Abschied: Klima-Katastrophe und CO2-Wahn im freien Fall – weltweit !

von Klaus-Eckart Puls
Ständig vermitteln Politiker, Medien und leider auch einige Klima-Institute in der Öffentlichkeit immer wieder dieselbe Botschaft (1):“Die Präsentation des neuen Klimaberichts jedoch zeigt, dass es gleichgültig zu sein scheint, was Wissenschaftler in jahrelanger harter Arbeit herausfinden – die Botschaft ist immer die gleiche: Alles wird schlimmer.“ Zuletzt wieder macht die Meldung eines australischen Blogbetreibers Furore, dass 97 % der Klimawissenschaftler dies bejahen. Dass bei dieser Studie alle die weggelassen wurden, die das Gegenteil behaupten interessierte in den Medien schon niemanden mehr. (Details dazu hier) und (hier). Und DER SPIEGEL brachte es auf den Punkt: „Gläubige“ Bürger, Medien, Politiker … prüfen nicht mehr nach, sondern übernehmen kritiklos jedes neue Klima-Katastrophen-Szenario. Andernfalls würden sie nämlich – zum Beispiel anhand vielfältiger Fakten und Daten im Internet – zu ganz anderen Ergebnissen kommen.


Daher  –   es ist Zeit für einen Fakten-Check :

(1)

Temperatur: Seit 15 Jahren Ende der Erderwärmung 

In den englisch-sprachigen Medien wird das schon seit einigen Jahren offen ausgesprochen, z.B.: "Global warming nonsense gets a true cold shoulder" schreibt The Daily Telegraph[2], oder: "Forget global warming" titelt Daily Mail[3].

Nun hat die skeptische Debatte auch die Medien in Deutschland erreicht[4], z.B. schreibt DER SPIEGEL[5]:

"…. Doch längst hat sich herumgesprochen, dass sich das Klima zuletzt anders entwickelt hat als vorhergesagt: Seit 15 Jahren stockt die Erwärmung, der Aufwärtstrend der globalen Durchschnittstemperatur hat sich seit 1998 nicht fortgesetzt. ‚Der Stillstand hat zu der Annahme geführt, die globale Erwärmung habe aufgehört‘, räumt die Nasa ein."

Oder an anderer Stelle[6]: "Jetzt offiziell:  Es gibt keine globale Erderwärmung".

Alle diese Aussagen basieren auf  den Temperatur-Auswertungen der IPCC-nahen Institute, wie z.B. in der Abbildung 1.

Abbildung 1

Globale Temperatur-Auswertungen des Britischen MetOffice[7] Die blaue Kurve zeigt den übergreifend gemittelten Trend der Temperatur-Kurve zu kühleren Werten, der eingefügte braune Pfeil den Trend der letzten 15 Jahre;

Dazu ist noch anzumerken: Die meteorologischen und klimatologischen Elemente zeigen von Natur aus starke Schwankungen, ein so genanntes "Rauschen". Daher sind auch Schlussfolgerungen zu Trends oder zu Trend-Umkehr statistisch mit einem "Signifikanz-Test" zu prüfen. Dazu wird in dem w.o. zitierten Aufsatz gesagt:

"Bislang meinten Wissenschaftler, vierzehn Jahre ohne weitere Erwärmung seien mit ihren Prognosen in Einklang zu bringen – nicht aber "15 Jahre oder mehr", wie Nasa-Forscher vor vier Jahren im Fachmagazin "Bulletin of the American Meteorological Society" konstatierten." Überträgt man diese NASA-Aussage auf die aktuelle Situation, so liegt die nunmehr seit 15 Jahren andauernde Phase des Erwärmungs-Stops außerhalb des "Rauschens" von Klima und  Klimamodellen. Damit wird zugleich die immer wieder propagierte Korrelation mit dem anhaltenden CO2-Anstieg und damit letztlich eine maßgeblich anthropogene Ursache der säkularen Erwärmung des 20. Jahrhunderts in Frage gestellt.

F a z i t:

Der Geophysiker Prof. Larry Bell[8] bringt es in einem Übersichts-Artikel auf den Punkt[9]:

"Das Klima weigert sich hartnäckig, mit den Erwärmungs-Alarmisten zusammen zu arbeiten".

(2)

Meeres-Spiegel: Stetige Verlangsamung des Anstieges

Abbildung 2

Meeres-Spiegel-Trend  global ; Satelliten-Messungen[10] 1993 – 2012

Der Anstieg verlangsamt sich (roter Pfeil);

Das in Abbildung 2 dargestellte Ergebnis ist eindeutig: Der seit der letzten Eiszeit schon Jahrtausende währende Meeresspiegel-Anstieg verlangsamt sich global.

Das gleiche Ergebnis zeigen für die Deutsche Nordseeküste die Daten der REKLIM-Studie[11] norddeutscher Forschungs-Institute: "Die Auswertung[12] zeigt: Auch bei den Pegeln gibt es einen zu den Satelliten-Daten vergleichbaren Trend zur Abschwächung des Meeres-Spiegel-Anstieges, und zwar mit einer statistisch recht "robusten" Datenreihe von ca. 160 Jahren ….".

So sagt auch die Landesregierung Niedersachsen[13]:

"Klimawandel nicht bemerkbar: Für einen steigenden Meeresspiegel an Niedersachsens Nordseeküste als Folge des Klimawandels sieht die Landesregierung keine Anzeichen.  …. Trend des Anstieges bei unverändert 25 cm je Jahrhundert. Ein schnellerer Anstieg sei nicht zu beobachten."

…und der Landesverband NLWKN[14] 

“Allen Diskussionen und Horrorszenarien zum Trotz : Einen wissenschaftlichen Beleg für einen massiven Anstieg des Meeresspiegels für den Zeitraum bis 2100 gibt es nicht.“

Gegen alle diese Fakten textet die regionale Presse[15] immer wieder Schlagzeilen solcher Art: "Versinkt Bremerhaven im Meer?" … untermalt mit einem Bild, auf dem in Bremerhaven gerade mal noch das Hafen-Hotel aus der Nordsee oben heraus schaut. Wo bleiben die Stimmen der etablierten Wissenschaftler, die sich gegen eine solche Hysterie-Formung der Bürger wenden, die so einen Unfug in der Zeitung richtig stellen ?!

(3)

Extremwetter: Weltklimarat IPCC[16] findet keine Trends

Einer "gläubigen" Öffentlichkeit wird von einigen Klima-Forschern, insbesondere aber von den Medien suggeriert[17]: "Die Zahl verheerender Stürme, Regenfälle und anderer wetterbedingter Naturkatastrophen hat sich in Deutschland seit den 1970er Jahren mehr als verdreifacht – und wird auch in Zukunft zunehmen …"

Das ganze Gegenteil zeigen die Messungen und Statistiken der Wetterdienste, in Deutschland wie auch weltweit! Schon der IPCC-Bericht von 2001 findet keine Trends zu mehr Extrem-Wetter[18]:

“Neue Analysen der Änderungen bei lokalen Unwettern (Tornados, Gewittertage, Blitze und Hagel) in einigen ausgewählten Regionen liefern keinen zwingenden Beweis für weitverbreitete systematische langfristige Änderungen“.

Zehn Jahre später, vor der Klima-Konferenz in Durban 2011, erstellte das IPCC sogar einen Sonderbericht (SREX) zum Thema Extrem-Wetter, mit dem gleichen Ergebnis[19]:

"… noch immer können die Forscher einzelne Extremereignisse nicht wirklich auf den menschlichen Einfluss zurückführen…"

Und a.a.O. gibt es eine Fülle weiterer Aussagen, die sehr zur Versachlichung der öffentlich vollkommen überzogenen Katastrophen-Debatte beitragen:

"Der Sonderbericht des IPCC spricht die Unsicherheiten recht klar aus und wird dafür von einigen Klima-Aktivisten bereits scharf angegriffen" … "Wir vergessen in der ganzen Treibhausgas-Debatte, dass Fluten, Stürme und Hitzewellen sich auch ohne den Klimawandel ereignen.“

In einer anderen Übersicht[20] dazu heißt es:

"Über die Entwicklung der meisten anderen Wetterextreme (Anm.: außer Hitze und Dürre) jedoch kann die Wissenschaft keine befriedigenden Aussagen treffen. … Die Einschätzungen beruhen auf Meinungsumfragen unter Experten, sie haben also keine harte wissenschaftliche Basis."  … und schließlich a.a.O. :

"Die eigentliche Botschaft lautet: Über die meisten Wetterkatastrophen wissen wir zu wenig, um die Entwicklung vorhersagen zu können." 

Es gibt zahlreiche weitere Zusammenstellungen und Übersichten zu Extremwetter-Statistiken, das Ergebnis sieht fast immer so aus[21]:

"Nach 100 Jahren Erderwärmung (bis 1998) finden die Wetterdienstes dieser Erde keine Trends zu mehr Extremwetter. Warum sollte sich das in den kommenden Jahrzehnten ändern, noch zu, wo es seit 14 Jahren nicht mehr wärmer wird? Über das Klima der nächsten 100 Jahre darf weiter spekuliert und auch phantasiert werden, die Natur macht schon jetzt etwas anderes als die Modelle!".

F a z i t :  

Es bedarf noch nicht einmal der Analysen der als "Skeptiker" verfemten kritischen Wissenschaftler, um zu erkennen: Es gibt keine Trends zu mehr Extremwetter. Die IPCC-Berichte selber belegen das! 

(4)

Stürme: Abnehmender Trend bei Hurrikanen und Sturmfluten

Nicht alle tropischen Stürme entwickeln sich zu Hurrikanen, jedoch: Für beide ist ein abnehmenden Trend seit fast einem halben Jahrhundert dokumentiert, wie die Abbildung 3 zeigt.

 

Abbildung 3

Trend bei Hurrikanen und Tropischen Stürmen[22] ;

Pfeile und Textfelder eingefügt

Dazu sagt der Forscher Ryan Maue von der Florida State University[23]: "Global Tropical Cyclone ACE does not show an upward trend in communion with global temperatures.”

Hurrikan SANDY wurde in den Medien zum Klima-Signal erklärt. Was jedoch nicht erwähnt wurde[24]: "…erreichte ‚Sandy‘ die Kategorie 2 auf der fünfteiligen Hurrikanskala…", folglich war SANDY ein Wirbelsturm der zweit-niedrigsten Klasse. Eine hohe zerstörerische Wirkung hatte SANDY lediglich dadurch, daß er die Städte der US-amerikanische Ostküste erreichte; etwa einer von zehn Hurrikanen nimmt diese Bahn.

