Klimawandel durch Sonne und FCKW, nicht durch CO2?

Der kanadische Wissenschaftler Prof. Qing-Bin Lu legt Belege dafür vor, dass die mittlere Welttemperatur eng korreliert zu den Sonnenflecken und zur Konzentration von Fluor-Kohlenwasserstoffen ist. Er stellt deshalb die Behauptung auf, dass der Klimawandel seit den 1970ern auf Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW, engl. CFC) zurück geht und nicht auf das Kohlendioxid. Dies zeigen seine neuere Forschungen an der kanadischen Universität Waterloo, die im International Journal of Modern Physics B in der letzten Maiwoche veröffentlicht wurden.


WATERLOO, Ont. (30. Mai 2013) – Dass FCKW (engl.: CFCs) das Ozon umwandeln ist schon länger bekannt, aber nun zeigt eine detaillierte statistische Analyse, dass FCKW auch der Schlüsselantrieb im Klimawandel sind, und nicht die Kohlendioxid-Emissionen.

"Nach bisherigem Verständnis haben die Emission von menschengemachten Nicht-FCKW-Gasen, wie es das Kohlendioxid ist, hauptsächlich zur Klimaeerwärmung beigetragen. Aber wir haben die Daten bis zurück in die Zeit der Industriellen Revolution ausgewertet, und die zeigen überzeugend, dass wir bisher falsch gedacht haben,” sagte Qing-Bin Lu, Professor für Physik und Astronomie, Biologie und Chemie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät von Waterloo. “Die Daten zeigen tatsächlich, dass die FCKW zusammen mit Kosmischer Strahlung sowohl das polare Ozonloch als auch die Klimaerwärmung verursachen.”

"Die meisten herkömmlichen Theorien erwarten, dass die globalen Temperaturen mit dem Anstieg des CO2-Pegels weiter steigen, wie das seit 1850 geschah. Dabei fällt aber auf, dass die globalen Temperaturen seit 2002 tatsächlich gefallen sind – und das gleichzeitig mit einem Rückgang der Fluorchlorkohlenwasserstoffe in der Atmosphäre,” sagte Professor Lu. “Meine Berechnungen eines FCKW-Treibhauseffekts zeigen, dass es eine globale Erwärmung von um die 0,6 °C von 1950 bis 2002 gab, dass sich die Erde seit 2002 dann aber tatsächlich abgekühlt hat. Der Abkühlungstrend wird sich in den kommenden 50-70 Jahren fortsetzen, da der Anteil der FCKW (engl.: CFC) in der Atmosphäre weiter abnimmt.”

Die Ergebnisse beruhen auf tiefgehenden statistischen Analysen von Beobachtungsdaten über einen Zeitraum von 1850 bis heute unter Anwendung von Professor Lus Theorie des Ozonverlusts durch eine von kosmischer Strahlung angestoßene Elektronenreaktion (Cosmic-Ray-Driven Electron-Reaction – CRE). Zusätzlich hat der Professor seine vorhergehenden Forschungen zum Zusammenhang von antarktischem Ozonverlust und den globalen erdoberflächennahen Temperaturen benutzt.

“Mehr als zwei Jahrzehnte lang war allgemeines Verständnis, dass die Verminderung der Ozonschicht der Erde vom Zerfall der FCKW in der Atmosphäre angestoßen würde, der selbst wieder vom ultravioletten Sonnenlicht angestoßen würde”, sagte er. “Aber im Gegensatz dazu – so sagt die CRE Theorie – spielt die Kosmische Strahlung – energiereiche Partikel aus dem Weltraum – die Hauptrolle beim Zerfall der ozon-vermindernden Moleküle und nachfolgend beim Ozonverlust.”

Lus Theorie wurde durch laufende Beobachtungen bestätigt, die über viele solare 11-Jahreszyklen der Kosmischen Strahlung, der FCKW, des Ozon und der Stratospärentemperatur liefen. Professor Lu sagte dazu: “CRE ist die einzige Theorie, die eine exzellente Reproduktion der 11-jährigen zyklischen Variationen liefert, sowohl für den Ozonverlust als auch für die stratosphärische Abkühlung. Wenn man den natürlichen Effekt der Kosmischen Strahlung außer acht läßt, zeigt das neue Papier eine deutliche Erholung um ~20% beim antarktischen Ozonloch, und das ist konsistent mit der Abnahme der FCKW in der polaren Stratosphäre.” 

Durch den Nachweis einer Verbindung zwischen FCKWs, der Ozon-Abnahme und den Temperaturänderungen in der Antarktis konnte Professor Lu eine nahezu perfekte Korrelation zwischen den steigenden globalen erdoberflächennahen Temperaturen und den FCKW in der Atmosphäre nachweisen.

“Das Klima in the antarktischen Stratosphäre wird komplett von den FCKW und der Kosmischen Strahlung gesteuert, da gibt es keinen CO2-Einfluss. Der Wandel in der globalen erdoberflächennahen Temperatur nach der Entfernung des solaren Effekts zeigt eine Null- Korrelation mit dem CO2, aber eine nahezu perfekte lineare Korrelation mit FCKW – der Korrelations-Koeffizient hat den hohen Wert von 0,97.”

Aufgezeichnete Daten aus dem Zeitraum von 1850-1970, noch bevor erhebliche FCKW-Emissionen stattfanden, zeigen, dass die CO2-Pegel deutlich hochgingen als Ergebnis der Industriellen Revolution. Aber die globale Temperatur blieb nahezu konstant, wenn man den Solar-Effekt ausschließt. Das herkömmliche CO2-Erwärmungsmodell fordert, dass die Temperaturen um 0,6°C in jener Zeitperiode hätten hochgehen müssen, wie auch in der Periode von 1970-2002.

Aus den Analysen ergibt sich die Überlegenheit von Lus CRE-Theorie. Sie erklären auch den Erfolg des Montreal-Protokolls betreffend Stoffe, die die Ozonschicht zerstören.

“Wir wissen schon seit einiger Zeit, dass FCKW einen wirklich zerstörerischen Effekt auf unsere Atmosphäre ausüben, und wir haben Maßnahmen ergriffen, um deren Emission zu vermindern,” sagte Professor Lu. “Wir wissen heute, dass internationale Bemühungen, wie das Montreal-Protokoll, auch einen tiefgreifenden Einfluss auf die globale Erwärmung hatten, aber solche [politischen] Bemühungen müssen auf eine solidere wissenschaftliche Basis gestellt werden.”

“Die Studie unterstreicht, wie wichtig das Verständnis für grundlegende Prozesse ist, die mit dem Ozonverlust und dem globalen Klimawandel zu tun haben,” sagte Terry McMahon, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät. “Diese Forschungen sind von besonderer Bedeutung, sowohl für die Forschung selbst, als auch für die politischen Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit, wenn wir uns mit der Zukunft unseres Klimas beschäftigen.”

Professor Lus Papier über die Kosmische Strahlung, über die von Kosmischen Strahlungen angetriebene Reaktion und über den Treibhauseffekt von halogenisierten Molekülen, über die Verursacher der Verminderung des Ozons in der Atmosphäre und des globalen Klimawandels also – sagt auch voraus, dass der globale Meeresspiegel noch einige Jahre weiter steigen wird, weil das Ozonloch zu vermehrter Eisschmelze in den Polargebieten führen würde.

“Nur wenn die Auswirkung einer globalen Erholung der Temperatur stärker wird als die Erholung des Ozonlochs, werden Temperatur und polare Eisschmelze gleichzeitig wieder sinken,” meint Lu.

