Tragen Haustiere wirklich zur Erderwärmung bei?

von Dr. Albrecht Glatzle, EIKE.
Der berühmte FAO-Bericht “Livestock’s Long Shadow” (Steinfeld et al. 2006) und hunderte von nachfolgenden Publikationen belasten die Haustierhaltung im Allgemeinen und insbesondere die weidewirtschaftlichen Produktionssysteme in den Tropen und Subtropen mit dem Vorwurf, Umweltschäden hervorzurufen und vor allem einen erheblichen Beitrag zur Erderwärmung zu leisten. Es wurden sogar internationale Konferenzen unter dem Motto “Less Meat – Less Heat“ abgehalten. Der genannte FAO-Bericht behauptet, dass die globale Tierproduktion mit einem Anteil von 18%, mehr als der gesamte Transportsektor, zu den anthropogenen Treibhausgasemissionen beitrage.


Nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen nahmen diese schwerwiegenden Vorwürfe kritisch unter die Lupe, erhielten aber nur wenig Aufmerksamkeit in den Medien. Mitarbeiter des Department of Animal Science der University of California (Pitesky et al. 2009) deckten den doppelten Maßstab auf, mit dem die FAO im genannten Bericht den Transportsektor und die Tierhaltung verglich: Während der Tierproduktion alle nur denkbaren Emissionsquellen vom Futterbau bis zum Fleischkonsum angerechnet wurden (also eine komplette „Life Cycle Analysis“ durchgeführt wurde), fand bei der Bewertung des Transportsektors nur der reine Kraftstoffverbrauch Berücksichtigung. Allein schon die Aufdeckung dieser groben Nachlässigkeit der FAO entlastet die Haustierhaltung in erheblichem Maße von den vorgebrachten Vorwürfen. 

Die Vermutung, dass der Mensch Erderwärmung verursache, basiert auf der Annahme einer messbaren „Klimasensitivität“ für anthropogene Treibhausgasemissionen. Davon geht der Weltklimarat in seinem vierten Sachstandsbericht AR4 aus (IPCC 2007). Verschiedene Beobachtungen und Überlegungen wecken jedoch erhebliche Zweifel an dieser Hypothese.

–       In Tabelle 2.11 des AR4 werden 16 natürliche und anthropogene Faktoren identifiziert, die Temperaturänderungen auf unserem Planeten herbeiführen können und die in die Modellrechnungen möglicher künftiger Temperaturentwicklungen eingeflossen sind. In der genannten Tabelle wird das Niveau des wissenschaftlichen Verständnisses von 11 dieser 16 Faktoren als „niedrig“ bis „sehr niedrig“ eingestuft. Trotzdem kommt das IPCC zu dem Schluss, dass der Mensch mit 90- bis 99-prozentiger Sicherheit das Klima maßgeblich beeinflusse. Eine derartige Schlussfolgerung ist nicht nachvollziehbar und, gemessen an den Kriterien einer kohärenten Wissenschaft, inakzeptabel.

–       Die globalen Mitteltemperaturen zeigten in den vergangenen 15 Jahren keinen Trend nach oben trotz des kontinuierlich weiter ansteigenden CO2-Gehalts in der Atmosphäre (Abb. 1 unten). Diese empirische Beobachtung widerspricht allen vom IPCC prognostizierten Temperaturszenarien (Abb. 1 oben). Offensichtlich wurde anthropogenen CO2-Emissionen vom IPCC ein weit übersteigertes Erwärmungspotential beigemessen.

–       Eine große Zahl wissenschaftlicher Studien, darunter mehrere kürzlich veröffentlichte, zeigen klar, dass es während des Holozäns (seit Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren) mehrere Warmphasen gab, die wärmer oder ebenso warm waren wie die Gegenwart, trotz damals vorindustrieller CO2-Werte (z.B.: Mangini et al. 2007, Esper et al. 2012, Markonis & Koutsoyiannis, 2013). Offenbar war CO2 in der Vergangenheit kein temperaturbestimmender Faktor. Warum sollte dies heute anders sein?