Die Sturm-Frequenz über dem Nordatlantik und der Nordsee zeigt im Zusammenhang mit den Schwingungen der Nordatlantischen Luftdruck-Oszillation NAO eine seit mehr als 100 Jahren bekannte unregelmäßige und bis heute unvorhersagbare Schwingung. Seit etwa 20 Jahren gibt es einen abnehmenden Trend bei Stürmen und Sturmfluten:

 

Abbildung 4

Statistik der Sturmfluten in Cuxhaven[25]

(Trend-Pfeil eingefügt) 

Dazu schreibt das BSH  Hamburg[26]: “Ein generell steigender Trend bei der Häufigkeit und Intensität von Sturmfluten als Vorbote des globalen Klimawandels ist gegenwärtig nicht erkennbar“ … “Schon jetzt sind Küstenschutz und Deiche so ausgelegt, dass sie auch höheren Sturmfluten Stand halten als den bisher eingetretenen“.

… und der Deutsche Wetterdienst sagt[27]: “Es lässt sich für Mittel- und Westeuropa bisher keine langzeitliche Zunahme von Stürmen an Stärke und/oder Häufigkeit nachweisen“ 

(5)

Mehr Dürren? Nein – Die Wüsten schrumpfen!

Dazu schrieb das Magazin National Geographic[28] in einem Bericht: "Wüstenausdehnung, Trockenheit und Verzweiflung  –  das ist es, was die Erderwärmung bereit hält für die meisten Teile von Afrika  –  zumindest das, was wir hören. Die sichtbar werdenden Tatsachen zeichnen eine sehr viel differenzierteres Bild  – eines, in welchem steigende Temperaturen eine Wohltat sein kann für Millionen von Afrikanern in den trockensten Gebieten des Kontinents."

…und w.a.a.O.: "Wissenschaftler sehen jetzt Signale, daß die Sahara und die angrenzenden Regionen ergrünen aufgrund zunehmenden Regens."

Das Gleiche berichtet das ZDF in ‚Abenteuer Wissen‘[29] : “…gebräuchliche Vorstellung“ "… die Wüsten werden wachsen   …und die Menschen vor dieser lebensfeindlichen Umwelt fliehen …" …“ Doch dieses Szenario stimmt nicht … Die Sahara nämlich wird feuchter und damit grüner werden als sie heute ist. Beweise dafür liefert die Wüste selbst – mitten in Libyen.“                                                 

Soweit der Befund in der Nord-Sahara. Das gleiche positive Bild ergibt sich ganz aktuell in der Südsahara, in der SAHEL-Zone[30]:

"Machtwechsel in der Savanne – Bäume gewinnen die Oberhand über Gräser … Weite Teile der afrikanischen Savanne könnten bis 2100 zu Wäldern werden. Dies geht aus einer Studie des Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Goethe Universität Frankfurt hervor, die heute in ‚Nature‘ veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Düngung durch den steigenden Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre in ganz Afrika zu einer dichteren Bewaldung führt, wenn ein bestimmter CO2-Wert überschritten wird … Hierdurch sinkt das Risiko einer Erschütterung des Erdsystems durch einen abrupten Vegetationswandel."

Und nicht nur steigender atmosphärischer CO2-Gehalt wirkt sich über die Photosynthese positiv für das Pflanzenwachstum aus, sondern auch die Niederschläge nehmen in den Trockengebieten zu[31]:

"Die Wüste lebt auf: In den 1980er Jahren war dieser Bereich der Sahara im Nordwest-Sudan noch eine trockene lebensfeindliche Einöde … Der Landstrich ergrünte in diesem Jahrzehnt, weil es deutlich mehr regnete – höchst wahrscheinlich dank der Klima-Erwärmung."

Auch in Deutschland gibt es einen säkularen Trend mit +10% mehr Niederschlägen[32]. Daher ist es verantwortungslos, wenn auch in der regionalen Presse solcherart Schlagzeilen abgedruckt werden[33]"Mitteleuropa wird zur Wüste, Afrika trocknet völlig aus", und an anderer Stelle[34]"Aufgrund von Wasserknappheit und Trockenheit kann es zu erheblichen Ernteeinbußen kommen." …so wird von der Presse immer wieder ohne Nachprüfung gegen die Fakten kolportiert, hier der Deutsche Bauernverband. 

(6)

Die Arktis schmilzt, die Antarktis legt zu

Genau das wurde kürzlich vom AWI-Forscher Prof. Peter Lemke kurz und klar festgestellt[35]: "Es wurde gemessen, daß das Eis in der Arktis rapide abgenommen hat. Gleichzeitig hat das Eis in der Antarktis zugenommen und die größte Ausdehnung seit mindestens 40 Jahren erreicht."

Während man an den Polen die Fläche der Vereisung mit Satelliten recht genau bestimmen kann, ist die Messung des Eis-Volumens sehr viel schwieriger. Das hängt insbesondere damit zusammen, daß die Eispanzer auf Grönland eine Mächtigkeit von 3 km und auf dem antarktischen Kontinent von 4 km haben. Abschätzungen mit verschiedenen wissenschaftlichen Methoden kommen zu diesem Ergebnis: Das Grönland-Eis verliert an Masse, das Eis auf dem antarktischen Kontinent legt zu[36]:

"Von 2003 bis 2008 hat der Massenzugewinn des antarktischen Eisschildes durch Schneefall den Massenverlust durch Eisabfluss um 49 Gigatonnen pro Jahr (2,5% des Inputs) überstiegen, wie ICEsat Laser-Messungen der Höhe des Eisschildes zeigen konnten."   

Die globale Eis-Gesamtbilanz ist eher positiv, denn andernfalls müsste sich der schon Jahrtausende währende Meeres-Spiegel-Anstieg beschleunigen, dieser verlangsamt sich jedoch seit Jahrzehnten (vgl. dazu oben unter "Meeres-Spiegel").

  

Abbildung 5 / icesat[37]

Die Antarktis: ein riesiger Eisblock, speichert 95% des globalen Süßwassers –

Tendenz: zunehmend; die grünen Linien verbinden Meßpunkte des Satelliten

Neuere Untersuchungen zeigen, daß alle diese Prozesse sehr langsam verlaufen[38]:

"Unsere Daten zeigen, dass es während der Eem-Warmzeit (Anm.: vor 125.000 Jahren) in Nordgrönland bis zu acht Grad Celsius wärmer war als heute“, sagt Projektleiterin Prof. Dorthe Dahl-Jensen von der Universität Kopenhagen. Dass der grönländische Eispanzer auf diesen Temperaturanstieg nicht so empfindlich reagiert habe, wie bisher gedacht, sei die gute Nachricht der Studie." …und w.a.a.O.: "Diese neuen Erkenntnisse sind wirklich aufregend. Sie widerlegen nicht nur alle Schreckensszenarien, denen zufolge der grönländische Eispanzer im Zuge einer Warmzeit im Nu verschwindet. Sie bestätigen zudem Modellrechnungen, die schon vor über einem Jahrzehnt am Alfred-Wegener-Institut gemacht wurden“, sagt Prof. Heinrich Miller, Mitautor der Studie und Helmholtz-Professor für Glaziologie am Alfred-Wegener-Institut."

F a z i t :  

Die Arktis schmilzt, die Antarktis legt zu: Eine Katastrophe ist weder das Eine noch das Andere!

(7)

Modelle: Nicht CO2 "ist Schuld", sondern Wasserdampf !

Einige Klima-Institute und IPCC propagieren eine Erderwärmung von 2…5…8  Grad für eine CO2-Verdoppelung. Was jedoch in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt ist: Das kann CO2 aus physikalischen Gründen gar nicht leisten, was genau so auch in den Berichten des Weltklima-Rates zu lesen ist[39]:

"Bei ausschließlicher Betrachtung der im Labor messbaren Strahlungswirkung von CO2 ergibt sich eine Klimasensitivität von 1,2 °C. Es existieren jedoch Rückkopplungs-Effekte, darunter im Wesentlichen die Wasserdampf-Rückkopplung, die Eis-Albedo-Rückkopplung und Wolken. Daher liegen die möglichen und als wahrscheinlich angenommenen Werte höher, ein Wert um 3° wird heute als am wahrscheinlichsten angenommen." 

Die vom IPCC verwendete Wortwahl "…die möglichen und wahrscheinlich angenommenen Werte…" sagt es ganz klar: Es gibt große Unsicherheiten bei dieser Art Temperatur-Prognosen mit "angenommenen" Verstärkungs-Prozessen  – es handelt sich um Hypothesen!

Das bestätigt z.B. der Direktor des Küstenforschungs-Institutes Hamburg, Hans von Storch[40]: "Wir Klimaforscher können nur mögliche Szenarien anbieten; es kann also auch ganz anders kommen"  …und von Storch an anderer Stelle[41]:“Klimaforschung ist derzeit in einer postnormalen Situation. Die inhärenten Unsicherheiten sind enorm.“

Genau das zeigen nun auch vorab bekannt gewordene Texte und Abbildungen aus dem neuen IPCC-Bericht 2013/14, was schon jetzt bei den Klima-Alarmisten für einige Aufregung sorgt[42]: "Der durchgesickerten Entwurf von Teilen des 5. Zustandsberichts des IPCC hat die Fachwelt wie auch engagierte Beobachter aufgeschreckt und aufgeweckt. Man sprach sogar von einer ‚Bombe‘."

Im Einzelnen wird dort erkennbar[43] zur Temperatur-Prognose:

"Temperature development depicted in the draft of the coming IPCC AR5….. It is clear to see that the current temperature development lies in the lower range of the IPCC scenarios and that the temperature increase has not accelerated over the last years."

 

Abbildung  6

IPCC-Temperatur-Prognosen

gegenüber der Realität[44]

…und a.a.O. zur Meeres-Spiegel-Entwicklung:

"Sea level development depicted in the draft of the upcoming IPCC AR 5: The overall range of the four previous IPCC reports is shown along with the actual observed sea level plot (…). Clearly the current sea level rise has not accelerated and is in the lower range of the IPCC scenarios."

(8)

Ernüchterung bei den Klima-Alarmisten

Es wird kein internationales Klima-Abkommen geben. Dabei wird stets unterstellt, daß die außer-europäischen Industrie-Staaten nicht mit machen, weil sie ihre Wirtschaft nicht schwächen wollen. Das spielt eine Rolle. Ein darüber hinaus gehender Aspekt ist jedoch, daß in den großen Wissenschafts-Nationen wie USA, China, Japan, Indien, Russland, Kanada auch Wissenschaftler mit einer klima-realistischen skeptischen Meinung Zugang als Regierungs-Berater haben:

Chinas[45] "… Chefunterhändler Xie Zhenhua sagte gar an Konferenzen: «Es gibt alternative Positionen, die den Klimawandel auf natürliche Prozesse zurückführen. Wir müssen offen bleiben.» …"

…und an anderer Stelle die Züricher WELTWOCHE[46]:

"Es ist Zeit, auf solche nutzlosen Konferenzen zu verzichten. … Es handelt sich um die letzten Zuckungen eines politischen Ansatzes. …. Beschwören viele Staaten dennoch den internationalen Klimaschutz, so nur deshalb, weil sie hoffen, von den in Aussicht gestellten Milliardenzahlungen ein Stückchen abzubekommen."