Das fachbegutachtete Papier bietet nicht nur ein neues fundamentales Verständnis für das Ozonloch und den globalen Klimawandel, es hat auch eine deutlich überlegene Vorhersagefähigkeit im Vergleich mit den herkömmlichen Modellen eines vom Sonnenlicht angetriebenen Ozonverlusts und einer vom CO2 verursachten Erwärmung.

Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE

Verweis auf Originalquelle: siehe unten

—————————————-

Journal Referenz

Cosmic-Ray-Driven Reaction and Treibhaus Effect of Halogenated Molecules: Culprits for Atmospheric Ozone Depletion and Global Climate Change, Qing-Bin Lu, University of Waterloo

Published on May 30 in International Journal of Modern Physics B Vol. 27 (2013) 1350073 (38 pages).

Das Papier ist “online” verfügbar auf WorldScientific.com

About the University of Waterloo:
In just half a century, the University of Waterloo, located at the heart of Canada’s technology hub, has become one of Canada’s leading comprehensive universities with 35,000 full- and part-time students in undergraduate and graduate programs. Waterloo, as home to the world’s largest post-secondary co-operative education program, embraces its connections to the world and encourages enterprising partnerships in learning, research and discovery. In the next decade, the university is committed to building a better future for Canada and the world by championing innovation and collaboration to create solutions relevant to the needs of today and tomorrow. For more information about Waterloo, please visit www.uwaterloo.ca.

OriginalURL https://uwaterloo.ca/news/news/global-Erwärmung-caused-cfcs-not-carbon-dioxide-study-says

Media Contact: Nick Manning
University of Waterloo
519.888.4451
nmanning@uwaterloo.ca
www.uwaterloo.ca/news
@uWaterlooNews

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55 Kommentar(e)

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1

#54: J. Ehlig sagt:
am Dienstag, 25.06.2013, 23:04
#48: F.Ketterer am Samstag, 15.06.2013, 22:49

#38 F. Ketterer
"Dieses kann jeder halbwegs begabte Chemiker mit Hilfe der chemischen Reaktionskinetik nachrechnen."

#41 F. Ketterer
"Wenn Sie hier von „sehr geleichbleibenden Peaks“ sprechen sollten Sie einmal den Optiker Ihres Vertrauens konsultieren."

Stimmt Hr. Ketterer, ich hab Sie etwas falsch beurteilt. Ihr Bemerkungen zeugen von Objektivität im wissenschaftlichen Streitgespräch. Das "fies" nehme ich für Sie zurück, aber unter Gürtellinie bleibt es doch.
Ich frage mich nur, wo ich Sie beleidigt haben könnte. Fieser Charakter….
####### #######
Sehr geehrter Herr Ehlig,
was Sie unter „#38 F. Ketterer „ ‚ mir zuschieben ist ein Zitat von Herrn Junkers. Ich bin mit Ihnen da einer Meinung: das ist nicht die feine Art der Sachdiskussion.
Zu meinem statemnet #41 stehe ich:
Hier hatte ich diese von Stehlik aufgeführten Peaks (nach unten) in Ihrer zeitlichen Entwicklung über die vergangenen 50 Jahre aufgeführten gezeigt: Wenn Sie hier hier
http://tinyurl.com/Halley-Min-O3
(Sthelik wörtlich) „sehr gleichbleibenden Peaks“ sehen, dann ist mein Optiker-Einwurf wohl unberechtigt. Ich sehe das allerdings als wohl begründet an. Ein wenig Sarkasmus wird man mir wohl verzeihen können; solange ich niemanden einen fiesen Charakter unterstelle zumindest. ;-))

2

#48: F.Ketterer am Samstag, 15.06.2013, 22:49

#38 F. Ketterer
"Dieses kann jeder halbwegs begabte Chemiker mit Hilfe der chemischen Reaktionskinetik nachrechnen."
#41 F. Ketterer
"Wenn Sie hier von „sehr geleichbleibenden Peaks“ sprechen sollten Sie einmal den Optiker Ihres Vertrauens konsultieren."

Stimmt Hr. Ketterer, ich hab Sie etwas falsch beurteilt. Ihr Bemerkungen zeugen von Objektivität im wissenschaftlichen Streitgespräch. Das "fies" nehme ich für Sie zurück, aber unter Gürtellinie bleibt es doch.
Ich frage mich nur, wo ich Sie beleidigt haben könnte. Fieser Charakter? Oder sind Sie wirklich der Meinung, daß das Ozon restlos erforscht ist und wer da widerspricht beleidigt Sie?
Oder habe ich Sie mit der "Religion" beleidigt.
Ich glaube, Sie müßten etwas toleranter werden im Umgang, oder aber sich wirklich voll und ganz auf das wissenschaftliche Gepräch konzentrieren. Die Hiebe unter die Gürtellinie machen alles wieder zunichte, was Sie so akribisch argumentieren.

3

@ #52: Dr.Paul sagt am Montag, 17.06.2013, 15:37
"Sondern ich meinte ALLE, die für die Gültigkeit ihrer Theorie meinen, auf eine empirische Bestätigung verzichten zu können."

Darauf verzichtet keiner, aber nur wer Ahnung hat, berücksichtigt die ganze Komplexität bei der Auswertung.

MfG

4

#50: Herr Ebel ich hatte bei der fehlenden Wissenschaftlichkeit hier ausnahmsweise nicht an Sie gedacht,
trotzdem Kompliment, dass Sie es sogleich richtig auf sich selbst bezogen haben.

Sondern ich meinte ALLE, die für die Gültigkeit ihrer Theorie meinen, auf eine empirische Bestätigung verzichten zu können.
Eine Korrelation ist dabei nur die conditio sine qua non!

mfG

5

Korrektur zu
#46: F.Ketterer sagt: am Samstag, 15.06.2013, 22:26
....
....
Zeigt doch, dass Ihre Annahmen über die Dauer der niedrigen Ozonstände nicht der REALITÄT entsprechen.

6

@ #49: Dr.Paul sagt am Sonntag, 16.06.2013, 12:36
"kann man leider NICHT Wissenschaftler nennen."

Leute, die komplexe Zusammenhänge nicht verstehen, können nicht beurteilen, wer Wissenschaftler ist und wer nicht.

MfG

7

#47: S.Hader
"Wissenschaftler" die für ihren behaupteten theoretischen Effekt eine fehlende Korrelation in der Realität ignorieren,
kann man leider NICHT Wissenschaftler nennen.

mfG

8

#45: J. Ehlig sagt:am Samstag, 15.06.2013, 14:50

Die Ketterers und Innerhofers haben ja richtig schlechte Laune.
Und dann werden sie immer gleich persoenlich.
…. Fiese Charakter, scheint mir.
Ich bin zwar kein Wissenschaftler, ………
##### ######
. . . . aber habe gerne eine Beleidigung auf den Lippen
Nicht wahr Herr Ehlig.
Fies finde ich wenn fachliche Kritik nicht akzeptiert oder diskutiert wird sondern mit plumpen Beleidigungen beantwortet werden. Sagen Sie einfach wo meine Kritik substanzlos ist und wir können diskutieren.

Ansonsten empfehle ich:

http://tinyurl.com/Nuhr-emdKh

9

#45: "Ich bin zwar kein Wissenschaftler, aber ich bin mir sicher: Wer glaubt, dass der Ozonhaushalt der Erde uns keine Raetsel mehr aufgibt, der sollte sich auf jeden Fall nicht Wissenschaftler nennen."

