Große Momente gescheiterter Prognosen

Während ich nach etwas anderem suchte, stieß ich auf diese unterhaltsame Zusammenstellung großer Fehlvorhersagen im Zusammenhang mit Ressourcen und Klimaänderung, zusammen mit den schwersten Fehlvorhersagen von Paul Ehrlich. Ich halte es für wert, dass sie veröffentlicht werden.


Bild rechts: Cover via Amazon

Erschöpfung der Ressourcen

„Tatsächlich ist es sicher und klar zu erkennen, dass die Erde derzeit kultivierter und entwickelter ist als früher. Alle Orte sind jetzt erreichbar, alles ist dokumentiert, überall gibt es Geschäftsleben. Die blühendsten Bauernhöfe beseitigen leere Flächen, man pflügte Felder und bezwang den Wald, Viehherden vertreiben Wildtiere, sandige Stellen werden beackert, Steine werden befestigt, Sümpfe trocken gelegt, und es gibt auch viele große Städte dort, wo vorher kaum eine Hütte gestanden hatte… überall gibt es Unterkünfte, überall eine Regierung, überall Leben. Der stärkste Beweis der großen Anzahl von Menschen: Wir sind eine Belastung für die Welt, die Ressourcen reichen kaum für uns alle, und unsere Erfordernisse schränken uns ein, Klagen gibt es überall, weil die Natur uns schon jetzt nicht unterstützt“.

● Im Jahr 1865 hat Stanley Joves (einer der anerkanntesten Ökonomen im 19. Jahrhundert) vorausgesagt, dass in England zum Jahr 1900 die Kohle aus gehen würde, und dass Englands Fabriken dadurch still stehen würden.

● Im Jahr 1885 hat der US Geological Survey bekannt gegeben, dass es „nur geringe oder gar keine Chance“ gebe, dass in Kalifornien Öl entdeckt wird.

● Im Jahr 1891 machten sie die gleiche Vorhersage für Kansas und Texas (siehe Osterfeld, David. Prosperity Versus Planning : How Government Stifles Economic Growth. New York : Oxford University Press, 1992.)

● Im Jahr 1939 hat das US-Innenministerium [Department of the Interior] gesagt, dass die Ölvorräte in Amerika höchstens nur noch 13 Jahre reichen würden.

● 1944 gab es eine Vorhersage in einem Bericht der [US-]Bundesregierung, der zufolge die USA 21 seiner 41 heimischen Rohstoffe ausgebeutet haben würde, darunter Zinn, Nickel, Zink, Blei und Magnesium.

● Im Jahr 1949 sagte der [US-]Innenminister, dass das Ende von in den USA vorhandenem Öl abzusehen sei.

Behauptung: Im Jahr 1952 kam die Materials Policy Commission des US-Präsidenten zu dem Ergebnis, dass bis Mitte der siebziger Jahre die Kupferproduktion in den USA nicht über 800000 Tonnen steigen könne und das die Bleiproduktion höchstens 300000 Tonnen pro Jahr betragen werde.

Daten: Aber im Jahr 1952 wurden 1,6 Millionen Tonnen Kupfer hergestellt, und bis 1974 erreichte die Herstellung von Blei 614000 Tonnen – 100% mehr als vorhergesagt.

Behauptungen: Im Jahr 1968 schrieb Paul R. Ehrlich The Population Bomb und erklärte, dass der Kampf, die Menschheit zu ernähren, verloren worden ist und dass es eine erhebliche Verknappung der Nahrungsmittel in den USA geben würde. „In den siebziger Jahren … werden hunderte Millionen den Hungertod sterben“, und in den achtziger Jahren wären die meisten der wichtigen Ressourcen der Welt ausgebeutet. Er sagte voraus, dass 65 Millionen Amerikaner zwischen 1980 und 1989 wegen Hungers sterben würden und dass die US-Bevölkerung bis zum Jahr 1999 auf 22,6 Millionen zurückgehen werde. Die Probleme in den USA wären dabei noch relativ gering, verglichen mit der übrigen Welt. (Ehrlich, Paul R. The Population Bomb. New York, Ballantine Books, 1968.) Das Magazin New Scientist hat diese Rede in einem Editorial mit dem Titel „In Praise of Prophets“ noch unterstrichen.

Behauptung: Bis zum Jahr 2000 werden die Britischen Inseln lediglich noch aus einer kleinen Gruppe verarmter Inseln bestehen, bewohnt von etwa 70 Millionen hungernden Menschen… Wenn ich ein Spieler wäre, würde ich sogar Geld darauf wetten, dass England im Jahr 2000 gar nicht mehr existieren wird“. Paul Ehrlich, Speech at British Institute For Biology, September 1971.

Behauptung: 1968 hat Ehrlich geschrieben: „Ich bin noch auf der Suche nach jemandem, der sich mit der Lage auskennt, der glaubt, dass Indien sich bis 1971 selbst versorgen könne, falls jemals überhaupt“.

Daten: Und doch hat Indien innerhalb weniger Jahre Nahrungsmittel exportiert und seine Kapazität zur Erzeugung von Nahrungsmitteln erheblich verändert. Das muss Ehrlich bemerkt haben, denn in der Version seines Buches aus dem Jahr 1971 ist dieser Kommentar entfernt worden (Julian Simon, The Ultimate Resource, Princeton: Princeton Univesity Press, 1981, p. 64).

