Bessere Wissenschaft – wo ist die jüngste Erwärmung?

Hier kommt die etwas bessere Wissenschaft

Re: Online Denials Not Well Founded, by J. Edward Mathison,

P.Geol., and Let’s Get Back to Applying Science, by Joe Green,

P.Eng., Readers‘ Forum, The PEG,April 2012.

Eine Rückkehr zu einer geeigneten Form der Wissenschaft wäre höchst willkommen. Aber wie definieren wir Wissenschaft? Seit dem 17. Jahrhundert hat sich die wissenschaftliche Methode mit akzeptierten Standards entwickelt. Forscher stellen Hypothesen als Erklärungsmuster für beobachtete Phänomene auf und führen experimentelle Studien durch, um sie zu testen. Fundamental ist das Prinzip der vollen Transparenz hinsichtlich der verwendeten Daten und der Methodik, an der jeder teilhaben kann, so dass die Ergebnisse verifiziert und von anderen unabhängigen Wissenschaftlern reproduziert werden können.

Das war aber nicht das, was die Klimatologen im IPCC aufgeführt haben, die eine völlige Missachtung für diese Prozeduren an den Tag gelegt haben, indem sie Daten zurück hielten, es ablehnten, ihre Methoden darzulegen oder darüber zu diskutieren und vor allem Beweise ignorierten, die ihre Hypothesen widerlegten.

Phil Jones von der Climate Research Unit an der University of East Anglia war nicht auskunftsfreudig. Trotz zahlreicher Anfragen und Untersuchungen im Rahmen des Freedom of Information Act wurden Daten und damit verbundene Methoden nicht vollständig für eine unabhängige Überprüfung bekannt gemacht. Und das, obwohl dies der Datensatz der Temperatur ist, der als primärer Beweis der Erwärmung zum Ende des 20. Jahrhunderts präsentiert worden ist und Basis für drakonische politische und steuerrechtliche Maßnahmen ist.

Jim Hansen hat uns im Jahr 1988 erzählt, dass wir in 25 Jahren eine Erwärmung von 2°C bis 4°C erwarten können. Stattdessen gab es höchstens ein Zehntel davon. Die gegenwärtigen globalen Temperaturen liegen signifikant unter den im Jahre 2007 veröffentlichten Prognosen des IPCC. Wir liegen selbst noch unter der Erwärmung, die für eine Null-Steigerung des CO2-Gehaltes projiziert worden war [siehe Bild oben rechts! A. d. Übers.]. Da fortwährend CO2 hinzugefügt wird, zeigt das Fehlen einer Reaktion darauf, dass die Schätzungen des IPCC der dadurch induzierten Erwärmung substantiell falsch sind.

Dann gibt es da diesen notorischen Hockeyschläger-Graph, ein übles Stück schlechter Wissenschaft, der das Stadium der Begutachtung niemals hätte erreichen dürfen. Er eliminierte gut dokumentierte historische Variationen des Klimas und bearbeitete Statistiken auf ungeeignete Art und Weise, was zu der gefälschten Präsenz der Erwärmung zum Ende des 20. Jahrhunderts geführt hatte.

Es gab acht Zyklen seit der Eiszeit des Pleistozäns, die allesamt weltweit in wissenschaftlich begutachteten Studien dokumentiert sind. Die Kleine Eiszeit wurde 600 mal genannt, die Mittelalterliche Warmzeit 1008 mal. Die Periode der Dunklen Zeitalter, der Warmzeit, der Abkühlung in der Bronzezeit und die Minoische Warmzeit sind in der historischen und archäologischen Literatur sowie durch detaillierte Proxy-Temperaturstudien dokumentiert.

Die Existenz dieser Jahrtausende langen Oszillationen des Klimas, bei denen die Temperatur zu Warmzeiten höher lag als gegenwärtig, zeigen ganz klar, dass ganz und gar nichts Ungewöhnliches am derzeitigen Zustand des Erdklimas ist, und dass die Erwärmung der letzten Zeit keineswegs ohne Vorgänger ist.

Selbst im 20. Jahrhundert ist die Korrelation zwischen CO2 und der Temperatur kaum gegeben, während es eine ganze Reihe von Literatur gibt, die eine starke Korrelation der Sonnenaktivität mit dem globalen Klima belegt – und zwar nicht nur im vorigen Jahrhundert, sondern in geologischen Zeiträumen.

Henrik Svensmark, Direktor des Centre for Sun-Climate Research am Danish National Space Institute sagt, dass sich das Erdklima aus einem Zusammenspiel kosmischer Strahlen und dem Sonnenwind ergibt. Er hat experimentell bewiesen, dass kosmische Aerosole die Wolkenbildung stimulieren, vor allem in der unteren Troposphäre. Vor Kurzem hat das Europäische Kernforschungszentrum Svensmarks Hypothese experimentell bestätigt.

Da tiefe Wolken die kurzwellige Sonnenstrahlung reflektieren, kühlt sich die Oberfläche ab. Folglich sorgt eine sehr aktive Sonne für niedrige Werte der kosmischen Strahlung und damit Erwärmung, während eine schwache Sonne hohe kosmische Strahlung und damit Abkühlung bewirkt.

Dieses Konzept wurde inzwischen durch Beobachtungen, Messungen und Experimente  bestätigt. Es zeigt, dass das Sonnensystem in Wechselwirkung mit dem Kosmos steht, und besonders die Milchstraße ist der primäre Treiber des irdischen Klimas. Diese Wechselwirkung ist für 95 Prozent der Klimavariabilität der letzten 550 Millionen Jahre verantwortlich, sagen Shaviv und Veizer in einem Forschungsbericht im Jahr 2003. Auch der Sonnenzyklus Nr. 24, der einst als einer der aktivsten seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen vorhergesagt worden war, entpuppte sich inzwischen als der schwächste seit 1790. Die meisten Klimawissenschaftler sehen darin ein Indiz für eine künftige Abkühlung der Erdklimas.

DR. A. NEIL HUTTON, PGEOL.

APEGA Life Member

Calgary

Wenn die Menschheit eine Klimaänderung verursacht, wo bleibt die jüngste Erwärmung?

Re: Online Denials of Climate Change Not

Well Founded, by J. Edward Mathison, P.Geol.,

Readers‘ Forum, The PEG,April 2012.

Schauen wir nur auf die Fakten. Es gibt keinen Zweifel, dass sich das Klima ändert. Das hat es immer getan, und das wird es immer tun. Die Diskussion und die potentielle Verschwendung von Trillionen Dollar der begrenzten Ressourcen der Erde drehen sich darum, ob die Menschheit für die Erwärmung der Erde verantwortlich ist. Seit Hunderten von Jahren haben unsere Aktivitäten die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zunehmen lassen. Die meiste Zeit davon ist die Temperatur auf der Erde zurück gegangen.

Aber was war in jüngster Zeit? Es sind 30 Jahre vergangen, seit jemand die Computer-Inputs gekitzelt und angefangen hat zu proklamieren, dass – weil die Menschheit an einer zunehmenden Konzentration von CO2 schuld ist (vor allem durch das Verbrennen fossiler Treibstoffe) – eine damit korrespondierende Erwärmung eintreten wird, was zu einer verheerenden anthropogenen Klimaänderung führt. Inzwischen liegen 30 Jahre realer Daten hinter uns – ist es nicht an der Zeit zu analysieren, ob selbst die grundlegendsten Computermodelle richtig waren?

Seit 1980 hat die Menschheit die Kohlendioxidkonzentrationen steigen lassen, Jahr für Jahr auf einer fast geraden, aufwärts zeigenden Linie. Den Computer-Projektionen zufolge hätten wir einen ähnlich aufwärts gerichteten Trend der Temperatur auf der Erde sehen müssen. Haben wir aber nicht.

Die jüngere Geschichte lehrt uns, dass die Temperatur der Erde von 1980 bis etwa zum Jahr 2000 gestiegen, seitdem aber flach geblieben ist mit Hinweisen auf einen Rückgang, obwohl wir weiterhin der Atmosphäre Kohlendioxid zufügen. Diese einfache Beobachtung sollte rote Alarmlampen blinken lassen.

Wir sollten extrem vorsichtig sein, wenn es darum geht, mehr unserer begrenzten Mittel für etwas auszugeben, das im tiefsten Inneren falsch sein könnte. Die globale Erwärmung und die inhärente Klimaänderung der letzten Zeit ist nichts weiter als der Schwanz eines Zyklus’ der Erwärmung, in dem 99% der glazialen Eiskappen abgeschmolzen sind. Die Menschheit ist gerade darauf aufmerksam geworden und fühlt sich irgendwie verantwortlich.

Als Nation sollte Kanada dieser natürlichen globalen Erwärmung applaudieren – weil ohne diese Kanada gar nicht existieren würde.

Mehr Informationen gibt es bei www.friendsofscience.org.

BRAD BAKUSKA, P.GEOL.

Calgary

Link: http://friendsofscience.org/assets/documents/APEGA_Hutton_Bakuska.pdf

Übersetzt von Chris Frey für EIKE




Die Energiewende von Doha

Während hierzulande festgelegt wird, welche Technologien in Zukunft zur Energieerzeugung benutzt werden sollen, wird woanders an einer ganz anderen Zukunft gearbeitet. Bei ReportLinker und Visiongain wird eine Studie vorgestellt in der ein Ausblick in Richtung der Zukunft der synthetischen flüssigen Brennstoffe, wie Diesel, gewagt wird. Und die sieht mehr als rosig aus. Ab etwa einem Rohölpreis von 40 USDollar rechnet sich das Verfahren, welches unter der Bezeichnung Fischer-Topsch bekannt ist.

Dabei handelt es sich bei diesen hergestellten flüssigen Brennstoffen nicht um minderwertige Produkte, sondern um qualitativ hochwertige Güter, wie THE AMERICAN OIL&GAS REPORTER berichtet (pdf | 189KB). Hergestellt aus gereinigtem Erdgas, verbrennt dieser Diesel viel sauberer als vergleichbarer konventioneller Brennstoff.

Peak Oil muss als weiter warten, und wie es aussieht, gibt es nicht einmal einen Peak Oil wenn denn das Erdöl tatsächlich alle wäre. Das Substitut ist vorhanden, und wie es aussieht ist es sogar noch billiger und besser als das Original.

Las Raffan, wo die Pearl GTL momentan Energiegeschichte schreibt, ist nur 80 Kilometer von Doha entfernt. Ob die Klimaretter, die sich hier momentan versammelt haben, wissen was da ganz in der Nähe geschieht, und vor allem welche Bedeutung es haben wird? Wohl kaum, so etwas sieht man nicht wenn die Welt retten will. Will man diese unsere Erde aber nur verbessern, dann muss man nach Las Raffan schauen und nicht nach Doha.

Siehe auch:
Royal Dutch Shell ramps up Qatari gas to diesel machine
Shell Oil’s Gas to Liquids Plant in Qatar could Earn $ 10 Billion a Year

Quentin Quencher zuerst erschienen auf Glitzerwasser




Die Klimakrieger der ZEIT, guter Journalismus?

Ich gestehe, Die ZEIT allenfalls gelegentlich im Cafè zu lesen. Ich bevorzuge das kleine Format, wie dasjenige der von mir hoch geschätzten Le monde, sowie Artikel, die sofort auf den Punkt kommen, wie die des britischen economist. Der ZEIT-Artikel betrifft mich aber als "Interview-Gastgeber" der ZEIT-Redakteurin Frau Anita Blasberg. Diese ließ es sich nicht nehmen, extra von Hamburg nach Heidelberg zu reisen. Hierzu weiter unten mehr. Die zweite Redakteurin der „Klimakrieger’’, Frau Kerstin Kohlenberg, ist mir dagegen nicht bekannt. Beide Autorinnen werden im Folgenden als BK abgekürzt.

Das ZEIT-Dossier „Die Klimakrieger’’ umfasst 3 volle Seiten des bekannt überdimensionalen ZEIT-Formats. Dennoch können die in ihm enthaltenen Faktenaussagen kurz abgehandelt werden. Es gibt nur wenige.

1. Faktenaussage – „Wie von der Industrie bezahlte PR Manager der Welt seit Jahren einreden, die Erderwärmung finde nicht statt. Chronologie einer organisierten Lüge“:

Es ist kein ernst zu nehmender Klimaskeptiker bekannt, der von einer nicht vorhandenen Erderwärmung spricht, noch nicht einmal ein von der Industrie bezahlter PR-Manager. Marc Morano, dessen Entlarvung als erfolgreicher Weltverschwörer BK gut eine ganze ZEIT-Seite wert ist, kenne ich leider kaum. Die wissenschaftlicheren, englischsprachigen, klimaskeptischen Blogs findet man bei Judith Curry,  WUWT und Joanne Nova. Daher musste ich mir Moranos Blog ClimateDepot nunmehr einmal ansehen. Die von BK Herrn Morano vorgeworfene Lüge ist freilich nicht auffindbar. Jeder, der sich ein wenig auskennt – Morano gehört vermutlich dazu – weiß über den mittleren globalen Temperaturverlauf des 20. Jahrhunderts und die jüngste globale Abkühlung Bescheid. Die Messdaten sind eindeutig und lassen keine Lügen zu. Das 20. Jahrhundert war durch zwei Erwärmungsphasen, 1900-1935 sowie 1970-1995 und eine längere Abkühlungsphase von 1935-1970 geprägt. Seit etwa 1996 stagnieren die Temperaturen und sinken nunmehr. Das Temperaturmaximum Ende des 20. Jahrhunderts wurde kurzfristig fast schon einmal in den 1930-er Jahren erreicht (linke Fig. 8 in hier). Der Temperaturwert der globalen Erwärmung im 20. Jahrhundert ist etwas umstritten, fest steht freilich, dass er sich bestens in die Fluktuationen früherer Jahrhunderte einordnet. Anthropogenes CO2 ist zu seiner Erklärung nicht zwingend nötig.