Realismus und Ernüchterung machen sich breit. Das zeigt auch der soeben in den Kinos angelaufene Film ClimateCrime, wozu es in einer Presse-Mitteilung[47] heißt:

"Eigentlich soll der Klimaschutz ja unsere Erde retten. Doch nun beschleunigt er stattdessen die Zerstörung der letzten Naturgebiete", u.w.a.a.O.: "Abseits großer Konferenzen und schöner Worte dominieren im Klimaschutz zerstörerische Großprojekte."…und w.a.a.O.: "Was derzeit im Namen nicht nur des Klimaschutzes, sondern auch des grünen Wachstums vonstatten geht, würde ich als eine Art Amoklauf gegen die Natur und damit auch gegen den letzten Rest an ökologischer Vernunft bezeichnen. (Niko Paech, Wirtschaftswissenschaftler)“.

(9)

Klima-Schutz = Umwelt-Schutz ??

NEIN ! Dazu sagt z.B. der ehemalige Direktor des Meteorologischen Instituts Berlin, Prof. Horst Malberg[48] : "Saubere Luft zu atmen, sauberes Wasser zu trinken, unbelastete Seen, Flüsse, Ozeane und Erdböden sowie ein intaktes Ökosystem gehören zu den Grundrechten des Menschen. Ein stabiles Klima gehört, wie die Klimageschichte lehrt, nicht dazu."

Noch deutlicher wird der AWI-Vizedirektor Prof. Heinrich Miller[49]:

“Wer von Klimaschutz redet, weckt Illusionen‘, mahnt Miller zu Bescheidenheit,                                                       ‚Klima lässt sich nicht schützen und auf einer Wunschtemperatur stabilisieren. Es hat sich auch ohne Einwirkungen des Menschen oft drastisch verändert.‘ Schlagworte wie Klimakollaps oder -katastrophe hält er für irreführend. ‚Das Klima kann nicht kollabieren, Natur kennt keine Katastrophen‘."

Dagegen suggerieren grüne Ideologen und Profiteure von Klimaschutz-Projekten und der Energie-Wende etwas ganz anderes[50]: "Die offensichtlich in Deutschland besonders stark ausgeprägte CO2-Klima-Hysterie wird … durch eine Interessen-Gemeinschaft von Profiteuren ideologisch und materiell vernetzt und durchgesetzt."

Aus diesem Grunde hört man auch fast nie, daß die IPCC-nahen Institute in Deutschland überzogene Katastrophen-Szenarien der Medien korrigieren und versachlichen; man lässt das laufen, es dient dem Geschäft.

Naturwissenschaftlich ist es schier absurd, durch ein paar Drehungen an irgendwelchen

CO2-Stellschrauben ‚ein schön angenehmes stabiles Klima‘ festhalten zu wollen. So ist auch das "2-Grad-Ziel" ist ein politisches Ziel[51]: "Gipfel in L’Aquila (2009) : … Die Staats- und Regierungschefs der acht größten Wirtschaftsmächte haben sich darauf verständigt, dass die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden soll." Fällt es eigentlich niemandem auf? Politiker beschließen, was das Klima zu tun hat! Dazu sagt der Mathematiker und Klimaforscher Prof. Hans von Storch in DIE ZEIT[52]: “Zwei Grad ist eine politische, eine sinnlose Zahl. Ich halte das für Verarschung“.

Hinzu kommt:

Auf eine irrationale Klima-Debatte wird aus politischen und ideologischen Gründen eine abenteuerliche und für die Bürger extrem preis-treibende Energie-Politik drauf gesattelt.

Die Strom-Preise "explodieren", in deren Folge auch andere Kosten und Preise.

Die Politik hat sich einer Pseudo-Wissenschaft namens "Klima-Schutz" bemächtigt. Nicht zu verwechseln damit: Klima-Forschung ist wichtig. Diese sollte aber nicht mit ungesicherten Erkenntnissen als politisch motivierte Basis zum Umbau ganzer Gesellschaften missbraucht werden.

(10)

Zusammenfassung:

Hier genügt es, die Zusammenfassung aus einem umfangreichen Übersichts-Artikel[53] zum Klima-Thema von dem Professor für Physik- und Energie-Forschung, Philip Lloyd[54] von der Universität Kapstadt zu zitieren :

"Die Welt ist etwas wärmer. Das Niveau des Kohlendioxidgehaltes der Atmosphäre nimmt zu. Pflanzen wachsen besser als zuvor wegen dieses höheren Gehalts an CO2 . Der Meeresspiegel steigt mit einer kaum messbaren Rate. Klimatische Katastrophen sind nicht schlimmer als früher. Das Tierreich wird durch das Wachstum einer einzigen Spezies bedrängt, nämlich uns, doch hat dies nichts mit der globalen Erwärmung zu tun. Und das sind die Gründe dafür, dass es ein Klima des Skeptizismus gibt."

Anmerkung:

Eine Kurzfassung dieses Aufsatzes ist im norddeutschen Kultur-Magazin LAUFPASS erschienen: http://laufpass.com/ausgaben/eBook/eBook_0213/flash.html ;

Diese Version ist hier als PDF zum Download angefügt, mit freundlicher Genehmigung des LAUFPASS-Verlages Bremerhaven.

[1] SPON, Report zum Extremwetter;18.11.2011 http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,798406,00.html

[2] http://www.dailytelegraph.com.au/news/opinion/global-warming-nonsense-gets-a-true-cold-shoulder/story-e6frezz0-1226258756363 ; February 01, 2012

[3] http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2217286/Global-warming-stopped-16-years-ago-reveals-Met-Office-report-quietly-released–chart-prove-it.html#ixzz2EktdPXLP ; 16 October 2012

[4] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/klima-skepsis-erreicht-auch-die-deutschen-medien/ ; 30.01.2013

[5] SPIEGEL-online

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/stillstand-der-temperatur-erklaerungen-fuer-pause-der-klimaerwaermung-a-877941.html  ; 18.01.2013

[6] Deutsche Wirtschafts-Nachrichten, Umwelt, 08.01.2013

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/08/jetzt-offiziell-es-gibt-keine-globale-erderwaermung/

[7] http://www.metoffice.gov.uk/hadobs/hadcrut3/diagnostics/global/nh+sh/

[8] http://blogs.forbes.com/people/larrybell/

[9] http://www.forbes.com/sites/larrybell/2013/02/05/in-their-own-words-climate-alarmists-debunk-their-science/

[10] http://sealevel.colorado.edu/

[11] REKLIM, Unser Klima (Hamburg, 2011), S.9, Abb. 2.4

[12] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-meeres-spiegel-versteigerung-pik-institut-bietet-jetzt-1-m-und-mehr/ ; 05.12.2012

[13] NZ, 04.02.2010, S.4

[14] NLWKN, Jahresbericht 2005

[15] Nordsee-Z., 19.05.2012, S.17

[16] Intergovernmental Panel on Climat Change

[17] DIE ZEIT online, 20.03.2012; http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-03/extremwetter-kongress

[18] IPCC, 2001, TAR-02-2, Chapt. 2.7.4., Summary, S.163-164

[19] DER SPIEGEL, 21.11.2011, Die Krux mit der Katastrophe, S. 156-158

[20] SPON, 18.11.2011, Report zum Extremwetter: Uno versagt bei Aufklärung über Klimawandel;

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,798406,00.html

[21] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/klima-katastrophe-nun-schon-vor-2099-deutsche-behoerden-wissen-was-im-laufe-des-21-jahrhunderts-beim-extrem-wetter-los-ist/ ;  07.11.2012

[22] http://policlimate.com/tropical/index.html ;  (2013)

[23] http://policlimate.com/tropical/index.html

[24] http://www.naturgewalten.de/sandy.htm

[25] BSH HH, S. Müller-Navarra (2012)

[26] Bundesamt für Schifffahrt und Hydrographie, Presse-Mitt. 26.09.2007

[27] G. Rosenhagen: Zur Entwicklung der Sturmaktivität in Mittel- und Westeuropa,  promet, Nr.1/2 (2008) S.60

[28] Sahara Desert Greening Due to Climate Change? National Geographic News, July 31, 2009

[29] http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1020545_idDispatch:5236912,00.html ; 13.06 2007

[30] http://www.bik-f.de/root/index.php?page_id=32&ID=636 ; 28.06.2012

[31] FOCUS 48 / 2010

[32] www.dwd.de, Klima-Monitoring, lange Reihen

[33] Nordsee-Z., 03.04.2007, S.4

[34] Nordsee-Z., 21.11.2007

[35] NZ, 27.10.2012, S. 20: Seit 1992 waren wir nicht da

[36] http://www.kaltesonne.de/?p=6020 , 12.10.2012

[37] http://kaltesonne.de/wp-content/uploads/2012/09/antarctic_icesat_tracks-300×199.jpg

[38] Alfred-Wegener-Institut, Pressemitteilung , 24.01.2013

[39] WIKIPEDIA zu Wasserdampf-Verstärkung

[40] DER SPIEGEL, 11/2007, S.56

[41] STORCH von, H. ;  STEHR, N.: Klimaforschung und Klimapolitik, Nat.Rdsch. H.6 (2010), S. 301-307.

[42] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/abkuehlung-der-klimakatastrophen-erwaermungs-angst-neues-zum-kommenden-ipcc-ar5/ ; 24.12.2012

[43] http://notrickszone.com/2012/12/22/first-charts-of-ipcc-5-ar-completely-refute-the-alarmist-scenarios-of-master-curve-designer-stefan-rahmstorf/ ; 22.12.2012

[44] http://www.dailymail.co.uk/news/article-2294560/The-great-green-1-The-hard-proof-finally-shows-global-warming-forecasts-costing-billions-WRONG-along.html

[45] WELTWOCHE Zürich, 04.10.2012, S. 41;

[46] WELTWOCHE,  01.12.2011, S. 12

[47] http://riverwatch.eu/allgemein/climate-crimes-in-deutschland21.01.2013

[48] H. MALBERG, Beiträge zur Berliner Wetterkarte, 03/11, SO 01/11, 5.1.2011

[49] Bohrer im Eis, DIE ZEIT, 06.06.2007 , S.40

[50] factum 3/2012, S.34, Schwengeler Verlag AG, CH-9442 Berneck

[51] http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635136,00.html

[52] In: DIE ZEIT, 20.08.2009, S.29

[53] http://wattsupwiththat.com/2013/01/18/a-climate-of-scepticism/#more-77781  (18.01.2013) und deutsch:

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/ein-klima-des-skeptizismus/  (01.02.2013)

[54] http://www.whoswho.co.za/philip-lloyd-3136

  

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57 Kommentare

  1. @ #52: Wehlan sagt am Montag, 27.05.2013, 10:40
    „#50: Ebel, #45: Ebel
    Herr Ebel, der von mir zitierte Artikel ist eindeutig – da gibt es nichts zu interpretieren.“

    Stimmt, der Artikel ist eindeutig – aber ein Laie kann ihn nicht verstehen. Ich habe versucht, dem Verständnis etwas nachzuhelfen.