Ja Herr Ehlig, ein Nicht-Wissenschaftler will Wissenschaftlern erklären, was Wissenschaft ist. Und es macht Sie selbst nicht mal stutzig. ^^

10

#42: Dr. Gerhard Stehlik sagt:
am Freitag, 14.06.2013, 20:46
#40: Gunnar Innerhofer sagt am Freitag, 14.06.2013, 13:43
http://tinyurl.com/l7y68rq

#41: F.Ketterer sagt am Freitag, 14.06.2013, 13:51
http://www.unep.org/geo/geo3/english/fig235.htm
http://tinyurl.com/Halley-Min-O3

Den beiden von mir genannten Triggern wird nicht widersprochen.

Unter der URL von #40 wird man wie üblich zugemüllt mit Datenmaterial, ohne dass ein Kausalzusammenhang sichtbar wird.

Die Breite des Peaks ist nur oben drei Wochen, unten in der Spitze des Peaks sind es oft nur ein paar Stunden.

Die beiden URL von #41 zeigen Mittelwerte an einem Ort.
Wie sehen an diesem Ort die Mittelwerte anderer Einflussgrößen aus wie Temperatur, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Feuchtigkeit oder die Gehalte an FCKW in Summe und als Einzelstoffe?

# # # ## # # ## ## # #
Sehr geehrter Herr Dr. Stehlik,
woran liegt es dann, dass Sie das zweite Diagramm nicht lesen können?
Da steht doch deutlich darüber: „MINIMUM Ozones October Halley“. Nichts von wegen Mittelwert (wäre ja auch echt drastisch, nicht wahr?). Was Sie aber ohne Daten /Graphen zu verlinken über die Breite der Peaks schildern ist mir rätselhaft. Wenn Sie die Werte einer Jahreskurve diskutieren wollen, sollten wir uns doch einmal eine aktuelle Kurve ansehen:
http://tinyurl.com/Halley-O3-2012
Zeigt doch, dass Ihre Annahmen über die Dauer der niedrigen Ozonstände nicht Ihren Vorstellungen entsprechen.
Welcher Quelle entnehmen Sie, dass die Minima („Dieses sehr gleichbleibenden Peaks . . .“) gleich geblieben sind?

11

Die Ketterers und Innerhofers haben ja richtig schlechte Laune.
Und dann werden sie immer gleich persoenlich.
Sogar ein Link ins Leere wird einem als Bildungsschwaeche angekreidet. Fiese Charakter, scheint mir.
Ich bin zwar kein Wissenschaftler, aber ich bin mir sicher: Wer glaubt, dass der Ozonhaushalt der Erde uns keine Raetsel mehr aufgibt, der sollte sich auf jeden Fall nicht Wissenschaftler nennen.
Wer den menschlichen Einfluss von vorn herein postuliert, wird Schiffbruch erleiden, wie auch jede andere Religion.

12

#43: Ohje, ohje, ohjeh, Gunnar Innerhofer,
Fakt war doch, dass das Antarktiseis ZUNIMMT #24
und Fakt ist doch #35, dass es gewissen "Spezialisten", zu denen Sie ja ganz besonders zählen, darum geht, dass der Mensch immer schuldig bleibt,
egal wie das Wetter sich entwickelt.

Wenn s mit dem CO2 nicht klappt,
dann mit den FCKW´S vielleicht???
ohje, ohjeh, ohje

13
Gunnar Innerhofer

@ oje Stehlik #42

"Unter der URL von #40 wird man wie üblich zugemüllt mit Datenmaterial, ohne dass ein Kausalzusammenhang sichtbar wird"

stimmt möglicher weise. Nur, welchen Zusammenhang sehen sie?

"Die Breite des Peaks ist nur oben drei Wochen, unten in der Spitze des Peaks sind es oft nur ein paar Stunden."

Haben sie wirklich genau hin gesehen? Wohl kaum.

"Die beiden URL von #41 zeigen Mittelwerte an einem Ort.
Wie sehen an diesem Ort die Mittelwerte anderer Einflussgrößen aus wie Temperatur, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Feuchtigkeit oder die Gehalte an FCKW in Summe und als Einzelstoffe?"

Wie wir, also die Informierten und physiklisch gebildeten wissen, spielen einige Faktoren eine gewichtige Rolle, warum es zu diesem sg Ozonloch zu gewissen Zeiten kommt. Insbesondere dieser zirkumpolare Vortex usw. Sie haben das einfach noch nicht verstanden.

"An wie vielen Plätzen wird in der Antarktis vom Boden aus gemessen?"

Zu faul zum recherchieren? Völlig egal, denn seit etlichen Jahren macht man das ganz gut von oben und seit ca. 1930 wurde auch vom Boden aus gemessen. Selbst eine Station würde reichen, wenn man diese groben Minima richtig zu deuten hat und die "Bestätigung" von Satelitten Daten bekommt. Das müssten sie wissen, aber mei.

"Die schönen Farbbilder, die überall gezeigt werden, erstellt ein Messgerät in einem Satelliten. Wie sind hier die Ergebnisse?"

Das wird genaz genau erklärt, die Intervalle sind klein, gucken sie einfach, bevor sie so obergscheit alles in Frage stellen.

"Fakt ist doch die Ozonler werden mit riesigen Summen an Geld von den Regierungen bezahlt, Anit-Ozonler als Gegensekte erhalten keinen Pfennig und leisten ihre Arbeit aus der privaten Tasche und mit Freizeitverlust"

Fakt ist, dass sie keine Ahnung haben und in allem eine Verschwörung sehen. Würden sie endlich mal was bringen, was physikalisch nicht totaler Unsinn wäre, würden nicht nur wir hier aufmerksam werden. Der Rest der Welt würde ihnen zuschauen, wenn endlich mal was käme, was nicht jeder Erstsemestrige als Irrsinn zerklaubt!

"Kein Anti-Ozonler hat eine Chance die Rohdaten zu Gesicht zu bekommen, die Eichungen zu kontrollieren, Fehlermöglichkeiten abzuschätzen und so weiter"

Doch, wenn sie sich drum bemühen würden, bekommen sie alles, was ihnen nicht gefällt. Klar scheint, sie bemühen sich nicht und posten einfach ihren Gedankenmüll.

"Der Staat müsste seiner Pflicht zur Neutralität folgen und grundsätzlich immer Pro und Contra gleich fördern!"

Ja eh, nur was hat das mit ihren sonderbaren Ansichten zu tun? Physikalisch so was von daneben, dass es nur noch peinlich ist, Herr Dr. von was weiß wer was!

14
Dr. Gerhard Stehlik

#40: Gunnar Innerhofer sagt am Freitag, 14.06.2013, 13:43
http://tinyurl.com/l7y68rq

#41: F.Ketterer sagt am Freitag, 14.06.2013, 13:51
http://www.unep.org/geo/geo3/english/fig235.htm
http://tinyurl.com/Halley-Min-O3

Den beiden von mir genannten Triggern wird nicht widersprochen.

Unter der URL von #40 wird man wie üblich zugemüllt mit Datenmaterial, ohne dass ein Kausalzusammenhang sichtbar wird.

Die Breite des Peaks ist nur oben drei Wochen, unten in der Spitze des Peaks sind es oft nur ein paar Stunden.

Die beiden URL von #41 zeigen Mittelwerte an einem Ort.
Wie sehen an diesem Ort die Mittelwerte anderer Einflussgrößen aus wie Temperatur, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Feuchtigkeit oder die Gehalte an FCKW in Summe und als Einzelstoffe?

An wie vielen Plätzen wird in der Antarktis vom Boden aus gemessen?

Die schönen Farbbilder, die überall gezeigt werden, erstellt ein Messgerät in einem Satelliten. Wie sind hier die Ergebnisse?

