Träume der Chefin des UNFCCC Christiana Figueires entwerfen eine alptraumhafte Zukunft für die Erdenbürger

Christianas Alptraum – für den Rest von uns: Zeitgleich mit dem Treffen der Erleuchteten zur 18. Klimakonferenz der United Nations Framework Convention on Climate Change in Doha hat deren geschäftsführende Sekretärin Christiana Figueires, die sich selbst als „Tochter eines Revolutionärs“ bezeichnet, ihre Ziele präsentiert. Das wichtigste Ziel ist ein massiver Transfer von Wohlstand – 100 Milliarden Dollar pro Jahr – von Europäern und Amerikanern, die demnächst einmal reich gewesen sein werden, an UN-Bürokraten, die von sich behaupten, die „Entwicklungsländer“ der Welt sowie die ärmsten Bewohner der Erde zu repräsentieren.


Dieses erstaunliche Konzept liegt noch jenseits des Surrealen. Es behauptet allen Ernstes, dass es in der Welt bereits genug Wohlstand gibt; dass die sich entwickelnde Welt irgendeinen neuen Wohlstand nicht erzeugen kann oder will, gewiss nicht von Kohlenwasserstoffen, sondern dass sie vielmehr zufrieden damit sein sollten, von der UN verwaltete Transferzahlungen zu erhalten; und dass die industrialisierte Welt in eine ökonomische Zwangsjacke gesteckt werden und außerdem 1 Billion (original: 1 trillion) pro Dekade an Reparationen und Schadensersatz zahlen sollte – unter der Voraussetzung, dass deren Kohlendioxid-Emissionen die vielen natürlichen Kräfte verdrängt haben, die seit Äonen Auslöser für wiederholte und extensive Klimaänderungen waren.

Zusammen mit der zugrunde liegenden Prämisse, dass Transfer von Wohlstand der einzige Weg ist, die vermeintlich die Welt bedrohende anthropogene globale Erwärmung zu bekämpfen – ist es da ein Wunder, dass die gesamte Doha-Konferenz wie ein schlechter Traum (oder ein Horrorfilm) daherkommt? Oder das diese lächerliche Saga in der Nation stattfindet, die pro Kopf den höchsten Ausstoß an Kohlendioxid aufweist?

Natürlich gehen die Intentionen der UN in Doha weit über den Transfer von Wohlstand hinaus. Sie trachten nach einer totalen Umstrukturierung der politischen Macht der Welt, Energiesysteme und der Ökonomien – mit den UN an der Spitze und den Nationen, die sich vor deren Ministern verbeugen, genauso wie der kürzlich wiedergewählte Präsident Obama sich vor seiner Eminenz verbeugt hat, König Abdullah von Saudi-Arabien.

Man stelle sich einfach mal vor: die goldigen Liliputaner haben sich in Doha versammelt, um die Riesen von ihrem Wohlstand zu befreien, und seltsamerweise sind die Riesen (die EU und die USA) willig, sich nackt ausziehen zu lassen, aber (offenbar) nur, wenn die sich entwickelnden ökonomischen Mächte (einschließlich China und Indien) dem folgen und ihre eigenen, die Wirtschaft strangulierenden Ziele hinsichtlich der Begrenzung vom Kohlenstoff-Ausstoß setzen. Wieder werden wir Zeuge einer mutwilligen garantierten Zerstörung! Außer natürlich, China und sehr wahrscheinlich Indien steigen aus dieser Charade aus und lachen sich die ganze Zeit über ins Fäustchen über diese grandiose Farce.

Trotz der seit 16 Jahren stabilen planetarischen Temperaturen und zunehmender Beweise, dass frühere Projektionen einer rapiden Erwärmung auf fehlerhafter Modellierung und blanker Desinformation basieren, fahren die Main-Stream-Medien damit fort, die Katastrophe der globalen Erwärmung weiter aufzubauschen.

Der „Reporter” Karl Ritter von Associated Press beispielsweise sagt, dass es bei „der Schlacht zwischen den Reichen und den Armen“ in Doha darum geht, „ein Abkommen zu erreichen, um die Temperaturen daran zu hindern, mehr als 2°C über das vorindustrielle Niveau zu steigen“ – als die Erde aus der Kleinen Eiszeit kam. Er bezog sich auf eine kürzliche „Projektion“ der Weltbank, in der von einem Anstieg bis zu 4°C bis zum Jahr 2100 die Rede war. Schlimmer noch, Reporter James Atlas von der New York Times warnte mit Bezug auf den Hurrikan SANDY, dass The Big Apple [= New York City] wahrscheinlich während der nächsten 50 bis 200 Jahre unter den Meeresspiegel sinken wird.

