EEG & EnEV. Klimagerechte Zwangsmaßnahmen des Staates

Umerziehung per Gesetz; Bild Stephan Bratek/geralt/pixelio.de

Die Anwendung von Angst als ein Mittel der Politik ist, seitdem es Häuptlinge, Schamanen, Priester und später Politiker gab, eine altbewährte Methode, die immer wieder einmal bei Bedarf eingesetzt wurde. Man muß jedoch registrieren, daß sie sich gerade in Deutschland seit dem Ende der 90er Jahre zur dominierenden Politikform entwickelt hat. Doch gab es auch schon früher Angstschübe, die vor allem von den Medien befeuert wurden und denen sich dann die Politik, die wiederum vor den Medien Angst hatte, beflissen anschloss – bestes Beispiel das 1979 politisch beginnende angebliche Waldsterben, das sich erst Jahre später nach vielen ausgegebenen Forschungsgeldern als Unsinn herausstellte. Von diesem sehr erfolgreichen Angstthema profitierten insbesondere die GRÜNEN, die seither dieses Erfolgsrezept breit ausgebaut haben.
Dr. Ing. Günter Keil


In der langen Reihe der mit Angst begründeten politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre steht den Bürgern bald mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes ein neues Prachtexemplar der Klimaangst-begründeten Zwangs- und Schröpfungsmaßnahmen ins Haus. Das ist wörtlich zu nehmen, denn nun kommt zum bislang größten Abzocke-Instrument EEG-Umlage der Zwang für alle Hauseigentümer, endlich Anlagen der sogenannten Erneuerbaren Energien in ihr Haus einzubauen. Daß es teuer wird, ist den Planern im BMU klar. Deshalb soll zum Zwang auch die Gnade kommen: Etwaige Härtefälle könnten von dieser Pflicht ausgenommen werden.

Als die Ideologen die Gesetzesmaschinerie eroberten

Es wird vielen als Rätsel erscheinen, daß ausgerechnet die derzeitige Regierung aus CDU/CSU und FDP eine Politik betreibt, die man nur von einer von den GRÜNEN geführten Regierung erwarten könnte. Am deutlichsten wird das bei der Energiepolitik, die heute nur noch eine Untermenge einer Klima-Angstpolitik ist. Für diese äußerst merkwürdige Situation gibt es historische Gründe:

Die GRÜNEN bekamen 1998 als Juniorpartner der SPD mit der Zuständigkeit für das Bundesumweltministerium BMU die entscheidenden politischen Werkzeuge zur Umsetzung ihrer Politik in Form von staatlichen Gesetzen und Verordnungen  in die Hände.

Nach einer relativ kurzen Zeitspanne waren die meisten Fachbeamten des Ministeriums kaltgestellt, versetzt oder hinausgemobbt und durch ideologisch gefestigte Neuzugänge aus den verschiedenen Öko-Instituten ersetzt worden – und seither versorgen diese Leute ihre Minister mit „Sprechzetteln“ ,Leitungsvorlagen, Pressemeldungen und Gesetzesentwürfen.

Daran hat sich auch unter den späteren Ministern Gabriel, Röttgen und Altmeier,  die beiden letzteren immerhin von der CDU, absolut nichts geändert. Sie hätten die fachliche Kompetenz ihres Hauses durch wesentliche personelle Veränderungen wiederherstellen müssen – und sie taten nichts dergleichen. Die Bilanz eines völligen Versagens. Die Konsequenz dieses Versagens ist die vollständige Steuerung der selbst fachlich unbedarften BMU-Minister durch die grüne Beamtenschar. Es ist daher so, als ob immer noch Jürgen Trittin Minister wäre.

Geändert hat sich außerdem der Bereich der faktischen Zuständigkeit dieses grünen Ministeriums: Der für die Energiepolitik zuständige Wirtschaftsminister Rösler ließ sich anscheinend widerstandslos jegliche Initiative aus den Händen nehmen und heute ist das BMU das tatsächlich entscheidende Energieministerium – mit dem Wirtschaftsministerium als nur noch leise quengelndem Anhang.

Das alles geschah und geschieht allerdings mit Zustimmung und Duldung durch die Kanzlerin, die diesem Treiben leicht ein Ende setzen könnte – wenn sie es nicht genau so wollte.

Die Energiepolitik wird seither von den GRÜNEN bestimmt, und das wird sehr erfolgreich in enger Zusammenarbeit mit den ebenfalls sehr von Grünen besetzten Zeitungs- und TV-Redaktionen durchgeführt, die Druck auf das Parlament und die Regierung ausüben.

Deshalb besetzt allein das BMU auch das Thema Wärmeversorgung, bei dem die nächste Welle von Zwangsmaßnahmen vorbereitet wird und von dem weiter unten die Rede sein soll.

Politik mit der Angst

In der nun von Ideologen besetzten Umweltpolitik und in der von ihr vereinnahmten Energiepolitik wird seit Jahren das Prinzip der Angstverbreitung zusammen mit den dazu gehörenden staatlichen Regulierungs- und Zwangsmaßnahmen, die den Übeln abhelfen sollen, erfolgreich angewendet. Dazu eine Reihe von Beispielen.

Mit Umweltschutz begründete Maßnahmen:

Das Duale System der Mülltrennung, die Abgasmessung von Heizungsanlagen, die Abgasuntersuchung von PKW, die Feinstaubmessungen in Städten, Umweltzonen, Umweltplaketten für PKW, die Baumsatzungen in den Kommunen, Gesetze zur Einschränkung des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen,  Flaschenpfand, Rauchverbot, Glühlampenverbot, ……….

Weitere in Deutschland verbreitete Ängste, die man für staatliche Maßnahmen nutzen kann:

Der Rinderwahnsinn, Chemikalienangst, Leukämiefälle im Umkreis von Kernkraftwerken, Handy-Strahlung, Hochfrequenzstrahlung von Mobilfunkantennen, Nanopartikel, elektromagnetische Strahlung von Hochspannungsleitungen, UV-Strahlung, Ozon, Uran im Trinkwasser, Röntgenstrahlung aus dem Fernseher, Infraschall in Klimaanlagen………

Und die beiden aktuellen großen Ängste:

1. Die Atomangst. 

Die Erdbebenkatastrophe in Japan und ihre  Konsequenzen allein in Deutschland  zeigten den dahinter stehenden politischen Mechanismus.  Das entscheidende Mittel für diesen Sieg der Grünen waren die Medien. Auf allen Fernsehkanälen, insbesondere bei ARD und ZDF, gab es in den ersten vier Tagen ausschließlich "Experten" von Greenpeace und den Ökoinstituten Wuppertal und Darmstadt zu sehen, die ihre Chance weidlich nutzten. Dazu kamen Mediziner, die über die Wirkung einer "Verstrahlung" berichteten. Weil die Fachleute der Reaktorsicherheitskommission nicht mitspielten, lieferte eine Ethik-Kommission der Regierung die gewünschten Argumente nach.