The Limits to Growth [Die Grenzen des Wachstums] 1972 projizierte, dass die Goldvorräte der Erde bis zum Jahr 1981 aufgebraucht sein würden, Quecksilber und Silber bis 1985, Zinn bis 1987, Zink bis 1990, Petroleum bis 1992 und Kupfer, Blei und Erdgas bis 1993. Es wurde darin auch festgestellt, dass es nur noch für 33 bis 49 Jahre Aluminium-Vorräte geben würde, was bedeutet, dass es irgendwann zwischen 2005 und 2021 alle wäre (siehe Donella Meadows et al., The Limits to Growth: A Report for the Club of Rome’s Project on the Predicament of Mankind. New York: New American Library, 1972).

Behauptung: Im Jahr 1974 verkündete der US Geological Service, dass sich die USA „mit der Technologie und den Preisen von 1974“ nur noch 10 Jahre lang versorgen könnten.

Daten: Die American Gas Association sagt, dass es noch für die nächsten 1000 bis 2500 Jahre Gasvorräte geben werde (Julian Simon, Population Matters. New Jersey: Transaction Publications, 1990): p. 90.

Bevölkerung und Armut

Mitte der siebziger Jahre hat die US-Regierung eine Reisemesse für Schulkinder gesponsert, Titel: „Population: The Problem is Us.” [etwa: „Bevölkerung: das Problem sind wir“] (Jacqueline Kasun, The War Against Population, San Francisco: CA, Ignatius, 1988, p. 21.)

Im Jahr 1973 wurde das Urteil des Richters am obersten Gerichtshof der USA Potter Stewart im Fall Roe v. Wade von diesem Gedanken beeinflusst, jedenfalls Bob Woodward und Scott Armstrong zufolge: „Als Stewart das gesehen hat, wurde Abtreibung zu einer vernünftigen Lösung der Bevölkerungskontrolle“ (zitiert in Newsweek am 14. September 1987, S. 33).

Im Jahr 1989 während Gerichtsverhandlung über den Fall Webster am obersten US-Gerichtshof goss die Richterin Sandra Day O’Connor den Gedanken der Überbevölkerung in eine Frage, die sie Charles Fried, dem ehemaligen General-Staatsanwalt stellte: „Glauben Sie, dass der Staat das Recht hat, falls wir in einem kommenden Jahrhundert ein ernstes Überbevölkerungs-Problem haben, dass der Staat das Recht hat, von Frauen Abtreibungen zu verlangen, nachdem sie so viele Kinder geboren hatten?“

Weltbank-Präsident Barber Conable verlangt nach einer Bevölkerungskontrolle, weil „Armut und rasches Bevölkerungswachstum einander befeuern“ (Washington Post, July 16, 1990, p. A13).

Prinz Philipp gibt uns den Rat, dass „es offensichtlich sein muss, dass weiteres Bevölkerungswachstum egal in welchem Land unerwünscht ist“ (Washington Post, May 8, 1990, p. A26)

37 Senatoren versicherten Präsident Bush in einem Schreiben ihre Unterstützung für Bevölkerungskontrolle (Washington Post, April 1, 1990, p. H1)

Die Trilateral Commission [?] und die American Assembly verlangen eine Reduktion des Bevölkerungswachstums (U. S. News and World Report, May 7, 1990)

Die Cover-Story von Newsweek zum Jahresende kommt zu der Schlussfolgerung, dass „an erster Stelle der neuen Realitäten das Bevölkerungsproblem der Welt steht“ (25. Dezember 1990, p.44)

Die Präsidentin der NOW [NOW = National Organisation of Women] warnt, dass ein fortgesetztes Bevölkerungswachstum eine „Katastrophe“ wäre (Nat Henthoff in der Washington Post, 29. Juli 1989, p. A17)

Ted Turner (Atlanta Journal Constitution, Mittwoch, 2. Dezember 1998) machte in einer Rede vor der Society of Environmental Journalists [etwa: Gesellschaft von Umweltjournalisten] in Chattanooga die Christenheit für die Überbevölkerung und die Umweltzerstörung verantwortlich und fügte hinzu, dass Leute, die anderer Ansicht sind als er, „Dummies“ sind. Zitat aus seiner Rede: „Die jüdisch-christliche Religion sagt, dass dem Menschen die Herrschaft über alles gegeben sei, und für die Erlösung soll er hinausgehen und sich vermehren. Nun, das haben wir getan… bis zu einem Punkt wie Kalkutta, dass ein Höllenloch ist. Es handelt sich also nicht um eine umweltfreundliche Religion“.

Ellen Goodman beklagt sich über die „Menschen-Verschmutzung“ (Washington Post, 3. März 1990, p. A25)

Ein Herblock-Cartoon zeigt, dass die USA die „Weltbevölkerungs-Explosion“ vernachlässigen (Washington Post, 19. Juli 1990, p. A22)

Hobart Rowen vergleicht das Bevölkerungswachstum mit “dem Seetang, welcher in riesigen Sprüngen wächst“ (Washington Post, 1. April 1990, p. H8).