Auch wenn wir die oben genannten Einwände ignorierten und weiterhin davon ausgingen, dass es eine messbare Klimasensitivität für anthropogene Treibhausgasemissionen gäbe, blieben viele Inkonsistenzen bestehen zwischen empirischen Beobachtungen und der verbreiteten Annahme, dass die Produktion und der Konsum von Fleisch zur Erderwärmung beitrage (meat = heat):

Das CO2, das durch die Atmung und Futterverdauung von Haustieren, sowie durch menschlichen Konsum von Fleisch und Milch erzeugt wird, erhöht die CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht, weil es Bestandteil des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs ist. Kein einziges CO2-Molekül, das Haustiere ausscheiden, wird zusätzlich an die Atmosphäre abgegeben, weil es kurz vor dem Verzehr der Futterpflanzen im Zuge der Photosynthese der Atmosphäre entzogen worden war. Die von Tieren freigesetzte CO2-Menge wird alljährlich vollständig von nachwachsenden Futterpflanzen wieder assimiliert. Die einzigen über den natürlichen Kohlenstoffkreislauf hinausreichenden, zusätzlichen Emissionen von CO2 aus der Tierproduktion stammen aus

a)     dem Verbrauch von fossilen Energieträgern während des gesamten Produktionsprozesses. Dieser Verbrauch ist jedoch besonders niedrig in den weidewirtschaftlichen Produktionssystemen, da der Boden ja nicht oder selten bearbeitet und keine mechanische Ernte durchgeführt werden muss.

b)     der Abholzung von Wäldern zum Zweck der Weideansaat. Die Emissionen, die aus der Rodung entstehen, werden jedoch teilweise kompensiert (1) durch die beachtliche Kohlenstoffbindung, zu der tiefwurzelnde tropische Gräser befähigt sind, wie aus einer Studie von Fisher et al. (1994) aus dem “Centro Internacional de Agricultura Tropical” CIAT in Kolumbien hervorgeht, (2) durch die Holzkohle, die im Boden sehr persistent ist und teilweise aus der Verbrennung von Busch und Gehölzvegetation entsteht (Mannetje 2007, Jaffé et al. 2013), und (3) durch die spontane Sekundärverbuschung von Weiden (vor allem in den Tropen), wenn dieser Prozess nicht ständig unter Kontrolle gehalten wird.

Durch Rodung von Wald entsteht eine einmalige „Kohenstoffschuld”, die gleichmäßig auf alle tierischen Produkte, die während der gesamten Nutzungszeit der Weide (die ja den Busch oder Wald ersetzt) erzeugt werden, verteilt werden müsste. Diese Nutzungszeit kann leicht hunderte von Jahren betragen, wie z.B. im Falle des mitteleuropäischen Grünlands, das sich nahezu ausschließlich an Standorten befindet, die früher bewaldet waren. Aber in den veröffentlichten “life cycle analyses” zu den Treibhausgasemissionen von tierischen Produkten (von der Erzeugung bis zum Konsum) wird die aus der Rodung stammende “Kohlenstoffschuld” (1) entweder ignoriert oder (2) gänzlich dem Jahr ihrer Entstehung (Rodungszeitpunkt) zugeschlagen. Diese uneinheitliche und unkorrekte Praxis ist ein gravierender Schwachpunkt der Lebenszyklusanalysen tierischer Produkte.

Ebenso wie CO2 unterliegt auch das Treibhausgas Methan einem natürlichen Zyklus mit einer relativ kurzen Lebensdauer in der Atmosphäre von 8.7±1.3 Jahren laut IPCC (2007). Aus diesem Grunde verändern konstante Emissionen (zum Beispiel aus der enterischen Fermentation von Wiederkäuern) die Methankonzentration in der Atmosphäre nicht, weil sie ja durch eine konstante oder oszillierende Abbaurate kompensiert werden (durch Oxidation in der Luft oder mittels Verzehr durch methanotrophe Bakterien: Singer, 1971). Soweit ich die Literatur überblicke, trägt keine einzige wissenschaftliche Publikation dieser Tatsache Rechnung: Alle Veröffentlichungen, ohne Ausnahme, betrachten die Methanausscheidungen von Haustieren zu 100% als zusätzliche anthropogene Treibhausgasemissionen, genauso wie das aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern stammende CO2. Korrekturen der von Haustieren stammenden Methanemissionen um ein Baseline-Szenario über Raum oder Zeit (Haustierpopulation vor „Beginn“ des Klimawandels oder frühere Methanemissionen auf heute viehwirtschaftlich genutzten Flächen) findet man in der wissenschaftlichen Literatur nicht, – ein weiteres gravierendes Defizit bei der Abschätzung eines eventuellen Beitrags von Haustieren zur Erderwärmung.

