Eisenbahningenieur Pachauri vom IPCC räumt ein: ‚keine globale Erwärmung seit 17 Jahren‘

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Christopher Monckton of Brenchley: Nach meinem Statement auf der Klimakonferenz in Doha (siehe Video unten) im vergangenen Dezember, dass es seit 16 Jahren keine globale Erwärmung mehr gegeben habe, fühlte sich Dr. Rajendra Pachauri, der Eisenbahningenieur, der aus irgendwelchen Gründen dem „Wissenschafts“-Panel des IPCC vorsitzt, bemüßigt zuzugeben, dass es seit 17 Jahren keine globale Erwärmung mehr gegeben hat.

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Die Aufzeichnungen des Hadley Centre/CRU zeigen keine Erwärmung seit 18 Jahren (v.3) oder 19 Jahren (v.4), und der Datensatz des RSS-Satelliten zeigt seit 23 Jahren keine Erwärmung (Dank an Werner Brozek für die Bestimmung dieser Werte).

 Christopher Monckton of Brenchley auf der UNEP Sitzung in DOHA Dezember 2012

Ingenieur Pachauri sagte, dass die Erwärmung „30 oder 40 Jahre mindestens“ pausieren müsse, um den langzeitlichen Erwärmungstrend zu unterbrechen. Allerdings haben die führenden Klimamodellierer der Welt im State of the Climate-Bericht der NOAA im Jahr 2008 geschrieben, dass 15 oder mehr Jahre ohne Erwärmung eine Diskrepanz zwischen den Modellen und der beobachteten Realität darstellen würden.

The Australian berichtet: Dr. Pachauri… sagte, dass eine offene Diskussion über kontroverse Wissenschaft und politisch inkorrekte Ansichten ein wesentlicher Bestandteil waren, gegen die Klimaänderung vorzugehen.

„In einem breit angelegten Interview über Themen, unter denen auch die Rekord-Eiszunahme dieser Saison in der Arktis, die Schiefergas-Revolution in den USA, der Kollaps der Subventionen für erneuerbare Energien in ganz Europa und der in sich zusammenfallende Kohlenstoffmarkt waren, sagte Dr. Pachauri, dass kein Thema in der öffentlichen Diskussion außen vor gelassen bleiben sollte.

Während eines 24-Stunden-Besuchs für eine Vorlesung an der Deakin University in Melbourne sagte Dr. Pachauri, dass die Leute das Recht hätten, die Wissenschaft zu hinterfragen, unabhängig von ihren Gründen.

‚Die Leute müssen diese Dinge in Frage stellen, und Wissenschaft entwickelt sich nur auf der Basis von Fragen‘, sagte Dr. Pachauri.

Er sagte, dass es ‚keinen Zweifel darüber gebe’, dass es für kontroverse Themen gut ist, wenn ‚sie hinaus in die öffentliche Arena geworfen würden‘.

Die Ansichten Dr. Pachauris kontrastieren mit Aussagen in Australien, denen zufolge über Ansichten, die außerhalb der orthodoxen Position der anerkannten Wissenschaftler stehen, nicht berichtet werden sollte.

Anders als in UK gab es in Australien nur wenig Publicity zu jüngsten Äußerungen von Spitzengremien der Klimawissenschaft in UK und den USA, dass es eine 17 Jahre lange Pause bei der globalen Erwärmung gegeben habe. Das Met. Office in UK hat seine eigene Vorhersage eines globalen Temperaturanstiegs nach unten korrigiert und sagte keine weitere Zunahme bis zum Jahr 2017 vorher. Dies würde die Pause auf 21 Jahre verlängern“.

Quelle: http://www.theaustralian.com.au/news/nothing-off-limits-in-climate-debate/story-e6frg6n6-1226583112134

Angesichts der Tatsache, dass das IPCC sich sehr viel mehr Gedanken darüber macht, die Propaganda-Mühle ordentlich zu drehen, als über die Durchführung von Klimawissenschaft sollte man den Ansichten von Ingenieur Pachauri mit gesundem Misstrauen begegnen.

Immerhin haben sich die Bürokraten entschlossen, nicht länger so zu tun, als ob meine Aussage bzgl. der 16-jährigen Pause falsch sei. Das kann man nicht mehr in die Flasche zurück drücken. Also haben sie beschlossen, sich auf n Jahre ohne Erwärmung zu stürzen, so dass sie, wenn ein kleiner Knick nach oben die Periode ohne Erwärmung zu einem Ende bringt, geschickt die Tatsache übergehen können, was wirklich bei der zunehmenden und jetzt akut empörenden Diskrepanz zwischen vorhergesagten und beobachteten langzeitlichen Erwärmungstrends eine Rolle spielt.

