Windenergieeinspeisung im April: Ein teures Trauerspiel.

Der April ist fast zuende. Und das Teuerungsmonster Energiewende wird Tag für Tag weiter gefeiert. Von der Politik, von fast allen Medien und vielen Subventions-Gewinnlern, der durch sie erzeugten Umverteilung von unten nach oben. Sie sei die „deutsche Mondlandung“, vergleichbar mit dem Projekt „Deutsche Einheit“, wie es Umweltminister Altmaier (1) immer wieder, gefragt und ungefragt, verkündet. Folgerichtig geht der Zubau von Wind- und Solaranlagen ungebremst (Strompreisbremse gescheitert (2)) weiter, auch wenn der Widerstand gegen die Verspargelung der Landschaft an Stärke weiter zunimmt.
Doch was hat denn nun die hochsubventionierte Windenergie im April in Deutschland eingespeist? Es ist Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.

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Insgesamt sind bis heute  Windkraftanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 32 GW oder 32.000 MW installiert. Diese Windleistung würde der Leistung von ca. 30 „Atomkraftwerken“ entsprechen, wie es uns die Grünen aller Parteien immer wieder einreden wollen. Dass das nicht stimmt, wissen immer noch die wenigsten, die PISA Studien kommen wohl um Jahrzehnte zu spät. Denn nach dieser Betrachtungsweise könnte ein einzelner, stinknormaler Blitz, wenn man ihn den nutzen wollte und so wie er täglich vorkommt, sämtliche deutsche Kraftwerke ersetzen. Die Leistung dazu hätte er, die Energiemenge zum Glück nicht. Und um die geht es. Und sie muss auch noch auch noch zur richtigen Zeit abgerufen werden können.. Deswegen erlauben wir uns eine kurze Darstellung der Realität der Windenergie in Deutschland.

Denn die raue Wirklichkeit sieht anders aus. Die nebenstehende Abbildung 1 [3] zeigt die Einspeisung sämtlicher deutsche Windkraftanlagen aus ihren „Windparks“ für den April (die noch fehlenden 5 Tage verändern das Bild nicht). In der Spitze, am 18.4.13, wurden kurzzeitig 17 GW erzeugt.

Der gesamte Netto-Elektro-Energieverbrauch in Deutschland betrug in den 25 Apriltagen ca. 33 TWh. Das heißt, pro Tag musste im Mittel und Stunde für Stunde Kraftwerksleistung  von 55 GW abgerufen werden können. Mit Spitzen um 60 GW. Damit hätten die installierten WKA´s also allein 60 % des Bedarfes decken können. Konnten sie aber nicht. Denn das ist eine schönfärberische Milchmädchenrechnung. Weil, wie allseits bekannt, wackelt die eingespeiste Energie mit dem Wind und deshalb betrug die Spitzenleistung am 18.4.13 nur 17 GW, aber auch nur für ca. 2 h und fiel dann schnell wieder auf 8 GW gegen 24:00 Uhr ab. Damit lieferten an diesem Tag alle WKA´s zusammen, gerade mal  28.8 % der notwendigen Leistung und auch nur 53 % ihrer Nennleistung. Und das war noch der beste Tag.  An allen anderen Tagen war es noch deutlich schlechter.  Und an 5 oder 20 % der Tage, kam die Leistung nicht über 4 GW hinaus, mit Minima knapp über Null. An diesen windschwachen Tagen betrug die  Spitzenleistung also nur knapp 12 % der installierten Leistung und auch nur 7,3 % der erforderlichen Leistung.

Abbildung 2: Gesamt-Windeinspeisung für den 25.4.13

Abb. 2 zeigt die ganze Misere noch einmal überdeutlich. Um die Mittagszeit, wenn der Stromverbauch ein Maximum erreicht, fiel die Einspeisung durch Wind auf läppische 184 MW ab. Das sind gerade mal 0,3 % der dann benötigten Leistung. Und mitten in der Nacht, des Morgens und Abends, erreichte sie ihr niedriges Maximum von nur 4,8 GW. Strom, den keiner gebrauchen kann, und der vielleicht mit Aufgeld ans Ausland "verkauft" werden musste.

