Begutachtete Umfrage: Mehrheit der Wissenschaftler skeptisch bzgl. der Krise der globalen Erwärmung

von James Taylor
Allmählich wird klar, dass viele Wissenschaftler nicht nur die vermeintliche Krise der globalen Erwärmung in Frage stellen, sondern auch, dass sie tatsächlich zu einem Konsens finden könnten.


Bild rechts: Wikipedia

Es sieht so aus, als existiere schließlich doch noch allmählich ein wissenschaftlicher Konsens bzgl. der globalen Erwärmung. Nur 36 Prozent der Geowissenschaftler und Ingenieure glauben, dass die Menschen eine globale Erwärmungs-Krise erzeugen, jedenfalls einer neuen Umfrage zufolge, die in den wissenschaftlich begutachteten Organization Studies veröffentlicht worden ist. Im Gegenteil, eine starke Mehrheit der 1077 Befragten glaubt, dass die Natur der hauptsächliche Grund der jüngsten globalen Erwärmung ist und/oder dass die globale Erwärmung in der Zukunft kein ernstes Problem werden wird.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Geowissenschaftler (auch als Erdwissenschaftler bekannt) und Ingenieure ähnliche Ansichten pflegen wie Meteorologen. Zwei Umfragen unter Meteorologen enthüllten vor Kurzem einen ähnliche Skeptizismus hinsichtlich der alarmistischen Behauptungen zur globalen Erwärmung (zusammengefasst hier und hier).

Der neuen veröffentlichten Umfrage unter Geowissenschaftlern und Ingenieuren zufolge glauben gerade mal 36 Prozent der Antwortenden an das „Kyoto-Modell“. Die Wissenschaftler in dieser Gruppe „geben ihrem starken Glauben Ausdruck, dass die Klimaänderung im Gange ist, dass es sich dabei nicht um einen normalen natürlichen Zyklus handelt, und dass die Menschen der Haupt- oder zentrale Grund sind“.

Die Autoren des Umfrageberichtes weisen jedoch darauf hin, dass die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler in vier andere Modelle fällt, von denen jedes skeptisch hinsichtlich der alarmistischen Behauptungen zur globalen Erwärmung ist.

Die Umfrage zeigt, dass 24 Prozent der antwortenden Wissenschaftler an das Modell von der „überwältigenden Natur“ glauben. „In diagnostischer Hinsicht glauben sie, dass Änderungen des Klimas natürlich und normale Zyklen der Erde sind“. Außerdem „stimmen sie überhaupt nicht zu, dass die Klimaänderung irgendein signifikantes Risiko darstellt, und sie sehen keinen Einfluss auf ihr persönliches Leben“.

Eine andere Gruppe Wissenschaftler glaubt an das „Fatalisten“-Modell. Diese Wissenschaftler, die 17 Prozent der Antwortenden umfassen, „diagnostizieren die Klimaänderung sowohl als vom Menschen als auch von der Natur verursacht. ‚Fatalisten‘ betrachten die Klimaänderung als kleineres öffentliches Risiko, das wenig Auswirkung auf ihr persönliches Leben hat. Sie sind skeptisch, dass die wissenschaftliche Debatte hinsichtlich der IPCC-Modelle wirklich ‚settled‘ ist“. Diese Wissenschaftler werden wahrscheinlich fragen „Wie kann irgendjemand Maßnahmen ergreifen, wenn die Forschung verzerrt ist?“

Sehen Sie hier den Vortrag von James Taylor The Heartland Institute anlässlich der 5. IKEK München.

Die nächstgrößere, 10 Prozent umfassende Gruppe Wissenschaftler glaubt an das Modell der „ökonomischen Verantwortung“. Diese Wissenschaftler „diagnostizieren die Klimaänderung als natürlich oder vom Menschen verursacht. Mehr als jede andere Gruppe unterstreichen sie, dass der ‚wirkliche‘ Grund für die Klimaänderung unbekannt ist, da die Natur sich immer verändert und unkontrollierbar verhält. Ähnlich den Anhängern des Modells von der ‚überwältigenden Natur‘ lehnen sie die Ansicht ab, dass die Klimaänderung irgendein signifikantes öffentliches Risiko darstellt und sehen auch keine Auswirkung dadurch auf ihr persönliches Leben. Sie halten die wissenschaftliche Debatte ebenfalls mit großer Wahrscheinlichkeit nicht für ‚settled‘ und glauben nicht, dass die IPCC-Modellierungen akkurat sind. Prognostisch verweisen sie auf die Schäden, die das Kyoto-Protokoll und alle Regulationen der Wirtschaft zufügen“.