Zwischen 1990 und 2007 wuchs die Rinder- und Büffelpopulation der Erde um mehr als 125 Millionen Kopf oder um 9% (FAO: http://faostat.fao.org/site/291/default.aspx). In diesem Zeitraum fiel die Wachstumsrate der Methankonzentration der Atmosphäre auf null (Abb.2 oben und unten). Diese empirischen Beobachtungen sind mit der Behauptung der FAO (Steinfeld et al., 2006) wohl kaum in Einklang zu bringen, Haustiere trügen mit 35% bis 40% zu den Methanemissionen anthropogenen Ursprungs bei.

Der australische Wissenschaftler Tom Quirk (2010) zeigte überzeugend auf, dass der historische Anstieg des atmosphärischen Methans sich am besten mit dem menschlichen Verbrauch fossiler Energie erklären lässt, der immer mit einem gewissen Verlust von Methan (an die Atmosphäre) einhergeht. Auch die Stabilisierung der Methanemissionen in den 1990-er Jahren stand mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang mit der Adoption moderner Technologien zur Gewinnung und Nutzung fossiler Energien (Aydin et al. 2011). Speziell in der Ex-Sowjetunion wurden marode Pipelinesysteme (mit erheblichen Gas-Lecks) durch moderne ersetzt.

Laut NOAA (Abb. 2 oben) nimmt die Methankonzentration seit 2008 wieder etwas zu, was Quirk atmosphärischen Veränderungen zuschreibt, die von dem El-Niño-Phänomen moduliert werden (Abb. 2 unten).

Der Gedanke eines erheblichen Beitrags der Haustiere zu den globalen Methanemissionen hat seinen Ursprung in theoretischen Hochrechnungen. Es besteht jedoch keinerlei wahrnehmbarer Zusammenhang zwischen der geographischen Verteilung atmosphärischer Methankonzentrationen, die über drei vollständige Jahre (2003 bis 2005) von dem europäischen Satelliten ENVISAT gemessen wurden (Abb. 3 oben), und der globalen Verteilung der Haustierpopulationen (Abb. 3 unten).

Schlussfolgerung

Die wissenschaftlichen Begründungen für die über alle Medien aggressiv verbreitete Behauptung, die Tierproduktion trage in erheblichem Maße zum Klimawandel bei, haben deutliche Schwächen, und lassen sich empirisch nicht bestätigen. Daher kann diese Kritik an der Haustierhaltung bei Beachtung eines Mindestmaßes an wissenschaftlichen Prinzipien nicht aufrechterhalten werden.

Literaturverweise

Aydin M, Verhulst KR, Saltzman ES, Battle MO, Montzka SA, Blake DR, Tang Q and Prather MJ (2011) Recent decreases in fossil-fuel emissions of ethane and methane derived from firn air. Nature 476, 198-201.

Esper J, Frank DC, Timonen M, Zorita E, Wilson RJS, Luterbacher J, Holzkämpfer S, Fischer N, Wagner S, Nievergelt D, Verstege A and Büntgen U (2012) Orbital forcing of tree-ring data. Nature Climate Change, July 8, 5pp

Fisher M.J., Rao IM, Ayarza MA, Lascano CE, Sanz JI, Thomas RJ and Vera RR (1994) C storage by introduced deep-rooted grasses in the South American savannas. Nature, London, 371, 236-238.

Gregory K (2012) Climate Change Science. Friends of Science, October 7
      http://www.friendsofscience.org/assets/documents/FOS%20Essay/Climate_Change_Science.html

IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change (2007) Contribution of Working Group I to the Fourth Assessment Report (AR4): The Physical Science Basis.  http://www.ipcc.ch/publications_and_data/ar4/wg1/en/contents.html

Jaffé R, Ding Y, Niggemann J, Vähätolo, AV, Stubbins A, Spencer RGM, Campbell J and Dittmar T (2013) Global Charcoal Mobilization from Soils via Dissolution and Riverine Transport to the Oceans.  Science 340, 345-347.