Fakt ist doch die Ozonler werden mit riesigen Summen an Geld von den Regierungen bezahlt, Anit-Ozonler als Gegensekte erhalten keinen Pfennig und leisten ihre Arbeit aus der privaten Tasche und mit Freizeitverlust.

Kein Anti-Ozonler hat eine Chance die Rohdaten zu Gesicht zu bekommen, die Eichungen zu kontrollieren, Fehlermöglichkeiten abzuschätzen und so weiter.

Der Staat müsste seiner Pflicht zur Neutralität folgen und grundsätzlich immer Pro und Contra gleich fördern!

15

http://www.unep.org/geo/geo3/english/fig235.htm
#39: Dr. Gerhard Stehlik sagt: am Freitag, 14.06.2013, 12:21

Die Historie des Einflusses des Menschen via FCKW auf das Ozonloch ist ebenso aus „chaotischer Statistik“ herausgezaubert wie der Einfluss des CO2 auf die Globaltemperatur.

Würde man die Kurve des Ozongehaltes über der Antarktis über 50 Jahre auftragen, sähe die Kurve so aus, dass jedes Jahr ein kurzer Peak nach unten auftritt genau dann, wenn der Wechsel vom polaren Wintertag zum polaren Sommertag stattfindet.
. . .
Dieses sehr gleichbleibenden Peaks dem einst stetig steigenden und nach dem Montreal Protokoll wieder stetig fallenden FCKW anzuhängen ist einfach nur absurd.
####### ########
Sehr geehrter Herr Stehlik,
ich stimme Ihnen in dem Punkt zu, dass jedes Jahr ein Minimum auftritt (der kurze Peak hat eine Dauer von ca. einem Monat).
Ihr Statement über den gleichbleibenden Peak steht in diametralem Gegensatz zu den Berichten aus der Antarktis. Es steht Ihnen frei, weiterhin zu ignorieren, dass die Minima-Werte Werte der Messungen ab Mitte der 80er Jahre sich wesentlich von den Werten von 1957 bis Ende der 70er Jahre unterscheiden.
Hier sind die Oktober-Minima (die Jährlichen „Peaks nach unten“) zu sehen:
http://tinyurl.com/Halley-Min-O3
Wenn Sie hier von „sehr geleichbleibenden Peaks“ sprechen sollten Sie einmal den Optiker Ihres Vertrauens konsultieren. Den Rest Ihres Posts kommentiere ich nicht, da Ihre Argumentation auf falschen Informationen aufbaute.

16
Gunnar Innerhofer

@ Stehlik #39

"Würde man die Kurve des Ozongehaltes über der Antarktis über 50 Jahre auftragen, sähe die Kurve so aus, dass jedes Jahr ein kurzer Peak nach unten auftritt genau dann, wenn der Wechsel vom polaren Wintertag zum polaren Sommertag stattfindet. Die restliche Zeit ist die Ozon-Konzentration auf konstantem Niveau."

so sieht es genau aus:
http://tinyurl.com/l7y68rq

"Dieses sehr gleichbleibenden Peaks dem einst stetig steigenden und nach dem Montreal Protokoll wieder stetig fallenden FCKW anzuhängen ist einfach nur absurd"

absurd sind eher ihre Aussagen, siehe Link oben!

"Der Trigger für den Peak nach unten ist die rot aufgehende Sonne und der Trigger für den Peak nach oben zurück zur Normalität die voll strahlende aufgegangene Sonne, welche für die stabile Ozonkonzentration durch gleichzeitigen UV-Aufbau und thermischen Abbau sorgt"

Wenn es nur so simpl wäre...

"Beim Ozonloch ist der naturwissenschaftliche Betrug genau so groß wie beim CO2"

Genau, nur wissen sie das in beiden Fällen nicht mal ansatzweise zu begründen!

"Die „Ozonler“ sind nur eine viel kleinere Sekte als die „Treibhäusler“!"

Super Herr Stehlik, wir sind von Sekten umgeben und die Chemtrails kommen über uns usw usw. Vielleicht haben sie mal schon an einen Namen für ihre winzige "Sekte" gedacht, die nachweislich auf reinem Glauben basiert.

Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt! Google findet mich!)

Ja, man findet sie, nur man findet keinen physiklaisch wertvollen Beitrag, welcher ihre Aussagen stützen könnte. Nicht mal den 2. HS haben sie richtig interpretiert, da kann ja nix Vernünftiges raus kommen.

17
Dr. Gerhard Stehlik

Die Historie des Einflusses des Menschen via FCKW auf das Ozonloch ist ebenso aus „chaotischer Statistik“ herausgezaubert wie der Einfluss des CO2 auf die Globaltemperatur.

Würde man die Kurve des Ozongehaltes über der Antarktis über 50 Jahre auftragen, sähe die Kurve so aus, dass jedes Jahr ein kurzer Peak nach unten auftritt genau dann, wenn der Wechsel vom polaren Wintertag zum polaren Sommertag stattfindet. Die restliche Zeit ist die Ozon-Konzentration auf konstantem Niveau.

Dieses sehr gleichbleibenden Peaks dem einst stetig steigenden und nach dem Montreal Protokoll wieder stetig fallenden FCKW anzuhängen ist einfach nur absurd.

Der Trigger für den Peak nach unten ist die rot aufgehende Sonne und der Trigger für den Peak nach oben zurück zur Normalität die voll strahlende aufgegangene Sonne, welche für die stabile Ozonkonzentration durch gleichzeitigen UV-Aufbau und thermischen Abbau sorgt.

Beim Ozonloch ist der naturwissenschaftliche Betrug genau so groß wie beim CO2.

Die „Ozonler“ sind nur eine viel kleinere Sekte als die „Treibhäusler“!

Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt! Google findet mich!)

18

#37: Otto Junkers sagt:
am Donnerstag, 13.06.2013, 00:59
#28: F.Ketterer sagt:
"Bromoform hat eine atmosphärische Lifetime von 22 Tagen, [HCClBr2] 50 Tage, die typischen FCKW hingegen von mehr 10 Jahren (troposphärisch)."

NEE, Sie verbreiten diese falschen Werte und Mythen.

….
. Da die Konzentration der OH-Radikale vom Äquator zu den Polen hin abnimmt, ergeben sich Lebensdauern von 0,8 Jahren in den Tropen bis zu 12 Jahren an den Polen. Dieses kann jeder halbwegs begabte Chemiker mit Hilfe der chemischen Reaktionskinetik nachrechnen.

Mit freundlichem Gruß
Otto Junkers
####### #######
Sehr geehrter Herr Junkers,
Zuerst einmal Danke dafür, dass Sie meinen Post #28 betätigen. Sagten Sie noch in Ihrem Posting 18 noch, dass die natürlichen Haloorganika (CHBr3, CH3Br, et al) in der Troposphäre nicht zerstört werden. Mittlerweile sind wir bei einem Wert von 9 Monaten (in den Tropen) wir sind uns also prinzipiell einig, dass Ihr letzter Satz in ‚18 ein Mythos ist, eine Diskussion der Größenordnung halte ich für müßig. Details über das Scheitern Ihrer Rechnung können Sie wohl hier finden:
http://tinyurl.com/Bromoform-Atmosph
Dort finden Sie auch eine Bestätigung meiner Werte.
Mit Freundlichem Gruß
F.Ketterer

19
Otto Junkers

#28: F.Ketterer sagt:
"Bromoform hat eine atmosphärische Lifetime von 22 Tagen, [HCClBr2] 50 Tage, die typischen FCKW hingegen von mehr 10 Jahren (troposphärisch)."
NEE, Sie verbreiten diese falschen Werte und Mythen.