Ausgleichen müssen diese teure Wackelei konventionelle Kohle- Kern- und zunehmend wichtiger – Gaskraftwerke. Das modernste, vor gut einem Jahr erst in Betrieb genommen, ist das GUD Kraftwerk in Irrsching. Es hat einen Wirkungsgrad von knapp 60 % und liefert volle Leistung, wenn es denn soll, so gut wie jede Stunde im Jahr. Bei jährlich 4000 Betriebsstunden wäre es profitabel gewesen. Es durfte aber -wg. der Vorrangeinspeisung der NIE (Neue Instabile Energien)- nur 1600 Stunden im Jahr liefern. Dadurch wurde es unrentabel. Und müsste stillgelegt werden. Doch die Politk hat auch dafür eine Lösung. Ausgerechnet der FDP Minister Zeil weiß wie. In der Augsburger Allgemeinen lesen wir:

Die Betreiber haben angekündigt, das Kraftwerk mindestens zwei Jahre stillzulegen. Rund 100 Millionen Euro seien nötig, um das Kraftwerk am Laufen zu halten, sagte Teyssen...

…Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil hat vor wenigen Tagen erklärt, dass Irsching V am Netz bleiben müsse. Ansonsten wäre die Systemstabilität und damit die Versorgungssicherheit entscheidend gefährdet. Der Netzbetreiber könne aus diesen Gründen auch den Erhalt der Betriebsbereitschaft eines Kraftwerkes anordnen, erinnerte der Minister. Weiter sagte Zeil, die Staatsregierung plane eigentlich den Bau von vier neuen Gaskraftwerken, finde aber keinen Investor. Irsching V kann beinahe so viel Strom produzieren wie ein kleines Kernkraftwerk….
Bayerns Vorzeigekraftwerk droht Aus

weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine:

So also sieht die schöne neue Energiewende-Welt aus.  Aldous Huxley hätte seine helle Freude daran, wegen des schnellen Eintreffens seiner Prophezeiungen, wenn auch auf anderem Gebiet.

Michael Limburg EIKE, mit Dank an Rolf Schuster für die Erstellung der Grafiken

[1] http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/ein-weihnachtsmaerchen-minister-altmaier-die-energiewende-und-die-geisterfahrer/

[2] Länder lehnen Altmaiers Strompreisbremse ab http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-03/energiegipfel-strompreisbremse-dissens

[3] Quelle EEX Leipzig, zusammengestellt von EIKE Leser Ralf Schuster 

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37 Kommentare

  1. # 34 Hallo Herr Kollege Dr. Paul,

    Ihre Erfahrung mit dem Säugling deckt sich mit anderen, mir berichteten gesundheitlichen Problemen eines Betroffenen in der Nähe von Kremmen, nördlich von Berlin. Der Erwachsene leidet unter den WKA- Schallimmissionen, wenn er jedoch einige Tage auf Dienstreise ist, geht es ihm wieder gut.
    Der von Ihnen als Ursache benannte Infraschall erregt ja einige unserer inneren Organe (Weichteile, Gehirn u. a.) zur Resonanz im Bereich 4, 6 oder 8 bis 10 oder mehr Hz, wie ich kürzlich von Medizinern lesen konnte. Eine Studie aus der Uni Adelaide/Australien hatte diese gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Infraschall in Entfernungen auch von vielen km aufgelistet. Aus Dänemark gibt es ähnliche Erhebungen.
    Da in meiner Wohnumgebung nun auch 30 (!) 3 MW- Windräder installiert werden sollen (1000 m zum ersten Gehöft), hatte ich versucht, die „Schallimmisionsprognose“ eines Ing.- Büros aus den Planungsunterlagen zu verstehen. Für einen Laien überhaupt nicht, für mich nach einigen Semestern „Elektroakustik“ (1960er Jahre) kaum zu verstehen. Alle (nicht nachzuvollziehende) Rechenwerte liegen knapp unter den zulässigen Werten von 40 oder 45 dB(A). Habe auch gravierende Fehler festgestellt, jedoch die zu Grunde gelegte TA Lärm ist eigentlich sinnlos, denn sie berücksichtigt nur 10 Hz bis 20 kHz mit der Bewertungskurve A (für Audiotechnik zutreffend) und spart den Infraschall unter 10 Hz aus.
    Sollten Sie weitere Infos haben, wäre ich dankbar. Wir kämpfen gegen diese 30 und viele andere Windräder und hoffen, dass der Minister Altmeier ( o. a. ) nach der Wahl kräftig auf die Bremse dieser unseligen und uns mehr als eine Billion Euro kostenden Energiewende tritt.
    MfG

  2. #31: Erich Richter sagt:
    am Mittwoch, 01.05.2013, 10:42

    „Vielleicht können wir über Herrn
    Limburg unsere Mailadressen austauschen lassen ?“

    Hallo Hr. Richter,

    gerne kann Hr. Limburg oder Admin ihnen meine Mailadresse mitteilen.

  3. #32: Hallo Herr Erich Richter,
    ich hoffe, Sie wohnen nicht in einer solchen Immobilie in 800-1000 m Abstand, denn das ist wirklich gesundheitsschädlich!