2. Die Klimaangst. 

In keinem anderen Land sind die wissenschaftlich umstrittenen Berichte und Forderungen des politischen UN-Gremiums IPCC über die angeblich vom Menschen verursachte Klimaerwärmung mit einer panischeren und rücksichtsloseren Politik in staatliche Maßnahmen umgesetzt worden. Diese wirken sich insbesondere bei der Energiepolitik aus, bei der die ausschlaggebende politische Begründung für die weltweit einmalige Zerstörung einer ehemals funktionierenden Energieversorgung durch die Zwangseinführung extrem teurer und zugleich ineffizienter sogenannter „Erneuerbare Energien“ die Klima-Angst ist.

Dieser angstbegründeten Energiepolitik sind von drei entscheidenden Voraussetzungen  – die Richtigkeit der IPCC-Voraussagen, der Sinn deutscher CO2-Einsparungen und die Glaubwürdigkeit – eine teilweise und die anderen zwei vollständig abhanden gekommen:

  • Seit 1998 hat es keine Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur mehr gegeben; die Temperatur stagniert mit leicht sinkender Tendenz. Die vom IPCC prognostizierten, immer weiter steigenden Werte liegen inzwischen deutlich darüber, was nur zeigt, daß diese Voraussagen nichts wert sind. Schon gar nicht, daß man deswegen  eine radikale CO2-Minderungspolitik betreiben müßte.
  • Falls aber dennoch etwas an diesen Prognosen dran wäre und deshalb alle großen CO2-Emittenten wie China, die USA, Indien, die EU, Russland gemeinsam ihre Emissionen verringern müssten, ist das jetzt nach der Klimakonferenz in Doha  gescheitert. Denn die größten Emittenten nehmen nicht an dem Kyoto-Prozess teil; der Kyoto-Vertrag deckt nur noch 15% der weltweiten Treibhausgas-Emissionen ab. Nur noch EU-Länder und wenige kleinere Staaten wollen sich künftig beteiligen. Die CO2-Emissionen werden deshalb weiterhin genauso stark steigen, wie schon bisher: Sie sollten gegenüber 1990 um 5% sinken, stiegen tatsächlich aber um 68%. Damit sind die teuren Anstrengungen der EU und insbesondere Deutschlands nichts anderes als kostspielige, sinnlose Symbolpolitik, da sie nichts an dieser Situation ändern.
  • Hinzu kommt, daß Deutschland mit seiner überheblich vorgetragenen Vorbildrolle seit der Abschaltung der 8 Kernkraftwerke 2011 jede Glaubwürdigkeit eingebüßt hat. Denn seitdem steigen seine CO2-Emissionen wieder an – und mit der Abschaltung der restlichen Kernkraftwerke und deren Ersatz durch Kohle- und Gaskraftwerke werden sie noch stärker steigen. Die deutsche Klimaschutzpolitik ist nun international als Lüge bloßgestellt.

Dieser völlige Verlust der Glaubwürdigkeit, den die deutsche Klimapolitik jetzt erlitten hat, änderte jedoch nichts an der weiteren Verwendung der Klimaangst für neue energiepolitische Maßnahmen. Und so kam es zum „Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz – EEWärmeG“ vom 19.12.2012, der eben nicht vom Wirtschafts-, sondern vom Umweltministerium vorgelegt wurde 1).

Als Fernziel wird dort angegeben: „Zur Umsetzung der im Energiekonzept der Bundesregierung formulierten langfristigen Energie- und Klimaziele ist es notwendig, dass sich der Wärmemarkt zunehmend an dem Langfristziel des „nahezu klimaneutralen Gebäudebestandes“ und des Ziels von 60% erneuerbare Energien am gesamten Bruttoenergieverbrauch (alle Sektoren) in 2050 ausrichtet“.

Den Wert einer 37 Jahre in die Zukunft gerichteten Planung kann man angesichts der heute real gültigen Haltbarkeitsdauer von 6 bis 12 Monaten der von der gleichen Regierung vorgelegten Planungen für die Energiewende (z.B. Netzausbau, Solarstromförderung, Biogasförderung, Offshorewind-Pläne) leicht beurteilen 2).

Die Folterinstrumente werden vorbereitet

Zu den im Energiebereich bereits etablierten finanziellen Zusatzlasten und Zwängen plant die Regierung jetzt neue Zwangsmaßnahmen, die die Bürger zu unerwünschten und kostspieligen, angeblich dem Klimaschutz dienenden  Zusatzinvestitionen zwingen sollen.

Das EEWärmeG trat zum 1.1.2009 in Kraft. Es hat erstmals ein ordnungsrechtliches Instrument einer Nutzungsflicht für sog. Erneuerbare Energien im Gebäude-Neubau eingeführt. Seit Mai 2011 betrifft es auch bereits bestehende öffentliche Gebäude.

In Baden-Württemberg existiert bereits seit 2010 die Pflicht für Eigentümer auch älterer Häuser, bei einem Heizkessel-Austausch den Wärmebedarf anschließend zu mindestens

10 % durch erneuerbare Energien decken zu lassen – oder alternativ Ersatzmaßnahmen wie einen besseren Wärmeschutz zu ergreifen.

Im BMU-Bericht wird dazu die angeblich noch nicht geklärte Frage gestellt, ob nicht gerade   diese Regelung „zu einem dauerhaften Rückgang der Heizungsmodernisierung“ (!) geführt habe. Anscheinend hat diese logische Reaktion  die Erfinder der Zwangsmaßnahmen verwundert.

In dem Bericht wird außerdem auf ganz Deutschland bezogen zugegeben, daß „beim Austausch von Heizungen in Bestandsgebäuden (Altbauten) seit 2008 ein rückläufiger Trend zum Einsatz von erneuerbaren Energien zu beobachten ist“.

Aber eine solche Reaktion der Bürger veranlasst die Beamten im BMU nicht etwa zum Nachdenken über den Sinn derartiger Zwangsmaßnahmen. Im Gegenteil: Nun müssen eben neue staatliche Maßnahmen gefunden werden, mit denen dieser Widerstand gebrochen werden kann.  Die Entscheidungen der Hauseigentümer  müssen in ihr Gegenteil verkehrt werden – und angesichts ihrer offensichtlichen Renitenz  gegen die Erneuerbaren Energien in ihren Häusern muß eben Zwang her.

Und jetzt könnte man auch gleich die noch bestehende große Lücke im Wärmegesetz schließen: Es sollte auch der sogenannte Gebäudebestand – also alle Altbauten – in die „Nutzungspflicht“ erneuerbarer Wärmetechniken einbezogen  werden.

Mit seinem Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz hat nun das BMU  die Katze aus dem Sack gelassen. Zur  bevorstehenden Novellierung dieses Gesetzes ließ es eine Liste von Folterinstrumenten ausarbeiten, mit denen alle Hausbesitzer, die nur einen Heizkessel austauschen wollen, zu Zusatzinvestitionen wie Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Holzpelletheizungen gezwungen werden sollen. Die Autoren des Berichtes haben sich dazu eine ganze Reihe von Zwangsmaßnahmen ausgedacht.

Ein Knüppel dafür soll das Ordnungsrecht sein. Zitat: „Hierbei würden die Eigentümer von Altbauten, anknüpfend an einen Auslösetatbestand wie eine noch zu definierende Sanierung ihres Gebäudes, verpflichtet, mit der Verbesserung des energetischen Standards zugleich die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes anteilig auf erneuerbare Energien umzustellen“. „Die Pflichtanteile für die Deckung des Wärme- und Kälteenergiebedarfs würden hierbei an die Prozentsätze bei Neubauten (§§5,7 EEWärmeG) angelehnt werden“.

