Es ist höchste Zeit, unsere wahnsinnige Energiepolitik in die Tonne zu treten

Christopher Booker
Eine Besessenheit bzgl. CO2 hat uns eine gefährliche Energieknappheit hinterlassen, weil Kohlekraftwerke zur Schließung gezwungen werden. Während der Schnee im kältesten März seit 1963 unvermindert fällt, erfahren wir, dass wir nur über Gasvorräte verfügen, die uns kaum 48 Stunden lang warm halten, und dass der Leiter unseres zweitgrößten Stromunternehmens SSE gewarnt hat, dass unsere Erzeugungskapazität auf ein so niedriges Niveau gefallen ist, dass wir jederzeit mit Stromsperren rechnen müssen. Es scheint, als sei der totale Sturm über uns gekommen.


Bild rechts: Windparks liefern nur einen winzigen Prozentsatz unseres Strombedarfs. Photo: ALAMY

Die groteske Fehlhandhabung der britischen Energiepolitik seitens aller Parteien war der größte Akt politischer Unverantwortlichkeit in unserer Geschichte, wenn sie ihre kindische Chimäre einer durch CO2 verursachten globalen Erwärmung und von Windmühlen jagen.

Drei weitere Ereignisse in der vorigen Woche brachten wieder einmal ans Tageslicht, in welcher verrückten Traumwelt diese Leute leben. Unter der EU-Direktive für große Verbrennungskraftwerke haben wir zwei weitere wichtige Kohlekraftwerke verloren, nämlich Didcot A und Cockenzie, beide zusammen in der Lage, nicht weniger als ein Zehntel unseres mittleren Strombedarfs zu decken. Wir haben gesehen, wie einem in französischem Besitz befindlichen Unternehmen, EDF, erlaubt worden ist, für Planungen für zwei neue Kernreaktoren in Somerset 14 Milliarden Pfund auszugeben. Das Unternehmen sagt jedoch, dass es diese nur errichten und in 10 Jahren vollenden wird, wenn ihm Subventionen garantiert werden, die den Preis seines erzeugten Stromes verdoppeln. Dann fanden sich, versteckt in dem kleinen Ausdruck des Budgets, neue Zahlen der rasch steigenden Steuer, die die Regierung nächste Woche auf jede Tonne von mit fossilen Treibstoffen betriebenen Kraftwerken emittierten CO2 einführen will, was schon bald unseren Stromrechnungen jedes Jahr Milliarden von Pfund zusätzlich aufbürden wird.

Innerhalb von sieben Jahren wird diese neue Steuer auf 30 Pfund pro Tonne steigen und bis zum Jahr 2030 auf 70 Pfund pro Tonne. Dies macht es gänzlich unökonomisch, noch irgendwelchen Strom von Kohle- und Gaskraftwerken erzeugen zu lassen, die in der vorigen Woche noch zwei Drittel unseres Stromes erzeugt haben. Fügt man das alles zusammen, erkennt man krasser denn je, welches Spiel die Regierung spielt. Sie weiß, dass kein Unternehmen Windparks errichten würde, es sei denn, man gewährt ihnen Subventionen, die im Endeffekt den Strompreis verdoppeln oder verdreifachen. Die Regierung wird CO2-freien Kernkraftstrom nur bekommen, wenn sie dem Kraftwerk eine Subvention in ähnlicher Höhe verspricht. Und jetzt hat unsere Regierung nichts Besseres zu tun, als wie besessen unsere viel billigeren und zuverlässigeren Kohle- und Gaskraftwerke aus dem Geschäft zu drängen, und zwar durch die Einführung einer Kohlenstoffsteuer, die eventuell nicht nur die Kosten ihrer Stromerzeugung verdoppeln wird, sondern es ihnen auch unmöglich macht zu überleben. Diese Politik des „alles Verdoppelns“ ist so verrückt, dass es selbst das größte und effizienteste Kraftwerk des Landes, Drax – in der Lage, sieben Prozent des gesamten, von uns verbrauchten Stromes zu erzeugen – dazu bringt, von der Kohleverbrennung zur Verbrennung von Holzschnitzeln zu wechseln, die 3000 Meilen weit über den Atlantik aus den USA importiert werden. Und wie hat die Regierung Drax dazu gebracht, dies zu tun? Durch die Gewährung einer Subvention auf Holzschnitzel, die den Wert seines erzeugten Stromes verdoppelt, während auf Kohle eine zunehmend unerschwingliche Steuer erhoben wird.