Man weiß, dass das Ozon vor allem durch katalytische Reaktionen mit Radikalen der Familien HOx (H, OH, HO2), NOx (NO, NO2), ClOx (Cl, ClO) und BrOx (Br, BrO) abgebaut wird. Der Abbau in der Atmosphäre von CH3Cl und auch von CH3Br läuft über eine Reaktion mit durch Photodissoziation entstandenen OH-Radikalen ab. Da die Konzentration der OH-Radikale vom Äquator zu den Polen hin abnimmt, ergeben sich Lebensdauern von 0,8 Jahren in den Tropen bis zu 12 Jahren an den Polen. Dieses kann jeder halbwegs begabte Chemiker mit Hilfe der chemischen Reaktionskinetik nachrechnen.

Mit freundlichem Gruß
Otto Junkers

20
Martin Landvoigt

Ich denke, dass ma zur Qualität der Diskussion nbeitragen kann, wenn man seinen Gefühlen nicht freien lauf lässt, sondern die Argumente sorgfältig prüft. Immerhin handelt es sich um einen peer-reviewed Article, und da sollten nicht dumpfe Meinungen, es eben besser zu wissen, dagegen gestellt werden. Natürlich kann auch Lu völlig falsch liegen, aber er scheint zunächst gute Ergumente zu haben.

Einige der Kritike brachten Argumente vor:

1. Der Klimawandel liegt noch im Rahmen natürlicher Schwankungen. Eine Erklärung im Sinn von AGW wäre aus Sparsamkeitsgründen abzulehnen.

Dazu zusammen mit dem nächsten:

2. Der Klimawandel in alten Zeiten konnte damit nicht erklärt werden.

Wir wissen, dass das Klima sehr vielen Einflüssen unterliegt, die sich teilweise zyklisch verhalten. Darum ist es keineswegs ausgeschlossen, dass auch bestimmte Faktoren in einer Phase besondere bedeutung erhalten, während in anderen geschichtlichen Phasen andere Gründe dominant waren.

Aus den Daten kann man sehr wohl eine gewisse Anormalie feststellen, und die Frage, ob hier bestimmte Einflüsse dominant wurden, ist ein wissenschaftlicher Ansatz. So ist auch die FCKW-Wirkung, die über mehrere Hebel Wirksamkeit erlangen, nicht apriori von der Hand zu weisen. Eine detaillierte Prüfung der Arbeit wäre erforderlich. Ich würde es darum für richtig halten, die These sorgfältig zu prüfen.

Mal am Rande bemerkt: Wenn Lu recht hat, und diese These ist zutreffend, zeigt sich abermals der Unsinn der CO2.Klimapolitik. Er dient den Zielen der Klimarealisten doppelt. Sowohl in der Erkenntnis, auch wenn sie so nicht die eigenen Erwartungen bestätigt, wiewohl auch die Wirkung, denn um das CO2 braucht man sich dann nicht so zu scheren.

Hat er nicht recht, und findet auch keine Beachtung, braucht niemand eine große Welle machen.

Hat Lu nicht recht, aber seine These gewinnt trotzdem Anhänger, die mäßigend auf die Klimapolitik einwirken, so ist seine Wirkung dennoch positiv zu beurteilen.

Fazit: Das Thema bitte konstruktiver angehen!

21

#34: Werner Moß , was sich in dieser völlig versumpften Pseudowissenschaft als Leitmotiv leicht ausmachen lässt, ist das Beharren an einer MENSCHLICHEN SCHULD
und der damit verbundenen Abzockerei ohne jeden Gegenwert.

Gruß

22

An #31: F.Ketterer:
Von 5 Millionen Jahren Ozonanomalie-Loch oder wie auch immer wir es nennen wollen der Antarktis sind uns gerade mal 50 Jahre bekannt. Was wissen wir von der natürlichen Variabilität der Ozonskonzentration? Welche sichere Aussage kann ein Wissenschaftler treffen, wenn er eine Sache, die durch viele chaotischen Einflüsse starken Schwankungen ausgesetzt ist, nur einen winzigen Augenblick beobachtet hat? Nur ein besorgter Umweltschützer kann (und darf) aufgrund von 40%igen Schwankungen des Ozons Vermutungen äußern. Ein Wissenschaftler hingegen muss seine Aussagen belegen. Wenn wir einige 100 Jahre die Ozon-Schwankungen beobachtet haben, wissen wir mehr. Womöglich sind bis zu 60% Schwankungen völlig normal (eigene unwissenschaftliche Vermutung).

23

#32: H. Urbahn sagt:am Mittwoch, 12.06.2013, 16:33
Wo sind bei Molina und Roland die quantitativen Angaben zu den Quellen und Senken für die natürlichen FCKWs und den anderen natürlichen Halogenalkanen? Diese sind um Größenordnungen höher als die menschengemachten FCKWs. Der erste Schritte- Bildung eines freien Radikal - von Molinas postulierter Reaktion ist bis heute nicht bewiesen. das einzige, was sie können Herr Ketterer, sind ad hominem - Attacken auf einen leider viel zu früh verstorbenen. Allein 50000 t Brom werden jährlich direkt vom Mount Erebus in die Stratosphäre geblasen. Machen Sie einmal eine quantitative Abschätzung wieviel Ozon, die die von den den Menschen produzierten FCKW, überhaupt zerstören können
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Herr sehr geehrter Herr Urbahn,
bitte kommen Sie doch erst mal mit den Zahlen zu den natürlichen FCKW.
Sie sollten dabei aber nicht Haloalkane und FCKW in einen Topf werfen. Erstere haben kaum mehr als wenige Wochen bestand in der Troposphäre. FCKW bis über 100 Jahre. FCKW haben anders als deren Namen andeutet kein Wasserstoff im Molekül und gerade aus diesem Grund sind letztere in der Atmosphäre beständig (bis sie von kurzwelligen UV gespalten werden). Mir ist sehr wohl bekannt, das seit dem Postulieren der FCKW/Ozonabbau-Hypothese viel Wissen über Halo-organische Verbindungen in der Atmosphäre hinzugekommen ist. Trotzdem denke ich wer eine anerkannte Theorie kritisiert wie Sie, sollte etwas mehr Fakten liefern.
M&R waren die natürlichen (vulkanischen) Quellen bekannt, die Abschätzung 1974 war, dass diese unbedeutend gegenüber den anthropogenen FCKW Emissionen waren. Wenn Sie andere Zahlen haben: her damit (wie gesagt FCKW in eigentlichen Sinn und keine H-FCKW).
Ich hätte mich gerne auch mit Herrn Beck aus einander gesetzt. Nur weil er starb gibt dies seinen falschen Behauptungen zum Ozon keinen Schutzraum. Ein ad Hominem kann ich darin nicht sehen.
Sie beriefen sich auf Herrn Beck, seine Ozonseite beginnt gleich mit mehreren Fehlern. Deswegen meine Kritik.