Vermutlich ist BK eine Verwechslung unterlaufen. Bezweifelt wird von Klimaskeptikern nicht der gemessene Temperaturverlauf, sondern die Hypothese, dass die Erwärmungsphase in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – von gerade einmal 25 Jahren Dauer – anthropogen sei. Diese Zweifel sind begründet, denn für diese Hypothese fehlt in der Fachliteratur bis heute ein entsprechender Nachweis.

2. Faktenaussage – Die von BK rot gehaltenen Zitate von Morano:

Sie sind vermutlich von BK – unübersehbar rot/fett – in den Text eingestreut worden, um die Inkompetenz Moranos zu demonstrieren. Ohne mich als Sachwalter von Morano zu fühlen, erscheint mir das Vorgehen von BK allerdings nicht geeignet, ihren Standpunkt zu untermauern. Schauen wir uns dazu die Morano-Zitate näher an, wobei nur auf die mit Sachaussagen eingegangen wird, der Rest ist Geschmackssache und führt nicht weiter. Hierzu gehe ich – ohne Überprüfung  – von der Echtheit der von BK angegebenen Zitate aus:

a) Zitat Morano „Tatsächlich ist die Population der Eisbären fünf Mal so groß wie vor 40 oder 50 Jahren“. Falsch oder zutreffend?

Über dieses Thema ist zum Beispiel hier Sachliches zu finden. Fakt ist, dass der Eisbär nicht ausstirbt. Er hat alle früheren Warmzeiten, insbesondere die sehr starken des Holozäns um 4,5 und um 6,5 Jahrtausende vor unserer Zeit und natürlich die des Mittelalters, bestens gemeistert. Sein Überleben wird vom Jagdverhalten des Menschen, nicht vom Polarklima bestimmt. Moranos Zitat trifft daher zu, über die von Morano angegebenen Zahlen kann ich nichts sagen, sie sind im Detail auch unwichtig.

b) Zitat Morano „Der einzige Ort, an dem die angebliche Klimakatastrophe stattfindet, ist die virtuelle Welt der Computermodelle, nicht die reale Welt“. Falsch oder zutreffend?

Bis heute ist keine Fachveröffentlichung bekannt, die einen anthropogenen Einfluss auf Erdtemperaturen auf der Basis von Messungen nachweisen kann. Bis heute sind ferner keine Zunahmen von Extremwetterkatastrophen aufzufinden, dies bestätigt das IPCC im Report von 2001, the scientific basis, Kap. 2.7 (hier) und im jüngsten Extremwettereport von 2012 (hier). Da es bis heute keine anthropogenen Klimakatastrophen gibt, ist allein aus logischen Gründen Moranos Aussage korrekt. Die Zukunft kann nur aus der Kristallkugel oder aus Modellen vorhergesagt werden. Nachfolgend einige Zitate von Klimaexperten über ihre Auffassung zur Zuverlässigkeit von Klimamodellen:

Prof. Hans-Otto Peitgen (Mathematiker und Chaosforscher): “Jetzt reden wir von Glaubenssachen. Es gibt Leute, die glauben – und viele von denen sitzen in hoch bezahlten Positionen in sehr bedeutenden Forschungszentren -, dass man das Klima modellieren kann. Ich zähle zu denen, die das nicht glauben. Ich halte es für möglich, daß sich die mittlere Erwärmung der Ozeane in 50 Jahren mit einem bestimmten Fehler vorausberechnen lässt. Aber welche Wirkungen das auf das Klima hat, das ist eine ganz andere Geschichte“.

Prof. J. Negendank (GFZ Potsdam): “Das Klima ist zur Zeit unberechenbar und unkalkulierbar“ und weiter zu den Klima-Modellen “… dass man sich bewusst bleiben muss, dass es sich um Szenarien handelt, die auf vereinfachten Annahmen beruhen. Das Klimasystem ist aber bei weitem komplexer und wird auch in Zukunft Überraschungen bereithalten“.

Prof. Hans von Storch (GKSS-Forschungszentrum Geesthacht): “Wir Klimaforscher können nur mögliche Szenarien anbieten; es kann also auch ganz anders kommen“. Und an anderer Stelle: “Weder die natürlichen Schwankungen noch die mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel ausgehenden Veränderungen können in Einzelheiten prognostiziert werden. Bei den natürlichen Schwankungen ist dies wegen der chaotischen Natur der Klimadynamik nicht möglich. Bei den anthropogenen Veränderungen kann es keine Vorhersagen geben, weil die Antriebe, d.h. die Emissionen von klimarelevanten Substanzen in die Atmosphäre, nicht vorhergesagt werden können“.

Nun wieder zurück zu den Morano-Zitaten!

c) Zitat Morano  „Unser Ziel ist es, die schlechte staatliche Politik zu stoppen, die auf unbegründeten und hysterischen wissenschaftlichen Behauptungen zur menschgemachten Erderwärmung beruht“. Falsch oder zutreffend?

Dieses Zitat ist keine Sachaussage, dennoch sei eine Anmerkung erlaubt. Dem Ziel von Morano, eine schlechte staatliche Politik zu stoppen, die auf unbegründeten und hysterischen wissenschaftlichen Behauptungen beruht, stimme ich zu. Was ist dagegen einzuwenden? Soll man eine schlechte Politik, die auf unbegründeten Annahmen beruht, unterstützen?  

d) Zitat Morano „Die zehn tödlichsten Flutkatastrophen der Welt ereigneten sich alle vor 1976“. Falsch oder zutreffend?

Der Link belegt, dass Morano recht hat. Für Europa gibt es die Flusspegelwände, auch von diesen wird Morano bestätigt. Ob es nun genau 10 oder mehr oder weniger Flutkatastrophen sind, spielt keine Rolle. Fest steht, dass die stärksten Überschwemmungsereignisse nicht in die Zeit des ansteigenden anthropogenen CO2 fallen.

e) Zitat Morano „Aus Kohle gewonnene Energie ist einer der größten Erlöser der Menschheit in der Geschichte unseres Planeten“. Falsch oder zutreffend?

„Erlöser“ klingt ein wenig geschwollen, sachlich trifft der Satz freilich zu. Ohne Nutzung der Kohle ist die industrielle Revolution und die Moderne undenkbar. Bei aller Abneigung gegen die Technik sollten rot-grüne Nostalgiker vielleicht einmal an einen Zahnarztbesuch im 17. Jahrhundert denken. Im Übrigen stellt auch heute weltweit die Kohle den größten Anteil an Primärenergie. Morano hat absolut recht.

BK hätten vielleicht versuchen sollen, die Morano-Zitate als falsch zu widerlegen. Das Dossier wäre damit zur zielstellenden Lektüre geworden.

Das zweite große Thema des Dossiers ist der Hockey-Stick von Michael Mann. M. Mann ist unbestritten ein Klimaforscher, der viel und zum Teil sehr Ordentliches publiziert hat und nicht nur seine berüchtigte Kurve aus der amerikanischen Borstenkiefer herausdestillierte. Über diese Kurve ist fast unendlich viel geschrieben und publiziert worden. Zunächst einmal ist sie falsch. Sie widerspricht allen anderen Proxy-Kurven, angefangen von Stalagmiten über weitere Baumringkurven bis hin zu aus Eisbohrkernen gewonnenen Temperaturkurven. Das mittelalterliche Wärmeoptimum und die kleine Eiszeit Ende des 17. Jahrhunderts ist in ihr nämlich nicht zu sehen. Über die globalweite Existenz dieser beiden Ereignisse braucht man heute nicht mehr zu streiten. Die wissenschaftlichen IPCC-Berichte enthalten dementsprechend den Hockeystick auch nicht mehr. BK hätten sich darüber unschwer informieren können.

Desweiteren sind mit der Propagierung des Hockeysticks durch M. Mann und seine Anhänger Vorkommnisse verknüpft, die mit den Regeln ordentlichen wissenschaftlichen Arbeitens nicht vereinbar sind – das Buch von Andrew Montford, "The Hockeystick Illusion", schildert dies ausführlich. BK kennen dieses Buch nicht. Drittens gibt es nicht nur die oben erwähnten anders aussagenden Temperaturkurven, die den Hockeystick falsifizieren, sondern es gibt zusätzlich auch noch begutachtete Publikationen, die die Fehler in der Vorgehensweise von M. Mann nachweisen. Dies dürfte sachlich genügen.

M. Mann hat mit dem massiven „Massieren“ seiner Baumringdaten (cooking the books heißt es im Englischen) etwas getan, was viele Leute als wissenschaftlichen Betrug bezeichnen. Ob man sich dieser Ansicht anschließt, ist Geschmackssache. Da ich den Vorgang kenne und ein wenig von Temperaturanalysen, Baumringdaten und Statistik verstehe, halte ich an der Bezeichnung „Betrug“ fest. Offizielle Untersuchungen über die Arbeitsweise eines Wissenschaftlers werden nicht vom Zaun gebrochen, weil irgendein PR-Manager eine „Verschwörung“ gegen Klimaforscher anzettelt, so einfach sind nicht einmal die USA gestrickt. Das von BK weichgezeichnete und von allen bösen Klimaskeptikern und insbesondere von Morano verfolgte Unschuldslamm M. Mann musste immerhin per Gericht gezwungen werden, seine Daten, mit denen er den Hockeystick aus dem Hut zauberte, nachprüfenden Kollegen zu übergeben. Mehr braucht über diesen Vorfall nicht gesagt zu werden.

Zur Klage von BK, es werde nichts zum Klimaschutz getan: BK scheinen ihr Schulwissen vergessen zu haben. Es gibt nicht das(!) Klima, nur Klimazonen von tropisch bis polar. Die Klimate in allen Zonen haben sich seit Bestehen der Erde stets gewandelt. Welches der verschiedenen Klimate soll geschützt werden? Und wie soll das geschehen? Wir müssten dazu beim „Schutz des Wetters“ anfangen.

Als letzten Punkt seien CO2 und Pflanzen angesprochen. Ihn bringen BK mit der Leugnung der Erwärmung durcheinander. Diese beiden Themen haben nichts miteinander zu tun. Besseres Pflanzenwachstum (insbesondere von Nahrungspflanzen wie Getreide) durch höhere atmosphärische CO2-Konzentrationen sind bestens bekannt und nachgewiesen (hier, hier, hier). Insofern spricht die von BK zitierte Antwort von M. Mann "Ich sehe wenig, was dafür spricht" auf die Frage Inhofes "stimmen Sie überein, dass ein erhöhter Kohlendioxidausstoß viele Vorteile für Flora und Fauna habe" von mangelnder Fachliteraturkenntnis oder von Klima-Alarmismus. Sachlich haben Soon und Legates in ihren zustimmenden Antworten recht, M. Mann dagegen mit seiner Antwort nicht.

Hiermit ist der Faktenteil des Dossiers von BK abgeschlossen, mehr gibt es nicht.

Nun zur  Kategorie „Unsachliches“ im ZEIT Dossier "Die Klimakrieger". Jeder Leser erkennt, dass das Dossier ein miserabel geschriebener Propaganda-Artikel gegen die sog. Klimaleugner ist, der sich ausschließlich auf ad hominem Attacken stützt. Er enthält so gut wie keine Sachargumente, und Gegenmeinungen gibt es schon gar nicht. Wer es mag, kann Parallelen zum Stil des Neuen Deutschland oder des Völkischen Beobachters ziehen, die Methoden sind erschreckend ähnlich. Ich gebe zu, dass meine Hochachtung vor dem Otto-Brenner-Preis, dem Deutschen Sozialpreis, dem Herbert-Riehl-Heyse-Preis und dem Georg-von-Holzbrick-Preis – alle diese Preise wurden an BK vergeben – stark gelitten hat.   

Interessanter sind die Gründe und Motive einer früher hochwertigen Wochenzeitung, die solch eine Polemik-Schmonzette wie die „Klimakrieger“ durchgehen lässt. Man erinnert sich wehmütig an bessere Artikel zu ähnlichen Themen, stellvertretend hier und hier. Anlässlich des von Frau Blasberg gewünschten Interviews empfahl ich ihr telefonisch, der interessanten Sachinhalte wegen ein wenig Zeit mitzubringen, denn als fachfremde Soziologin hätte sie vermutlich Erklärungsbedarf. Dieser Vorschlag war, wie ich im Nachhinein erkennen musste, unnötig. Frau Blasberg brachte knapp 1,5 Stunden mit, auch die waren noch zuviel. Von Klimafakten, von einer Zusammenstellung der unzähligen Petitionen und Manifeste von Klimaexperten gegen die AGW-Hypothese, von der politischen Instrumentalisierung der Klimafurcht und von vielem weiteren mehr wollte sie trotz meiner für sie vorbereiteten und zur Verfügung gestellten Unterlagen nichts wissen. Sie war nur an den EIKE-Interna interessiert. Nun steht EIKE als wichtigstes, deutsches Klimaskepsisforum mit rasant steigenden Internet-Besucherzahlen im Brennpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit. Infolgedessen konnte Frau Blasberg nicht erwarten, von mir das Gewünschte zu erhalten. Vermutlich etwas verstimmt über ihren Misserfolg wurde ich dann im Dossier zu einem flüsternden Verschwörer stilisiert, amüsant! Die mir  untergeschobenen Aussagen gab es natürlich nicht. Die ZEIT hätte sich die Reisekosten von Frau Blasberg sparen können.

Frau Blasberg teilte mir stolz mit, dass sie sehr viel Zeit – ich meine, mich an 2 Monate zu erinnern – von ihrer Redaktion für den Artikel zur Verfügung hätte. Ob sie wahrheitsgemäß berichtete, kann ich nicht beurteilen. Wenn es zutraf, lag wohl ein Kommunikationsproblem zwischen ihr und der ZEIT-Redaktion vor. 2 Monate waren für Sachrecherchen tatsächlich angebracht, nicht für das abgelieferte Produkt. Die überdicke Tusche, mit der Morano und Vahrenholt mit Hilfe von Bösewichtphotos, M. Mann dagegen als liebevoll-sympathischer Forscher gezeichnet wurden, ist von vielen ZEIT-Lesern mit Sicherheit als Beleidigung ihrer Intelligenz empfunden worden. Ebenfalls der Verriss von Vahrenholt. Weil Vahrenholt auf studentische Fragen kenntnisreich antwortet, ist er ein Besserwisser. Wenn er es nicht getan hätte, wäre er von BK zweifellos fachlicher Unkenntnis geziehen worden. Solche journalistischen Tricks aus der Mottenkiste sind der ZEIT nicht angemessen.

