sollten Sie die Aussage zum speichern nicht nur nach Buchstaben „lesen“, sondern auch dem Sinn nach verstehen.
    Dann häätten Sie sich diese wie immer dumme Replik wie immer sparen können.
    Sie sind und bleiben eine penetrante Sülzbacke.

  49. „Die Aüßerung in # 11 zum verringerten „Reserve- Fuhrpark“ sind z. B. absolut falsch, da trotz über huntertjähriger Suche nach Speichern für die der Energiewende adäquaten Größe kein physikalisches Prinzip in Aussicht ist. Das ist jedem Elektromonteur- Lehrling spätestens im 2. Lehrjahr klar.“

    Natürlich existieren physikalische Prinzipien, (Strom-)Speicher mit großen Kapazitäten zu bauen, Pumpspeicherwerke, Elektrolyse und Methanisierung, Wärmespeicher, Schwungräder usw. Es widerspricht keinem physikalischen Prinzip, Strom oder allgemein gesprochen Energie zu speichern. Das ist doch nicht der Punkt, sondern die entscheidende Frage ist, kann man solche Speicher auch ökonomisch rentabel bauen und betreiben.

    „Der Widerspruch zum planwirtschaftlichen Mechanismus der „Energiewende“ ist ja direkt lächerlich. Während in der ehem. DDR 5- Jahrespläne üblich waren, wird den „Neuen Öko- Millionären“ (Z.: Capital, Juli 2013) eine 20- jährige feste Einspeisevergütung, unabhängig vom Bedarf, garantiert. Das ist rein rechnerisch vierfache Planwirtschaft!“

    Wenn Sie den Unterschied zwischen einem staatlichen Fünfjahresplan und einer zeitlich festgeschriebenen Einspeisevergütung nicht kennen, kann ich Ihnen leider auch nicht weiterhelfen, sorry. Aber was soll’s, in den USA gibt es auch jede Menge Leute, die glauben, dass die Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung gleichbedeutend mit Sozialismus ist.

    „Wo endet der fachliche Dialog und wo beginnt eine „Schwätzerei“?“

    Schwätzerei beginnt beispielsweise für mich da, wo zwei unterschiedliche Dinge als äquivalent bezeichnet werden.

  50. # 8 bis 11; Zum Dialog Hader – Neelen

    Während Herr Neelen wie fast alle Teilnehmer dieses Forums den sehr guten Beitrag von Prof. Hoffmeister bestätigen, muss Herr Hader, wie auch häufig in anderen Foren, einfachsten Wahrheiten mit fadenscheinigen Behauptungen widersprechen. Was soll das?

    Die Aüßerung in # 11 zum verringerten „Reserve- Fuhrpark“ sind z. B. absolut falsch, da trotz über huntertjähriger Suche nach Speichern für die der Energiewende adäquaten Größe kein physikalisches Prinzip in Aussicht ist. Das ist jedem Elektromonteur- Lehrling spätestens im 2. Lehrjahr klar.
    Der Widerspruch zum planwirtschaftlichen Mechanismus der „Energiewende“ ist ja direkt lächerlich. Während in der ehem. DDR 5- Jahrespläne üblich waren, wird den „Neuen Öko- Millionären“ (Z.: Capital, Juli 2013) eine 20- jährige feste Einspeisevergütung, unabhängig vom Bedarf, garantiert. Das ist rein rechnerisch vierfache Planwirtschaft! Gleichfalls könnte man fast alle Behauptungen in # 9 und 11 widerlegen.

    Wo endet der fachliche Dialog und wo beginnt eine „Schwätzerei“?

  51. Sehr geehrter B.Neelen, Bemerkungen wie „ideologisch geprägte Technologie“, „planwirtschaftliche Mechanismen“ oder „Meinungsgleichschaltung der Medien“ mag ja in Ihren Vorstellungen eine Gültigkeit haben. Ich kann nur keine Parallelen zu der mir bekannten Gesellschaft finden. Dabei habe ich echte Planwirtschaft und Meinungszensur noch selbst erlebt. Das hat aber kaum mit dem zu tun, was man heute vorfindet.

    „Die fast schon wirren Abläufe über den Ausstieg vom Ausstieg und wiederum Ausstieg der Kernkraftwerklaufzeiten kann man doch nun wahrlich nicht als vorausschauende Politik bezeichnen!“

    Da stimme ich Ihnen absolut zu.

    „Auch wird die momentan mit vielen Subventionen hochgepeitschte Energiewende daran scheitern, dass sie technisch immanente Bedingungen einfach missachtet. Wir werden uns einen zweiten „Reserve-Fuhrpark“ an Kraftwerken halten müssen um den Wechsel im natürlichen Energie Angebot zu kompensieren – macht das noch irgendeinen Sinn für Sie?“

    Man wird keinen kompletten sondern von der Kapazität verringerten „Reserve-Fuhrpark“ benötigen. Was man natürlich braucht, sind große Energiespeicher und eine stärkere Vernetzung.