    Aus Resonanzgründen (niedrigfrequente z.T. unhörbare Schallwellen) wirkt sich das besonders auf das Gehirn aus. Ich habe zunächst nur davon gelesen, aber vor einigen Monaten selbst mit meiner Familie und einem Säugling in Niedersachsen gelebt, das auch dort mit solchen Windmühlen zugepflastert ist, die Bauern haben dort auch Solardächer z.T. Richtung Norden 🙂

    Der Säugling hatte massive Schlafstörungen, die auch ein Arzt nicht erklären konnte (nicht ungewöhnlich in diesem Alter), die schlagartig verschwunden waren, nachdem wir von dort in eine windmühlenfreie Gegend gezogen sind.
    Da diese Schallwellen sowohl sehr energiereich sind (gegen durch die Hausmauern) als auch sehr weit reichend, habe ich die Empfehlung gehört, dass der Abstand für den Menschen als Daumenregel mindestens Sichtweite der Windmühle sein sollte.

    mfG

  4. @Admin

    Turmbau zu Babel – der April ist zu Ende, aber der Scherz nimmt immer wahnsinnigere Dimensionen an! Am 24. April beschloss das Kabinett eine „Kompensationverordnung“…ich bin erstaunt, dass hier darüber noch kein entrüsteter Artikel zu finden ist. Dieser Irrsinn wird die künftigen Strompreise in astronomische Höhen treiben und Deutschland einen entscheidenen Stoß auf dem Weg der Deindustriealisierung verpassen. Künftig werden pro Höhenmeter „Turmbau“, also Strommasten oder Windmühlen, Kosten bis zu 800 Euro fällig; Daraus folgt das Ende der sogenannten Strompreisbremse…wer darf dafür wohl bezahlen?
    http://tinyurl.com/cppuyw2

  5. Der „geräderte“ Naturpark am Siebengebirge, Deutschlands ältesten Naturpark: Geplanter Windpark in Zahlen und Fakten:
    18 Windräder 198,5 Meter hoch !
    Pro „Windrad(mühle“) 1400 Tonnen Betonfundament pro Windrad ! – Für Erdarbeiten müssen pro WR ca.250 LKW pendeln. Für dieses Vorhaben müssen
    über 50000 Quadrathmeter Wald direkt gerodet werden (ohne Nebenrodungen) – viele geschützte Tierarten sind gefährdet – dauerhafte Schallquelle – Stroboskop-Effekt (Licht und Schattenwechsel – Wertverlust für ca. 300 nahe liegende Immobilien (800-1000m) – Entstellung der Rheinpromenade – „Energiewende“ auf Kosten der Natur – Schleppende oder gar nicht erfolgte Info-Politik – Ignoranz gegenüber drohenden Risiken – Alleingänge gegen die Bürgerinteressen – Wichtige Entscheidungen ohne öffentliches Gehör – unverantwortliche Eingriffe in den Naturpark. – Hautpverantwortlicher: Verbandsbürgermeister Karsten Fehr, seines Zeichens ehemaliger (guter) Rechtsanwalt.

    Erich Richter (Bürger der Gemeinde Rheinbreitbach)

  6. Zu Uwe Klasen #26…Habe über Google „Magmatismus“ aufgerufen und eine recht interessante Studie entdeckt. Geothermie ist für den Laacher Seebereich durchaus machbar – aber entsprechende Bohrungen dürften sich realtiv schwierig gestalten, was die Attraktivität eines solchen Unternehmens doch beeinflussen könnte.
    Die entsprechenden Stellen anzusprechen, habe ich mir allerdings notiert. Dieser Windradwahn hat sich allerdings aus dem Hunsrück-Eifelbereich über den Westerwald nun bis zu uns hier am Rhein weiter verbreitet.
    Wo wohnen Sie ? Vielleicht können wir über Herrn
    Limburg unsere Mailadressen austauschen lassen ?
    Ich halte Ihren Vorschlag für gut um zumindest einige Denkanstöße zum Thema Geothermie (auch bei der Presse) nach vorne zu bringen.