Das Kernproblem hat man bei der ZEIT, aber auch bei der Süddeutschen Zeitung und weiteren Blättern mit ihren bekannten Polemiktiraden gegen die „Klimaleugner“ immer noch nicht begriffen. Ohne eine sachliche Diskussion in der Klima-Auseinandersetzung geht es nicht mehr. Mit solchen Dossiers wie von BK macht sich die ehemals niveauvolle Wochenzeitung ZEIT lächerlich. Guter Journalismus sieht anders aus. Die ZEIT darf sich nicht wundern, die wertvollsten, weil an wirklicher Information interessierten,  Leser auf immer ans Internet zu verlieren.

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

EIKE Pressesprecher

Occupy hat das komplette ZEIT "Dossier" ins Internet gestellt. Zum Nachlesen hier

Mit Dank an Leserin Barbara




Kann die mittelalterliche Wärme Sorgen vor der Erwärmung kühlen?

Bis Ende der neunziger Jahre stimmten die Forscher darin überein, dass es in der MWP wärmer als heute war und während der „kleinen Eiszeit“ von 1500 bis 1800 kälter. Dann kam der „Hockeyschläger“ des IPCC von Michael Mann und Kollegen an der University of Virginia.

Mit Hilfe von Temperaturindikatoren wie Baumringen und Sedimenten in Seen schrieb der Graph die Geschichte um, zeigte er doch kaum Wärme im 11. und kaum Kälte im 17 Jahrhundert, dafür jedoch eine scharfe Spitze der Temperatur zum Ende des 20. Jahrhunderts. Diese Graphik war sehr hilfreich, viele Leute davon zu überzeugen (einschließlich mich selbst), dass der jüngste Temperaturanstieg hinsichtlich Tempo und Größenordung seit mindestens 1400 Jahren einzigartig war.

Aber Kritiker der Graphik wiesen darauf hin, dass eine statistische Methode verwendet worden war, die die wie ein Hockeyschläger aussehenden Daten aus unzuverlässigen Indikatoren überbetont hat, wie Baumringe von Grannenkiefern und Sedimenten aus skandinavischen Seen, die durch Änderungen des Landverbrauchs beeinflusst worden sind. Vier jüngere Studien haben inzwischen die MWP rehabilitiert, obwohl sie nicht übereinstimmend beurteilen, ob es damals genauso warm oder wärmer war als heute.

Jan Esper und Kollegen von der Universität Mainz untersuchten die Dichte [der Ringe von] Kiefern in Schweden und Finnland und fanden „Beweise für eine substantielle Erwärmung zur Römerzeit und im Mittelalter, größer in Amplitude und länger dauernd als die Erwärmung im 20. Jahrhundert“. Bo Christiansen vom dänischen meteorologischen Institut und Fredrik Ljungquist von der Stockholm University sahen sich 32 Indikatoren aus der ganzen Nordhemisphäre an und fanden, dass das Niveau der Wärme zum Höhepunkt der MWP „in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts die Erwärmung Mitte des 20. Jahrhunderts erreicht oder geringfügig überschritten“ hatte.

Thomas Melvin und Kollegen an der University of East Anglia reanalysierten ein Exemplar der im „Hockeyschläger“ verwendeten Baumringdaten aus Schweden und folgerten: „Wir können daraus die Existenz generell warmer Sommer im 10. und 11. Jahrhundert ableiten, ähnlich dem Niveau der Sommer im 20. Jahrhundert“.

Eine vierte Studie befasste sich mit Diatomeen genannten Kreaturen in den Sedimenten chinesischer Seen und fand, dass der Zeitraum „zwischen 1150 und 1200 das wärmste Intervall der vergangenen 1000 Jahre war“.

In der Summe wecken diese Studien Zweifel an der Schlussfolgerung des IPCC 2007, dass „die Beweise nicht ausreichen, um zu sagen, dass die Temperaturen in der (Nord-)Hemisphäre während irgendeiner Zeit im Mittelalter genauso warm oder wärmer waren als die im 20. Jahrhundert insgesamt“.

Aber war die mittelalterliche Warmzeit nur auf die Nordhemisphäre beschränkt?

Ich zog als Datenbasis eine Anzahl von Studien heran, die von der klimaskeptischen Website www.CO2Science.org, betrieben vom Center for the Study of Carbon Dioxide and Global Change, einem vollständig privat finanzierten Forschungszentrum in Tempe, Arizona stammen. Diese Basis enthält zahlreiche veröffentlichte Studien aus Chile, Neuseeland, Südafrika und der Antarktis, laut denen es in der MWP wärmer war als heute. Zwei Studien aus der Antarktis folgerten beispielsweise, dass die gegenwärtige Erwärmung „ihrer Natur nach noch nicht so extrem war wie in der MWP“, und dass „der gegenwärtige Zustand einer reduzierten Eismenge vor der westlichen antarktischen Halbinsel nicht ohne Präzedenz ist“. Eine kleinere Anzahl von Studien wie z. B. die vom Taganjika-See fand, dass es in der MWP kälter war als heute.

Es kann immer noch sein, dass die gegenwärtige Erwärmung sich von der des Mittelalters unterscheidet. Zum Beispiel könnten die Sommer damals und die Winter heute wärmer sein (falls die heutige Erwärmung durch CO2 verursacht wird, sollte das so sein). Und natürlich ist es die Zukunft, nicht die Vergangenheit, die die Wissenschaftler als gefährlich ansehen. Nichtsdestotrotz rechtfertigen die Beweise zunehmend die Wissenschaftler, die die MWP zuerst entdeckt haben.

Matt Ridley, The Wall Street Journal

Link: http://www.thegwpf.org/matt-ridley-medieval-heat-cool-warming-worries/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




„DIE ZEIT“: „Wie guter Journalismus überleben kann“ und das Phantom „Die Klimakrieger“

Was sie darunter versteht, ist exemplarisch am Dossier über die „Die gekauften Klimakrieger“ – so der Aufmacher zum Dossier auf Seite 1 derselben Ausgabe- zu erfahren. (Occupy hat das komplette ZEIT „Dossier“ ins Internet gestellt. Zum Nachlesen hierMit Dank an Leserin Barbara)

„Die Zeit“ – früher das etwas sperrige Leib- und Magenblatt des liberalen Bürgertums mit durchweg ausgewogenen Pro und Kontra Darstellungen auch kniffligster Probleme, hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum links-grünen Kampfblatt des öko-industriellen Komplexes entwickelt. Neue Abonnenten aus dem frisch ergrünten satten Bürgertum dankten es ihr. Und die wollen entsprechend bedient werden. Mit „gutem Journalismus“.

Dazu eignet sich besonders die Betonung von der Notwendigkeit der Weltrettung, z.B. vor der Klimakatastrophe.  Da die aber, trotz aller wiederholten Kassandrarufe, seit Jahrzehnten auf sich warten lässt, weil sich das Weltklima zudem noch total anders entwickelte, als die IPCC-&-PIK Gurus voraussagten, sollte die Neuanfachung des Katastrophenglaubens eine wichtige ZEIT-gemäße, erzieherische Aufgabe werden. Und so widmet man sich dieser Aufgabe immer wieder mit Inbrunst. Auf Seite 32 liefern die bereits einschlägig bekannten Redakteure Frank Drieschner und Fritz Vorholz dem Klimakastrophisten Schellnhuber vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die Stichworte für sein heißes vier Grad Scenario – welches uns zum Glück erst in 90 Jahren droht.

Weil dieses wahrlich heiße Scenario aus Computer Modellen aber evtl. noch nicht genug Panik liefert, mussten zusätzlich investigative SpitzenjournalistInnen ran, um die Gegner dieser Panikmache, „gut bezahlte Söldnertruppe“  genannt, zu „enttarnen“ und damit unschädlich zu machen. Was bei dieser Anstrengung herauskam war „..ein Lehrstück über die Kunst des Lügens“ wie die AutorInnen ungewollt selbstironisch zu Protokoll gaben.

Und weil die Söldner (wie anders) alles Männer waren, wählte die Chefredaktion trickreich und zudem in politisch sehr korrekter Übererfüllung der Frauenquote  für diese schwierige Aufgabe zwei, in investigativem Journalismus trainierte und damit gestählte, JournalistInnen aus.

Aus dem neugegründeten Ressort „Dossier“ durften Frau Anita Blasberg Jg. 1977 (anita.blasberg@zeit.de)  und Frau Kerstin Kohlenberg (kerstin.kohlenberg@zeit.de) Jg. 1970 den Kampf gegen die Söldner aufnehmen. Gewiss keine leichte Aufgabe, denn sie verlangte Mut und Kenntnisse in journalistischer Kampftechnik. Doch sie waren gut vorbereitet. Denn zuvor hatten sie so harte Fächer wie – Soziologie, Politik, Psychologie und Germanistik, bzw. Soziologie, Volkswirtschaft und Politik studiert und sich anschließend einem Journalismustraining in bekannten Kaderschmieden, wie der Henri-Nannen-Journalistenschule unterzogen, bzw. als Redakteurin beim „Tagesspiegel“ das investigative Handwerk von der Pike auf gelernt. Die eine bekam dafür bald den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus  und den Deutschen Sozialpreis, die andere wurde u.a. für den Henri-Nannen-Preis nominiert.

So trefflich gerüstet flog man zur Recherche mehrere Male ins Lieblings-Reich des Bösen aller deutschen Intellektuellen, den USA. Dort hatte zwar die Lichtgestalt deutscher Gutmenschen Barack Obama erneut – wenn auch mit knapper Not- die Präsidentschaft übernommen, derselbe Obama, der im Wahlkampf 2008 von sich behauptete, dass er – wenn gewählt- den Planeten heilen werde, und das Meer veranlassen würde nicht mehr zu steigen. Nun, der Planet ist zwar so heil oder kaputt wie eh und je, aber das Meer stieg nun prompt nicht mehr an. Wohl angespornt durch diesen unverhofften Erfolg erklärte sich Obama nach seiner Wiederwahl zum treuen Gläubigen des Märchens vom (anthropogenen) Klimawandel und versprach mehr Augenmerk als in seiner ersten Amtszeit auf dieses „brennende“ Problem zu lenken.

Damit voll in Linie, scheute „Die Zeit“ keine Kosten und Mühen ihn im Kampf gegen die „Klimaleugner“ brav und vorauseilend zu unterstützen. Doch im Eifer die vermuteten Klimakrieger hart zu treffen, unterlief ihr schon der erste Fehler in „guter journalistischer Arbeit“. Statt den Betreiber des weltweit mit Abstand meist gelesensten und zitierten Klimarealisten Blogs WUWT von Anthony Watts anzugehen, wählte man als Hauptzielperson Marc Morano aus. Den Betreiber des CFACT Blogs „Climate Depot“ Der passte doch viel besser ins Gut-Böse Schema, war er doch nicht nur „Klimaleugner“ sondern zudem noch überzeugter Republikaner und hatte – über allerlei Umwege zwar- indirekt auch für den verhassten George W. Bush gearbeitet. Das hatte zudem den Charme, dass man sich fachlich nicht auseinander zu setzen hatte, denn Marc Morano ist kein Meteorologe wie Antony Watts, sondern glücklicherweise nur ein „PR-Stratege“ mit dem „bösen“ Parteibuch der Republikaner.  Um ihn niederzuschreiben konnte man leichter alte und neue Kamellen nahtlos aneinander reihen. Sie passten allesamt gut ins fest geschlossene Weltbild der Zeit. Zum Beispiel die Behauptung, dass der „PR-Stratege“ die weltweite Kampagne der Klimaleugner entfacht hätte (s. Bildbeschriftung und im Text). Dass diese schon seit mindestens 20 Jahren läuft und von zehntausenden Wissenschaftlern weltweit unterstützt wird, war den ZEIT-InvestigatorInnen in ihrem Eifer eine Sensation aufzudecken, entgangen, oder hätte den schönen Anklagetext gestört.

Ein professioneller Fotograf machte dann viele schöne Aufnahmen eines unerbittlich schauenden Marc Morano, wie der das Klima verbissen leugnet. Pate Godfather ließ grüßen. Dabei soll er doch das „wohl aggressivste Mitglied einer gut bezahlten Söldnertruppe“ sein. An seiner „guten“ Bezahlung kann sein grimmiger Gesichtsausdruck daher wohl nicht liegen.

Oder die Behauptung über die vielen hundert Millionen Dollar, welche die Klimaleugner von der bösen Industrie erhalten hätten. Denn leider vergaßen die AutorInnen eine Quelle anzugegeben welche die hunderte von Millionen belegen könnte, die – so wird einfach im Text „gut journalistisch und investigativ“ behauptet- die Klimaleugner erhalten hätten. Wir von EIKE müssen für uns und auch für CFACT enttäuscht feststellen, dass von diesem Geldsegen bei uns nichts angekommen ist.

