Zukünftige Temperaturenentwicklung in Deutschland – Wärmer oder Kälter? (Teil 1)

In unserer Untersuchung “Die Winter werden in Deutschland seit einem Vierteljahrhundert deutlich kälter“, die wir am 02.03.2013 auf EIKE veröffentlichten, konnten wir anhand des Datenmaterials des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen, dass bereits seit über 25 Jahren die Wintertemperaturen in Deutschland fallen. Wobei der Rückgang in den vergangenen Jahren an Geschwindigkeit zunahm, was bedeutet, dass die Winter zunehmend kälter werden. Wir ersparen es uns, auf den diesjährigen Winter hinzuweisen, der viele Negativrekorde (geringe Sonnenscheindauer, Länge, Schneefall, …) gebrochen hat. Der März 2013 ist mit +0,2 Grad im Schnitt zu einem weiteren Wintermonat geworden. In Anlehnung an ein Volkslied könnte man sagen: “Im Märzen der Bauer den Schneepflug einspannt“.
Den Einfluss der Sonnenscheindauer und der Sonne auf die Deutschlandtemperaturen, hatten wir in unserem aktuellen EIKE-Artikel “Erst zum Gipfel, dann talwärts: Die Temperaturentwicklung in Deutschland seit 1980 und deren wesentliche Ursachen“ aufgezeigt. Da all diese Belege, die den sog. menchengemachten Klimawandel als Artefakt ausweisen, im IPCC-Jahr 2013, in dem der neue Zustandsbericht, nein, nicht der Zustandsbericht des IPCC, der ist spätestens seit Climategate hinlänglich bekannt, sondern der Zustandsbericht des Erdklimas (AR5) medienwirksam veröffentlicht werden soll, bei PIK und Co, sowie deren Chöre in Presse und Medien, aus verständlichen Gründen, wenig Beachtung finden werden und dort weiterhin eine bald beginnende Erderwärmung beschworen wird, wollen wir Ihnen, anhand wissenschaftlicher Methodik zeigen, wohin „die Reise“ der Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten wirklich geht. Im Besonderen, was wir in Deutschland dbzgl. zu erwarten haben.

Angesichts des nicht enden wollenden Winters scheinen die Nerven blank zu liegen. Da der Aufruf sicherlich nicht ernst gemeint und erst recht kein Argument gegen die Warmistenfraktion ist, sollen diese Argumente in unserem Zweiteiler, der darlegt, warum wir derzeit in Deutschland so frieren und wohin die grundlegende Entwicklung beim Wetter/Klima geht, vorgestellt werden.

In Deutschland ist keine Erwärmung, sondern eine bereits lang ansetzende Abkühlung zu verzeichnen, was folgende Abbildungen belegen.

Abbildung 1: Datensatz, Quelle DWD. Klimaerwärmung, das war einmal. Aber immer noch sind die Warmisten u.a. vom PIK Potsdam, mit den Posaunenträgern von ZDF, Zeit und Co. unterwegs und warnen vor einer sich fortsetzenden beschleunigten Erwärmung. Womöglich haben die kalten Temperaturen und der viele Schnee dort zu Sinnestäuschungen geführt.

Abbildung 2: Seit über 26 Jahren besteht bei den Wintertemperaturen ein abnehmender, linarer Trend zu kälteren Wintern, der sich in den letzten Jahren beschleunigte (Abb 1). Das mag bislang nicht aufgefallen sein, da alle Betrachtungen die Jahresmittel heranziehen.

Dass es sich hierbei nicht um ein auf Deutschland beschränktes Ereignis handelt, zeigt ein Blick auf die Wintertemperaturentwicklung in Großbritannien. Aufgrund seiner geographischen Lage, im Wärmespeicher Atlantik gelegen, wäre davon auszugehen, dass sich die Temperaturentwicklung dort anders verhält. Doch weit gefehlt. Unsere Charts belegen eindeutig, dass die Temperaturentwicklung Großbritanniens im Gleichklang mit Deutschland ist.

Abbildung 3 zeigt die Wintertemperaturen Großbritanniens für die letzten 16 Jahre.

Abbildung 4: Ebenso sinken bereits seit 25 Jahren in Großbritannien die Wintertemperaturen. Dort hat sich der Temperaturrückgang zu kälteren Wintern in den letzten Jahren beschleunigt. Die Grafik zeigt auch, dass für den Temperaturrückgang nicht ein nachlassender Golfstrom verantwortlich sein kann, denn sonst hätten die Wintertemperaturen in GB stärker sinken müssen als bei uns. Das ist jedoch nicht der Fall.

Nun gibt es in unseren Breiten nicht nur eine Jahreszeit, den Winter, sondern noch drei andere, die sich alle in den Jahrestemperaturen niederschlagen und die mittleren Jahrestemperaturen sollen bekanntlich nach dem Willen von PIK und Co. steigen. Inwieweit die Wintertemperaturen und speziell deren Trendverhalten, sich auf die mittleren Jahrestemperaturen auswirken, soll daher näher untersucht werden.

Abbildung 5 und 6 zeigen die Winter- und Jahrestemperaturen seit 1980 und jeweils der polynomische Trend. Dieser dreht im Jahr 2000 bei den Winter- und im Jahr 2005 bei den Jahrestemperaturen. Demnach laufen die Winter- den Jahrestemperaturen voraus.

Wie unschwer zu erkennen, laufen die Wintertemperaturen und deren Trend, den Jahrestemperaturen um Jahre voraus. Beide Abbildungen erwecken den Eindruck, dass der Verlauf der Wintertemperaturen, den Verlauf der Jahrestemperaturen vorweg nimmt. Da anhand einer Betrachtung, nicht auf ein grundsätzliches Verhalten geschlossen werden kann, sollen weitere Abkühlungsphasen betrachtet werden.