    Erich Richter

  7. @T.Heinzow #27
    Ich weis nur, dass wenn wir uns so verhalten also ob wir nichts ändern könnten und somit die alten Muster wieder wählen bzw. uns in die Schmollecke zurück ziehen, wir uns/ ich mich selbst aufgebe! Es gibt Alternativen, die man wählen darf bevor ALLES, im egoistischen Schmollgehabe, dem endgültigen Alternativlosen grün-sozialistischen Einheitsbrei unter diktiert wird. Wenn die deutschen Bundestagseinheitsparteien uns Wählern keine Alternative mehr lassen, dann sollte jeder freiheitsliebende und selbstbestimmende Bürger eine Partei wählen, die nichts mit diesen Einheitsbreidiktat am Hut hat. Und dann kann es auch eine Partei der „Deutschen Hausfrauen“ oder „Der Grauen Panther“ usw. sein! Es geht nicht darum eine Wahl zu gewinnen, sondern ein Zeichen von Widerstand gegen diesen alternativlosen diktierten Einheitsparteienbrei von grün sozialistischen Mangel-Gedankengut der im deutschen Bundestag vertretenen Politikerkaste zu setzen.
    Egal wie dann die Wahl ausgehen wird. Wir Bürger müssen uns danach so oder so fragen, ob dies oder jenes richtig war, wie wir uns bei der Wahl verhalten haben. Lieber ein Zeichen gegen diese Alternativlose Politik setzen als sich dieser Alternativlosigkeit unterzuordnen. Das ist meine persönliche Auffassung und Haltung. Und dazu stehe ich!

  8. Schon klar Herr Heinzow. Wir leben in der DDR, aber wenn neue Parteien ins Parlament gewählt werden, dann stehen wir kurz vor Weimarer Verhältnissen. Müssen wir noch irgendwas wissen?

  9. Angesichts fehlender Speicher ist ein weiterer Ausbau des deutschen Windkraftwerkeparks sinnlos.
    In Ö. besteht nördl. d. Donau auf SH900m um den Weinsberger Wald, ein Speicherpotential, mit der Donau als Untersee, von etwa 4,7TWh, das es zu nutzen gilt, LL zur deutschen Grenze 100km.
    Es gild eine deutsch-österr. Gesellschaft zu gründen, welche dieses Projekt in Angriff nimmt.

  10. @ Hofmann,M. #25

    „Naja, ganz so, wie in der DDR, ist es ja noch nicht…“
    Wenn Sie meinen …, aber worin besteht der Unterschied? Es fehlen die „Russenpanzer und Besatzungssoldaten“.

    Ansonsten erleben wir die Gleichschaltung durch eine Substitution der Panzer. Das Schlimme daran ist, daß sich Kurt Schumachers treffende Worte hinsichtlich farblich lackierter Faschisten leider bewahrheitet hat. Manches der laufenden Hetzkampagnen in den Medien und durch Politiker in bestimmten Lackfarben (Kurt Schumacher) erinnert an die Methoden nach 1933 bis 1989 auf deutschem Boden.

    „Und am Wahltag hat jeder Wahlbürger die Chance ein passendes Angebot zu wählen.“

    Welches passende Angebot? Ich kenne nur bzgl. der sog. „EE“ ein Angebot.

    „Frisches Blut tut dem ganzen Bundestag und damit auch dem Volk GUT!“
    Wirklich? Kennen Sie die Folgen der Weimarer Verhältnisse wirklich?

  11. #12: Erich Richter sagt:
    am Sonntag, 28.04.2013, 13:15
    „Trotz massiver Bürgerproteste votieren die Gemeinderäte der Verbandsgemeinde Unkel unter Vorsitz des VB-Bürgermeisters Karsten Fehr weiter für den Windpark Asberg im Naturpark Rhein-Westerwald.“

    Hallo Hr. Richter,

    gerade in ihrer Region kann doch leicht Erkannt werden, dass lediglich monetären Interessen bei der Entscheidungsfindung die eigentliche Triebfeder sind.
    Umweltschutz? Mitnichten!
    Ansonsten müssten doch der Landkreis / Landesregierung Rheinland-Pfalz und die Gemeinden Wert darauf legen, in der Gegend des „Laacher Sees“ (ruhender Vulkan) ein Geothermiekraftwerk, wie z.B. in Island betrieben, zu errichten, welches mit Sicherheit in der Lage wäre die gesamte Region mit Energie zu versorgen. Soviel mir Bekannt, wurde diese Option bisher nicht Angedacht oder liegen ihnen vielleicht andere Informationen vor?