Dies alles ist in so vielfacher Weise verrückt, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll, außer darauf hinzuweisen, dass wir weiterhin ausreichend Gaskraftwerke brauchen werden, um den Strombedarf zu allen Zeiten zu decken, wenn der Wind nicht weht – selbst wenn unsere Regierenden es irgendwie fertig bringen, Firmen dazu zu bringen, 100 Milliarden Pfund für all die Windparks auszugeben, von denen sie träumen. Und gleichzeitig wird die Kohlenstoffsteuer diese Kraftwerke schon bald unwirtschaftlich für jeden machen, der eines errichten will.

Also sind wir dazu verdammt zuzuschauen, wie die britischen Lichter verlöschen, und das alles nur, weil unsere starrköpfigen, für die Energiepolitik verantwortlichen Verrückten immer noch glauben, dass sie etwas tun müssen, um den Planeten von dieser CO2-induzierten globalen Erwärmung zu erretten, die an diesem Wochenende weite Gebiete des Landes bis zu 20 cm tief im Schnee hat versinken lassen. Inzwischen planen die Inder den Bau von 455 neuen Kohlekraftwerken, die der Atmosphäre jede Woche mehr CO2 hinzufügen werden als Britannien innerhalb eines Jahres emittiert.

Danke, David Cameron, Führer der „grünsten Regierung denn je”. Danke, Ed Milliband, Vater des Climate Change Act, für die teuerste Selbstmordaufzeichnung der Geschichte. Sie scheinen dazu bestimmt zu sein, unsere Lichter auszuschalten, die Türe zu verschließen und den Schlüssen wegzuwerfen. Wir schulden Ihnen mehr als wir sagen können.

… [Der hier fehlende Schlussabsatz war sehr schwer zu übersetzen und trägt m. E. nichts zu dem oben Gesagten bei. Daher wurde auf die Übersetzung verzichtet. A. d. Übers.]

Christopher Booker

Link: http://www.telegraph.co.uk/earth/energy/windpower/9949571/Its-payback-time-for-our-insane-energy-policy.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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21 Kommentar(e)

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1

Diese ganzen Ökos sollten sich ein eigenes Verteilernetz für ihre "alternativen" Energieerzeuger bauen und die Kosten dafür alleine bezahlen und zwar ohne Zugriffsmöglichkeit auf herkömmliche Kraftwerke. Sie würden sehr schnell merken, daß sie mit ihrem Evangelium in einem Wolkenkuckucksheim leben und sich den Hintern abfrieren. Es gibt keinen einzigen Grund, weshalb der vernünftige Teil der Bevölkerung den Schwachsinn mitbezahlen soll.

2

@Erich Richter:
Klar, wir hier in dieser Runde wissen, was läuft.
Ich habe schon etliche male bei fratzenbuch sehr provokative Kommentare geschrieben. Die Reaktion: NICHTS...wirklich: NICHTS..
Der deutsche Michel braucht anscheinend seinen "Führer",incl. der darauf folgenden Katastrophe, um Höchstleistungen zu vollbringen.
Wir sind auf dem besten Weg dazu.(in die Katastrophe).
Fehlt nur noch der "Führer".(Angela ist zu farblos), wie wäre es mit Trettin?

Schönes Wochenende!

ps: ich hasse Anglizismen, falls ich welche verwendet habe: bitte Nachsicht!

3

Hallo ## 17 und 18 (und andere),

herzlichen Dank für Ihre lieben Kommentare! Keine Angst, SO wird man mich nicht los!

