Die Energiewende zertrümmert Deutschland! Interview in „DIE WELT“ mit Fritz Vahrenholt.

Zertrümmern des Wohlstands Bild © Michael Faust - Fotolia.com

Die Tageszeitung die Welt ist eine der wenigen Medien, die regelmäßig über die immensen Kosten der sog. Energiewende und die zunehmenden Zweifel am offizellen Mantra von der Klimakatastrophe, berichten. Jetzt hat die stv. Chefredakteurin Frau Andrea Seibel eine aufrüttelndes Interview mit dem Ex RWE Manager und heutigem Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, Fritz Vahrenholt geführt, der durch den Bestseller „Die kalte Sonne“, den ganzen Betrug um den „Klimaschutz“ wieder einmal nachwies. Im Interview geht es um die Naturzerstörung in großem Stil, begründet mit, aber auch um die Zerstörung der Grundlage des Wohlstandes aller Deutschen, durch die „Energiewende“. Die Deutsche Wildtier Stiftung ist die einzige Natutschutz- Organisation, die die Gefahren der Energiewende für die Natur öffentlich macht. Wir bringen einige Auszüge…

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Vahrenholt: Wir betreiben eine angstgetriebene Energiepolitik. Und die Angst ist so groß gemacht worden, die Angst vor der Klimakatastrophe, dass wir Deutschen, die wir doch Vorbild sein müssen und die Welt retten, jetzt sogar Weizen importieren, um unsere Biospritquote zu erfüllen. Immer haben wir Weizen exportiert, jetzt nehmen wir ihn anderen weg. Wir legen Windkraftanlagen in den Wald, wir vermaisen ganze Landschaften und nehmen der Natur den Raum. Weil wir gut sein wollen. Doch sind wir in Wahrheit selbstzerstörerisch…

Zeit meines Lebens, meines beruflichen Lebens, seit 30 Jahren bin ich mit erneuerbaren Energien beschäftigt. Das war schon als Umweltsenator so, das war bei der Shell so, das war bei REpower so. Ich habe ja schließlich diese großen Offshore-Windkraftanlagen mitentwickelt und in meiner Zeit bei RWE aufgestellt. Doch ich befürchte, dass wir nun auf dem Wege sind, riesige Belastungen für die Menschen, insbesondere die kleinen Leute, zu erzeugen mit den EEG-Umlagekosten, dass wir dabei sind, hochenergieintensive Industrie aus dem Lande zu treiben und, was noch viel wichtiger ist, als Standort für sichere Stromversorgung ausfallen! Das war immer ein Markenzeichen Deutschlands, dass wir mit 99,95 Prozent Versorgung Blackouts nicht kannten. Wenn wir aber in eine Situation kommen, wo ein Blackout eher zur Regel wird und dann am Ende klar wird, dass der Grund für diese ganzen Nachteile, nämlich die Klimaveränderung, obsolet ist. Dann werden sich die Menschen von den Erneuerbaren abwenden. Ich weiß ja, wie schnell eine Energieform in Deutschland im Mülleimer landet. Denke ich an die Kernenergie und Helmut Schmidt, der 1978 in Dortmund sagte: 50 Prozent der Zukunft soll Kernenergie sein, 50 Prozent Kohle. Nun ist beides sozusagen auf dem Müll gelandet…

Ich war bei der Royal Society, in Oslo an der Universität. Ich bekomme Einladungen aus Wien, Bern, Zürich. Im Ausland will man von meiner Expertise wissen. Aber hier herrscht ein erbitterter Glaubenskrieg. Dem ich aber trotz allem gelassen entgegensehe, weil ich weiß, dass die, die sich hämisch über mich erhoben haben, bald in der Defensive sind. Und deswegen ist es gut, wenn ich in der Zwischenzeit etwas mache, was mir meine innere Gelassenheit sichert.

Die Welt: Sie sammeln sich wieder.

