„Klimaschutz“ oder der erbitterte Kampf gegen die Aufklärung!

Prognosen sind schwierig: Bild Benjamin Thorn / pixelio.de

In der Welt am Sonntag vom 20. Januar 2013 schrieb der Esoterik-Forscher Hartmut Zinser: „Jeder hat die Freiheit, auch Unsinn zu glauben!“ Der Journalist Holger Kreitling hatte den „Supermarkt Esoterik“ aufgesucht und ist in seinem Bericht „Das ist der Spirit“ zu dem Schluss gekommen, dass viele esoterische Praktiken nichts als „Orakelpraktiken“ sind, ganz gleich ob man Glaskugeln, Edelsteine, Pendel zu Rate zieht. Er vergaß leider die Gläubigkeit Computern gegenüber, die schier unbegrenzt scheint, zumal dessen Experten Objektivität wie Wissenschaftlichkeit versprechen. Wer stellt schon etwas infrage, wenn es im Mantel der Wissenschaftlichkeit einherschreitet?

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Nehmen wir zum Vergleich die von Computern numerisch berechneten Wetterprognosen und die ebenso numerischen Klimaprognosen. Warum misstraut man den kurzfristigen Wettervorhersagen und warum glaubt man geradezu abgöttisch den langfristigen Klimavorhersagen? Nun, die täglichen Wettervorhersagen kann jeder überprüfen und leibhaftig erfahren, so dass Zweifel in deren Zuverlässigkeit angebracht sind. Über eine Woche hinaus sind sie praktisch unbrauchbar. Nun läge der Schluss nahe, dass man jede Klimaprognose als Wahrsagerei ansieht und verwirft. Doch weit gefehlt. Je weiter der Blick in die Zukunft gerichtet wird, umso mehr wird den Prophezeiungen geglaubt. Ob so viel Irrationalität hat die Politik ein leichtes Spiel. Sie kann die Berechnung von Weltuntergangsszenarien in Auftrag geben, die Menschen ängstigen und zum „Klimaschutz“ verpflichten, ja verurteilen, obgleich bei logischer Betrachtung jeder zu dem Schluss kommen muss, dass es dieses „Schutzgut“ nicht gibt und sich Niemand den Schuh, „Klimasünder“ zu sein, anziehen muss.

Betrachten wir die Diskussion zwischen den „Klimaexperten“ und den „Klimaskeptikern“ über den Zustand der „Erderwärmung“. Nach anfänglichem Leugnen haben nun NASA-Forscher zugegeben, dass der globale Temperaturanstieg seit etwa 15 Jahren (seit 1998) „eine Pause“ macht. Die Temperaturprognosen seien nicht eingetreten und zudem gelten sie „über so kurze Zeiträume als unsicher“. Werden sie über lange Zeiträume „sicher“? Während sich die NASA der Realität beugt, tönt das PIK in Potsdam am 14. Januar 2013, dass sich die monatlichen Hitzerekorde durch die „Erderwärmung“, man lese dies sehr sorgfältig, „weltweit fünfmal öfter“ vorkommen, „als ohne die globale Erwärmung zu erwarten wäre“. Diese Aussage entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Grundlage, ist Hypothese, ist Spekulation! Würden „Experten“ behaupten, dass die Zahl der Gewaltverbrechen fünfmal höher sei, als ohne Rauschmittelkonsum zu erwarten wäre, ein Schrei des Entsetzens ginge hoch.

Diese Art der Beweisführung ist in der Szene der „Klimaexperten“ üblich, doch kaum einer wagt es dagegen anzugehen. Dabei ist die These der „Erderwärmung“ physikalisch absurd, denn kein Körper, der unentwegt über seine ihm eigene Temperaturstrahlung „Wärme“ abgibt, kann sich mit der von ihm abgegebenen Energie erwärmen. Diesen natürlichen Tatbestand untersuchte Sir Isaac Newton experimentell und kleidete ihn in sein „Abkühlungsgesetz“ („cooling law“). Dieses Gesetz ist ebenso naturgegeben wie das von Newton formulierte „Gravitationsgesetz“. Jeder Körper kühlt mit der Zeit auf seine Umgebungstemperatur ab, wie der heiße Kaffee in seiner Tasse. Soll ein Körper, egal ob fest, flüssig oder gasförmig, erwärmt werden, muss Wärme zugeführt, Energie aufgewandt werden. Je höher die Temperatur des erhitzten Körpers ist, desto mehr Wärme gibt er ab, desto schneller kühlt er sich ab. Abkühlen tut er sogar dann noch, wenn er als heißer Kaffee in eine perfekt isolierende Thermo-Kanne gefüllt wird.

Dieses eherne Naturgesetz kennt jeder Mensch und erfährt es am eigenen Leib im Wechsel der Jahreszeiten. Gilt dieses Abkühlungsgesetz nicht für die Erde? Folgt sie anderen physikalischen Gesetzen? Mitnichten! Dieses Gesetz können wir praktisch jeden Tag überprüfen, seine Richtigkeit testen. Es erklärt eines, den Tagesgang der Bodentemperatur wie der bodennahen Lufttemperatur. War die Nacht sternenklar, so wird bei Sonnenaufgang immer die tiefste Temperatur gemessen. Die aufgehende und am Horizont aufsteigende Sonne erwärmt mit zunehmender Intensität zuerst den Boden, von dem aus die aufliegende Luft durch Leitung erwärmt wird. Die erwärmte Luft dehnt sich aus, wird leichter und bekommt thermischen Auftrieb (Archimedisches Prinzip). Aufsteigende warme Luft wird durch absinkende kalte Luft ersetzt, so dass sich die Erde vor allzu starker Überhitzung selbst schützt. Dieser eingebaute atmosphärische Kühlungsmechanismus hält an bis in die frühen Nachmittagsstunden. Kumuluswolken, die sich am späten Vormittag gebildet haben, fallen wieder in sich zusammen, wenn die Sonneneinstrahlung nachlässt und nicht mehr genügend Energie liefert, um die Thermik oder Konvektion aufrechtzuerhalten. Alles was wider die Schwerkraft aufsteigen will, benötigt halt Energie! Geht die Sonne unter, hört die Einstrahlung auf, doch die Ausstrahlung der Erde geht weiter. Die Erdoberfläche kühlt sich ab, bis zum nächsten Tag! Fazit? Die Erde kann sich nicht erwärmen. Sie muss daher von der Sonne ständig erwärmt werden!

Was bedeutet dies alles in Bezug auf die „Erderwärmung“? Die Meinung der „Klimaexperten“ und einer großen Zahl von „Klimaskeptikern“ geht davon aus, dass eine Erde ohne Atmosphäre an der Oberfläche eine Strahlungsgleichgewichtstemperatur von -18°C habe. Mit Atmosphäre betrage die bodennahe Lufttemperatur im globalen Mittel +15°C. Dieser Anstieg von 33° sei der Existenz der Luft, speziell der „Treibhausgase“ zu verdanken. Darauf baut die CO2-Emissionsminderungspolitik. Jüngstes Beispiel ist das Land Nordrhein-Westfalen, dessen Landtag am 23. Januar 2013 eigens ein „Klimaschutzgesetz“ verabschiedet hat und sich stolz als „Vorreiter beim Klimaschutz“ fühlt. Danach sollen bis 2050 die „Treibhausgasemissionen“ um 80 % gegenüber 1990 reduziert werden. NRW singt im großen Weltkonzert mit. In Davos rief die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, dazu auf, „sich bezüglich des Klimas verantwortlicher zu verhalten, denn die zukünftigen Generationen wollen schließlich nicht im heißen Klima gebraten werden.“ Was soll dieser Unsinn? Selbst im heißesten Klima in den Tropen wird kein Mensch gebraten!

Auch der US-Präsident Barack Obama meinte bei seiner Antrittsrede vor dem Kapitol am 21. Januar 2013 dem Klimaschutzwahn huldigen zu müssen. Mit pathetischen Worten sagte er: „Wir, das Volk, glauben an unsere Verpflichtung, nicht nur uns selbst gegenüber, sondern auch der Nachwelt. Wir werden auf die Bedrohung durch den Klimawandel reagieren, weil wir wissen, dass ein Versagen eine Bedrohung für unsere Kinder und künftige Generationen darstellt.“ Obama glaubt etwas zu wissen, was er nur zu wissen glaubt, weil man es ihm eingeflüstert hat und weil es gut klingt! Obama wie die gesamte politische Führungselite haben sich blind aus opportunistischen Gründen dem Klimaschutz ergeben, ohne auch nur im Geringsten den eigenen Verstand bemüht zu haben, wie das kritische Denkvermögen.

Barack Obama hätte als Jurist seine Berater fragen müssen, was es mit dem „Globalklima“ auf sich habe, wie dieses Kunstgebilde zustande gekommen sei. Diese hätten ihm wahrheitsgemäß  und ehrlicherweise antworten müssen, dass man die Daten von etwa 2000 Wetterstationen genommen, daraus eine „Globaltemperatur“ berechnet und dieser ein „Globalklima“ zugeordnet hätte. Dieses verfolge man seit über 100 Jahren und habe festgestellt, dass sich das „Globalklima“ bedrohlich erhitze und man dringend diesen gefährlichen „Klimawandel“ stoppen müsse. Anstatt zu fragen, wie man das Wetter weltweit disziplinieren und sich „untertan“ machen könne, eignete er sich populistisch die Parole „Klimaschutz“ an, um sich als Held und Macher präsentieren, von der Welt als Retter feiern wie als Friedensnobelpreisträger ehren lassen zu können.

Wäre Obama nicht nur ein Stimmungen wie Ängste und Wünsche geschickt bedienender Politiker, sondern ein sich an der Machbarkeit orientierender Politiker, so hätte er sofort eingesehen, dass sich ein so abstraktes Konstrukt wie das „Globalklima“ erstens nicht schützen lässt und zweitens die These von der „Erderwärmung“ so nicht stimmen kann. Schon vor 100 Jahren sind aufgrund des Newton’schen Abkühlungsgesetzes Versuche gemacht worden über das Abkühlverhalten erhitzter Eisenkugeln. Dabei zeigte es sich, dass sich eine Eisenkugel in einem Vakuum langsamer abkühlt als in einem luftgefüllten Raum. Dies hat einen ganz einfachen Grund. Eine Kugel im Vakuum kann Wärme nur abgeben über die Strahlung, eine luftumhüllte Kugel tut nicht nur dies, sie gibt auch Wärme über die Leitung, den molekularen Stoß, und die Konvektion, den Wärmetransport durch Massentransport, ab. Dieser thermische Abtransport von Wärme, durch den die vertikal aufstrebenden Kumuluswolken entstehen, ist etwa 50.000 Mal effektiver als die Kühlung durch Leitung!

Die gesamte „Treibhausgeschichte“ beruht auf einem Fundament, das physikalisch nicht existiert. Sie ist eine Ideologie, die sich dadurch behauptet, dass sie ihre „Tragepfeiler“ vor Kritik dadurch absichert, dass sie diese zum Dogma, zur „Glaubenssache“ erklärt, an der nicht gerüttelt werden darf. Die Behauptung vom „natürlichen Treibhauseffekt“ ist nie physikalisch durch ein Experiment bestätigt worden. Einen Beweis wird es nie geben, da die Natur den Naturgesetzen folgt und nicht ideologischen Hirngespinsten. Auch die Erde als Körper kühlt sich unentwegt ab. Sie wäre nicht lebensfähig, wenn sie nicht ständig von der Sonne aufgeheizt und mit Lebensenergie versorgt werden würde. Damit dies einigermaßen „gerecht“ erfolgt, ist die Erde eine rotierende Kugel mit einer „schief“ zur Sonne stehenden Neigung (Schiefe der Ekliptik), die die Jahreszeiten mit den sehr unterschiedlichen Temperaturen erzeugt.

Die Temperaturen der Luft hängen keineswegs vom CO2-Gehalt der Luft ab, ob er 0,03 oder 0,06 % beträgt, sondern von der Intensität der die Erdoberfläche erwärmenden Sonnenstrahlung. Dieses Wissen ist ein Erfahrungswissen der Menschheit, das sich der Mensch bei der Besiedlung der Erde zunutze gemacht hat. Es gibt auch kein gutes und kein schlechtes (anthropogens) CO2. Dies erkannte bereits Pierre-Simon Laplace (1749-1827), der 1780 die Äquivalenz von tierischer Atmung mit der Verbrennung von Holzkohle bestätigte. In beiden Fällen wird durch Sauerstoff Kohlenstoff zu Kohlenstoffdioxid verbrannt. Laplace lebte im Zeitalter der Aufklärung (1740-1790). Hier galt der Imperativ von Immanuel Kant aus 1784: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit! Man berief sich auf die Vernunft als universeller Urteilsinstanz, die im Prinzip jedem Menschen eigen ist.