    MfG

  2. @ #53: Sepp Trütsch sagt am Montag, 27.05.2013, 11:23
    @ #55: Sepp Trütsch sagt am Montag, 27.05.2013, 15:36
    „Ein essentieller Punkt in der Geschichte ist, dass der (angebliche) direkte vergrösserte Strahlungsantrieb nur zu einer Erwärmung von ca. 1 K führt.“

    Sie haben gar nichts verstanden, tönen aber groß. Der Strahlungsantrieb ist eine reine Rechengröße, die nur definiert ist und mit der Realität nichts zu tun hat. Die Definition ist nur so gewählt, daß gewisse Ähnlichkeiten mit der Änderung der Solareinstrahlung bestehen.

    Sie nehmen eine irreale Größe und wollen damit meine realen Aussagen widerlegen – Sie sind also ein Witzbold.

    Ich empfehle Ihnen sich mal #5 und #22 zu Gemüte zu führen. Da steht nichts von Feedbacks bzw. die Wasserdampfrückkopplung auch als virtuelle Größe, was Sie bezeichnen als:
    @ #53: Sepp Trütsch sagt am Montag, 27.05.2013, 11:23
    „Auf die 3 K kommt man nur mit höchst obskuren und unbelegten positiven Feedbacks.“

    Ich schrieb ja schon die virtuellen 1K nehmen Sie als real, aber die zweite genau so virtuelle Größe bestreiten Sie – aber entweder Beides oder gar keins der Beiden.

    MfG

  3. #51 Kosendey,

    Hallo hier ein Zitat von der Webseite des AK Umwelt Mombach:

    „Donnerstag, den 28.03.13, 15.00 Uhr ‚Wildkräuter für die Gründonnerstagssuppe‘, Wildkräuterwanderung mit Kostprobe, mit dem beliebten Wildkräuterkoch Hans Jung, Treffpunkt Am großen Mombacher Kreisel, bei Knüller.“

    Könnte es sich bei unserem Forentroll „Hans Jung“ um den beliebten Wildkräuterkoch handeln?

    mfG

    D. Weißenborn

  4. #51: Hans Jung

    Ich geb`s auf Herr Jung. Schon die Analogie zur „Milch im Kaffee“ wollten Sie nicht begreifen. Desweiteren hab ich bei ihnen den Verdacht hier rumzutrollen. In einer Ihrer Antworten hier, verdächtigen Sie einen Kommentatoren sein Wissen vom ominösen „Honigmann“ zu haben. Das nennt man Ablenkungsmanöver und war viel zu offensichtlich… vieleicht sollten Sie noch mal in der „Troll-Bibel“ nachlesen wie so etwas richtig geht… ansonsten gilt für Sie: Don`t feed the Troll!

  5. „Mit dieser Beschreibung und den Messungen folgt eine Klimasensitivität von ca. 3 K“

    Ebel: Damit hast du dich vollkommen disqualifiziert. Ein essentieller Punkt in der Geschichte ist, dass der (angebliche) direkte vergrösserte Strahlungsantrieb nur zu einer Erwärmung von ca. 1 K führt. Auf die 3 K kommt man nur mit höchst obskuren und unbelegten positiven Feedbacks.
    Die meisten merkens langsam, nur Rumpelstilzchen Ebel trötzelt noch rum.

  6. #50: Ebel, #45: Ebel

    Herr Ebel, der von mir zitierte Artikel ist eindeutig – da gibt es nichts zu interpretieren. Sie erinnern mich das das Schweinchen „Schwatzwutz“ in Orwell „Farm der Tiere“, von dem man sagte, dass er aus schwarz weiß machen könne.

  7. #47 Kosendey sagt:“ Herr Jung, Herr Jung…. *kopfschüttel* Auf wieviele Kommastellen „NACH der Null“ ist denn der ungeheuerliche Masseverlust des Eises zu berechnen?“

    Herr Kosendey, sie sind nicht auf Kommastellen zu berechnen. Die von mir zitierten Werte sind ohne Kommastellen und mit einer angegebenen Genauigkeit von mehreren Gt.
    Ob die Massenverluste „ungeheuerlich“ sind, bleibt ihrer subjektiven Einschätzung überlassen.
    Ich habe lediglich die Behauptung im Eingangsthread widerlegt, das anatarktische Eisschild würde einen Zuwachs verzeichnen.
    Gruß
    Jung

  8. Paul, Sie sind ein Spaßvogel. Sie und Wehlan beziehen sich auf eine von Ihnen unverstandene Veröffentlichung
    @ #44: Wehlan sagt am Samstag, 25.05.2013, 14:50
    „http://tinyurl.com/q4ob9ac Nicht Dr. Paul und ich, …“
    und bezweifeln gleichzeitig die Angaben, die dort gemacht sind:
    @ #49: Dr.Paul sagt am Sonntag, 26.05.2013, 07:50
    „Zunächst müssen Sie den Lesern noch verraten, WO Sie die durchscnittliche Intensität des Sonnenwindes messen,“

    @ #49: Dr.Paul sagt am Sonntag, 26.05.2013, 07:50
    „Der Beitrag zeigt jedoch, das CO2 auch unabhängig von Sonnenwind in großen Höhen in den Weltraum abstrahlt, …“

    Das hat ja niemand bestritten, die Diskussion ist ja wieviel abgestrahlt wird und wie die abgestarhlte Energie zum Abstrahlungsort kommt.

    @ #49: Dr.Paul sagt am Sonntag, 26.05.2013, 07:50
    „Der Beitrag zeigt jedoch, das CO2 auch unabhängig von Sonnenwind in großen Höhen in den Weltraum abstrahlt, was auf der Erdoberfläche aus physikalische Gründen nicht möglich ist …“

    Die Erdoberfläche strahlt natürlich auch bei CO2-Gehalt der Atmosphäre – aber nicht direkt in den Weltraum, sondern über Umwege. Diese Umwege entstehen, weil die Wärme von der Erdoberfläche zum Abstrahlort transportiert werden muß. Der Transport erfolgt sowohl als Strahlung durch wiederholte Absorption und Emission als auch auf einem Teil des Weges durch Konvektion als sensible und latente Wärme.

    @ #49: Dr.Paul sagt am Sonntag, 26.05.2013, 07:50
    „… und somit bilanzmäßig zur Kühlung der Erde beiträgt.“

    Ihr Kühleffekt zeigt, daß Sie nichts verstanden haben oder bewußt die Dinge falsch darstellen. Die Erde wird immer so gekühlt, das absorbierte Strahlung (hausptsächlich von der Sonne) in der gleichen Leistung in den Weltraum gestrahlt wird – ganz gleich, ob keine Atmosphäre, eine Atmosphäre ohne Treibhasugase oder eine Atmosphäre mit Treibhausgasen vorhanden ist.

    Bei Abstrahlung der Wärme aus großen Höhen muß die Wärme erst zum Abstrahlort transportiert werden, was eine Behinderung der Kühlung bedeutet, so daß die Temperatur der Erdoberfläche höher ist, als wenn kein Transportwiderstand ist.

    Ich muß sogar annehmen, daß Sie bewußt falsche Worte wählen und Ihnen der tatsächliche Sachverhalt bekannt ist. Dort wo es Ihnen oppurtun erscheint schreiben Sie „Erdoberfläche“, dort wo die Erdoberfläche Ihnen nicht ins Konzept paßt, schreiben Sie „Erde“.

    MfG

  9. #45: Ebel Falsch, Herr Ebel, „hat nichts zu tun“ gibt es nun mal nicht in einer globalen Bilanz!

    Zunächst müssen Sie den Lesern noch verraten, WO Sie die durchscnittliche Intensität des Sonnenwindes messen, vermutlich in Ihrem Keller.

    Sie ist außerhalb Ihres Kellers etwa so aussagekräftig wie die „Durchschnittsaktivität“ alle Vulkane, was ebenso problematisch ist (unbekannt).
    Es wird da noch Überraschungen geben.

    Der Beitrag zeigt jedoch, das CO2 auch unabhängig von Sonnenwind in großen Höhen in den Weltraum abstrahlt, was auf der Erdoberfläche aus physikalische Gründen nicht möglich ist
    und somit bilanzmäßig zur Kühlung der Erde beiträgt.

    mfG

  10. #46″Hans Jung Sie geben sich ja wirklich Mühe mit Rosinenpickerei,
    aber ich dachte es geht um „global?“

    Nein Herr Paul, es ging gerade um das antarktische Eisschild.

  11. #41 Herr Jung, Herr Jung…. *kopfschüttel* Auf wieviele Kommastellen „NACH der Null“ ist denn der ungeheuerliche Masseverlust des Eises zu berechnen?
    Sie machen hier den gleichen Denkfehler wie schon einmal:
    —–
    „Die CO2 Änderung in der Industriellen Zeit veränderte sich von ca. 280 ppm bis jetzt auf 400 ppm. Das ist eine Änderung von 0.012 %.“

    Herr Uhlemann, das ist eine Änderung von 43%.
    Nicht ganz unerheblich, würde ich sagen.
    Gruß
    Jung“
    —–

    peinlich… peinlich… peinlich…

  12. #41: Hans Jung Sie geben sich ja wirklich Mühe mit Rosinenpickerei,
    aber ich dachte es geht um „global“?

    z.B. hier:
    April 2013 global surface air temperatures:
    „General: On average, global air temperatures were somewhat below the 1998-2006 average, although with large regional differences“

    http://tinyurl.com/njmwqas
    ebenso wie schon wörtlich Februar und März 2013

    übrigens sehr empfehlenswerte und sachliche Informationsquelle ganz ohne allarmistischen Staatsauftrag.

    mfG

  13. @ #44: Wehlan sagt am Samstag, 25.05.2013, 14:50
    „Herr Ebel, alles was Sie schreiben, wird durch diesen Artikel der NASA widerlegt. … http://tinyurl.com/q4ob9ac

    Laie Wehlan, Sie beweisen wieder, daß Sie ein Laie sind. Ein Solarstrom ist ein Partikelstrom, der in der obereb Atmosphäre abgebremst wird, ähnlich Ozonschicht, wo UV-Licht absorbiert wird.