Die letzte, 5 Prozent umfassende Gruppe Wissenschaftler glaubt an das Modell der „Regulations-Aktivisten“. Diese Wissenschaftler „diagnostizieren die Klimaänderung sowohl als vom Menschen als auch von der Natur verursacht; dass sie ein moderates öffentliches Risiko darstellt mit nur geringen Auswirkungen auf ihr persönliches Leben“. Außerdem „sind sie ebenfalls skeptisch, dass die wissenschaftliche Debatte ‚settled‘ ist, und sie sind höchst unschlüssig, ob die IPCC-Modellierungen akkurat sind“.

Insgesamt marginalisieren diese vier skeptischen Gruppen die 36 Prozent der Wissenschaftler, die glauben, dass die globale Erwärmung vom Menschen verursacht und ein ernstes Problem ist.

Ein interessanter Aspekt dieser neuen Umfrage ist die unmissverständliche alarmistische Neigung der Umfrage-Autoren. Sie benutzen häufig den Ausdruck „Leugner“, um Wissenschaftler zu beschreiben, die hinsichtlich einer vermeintlichen globalen Erwärmungs-Krise skeptisch sind, und sie sagen, dass skeptische Wissenschaftler „gegen die Klimawissenschaft sprechen“, anstatt zu sagen, dass sie „gegen die behaupteten Klimaprojektionen“ sprechen. Demzufolge wird es für die Alarmisten schwierig sein zu argumentieren, dass die Umfrage verzerrt oder irgendwie mit der ‚großen rechtsgerichteten Klimaleugnungs-Maschine‘ verbunden ist.

Ein anderer interessanter Aspekt dieser neuen Umfrage ist, dass sie von dem Glauben der Wissenschaftler selbst berichtet und nicht von dem der Bürokraten, die oftmals alarmistische Statements veröffentlichen, ohne ihre mitarbeitenden Wissenschaftler zu befragen. Wir haben jetzt Meteorologen, Geowissenschaftler und Ingenieure, die allesamt bekunden, dass sie hinsichtlich einer globalen Erwärmungs-Krise skeptisch sind; und doch gehen die Bürokraten dieser Organisationen rasch an die Medien und an die Geldgeber der Regierung, indem sie versuchen, uns das Gegenteil von dem zu sagen, was ihre mitarbeitenden Wissenschaftler wirklich glauben.

Personen, die hinter die eigennützigen Statements der globalen Erwärmungs-Alarmisten hinsichtlich eines vermeintlichen „Konsens‘“ schauen, haben immer gewusst, dass kein solcher alarmistischer Konsens unter den Wissenschaftlern existiert. Wenn wir jetzt Zugang zu den Ansichten der Wissenschaftler selbst haben, wird klar, dass viele Wissenschaftler die vermutete globale Erwärmungs-Krise nicht nur in Frage stellen, sondern dass diese skeptischen Wissenschaftler tatsächlich zu einem Konsens kommen können.

James Taylor Contributor

Link: http://www.forbes.com/sites/jamestaylor/2013/02/13/peer-reviewed-survey-finds-majority-of-scientists-skeptical-of-global-warming-crisis/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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18 Kommentare

  1. #17: Dr. Kuhnle sagt: „Leider wenden uns diese 10 Aussagen von den Klimaschützern (Schellnhuber, Lesch, Kleber, usw.) als sakrosankt erklärt.

    …Ich selber könnte nur der ersten Aussage zustimmen,“
    ===========================================================

    Die erste Aussage war „1) In den letzten 15 Jahren wahr es global im Mittel ca. 0,8 Grad wärmer als 100 Jahre zuvor. Im Vergleich zu 40 Jahre zuvor war es etwa 0,5 Grad wärmer. Angaben +/- 20 %.“

    Heißt es, Sie haben die Methoden und Berechnungen der „globalen Temperatur“ überprüft und für richtig befunden, oder verlassen Sie sich einfach auf Aussagen anderer, wie z. B. die des IPCC oder auch der sog. „Skeptiker“? Ich tippe auf das Zweite.

