Deutsche Meteorologische Gesellschaft (DMG) ist parteiisch und selektiv bei Klimafragen

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Die Aufgabe der über 100 Jahre alten Deutschen Meteorologische Gesellschaft (kurz DMG) ist lt. ihrer Satzung die Pflege und Förderung der Meteorologie als reiner und angewandter Wissenschaft, sowie die Verbreitung meteorologischen Wissens. Sie soll besonders zu grundlegenden Fragen und aktuellen Problemen der Meteorologie Stellung nehmen, und die Öffentlichkeit sachlich informieren. Dazu gibt sie u.a. meteorologische Zeitschriften, wie die „DMG Mitteilungen“ heraus. Sie firmiert dazu als gemeinnütziger Verein und hat Mitglieder und Ehrenmitglieder. Eines der Ehrenmitglieder ist der Meteorologe Prof. Dr. Walter Fett. Walter Fett sah sich veranlasst zu einem Beitrag in den DMG-Mitt. 02/2012, S.22/23 von Prof. Schönwiese zum Buche von Vahrenholt-Lüning „Die Kalte Sonne“ Stellung zu nehmen und bat um Veröffentlichung seines Diskussionsbeitrages. Dies wurde ihm jedoch mit der folgenden Begründung verwehrt.


"Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass das Redaktionsteam mehrheitlich entschieden hat, Ihren Beitrag nicht in den Mitteilungen DMG zu veröffentlichen, da wir aufgrund der negativen Erfahrungen der Vergangenheit grundsätzlich keine laufende Klimakritik-Diskussion in unserer Mitgliederzeitschrift zulassen wollen und können. Es sprengt den Rahmen unserer redaktionellen Betreuung. Ich denke allerdings, dass Sie mit Ihrem Thema auf der EIKE-Tagung nächstes Wochenende in München in der Tat besser aufgehoben sind."

Der verantwortliche Redakteur (
Jörg Rapp <Joerg.Rapp@dwd.de>) bezog sich dabei auf die 5. Internationale Klima und Energietagung  am 30.11 und 1.12 in München, bei der undefinedWalter Fett einen Vortrag angekündigt hatte. Offenkundig gefiel das der Redaktion der DMG-Mitteilungen gar  nicht, und man beschloss Prof. Fett -immerhin Ehrenmitglied der DMG – mit recht merkwürdiger Begründung nicht zu Worte kommen zu lassen, obwohl man beim Kollegen Schönwiese keinerlei Skrupel hatte, diesem ausführlich Seitenplatz zur Verfügung zu stellen. Überdiese zeigt die maliziöse Schlusbemerkung des Redakteurs, was man dort in Wirklichkeit über die Arbeit von Prof. Fett denkt. Auf jeden Fall sollte die Leserschaft der DMG Mitteilungen keine Kenntnis von den Ergebnissen der Fett´schen Arbeit erhalten. Doch Zweifel sind das a und o der Wissenschaft und wer sie verhindert, verstösst gegen ihre Prinzipien und ist entweder kein Wissenschaftler oder ein Feigling – oder beides.

Daher übernehmen nun EIKE und die Berliner Wetterkarte, die Veröffentlichung. Machen Sie sich selber ein Bild:

Klimawandelschuldzuweisung:  Mensch  oder doch Sonne?

Zur Kontroverse F. Vahrenholt / S. Lüning und C.D. Schönwiese 

 von Walter Fett

Mit C.D. SCHÖNWIESE [1] hielt es ein fachlich ausgewiesener Vertreter der „Dominanz des Klimafaktors Mensch“ beim Klimawandel  für wert, in dieser Sache auf konkurrierende Argumente kritisch und sachlich wertend einzugehen: ein im Öffentlichkeitsrahmen einer maßgebenden meteorologischen Institution so gut wie erstmaliger Vorgang. Das ist ein erfreulicher Fortschritt, werden doch damit über die anderswo gewohnte Disputation hinaus Zeichen einer Diskussion deutlich. Über die dabei offenbar nicht unterdrückbaren Anzeichen einer Animosität, welche die fachliche Kompetenz der Kontrahenten in Zweifel ziehen, sollte man hinwegsehen, zumal gerade die heutzutage betriebene Klimatologie besonders häufig durch Quereinsteiger geprägt wird.