    Der Solarsturm hatte eine durchscnittliche Intensität von ca. 0,00072 W/m², die Gesamtabstrahlung der Erde ist ca. 240 W/m², davon ca. 150 W/m² im IR-Bereich – also ein Beitrag von 0,00 000 5.

    Die Thermostatwirkung bezieht sich nur auf den oberen Teil der Stratosphäre – hat also mit dem Treibhauseffekt fast nichts zu tun, weil die Größe des Treibhauseffekts in unteren Teil der Stratosphäre bestimmt wird.

    MfG

    PS: Bevor Sie unsinnige Behauptungen aufstellen, sollten Sie erst mal „#38: Ebel sagt“ beachten.

  14. #38: Ebel

    Herr Ebel, alles was Sie schreiben, wird durch diesen Artikel der NASA widerlegt. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    Link: http://tinyurl.com/q4ob9ac

    Nicht Dr. Paul und ich, sondern Sie sind der Laie und der gute Spencer hat keine Ahnung von Thermodynamik

  15. #40 herr beckmann sagt:“Herr Jung das steht „werden unstrittig kommen“ und das ist keine Tatsache, sondern im Kaffeesatz gelesen, also durchaus strittig!“
    Herr Bleckmann, Prognosen betreffen immer die Zukunft und können somit logischerweise keine „Tatsachen“ sein.
    Und ebenso logisch ist, daß jede Prognose strittig ist, sobald sie nur von einer einzigen Person abgestritten wird.

    „Dagegen sagt die Landesregierung: Für einen Anstieg des Meeresspiegels …. sieht die Landesregierung keine Anzeichen.
    Bitte die grüne Brille weglegen.“

    Wie kommen Sie denn auf sowas??
    Selbstverständlich sieht die Landesregierung Anzeichen für einen Anstieg.
    Gruß
    Jung

  16. #38: Ebel , nur zu ihrer info,
    weil Sie das immer wieder falsch machen,

    Sie sind ein blutiger Laie und ich bin ein hoch qualifizierter Experte für die gravierenden Fehler der CO2-Treibhaushypothese.

    Mit freundlichem Gruß.

  17. #39 Herr Schlohr,
    “ combining satellite data sets leads to greater certainty. Between 1992 and 2011, the ice sheets of Greenland, East Antarctica, West Antarctica, and the Antarctic Peninsula changed in mass by –142 ± 49, +14 ± 43, –65 ± 26, and –20 ± 14 gigatonnes year?1, respectively“
    http://tinyurl.com/neqbyps
    Gruß
    Jung

  18. #36 Hans Jung
    Herr Pulse, das ist aber wirklich seltsam.
    Bei meiner Recherche auf den Seiten des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)bin ich auf die genau gegenteilige Aussage gestoßen.
    Zitat NLWKN:
    „Eine globale Erwärmung und ein daraus resultierender beschleunigter Anstieg des Meeresspiegels werden unstrittig kommen“.

    Herr Jung das steht „werden unstrittig kommen“ und das ist keine Tatsache, sondern im Kaffeesatz gelesen, also durchaus strittig! Dagegen sagt die Landesregierung: Für einen Anstieg des Meeresspiegels …. sieht die Landesregierung keine Anzeichen.
    Bitte die grüne Brille weglegen.

  19. #33: Wehlan sagt am Donnerstag, 23.05.2013, 16:51
    „Sie auf jede meiner Erwiderungen behaupten, dass ich keine Ahnung hätte.“

    Dafür, daß Ihre Erwiderungen Ihre Unkenntnis demonstrieren kann ich Nichts. Daß es Ihnen nicht gefällt, wenn diese Tatsache ausgesprochen wird, kann ich zwar verstehen (und es tut mir Leid), aber im Interesse anderer Leser (Sie schreiben in einem öffentlichen Blog) halte ich das für unvermeidlich. Wenn Sie diese Tatsachenfeststellungen nicht mehr lesen wollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
    1.) Sie bilden sich weiter – u.a. auch durch 2.)
    2.) Sie stellen Fragen, wenn etwas mit Ihren bisherigen Ansichten kollidiert
    3.) Sie äußern sich nur zu Sachverhalten, von denen Sie etwas verstehen
    4.) Sie lassen die Schreiberei ganz.

    Zu 1.) gehört z.B. auch das Lesen des Blogs von Roy Spencer ( http://tinyurl.com/Spenc80 ) – den EIKE kürzlich mehrfach lobend erwähnt hat ( http://tinyurl.com/RySpenc und http://tinyurl.com/SpencRy ). Darin schreibt Spencer, das Laien wie Sie und Paul im nur die Zeit stehlen (und damit auch den Lesern): „Sie haben viel zu viel von meiner Zeit in Anspruch genommen, die besser aufgewendet worden wäre, darüber nachzudenken, wie offensichtliche Mängel der Theorie der globalen Erwärmung beseitigt werden. [They have taken far too much of my time, which would be better spent thinking about the more obvious shortcomings of global warming theory.]“

    Sogar zu einer speziellen Laienmeinung von Paul (dem ich übrigens auch die 4 Punkte empfehle) schreibt Spencer:
    http://tinyurl.com/ComnPau (@ #45: Dr.Paul sagt am Freitag, 12.04.2013, 11:40)
    „die Physik systematisch auf den Kopf zu stellen wie die Erfindung … des Stillstands der Konvektion“
    Spencer schreibt
    „Ohne Treibhausgase, würde die Atmosphäre langsam zu einem isothermischen Zustand durch Wärmeleitung mit einer Temperatur nahe der Oberflächentemperatur kommen und Konvektion wäre dann nicht möglich. [Without greenhouse gases, the atmosphere would slowly approach an isothermal state through thermal conduction with a temperature close to the surface temperature, and convection would then be impossible.]“

    Vorstehende Vereinfachung von Spencer gehört zu meinen Kritikpunkten an seinen Aussagen: Ohne Treibhausgase wäre die Oberflächentemperatur noch weniger einheitlich als heute. Damit ist die Aussage „mit einer Temperatur nahe der Oberflächentemperatur“ zu unspezifisch, es muß heißen „mit einer Temperatur nahe der Oberflächentemperatur an der wärmsten Stelle“.

    MfG

  20. Zitat Puls
    „Das Grönland-Eis verliert an Masse, das Eis auf dem antarktischen Kontinent legt zu[36]“
    Nein, Herr Puls. Lediglich die Fläche des antarktischen Meereises nimmt zu.

    Die viel entscheidendere Masse der Eisschilde dagegen nimmt ab, sowohl in der Arktis als auch der Antarktis.
    Gruß
    Jung

  21. „Das in Abbildung 2 dargestellte Ergebnis ist eindeutig: Der seit der letzten Eiszeit schon Jahrtausende währende Meeresspiegel-Anstieg verlangsamt sich global.“

    Herr Pulse,in den letzten 7000 Jahren stieg der Meeresspiegel um 0,4mm/a. In den letzten 2o Jahren waren es 3,2mm/a.

    Der verlangsamte Anstieg, den sie mühsam aus den Satellitenmesuungen herauslesen wollen, dürfte inzwischen schon wieder Makulatur sein, wenn sie die aktuellsten Daten betrachten. Ihren roten Pfeil habe ich übrigens zuerst als Witz angesehen.

    Zitat Pulse.“So sagt auch die Landesregierung Niedersachsen[13]:
    „Klimawandel nicht bemerkbar: Für einen steigenden Meeresspiegel an Niedersachsens Nordseeküste als Folge des Klimawandels sieht die Landesregierung keine Anzeichen. ….
    Trend des Anstieges bei unverändert 25 cm je Jahrhundert. Ein schnellerer Anstieg sei nicht zu beobachten.““

    Herr Pulse, das ist aber wirklich seltsam.
    Bei meiner Recherche auf den Seiten des Niedersächsischen Landesbetriebs für Waserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)bin ich auf die genau gegenteilige Aussage gestoßen.
    Zitat NLWKN:
    „Eine globale Erwärmung und ein daraus resultierender beschleunigter Anstieg des Meeresspiegels werden unstrittig kommen“.

    Ich hoffe doch, Sie beziehen Ihre Zitate nicht aus der BILD oder vom berühmt-berüchtigten „Honigmann“?

    Den angeblichen Anstieg von gleichbleibend 25cm/Jahrhundert sollten sie auch nicht unbesehen übernehmen. Betrachten Sie doch einmal die Pegeldaten aus Cuxhaven: Mitte des vorletzten Jahrhunderts gab es praktisch keinen Anstieg, um 1900 1-2mm/a und inzwischen ca 3mm/a.
    Das würd ich durchaus als eine Beschleunigung bezeichnen.

    Zitat Paul:“Gegen alle diese Fakten textet die regionale Presse[15] immer wieder Schlagzeilen solcher Art: „Versinkt Bremerhaven im Meer?“ … untermalt mit einem Bild, auf dem in Bremerhaven gerade mal noch das Hafen-Hotel aus der Nordsee oben heraus schaut. Wo bleiben die Stimmen der etablierten Wissenschaftler, die sich gegen eine solche Hysterie-Formung der Bürger wenden, die so einen Unfug in der Zeitung richtig stellen ?!“
    Herr Pulse, Bremerhaven liegt 20cm bis 2m über dem Meeresspiegel. Bei einer entsprechenden Sturmflut könnte das Bild durchaus Realität werden.
    Gruß
    Jung

  22. #32
    „Jeder Beweis“, wieviele davon gibt es denn?
    Falls ein perfekt wasserdichter Beweis doch noch kommen sollte, wird er schon verstanden werden, ist doch klar. Alle warten beinahe schon ewig auf Beweise.

  23. #33: Meines Erachtens ist es noch viel erbärmlicher, keine andere Idee zu haben, als Leute zu diffamieren, die eben wesentlich mehr sehen als den „natürlichen Treibhauseffekt“. Wir beenden die „Diskussion“ hier besser, weil Sie zur Selbstreflexion und zur Weitsicht nicht fähig sind.

  24. #29: Ebel

    Herr Ebel, kommen Sie sich nicht etwas blöd vor, wenn Sie auf jede meiner Erwiderungen behaupten, dass ich keine Ahnung hätte. Denken Sie etwa, dass so etwas die Leser beeindruckt ?
    Wenn Sie die Hypothese aufstellen, dass mehr CO2 in der Stratosphäre zu einer Erhöhung der Bodentemperatur beiträgt, dann müssen Sie das beweisen. Eine theoretische Abhandlung aus Schwarzschild etc. ist auch nur eine Theorie. Dagegen stehen meine Aussagen und auch die von Dr. Paul, dass mehr CO2 in der Stratosphäre eher eine kühlende Wirkung hat, da zunächst einmal mehr IR-Solarstrahlung absorbiert und durch mehr strahlende Moleküle die Abstrahlung begünstigt wird.
    Wenn in der Naturwissenschaft Aussage gegen Aussage steht, dann muss ein Experiment entscheiden. Warum verweigert denn die gesamte Treibhaus-Jüngerschaft seit 25 Jahren jedes Experiment zur Überprüfung des angeblichen „Treibhaus-Effekts“ ?