Ein Newsweek „My Turn” [?] schlägt vor, jedem Teenager-Mädchen einen Scheck bis zu jeweils 1200 Dollar zu überreichen, damit sie kein Baby bekommen, „um die unerbittliche Zunahme der Menschen zu stoppen“ (Noel Perrin. “A Nonbearing Account”, 2. April 1990, p. 9).

Klimaänderung

Behauptung im Januar 1970: Bis zum Jahr 1985 wird die Luftverschmutzung dafür gesorgt haben, das auf die Erde einfallende Sonnenlicht zu halbieren” Life Magazine, Januar 1970. Life Magazine merkte auch an, dass einige Menschen anderer Ansicht sind, „aber die Wissenschaftler haben solide und historische Beweise, die jede der Vorhersagen stützen“.

Daten: Die Luftgüte hat in Wirklichkeit seit 1970 zugenommen. Studien zufolge ist das die Erde erreichende Sonnenlicht in der fraglichen Zeit um 3% bis 5% zurück gegangen.

Behauptung im April 1970: “Falls sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen, wird die Welt … bis zum Jahr 2000 um 11 Grad kälter sein. Das ist etwa doppelt so viel, wie nötig wäre, um uns in eine Eiszeit zu werfen“. Kenneth E.F. Watt, in Earth Day, 1970.

Daten: der NASA zufolge hat die Temperatur seit 1970 um etwa 1°F zugenommen.

Behauptung 1970: „In zehn Jahren wird das gesamte wichtige Tierleben im Ozean aussterben. Große Gebiete an der Küste werden evakuiert werden müssen wegen des Gestanks der toten Fische“. Paul Ehrlich, Rede während Earth Day 1970.

Behauptung 1972: „Arktisexperte Bernt Balchen sagt, dass ein allgemeiner Erwärmungstrend am Nordpol die polare Eiskappe schmelzen werde und bis zum Jahr 2000 zu einem eisfreien Arktischen Ozean führen könne“ Christian Science Monitor 8. Juni 1972.

Daten: Die Eisbedeckung ist zurück gegangen, doch waren im vorigen Monat 3,82 Millionen Quadratmeilen [ca. 9,9 km²] des Arktischen Ozeans mit Eis bedeckt – ein Gebiet, das größer ist als die kontinentalen USA. Quelle:  The National Snow and Ice Data Center.

Behauptungen 1974: „…wenn Meteorologen einen Mittelwert der globalen Temperatur bilden, haben sie entdeckt, dass die Atmosphäre während der letzten drei Jahrzehnte graduell immer kühler geworden ist. Der Trend zeigt keine Anzeichen, sich umzukehren. Klimatologische Kassandra-Rufe werden immer besorgter, weil die von ihnen untersuchten Wetteranomalien Vorboten einer weiteren Eiszeit sein können. Anzeichen dafür finden sich überall – von der unerwarteten Persistenz und Dicke von Packeis in den Gewässern um Island bis zur Migration wärmeliebender Tiere wie dem Gürteltier aus dem Mittleren Westen nach Süden. Der Klimatologe George J. Kukla vom Lamont-Doherty Geological Observatory an der Columbia University und seine Frau Helena haben Wetter-Satellitendaten der Nordhemisphäre untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass sich das mit Eis und Schnee bedeckte Gebiet im Jahr 1971 plötzlich um 12% ausgedehnt hat und die Ausdehnung seitdem unverändert anhält. Gebiete der Baffin-Insel in der kanadischen Arktis beispielsweise waren einst im Sommer völlig frei von Schnee, während der Schnee jetzt das ganze Jahr über liegt“.

Weiter unten in dem Artikel heißt es: „Was auch immer die Ursache dieses Abkühlungstrends ist, seine Auswirkungen können extrem gefährlich, wenn nicht katastrophal sein. Wissenschaftler haben errechnet, dass ein Rückgang von lediglich 1% des auf die Erde treffenden Sonnenlichts die Klimabalance kippen und den Planeten abkühlen lassen kann. Damit könnte sich die Erde auf dem Weg zu einer weiteren Eiszeit innerhalb von nur wenigen hundert Jahren befinden“. Quelle: Another Ice Age, Time Magazine, 24. Juni 1974.

Behauptung 1989: „Aus Computermodellen haben Forscher den Schluss gezogen, dass die globale Erwärmung die jährlichen Temperaturen landesweit [in den USA] um 2 Grad bis zum Jahr 2010 steigen lassen kann”. Associated Press, 15. Mai 1989.

Daten: der NASA zufolge ist die Temperatur weltweit seit 1989 um 0,7° Fahrenheit gestiegen. Und die Temperatur der USA ist im gleichen Zeitraum sogar noch weniger gestiegen.

Behauptungen: „Der britische Winter endet morgen mit weiteren Anzeichen einer außerordentlichen [striking] Umweltveränderung: Schnee beginnt, aus unserem Leben zu verschwinden“.

„Schlitten, Schneemänner, Schneebälle und … sind allesamt ein rasch schwindender Anteil der britischen Kultur, da wärmere Winter – welche Klimawissenschaftler der globalen Erwärmung zuschreiben – nicht nur weniger Weiße Weihnachten, sondern auch weniger weiße Monate Januar und Februar bringen“.

„Der letzte große Schneefall in London ereignete sich im Februar 1991“. – „Die globale Erwärmung, das Aufheizen der Atmosphäre durch zunehmende Mengen industrieller Gase, wird jetzt als Wahrheit von der internationalen Gemeinschaft akzeptiert“.