Der kurzen Epoche der Aufklärung folgte die „Romantik“ mit dem „Biedermeier“ (1790-1848). Man scheute den rauen Wind der Aufklärung und trat die Flucht ins Private, ins Idyll an. Man begann, sich eigene an beliebigen Idealvorstellungen orientierte Weltbilder zu stricken. Es begann mit dem „Kommunistischen Manifest“ von Karl Marx und Friedrich Engels das „Zeitalter der Ideologien“. Ein Ende ist noch nicht abzusehen. Aber die jüngste und zugkräftigste Ideologie ist der „Ökologismus“ als Art Pseudoreligion, die in sich Komponenten von Liberalismus, Konservatismus, Sozialismus wie den urchristlichen Auftrag des „Schöpfungsschutzes“ traut vereinigt. Vom Herrschaftsanspruch her versteht sich der „Ökologismus“ als „Überbau“ über alle bisherigen Ideologien und Religionen. In ihm hat sich nach Karl Marx sozusagen der „Kommunismus“ verwirklicht als global operierende „grüne“ Beglückungs- und Befreiungsideologie. Marx bezeichnete die Religionen als „Opium des Volkes“. Er wusste, ohne Opium geht es nicht und suchte eine Ersatzdroge. Sein Versuch scheiterte an der Wirklichkeit in den kommunistischen Herrschaftssystemen. Doch seine Jünger arbeiteten fleißig und entwickelten als ultimative Droge den „grünen Sozialismus“, die „Klimaschutzreligion“, und als rituellen Raum das globale „Treibhaus“!

Nur wer nachhaltig den Mut hat, das „Treibhaus“ als das darzustellen, was es ist, also nichts als ein Ideengebäude oder Hirngespinst, kann den „grünen Fesseln“ noch entfliehen. Die Devise kann nur lauten: Zurück zur Aufklärung! Zurück zur Vernunft! Der Sprung vom Verstand zum Gefühl war leicht, aber ob wir den Sprung zurück zum Verstand schaffen? Das kühle Wetter könnte helfen!

Oppenheim, den 26. Januar 2013                                                        Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

 

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101 Kommentare

  1. #80: Franz Zuber sagt:
    am Donnerstag, 07.02.2013, 17:36
    @75 Gute Frau Ketterer,



    Noch eine Nachfrage zu Ihren Angaben der „Gegenstrahlung“: in welcher wissenschaftlichen Publikation kann ich die von Ihnen angegeben „Gegenstrahlungswerte“ am Südpol für CO2 finden (Hr. Ebel meinte kürzlich, die Gegenstrahlung sei nur eine fiktive rechnerische Grösse, damit die Strahlenbilanz Sinn mache: richtig lustig).
    #### #### #####
    Etwas verspätet hier meine Antwort:
    Google ist auch Ihr Freund!! Und ich bin heute mal freundlich:
    http://journals.ametsoc.org/doi/pdf/10.1175/JCLI3525.1
    Ich hoffe, dass nun alle die sagen es gäbe keine Gegenstrahlung (Von Thüne bis Doc Paul NN) sich mal die Zeit nehmen solche Publikationen zu lesen.

    Zu besso keks: Don’t feed the troll

  2. @ #99: besso keks sagt am Samstag, 09.02.2013, 13:52
    „Zur parallelisierung dieser diffusen Strahlung wird vor den Spiegel ein Röhrenbündel angebracht.“

    Immer viel vom II.HS der TD reden, diesen aber nicht verstanden haben, denn sonst könnste nicht so ein Unsinn wie mit den Röhrenbildung kommen.

    Bei einer Wärmekraftmaschine kann die Entropie nur zunehmen. Und Ihre Anordnung ist eine WKM.

    Von der Sonne kommen ca. 240 W/m². Die Sonnentemperatur ist ca. 6000 K. Daraus folgt ein Entropistrom von ca. 0.04 W / (m² K). Wenn die abgegebene Energie eine sehr geringe Entropie hat, muß die Abwärme eine Entropie auch von mindestens 0.04 W / (m² K) haben. Bei einer Abwärmetemperatur von 280 K folgt daraus eine Mindestabgabewärme von 0.04 W / (m² K) * 280 K = 11,2 W/m². Die Differenz von 228,8 W/m² (= 240 W/m² – 11,2 W/m²) kann diese WKM abgeben.

    Nun die Gegenstrahlung. Die leistung ist auch ca. 240 W/m² – aber sie stammt aus Quellen mit durchschnittlich 240 K. Damit ist die Entropie 1 W / (m² K). Wie bauen Sie nun Ihre WKM, die die Entropie erhöht?

    MfG

  3. @#97: Ebel sagt:
    „Sie zeigen also das Sie von der Physik insgesamt keine Ahnung haben. Bis jetzt haben Sie sich nur als thermophysikalischer Laie geoutet, nun auch als Laie für Optik:“

    Aber lieber Herr Ebel,

    warum beschimpfen Sie mich fortwährend?
    Mit Ihrer Äußerung belegen Sie nur, daß Sie nicht imstande sind auch nur kurze zusammenhängende Textpassagen zu erfassen und inhaltlich zu verstehen:
    Mein Konzept, daß auf der von honorigen Wissenschaftlern in ihrer Gefährlichkeit für unser Wohlfühlklima entdeckten Gegenstrahlung fußt, berücksichtigt natürlich den Charakter dieser so energiereichen Strahlung:
    Zur parallelisierung dieser diffusen Strahlung wird vor den Spiegel ein Röhrenbündel angebracht.
    Dieses Bündel parallelisiert die diffuse Strahlung mit einem Wirkungsgrad von c.a.33%.
    Dies habe ich in meinem Konzept schon dargelegt.
    Ich empfehle Ihnen dieses nochmals gründlich zu studieren.
    Damit würden Sie sich weitere, inhaltlich falsche Aussagen bezüglich meines ebenso revolutionären wie genialen Konzeptes erparen.
    Trotz der von Ihnen zur Schau gestellten Schlampigkeit hoffe ich dennoch, Sie noch überzeugen zu können und erwarte Ihren positiven Bescheid

    MfG

  4. @ #96: Wehlan sagt am Freitag, 08.02.2013, 19:23
    „Es ging aber um die Abstrahlung aus großer Höhe – und da ist die Abstrahlung über dem Äquator größer als über den Polen, obwohl die Temperatur der Tropopause über dem Äquator niedriger ist.“

    Sie wollen also tatsächlich die Planckfunktion bestreiten? Ein kälterer Körper soll mehr abstrahlen als ein wärmerer?

    Daß die Abstrahlung vom Boden in den nichtabsorbierenden Wellenlängenbereichen auch die großen Höhen passiert ist doch selbstverständlich
    @ #96: Wehlan sagt am Freitag, 08.02.2013, 19:23
    „Gemäß Planck-Funktion ist die heißeste Stelle der Erdoberfläche die Sahara und strahlt auch am meisten direkt in den Weltraum. Es ging aber um die Abstrahlung aus großer Höhe“

    Also je nach Wehlans Wünschen gilt die Planckfunktion oder auch nicht.

    Ich gehe davon aus, daß die Planckfunktion immer gilt – und dementsprechend folgt die gemessene Spektralkurve bei Satellitenmessungen nicht einer Planckkurve bestimmter Temperatur, sondern je nach Wellenlängenbereich verschiedenen Temperaturen. Im nichtabsorbierenden Wellenlängenbereich „strahlt auch am meisten direkt in den Weltraum“ folgt die Intensitätstkurve weigehend der Planckkurve der Oberflächentemperatur, in den absorbierenden Wellenlängenbereichen folgt die Intensität einer Planckkurve mit der Temperatur in der Abstrahlungshöhe.

    MfG

  5. #92: besso keks sagt am Freitag, 08.02.2013, 15:03
    „Der Parabolspiegel REFLEKTIERT und KONZENTRIERT die einfallende Gegenstrahlung auf den Absorber hin. Die Absorberoberfläche ist natürlich viel kleiner als die Spiegelfläche.
    Da Ihnen offensichtlich die Funktion eines Parabolspiegels unbekannt ist: Sie müssen sich das vorstellen wie ein Brennglas. Bei diesem wird auch die auf die Fläche der Linse fallende Strahlung.“

    Sie zeigen also das Sie von der Physik insgesamt keine Ahnung haben. Bis jetzt haben Sie sich nur als thermophysikalischer Laie geoutet, nun auch als Laie für Optik:

    Ein Parabolspiegel konzentriert parallele Strahlen in einen Brennpunkt. Genau stimmt das nur für achsenparalle Strahlen. Wenn die Strahlrichtung nur wenig von der Achswnparallität abweicht, ist die Abweichung vom Brennpunkt gering. Diese Verhältnisse treffen für die Solarstrahlung zu, da wegen der weiten Entfernung der Sonne die Solarstrahlen fast parallel sind.

    Die Gegenstrahlung kommt das dem ganzen oberen Halbraum und nur der geringste Anteil ist achsenparallel – deswegen ist mit einem Spiegel die Energiedichte der Gegenstrahlung nicht zu erhöhen.

    MfG

    PS: Was ist mit dem Zauber?

  6. #95: Ebel

    Machen Sie sich doch nicht noch lächerlicher als Sie schon sind – Sie erreichen ja langsam das Niveau eines uns bekannten Elektro-Ingieneurs. Gemäß Planck-Funktion ist die heißeste Stelle der Erdoberfläche die Sahara und strahlt auch am meisten direkt in den Weltraum. Es ging aber um die Abstrahlung aus großer Höhe – und da ist die Abstrahlung über dem Äquator größer als über den Polen, obwohl die Temperatur der Tropopause über dem Äquator niedriger ist.
    Sie begreifen ja nicht einmal, dass das, was Sie in #90 geschrieben haben, zu einem Selbsterwärmungs-Mechanismus führen würde. Mehr IR-aktive Gase führen eben nicht zu weniger Abstrahlung, sondern zu mehr Abstrahlung. Und das ist auch gut so, andernfalls wären wir nicht hier.

    Da Sie Ihre Argumente immer sinnlos wiederholen, ist das meine letzte Antwort an Sie.

  7. @ #91: Wehlan sagt am Freitag, 08.02.2013, 13:20
    „obwohl die Tropopause dort die geringste Temperatur hat.“

    Jetzt bestreiten Sie sogar die Planck-Funktion – aber Sie werden kein Beispiel finden, daß am Äquator die Planck-Funktion verletzt ist.

    MfG

    PS. wo bleibt Ihre Zaubererklärung?

  8. @#88: NicoBaecker sagt:
    „Warum behaupten Sie es dann, wollen Sie die Leser betruegen?“

    Sehr geehrter Herr Baecker,
    die Aussage, auf die ich mich beziehe lautete:
    „…der Wärmestrom von einem wärmeren Körper zu einem kühleren Körper auch von der Temperatur des kühleren Körpers abhängt“
    Dies ist falsch! Der Wärmestrom von einem wärmeren zu einem kühleren Körper hängt einzig und alleine von Geometrie, Stoffeigenschaften und Temperatur des wärmeren Körpers ab. Die Natur nettiert nicht!

  9. @#91: Wehlan sagt:
    „Abgesehen davon, dass man für eine Erwärmung Energie benötigt, deren Transport vom Ort der angeblichen Zurückhaltung nach unten Sie auch nicht erklären können (bitte nicht mit Gegenstrahlung kommen !).“

    Sehr geehrter Herr Wehlan,
    ohne „Gegenstrahlung“ funktioniert mein Kraftwerk nicht, das ist Ihnen hoffentlich klar.
    Nachdem ich endlich eine Idee habe wie auch ich mit dem Treibhauseffekt Kohle machen kann, laß ich mir von Ihnen die „Gegenstrahlung“ nicht kaputtmachen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  10. @#89: Ebel sagt:
    „besso Sie zeigen mal wieder keine Ahnung von Thermodynamik zu haben.“

    Herr Ebel,
    es schmerzt mich diese Worte aus Ihrer Feder immer wieder lesen zu müssen…
    Sie schreiben:
    „Bei der Gegenstrahlung nutzt die Fokussierung nichts, es bleibt bei den ca. 250W/m². Für 1 kW also eine Absorberfläche von ca. 4 m². Aber eine Absorberfläche von 4 m² strahlt etwa mit 1560 W – also ist die Abstrahlung größer als die Absorption.“

    Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß die Spiegelfläche NICHT die Absorberfläche ist.
    Der Parabolspiegel REFLEKTIERT und KONZENTRIERT die einfallende Gegenstrahlung auf den Absorber hin. Die Absorberoberfläche ist natürlich viel kleiner als die Spiegelfläche.
    Da Ihnen offensichtlich die Funktion eines Parabolspiegels unbekannt ist: Sie müssen sich das vorstellen wie ein Brennglas. Bei diesem wird auch die auf die Fläche der Linse fallende Strahlung
    auf einen kleinen Punkt fokussiert.
    Sie schreiben weiter:
    “ Wärme über Kreislauf abführen, heißt, das eine Senke mit kühlerer Temperatur existiert, wo ist denn diese Senke?“
    Natürlich AUSSERHALB des Parabolspiegels, ist doch klar…
    Mit dem Spiegel wird Gegenstrahlung mit einer Strahlungsleistung von 1KW (unser Beispiel) eingefangen.
    Abhängig von Volumen, Durchströmung etc. des Absorbers stellt mit der Heizleistung dieses einen KW eine bestimmte Temperatur ein.
    Wichtig für das Konzept, daß Sie erstellen wollten:
    Eine ständige Durchströmung des Absorbers muß auf jeden Fall gewährleistet sein, da die ständige Energiezufuhr sonst zur Überhitzung, im Extremfall zu einer Explosion führen könnte!
    Aber ich denke, daß ist Ihnen, werter Herr Ebel eh klar.