Da wir uns gegenwärtig im unmittelbaren Zeitraum nach dem Hauptsonnenzyklus, dem im Mittel 208-jährigen de Vries-Suess-Zyklus, befinden (zu seinen Auswirkungen auf das Wetter/Klima in Europa später mehr), soll zuerst die Abkühlungsphase nach dem letztmaligen Rückgang betrachtet werden. Dies ist die Zeit um 1800.

 

Abbildung 7: Da kein „DWD- Rastermittel“ für diesen weit zurückliegenden Zeitraum verfügbar war, wurden die Werte der Deutschland-Reihe von wikipedia verwendet, die hinsichtlich ihrer Datenqualität freilich geringer einzuschätzen sind. Zum Maximum des Hauptsonnenzyklus um 1790 bis 1799 traten gehäuft relativ hohe Wintermittel auf; dann fielen diese und erreichten um 1810 ihr Minimum. Den Jahresmitteln ist im Gesamtzeitraum ein deutlicherer Negativtrend überlagert; trotzdem zeigen auch diese in den 1790er Jahren ein undeutliches und nur sekundäres Maximum; darauf folgt das absolute Minimum etwa 1814. Zu beachten ist, dass nur die Polynome höheren Grades (hier ist das Polynom 4 dargestellt) diesen Sachverhalt zeigen; außerdem fällt der kühlend wirkende Tambora- Ausbruch 1815 (größter Vulkanausbruch der letzten 2.000 Jahre) und der ihm folgende Schneesommer 1816 in diese Zeitreihe. Zur besseren Darstellung in einer Abbildung wurden zu allen Wintermitteln 5°C addiert; in der unteren, 60- jährigen Gleitmittelreihe 6°C.

Folgend sind die Werte ab 1761 und bis 1830 in das 11- jährige Gleitmittel eingeflossen:

Abbildung 8: Auch hier sieht man, dass die Wintertemperaturen den Verlauf des Jahresmittels um einige Jahre vorwegnehmen. Man erkennt sehr schön das Maximum der Winterwerte etwa zum Maximum des Hauptsonnenzyklus in den 1790er Jahren; deutlich zeichnet sich auch der danach einsetzende Temperaturrückgang ab, der bei den Wintertemperaturen schon deutlich vor 1810 (Jahr 45), bei den Jahresmitteln aber erst kurz nach 1810, endet. Die kurze Erwärmungsphase um 1820 ist vermutlich auch eine Folge der nachlassenden Tambora- Wirkung; danach dauerte diese letzte Phase der „Kleinen Eiszeit“ noch bis mindestens zur Mitte des 19. Jahrhunderts fort und war eine der Ursachen für die 1848er Revolution und die Massenauswanderung nach Nordamerika.

Auch bei der Abkühlungsphase ab 1800: Wintermittel „laufen“ den Jahresmitteln um einige Jahre voraus; jedoch undeutlicher als bei der aktuellen Abkühlungsphase!

Wie wir erwartet haben, laufen also auch nach dem vorherigen Hauptsonnenzyklus, die Wintertemperaturen, den Jahrestemperaturen um Jahre voraus, mehr noch, die Zeitspanne, in der die Wintertemperaturen, den Trend der Jahrestemperaturen vorweg nehmen, ist nahezu identisch.

Wir wollen nun anhand des DWD-Datenmaterials, diese Untersuchung für den gesamten Zeitraum der aufgenommenen und vom DWD autorisierten Temperaturmessungen durchführen.

In Abbildung 9 ist oben der Jahresgang der Wintertemperaturen in Deutschland ab 1882 (Winter 1881/1882) bis heute dargestellt und dazu, der polynomische Trend. Darunter, der Temperaturjahresgang von Deutschland von 1881 bis heute und ebenfalls derselbe polynomische Trend, Datenquelle: DWD. Blaue, dünne Linien: Ausrichtung der Jahreszahlen beider Verläufe.

Auch bei flüchtiger Betrachtung erkennt man, dass beide polynomischen Trends ähnlich verlaufen und der Wintertrend dem Jahrestrend vorläuft. Dies gilt für beide Abkühlungsphasen, die im Datenmaterial ab 1881 vorhanden sind. Die Zeitspanne, in der der Wintertrend den Jahrestrend vorweg nimmt, beträgt zwischen 11 und 14 Jahren.

Zwischenbetrachtung: Aus der Abb9 oben ist bei den Wintertemperaturen in Deutschland ein leichter Anstieg der gestrichelten Trendlinie in den letzten 130 Jahren zu verzeichnen, bei der unteren Jahresgrafik etwas stärker als bei der Wintergrafik. Wir haben die Originalwerte vom DWD übernommen. Die sind nicht wärmeinselbereinigt. In diesen letzten 130 Jahren hat sich Deutschland vielerorts (EIKE berichtete darüber) zu einer Wärmeinsel entwickelt und die Thermometer der Messstationen messen die vom Menschen erzeugte Zusatzwärme mit, so dass der WI-bereinigte Verlauf eine flachere Trendlinie erwarten lässt. Bei den Jahrestemperaturen verläuft die tatsächliche Trendlinie fast parallel zur x-Achse. Siehe Literatur zum Wärmeinseleffekt. Auch ohne Berücksichtigung des Wärmeinseleffektes kommen wir zum vorläufigen Ergebnis:

1. Ergebnis

Anhand unserer Untersuchung laufen die Wintertemperaturen, den Jahrestemperaturen um ca. 10 Jahre voraus. Da der Trend (die Trendlinie) der Jahrestemperaturen erst seit 2005 kältere Temperaturen zeigt, ist für die nächsten Jahre von weiter zurückgehenden Temperaturen auszugehen. Von einer Erwärmung, also keine Spur.