Als eine andere ordnungsrechtliche Option wird eine abgemilderte Version mit einem geringeren Pflichtanteil der unerwünschten Investitionen diskutiert, die allerdings zu einer Mitfinanzierung durch das Marktanreizprogramm, also zu einer unerfreulichen Belastung des Staatshaushalts führen würde.

Die haushaltsunabhängige Förderung – oder: Die Bürger zahlen alles

Die im Bericht für eine weitere Option verwendete Bezeichnung „Haushaltsunabhängige Förderung“ ist im Grunde eine Verfälschung der Absichten. Denn es geht mitnichten um irgendeine Förderung. Es geht allein darum, die staatlichen Haushalte zu verschonen und alle mit der Zwangseinführung von erneuerbaren Wärmetechniken verbundenen Aufwendungen allein den Hauseigentümern aufzulasten. Zitat: „Eine solche Förderung, die auch vom Bundesrat für den Einsatz erneuerbarer Energien im Wärmemarkt gefordert worden ist, könnte Nachteile der unstetigen haushaltsabhängigen Förderung überwinden“.

Das trifft sicher zu: Eine  Schröpfung der Bürger kann viel stetiger angelegt werden, als es die Etats der Ministerien sind.

Bei diesem Verfahren, das eigentlich „Überwälzungsmethode“ heißen müßte,  „würde der Wärmesektor den Umbau von fossilen zu erneuerbaren Energien…zu weiten Teilen selbst finanzieren“.

So könnte man im sog. Portfoliomodell „die Brennstoffhändler fossiler Energien (– also Erdgas- und Heizöllieferanten –) verpflichten, eine Mindestquote erneuerbarer Energien in den Markt zu bringen“. Zur Kontrolle müsse ein zentrales Anlagenregister eingerichtet werden. Und „die Kosten der Verbreitung der Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt (Anm.: der dann kein Markt mehr wäre) werden…zunächst von den Brennstoffhändlern getragen, welche sie ihrerseits auf die Brennstoffpreise umlegen können“.

In einer zweiten Variante dieses Verfahrens, im Prämienmodell,  würde den Endverbrauchern ein Investitionskostenzuschuss gewährt. „Die Kosten könnten in Form einer Umlage wie im Portfoliomodell auf die Brennstoffhändler umgelegt werden, welche die Kosten ihrerseits auf die Brennstoffpreise überwälzen können“.

Also müssen dann wieder die Bürger – Hauseigentümer, Mieter – die Kosten dieser Zwangsmaßnahmen tragen. Genau dieses Prinzip ist ja auch bereits beim EEG zur Finanzierung von Windrädern, Photovoltaikanlagen und Biogasanlagen angewandt worden. Die Folgen spüren die Stromverbraucher schmerzlich – und nun soll das auch bei den Heizkosten geschehen.

Das letzte Schlupfloch muss geschlossen werden

Der vermutete Verzicht vieler Hauseigentümer in Baden-Württemberg auf jegliche Heizungsmodernisierung als Reaktion auf die dortigen Zwangsmaßnahmen brachte die Autoren auf die Idee, diesen Weg durch eine Verschärfung „der Kriterien der Energieeffizienz und der Luftreinhaltung – z.B. stufenweise Erhöhung von Anforderungen an bestehende Heizungsanlagen“ – zu erreichen. So könnten z.B. „die immissionsschutzrechtlichen Abgasverlustgrenzwerte für Heizkessel schrittweise…..abgesenkt werden“. Abschließendes Zitat: „Im Ergebnis sieht diese Option vor, dass Eigentümer von ineffizienten Heizungskesseln, die die neuen Grenzwerte nicht mehr einhalten, diese austauschen und zugleich die Vorgaben des EEWärmeG (Anm.: also Zusatzinvestitionen in Erneuerbare) einhalten müssten“.

Man muß für den Klartext dankbar sein.

Die bisherigen Erfahrungen lassen erwarten und befürchten, daß die gegenwärtige Regierung diese Pläne ohne Bedenken realisiert. Das Bundeskabinett hat am 19.12.2012 diesen Bericht beschlossen. Das muß als eine Vorentscheidung im Sinne der angeführten Zwangsoptionen gewertet werden, aus denen nur noch die passenden auszuwählen sind.

In den „Empfehlungen an den Deutschen Bundestag“ heißt es im Bericht:

„Die beispielhaft dargestellten Handlungsoptionen (Anm.: siehe oben !) dürften sich grundsätzlich eignen, den Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt voranzubringen. Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen fachlichen und rechtlichen Prüfung kann die Bundesregierung zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine abschließende Empfehlung für bestimmte Handlungsoptionen aussprechen. Sie wird dies im Vorfeld der gesetzlichen Novellierung des EEWärmeG entscheiden“.

Die Verbände hatten im Oktober an 3 Tagen die Gelegenheit, zum Entwurf dieses Erfahrungsberichts Stellung zu nehmen. Laut Bericht „sind die Stellungnahmen der Verbände unmittelbar in die Arbeit des wissenschaftlichen Begleitvorhabens eingeflossen“. Diese Formulierung sagt nichts. Sie kann auch bedeuten, daß diese Stellungnahmen in Papierkörbe „eingeflossen“ sind.

Michael Limburg hatte am 19.11. als Vertreter von EIKE an einer dieser Anhörungen teilgenommen und berichtete u.a. folgendes:

„Im Auditorium saßen ca. 150 Verbandsvertreter, überwiegend aus dem Bau-Sanitär-Elektro- Bereich. Der Veranstaltungsleiter  ließ jeweils 3 bis 8 Wortmeldungen am Stück zu, und versprach dann jeweils gesammelt auf diesen Block einzugehen. Das fand aber nur wenige Male wirklich statt. Die meisten Wortmeldungen – so auch die meine- blieben unkommentiert.

Vom BMU wurde mitgeteilt, daß ein neues Wirtschaftlichkeitsgutachten eines Prof. Maaß abgewartet werden sollte, das einiges wieder in Frage stellen könnte. Weitere Verschärfungen könnten dann ab 2016 folgen.

Ca. 40 Verbandsvertreter erläuterten ihre Wünsche und Beschwerden gegen oder für die Novellierung. Mit Ausnahme eines Vertreters der Eigenheimbesitzer – der voraussagte, dass die Investitionen in Eigenheime weiter kräftig zurückgehen würden, weil die Maßnahmen zu teuer und damit unwirtschaftlich sein würden –  sprachen zwar alle anderen (Anm.: Die o.e. Zulieferer für Haustechnik !) vom "Markt" den sie begrüßen würden, verlangten aber im selben Atemzug eine Verschärfung der Regeln zu Gunsten ihrer jeweiligen  Klientel, bzw. die Berücksichtigung der Anbieter aus ihren Fachverbänden, die bisher von der Reglementierung zu wenig oder gar nicht profitiert hätten. Mehrmals  wurde an die Pflicht erinnert den CO2 Ausstoß zum Schutze des Klimas zu senken. Meine Wortmeldung, dass ich mir vorkäme wie das Kind in dem Märchen von des Kaisers neue Kleider – mit Erwähnung des den deutschen Anteils an den CO2 Emissionen, dem Verweis auf China mit der Eröffnung von täglich einem neuen Kohlekraftwerk und dem Stillstand der Globaltemperatur seit 16 Jahren – wurde zwar lächelnd angehört, aber weder beachtet noch kommentiert. 