  25. @ #30: Alfred Schlohr sagt am Donnerstag, 23.05.2013, 12:08
    „Ich führe mit Ihnen keine Diskussion über ein 107 Jahre altes paper“

    Erstens haben Sie das zuerst und zweitens ist das die typische Haltung von Leuten, die „beweisen“ wollen, daß es keinen Treibhauseffekt gibt.

    Jeder Beweis, daß sie Unrecht haben, wird unter den verschiedensten Vorwänden als unzulässig erklärt (zu alt, unzulässig verstanden usw.) und dann wird groß getönt „Es gäbe ja nichts, was den Treibhauseffekt beweist“.

    Ein solches Verhalten halte ich für erbärmlich.

    MfG

  26. @Harry G. #10,

    Da haben Sie sicherlich etwas falsch verstanden:

    „Infrared radiation from CO2 and NO, the two most efficient coolants in the thermosphere, re-radiated 95% of that total back into space.“

    Aufschlussreich ist doch, dass NICHT 100% der Energie ins Weltall zurückgestrahlt wurden. CO2 emittiert absorbierte IR-Strahlung nach allen Seiten, so ist es ganz normal, dass am oberen Rand der Atmosphäre ein Großteil ins All abgestrahlt wird.

    In Bodennähe verzögert CO2 die Abgabe von IR ins All.

  27. @ Greg House:

    Ich halte einen „Strahlungsantrieb“ und die gesamte Ableitung der 1,1 °C bei einer Verdopplung der CO2-Konzentration für eine nette Kindergarten-Rechnung. Völlig ungeeignet, um irgendwas vorherzusagen oder um politische Entscheidungen durchzusetzen.

    @ Herr/Frau Ebel:

    Ich führe mit Ihnen keine Diskussion über ein 107 Jahre altes paper mit dem Titel „Ueber das Gleichgewicht der Sonnenatmosphäre“. Sie versuchen, die Leute in die Irre zu führen, indem Sie Abhandlungen über die Sonne, die in halbwegs akzeptabler Näherung sogar noch als Schwarzer Strahler angesehen werden kann, (irgendwie) auf die Erde zu übertragen versuchen. Die Physik und die Physikalische Chemie dahinter ist mir durchaus klar (inkl. den Einschränkungen in den Modellen), aber die Wissenschaft hat sich weiter entwickelt. So gesehen ist Ihr Beitrag für einen „Leugner des natürlichen Klimawandels“ typisch.

    Das ist wie bei Nico Baecker, der schreibt auch immer, dass jemand den (Strahlungs-)Treibhauseffekt nicht verstanden hat. Substanzielles habe ich aber weder von Ihnen noch von den anderen „Leugnern des natürlichen Klimawandels“ hier gelesen. Das sind meist nur BlaBlaBla und Wiederholungen, die die Leute „in die Falle locken sollen“.

  28. @ #24: Wehlan sagt am Donnerstag, 23.05.2013, 10:19
    „kann man diesen zur Physik zählen“

    Wehlan – Sie haben eben keine Ahnung von Physik. Schwarzschild kannte tatsächlich noch nicht die Kernfusion – und hat aber als Physiker das Unbekannte richtig genannt „Wir wissen, da ein mächtiger Energiestrom, aus
    unbekannten Quellen im Sonneninnern entspringend, die Sonnenatmosphäre durchsetzt und in den Auenraum dringt.“

    Daß man die Physik immer anwenden kann, steht auf Grund ihrer vielen Experimente auf sicheren Grundlagen und was Schöne an der Physik ist, sagt Chandrasekhar (ein bekannter Astrophysiker) zitiert aus Wolfgang Rößler: Eine kleine Nachtphysik – Große Ideen und ihre Entdecker, Seite 106):

    „Voneinander getrennte, scheinbar völlig unabhängige Phänomene zugleich erklären zu können, Erscheinungen miteinander in Beziehung zu setzen, wo kaum jemand gedacht hätte, dass hier ein Zusammenhang bestehe, gehört in tiefverwurzelter Weise zum Wesen der Physik. Und für Chandrasekhar ist dies zugleich Ausdruck ihrer Schönheit.“

    Aber wer von Physik kaum Ahnung hat, dem erschließt sich auch ihre Schönheit nicht und erzweifelt, wenn bei einem Experiment ein Stein zu Boden fällt, daß das nächste Experiment das gleiche Ergebnis bringt.

    MfG

  29. @ #18

    Herr Mager, ich habe den Leserbrief in der Printausgabe gelesen. Suchen Sie also im Archiv der FAZ (Printausgabe) nach Ulfried Weißer Cuxhaven. Der Mann läßt sich auch mit einer Suchmaschine finden.

  30. Kühle Schicht (Stratosphäre)oben – wärmere Schicht (Trposphäre) unten. Soweit, so gut.

    War da nicht mal was mit einer Korona der Sonnenatmosphäre (ganz oben!), welche bis zu einer Million Kelvin „heiß“ sein soll?

  31. #23: W.Haxthausen sagt am Donnerstag, 23.05.2013, 10:05
    „HITRAN vermarktet E-Antriebe“

    Da Sie nicht vorgeben, bestens über das Klima Bescheid zu wissen, ist Ihr Fehler entschuldbar. HITRAN ist eine Datenbank der Havard-Universität http://tinyurl.com/HITRAN und hat nichts mit einem Vermarkter von E-Antrieben zu tun.

    Die Universität würde nur Ihren Ruf ruinieren, wenn Sie Daten fälscht, die prinzipiell jeder nachmessen kann. Stattdessen kommt es durch die weltweite Mitarbeit ständig zu Verbesserungen.

    MfG

  32. #5: Ebel

    Herr Ebel, Sie haben mal wieder eine Theorie ausgebuddelt, die man scheinbar schwer widerlegen kann – aber es bleibt eben eine Theorie. Erst wenn ein Treibhaus-Effekt experimentell nachprüfbar ist, kann man diesen zur Physik zählen – und davon sind wir Lichtjahre entfernt. Was Sie über Schwarzschild schreiben ist schön und grün, aber Schwarzschild ist auch reine Theorie und ihm war noch nicht einmal die Kernfusion bekannt und auch nicht der Wärmetransport vom Kern der Sonne nach außen.
    Wenn nach Ihrer Ansicht der CO2-Gehalt der Stratospähre die Temperatur auf der Erdoberfläche beeinflusst, dann müssen Sie das beweisen – und das ist unmöglich.

  33. #5
    HITRAN vermarktet E-Antriebe etc., dazu diverse Komponenten und Daten, ist also ein normaler Industriebetrieb, der mit (eigenen?) Daten für eigene Produkte wirbt. Sind die Daten waschecht?

  34. @ #11: Alfred Schlohr sagt am Mittwoch, 22.05.2013, 19:15
    „#5: Ich halte es für ein wenig seltsam, ein gut 100 Jahre altes paper zu zitieren“

    Ich zitiere das Paper, vom dem Sie schreiben
    @ #11: Alfred Schlohr sagt am Mittwoch, 22.05.2013, 19:15
    „Das (schöne) paper von Schwarzschild war zum damaligen Zeitpunkt sinnvoll.“
    Das schöne Paper war nicht nur zum damaligen Zeitpunkt sinnvoll, sondern zeigt auch noch heute, daß die Fakten zum Treibhauseffekt schon lange Stand der Wissenschaft sind. Da moderne Paper zum Treibhauseffekt von einigen argwöhnisch betrachtet werden, ist ein solcher Vereweis auf die Wurzeln sinnvoll.

    Vom Schwarzkörper spricht Schwarzschild nicht in Deinem Zusammenhang (darauf komme ich später), sondern nur zwei Mal von den Strahlungsverhältnissen in der Atmosphäre:
    „Ist E die Emission eines schwarzen Körpers von der Temperatur dieser Höhenschicht und nimmt man das Kirchhoff’sche Gesetz als gültig an, so folgt, daß diese Höhenschicht die Energie E *adh nach jeder Seite ausstrahlt.“
    „Die Strahlung E des schwarzen Körpers ist nach dem Stefan’schen Gesetz:“
    Dazu kommt noch
    „so hat man im Grunde eine detailliertere Untersuchung nötig, welche die Strahlung in den einzelnen Wellenlängen betrachtet. Es genüge hier für eine erste Übersicht die Annahme, daß der Absorptionskoeffizient unabhängig von der Farbe und der Dichte proportional sei:“

    Also Stefan wußte schon, daß die Schwarzkörpernäherung für die Strahlungsausbreitung im Gas nur eine Näherung ist, die für genauere Rechnungen verfeinert werden muß. Diese genaueren Rechnungen erfolgen heute mit den Strahlungstransportgleichungen.

    Übrigens „nach jeder Seite ausstrahlt“ heißt nach oben und unten. Die Strahlung nach unten wird heute meistens Gegenstrahlung genannt – und das war 1906, also noch bevor Einstein die Natur der Strahlung (Photonen) erkannte.

    Aber auch mit der einfachen Näherung stellt Schwarzschild richtig fest, daß durch die Absorption Temperatur und Temperaturgradient nach unten zunehmen – und das wird auch beobachtet. Und auch das Schwarzschild-Kriterium wird beobachtet:
    „Für mehratomige Gase würde in tieferen Schichten (von höherer Temperaturt) Instabilität eintreten.“
    Also mit heutigen Worten: Oben ist eine stabile kühle Schicht (Stratosphäre) und darunter eine instabile wärmere Schicht (Troposphäre) sein. Schwarzschild berechnet auch die Lage der Grenze zwischen beiden Schichten (Tropopause) mit der optischen Masse in der Stratosphäre, man kann auch sagen mit der Absorptionslänge. Nimmt die Konzentration zu, wird die kritische optische Masse schon in größerer Höhe erreicht – und das wird auch gemessen. Statt größerer optischer Masse kann man auch von kürzerer Absorptionslänge sprechen. Steht übrigens auch schon bei Schwarzschild:
    „Um die entsprechende Tabelle für eine Atmosphäre aus … zu erhalten, hätte man … mit einem Faktor zu multiplizieren, der angibt, um wie viel dieselbe Masse … durchsichtiger ist, als Luft.“ Und darum geht es, wieviel die Luft mit mehr CO2 weniger IR-durchsichtig ist, als zu Schwarschildt’s Zeiten. Übrigens stellt auch Gold schon 1908 die Verschiebung der Tropopause mit zunehmender CO2-Konzentration fest http://tinyurl.com/GoldTro

    Auch bei einem anderen Punkt haben Sie Schwarzschild nicht richtig gelesen
    @ #11: Alfred Schlohr sagt am Mittwoch, 22.05.2013, 19:15
    „Auch kann man die Strahlung nicht von den anderen Transportmechanismen entkoppeln, das weiss man seit dem 20. Jahrhundert.“
    Auch das weiß Schwarzschild, denn wenn er von instabiler Atmosphäre und adiabatischen Temperaturverlauf spricht, bedeutet das konvektiven Wärmetransport.