Völlig außen vor ließen die AutorInnen hingegen die jährlichen hunderte bis tausende von Milliarden die von staatlicher wie privater Seite an die Klimakatastrophisten bezahlt wurde. Die folgende Tabelle holt dies für alle Leser nach und gibt einen Überblick:

Entity USD  Quelle
Greenpeace  $300m  2010 Annual Report
WWF  $700m  ”  ($524m Euro)
Pew Charitable Trust  $360m 2010 Annual Report
Sierra Club  $56m 2010 Annual Report
NSW climate change fund (just one random govt example)  $750m  NSW Gov (A$700m)
UK university climate fund (just another random govt example) $360m UK Gov (£234 m)
Heartland Institute $7m  (actually $6.4m)
US government funding for climate science and technology  $7.000m  “Climate Money” 2009
US government funding for “climate related appropriations” $1.300m USAID 2010
Annual turnover in global carbon markets $120.000m 2010 Point Carbon
Annual investment in renewable energy $243.000m 2010  BNEF
US government funding for skeptical scientists $ 0  

Das sind jährliche Beträge und jährliche Etats. „m“ steht für Million;  Quelle: Joanne Nova Blog

Im Gegensatz zum harten Hund Morano wurde hingegen bei Michael Mann der journalistische Weichzeichner eingesetzt. Er ist bekannt geworden als der Erfinder, der schnell als Fälschung entlarvten, Hockeystickkurve, und größter Trickser (und hier und hier) in der Klimawissenschaft,.

Da wird von einem „scheuen, etwas rundlichen Wissenschaftler in ausgetretenen Schuhen“ erzählt, der davon „träumte die Schwankungen des Klimas zu erklären und sich noch immer im Labor“ (in welchem wird nicht gesagt, vermutlich im Klimalabor?) wohler fühlt, als unter Menschen. Er mag es auch sehr in den Wäldern Pennsylvanien zu wandern. Doch wie er wirklich tickt, lässt er -zum Entzücken der InterviewerInnen- auch alle wissen:  „Der Hockeyschläger war das Schlimmste was der Industrie passieren konnte“ sagte er und dass er es liebt, dass sein Strom für sein „kleines“ Haus durch Windkraft erzeugt wird. Und er findet auch – liefert aber natürlich keinen Beweis- dass„seit Jahren industriefinanzierte Kampfgruppen  versuchen, mich zu diskreditieren, mit einem einzigen Ziel: politisches Handeln zu verhindern“.

Aufgrund dieser Aussagen, so lassen uns  die AutorInnen wissen, seien seine Ergebnisse völlig unstrittig,  auch wenn einer der besten Statistikexperten Amerikas -Eduard Wegmann – belegte,  dass die Mann´sche Methodik und damit seine Ergebnisse[1] schlicht falsch sind und zudem nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema auch enthüllte, dass Mann als Mittelpunkt und Treiber einer ganzen Wissenschaftlertruppe des hehren „Weltklimarates“ agierte, die wegen ihrer Tricksereien und Betrügereien um den Anstieg der Welttemperatur wenig später durch den ClimateGate Skandal zu trauriger Berühmtheit gelangten. Auch das IPCC bemühte sich später nach Kräften die Hockeystick-Kurve -nach der Entlarvung durch McIntyre und McKitrick 2006- im nächsten Bericht (AR4) vergessen zu machen und versteckte ihn dieserhalb unter einer Fülle von anderen Temperaturkurven anderer Forscher, welches als Spagetti-Diagramm zu trauriger Berühmtheit gelangte.

Dies alles sei natürlich nur eine Verschwörung der Klimaleugner, lassen uns die AutorInnen wissen, zumal doch Michael Mann, edel wie er und auch seine Kollegen vom „Weltklimarat“ sind, nur von der Luft und von der Liebe leben, weil sie doch „unentgeltlich“ arbeiten. Während die bösen Seitz, Singers etc. nicht nur für die Tabaklobby, sondern auch noch für die Raketen- und Atomindustrie gearbeitet hätten, und sich für ihr schändliches Treiben auch noch mit 5000 $ pro Monat (Singer!) entlohnen ließen. Ja, die Welt ist schlecht, da muss der Leser den AutorInnen recht geben.

Den Kampf um die Öffentlichkeit geben die AutorInnen für die USA verloren, aber in Europa seien die Klimaleugner noch in der Defensive, denn hier – in Deutschland – glauben die meisten Leute noch an die Ergebnisse der Wissenschaft. Nur der richtigen, natürlich!

Und damit kommt das lange, lange  Dossier doch noch auf Deutschland und damit EIKE und all die anderen Bösen. Z.B. auf Fritz Vahrenholt, Mitautor des Bestsellers „Die kalte Sonne“.  EIKE, dem man immerhin nicht absprechen kann die wichtigste deutsche Plattform der „Klimaleugner“ zu sein, versucht man im spätjugendlichen Hochmut als „Rentnerverein“  zu diskreditieren,  ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass offensichtlich nur finanziell unabhängige Leute wie z.B. Rentner, in Deutschland sich objektiv dieser Thematik annehmen können, weil alle anderen sonst erhebliche Schwierigkeiten im beruflichen Umfeld zu erwarten haben. Einer insbesondere staatlichen Repression – das Beispiel Dött wurde sogar erwähnt- der sich viele nicht aussetzen wollen.

Wie richtig diese Erfahrung ist, belegten die AutorInnen später, wo sie in bewährter grün-roter Manier Fritz Vahrenholt seine vermutete Nähe zur Industrie bei Ölkonzernen wie Shell und später RWE als belastend auslegten. Obwohl er – das wurde irgendwie empört festgestellt- doch eigentlich zu den Guten gehörte, so als SPD-Mitglied und ehemaliger Umweltsenator! Wie kann der nur? Und weil sie ihm sachlich nichts entgegen setzen konnten, auch weil seine Interviewerin nichts von dem verstand, was er ihr sagte und zeigte, behaupteten die beiden dann :

„Vahrenholt behauptet nicht, die Klimaforscher seien Betrüger, aber er suggeriert, sie seien dümmer als er!“

Wer Fritz Vahrenholt kennt, weiß, dass dieser gebildete Mann niemals zu so plumpen Methoden, wie ihm die AutorInnen unterstellen, greifen würde. Er hat sich aber des Verbrechens schuldig gemacht, von seiner Interviewerin -Frau Blasberg- mehr zu erwarten, als sie verstehen konnte, indem er ihr die entsprechenden offiziellen Temperaturgraphen zeigte, die seine Feststellungen -für jeden, der klar im Kopfe und guten Willens ist – deutlich untermauern. Frau Blasberg hat diese Graphen leider nicht so recht deuten können und schloss deshalb messerscharf von sich auf „dümmeren Klimaforscher“.  So was kann einem passieren, Shit happens!

Das lange Dossier endet dann mit dem denkwürdigen Absatz: „Als Fritz Vahrenholt in Dresden spricht, liegt der Tag, an dem Michael Mann und seine .Kollegen das „Hockeyschäger-Diagramm“ veröffentlichten, 14 Jahre zurück. In diesem Zeitraum ist der jährliche Ausstoß von Kohlendioxid auf der Welt um mehr als 40 Prozent gestiegen“. Das die globale Mitteltemperatur im selben Zeitraum aber nicht mit stieg, wie es die These von der Wirksamkeit des CO2 zwingend verlangt, sondern sogar leicht fiel,  war den AutorInnen in ihrem Eifer glatt entgangen, obwohl das deutlich auf den offiziellen Graphen, die Vahrenholt zeigte, zu erkennen war. Blinder Eifer ist leider kein Ersatz für guten Journalismus, darf hier getrost festgestellt werden, auch wenn er bei der ZEIT wohl dafür gehalten wird.

Unser Fazit: Nur für die Wahrheit blinde (oder unwillige) JournalistInnen sind für „Die Zeit“ gute Journalisten. Ein Lehrstück in Orwellscher Rhetorik.

Michael Limburg EIKE


[1] Prof. Mc Kitrick: Das Wegman-Komitee stellte eigentlich fest, dass „die Darstellungen, die Neunziger Jahre das wärmste Jahrzehnt im Jahrtausend und 1998 das wärmste Jahr im Jahrtausend gewesen seien, durch die Analyse von Mann et al. nicht gestützt werden“. Und Wegman Original  „Ganz allgemein finden wir die Kritik (von McIntyre und McKitrick) berechtigt und ihre Argumente überzeugend. Wir konnten ihre Ergebnisse reproduzieren und sowohl theoretische Erklärungen wie auch Simulationen bieten, die verifizieren, dass ihre Beobachtungen korrekt sind“.




EU vor DOHA/Katar : Die Einsamkeit der Klima-Phantasten

Diese Art Konferenzen wie bevorstehend in Doha werden nicht von Wissenschaftlern gestaltet, sondern werden dominiert von grün schillernden NGO’s, Politikern, Ideologen, Umverteilern und Profiteuren, die von untergehenden Inseln phantasieren und nach europäischem Geld schielen. Ca. 25.000 Leute reisen in einer Art Klima-Tourismus jährlich um die Welt, verbrauchen enorme Mengen Energie, belasten die Umwelt, produzieren Tausende Tonnen CO2  –  und sonst nur heiße Luft.

Die EU ist isoliert, und hat sich gemeinsam mit den beiden letzten verbliebenen Auxiliar-Truppen im fernen Australien und Neuseeland in eine ideologische Falle begeben, aus der man ohne Gesichts-Verlust kaum noch heraus kommt.

Die erste große peinliche Pleite der EU liegt aktuell gerade hinter uns:

Kleinlaut musste die EU ihre jahrelang mit großem Getöse für den 1. Januar 2013 verkündeten CO2-Zertifikat-Pläne für die internationale Luftfahrt auf Eis legen  –  ein glatte Bruchlandung:

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/bruchlandung-beim-emissionshandel-isolierte-eu-wirft-das-handtuch/

Dazu einige Details :

"Im internationalen Streit um den Emissionshandel für die Luftfahrt hat die EU-Kommission vorgeschlagen, die Erhebung der Abgabe bis zum Herbst des Jahres 2013 auszusetzen."

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/emissionshandel134.html

Und w.a.a.O.:

"Beim Emissionshandel für die Luftfahrt müssen Fluggesellschaften, die in der EU starten und landen, seit Januar für ihre Luftverschmutzung Zertifikate vorweisen (Anm.d.Verf.: seit Januar 2012 werden diese weitgehend kostenlos zugeteilt, ab Januar 2013 sollten diese Zertifikate weitgehend bezahlt werden). Tun sie dies nicht, drohen Strafzahlungen oder sogar ein Entzug der Start- und Landeerlaubnis in der EU." … "Vor allem China, die USA, Indien und Russland lehnen die Beteiligung ihrer Fluggesellschaften am Handel mit CO2 -Verschmutzungsrechten ab. Die europäische Luftfahrtindustrie befürchtet wegen des Streits Nachteile im internationalen Wettbewerb. In einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere Regierungschefs im März nannten sie die Situation ‚unhaltbar‘. Tausende Arbeitsplätze seien in Gefahr, warnten Airbus, Lufthansa, British Airways, Air France und fünf weitere Konzerne."

Frühzeitig hatten sich die großen Luftverkehrs-Nationen im Februar 2012 in Moskau getroffen, und heftige Gegenwehr angekündigt:

"Die Gefahr eines Handelskriegs zwischen Europa und dem Rest der Welt wurde schon im Februar deutlich, als sich die ETS-Gegner in Moskau trafen und Gegenmaßnahmen formulierten, etwa zusätzliche (Straf-)Gebühren für EU-Airlines.

Die Moskauer Erklärung unterzeichneten 23 Staaten, darunter die USA, China, Russland, Indien, Brasilien, Japan, Südkorea und Saudi-Arabien."

FOCUS, Nr. 16/12, 16. April 2012

Genau so frühzeitig verlieh der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) mit Bezug auf diese ‚Moskauer Erklärung‘ seinen Sorgen Ausdruck:

"Die aktuellen Entwicklungen belasten nicht nur die internationalen Wirtschaftsbeziehungen, sondern fügen der Luftverkehrs- und Tourismuswirtschaft sowie den Luftfahrzeugherstellern Schaden zu.“

http://www.bdl.aero/de/presse-publikationen/pressemitteilungen/2012/28/ ; 22. Februar 2012;

Im Einzelnen gab es dann von den o.a. Ländern weiter Reaktionen und Erklärungen:

"Mehrere außereuropäische Staaten haben Widerstand dagegen angekündigt. Als erstes Land machte China Anfang Februar ernst mit einem Boykott. Auf Anweisung der Regierung untersagte die chinesische Luftfahrtbehörde (CAAC) den chinesischen Airlines, sich am Emissionshandel zu beteiligen."

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/emissionshandel132.html

Und w.a.a.O.:

"Auch Indien will EU-Emissionshandel boykottieren; Indien macht nun offenbar ernst mit der Drohung, seinen Fluggesellschaften die Beteiligung am europäischen Emissionshandel zu verbieten. ‚Keine Airline wird sich den Regeln der EU beugen, in Übereinstimmung mit der Haltung der indischen Regierung‘, sagte der Minister für zivile Luftfahrt, Ajit Singh, vor dem Parlament in Neu Delhi."

"Auch die beiden großen Flugzeughersteller Airbus und Boeing machen gegen die Pläne Front"

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/emissionshandel132.html

Auch die USA weigern sich, diese Abgaben zu zahlen:

"Gegen die Teilnahme hatten unter anderem die amerikanische Luftfahrt-Organisation sowie die Fluggesellschaften American Airlines und United Continental vor dem London High Court of Justice geklagt. Dieser hatte den Fall nach Luxemburg überwiesen.""Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg war … zu dem Ergebnis gekommen, dass die Einbeziehung ausländischer Fluglinien in den europäischen Emissionshandel keinen Verstoß gegen internationales Recht."

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/emissionshandel126.html

Die Reaktion der USA d a r a u f  :

"USA weisen Urteil des Europäischen Gerichtshofs zurück. Nach dem Urteil zum Emissionshandel in der Luftfahrt hat die US-Regierung der Europäischen Union mit Konsequenzen gedroht. Die USA lehnten das Vorhaben der EU, anderen Länder ihre Politik aufzunötigen, rechtlich und politisch mit Nachdruck ab, erklärte das Verkehrsministerium in Washington. Den USA stünden als Reaktion darauf etliche Möglichkeiten zur Verfügung. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte die EU bereits Mitte Dezember aufgefordert, auf die Zwangsabgabe zu verzichten oder sie zumindest zu vertagen. Ansonsten seien die USA gezwungen, angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Auch Russland, China, Brasilien und Indien kündigten Widerstand an."