    Das in der Stellungnahme zum Ausdruck kommende Gesamtbild über die Gründe des Klimawandels, welches sich vorwiegend die Einstellung des IPCC zu eigen macht, zudem zwingend auf positive Rückkopplungsforderungen basiert, soll hier nicht weiter diskutiert werden. Ohne dabei der Richtigkeit aller der dort gezogenen Schlussfolgerungen beipflichten zu wollen, lassen wir es als Gesamtbild einfach gelten.  Es ist als in sich geschlossenes, vornehmlich CO2 getriggertes System akzeptabel und braucht  an dieser Stelle nicht weiter analysiert zu werden. Hier geht es vielmehr um die Gültigkeit seiner Grenzen, also letztlich um die Tragweite dessen, was es nicht  erfasst!

    VAHRENHOLT und LÜNING [2] akzeptieren die Mitwirkung des Menschen durchaus bis zu rund 50%. SCHÖNWIESE sind demgegenüber bereits 10% an Mitwirkung der Sonne zu viel: Zeichen der Sorge vor einer grundsätzlichen Positionsschwächung der menschlichen Wirkungsvorherrschaft? Er vermittelt im Gefolge der Betrachtungen seines Systems, dass es neben dem Schwergewicht des CO2 Antriebs der Sonne kaum bedarf. Die darin zum Ausdruck kommende Marginalisierung der solaren Kräfte, die bei VAHRENHOLT und LÜNING ins Feld geführt werden, fordert zum näheren Studium derer Ergebnisse und Argumente heraus. Dabei sollte man sich auch der Vertiefung in ihre Website www.kaltesonne.de nicht verweigern. Schon anhand der Kenntnisnahme der inzwischen unzähligen Anschlussartikel fällt es schwer, das Mitwirken des Kosmos auf nur wenige Prozente lediglich als marginalisiert zu sehen. Mancherlei Verharrung auf alten Positionen erscheinen uns heute nur noch als PIKant.

    Das Erscheinungsbild der Beobachtungen geht über die Schnittmenge beider Erklärungssysteme wesentlich hinaus. Vor allem bringt die IPCCVersion vorhandene wichtige Beobachtungen nicht unter; das System mutet in seiner beherrschenden Abhängigkeit vom CO2 und seiner Einschränkung auf vornehmlich nur thermisch wirksame Antriebe (radiative forcings) inzwischen als quasi verkrustet an. 

    Unter den nicht berücksichtigten Beobachtungen finden sich beispielsweise auch die kosmometeorologischen  Beschreibungen, wie sie der Autor (ab 1965!) im Anschluss an die Veröffentlichung von BRIER [3] wiedergegeben hat [4]; s.a. [57]. Einige wesentliche Fakten seien hier zusammengefasst: 

1. Die mondphasenabhängige Größe der Variationsbreite des Niederschlags muss man als Folge einer kosmischen Einwirkung werten. Sie ist garantiert vom Menschen unabhängig. Gemessen am globalen Auftreten derartiger starker Niederschläge ist sie klar klimarelevant.

   2. Diese Niederschlagsvariation ist zudem proportional zur Sonnenfleckenzahl: Sie tendiert bei verschwindender Fleckenzahl gegen Null, steigert sich bei maximaler Sonnenaktivität jedoch zu einer beachtlichen Variationsbreite von einigen Zehnteln!

3. Mit Annäherung an eine FinsternisPosition können die starken Niederschlagsereignisse bis um fast eine Größenordnung zunehmen!

4. Außerdem ergibt sich eine sehr deutliche, von der Ekliptik abweichende, d. h. eine galaktische Ausrichtung.

Diese Fakten fügen sich konkurrierend in folgendes skizziertes Ablaufschema ein, welches die widerstreitenden Wirkungspfade symbolisiert:             

      Hinsichtlich des möglichen Einflusses der kosmischen Strahlung kann man sich die folgende unkomplizierte und unschwierig nachzuvollziehende Modellvorstellung einer Kausalkette vorstellen, welche die Fakten der Beobachtung erfüllen: Gravierende  Beträge dieses globalen Niederschlagsphänomens werden im längeren zeitlichen Verlauf von der kosmischen Strahlung variiert. Die Sonne überdeckt diesen Prozess allerdings in beherrschender Weise nach Maßgabe ihrer Fleckenaktivität, sofern nicht die oppositions oder konjunktionsnahe Stellung des Mondes dieses verhindert.