Dr. David Viner zufolge, einem leitenden Forschungswissenschaftler an der Climate Research Unit (CRU) der University of East Anglia, „werden Kinder einfach nicht mehr wissen, was Schnee ist“, und Schneefall im Winter wird „ein sehr seltenes und aufregendes Ereignis“ werden. Er sagte dies in einem Interview des UK-Magazins Independent am 20. März 2000.

„David Parker am Hadley Centre for Climate Prediction and Research in Berkshire sagt definitiv, dass britische Kinder nur noch virtuell die Erfahrung von Schnee machen könnten“. Quelle all dieser Behauptungen: Snowfalls are now just a thing of the past. The Independent. 20. März 2000.

Daten: “Der kälteste Dezember seit Beginn von Aufzeichnungen, in dem die Temperaturen unter minus 10°C gesunken sind, stürzt das britische Reiseleben ins Chaos“ [hier]. Mailonline, 18. Dezember 2010

Behauptung: „Bis 1995 würde der Treibhauseffekt die zentralen Gebiete von Nordamerika und Eurasien mit schrecklichen Dürren und in der Folge Missernten und Revolten um Nahrungsmittel verwüsten … bis 1996 würde der Platte River in Nebraska austrocknen, während ein kontinentweiter schwarzer Blizzard von Prärie-Boden den Verkehr auf Autobahnen stoppen, die Farbe von Häusern schmirgeln und Computer zum Abschalten bringen wird“. Quelle: Michel Oppenheimer and Robert H. Boyle, Dead Heat, St. Martin’s Press, 1990.

Oppenheimer ist Albert G. Milbank-Professor [?] der Geowissenschaften und internationaler Angelegenheiten in der Woodrow Wilson School und dem Department für Geowissenschaften an der Princeton University. Er ist Direktor des Programms für Wissenschaft, Technologie und Umweltpolitik an der Wilson School. Er war früher leitender Wissenschaftler beim Environmental Defense Fund, der größten Nicht-Regierungs-Organisation in den USA, die Probleme und Lösungen bzgl. Treibhausgase untersucht.

Daten: Konfrontiert mit diesen seinen früheren Vorhersagen stellte Oppenheimer fest: „Im Großen und Ganzen würde ich bei diesen Prognosen bleiben – Entschuldigung, nicht Prognosen, sondern Szenarien – die zumindest allgemein eingetroffen sind“, sagte er. „Es gab extensive Dürren, verheerende Dürren in wichtigen Teilen der Welt. Der unter Dürren leidende Anteil der Welt hat während dieser Zeitspanne zugenommen“.

Allerdings ist diese Behauptung offensichtlich unwahr. Daten des NASA Goddard Space Flight Center zeigen, dass Niederschläge – Regen und Schnee – im Laufe des Jahrhunderts leicht zugenommen haben.

Wie können Wissenschaftler so abwegige Behauptungen aufstellen? Dr. Paul Ehrlich, Autor von „The Population Bomb“ und Präsident des Center for Conservation Biology an der Stanford University sagte FoxNews.com, dass sich das Denken über Klimawissenschaft in den siebziger und achtziger Jahren erheblich verändert habe.

Ehrlich hat FoxNews.com erzählt, dass die Konsequenzen einer zukünftigen Erwärmung grässlich sein können.

Anthony Watts

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Quelle: University of Georgia, Terry College of Business. Economics 2200, Economic Development of the US, David B. Mustard

http://www.terry.uga.edu/~mustard/courses/e2200/pop.htm

UPDATE: reader Dennis Wingo writes in with this table:

Aktualisierung: Der Leser Dennis Wingo bringt die folgende Tabelle ins Spiel:

„Hervorragender Artikel! Ich habe selbst in meinem Buch „Moonrush“ dazu Stellung genommen. Ich habe alle Vorhersagen hinsichtlich der Erschöpfung von Ressourcen aus dem Buch entnommen und rot die bereits verstrichenen Ultimaten gekennzeichnet. Alle Vorhersagen waren falsch!

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/01/19/great-moments-in-failed-predictions/#more-77832

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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20 Kommentar(e)

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1
robert.johnson

#16 Wenn die Messtechnik in den 60er Jahren tatsächlich so unzureichend entwickelt und die Ergebnisse infolgedessen äußerst unzuverlässig waren, dann war das Sturmläuten der ökologischen Alarmglocken damals intellektuell mehr als unredlich. Es war das Gegenteil von verantwortlichem Umgang mit wissenschaftlichen Befunden. Zu jeder Messung gehört nämlich auch die Abschätzung der Genauigkeit der verwandten Messmethode um deren Ergebnisse vernünftig beurteilen zu können. Das ist wissenschaftlicher Standard, nur die Öko-Alarmisten scheinen davon noch nie etwas gehört zu haben.