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/emissionshandel126.html

Dabei hatte es im Vorfeld der Debatte nicht an Warnungen gefehlt:

"Über Europa brennt die Luft ; Fluggesellschaften aus Übersee weigern sich, Emissionsrechte für Starts und Landungen zu kaufen. Bleibt die EU hart, droht ein neuer Handelskrieg im Luftverkehr"  (FOCUS, Nr. 16/12, 16. April 2012)  

"Der Mann in Washington war außer sich. Hocherzürnt redete US-Verkehrsminister Ray

LaHood kürzlich am Telefon eine halbe Stunde lang auf seinen deutschen Amtskollegen Peter Ramsauer (CSU) ein. Nicht viel besser erging es dem Bayern vorige Woche bei einem Besuch in Indien. Bei schweißtreibenden 38 Grad im Schatten drängte der indische Luftfahrtminister Ajit Singh den Deutschen, dem üblen Treiben in Brüssel endlich Einhalt zu gebieten."… "Die Länder außerhalb Europas wehren sich gegen die Umweltabgabe mit einer ‚Politik der schmerzhaften Nadelstiche‘, wie ein deutsches Regierungsmitglied sagt."

"Neben dem Emissionshandel setzen Ticketsteuer und Nachtflugverbote der Luftfahrt zu. ‚Da brennt schon langsam die Luft bei deutschen Airlines‘, sagt Ramsauer. Der EU wirft er vor, das Projekt ETS schlecht zu kommunizieren.  ‚Die EU-Kommission versucht, jetzt dort aufzuschlecken, wo sie zuvor hingespuckt hat", meint er. ‚Dieser europäische Alleingang eignet sich als Lehrstück, wie man es nicht machen soll‘. "

FOCUS, Nr. 16/12, 16. April 2012

F a z i t :

Die derart erzwungene Rücknahme der Flug-Zwangsabgaben gegenüber dem internationalen Luftverkehr ist eine erste schwere Niederlage der EU bei ihrer an Nötigung grenzenden Aktivität eines nahezu religiösen Feldzuges beim Klimawahn  – und zugleich eine Peinlichkeit sondergleichen!

(vgl. auch: Isolierte EU wirft das Handtuch;

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/emissionshandel_isolierte_eu_wirft_das_handtuch/)

Vor Doha/Katar :  A n d e r e  Länder + die Zweifel :

Die folgende Übersicht gibt anhand von Medien-Verlautbarungen eine Überblick über den Stand der internationalen Klima-Debatte vor der Doha-Konferenz. Für die führenden Wirtschafts-Nationen wird eine alphabetisch geordnete Übersicht gegeben.

C h i n a  :

"Seit der Klimakonferenz in Kopenhagen von 2009 machen die Chinesen und Inder klar, dass sie sich nicht einschränken lassen.

Und sie stellen den Konsens innerhalb des von Amerikanern und Europäern beherrschten IPCC in Frage. ‚Es braucht viel mehr Forschung, um offene Fragen zu klären‘, schrieben führende chinesische Klimaforscher in einer Studie von 2011.

Und Chefunterhändler Xie Zhenhua sagte gar an Konferenzen: ‚Es gibt alternative Positionen, die den Klimawandel auf natürliche Prozesse zurückführen. Wir müssen offen bleiben.‘ …"

WELTWOCHE Zürich, 04.10.2012, S. 41;

"Nach dem gescheiterten Gipfel von Kopenhagen verlangt nicht nur die deutsche Industrie derzeit von der Regierung eine Pause beim Klimaschutz (ZEIT Nr. 4/10); vergangene Woche stellte der Chefunterhändler der chinesischen Regierung (Anm: Klimagipfel Kopenhagen 2009) den menschlichen Beitrag zum Klimawandel plötzlich wieder infrage; und in den USA muss sich wohl bald die Bundesumweltbehörde EPA vor Gericht fragen lassen, wie solide die wissenschaftliche Einschätzung sei, auf deren Basis sie CO2 zum »Luftschadstoff« erklärt hat."

DIE ZEIT, 28.01.2010, S.33, Sp.1; sowie: http://www.zeit.de/2010/05/U-IPCC

"Aufsteigende Industrienationen wie China, Indien und Brasilien stehen den weltweiten Bemühungen, den Ausstoß von CO2-Emissionen zu senken, reserviert gegenüber. … Argument, dass wir noch zu wenig über die natürlichen Kohlenstoffsenken wüssten."

Naturw. Rdsch.: China und das CO2-Problem,  H.1 (2012), S.31

Kernpunkt all dieser regierungs-amtlichen Aussagen ist:

In den großen Nationen mit langer wissenschaftlicher Tradition bestehen weit reichende Zweifel an der monokausalen CO2-Klima-Hypothese des IPCC !!

I n d i e n :

Erster IPCC-Austritt : Indien !

Ausgerechnet  d a s  Land, das seit Jahren den IPCC-Vorsitzenden stellt, ist ausgetreten aus dem Weltklimarat. Das beleuchtet auch, wie schlecht das Ansehen von Pachauri im eigenen Land ist:

 “Über Jahre galten seine Wissenschaftler als das Klimagewissen der Weltgemeinschaft – doch nun steckt der Weltklimarat in einer schweren Krise. Die Glaubwürdigkeit des Gremiums ist so weit beschädigt, daß Indien die Konsequenzen zieht, und sich aus dem IPCC zurückzieht“….

"Dazu sagte der indische Umweltminister Ramesh dem Sender Times Now, daß man sich nicht auf den IPCC verlassen könne. Es gäbe keine klare Grenze zwischen Klima-Wissenschaft und Klima-Missionierung.

Im gleichen Zusammenhang mit dem IPCC  spricht der Leiter des Instituts für Küstenforschung am GKSS in Hamburg-Geesthach, Prof. Hans von Storch (a.a.O.) , von einem ‚Kartell der Alarmisten‘ …".

HAZ, 06.02.10, “Der Weltklimarat in der Krise“

J a p a n :

"Nach den USA verabschiedet sich auch Japan von EmissionsreduktionJapan verzichtet vorläufig auf einen Emissionshandel für Treibhausgase …  Die Regierung gibt damit dem Druck der Wirtschaftslobby nach, die vor einer höhere Belastung der Unternehmen und Wettbewerbsnachteilen gewarnt hatte. Die Entscheidung ist ein schwerer Rückschlag für das einst gefeierte System … In den USA war die Einführung eines Handelssystems im Herbst am Widerstand im Kongress gescheitert."

Fin. Times D.: C02-Handel kommt aus der Mode, 29.12.2010;

K a n a d a :

Kanada hat seine Ankündigung wahr gemacht und die versammelten Gesandten des Weltklimaparlamentes nach Kräften düpiert. Am ersten Tag der Klimakonferenz von Durban (Anm.: 2011) hat es die Einleitung formaler Ausstiegsmaßnahmen aus dem Kyoto-Protoll bekanntgegeben. Damit hat Kanada praktisch das Ende der zweiwöchigen Versammlung vorweggenommen.

FAZ 29.11.2011; Die Klima-Aussteiger ; Glosse, Von JOACHIM MÜLLER-JUNG  © DPA

http://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/glosse-die-klimaaussteiger-11545600.html ;

Und wenig später :

"Kanada verabschiedet sich vom Kyoto-Protokoll :

Es ist ein herber Rückschlag für den Klimaschutz. Kurz nach dem Ende des Gipfels von Durban steigt Kanada als erstes Land vorzeitig aus dem Kyoto-Protokoll aus. Das teilte der kanadische Umweltminister Peter Kent mit. Offenbar spielen auch finanzielle Gründe eine Rolle.

Ottawa – Nur wenige Tage nach der Weltklimakonferenz in Durban hat Kanada am Montagabend überraschend seinen Rückzug aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. "Wir berufen uns auf das Recht Kanadas, formell aus Kyoto auszusteigen", teilte der kanadische Umweltminister Peter Kent mit. Kent hatte zuletzt mehrfach erklärt, dass das Kyoto-Protokoll ‚ein Ding der Vergangenheit‘ sei und dass Kanada einer Verlängerung nicht zustimmen werde.

Kanada ist damit das erste Land, das das Kyoto-Protokoll ratifiziert hat und sich vorzeitig aus dem Abkommen zurückzieht. Außer Kanada hatten auch Japan und Russland im vergangenen Jahr bereits angekündigt, keine neuen Kyoto-Vereinbarungen akzeptieren zu wollen." ...

"Umweltminister Kent gab dagegen folgende Begründung: ‚Das Kyoto-Protokoll bezieht die USA und China, die beiden Länder mit dem größten Ausstoß (von Treibhausgasen), nicht mit ein und kann deshalb nicht funktionieren. (…) Es ist inzwischen klar, dass Kyoto nicht zu einer globalen Lösung für den Klimaschutz führt. Wenn überhaupt, ist es ein Hindernis’…"

SPON,13.12.2011, http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,803321,00.html

R u ß l a n d  :

"Russland wird Emissionen unter einem erweiterten Kyoto-Klima-Abkommen nicht reduzieren" ;

(Reuters) – "Russland hat am Donnerstag [13.9.] bestätigt, dass es keine Einschnitte bei den Treibhausgasemissionen durchführen wird, wie sie vom Kyoto-Protokoll verlangt werden. Damit steht Russland zusammen mit Kanada und Japan, die eine Ausweitung der Pläne zur Bekämpfung des Klimawandels ablehnen."

"Das Außenministerium sagte, Moskau würde den industrialisierten Nationen, angeführt von der Europäischen Union, nicht folgen…".

"Die russische Föderation hält  die Weiterführung des Kyoto-Protokolls in seinem gegenwärtigen Zustand für ineffektiv und möchte keine Verpflichtungen für Treibhausgasreduktionen als Teil der so genannten zweiten Runde der Verpflichtungen übernehmen“, sagte der Sprecher des Außenministeriums Alexander Lukashevich. "Der Inhalt der Klimaverpflichtungen und Aktionen kann für entwickelte und Entwicklungsländer unterschiedlich sein, aber das muss sich in einem einzigen Dokument widerspiegeln. Wenn so etwas fehlt, wird es nutzlos sein“, fügte er hinzu."

"Russland hat bei Klimaverhandlungen im Rahmen der UN angedeutet, dass es keine international bindenden Kyoto-Ziele jenseits der ersten 2008-2012-Periode anerkennen würde."

"Die wahrscheinliche Liste der Teilnehmer an ‚Kyoto 2‘ ist nur für globale Treibhausemissionen von 15 bis 17 Prozent verantwortlich, sagte Lukashevich, während die Länder, die an der ersten Runde des Kyoto-Protokolls teilgenommen haben, für fast 30 Prozent der globalen Emissionen standen."

Reuters, 13.09.2012;

http://www.reuters.com/article/2012/09/13/us-russia-kyoto-idUSBRE88C0QZ20120913 ;

sowie http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/russland-wird-emissionen-unter-einem-erweiterten-kyoto-klimaabkommen-nicht-reduzieren/ (deutsch)

Der russische Regierungschef  Wladimir PUTIN geht noch einen Schritt weiter :

“Auch Putin gesellt sich zu Klimaskeptikern :

Putin flog am Montag (23.08.10) mit einem Hubschrauber auf die Insel Samoilowski in der Mündung des Lena-Flusses im Osten Russlands, um dort eine deutsch-russische Forschungsstation zu besuchen. Bei einem Tee mit den dort tätigen Wissenschaftlern bezweifelte der Regierungschef die weit verbreitete Annahme, dass der von Menschen verursachte Ausstoß von Treibhausgasen das Klima auf der Erde verändere.“ http://science.orf.at/stories/1658710/ KATEGORIE: UMWELT, 24.08.2010

Damit wird klar:                                                                                                                       


Neben China, Indien und Brasilien steht auch die russische Regierung der monokausalen CO2-Klima-Hypothese skeptisch gegenüber, und hält diesbezügliche "Welt-Rettungs-Maßnahmen" für unsinnig  (vgl. dazu unter "CHINA").

U S A :

"… die geplante landesweite Einführung von handelbaren Verschmutzungsrechten, mit der der Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen verringert werden sollte, hatte die Regierung im vergangenen Jahr aufgegeben (Anm.: 2010) . Gegen den Widerstand der Republikaner im Kongress hatte der Plan ohnedies keine Chancen."

    FAZ, 05.09.2011; Amerikas Präsident sorgt sich mehr um den Arbeitsmarkt als um die Umwelt;

"Collapse of Chicago Climate Exchange Means a Strategy Shift on Global Warming Curbs"

"The closing this week of the Chicago Climate Exchange, which was envisioned to be the key player in the trillion-dollar "cap and trade" market, was the final nail in the coffin of the Obama administration’s effort to pass the controversial program meant to combat global warming."  … "The CCX was set up in 2000 in anticipation of the United States joining Europe and other countries around the world to create a market that would reduce the emission of greenhouse gases. Under the system, factories, utilities and other businesses would be given an emissions target. Those that emitted less fewer regulated gases than their target could sell the "excess" to someone who was above target. Each year, the target figures would be reset lower."

FOXNEWS 09.11.2010 :

http://www.foxnews.com/politics/2010/11/09/collapse-chicago-climate-exchange-means-strategy-shift-global-warming-curbs/

"Der CO2-Handel in den USA ist gestorben … Der Climate Exchange (CCX) oder Klimabörse in Chicago hat verkündet, sie wird den Handel mit CO2 bis Ende 2010 einstellen. Der Grund, das Handelsvolumen ist seit Februar 2010 auf Null gesunken und seit dem so geblieben. Niemand in den USA hat ein Interesse CO2-Zertifikate zu handeln. Im November ist der Preis für eine Tonne CO2 bis auf 5 Cents gefallen. Zum Höhepunkt im Mai 2006 hat die Tonne noch 7,5 Dollar gekostet. Damit stirbt das Lieblingskind von Al Gore und allen seinen Klimagläubigen einen stillen Tod."