    Also: frisch auf ans Werk!

  11. #90: Ebel

    Herr Ebel, das was Sie schreiben, haben wir schon x-Mal widerlegt. Dennoch kommen Sie immer wieder mit demselben Blödsinn. Ihnen fällt einfach nichts mehr ein. Ihr Satz: „Eine Abkühlung im Wellenlängenbereich der Emission bedeutet eine verringerte Abstrahlung in diesem Wellenlängenbereich.“ ist dadurch widerlegt, dass die Abstrahlung über dem Äquator besonders groß ist, obwohl die Tropopause dort die geringste Temperatur hat. Und diese größere Abstrahlung ist die Folge davon, dass es über am Äquator nun einmal besonders warm und feucht ist. Also vertauschen Sie wieder einmal Ursache und Wirkung. Daher noch einmal: Der Erdoberfläche ist es scheiß egal, was oben abgestrahlt wird, sie hat keinen Funk-Kontakt nach oben und weiß deshalb auch nicht, dass sie „spontan“ wärmer werden soll. Abgesehen davon, dass man für eine Erwärmung Energie benötigt, deren Transport vom Ort der angeblichen Zurückhaltung nach unten Sie auch nicht erklären können (bitte nicht mit Gegenstrahlung kommen !).

  12. @ #86: Wehlan sagt am Donnerstag, 07.02.2013, 23:29
    „Der Umkehrschluss, dass eine stärkere Abkühlung oben irgend einen Einfluss auf die Temperaturen der Erdoberfläche hätte, ist falsch und damit nicht beweisbar.“

    Falsch. Das ist beweisbar und damit ist der Satz wieder ein Beweis für Deine Unkenntnis. Eine Abkühlung im Wellenlängenbereich der Emission bedeutet eine verringerte Abstrahlung in diesem Wellenlängenbereich. Damit kommt es zunächst zu einem Überschuß der absorbierten Energie wegen der verringerten Abstrahlung. Dieser Überschuß führt zur Erwärmung der Oberfläche und die erwärmte Oberfläche strahlt durch das atmosphärische Fenster stärker ins All. Die Temperaturanstieg ist zu Ende, wenn wieder das Gleichgewicht zwischen Absorption und Emission hergestellt ist.

    Diesen Sachverhalt bestätigen z.B. die Spektraldiagramme der Abstrahlung von der Erde, die von Satelliten aufgenommen wurden.

    MfG

    PS: Wo bleibt die Erklärung für Deine Zauberannahme?

  13. @ #81: besso keks sagt am Donnerstag, 07.02.2013, 18:06
    „Die Oberfläche des Absorbers ist sehr viel kleiner als die Fläche, über die der Parabolspiegel die Gegenstrahlung fokussiert.“

    besso Sie zeigen mal wieder keine Ahnung von Thermodynamik zu haben. Fokussieren kann man nur so stark, daß die bestrahlte Fläche die Temperatur des Strahlers erreicht. Da die Sonne eine Oberflächentemperatur von ca. 6000K hat, nützt bei Solarstrahlung eine Fokussierung, die die fokussierte Solarstrahlung sich auf ein kleines Sonnenbild konzentriert, das maximal 6000K erreichen kann.

    Bei der Gegenstrahlung nutzt die Fokussierung nichts, es bleibt bei den ca. 250W/m². Für 1 kW also eine Absorberfläche von ca. 4 m². Aber eine Absorberfläche von 4 m² strahlt etwa mit 1560 W – also ist die Abstrahlung größer als die Absorption.

    @ #81: besso keks sagt am Donnerstag, 07.02.2013, 18:06
    „Dies geschieht aber nicht, da der Absorber die absorbierte Energie über den Wärmetauscherkreislauf abführt.“

    Wärme über Kreislauf abführen, heißt, das eine Senke mit kühlerer Temperatur existiert, wo ist denn diese Senke?

    MfG

  14. Herr keks,

    „Das ist natürlich falsch. Das wird Ihnen jeder bestätigen, der mal an einem Physikbuch vorbeigelaufen ist.“

    Warum behaupten Sie es dann, wollen Sie die Leser betruegen?

  15. #80: Franz Zuber sagt: „@75 Gute Frau Ketterer, mein Link ging deshalb ins Leere, weil Ihre Klimareligionszentrale NOAA das Verzeichnis mit den Plots der antarktischen Stationen plötzlich komplett geleert hat. Warum auch wohl? Ist denen unangenehm, wenn man den AGW Glauben kompromittierende Temperaturreihen von ihren Webpages herunterladen kann. Vielleicht versuchen Sie es morgen noch einmal, sonst verlinke ich meinen Download von einem anderen Webserver, falls sich nun auch wirklich NOAA taubstummblind stellt, wie GISS seit einigen Wochen. Bei denen herrscht offenbar irgend eine Alarmstimmung: ob da wohl eine juristische Untersuchung über Datenmanupulationen im Gange ist? Es wäre aber doch sehr sehr zu begrüssen, nicht wahr?“
    ========================================================

    Hansen&Lebdeff-1987 wird auch „top secret“ gemacht.

  16. #85: Ebel

    Durch die Abstrahlung in großer Höhe kühlt die Atmosphäre zusätzlich ab. Das können Sie an der Veränderung des Temperaturgradienten beobachten. Die Voraussetzung dafür ist, dass es vorher an der Erdoberfläche eine Erwärmung gegeben hat. Das beweist die „stratosphärische Kompensation“. Der Umkehrschluss, dass eine stärkere Abkühlung oben irgend einen Einfluss auf die Temperaturen der Erdoberfläche hätte, ist falsch und damit nicht beweisbar.

  17. @ #77: Wehlan sagt am Donnerstag, 07.02.2013, 17:07
    „Ihnen ist nicht mehr zu helfen.“

    Es scheint tatsächlich, daß Ihnen nicht mehr zu helfen ist. Ihren Zaubertrick haben Sie immer noch nicht erklärt.

    @ #77: Wehlan sagt am Donnerstag, 07.02.2013, 17:07
    „Und wahrscheinlich glauben Sie auch noch, dass mehr solcher Gase die Temperaturdifferenz erhöhen.“

    Das glaube ich nicht, sondern das weiß ich – es wird nämlich gemessen.

    Da Sie den Treibhauseffekt nicht verstehen wollen, ist es kein Wunder, daß Sie Unsinn schreiben:
    @ #77: Wehlan sagt am Donnerstag, 07.02.2013, 17:07
    „Also meinen Sie, dass IR-aktive Gase die Temperaturdifferenz in der Atmosphäre erzeugen.“

    Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Durch die Abstrahlung in großer Höhe kühlt die Atmosphäre oben ab. Durch diese abgekühlte Atmosphärenschicht entsteht der Temperaturgradient, durch den die Wärme von der Oberfläche zum Abstrahlort transportiert wird.

    MfG

  18. @#80: Franz Zuber sagt:
    „(Hr. Ebel meinte kürzlich, die Gegenstrahlung sei nur eine fiktive rechnerische Grösse, damit die Strahlenbilanz Sinn mache: richtig lustig).“

    Hallo Hr. Zuber,

    der Ebel will mir blos das „Geschäft“ mit dem Gegenstrahlungskraftwerk verderben. Deshalb versteigt er sich in seinem Neid zu solchen Behauptungen.
    Aber die Gegenstrahlung lebt. Sie wurde jahrelang mit allen Mitteln am Leben gehalten und verteidigt. Da können wir es nicht zulassen, daß sie jetzt ihr verborgenes Leben aushaucht. Jetzt, wo ich Milliarden mit ihr machen könnte…

    😉

  19. @#78: Gerhard Kramm sagt:
    „Sie interpretieren meine Aussage voellig falsch. Es gibt Treibhauskomiker wie Hansen und Ramanathan, die damit argumentieren, dass im globalen Mittel eine Energieimbalanz am Oberrand der Atmosphaere existiert, und zwar infolge des „Trapping“ von infraroter Strahlung.“

    Sehr geehrter Herr Kramm,

    Schon klar.
    Mein Post war in Richtung Gunni Innerhofer gedacht, der hier die These vertreten hat die Höhe des Treibhauseffektes sei exakt durch Messung der Differenz von Ein- und Abstrahlung am Oberrand der Atmosphäre zu bestimmen.
    Unser Gunni Innerhofer glaubt wahnhaft, die Vorgänge in der Atmosphäre (im Gegensatz zu anderen Postern) komplett zu verstehen.
    Ich versuche nur, ihn von seinem Wahn zu befreien indem ich ihn von Zeit zu Zeit an seinen entsprechenden Post erinnere…

    MfG

  20. @#79: Ebel sagt:
    „Sie haben eben die Gegenstrahlung nicht begriffen. Bei der mikrophysikalischen Betrachtung strahlt jede Fläche unabhängig von der Umgebung – aber eine wärmere Fläche strahlt stärker als eine kühlere. Durch diese unterschiedlichen Strahlungssstärken wird der thermodynamische Sachverhalt realisiert, daß der Wärmestrom von einem wärmeren Körper zu einem kühleren Körper auch von der Temperatur des kühleren Körpers abhängt.“
    und:
    „Besser wäre es, wenn (besso keks) Ebel die Thermodynamik begreift.“

    Lieber Herr Ebel,

    jetzt weiß ich, woran Sie in Ihrem Bestreben, Strahlungsvorgänge zu verstehen immer gescheitert sind:
    Sie meinen „der Wärmestrom von einem wärmeren Körper zu einem kühleren Körper auch von der Temperatur des kühleren Körpers abhängt.“

    Das ist natürlich falsch. Das wird Ihnen jeder bestätigen, der mal an einem Physikbuch vorbeigelaufen ist.

    Der Wärmestrom von einem Körper weg ist unabhängig von der Empfängerfläche und einzig und allein von Temperatur, Fläche und Stoffeigenschaften des abstrahlenden Körpers abhängig.
    Von sonst nix! Echt!

    Also was ist jetzt mit unserem Kraftwerk?

    Mit hilfsbereiten Grüßen

  21. @#76: Ebel sagt:
    „Um zu funktionieren, muß Deine Gegenstrahlung absorbiert werden – aber der Absorber strahlt mehr, als er Gegenstrahlung absorbiert.“

    Nö! Die vom Absorber abgestrahlte Energie ist vom Emissionsfaktor, Größe der Oberfläche und Temperatur abhängig.
    Die Oberfläche des Absorbers ist sehr viel kleiner als die Fläche, über die der Parabolspiegel die Gegenstrahlung fokussiert. Die Gleichgewichtstemperatur wäre erst erreicht, wenn der Absorber so heiß wäre, daß er (am Beispiel) 1KW abstrahlt. Dies geschieht aber nicht, da der Absorber die absorbierte Energie über den Wärmetauscherkreislauf abführt.

  22. @75 Gute Frau Ketterer, mein Link ging deshalb ins Leere, weil Ihre Klimareligionszentrale NOAA das Verzeichnis mit den Plots der antarktischen Stationen plötzlich komplett geleert hat. Warum auch wohl? Ist denen unangenehm, wenn man den AGW Glauben kompromittierende Temperaturreihen von ihren Webpages herunterladen kann. Vielleicht versuchen Sie es morgen noch einmal, sonst verlinke ich meinen Download von einem anderen Webserver, falls sich nun auch wirklich NOAA taubstummblind stellt, wie GISS seit einigen Wochen. Bei denen herrscht offenbar irgend eine Alarmstimmung: ob da wohl eine juristische Untersuchung über Datenmanupulationen im Gange ist? Es wäre aber doch sehr sehr zu begrüssen, nicht wahr?

    Noch eine Nachfrage zu Ihren Angaben der „Gegenstrahlung“: in welcher wissenschaftlichen Publikation kann ich die von Ihnen angegeben „Gegenstrahlungswerte“ am Südpol für CO2 finden (Hr. Ebel meinte kürzlich, die Gegenstrahlung sei nur eine fiktive rechnerische Grösse, damit die Strahlenbilanz Sinn mache: richtig lustig).

  23. @ #71: besso keks sagt am Donnerstag, 07.02.2013, 14:16
    „Daß ein Körper weniger abstrahlt, blos weil er „Gegenstrahlung“ empfängt?“

    Sie haben eben die Gegenstrahlung nicht begriffen. Bei der mikrophysikalischen Betrachtung strahlt jede Fläche unabhängig von der Umgebung – aber eine wärmere Fläche strahlt stärker als eine kühlere. Durch diese unterschiedlichen Strahlungssstärken wird der thermodynamische Sachverhalt realisiert, daß der Wärmestrom von einem wärmeren Körper zu einem kühleren Körper auch von der Temperatur des kühleren Körpers abhängt.

    Dieser Sachverhalt für den Wärmestrom war auch schon bekannt, bevor die rechnerischen Zerlegung (1879) mit einem mikrophysikalischen Sachverhalt unterlegt werden konnte (nach 1900):

    http://tinyurl.com/StefanTe Seite 411

    MfG

    PS: Die Frage nach dem Zaubertrick ist immer noch nicht beantwortet.