Es ging dann normal im gleichen Rhythmus weiter. Besonders auffällig war der Vertreter von BUND oder NABU, der sich bitterlich darüber beklagte, dass das ganze Gesetz eine Farce sei, weil viel zu wenig Zwang auf die Verbraucher ausgeübt würde, es müsste viel mehr  sein.“

Es geht um die Umerziehung der Bürger

Hinter alledem steckt ein Prinzip. Es geht nur vordergründig um die Umwelt, was man daran sieht, daß beim Verschwinden eines Umweltproblems oder bei der Feststellung, daß es gar keins gab, dennoch verbissen an den Regularien und den Zwängen für die Bürger festgehalten wird. Denn es geht um Erziehung. Der Mensch soll durch das regelmäßige Absolvieren bestimmter Rituale sowie deren Bezahlung lernen, daß er ein Umweltsünder ist, der ständig Buße zu tun hat.  Da es kaum noch ernste Umweltprobleme in diesem Land gibt, muß man die Menschen zu unnötigen Umweltritualen zwingen, damit sie ihre Ängste nicht verlieren und bei der nächsten Wahl die richtigen Parteien wählen.

Die Rolle der Medien in diesem politischen Geschäft ist einfach: Angst verkauft sich gut, also unterdrückt man angstabbauende und verstärkt angsterzeugende Meldungen. Das kann dann über Wahlerfolge wirkungsvoll in politische Macht verwandelt werden. Der Publizist Günter Ederer hat in diesem Zusammenhang klar von Selbstzensur gesprochen.

Auf weitere erzieherische Zwangsmaßnahmen kann man warten; sie werden kommen. Und die als Basis für den Wohlstand des Landes stets gepriesene Marktwirtschaft soll in einem weiteren wichtigen Bereich der Wirtschaft durch Planwirtschaft ersetzt werden.

Dr. Günter Keil für EIKE

Quellen:

1.     BMU: „Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG-Erfahrungsbericht)“,19.12.2012,   www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/eewaermeg_erfahrungsbericht.Pdf

2.     Günter Keil: „Die Energiewende ist schon gescheitert“, TVR-Medienverlag Verlag Jena, 2012,  ISBN 978-3-940431-32-5

Über den Autor: Dr. Ing. Günter Keil, hat bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 in leitender Position im Bundesforschungsministerium gearbeitet. Er lebt und schreibt in St. Augustin bei Bonn

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29 Kommentar(e)

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1
Jørgen Sørensen

Andererseits verhindert der Gesetzgeber Energiesparmaßnahmen, wenn es um bestimmte Interessen geht. Dies betrifft alles was mit Fernwärme aus KWK zu tun hat. Viele Vorschriften zur Energieeinsparung gelten immer dann nicht wenn die Wärmeversorgung durch Fernwärme aus KWK erfolgt. Beispielsweise sind moderne Pumpen und witterungsgeführte Regelungen nur bei Öl- und Gas Feuerungen gefordert. Am schlimmsten ist es jedoch, wenn Fernwärmekunden Energieeinsparungen durchführen und deshalb Vertragsanpassung verlangen. Hier ist die Rechtslage so unklar, dass es den normalen Fernwärmekunden kaum gelingt diese Anpassung durchzusetzen, weil die FVU mit dem Schutz des Gesetzgebers verlangen, dass für eine Reduzierung der Fernwärmeleistung „regenerative Energie“ zu Einsatz kommen muss. Leider gibt es regenerative Energie im physikalischen Sinne nicht und von Energieerhaltungsätzen hat man bei den Fernwärmeversorgern oft noch nichts gehört. Wegen unzureichender Definition in den Gesetzen, ist der Kunde gezwungen seine Interessen juristisch durchzusetzen. Diesen Weg gehen nur wenige, sodass die unter politischen Schutz stehenden Fernwärmeunternehmen kaum mit Fragestellungen einer bedarfsgerechten Versorgung konfrontiert werden.

2
tyll Ruhtenberg

Danke, Danke, Danke an EIKE. Tatsächlich müßte man bald eine EIKE-Partei gründen. Wer die Hintergründe des Ökofaschismus genau wissen will, der muss sich bei http://www.globalresearch.ca über NWO informieren. Es ist alles von langer Hand geplant, wird planmäßig durchgeführt. Man will den Bürgerkrieg auslösen. Die Menschen sollen sich selbst vernichten. Der Rest wird durch Chemtrails und Genfood erledigt.
Es bleibt uns nur die Flucht.
Gruss
Tyll Ruhtenberg

3

wer in der Demokratie schläft, erwacht in der Diktatur

4
Konrad Fischer

Was mir im Artikel fehlt:

Wenn Engdahl recht hat, sind die Grünen in den 1960ern als Rockefellerprojekt gegen die Konkurrenz der Ölmonopole - die Kernkraft - installiert worden. Die Dämmstofforgien, die zu nichts weniger führen als Heizenergieeinsparung, gleichzeitig aber zu gesteigertem Ölverbrauch für Polystyrol etc., werden so besser verständlich.

Und wie witzig!, es ist ihnen auch gelungen, den originär von der Atomwirtschaft (Teller et al.) konstruierten CO2-Popanz für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, ohne daß die Kernkraft das geringste davon hätte. Wobei die Gesetzesmaschine von der vergenscherten FDP entwickelt wurde. Der gelbe Pulloverheld war 1969 der erste BRD-Umweltminister und hat damals mit seinen Helfershelfern auftragsgemäß ALLE Weichen richtig gestellt, um uns auf's Abstellgleis zu befördern. Die Grünen alleine des bösen Zerstörungswerks zu bezichtigen ist nicht zielführend, sondern verdunkelt eher die wahren Dunkelmänner. Und ich weiß schon, alles Verschwörungstheorie ...

5

Nun…
Wer Religionen nur negativ bewertet, dazu gibt die praktische Umsetzung derer tatsächlich vielfältige Bestätigungen, missachtet den Ursprung von Religiosität aus dem unauslöschlichen Konflikt aus Geboren-Werden, Selbstwahrnehmung und Sterben müssen einer sich dessen gewahr werdenden Lebensform. Religionen bieten Antworten dazu und für die Lebenszeit dazwischen an. Ob die sinnstiftend und glaubenswert sind, sollte jeder für selbst herausfinden (dürfen).
Der sich im Judentum ausdrückende Glaube an einen Gott war in einer Welt voller personifizierter und gegenständlicher Götter kulturell revolutionär und ist im Kern keineswegs auf weltlichen Staat ausgelegt, weil der Glaube auch zusammenführende Überlebenshoffnung zur Realität als Gefangene, Verschleppte, Benachteiligte in den ersten Großstaaten in der betreffenden Region war. Ohne sich behauptendes Judentum hätte es in Folge kein Christentum gegeben (und sicher auch nicht nur durch die räumliche Nähe beeinflussten Islam). Ohne sich durchsetzendes Christentum wären wir nicht das was wir in Europa heute sind, mit allen Facetten und dazu gehören auch Ideen der Freiheits- und Eigentumsrechte und das Gegenteil davon, manifestiert in totalitären und kollektivistischen Ideologien.