Uns interessiert natürlich, wie lange dieser Abkühlungstrend in Deutschland anhalten wird. Anhand der zurückgehenden Sonnenaktivität, geht z.B. die NASA für die nächsten Jahrzehnte von zurückgehenden Temperaturen aus (“Die NASA warnt: Die Erde könnte in eine Periode „globaler Abkühlung“ eintreten“, EIKE vom 22.01.2013). Um sich der Antwort zu nähern, werten wir die Datenreihe in Abbildung 9 weiter aus, insbesondere den Gang der letzten Erwärmungs- und Abkühlungsphase der 1920/1930er Jahre, bzw. der 1950/1960er Jahre. Wir erinnern uns noch, zumindest die Älteren, dass bis in die Mitte der 1970er Jahre Politik, Medien und Mainstream-„Wissenschaftler“ vor einer bevorstehenden Eiszeit warnten (Abb. 10):

Abbildung 10: Die Medien und der „böse Klimawandel“ im „Zeitenwandel“ (Ansicht der Titelseite des Magazins „TIME“): 1977, noch warnten sie vor der großen Kälte, 2001 warnten sie vor der „Globalen Erwärmung“, 2010 behaupteten sie gar, die verheerenden Blizzards (Schneestürme) seien „weitere Anzeichen der globalen Erwärmung“.

Abbildung 11 zeigt anhand des polynomischen Trends (wie er übrigens auch vom DWD in seinen Trendanalysen/-darstellungen verwendet wird) das Ein-und Ausschwingverhalten der Warm-und Kaltphase im 20. Jahrhundert. Sie hat eine Länge von etwa 64 Jahren, wobei ihre Einschwingzeit (Erwärmung) mit 27 Jahren deutlich kürzer, als ihr Ausschwingverhalten (Abkühlung) ist. Das Verhältnis beträgt 40% zu 60% oder 4:6 und liegt damit sehr nahe am Verhalten von solaren Zyklen. Auch dort ist die Anstiegszeit kürzer, als die Zeit, in der die Sonnenaktivität abfällt und liegt bei etwa denselben Verhältniswerten (1/3 zu 2/3). Gleich wird sie nicht sein können, wegen der Puffer-und Wärmekapazität des Wassers. Bei generell zurückgehender solarer Aktivität verschiebt sich übrigens das Verhältnis zugunsten der Abstiegszeit, also der Abkühlungsphase.

Da die derzeitige Erwärmungs-und Abkühlungsphase dasselbe Verhalten (Form) wie die vorherige hat und diese den solaren Aktivitätsmustern entspricht, übertragen wir deren statistischen Werte auf die heutige Erwärmungs-und Abkühlungsphase. Wie in Abbildung 11 zu sehen, ist diese länger ausgeprägt. Deren Erwärmungsphase beträgt 42 Jahre, so dass sich für die Ausschwingzeit (Abkühlungsphase) eine Länge von ca. 68 Jahren ergibt (Abbildung 12).

Abbildung 12 zeigt die projizierte Abkühlungsphase der jetzigen Erwärmungs- und Abkühlungsphase. Diese hatte für die Wintertemperaturen 1998 ihr Maximum (Erwärmung). Seither fällt der polynomische Trend. Anhand der Projizierung dauert die Abkühlungsphase bis zum Jahr 2060, wobei das ermittelte Verhältnis Abkühlzeit zu Erwärmungszeit der 1. Erwärmungs-/Abkühlungsphase übernommen wurde.

Bei dem ermittelten Vorlauf der Wintertemperaturen zu den Jahrestemperaturen von ca. 10 Jahren, muss davon ausgegangen werden, dass die seit einem Jahrzehnt zu verzeichnende Abkühlungsphase in den Jahrestemperaturen, noch bis mindestens 2070 anhalten wird. Wird weiter berücksichtigt, dass bei geringer werdender solarer Aktivität, sich das Verhältnis Abstiegszeit zu Anstiegszeit, zugunsten der Abstiegszeit verschiebt, kann davon ausgegangen werden, dass das von uns ermittelte Jahr 2070, die Untergrenze darstellt und die Abkühlphase tendenziell länger ist. Von einer nur kurzzeitigen Abkühlung, wie sie von PIK und Co. anhand des kalten Winters bemüht wird oder gar von einer galoppierenden Erwärmung für die nächsten Jahre/Jahrzehnte (bis zum Jahr 2100), wie sie der DWD hinausposaunt, kann demnach keine Rede sein. Das Gegenteil ist anhand unserer Untersuchung zu erwarten. In einer Privatmail teilte der DWD übrigens einem der Autoren mit, dass die gegenwärtige „Stagnation“ – was immer der DWD unter Stagnation versteht – noch etwa fünf bis sieben Jahre andauern wird, dann aber werde sich die Erwärmung mit aller Deutlichkeit durchsetzen. Wäre für uns natürlich interessant, wie der DWD zu seiner Aussage gelangt. Wohl etwa aus Computerspielen oder im Fachchargon, Klimamodelle genannt?