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Wo sind bei Molina und Roland die quantitativen Angaben zu den Quellen und Senken für die natürlichen FCKWs und den anderen natürlichen Halogenalkanen? Diese sind um Größenordnungen höher als die menschengemachten FCKWs. Der erste Schritte- Bildung eines freien Radikal - von Molinas postulierter Reaktion ist bis heute nicht bewiesen. das einzige, was sie können Herr Ketterer, sind ad hominem - Attacken auf einen leider viel zu früh verstorbenen. Allein 50000 t Brom werden jährlich direkt vom Mount Erebus in die Stratosphäre geblasen. Machen Sie einmal eine quantitative Abschätzung wieviel Ozon, die die von den den Menschen produzierten FCKW, überhaupt zerstören können.
H. Urbahn
H. Urbahn

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#11: Werner Moß sagt:. Jeder der weiß, wie das Ozonloch dort „funktioniert“, weiß auch wie lange es schon existiert. Gordon Dobson hat die Ozonanomalie über der Antarktis von der Forschungsstation Halley Bay aus schon vor 1960 entdeckt und um 1970 herum in seinen Veröffentlichungen als natürliches Phänomen beschrieben. 1985 wurde die Ozonanomalie dann ein 2. Mal entdeckt, in „Ozonloch“ umbenannt und als vom Menschen verursachtes Phänomen beschrieben. Es schadet nichts, die Funktionsweisen der Ozonanomalien über den Polen zu studieren.
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Sehr geehrter Herr Moß,
Sie streuen Mythen…..
Dobson hatte beobachtet (und erklärt), dass die Ozondynamik in der Antarktis von der in der Arktis abweicht. So zu tun, als seien die Messungen der späten 50er Jahre dasselbe was in den 80 Jahren beobachtet wurde ist schlicht und einfach falsch. Ozonkonzentrationen in Dobsons „Ozonloch“ der 50er Jahre waren mehr als doppelt so hoch als das was seit der Mitte der 80-Jahre gemessen wurde. Vom antarktischen Ozonloch spricht man erst bei [O3] kleiner als 150 (?) DU. In der Regel wurden Minimum-Werte die gerade mal 40% des Wertes von Dobsons „Ozonloch“ waren. Was Sie also hier von sich geben sind Mythen.

Was also wollen Sie mit Ihrem Posting sagen? Ihrem letzte Satz kann ich nur zustimmen. Aber bitte nicht bei Beck. Versuchen Sie es mal damit:
http://tinyurl.com/O3-E-Book

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#8: H. Urbahn sagt: (siehe hierzu die Arbeiten von G. Beck)In der ganzen Argumentation fehlt zu dem die Berücksichtigung natürlicher FCKW.
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Beck war sicher kein Kompentenzzentrum in Sachen Ozon, auch wenn er versuchte sich so zu geben.
Welche von den Autoren der Originalarbeitn (Molina&Rowland) nicht berücksichtigten Quellen natürlicher FCKW soll es denn geben?

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#6: D. Glatting sagt: Gerade mal 30 Jahre Ozonmesswerte.

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Messung der Total Column O3
Ozon wird seit 1927 gemessen.
In der Antarktis wird Ozon seit 1957 gemessen.
Her Glatting, mit welcher arithmetischen Operation kommen Sie auf 30 Jahre?

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#18: Otto Junkers sagt: am Dienstag, 11.06.2013, 20:45
. . .

Frei nach dem Motto "Robert Lembke: Welches Schweinderl hätte Sie den gern?"

Ebenfalls von großer Bedeutung für die Atmosphäre sind die jedes Jahr von der Natur produzierten 200000 Tonnen Brommethan und 60000 Tonnen Iodmethan, da Brom noch effektiver (Faktor ca. 50) und Iod (Faktor ca. 100) als Chlor Ozon zerstören kann. Die neusten Ergebnisse zeigen, dass der Anteil des von Makroalgen emittierten Tribrommethans zum globalen Haushalt in der Atmosphäre nicht wie bisher angenommen 20%, sondern 70% beträgt. Dies bedeutet eine Tribrommethan-Nettoemission durch Makroalgen von 135000 Tonnen. Die natürliche Verbindungen werden, ähnlich wie die synthetischen FCKWs, im unteren Bereich der Atmosphäre (Troposphäre) nicht zerstört und gelangen ungehindert in die Stratosphäre.
# # ## # # #
Nein Herr Junkers,
Sie verbreiten Mythen: die natürlichen Haloalkane (FCKW nehmen ich da aus; die natürlich gebildeten FCKW sind in Bezug auf Ihre Masse in der Gesamtbilanz unerheblich) haben in der Troposphäre eine kurze mittlere Lebenszeit. Bromoform hat eine atmosphärische Lifetime von 22 Tagen, [HCClBr2] 50 Tage, die typischen FCKW hingegen von mehr 10 Jahren (troposphärisch).
Sie lesen wohl die falsche Literatur (sieh #20).

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Das zweite Leben von FCKW?

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Hier ist die ganze Zeit die Rede von der Meereisdicke der Antarktis.
Für die Arktis wurde nun Festgestellt, dass nicht unbedingt die Luft- und Wassertemperaturen maßgeblich sind für die Meereisbildung.

Textauszug:
"GEOMAR-Forscher finden Zusammenhang zwischen Meeresspiegel und Eisbildung in der Arktis"

Quelle: http://tinyurl.com/oqp9jeb

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Sehr geehrte Damen und Herren,

eine kostenlos erhältliche Arbeitsversion des Original-Papers findet sich unter:
http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1210/1210.6844.pdf

Beste Grüße,
Georg Huber

PS.: Danke an die EIKE-Mitarbeiter

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#21:Hall Gunnar Innerhofer, ja manchmal scheint das Internet selbst im Klimakrieg mitzuspielen (tinyurl) ich freue mich immer über aufmerksame Leser,
BY D. J. WINGHAM ist natürlich ein Experte, von dem ich annahm, Sie kennen ihn, Innerhofer
Centre for Polar Observation and Modelling, University College London, Gower Street, London WC1E 6BT, UK

http://tinyurl.com/np5o9gq

Diese auf Radar-Messwerte basierende Studie ist deshalb so interessant, weil sie den Allarmisten, wir dir nicht passte
und sie ist gerade deshalb so populär geworden,
weil solche Allarmisten später versucht haben das OHNE NEUE MESSWERTE zu manipulieren,
so in der Rahmstorf-Technik, "adjusted data"(Shepherd 2012),
was aber heute bei der großen Mehrheit der sachkundigen "Skeptiker" nun überhaupt nicht mehr ankommt, wie weiland der hockeystick.

Freundliche Grüße
von einem Laien

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#15: Krishna Gans sagt:am Dienstag, 11.06.2013, 19:22

Zitat
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Lu hat das 1971 schon mal veröffentlicht und hat das wohl jetzt mit mehr Daten untermauern können.
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Vielen Dank für den Kinweis, ich habe aber den von mir erwähnten Bericht nicht mehr gefunden.

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Auch beim FCKW wird das Pferd von hinten aufgesattelt. Wie beim CO2 ist auch das FCKW die zeitversetzte Folge/Reaktion auf die Sonnenaktivität und der planetarische Raum/Zeit Zustand in unseren Sonnensystem.
CO2-FCKW und alle anderen Atmosphär-Gase bzw. dessen Konzentration/Anteil in der Atmopshäre sind in zeitlich versetzter Abhängigkeit von der Sonnenaktivität. Somit ist die Sonne für die Gaszusammensetzung der Atmosphäre zum Großteil verantwortlich. Indirekt beeinflusst die Sonne auch die Emmissionswerte der Menschen. Wird es kälter auf dem Planeten wird auch mehr Energie verbraucht und somit wird auch mehr CO2 ausgestossen. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch für die natürliche CO2 Ausgasung, dass diese, bei Kälte, zurück geht. Und da der Rückgang der natürlichen CO2 Ausgasung, meiner Meinung, stärker ist bei einer Abkühlung des Planeten als die menschliche CO2 Ausstoss Zunahme, wird ein vermindeter Gesamt CO2 Ausstoss übrig bleiben.

