Monckton: Warum es funktioniert, Klimaextremisten vor Gericht zu bringen…

Warum es funktioniert, Klimaextremisten vor Gericht zu bringen

Christopher Monckton of Brenchley

Bild rechts: Christopher Monckton

Ein oder zwei Kommentatoren zu den Beiträgen “Dr.” Helen Caldicott on the unspeakable ABC und “Dr.” Tony dePress at the “University” of Tasmania haben darüber gemeckert, dass einer nicht danach trachten sollte, „Wissenschaftler“ abzuberufen, nur weil sie flagrant professionelle Ethik-Standards gebrochen, gelogen, geschummelt und wissenschaftlichen Betrug begangen haben.

Bleiben wir im Bild. Die juristische Verfolgung ist die tödlichste Waffe, die wir gegen die Extremisten in der Hand haben; Extremisten, die gelogen und gelogen und immer wieder gelogen haben, um auf Linie zu bleiben.

Lügen haben Konsequenzen. Ich habe gestern Abend im Hunter Valley einen Vortrag gehalten. Ein Bergbauingenieur sprach mich danach an. Seine Mine müsse zusätzlich 1 Million Dollar an Kohlenstoff-Steuern zahlen. Sie wird damit noch einige Monate warten in der Hoffnung, dass Tony Abbott, der demnächst ins Amt eingeführt wird, die Rate annullieren wird. Dann und nur dann können Hunderte Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Die Agonie auf seinem Gesicht war offensichtlich. Wer hier kommentiert, sollte sich nicht erlauben zu denken, dass die Debatte um das Klima lediglich ein bloßes Kolloquium unter älteren Herrschaften ist ohne Konsequenzen in der realen Welt. Arbeitsplätze, Familien, Lebensweisen stehen zur Disposition.

Die gleiche Furcht und Agonie habe ich in den Gesichtern von Bergarbeitern, Landwirten, Fischern und Landeigentümern in ganz Australien gesehen. Die Kohlenstoffsteuer führt zur Schließung Ihrer Nation. Der Arbeiter wird zuallererst und am schlimmsten getroffen. Er gibt das meiste seines sauer verdienten Geldes für Treibstoff und Strom aus. Die Kohlenstoffsteuer ist eine Kopfsteuer auf die Armen.

Wir hatten schon einige gute Siege vor Gericht. Im Jahr 2007 hat der Londoner High Court den rührseligen Science-Fiction-Komödien-Horror-Film von Al Gore verurteilt. Der Court befand neun Fehler darin für so ernst, dass er angeordnet hat, einen 77 Seiten starken Korrekturband an jede Schule in England zu verteilen. Der Richter sagte: „Das Armageddon-Szenario, dass Gore in seinem Film zeichnet, basiert nicht auf irgendeiner wissenschaftlichen Ansicht“.

Zwei Tage später hat Al Gore den Micky-Maus-Nobelpreis gewonnen. Aber er wurde unter der Wasserlinie gehalten. Jetzt sieht man ihn nicht als einen Propheten, sondern als einen Profiteur.

Die Meckerer der Tu-nichts-Brigade waren selbst dann noch am Werk. Die Anwälte lehnten es ab, den Fall weiter zu verfolgen, weil sie ihm keinerlei Erfolgsaussichten eingeräumt haben. Sie wurden gefeuert.

Die neuen Anwälte haben gesagt, dass es unmöglich sei, gegen die Wissenschaft zu gewinnen und gleichzeitig jedwede wissenschaftliche Aussagen abzulehnen. Der Richter verwarf den Fall. Ich habe ihn wieder hervorgekramt und den Anwälten nahe gelegt, dem Richter zu schreiben und ihn zu fragen, ob er sogar den Film von Al Gore gesehen hatte, bevor er sein Urteil ohne Anhörung gefällt hat.

Vielsagenderweise hat der Richter nicht geantwortet. Ich bestand auf einem anderen Richter – und bekam ihn auch. Dieses Mal taten die Anwälte, was man ihnen gesagt hatte. Ich habe 80 Seiten wissenschaftliche Bezeugungen geschrieben. Bob Carter und Dick Lindzen – Gott segne sie beide – arbeiteten mit dem Dokument, um ihre Beweise zu untermauern und unterzeichneten als Experten-Zeugen. Sowie die andere Seite das gesehen hat, sind sie eingeknickt und haben dem Ankläger 400000 Dollar gezahlt.