    Alle diese äußerst markanten Fakten sind Beschreibungen, die sich allein aus Beobachtungen ableiten und keiner hypothetisch-theoretischen Unterstützung bedürfen. Sie lassen sich nicht durch IPCC gemäße, d.h. primär thermische Wirkungspfade erklären und sind nicht nur fern von irgendeiner anthropogenen Hypothesenvorstellung, sie sind vor allem durch ihre – im Vergleich zu der postulierten CO2Sensitivität – überragenden Größe gekennzeichnet. 

    Wohl gemerkt: Erklärungen können nur richtig oder falsch, Beschreibungen dagegen bloß mehr oder weniger gut oder schlecht sein! Und Ratlosigkeit hinsichtlich einer physikalischen Erklärung  entwertet schließlich  nicht die Gültigkeit einer Beschreibung.

    Ist es unter diesem Aspekt nun der CO2-Antrieb, dessen Klimawirksamkeit als marginal anzusehen wäre? Zumindest sollte das dargestellte solargalaktische Faktum im Sinne eines drohenden „Schwarzen Schwans“ schon ernsthaft wahrgenommen werden!

    Spätestens seit den Darlegungen des Wissenschaftsphilosophen KARL POPPER sollte es uns bewusst sein, dass wissenschaftstheoretisch gesehen ein Konsens noch so vieler Verifikationen gegen auch nur eine einzige Falsifikation letztlich nicht bestehen bleiben kann,  mag die Einsicht dafür auch unbequem sein, Mut erfordern  und daher lange auf sich warten lassen. So ging es schließlich im Mittelalter auch schon der katholischen Kirche, die ihr Welt(raum)bild jahrhundertelang nicht in Frage stellen wollte und GALILEO GALILEI, einen Nichtfachmann (einem Nichttheologen!), verketzerte.  Später verketzerten die „Päpste“ der Geologie den Nichtfachmann (nur Meteorologen!) ALFRED WEGENER wegen seiner (nicht zertifizierten!) Kontinentalverschiebungstheorie: Sie alle hatten die volle Phalanx der vermeintlich Wissenden, (heute im IPCC angeführt von einem EisenbahnIngenieur!), im Grunde aber zumeist nur noch Gläubigen gegen sich und erlebten die Anerkennung ihrer Erkenntnisse nicht mehr. Sie beschrieben zwar „lediglich“ ihre Ereignisbilder auf einfachere Weise, aber ohne dabei die eigentlich treibenden Kräfte benennen zu können. Doch lieferten sie damit, mit dieser „befreienden Beschreibung“, die Basis, auf der es anderen nach ihnen möglich war, eine physikalische Erklärung zu gründen: so etwa die JOHANNES KEPLERschen Gesetze und die Plattentektonik; Ähnliches findet sich in der Physik bei OTTO HAHNs Kernspaltung, ALBERT EINSTEINs Relativitätstheorie, MAX PLANCKs Quantenphysik usw..

Leider jedoch erfolgte die darin sich ausdrückende Akzeptanz eines solchen Paradigmenwechsels meist erst nach fast unverständlich langer Zeit. Selbst MAX PLANCK [8] musste kurz vor seinem Lebensende resignierend

„eine bemerkenswerte Tatsache feststellen: Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“ (Von DAVID HULL u. a. 1978 als Planck’s Principle bezeichnet).

    So werden wir wohl auch in der Klimawandel-Diskussion noch viel Geduld aufbringen müssen, währenddessen weltweit unsere gesellschaftlichen Ressourcen fremdgeleitet und möglicherweise fehlgeleitet in falschen Kanälen unnötig zu versickern drohen!  