In eindeutigeren Zeiten war das Tragen einer Handwaffe ein Erkennungsmerkmal eines FREIEN Menschen. Bei der heute regelmäßig anlässlich irrsinniger Amokläufe aufflammenden Diskussion ums Waffenrecht geht es mehr um Durchsetzung eines staatlichen Gewaltanspruchs und der Kontrolle über die Staatsbürger als um Schutz derselben und lenkt nur davon ab, dass die potentielle Gewaltgefahr für den Bürger des eigenen wie auch fremder Staaten durch den Staat selbst ausgeht wie uns die Geschichte bis heute immer wieder neu lehrt. Mit dem Gewaltmonopol im Rücken lässt es sich nämlich leichter die Bürger ausplündern, besser und nachhaltiger als es jedes Verbrechersyndikat je könnte. Wobei es noch besser ist, die Bürger ohne Waffengewalt auf die Seite der Plünderer zu bringen, also diese zu überzeugen, dem Plündern auch noch freiwillig zuzustimmen.

Wie das geschieht, sehen und spüren wir ja nicht nur bei der Energiewende…

6
Raphael Greipel

Sehr geehrtes EIKE- Team, besteht die Möglichkeit den Vortrag von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke der auf dem Odenwälder Klimagipfel gezeigt wurde, zum Donwload bereitzustellen.

MFG

Raphael Greipel

7

@ Carl Schurz #19

"Der Kern des Antisemitismus: Neid und Groll gegen die Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen."

Kann nicht sein, denn das "Judentum", was immer das auch ist, hat mit Hilfe des Deutschen Bundestages das Selbstbestimmungsrecht von männlichen Säuglingen außer Kraft gesetzt.

"Und "Gott gab" die 10 Gebote, damit sie in Freiheit und Frieden in einer Gemeinschaft leben konnten. Dies Freiheit ist von Gott gegeben. Er ist der einzige König und Herrscher über jeden Menschen un dkein anderer soll die tun! 1. Gebot."

Können Sie beweisen, daß es den Gott der Bibel (AT) tatsächlich gibt bzw. gegeben hat?

Spätestens hier haben Sie ein Problem mit der Befreiung der Menschen durch das "Judentum".

"Das Judentum ist eine Religion der Freiheit und Eigenverantwortung."
Ganz offensichtlich nicht, wie es übrigens jede "Religion" nicht sein kann.

"Da halte ich es lieber mit T. Jefferson, der den US-Bürgern das Recht auf eine Waffe in die Verfassung schrieb." In D ist das Problem im Notwehrrecht abschließend geregelt. Die Frage ist allerdings, ob T. Jefferson sich automatische Präzisionswaffen vorstellen konnte.

"Der Mensch handelt." Nein, der Machtmensch handelt bzw. läßt wie A. H. und A. Eichmann andere handeln ...

In diesem und dem historischen Fall geht und ging es um Ausplünderung der Bürger, im sog. 3. Reich war die "göttliche" SS Generalunternehmer, zu anderen Zeiten, waren es andere.

Heutzutage sind es die Baustoffkonzerne (Isoliermaterial) und die Politiker im Verein mit der politisch installierten "EE"-Industrie, die per "Religion" das Volk wie die Kleriker in vergangenen Zeiten abzocken.

8

@19# Klasse Kommentar, Herr Schurz, auch wenn von Thema abschweifend dafür erklärend warum vieles geschieht wie es geschieht.

„Nicht an den Worten, an den Taten werdet Ihr sie erkennen“ ist die zeitlose eindringliche Warnung und Handlungsoption dazu.

9

#8:Gerald Pesch:

Es gibt schon eine Partei, die das so klar auf ihre
Fahne schreibt. Es ist "Die Partei der Vernunft".
Die Partei ist noch sehr klein und wird dank Medien-Blockade natürlich auch nur sehr langsam be-
kannt. Ich bin nicht Mitglied dieser Partei, aber
ich kann mir sehr gut vorstellen, diese Partei dem-
nächst zu wählen.

Diese Partei betreibt übrigens gerade eine Bundes-
tags-Online-Petition gegen die "Haushaltsabgabe"
mit sehr großem Erfolg. Es wäre auch für uns unsag-
bar wichtig, wenn die öffentlich-rechtlichen Propa-
gandasender in Zukunft nur noch verschlüsselt als
Pay-TV-Sender ausgestrahlt werden würden.

#11:Lutz Niemann:

Ich habe das Buch gelesen. Danach hat sich mir der
Magen herumgedreht. Ich habe das Buch hier auch
schon zum Lesen empfohlen.

M.f.G.
H.Hollweg

10

Irony on: Eigentlich müsste dieser ganze Artikel gesperrt werden, weil er die EIKE-Regel Nr. 5 verletzt: "Drohungen..." usw. Und etwas Bedrohliches ist der Artikel ja nun wirklich. Ich schlage daher vor, die Regel Nr. 5 um ein Wort zu erweitern: "PERSÖNLICHE Drohungen..."
Irony off.

Vielen Dank für diesen wie immer hervorragenden Artikel. Ich habe ihn gleich zwei mal ausgedruckt, um ihn einigen Energiewende-Fetischisten in meinem Bekanntenkreis vorzulegen. Auch in "meinem" Kindergarten möchte ich damit vorstellig werden.

Chris Frey

Chris Frey

11

ad #13
Ihre Behauptung bedarf doch einer tiefer gehenden Beleuchtung. Meine These: Religion wurde von "weltlichen Mächten" bzw. weltlich interessierten Gruppen mißbraucht, um Geld, Macht und Güter für sich/eigene Gruppe zusammen zu raffen. Dies fand keineswegs einhellige Zustimmung beim Klerus. Letztere konnte sich gegenüber den "weltlichen Interessen" genau so gut durchsetzen, wie z. B. die Vertreter und Förderer von EIKE.
Die aktuelle Antisemitismus-Diskussion zeigt doch wessen Geistes Kind die Augstein-Unterstützer wirklich sind. Sie haben unisono ein Problem mit der Freiheitlichkeit. Die gleichen Vertreter sind auch diejenigen, die einen Antiamerikanismus pflegen. Die gleichen Vertreter sind Etatisten reinsten Wassers. Für sie steht der Staat über alles. Diese Gruppen heucheln und behaupten, vermutlich auch noch ernsthaft selbst daran glaubend, dass der Staat die Freiheit verteidigt und sichert. Tut er das wirklich? Mitnichten.
Der Kern des Antisemitismus: Neid und Groll gegen die Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen. Was feiern die Juden seit Jahrtausenden mit dem Passahfest? Die Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft und die gewonnen Freiheit für jeden ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und "Gott gab" die 10 Gebote, damit sie in Freiheit und Frieden in einer Gemeinschaft leben konnten. Dies Freiheit ist von Gott gegeben. Er ist der einzige König und Herrscher über jeden Menschen un dkein anderer soll die tun! 1. Gebot.
Und so ist es auch kein Wunder, das linke Kräfte (Sozialisten jeder Couleur) den Antisemitismus pflegen. Denn Freiheit und Eigenverantwortung stehen bei diesen Kräften nicht auf dem Plan, sondern das Gegenteil dessen.
Vor dem Verlust unserer Freiheit (Naturrecht) hat übrigens auch der Papst bei seiner letzten Bundestagsrede, leider sehr kompliziert, gewarnt. Leider wurde das in Öko-Schmarrn umgedeutet.
Das Judentum ist eine Religion der Freiheit und Eigenverantwortung. Meines Wissens nach das älteste Bekenntnis zum Liberalismus überhaupt. Später kam dann Platon (Der ideale Staat hat den Zweck, die Idee des Guten zu realisieren und die Bürger dazu zu erziehen.) und faselte etwas vom guten Staat. Der Anfang des Etatismus und Totalitarismus. Platon ist falsch verstanden worden? Sagt man von Marx auch? Ja, ne is klar.
Da halte ich es lieber mit T. Jefferson, der den US-Bürgern das Recht auf eine Waffe in die Verfassung schrieb. Ein Recht, das die Nazis den Deutschen wegnahmen. Aha. Warum wohl? Und dieses Waffenrecht wurde in D mehrfach verschärft (interessanter Aspekt, wenn man die Drucksache 170/5672 des deutschen Bundestages durchliest). Gott sei Dank haben wir ja einen guten Staat der uns erzieht und beschützt.
Fazit: Nicht die Religion ist schuld. Auch nicht die Waffen. Der Mensch handelt. So steht es schon in der Bibel. Er trägt die "Schuld".

