Weltenretter Schellnhuber wieder im Einsatz! Auftritt vor dem UN Sicherheitsrat

John Schellnhuber: Superman in Action

Weil der Klimawandel auf höchster internationaler Ebene zunehmend als Sicherheitsrisiko erkannt wird, haben Pakistan und Großbritannien Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ersucht, zu einer dreistündigen Diskussion mit Mitgliedern des UN Sicherheitsrats nach New York zu kommen. Thema des Treffens: „potentielle Bedrohungen durch mögliche nachteilige Auswirkungen des Klimawandels auf den Erhalt von Frieden und Sicherheit“. Es findet an diesem Freitag im UN-Hauptquartier statt. Generalsekretär Ban Ki-moon plant, daran teilzunehmen.


So meldete der Informationsdienst Wissenschaft soeben. (Mit Dank an Spürnase Dr. Kohler). Da wird die Idee der "großen Transformation" bestimmt auf fruchtbaren Boden fallen. Von etwas kleinerem Kaliber ist die Veröffentlichungen eines Comic-Bandes, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass dieses wegweisende Werk, den Wunsch nach Aufklärung der Mitglieder des Sicherheitsrates durch John  Schellnhuber maßgeblich beflügelt hat.

Der Blog "Die kalte Sonne" kommentiert dieses Jahrhundertereignis so:

Hajo Schellnhuber jetzt als Comic-Figur

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) fällt regelmäßig durch Pressemitteilungen und Thesen auf, deren Inhalt bei näherer Überprüfung äußerst fragwürdig erscheinen. Wir haben in der Vergangenheit mehrfach über die entsprechenden Vorfälle berichtet:

Kipp-Element auf wackeliger fachlicher Grundlage: Grönlands Eismassen lassen sich vom Potsdam-Institut keine Angst einjagen
–Pünktlich zum UN-Klimafest in Doha: Neuer Alarm aus Potsdam
–Senat von North Carolina erteilt Rahmstorfs beschleunigtem Meeresspiegel eine Absage
–Golfstrom bleibt laut neuen Messdaten stabil: Stefan Rahmstorfs Modell beginnt zu wackeln

Es ist schon unheimlich, wie solche Dinge in Serie passieren können. Die meisten Mitarbeiter des Instituts sind doch studierte Leute, denen man eigentlich einen gesunden Menschenverstand zutrauen würde. Der Direktor des Instituts ist seit 22 Jahren am Ruder und heisst Hans-Joachim Schellnhuber. “In Würdigung seiner hervorragenden wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung und Politikberatung” verlieh die Technische Universität Berlin Mitte 2012 Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber die Ehrendoktorwürde.

Einige Monate zuvor hatte Schellnhuber im Interview mit t-online gesagt, der Klimawandel wäre “so etwas wie ein Meteoriteneinschlag in Zeitlupe, in Superzeitlupe sogar. Er vollzieht sich über viele Jahrzehnte.“ Im Mai 2012 erklärte Schellnhuber dann, er würde es bedauern, dass es keine Weltregierung gibt, denn nur eine solche Zentralgewalt könnte das Klimaproblem in den Griff bekommen. In einem lesenswerten Artikel “Schellnhuber und die Weltherrschaft” beleuchtete Peter Heller kurz darauf das bedenkliche Denkmuster des Potsdamer Professors.

Auch im Ausland werden Schellnhubers Aktionen besorgt verfolgt. So schrieb Donna Laframboise kurz vor Weihnachten 2012 in einem kürzlichen Portrait über Schellnhuber: “He is a full-blown activist”! Allerdings scheint der Klimaforscher auch ab und zu eine klimaalarmistische Pause einzulegen. Laut einem Bericht im Focus soll Schellnhuber auf einem Seminar von Landwirtschaftsexperten zugegeben haben, dass die steigende CO2-Konzentration der Atmosphäre und die Erwärmung wohl zu höheren landwirtschaftlichen Erträgen führen könnte.