2
robert.johson

Zitat aus seiner [Ted Turners] Rede: „Die jüdisch-christliche Religion sagt, dass dem Menschen die Herrschaft über alles gegeben sei, und für die Erlösung soll er hinausgehen und sich vermehren. Nun, das haben wir getan… bis zu einem Punkt wie Kalkutta, das ein Höllenloch ist. Es handelt sich also nicht um eine umweltfreundliche Religion“.
Die Bevölkerung Kalkuttas setzte sich laut Wikipedia im Jahr 2001 folgendermaßen zusammen:
Hindus - 77,68%; Moslems 20,27% und Christen 0,88%. Der Anteil der Angehörigen anderer Religionen liegt z.T. deutlich unter 1%, Juden spielen in Kalkutta so gut wie keine Rolle. Doch Ted Turner macht seltsamerweise ausgerechnet die jüdisch-christliche Religion für die "Überbevölkerung" in der indischen Metropole verantwortlich. Der Satz "Wachset und mehret euch!" ist aus 1. Mose 1,22, d.h., aus dem Alten Testament, auf das meines Wissens auch der Islam Bezug nimmt. Turner outet sich hier ganz nebenbei auch als Antisemit, der selbst dort, wo es keine Juden gibt, diese ganz selbstverständlich für das vermeintliche Unglück verantwortlich macht.
Der Medienmogul und Milliardär Ted Turner, dessen privater Landbesitz flächenmäßig etwa dem Saarland entspricht, ist ein fanatischer Sozialist, Ökologist, Feminist und Klimaapokalyptiker. Nach eigene Angaben ist er außerdem ein enger Freund Fidel Castros, auf dessen Anregung hin er einst den Fernsehsender CNN gründete. Dem Iran will er ein paar Atombomben zugestehen, und er tut alles in seiner Macht stehende (und sein Einfluss auf die globale öffentliche Meinung ist gewaltig), um seine Mitmenschen davon abzuhalten, sich fortzupflanzen und zu vermehren. Er selbst aber hat fünf Kinder. Wenn Leute wie Turner sagen, wir seien zu viele, dann meinen sie mit „wir“ natürlich die anderen.

3
Siegfried Zülsdorf

Von wegen Rohstoffknappheit
http://tinyurl.com/9wf3yey

4

Viele Worte über einen einfachen Zusammenhang:
Angst motiviert Menschen wirksam zu unsinnigem handeln und ist wesentliche die Grundlage zur Gewinnung und Erhaltung von Macht.
- Ohne Hölle keine Kirchensteuer.
- Ohne Feinde keine mutigen Soldaten.
- Ohne Erwärmung kein Ökoenergie-Vertrieb.
Seltener wird die Angst vor der Peitsche ersetz durch "Leckerlie", die der "freie" Wähler selbst (mit einem kräftigen Aufschlag auch selbst bezahlt!
Helau und Alaaf!

5

#15: Peter Jensen sagt:
"Herr Gogo, ihre Erklärungen zu den Prognosen aus den 60ern ändern nichts daran, dass die Prognosen falsch waren. Und zwar nicht nicht nur ein wenig falsch. Nein, sondern komplett an der Realität vorbei.
Das wohl wichtigste Wort in ihrem Kommentar war "mutmasste". Damit ist schon alles gesagt."

Ganz im Gegenteil Herr Jensen,
auch Sie interpretieren in diese Tabelle etwas, was nicht darin enthalten ist und stellen sie in den Dienst Ihrer Ideologie.
Diese Tabelle nennt nur die in den 60er Jahren bekannten Reserven an Bodenschätzen.
Das hat sehr wenig mit Spekulation zu tun, sondern mehr mit Messtechnik.

Und das Wort -mutmasste- war auf möglicherweise vorhandene, aber noch nicht gefundene Bodenschätze bezogen, nicht wahr Herr Jensen.

Geben sie Heute schon Geld aus, nur weil Sie vorhaben Morgen Lotto zu spielen. So sehen die Fundamente Ihrer Ideologie aus!

Wenn Sie das Buch gelesen hätten, dann wäre Ihnen das vielleicht aufgefallen.

Wenn schon der Herr Professor Dr. Lüdecke in seinem -Referat- über (Bei-)Akkumulatoren den Unterschied zwischen Kapazität und Ladung eines Akkumulators nicht kennt, bzw. die Begriffe absichtlicht falsch verwendet, weil diese dann besser in seine Ideologie passen, dann dürfen Sie diesen Fehler auch machen.

Mit besten Grüssen
Paul Gogo

6

Zu # 13:

Herr Gogo, ihre Erklärungen zu den Prognosen aus den 60ern ändern nichts daran, dass die Prognosen falsch waren. Und zwar nicht nicht nur ein wenig falsch. Nein, sondern komplett an der Realität vorbei.
Das wohl wichtigste Wort in ihrem Kommentar war "mutmasste". Damit ist schon alles gesagt.

7

@Paul Gogo #13
Mit den "Grenzen des Wachstum" wollen Sie uns Menschen vorschreiben, wie wir in Zukunft zu leben haben.
Sie wollen uns nicht mal die Erfahrung machen lassen, wie es ist diese Grenzen zu überschreitten. Bis dato sind wir meilenweit von diesen Wachstumsgrenzen entfernt. Und wenn wir dann mal in diese Nähe kommen sollten, dann lassen Sie uns gefälligst auch diese Grenzerfahrung machen bzw. einen Weg der Grenzüberschreittung finden.
Der Markt, Hr. paul gogo, der Markt, ist das einzige freie und innovativste Instrument der Menschen!
Der Markt trennt die Streu vom Korn! Der Markt bringt die Innovationen für eine fortschrittliche Welt hervor! Der Markt reguliert sich von selbst!
Der Markt ist der freie Ort, an dem das Volk durch Anbieter und Nachfrager aufeinander trifft! Auf dem Markt wird durch Angebot und Nachfrage ganz frei und demokratisch über den Preis entschieden!