  12. @T. Heinzow #21
    Naja, ganz so, wie in der DDR, ist es ja noch nicht…Deswegen geht auch mein Aufruf in die Richtung, dass man sich selbst die Wahl bei der Wahl stellen sollte, wie und wenn ich wählen kann.
    Mit dem Block der „Sonstigen“ Partein gibt es noch eine Alternative zu den bestehenden Einheitsparteienbrei im jetzigen Bundestag. Wenn die jahrzehnte lang bestehenden Bundestagspartein ihr Wert dem Wähler und der eigenen Partei gegenüber verraten haben, dann ist die Zeit für „Jeden“ Wähler/Bürger/Parteianhänger gekommen, auch selbst die Wahlkarte bei der nächsten Wahl durch zu mischen. Sehen Sie die Wahlen einfach als das an, was diese sein sollten…Ein Tarifwechsel auf Zeit. Als Wettbewerbsbasis gelten die jeweiligen vertraulichen (weil nicht immer verbindlich) Wahlprogramme der Parteien.
    Politik ist zum Schluss nämlich auch nichts anderes als ein Marktspiel von Angebot und Nachfrage. Und am Wahltag hat jeder Wahlbürger die Chance ein passendes Angebot zu wählen. Und wenn es auch bedeutet aus den Block der „Sonstigen“ eine einigermaßend passende Partei auszuwählen.
    Die bestehenden Bundestagsparteien (CDU/CSU,SPD,FDP,GRÜNE,LINKE) sind und sollten aus wettbewerblicher Markt-Bürger-Sicht nicht in Stein gemeiselt sein. Frisches Blut tut dem ganzen Bundestag und damit auch dem Volk GUT!

  13. Bemerkung zu dem Kommentar von Johannes Ruckelshausen:

    Aus den Daten des BMWi kann man offensichtlich ableiten, daß durch den Ökostrom kein CO2 eingespart wird. Siehe im Science Sceptical Blog „“Erneuerbare Energien” führen zu höheren CO2-Emissionen – Einige Fakten.“ unter http://tinyurl.com/cdg7ko3 . In wie weit die Ergebnisse der Studie stimmen, habe ich allerdings nicht nachvollzogen.

  14. Ich habe eben einmal die Summe der EEG-Enteignung meiner 10-köpfigen Familie von 2000 bis 2013 gerechnet.Waren es 2000 ca. 49.-EURO pro Jahr, werden es 2013 ca.1360.-EURO für eine 4-köpfige Famiilie.Die in diesem Zeitraum enteignete Summe vom bereits abgabe-freiem Einkommen liegt bei ca.146 Milliarden EURO von 20 Mio 4-köpfigen Familien, d.h. jeder dieser Familien wurden alternativlos 7300.-EURO geklaut.Meine 10 köpfige Familie kommt auf eine Enteignungssumme von ca.18000,-
    Euro = 7,82 Monatsrenten wie in Frau Merkels Heimat üblich wurden mir enteignet.Dabei dachte ich immer,ich wäre 1951 ins richtige Land geflüchtet. (Rechenfehler vorbehalten). Allen Bloggern freundliche Grüße! H.d.Bellmann

  15. Bei den ganzen Klimathemen denke ich immer an die Dissertationen der armen Doktoren welche einige Literaturnachweise vergessen haben.Da müsste ich eigentlich den Hut ziehen,wenn eine Doktorin rer.nat. in ihrer Dissertation von ca.250 Seiten+ca.147 Literaturnachweise vorlegt, sie selbst aber scheinbar so wenig begriffen hat,das sie diametral entgegengesetzt zu dem Wissen von über jedem Zweifel erhabenen Forschungsergebnisse in den Naturwissenschaften bei der Ausübung ihres Berufes alternativlos handelt.Dieses Handeln und dessen Folgen für die Bürger lässt bei mir die Vermutung ankern dass sie 1986 diese Doktorarbeit nur unter-schrieben hat.Was würden die Leute von mir als Landwirt wohl denken,wenn ich Schulkindern erzählen würde, daß Kartoffeln auf Apfelbäumen wachsen, obwohl ich fast 68 Jahre nach guter Ausbildung und Prüfungen meinen Beruf ehrlich ausübe.Da würde man mich in die Psychiatrie einweisen oder denken ich bin ein Spaßvogel.

  16. Für die Netzstabilität will man ja den erzeugten Strom von Windkraftanlagen speichern, indem man in Norwegen große Wasserkraftspeicher zur Verfügung stellt. Zumindest sieht es so der Plan der grünen Phantasten vor. Gibt’s dazu entsprechende Seiten, wo man etwas mehr Infos dazu bekommt, wo die Probleme liegen, wie teuer das käme, Umsetzungszeitraum, etc. (Fakten zwischen Wunschvorstellung und Realität)? Vielen Danke!

  17. @ Hofmann M. # 17

    „… und sich an diesen Leitspruch/Eidesformel halten und danach seine Wahl/Entscheidung treffen.“

    Die „Wähler“ in der „DDR“ hatten wegen der Einheitspartei keine Wahl, ebenso wie jetzt die Bürgher des „wiedervereinigten Deutschlands“.

    Es herrscht wieder eine Einheitspartei mit vielen Blockflöten … .