Vahrenholt: Ich sammele mich. Die große Sorge, die ich allerdings habe, ist, dass wir in der Zwischenzeit zu viel zertrümmern. Denn wie gesagt, ich glaube, dass wir spätestens 2020 erkennen, dass das Klimagas CO2 maßlos überschätzt worden ist. Zertrümmert an Industrie, zertrümmert an sozialer Gerechtigkeit. Zertrümmert an Natur…

Lesen Sie das ganze Interview hier

Zusätzliche Links:

CICERO Doha und der religiöse Klimawahn

Bislang hat der Weltuntergang allein in Hollywood stattgefunden. Trotzdem werden die Bürger mit immer neuen Angstszenarien eingedeckt. Beda M. Stadler über den Klimagipfel von Doha als Fortsetzung der Religion mit anderen Mitteln

 

DIE WELT Dänemark ist Weltmeister beim Klimaschutz

Deutschland rutscht im neuen Klimaschutz-Index um zwei Plätze auf Rang acht ab. Portugal liegt zwei Plätze weiter vorne. Der Grund dafür: Die Wirtschaftskrise ließ die Emissionen zurückgehen.

 

SPON Erde droht dramatische Erwärmung

Zwei Grad – um mehr darf sich die Erde nicht erwärmen, zumindest ist dies das offizielle Ziel beim Uno-Klimagipfel in Doha. Doch eine neue Studie zeigt: Die Menschheit steuert auf ein Plus von fünf Grad zu. Die Folgen wären verheerend.

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22 Kommentare

  1. Hallo,

    folgender Artikel wurde heute in den Nachrichten veröffentlicht. Ich frage mich, wie irre ist Deutschland eigentlich und wo soll das noch hin führen in ein paar Jahren???

    Viele Grüße

    T. Overkott

    —————————————————
    In die Klima-Verhandlungen in Doha kommt Bewegung

    Fortschritte in Finanzfragen und beim Kyoto-Protokoll

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    Quelle:AFP
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    In die Verhandlungen der UN-Klimakonferenz kommt kurz vor dem offiziellen Abschluss am Freitag Bewegung. Deutschland und weitere Staaten kündigten in Katars Hauptstadt Doha an, sie würden in den kommenden Jahren zusätzliche Mittel für den internationalen Klimaschutz bereitstellen. Fortschritte gab es auch beim Kyoto-Protokoll, während die Gespräche zu anderen Punkten weiter zäh verliefen.

    „Wir werden in den Jahren 2013 und 2014 jeweils 400 Millionen Euro mehr für internationalen Klimaschutz ausgeben“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche (CDU). Zusammen mit pro Jahr bereits eingeplanten 1,4 Milliarden Euro ergibt sich damit eine Summe von je 1,8 Milliarden Euro.

    Das Geld dient zur weiteren Finanzierung von Klima-Anpassung und Klimaschutz in Entwicklungsländern, da das Fast-Start-Programm dafür Ende 2012 ausläuft. Am Dienstag hatte Großbritannien in Doha die Zahlung von insgesamt 2,2 Milliarden Euro bis 2015 zugesagt. Am Mittwoch stellten noch weitere europäische Staaten Zahlungen in Aussicht.

    „Die Ankündigung der Bundesregierung ist ein wichtiger und hochwillkommener Schritt“, begrüßte Jan Kowalzig von der Organisation Oxfam in Doha die deutsche Ankündigung. Jetzt müssten „die übrigen reichen Länder nachlegen“. Kritik von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen gab es vor allem an den USA, die sogar von früheren Zusagen wieder abrücken würden.

    „Beim Kyoto-Protokoll geht es vorwärts“, sagte EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard zu den Verhandlungen über eine zweite Verpflichtungsperiode für das Kyoto-Protokoll. Schwieriger sei die Situation allerdings etwa bei den Gesprächen über einen Fahrplan für ein neues umfassendes Klimaabkommen.

    Zur Diskussion über den Zeitraum der neuen Kyoto-Verpflichtungsperiode sagte Hedegaard, wichtiger sei, dass es frühzeitig einen Zeitpunkt für eine Überprüfung der eingegangenen Verpflichtungen gebe. Diese dürfe aber nicht nur die Kyoto-Staaten betreffen, sondern müsse auch den CO2-Ausstoß anderer Länder einbeziehen. Auch bereits für Doha gelte, dass es Ergebnisse nicht nur bei Kyoto geben dürfe.

    Diesem Ziel dienten wohl auch die neuen finanziellen Zusagen europäischer Staaten. Sie kamen damit Forderungen der Entwicklungsländer entgegen, von denen viele mit der EU beim Ringen um ehrgeizigere Klimaziele an einem Strang ziehen. Es gehe darum, jetzt eine Dynamik zu erzeugen, „die die schwierige und von Misstrauen geprägte Konferenz noch zu einem passablen Abschluss bringt“, sagte Kowalzig.