In Kürze wird der umtriebige Schellnhuber zu allem Überfluss auch als Comic-Figur in einem (nicht-lustigen) Taschenbuch tätig werden, für das das Bundesministerium für Bildung und Forschung vorab schon kräftig die Werbetrommel rührt. Das ist schon ganz schön ungerecht, denn für unser Buch Die kalte Sonne hat sich das BMBF überhaupt nicht eingesetzt. Über das Schellnhuber-Comic schrieb das BMBF Mitte Dezember auf seiner Webseite hingegen:

Im Kampf gegen den Klimawandel gehen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) ungewöhnliche Wege. Neun Wissenschaftler erklären im Comic “Die große Transformation: Umwelt – So kriegen wir die Kurve”, wie wir die Herausforderungen noch meistern können. Sie zeigen als Comic-Helden in aufwändig gestalteten “Graphic Interviews”, was getan werden muss, um nachhaltiges Wirtschaften weltweit Realität werden zu lassen. Hier ein kleiner Ausschnitt mit Professor Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates Globale Umweltveränderungen (WBGU). Das Buch ist ein Projekt des Wissenschaftsjahres 2012 Zukunftsprojekt: ERDE und erscheint Ende Februar 2013 im Verlagshaus Jacoby & Stuart

Im Comic sagt Schellnhuber:

Gerade der Klimawandel hat einen sehr langen “Bremsweg” und muss deswegen rasch begrenzt werden. 

Wenn man das Wort “Klimawandel” jetzt noch gegen “Klimaalarmismus” austauscht, dann hat Schellnhuber vollkommen recht !

Da geben sich der stellvertretende Direktor des PIK Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe und sein Co-Herausgeber Harald Welzer (Herausgeber), sowie das Forum für Verantwortung (Herausgeber) viel seriöser. Haben sie es doch für notwendig gehalten auch ein neues Buch unter dem aufregenden Titel: 

Zwei Grad mehr in Deutschland: Wie der Klimawandel unseren Alltag verändern wird 

zu verfassen. Hier z.B. bei Amazon

in der Buchbeschreibung liest man:

Was bewirkt der Klimawandel in Deutschland? – Das Szenario 2040

Klimaforschung, Klimapolitik und Klimaprotest drehen sich um das Erreichen des „2-Grad-Ziels“: das Abbremsen der Erderwärmung bei zwei Grad Celsius über der vorindustriellen Durchschnittstemperatur. Aber zwei Grad global sehen lokal sehr unterschiedlich aus: das können vor Ort vier Grad oder auch nur ein Grad mehr sein, genauso wie die Folgen in einer Region Wasserknappheit und in einer anderen extreme Hochwasser sein können. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Soziologe Harald Welzer bieten ein realistisches Bild der Auswirkungen des Klimawandels in deutschen Städten und Landschaften im Jahr 2040.

Anders als das Energiekonzept der Bundesregierung, das planwirtschaftlich bis zum Jahre 2050 reicht, begnügt sich die Autoren damit, nur ein Scenario bis zum Jahre 2040 vorzustellen.

Für EIKE Leser ist es gut zu wissen, dass die Temperaturen sowohl in Deutschland als auch in der Welt gar nicht daran denken nach oben zu gehen. Nur ein Schönheitsfehler (!) mehr nicht, zumindest nach Meinung der Herausgeber. Irgendwann wird es wieder losgehen. Und dann kann man sagen:

We told you so!

Postnormale Wissenschaft, so nennt sich dieses Vorgehen. 

Schon die obige Einleitung zeigt wissenschaftliche Tiefe, erläutern uns doch die Herausgeber darin, wie sehr ein Durchschnittswert von seinen Varianzen abweichen kann. Gut zu wissen.

Und noch besser ist, dass der bekannte Soziologe Harald Welzer seine blühende Phantasie bemüht, um uns streng wissenschaftlich natürlich, wissen zu lassen, wie schlimm alles werden wird, wenn wir nicht heute schon umkehren, und die große Transformation jauchzend begrüßen. Dazu gehört schon eine tüchtige Portion Sachkenntnis, die Harald Welzer wie folgt erworben hat: 

Seit 2012 Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg und Direktor der Stiftung Futur Zwei in Berlin. Seit 2008 Leiter der Projekte "Katastrophenerinnerung" und "Shifting Baselines" im Bereich KlimaKultur am KWI

Sachkundige Bewertungen dieses Werkes können hier abgegeben werden.

Michael Limburg EIKE

unter Verwendung von Texten von Die kalte Sonne und div. anderen.

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14 Kommentare

  1. Also Pakistan und GB haben den Schellnhuber gerufen. Das ist ja „lustig“.

    Ein Land wie Pakistan voller Talibans, die nicht weit davon entfernt sind, die Macht im Lande zu übernehmen. Und die dann über mehrere Atombomben und Trägerraketen verfügen.
    Um was man sich mehr sorgen muss, um Atombomben in deren Händen oder um eine Klimaänderung von 0.23 °K.