Chris Frey

4

zu #14Chris Frey

Hallo Herr Frey,

regen Sie sich doch bitte nicht über das Geschreibsel von #2 auf. Sie leisten hervorragende
Arbeit. Wir brauchen Sie noch!

m.f.G.
H.Hollweg

5

Hallo Herr Frey,

bitte nicht aufregen! Die Community hat doch Herrn Jeromin schon auf seinen fauxpas hingewiesen.

Natürlich ist es heutzutage so, dass wenn jemand wie Sie, der tatsächlich gemeinnützig arbeitet, sich erlaubt zuzugeben, dass z.B. eine Textpassage schwer zu übersetzen ist und er deshalb darauf verzichtet ( zumal diese tatsächlich nicht zum verständnis des vorher Geschriebenen beiträgt ), es nicht mehr entscheidend ist, dass direkt darunter der Link zum Original angegeben ist.

Derjenige ( also Sie ) hat sich verdächtig gemacht! Das macht man heutzutage nicht mehr! Zugeben, dass man nicht alles kann und weiß, wo kommen wir denn da hin? So werden Sie es in der Politik nicht weit bringen!

Aber vielleicht wollen Sie ja lieber etwas Vernünftiges machen . . . dann machen Sie einfach weiter.

Danke für Ihre Arbeit.

D. Rohrlack

6

13 Erich Richter sagt:
..........................................
ich gebe Ihnen insoweit Recht, trotzdem sollten auch Sie, wenn Sie Texte von anderen Seiten zitieren, die Quelle angeben.

Ein frischer Artikel aus welt.de enthält genau die gleiche Textpassage.

http://tinyurl.com/bvj7bua

In diesem Sinne

7

@#11: Die von den Öko-Organisationen angeprangerte "Inflexibilität" der AKW besteht darin daß die Brennstoffkosten vernachlässigbar klein sind, es sich nicht lohnt, ein AKW zeitweise herunterzufahren, und daß damit der Zufallsstrom der Erneuerbaren völlig wertlos erscheint.

Der von den Öko-Instituten angepriesene "Vorteil" von Erdgas ist, daß dieser Brennstoff relativ teuer ist und es sich damit lohnt Gaskraftwerke herunterzuregeln, und daß damit der Zufallsstrom der Erneuerbaren wertvoller erscheint.

D.h. man wünscht sich daß im Wettbewerb ein Konkurrent einfach verboten würde, damit man selbst bessere Chancen hat.

Die "Verstopfung" der Netze mit billigem Atomstrom ist so wie die Verstopfung der Supermärkte mit billigen Bananen aus Südamerika. Deshalb muß die Vermarktung von Bananen aus deutschen Gewächshäusern meistens ausgesetzt werden. Diese Bananen-Importe sind nach Öko-Logik "inflexibel" und müssen sofort aufhören.

8

Hallo #2,

ich verbitte mir den Vorwurf der Zensur, falls Sie das so gemeint haben! Ich bin Laie, kein Fachmann, wenngleich ich auch durch meine Übersetzungen immer wieder dazu lerne.

Wie kann ich mir als Laie anmaßen, irgendwas zensieren zu wollen? Außerdem, ich habe hauptamtlich auch noch andere Aufgaben als ehrenamtlich zu übersetzen...

Chris Frey

9
Erich Richter

Das hat überhaupt nichts mehr mit fachlicher Kommentierung usw. zu tun. #11 Karsten Härtel.
Hier werden ganz einfach die Dinge so gedreht, wie es für das "grüne Pack"... womit ich nicht alle über einen Kamm scheren will, benötigt.
Hier sind "finstere" Kräfte am Werk, wo wir alle
dagegen und vor allen Dingen auch zusammenhalten müssen. Wir sind (noch) in der Minderheit !
"Sauberer und unsauberer Strom" ist schon eine beispielhafte Verzerrung überhaupt. 220 Volt sind 220 Volt und wärs nicht glauben will, der sollte es am eigenen Leib testen. Hier bei uns wirbt ein örtlicher Versorgungsbetrieb für Ökostrom aus Wasserkraft des Oberrheines !
Dieser Strom muss doch "nass" sein, oder ? Kann man den überhaupt nutzen ? Dabei sind sog. Wasserkraftwerke auch nicht sonderlich "öko" sondern "zerfetzen" ca. 1/3 der Fluss abwärts wandernde Fische. Das Aale selten geworden sind
hängt auch mit dem Wasserkraftboom im Zuge der Energiewende zusammen. Und was mit den Windmühlen ist, davon wird ja immer mehr bekannt. Die Energiewende zielt mit Ihren Vorgaben letztlich auf mittelalterliche Verhältnisse in einer Art Rückführung ab. 2050
ist es soweit, alle Menschen auf diesem komischen Planet sind lt. Merkel gleich arm an C02 ! Viele von uns sind dann bei den Fischen oder wer weis wo. Vielleicht erhält dann das Wort "Monster" eine zugeordnete Bedeutung ?