  24. #73: besso keks

    Sie interpretieren meine Aussage voellig falsch. Es gibt Treibhauskomiker wie Hansen und Ramanathan, die damit argumentieren, dass im globalen Mittel eine Energieimbalanz am Oberrand der Atmosphaere existiert, und zwar infolge des „Trapping“ von infraroter Strahlung. Dieses hat aber nichts mit der Tatsache zu tun, dass es fuer einen beliebigen Punkt auf der vom Oberrand der Atmosphaere aufgespannten (gedachten) Flaeche im allgemeinen kein Strahlungsgleichgewicht gibt.

  25. #69: Ebel

    Wieder eine neue Erklärung zum Treibhaus-Effekt, vielleicht die 66. oder so ähnlich ?:

    „Die für den Wärmetransport notwendige Temperaturdifferenz ist eben der Treibhauseffekt.“

    Also meinen Sie, dass IR-aktive Gase die Temperaturdifferenz in der Atmosphäre erzeugen. Und wahrscheinlich glauben Sie auch noch, dass mehr solcher Gase die Temperaturdifferenz erhöhen. Ihnen ist nicht mehr zu helfen.

  26. #72: besso keks sagt am Donnerstag, 07.02.2013, 14:29
    „Die von der Atmosphäre rückgestrahlte Leistung kommt nicht am Boden an, sondern wird vorher durch den Spiegel abgefangen und fokussiert.“

    Um zu funktionieren, muß Deine Gegenstrahlung absorbiert werden – aber der Absorber strahlt mehr, als er Gegenstrahlung absorbiert.

    MfG

  27. #56: Franz Zuber sagt:am Mittwoch, 06.02.2013, 11:15
    Leser Ebel und Baecker: studieren Sie mal die nachfolgende Graphik über die Temperaturen am Südpol gaaaanz genau und lange:

    http://tinyurl.com/ayz3lly
    #### ###
    Ihr Link bringt nur „Website not found
    ########
    #56: Franz Zuber sagt:am Mittwoch, 06.02.2013, 11:15
    .. .. ..
    Prüfungsfrage für Sie beiden Klimalaien:
    Wie gross ist am Südpol die angebliche Gegenstrahlung in W/m2 durch „Treibhaus“-gase im Januar im Vergleich zum Juli?
    #####
    Sehr geehrter Herr Zuber,

    vor eine Antwort möchte ich Ihre Sätze etwas umformulieren:
    „Frage eines Klimalaien (Zuber):
    Wie groß ist am Südpol die (streiche : angebliche) Gegenstrahlung in W/m2 durch „Treibhaus“-gase im Januar im Vergleich zum Juli?“

    Antwort:
    Ca. 35 gegenüber 25 W/m².
    ich möchte HIER ERGÄNZEN, dass dieser Wert sich auf CO2 bezieht.

    Was wollen Sie mit Ihrer Frage bezwecken?

  28. Wehlan, #64

    „Der Oberrand der Atmosphäre ist kein Punkt, sondern eine Fläche.“

    Ja, musst Du doch langsam gelernt haben, dass man die Energiebilanz über die Sphäre betrachtet.

    „Konkret kann aber auch niemand dieser Fläche eine bestimmte Höhe zuordnen.“

    Es reicht für Dich, eine energiebilanz durch eine Sphäre in 3000 km Höhe zu erstellen. Wenn Du dann immer noch meinst, die Strahlungsenergien dadurch wären langfristige in beide Richtungen unterschiedlich, darfst Du erklären, wo die dadurch bedingte Klimakatastrophe geblieben ist.

  29. @#68: Gerhard Kramm sagt:
    „Auch am Oberrand der Atmosphaere existiert ein solches Strahlungsgleichgewicht im allgemeinen auch nicht.“

    Das sagt unser Gunni auch: die Differenz ist der Treibhauseffekt, der so gemessen werden kann und auch wird. Jo, echt!
    Wo ist unser Oberphysiker eigentlich?
    Hat lange nicht mehr gepostet – ist er mit seinem Gunnimobile an der Obergrenze der Atmosphäre unterwegs um den Treibhauseffekt mit bislang ungekannter Genauigkeit zu bestimmen?
    Wer kann genaueres berichten?

  30. @#67: Günter Heß sagt:
    „Thermodynamisch gesehen ist das gesamte Erdsystem durch eine Kugelfläche 4Pi * R^2 vom Weltraum abgegrenzt ist. R bemisst sich vom Erdmittelpunkt zum Oberrand der Atmosphäre.

    Sie irren deshalb. Für das Erdsystem gesehen hat die Gegenstrahlung keine Energiequelle.“

    Werter Herr Heß,

    das Gegenstrahlungskraftwerk mehrt ja auch nicht die Energie im geschlossenen System „Erde/Atmosphäre“ das Sie beschreiben.
    Genutzt werden nur Energieflüsse im Inneren des Systems.
    Die von der Atmosphäre rückgestrahlte Leistung kommt nicht am Boden an, sondern wird vorher durch den Spiegel abgefangen und fokussiert.
    Auch wenn der Effekt insgesamt gering ist, so wird dazu noch ein Beitrag geleistet zu verhindern, daß sich der Boden gefährlich aufheizt.
    Also eine klassische win-win Situation.

    MfG

  31. @#61: Ebel sagt:
    „In thermodymischen Sinn gibt es keine Gegenstrahlung, sondern nur Nettowärmestrahlung“

    Aber Herr Ebel:
    Glauben Sie wirklich, daß die Natur von sich aus „nettiert“?
    Daß ein Körper weniger abstrahlt, blos weil er „Gegenstrahlung“ empfängt?

    Selbstverständlich gibt es zwei Strahlungsströme, die voneinander völlig unabhängig sind.
    Unser Gegenstrahlungskraftwerk nutzt doch nur die von oben einfallende Strahlungsleistung, die wie in einem Brennglas über den Parabolspiegel focussiert wird. Damit konzentrieren wir die Strahlungsleistung von etwa 340 Watt/qm auf eine geringe Fläche. Dies wird genügen, um mit der so eingefangene Wärmestrahlung (in meinem Beispiel 1KW) einen Wärmetauscher mit Energie zu versorgen.
    Oder wohin soll die focussierte Strahlungsleistung von einem KW Ihrer Meinung nach verschwinden?

  32. #56: Franz Zuber sagt:am Mittwoch, 06.02.2013, 11:15
    Leser Ebel und Baecker: studieren Sie mal die nachfolgende Graphik über die Temperaturen am Südpol gaaaanz genau und lange:

    http://tinyurl.com/ayz3lly
    #### ###
    Ihr Link bringt nur „Website not found
    ########
    #56: Franz Zuber sagt:am Mittwoch, 06.02.2013, 11:15
    .. .. ..
    Prüfungsfrage für Sie beiden Klimalaien:
    Wie gross ist am Südpol die angebliche Gegenstrahlung in W/m2 durch „Treibhaus“-gase im Januar im Vergleich zum Juli?
    #####
    Sehr geehrter Herr Zuber,

    vor eine Antwort möchte ich Ihre Sätze etwas umformulieren:
    „Frage eines Klimalaien (Zuber):
    Wie groß ist am Südpol die (streiche : angebliche) Gegenstrahlung in W/m2 durch „Treibhaus“-gase im Januar im Vergleich zum Juli?“

    Antwort:
    Ca. 35 gegenüber 25 W/m².
    Was wollen Sie mit Ihrer Frage bezwecken?

    Captcha: „faktum“
    Meine ich auch…

  33. Jetzt wird es echt witzig:

    @ #65: Wehlan sagt am Mittwoch, 06.02.2013, 19:32
    „Herr Ebel, eine Atmosphäre ohne CO2 und H2O gibt es nicht – sie ist nur ein theoretisches Objekt, an dem Sie theoretisieren wollen.“

    Sie behaupten doch, daß die Erdoberfläche die gleiche Temperatur hätte, wenn in der Atmosphäre keine Treibhausgase wären – nun ist das unwesentlich, weil Sie einsehem mußten, daß Ihre ganze Behauptung zusammengebrochen ist und erfinden deshalb eine Zauberei:

    @ #65: Wehlan sagt am Mittwoch, 06.02.2013, 19:32
    „wenn es da nicht noch andere Prozesse gäbe, die wir nicht kennen.“

    Natürlich könnte sich ein Tischlein decken, wenn es „ein Tischlein deck Dich“ gäbe, aber da wir wissen, es gibt keine Zauberei, müssen wird den Tisch eben konventionell decken.

    Zum Treibhauseffekt gibt es eine physikalisch saubere Erklärung – Sie aber wollen diese Erklärung nicht akzeptieren, sondern hoffen auf Zauberei.

    Die ganz einfache Erklärung ist der II. HS. der TD (Entropiesatz): Damitb die Treibhausgase in der Höhe Energie abstrahlen können, muß diese Energie zum Abstrahlort beföredert werden. Der II. HS. der TD beschreibt, daß ein Wärmetransport nur geschehen kann, wenn eine Temperaturdifferenz vorhanden ist. Und der Wärmestrom geht von warm nach kühler. Die Intensität der Abstrahlung hängt von der Temperatur am Abstrahlort ab. Die für den Wärmetransport notwendige Temperaturdifferenz ist eben der Treibhauseffekt.

    MfG

  34. #57: NicoBaecker sagt:

    am Mittwoch, 06.02.2013, 12:14

    #53: Wehlan

    „es gibt an keinem Punkt der Erde ein Strahlungsgleichgewicht“

    Doch, am Oberrand der Atmosphäre, der immer betrachtet wird und was Sie nicht kapieren.

    Herr Baecker, oder wie immer Sie auch heissen, offenbar haben Sie gar nichts verstanden. Es gibt keinen Punkt auf der Erdoberflaeche, an dem ein Strahlungsgleichgewicht im allgemeinen existiert. Auch am Oberrand der Atmosphaere existiert ein solches Strahlungsgleichgewicht im allgemeinen auch nicht.

    Wenn von einem Strahlungsgleichgewicht am Oberrand der Atmosphaere gesprochen wird, dann nur in dem Zusammenhang damit, dass global und zeitlich gemittelt wird, wobei die Zeitspanne zur Mittelung mindestens ein Jahr betragen sollte, denn die solare Strahlung, die den Oberrand der Atmosphaere erreicht, variiert von etwa 1409 W/m^2 (um den 3. Januar herum) bis 1316 W/m^2 (um den 4. Juli herum).

    Wie sich diese solare Einstrahlung in Abhaengigkeit von Breitenkreis und dem Tag des Jahres verteilt, geht aus den typischen Abbildungen der „daily mean solar insolation“ hervor. Diese ist z.B. in der Abb. 2.8 bei Liou (2002) dargestellt. Man findet diese Abbildung auch in dem ArRtikel von Qiang Fu, „Solar Radiation“:

    http://curry.eas.gatech.edu/Courses/6140/ency/Chapter3/Ency_Atmos/Radiation_Solar.pdf

    Da dieser Artikel nur zwei Abbildungen enthaelt, ist die Chance gross, dass Sie die richtige Abbildung finden.

  35. Lieber Herr Keks #55,

    sie schreiben:
    „Der große Vorteil ist ja, daß die Gegenstrahlung über 24h nur gering schwankt und damit eine planbare Energiequelle ist.“

    Die geringe Schwankung liegt daran, das die Sonneneinstrahlung in das gesamte Erdsystem über 24h auch nur gering schwankt.

    Thermodynamisch gesehen ist das gesamte Erdsystem durch eine Kugelfläche 4Pi * R^2 vom Weltraum abgegrenzt ist. R bemisst sich vom Erdmittelpunkt zum Oberrand der Atmosphäre.

    Sie irren deshalb. Für das Erdsystem gesehen hat die Gegenstrahlung keine Energiequelle.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  36. #58: Ebel

    Herr Ebel, eine Atmosphäre ohne CO2 und H2O gibt es nicht – sie ist nur ein theoretisches Objekt, an dem Sie theoretisieren wollen. Natürlich könnte so eine Erde ihre Wärme nur von der Erdoberfläche abstrahlen, wenn es da nicht noch andere Prozesse gäbe, die wir nicht kennen. Möglich wäre auch, dass so eine Erde sich langsam ihrer Atmosphäre entledigt. Wir wissen es nicht. Also lohnt es sich auch nicht, darüber zu spekulieren. Es reicht zu wissen, dass die realen Temperaturen der Erdoberfläche sich nicht über Strahlung aus IR-aktiven Gasen erklären lassen – weder auf der Erde, noch auf der Venus.

  37. #59: Ebel

    Herr Ebel, ich habe nicht von einem Energiegleichgewicht gesprochen, sondern von einem nicht-vorhandenem Strahlungsgleichgewicht – das ist ein Unterschied, den Sie bei Ihrer Argumentation beachten sollten.

    Und selbst wenn der Mittelwert über alle Abstrahlungen 240 W/m2 ist, sagt das nichts über die Temperaturen an der Erdoberfläche aus.

  38. @ #56: Franz Zuber sagt am Mittwoch, 06.02.2013, 11:15
    „Prüfungsfrage für Sie beiden Klimalaien“

    Hier sind noch ein paar mehr tatsächliche Klimalaien.

    Vob wo erfolgt die Abstrahlung in den Weltraum bei Nichtvorhandensein von Treibhausgase?