"Grenzen des Wachstums" drückt nichts anderes aus, als den Fortschritt aufzuhalten und im Jetzt still zu stehen um sich zurück zu entwickeln.
"Grenzen des Wachstums" bedeutet nichts anderes als den Markt im gegenwertigen Zustand einzufrieren und nur diese Produkte zu handeln, die von irgendeiner diktatorischen (okosozialistischen) Sichtweise uns Bürger vorgegeben wird.

Dem freiheitsliebenden und selbstbestimmenden Menschen sind solche ideologischen Grenzen des Wachstum ein Greul! Ideologische Grenzen sind nur etwas für Diktatoren!

8

#Leitartikel

Die Güte der Aufmachung des Leitartikels muss sich vor Zigarettenwerbung nicht verstecken.

Da wird dieses grossartige Werk „The Limits to Growth„ ins Zentrum gestellt und kritisiert werden all die Nachahmer.
Zumeist zurecht, wie ich meine.

Das Original ist nicht zu kritisieren. Es liegt noch immer auf der Zeitachse. Die Arbeit von Meadows und seinem Team war sehr gut.
Unter Berücksichtigung, dass in den 60er Jahren die Möglichkeit umfangreiche Simulationsprogramme anzuwenden sehr begrenzt war und Forschung, Industrie, Lebensstandard in einem kleinen Teil der damals noch etwas -grösseren Welt- steil nach oben zeigte, macht das Werk genial.
Deshalb verdient diese Prognose auch hier ganz oben zu stehen, als unantastbares Muster.
Weiter zeigt sich, dass es gut war in -Die Grenzen des Wachstums- keine grossen Spekulationen über Reserven, Ressourcen und Reichweiten anzugeben. Man hat das angeführt, was in den 60er Jahren bekannt war.

Sehr amüsant ist, dass die Kritiker dieses Werkes die Tabelle über die Rohstoffe vom Kontext isolieren und damit die Randbedingungen unterschlagen.

Dadurch wurden/werden „Die Grenzen des Wachstums“ es zu einer vorsätzlich gefälschten second hand information.

Glaube nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

Es waren die damals bekannten Reserven und Ressourcen. Die Reichweiten, so mutmasste man damals, werden durch neue Funde sich einerseits vergrösser und durch erhöhten Bedarf sich andererseits wieder verringern.
Simuliert wurde dann mit sehr –grosszügigen- Annahmen, wie z.B. den 5-fachen der damals bekannten Ressourcen und dann mit unendliche Ressourcen. Wobei letzteres Szenario in der Realität sehr interessant wäre.
Die vielen hier aufgeführten Werke späterer Jahre wollten es zu genau wissen, haben dramatisiert und lagen daneben.

Der Regler hat die Regelabweichungen zumindest schon erkannt. An einigen Stellgrössen, wenngleich nicht sonderlich wesentlichen, wird schon gearbeitet.
Umweltverschmutzung, Landverbrauch und diverse –Kreislaufleiden- haben sich bereits eingestellt und wir haben diese hingenommen!

So sind z.B. die gefahrenen Wegsstrecken mit dem Automobil rückläufig, weil eben schon zu viele auf der Strasse sind. Deshalb kann nicht jeder zu jedem beliebigen Zeitpunkt an jeden beliebigen Ort fahren. Die Limitierung vollzieht sich am Anfang kaum merklich.
Saint Exupery hat das sehr anschaulich beschrieben.
Auch wurden/werden in jüngster Zeit schon 3 grosse und viele kleinere Kriege um Ressourcen geführt.

Gruss
Paul Gogo

p.s. gerade in der ADAC Motorwelt die Überschrift gelesen: 2012: 595000 km Stau in Deutschland. Super! Die A9 zwischen Nürnberg und München: Der längste Parkplatz der Welt?

9

@ #6 Gibt es einen Prof. Schlohr?

Wieso findet man keinerlei Paper von Prof. xxxx im Netz bzw. meiner heißgeliebten StaBi?

10
Juergen Uhlemann

Es gibt drei Gruppen von Menschen. (sarkastisch)
Pessimisten: Haben Angst davor das es keine Zukunft gibt
Optimist: Hoffen das es keine Zukunf gibt
Realisten: Wissen das es keine Zukunft gibt
Gut das es Hormone gibt!

Der Mensch ist wohl doch ein blödes Vieh. Mehrheitlich zumindest.

Im Englischen gibt es das word Sheeple = Sheep + People
Da bekommt das wort “Schäfchen” gleich eine ganz andere Bedeutung.

11

Wer ein echter "Öko" ist, der versteht unter "Natur" die bewohnbare Oberfläche des Planeten Erde, und dann hört sein Horizont auf. Die praktisch unbegrenzten Ressourcen und Energien, die im Universum vorhanden sind, sowie die immensen Ressourcen unterhalb der Erdkruste werden stur ignoriert. Es gibt im Weltall ausreichend Planeten, um jedem Menschen der jemals gelebt hat, einen Planeten zu schenken, samt Sonnensystem. Es gibt unter der Erdoberfläche und in den Meeren genügend Thorium und Uran um die Menschheit Millionen von Jahren mit riesigen Mengen Energie zu versorgen. Doch wir setzen lieber die Grünen Scheuklappen auf und proben ein "Mittelalter 2.0" in dem alles außer den Erneuerbaren Energien als Hexenwerk "verboten" wird.