Spiegeln wir nun unsere Daten an denen von NASA et al. Die NASA geht, wie bereits erwähnt, von einer zurückgehenden solaren Aktivität und damit Abkühlug für die nächsten Jahrzehnte aus. Der Ausnahmephysiker Landscheidt ging bereits in den 1990er Jahren von zurückgehenden Temperaturen bis in die 2040er Jahre aus. Vor annährend 5 Jahren veröffentlichte Prof. David C. Archibald in ”The past and future of climate” die folgende Abbildung:

Abbildung 13

Wir „gehen“ demnach keiner Warmzeit, sondern einer Kaltzeit entgegen. Zu einem noch weitreichenderen Ergebnis kommen russische Forscher (http://german.ruvr.ru/2013_03_03/Die-Welt-vor-einer-Eiszeit/). Sie gehen von einer Abkühlungsphase bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts aus, was unserem Ergebnis recht nahe kommt. Doch wir wollen unser Ergebnis weiterer Prüfungen unterziehen.

Der russische Wissenschaftler Dr. Abdussamatov (Chef der Weltraumforschung der Abteilung für Sonne am Pulkovo Observatorium der Russischen Akademie der Wissenschaften) hat für die nächsten 100 Jahre eine Abkühlung ermittelt (Abbildung 13). EIKE berichtete darüber: “100 Jahre Kälte – Russische Wissenschaftler haben das zyklische Verhalten der Sonne analysiert und sie sagen nun 100 Jahre Abkühlung voraus. Die Wissenschaftler sind nicht irgendwer“ vom 21.11.2011.

Abbildung 14: TSI-Variationen und Sonnenflecken-Aktivität seit 1611 und die Vorhersage (gestrichelte Linien) (Abdussamatov H. I.: The Sun Dictates the Climate of the Earth. 2009, St. Petersburg, “Logos”, – 197 p.; The Sun Dictates the Climate. 4th International Conference on Climate Change in Chicago, May 2010.)

Unsere Aussage soll an den solaren Zyklen, die für unser Wetter/Klima bedeutsam sind, weiter geprüft werden:

– Hauptsonnenzyklus (im Mittel 208-jährige de Vries/Suess-Zyklus: Maximum in 2003)

– Brückner/Landscheidt-Zyklus (im Mittel 36 Jahre: Maximum in 2005)

– Gleissberg-Zyklus (Oberschwingung des Schwabe-Zyklus, 90 Jahre, Maximum 1968)

Der Hauptsonnenzyklus wird sein Minimum um 2090 erreichen.

Der Brückner/Landscheidt um 2025

Der Gleisberg-Zyklus um 2020 (also im 25. Sonnenzyklus)

Alles deutet also darauf hin, dass die Temperaturen noch weiter fallen werden. Die Frage ist “nur“, für wie lange? Da die Sonnenforschung noch weit davon entfernt ist, alle Geheimnisse unseres Zentralgestirns zu kennen, hilft eine Betrachtung vergangener, gemessener Temperaturen weiter. Insbesondere, wie sich die Temperaturen in Deutschland und seiner Umgebung nach dem letzten Rückgang im Hauptsonnenzyklus entwickelten. Leistenschneider ist bereits im Teil 8 seiner EIKE-Reihe “Dynamsches Sonnensystem – Die tatsächlichen Hintergründe des Klimawandels“ darauf eingegangen.

Abbildung 15, Quelle: Prof. Ewert, EIKE, zeigt den Temperaturgang von Kopenhagen im Zeitraum von 1768 – 2009. Die rote Linie gibt den Zeitpunkt des Maximums im Hauptsonnenzyklus an. Bis zu einem Zeitraum von 20 – 30 Jahren nach dem Maximum des Hauptsonnenzyklus schwanken die Temperaturen am stärksten zwischen warm und kalt (rote Fläche). Bis zum Minimum des Hauptsonnenzyklus sind immer noch relativ hohe Temperaturausschläge zu verzeichnen, jedoch auf insgesamt niedrigerem Niveau (grüne Fläche). Unmittelbar vor und nach dessen Minimum ist das Klimasystem sozusagen in seinem eingeschwungenen, kalten Zustand und die Ausschläge sind am geringsten. Vor einem Temperaturanstieg fallen die Temperaturen auf ein relatives Minimum und steigen dann kontinuierlich an (schwarze Linien).

Abbildung 16, Quelle: (http://www.lanuv.nrw.de/luft/wirkungen/klima_grundlagen.htm) zeigt den Temperaturgang am Hohenpeißenberg von 1781-1995 nach Fricke 1997. Die rote Linie kennzeichnet wieder das Maximum des Hauptsonnenzyklus. Auch hier sind bis ca. 30 Jahre nach dem Hauptsonnenzyklus die stärksten Jahresschwankungen der Temperatur zu sehen (rote Fläche), die dann geringer werden (grüne Fläche) und nach dem Minimum im Hauptsonnenzyklus die geringsten Werte einnehmen.

Abbildung 17: Zu sehen ist der Temperaturverlauf von Wien im Zeitraum von 1775 – 2008, Quelle: Prof. Ewert, EIKE. Der Temperaturverlauf verhält sich wie bei den vorherigen Datenreihen.

 

Abbildung 18: Ebenfalls das gleiche Bild bei der Temperaturgangreihe München im Zeitraum von 1781 – 1991.

Abbildung 19: Die Temperaturgangreihe von Berlin-Dahlem von 1701 – 2008, mit den gleichen Merkmalen.