    MfG

  39. #55: besso keks sagt am Mittwoch, 06.02.2013, 10:05
    „… begreift welches Energiegewinnungspotential in der Gegenstrahlung steckt.“

    Besser wäre es, wenn besso keks die Thermodynamik begreift. In thermodymischen Sinn gibt es keine Gegenstrahlung, sondern nur Nettowärmestrahlung. Gegenstrahlung ist nur eine Rechengröße, der man eine mikrophysikalischen Sinn unterlegen kann.

    Eine thermodynamische Maschine braucht immer eine Temperaturdifferenz und dadurch wird der Wirkungsgrad bestimmt (Carnot-Wirkungsgrad).

    Welche Temperaturdifferenzen soll denn Dein Gegenstrahlungskraftwerk ausnutzen?

    MfG

  40. @ wehlan (#54)

    Sie plädieren also für ausgefeilte, komplexe Klimamodelle, die räumlich aufgelöst arbeiten?

    Ich persönlich mag einfache eindimensionale Modelle, an ihnen lässt sich das Verständnis schulen.

  41. @ #54: Wehlan sagt am Mittwoch, 06.02.2013, 09:51
    „Herr Heß, der Unsinn Ihrer Frage …“

    Punkt 1: Wenn kein globales Energiegleichgewicht vorliegt wird die Erde laufend kälter bzw. wärmer. Deswegen ist im Zuge der Erwärmung der Erdoberfläche das Energiegleichgeicht gestört.

    Punkt 2: ohne Treibhausgase kann nur von der Erdoberfläche abgestrahlt werden – es gibt keinen anderen Abstrahlort. Die lokale Abstrahlung folgt immer aus der lokalen Temperatur. Es ist also gleich, wie es zu dieser Oberflächentemperatur kommt. Das der Mittelwert aller unterschiedlichen lokalen Abstrahlungen 240 W/m² ist, haben Sie selbst bestätigt.

    Bleibt also die Frage, der Sie beharlich ausweichen: Wo wird ohne Treibhausgase noch Enenergie in den Weltraum abgestrahlt? Die Antwort kann nur lauten: Nirgends – aber das wollen Sie nicht zugeben.

    MfG

  42. @ #54: Wehlan sagt am Mittwoch, 06.02.2013, 09:51
    „es gibt an keinem Punkt der Erde ein Strahlungsgleichgewicht – erst recht nicht an der Erdoberfläche.“

    Wehlan, Sie weichen wieder der Frage aus, wo ohne Treibhausgase die absorbierte Energie anders als von der Erdoberfläche abgegeben werden kann.

    Natürlich hat die oberste Schicht der Erdoberfläche eine Pufferfunktion: Wenn die momentane Absorption von solarer Strahlung größer ist als die momentane Emission entsprechend der Temperatur wird die überschüssige Energie in die oberste Schicht der Erdoberfläche zwischengespeichert. Wenn mehr Emission infolge der Temperatur ist als die Absorption (z.B. Nacht), dann wird der Pufferspeicher wieder geleert.

    Aber es bleibt die Frage: Wo wird ohne Treibhausgase die Energie abgestrahlt (die z.B. beim Mars gemessen wird), wenn nicht von der Erdoberfläche?

    Sie können keinen anderen Ort nennen – aber haben die große Klappe.

    MfG

  43. Leser Ebel und Baecker: studieren Sie mal die nachfolgende Graphik über die Temperaturen am Südpol gaaaanz genau und lange:

    http://tinyurl.com/ayz3lly

    Sie müssen feststellen, dass es dort, wo über 90% des Eises der Erde liegen, das den von Ihnen so sehnsüchtig erwarteten Meeresspiegelanstieg durch AGW Schmelze verursachen könnte, NULL Erwärmung in den letzten 60 Jahren festzustellen ist, im Gegenteil, eine leichte Abkühlung. Die Daten stammen von Ihrem Hochheiligtum der Klimareligion, NOAA (also unterstehen Sie sich bitte schön gefälligst, die Daten der Chef-Alarmisten Ihrer AGW Religion anzuzweifeln).

    Fazit:
    1. AM SÜDPOL GIBT ES KEINE ERWÄRMUNG WEGEN CO2!! BASTA!!

    2. IHRE MEINUNG ZUR AUSWIRKUNG VON CO2 IST BEZÜGLICH DER TEMPERATUREN AM SÜDPOL GROTTENFALSCH!!

    Prüfungsfrage für Sie beiden Klimalaien:

    Wie gross ist am Südpol die angebliche Gegenstrahlung in W/m2 durch „Treibhaus“-gase im Januar im Vergleich zum Juli?

  44. @#49: Günter Heß sagt:

    „Wieviel Stunden scheint den die Sonne jeden Tag auf der Erde global gesehen?

    Un wieviel Stunden findet jeden Tag Abstrahlung statt?“

    Herr Heß,

    das ist genau mein Punkt!
    Ich frage mich wie lange es noch dauert bis man begreift welches Energiegewinnungspotential in der Gegenstrahlung steckt. Der große Vorteil ist ja, daß die Gegenstrahlung über 24h nur gering schwankt und damit eine planbare Energiequelle ist.
    Ganz im Gegensatz zu Solar- und Windenergie.
    Aber manche wollen dies einfach nicht wahrhaben…

    MfG

  45. #49: Günter Heß

    Herr Heß, der Unsinn Ihrer Frage liegt in dem Begriff „global gesehen“. Es gibt kein mittleres Strahlungsbudget, mit dem man zu vernünftigen physikalischen Aussagen kommt. Die Sonne scheint zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis jeden Tag 12 Stunden und erwärmt die Erdoberfläche. Diese Wärme wird durch Konvektion, Verdunstung und Strahlung wieder von der Erdoberfläche abgegeben. Also ist es kein reines Strahlungsgleichgewicht, da mehr Strahlung die Erdoberfläche erreicht als sie durch Strahlung abgibt. Bei einem reinen Strahlungsgleichgewicht (Einstrahlung gleich Ausstrahlung an der Erdoberfläche) würde keine konvektive Erwärmung der Atmosphäre stattfinden.

  46. @Ebel und Co.
    Was passiert wohl mit euren „Strahlungsgleichgewicht“, wenn die Sonne nicht mehr da ist? Hält das CO2 dann mit ihrer Gegaenstrahlung ein Strahlungsgleichgewicht aufrecht?
    CO2 (menschliches CO2)…das große Strahlungskraftwerk, dass unsere Erde mit Energie/Hitze versorgt.
    Um so mehr mann eure phantasievollen Darstellungen zu lesen bekommt um so lachhafter werden eure Treibhaus-menschengemachtes CO2-Klimawandelmodell.
    Anscheinend haben einige von euch noch zuviel vom 68er Haschkonsum in sich….Schwachsinn ohne Ende!

  47. Wehlan,

    bei Dir kommt man sich wie bei „taeglich gruesst das Murmeltier“ vor. Kaum ist er eine blog abgeschlossen, reisst Du im naechsten die gleichen Fragen auf, die Du im vorherigen bereits beantwortet bekommen hast.

    Wehlan, druckt Dir das aus und haenge es uebers Bett:

    IN DER TROPOSPHAERE GIBT ES KEIN STRAHLUNGSGLEICHGEWICHT!

    Beweis, siehe Energiebilanz

    Herr Ebel setzt dies, wie sie langsam mal kapieren muessen, nicht voraus.

  48. Lieber Herr Wehlan #45,

    sie schreiben:
    „Schon allein die Tatsache, dass die Sonne nur tagsüber scheint, aber die Abstrahlung ständig stattfindet, entlarvt Ihr Gleichgewicht als Humbug.“

    Wieviel Stunden scheint den die Sonne jeden Tag auf der Erde global gesehen?

    Un wieviel Stunden findet jeden Tag Abstrahlung statt?

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  49. @ #45: Wehlan sagt am Dienstag, 05.02.2013, 16:07
    „Ja, aber das heißt nicht, dass absorbierte Strahlung auch wieder als emittierte Strahlung abgegeben werden muss“

    Ich hatte Dich schon gefragt, wo diese Strahlung abgegeben wird. Aber darauf antwortest Du nicht, weil es eben ohne Treibhausgase für die Abgabe keine andere Möglichkeit gibt als die Abstrahlung von der Erdoberfläche.

    MfG

  50. Herr Manz, nur mal auf das fachliche bezogen:

    „Schon mal registriert, dass die Venus der Sonne etwas näher steht als die Erde und was könnte das denn physikalisch bedeuten, wenn man nicht nur näher am Hochofen steht sondern dazu fast kreisförmig statt Ellipsenartig die Hitzequelle umkreist?“

    Mittlere Entfernung Erde-Sonne: 149,6 Mio. km
    Mittlere Entfernung Venus-Sonne: 108,2 Mio. km

    Nach dem Abstandsquadratgesetz, kommt auf der Venus eine ca. 1,91 intensivere Sonneneinstrahlung als auf der Erde an. Das allein erklärt aber keinen Temperatursprung von durchschnittlich 288 K auf der Erdoberfläche zu den 737 K der Venus. Die etwas elliptischere Bahn der Erde um die Sonne ändert nicht viel daran, da die Schwankungen bzgl. den 149,6 Mio. km nicht mehr als +/- 2% ausmachen.

    „Man das lässt sich vergleichen, Venus und Erde. Und nun bringen wir noch Merkur ins Spiel. Oder auch nicht. Auch wenn dieser als praktisch Atmosphärenloser Planet noch einen Tick heißer am Tag ist als Venus … und das ganz ohne CO2.“

    Die fehlende Atmosphäre führt auf dem Merkur zu extremen Tag-Nacht-Unterschieden ähnlich wie beim Erdtrabanten. Der Spitzenwert des Merkurs am Tag ist tatsächlich sehr hoch mit 700 K. Aber nicht höher als von der Venus mit 770 K. Wenn man die Mittelwerte heranzieht, ist der Unterschied noch größer (Merkur: 440 K, Venus: 737 K).

  51. #41: Ebel

    Ach Herr Ebel, ich kann über Sie nur noch lachen. Sie schreiben:
    „Wenn irgendwo ständig Energie zuströmt (hier die absorbierte Solarstrahlung) muß genau die gleiche Energie wegströmen.“

    Ja, aber das heißt nicht, dass absorbierte Strahlung auch wieder als emittierte Strahlung abgegeben werden muss innerhalb der Atmosphäre. Es gibt also kein Gleichgewicht von Absorption und Emission – genau das meine ich. Es gibt kein Strahlungsgleichgewicht, da es keinen Erhaltungssatz über bestimmte Energieformen gibt. Schon allein die Tatsache, dass die Sonne nur tagsüber scheint, aber die Abstrahlung ständig stattfindet, entlarvt Ihr Gleichgewicht als Humbug.

  52. @#42: Ebel sagt:
    „Die Temperatur an der Oberfläche der Venusatmosphäre ist niedriger als die Temperatur an der Oberfläche der Erdatmosphäre – also kann Deine Erklärung zur Temperatur der Venus wegen der Nähe zur Sonne nicht stimmen.“

    Soso, aber hast du schon mal den link da unten besucht und gelesen? Und verstanden?

    http://tinyurl.com/b642gj9

    Anstatt hier rumzustreiten hättest du schon längst die physikalischen Grundlagen von unserem Gegenstrahlungskraftwerk zusammenschreiben können.
    Häng dich rein, Ebel. Sonst machen wieder die Chinesen das Geschäft…

  53. #41: Ebel sagt:
    „Über die Größe der zugeströmten Energie gibt es keinen Zweifel“

    He du, Ebel,

    konnte noch keinen Zahlungseingang wegen unserem Gegenstrahlungskraftwerk verbuchen. Hast du die Überweisung vergessen oder hast du kalte Füße bekommen?

  54. @ #40: Rainer Manz sagt am Dienstag, 05.02.2013, 12:35
    „Schon mal registriert, dass die Venus der Sonne etwas näher steht als die Erde und was könnte das denn physikalisch bedeuten, wenn man nicht nur näher am Hochofen steht sondern dazu fast kreisförmig statt Ellipsenartig die Hitzequelle umkreist?“

    Es handelt sich aber nicht um die direkte Strahlung auf einen Festkörper, sondern um den Treibhauseffekt. Die Temperatur an der Oberfläche der Venusatmosphäre ist niedriger als die Temperatur an der Oberfläche der Erdatmosphäre – also kann Deine Erklärung zur Temperatur der Venus wegen der Nähe zur Sonne nicht stimmen.

    MfG

  55. Der Wehlansche Unsinn zeigt sich z.B. darin:

    @ #39: Wehlan sagt am Dienstag, 05.02.2013, 11:16
    „Außerdem richten sich die Temperaturen der Atmosphäre nach den Gesetzen der Thermodynamik und nicht nach dem nicht vorhandenen „Gleichgewicht von Absorption und Emission“.“

    Wenn die Temperatur irgendwo stationäre ist, dann sagt die Thermodynamik aus, daß sich die gespeicherte Energie nicht ändert. Wenn irgendwo ständig Energie zuströmt (hier die absorbierte Solarstrahlung) muß genau die gleiche Energie wegströmen.

    Über die Größe der zugeströmten Energie gibt es keinen Zweifel (oder hast Du welche?) und die Größe der weggeströmten Energie ist auch ohne Zweifel, wie Due selbst bestätigst (240 W/m²).