12

Wie sagte doch jemand.Sagt jemand er will über Eichhönrchen forschen bekommt er kein Geld-sagt er er will den Einfluss des Klimwandels auf Eichhörnchen erforschen bekommt er es sofort.

ps:Ich sah gerade dass das wirklich erforscht wurde!Due Ausrottong eingeschleppter Eichhörnchen aus den USA in England wurde dagegen von Tierschützern verhindert obwohl diese die Einheimischen mit Krankheiten anstecken und ganze Wälder durch den verbiss absterben.

13

Warum haben die Alarmisten so leichtes Spiel?

Irgendein "Professor" - neuerdings reicht ja schon "Experte" - gibt eine Prognose von sich, belegt mit einem "Zahlenfriedhof". Aber kein "normaler" Mensch kann sich darunter etwas vorstellen, also wird das erst einmal geglaubt.

Ich bin nun aber ein Mensch, der es gern anschaulich hat. Machen wir also einmal ein Gedankenexperiment:

Alle Menschen lebten auf dem australischen Kontinent mit der Bevölkerungsdichte von München. Gut, ein Norddeutscher mag nun anführen, wer wolle schon in einer baumlosen Betonwüste wie München leben? (Ich kann jedoch aus eigener Anschauung versichern, München ist nicht unbedingt ein Moloch und hat durchaus lebenswerte Seiten.) Aber weiter im Gedankenexperiment: Alle Menschen lebten in Australien und der riesige Rest der Welt wäre nur dazu da, alle zu ernähren. Spontan würde man sagen, das müsste gehen!

Ja, aber wie viele Menschen wären das denn?

Auflösung: 34.152.613.200, also über 34 Mrd. Menschen! Da bleibt noch viel Raum für "christliche Vermehrung"!

14

Aus dem Post von A.Watts:
Punkt A:
„Klimaänderung
Behauptung im Januar 1970: Bis zum Jahr 1985 wird die Luftverschmutzung dafür gesorgt haben, das auf die Erde einfallende Sonnenlicht zu halbieren” Life Magazine, Januar 1970. Life Magazine merkte auch an, dass einige Menschen anderer Ansicht sind, „aber die Wissenschaftler haben solide und historische Beweise, die jede der Vorhersagen stützen“.
Daten: Die Luftgüte hat in Wirklichkeit seit 1970 zugenommen. Studien zufolge ist das die Erde erreichende Sonnenlicht in der fraglichen Zeit um 3% bis 5% zurück gegangen. “
Und später PunkktB:
„Daten: Konfrontiert mit diesen seinen früheren Vorhersagen stellte Oppenheimer fest: „Im Großen und Ganzen würde ich bei diesen Prognosen bleiben – Entschuldigung, nicht Prognosen, sondern Szenarien – die zumindest allgemein eingetroffen sind“, sagte er. „Es gab extensive Dürren, verheerende Dürren in wichtigen Teilen der Welt. Der unter Dürren leidende Anteil der Welt hat während dieser Zeitspanne zugenommen“.
Allerdings ist diese Behauptung offensichtlich unwahr. Daten des NASA Goddard Space Flight Center zeigen, dass Niederschläge – Regen und Schnee – im Laufe des Jahrhunderts leicht zugenommen haben. “
## ### ### ##
So sehr ich manches von Watts geliefertes Diskussionspapier schätze und sein Arbeit anerkenne, so zeigen diese beiden Ausschnitte, dass Watts von einer „einfachen Sichtweise“ AUCH in seinem Fachgebiet geprägt ist, die mir schon während meines Studiums in den USA begegnete:
Punkt A: Watts verkennt Prozesse wie sie derzeit auch in China wieder losgetreten werden:
Staatliche Regulation wird notwendig, wo nicht reguliertes freies Handeln die Gemeinschaft schädigt:
Peking wird im Winter auch einmal mehr als nur einige wenige Tage mit blauem Himmel erleben dürfen.
Warum sind in den Jahren 1970 bis 1985 die Luftbelastungen zurückgegangen? Weil man alles dem freien Markt überlassen hatte?!? Nein, der Freie Markt (hier die BASF) hat seine Magnetbandproduktion aus dem belasteten Rhein-Neckar-Dreieck ins „Reinluftgebiet“ bei Bühl verlagert. Die Luftwerte wurden dann in den folgenden Jahrzenten nach und nach im Rhein-Neckar-Dreieck durch Emissionsschutz verbessert.
Und wenn ein Meteorologe auf den Punkt mit den zunehmenden Dürren mit den globalen Mittelwert des Niederschlags argumentiert, dann ist das dürr, dass man sich fragt ob A.Watts nur provozieren will, oder ob mittlerweile andere altersbedingte Erscheinungen an seinem Verstand knappern….

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Prof. Dr. Alfred Schlohr

Leider scheinen diese Hypes und Horror-Szenarien die Regel in der Generierung von Forschungsgeldern, Preisen und "Ansehen" zu sein, und viele der lieben Kollegen scheinen sich auf diese Art wichtig zu machen. Richtig verstanden habe ich das nie. Das Buch ist bestellt und wegen der sich seit beinahe 20 Jahren nicht ändernden Globaltemperatur aktueller denn je.