    Auf ehrgeizigere Ziele bei der Emissionsminderung drängte der Leiter des UN-Umweltprogramms (UNEP), Achim Steiner. Hindernisse dafür gebe es weder in technischer noch in finanzieller Hinsicht. Die Weltbank warnte in einer neuen Studie vor schwerwiegenden Folgen der Erwärmung für arabische und nordafrikanische Länder durch noch mehr Hitze und Wassermangel.

    Der deutsche Umweltminister Peter Altmaier, der noch am CDU-Parteitag in Hannover teilgenommen hatte, wurde erst Mittwochabend in Doha erwartet. Noch in Deutschland kündigte er weitere Gespräche mit Polen an, damit das Nachbarland schärfere EU-Emissionsziele nicht länger blockiert. Die EU steht in Doha unter Druck, sich auf eine Minderung des CO2-Ausstoßes um 30 Prozent bis 2020 festzulegen. Das bisherige Ziel von minus 20 Prozent dürfte bereits 2015 übertroffen werden.

  2. @Klaus Metzger #17
    Sie haben vollkommen recht. Jetzt gehen Sie aber noch einen Gedankenschritt weiter in der „neuen schönen CO2-freien Erneuerbaren Energiewelt“…
    Wieviel Windräder werden denn für den Ersatz eines Kohlekraftwerkes benötigt…und jedes einzelne Windrad muss ja regelmäßig gewartet und instandgehalten werden. Das Rückgrat der Windradflotte soll ja auf hoher See installiert werden. Auch in den Wäldern und den Naturschutzgebieten unserer schönen deutschen Landschaft. Wie groß ist den so eine Hubschrauber-Schiffs-PKW/LKW-Flotte, die tag täglich zu den Wartungs- und Instanhaltungseinsätzen dieser Windmühlen an Land oder auf See in Bewegung sind und damit sehr viel CO2 in die Umwelt verpusten.
    Wie schaut es mit den dieselbetriebenen Stromerzeugungsaggregaten eines Reperatur/Instandhaltungstrupp aus. Sind nur so einige Gedanken von mir…Fragen über Fragen sag ich da immer nur…und weder die Politik noch andere „kluge“ Köpfe in diesem Land sind in der Lage sich überhaupt erst diese Fragen zu stellen bzw. diese dann auch beantworten zu können. Ein Armutszeugnis für das heutig Deutschland.
    In Deutschland regiert der Glaube und nicht mehr die wirtschaftliche Vernunft und der technische Verstand zum Wohle des gesamten deutschen Volks.

  3. Liebe Hanna
    Wenn ick ganz ehrlich bin….hält sich mein Mitleid mit den Bayern extrem in Grenzen.
    Gewisse Industriezweige (Bauwesen, Elektronikbranche, Bauern) gehören nämlich zu den Wende-Kriegsgewinnlern, die sich Dank Klimaunsinn janz neue Geschäftsfelder aufreissen konnten.
    Zu meinen Leidwesen gehören aber auch Teile der Energiewirtschaft zu den Hurra-Schreihälsen, die sich Dank Kaltmachung der KKW auf eine Zunahme der eigenen Umsätze hofften.

    Nun aber, wo der Strompreis für uns Endkunden einen Schwell-Wert erreicht hat, werden alle Beteiligten zunehmend nervöser. Selbst den medialen Unwahrheiten eines „Bund für Energieverbraucher“ konnte daran nicht mehr viel ändern. All die Kriegsgewinnler haben nämlich nur mit engestellten Scheuklappen ihr kleines eigenes „Gewinnumfeld“ in den Augen gehabt…..aber vergessen das Große und Ganze näher in Betracht zu ziehen.
    Inzwischen ist es nämlich soweit, das der Parasit (NIE) massiv sein Wirtstier schädigt…..und wenn das stirbt, bleibt vom Blutsauger auch nicht mehr viel übrig.