Erich Richter

10

Sehr geehrter Herr Bauer, 100%ige Garantieren sind in der Wirtschaft eine Idaelvorstellung, nicht der Regelfall. In jeder Branche können sich betreffende Gesetze, Regelungen, Normen, Zulassungen und Sicherheitsbestimmungen ändern. Auf die müssen die Unternehmen gefasst sein.

Insbesondere unsere Sicherheitsansprüche sind gestiegen. Man mag darüber schimpfen, ich sehe das aber als gesellschaftlichen Fortschritt an. Gab es noch Zeiten, wo es in Deutschland 10.000 Todesopfer im Straßenverkehr gab, sind wir mittlerweile bei ca. 3.000 angelangt. Auch das Ergebnis gestiegener Sicherheitsbestimmungen. Letzlich wirkt es sich auch nicht verkaufsfördernd aus, wenn man in den Unfallstatistiken mit tödlichen Ausgang als Marke ganz oben steht.

11

Moin!

Diesen Ausschnit eines Artikels habe ich auf der Homepage bei Greenpeace gefunden.

Tausende Windkraft- und Sonnenanlagen wurden im vergangenen Jahr zeitweise abgeschaltet, damit klimaschädlicher Atom- und Kohlestrom ungehindert durch die Leitungen strömen konnte. Der Grund: Atomkraftwerke sind nicht ohne Weiteres regelbar, ihr Strom verstopft regelmäßig die Netze. Um die Klimakiller Kohle und Atom vom europäischen Energiemarkt zu verbannen, muss in den Mitgliedsstaaten ein politischer Rahmen geschaffen werden. Mit der Laufzeitverlängerung setzt die deutsche Regierung das falsche Signal an Europa.

Ein Svenn Teske, Energieexperte, zeichnet dafür mit verantwortlich. Ich habe auf die Schnelle nicht rausgefunden, was der Mann gelernt hat. Vieleicht Märchenerzähler?

Schönen Freitag
Karsten Härtel

12

@#6: Die Ökos werden jegliche "Subvention" von Kernkraft natürlich wieder als Beweis dafür interpretieren, daß Kernkraft nicht konkurrenzfähig sei. In Wahrheit wird der Markt so stark vom Staat verunsichert Abschaltung AKW bei uns) und blockiert (überzogene Auflagen), daß ohne Subventionen gar nichts mehr "geht". Mit anderen Worten: Wenn der Staat ein Kraftwerk haben will, muß er selber das Risiko tragen, oder gleich selber investieren. Daß die private Wirtschaft sich ausreichend "sicher" fühlt ihr Geld im Energiesektor zu investieren, und das ohne 100%ige Garantien, kann man vergessen.

13
Ulrich Walter

#2
unfähig einen link anzuklicken?!...

14

#2 Der englische Satz, der nicht übersetzt wurde, lässt sich aus dem angegebenen Link "herbeizaubern":
is no more a household name than once was Mary Seacole, the Jamaican-born nurse who, for her role in giving succour to men wounded in the Crimean War, is now ranked alongside Florence Nightingale. But I hope pupils will still also be allowed to know a little of the part played in this story by my first-cousin six-times-removed, William Wilberforce, who pushed the abolition of the slave trade through the Commons in 1807.
Wirklich nicht einfach zu übersetzen. Es gibt sicherlich Leser, die den historischen Hintergrund erklären können.