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2010/11/der-co2-handel-in-den-usa-ist-gestorben.html

Dienstag, 9. November 2010

Zusammenfassende Kommentare :

(a)

Holger Krahmer (MdEP): "Nur Europa glaubt noch an die Klimarettung" :

"Die Klimapolitik der Europäischen Union steckt in einer endgültigen Sackgasse. Vorreiter wollte Europa sein, der Welt zeigen wie es geht. ….

Heute steht fest: Es wird kein Folgeabkommen geben. Auch die Option, ersatzweise das bestehende Kyoto-Protokoll fortzuführen wurde auf dem letzten G8-Gipfel von allen wesentlichen Staaten verworfen.

Die Situation der globalen Klimapolitik ist kurz zusammenfassbar:

Es gib sie nicht.

Insbesondere die wachsenden Volkswirtschaften Asiens lassen sich ihre Wachstumsmöglichkeiten durch verpflichtende Kohlenstoffdioxidminderungen nicht beschneiden. Überall auf der Welt werden Klimagesetze beerdigt oder auf Eis gelegt. Insbesondere das viel gepriesene Instrument Emissionshandel ist ein Auslaufmodell und steht nicht etwa vor einem Durchbruch. China, Indien und Australien winken ab. In den USA wurde die Chicagoer Klimabörse nach den letzten Zwischenwahlen zum US-Kongress geschlossen.

Die EU hält an allen Maßnahmen fest und diskutiert sogar deren Verschärfung. Dabei stehen wir mit den politischen Kosten der CO2-Minderung weitgehend allein. Man ignoriert die internationalen Realitäten mit einer bemerkenswerten Hartnäckigkeit. …

Wenn wir das nicht erkennen, ruinieren wir unsere Volkswirtschaften durch einseitige Kostenbelastungen. …

Dass neben den politischen Realitäten auch die vom IPCC ("Weltklimarat“) verbreiteten wissenschaftlichen Grundlagen über die angeblich gesicherten Erkenntnisse der Ursachen klimatischer Veränderungen hinterfragt werden sollten, kommt immer noch einer Art Gotteslästerung gleich. Nachdem das IPCC durch Affären und politische Einflussnahme weitgehend diskreditiert ist, sollten die gängigen CO2-Thesen neu bewertet werden.

Heute scheint der Glaube an den von Menschen gemachten Klimawandel eine Art Ersatzreligion geworden zu sein."

       http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nur_europa_glaubt_noch_an_die_klimarettung/

21.06.2011

(b)

Besonders bemerkenswert erscheint neuerdings ein gewisser Realitäts-Sinn bei der FAZ. Gerade auch die Redakteure der FAZ zeichneten sich in der Vergangenheit durch "strikte Gläubigkeit" gegenüber den Verlautbarungen der Klima-Alarmisten aus, sowie durch eine weitgehend abwertend und hämisch geprägte Einstellung und Berichterstattung gegenüber den Skeptikern. Nun schrieb die FAZ:

"Kanada steigt aus. Die anderen folgen auch noch. Damit ist bald Schluss mit dem Kyoto-Vertrag zum Klimaschutz. Und weiter? Mit ökologischer Kleinstaaterei etwa?

Es geht mal wieder um die Stabilisierung des Weltklimas: Doch politisch hohe Erwartungen werden eher nicht an Durban geknüpft.

Kanada hat seine Ankündigung wahr gemacht und die versammelten Gesandten des Weltklimaparlamentes nach Kräften düpiert. Am ersten Tag der Klimakonferenz von Durban hat es die Einleitung formaler Ausstiegsmaßnahmen aus dem Kyoto-Protoll bekanntgegeben. Damit hat Kanada praktisch das Ende der zweiwöchigen Versammlung vorweggenommen.

Der Massenausstieg aus dem Kyoto-Vertrag und damit ein Ende der 2012 endenden Verpflichtungsperiode zur Senkung des Treibhausgasausstoßes ist so gut wie unter Dach und Fach. Fehlen nur noch Formalitäten…."

FAZ 29.11.2011; Die Klima-Aussteiger ; Glosse, Von JOACHIM MÜLLER-JUNG  © DPA

http://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/glosse-die-klimaaussteiger-11545600.html ;

F a z i t :

"Es wird kein globales Klima-Abkommen geben.

Nur Europa, Australien und Neuseeland mit einem Anteil von

14 Prozent  an den Gesamtemissionen sind dazu bereit.

Der Rest der Welt nicht."

(FTD, 08.02.2012, Fritz VAHRENHOLT, Fürchtet euch nicht vor dem Klimawandel

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:autor-von-die-kalte-sonne-fuerchtet-euch-nicht-vor-dem-klimawandel/60165812.html )

D A S  ist sicher; sicher ist aber auch, was die Züricher WELTWOCHE dazu schreibt :

"… daß diejenigen Kräfte, die politisch mit dem Klimawandel agieren, ihre apokalyptischen Szenarien mit Zähnen und Klauen verteidigen werden … Sie haben sich in eine Zwangssituation hineinmanövriert: Die Warnungen vor dem Klimawandel sind jetzt ein politisches Erfolgsrezept … Sollte der Klimawandel als Bedrohung wegfallen, fiele das politische Konzept von Links-Grün in sich zusammen wie ein Kartenhaus … Insofern ist der Streit um die Wahrheit beim Klimawandel die Mutter aller Ökoschlachten. Die Klimaschützer kämpfen nicht nur gegen die Erderwärmung, sondern auch um ihre politische Existenz."!

WELTWOCHE Zürich, 47/2010, S.54-55, Alex Reichmuth, Die Mutter aller Ökoschlachten

Klaus-Eckart Puls, EIKE




Chinas großes grünes Energie-Desaster – seine große grüne Blase überdimensionierter Unzuverlässigkeit

Als Reaktion auf aufnahmebereite Märkte für grüne Energie in Europa und Nordamerika hat sich China in der massenhaften Herstellung von Windturbinen und Solarpaneelen engagiert. Damit war China erfolgreich mit der Schaffung enormer Produktionskapazitäten der Erzeugung grüner Energie. Und jetzt muss sich China den Konsequenzen seines großen Erfolges stellen.

Die chinesische 30-Milliarden-Dollar-Solarindustrie ist überdimensioniert und schwer verschuldet. Analysten zufolge können selbst Milliarden Dollar neuer Zuwendungen seitens der Regierung China nicht mehr aus dem Loch holen…

Die Suntech Power Holdings (STP), der weltweit größte Hersteller von Solarpaneelen, hat im September angekündigt, 1500 Arbeiter in seiner Fabrik zur Herstellung von Photovoltaikzellen in Wuxi zu entlassen oder umzuschulen. Um solvent zu bleiben, war die Firma LDK Solar (LDK), der zweitgrößte Hersteller von Solar-Halbleiterscheiben in China, gezwungen, eine Beteiligung von 20 Prozent an einen Investor in erneuerbare Energien zu verkaufen, der der Stadt Xinyu gehört, in der sich die Zentrale von LDK befindet. Die Unterstützung kommt zu einer Zeit, in der sich die Unternehmen darauf vorbereiten, Gesamtverluste von 987 Millionen Dollar im Jahr 2012 bekannt zu geben… Regionale Regierungen reagieren sehr unwillig auf das Scheitern ihrer jeweiligen lokalen Hersteller von Solarpaneelen.

… Hilfen von lokalen Regierungen könnten das größte Hindernis sein, Chinas Solarindustrie wettbewerbsfähig zu machen, sagt Shyam Mehta, Solaranalyst der Boston Consulting Company GTM. „Solange sie nicht aufhören, die nicht wettbewerbsfähigen Hersteller zu unterstützen, wird sich das nicht ändern“.

…Die Bilanzen sowohl von LDK als auch von Suntech sind „so ungeheuerlich“, dass sie „augenblicklich bankrott wären, wenn sie Amerikaner oder Europäer wären“, sagt Pavel Molchanov, ein Analyst bei James & Associates. Die Unternehmen haben auf Nachfrage nicht geantwortet. Molchanov glaubt, dass Infusionen von Regierungsgeldern die Verluste nicht aufhalten können, solange sich China nicht seiner massiven Überkapazität stellt – der gleichen Fülle von Paneelen, die die globalen Preise während der vergangenen beiden Jahre auf die Hälfte hat fallen lassen und Hersteller von Solarpaneelen in den USA wie Solyndra aus dem Markt verdrängt hat. „Jede Provinz, jede Stadt, jede Bank trachtet danach, seine Interessen so gut wie möglich zu verteidigen“, sagt er. „Das ist der Grund, warum das Vorantreiben der Fabrikation bisher so dynamisch war“ [Original: „That’s why kicking the can down the road has been the dynamic so far.”] Aaron Chew, ein Analyst bei der Maxim Group in New York, sieht es ähnlich: „Die Subventionen der Regierung sind besser als gar nichts, aber ich glaube nicht, dass sie die Industrie retten werden, die immer noch nicht profitabel arbeitet“.

Den Investitionen Chinas in die Windkraft geht es nicht besser. Ein Viertel der chinesischen Windparks sind nicht mit einem Stromnetz verbunden – das Ergebnis schlechter Planung, unzureichender Übertragungswege und Sorgen seitens regionaler Behörden, dass die Unberechenbarkeit der Windschwankungen sich negativ auf normale Unternehmungen auswirken kann. Stromausfälle in Verbindung mit Windkraft sind in drei Provinzen aufgetreten, während lokalen Presseberichten zufolge durch explodierende Apparate viele Arbeiter ums Leben gekommen sind. China Datang Corporation Renewable Power, ein Entwickler von Windenergie in Staatsbesitz, erlebte in der ersten Hälfte des Jahres 2012 einen Absturz um 76 Prozent, teilweise weil regionale Versorger einfach nicht die Kapazität haben, die gesamte erzeugte Energie aufzunehmen.

Die chinesischen Hersteller von Windturbinen, die 40 Prozent des weltweiten Outputs liefern, leiden unter doppeltem Druck, weil die Nachfrage sowohl im Inland als auch im Ausland fast zum Erliegen gekommen ist. Die Sinovel Wind Group, dem Marktwert nach der weltgrößte Hersteller von Windturbinen, hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Verlust von 45 Millionen Dollar wegen eines Verkaufsrückgangs um 82 Prozent gemeldet – sein größter Verlust seit dem Gang an die Öffentlichkeit im Januar 2011 (Businessweek).

Die Leiden der chinesischen grünen Energie waren den Beispielen in anderen Ländern zufolge zu erwarten, die einen ähnlich glitschigen Abwärtsweg eingeschlagen haben.

Moderne industrielle Netze können die gewaltigen Energiefluktuationen von Augenblick zu Augenblick nicht verkraften, wenn es um so unzuverlässige Energiequellen wie Big Wind und Big Solar geht. Immer wenn man in großem Umfang den Übergang zu „grüner Energie“ zu schaffen versucht, sind die ökonomischen Initialkosten exorbitant, d. h. die Kosten der Kraftwerke selbst, die Kosten einer neuen Stromnetz-Infrastruktur und die gewaltigen Kosten zum Erhalt von Backup-Kraftwerken. Und dann gibt es da noch den Druck auf die Gesellschaft, wenn Verbraucher mit geringem oder mittlerem Einkommen sich nach der Decke strecken müssen, um ihre empor schnellenden Stromrechnungen bezahlen zu können.

Aber die wirklichen Kosten solcher ideologisch getriebener Versuche von oben nach unten, ein nationales Stromnetz und die Stromversorgung zu transformieren, beginnen sich abzuzeichnen, wenn die Unzuverlässigen sich der 20%-Marke der Gesamtkapazität im Netz nähern. Vor allem die starke und unvorhersagbare Unberechenbarkeit der Windkraft führt zu Stromausfällen – Blackouts, Brownouts und selektiver Abkopplung von Stromverbrauchern.

Die Industriebetriebe fangen an, aus einem Wirtschaftsbereich abzuspringen, das unfähig ist, zuverlässig elektrische Energie zur Verfügung zu stellen, und zwar noch bevor die Tröpfchen zur Flut werden und bevor ein ehemaliges kontinentales Machtzentrum wie Deutschland im Begriff ist, einem nationalen Ruin nach Art von Griechenland entgegen zu gehen. Ein Weltmachtzentrum wie die USA werden international so ruiniert wie Zimbabwe – gäbe es da nicht das Schiefer-Fracking, Kohle und die altmodische Kernkraft zur Stromerzeugung.

Russland und Saudi-Arabien sähen nichts lieber, als dass die USA und Deutschland ihre Zukunft auf unterbrochener unzuverlässiger grüner Energie bauen. Diktatoren lieben die nützlichen Idioten, die ihnen ihre Arbeitsplatzsicherheit auf unbestimmbare Zeit garantieren.

Al Fin Energy

Link: http://alfin2300.blogspot.co.uk/2012/11/chinas-great-green-bubble-of-overbuilt.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Hysterie um globale Erwärmung vernichtet Arbeitsplätze

Die Fracking-Revolution hat inzwischen 1,7 Millionen Arbeitsplätze in der Ölförderung, dem Herstellen von Ausrüstungen, den Dienstleistungen hinsichtlich Informationstechnologie und anderen Bereichen geschaffen. Sie wird zu öffentlichen Einnahmen von über 60 Milliarden Dollar in diesem Jahr an Steuern und Abgaben führen, die Importe von Öl durch die USA um 75 Milliarden Dollar zurückgehen lassen und uns 100 Milliarden Dollar durch importiertes verflüssigtes Erdgas ersparen.  Dies alles geht aus einer neuen Analyse von IMF Global Insight hervor.