  18. Nachdem man weder Wind noch Sonne steuern kann, muss man wohl dem Konsumenten vorschreiben, wann er den (Öko-)Strom verbrauchen darf: zu Mittag wird kalt gegessen und Wäschewaschen und -trocknen erfolgt gefälligst zu Nachtstunden bzw wenn das EVU der Waschmaschine ferngesteuert das grüne(!) Licht gibt. Noch Fragen? Na also, so einfach geht das. Wäre doch gelacht, wenn wir die Ernergiewende nicht schafften!

  19. Mein Lob an EIKE. Hier wird mit einfachen Schaubildern die politisch groß inszenierte und gewollte Energiewende zu Fall gebracht. EIKE sollte zur Pflichtlektüre für jedermann werden, statt der ideologisch verdorbene Müll aus den MSM.

  20. @ H. Urbahn #13
    Naja….die Eidesformel sollte ja nicht dem Politiker zum Denken geben, sondern wir als WÄHLER sollten dieser Eidesformel bei den Bundestagswahlen IMMER WIEDER ein Gewicht geben.
    Wenn wir als Vernunft und Verstand Bürger/Wähler das faktische Wissen mit uns tragen, dass etwas gegen „UNSER VOLKES/BÜRGER WOHL“ in der deutschen politischen Landschaft abläuft, dann haben wir auch die Pflicht, bei der nächsten Wahl entsprechend zu handeln. Somit ist für mich klar, dass ich keine der im Bundestag vertrettenen Parteien mehr wählen kann. Mit der Alternativlosigkeit einer Energiewende, einer EURO-Schuldenlänger Verbürgung/Zahlung, eines menschengemachten CO2-Klimaangstmärchen, mit einem Glauben an einen Ethikrat hat jede im Bundestag sitzende Partei (CDU/CSU,FDP,SPD,Grüne,Linke) mein Vertrauen und damit mein Kreuz NICHT MEHR VERDIENT!
    Somit steht für mich fest…Entweder NICHT ZU WÄHLEN oder eine Partei aus dem Block der „SONSTIGEN“!!!
    Der deutsche Wähler sollte endlich aufwachen und entsprechend eigenverantworlich bei den politischen Wahlen handeln. Als Leitbild sollte für jeden Bürger der Leitspruch „ZUM WOHL DES DEUTSCHEN VOLK (BÜRGER)“ im Zentrum seiner Überlegung/Wahlt stehen.
    Hält der Bürger sich daran, dann wird auch der Politiker sich daran halten müssen, wenn dieser gewählt bzw. wiedergewählt werden will. Also sollte der Bürger bei der nächsten Wahl mit guten Beispiel voran gehen und sich an diesen Leitspruch/Eidesformel halten und danach seine Wahl/Entscheidung treffen.

  21. Hallo ## 4 und 8,

    „Gastkraftwerk“ war wirklich ein Flüchtigkeits-Schreibfehler. Interessant, was Sie mit ein wenig Phantasie daraus machen…
    Das ist positiv gemeint und nicht ironisch!!

    Chris Frey

  22. #3: H. Urbahn sagt:
    am Samstag, 27.04.2013, 20:32

    Diesen Artikel sollte man an Frau Wieseler von der Aktuellen Stunde des WDR schicken, die sich in dieser Woche nicht entblödete den Propagandamüll der NIE-Branche von der Leistung von 16 KKW zu übernehmen und dem staunenden Publikum zu erzählen.
    MfG
    H. Urbahn
    …………….
    wenn überhaupt es Sinn macht, dieser GEZ- Reichsrundfunkanstalt WDR einen Artikel zu schicken- dann der entsprechenden Redaktion oder noch besser dem befehlsgebenden „Rundfunkrat“. Das Wiesel ist lediglich die Sprechpuppe, die die Propaganda so zu verlesen hat, wie es ihr vorgeplappert und befohlen wird. Sollte es (das Wiesel) davon abweichen, findet es sich ganz schnell im Spülraum der Mannschaftskantine im Redaktionsgebäude wieder. Und wenn man ihm dann auch noch nachweist, dass es vom politish korrekten Propagandapfad abgewichen ist, fliegt es raus und darf bei ihrem geliebten Borussia Dortmund die Stadionklos putzen.
    Eben Grossdeutscher GEZ- Reichsrundfunk live.