2. Ergebnis

Anhand der solaren Aktivitätsschwankungen und der Vergleiche der Temperaturentwicklung nach dem vorherigen Hauptsonnenzyklus, ist für die nächsten 40-50 Jahre mit einem deutlichen Rückgang der Temperaturen zu rechnen. Nach dem Hauptsonnenzyklus fallen die Temperaturen, dabei unterliegen sie hohen Schwankungen zwischen warm und kalt, wie dies die letzten Jahre wieder zu beobachten ist, so dass der Temperaturgang für die nächsten 10 bis 20 Jahre weiter diesen Extrema zwischen warm und kalt unterliegen sollte. Das Klimasystem verhält sich dabei wie ein physikalisch, elektrisches System, welches in seiner Übergangsphase (Hysterese, beim Klima zwischen Warmzeit und Kaltzeit) empfindlich auf Veränderungen in seinen Eingangsgrößen reagiert, wobei die Eingangsgröße die solare Aktivität ist. Im eingeschwungenen Zustand (z.B. kalt) ist es weitgehend stabil und nur geringen Schwankungen unterworfen. Ca. 40 – 50 Jahre nach einem Maximum im Hauptsonnenzyklus sind die Schwankungen zwischen warm und kalt weiterhin relativ hoch, allerdings auf insgesamt niedrigerem Niveau. Im „eingeschwungenen“ Zustand ist das System stabil auf niedrigem Niveau. Das Minimum wird etwa 70 Jahre nach dem Maximum im Hauptsonnenzyklus erreicht. Demnach in den 2070er Jahren.

Im Teil 2 werden wir unsere Ergebnisse einer weiteren Prüfung unterziehen, sowie die Aussage vom PIK und AWI unter die Lupe nehmen, die da heißt: Es ist deswegen so kalt, weil es wärmer wird…

Stefan Kämpfe, Weimar

Josef Kowatsch, Hüttlingen

Raimund Leistenschneider – EIKE

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26 Kommentare

  1. interessant ist die folgende Arbeit aus 2005 (gefunden auf WUWT):
    Do Satellites Detect Trends in Surface Solar Radiation?
    R. T. Pinker,1 B. Zhang,2 E. G. Dutton3
    Sie zeigt eine Zunahme der solaren Strahlung am Erdboden von 1,6 Watt/m² von 1979 bis 2005
    mfG
    H. Urbahn

  2. #21: S.Hader jetzt sind Sie aber echt unfair, besser gesagt, Sie widersprechen sich selbst.
    Die black-boxmodelle sind doch gerade die an der Realität gescheiterten Treibhausmodelle.
    Sie sind doch mehr oder weniger geheim.

    Und die Sonne als Energiequelle mit all dem was uns da die Astronomen als zyklische Prozesse anbieten, ist doch nun auch kausal so was von naheliegend,
    also ich könnte dazu ja mal einen Test im Kindergarten machen.
    Und ehrlich gesagt ihr Wort von Skeptizismus passt ja nun gar nicht, wenn man diesen Menschen gleichzeitig vorwirft, sie ziehen eine einfache und plausible Klimaprognose einer komplizierten und bisher falschen Modellprognose vor.
    Ich würde das eher bodenständigen Realismus nennen.

    mfG

  3. #18: „S.Hader, Sie müssen bitte auf die BEGRÜNDUNG sehen! Und die ist doch faszinieren, weil sie eigentlich ganz ohne MODELL auskommt und sich lediglich auf „Klimabeobachtung“ der Vergangenheit stützt : erst Winter, dann Gesammtjahr
    und zwar auf Grund der DWD-Daten, die ja nun über allen „Manipulationszweifel“ pro Skeptiker erhaben sind.“

    @Dr.Paul, was der eine eher als Nachteil ansieht, verkauft der andere als großen Vorteil. 😉

    Wie dem auch sei, die Autoren betrachten das Klima in Deutschland als Black-Box, an dem sie ein Zeitsignal (Durchschnittstemperatur in Deutschland) beobachten und wollen dessen zukünftigen Verlauf rein datengetrieben extrapolieren. Als einzige Eingangsgröße akzeptieren sie nur die Sonnenaktivität. Zudem setzen die Autoren voraus, dass das beobachtete Zeitsignal periodisch sein muss (Warum überhaupt?). Die physikalischen Zusammenhänge, die in der Atmosphäre herrschen, bleiben alle unberücksichtigt.

    Das sind also die Voraussetzungen. Diese Black-Box-Ansätze sind immer wieder nett und stellen den Versuch da, ohne Wissen über die inneren Zusammenhänge und Zustände, Aussagen über die Zukunft zu treffen. Nur wie bei jedem Werkzeug, solange man nicht die Stärken und Schwächen einer Methode kennt, weiß man auch nicht wirklich, was man da tut. Das niemanden hier der Umstand auffällt, dass man komplexe Zusammenhänge auf die simpelste Art vorhersagen will und das auch noch als gesichert ausgibt, ist für dieses Forum bezeichnend. Wo bleibt der viel gepriesene Skeptizismus?

  4. #17

    Danke Herr Kohl, ich habe nicht an die Politiker gedacht. Das könnte ganz schön ins Auge gehen. Hihihi

    #15 Herr Endrst, ich habe nur die sichtbare Spur der Flugzeuge mit den Wolken verglichen da sie sichtbar sind.

    Übrigens habe ich vor ein paar Jahre auf der noaa.gov website eine Grafik gesehen die eine Messung des CO2 in der Atmosphere zeigte. Da konnte man sehen das in dem Bereich wo die Flugzeuge fliegen der CO2 deutlich mehr war obwohl das CO2 schwerer ist. Leider kann ich die Grafik nicht mehr finden.

  5. #16
    Hallo Herr Kohl,
    das hatte ich gelesen, aber nicht mehr dran gedacht, dass das auch in dieser Quelle stand.