Irgendwann – wahrscheinlich ziemlich bald – wird es zu einem El Niño kommen, und die globale Temperatur wird wieder steigen. Daher wären wir gut beraten, uns nicht nur auf das Fehlen einer Erwärmung für n Jahre zu konzentrieren, sondern auch auf die wachsende Diskrepanz zwischen der längerzeitlichen, vom IPCC vorhergesagten Erwärmung und der tatsächlichen Rate der letzten 60 Jahre oder so.

Seit dem Jahr 1950 hat sich die Erde mit einer Rate äquivalent zu etwas mehr als 1°C pro Jahrhundert erwärmt. Und doch liegt die zentrale Projektion des IPCC bei einem drei mal so hohen Wert für dieses Jahrhundert. Wir sollten unser Augenmerk auf diese fundamentale und andauernde Diskrepanz richten, die eine vorübergehende Unterbrechung der langen Zeit ohne globale Erwärmung überdauern wird, die die Main Stream-Medien einst so lange zu verbergen versuchten.

Dies bedeutet, dass die Versuche der UN, mich von künftigen jährlichen Klima-Plauderstündchen fernzuhalten, um den Delegierten zu sagen, es hat seit 16 Jahren keine Erwärmung gegeben, scheitern werden, weil es schon bald keine jährlichen Klima-Plauderstündchen mehr geben wird, von denen man mich fernhalten müsste.

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/02/22/ipcc-railroad-engineer-pachauri-acknowledges-no-warming-for-17-years/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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8 Kommentare

  1. @#5
    Sehr geehrter Herr Hader,

    Ob etwas simpel ist, hängt selbstverständlich vom Betrachter ab. Für einen Statistiker sollte es eine einfache Übung sein. Bei Leuten wie Herrn Patschauri erwarte ich, dass er einen Fachmann zu diesem Thema befragt, bevor er solche Äußerungen von sich gibt.

    Die 99,9% habe ich selbstverständlich berechnet. Ich traue Ihnen zu, dass Sie das auch hinbekommen. Versuchen Sie es!

    MfG
    Dr. Kuhnle

  2. @#4
    Sehr geehrter Herr Schwimmer,

    Sie schwimmen eifrig Herrn Rahmstorf nach, ohne zu wissen wohin er schwimmt (ins Abseits!). Das Rekordjahr 1998 spielt für den Trend kaum eine Rolle, da die beiden nachfolgenden Jahre ausgeprägt kalt waren. Wenn Sie erst ab 2001 beginnen, dann ist der Trend sogar deutlich negativ (CRU-Daten). Es gibt im 21 Jahrhundert bisher keine Erderwärmung, ob Sie die Jahre 1998-2000 dazuzählen oder nicht. Sie sollten lieber die Daten nehmen und die Rahmstorf-Hypothese einem Statistik-Test unterziehen, wenn Sie wissen was das ist!

    Klima ist die statistische Auswertung von Wetter. Da darf man nichts mit El Nino und El Nina „bereinigen“. Lassen Sie bitte alle Kirschen auf dem Baum! Sie müssen zwischen Phänomenen und Modellen unterscheiden. 1998 war es gemäß CRU-Datenauswertung wärmer als die 14 Jahre danach. Dieses Phänomen existiert. Das ist Fakt!

    MfG
    Dr. Kuhnle

  3. #4: Klaus Schwimmer so ist es.
    Deshalb wird auch die rel. starke Abkühlung zwischen etwa 1940 und 1978 immer weggelassen.

    Aber je länger die vorausgesagte weitere Erwärmung ausbleibt, desto peinlicher.

    Ich frage deshalb bei dem beliebten politischen Thema, ob wir das 2° Ziel denn schaffen können immer nach,
    ob denn nun 2° Erwärmung oder 2° Abkühlung gemeint ist, wobei mir dann die Erwärmung natürlich viel lieber wäre.

    mfG

  4. #3: „Bei einem angenommenen Erwärmungstrend von 1,8 Grad pro Jahrhundert ab 1972 und bei der gegebenen natürlichen Variabilität (häufiger grössere Abweichungen als bei einer Gaußverteilung) ist eine 15-jährige Stagnation der globalen Temperatur zu 99,9% ausgeschlossen. Bei einer Gaußverteilung der Abweichungen sieht es noch schlechter aus.“

    Sehr geehrter Herr Dr.Kuhnle, Sie können das mit Sicherheit auch mathematisch belegen. Insbesondere, da es ja simple Mathematik ist. ^^

  5. Cherrypicking at it´s best! Man greift sich einfach das Jahr mit dem stärksten El Nino und schwupps, kann die Menschen für blöd verkaufen! Wenn diese Cherrypicking Grafik oben El Nino und La Nina bereinigt wäre, dann würde jeder Blinde erkennen, dass die Menschen von den Abkühlungsfanatikern belogen werden! Die globale Erwärmung findet statt! Das ist nun mal Fakt.