Mangini A, Verdes P, Spötl C, Scholz D, Vollweiler N and Kromer B (2007) Persistent influence of the North Atlantic hydrography on central European winter temperature during the last 9000 years. Geophysical Research Letters 34, 4pp

Mannetje L’t (2007) The role of grasslands and forests as carbon sources. Tropical Grasslands 41, 50-54.

NOAA (2012) Development of Carbon Dioxide, Nitrous Oxide and Methane.  http://www.esrl.noaa.gov/gmd/aggi/aggi_2012.fig2.png

Pitesky ME, Stackhouse KR and Mitloehner F (2009) Clearing the Air: Livestock’s contribution to climate change. Advances in Agronomy 103, 1-40.

Markonis Y and Koutsoyiannis D (2013) Climatic Variability Over Time Scales Spanning Nine Orders of Magnitude: Connecting Milankovitch Cycles with Hurst–Kolmogorov Dynamics. Surveys in Geophysics 34, 181–207.

Quirk T (2010) Twentieth Century Sources of Methane in the Atmosphere. Energy & Environment 21, 251-265.

Schneising O, Buchwitz M, Burrows JP, Bovensmann H, Bergamaschi P and Peters W (2009) Three years of greenhouse gas column-averaged dry air mole fractions retrieved from satellite – Part 2: Methane. Atmos. Chem. Phys. 9, 443-465. http://www.atmos-chem-phys.net/9/443/2009/acp-9-443-2009.html and  http://www.iup.uni-bremen.de/sciamachy/NIR_NADIR_WFM_DOAS/xch4_v1_2003-2005.png

Singer SF (1971) Stratospheric Water Vapour Increase due to Human Activities. Nature 233, 543-545

Steinfeld H, Gerber P, Wassenaar T, Castel V, Rosales M and de Haan C (2006) Livestock’s Long Shadow. (FAO: Rome) http://www.fao.org/docrep/010/a0701e/a0701e00.HTM

 Dr. Albrecht Glatzle,   INTTAS, Filadelfia-Chaco 317

Email: glatzle@chaconet.com.py

 

  

Abb. 1, oben: Projektionen der Erderwärmung (Mittelwerte multipler Modelle erstellt unter der Annahme verschiedener Emissionsszenarien von Treibhausgasen: B1, A1B, A2) mit Konfidenzintervallen (rechter Rand), wie sie in den diversen Sachstandsberichten des IPCC (FAR, SAR, TAR) dargestellt wurden. Die orange Kurve (“commitment”) zeigt die erwartete Erderwärmung, wenn Treibhausgas- und Aerosol-Konzentrationen auf dem Stand des Jahres 2000 „eingefroren“ werden (Quelle: IPCC 2007, Fig. TS26).

Unten: Verlauf der global gemittelten monatlichen Anomalien der Temperatur der unteren Troposphäre, gemessen per Satellit. Die rosa Linie stellt die best-eingepasste Gerade dar, die ab 2002 einen mittleren Temperaturabfall von 0,04 °C pro Dekade aufweist. Die Peaks der Jahre 1998 und 2010 wurden von ausgeprägten El-Niño-Ereignissen hervorgerufen. Die grüne Kurve zeigt den Verlauf der CO2-Konzentration auf Mauna Loa, Hawaii (Quelle: Gregory 2012).

2012).

 


Abb. 2, oben: Verlauf der Konzentration von atmosphärischem Methan, global gemittelt. Quelle: National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA 2012).