    Außerdem möchte ich die AGWler ja nicht zu sehr in die Enge treiben 😉

  6. #10: S.Hader, Sie müssen bitte auf die BEGRÜNDUNG sehen! Und die ist doch faszinieren, weil sie eigentlich ganz ohne MODELL auskommt und sich lediglich auf „Klimabeobachtung“ der Vergangenheit stützt : erst Winter, dann Gesammtjahr
    und zwar auf Grund der DWD-Daten, die ja nun über allen „Manipulationszweifel“ pro Skeptiker erhaben sind.

    Sehen Sie Herr Hader, da nun diese Modellvorstellung von dem CO2-Treibhauseffekt versagt hat, muss man schon weiter nach der wirklichen Ursache suchen. Eine weitere Prüfung ist ja zugesagt,
    die ich mit großer Spannung erwarte.
    Für mich bisher eine tolle Arbeit, insbesondere weil sie auf Naturbeobachtung basiert, die eigentlich jedem Interessierten zugängig sein sollten. Also mit anderen Worten, das ist auch nachprüfbar im Gegensatz zu den verrückten geheimen Modellen.

    Mit dem „Chaos“-Argument liegen Sie sicher nicht ganz falsch, auf die Sonne kann man sich offensichtlich auch nicht so ganz verlassen.
    Aber es sollte allemal ausreichen,
    die fatale Massenhysterie der grünen Politik endlich abzubremsen.

    Gruß

  7. #12
    Hallo Herr Uhlemann,
    bitte erschrecken Sie mich nicht so!

    „Hat schon mal einer überprüft was der Sauerstoff im bezug auf Temperatur bewirkt? Es ist auch nur ein Gas. Was können 100ppm mehr (oder weniger) Sauerstoff bewirken?“

    Wenn das ein Politiker liest, dauert es nicht mehr lange, bis unsere Atemluft auch noch besteuert wird.

  8. #9
    Hallo Herr Thomas,
    nicht vergessen sollte man das Kap. 8 (S. 28).
    Da verkünden die Herren Klotzbach und Gray ganz ungeniert, dass CO2 kaum Einfluss – wenn überhaupt – aufs Klima hat. Das ist eine glatte Ohrfeige für die CAGW-Jünger.

    „Have Atmospheric CO2 Increases Been Responsible for the Recent Large
    Upswing (since 1995) in Atlantic Basin Major Hurricanes and
    Devastating US Hurricanes of Recent Years?

    We strongly believe that the increases in atmospheric CO2 since the
    start of the 20th century have had little or no significant effect on
    Atlantic basin or global TC activity as extensively discussed in our
    many previous forecast write-ups and recently in Gray (2011). Global
    tropical cyclone activity has shown no significant trend over the
    past thirty years.

    We do not believe that Hurricane/Superstorm Sandy, or other
    destructive tropical cyclones of the past ten years (e.g., Ivan,
    Katrina, Rita, Wilma, Ike, etc.) are a direct consequence of
    human-induced global warming. Any impacts of climate change on
    hurricanes are believed to be quite small and within the noise level.
    A more complete discussion of Hurricane Sandy and climate change,
    along with a more in-depth discussion of trends in Atlantic basin TC
    activity are given in Gray and Klotzbach (2012).“

  9. #12 Lieber Herr Uhlemann, in der Frage Kondensstreifen und deren Einfluss an das Wetter gibt es viele , bis lang unbeantworteten Fragen. Nur das Kohlendioxid aus den Jetmotorabgasen ist das kleinste Problem. Es ist nämlich schweres als die Luft und bildet keine Wolken. Das Wasser aus der sich die Kondensstreifen bilden entsteht aus dem Treibstoff Kerosin.
    MfG

  10. @S.Hader #10
    Das kommt davon, wenn Sie und ihre ökosozialistischen Glaubensbrüder IMMER wieder das Propagandawort „Klimaskeptiker“ wie eine Monstranz vor euch her tragt!
    Vor lauter pädagogisch-rethorischen Kampfgeschrei habt Ihr IMMER noch nicht begriffen, das hier auf EIKE von je her eine wahre und neutrale Klimaprozessforschung betrieben wird.
    IHR glaubt weiter an euren ideologischen Abzocker- menschengemachten CO2-Klimawandelsteuerungs, prozess.
    Die freie und offene Klimaforschung hat schon längst erkannt, dass nicht das CO2 bzw. das menschengemachte CO2 den Klimaprozess bestimmt, sondern die SONNE und die Physik unseres Sonnensystem (Kosmos).
    Ich GLAUBT weiterhin an das menschengamchte CO2-Klimawandelangstmärchen ala Computersimulationswelten und bei diesen EIKE-Artikel wird anhand der Sonnenaktivität (Zyklen) auf der Basis der REALEN Naturwissenschaft geforscht/gearbeitet.

  11. #8 Lieber Herr Reichart, die Chemtrail-Fraktion bringt teilweise eine Menge recht abenteuerlichen Behauptungen, was der Problematik nicht ernst dienen kann. Wenn es der heutiger Fliegerei etwas angelastet werden kann, dann ist das Verbrennen von Kerosin, was Kohlenwasserstoff ist, in der Stratosphäre. Dabei entsteht je zu eine Hälfte Wasser und Kohlendioxid. Weil das Wasser auch bei dort herrschenden Temperaturen noch positiven Dampfdruck hat, verdunsten die Kondensstreifen, aber das Wasserdampf, weil leichte als die Luft ist, steigt in die Stratosphäre und bildet die mittlerweile mit bloßem Augen sichtbaren Wolken, die die Sonnenstrahlen messbar abschwächen. Deswegen besteht die Gefahr einer Abkühlung der Erde mit schwer vorstellbaren Folgen.
    MfG

  12. @ #3: Vaclav Endrst
    @ #8: A. Reichart

    Der Chemtrail hat eine Auswirkung und es wurden die Daten vom Flugverbote nach 11/9 untersucht.