  2. @#13 Herr House,

    Leider wenden uns diese 10 Aussagen von den Klimaschützern (Schellnhuber, Lesch, Kleber, usw.) als sakrosankt erklärt. Sie basieren nicht alle auf falschen Annahmen, sondern sind zum Teil auch blancker Unsinn. Sinnlos werden auf dieser Basis aber riesige Klimakonferenzen abgehalten und Billionenausgaben beschlossen.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass bei genauer Betrachtung kein vernünftig denkender Mensch 10 mal zweifellos richtig ankreuzen kann, ohne damit niedere Absichten zu verfolgen. Die große Mehrheit der Naturwissenschaftler und Ingenieure wird die meisten der Aussagen nicht teilen, und zwar unabhängig davon in welcher Branche er arbeitet oder bei welcher Partei er sein Kreuz macht.

    Den absolut Klimawahnsinnigen wird mit den Aussagen ein Spiegel vorgehalten, so dass sie vor sich selber alle Achtung verlieren müssten.

    Ich selber könnte nur der ersten Aussage zustimmen, die anderen sind für mich zweifelhaft bis höchst fragwürdig. Insbesondere die letzten 4 Aussagen sind totaler Blödsinn.

  3. Lieber Hr. Hofmann,

    nur weil Sie sich nicht zum Artikelthema äußern wollen oder können, muss ich ja nicht auch noch hier im Thread herumtrollen. Ich äußere mich dann zu ihren Punkten, wenn es einen Artikel zu diesen Themen gibt.

    Bis dann

    PS:
    „armseelig“ schreibt man mit einem „e“

  4. @ Norbert Fischer #12
    Ausser heißer Luft hat man von Ihnen nichts gelesen.
    Beschreiben Sie uns doch mal IHRE Hypothese der Erwärmenden Erde mit zunehmenden menschengemachten CO2 Ausstoss.
    Weder das natürlich noch das von menschengemachte CO2 schützt uns vor der Kälte.
    Wie wollen Sie uns mit einem CO2-Treishausgespinnst vor den zuküftigen Kälteperioden schützen?!
    Wenn das menschengemachte CO2 so domenierden wäre, dann müsste es die Sonnenaktivität um einiges überbieten.
    Normalerweise müsste doch der Wetterbericht in seiner Vorhersage immer das CO2 als „dominierende Wärmequelle“ mit anführen. Aber irgendwie ist dann wieder eine polares Tief an der Kälte schuld oder ein Azoren Hoch an der Wärme. Eigentlich müsste doch der Wetterbericht von CO2 Hoch bzw. Tief sprechen. Liegt es vielleicht daran, dass das CO2 mit seinem Anteil von 0,039% nicht das geringste mit unseren Wetter und damit mit unseren Klima zu tun hat!?
    Hr. Fischer, solange Sie nicht lernen wollen und damit auf ein selbstbestimmtes Leben verzichten, sind Sie einfach nur ein armseeliger Mensch.

  5. Ich hatte die Antwort der beiden Autoren der Studie auf den Artikel von J. Taylor gepostet. Der Beitrag ist nicht freigeschaltet worden.

    Gibt es dafür einen besonderen Grund?

  6. #6: Dr. Kuhnle sagt:“Folgender Fragebogen wäre sehr interessant. Er enthält 10 Aussagen.“
    =======================================================

    Alle 10 Aussagen basieren auf falschen Annahmen.

    „Erderwärmung“ ist offensichtlich niemals wissenschaftlich festgestellt worden. Ein gutes Beispiel ist die Berechnung in Hansen&Lebedeff-1987, die hat mit Wissenschaft nichts zu tun (http://is.gd/HL1987).

    Die von dem IPCC und Komplizen behauptete Fähigkeit des CO2 die Erdoberfläche durch Gegenstrahlung zu erwärmen ist ebenfalls ein grober Unfug.

  7. @ Hofmann

    Die Kommentierungsregeln ermuntern ausdrücklich dazu, sich zum Inhalt des Beitrags zu äußern. Bin ich auch weiterhin der Einzige, der etwas zum Artikelthema zu sagen hat?

  8. Hallo Herr Gruss,

    danke für Ihre Antwort. Ja ich sehe das ganz genauso, daß im Rahmen der Neuen Weltordnung die
    Nationalstaaten abgeschafft werden sollen.