    Deshalb….zurücklehnen, Poppkorn und Cola bereitstellen und in aller Ruhe abwarten bis der Saftladen in sich zusammenfällt.
    Wenn technischer Sachverstand beim Umbau der wichtigsten Infrastruktur des Landes nicht mehr gefragt ist, dann sollen doch die Pfaffen und Soziopädagogen zusehen, wie se dat alles wieder zum Laufen kriegen…..denn ausser gewaltig den Öko raus hängen zu lassen, ham se sonst nix auf Tasche.
    Ick kann warten……und dann guck ich erstmal wie dat Wetter ist, bevor ich mein kuscheliges Büro verlasse.
    Ups……ich meinte natürlich den Krankenschein, den ich wegen „Burn Out“ dann in der Tasche hab, *grins*.

    Wer (a) Wende sagt, muss anschließend auch die (b) Folgen tragen.
    MfG
    H.E.

  4. Hiho Peter

    Naja, Dein Gottvertrauen möcht ich haben…….ich habs leider nicht, obwohl ich hoffe das meine Kollegen das schnellstmöglich in den Griff kriegen.
    So richtig wissen wir erst dann Bescheid, wenn es soweit ist….schaun ma mal.
    MfG
    H.E.

  5. #12: Hanna Thiele sagt:
    „Während hier in Deutschland gerade wieder die Meadows-Wachstumsgrenzen-Story aufgewärmt wird, gilt im Rest der Welt weiter das Streben nach Wachstum.“

    An dieser und an anderen Stellen schiessen Sie sich ohne je Fakten zu nennen auf den Bericht.
    –Die Genzen des Wachstums– ein.

    Es gab in der Neuesten Zeit nur sehr wenige Abschätzungen zukünftiger Entwicklung, die so treffsicher waren wie die von Meadows.
    Spontan fallen mir da nur Wilhelm Fucks, Aldous Huxley und eben Dennis Meadows ein.
    Es wäre hochinteressant zu erfahren welche Zukunftsabschätzumgen in dem 1972er Werk falsch sind.
    Wäre es nicht interessanter zu analysieren welche der Vorhersagen bereits von der Realität übertroffen wurden.
    Das Werk ist aktueller denn je, Frau Thiele!

    Paul Gogo

  6. Klimakiller Solar- und Windstrom?

    Kann es sein, dass Strom aus Solar und Wind mehr CO2 produzieren, als ein Kohlekraftwerk? Da spinnt jetzt einer, ist bei dieser Frage der erste Gedanke. Wir wissen doch seit Franz Alt: Die Sonne schickt uns keine Rechnung!

    Aber ganz so einfach ist es nicht. Beim CO2 Ausstoß pro KWh muss man immer die Emissionen des Betriebs und die Emissionen der Herstellung der Anlagen betrachten. Zum Vergleich habe ich mal die alte und neue Energieversorgung verglichen. Um es etwas überschaubarer zu machen betrachten wir exemplarisch und etwas vereinfacht die Großstadt und das Umland von München. Energiebedarf maximal, meist an einem dunklen Dezembertag, 1000 Megawatt (300 MW für die Haushalte und 700 MW für die Industrie).

    Alte Energieversorgung:

    ein Kohlegroßkraftwerk (1000 Megawatt)
    eine Hochspannungsleitung
    ein einfaches Verteilernetz

    Neue Energieversorgung:

    ein Windpark in der Nordsee (600 Megawatt)
    ein bohrinselgroßes Umspannwerk am Windpark
    ein Unterwasserkabel durch das Wattenmeer
    ein Umspannwerk an Land
    eine Höchstspannungsleitung Nordsee/München
    Tausende Solaranlagen meist im Umland um München herum auf Scheunendächern und auf Freiflächen (400 Megawatt)
    ein aufgerüstetes Verteilernetz, um den Solarstrom aufnehmen zu können
    eine Smart Grit Steuerung aller Solaranlagen, um bei Stromüberschuss den Solarstrom abriegeln zu können

    und – Überraschung –

    ein Kohlegroßkraftwerk (1000 Megawatt)
    als Backup, wenn zu wenig oder kein Strom aus Wind und Sonne erzeugt werden kann.

    Im obigen Fall wird bei optimalem Wind und wolkenlosen Himmel über die Mittagszeit für ein paar wenige Stunden der komplette Strom für München regenerativ erzeugt. Danach muss wieder das Kohlegroßkraftwerk hochgefahren werden. Da Nordseewind im Durchschnitt nur ca. 30% der installierten Leistung bringt und Sonne nur 10 %, muss das Backup-Kohlekraftwerk sowieso 78 % der Leistung bringen. Und wenn ich mehr regenerative Leistung installiere, geht sie bei optimalen Bedingungen verloren, da es keine praktikable und ökologisch sinnvolle Speichertechnologie gibt. Wer eine kennt, bitte melden.