    „Der Strompreis für die Industrie liegt z.B. in Frankreich bei 5,6 Cent/KW und in Deutschland bei über 11 Cent ( USA 0,7-3 Cent) hier müsste ja wohl noch einiges passieren bis man ein deutsches Preislevel erreicht hat – selbst wenn anderswo der Preis auch steigt.“

    Und obwohl Frankreich einen halb so niedrigen Strompreis für die Industrie hat, ist die deutsche Industrie wesentlich leistungsstärker als die vom Nachbarn. Aber darum ging es jetzt gar nicht, meine Aussage war „Elektrische Energie wird in fast allen Ländern der EU teurer, egal ob mit oder ohne AKWs.“ Ich sehe da erstmal keine Widerlegung dieser Aussage.

    „Laut IAEO werden momentan in insgesamt 14 Ländern zusammen 35 neue Kernkraftwerke gebaut und man sieht eine Zunahme der Kernenergie bis 2030.“

    Und wie viele Kernkraftwerke mit welcher Kapazität werden bis 2030 abgeschaltet?

    „Was die Transmutation abgebrannte Kernbrennstoffe angeht. Einerseits wird die weitere Entwicklung und Forschung hierzulande behindert wo geht, anderseits aber eine Weiterentwicklung erwartet.“

    Es gibt auch eine internationale Entwicklung und Forschung. Und da warte ich mal ab, zu welchen praktischen Ergebnissen sie kommt und ob die entsprechenden Konzerne diese Technologie nutzen werden.

    Noch eine Anmerkung zu #3: „Herr Prof. Hoffmeister lenkt den Blick auf eine Schwachstelle unserer Politik. Das ist der geringe Anteil naturwissenschaftlich vorgebildeter Berufe im Bundestag. Wenn man sich auf
    das Bundestagshandbuch der 17. Wahlperiode bezieht, dann haben etwa 13 % der Abgeordneten einen naturwissenschaftlich geprägten Hintergrund. Das ist knapp jeder Achte.“

    @Klaus Olischläger, da klingt indirekt die Behauptung mit, dass Naturwissenschaftler die besseren Politiker wären. 😉 Der Punkt ist nur der, Politiker müssen nicht nur Entscheidungen treffen, die entfernt etwas mit Naturwissenschaften zu tun haben, sondern es geht auch um wirtschaftspolitische, juristische, soziale, psychologische und diplomatische Kenntnisse.

  52. An #9 S.Hader

    Herr Hoffmeister beschreibt in seinem Artikel die technologische Seelenlage unserer Nation. Im Kern geht es hierbei um eine Abkehr vom technologisch immanent bedingten Handeln und Entwickeln – hin zu einer ideologisch geprägten Technologie. Die darüber hinaus auch noch durch planwirtschaftliche Mechanismen umgesetzt wird.

    Im Anlass für diese Entwicklung geht es rein opportunistisch nur darum, die nächste Wahl zu gewinnen! Diesen Opportunismus sehe ich mittlerweile auch in der Meinungsgleichschaltung der Medien.

    Die fast schon wirren Abläufe über den Ausstieg vom Ausstieg und wiederum Ausstieg der Kernkraftwerklaufzeiten kann man doch nun wahrlich nicht als vorausschauende Politik bezeichnen!

    Auch wird die momentan mit vielen Subventionen hochgepeitschte Energiewende daran scheitern, dass sie technisch immanente Bedingungen einfach missachtet. Wir werden uns einen zweiten „Reserve-Fuhrpark“ an Kraftwerken halten müssen um den Wechsel im natürlichen Energie Angebot zu kompensieren – macht das noch irgendeinen Sinn für Sie?

    Zu Ihren Argumenten:

    Der Strompreis für die Industrie liegt z.B. in Frankreich bei 5,6 Cent/KW und in Deutschland bei über 11 Cent ( USA 0,7-3 Cent) hier müsste ja wohl noch einiges passieren bis man ein deutsches Preislevel erreicht hat – selbst wenn anderswo der Preis auch steigt.

    Laut IAEO werden momentan in insgesamt 14 Ländern zusammen 35 neue Kernkraftwerke gebaut und man sieht eine Zunahme der Kernenergie bis 2030.

    Was die Transmutation abgebrannte Kernbrennstoffe angeht. Einerseits wird die weitere Entwicklung und Forschung hierzulande behindert wo geht, anderseits aber eine Weiterentwicklung erwartet.

    Wie soll das gehen?

  53. Zu den oben genannten „Beispiele für unglaubliche Fehlentwicklungen“. Zu der Gentechnik möchte ich jetzt gar nichts sagen, da mögen sich andere für berufener halten.