Beide Vorhersagen müssen irgendwo im Kalender von Nostradamus oder dem der Mayas begraben worden sein.

Zurück in die reale Welt. Dort hat die Energy Information Administration EIA 2011 einen sprunghaften Anstieg des Weltenergiebedarfs von 53% vom Niveau des Jahres 2008 bis zum Jahr 2035 vorhergesagt. Und die International Energy Agency IEA hat vorhergesagt, dass die USA bis zum Jahr 2015 der Weltführer bei der Förderung von Erdgas und bis zum Jahr 2020 bei der Ölförderung sein würde, mit Kanada nicht weit dahinter.

Der Punkt ist: trotz des Geschwätzes von Figueires über zunehmende Investitionen in und reduzierte Kosten von „sauberer“ Energie ist es eine Tatsache, dass Öl, Erdgas und, ja, auch Kohle viel (wenn nicht das meiste) dieses Energiebedarfs decken werden. Teure, subventionierte, Land verbrauchende, Wildtiere tötende und bei Lebensmitteln preistreibende „erneuerbare“ Energie wird noch Jahrzehnte lang weiterhin ein kleiner Nischenfüller sein.

Es ist nicht überraschend, dass die Bürokraten auf der Doha-Konferenz die Deck-Liegestühle der Titanic unter der Voraussetzung neu arrangieren wollen, dass ihre katastrophischen Sichtweisen der Welt damit scheitern, wirklichen ökonomischen Fortschritt für die sich entwickelnden Bürger dieser Welt einzuschließen. Sie sehen offenbar nichts Falsches in der Tatsache, dass das Meiste der fossilen Energieerzeugung in Afrika zum Beispiel praktisch nichts zur Konstruktion funktionierender Stromnetze beigetragen hat, oder zu belastbaren Autobahnen oder sogar den Luftverkehr, die den Handel fördern, lokale Wirtschaft bilden, Familien aus der Armut holen und helfen, das Verbrennen von Holz und Dung zu eliminieren, dass Millionen wegen Lungeninfektionen tötet.

Stattdessen wird die Energie nach Übersee verschifft, in Länder, die nicht über genügend einheimische Energie verfügen – oder in die USA, die es ablehnen, ihre eigenen riesigen Kohlenwasserstoff-Lagerstätten zu entwickeln.

Und kein Wunder. Fossil betriebene Kraftwerke in Afrika passen nicht zum „Clean Development Mechanism“-Modell, das die UN ausgearbeitet – und den armen Ländern angedreht – haben, um es den reichen Ländern zu ermöglichen, Projekte bzgl. „sauberer Energie“ bei den Armen zu entsorgen, während sie ihren eigenen vergleichsweise extravaganten Lebensstil erhalten und Ablass-(Kohlenstoff-)Zertifikate kaufen, um ihre Schuld zu lindern.

Neben der Tatsache, dass irgendjemand (Al Gore, internationale Bankiers und deren Sippschaft) alle Kohlenstoff-Handelsschemata abtöten wird – und das die UN-Bürokratie danach trachtet, ihre eigenen Taschen aufzufüllen – ist es traurige Realität, dass höchstwahrscheinlich keiner der Schwindler in Doha (oder auf irgendeiner voran gegangenen oder zukünftigen UNFCCC-Zirkusshow) das Wohlergehen von Milliarden Menschen in den so genannten Entwicklungsländern auch nur minimal verbessern wird.

Diese Menschen brauchen billige, verlässliche und reichlich Energie und die Infrastruktur, die dies unterstützen kann, und zwar um aus der elenden Armut herauszuklettern, Leben zu verlängern, die wegen Krankheiten und Mangelernährung nur allzu kurz sind, und die Tyrannei von Neo-Kolonialisten zu beenden, die im Namen der „Verhinderung der Klimaänderung“ damit fortfahren, über sie mit eiserner Faust zu herrschen.

Heutzutage weiß jeder, dass „globale Erwärmung” oder „Klimaänderung“ oder „schlechtes Wetter“ nichts weiter ist als ein Deckmantel für Menschen wie Figueires und Obama, die wirtschaftliches Wachstum als entweder teuflisch oder umweltlich nicht hinnehmbar ansehen – und daher darüber nachdenken, den Reichen wegzunehmen und den Bürokraten zu geben, die von sich behaupten, dass sie die Armen repräsentieren und sich um deren Belange kümmern, und dass dies das Beste und Größte ist, was wir tun können.