    Jetzt kann jeder selbst mal überlegen, ob die neue Energieversorgung, mit den vielen neuen Anlagen und der geringen Stromproduktion überhaupt CO2 einsparen kann. Wirtschaftlich sinnvoll ist sie auf keinem Fall. Dazu kommt die massive Zerstörung unseres vertrauten Landschaftsbildes. Wie sich die Bionadefraktion, die früher jeden Strommasten am liebsten eigenhändig abgesägt hätte, damit identifizieren kann, ist mir ein Rätsel.

  7. @ Heinz Eng

    Die Bayerische Wirtschaft, auch der VBW, haben die Misere mit ihrem Klimaschutz-Vorreiterum doch selber verursacht!
    Sie haben Altmaier im Vorfeld von Doha sogar ein Positionspapier mit Forderungen zum 2°-Ziel mitgegeben, haben sich dicke Geschäfte versprochen vom Umbau Deutschlands.

  8. # 14

    Hallo Heinz,

    bleiben wir locker! Die Lichter gehen an, wenn sie paar mal ausgehen. Wir könnten Wetten abschließen, wieviel KKWs 2023 in Betriebs sein werden. Wer bietet weniger als 5?

    Ich habe Vertrauen zu deiner Zunft, immerhin haben die Inder nach 1-2 Tagen den Laden in Gang bekommen. Das schaffst Du doch auch? Also freuen wir uns auf vorübergehendes Kerzenlicht im Sinne der allgemeinen Erleuchtung!

    Viele Grüße
    Peter

  9. Die Energiewende zertrümmert Deutschland……und Stück für Stück kommen jetzt auch die Beweise auf den Tisch.

    „““Dramatische Situation in Bayern““““
    http://tinyurl.com/b2xvsz3

    „“““Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (VBW) hat ihr erstes Energiewende-Monitoring für Bayern vorgelegt. Die Ergebnisse der Untersuchung, die die VBW bei der Prognos AG in Auftrag gegeben hat, geben Anlass zur Sorge: „Die Ampel ist tief gelb. Das Stromsystem ist schon heute instabil, die Strompreisentwicklung zeigt steil nach oben und ab 2016 ist die Versorgung in Bayern akut gefährdet,“ resümiert Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die Energiewende hinke. Der notwendige Bau von Ersatzkapazitäten, Leitungen und Speichern komme nicht voran. Die Kostenspirale drehe sich weiter.


    Bayern muss bis 2022 5500 MW an Kernenergie ersetzen. Laut aktuellem Planungs- und Genehmigungsstand sei es nicht möglich, dass in Bayern die notwendigen Ersatzkraftwerke noch rechtzeitig in Betrieb gehen.““““

    So sieht die kalte und brutale Realität einer komplett aus dem Ruder gelaufenen „Energiewende“ aus.
    Inzwischen überlegt die RWE die guten alten Nachtspeicheröfen umzuwidmen in „Regelenergielieferanten“ oder als Ausgleichshansel bei Starkwindereignissen zu missbrauch.
    Währenddessen will -die Linke- am liebsten gleich ganz die Strompreiserhöhung für 2013 verbieten lassen und trotzdem sind wohl allein im Oktober 2012 wieder 600 MW Photovoltaikleistung neu dazu gekommen.

    Sorry, dagegen gehts im Irrenhaus noch echt Planvoll zu.
    H.E.

  10. @ Harry Hahn

    Nicht bei Willy Brandt liegt das Hauptproblem, es liegt bei Hans-Dietrich Genscher!
    Der Wahn begann tatsächlich 1969 mit der Brandt-Scheel-Regierung und Genscher als Innenminister.

    Aber weniger im Sozialen liegt der Pferdefuß dieses Regierungswechsels, viel gefährlicher ist der Öko-Wahn, dem Genscher und sein Kumpel Mencke-Glückert mit der Institutionalisierung einer ressortübergreifenden Umweltverwaltung eine Machtbasis bereiteten mit Vollmachten eines Papsttums, das Herr über Gut und Böse ist.