    Also dann zu einem Lieblingsthema dieses Forums, die Kernenergie. Da heisst es: „Eine weitere sehr kritisch zu bewertende Entscheidung der politischen Vorreiter in Deutschland ist die „Energiewende“. Wissenschaftlich-technisch gesehen ist es barer Unsinn, die Kernenergie als „nicht beherrschbar“ zu verteufeln. Die deutschen Kernkraftwerke belegen seit 50 Jahren das Gegenteil. Und der weltweite Ausbau der Kernenergie ist auch keine Ausgeburt der Dummheit aller Nicht-Deutschen.“

    Okay, bleiben wir mal bei den Fakten. Nach einer anfänglichen Euphorie in diesem Sektor hat zahlenmässig in den letzten 2-3 Jahrzehnten eher eine globale Stagnation beim Atomstromanteil stattgefunden. Egal wie man emotional zu dieser Technologie steht, aber diese Entwicklung sollte man zumindest mal zur Kenntnis nehmen. Man kann jetzt auch bedauern oder es gar für unvernünftig halten, die Laufzeiten der deutschen AKWs zu begrenzen. Doch unabhängig davon hat es seit den 80er Jahren keinen Neubau von Anlagen mehr hierzulande gegeben. Die Energiekonzerne haben aus verschiedenen Gründen die Finger davon gelassen, nicht zuletzt, weil man mit erheblichen Bürgerprotesten und Stromanbieterwechsel rechnen musste, aber auch, weil andere Kraftwerksbauten mehr Rendite versprochen haben. Wohlgemerkt, man kann das alles bedauern. Man kann auch bedauern, dass neue Konzepte von deutschen Ingenieuren in dem Bereich nicht zum Zuge kamen. Aber letztlich hilft all das Klagen nix. So wenig wie wir eine Ökodiktatur sind, genauso wenig sollten wir auch eine Technologiediktatur sein, wo alles machbare auch gebaut werden MUSS. Es gehört auch zum Erfahrungsschatz eines Ingenieur, dass nicht jede gute Idee in der Praxis umgesetzt wird. Einfach weil es sich wirtschaftlich nicht rentiert, der Firmenchef kalte Füße bekommt, Investoren abspringen, gesetzliche Normen nicht erfüllt werden, noch zu viele Kinderkrankheiten hat, beim Kunden nicht ankommt, andere schon schneller waren oder oder oder. Als Ingenieur lernt man auch mit solchen Erfahrungen umzugehen.

    „Wirtschaftlich verursacht der Ausstieg aus der Kernenergie eine kaum zu überschätzende Schwächung der deutschen Industrie, weil elektrische Energie in Deutschland ununterbrochen teurer wird.“

    Elektrische Energie wird in fast allen Ländern der EU teurer, egal ob mit oder ohne AKWs.

    „Die Endlagerfrage wird weltweit immer unwichtiger, weil durch Transmutation abgebrannte Kernbrennstoffe zur weiteren Energiegewinnung genutzt werden können und nur eine ganz geringe Reststrahlung von Kernbrennstoff zurückbleibt. Die nötige Aufbereitungstechnik wird schon bald einsatzbereit sein (wieder ohne deutsche Beteiligung).“

    Da warte ich einfach mal die praktischen Ergebnisse ab.

    „Weiteres Beispiel: Wenn in Deutschland vorhandene Erdgasvorräte durch Fracking gewonnen werden sollen, entsteht sogleich ein medialer und politischer Sturm gegen solches Ansinnen. Deutsches Grundwasser darf auf keinen Fall durch Chemikalien verunreinigt werden!“

    Ja, oder sieht der Autor den letzten Satz anders? Hält er etwa eine gravierende Verunreinigung des Grundwassers für zumutbar?

    „Sie realisieren dabei nicht, dass die fossilen Energieträger dafür in anderen Ländern aus der Erde geholt werden, deren Grundwasser-Reinheit offenbar nicht wichtig ist.“

    Ja, es wäre wesentlich konsequenter, wenn man auch nur die Energieträger ins Land importieren würde, bei dessen Abbau auf Umweltstandards geachtet wurde. Leider findet das kaum statt. So muss man momentan vorlieb, dass nur auf inländischen statt auf internationalen Wasserschutz geachtet wird.

  54. Sehr geehrter Herr Hoffmeister,
    leider – für unser Land – kann ich Ihrem Artikel nur voll inhaltlich zustimmen. Es ist aber auch kein Wunder, dass man der Mehrheit der Bevölkerung jeden Blödsinn verkaufen kann, wenn man sich die verheerenden Auswirkungen der vielen gescheiterten Bildungsreformen auf den Bildungsstand in Deutschland anschaut. Hier kann sich doch jeder damit brüsten von den Naturwissenschaften keine Ahnung zu haben, ohne schief angesehen zu werden. Schade!