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Gunnar Innerhofer

oje Herr Paul #18:

Da klingt es ja direkt logisch, dass durch dieses konzentrierte FCKW die Eisdicke der Antarktis zugenommen hat:
http://tinyurl.com/18r

Erstens verläuft der Link ins Leere, nicht mal das schafft der Herr Doktor und Zweitens gibt es nicht mal irgendeinen "Laien" wie sie, der behauptet, die Eisdicke der Antarktis hätte zugenommen. Sie meinen wahrscheinlich, dass die Meereisfläche über die letzten 3 Dekaden leicht zugenommen hat, haben aber wieder mal alles völlig verdreht od. einfach nicht verstanden, wie so oft. Die Massenbilanz der Antarktis ist klar negativ, egal welche Studie und egal warum auch.

Zeigen sie uns doch einen Link, meinetwegen auch zu einer total fragwürdigen Studie, welche ihre Aussage: die Eisdicke der Antarktis zugenommen hat...! stützen würde. Wenn sie diese nicht finden, was für mich und den Rest der Welt klar ist, dann benehmen sie sich gefälligts so weit, dass sie frei erfundene Paul Ansichten nicht ins Forum müllen. Ist das OK für sie?

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Es ist einmal ein Buch verlegt worden(1992)
Dr. Böttiger Verlags GmbH
Ozonloch das mißbrauchte Naturwunder
Von Roger A. Madura und Ralf Schauerhammer
ISBN 3-925725-11-3
Das sich eingehend mit dem Ozonloch und dem es angeblich schädigenden Gas „ FCKW „beschäftige.

Aber, wer konnte schon gegen die Interessen finanzstarker Gruppen anstinken?
Von Verboten profitierten einige Wenige. Viele zahlten und zahlen drauf
Denn nur, wenn weit Verbreitetes verboten wird, dann wird der Profit aus Ersatz, wie beim FCKW lohnend. Beim CO2 sieht das Geschäftsmodell anders aus, aber nicht weniger einträglich
Statt eines Ersatzes hierfür kann man uns nur Versprechungen machen. Zusagen, daß wir noch einmal davonkommen werden, bei entsprechendem Verhalten.

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"Das fachbegutachtete Papier bietet nicht nur ein neues fundamentales Verständnis für das Ozonloch und den globalen Klimawandel, es hat auch eine deutlich überlegene Vorhersagefähigkeit im Vergleich mit den herkömmlichen Modellen eines vom Sonnenlicht angetriebenen Ozonverlusts und einer vom CO2 verursachten Erwärmung."

Frei nach dem Motto "Robert Lembke: Welches Schweinderl hätte Sie den gern?"
oder
Naja, mit dem CO2 hat's nicht geklappt, dann probieren wir mal die FCKWs, die haben schon beim Ozonloch gezogen.

Ich bin mal gespannt, wie der Herr Prof. Quing-Bin Lu die mittelalterliche Warmzeit erklärt.
Ein Modell, wenn man dieses so bezeichnen will, muss alle zeitlichen Aspekte berücksichtigen und erklären können, vorwärts wie rückwarts.

Nach den Massenbilanzen übersteigt die natürliche Bildung einiger Verbindungen wie Chlormethan, Trichlormethan, Tetrachlormethan, Brommethan und Iodmethan die anthropogene Freisetzung um das Zehn- bis Einhundertfache (WEVER et al., 1991; HOEKSTRA and DE LEER, 1995). Mengenmäßig die Nummer 1 der natürlich gebildeten "Chlororganika" ist Chlormethan. Die jährlich in die Atmosphäre emittierte Menge wird auf mindestens 4-8 Millionen Tonnen geschätzt. Dies ist ca. 10-mal mehr, als die industriell in die Atmosphäre emittierte Menge (400000 Tonnen). Damit ist natürlich gebildetes Chlormethan heutzutage für rund 20 Prozent des stratosphärischen Chlorgehaltes verantwortlich und demnach auch an der Ozonzerstörung beteiligt.
Ebenfalls von großer Bedeutung für die Atmosphäre sind die jedes Jahr von der Natur produzierten 200000 Tonnen Brommethan und 60000 Tonnen Iodmethan, da Brom noch effektiver (Faktor ca. 50) und Iod (Faktor ca. 100) als Chlor Ozon zerstören kann. Die neusten Ergebnisse zeigen, dass der Anteil des von Makroalgen emittierten Tribrommethans zum globalen Haushalt in der Atmosphäre nicht wie bisher angenommen 20%, sondern 70% beträgt. Dies bedeutet eine Tribrommethan-Nettoemission durch Makroalgen von 135000 Tonnen. Die natürliche Verbindungen werden, ähnlich wie die synthetischen FCKWs, im unteren Bereich der Atmosphäre (Troposphäre) nicht zerstört und gelangen ungehindert in die Stratosphäre.

Mit freundlichem Gruß
Otto Junkers

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#8 Urbahn "1. es gibt keinen Treibhauseffekt, weder für CO2 noch für FCKW. Niemand hat bis heute experimentell diesen Effekt zeigen können. Er existiert nur in den AGW-Computer - Modellen."

Wo spricht Lu von einem FCKW bzw. CO2 induzierten Treibhauseffekt?

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@#5: Gunnar Innerhofer sagt:

"endlich mal was Interessantes,
dachte schon, hier kommt nie mehr was. Die Sache wäre wirklich mal wert, genauer betrachtet zu werden und das werde ich auch tun."

Gute Idee Gunni - mach das!
Kannst Dir beim Messen des Treibhauseffektes
die Zeit vertreiben und die FCKW-Moleküle am oberen Atmosphärenrand zählen.
Und sach Bescheid, was beim Betrachten rausgekommen ist.
In einem Jahr oder so...

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Da klingt es ja direkt logisch, dass durch dieses konzentrierte FCKW die Eisdicke der Antarktis zugenommen hat:
http://tinyurl.com/18r

wahrscheinlich so eine Abwehrreaktion, der Antarktis direkt gegen den Menschen,
soweit ich diesen Forscher verstanden habe.

Das ist offensichtlich dieses geheimnisvolle
"neues fundamentales Verständnis für das Ozonloch"

äh,.. oder Unverständnis?

kann mir einer helfen, ob da jetzt die Erwärmung, oder die Abkühlung gemeint ist?

Im 2.Fall muss dann ja im 17. und 18. Jahrhundert sehr viel FCKW in der Luft gewesen sein.

mfG

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@Uwe Klasen #4

Zitat
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Ich kann mich daran erinnern, bereits in den 1980er Jahren etwas ähnliches in Deutschland (!) dazu gelesen zu haben (Verbindung FCKW-Sonne-Klimaerwärmung).
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Lu hat das 1971 schon mal veröffentlicht und hat das wohl jetzt mit mehr Daten untermauern können.

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@Bäumer #7
Zitat
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Irgendwie muss Prof. Lu wohl flsch liegen, denn er geht doch irrtümlich (jedenfalls wenn man den meisten Postern hier glauben will) davon aus, dass FCKWs etwas mit dem Ozon-Abbau zu tun haben.
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FCKW alleine nicht, lernen Sie endlich lesen, bevor Sie sich immer so grundlos aufplustern, es werden noch die CR benötigt. Habbes ?
Ach so CR - Cosmic Rays - Kosmische Strahlen.
Mehr bei schwacher , weniger bei aktiver Sonne.
So, jetzt haben Sie wieder was gelernt, hoffentlich.