  6. Die pauschale Aussage, 15 Jahre Stagnation sei zu wenig um den langfristigen Erwärmungstrend zu widerlegen ist Unsinn. Für statistische Aussagen sind folgende Punkte entscheidend:

    – Welcher Erwärmungstrend wird angenommen? (Stichwort Klimasensitivität)
    – Wie groß sind die kurzfristig wirkenden Abweichungen und wie sind sie verteilt?

    Bei einem angenommenen Erwärmungstrend von 1,8 Grad pro Jahrhundert ab 1972 und bei der gegebenen natürlichen Variabilität (häufiger grössere Abweichungen als bei einer Gaußverteilung) ist eine 15-jährige Stagnation der globalen Temperatur zu 99,9% ausgeschlossen. Bei einer Gaußverteilung der Abweichungen sieht es noch schlechter aus.

    Daraus folgt, dass:
    – die Klimasinsitivität überschätzt wurde
    – für den Temperaturanstieg nach 1972 andere Ursachen als der CO2-Anstieg einen relevanten Beitrag geleistet haben müssen

    Anmerken muss man noch, dass die hier angenommenene Erwärmung von 1,8 Grad pro Jahrhundert (für das 21. Jahrhundert) eher im unteren Bereich dessen liegt, was und die Alarmisten des IPCC bisher präsentiert haben.

    Wahlweise kann man auch annehmen, dass der simple Zusammenhang zwischen CO2-Gehalt und globaler Erwärmung (quantifiziert mit der so genannten Klimasensitivität) gar nicht existiert.

    Das ist alles simple Mathematik. Das Geschwafel von Patschauri, Rahmstorf, usw. beweist dass die Herren entweder von Mathematik keine Ahnung haben (kaum zu glauben), oder dass sie uns vorsätzlich belügen. Jeder mag sich sein Urteil bilden.

  7. Ich finde ja das Engagement von Lord Monckton einfach begeisternd – auch seine absolut britisch trockene Art.
    Leider habe ich aber keinen Beleg für seine Aussage gefunden, daß dieser Bahningenieur Pachauri, sogenannter Klimaexperte des sogenannten Weltklimarates – Privatisisierung der Luft (man denke dabei auch an den UN-unterstützten Weltwasserrat zur Privatisierung des Wassers) – etwas Derartiges in The Australien gesagt haben soll. Das dort wiedergegebene telefonische Interview mit ihm im Rahmen einer wohl den AR5 vorbereitenden Konferenz in Hobart (netter Ort!) ergibt nichts in Hinsicht auf die Aussage von Lord Monckton, Herr Pachauri hätte zugestanden, daß es in den letzten 17 Jahren keine Temperatursteigerung gegeben hätte. Vielmehr bestärkt das Interview in der angeblich klimakritischen The Australien die bisherige Linie des IPCC und bestreitet auch eine bis dahin seitens The Australien wiedergegebene Aussage einer australischen Studie, wonach der Meeresspiegel keineswegs wie prognostiziert angesteigen sei. Vielmehr wird der Widerruf eines Co-Autors dieser Studie dargelegt, der sagt, die Interpretation der Studie, es hätte keinen Meeresanstieg infolge CO2 … gegeben, sei falsch.
    Also diese Berichte, erst ein paar Stunden alt, im The Australien bestätigen leider nicht die im Beitrag oben angegebene neue Position vom Klimapapst Pachauri – sie bestätigen nur die im Beitrag abschließend aufgeführte Skepsis, das IPCC würde alles dafür tun, um die bisherige Position zu stärken. Das tut Herr Pachauri bereits in dem Interview mit The Australien sehr deutlich – da ändert sich aber auch gar nichts hinsichtlich der Thesen aus den Darlegungen in den letzten Klimabibeln! Alles andere ist ganz offensichtlich naives Wunschdenken: Daß diese „Wissenschaftler“, die den Namen nicht verdienen (jemand sagte, man könne auch auf so etwas wie korrupte kapitalistische Diener einer globalen, bankinduzierten Ideologie kommen – man lese doch mal bei Hartmut Bachmann) sich nach den Beobachtungen, Messungen und falsifizierten theoretischen Ansätzen, die Realität betreffend, richten würden – ich vermute, daß der massive Wintereinbruch in den südlichen Staaten der USA nach Ansicht des IPCC und des PIK sowie den Herren Hansen, Mann etc. auch auf den anthropogen CO2-induzierten Klimawandel zurückgeführt wird, da diesen Dienern der globalen CO2-Ideologie keine Idiotie zu blöd ist, um sie als wissenschaftliche Erkenntnis in den willfährigen Medien zu verbreiten.

  8. Schön, dass EIKE wieder online ist.

    Vor fast auf den Tag 80 Jahren hätte „man“ Ihre Publikationen wohl ebenfalls verbrannt. Oder welche Botschaft soll die gehäufte Störung Ihrer Web-Präsenz sonst vermitteln?

    Hilflosigkeit ob fehlender Argumente?

    Alles Gute für die Zukunft!

    Mathias Köcher

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