    Nun kommen wir zu den Temperaturen, die gar nicht in Schwarzschilds Paper erwähnt sind:
    @ #11: Alfred Schlohr sagt am Mittwoch, 22.05.2013, 19:15
    „Dazu gibt er Mond mit seiner nach Stafan-Boltzmann berechneten mittleren Oberflächentemperatur von nicht weniger als -10 °C und der gemessenen von rund -60 °C Hinweise darauf, dass der Ansatz nicht sehr sinnvoll ist.“

    Dazu müssen Sie die Höldersche Ungleichung nehmen, die sogar bei Gerlich steht – und zwar auf Seite 64 [Gl. (84) und Gl. (85)]. Aus der Ungleichung wird nur dann eine Gleichung, wenn die Temperatur auf der ganzen Oberfläche einheitlich ist. Die rechte Seite von Gl. (84) ist unabhängig von der Temperaturverteilung und liefert mit Ihren Zahlen für den Mond -10°C. Und das die linke Seite mit -60°C niedriger ist (also die Höldersche Ungleichung erfüllt) dürfte nicht zu bestreiten sein. Übrigens folgt aus der Hölderschen Ungleichung auch, daß die Durchnittstemperatur der Erde ohne Treibhausgase deutlich kälter als -18°C wäre. Der obere Grenzwert, der beim Mond -10°C beträgt, beträgt auf der Erde -18°C. Da auch die treibhausgaslose Erde keine einheitliche Temperatur hätte (hat sie noch nicht einmal jetzt), wäre also die Durchschnittstemperatur deutlich unter -18°C.

    MfG

    PS: Was soll übrigens Ihr
    @ #11: Alfred Schlohr sagt am Mittwoch, 22.05.2013, 19:15
    „wobei man Herrn Puls zugute halten muss, dass er auf die 1.1° eingeht,“
    da ich schon gezeigt hatte, daß diese 1,1 K nichts mit der Realität zu tun haben, sondern nur eine virtuelle berechnete Größe gemäß Definitionen ist, wobei die Berechnung die tatsächlich gemessenen spektroskopischen Daten benutzt. Und Definitionen können zweckmäßig oder unzweckmäßig sein – aber nicht falsch. Um etwas tatsächliches zu berechnen, reicht eine Definition nicht aus.

  35. #14:

    „Dies und noch mehr Wahnsinn ist Inhalt des offiziellen Gutachtens des WBGU der Bundesregierung und Vorsitz des Herrn Schellnhuber. Es handelt sich nicht um Vorschläge, sondern um die Verkündung von absoluten Notwendigkeiten. Einen solchen Gremium würde ich niemals angehören wollen. Bei diesem Schellnhuberismus wird mir nur noch übel. Zum Glück kann einen solchen Schwachsinn kein Politiker ernst nehmen.“

    Wie kann man diesen Irren auf legale Weise stoppen ? Ich bleibe dabei, dass der Mann nichts in der Birne hat, zumindest sehe ich keine dynamische Intelligenz, bestenfalls kristalline Intelligenz.

  36. #7: Vaclav Endrst sagt am Mittwoch, 22.05.2013, 16:46
    „zum #5
    Sehr geehrte Herr Ebel, mit Verlaub ein Frage: hat die heutige Stratosphäre wirklich kein Wasser? Da bin ich aber ganz anderer Meinung.“

    Wir sind doch der gleichen Meinung – Sie haben nur nicht richtig gelesen:
    @ #5: Ebel sagt am Mittwoch, 22.05.2013, 14:48
    „Allerdings ist dort oben kaum noch Wasserdampf.“

    Und „kaum“ ist eben nicht „kein“ Wasserdampf.

    Aber wegen des „kaum“ spielt die geringe Wasserdampfmenge in der Stratosphäre auch nur eine geringe Rolle.

    Übrigens: Wolken sind kein Wasserdampf, sondern kondensiertes Wasser. Und zum Sättigungsdampfdruck (bzw. der dazugehörigen Wasserdampfmenge) bei den niedrigen Temperaturen der Stratosphäre (220 K) sollten Sie sich auch mal informieren.

    MfG

  37. #11: Alfred Schlohr sagt: „Daraus ergibt sich insgesamt das Fazit, dass sich ein Strahlungsantrieb durch „Treibhausgase“ nicht berechnen laesst. Ich halte es für unmöglich, ein Klima zu modellieren.“
    ======================================================

    Herr Schlohr, „nicht berechnen lässt“, „Klima“… Das impliziert, dass dieser Strahlungsantrieb durch „Treibhausgase“ irgendwie doch existiert. Wenn Sie es so meinen, bitte ich Sie es möglichst kurz zu beschreiben, wie es physikalisch funktionieren soll. Ungefähr so, da ist die primäre Quelle der Strahlung, da ist das „Treibhausgas“, und was und vor allem wie es so antreibt.

    Ich bin, übrigens, der Meinung, dass es da gar kein Antrieb möglich ist, aber es wäre schön, Ihre physikalische Beschreibung dieses Antriebes zu erfahren.

  38. #4 Herr Heinzow, schade ihr verweis war ohne link, hab in faz nur den Lobartikel zum „klugen kopf“ gefunden, nicht den leserbrief,,,evtl. ja schon kassiert , zensiert worden?

  39. #11: Hallo Herr Schlohr,
    Sehr guter Beitrag
    #5: Ebel hat sich sicher verschrieben mit der „Klimasensivität“ von CO2,
    er meint minus 3K

    Denn da oben in der Stratosphäre beginnt das CO2 erst so richtig zu strahlen und damit zu kühlen.

    mfG

  40. Lieber Herr Puls,
    Sehr gute Zusammenfassung der Fakten, leider sehen ja 97 % aller „Fachleute“ das nicht so. Und die restlichen 3% hat das UBA vor einigen Tagen maßgenommen. Wir „Skeptiker“ müssen uns was aussergewöhnliches einfallen lassen, damit die Öffentlichkeit auwacht. Habe in meinem Kommentar zu F. Müllers Aufsatz bei Scienceskeptical einige Ideen formuliert. Velleicht kommt ja aus diesem Kreis von Eike noch die eine oder andere Idee.
    Wir fechten weiter für die Vernunft und gegen die Ökoideologie !
    Viele Grüsse Ihr Kollege Hans Hoffmeister

  41. @ Dr. Kuhnle #14

    Herr Dr. Kuhnle, der Herr Kollege aus Cuxhaven hat auch eine Adresse nebst Telefonnummer. Leserbriefschreiber der FAZ, deren Briefe veröffentlicht wurden, was einem Ritterschlag gleichkommt, freuen sich über Zuspruch, denn der Brief zeugt von viel Arbeit wegen seiner Sachlichkeit und Kürze (obwohl er lang ist).

  42. @#4
    Sehr geehrter Herr Heinzow,
    Vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte gestern einiges zur Syrien-Dramatik gelesen und kam nicht zu den Leserbriefen. Beinahe hätte Ich den sehr interessanten Beitrag verpasst.
    Gruß, Dr. Kuhnle

    Für die Nicht-FAZ-Leser hier ein paar Schlagworte:
    – Die Notwendigkeit die Weltwirtschaft vom Kohlenstoff wegzubringen sei moralisch genauso geboten wie die Abschaffung der Sklaverei.
    – Das Gesetzgebungsverfahren soll um eine „Zukunftskammer“ erweitert werden. „Experten der Nachhaltigkeit“ sollen bestimmen. Diese Experten sollen nicht gewählt werden. Politiker dürfen auf diesen Kreis keinen Einfluss ausüben. (Die Demokratie wäre somit abgeschafft)
    – Die Verwaltung auf allen Ebenen soll ein klimapolitisches Mainstreaming (Gehirnwäsche) durchlaufen.
    – Für die große Transformation sind bis 2050 Kosten in Höhe von 68 Billionen Dollar (etwa 2 Billionen pro Jahr) veranschlagt. Einziger Zweck: Die Verminderung des CO2-Emissionen.

    Dies und noch mehr Wahnsinn ist Inhalt des offiziellen Gutachtens des WBGU der Bundesregierung und Vorsitz des Herrn Schellnhuber. Es handelt sich nicht um Vorschläge, sondern um die Verkündung von absoluten Notwendigkeiten. Einen solchen Gremium würde ich niemals angehören wollen. Bei diesem Schellnhuberismus wird mir nur noch übel. Zum Glück kann einen solchen Schwachsinn kein Politiker ernst nehmen.

    Danke nochmals an Herrn Puls für das glasklare Aufzeigen der Fakten. Wahnsinnigen, wie Herrn Schellnhuber und seinen Mitstreitern sollte man gar nichts glauben. Das sind Ideologen deren Physik vergleichbar ist mit der „Deutschen Physik“ der 30er Jahre.

  43. #5: Ich halte es für ein wenig seltsam, ein gut 100 Jahre altes paper zu zitieren, in welchem die Erde – entgegen die Fakten – als Schwarzer Strahler betrachtet wird. Das (schöne) paper von Schwarzschild war zum damaligen Zeitpunkt sinnvoll. Gerhard Gerlich hat gezeigt, dass diese Annahmen falsch sind (Seite 62 – 75), denn man kann aus einer Mittelung über T^4 keine mittlere Temperatur berechnen, und die Erde ist auch kein Schwarzer Strahler. Man kann nicht einmal vernünftig einen Emissionskoeffizienten angeben, mit dem man dann mit einem korrigierten T^4-Ansatz rechnen kann. Auch kann man die Strahlung nicht von den anderen Transportmechanismen entkoppeln, das weiss man seit dem 20. Jahrhundert. Dazu gibt er Mond mit seiner nach Stafan-Boltzmann berechneten mittleren Oberflächentemperatur von nicht weniger als -10 °C und der gemessenen von rund -60 °C Hinweise darauf, dass der Ansatz nicht sehr sinnvoll ist. Aus diesem Grunde sind Ihre Aussagen, Herr/Frau Ebel, wenig sinnvoll, und Sie brauchen auch nicht versuchen, jemanden in die Falle zu locken, indem Sie unterstellen, das Papier von Schwarzschild nicht zu verstehen. Richtig ist lediglich, dass man sich in Physik und Physikalischer Chemie auskennen muss, um das Papier (wie auch die von Fourier und Arrhenius) zu verstehen. Eine Habilitation in Physikalischer Chemie hilft ungemein. Dann ist aber auch schnell klar, dass das Papier sich überholt hat.
    Das gilt dann genauso für die Aussagen von Herrn Puls in diesem Zusammenhang, wobei man Herrn Puls zugute halten muss, dass er auf die 1.1 ° eingeht, die aus spektroskopischen Daten über den Stefan-Boltzmann-Ansatz gewonnen wurden und von mehreren Kollegen so berechnet wurden. Ich betrachte den Wert der 1.1 ° im Bereich der Hausnummer eines Mietshauses, in welchem die Parteien ihre Briefkästen nicht namentlich kenntlich gemacht haben. Es ist für einen Briefträger reiner Zufall, den richtigen Briefkasten zu treffen.