    Oh, ich hab’s ja vergessen, das Problem Taliban und A-Waffen kann man nicht mit mehr Steuern „lösen“. Darum ist Global Warming wichtiger.

  2. #1: Admin

    Lieber Admin,
    auch wenn es wünschenswert wäre – allein es ist nicht zu befürchten, dass sie schlecht aussehen – die Karrierechancen – solange man sich auf Deutschland beschränkt und auf universitäre Einrichtungen wie die TU Berlin.
    Jedenfalls dort sollte man sich noch dem Gedanken an wissenschaftliche Lehre und Forschung verpflichtet fühlen und diesen Maßstab auch an seine Ehrendoktoren anlegen.
    Das ist genauso als wenn die Laudatio anlässlich der Preisverleihung des Internationalen Friedenspreises „Dresden-Preis“ an Stanislaw Petrow von Claus Kleber gehalten worden wäre.
    In Anbetracht seiner bisherigen journalistischen Leistungen wäre nicht nur zu befürchten gewesen, dass er über einen möglichen Fehlalarm gar nicht erst nachgedacht hätte, sondern in vorauseilendem Gehorsam wahrscheinlich selbst ohne vorherige Rücksprache mit dem damaligen sowjetischen Staats- und Parteichef Andropow den Knopf zum Gegenschlag ausgelöst hätte – nur in beflissentlicher Erwartung einer vorgezogenen Beförderung.

  3. Zum Thema menschenverursachte Klimaerwärmung passt auch gut der soeben auf Welt Online erschienene Artikel:

    http://tinyurl.com/b2r6gaj

    Jakutien, ein Teil von Sibirien, hat mit -71°C einen neuen Kälterekord aufgestellt.
    Mindestens genauso interessant wie der Artikel selbst sind übrigens die Kommentare der Leserschaft.

  4. Zwei Fliegen mit einer Klappe:

    1. Fliege – Artikel:
    Wie sich manches so im Laufe der Jahrzehnte doch wiederholt. Nur die Verpackung ist zeitgemäß. Der Inhalt das gleiche Monstrum. Kein Wolf im Schafspelz. Ein Wolf macht so was nicht. Er ist ein Gemeinschaftswesen. Zu kryptisch? Nur für den, der nicht weiterdenken und filtern kann / will.

    2. Fliege – „WEGEN der Klimaerwärmung …“
    Hm… @9# Das nennt man wohl sozialistische Dialektik…

    Mit meinen privaten Galgenhumor >Es wird kälter, weil es wärmer wird

  5. @Klaus Metzger
    Sie haben das offensichtlich noch nicht verstanden:
    WEGEN der Klimaerwärmung ist Deutschland vermehrt eingeschneit und hat kältere Winter.
    Genauso wäre aber auch ein Winter mit konstant frostfreiem Wetter ein Indiz für die Klimaerwärmung.

  6. #3: Hofmann,M sagt:

    Fr. Merkel ist mit ihrer Energiewende und ihrem Glauben an das menschengemachte CO2-Klimawandelmärchen der kommunistischen Denkweise auf den Leim gegangen. Sie ist mit IHRER diktierten Entscheidung zur Energiewende (als Alibi musste ein Ethikrat extra dafür eingerichtert werden) mit dem kommunistischen Teufel (Große Gesellschaftliche Transformation) ins Bett gestiegen! Entweder Sie kommt nicht mehr von diesem Teufelswerk los oder Sie will nicht los lassen….
    ……
    Bei all dem bitte eines nicht vergessen: IM Erika, „unsere“ Kanzlerin, ist in Moskau ausgebildete Sekretärin für (kommunistische) Agitation und Propaganda. Eine gute Idee wäre mal, ihre Physikpromotion zu überprüfen. Denn da hat sie augenscheinlich massive Mängel. Falls nicht, kann man nur von Böswilligkeit und Machtgeilheit sprechen.
    Honneckers Rache???