    Die Solarstrahlung wird an der Oberfläche absorbiert (oder wo soll es anders sein?) und die Wegstrahlung erfolgt nur von der Erdoberfläche (oder sollte es anders sein?). Was hast Du also gegen das „Gleichgewicht von Absorption und Emission“?

    Wahrscheinlich nur das Wollen, daß es keinen Treibhauseffekt gibt.

    MfG

  56. Herr Hader schießt scharf daneben… weil hier von mir keine politischen-philosophischen Standpunkte zum Besten gegeben wurden. Oder wollen Sie die von mir ironisch gezogene politisch korrekte Peinlichkeit LeserInnen bereits als Philosophie ansehen? Na dann, Prost.

    Die Venus hat keine Atmosphäre? Hader setzen sechs. (Sie haben das natürlich nicht geschrieben, mir war nur nach einem Gag, kann ja sonst nüscht beitragen…)

    Schon mal registriert, dass die Venus der Sonne etwas näher steht als die Erde und was könnte das denn physikalisch bedeuten, wenn man nicht nur näher am Hochofen steht sondern dazu fast kreisförmig statt Ellipsenartig die Hitzequelle umkreist? Probieren Sie es einfach mal aus, dazu reicht ein leistungsfähiger Heizstrahler, um den Sie herum tanzen, einmal kreisend, einmal eiernd. Versuchen Sie es am besten maßstäblich in Energie, Größe und Entfernung umzusetzen, wegen der nachhaltigen Wirkung. Das ist praktische und erlebbare Physik! Und hat was mit CO2 zu tun?

    Und nun dürfen unsere Simulanten am Großrechner gerne mal die Positionen von Erde und Venus tauschen und mal berechnen, was das für das Erdklima bedeuten würde. Ganz ohne CO2.
    Und wenn man dazu Venustypische Spezialitäten mitbeachtet wie die geringere Achsenneigung und die Umlaufperiode braucht´s noch nicht einmal die superdichte Kohlendioxidatmosphäre der Venus für bereits wesentliche Unterschiede zur Erde.
    Für mich ist die Venus das Abbild der Erde der Frühzeit und als Planet nicht darüber hinaus gekommen. Aber wer weiß, vielleicht waren es ja vor Millionen Jahren die unbelehrbaren Venusianer die die heutige CO2-Atmosphäre verursacht haben… und nun als Nachkommen die Erde verhunzen.

    Man das lässt sich vergleichen, Venus und Erde. Und nun bringen wir noch Merkur ins Spiel. Oder auch nicht. Auch wenn dieser als praktisch Atmosphärenloser Planet noch einen Tick heißer am Tag ist als Venus … und das ganz ohne CO2.

    Wer weiß, Herr Hader, wer weiß…

    …ob Sie uns und andere nicht einfach einen Ablenkungsbären aufbinden wollen.

    Daher sollen Daten sprechen:
    CO2-Anteil in der Venusatmosphäre ca. 96,5%
    CO2-Anteil in der Erdatmosphäre 0,04%, Menschengemachter Anteil von diesen 0,04%, sind wir großzügig 7%. Deutscher Anteil bei diesen 7% 3%.

    Jo, da fliegen die Fetzen. Das haut richtig homöopathisch rein. Das rechtfertigt den totalen Krieg.

    Ach, wieder nix kapiert.

  57. #38: Ebel

    Herr Ebel, Sie machen sich lächerlich, wenn Sie ständig behaupten, dass Menschen, die eine andere Ansicht vertreten, keine Ahnung hätten. Eigentlich stimmen Sie mir ja zu, denn Sie geben mit anderen Worten genau das wieder, was ich geschrieben habe. Sie schreiben:

    „die mittlere Abstrahlung (240 W/m²) ist der Mittelwert über alle lokalen Abstrahlungen“

    Genau das habe ich auch geschrieben, denn vom Mars werden Sie genau diesen Mittelwert messen.

    Und völlig logisch ist es dann, dass man diesem Mittelwert keine Temperatur zuordnen kann, schon gar nicht die Temperatur der Erdoberfläche.

    Völlig unverständlich ist Ihre Aussage: „andere Strahlungsquellen gibt es ohne Treibhausgase nicht“. „Treibhausgase“ sind keine Strahlungsquelle. Die einzige Strahlungsquelle ist die Sonne. Außerdem richten sich die Temperaturen der Atmosphäre nach den Gesetzen der Thermodynamik und nicht nach dem nicht vorhandenen „Gleichgewicht von Absorption und Emission“.

  58. @ #35: Wehlan sagt am Montag, 04.02.2013, 10:36
    „Es ist schon nicht korrekt, hier einfach S-B anzusetzen und eine Temperatur von -18 °C anzunehmen“

    Es ist schon putzig, wenn jemand keine Ahnung hat. Die lokale Abstrahlung hängt von der lokalen Temperatur ab und die mittlere Abstrahlung (240 W/m²) ist der Mittelwert über alle lokalen Abstrahlungen. Da die lokale Abstrahlung etwa nach S-B erfolgt, geht es um die Beziehung zwischen der 4. Wurzel des Mittelwertes von T^4 und dem Mittelwert von T. Und diese Beziehung beschreibt die Höldersche Ungleichung. Man sollte nicht als Lehrmeister auftreten wollen, wenn schon Grundlagenwissen fehlt.

    @ #35: Wehlan sagt am Montag, 04.02.2013, 10:36
    „aber das Dümmste ist, diese Temperatur einer Erdoberfläche ohne „Treibhausgase“ zuzuschreiben.“

    Du kannst gerne beschreiben, wie die lokalen Temperaturen an der Erdoberfläche anders entstehen als durch das Gleichgewicht von Absorption und Emission. Wie gesagt andere Strahlungsquellen gibt es ohne Treibhausgase nicht. Selbst wenn man noch einen Wärmetransport durch die Atmosphäre annimmt, wird dadurch die Temperatur nur einheitlicher – von Stellen mit hoher Absorption wird Wärme nach Stellen mit niedrigerer Absorption befördert. Dadurch wird die Temperatur einheitlicher und die sehr niedrige Durchschnittstemperatur steigt – aber selbst bei ideal gleichmäßiger Verteilung kann die Temperatur nicht über –18°C ansteigen.

    Also das „Dümmste ist“ keine Ahnung zu haben, sich aber als Lehrmeister aufzuspielen.

    MfG

  59. #34: „ich hatte schon befürchtet, daß man Sie durch
    Kompetenz und Wissen aus diesem Forum vetrieben
    hätte. Schön, daß Sie wieder da sind.“

    @G.Stender, ich habe wieder erfahren, wie schön es ist, durch Forenabstinenz mehr freie Zeit für sich zu verfügen. Ein wirklich schönes Gefühl, was ich auch zukünftig nicht missen möchte. 🙂

    @R.Manz, es geht hier nicht um linksgerichtete oder anders politisch orientierte Leser, es geht um Physik. Wenn Sie das immer noch nicht verstanden haben und meinen, Sie könnten dem Beispiel der Venusatmosphäre ihre politischen-philosophischen Standpunkte entgegenstellen, dann haben Sie das Spielfeld verwechselt. 😉

    Anhand der mittleren Entfernung zwischen Venus und Sonne, kann man sehr gut errechnen, wieviel an Einstrahlung von der Sonne kommt und welcher durchschnittlichen Temperatur das auf einer atmosphärenlosen Planetenoberläche bedeuten würde. Die Zusammensetzung der realen Atmosphäre und dessen Masse sowie die tatsächlichen Temperaturen lassen selbst einen Laien erahnen, dass CO2 eine erwärmende Wirkung besitzt, es sei denn, man hält den hohen Druck für die eigentliche Ursache der dauerhaft hohen Temperaturen.

  60. @32#
    Welche Fakten meinen Sie Herr Hader?
    Im Falle der Venus / Erde sind wohl die Unterschiede LEBENS-wichtiger als das Ähnliche.
    Oder wollen Sie als in die Bresche von Herrn Innerhofer springender insgeheim dem unbedarften Leser und zeitgeistig links LeserInnen das Schreckensbild der Venus als lebensfeindliches Zukunftsszenario der Erde ausmalen, wenn der Mensch so weiter macht mit seinen „klimaschädlichen Treibhausgasausstoß“? Nach dem Motto- seht her was EUCH Sündigen blüht… Sind das die Fakten, die Sie meinen?
    Mir jedoch reichen der nicht bis ins letzte nachvollziehbare Erdwerdungsprozess und die dabei keineswegs als dauerhafte Plattform und Anker für das Leben erkennbare Planeten-Frühzeit. Davon abgesehen, dass bereits 95% der bisherigen Arten das Zeitliche gesegnet und das Leben an sich durch Erd-„Eigenleistung“ wie auch Fremdeinwirkung mehrmals vorm Exodus stand und sicher wieder stehen wird.

    Ich unterstelle einfach, Sie wissen dass die Erde in der Frühzeit ein Leben in uns bekannter Form unwirklicher Planet war, dessen sich langsam bildende Atmosphäre sogenannte Klima- oder Treibhausgase mit Vielfachen heutiger Anteile hatte, u.a. Ihr heißgeliebtes Kohlendioxid, Sauerstoff dagegen keinen. Auch deswegen finden sich die ältesten Lebensformen bzw. deren noch vorkommende Nachkommen in sauerstofffreien Regionen in und oberhalb der Erdkruste. Nun es wird sich sicher wieder ein Experte zu Wort melden, der Bakterien nicht als Lebensform…
    In der Tat waren sich in der Planetenbildung und Frühzeit die Erde und die Venus gleicher. Und?

    P.S. Fachlich lasse ich mich für meinen Broterwerb behelligen. Der ist jedoch nicht hier.

    Herr Innerhofer hat ja aber auch noch nicht aufgeklärt über die Venus und die Treibhausverursachenden Venusianer…

  61. #31: Ebel

    Herr Ebel, das Erdinnere zählt nicht. Aber die angeblichen -18 °C, die auf einem falschen Modell basieren, darf man gerade nicht der Erdoberfläche zuschreiben. Misst man die Abstrahlung der Erde aus weiter Entfernung, z.B. vom Mars, so wird man etwa 240 W/m2 messen. Es ist schon nicht korrekt, hier einfach S-B anzusetzen und eine Temperatur von -18 °C anzunehmen, aber das Dümmste ist, diese Temperatur einer Erdoberfläche ohne „Treibhausgase“ zuzuschreiben. Man darf nicht aus realen Messungen mit einer „Treibhausgas-Atmosphäre“ auf eine Erdoberfläche schließen, die keine „Treibhausgas-Atmosphäre“ enthält. Es zeigt sich wieder einmal, dass Sie nicht in der Lage sind, wissenschaftlich zu arbeiten.

  62. Lieber(e) S.Hader,
    ich hatte schon befürchtet, daß man Sie durch
    Kompetenz und Wissen aus diesem Forum vetrieben
    hätte. Schön, daß Sie wieder da sind.
    Pausenclowns/Trolle tragen mächtig zur Auflockerung der eher drögen Thematik bei.
    Beispiel: Beitrag #32.
    Liebe Admins, den/die Teilnehmer/in S.Hader
    gut „warmhalten“

  63. @S.Hader #32
    Soso, Sie sind also der Meinung, dass die Entfernung zur Sonne für uns auf Erden keine Rolle spielt. Für wie bescheuert halten Sie uns!?

    Die Entfernung zu einer Wärmequelle (Sonne) entscheidet IMMER über das Leben, wie wir es auf der Erde kennen!
    Das CO2 spielt KEINE ROLLE! Die hohe CO2 Konzentration ist eine folge der hohen Temperaturen auf der Venus. Und die hohen Temperaturen auf der Venus sind deswegen da, weil die Materie Venus so nahe (Entfernung!!!) an der heißen „Wärmeplatte“ Sonne ist, dass diese sich ihre Oberfläche verbrennt.

    Nach ihrer Logik würde das Feuer die Folge von CO2 sein und nicht umgekehrt!
    Erst durch das Feuer (verbrennen) wird CO2 freigesetzt. Und so ist es auch auf der Venus.

    Sie Quacksalber!

  64. #30: „Auch wenn Sie mich gerne hier mundtot sehen und mich dazu auf die hinterf… Art auffordern, sehr geehrter Herr Hader, frage ich mich, wenn sich Venus und Erde so ähnlich sind, wie es hier „Experten“ einem Laien wie mir unterjubeln wollen, wieso die Venus nicht ebenso von Leben in uns bekannten Weise belebt ist?“

    Ja sicher doch Herr Manz, weil ich sie mundtot machen will, fange ich auch immer wieder an, in Diskussionen mit Ihnen einzulassen. ^^ Ausgesprochen einleuchtend. Zwischen Venus und Erde gibt es Gemeinsamkeiten, wie die fast identische Größe und die ungefähre Entfernung zur Sonne. Es gibt aber auch große Unterschiede wie die Zusammensetzung der Atmosphäre und dessen Druck. Und hier tun sich schon seit Jahren die hauseigenen(!) Experten schwer, den Leser die simple Aussage glaubhaft rüberzubringen, dass diese Übermasse an CO2 in der Venusatmosphäre für diese hohen Temperaturen verantwortlich sind. Weil die Laien sich immer denken, wie, mehr CO2 führt zu höheren Temperaturen, das darf doch nicht sein.