    Willy Brandt war es, der sich um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft sorgte. Sein Chef des Kanzleramtes Schüler rief im Jahre 1975 eine Klausurtagung auf Schloß Gymnich ein, die Umweltpolitik ganz zu stoppen. Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaften und Umweltpolitiker sollten die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der Umweltschutzmaßnahmen diskutieren.

    Aber Schlitzohr Genscher hatte mit seinem gewieften Staatssekretär Hartkopf vorgesorgt, sie haben die Wirtschaft reingelegt. Hartkopf/FDP beschrieb diesen entscheidenden „Sieg“ später mit folgenden Sätzen:

    „Am 03. Juli 1975 sollte auf Schloss Gymnich der Umweltschutz beerdigt werden. Hohe Beamte in wichtigen Ressorts, die das Buch über die Grenzen des Wachstums nicht nur gelesen, sondern auch verstanden hatten, organisierten daraufhin im Vorfeld des Treffens den Teilnehmerkreis so um, dass eine beachtliche Umweltstreitmacht den Wirtschaftsbossen gegenüber gestellt wurde. Die von der Verwaltung vorbereiteten Papiere boten schlagkräftige Argumente und zeigten Lösungsmöglichkeiten zur Frühinformation auf. Sie wurden Gegenstand der Verhandlungen, weil die Wirtschaftsseite nichts Gleichwertiges zu bieten hatte.
    Der argumentative Sieg der Verwaltung über die Wirtschaft und die ihr nahe stehenden Politiker war gegen Abend dieses denkwürdigen Tages eindeutig. Die Wirtschaft hat nie mehr versucht, ein zweites Gymnicher Gespräch zu verlangen. Sie hat in Gymnich und bei vielen Einzelaktionen die Erfahrung machen müssen, dass sie der Verwaltung unterlegen ist. “

    Genscher hat diesen Staat auf den Kopf gestellt!
    Er hat aus Staatsdienern Herren gemacht, die sich durch nichts mehr bremsen lassen, sich jede Willkür erlauben und ihre Willkür auch noch selber mit dem Stempel „Gut“ besiegeln.

  11. Während hier in Deutschland gerade wieder die Meadows-Wachstumsgrenzen-Story aufgewärmt wird, gilt im Rest der Welt weiter das Streben nach Wachstum.

    Nicht vergessen werde sollte, daß Meadows lediglich in Form gegossen hat, was Prof. Eduard Pestel inhaltlich vorgab. Pestel hatte schon während der sechziger Jahre ein Deutschland-Modell für den Fall einer Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten entwickelt. Und schon 1968 arbeitete Pestel mit dem Club-of-Rome-Gründer Peccei zusammen.

    Peccei wiederum gehörte zu den Gründern des „International Institute for Applied Systems Analysis“ (IIASA) in Laxenburg, das nach 5-jährigen Ost-West-Vorgesprächen im Jahre 1972 gegründet wurde, zeitgleich mit der Herausgabe der Meadows-„Bibel“.

    In Laxenburg wurde die Energiefrage mit der CO2- und Klimafrage verquickt und „Atompapst“ Häfele als eifrigster Missionar einer CO2-Weltenrettung auf die deutschen Politiker und die deutschen kirchlichen Bildungseinrichtungen losgelassen, die Meadows-Bibel lieferte den Trommelschlag dazu.

    Das Ergebnis ist die Energiewende als Staatsreligion.
    Es liegt nahe, daß man uns Deutschen das als Bedingung für die deutsche Einheit aufgedrückt hat.

    Frau Merkel hat inzwischen die Unantastbarkeit einer Wendepäpstin erreicht, in Hannover hat sie die Energiewende auf das christliche Menschenbild zurückgeführt.

    Aus ist es mit der Trennung von Staat und Kirche in Deutschland, es gibt wieder den Begriff „Ketzer“.
    Den Befreiungsschlag müßte schon die Atomlobby liefern mit dem Bekenntnis: „Ich habe falsch Zeugnis geredet“.
    Was macht das Deutsche Atomforum stattdessen?
    Noch immer Volksverdummung auf Kindergartenniveau mit dem Schauermärchen vom „Menschen gemachten Treibhauseffekt“.

  12. Ach quatsch,
    Wir sind alle verdammt und müssen die Welt retten, wegen Vorbildfunktion und so. Außerdem haben wir eine Vergangenheit.
    Der Vahrenholt ist ein böser Lobbyist, Eike auch! Nur Greenpeace und das IPCC sprechendir Wahrheit und höret die Botschaft des heiligen Schellnhuber. (Ist der eigentlich schon selig gesprochen?)
    Ironie off.