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Gunnar Innerhofer

@Glatnig & Co #6ff

also ist eurer Meinung nach das sg. Ozonloch auch so ne Verschwöhrungssache der "Mächtigen"?
Bzw. der anthropogene Anteil am O3 Abbau?
Nun denn, für Leute, welche nicht mal den THE Verstehen, mag das ganze Ozonthema freilich wieder sehr überfordern.
Richtig könnte sein, was unter a auch Singer et al behaupten, dass der anthropogene Anteil am Ozonabbau (wie auch im Falle AGW) deutlich gringer ist, als eben von den "Behörden" bzw. der Zuarbeitenden Wissenschaft erklärt wurde und wird. Dieses Problem wird es immer geben, so lange es um viel Geld geht...
Der gesamte in die Stratosphäre eingebrachte FCKW Anteil vermag tatsächlich nur wenige % des O3 Abbaus zu erklären und das reicht völlig Ungebildeten freilich, sofort an die große Lüge zu glauben. Also, die Artikel hier sind selten genug gut, aber die Kommenare von Leuten wie jetzt angesprochen und einiger anderer sind leider immer nur ein primitives Bellen ohne jedlichen physikalischem Hintergrund. Nur wer nix weiß, vermutet in allem den großen Betrug, gebt euch die Hand...

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Hallo zusammen,

mal eine unmaßgebliche Frage: Seit wann gibt es auf der Erde eigentlich Klimaänderung?
Und seit wann setzt der Mensch FCKW frei?

Ich frag ja bloß...

Chris Frey

p. s. passendes Captcha: Waffel! Hat da einer etwas an derselben?

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Seit 5 Millionen Jahren ist die Antarktis dauerhaft vereist. Jeder der weiß, wie das Ozonloch dort „funktioniert“, weiß auch wie lange es schon existiert. Gordon Dobson hat die Ozonanomalie über der Antarktis von der Forschungsstation Halley Bay aus schon vor 1960 entdeckt und um 1970 herum in seinen Veröffentlichungen als natürliches Phänomen beschrieben. 1985 wurde die Ozonanomalie dann ein 2. Mal entdeckt, in „Ozonloch“ umbenannt und als vom Menschen verursachtes Phänomen beschrieben. Es schadet nichts, die Funktionsweisen der Ozonanomalien über den Polen zu studieren.

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FCKW - na klar! Da hätte man auch selbst drauf kommen können. Vielleicht sollte Prof. Quing-Bin Lu auch noch Kräuterbutter und schwarzen Tee in seine Überlegungen einfließen lassen. Nur mal so. Wer weiß was dabei rauskommt.

Was mir einerseits ins Auge fällt ist der Umstand, dass sich das Klima bis Mitte der 1990er Jahre leicht erwärmt hat. Logisch, das konnte nur der steigende CO2-Gehalt in der Atmosphäre verursacht haben. Lässt sich nicht anders zu Geld machen.

Nun fällt aber die globale Temperatur seit über 15 Jahren leicht, obwohl der CO2-Gehalt in der Luft weiter ansteigt. Das ist natürlich der Super-GAU für die AGW-Apologeten. Ergo brauchen sie eine Erklärung.

Und da kommt Prof. Quing-Bin Lu mit seinen FCKW gerade recht. Steigende FCKW-Werte haben in den 1970ern Karriere gemacht, sind also noch gut bekannt. Und nun sollen es die sinkenden FCKW-Werte richten. Es wird kälter. Das lässt sich sicher auch gut vermarkten.

Wurde eigentlich Käpt'n Iglo schon verhaftet? Ich habe da so einen leisen Verdacht.

MfG
Hans

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Jochen Bäumer

Was auch vielen hier nicht passen wird:

Prof. Lu bejaht den anthropogenen Treibhauseffekt, indem er CO2 durch die menschengemachten FCKWs ersetzt.

Und das Schärfste überhaupt: FCKWs sollen das Klima beeinflussen, OBWOHL ihre Konzentration um ungefähr den Faktor 1000 geringer ist als CO2.

Wo doch hier schon behauptet wird, dass CO2 allein deshalb keinen Einfluss haben kann, weil die Konzentration dafür VIEL zu gering sei. Das soll noch einer verstehen.

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Der Artikel von Prof. Lu ist ohne jeden wissenschaftlichen Wert, denn
1. es gibt keinen Treibhauseffekt, weder für CO2 noch für FCKW. Niemand hat bis heute experimentell diesen Effekt zeigen können. Er existiert nur in den AGW-Computer - Modellen.
2. es gibt bis heute keinen Beweis dafür, daß die vom Menschen produzierten FCKWs die Ozonschicht zerstören, da die wichtigste zugrundeliegende Annahme der Bildung von freien Chlor bzw. Brom-Radikalen unbewiesen ist (siehe hierzu die Arbeiten von G. Beck)In der ganzen Argumentation fehlt zu dem die Berücksichtigung natürlicher FCKW bzw. Halogenalkan -Quellen und Senken. Die dadurch freigesetzten Chlor- bzw. Brom-Atome übertreffen die aus menschlichen Quellen bei weitem.
3. Ohne AGW-Manipulationen steigt der Meeresspiegel schon seit Jahren nicht (siehe hierzu Prof. Mörner)
MfG
H. Urbahn

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Jochen Bäumer

Irgendwie muss Prof. Lu wohl flsch liegen, denn er geht doch irrtümlich (jedenfalls wenn man den meisten Postern hier glauben will) davon aus, dass FCKWs etwas mit dem Ozon-Abbau zu tun haben.

Wie man hier WEISS, gibt es da aber gar keinen Zusammenhang.

Komisch, dass man ihm dann auf anderem Gebiet plötzlich so viel zutraut.

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Erst findet man ein Ozonloch und hat eine Begründung die billigen FCKW durch unnützen teuren Dreck zu ersetzen.
Das klappt so gut, dass man das mit dem CO2 und dem Klima gleich noch mal probiert.
Da dies jedoch durch die zurückgehenden Temperaturen nicht mehr zu rechtfertigen ist versucht man den Temperaturanstieg den FCKW in die Schuhe zu schieben.
Irgendwie muss man ja die Propaganda aufrecht erhalten.
Bullshit mit Bullshit erklärt.
Ich finde es schon fast ärgerlich, dass solcher schwachsinniger Propaganda hier eine Plattform geboten wird.
Gerade mal 30 Jahre Ozonmesswerte. Was vorher war weiß keiner und ob der zukünftige Verlauf so aussehen wird ist reine Spekulation.

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Gunnar Innerhofer

endlich mal was Interessantes,

dachte schon, hier kommt nie mehr was. Die Sache wäre wirklich mal wert, genauer betrachtet zu werden und das werde ich auch tun.

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Ich kann mich daran erinnern, bereits in den 1980er Jahren etwas ähnliches in Deutschland (!) dazu gelesen zu haben (Verbindung FCKW-Sonne-Klimaerwärmung).
Mal schauen ob es dazu im Internet noch Unterlagen gibt.

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Ulrich Walter

wird niemanden der co2 sekte interessieren, schon gar nicht Frau Murksel, da es sich wie schon oft zugegeben beim "klimaschutz" nicht um umweltschutz sondern um Transfer von Wohlstand handelt...

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Juergen Uhlemann

Das ganze liest sich so das meine Antwort ist: Gib mir ein Kurvenlineal und ich mache eine Kurve daraus. Irgenwie wird es schon passen.

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Na klar!

Irgendwas "menschliches" muß ja "schuldig" sein!
Das mit den FCKWs ist natürlich genauso Blödsinn wie mit dem CO2.
Was man sieht, ist eine Scheinkorrelation.
Genauso gut könnte man irgendwas anderes, was seit 1960 gestiegen ist, nehmen.
Abgesehen davon ist eine 50-jährige "Korrelation" im Vergleich zu 3 Mrd. Jahren Erdklima nun wirklich äußerst sparsam...