Unten: Jährliche Änderungen der atmosphärischen Mathankonzentration (in parts per billion pro Jahr) ermittelt in Eiskernen aus der Antarktis bis 1990 (orange Kreise) und durch direkte Messungen in der Atmosphäre in Cape Grim (Tasmanien), von 1983 bis 2011 (blaue Dreiecke). Die Peaks bei den direkten Messungen in der Graphik rechts (mit gestreckter X-Achse) repräsentieren einen indirekten Effekt des Ausbruchs des Vulkans Mt. Pinatubo im Juni 1991, und in 1998, 2006 und 2010 die Einflüsse von El Niño. Datenquelle CSIRO: http://cdiac.ornl.gov/methane.html

Abb. 3, oben: Globale Verteilung der mittleren Methankonzentration, gemessen vom Satelliten ENVISAT über drei komplette Jahre, von 2003 bis 2005. Quelle: Schneising et al. (2009), Universität Bremen, Link:
http://www.iup.uni-bremen.de/sciamachy/NIR_NADIR_WFM_DOAS/xch4_v1_2003-2005.png

Unten: Globale Verteilung der Haustierpopulationen (Wiederkäuer und Monogastrier). Quelle: FAO (Steinfeld et al. 2006).

Es ist keine konsistente Beziehung zwischen Haustieren und Methankonzentration feststellbar.

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11 Kommentar(e)

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1
Peter Weißmann

"Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt, zumindest seit 1998!)"

weil 1998 ein neues CO2 Molekül erfunden wurde...?
LOL

2
Dr. Gerhard Stehlik

Lieber Herr Glatzle

Wenn man an einer Hypothese zweifelt, wie das das von sich in diesem Artikel darlegen, dann sollte man nicht nur die "Klimasensitivität" und Gänsefüsschen setzten, sondern vor allem den "Treihauseffekt" und die "Treibhausgase".
Dr. Gerhard Stehlik (CO2 kühlt, zumindest seit 1998!)

3

@#7: Das Grund ist vermutlich, daß die Felder nicht mehr von Ochsen und Pferden gepflügt werden, sondern von fossil betankten Traktoren. Insofern werden aber auch wir Menschen durch "fossile Energie" angetrieben, und müssen "sparsamer" (Kampagnen gegen Übergewicht) bzw. komplett (Reduktion der Bevölkerung) aufhören zu essen.

4

@Dr. Glatzle, vielen Dank für diesen ausgezeichneten Artikel!

Sie sagten an einer Stelle: "Nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen nahmen diese schwerwiegenden Vorwürfe kritisch unter die Lupe, erhielten aber nur wenig Aufmerksamkeit in den Medien"

Kein Wunder, sind doch grob geschätzt 90% der Medienleute links-grüne Aktivisten, die dem Kampf der "fossilen" Brennstoffverbrennung in total Ideologie-verbrannter Verblendung ihre Parteilichkeit zuwenden und ihr Berufsethos mit Füssen treten. Jeder weitere Hinweis auf irgend einen Aspekt der CO2 Entstehung geht diesen Denkern haarscharf am Allerwertesten vorbei, da in ihrem Ideologie-fixierten Realismus-fernen Gutmenschenweltbild nicht relevant.

5
Rüdiger Kuth

Ich wusste bisher gar nicht, dass Rinder und andere Nutztiere mit "fossilen" Futtermitteln befeuert werden. Bisher war ich davon ausgegangen, dass sie Gras, Heu, Soja und Getreide fressen, das aus Fotosynthese unter Nutzung von freiem CO² in der Luft entstanden ist. Mal wieder was von der Klimakirche gelernt.....

6
Gerhard Bleckmann

Ja, gestern bei ARTE, und Deutschland hilft kräftig mit, den Urwald platt zu machen, Monokulturen zu fördern, die Umwelt mit Kohlekraftwerken zu vergiften, Ackerland und Wälder mit Windmühlen voll zu Pflastern, aber die alternative sichere, saubere Möglichkeit ausreichend und billig Energie zu erzeugen, die Kernkraft, wird abgeschafft. Hilfe, wann endlich klappt das Kartenhaus zusammen.

7

Alles satirische Ablenkungsmanöver.
Gestern kam auf ARTE ein Themenabend mit dem Titel "Das Geschäft mit dem Klima". Sehr aufschlussreich. Man erfuhr worum es wirklich geht: Um Geld und Betrug. Die EU ist mit ihren korrupten Klimapolitikern drauf und dran die Welt massiv zu schädigen. es kann einem schlecht werden. Wir sollten uns zur Beruhigung ein Steak gönnen.

8
Carl Johnson

Den größten Schaden sowohl hier als auch Global, richten die uns seit Jahren namentlich bekannten "Klimaschutz-Esel" an. Nicht wahr !?