Walter Fett 

Literatur:

[1] SCHÖNWIESE, C.D., 2012: Stellungnahme zu den Thesen von F. Vahrenholt und S. Lüning im Buch „Die kalte Sonne“; DMGMitt. 02/2012 medial S.22/23 

[2] VAHRENHOLT , F., LÜNING, S., 2012: Die kalte Sonne – Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet. Hoffmann und Campe, Hamburg

[3] BRIER, GLENN W., and DONALD A. BRADLEY, 1964: The lunar synodical period and Precipitation in the United States; Journal of the Atmospheric Science, Vol. 21, 386395; Fig. 9 

[4] FETT, W., 2010: Warum regnet es nach Finsternissen am stärksten?; Beilage zur Berliner Wetterkarte, SO 07/11.      

www.walterfett.de/docs/fettfinsternisfarbig0311wy.pdf

 [5] FETT, W., 2008: Sonne, Mond und Regen; DMGMitt. 01/2008, 914. S. a. Vollversion in: Beilage zur „Berliner Wetterkarte“, SO 15/08.

www.walterfett.de/docs/sonne_mond_regen_bwk.pdf

 [6] DRONIA, H., 1967: Der Einfluss des Mondes auf die Witterung: Literaturübersicht. – Meteor. Abh. D. Inst. f. Meteor. u. Geoph. D. Freien Univ. Berlin LXXI, H.4,  (Zahlreiche Graphiken u. Literaturhinweise!)

[7] FETT, W., 1966: Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Mondphase und Regenfall in Deutschland. – Arch. Met. Geoph., Biokl. Serie A 15, 205226

www.walterfett.de/docs/zusammenhang_niederschlag_mond.pdf

[8] PLANCK, M., 1948: Wissenschaftliche Selbstbiographie, Leipzig, S. 15   

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14 Kommentar(e)

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1

Die meisten Wissenschaftler sind verkopft = theorie- und modellverliebt. Fetts Beobachtungen fügen sich in (noch) keine Theorie ein und deshalb "dürfen" sie nach gängiger Lehr(buch)meinung auch in (noch) kein Modell passen. Das ist ärgerlicher, wenn auch kaum vermeidbarer wissenschaftlicher Alltag. Viel ärgerlicher ist jedoch, dass wir eine solcherart einseitig politisch aufgeheizte Klimadiskussion überhaupt nicht bräuchten, um den CO2-Ausstoß beherrschen zu lernen. Die (für die Industriestaaten) relative Knappheit fossiler Energieträger würde dafür als Argument völlig ausreichen. Der politisierte Tanz um die wissenschaftlichen Unsicherheiten der Klimamodellierung imponiert als Ersatzhandlung mit dem tieferen Sinn, alle, die es besser wissen müssten, für die Ressourcenknappheit bis auf Weiteres blind zu machen und von entsprechend unbequemen, zwingend wirksamen Handlungsoptionen abzulenken oder sie im Klimastreit zu neutralisieren.

2

@ #12: E.Thomas sagt am Freitag, 21.12.2012, 13:01
"Wie kann man sich denn die PPT von Herrn Fett herunterladen?"

Tip: Das direkte Ansehen von Datein (pdf, ppt usw.) stoppt auch bei mir manchmal - ein Downloadmanager hat bei mir immer geholfen.

Zu Folie 86:
"Rein strahlungsmäßig ist das Wirken des CO2 jedoch viel zu gering, so dass zusätzlich eine POSITIVE RÜCKKOPPLUNG als Verstärkung vonnöten ist, die zwecks Rechtfertigung den Wasserdampf und die Bewölkung zusätzlich in Anspruch nimmt. Dieser Vorgang könnte angeblich derart instabil ablaufen, dass über einen Kipppunkt hinaus eine Katastrophe als möglich erschiene,"

das ist sachlich falsch, wenngleich vom IPCC zwei virtuellen Größen definiert werden - für die es eigentlich keine Begründung gibt: Nämliche den Strahlungsantrieb und die Wasserdampfrückkopplung. Die richtige Betrachtungsweise ist das Konstanthalten des troposphärischen Temperaturgradienten - und da spielt die Kondensationswärme des Wasserdampfes die entscheidende Rolle.

Dazu kommen noch Schreibfehler, die den Schluß einer unsorgfältigen Arbeit nahelegen, z.B. auf Folie 7 steht das Ende des 2. Absatzes noch mal als Absatz 3. und in 36 sind unnötige Trennstriche, z.B. "bei-den" statt "beiden"

Und dann kommt auf Folie 86 noch eine Schlußfolgerung, die durch eine maximal 14-tägige Verschiebung der Regenintensität nicht gerechtfertigt ist:
"zu der vorgeblich vom CO2 angetriebenen Klimaänderung!?"