12

ad #17

Lieber Herr Greipel,

Sie schreiben: "Leider mußte ich feststellen das die Anwesenden eher Überdurchschnittlichem Alter waren und ich mit Bj. 1986 da die absolute Ausnahme gewesen bin."

Das kann ich ebenfalls bestätigen. Am 9.1. war ich auf einer Veranstaltung zum Thema "Euro und seine Zukunft". Der Altersdurchschnitt der Zuhörer war garantiert nicht niedriger als bei der von Ihnen beschriebenen Veranstaltung. Gewiß liegt dies auch an der Veranstaltungszeit. Denn die beruflich aktive Bevölkerung hat nach Feierabend und am Wochenende nur wenig Zeit und Kraft sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Vor allem auch dann, wenn sie das Thema Familie ernst nimmt. Und wenn schon Beruf und Familie viel Kraft und Nerven fordern, dann fragen sich nicht wenige, warum sie sich noch mit Themen beschätigen sollen, von denen sie schnell den Eindruck haben, dass diese weder Erholung noch Motivation versprechen. Andererseits erlebe ich aber auch, dass diese Gruppe immer weiter abstumpft gegenüber den Angstkampagnen aus Politik und angeschlossenen Interessensgruppen. Sie hören den Propagandasendern kaum noch zu, bestellen teilweise "freiwllig gleichgeschaltete" Tageszeitungen ab.

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Raphael Greipel

Komme gerade von dem Odenwälder Klimagipfel aus Wald-Michelbach und möchte mich an dieser Stelle bei
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat und solche wichtige Themen zu erläutern. Leider mußte ich feststellen das die Anwesenden eher Überdurchschnittlichem Alter waren und ich mit Bj. 1986 da die absolute Ausnahme gewesen bin.
Nun ja, die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt! Solche Vortäge müßten auch endlich unsere Massenmedien mal erreichen, damit auch der "Bürger" langsam aufwacht und sich Gedanken über dieses Handeln seitens der Polititk macht! Aber leider werden Themen wie: "Bauer sucht Frau", Dschungelcamp o.ä. mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als der Energiewende.

Ein Dankeschön an EIKE 🙂

MFG

Raphael Greipel

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Dieser Artikel über die Zwangswerkzeuge des BuMin Umwelt ist an Klarheit nicht zu überbieten. Warum lässt die FDP sich das gefallen. Sie ist mit zu schwachen Leuten besetzt. Warum bildet sich nicht eine z.B Christlich Liberale Union als Partei, die solch einen Unsinn der Politikmachenschaften offen angreift. Dr. Keitl wäre sicher ein guter Mann im Spitzengremium. Freie Wähler erscheint mir zu engbrüstig. Aber daraus könnte noch etwas werden mit einem anderen Namen und anderer Spitze.

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Rainer Steppan

Etwas O. T:
Das Unwort des Jahres sowie der letzten mindestens 10 Jähre hätte "Klimaschutz" lauten können (müssen) aber das ist ja leider schon die Untat der letzten Jahre.

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Peter Schmitz

Liebe CO2 – Freunde,
in diesem Zusammenhang seien noch einmal die unsinnigen Untersuchungen der Abwasserleitungen unter Häusern erwähnt.
Ich habe an einer Veranstaltung in einer VHS teilgenommen. Der vortragende Ingenieur für Wassertechnik, jetzt im Ruhestand, berichtete von den Untersuchungen unter seinem eigenen Haus. Er wohnte am Ende einer Stichstraße. Die Untersuchungsfirma entdeckte einen ca. 5 cm langen Riss am Ende der Abwasserleitung. Der Spalt hatte sich an der Oberseite des Rohrs gebildet (warum auch immer, der Schaden hätte auch schon beim Bau entstanden sein können.) Durch diesen Riss konnte nur Wasser austreten, wenn der Abwasserkanal komplett gefüllt war. Wie der Vortragende vermutete, konnte evtl. „Fingerhut“ voll Schmutzwasser, jedoch ohne Schadstoffe in die Umwelt gelangen. Trotzdem musste der Schaden mit einer Manschette beseitigt werden. 1500 € hat der „Spaß“ gekostet. Ein krasses Missverhältnis zwischen Kosten und Nutzen.
Glücklicherweise hat Frau Kraft, Ministerpräsidenten in NRW, diese Untersuchungen für Einfamilienhäuser jetzt nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Fragt sich nur, wie lange diese Vernunftentscheidung noch gültig ist.
Viele Grüße Peter

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Graeme Watson

Jahrtausende lang wurden die Menschen mit Religionen in Schach gehalten. Das Beste Beispiel dafür ist die Angst die geschürt wird wenn solche Religionsvertreter mit der Hölle drohen. Das hat bisher prima gewirkt. In der modernen Welt ziehen solche Argument nicht mehr. Die Menschen werden aufsässig und ungehorsam. Also muss eine neue Religion her. Die nennt man jetzt „KLIMAKATASROPHE“ Langsam aber stetig wurde diese neue Religion eingeführt. Die Reaktionen die darauf folgten (bei Religionsvertretern und Bevölkerung) wiederholen sich seit Jahrhunderten. Wir sind halt nur Menschen. Demzufolge stimme ich den Aussagen des Herrn Dr. Keil voll zu. Er hat es erkannt.

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Wolf Sigmar Schanze

Mich wundert gar nichts mehr, denn die sog. „Demokratie“ in der BRD ist bereits Bolschewismus; er bedroht uns nicht, sondern er beherrscht uns bereits. Er ist die Diktatur der Minderwertigen. Zur Macht kommt er mit der Lüge, in der Macht behauptet er sich mit der Gewalt.

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Es hieß vor sehr vielen Jahren: „Macht kaputt…“

Jetzt sind die Kaputtmacher so richtig am werkeln, überall, in jeder Ecke.