Das Ziehen vor Gericht funktioniert, weil die Kräfte der Dunkelheit wissen, dass sie ins Kreuzverhör genommen werden. Sie wissen, dass ihre Lügen an das Tageslicht kommen. Also zerbröseln sie.

„Dr.” Michael Mann, Erzeuger der Hockeyschläger-Graphik, mit der er fälschlicherweise die Mittelalterliche Warmzeit abgeschafft hatte, verklagte Dr. Tim Ball, der seinen Graphik einen wissenschaftlichen Betrug genannt hatte. Tim Balls Verteidigung bestand in seinem Vorschlag, dem Richter die zahlreichen Tricks zu zeigen, mit denen „Dr.“ Mann getan hat, was „Dr.“ Overpeck schon im Jahr 1995 verlangt hatte: „Wir müssen die mittelalterliche Warmzeit abschaffen!“

Um ein Kreuzverhör zu vermeiden, hat „Dr.“ Mann diesen Fall lieber aufgegeben, und zwar zu Kosten, die nicht viel weniger als 1 Million Dollar betragen haben können.

Ich habe vor einigen Jahren die BBC verklagt, als sie mich verleumderisch angegriffen hat. Mir wurde gesagt – schriftlich – dass ich die Gelegenheit hätte, einige Punkte, die ungenau waren, zu verändern. Fette Gelegenheit.

Ich habe darauf bestanden, das Programm vor der Sendung zu sehen. Das war eine Blamage. Ich habe dem Generaldirektor zwei Dutzend faktischer Fehler aufgelistet und zahlreiche andere Verzerrungen in der Berichterstattung [schlocumentary; ?]. Keine Antwort.

Also erwirkte ich vom High Court eine einstweilige Verfügung. Die erste Reaktion der BBC war es zu leugnen, dass das Büro des Generaldirektors meinen Brief erhalten hatte. Da ich aber nicht von gestern bin, habe ich den Brief selbst zugestellt und darauf bestanden, dass der persönliche Assistent des Generaldirektors den Empfang mit seiner Unterschrift bestätigt.

Die BBC knickte ein und kürzte das Programm von 90 Minuten auf eine Stunde zusammen, wobei die überwältigende Mehrheit des blühenden Unsinns herausgeschnitten worden ist. Es gab aber immer noch einige zum Widerspruch herausfordernde Punkte, also wandte ich mich an das Gericht.

Ich habe den Fall selbst ausgefochten. Als ich die beiden Gerichtsanwälten und drei Verteidiger [solicitors] für den Beeb [Slang-Kurzform für BBC; Dank an Herrn Oberdörffer für seinen Hinweis] vorstellte, unterbrach mich der Richter und sagte: „Lord Monckton, ich fürchte, ich muss Ihre Aufmerksamkeit auf einen potentiellen Interessenkonflikt lenken. Sehen Sie, ich bin Mitglied Ihres Clubs!“

Ich hatte keine Einwände und lud den teuren QC [QC = hier wahrscheinlich Queen’s Council, Berater der Königin] ein, seine Meinung kund zu tun. Er hatte ebenfalls keine Einwände, fügte aber hinzu: „Ahem, ich habe auch einen Interessenkonflikt. Ich bin ebenfalls ein Mitglied von Lord Moncktons Club“.

Der Richter hat nicht verhindert, dass der Beeb ein paar Spitzen in meine Richtung abließ. Die BBC veröffentlichte ein gelogenes Statement, dass ich verloren hätte. Aber der Richter hielt die Position „substantiell gewonnen“ aufrecht. Aus einem 90-Minuten-Programm ist ein solches über 60 Minuten geworden. Der Beeb hat verloren.