Regen usw. ist immer durch irgendetwas getriggert, sei es durch Änderung des Windes usw. - sonst würde nämlich ein zeitlich gleichmäßiger Niederschlag sein. Der gesamte Niederschlag stammt aus der Verdunstung - und alles was verdunstet ist, kommt wieder runter. Zwar nicht gleichmäßig, sondern ungleichmäßig. Wenn also irgendwelche Einflüsse auf die Bilanz wären, dann müßte ein Einfluß auf die Verdunstung sein.

Die Ablehnung ist also wissenschaftlich begründet und wirft ein Licht darauf, welchen Eindruck EIKE bei Wissenschaftlern hinterläßt (Man denke nur an den Vortrag Dr. Stehliks).

MfG

3

@Admin:
Wie kann man sich denn die PPT von Herrn Fett herunterladen? Der Download kommt nach 4MB zum Erliegen und bricht ab.
Oder schicken Sie mir die PPT bitte an meine hinterlegte E-Mail-Adresse.
Vielen Dank.

4

@Eugen Richter #9
Machkonzentration ist ja nichts verwerfliches. Solange diese Konzentration zum Wohl des Volkes eingesetzt wird!
Eine Machkonzentration der Politik bedarf aber auch eines vernünftigen und verständlichen Wissen.
Der Glaube eines Ethikrats, eine Beliebigkeitspolitik, eine wertelose Politik, eine Wackelpolitik, eine Fähnchenwehende Politik ist alles anderes als gut für eine dauerhaft politische Machtkonzentration zum Wohle des Wähleranhangs bzw. Volks.
Das Glaubensbekenntnis an eine Ideologie setzt die Freiheit des markthandelnden Menschen ausser Kraft. Wer die Marktwirtschaft mit Gesetzen ausser Kraft setzt, der will eine neue ideologische Diktatur einführen!
Das EEG ist so ein Gesetz, dass den Energiemarkt (das Rückgrat unseres Wohlstands) ausschaltet. Durch dieses Gesetz werden die freiheitlichen Mechanismen (Angebot und Nachfrage) durch staatlich diktierte ökosozialistische Glaubensvorstellungen zwangsersetzt!
Somit entscheidet nicht mehr Bürger frei und unbedarft über das Produkt Energie, sonder der Staat mit seinem Ideologischengedankengut einer grünsozialistischen Energietraumwelt. Diese Energiewende muss per EEG und anderen Verordnungen (Energieeinsparverordnung usw.) von uns Bürger teuer Zwangssubventioniert werden.

Für eine vernünftige und verständliche Politik zum Wohle des deutschen Volkes muss immer die Marktwirtschaft und in Deutschland mit der Besonderheit "Die soziale Marktwirtschaft" im Zentrum der Macht stehen. Fr. Merkel hat schon lange die "soziale Marktwirtschaft" verraten. Spätestens mit dem weiterführen des EEG bzw. dem weiteren Aufbau des Umweltministerium zum ultimativen Wirtschaftsentscheidungsministerium!
Ist es Ihnen noch nicht aufgefallen, dass das Umweltministerium mehr zu sagen hat als das Wirtschaftsministerium. Das Umweltministerium macht in Deutschland seit Jahren schon Wirtschaftspolitik. Und das ist mich schon länger ein Indiz dafür, dass in Deutschland die Industrie und damit unser Wohlstand vernichtet werden soll! Unter dem Deckmantel von Ökologie und Umwelt soll eine ökosozialistische Gesellschaftsordnung ala Grün-DDR eingeführt werden. Das EEG war und bleibt das gesetzliche Hilfsmittel für diesen gesellschaftlichen Umsturtz!

5

noch zu meinem Kommentar ergänzend:

http://tinyurl.com/dy76x8x

6

#7

Lieber Herr Hofmann,

einige Aspekten Ihres Kommentars kann ich zustimmen. Bzgl. "einer Gleichschaltung" bleibt doch etwas Skepsis.