    „Aber noch mehr frage ich mich, was das seitens Herrn Innerhofer eingeleitete Venusgedöns mit dem Artikel von Herrn Thüne zu tun hat?“

    Also ich persönlich halte das Beispiel Venus für einen prima Lackmustest, inwieweit man die Basics der Atmosphärenphysik soweit verstanden hat. Zudem hat Herr Innerhofer in #4 den Bezug zwischen Venus und Thüne-Artikel genannt.

    „Ach, ich vergass, ich weiß ja nichts…
    Hauptsache Herr Hader weiß es.“

    Nein, das Schlimme ist, sie wollen sich rein fachlich nicht mit den Fakten behelligen lassen.

  65. @ #28: Wehlan sagt am Sonntag, 03.02.2013, 10:45
    „#20: Ebel: Selbst wenn man Ihren 3 Punkten folgen würde, müssten Sie zugeben, dass die -18°C doch wohl nicht für die Erdoberfläche, sondern für die Erde insgesamt gelten würden.“

    Es geht um die Erdoberfläche, wo wir leben – und das sogar einschießlich hoher Berge. Welche Temperaturen das Erdinnere hat (glühendheißer Kern) bzw. der größte Teil der Atmosphäre hat, ist dabei uninteressant. Die Durchschnittstemperaturen gelten etwa bezüglich der Wetterhütten – aber die Temperaturdifferenz zwischen Wetterhütte und Oberfläche ist höchstens ein paar K.

    Ohne Treibhausgase wäre die Durchschnittstemperatur des größten Teil der Atmosphäre etwa so hoch wie die wärmste Stelle der Erdoberfläche weil zwar konvektiv Wärme in die Atmosphäre eingetragen werden kann (bis zur Maximaltemperatur), aber diese Wärme die Atmosphäre kaum verlassen kann – nach oben nicht, weil Weltraum und keine Strahlung, nach unten nicht weil Inversionsschicht (oben wärmer als unten). In einer Inversionsschicht ruht die Luft und ruhende Luft ist ein schlechter Wärmeleiter.

    Die Forderung nach Ausweitung der Temperatur der Erdoberfläche auf die Temperatur der ganzen Erde soll offensichtlich die Tatsachen vernebeln, also werfen Sie die Nebelkerze – also das, was Sie mir unzutreffend unterstellen:

    @ #28: Wehlan sagt am Sonntag, 03.02.2013, 10:45
    „Also wieder einmal nichts als Nebel von Ebel“

    MfG

  66. Auch wenn Sie mich gerne hier mundtot sehen und mich dazu auf die hinterf… Art auffordern, sehr geehrter Herr Hader, frage ich mich, wenn sich Venus und Erde so ähnlich sind, wie es hier „Experten“ einem Laien wie mir unterjubeln wollen, wieso die Venus nicht ebenso von Leben in uns bekannten Weise belebt ist?

    Aber noch mehr frage ich mich, was das seitens Herrn Innerhofer eingeleitete Venusgedöns mit dem Artikel von Herrn Thüne zu tun hat?

    Ach, ich vergass, ich weiß ja nichts…
    Hauptsache Herr Hader weiß es.

  67. „Hier noch ein Hinweis: Die Venus-Atmosphaere ist mit der Erdatmosphaere nicht verleichbar. Wer einen solchen Vergleich wagt, der sollte sich wohl besser mit den Grundlagen der atmosphaerische Dynamik und Energetik beschaeftigen.“

    Sehr geehrter Prof.Kramm,

    ich hätte da eine einfache Frage, auf die ich keine einfache Antwort erwarte: Warum ist es an der Venus-Oberfläche so heiss? Die fachgerechte(!) Beantwortung dieser Frage, auch wenn Sie sich mit ihren Fähigkeiten deutlich unterfordert fühlen dürften, würde sehr wahrscheinlich den Wissensstand der meisten Leser anheben. Das würde auch dem selbstgestellten Weiterbildungsanspruch von EIKE entsprechen.

    MfG
    S.Hader

  68. #20: Ebel

    Selbst wenn man Ihren 3 Punkten folgen würde, müssten Sie zugeben, dass die -18°C doch wohl nicht für die Erdoberfläche, sondern für die Erde insgesamt gelten würden. Also wieder einmal nichts als Nebel von Ebel.

  69. @ #25: Gerhard Kramm sagt am Samstag, 02.02.2013, 21:21
    „Die Venus-Atmosphaere ist mit der Erdatmosphaere nicht verleichbar.“

    So pauschal stimme ich zu. Aber man kann Einzelheiten vergleichen – ob sie ähnlich sind oder stark unterschiedlich. Ich zähle mal ein paar Einzelheiten auf:

    – Venus, Erde und Mars haben eine Tropopshäre (reichlich Konvektion) und eine Stratosphäre (kaum Konvektion).
    – In den Troposphären spielen die Gaseigenschaften die wichtigste Rolle und kaum die Strahlungseigenschaften.
    – Deshalb ist in den Troposphäre ein adiabatischer Temperaturgradient.
    – Nur die Venus hat eine geschlossene Wolkendecke, im Bereich der Wolkendecke ist der Temperaturgradient nicht adiabatisch. http://tinyurl.com/Fritzius
    – Nur die Erde hat viel Sauerstoff, deshalb hat nur die Erde eine warme Ozonschicht.
    – In der Stratosphäre ist der Nettowärmestrom aufwärts und fast konstant (Ausnahme Ozonschicht)
    – Der Säulendruck der Treibhausgase an der Tropopause ist sehr ähnlich: CO2-Druck Venus ca. 0,4 mbar, Erde mittlere Breite ca. 0,13 mbar, Mars ähnlich.
    – Da in der Stratosphäre kaum Konvektion herrscht, geschieht der Wärmetransport hauptsächlich durch Strahlung, die durch die Strahlungstransportgleichungen gut beschrieben wird.
    – Der Übergang Stratosphäre Troposphäre wird durch das Schwarzschild-Kriterium bestimmt http://tinyurl.com/schwara
    – Wie schnell das Schwarzschild-Kriterium erreicht wird, hängt von der mittleren Absorptionslänge und dem Nettowärmestrom ab:
    ~ Bei Steigen der Treibhausgaskonzentration sinkt der Druck an der Tropopause (wird bei der Erdatmosphäre gemessen und ist schon seit Gold 1908 bekannt. http://tinyurl.com/GoldTro
    ~ Die Abhängigkeit vom Nettowärmestrom zeigt sich am Unterschied des Tropopausendrucks zwischen Äquator und den Polen (bei Wärmestrom 0 ist die konvektionsfreie Schicht beliebig dick – isothermer Hohlraum).

    MfG

  70. @ Gunnar Innerhofer #4
    Die Entfernung der Venus von der Sonne ist so gering, dass Sie ihre Frage auch direkt an die Sonne stellen können und damit können Sie sich ihre Frage auch gleich selbst beantworten!

  71. #4: Gunnar Innerhofer sagt:

    am Donnerstag, 31.01.2013, 15:56

    Herr Thüne:

    „Geht die Sonne unter, hört die Einstrahlung auf, doch die Ausstrahlung der Erde geht weiter. Die Erdoberfläche kühlt sich ab, bis zum nächsten Tag! Fazit? Die Erde kann sich nicht erwärmen. Sie muss daher von der Sonne ständig erwärmt werden!“

    Ja eh, nur warum ist es zB. auf der Venus Tagseite ca. gleich warm wie auf der Nachtseite?

    Herr Innerhofer,

    haben Sie jemals an einem Feldexperiment zur Mikrometeorologie teilgenommen? Wahrscheinlich nicht, denn sonst wuerden Sie nicht versuchen, die sachliche Aussage des Kollegen Thuene, die vielfach belegt ist, mit einem Hinweis auf die Venus-Atmosphaere zu entkraeften. Selbst die Umkehrung der Richtung des Waermeflusses (manchmal auch des Wasserdampfflusses) kann diese Abkuehlung der oberflaechennahen Schichten nicht verhindern, weil in einem solchen Falle die turbulente Stroemung in eine eher viskose Stroemung uebergeht, deren Transporteigenschaften erheblich ineffizienter sind als die der turbulenten Stroemung. Folglich ist der abwaertsgerichtete Waermetransport limitiert.

    Sicherlich kann die Advektion von Luftmassen die lokale Temperatur rasch aendern. Das ist auch bekannt. Im Winter erleben wir das hier im Interior Alaska staendig, wenn die 2 m-Temperatur infolge des sog. Pinapple Expresses sich innerhalb von einem Tag um 30 K erhoeht, um dann ein paar Tage spaeter wieder auf den alten Wert von etwa minus 40 Grad C abzusinken.

    Hier noch ein Hinweis: Die Venus-Atmosphaere ist mit der Erdatmosphaere nicht verleichbar. Wer einen solchen Vergleich wagt, der sollte sich wohl besser mit den Grundlagen der atmosphaerische Dynamik und Energetik beschaeftigen.

  72. „kluger Artikel von Dr. Thüne“

    schreibt ua. Herr Jeromin #1

    Was sagt ein sg. Kollege dazu? Nur ein paar Auszüge:

    1.
    „die täglichen Wettervorhersagen kann jeder überprüfen und leibhaftig erfahren, so dass Zweifel in deren Zuverlässigkeit angebracht sind. Über eine Woche hinaus sind sie praktisch unbrauchbar…“
    Einige TV- und andere Medien Forecaster sind wirklich schwach, die Synoptik basierend auf den heutigen Rechenmodellen funktioniert aber sehr gut und es ist überhaupt nicht so, dass Prognosen auf eine Woche schlechter sein müssen, als die für den kommenden Tag, nur meistens.

    2.
    „Kumuluswolken, die sich am späten Vormittag gebildet haben, fallen wieder in sich zusammen, wenn die Sonneneinstrahlung nachlässt und nicht mehr genügend Energie liefert, um die Thermik oder Konvektion aufrechtzuerhalten“.

    oje, erstens schreibt man Kumulus mit C und zweitens bilden sich Cumulus Wolken eher erst am Nachmittag und drittens passiert oft bei Sonnenuntergang was recht Interessantes. Die Cumuluswolken wachsen schnell weiter nach oben, wenn die Obergrenze der Wolke bzw. die angrenzende Luftschicht in Folge der nun „plötzlich“ fehlenden Sonnenstrahlung etwas abkühlt, es bilden sich häufig aus diesen Cumulus Congestus Wolken Cumulunimben (Cb) und es schüttet wie wild.

    3.
    “ Die Behauptung vom „natürlichen Treibhauseffekt“ ist nie physikalisch durch ein Experiment bestätigt worden. Einen Beweis wird es nie geben, da die Natur den Naturgesetzen folgt und nicht ideologischen Hirngespinsten“

    Tzzz, sogar der EIKE Fachbeirat ist da ganz anderer Meinung, wie jeder wissenschaftlich fundierte „Skeptiker“. Herr Thüne, nur weil man die Atmosphäre nicht in ein Labor packen kann und damit vergleichsweise mikroskalig experimentieren kann, existieren genügend Messungen der ein- und ausgehenden Strahlung, es existieren zum Teil sehr genaue Daten zu den Absorbtionsspektren einzelner Moleküle und die Physik sagt klip und klar, dass dieser Atmosphäreneffekt existiert, auch wenn es vielleicht nicht genau diese 33°C sind. Also sind sie es, der ideologischen Hirngespinsten folgt und nicht ein R. Lindzen, ein F. Singer, ein Hr. Spencer und tausende andere, naturwissenschaftlich gebildete Personen. Ich könnte noch etliche Zeilen oben zerlegen, meteorologisch ist Herr Thüne scheinbar nicht mehr sehr interessiert und die Ansichten zum Klima sind keine Diskussion wert.

  73. #22 Lieber Gunni

    dann erzähl doch mal dem Dilletanten Estermeier woraus Wolken entstehen, wenn nicht aus Wasserdampf! Ist wohl die geballte Ladung Wasserstoff der uns täglich neben einem Haufen anderer Partikel, Atome und Strahlen aus dem All bombardiert?

    Ich denke die Schulbuchschreiber vor 50 Jahren waren sicherlich keine Wissenschaftler. Aber naturwissenschaftlich verblödet waren sie auch nicht.

  74. oje E. Tomas 16 & MEstermaier 18

    auf der Venus herrschen in Bodennähe überhaupt keine Stürme, es weht eine leichte Brise von max. um 2m/s. Die fast gleichen T auf der Tag- und Nachtseite haben ihren Grund schlicht und einfach im extremem Treibhauseffekt od. meinetwegen Atmosphäreneffekt.

    MEstermeier glaubt wohl, Wasserdampf wären Wolken, sonst kann man sich das Wirrwarr seiner Aussagen nicht erklären. Wie auch immer, es ist hoffnungslos mit Dilletaten solche Sachverhalte zu diskutieren.