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Burkard Reimer

Wir, die Klimarealisten, und der Autor dieses kritischen Berichtes Anthony Watts sind die Dummen, so der uns alle bekannte Prof. Mojib Latif aus Kiel auf dem Otopia Day 2012 (http://tinyurl.com/aatqcum).

Er ist natürlich der Schlaue und schreibt in seinem populistischen Vortrag die Horror-Szenarien fort, ohne in irgendeiner Weise auf die falschen Voraussagen des Club of Rome oder seine eigenen einzugehen.

Ich erinnere an eine Aussage von ihm von vor ein paar Jahren, wo er ankündigte, dass es schon ab 2010 in Deutschland keinen Winter mehr geben wird. Leider habe ich die Quelle nicht mehr gefunden.

Wann wird diesen Klima-Populisten endlich der Geldhahn abgedreht? Es wird höchste Zeit, dass die gleichgeschaltete Politik und die große Mehrheit der Medienvertreter erkennt, auf welche Abwege uns die Klimakatastrophen-Lobby führt.

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Burkard Reimer

Einen direkten Link zur Aussage von Mojib Latif habe ich nicht gefunden, aber einen indirekten zu dem Video "In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an. Mojib Latif vom 01.04.2000" (http://tinyurl.com/awx3jsf). Diese Aussage von Latif soll 2000 zuerst im Spiegel erschienen sein.

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Wenn ich all diese „Hiobs-Botschaften“ einteile, dann lassen sich zusammenfassen, 1. zu viele Menschen weltweit, 2. die Ressourcen an Nahrung und Rohstoffen gehen zu Ende und 3. das Wetter wird fürchterlich.
Was ist diesen als „wissenschaftlich“ daher kommenden Prognosen gemeinsam?
Woher motiviert sich die pessimistische „Prophezeiung“ und welches Licht wirft sie auf eine spekulative Art von Wissenschaft, die sich mehr als eine Mode der zeitgeistigen „Wahrsagerei“ erweist, wenn man die tatsächlich eingetretene Realität als Maßstab anlegt.
Es scheint der Reiz zu sein mit Schauder-Perspektiven Aufmerksamkeit zu gewinnen, „apokalyptische Horrorbilder“ auszumalen.
Welche Angst einflößende Wirkung es auf Zeitzeugen hat, die sich nicht in Klöster zurückziehen, ohne eigene leibliche Nachkommen, ohne „weltliche Zuversicht“ und ohne Vertrauen in menschliche Intelligenz Probleme konstruktiv zu lösen, zeigt m.E. eine verzweifelt leere Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenseinstellung und -Gestaltung.
Nicht mehr aber auch nicht weniger. Eine entsetzlich pessimistische persönliche Motivlage mit einem verdrängten „Schuldkomplex“ sich aufzuschwingen den Anderen dafür Verantwortung und Maßregeln vorzuschreiben.
Sich an einer fröhlichen Lebenseinstellung, an prosperierenden Gesellschaften destruktiv abzuarbeiten und den persönlichen Frust laut zu skandieren, das Motto oder Logo unter dem die „Panikmacher“ Hof halten, „die Grenzen des Wachstums“ oder die „Klimakatastrophe“ zeigen wie austauschbar die thematischen Anlässe sind, um dem Wettbewerb der Intelligenz die dazu notwendige Freiheit abzugraben.
Logischerweise bedroht uns darum im Sinn derer, die in der gesellschaftlichen, politischen Freiheit ein Übel sehen und eine Gefahr für ihre Funktionärs-Karrieren nun nicht nur durch die Verflechtungen von NGO`s mit politischen Organisationen, wie z.B. der Brüsseler EU-Administration, sie wird auch zur Realität aller Verbraucher die quasi „Bußgeld“ für einen sich mästenden Öko-Ideologie-Komplex bezahlen müssen.
Damit sind die „Panikmacher“ zu den Werbe-Ikonen der unglaublichsten Irrfahrten deutscher Energie-Politik und persönlich in Wohlstand geraten.
Wenn die Bevölkerung, nicht wie in Öko-Hasen-Haltung in Deutschland, z.B. durch völlig überteuerte Strompreise ausgebeutet wird, was dann? Und zu welchen Nutzen? Warum existiert kein Wettbewerb europäischer Stromlieferanten in einem gemeinsamen Energie-Markt, wenn bedroht eine Marktöffnung, bzw. wirtschaftliche Freiheit und Wettbewerb der Nachfrager und Anbieter?
Sind es die garantierten Renditen durch das EEG oder zahlen wir, damit uns „der Himmel nicht auf den Kopf fällt“ dafür Schutzgeld an die Wettermacher?
In welcher „Traumwelt“ leben wir eigentlich, wenn die Vernunft abhanden kommt?

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Siegfried Müller

hi,

ich bin inzwischen davon überzeugt das in unserem Erdmantel und -kruste dinge vor sich gehen die keiner versteht und wichtige Rohstoffe einfach wieder neu enstehen lässt, die Uhr der Erde tickt halt etwas anders als unsere eigenen.

mfg

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... schon gedruckt zur Verteilung an Kinder und Enkel.