Das Wesen - bisher - einer Gleichschaltung zu/in eine/r Diktatur ist bestimmt durch den Zwang. Wer zwingt die Medien, Politiker etc.? Karriere, Geld ein Führer, eine Partei? Der Staat, ein pöhser Konzern? Die EU? GAR EINE VERSCHWÖRUNG? Die machen das wirklich freiwillig, vermutlich nicht wenige mit echter Überzeugung, weil sie ihren Wissensmangel mit "Glauben" ersetzt haben.

Es ist ein Konglomerat von Opportunismus, Gier,Neid, Grenzdebilität, Bauernschläue, Besserwisserei, Obrigkeitsgläubigkeit, Dogmatismus, jahrzehntelange Desinformation u.v.m., dass dazu führte, was wir nun "medial" erleben. Ich denke, dass in den Medien nur eine Minderheit lautstark zu Wort kommt. Viel zu stark. Die leise Mehrheit, draußen im Lande - gerne als Stammtisch und oder "rechts" diffamiert (völliger Blödsinn), denkt anders und versucht auch anders (möglichst rational) zu handeln ohne hierbei zu sehr sich mit dem "gewaltigen" Staatsapparat anzulegen. Wer es versucht (siehe Solarkritiker u. a.) kommt in den fragwürdigen Genuß eines rechtsstaatlichen Systems das sich immer noch nicht seiner Restbestände von Obrigkeitshörigkeit braun-roter Zeiten abgelegt hat.
Der Staat ist systembedingt ein sozialistisches Wesen, die in ihm Arbeitenden und vielleicht auch Dienenden sind dem Sozialismus (= Unfreiheit) auch eher zugeneigt. Der Staat ist radikal gesehen die Antipode zur Freiheit. Ihn mit dem Schutz der Freiheit zu beauftragen ist den Bock zum Gärtner zu machen. Ohne wirksame Kontrolle über die Staatorgane ist das nicht der Freiheit dienlich. Das wußten auch die Verfassungsväter der USA.

"Wer die Freiheit zu Gunsten der Sicherheit aufgibt, wird am Ende beides verlieren. Er hat es auch nicht anders verdient." Und
"wer nicht jeden Tag um die Freieit kämpft, hat sie nicht verdient."
" Jede Regierung (Staat) strebt eine Konzentration der Macht an. Mit der Zunahme dieser Machtkonzentration wird gleichzeitig die bürgerliche Freiheit geringer."
Sinngemäß zitiert, wird den Verfassungsvätern und ersten Präsidenten der USA Jefferson und Franklin zugeschrieben. Da ist es bemerkenswert, dass das Tragen einer Waffe Recht der US-Verfassung ist. Jefferson wird sich dabei etwas gedacht haben. Denn er wähnte sich sicher und befürchtete, dass die Konzentration von Macht zwangsläufig ist und nur eine Frage der Zeit. Er wollte sicherlich, dass sich die Bürger im Zweifel notfalls mit Waffengewalt ihre Freiheit verteidigen können. Bemerkenswert wieder: Obama will (tränenreich gespielt) dieses Vefassungsrecht akutell weiter aushöhlen (s. a. Clinton)und das "Waffenrecht" in Deutschland wurde von den Nazis (warum wohl)/(Nazis waren/sind auch "nur" eine Variation des Sozialismus.) maßgeblich "entliberalisiert". Der Bürger wurde faktisch wehrlos und war auf den zweifelhaften Goodwill der staatlichen Gewalt angewiesen. Ihre erste und wie vermutlich auch ihre zweite Dreiteilung hat/wird uns nicht vor Irrtümern und schweren Fehlern schützen. Wir Bürger dürfen uns auf Dauer nicht nur auf den Staat(sapparat) verlassen. Denn auf Dauer sind wir verlassen.
Vermutlich erleben wir bereits - nach über 30 Jahren sozialistischer Phrasen und "Staatsgottesanbetung" - eine Renaissance libertäre Werte. Nicht weniges spricht dafür, weil auch immer mehr Angehörige der jüngeren Generationen diese Werte entdecken und schätzen, vor allem bei gut gebildeten Bürgern. Wir Älteren müssen diese Jungen hierbei unterstützen. Der Mensch ist von Natur aus ein nach Freiheit strebendes Wesen. Die Bibel beschreibt, dass die Freiheit des Menschen ein von Gott verliehenes Recht ist, das zwar unter dem von Gottes Freiheit steht, aber nicht von anderen Menschen gottesähnlich/gottesgleich mißbraucht werden darf, dem der Mensch sich nicht unterordnen soll (1. Gebot).