  75. #10: „Ihr bewusst inszeniertes Beinstellen für Herrn Thüne scheitert. Ja, Venus und Erde sind Planeten im Unterschied zu Sternen, Kometen und Asteroiden und Staubwolken. Auch Birnen und Trauben sind Obst. Warum kann dann aus der einen Sorte Wein und aus der anderen „nur“ Schnaps hergestellt werden?“

    Sehr geehrter Herr Manz, meinen Sie tatsächlich mit Aussagen auf diesem „fachlichen“ Niveau und mit der Nichtbreitschaft, sich mal mit der trockenen und nüchternen Physik zu befassen, auch nur ansatzweise verstehen zu können, was es mit dem atmosphärischen Treibhauseffekt auf sich hat? Seit wann ist Nichtwissen eine gute Voraussetzung, um über etwas Bescheid zu wissen? Und kommen Sie jetzt bitte nicht mit politischen Grundsatzdebatten, hier geht es um Physik. Und die lässt sich nicht durch Ideologien verbiegen, selbst in totalitären Staaten wie der DDR war die Physik auch die gleiche wie in den alten Bundesländern.

  76. Wieder ein neuer Artikel, der die Wissenschaft vollkommen ignoriert.

    Das die jetzige durchschnittliche Temperatur der Erde ca. +15°C ist, bestreitet eigentlich keiner. Auf wenige Grad Unsicherheit kommt es dabei nicht an.

    Die -18°C folgen aus drei Annahmen,
    1. die Erde hat das gleiche Albedo wie jetzt (d.h. die Absorption ist gleich) – das ist eine sinnvolle Annahme
    2. die Erdoberfläche ist im Infrarot annähernd schwarz – das trifft praktisch sehr gut zu und
    3. die Erdoberfläche hat überall die gleiche Temperatur.

    Die letzte Annahmme ist nicht erfüllt – liefert aber eine obere Grenze für die Durchschnittstemperatur (Höldersche Ungleichung). Es gibt Temperaturen, die über den -18°C liegen (z.B. im Äquatorbereich) und es gibt Temperaturen, die deutlich unter -18°C liegen (im Polarbereich). Wenn eine gleichmäßigen Temperatur die Temperatur bei -18°C ist, so ist entsprechend der Hölderschen Ungleichung die Durchschnittstemperatur deutlich unter -18°C. Damit ist der Treibhauseffekt deutlich über 33 K.

    MfG

  77. Lieber Herr Thüne,

    sie schreiben:
    „Die Erdoberfläche kühlt sich ab, bis zum nächsten Tag! Fazit? Die Erde kann sich nicht erwärmen. Sie muss daher von der Sonne ständig erwärmt werden!“

    Wann ist auf der Erde global gesehen Tag und wann Nacht?

    Ihr Argument hinkt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  78. @MEstermeier

    Diese nächtliche „Behinderung“ der Auskühlung in Bodennähe, verursacht durch tiefliegende Wolken, nennt sich Gegenstrahlung – diese wird ja von einigen Spezialisten hier prinzipiell geleugnet…unfassbar;)

  79. #4: Gunnar Innerhofer fragt:
    Ja eh, nur warum ist es zB. auf der Venus Tagseite ca. gleich warm wie auf der Nachtseite?

    Antwort: Eh, weil auf der Venus extreme Stürme herrschen, die bis zu 1000km/h erreichen und ständig die Atmosphäre durchmischen.

  80. „Der kurzen Epoche der Aufklärung folgte die „Romantik“ mit dem „Biedermeier“ (1790-1848). Man scheute den rauen Wind der Aufklärung und trat die Flucht ins Private, ins Idyll an. Man begann, sich eigene an beliebigen Idealvorstellungen orientierte Weltbilder zu stricken. Es begann mit dem „Kommunistischen Manifest“ von Karl Marx und Friedrich Engels das „Zeitalter der Ideologien“.“

    Das könnte man in einer Abhandlung über die Epochen und Formen der Romantik so nicht alleine stehen lassen. Speziell für die deutsche Wesens- und Nationsprägung ist dieser Zeitraum existentiell und im Allgemeinen für die Synthese von Naturwissenschaft und Naturverständnis!

    Im Übrigen ist das zeitgenössische Manifest keinesfalls eine Ideologie im heutigen Sinne, sondern ein wertvoller Beitrag zu Gesellschaftsphilosophie-speziell von Engels. Analog griffe es zu kurz, die „aufgeklärte“ franz. Revolution als Exzess anarchistischer Mörderbanden zu charakterisieren.

    Kurzum, die Verbindung der CO2-Hysterie mit der „Romantik“ oder dem „Kommunistischen Manifest“
    ist a) nicht nötig und b) unexakt.

    Ansonsten ein sehr guter Artikel!

  81. MEstermeier #6:

    „Nachts behindert (NICHT verhindert) er (Anm. Wasserdampf) die Wärmeabgabe der Atmosphäre ins All und wirkt somit gegen ein schnelles Abkühlen.

    Aja, und tagsüber macht er ne Pause oder wie?

  82. Wieder ein ausgezeichneter, sehr verständlicher Artikel von Herrn Thüne.

    Unwesentliche m.E. suboptimale Formulierungen wie >Auch die Erde als Körper kühlt sich unentwegt ab. Sie wäre nicht lebensfähig, wenn sie nicht ständig von der Sonne aufgeheizt und mit Lebensenergie versorgt werden würde.< (Das lässt an Gaia denken) tun dem Inhalt keinen Abbruch. So lobe ich mir die Themenaufbereitung und Rundumschau für „die breite Masse“. Auch wenn „Experten“ sicher in Detailfragen das Haar in der Suppe finden. Ob die „breite Masse“ das auch lesen (und verstehen) würde, wenn es auf Seite 1 aller Medien käme? Es wäre schon bestens, wenn hierher findende Leser und Interessierte die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Wir werden es z.B. nach der Bundestagswahl erahnen können.

  83. @4# Erklären Sie es doch, Herr Innerhofer!

    Als kleine Hilfe dazu Ihnen selbstverständlich bekannte Vergleichsfaktoren: Zusammensetzung und Dichte der Planeten und der Atmosphären, Magnetfeld, Oberflächen- und kerntemperaturen, Rotationsgeschwindigkeit, Abstand und Neigung zur Sonne, Ausprägung der Umlaufbahn…

    In meiner unwürdigen Schulbildung und Freizeitastronomiebeschäftigung blieb mir bei Venus als heißer Gasplanet der zwar falsche aber treffende Begriff Möchtegernsonne haften. So stelle ich mir laienhaft auch unseren Planeten in seiner „Baby- und Kleinkindphase“ während der ersten Milliarden Jahre vor. Dass er das nicht mehr ist, ist eben ganz spezifisch Erdtypisch, das ihn deswegen auch von der Venus unterscheidet und dem Leben eine Plattform und Anker bietet. Anstatt der Venus.

    Ihr bewusst inszeniertes Beinstellen für Herrn Thüne scheitert. Ja, Venus und Erde sind Planeten im Unterschied zu Sternen, Kometen und Asteroiden und Staubwolken. Auch Birnen und Trauben sind Obst. Warum kann dann aus der einen Sorte Wein und aus der anderen „nur“ Schnaps hergestellt werden?

    Keine Antwort darauf erwünscht, weil Frage hier genauso unsinnig wie die Ihrige.

  84. Diese Aussage….

    „Eine Erde ohne Atmosphäre an der Oberfläche eine Strahlungsgleichgewichtstemperatur von -18°C habe.“

    …ist für mich erklärungsbedürftig!

    1. Eine Erdoberflächentemperatur von -18°C ist nur MIT einer Atmosphäre zu verwirklichen. Die Atmosphäre ist der Gasmolekühlpuffer zwischen der Oberfläche eines Planetens und dem luftleeren, schwerelosen Vakuum des All. Hätten wir keine Atmosphäre, dann hätten wir auch keinen Puffer und die Temperatur der Planetenoberfläche würde die Temperatur des All ca. -270°C annehmen.
    2. Einer Erdoberflächentemperatur von -18°C hängt vor allem davon ab, wie weit ein Plante von der nächsten Wärmequelle (Sonne) entfernt ist. Und weiter noch, wie stark diese Wärmequelle abstrahlt.

    Zusammengefasst lässt sich sagen. Diese o.g. Aussage ist eine willkürliche Aussage. Diese aus der Luft gegriffenen -18°C ohne Atmosphäre sind für gewissen Computermodellrechnungen einiger „Klimaexperten“ wichtig aber das war es auch schon. Mit der Realität hat dieser Wert, meiner Meinung nichts zu tun.

    Für den Wert von -18°C ist, meiner Meinung nach, zwingend eine Atmosphäre erforderlich. Weiterhin spielt bei Temperatur die Entfernung zur Sonne den Ausschlag.

  85. Dieser Beitrag gibt einleuchtende Erklärungen, großen Dank dafür, das kann ich nutzen bei den so esoterischen Grüngestrichenen.

    Danke!

    PS:
    Auch wenn ein anderer Herr, den ich ebenfalls schätze, akademische kleine Ergänzungen dazu hat. Das kann und will ich aber nicht beurteilen.
    Letztendlich sind sich in der Auswirkung beide einig.

  86. #2 M.Adeno fragt

    „…..heißt dass dann, dass auch der Wasserdampf keine Rolle spielen soll?“

    Doch, der Wasserdampf spielt eine sehr wichtige Rolle. In Form von Wolken behindert er die Sonneneinstrahlung und wirkt somit kühlend. Nachts behindert (NICHT verhindert) er die Wärmeabgabe der Atmosphäre ins All und wirkt somit gegen ein schnelles Abkühlen.

    So habe ich es vor 50 Jahren in der Schule gelernt. Einige Experten werden sich jetzt bemüßigt sehen, das ganze durch verschiedene Wolkentypen zu relativieren.

    mfg
    Markus Estermeier

  87. Ende letzten Jahres konnte man hier folgendes lesen:
    „EIKE vertritt die Auffassung seines Fachbeirats sowie der großen Gruppe von fachlich zuständigen „Klimaskeptikern“, angefangen bei Fred Singer, über Anthony Watts bis hin Paltridge, Svensmark und Mörner. Es ist wirklich unnötig, sich mit esoterischen Auffassungen zum TE auseinanderzusetzen, die schlicht auf die physikalische Unkenntnis der betreffenden Kommentatoren zurückzuführen sind.“

    Und nun kommt wieder so ein Artikel. Wie passt das zusammen? Wie kann man einerseits behaupten, die Auffassung seines Fachbeirats zu vertreten, andererseits aber immer wieder Artikel veröffentlichen, die dieser Auffassung klar widersprechen?

  88. Herr Thüne:

    „Geht die Sonne unter, hört die Einstrahlung auf, doch die Ausstrahlung der Erde geht weiter. Die Erdoberfläche kühlt sich ab, bis zum nächsten Tag! Fazit? Die Erde kann sich nicht erwärmen. Sie muss daher von der Sonne ständig erwärmt werden!“

    Ja eh, nur warum ist es zB. auf der Venus Tagseite ca. gleich warm wie auf der Nachtseite?

  89. Wenn die Temperaturen der Luft nach Erfahrungswissen der Menschheit nur von der Intensität der die Erdoberfläche erwärmenden Sonnenstrahlung abhängen soll, heißt dass dann, dass auch der Wasserdampf keine Rolle spielen soll?

  90. Was für ein kluger und klarer Arikel! Glückwunsch an Dr. Thüne für diese frische und freie und dabei fundierte, treffsichere Art der Darstellung von Sachverhalten.
    Ich bin allerdings nicht davon überzeugt, dass „das kühle Wetter“ allein den Spung zum Verstand bewirken oder wenigstens unterstützen wird. Um seinen Verstand zu benutzen, muss man dies auch wollen -dabei begegnet man sich gern schon mal selbst und erkennt eigene Fehler oder Fehleinschätzungen. Ob das unsere Politiker -unaufrichtig, unehrlich, korrumpierbar und selbstverliebt wie viele von ihnen sind- auch wollen? Ich fürchte eher nicht. Der Ansatz Cui bono – wem nützt es – ist eins der Leitbilder unserer (von uns selbst gewählten!) Politiker. Bei der allgemein praktizierten Verblödung in unseren Schulen und Bildungseinrichtungen und des allgemeinen Desinteresses für naturwissenschaftliche Fächer wundert es mich nicht, dass der Bevölkerung auf breiter Ebene Unfug erzählt werden kann – Verstand kommt nicht von allein, er braucht gute Grundlagen, profundes Wissen, sonst ist der Weg zur Aufklärung ungleich schwerer und auf nur sehr wenige Menschen beschränkt. Nur ungebildeten Menschen kann man jeden Unsinn vormachen.
    Warum wird der Ökologismus zur Ersatzreligion? Spielt da nicht auch die ewig vorgestrige Haltung der Kirchen eine große Rolle? Die Kirchen haben es seit langem versäumt, duch Zulassen und integrieren von neuen, anderen Gedanken einen Erneuerungsprozess zu starten und so den Menschen zu begegnen. Es könnten dabei ja Dinge ans Tageslicht kommen, die noch viel unangenehmer sind, als die derzeit schwelende Missbrauchsdebatte. Wo ein (Macht)vakuum besteht, können sich andere, krudeste und abwegigste Gedanken breit machen und munter tummeln und die Menschen mit genügend Ängsten versorgen, denen sie sich aufgrund ihrer mangelnden Bildung selbst nur all zu gern ausliefern. Ökologismus ist auch Okkultismus, das sollte -ganz im Geist der Aufklärung – scharf beobachtet und ausgesprochen werden. Sapere Aude!

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