    Eigentlich ist Vahrenholt Captain Obvious, zumindest stellt er ja eigentlich nur die offensichtlichen Tatsachen fest. Wirklich schlimm ist der Umstand, dass hier immer noch die pöhsen Konzerne, die angeblich allmächtige Atomlobby und der Kapitalismus schuld sind und eben nicht die Blödheit des „Wutbürgertums“

  13. DEr Wahn hat Tradition, als Brandt anfing „mehr Demokratie“ zu wagen. Das hat uns bis heute einen riesigen Schuldenberg beschert, den auch das andere Lager nicht in der Lage war ernsthaft beherrschen zu wollen. Wie sagte ein Prof. aus NL? Die Deutschen sind besoffen vom Sozialen. Die Sperrung (für LKW über 3,5t) der Leverkusener Rheinbrücke (siehe Printausgabe Handelsblatt von heute) zeigt symbolisch, wie marode unser Land schon längst ist. Wird werden noch nicht eimal von einem mittelmaß regiert. Es ist viel schlimmer und die wirklich schlimmen Auswirkungen stehn uns erst noch bevor. Und wer soll dann den Karren aus dem Dreck ziehen? Ganz klar, diejenigen, die bis heute schon Dank produktiven Fleiß (Industrie & Gewerbe) Steuern zahlen müssen. Aus Dank dafür gib es kein Bundesverdienstkreuz, sondern die Vermögensteuern u. a. Abgabenschrauben.

  14. #1 Her Pesch

    Ich glaube nicht, dass hier einem Klimagott geopfert wird. Wenn dann nur vordergründig. Als Alibiargument.

    Das ganze ist Programm, politisches Programm.
    Argumente, wissenschaftlich, logisch oder empirisch greifen da nicht.
    Der Rückzug ist längst gebaut : er heißt Klimawandel nicht mehr Klimaerwärmung. Also kann es in Zukunft ruhig kälter werden, die Ideologie bleibt. Das Programm läuft weiter.
    Es findet auch fast keine Gegenargumentation statt, sondern Diffamierung. Es wird sich eine Ecke ausgesucht und in die werden die Klimaskeptiker/Realisten hineingestellt. Die Ecke muss leicht begrifflich fassbar sein.
    Würde mich nicht wundern wenn man hier plötzlich das Wort „rechts“ auftauchen sieht.
    Damit lässt sich vieles abwürgen.

  15. Unser „Sonderweg“ besteht darin, daß wir gleichzeitig Klimaangst und Atomangst haben. Wir wollen kein CO2 aber haben vor der einfachsten Lösung Kernkraft Angst, also bleiben nur noch exotische Möglichkeiten der Energiegewinnung übrig. Es erinnert an Leute die kaum noch etwas essen können, weil alles nicht gemäß Öko-Bio-Anbau hergestellt wurde, oder angeblich ungesund ist. Ein Chinesischer Minister hat nach Fukushima gesagt „Wir werden nicht aufhören zu essen aus Angst uns zu verschlucken.“

  16. @#1: Gerald Pesch,

    die Menschen werden indirekt geopfert. Durch schlechten Lohn, schlechte Gesundheitsversorgung,schlechte Infrastruktur etc.

    Es ist wenigstens ein Lichtblick, dass so was mal in einem Systemblatt erscheint. Da haben sich die Medienhuren ja mal richtig Mühe gegeben.