Wo sind die Ideengeber für das, was geschieht? Vielleicht waren es Leute aus der Normannenstraße in Berlin?

Ich möchte vorschlagen, das Buch von Torsten Mann, „Rote Lügen in grünem Gewand“ (ca. 20 EU-RO) zu lesen. Es geht darum, die Wirtschaftskraft der westlichen Industrienationen zu schwächen, Konkurrenten auszuschalten. Und wenn das nun einer freiwillig selber tut, sich selber hinaus kickt, ist es umso besser (Es gab eine Zeit, da hat man Kanonen benutzt). Die ganze Palette der benutzten Möglichkeiten, mit denen gearbeitet wird, sind aktive Maßnahmen, Minimalkonsens, Bündnispolitik, Einflussagenten, Doppelstrategie, offener Dialog, keine Berührungsängste, Tarnorganisationen.

Niemann

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Helwig Börger

Das hat doch schon jeder mitbekommen: die ideologisch neuformierte Gesellschaft (Große Transformation) wird durch spezifisch-gezielte Kampagnen erreicht.
Saurer Regen, BSE, menschbedingter Klimawandel, Euro-Solidarität (für Banken, nicht für die Menschen!). Es geht mir dabei um die Totalität der medialen Kampagnen, um die Diskriminierung derjenigen, die sich nicht auf die ideologische Neuverortung/Umpolung/Umerziehung einlassen! In den letzten Jahren war zunächst das Rauchen dran (seht ihr die Toten dort im Tal, das sind die Passiv-Raucher von Reval - okay, ein wenig holprig), dann das Autofahren als Endlosschleife bis zur Erlösung durch das E-Mobil (das hat auch eine promovierte Physikerin begeistert! Was hat sie eigentlich in ihrem Studium über Energiespeicher gelernt - sind die seitdem der Physik entglitten und nun endlos speicherbar?), (weitere Lösung siehe City-Maut-Palmer bei Plasberg - das ist die Radikal-Zukunft in Ba-Wü! Nieder mit der Industriegesellschaft, die diesen Planeten letztlich durch Fraking vernichtet. Palmer = der neue Wirtschaftsminister in einer Union-Grüne-Koalition im Herbst?). Und nun kommt die Kampagne: Fleischesser sind das allerletzte! Das Vegetarische (Hitler war Vegetarier) an die Front! Massive Beiträge in Zeitungen und Fernsehen über Fleichsproduktion und -verzehr, den Ekelfaktor bemühend (von der Angst über die Hysterie zum Ekel! - Gab es das nicht schon mal als Programm: Ratten als ekelerregende Faktoren zur Diskriminierung gewisser Bevölkerungsteile? Ach, klar, das ist ja was ganz anderes gewesen - das waren ja die Nazis!).
So wird diese Gesellschaft tugendhaft - und natürlich mit abnehmendem CO2-Ausstoß (tragen Sie des Nachts- siehe DOHA - nicht endlich auch eine Gasmaske, um ihren persönlichen CO2-Ausstoß zu beenden? Dann wird's aber Zeit! Na ja, tagsüber wird dieses Angebot bald auch zur Verpflichtung.) wird diese Gesellschaft dann endlich das wahre Vorbild für die neue, brave Welt werden!

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Dem deutlichen Artikel von Herrn Dr. Keil und auch den bisherigen Kommentaren ist eigentlich wenig hinzuzufügen (Aber ich liebe ja umfangreiche Statements…)

Solange eine über Sein oder Nichtsein entscheidende Mehrheit der Menschen in diesem Land nicht erkennt, wohin Dank auch üblicher Wahlentscheidungen, Zustimmung und Duldung die Klimareise geht, solange wird dieses, auch wenn ich damit wieder anecke, bundesdemokratisch legale dennoch teuflische Spiel von Zuckerstückchen und Riemenpeitsche einer legal an die Macht gekommenen und diese Position eisern verteidigenden Riege weitergehen.
Daher –

>Wer nicht partout hören will, muss es wohl erst
richtig spüren. < Hämisch und missverständlich und deswegen relativierend - als Bürger dieses und in diesem Land als auf lange verschuldeter Hausbesitzer verwurzelt ebenso betroffen, auch wenn ich auf die Zuckerstückchen freiwillig verzichte. Den schmerzhaften Peitschenhieben kann ich nicht entgehen. Keiner kann das. Außer er haut ab. Schmeißt hin. Sagt adieu. >Der Krug geht solange zum Brunnen bis er
bricht.< Veränderungen wachsen durch Perspektivwechsel und das ergebnisoffene Wagnis, noch im Dunkeln, als abwegig gebrandmarkte oder endlich bereits lange bekannte Optionen zu nutzen. So wie in einem Wald durch Lichten Platz für neues entsteht, ohne Gewähr auf Erfolg, muss in den Köpfen eine Lichtung entstehen durch ein skrupelloses Roden des verinnerlichten und geglaubten Schaffens einer vermeintlichen besseren gerechteren sauberen Welt, in Wahrheit eines gnadenlos erwürgenden Freiheits- und Eigentumsmissachtenden und damit verbrecherischen Dornengestrüpps. Leute fangt an, bei Euch im Kopf zu roden. Freiheit ist einem von Geburt an gegeben wenn auch nicht zugestanden (damit ist nicht eine wohlwollende und notwendige elterliche Fürsorge gemeint) und muss stets verteidigt werden gegen alle Feinde der Freiheit. Eigentum ohne Freiheit ist wie in einer Gefängniszelle zu sitzen, je nach Verurteilung auch mit Freigang und anderen Hafterleichterungen aber ohne die alles entscheidenden Türschlüssel zu besitzen. Die haben andere sich unter den Nagel gerissen und erfinden immer neue Gründe für weitere Haftverschärfungen und Bestrafungen für vermeintliche Verfehlungen. Lebenslänglich natürlich. Das imaginäre Gefängnis heißt Deutschland. Und leider merken das erst wenige Insassen. Wahrscheinlich noch zu wenige. Wegen der vielen vollen Beutel Zuckerstückchen in der Essensausgabe und der personalisierten Peitschenhiebe hinter der Küche für mich, Sie, Ihnen… Wohl bekommt´s. Mir ist der Appetit auf Pizza (Siehe 5#) schon lange vergangen…

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Wie der Deutsche tickt, sieht am zaghaften Widerstand gegen die Öko-Ideologie, den es trotz Untertanengeist noch gibt. Im WDR Lokalteil Aachen wurde eine Bürgerinitiative vorgestellt, die sich dagegen wehrte dass man ihnen ein 200 m hohes Windrad hinter’s Haus pflanzt. Wie zur Entschuldigung beginnt jeder der Leute seinen Protest mit dem Satz:“ wir sind ja nicht gegen die Energiewende, aber…“ und haben damit schon verloren! Ist so wie mit dem Spruch: “Wenn das der Führer wüsste…“, oder „ich glaube ja an Gott, aber…“ Niemand traut sich klar gegen den ideologischen Wahnsinn zu sprechen.
Nein, niemand braucht eine „Energiewende“, nein niemand brauch „Klimaschutz“, nein niemand braucht Windräder und PV-Anlagen!! Ich warte noch immer auf die Partei, die das so klar auf ihre Fahne schreibt, damit ich nicht im Herbst Weiß wählen muss…..