    Natürlich ist es wichtig was in den Nachbarstaaten
    geschieht. Das mit Hankel und dem „Team Stronach“
    habe ich mitbekommen. Interessant ist auch England
    mit der UKIP und Nigel Farage.

    Bei der „Wahlalternative 2013“ bin ich mir nicht so
    sicher ob ich mich da anschliessen kann, denn wenn
    die die „Freien Wähler“ empfehlen, bin ich doch sehr skeptisch ob die wählbar sind.

    Es gibt noch eine andere neue Partei, die auch ein
    sehr interessantes Programm hat, aber es kann auch
    sein, daß es nur eine Luftnummer ist. Die Leute dort halten sich jedenfalls ziemlich bedeckt.

    http://www.deutsche-nationalversammlung.de

    m.f.G.
    H.Hollweg

  9. Hallo, Herr Hollweg! Also freilich Seiten wie diese, die der „Eurokläger“ beispielsweise oder-mit Abstrichen- versch. andere, meist von „Gold- und Silberlingen“ betrieben. Wochenblätter wie die PAZ.Wider den scheuklappenhaften Mainstream eben. Aber wichtig sind die Stimmen der Leute „auf der Straße“, die endlich vom Nicht- zum Protestwähler werden könnten, wie ich hoffe…Mein Favorit die „Wahlalternative 2013“.
    Ganz wichtig auch der Trend in den Nachbarländern, wo beispielsweise Prof.Dr. Hankel(!) Währungsberater der Neo-Partei „Team Stronach“ geworden ist. So genug der Ausschweife, aber wie gesagt, ich sehen den Klimaalarmismus letztlich eingebettet in eine größere pol. Entwicklung zur Schleifung der Nationalstaaten, den Keimzellen der Demokratie. MfG

  10. @ Norbert Fischer #8
    Auch die Ergebnisse der sog. „Klimawissenschaftler“ haben sich an der Realität der Natur zu bewerten/prüfen!
    Das computergestützte Erwärmungsmodell durch das menschengemachte CO2-Treibhaus scheitert bereits seit einigen Jahren an der Realität.
    Es wird von Jahr zu Jahr KÄLTER auf unserer Erde und zusehends in unserer gemäßigten Klimazone!
    Ziehen Sie sich für die zukünftigen Jahrzehnte eher wärmer an, bevor Sie die Menschen dazu aufrufen sich mit Badehosen und Strandmatten einzudecken.
    Deutschland und der Großteil der Industriestaaten lebt immer noch in einer von kalten Jahreszeiten dominierenden gemäßigten Klimazone.
    Wenn die Sonne weiterhin ernst macht und ihre Aktivität für länger Zeit einstellt, dann wird es einfach nur ungemütlich und kalt für uns Menschen in der gemäßigten Klimazone. Die Erde an sich kühlt sich ja schon seit Millionen von Jahren immer mehr ab. Der Reaktorkern im inneren der Erde wird zusehends immer weniger als zusätzliche Wärmequelle (nach der Sonne die zweite wichtige Wärmequelle) für die Erwärmung der Erde beitragen können.
    Das CO2 ist hierbei vollig aussen vor, da dieses keinen eigenständigen Wärmequellenerzeugunsreaktor besitzt.
    Nur der Reaktor der Sonne und der Erde besitzen die Fähigkeit uns Wärme zu schicken.
    Spielt die Sonne und die Erdwärme verrückt, dann wird es eben bitter kalt oder auch sehr heiß. Momentan deutet alles auf eine Abkühlung hin.

  11. @ Hr. Kuhnle

    Das mag auch Inhalt einer Studie sein, aber bei der vorliegenden Studie ging es nicht um den Grad von Überzeugung von AGW, sondern um das sogenannte „Framing“. Vereinfacht gesagt, welchen in welchem Rahmen bzw. Kontext steht jemand, der von AGW überzeugt oder nicht überzeugt ist.

    Die Studie ist sehr interessant, umso bedauerlicher, dass man nichts über Inhalt und Ergebnisse der Studie erfährt.

    Ein Beispiel für die Ergebnisse:
    Jemand, der freie Marktwirtschaft stark befürwortet und regulatorisches Eingreifen des Staates strikt ablehnt, der neigt überproportional dazu, Ergebnisse der Klimawissenschaft abzulehnen.