7
Friedrich-Karl Ewert, Dipl.Geologe

Fama (?) est - aber sehr wahrscheinlich realer britischer Humor: Bei der Vorstellung seines Buches "Der nackte Affe" wurde Desmond Morris nach der zukünftigen Evolution des Menschen gefragt. Seine Antwort (sinngemäß): "Ich bin davon ausgegangen, dass die Natur einen solchen Fehler nicht wiederholt". Oder anders gesagt: der Mensch wird sich als phylogenetische Fehlentwickelung erweisen.

Wenn man den profunden Schwachsinn über den relativ großen Einfluss des Menschen auf das Klima gegenüber den der Sonne liest, weiß man nicht, worüber man mehr staunen oder erschreckt sein soll: über die Unkenntnis der wichtigsten Fakten aus der Erdgeschichte incl. Paläontologie und Evolution und die Bedeutung der Sonne als Lebensspender oder über den Mut, trotzdem darüber zu urteilen.

Man könnte sich ja mal vorstellen, wie viele Tage wir noch hätten, ginge morgens die Sonne nicht mehr auf. Nach wenigen Sunden Dunkelheit und schnell vor dem allgemeinen Exitus würde sich die Erkenntnis durchsetzen, dass die Sonne den Tag und das Leben macht – zu 100%.

Als Carl von Linné die lateinischen Bezeichnungen für Pflanzen und Tiere einführte, nannte er den Menschen 'Homo sapiens' – „sapiens“ war ein Fehler.

.

8

@Hr. Kuhnle #6
Anstatt Verschwörung kann man auch Wissenskartell im Machtzentrum politisch-medialer Entscheidungen sprechen.
Nur wer politische (Gewaltenteilung) und mediale (Deutungs-Manipulationseinfluss auf die Meinung einer Gesellschaft) hat, der kann ein Land mit Gesetzen/Verordnungen auf den Weg in eine freie marktwirtschafltiche Gesellschaft schicken oder geradewegs in eine diktierte und wohlstandschancenbraubte planwirtschaftliche Mangelwirtschaft.
Die Kanzlerin Merkel hat die marktwirtschaftlichen und freiheitlichen Werte der CDU verraten. Fr. Merkel steht mehr für eine oppertune ökosozialistische Mangelwirtschaft.
Damit hat die Kanzlerin Merkel in Deutschland einen Einhaitsbrei geschaffen der den Mangel von grünsozialistichen Gedankengut huldigt. Diese Ideologie wird durch eine starke grünsozialistische Medienpräsenz (68er) in Deutschland noch zusätzlich verstärkt.
Das Kennzeichen einer jeglichen diktierten Ideologie ist die Gleichschaltung des Großteils von Medien und Politik.
Mit dem Verlassen von parteilichen Werten / Grundprinzipien wird es für ein poltisch stabiles Land sehr schwierig eine zukünftig ausgewogene,zuverlässige und freiheitliche Gesellschaft zu generieren.

9

Von den vielen Meterologen und Physikern in meinem Bekanntenkreis sehen alle (!) die Klimakatastrophenhypothese mindestens kritisch.

Ob in der Meteorologie, Physik, Geologie, Klimatologie oder in der Wissenschaft allgemein, die entsprechenden Gesellschaften und ihre Organe täten gut daran, wenn sie ihre Miltglieder in all ihren vielfältigen Ansichten repräsentieren würden. Beim Thema Klimawandel ist dies eindeutig nicht der Fall. Mir ist nicht ganz klar, wie es dazu kommen konnte. An Verschwörungstheorien glaube ich nicht. Auf jeden Fall hat es etwas mit Politik zu tun und es ist für die Gesellschaften beschämend.

