Globale Erwärmung: Hätten wir doch nur auf die Experten gehört, oder?

Wenn ich gerade jetzt aus dem Fenster schaue, bemerke ich, dass die Landschaft in Northamptonshire vollständig mit Dr. David Viner-Schnee bedeckt war (der im Jahr 2000 vorhergesagt hat, dass Schnee eine Sache der Vergangenheit sei). Gerade als ob es gestern war. Und vorgestern, als wir zwei verwaiste Lämmer von den gefrorenen Feldern gerettet haben [siehe Bild rechts]. Im März würde man so etwas normalerweise nicht erwarten, oder? (mehr)

Ich bin sicher, was Beddington als Antwort hierauf sagen würde. „Wetter ist nicht Klima!“ In der Tat, das ist es nicht. Aber es ist ein Argument, das viel mehr Gewicht hätte, wenn Beddington und seine alarmistischen Brüder nicht lange Zeit in den neunziger Jahren damit zugebracht hätten, die heißen Sommer und milden Winter jener Zeit als Beweis für die vom Menschen verursachte globale Erwärmung anzuführen. Wie wir wissen, änderten sie ihre Angst erzeugende Phrase zur weiter gefassten „Klimaänderung“. Dann, als sie angesichts der sich stur weigernden globalen Temperatur, weiter zu steigen, immer verzweifelter wurden, weil ihre eigenartigen Computermodelle so eifrig vorhergesagt hatten, dass das der Fall wäre, probierten sie es mit der Popularisierung der Begriffe „globale Klimastörung“ und „globales weirding*“. Hätten diese Begriffe verfangen (was sie nicht wirklich getan haben), wäre es ein brillanter Coup gewesen, weil es bedeutet hätte, dass was immer das Wetter auch irgendwo in der Welt bereit hielt (was das Wetter im Übrigen immer macht), hätte die Alarmisten-Bewegung einen weiteren Propaganda-Erfolg erzielt.

[*Der Begriff Weirding ist in keinem Übersetzer zu finden und wurde von word auch im Original als falsch markiert. Was könnte gemeint sein? Weird = komisch, verrückt. A. d. Übers.]

Sir John Beddington

Falls man jedoch tatsächlich mal auf die Fakten schaut – etwas, das die Warmisten immer unwilliger zu tun bereit sind – erkennt man, dass unsere Winter tatsächlich KÄLTER werden. Dass es seit Januar 1997 keine statistisch signifikante Erwärmung mehr gegeben hat. Dass die CAGW-Hypothese zunehmend abgenutzt ausschaut. Und dass folglich die Milliarden, wenn nicht Billionen, die Britannien und die anderen industrialisierten Nationen des Westens ausgegeben haben, um den „Klimawandel zu bekämpfen“, höchstwahrscheinlich vollständig verschwendet worden sind.

Das ist es, was mich an Beddingtons Medien-Zirkus so irritiert. Wäre ich an seiner Stelle, wäre ich involviert, einen schändlichen Betrug zu verbreiten, während sich die globale Depression verlängert und vertieft, während tausende Menschen sterben durch künstlich erzeugte Energiearmut, während einige der schönsten Landschaften der Welt mit Windturbinen und Solarpaneelen verschandelt worden sind.

Außerdem, was ich aus gegebenem Anlass erfahren habe: das Letzte, was ich tun würde, wäre bei der BBC ob des von mir Erreichten aufzutrumpfen. Was ich tatsächlich tun würde ist, mich in mein Studio zurückzuziehen mit einer Flasche Whisky und meiner vertrauten Dienstpistole. Dort würde das Einzige und Vernünftige tun, was ein Kerl tun sollte, wenn er Schande auf sich geladen und unsägliches Leid über Millionen gebracht hat.

James Delingpole

Link: http://icecap.us/index.php/go/political-climate vom 29.3.2013

Übersetzt von Chris Frey EIKE