    Viel Stoff für Diskussionen, die hier leider nicht geführt werden.

  12. #3 Hallo und Guten Abend Herr Gruss,

    das sehe ich ähnlich. Sie haben einige wichtige Punkte genannt, wahrscheinlich gibt es – bei einer derart komplexen Thematik nicht überraschend – sogar noch mehr Aspekte der jetzigen Malaise.

    Die Angst, vor dem sozialen Absturz, die in unserem Land bei vielen Menschen spürbar ist. Sie kann auch für eine Europolitik a la Bundesregierung genutzt werden.

    Die Exportlastigkeit unserer Volkswirtschaft. Viele Arbeitsplätze von Menschen mit – noch -akzeptablem Einkommen hängen daran.

    Ein geistiges Versagen von sogenannten „Eliten“, die letztlich doch zu sehr an an Ihr eigenes Fortkommen denken.

    Eine grundsätzlich zu kurzfristig angelegte Profitmaximierungsstrategie => übertriebene Gier

    Ganz wesentlich erscheint mir, besonders im Zusammenhang mit der sogenannten „Klimakatastrophe“, dass in den vergangenen Jahrzehnten bei uns in Deutschland weitgehend verschwundene Geschichtsbewusstsein. Diese Tatsache geht mit einem äußerst unhistorischen Weltbild einher. Für viele „Gutmenschen“ beginnt die Geschichte frühestens mit der Industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts, für manche sogar erst mit der Herrschaft des deutschen Faschismus im Jahr 1933, in extremen Fällen sogar erst mit der 68er Bewegung.

    Der Begriff „historische Desinformation“, den Sie in ihrem Beitrag erwähnten, beschreibt diesen Zustand nach meiner Lesart zusammenfassend.

    Gleiches gilt für viele Mitbürger hinsichtlich der uns umgebenden Natur. Diese wird im Grunde doch als statisch aufgefasst. „Der Tschadsee muss (durch Klimaschutz)geschützt werden, sonst ist er unwiederbringlich verloren.“ Dass in ganz Nordafrika seit Tausenden von Jahren Seen austrocknen, wird einfach ignoriert.
    Wer aber als prinzipiell denkfähiger Bürger unseres Landes kaum die menschliche Geschichte überblickt, wird wohl erst recht nicht die Fakten der länger zurückliegenden quartären Klimageschichte und ihrer geologisch nachweisbaren Auswirkungen, (z.B. Ablagerungen von kaltzeitlichen Geschiebelehmen, Schmelzwassersanden und auch warmzeitlichen Torfen, Bodenhorizonten, etc.)würdigen können.
    Allein die Sicht auf geologische Zeugnisse aus einer Zeit, bevor der Mensch Erdgas und Kohle energetisch einsetzte, müßte doch sofort Skepsis gegenüber den Theorien der Katastrophisten auslösen.

    Gut dass es EIKE gibt!

    mit besten Grüssen zurück

    Dirk Weißenborn

  13. Folgender Fragebogen wäre sehr interessant.
    Er enthält 10 Aussagen. 5 Anwortmöglichkeiten können angekreuzt werden:

    – zweifellos richtig
    – vermutlich richtig, aber nicht geklärt
    – spekulativ, vermutlich falsch
    – blancker Unsinn
    – Thema interessiert mich nicht

    Die Aussagen:

    1) In den letzten 15 Jahren wahr es global im Mittel ca. 0,8 Grad wärmer als 100 Jahre zuvor. Im Vergleich zu 40 Jahre zuvor war es etwa 0,5 Grad wärmer. Angaben +/- 20 %.

    2) Die globale Temperatur hat sich innerhalb der letzten 30 Jahre gleichmäßig um mindestens 0,15 Grad pro Jahrzehnt erhöht. Der Trend ist bis heute ungebrochen und dauert an.

    3) In den vergangenen 10.000 Jahren gab es keine 15-Jahresperiode, in der es wärmer war als 1998-2012.

    4) In den vergangenen 200.000 Jahren war es über 15 Jahre niemals mehr als 2 Grad wärmer als 1998-2012.

    5) Die Erwärmung der letzten 40 Jahre ist zu mindestens 80% auf antropogene CO2-Emissionen zurückzuführen.

