Wieder beim Schummeln erwischt

Und wieder wird versucht, dem Sinnlosen Sinn zu geben. Das IPCC möchte eine neue „Hockeyschläger-Kurve“ präsentieren – genau so falsch wie die berüchtigte erste, die von Prof. Michael Mann und Konsorten stammte und die den Kyoto-Protokoll-Weltrettungs-Politikern den willkommenen propagandistischen Hintergrund lieferte.

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Wieder ein Beweis, dass der neue "Hockeyschläger" Schrottwissenschaft ist.

Von Steven Goddard

Vor zehntausend Jahren war der größte Teil Kanadas vereist. Dadurch wurde der Großteil des einfallenden Sommer-Sonnenlichts zurück ins All reflektiert mit der Folge eines starken Abkühlungseffekt auf die Erde. Das steht so völlig richtig im 1990er Zustandsbericht des IPCC (First IPCC report). Die Temperatur soll etwa 4C Grad niedriger als das Holozän-Maximum gewesen sein.

 

Doch der neue “Hockeyschläger” zeigt die Temperaturen vor 10.000 Jahren als innerhalb 0,1C Grad des Holozän-Maximums liegend. Das macht keinen Sinn und es ist auch unmöglich. Die riesige Eismasse muss den Planeten sehr kalt gehalten haben.

 

Es kommt aber noch schlimmer: Die latente Wärme des schmelzenden Eises hatte auch einen riesigen Kühlungseffekt. Im Zeitraum zwischen vor 10.000 und 8.000 Jahren ist das meiste Eis geschmolzen. Das hat die Energiebilanz beherrscht und die Lufttemperaturen sehr kühl gehalten.

 

Darüberhinaus wies Paul Homewood darauf hin, dass die Eisschmelze in das Meer geflossen sein muss, die Meeresoberflächentemperatur dabei abgekühlt und den Abkühlungseffekt noch verstärkt hat.

 

So besteht für den neuen „Hockeyschläger“ eine „Null-Wahrscheinlichkeit“ richtig zu sein – weil gegen einige physikalische Grundgesetze verstoßen wird. Die Temperaturen vor 10.000 Jarhen können niemals so dicht am Holozän-Maximum gelegen haben.

Original hier

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5 Kommentare

  1. #4 Herr Fischer,
    Marcott et al soll das Beste sein, was es gegenwärtig gibt? Haben Sie sich die Proxies überhaupt einmal angesehen? Einige zeigen einen Temperaturabfall über die letzten 10000 Jahre (bis zu 9°C), andere einen Temperaturanstieg über den gleichen Zeitraum (bis 7°C). Manche zeigen einen Temperaturanstieg über einige tausend Jahre während andere wieder einen Abfall der Temperatur über den gleichen Zeitraum zeigen. Ist das jetzt zum Aussuchen? Oder was wollen sie mit solchen Daten anfangen. Kalt oder warm je nach belieben. War es denn nun früher kälter oder wärmer oder beides gleichzeitig?

    H. Urbahn

  2. „Die riesige Eismasse muss den Planeten sehr kalt gehalten haben. […] Die latente Wärme des schmelzenden Eises hatte auch einen riesigen Kühlungseffekt. Im Zeitraum zwischen vor 10.000 und 8.000 Jahren ist das meiste Eis geschmolzen.“

    Ist das nicht ein wenig oberflächlich? Auf diesem oberflächlichen Niveau könnte man auch behaupten, dass es recht warm gewesen sein müsse, sonst wäre das Eis nicht in Massen geschmolzen.

    Man tut gerade so, als wüsste man etwas genaues über die Temperaturen im Holozän, als gäbe es einen unverrückbaren Referenzmaßstab. Abbildung 2 ist es sicherlich nicht, das ist bloß eine Skizze, wie es ausgesehen haben könnte, es ist noch nicht einmal eine Quelle angegeben. Es wäre da schon sinnvoller, Marcott im Kontext mit bisherigen Ergebnissen zu betrachten, siehe diese Übersicht: http://tinyurl.com/butzlsu

    Lasst Messdaten sprechen, Fakten, nicht Skizzen. Und da hat die wissenschaftliche Diskussion um Marcott et al. gerade erst begonnen. Warum kann man diese nicht einfach in Ruhe abwarten? Widerlegungen von Leuten, denen schlichtweg Kenntnis und Qualifikation fühlt, sind bedeutungslos. Es reicht eine einzige Widerlegung, man muss eben nur eine finden und peer-reviewed veröffentlichen.

    Marcott et al. ist mit 73 Proxies sicherlich nicht das letzte Wort, Wissenschaft ist ein Prozess. Aber Marcott et al. ist nun mal das gegenwärtig beste, es gibt keine andere Rekonstruktion mit mehr Proxies oder besserer Analyse. Ob die Aufregung unter Skeptikern ähnlich groß gewesen wäre, wenn man die letzten 150 Jahre weggelassen hätte? Ich rate einfach mal, unvoreingenommener heranzugehen. Ein Paper ist nicht deshalb falsch, weil man das Ergebnis nicht mag. Das ist höchst unskeptisch.

  3. Seit wann kann Kälte in unserer Atmosphäre nach oben steigen? Die Thermodynamik-Phyik wird mal wieder auf den Kopf gestellt um einen bösen menschlichen 0,018 % (von einen gesamt CO2-Anteil 0,039%) CO2-Einfluss zu verteidigen.

  4. Es kommt wohl immer mehr heraus, daß der Artikel von Marcott et al. nichts als die übliche erbärmliche AGW-Wissenschaft war. Steve McIntyre hat in mehreren Artikeln auf climateaudit schon gezeigt, wo diese Herren überall geschummelt haben. Schlimm ist nur, daß solche Artikel in einer früher einmal angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift wie Science ohne Schwierigkeiten veröffentlicht werden.
    MfG
    H. Urbahn

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