    Daraus ergibt sich insgesamt das Fazit, dass sich ein Strahlungsantrieb durch „Treibhausgase“ nicht berechnen laesst. Ich halte es für unmöglich, ein Klima zu modellieren. Dann liest man besser noch aus dem Kaffeesatz. Die seit 15 Jahren stagnierende Temperatur und der eher abkühlende Trend inkl. Rekordeismengen am Nordpol (zumindest bis zum heutigen Tage, siehe hier: http://ocean.dmi.dk/arctic/icecover.uk.php , sollte auch ohne TINYURL gehen) zeigen unmissverständlich, dass andere Faktoren das Klima bestimmen müssen. Das cloud-Experiment am CERN ist zwar noch nicht so weit, dass man die Wolkenbildung durch kosmische Strahlung vollständig versteht, aber die Jungs sind ein gutes Stück weiter gekommen. Und sogar in der aktuellen PM, die meine Kinder gerne lesen, steht, dass Pollen, Bakterien usw. ebenfalls die Wolkenbildung beeinflussen. Ich spekuliere mal, dass sich die Erde irgendie selber hilft. Es spricht für die menschliche Arroganz, zu glauben, man könne mit einem einzigen Parameter (ein Spurengas) das Klima verstehen. Wie dumm muss man eigentlich sein …..

  44. Sehr geehrter Herr Dr. Puls,
    ein ganz ausgezeichneter Übersichtsartikel. Nur als Ergänzung zu dem in der Einleitung erwähnten Geschmiere des Herrn Cook. Arbeiten der Wissenschaftler Dr. Idso, Dr. Scafetta und Dr. Shaviv, die von Cook als AGW-Unterstützung bewertet wurden, werden von den Autoren ganz anders bewertet.
    MfG
    H. Urbahn

  45. #9: Leider hat „Mutti“ nichts in der Birne. Warum sonst sollte eine „Spitzen-Physikerin“, wie sie von ihren „Fans“ manchmal bezeichtet wird, in die Politik gehen, in der hohe Intelligenz nun wirklich eher hinderlich ist ?

  46. Wenn man die Klimakanzlerein eben hörte, denkt man, niemals wäre diese Verarsche so fest im Sattel gesessen wie jetzt, sie steht zu allem, besonders zu UNSEREN Klimazielen und alles geht so weiter wie bisher. Wenn das Ding zerplatzt möchte ich erleben, wie sich die Mutti da rauswinden will.

  47. Man sollte nicht die Vergangenheit vergessen.

    Ich schieb dieses auf die Bundesumweltamt’s Facebook page:

    Fakten:
    Die Vostok Daten zeigen das die Temperatur zuerst ansteigt. Wenn das nicht so wäre, dann „denken“ Sie mal nach was das folgende bedeutet.

    1) Die Vostok Eiskerndaten zeigen einen Anstieg von ca. 100 ppm CO2 und eine Temperaturänderung von ca. 10 Grad Celsius.

    2) Das Inustriezeitalter zeigt einen Anstieg von ca. 100 ppm CO2 und eine Temperaturänderung von ca. 1 Grad Celsius.

    Haben Sie sich auch mal überlegt warum in den Vostok Daten die Temperatur und das CO2 schnell absinkt und nur lnagsam ansteigt?

    Wenn das CO2 die Ursache wäre, dann würde die Klima-Rückkopplung beide eher langsam absinken und schnell ansteigen lassen.
    Klima-Rückkopplung: „Je mehr wir das Klima anheizen, desto mehr Erwärmung bekommen wir“, sagt Jan Esper vom Geographischen Insitut der Uni Mainz als Beispiel.
    Die Vostok Eiskerndaten zeigen ein anderes Bild.

  48. zum #5
    Sehr geehrte Herr Ebel, mit Verlaub ein Frage: hat die heutige Stratosphäre wirklich kein Wasser? Da bin ich aber ganz andere Meinung. Zu Ihren info. In heutigen Flugverkehr bläst jeden Flugzeug in die Stratosphäre Wasserdampf, das durch verbrennen von Kerosin entsteht. Die Flughöhe bei interkontinentalen Flügen findet in der Stratosphäre statt. Das Wasserdampf ist leichte als Luft, und hat auch bei der dort herrschenden Temperatur positiven Dampfdruck, das heißt sie bleibt als Dampf so lange, bis eine Sättigung in den Luft statt findet ( angeblich harmlosen Schleierwolken). Wenn Sie von Meteorologie was verstehen, kennen Sie weiter selbständig entwickeln, wie und was kann dadurch für ein “ harmlosen“ Unheil entstehen.
    MfG

  49. zu Abbildung 6:
    Prognose des Supercomputers seit 1950. Wie viele Rechenschieber haben die Klimatologen damals benötigt? kicher! Kommt ein Mann zum Wahrsagerchop: Ich hätte gern eine Kristallkugel, um in die Zukunft zusehen. Sagt der Verkäufer: Hab da eine schöne Kugel, wurde gestern erst gegossen. Ob sie in die Zukunft sehen kann, weiß ich noch nicht. Aber sie hat schon alles in der Vergangenheit sehen können. Da stimmte alles genau überein. Macht fufzig Euro.

  50. „Das kann CO2 aus physikalischen Gründen gar nicht leisten, was genau so auch in den Berichten des Weltklima-Rates zu lesen ist“

    Wenn man den Treibhauseffekt nicht verstanden hat, kann man zu so einer falschen Meinung kommen – Allerdings stelle ich fest, daß die Darstellungen oft zu Fehlinterpretationen Anlaß geben können. Die „im Labor messbare Strahlungswirkung von CO2“ ist in Datenbanken niedergelegt – z.B. HITRAN.

    Dann wird es aber witzig. Mit den Daten wird an der Tropopause eine Hilfsgröße berechnet, die sich Strahlungsantrieb nimmt. Mit dieser Hilfsgröße berechnet man eine weitere Hilfsgröße, die sich Wasserdampfrückkopplung nennt.

    Der Witz von Puls besteht darin, daß er von 2 berechneten Hilfsgrößen, die nichts mit der Realität zu tun haben, eine akzeptieren will, eine zweite aber bestreiten will.

    Tatsächlich ist abr der Mechanismus ein ganz anderer – und das ohne berechnete Hilfsgrößen:

    Es geht um die Veränderung der Tropopause. Unterhalb der Tropopause ist die Troposphäre, bei der der Temperaturgradient fast nichts mit mit dem Gehalt an Treibhausgasen zu tun hat. Oberhalb der Tropopause wird der Temperaturverlauf durch den Strahlungstransport bestimmt – und da macht sich der Treibhausgasgehalt stark bemerkbar. Allerdings ist dort oben kaum noch Wasserdampf. Was daraus für die Tropopause folgt, kann man bei Schwarzschild nachlesen. http://tinyurl.com/ScharzS

    Und diese Rechnung ist erst mal unabhängig vom Treibhauseffekt der Erde gemacht.

    Mit dieser Beschreibung und den Messungen folgt eine Klimasensitivität von ca. 3 K.

    MfG

  51. „Diese sollte aber nicht mit ungesicherten Erkenntnissen als politisch motivierte Basis zum Umbau ganzer Gesellschaften missbraucht werden.“

    In der gestrigen FAZ befindet sich ein excellenter und ausgesprochen langer Leserbrief zu Schellnhubers absurden ökonomischen Phantasien.

  52. unsere Enkel, Urenkel werden wieder fragen: warum habt ihr gegen diesen Faschismus nichts unternommen???
    Geschichte wiederholt sich…

  53. Eine ausgezeichnete Zusammenfassung der Argumente, vielen Dank Herr Puls. Ich möchte aus meiner Sicht die Argumentation noch um ein Argument erweitern: Klimaschutz ist nicht nur kein Naturschutz wie der Artikel sagt, sondern es schadet auf Dauer dem Naturschutz.
    Ich bin aktiver Naturschützer und nehme für mich in Anspruch, derjenige Deutsche mit den meisten Umweltauszeichungen in diesem Bereich zu sein (etwa 50). Allerdings beliefen sich die Preisgelder früher meist unter 1000 DM.Geld, das dann wieder in die Umweltarbeit eingeflossen ist und nicht für Abenteururlaub am Nordpol gedacht war, um dort die angeblich Bären zu schützen. Wenn die Treibhäusler mitsamt den Umweltverbänden heute behaupten, die Schmetterlinge/Vögel/Fledermäuse in Deutschland, die Affen in Afrika, die Bäume (Espen) in Mitteleuropa, die Eisbären am Nordpol usw. sterben wegen des Klimawandels, so ist das eine grobe Irreführung der Bevölkerung. Eben eine glatte Lüge. Irgendwann fliegt der Schwindel auf, spätestens nächstes Jahr wird sich die weltweite Abkühlung nicht mehr verheimlichen lassen. Der Mai dieses Jahr wird in der freien Fläche, wo die Wärmeinseln nicht wirken, wieder so kalt sein wie zur kleinen Eiszeit zu Mozarts-Zeiten. Das Geschäftsmodell Klimaschutz wird bald am Ende sein und hat dann auch den notwendigen Umwelt- und Naturschutz ins Abseits gestellt. Die Naturschutzverbände haben auf der unteren Ebene bereits jetzt keine aktiven Mitglieder mehr, nur noch Funktionäre auf Verbands-Landes- und Bundesebene, die über das Geschäftsmodell Klimaschutz ihren Monatsgehalt aufrechterhalten.Da ich deren Zeitschriften teilweise noch erhalte, wie z.B. von der Deutschen Umwelthilfe (DUH), bin ich ständig mit deren Volksverdummung konfrontiert.
    So soll es seit dem Jahre 2000 am Nordpol um acht Grad wärmer geworden sein, nach mehrmaliger Nachfrage nach der Quelle versiegt irgendwann die Diskussion, da die Antwort ausbleibt.Die Leute sind so indoktiriniert, dass sie die fehlende Nachweis-Quelle gar nicht bemerken. DAs ist etwa so wie wenn man einen Bischof nach einem konkreten Beweis Gottes befragen würde und er verweist ständig auf die Bibeltexte, wo unser Schöpfer erwähnt ist.

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