    6) Eine Verdopplung des CO2-Gehalts würde eine globale Temperaturerhöhung von 3,0 +/- 1,0 Grad auslösen.

    7) Viele Naturkatastrophen (Stürme, Dürren, etc.) der vergangenen Jahre sind eindeutig auf die Erderwärmung zurückzuführen.

    8) Eine weitere globale Temperaturerhöhung um 1,2 Grad gegenüber 1998-2012 hätte katastrophale Auswirkungen nie dagewesenen Ausmaßes auf die Menschheit.

    9) Durch realisierbare internationale Abkommen könnte die globale Durchschnittstemperatur der Jahre 2080-2100 um mindestens 1 Grad reduziert werden.

    10) Jede Milliarde Euro, die in den Klimaschutz oder in die Klimafolgenforschung investiert wird, nützt den heutigen Kindern mehr als wenn man das Geld in deren Bildung und Ausbildung investieren würde.

    Die Auswertung einer solchen Umfrage wäre sehr aufschlussreich.

    Wer 10 mal zweifellos richtig ankreuzt hat mich überzeugt (Dass er voll hinter der aktuellen Politik steht). Wer wagt sich aus der Deckung?

  14. zu #3:M.Gruss

    Erstens: ich stimme Ihrem Kommentar voll zu.

    Zweitens: „Die Kunst der Politik, ist es den Leuten zu vermitteln, daß sie nicht im Faschismus,
    sondern in der Demokratie leben.“

    Drittens: … nicht zu einer Widerstandsmaßnahme
    durchringen kann, obschon es hier langsam hoffnungsvolle Entwicklungen zu geben scheint…

    Diese Entwicklungen würden mich interessieren.
    100% Diskretion zugesichert.

    M.f.G.
    H.Hollweg

  15. Hallo,Herr Weißenborn!

    die Altparteienpolitik, ich sage längst lieber: die republikwidrige EU-Einheitsfront, ist am existentiellen Gegenstand einer Demokratie, dem Staatsvolk, nicht mehr interessiert.

    Ich behaupte, daß war bis vor 10,12 Jahren noch anders.

    Sie braucht den Bürger auch nicht mehr, weil sich dieser, gefangen zwischen historischer Desinformation, €-Propaganda und chronischem Post-DM-Niedergang, nicht zu einer Widerstandsmaßnahme durchringen kann, obschon es hier langsam hoffnungsvolle Entwicklungen zu geben scheint…

    Für micht steht fest:

    der 1.DM-Verrat, 2.die CO2-Lüge und 3.der Tanz um das „bunte Bereicherungskalb“ sind die Kernthesen der Feinde unserer Bonner Republik, alles Seiten einer schwarzrotgrüngelben faktischen Verschwörung gegen Recht, Staat und Volkswirtschaft.

  16. Der Autor spricht von „den Ingenieuren“ und „den Geowissenschaftlern“. Da hat er aber „vergessen“ mitzuteilen, was das Ziel der Studie und vor allem: wer die Befragten waren.

    Aus der Studie:
    „To address this, we reconstruct the frames of one group of experts who have not received much attention in previous research and yet play a central role in understanding industry responses – professional experts in petroleum and related industries.“

    Mehr noch: Es geht um Ingenieure und Geologen, die in Alberta (Kanada) hauptsächlich in der Öl- und Gasindustrie und verbundenen Industriezweigen arbeiten.

    Ich vermute mal, eine Studie unter Wissenschaftlern und Ingenieuren der Solar- oder Windkraftindustrie hätte ein anderes, ebenfalls kaum repräsentatives Ergebnis erbracht.

    Wie der Autor dieses wichtige Detail, quasi den Gegenstand der Studie, unterschlagen konnte, hm, keine Ahnung.

  17. Ein aufschlussreiches Umfrageergebnis!

    Leider steht zu befürchten, dass die mehrheitlich „skeptische“ Haltung vieler Wissenschaftler den Zug der Politik in unserem Land nicht mehr aufhalten wird. Die Politik braucht die Wissenschaften nicht mehr. Sie ist sich sicher, dass sie das Richtige tun wird, wenn sie, wie z.B. bald in Niedersachsen, neue staatliche Klimaschutzbehörden aus dem Boden stampfen will.

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