  23. Und der Wahnsinn soll trotz Pleiten weitergehen:

    „„Die Krise in der Offshore-
    Branche hat gezeigt, was Zeitarbeit
    bewirkt: Es besteht jetzt
    die Gefahr, dass Fachkräfte
    abwandern“, sagt Behrenwald.
    Er rechnet damit, dass
    ab 2014 in der Branche wieder
    produziert werde – dazu
    müssten aber die Hemmnisse
    abgebaut werden. Wenn die
    Zeitarbeiter rechtzeitig fest
    angestellt worden wären, hätte
    man ihnen jetzt mit Kurzarbeit
    und Weiterbildung die
    Zeit überbrücken können. „In
    Zukunft darf Zeitarbeit ausschließlich
    für die Bewältigung
    von Produktionsspitzen
    eingesetzt werden“, fordert
    der DGB-Funktionär.“

    Und dann wird jetzt aus „Klimaschutzgründen“ Müll nach Hamburg zur Verbrennung importiert:
    „Insgesamt 30 000 Tonnen
    sogenannte Siedlungsabfälle
    sollen in mehreren Transporten
    über ein Jahr verteilt in
    Cuxhaven ankommen. Zielort
    ist allerdings die Müllverbrennungsanlage
    Stellinger Moor
    in Hamburg, wo aus dem
    Müll Strom und Fernwärme
    erzeugt werden sollen.“

    Quelle: http://tinyurl.com/d47uhqe

    Da wird eine ohnehin schon völlig überlastete Bundesstraße – übrigens die gefährlichste in Deutschland – mit weiteren LKW-Transporten belastet – die Anwohner mit Lärm und Dreck -, damit ein paaar Irre ihren Wahn ausleben können.

  24. Sehr geehrter Herr Fürste,
    die Eidesformel, die deutsche Politiker, wenn sie ein Amt antreten, sprechen , ist nichts wert. Es handelt sich juristisch gesprochen um eine deklatorische Erklärung, d. h. hört sich nett an ist aber nicht einklagbar.
    MfG
    H. Urbahn

  25. Trotz massiver Bürgerproteste votieren die Gemeinderäte der Verbandsgemeinde Unkel unter Vorsitz des VB-Bürgermeisters Karsten Fehr weiter für den Windpark Asberg im Naturpark Rhein-Westerwald.
    Dort sind 18 Windkraftanlagen (Windmühlen) in Zusammenarbeit mit EVM (Energieversorgung Mittelrhein) geplant und in einer eher klammheimlichen Art und Weise am Bürger vorbei genehmigt worden ! Jetzt will man in einem nachgezogenen Termin mit den Bürgern den Dialog fortsetzen, nach dem die Bürgerinitiative gegen dieses Projekt sich von Plakaten distanzierte, bei denen Ratsmitglieder mit dem DDR-Diktator Walter Ulbricht und Windräder am Asberg (440 Meter über dem Meeresspiegel)mit der Berliner Mauer auf eine Stufe gestellt wurden.In diesem Sinne wurden die Bewohner des nahe gelegenen Ortsteiles „breite Heide“ zu einer weiteren Bürgerversammlung am 23.5. eingeladen.
    Lockmittel ist die Ankündigung, den Bürgern auch der Nachbarorte besonders billigen Strom anzubieten. Dabei ist der eigentliche Grund der Erstellung dieses Monsterprojekts auf 50-80 Kilometer sichtbar… ein ganz anderer. Die sog. Energiewende als getarnter Klimaschutz mit enormer C02-Reduktion steckt in Wirklichkeit auch hinter diesem Vorhaben. Besonders bemerkenswert ist der Diskussion abschließende Satz des VB Bürgermeisters Fehr: “ Ich sehe lieber auf Windräder in einem Naturschutzpark als auf ein Atomkraftwerk !
    Man wird zwar keine Mauer sehen, wenn es so weiter geht, aber wunderbare Windräder, von den toten Vögeln usw. einmal ganz zu schweigen !
    Aber von denen die eine „Meise“ (einen Vogel) haben gibt es ja überall genügend…

    Erich Richter

  26. Soweit ich mich erinnere, schwören die Verantwortlichen für die NIE bei Amtsantritt einen Eid, dass sie „…den Nutzen des deutschen Volkes mehren und Schaden von ihm wenden…“ werden.
    Weil ihnen der Staat im Amt jedoch Immunität gewährt, unterbleibt zu unser aller Schaden auch jede Untersuchung der Gesamtbilanz dieses irrsinnigen Treibens.
    Stattdessen – legalisierte Vernichtung von Volksvermögen und Abbau der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch grob fahrlässige Gefährdung der Planungssicherheit für die Energiebilanz ganzer Unternehmensbereiche.

  27. Vielen Dank für den Artikel! Ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen:
    Zitat:
    „erreichte sie ihr niedriges Maximum von nur 4,8 MW“
    Soll wohl heißen: 4,8GW.