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Zu #4 "Neid der Politikerkaste"

Sie haben nur zu recht, wenn Sie in dieser Richtung was befürchten.

Kommen könnte/wird folgendes:
Filterzwang und Feinstaubabgaben, desweiteren ist derzeit in Ausgestaltung, dass Brennstoffhändler Co2- Zertifikate erwerben müssen und damit ALLE Brennstoffe, ob Kohle, Holz, Pellets oder Heizöl, nach ihrem Co2- Gehalt besteuert werden. Natürlich werden die zertifikatkosten auf den Endverbraucher umgelegt. Ob Sie da der eigene Wald rettet? Vielleicht schätzt man Ihren Verbrauch und besteuert danach?

Ansonsten werden sich auch -irgendwann- die Erzeuger erneuerbarer Energien die Augen reiben:
Für die von Grünen und Politik ungeliebte Wasserkraft ist derzeit der Streit um den Wasser- Cent entbrannt, eine Abgabe für jeden zur Energieerzeugung genutzten Kubikmeter Wasser.
Und für die anderen lässt man sich auch noch was einfallen, da bin ich überzeugt.

Ist schon Wahnsinn, aber die Methode ist doch bekannt.

Komischerweise erinnert sich die Politik nicht an die franz. bürg. Revolution. Drei Tage nach Verkündung massiver Steuererhöhungen erfolgte der Sturm auf die Bastille. Und ich glaube, der amerik. Bürgerkrieg wurde auch durch neue, höhere Steuerforderungen *des Mutterlandes* ausgelößt.

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Der Deutsche in seiner Mehrheit ist ein Knecht. Er sucht einen Herrn der ihn reglementiert und das Denken abnimmt. Der Kaiser, der Führer, Ulbricht, Honecker, alle schwammen auf dieser Mentalität. Nach der Wiedervereinigung konnte sich dieses Grundmuster Deutschen Wesens wieder etablieren; diesmal unter dem Siegel der Ökologie. Wie bemerkte ein Journalist im Presseclub:“Die Ökologie ist doch längst die neue Volksreligion hinter der sich alle versammeln…“
Und wieder müssen die aufgeklärten, wie in meinem Fall, wo die Großeltern dem Pastor die Stirn boten, und mein Vater, unter Lebensgefahr, dem Führer, versuchen ihre Stimme dagegen zu erheben. Deutschland hat kein liberales Bürgertum, sondern nur Untertanen, die sich jetzt bereitwillig dem Öko-Diktat der neuen Ideologie beugen, und freudig einem Leben im Windpark entgegensehen. Händchen falten, Köpfchen senken, immer an das Klima denken…SO FUNKTIONIERT DEUTSCHLAND IM 21. JAHRHUNDERT!!!!

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Konrad Fischer

Sanfte Töne! Wer jetzt noch nicht begriffen hat, daß die Regierung einen Krieg gegen das Volk führt, lebt hinterm Mond. Nur wer die ökologische Schutzgelderpressung bezahlt, wird überleben. Viel Spaß an alle Pizzabäcker!

Konrad Fischer
Fluchthelfer

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Was neue Heizungen angeht lohnt sich ein Blick ins http://tinyurl.com/aycbktx

da schreiben viele Handwerker auch über ihre Schwarzen Schafe.Da werden Heizungen angedreht, die viel zu groß dimensioniert sind (int. aber keinen,ist wie bei einem 500 PS Wagen der kommt auch durch jede Abgasprüfung),die Heizung wird einfach auf Standardeinstellung belassen, obwohl man bei neuen Heizungen ganz genau einstellen muss, damit man was spart. Ich hatte hier auch einen tollen Meister, da der sogar Authorisierter Fachhändler war, aber nicht mal wusste wie man den Temperaturfühler abgleicht.

Eine Nachbarin glaubte auch, das sie mit einer Solaranlage für die neue Heizung sparen kann,verbraucht aber immer noch genau so viel. Wahrscheinlich auch einfach eingebaut aber nichts abgestimmt.

Und wegen den "Erneuerbaren" kann ich kaum noch das Fenster aufmachen da jeder Depp jetzt mit Holz heizt, aber keine Ahnung davon hat. Das heisst 2 Jahre trocknen lassen und den Ofen auch nicht mit der Luftzufuhr regulieren (muss immer ganz auf sein!) von Paletten und alten Möbeln will ich gar nicht anfangen.Sollte dem Schornsteinfeger auch auffallen...macht es aber nicht.

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Derzeit bin ich noch in der glücklichen Lage mein Niedrigenergie-Einfamlienenhaus mit kostenloser (!) Holzenergie aus eigenem Wald zu beheizen und habe so nur 250€ Gaskosten (für Warmwasser) pro Jahr.
Ich bin mal gespannt, wann das den Neid der Politikerkaste erregt und ich mit Auflagen oder Steuern um diesen Vorteil gebracht werde, denn bei diesen minimalen Energiekosten würde sich eine Solaranlage oder weitere Wäremedeämmung etc. wahrscheinlich in den nächsten 150 Jahren nicht rechnen!

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Sehr guter Artikel/Bericht!
Und genauso läuft das in Deutschland ab! Die Wähler/Bürger in Deutschland lassen sich durch fiktive Ängste der Politik immer wieder in eine Zwangsgesellschaft stecken!
Das deutsche Wählerwesen ist schon ein erbährmliches Wesen!
Lieber verreckt der deutsche Wähler in einer unfreien Gesellschaft als einmal sein Hirn einzuschalten und frei von der Leber weg zu leben!
Wer bei der nächsten Wahl/Bundestagswahl nochmal einer der etablierten Bundestagsparteien wählt, der gehört in die Phsychatrie für Zwanggestörte eingeliefert. Der Zwang in einem diktierten/unfreien Leben zu existieren.
Dieser politische und mediale Angstverbreitungsbrei, der momentan in Deutschland herrscht, ist einer unfreien Gesellschaft und damit einer Diktatur näher als einer freien Gesellschaft und damit einem selbstbestimmten Leben!
Und genauso wie es diese Angstpropheten bei der Kernkraft gemacht haben, mit immer neuen strengeren Vorschriften, die Energieproduktion zu verteuern, wollen Sie dies jetzt auch bei den Oel- und Gaswärmeerzeugern anwenden.
Diese ganzen Vorschriften haben nur ein Ziel. Energie in Deutschland zum Luxusgut per gesetzes Ideologie zu machen.
Ohne bezahlbare Energie wird die auf industriebasierenden und energieabhängige Wohlstandsgesellschaft zur Mangelgesellschaft!
Das Leben in Deutschland wird von Jahr zu jahr für viele Deutsche unbezahlbar! Und nur weil die Medien-Politik/etablierten Bundestagsparteienwähler dies so wollen!

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Als zusätzlicher Hinweis:
Nach ca. 40 Jahren Angstmachen, wie z.B. der angebliche zukünftige Ressourcenmangel, DDT, Waldsterben, Klimakatastrophe, etc und den daraus resultieren, teils irrwitzigen Maßnahmen, verwundert es die Politiker in Deutschland, dass wir eine so geringe Geburtenrate haben.
Mich überrascht das nicht!