Eine wieder auflebende amerikanische Petroleum-Industrie könnte „bis zu 3,6 Millionen Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 schaffen und das Bruttoinlandsprodukt der USA um bis zu 3 Prozent wachsen lassen“, sagt der ‚Energy 2020’-Bericht von Citigroup.

Menschen, die sich immer noch über die „katastrophale, vom Menschen verursachte globale Erwärmung“ Sorgen machen (trotz nunmehr 16 Jahren mit stabilen globalen Temperaturen), sollten erkennen, dass das hydraulische Brechen hilft, die Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren, indem Erdgas, das ein Drittel weniger kostet als Öl, sauber verbrannt wird.

Der gesunde Menschenverstand sagt, dass das hydraulische Brechen verbreitet öffentliche, politische und sogar umweltliche Unterstützung finden sollte. Viele [US-Bundes-]Staaten haben dieses Verfahren allerdings verbannt, und die Environmental Protection Agency sowie das Bureau of Land Management sind dabei, neue Regeln zu erlassen, die staatliche Kontrolle einführen und das Fracking auf öffentlichem, staatlichem und privatem Land einschränken oder hyper-regulieren sollen.

Sie rechtfertigen diese Verbote und Regulationen mit der öffentlichen Angst hinsichtlich Fracking – vergessen aber zu erwähnen, dass diese Angst durch den Druck von Umweltgruppen anerzogen und orchestriert worden ist. Ihre Märchen über diese Technologie wären genau so komisch wie die Rocky-and-Bullwinkle-Geschichten, wenn nicht die Konsequenzen hinsichtlich Wirtschaft, Beschäftigung, nationale Sicherheit und Umwelt so ernst wären.

Einige dieser Märchen” sind:

Brennendes Trinkwasser. Man kann Methan an einem Wasserhahn in der Küche entzünden, wenn man durch Gas führende Felsformationen hindurch nach Wasser bohrt und sich nicht ordentlich darum kümmert, das Gas außen vor zu halten. Die Fracking-Zonen liegen jedoch Tausende Fuß unter den Grundwasserschichten. In die Bohrlöcher wird Zement und Stahl eingelassen, die sich Hunderte Fuß unter der Oberfläche ausbreiten, und sensitive Messinstrumente überwachen die Vorgänge im Bohrloch um sicherzustellen, dass wertvolles Gas nicht in Formationen nahe der Erdoberfläche oder in die Atmosphäre entweicht.

Verschmutzung von Grundwasser. Die Fracking-Flüssigkeiten bestehen zu 99,5 Prozent aus Wasser und Sand. Die anderen 0,5 Prozent sind Chemikalien, die das Wachstum von Bakterien bekämpfen, die Sandpartikel gelöst halten und die Erzeugung verbessern. Die überwältigende Mehrheit dieser Chemikalien findet sich auch in Haushaltsgegenständen, die die Amerikaner jeden Tag sicher benutzen – einschließlich Käse, Bier, Dosenfisch, Milchspeisen, Shampoo und Kosmetika. Außerdem sind massive Abdichtungen mit Kunststoff in den Bohrlöchern, den Speichertanks und den Sicherheitsbehältern allgemeiner Standard. Zusammen mit modernen Bohrtechniken und Methoden zur Abdichtung von Bohrlöchern machen diese Abdichtungen die Verschmutzung von Grundwasser durch Chemikalien oder Salz wesentlich weniger wahrscheinlich als das Salzen von Straßen im Winter.

Wasserverschwendung und –verbrauch. Zusätzlich zu Änderungen der Zusammensetzung der Fracking-Flüssigkeiten, um den Sorgen über Wasserverbrauch und Wasserverschwendung zu begegnen, recyceln die Bohrunternehmen immer mehr das Wasser, das sie verbrauchen. Heutzutage braucht man für das Fracking viel weniger Wasser als für die Bewässerung von Mais und dessen Umwandlung in Äthanol.

Erdbeben. Das Brechen von Felsen verursacht Rissbildungen, die mit ultra-empfindlichen Messgeräten gemessen werden können. Aber diese mikroseismischen Ereignisse erreichen etwa 0,8 auf der Richter-Skala, etwa ebensoviel wie ein vorüber fahrendes Auto. Selbst schwer beladene Müllautos bringen es höchstens auf die Stufe 3 (dem gerade noch vom Menschen wahrnehmbaren Minimum). Schäden an Eigentum sind nicht unter einem Wert von 5 zu erwarten. Die Verpressung von Wasser in der Tiefe zur Erkundung geothermischer Energie, erweiterten Operationen zur Ölförderung oder die Verwertung von Petroleum, städtischer oder industrieller Abwässer haben zu messbarer seismischer Aktivität geführt. Und doch waren von 800 000 Bohrlöchern mit dem Verpressen nur 40 an der Oberfläche fühlbar.

Fracking ist Gegen­stand zahlreicher Regulationen. Staatliche und lokale Regulation sowie Zusammenarbeit mit der Industrie, stetige Vervollkommnung und Verbesserung der Regeln und Praktiken sowie die Berücksichtigung öffentlicher Besorgnisse hinsichtlich Wasser, Fracking-Flüssigkeiten, Straßenverstopfungen, Einflüsse auf Gemeinden und andere Dinge sind seit Jahrzehnten durchgeführt worden. Das ist teilweise der Grund, warum es in 2,5 Millionen von Beispielen von Fracking weltweit (in den USA über 1 Million) seit 1949 nicht zu irgendwelchen ernsten Schäden gekommen ist.

Unglücklicherweise kosten uns die Märchenerzählungen der Umweltaktivisten über Fracking Energie, Arbeitsplätze, Einkommen und Wohlstand ohne jeden ökologischen Nutzen. Die ultimative Ironie hierzu findet man in Europa, wo die Opposition zum Fracking (und zu Kernenergie) in Deutschland und anderen zentralen EU-Staaten zum Bau von 10 600 Megawatt neuer Kohlekraftwerke während der nächsten vier Jahre führt.

Inzwischen haben die grünen Mandatsträger die Strompreise in Deutschland auf das zweithöchste Niveau in Europa getrieben (32 Cent pro kWh, verglichen zu einem mittleren Preis von 10 Cent pro kWh in den USA) – was zahllose Arbeitsplätze zur Disposition stellt und die deutschen Haushalte mit einem weiteren erheblichen Anstieg der Preise im nächsten Jahr zurück lässt.

Amerika braucht den Zugang zu den Öl- und Gasvorräten unter rationalen Regulationen, die die Realität spiegeln, anstatt auf Ökomärchen zu beruhen. Das Weiße Haus, der Kongress und die Bürokratien der Regierung müssen lernen, zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden; sie müssen verstehen lernen, wie man reale Energie erzeugt sowie Arbeitsplätze und Einkommen schafft. Und sie müssen aufhören, unsere Nation „fundamental zu transformieren“.

Paul Driessen
Read more: DRIESSEN: Global warming hysteria will kill jobs – Washington Times http://www.washingtontimes.com/news/2012/nov/18/global-warming-hysteria-will-kill-jobs/?page=1#ixzz2CjbARQLj
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Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Klimalügen nehmen wieder Fahrt auf

Es bedurfte lediglich des verheerenden Hurrikans SANDY und eines nachfolgenden Schneesturms, um die Leute glauben zu machen, dass sich das „Klima“ ändere, aber die einfache schlichte Wahrheit ist, dass sich die Erde seit 1998 in einem Zyklus der Abkühlung befindet. In der ganzen Welt wird es kälter. Der Meteorologe Tim Kelley sagt: „SANDY ist kein Sturm ohne Vorgänger. Der Hurrikan im Jahr 1938 war schlimmer. Diesem folgten 1944 und 1954 weitere schwere Hurrikane; drei schwere Hurrikane innerhalb von 16 Jahren. Wir haben Glück, dass es seitdem, also seit fast 60 Jahren, keinen vergleichbaren Sturm hier im Nordosten [der USA] gegeben hat“.

Kelley weiter: „Angst und Furcht vor einer anthropogenen (vom Menschen verursachten) globalen Erwärmung sind eine erhebliche Verzerrung und eine Verschwendung von Ressourcen, die anders verwendet der Menschheit helfen könnten“. Es gibt einige ganz simple Wahrheiten, die die meisten Menschen einfach nicht verstehen [oder nicht verstehen wollen, A. d. Übers.]. „Die Wärme der Erde stammt von unserer Sonne und wird in unseren Ozeanen gespeichert. Kleine Fluktuationen in solaren und ozeanischen Zyklen bewirken den gesamten Einfluss auf das Klima, wenn man sie mit dem Einfluss anthropogenen CO2’ vergleicht.

Aus wissenschaftlicher Perspektive ist es fast unfasslich, dass wir derartig betrogen worden sind und an die von den Klimaänderungs-Alarmisten erzeugte Bedrohung glauben“. Und, jawohl, viele Menschen wurden und werden natürlich weiterhin betrogen.

Also ist die Klimaänderung wie ein Zombie zurück, nachdem es die Politiker fertig gebracht haben, in ihren Kampagnen nichts dazu zu sagen, nichts in drei Fernsehdiskussionen der Kandidaten und nichts in einer der Vizekandidaten. Der größte Scharlatan und Kasper, den die politische Klasse je hervor gebracht hat, Al Gore, wurde zum Gesicht des Betrugs um die globale Erwärmung. Im Jahr 2009, als die E-Mails zwischen den IPCC-Wissenschaftlern bekannt geworden sind, ist klar geworden, wie ängstlich sie sind, dass der neue Zyklus der Abkühlung das Ende ihrer Zuwendungen und Förderungen bedeuten würde.

Schlagzeilen verkündeten den Betrug und wurden danach vergessen und ignoriert.

Ganz egal, wie viele Fakten noch präsentiert werden, die Lügner der globalen Erwärmung/der Klimaänderung erzeugen einfach in jeder Studie oder in jedem Bericht die Behauptung, dass „97% aller Klimaexperten darin übereinstimmen, dass die Menschheit wegen ihrer Emissionen von Treibhausgasen die globale Erwärmung und andere problematische Klimaänderungen verursacht. Das war die Botschaft der Umfrage von Doran/Zimmermann im April 2008, die im Januar 2009 veröffentlicht worden war. Tom Harris von der International Climate Science Coalition ICSC hat diese Umfrage schon bald als völlig unsinnig entlarvt. Sie spielt keine Rolle.

Gleich nach der Wiederwahl hat der Präsident des Environmental Defense Fund Fred Krupp Präsident Obama dazu gratuliert und seiner Erwartung Ausdruck verliehen, dass der 113. Kongress der „globalen Klimaänderung oberste Priorität einräumen wird“.

Friends of the Earth, eine andere Umwelt-Extremistengruppe, ließ ähnliche Gedanken verlauten. „In seiner Dankesrede hat Präsident Obama die ‚zerstörerische Kraft eines sich erwärmenden Planeten’ eingeräumt. Es ist eine Ironie, dass das Ergebnis einer Kampagne, die durch ein so lautes Schweigen der Kandidaten zu diesem Thema gekennzeichnet war, definitiv vom Supersturm SANDY beeinflusst worden ist, aber die Geschichte wird zeigen, dass es die Winde von Hurrikan SANDY waren, die Präsident Obama zurück ins Amt geweht haben“.

Mit Sicherheit haben einige Wähler auf den Hurrikan geschaut und daraus gefolgert, dass er ein „Beweis“ für die globale Erwärmung und/oder die Klimaänderung sei. Dabei war er lediglich ein Beweis dafür, dass es Hurrikane auch schon vor und nach dem Auftauchen der Menschen gegeben hatte.

Es war ein Beweis der Leichtgläubigkeit, der Ignoranz einfacher Tatsachen über das Klima, die Massen von Amerikanern eingetrichtert worden waren, als sie zur Schule gegangen sind und dadurch, dass sie konstant den Medien und ihrer wiederholten Lügen über die globale Erwärmung ausgesetzt sind.

Ignoriert wird dabei die in der Mitte hiervon liegende Art und Weise, mit der solche Lügen Eingang finden in die Politik der Regierung, die der Wirtschaft unermesslichen Schaden zufügt.

Das Competitive Enterprise Institute appellierte an Präsident Obama, vernünftige Schritte zu unternehmen

– Der Gesetzgebungsprozess für die Regulierungen der EPA bzgl. Treibhausgasemissionen und andere wesentliche Regeln im Rahmen des Clean Air Act müssen neu gefasst werden, dazu ausersehen, Kohlekraftwerke zu schließen, Raten für Strom zu erhöhen und den überarbeiteten Plan zu Offshore-Bohrungen zu annullieren; und kehren Sie zum viel ambitionierteren Plan von 2008 zurück.

– Öffnen Sie die Küstenebene des Arctic National Wildlife Refuge für die Ölförderung.

– Genehmigen Sie die Keystone-XL-Pipeline.

– Hindern Sie die EPA, in Staatliche Regulationen bzgl. hydraulischen Brechens einzugreifen.

– Suspendieren Sie den Erneuerbaren-Standard für 2013, damit sich die Preise stabilisieren können, und

– suspendieren Sie aus offensichtlichen Gründen das Bürgschaftsprogramm des Energieministeriums für „grüne“ Energieindustrien.

Das sind die wirklichen Auswirkungen des gesamten Klimaänderungs-Schwachsinns. Hurrikan SANDY hat einen großen Teil von Amerikanern im Dunkel stehen lassen, vor und während der Wahl. Der Unsinn hinsichtlich der Treibhausgasemissionen wird die Schritte behindern, die die Nation machen muss, um ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen, damit die Lichter von Küsten zu Küste nicht ausgehen.