Es gab ein interessantes Nachspiel. Der Kriecher, der die Sendung erstellt hatte, besuchte mich in Schottland und fragte mich vor der Kamera über die medizinische Erfindung, die mich vor vier Jahren von einer 25 Jahre langen lähmenden Krankheit geheilt hatte. Ich hatte gesagt, dass diese Erfindung gegen viele Infektionen vielversprechend aussieht, aber bis die sich in Vorbereitung befindlichen klinischen Tests abgeschlossen sind, stellen wir keine Behauptungen auf.

Der Kriecher sagte, dass meine Antwort zu lang und zu kompliziert sei. Er forderte mich auf, einfach die Krankheiten aufzulisten, gegen die die Erfindung effektiv sein würde. Ich sagte: „Wir haben einige vielversprechende Hinweise, und vorbehaltlich klinischer Tests ist es möglich, dass wir folgende Infektionen heilen können (es folgte eine Liste dieser Infektionen)“. Der Clip wurde unehrlich bearbeitet. Gesendet worden ist nur „Wir können diese (Liste von Krankheiten) heilen“.

Unmittelbar danach hat sich ein australischer Klimaextremist an der Melbourne „University“ bei den medizinischen Regulatoren in UK darüber beklagt, dass ich unautorisierte klinische Tests durchführte. Die Klage scheiterte nach meinem Hinweis, dass man in der BBC-Sendung böswillig verändert hat, was ich gesagt habe, dass der Extremist mit seiner Korrespondenz gelogen habe und in jedem Fall kein Recht hatte, dazwischen zu funken.

Von jetzt an geht es nicht mehr um einen Mr. Nice Guy. Wenn die vielen Behörden, bei denen ich mich beklagt habe… nicht antworten, werden sie als Nächstes mit gerichtlichen Anordnungen konfrontiert, angemessen zu antworten samt Kosten und Entschädigungsanordnungen.

Dann wird die Polizei gerufen, und jeder Regulator, der meine Klagen nicht untersucht, wird als ein Komplize angeklagt wegen der Tatsache organisierten, systematischen Betrugs.

Inzwischen habe ich herzzerreißende Geschichten gesehen und gehört, von Landwirten, die von ihrem Land durch durchgedrehte Funktionäre vertrieben worden sind, weil sie es gewagt haben einen Felsen zu verschieben; von Fischern, die aus ihren Fischgründen gedrängt worden sind durch ausgekochte Bürokraten, sie sie aufgefordert hatten, Zonen zu benennen, die sie nicht reguliert haben wollten, und die dann als einzige reguliert worden sind; von Bergarbeitern, die durch die Pleite ihrer Unternehmen in den Bankrott getrieben wurden; von Haushalten, denen der Strom abgeschaltet worden ist, weil sie nicht die monströsen, von den Kohlenstoffsteuern verteuerten Rechnungen bezahlen konnten; von zu Tode erschrockenen Geschäftsleuten, wegen der bloßen Erwähnung der Kohlenstoffsteuer mit einer Strafe von 1,1 Millionen Dollar belegt zu werden; von dem Terrorregime in der freien Landschaft, das Tausende Landwirte vom Land vertrieben hat im Namen einer absurden Umwelt-Überregulierung. All das und noch mehr habe ich in nur wenigen Wochen gesehen, und ich bin nicht länger bereit, mich zurückzulehnen und die Lügner, Schummler und Betrüger gewinnen zu lassen.

In den meisten Fällen, wo ich helfen sollte, habe ich keine Berechtigung zu intervenieren. Aber wenn die Lügner Lügen über mich verbreiten, wenn die Betrüger die wissenschaftliche Wahrheit leugnen, sobald ich diese beim Namen nenne; wenn die Schummler mit grundlosen Angriffen auf mich aufwarten, dann habe ich die Gelegenheit zum Zurückschlagen; nicht so sehr um meiner selbst willen, sondern wegen der stillen, gebrochenen Millionen, die nicht für sich selbst sprechen können, und von denen sich unsere politische Klasse nicht mehr die Mühe macht, sie zu vertreten. Irgendjemand muss für sie sprechen und für sie kämpfen. Das kann genauso gut ich sein.

Link: http://joannenova.com.au/2013/03/monckton-explains-why-taking-climate-extremists-to-court-works-and-uni-tas-agrees-to-investigate/

Übersetzt von Chris Frey EIKE