Es wäre eine viel bessere Agenda, wenn Doha die Bildung einer aufrichtige Führung in den armen Ländern der Welt (und deren reichen Ländern) ermutigen, Energieerzeugung und Bildung von Infrastruktur unterstützen, unternehmerische Impulse freisetzen und Wohlstand schaffen würde, das Leben und Schicksal der Menschen wirklich bereichern würde.

____________

Craig Rucker is executive director of the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org)

Link: http://wattsupwiththat.com/2012/12/05/unfccc-boss-christiana-figueres-dreams-spell-a-nightmarish-future-for-earths-citizens/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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4 Kommentar(e)

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1

Vielen Dank Herr Frey für Ihre Übersetzung und den dadurch einfacher möglichen Einblick in die Gedankenwelt von Menschen in Schlüsselpositionen in einer sich womöglich zur größten kriminellen Vereinigung seit der Mafia und Konsorten entwickelnden UN. Die Krux dabei ist die weit verbreitete Unkenntnis darüber, die Qualitätsmedien als Infoportal vieler Bürger berichten wenig bis gar nicht kritisch über UN und Co. Dazu kommt das es ja dort auch sinnvolles Handeln gibt. Etwas wofür wir ja gerne spenden wie für UNICEF usw. Auch ein Staat ist ja per Saldo nicht nur erfolglos oder schlecht (Ein argumentatives Problem übrigens für Libertäre).
Nun, der Alptraum entsteht nicht erst daraus, dass es solche Umverteilungs-Terroristen wie diese Frau Figueires gibt, es entsteht dadurch, dass es Betätigungsfelder und Schlüsselpositionen in wichtigen und sich wichtigmachenden Organisationen gibt und die Auswahl der Personen wohl etwas gelinde gesagt suboptimal oder in der Waage gegenüberliegenden Schale pure Absicht und Zielsetzung gewisser Kreise ist. Und das diese, je nach Sicht falsch oder absichtlich ausgewählten Menschen einen Machteinfluss kraft ihres Amtes, kraft ihrer Organisation, kraft der Publicity erhalten, die ihren wohl größenwahnsinnigen und menschenverachtenden Neigungen freien Lauf ermöglichten. Und das im Nebel der „guten“ Taten!

Eigentlich müsste diese Frau wegen Anstiftung zu Straftaten, was sonst soll ein massiver Transfer von Wohlstand sein, aus dem Verkehr gezogen werden und die zugehörige Organisation als verbrecherisch aufgelöst und verboten. Es gibt nur das kitzekleine Erschwerniselement dabei, die Frau arbeitet in einer supranationalen und somit kaum angreifbaren Weltorganisation die darüber hinaus noch bestimmt, was unter Anstiftung und Aufruf zu Straftaten im globalen Sinne zu verstehen ist.

Teilen geht nur, wenn der Teilende etwas besitzt wie uns schon die Erzählung vom barmherzigen Samariter oder später vom heiligen Martin zeigt. Und freiwillig teilt. Staatlich initiiertes oder in der schärferen Variante supranationales Umverteilen ist deswegen schlicht und einfach legalisierter Raub.

Wie heißt das siebte, das neunte und zehnte Gebot in der christlichen Fassung? Und womöglich das fünfte als Folgekonsequenz dazu.

Es ist ein großer und fataler Irrtum der Gerechtigkeitsneurotiker zu glauben, man schaffe Gerechtigkeit wenn man die, die viel haben beraubt und einen Teil davon denen schenkt, die wenig haben. Die einen werden ärmer und die anderen dadurch nicht reicher. Das ist alles.

2

Es müssten noch wesentlich mehr Menschen werden, die die kruden Thesen von Al Gore und sich bereichernden Komplizen durchschauen und bekämpfen!

3

Ja, genau so ist es! Es geht diesen Gaunern nur ums Geld. Auf Mallorca habe ich mal eine Gruppe junger Männer beobachtet. Die hatten einen ohne Schuhe bei sich. Die Touristen spendeten Geld, damit sich der arme Kerl endlich eigene Schuhe kaufen konnte. So hat jeder Gauner seine Masche. Ein Problem vortäuschen und dann abkassieren. Die Dummen und Reichen fallen immer wieder darauf rein.

4

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mfG
Admin