15

Ich möchte daran erinnern, daß naturwissenschaftliche und ökonomische Gesetzmäßigkeiten sich nicht an Ansichten und Beschlüsse von Politikern halten, auch wenn diese zutiefst "demokratisch" gefaßt wurden.
😉

Menschen mit Intelligenz erkennen die Gesetzmäßigkeiten und richten ihre zukunftswirksamen Entscheidungen dahingehend aus. In der EU ist es wohl umgekehrt.

16

@ A. Bauer: Ein bischen weniger Bürokratie würde sicher auch nicht Schaden. EDF gab bekannt, das es bis heute bereits 1 Mrd Pfund in das Hinkley Point Projekt investiert hat, dabei ist der Boden nocht nicht mal planiert.

Mit sechs Jahren sind die Genehmigungsverfahren in UK (2007-2013+) im internationalen Vergleich nicht Wettbewerbsfähig, dh der Strom wird zwangsläufig teurer.

Da man durch subventionierten Zufallsstrom 8-10% Rendite erwirtschaften kann strebt EDF dies ebenfalls für das KKW an, da es sonst in umweltschädlichen Ökostrom investieren müsste, um ähnliche Renditen zu erzielen.

Für die Versorger sind die europäischen "Energiewenden" ware Goldgruben, die Rendite eines freien Marktes wäre wesentlich niedriger.

http://tinyurl.com/c48ps46

17
Lorenz Braren

2: Lothar Jeromin
Der angefügte Link führt Sie zum Originaltext.
Wo ist das Problem?
#4: A. Bauer
Der juristische Grundsatz "pacta sund servanda"
wird doch von unseren Vortänzern in Berlin bzw. Brüssel völlig missachtet. - Abschalten der AKW's, Ignorieren der Euroverträge.

18

Die beste "Planungssicherheit" für Kraftwerke wäre eine Garantie, daß sich der Staat die nächsten 50 Jahre garantiert heraushalten wird und den Markt entscheiden lassen wird. Stattdessen ist das einzig "Sichere" bei uns und in GB, daß sich der Staat nicht heraushalten wird und garantiert immer wieder massiv eingreifen wird. In diesem Umfeld etwas neues zu bauen funktioniert dann nur noch mit totaler Planwirtschaft.

19
Alfred Schlohr

Der durchschnittliche Intelligenzquotient der britischen Entscheidungsträger scheint den der deutschen ja noch zu unterbieten. Da kann man nur hoffen, dass der liebe Gott sehr bald viel Hirn vom Himmel wirft oder die Verknüpfungen in der vorhandenen Masse verbessert. Letzteres wäre vielleicht besser, denn die Politiker werden versuchen, dem Hirn auszuweichen - und das wird dann eine Riesensauerei, wenn Alles auf den Boden klatscht.

20
Lothar Jeromin

Es wäre aber dennoch schön, den fehlenden Schlussabsatz wenigstens in Englisch hinzuzufügen, statt ihn uns einfach vorzuenthalten. Es gibt in Deutschland Menschen, die des Englischen sehr gut mächtig sind...
Weglassen von Textpassagen riecht nach (selbst)Zensur und sollte gar nicht erst einreißen...

21
Erich Richter

Bei uns ist das alles anders ! Gerade in und um Berlin herum treten extreme Winde auf !
ca. 650 Energie geladene "Sesselfurzer" sorgen für den nötigen Aufwind Land auf und Land ein !
Sie lassen sich durch nichts beirren und glauben an das Dogma gewisser Pseudowissenschaftler allen voran, denen von PIK Potsdam.
Und sollten einmal die Lichter ausgehen, es gibt noch reichlich Nebelkerzen die für eine weitere Verblödung des Volkes sorgen. Bitte nicht weiter sagen, denn Deutschland befindet sich einem kollektiven Tiefschlaf und träumt von grünen Landschaften in alle Ewigkeit !

Erich Richter