    Der Artikel http://tinyurl.com/cxxdx95 zeigt das der Chemtrail das folgende verursachte:
    “Für diesen drei Tagen war die durchschnittliche Temperatur zwischen Höhen und Tiefen von mehr als 4.000 Wetterstationen in den USA 1 Grad C weiter auseinander als normal. Mit anderen Worten,die nächtlichen Temperaturen stiegt an und Tägliche sank.”

    Das ist einfach gesagt das selbe wie die natürlichen Wolken. Im Endeffekt wird die Durchschnitttemperature sich nicht wirklich ändern. Es kommt ganz auf die Anzahl von Tagen mit und ohne Wolken an.

    Ich bin sogar der Meinung dass das CO2 wahrscheinlich auch diesen Effekt hat. Das Dumme ist nur dass das CO2 in der ganzen Dicke von der Atmosphaere ist. Am Boden mehr und in höheren Lagen weniger, genau wie der Sauerstoff. Damit kann man nicht wie bei Wolken die Situation über und unter dem CO2 untersuchen. Hat schon mal einer überprüft was der Sauerstoff im bezug auf Temperatur bewirkt? Es ist auch nur ein Gas. Was können 100ppm mehr (oder weniger) Sauerstoff bewirken?

  13. #3 Vaclav Endrst, #8 A.Reichart
    Kondensstreifen sind Wasser. Bleibt die zu klärende Frage, Chemtrail scheidet aus:
    Kommt Wasser als Emission des Flugzeugs in die Luft oder ist Wasser einfach in der Luft und wird durch ein Flugzeug (heiße Düse?) kondensiert ?

  14. In dem Artikel heisst es: „Bei dem ermittelten Vorlauf der Wintertemperaturen zu den Jahrestemperaturen von ca. 10 Jahren, muss davon ausgegangen werden, dass die seit einem Jahrzehnt zu verzeichnende Abkühlungsphase in den Jahrestemperaturen, noch bis mindestens 2070 anhalten wird.“

    In Anbetracht dessen, dass Klimaskeptiker seit Jahr und Tag die Behauptung aufstellen, dass das Klima nicht vorhersagbar sei und schon gar nicht mit Computermodellen, ist das der Hammer, wenn hier von „muss davon ausgegangen werden“ gesprochen wird. Und das beruhend auf der Grundannahme, die Durchschnittstemperatur in Deutschland verhalte sich streng zyklisch und ist abgekoppelt von globalen Effekten.

  15. Hallo,

    die Jungs von der CSU (Colorado State University) prognostizieren wie viele andere Institute auch, jedes Jahr die Intensität der Hurrikan-Saison.

    Dabei wird für die Entscheidung, ob die Hurrikans mehr im Golf an Land gehen oder auf die Ostküste der USA treffen, die Oberflächentemperatur in einem Bereich des Nordatlantiks herangezogen und damit das Zirkulationsmuster auf dem Atlantik ermittelt.

    Auf der Seite 22 des folgenden Dokuments befindet sich eine Grafik, die offenbart, dass sicherlich nicht nur die Jungs von der CSU davon ausgehen, dass wir uns seit 1997/1998 in einem Umschwenken zu einem „Global Cooling“ befinden.

    (Grafik auf Seite 22)
    http://tinyurl.com/c95vpdg

    Grüße,
    ET

  16. @ #3: Vaclav Endrst

    Sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Schon als Kind hatten mich Flugzeuge faszineiert. Ich wusste viel darüber, habe alles lesbares Material, dem ich habhaft werden konnte, begierig verschlungen. Ich kannte alle Typen, von der Super Constellation, über die De Havilland Comet,DC 10, bis zum Jumbo auswendig.
    Lange habe ich damals Fliegern am Himmel nachgesehen, auch deren Kondensstreifen. Bis das Flugzeug am Horizont verschwand, hatte sich damals der Kondensstreifen,über mir, schon wieder aufgelöst.
    Irgendwann begann ich zu zweifeln, kritischer, ich wandte mich von der Fliegerei ab. Warum? Die Konstruktionen gefielen mir nicht mehr. Und noch etwas; Ein mit mir befreundeter Fluglotse sagte bereits vor 25 Jahren; „Würden die Leute wissen, was da oben los ist, 60% siegen in kein Flugzeug mehr.
    Nun aber zurück zum Thema. Ich wohne jetzt schon lange in der Nähe eines Großflughafens. Viele Luftstraßen führen aber, in großer Höhe, westlich an diesem in Richtung Süden vorbei. Da kann ich täglich, bei schönem Wetter, das Zuwachsen des Himmels, mit Kondensstreifen beobachten. Spätestens am Nachmitag wird es trübe.
    Stichwort trübe: Erinnert euch an 11/9, nach Verhängung der Flugverbotes, hatte Amerika schönstes Wetter. Zweifel? Videos anschauen.
    Irgendetwas stimmt mit unserer Fliegerei nicht mehr.
    Darüber darf man aber scheinbar nicht reden, nicht mal die Grünen.
    Der Chemtrail-Fraktion habe ich mich noch nicht angeschlossen, ich denke aber, als alter Mann, nun darüber nach was da nicht mehr stimmt. Auf das Wetter hat das ganze, nach meiner Meinung, entscheidenden Einfluß.
    Helige Kühe wird der Staat bestimmt nicht schlachten.
    Dazu erwarte ich auch noch etwas mehr von EIKE.