Ein Physikerkollege machte mich im Jahr 2006 darauf aufmerksam, dass es beim Klimathema einen merkwürdigen Konsens gäbe, der fachlich gar nicht begründet werden, kann. Dazu sei das Klmasystem der Erde viel zu komplex. Er war der Meinung, dass der Konsens notwendig wäre, weil die Hypothese vom antropogenen Klimawandel vermutlich falsch sei. Gute Hypothesen würden keinen Konsens benötigen, da sie ja von der Realität bestätigt werden kônnen. Ich muss betonen, dass der besagte Kollege in seinem Beruf mit guten Ideen sehr zielführend und erfolgreich (mit technisch guten Ergebnissen) gearbeitet hat. Er ist ein herzensguter und feiner Mensch ohne ideologische Interessen.

Allgemein menschlich und vor allem in der Wissenschaft und Technik ist es von enormer Bedeutung verschiedene Betrachtungsweisen zuzulassen. Wenn wir dies nicht wieder schaffen, dann sehe ich keine gute Zukunft.

Die Protagonisten als ökosozialistisch zu bezeichnen oder das Ganze als Folge der 68er zu sehen, ist viel zu kurz betrachtet. Unsere Konsensgesellschaft hat meines Erachtens auch nichts mit Harmoniebedürftigkeit zu tun, sondern mehr mit emotionaler Verarmung. Im Streben nach Anerkennung wird jeder Anndersdenkende in übelster Weise als unanständig bezeichnet um sich selbst als überanständig zu erhöhen. Nicht alle sind so gestrickt, aber leider (zu) viele. Andere sind Oportunisten und gesellen sich zu den "Guten" dazu. Sich öffentlich dagegen zu stellen ist kaum möglich, da das Mobbing heutzutage extrem und mit Hilfe aller Medien brutal eingesetzt wird. Das Desaster scheint mir daher in erster Linie eine Folge der Mediengesellschaft zu sein. Die schweigende Mehrheit ist allerdings angewidert und will vom Klimawahn nichts mehr wissen.

Ich danke EIKE und allen Kommentatoren für anregende Artikel und kritische Kommentare ( auch zu meinen Äußerungen) und wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest.

10

Diese Zusammenfassung von Prof. Fett ist verständlich und gut zu lesen und zu verstehen.
Ausserdem wieder einige Fundstellen für gute Formulierungen.
Auch PIKant ist so etwas.

++++
PS: in das captcha Feld schleicht sich die WEB Adresse ein.

Danke an Prof. Fett.

11

Das CO2 Phänomen ist eine ungeheuere Spenden- und Gelddruckmaschine bei gleichzeitig gezielter Menschenverdummung und -verachtung. Geschickter konnte eine semiwissenschaftliche Minderheit mit höchster weltpolitischer Unterstützung nicht vorgehen. Und es wird noch bis zum nächsten "Daltonminimum" - vielleicht nur 10-20 Jahre dauern, bis ein Umdenken stattfinden wird. Erst dann wird der Spuk vorbei sein. Frohe Weihnachten und alles Gute für 2013

12
Gunnar Innerhofer

?
VAHRENHOLT und LÜNING [2] akzeptieren die Mitwirkung des Menschen durchaus bis zu rund 50%. SCHÖNWIESE sind demgegenüber bereits 10% zu viel...

sollte wohl heissen: sind 90% noch zu wenig...

13

Das ist en typisches Verhaltensmuster der AGW-Gemeinde. Es zeigt ja eins überdeutlich: Sie haben Angst vor den Argumenten derer, die nicht zu ihrer Gemeinde gehören. Sie wollen in ihrer Glaubensgewissheit nicht durch unbequeme Tatsachen gestört werden und möchten auch nicht, daß andere solche Fakten zur Kenntnis bekommen und sich ein eigenes Urteil bilden können.
MfG
H

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Willkommen im Club Hr. Walter Fett.;)

Grundsätzlich ist eines mal mit vernunft und verstand festzuhalten.
Die Sonne ist der einzige Heizkörper der auf die Sonne wirkt. Abgesehen von der inneren Heizung dem Erdkern. Ich wüsste keinen vernünftig verständlichen Grund warum das menschengemachte CO2 diese Heizung (Sonne/Erdkern) ersetzen bzw. übertrumpfen sollte!
Das wäre das gleiche, wenn ich sagen würde, der CO2 Anteil in meinem Haus wärmt mehr als mein befeuerter Kachelofen.
Feuer wärmt! CO2 düngt! Wärme ist lebenswichtig! CO2 ist lebenswichtig!