  17. Herr Vahrenholt hat vollkommen recht mit seinen Befürchtungen. Ein CO2 Anstieg seit 1995 bis heute um fast 10%, d.h. von 0.036 % auf 0.039 % in der Atemluft und gleichzeitig praktisch keine Temperaturerhöhung der Welt. CO2 trägt eben nur mit ca 0,2 bis 0.5 Grad zur Erdtemperatur bei, mehr geht nicht. Aber Leute wie Schelnhuber und Co erzählen Märchen über sommerliche Temperaturen von 45 Grad Celsius im Jahr 2100, alles unbeweisbares dummes Zeug. Übrigens Schelnhuber ist ursprünglich Festkörperphysiker! Verdammt sei wer schlecht über ihn denkt! Erschreckend ist immer wieder wie „dumme“ und/oder ungebildete Journalisten auf so einen „Scheíß“ hereinfallen.
    Unser wilder ungeplanter Kernenergieausstieg treibt die kW Stunde in den nächsten Jahren auf sicher über 0,50 € hoch und anstatt abgebrannte Kernstäbe wieder aufzuarbeiten, den Kernbrennstoff wieder einzusetzen und die Restradioaktivität in ca. 300 Jahren kontrolliert abklingen zu lassen – heute hätten wir noch die Fachleute in Deutschland dafür- hinterlassen wir unseren Enkeln und Urenkeln eine wilde vestreute Castorenlandschaft!
    Armes Deutschland und noch geistig ärmere Politiker, die sich von einer Physikerin bezirzen lassen, nur um rotgrün die Argumente zu stehlen.
    Dipl.-Physiker Dr. W. Zernial

  18. Portugal ist im Klimaschutzindex (was es so alles gibt ?) 2 Stellen vor uns ?
    Was sagt uns das ?

    Wir brauchen eine Wirtschaftskrise !
    So manchem kranken Hirn einer bestimmten Wohlstandsgesellschaft könnte man solche „Ideen“ zutrauen. Ein Kriterium für konsequent unwirtschaftliches Denken dürften Abgesichertheit des Lebensstandards und der Altersversorgung sein. Aber Vorschläge solchen Stiles werden ja bereits in Schriftform als Transformationsgedanken in die Öffentlichkeit getragen und gilt als Politikerberatung !!!

    5. Klimakonferenz :
    Vielen Dank nochmals an die Veranstalter der Klimakonferenz in München für das mehr als reichhaltige Angebot an Vorträgen mit den unterschiedlichsten Themen. Eine hochinteressante Sache. Das Problem mit der Zeitnot bewältigte H. Müller beharrlich konsequent.

    Anliegen in eigener Sache :
    Auf der EIKE Veranstaltung am Freitag/Samstag im Bayerischen Hof ist mir meine Eike Tasche inkl. Inhalt (Grundausstattung, 2x „eigentümlich frei“, mehrere Infoschriften, eigene handschriftliche Notizen zu den Vorträgen und das gekaufte Buch von Frau Gertrud Höhler : „Die Patin“)abhanden gekommen. Es war nach dem Sektabschied am Samstag. Ich stand unter anderen mit H. Jäger, H.Frank und H. Stehlick in mehr als angeregter Unterhaltung an einem Stehtisch (zwischendurch waren noch H. Thuss, H. Limburg und H. Müller dabei). Wir fanden die Hausmarke i.O. und bemühten uns diesen Eindruck zu festigen. Gegen 22:00 Uhr verliessen wir als die letzten aufrechten 5 den Bayerischen Hof. Ich nahm die zuvor abgelegte Eike Tasche von dem seitlichen Serviertisch. Obwohl es die einzig dort liegende war, stellte ich leider erst zu Hause fest, dass es die Falsche war. Es war auch nur die Grundausstattung enthalten. Mit zwischendurch abgelegten Taschen fand hier bestimmt eine Verwechslung statt.
    Auf diesem Wege – in der Hoffnung Eike Teilnehmer lesen hier – versuche ich vielleicht denjenigen zu finden der ebenfalls zu Hause verwundert feststellte, dass er nicht seine Tasche nach Hause trug.
    Mitteilungen bitte an : Zusendung@t-online.de

  19. Zitat Vahrenholt:

    Die Chinesen bauen alle acht Tage ein Kohlkraftwerk und haben mittlerweile eine Pro-Kopf-CO2-Erzeugung, die Frankreich und England überholt hat. Und im nächsten Jahr uns. Wir dürfen nicht glauben, dass wir mit unseren Maßnahmen in irgendeiner Weise überhaupt irgendeinen Einfluss auf das Weltklima haben. Alles das, was wir in Deutschland mit großen, großen Anstrengungen, aber auch Wohlstandsverlusten und Naturbeeinträchtigungen in den nächsten Jahrzehnten tun werden, nämlich die Verminderung von 300 Millionen, 400 Millionen Tonnen CO2, macht China in zwei Monaten wieder wett.

    Zitat von mir:
    Deutschland ist verrückt geworden!!! Wir opfern dem „Klimagott“ unseren Wohlstand wie die Mayas ihrem Sonnengott Menschenopfer darbrachten!

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