    Viele Grüße von

    Rolf Grosse
    (Elektrotechniker und Siemens-Pensionär)

  28. Hier noch was passendes dazu – ich denke, langsam haben die anderen in der EU die Nase voll davon, vom deutschen Oberlehrer die Welt gerettet zu bekommen. Übrigens ist die Rede von der rothen Kröte Claudia ein schönes Beispiel für das Wunder der Natur. Dort wird auch alles was blüht und grünt am Ende seines Daseins braun. Die und der „Vom Ich zum Wir“, was eigentlich von Deiner Tasche in meine heißen soll, wollen über 200 Jahre Aufklärung auf den Müll werfen, Kant würde sich im Grabe umdrehen. Ihre Forderungen nach Änderung des Menschen und der Opferung seiner individuellen Wohlfahrt für das Wohl der Gesellschaft ww. des Volkswohles – je nach Vereinszugehörigkeit – kommen mir irgendwie bekannt vor. Sollte auch mal öffentlich beleuchtet werden.

    http://url9.de/BZD

  29. Ein Wärmekraftwerk kann doch nie und nimmer solche Schwankungen ausgleichen, in dem es seine Öfen hoch und runterfährt. In unserem Betrieb benötigt ein popeliger gasbefeuerter Ofen, der Stahlteile für die Automobilindustrie zur Umformung erhitzt, 3 bis 4 Tage um kalt bzw. warm gefahren zu werden.

    Bei Wind wird also praktisch das Wärmekraftwerk weiter befeuert, nur die erzeugte Energie wird nicht in Strom umgewandelt, sondern verschwendet.

    Ein gläubiger Ökologist müsste ja eigentlich nicht nur fragen, wieviel Strom durch Windenergie erzugt wird, sondern auch wieviel Brennstoff bzw. pöses CO2 in Wärmekraftwerken eingespart wird. Mich würde das auch einmal interessieren, da ich ja kein Anhänger des Ökoglaubens bin, ich jedoch über meine Stromrechnung diesen Schwachsinn mitfinanzieren muss, von der Landschaftsverschandelung mal ganz zu schweigen.

  30. “ vergleichbar mit dem Projekt „Deutsche Einheit“, wie es Umweltminister Altmaier (1) immer wieder, gefragt und ungefragt, verkündet.“

    Genau und eswird ebenso mit ner Riesenpleite und Riesenschulden enden, denn die „Zukunftstechnologiefirmen“ nagen inzwischen am Hungertuch:

    „http://tinyurl.com/canex5f“

  31. Da sehen die Winddaten von unserem Irischen Anbieter Eirgrid (http://www.eirgrid.com) etwas besser aus. In den selben Zeitraum sind die Daten.
    Nennleistung ca. 1500 MW – Es ist nicht angegeben aber es kann etwas mehr sein.
    Max 1419 MW
    Min 9 MW
    Durchschnitt 625 MW

    Die Daten werden alle 15 Minuten genommen. Die Werte unter 625 MW waren in 55% der Messungen.

  32. 1: Oliver Hartmann sagt:am Samstag, 27.04.2013, 18:35

    Zitat:
    Bau von vier neuen Gastkraftwerken………
    da sind wohl GAS-Kraftwerke gemeint!

    dies muss kein Fehler sein, in naher Zukunft werden sicherlich einige Gaskraftwerke als Gastkraftwerke eingesetzt um das System der NIE sicherzustellen, quasi als Gaststromerzeuger hinter dem Zaun des grünen Zufallstroms wartend. Die neu zu bauenden Gastkraftwerke sind wieder ein Exportschlager,sicherlich bald auch in „staatlicher“ Hand agierende Subventionskraftwerke. Wie man von staatlicher Seite unrentable Kraftwerke erhält dürfte jedem klar sein, denn der Zaungast bezahlt hier zu Lande jede Rechnung gerne.

    MfG

    P.Große

  33. Diesen Artikel sollte man an Frau Wieseler von der Aktuellen Stunde des WDR schicken, die sich in dieser Woche nicht entblödete den Propagandamüll der NIE-Branche von der Leistung von 16 KKW zu übernehmen und dem staunenden Publikum zu erzählen.
    MfG
    H. Urbahn

  34. Bereits am 24. Dezember 1944 verwies General Guderian während einer Lagebesprechung mit dem Oberbefehlshaber der Wehrmacht auf eine unmittelbar bevorstehende sowjetische Großoffensive. Auf seine sachliche Darstellung antwortete Hitler: „Das ist der größte Bluff seit Dschingis Khan. Wer hat diesen Blödsinn ausgegraben?“

    Genau so fällt die Antwort der grünen “ Führer“ der „Energiewende“ aus, wenn man ihnen obige Fakten vorhält. Das Ergebniss wird ähnlich sein, Deutschland steuert Energiepolitisch auf die „Stunde Null“ zu….

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