  17. Liebe Herren Kämpfe, Kowatsch und Leistenschneider,

    mit Trends ist es so eine Sache. Man kann Abkühlung oder Erwärmung herauslesen je nach dem, wo man der Anfangspunkt und den Endpunkt setzt. Bei der Abbildung 2, z.B., wenn man 1996 und 2007 auswählt, bekommt man leicht eine Erwärmung für diese Zeitperiode. Ähnlich ist es mit den anderen Kurven.

    Seien Sie bitte so lieb und sagen Sie uns, nach welchen wissenschaftlichen Überlegungen Sie Ihre Anfangs- und Endpunkte ausgewählt haben. Vielen dank im Voraus.

  18. Ich lebe in Irland und kann vieleicht einen möglichen Grund geben, warum Großbritannien nicht so stark reagiert wie die Deutschen Daten.

    Was mir, zumindestens in den letzten paar Winter auffiel, war die Lage des Jetstreams.

    Die Ausagen sind nur grob aber es es sind meine Beobachtungen.

    Winter 2012/13: Der Jetstream gab etwas nach und ließ die Kälte vom Osten über Großbritannien inkl. Nordirland mit viel Schnee einbrechen. Die Republik Irland war mehr oder weniger nur der Kälte ausgesetzt und kaum Schnee.

    Winter 2011/12 Der Jetstream war etwas mehr östlich und der Westteil von Großbritannien war nicht stark betroffen. Irland war zwar kalt hatte aber kaum Schnee.

    Winter 2010/11 Der Jatstream brach sehr ein und Irland hat es sehr stark getroffen. Kälteste Winter in 130 Jahren. Viel zu viel Schnee. Die Schulen waren, wo ich lebe, für ungefähr zwei Wochen geschlossen. Alle Palmen die der Winter 2009/10 nicht zerstörten, überlebten diesen Winter nicht.

    Winter 2009/10 Der Jatstream brach auch sehr ein und Irland hat es stark getroffen aber nicht so schlimm wie der Winter 2010/11. Viel Palmen überlebten es nicht.

  19. In der Analyse fällt mir auf, dass Sie die Wintertemperaturen mit den Jahrestemperaturen vergleichen. Was würde denn herauskommen, wenn Sie die Wintertemperaturen mit den Temperaturen der restlichen Jahreszeiten verglichen. Nach meinen Untersuchungen (ich verwende auch die DWD-Daten) ist der angeführte Folgeeffekt (Jahresmittel folgt Wintermittel im Abstand von ca. 10 Jahren) dann deutlich geringer. Insgesamt empfinde ich es als unschön, wenn Sie die Daten (Winter) mit Daten (Winter+Sommer+Frühjahr+Herbst) korrelieren. Da ist die Abhängigkeit doch schon in den Daten vorgegeben, und das Ergebnis kann gar nicht mehr unabhängig sein. Betrachten Sie dieses bitte als konstruktive Kritik!

  20. Sehr geehrte Autoren, zu erst möchte ich betonen, dass ich kein grüner EIKE Störer bin sonder ehe konservative Mensch bin. Weil ich fast mein ganzes aktives leben als Forscher und Entwickler verbracht habe, bin ich sehr der Naturwissenschaft zugeneigt. Meine Credo heißt die Naturgesetze kann man nicht in deutschen Bundestag mit der Hilfe der grüner Abgeordneten und denen Propagandajournalisten ändern.
    Und jetzt zu meine Kritik an eure ziemlich ausführliche Arbeit. Sie vergleichen Temperaturen und Klimatische Daten aus der Zeit, wo noch kein Mensch in der Lage war in der Stratosphäre Wolken zu bilden mit der heutigen Situation, wo so etwas Tag täglich mit ständig steigender Tendenz passiert, mit dem Genugtun, dass es auf der Erde aus der früheren Messungen stammenden Daten und Beobachtungen kälte wird. Da möchte ich euch nicht wiedersprechen. Wenn aber die Wolken großes Temperatureinfluss haben, müssen auch die s.g. Schleierwollken bestimmte und zwar immer größere Temperatureifluss haben, weil ständig häufige erscheinen. Warum das so sein muss verdanken wir der Tatsache, dass die moderne Fliegerei sich überwiegend in der Stratosphäre abwickelt und so mit jeden Tag neues Wasser dort hin ablagert wird. Keiner namhafter Wissenschaftler hat sich mit diesen Phänomen befasst obwohl klar ist, dass, dank den physikalischen eigenschafften des Wasser, fast unmöglich die Stratosphäre zu verlassen ist. Falls Sie sich wünschen von mir mehr Details zu dem Problem zu erfahren, stehe ich Ihnen gerne unentgeltlich zur Verfügung.
    MfG

  21. Danke an die Herren Stefan Kämpfe,Josef Kowatsch,Raimund Leistenschneider für diese sehr gut aufgeschlüsselte Arbeit/Darstellung.

    Zwei kleine Bemerkungen/Anregungen nebenbei…

    1. Evtl. sollte man auch die ungleichmäßige Umlaufbahn der Erde um die Sonne (Ellipse) mit in die Betrachtung mit einbeziehen.

    2. (Etwas Off-topic) War da nicht letztes Jahr (21.12.2012) nicht was mit dem Ende des Maya-Kalender….ganz so, als ob mit dem Ende auch ein Zyklus endet und einer neuer Zyklus beginnt…???

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