9

Man darf den Vegetariern nicht übel nehmen, dass sie gelegentlich Unsinn reden, da sie nahrungsbedingt neurologische und cerebrale Schwächen entwickeln, die sich sogar statistisch in entsprechenden Todesursachen niederschlagen (Alzheimer etc.) ist natürlich ein bischen tabu,
ebenso wie der biologische Unterschied zwischen Mann und Frau,

aber wir reden ja hier streng wissenschaftlich.

Und streng wissenschaftlich ist die vegetarische Ernährung natürlich mit einer HÖHEREN CO2-Produktion des Vegetariers verbunden, das muss er also auch für seine etwas unnatürliche Ernährung in Kauf nehmen.
Da hilft dann gut lüften.

mfG

10
Erich Richter

Der "Rinderwahn" als Oberbegriff basiert hier auf einer anderen Grundlage. Es handelt sich hierbei um einen Parasiten der mit der Wende um 1990 sich in vielen Politköpfen der ehemaligen DDR- festgesetzt hat und nach und nach auf sog. Westpolitiker vornehmlich übertragen wurde. Er verursacht die allerseits spürbare Passivität, Willenlosig- und Emotionslosigkeit. Dieser Parasit hat sich bei vielen im Gehirn eingenistet und eine Verhaltensveränderung bewirkt. Es gibt also Zombis wie z.B. der Umweltminister unter uns.. ohne freien Willen. Es könnte sich hierbei den Parasiten Toxoplasma gondii handeln, der lt.Johanna Webster, Professorin für Epidemilogie an der Imperial College London, das Gehirn als Versteck bevorzugt. Verhaltensveränderungen wurden schon seit langem an Ratten und Mäusen beobachtet, die von Parasiten befallen waren. Sie hatten keine Furcht vor natürlichen Feinden z.B. Katzen mehr.
Untersuchungen haben ergeben, der Parasit konzentriert sich auf zwei Gegenden des Gehirns, welche Angst und Lust kontrollieren. Er könnte also durchaus die Angst vor Gefahren reduzieren und durchaus auch andere Schutz- und Abwehrmechanismen dämpfen. So ist als Folgerung vielleicht zu verstehen, dass sich eine Politikerin wie Angela Merkel in diesem Land so in Szene setzen konnte und gemeinsam mit gewissen "grünen" Ideologen wie z.B. der in der DDR ausgebildete Jürgen Trittin oder Rudolf Bahro (1997 verstorben) seine Heilslehre anbringen konnte, in dem er die Menschen als Heuschreckenschwarm bezeichnete und somit mit einem Schädling gleichsetzte. Vielleicht ist dies auch die Ursache, das die Gründer des ClubofRome diese Abwertung in bekannter Weise verbreitet haben.
Die völlige Passivität gegenüber bedrohlichen Geschehnissen oder das man sogar für den Feind funktioniert, sind so erklärbarer.
Auf das Volk übertragen ist es vielen egal, weil sie auch sowieso nichts dran machen können, was Merkel und Schäuble machen und das mit der Eurorettung und dem Spardiktat, sowie der Energiewende schon richtig ist und man wählt sie wieder ! Infizierte Zombis also auch beim Volk wo man hinschaut.Interessant ist hier der Beliebtheitsgrad von "MM" von über 60 Prozent !
Viele sind also fremdgesteuert durch Parasiten !

Erich Richter

11

Mit Tierhaltung kann mann potentiell sogar Wüsten wieder grün machen: http://tinyurl.com/cttagpe
eine schockierende Erkenntnis die so mancher Organisation nicht ins Programm passt. "Brot für die Welt" müsste sich dann in "Rindsteak für die Welt" umbenennen...
Dass IPCC wäre bestimmt auch dagegen, wenn wüsten wieder grün wären, würde sich die Wasserverdunstung verändern auf eine Art und weise die nicht in den Modellen vorhergesehen ist, und Wasserdampf ist ja ein Klimagas...

Ich wundere mich immer wieder dass in Deutschland solche Informationen nicht an die Öffentlichkeit kommen, Methoden die tatsächlich helfen könnten, und durchführbar sind, sind wohl nicht wirklich erwünscht.