  7. Jo, was solls
    Da kriegen ein paar Leute Steuergelderm um einen Comic zu produzieren den keiner liest. In ein paa Jahren werden sie in den gleichen Kartons entsorgt in denen sie angeliefert wurden. Wer Zukunftscenarien sehen will sollte mal nach Moebius, Dick Corben, Bilal und Matthias Schultheiss gucken.Die haben schon vor 30 Jahren die Realität von Heute gezeichnet-und verkauft!
    Daß Seine Eitelkeit und Prinzenfreund Schelli gerne vom ignorierten Kanzlerinberater zum Obersten Berater des UN-Generalsekretärs aufsteigen würde ist auch nicht wirklich neu. Der Aufbau eines Instituts zum Vollzug sinnfreier Tätigkeiten hat halt seinen Geltungstrieb nicht befriedigt. Aber immerhin, ein Stück des Weges zur Comic-Figur ist geschafft.
    Michael Weber

  8. Latif und Schellnhuber, gar nicht träge,
    Sägen heimlich mit der Säge,
    Ritzeratze! voller Tücke,
    In die Brücke eine Lücke.

    Ein Schavan Streich.

  9. Naja, Schellenhuber und Co. haben halt schon immer die Wissenschaft dazu missbraucht, um Ihre kommunistische Denkschule (Große Transformation) in die Gesellschaft einzupflanzen. Mit Fr. Ethikkanzlerin Merkel ist es diesen kommunistischen Brüdern bis dato ganz gut gelungen. Mal schaun, wann das Erwachen unserer ferngesteuerten Bundestagspolitiker kommt und die sich gegen diese merklische-ökosialistische Diktatur erheben!
    Wer als Kanzler/-in dem kommunistischen Treiben in Form der Großen Transformation (Energiewende,menschengemachter Klimawandelmärchen durch CO2, Energieeinsparung, Rohstoffverknappungsangstmärchen usw.) soviel Spielraum lässt, wie es eine „schwache“ Ethikkanzlerin Merkel vollzieht, ist als politische Führungskraft für das Deutsche Volk nicht mehr GUT!!!
    Mit dem Weg und der Ideologie einer kommunistisch geprägten Denkweiese werden wir Deutsche Bürger mehr und mehr in eine diktiierte und wohlstandsverarmenden Mangelgesellschaft abrutschen.
    Nur mal einige Stichpunkte, wie sich eine kommunistische Denkweise schon jetzt Ausdruck in unserer Gesellschaft verschafft…
    Umweltpolitik hat in Deutschland bereits mehr zu sagen als die Wirtschaftspolitik. Der Glauben an den menschengemachten Klimawandel lösst zu sehends den Glauben an Gott ab. Einsparung und Verzicht werden mehr Propagierd als Fortschritt und Expansion. Großkonzerne und Industrie werden als Gefahr für Natur und Mensch gegeiselt. Das Wohls des deutschen Volk ist nichts mehr wert. usw.usw.

    Fr. Merkel ist mit ihrer Energiewende und ihrem Glauben an das menschengemachte CO2-Klimawandelmärchen der kommunistischen Denkweise auf den Leim gegangen. Sie ist mit IHRER diktierten Entscheidung zur Energiewende (als Alibi musste ein Ethikrat extra dafür eingerichtert werden) mit dem kommunistischen Teufel (Große Gesellschaftliche Transformation) ins Bett gestiegen! Entweder Sie kommt nicht mehr von diesem Teufelswerk los oder Sie will nicht los lassen….

  10. Ausgehend von der Hypothese, dass sich die globale Temperatur der letzten 40 Jahre aus dem Logarithmus des CO2-Gehalts (plus zufälliger Schwankung) berechnen läßt habe ich mal einen kleinen statistischen Test gemacht. Dabei habe ich bei der Zufallskomponete keine Normalverteilung genommen, sondern große Schwankungen (El Ninos, große Vulkanausbrüche, etc.) entsprechend der tatsächlich aufgetretenen Residuen zugelassen. Welche Temperaturanstiege können sich dann zufällig für die Jahre 1998 bis 2012 ergeben?

    Als Mittelwert ergibt sich ein Temperaturanstieg von 0,017 Grad/Jahr entsprechend der angenommenen AGW-Hypothese. Die Streuung (sigma) ist ca. 0,005 Grad/Jahr.

    Die tatsächlich beobachtete Stagnation der Temperatur seit 1998 liegt dabei außerhalb 3 Sigma, d.h. die Wahrscheinlichkeit das sich die Realität mit der Ausgangshypothese vereinbaren lässt, ist kleiner als ein Tausndsstel. Die Ausgangshypothese ist somit hochwahrscheinlich falsch und kann als widerlegt angesehen werden. Der hochgebildete Professor ist sich dessen vermutlich längst bewusst.

  11. Für mich gibt es nur ein Fazit: „Schlimm, wie weit die Indoktrination und die Volksverdummung bereits fortgeschritten sind !“

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