  55. Sehr geehrter Herr Prof. Hoffmeister,
    ein ausgezeichneter, sachlicher und unhysterischer Beitrag! So etwas mit diesem Stil und Inhalt wünschte ich mir viel mehr von EIKE!
    Viele Grüße und vielen Dank!
    B. Hartmann

  56. Tja, Ihre Worte in Gottes Ohr.
    In die Ohren von Politikern gelangen die Bedenken und Anregungen unabhängiger Fachleute und Praktiker schon lange nicht mehr.
    Unsere Politiker sind leider eine Negativauswahl der Bevölkerung, die aus einer fatalen Fehlentwicklung unseres politischen Systems hervorgegangen sind und sich durch ausgeprägtes Desinteresse (oder Resignation) der Wähler reproduzieren können.
    Ideologische Verblendung und selbstgefälliges Sendungsbewusstsein haben dieses Land schon mehrmals in die Katastrophe geführt – offensichtlich muss sich Geschichte wiederholen!

  57. Haben Sie vielen Dank für diesen guten Artikel. Auch ich stelle fest, dass die vielen technischen Feinheiten, die wir heute in unserem Alltag benutzen, als selbstverständlich angesehen werden. Was Ingenieure und Naturwissenschaftler dazu beitragen wird nicht berücksichtigt. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Mobiltelefon handelt, die Medizintechnik oder Geräte zur besseren Präsentation in der Schule und im Studium. Und auch die vielen unsinnigen Solarzellen und WKA^s wachsen nicht auf Bäumen. Strom, Gas und Wasser ist halt einfach vorhanden, da muss sich doch gar keine Gedanke machen. Und auch ich selbst durfte mir von Pädagogen und Laienpolitikern schon das ein oder andere mal erklären lassen müssen, wie das mit der Energieerzeugung, insbesondere der nuklearen inkl. End- und Zwischenlagerung, wirklich funktioniert, obwohl ich ehemaliger Schichtleitender Ingenieur eines norddeutschen Druckwasserreaktors gewesen bin und mich im Studium sehr intensiv mit der Erdgasprozesstechnik auseinandergesetzt habe. Ich muss wohl einfach meine Kinder noch viel öfter in den Kindergarten und die Schule bringen, um zu erfahren, wie man das Leben sinnvoll und politisch korrekt gestaltet….
    MfG
    Arne Hecker

  58. Herr Prof. Hoffmeister lenkt den Blick auf eine Schwachstelle unserer Politik. Das ist der geringe Anteil naturwissenschaftlich vorgebildeter Berufe im Bundestag. Wenn man sich auf
    das Bundestagshandbuch der 17. Wahlperiode bezieht, dann haben etwa 13 % der Abgeordneten einen naturwissenschaftlich geprägten Hintergrund. Das ist knapp jeder Achte.
    Bei dem raschen Fortschreiten der Wissenschaft ist die Gefahr des Verblassens früherer Kenntnisse zudem hoch („Verfallszeit“). In diese Dimensionsbetrachtung sind die Lehrer nicht einbezogen, da ihr Tun vielen verschiedenen Fächern zuzuordnen ist.
    Die geglückte Mondlandung war das Werk einer Weltmacht unter klaren Randbedingungen von Geld, Zeit, Information und physikalischen Erkenntnissen. Politisches Wollen ohne das Widerlager der Realität sind oft nur Träume. Die vielen Kenner der Realität, die den Wohlstand unseres Landes bewahren und entwickeln, waren viel zu lange „schweigende Mehrheit“. Gut, wenn sie ihre Stimmen endlich erheben, laut werden und wirken.

    Mit freundlichem Gruß

    Klaus Olischläger

  59. Herr Dr. Hoffmeister,
    das spricht mir von der Seele. Aber wo ist der Aufschrei der Techniker, Meister Ingenieure und der Professoren unserer technische Universitäten? Was macht der VDI- er hat sich sofort auf die „Erneuerbaren“ eingestellt. Die Technikfeindlichkeit kommt uns teuer zu stehen, aber wie kann man diese Entwicklung verhindern? Als seit 20 Jahren pensionierter Ingenieur, versuche in meinem Bekanntenkreis oder durch Leserbriefe, einen winzigen Beitrag zu leisten. Was helfen würde, wären Demonstrationen wie jetzt in der Türkei. Aber wir Ingenieure verkriechen uns in unsere Technik, die jeder bekämpft aber doch haben will. Es ist so, wir arbeiten für unsere Sache und gehen der Politik aus dem Weg, wir könnten mitreden, aber halten uns zurück. Danke Herr Hoffmeister, Ihr Beitrag tut gut, aber wer hört zu.

  60. Lieber Herr Hofmeister,

    Danke für diese eindrucksvolle Stellungnahme
    für Naturwissenschaft, Medizin und Technik.

    Grüße
    Günter Heß

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