© Alan Caruba, 2012

Link: http://factsnotfantasy.blogspot.de/2012/11/the-climate-change-lies-ramp-up-again.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Zeit vs Prof. Fred Singer




Mit der Energiewende in den Atom-Gau

Bahn-Chef Rüdiger Grube war es, der vor wenigen Wochen nochmal in Erinnerung brachte, auf welch dünnem Eis sich Deutschland mit seiner Energiewende bewegt: 30 Prozent der Züge könnten in Nordrhein-Westfalen an kalten Tagen im kommenden Winter ausfallen, so Grube vor wenigen Wochen. Der Hintergrund der Warnung: Zum Jahreswechsel läuft die Betriebsgenehmigung des Kohlekraftwerks Datteln aus. Allen Erfolgsmeldungen vom Ausbau der erneuerbaren Energien zum Trotz, der Ausfall eines einzigen Kraftwerks könnte Folgen haben, die über stehengebliebene Züge weit hinausgehen. Das gesamte deutsche Stromsystem hat sich zu einem hochfragilen System entwickelt, das bereits mehrfach vor dem völligen Absturz gestanden hat. Die Grundkonzeption der heutigen Netze stammt teilweise noch aus den 1950er Jahren, das Stromnetz war nie auf die dezentrale Einspeisung großer Energiemengen abgestellt. Tatsächlich werden die Mengen an unregelmäßig anfallendem Wind- und Solarstrom, die das Netz bewältigen muss, aber immer größer. Die Folge: Das Energienetz kommt immer öfter an seine Belastungsgrenzen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit eines sogenannten Blackouts, des Totalzusammenbruchs des Stromnetzes. 
Auf die Frage, wie lange es dauern würde, das deutsche Stromnetz wieder in Gang zu bringen, gibt es keine deutschen Prognosen. Der schweizerische Netzbetreiber Swissgrid rechnet mit drei Tagen, die er benötigen würde, um sein Netz wieder aufzubauen, der österreichische Betreiber Austrian Power Grid geht von sieben Tagen aus. Beide Länder hätten allerdings gegenüber Deutschland einen entscheidenden Vorteil: ihre Wasserkraftwerke. Diese lassen sich ohne Rück-griff auf das Stromnetz aus eigener Kraft wieder anfahren. 
Hinter den deutschen Möglichkeiten, sich aus einem landesweiten Stromausfall wieder herauszuarbeiten, steht ein großes Fragezeichen. Die Voraussetzungen scheinen nicht sonderlich günstig. Neben Gaskraftwerken würde vor allem Deutschlands größtes Pumpspeicherwerk im thüringischen Goldisthal zum Ankerpunkt eines Neustartes werden. Gebietsinseln mit wiederhergestellter Stromversorgung würden Schritt für Schritt miteinander verbunden werden. Ein Balanceakt: Stromangebot und -nachfrage müssten ständig aufeinander abgestimmt werden, jederzeit würde ein neuer Netzzusammenbruch drohen. 
Eine Studie im Auftrag des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2010 ging von 14 Tagen ohne umfassende Stromversorgung aus. Untersucht wurden die Konsequenzen eines länger andauernden und flächendeckenden Stromausfalls in Deutschland. Das Fazit des Berichts: „… ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum zu verhindern.“ Sofort ausfallen würden Tankstellen, Fahrstühle, Wasserwerke, Ampeln, Geldautomaten, Supermarktkassen und die meisten Telefonnetze. Nach drei Tagen würde die ärztliche Versorgung zusammenbrechen und würden Versorgungsengpässe bei der Lebensmittelversorgung entstehen. In den Krankenhäusern wären dann die Dieselreserven für die Notstromaggregate aufgebraucht, bei den Lastwagen wären die Tanks leergefahren. Was in Deutschland überhaupt an Vorsorgemaßnahmen getroffen wurde, ist auf die Überbrückung von Stromausfällen von Stunden, bestenfalls einigen Tagen ausgelegt. 
Drei Monate vor der Fukushima-Katastrophe im Dezember 2010 fertiggestellt, wird in der Bundestagsstudie das „heißeste Eisen“ im Zusammenhang mit einem lang andauernden Stromausfall allerdings nicht einmal erwähnt: die Kühlung der deutschen Atomkraftwerke. Mit einem Netzzusammenbruch würden auch die Kernkraftwerke wie alle übrigen Kraftwerke vom Netz gehen, sie müssten runtergefahren werden. Damit ist es allerdings nicht getan. Selbst nach dem Abschalten müssen die Brennstäbe soweit heruntergekühlt werden, dass eine Kernschmelze verhindert wird – und zwar jahrelang. Erst nach zehn Jahren ist die Nachzerfallswärme der Brennstäbe soweit gesunken, dass sie überhaupt transportfähig sind. Um die Kühlwasserpumpen für die Brennstäbe und die Leittechnik der Kraftwerke am Laufen zu halten, ist nach einem Zusammenbruch des Stromnetzes der Rück-griff auf Notstromaggregate nötig. Im Fall der AKWs sind diese so leistungsfähig, dass sie problemlos in der Lage sind, den Strombedarf von Kleinstädten abzudecken. Der Dieselverbrauch ist entsprechend. Sobald die in den Kraftwerken vorhandenen Dieselvorräte für die Notstromaggregate aufgebraucht wären, müsste Nachschub herangeschafft werden – unter den Bedingungen eines „Kollaps der gesamten Gesellschaft“, der sich nach der Prognose der Bundestagsstudie alsbald landesweit einstellen würde. 
Welches Szenario droht, wenn auch nur in einem der 17 aktiven oder stillgelegten deutschen Kernkraftwerke der Versuch misslingt, die Kühlung der Brennstäbe zu sichern, lässt sich am japanischen Fukushima absehen. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Katastrophe hat sich ausgerechnet mit dem überstürzten Ausstieg aus der Atomenergie und dem ungebremsten Ausbau der erneuerbaren Energien ohne Vorhandensein wichtiger Vorrausetzungen wie leistungsfähiger Leitungsnetze oder Speichermöglichkeiten für die Solar- und Windenergie um einiges erhöht.  


Autor Norman Hanert, zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeine Zeitung




Abkühlung in naher Zukunft?

Die IPCC-Gemeinschaft der Klimawissenschaftler hat in großem Stil Bacon’sche induktive wissenschaftliche Prinzipien verworfen und wertlose Klimamodelle konstruiert, basierend auf unbegründeten Hypothesen, die zeigen sollen, dass das anthropogene CO2 die treibende Kraft hinter dem sich ändernden Klima ist. Das meiste vom IPCC-Output ist als Mittel zur Vorhersage zukünftiger Klimatrends sowie deren Auswirkungen nutzlos, und vor allem die Zusammenfassungen für Politiker (Summaries for Policy Makers) können für praktische Zwecke getrost ignoriert werden. Die zunehmende Divergenz zwischen den IPCC-Hansen-Projektionen und den beobachteten Trends zeigen die Abbildungen unten.

 

Abbildung 1 (von Prof. Jan-Erik Solheim (Oslo) )

Glücklicherweise sind die grundlegenden Daten inzwischen einfach zugänglich, so dass jeder einigermaßen intelligente Mensch diese täglich einsehen kann, um aus den eingehenden empirischen Daten eigene Schlussfolgerungen zu ziehen.

Hier folgt, wie man das in wenigen einfachen Schritten tun kann. Die wesentlichen empirischen Beobachtungen, aufgrund derer man selbst Schlussfolgerungen hinsichtlich der Klimaänderung ziehen kann, den Gründen dafür und zukünftigen Trends, habe ich in Fettdruck dargestellt. Diese Daten dienen auch dazu, eine gute Übersicht über Wetterlagen und die Trends für das nächste Jahr oder so zu erhalten.

1. Untersuchung der Temperaturtrends und –daten

Aufgrund des städtischen Wärmeinsel-Effektes auf die lokale Variabilität der Festlandsdaten der Nordhemisphäre und der thermischen Trägheit der Ozeane ist die Wassertemperatur die beste Messung der globalen Temperaturtrends. Diese zeigen, dass die Globale Erwärmung etwa im Jahr 2003 zu Ende gegangen ist. Es gab keine generelle Erwärmung seit 1997 – einem Zeitraum, in dem es bei um 8,5% steigendem CO2-Anteil keine globale Temperaturzunahme gegeben hat. Seit dem Jahr 2003 ist der Trend negativ.

Bzgl. der vergangenen Jahre schaue man hier:
ftp://ftp.ncdc.noaa.gov/pub/data/anomalies/annual.ocean.90S.90N.df_1901-2000mean.dat
und bzgl. der letzten Monate hier:
ftp://ftp.ncdc.noaa.gov/pub/data/anomalies/monthly.ocean.90S.90N.df_1901-2000mean.dat

Die mittlere Anomalie in den Daten der Wassertemperatur vom NCDC in diesem Jahr 2012 betrug bis September 0,4438; im Vergleich zur Jahresanomalie 1997 von 0,4575. Die höchste Anomalie wurde im Jahr 2003 mit 0,5207 registriert.

Eine ausgezeichnete Website zur Begutachtung all dieser grundlegenden Temperaturdaten ist hier: http://www.climate4you.com/.

2. Untersuchung der gegenwärtigen Phase der Pazifischen Dekadischen Oszillation

Hier folgt eine Graphik und eine angenommene Projektion der Hadley SST3-Daten von Tallbloke:

Abbildung 2 (Quelle:  http://tallbloke.wordpress.com/2012/10/23/the-carbon-flame-war-final-comment/)

Er sagt: „Ich habe ein einfaches Modell konstruiert, das die Daten der Wassertemperatur SST abbildet (die global die Temperatur der unteren Troposphäre und damit einige Monate später die Lufttemperatur bestimmt). Die Korrelation  zwischen meinem Modell und der SST beträgt R² = 0,874 seit 1876 für monatliche Daten“. Das Modell wird hier gezeigt mit Vorhersagen bis zum Jahr 2050 (blau) zusammen mit den HADsst3-Daten (rot).

Ich habe Abbildung 2 hier gezeigt, weil daraus offensichtlich ein 60-jähriger Zyklus hervorgeht, was gut mit 30-jährigen +/- positiven und 30-jährigen +/ negativen (kalten) Phasen der Pazifischen Dekadischen Oszillation korreliert. Abbildung 2 zeigt eine Erwärmung von etwa 1910 bis 1940-45, eine Abkühlung danach bis etwa 1975, dann wieder eine Erwärmung bis 2003-5 und seitdem wieder eine Abkühlung. Die Gesamterwärmung während des 20. Jahrhunderts betrug 0,8°C. Für eine vollständige Diskussion und eine Übersicht über die mit der PDO und anderer ozeanischer Zyklen zusammen hängenden Daten siehe hier: http://myweb.wwu.edu/dbunny/pdfs/aleo-easterbrook_ch5Relationship-multidecadal-global-temps-to-oceanic-oscillations.pdf

Die jüngsten PDO-Daten finden sich hier: http://jisao.washington.edu/pdo/PDO.latest

Es wird klar, dass wir im Anfangsstadium eines 30-jährigen negativen PDO-Zyklus’ der Abkühlung stehen.

Abbildung 3 (Quelle: http://www.climate4you.com/)

3. Check der Sonnenaktivität – wo stehen wir gerade?

Die wesentlichen Klimazyklen der Eiszeit werden von der Sonne bestimmt – der Exzentrizität der Erdumlaufbahn sowie der Neigung der Ekliptik und der Präzession. Diese Zyklen sind etwa 100 000, 41 000 und 21 000 Jahre lang und sind in Eisbohrkernen und geologischen Aufzeichnungen gut erkennbar. Es ist nützlich im Hinterkopf zu behalten, dass die höchsten Temperaturen des jüngsten Interglazials vor etwa 7500 Jahren aufgetreten waren und dass der allgemeine Trend derzeit eine Abkühlung hin zur nächsten Eiszeit aufweist.

 

Abbildung 4 (Quelle: http://colli239.fts.educ.msu.edu/1999/07/11/vostok-1999/

Diese langzeitlichen Zyklen werden durch quasi-zyklische Trends der Sonnenaktivität moduliert, die im Zeitraum von Jahrzehnten, Jahrhunderten oder Jahrtausenden auftreten können. Von speziellem Interesse bei der Frage, wo wir derzeit stehen, ist der in etwa 1000-jährige Zyklus, in dessen Folge auch das Römische und das Mittelalterliche Klimaoptimum sowie die Dunklen Zeitalter (the dark ages), die Kleine Eiszeit und die jüngste Erwärmung des 20. Jahrhunderts aufgetreten waren.

 

Abbildung 5 (Quelle: http://www.theregister.co.uk/2012/07/10/global_warming_undermined_by_study_of_climate_change/ )

Die rote Linie zeigt den fortgesetzten Abkühlungstrend seit dem Holozän-Optimum, und der 1000-jährige Solarzyklus ist klar erkennbar.

Man beachte: Man kann zwingend folgern, dass die Wärmespitzen eines 60-jährigen PDO-Zyklus’ und eines 1000-jährigen Solarzyklus’ um das Jahr 2000 zusammen gefallen waren, und derzeit befinden wir uns wahrscheinlich auf dem absteigenden Ast beider Zyklen.

Die eindeutigste empirische Messung der Sonnenaktivität ist die Stärke des solaren Magnetfeldes. Auf empirischer Basis haben Livingston und Penn gezeigt, dass die Abnahme der Stärke des magnetischen Feldes darauf hinweist, dass die Sonnenflecken bis etwa zum Jahr 2015 verschwunden sein könnten, was den Beginn eines neuen Maunder-Minimums mit signifikanter Abkühlung zur Folge haben würde.

Für eine semi-empirische Schätzung der Abkühlung, falls es zu einem Maunder-Minimum kommen würde, siehe hier: http://pubs.giss.nasa.gov/docs/2001/2001_Shindell_etal_1.pdf.

Man beachte das Abstract der Shindell-Studie (bei der Mann einer der Mitautoren war): „Dies führt zu kälteren Temperaturen auf den Kontinenten der Nordhemisphäre vor allem im Winter (1 bis 2°C) in Übereinstimmung mit historischen Aufzeichnungen und Proxy-Daten der Lufttemperatur“.

Einen guten Überblick über die jüngsten Daten zu Sonnenflecken und Magnetfeld ist hier: http://wattsupwiththat.com/2012/09/03/the-sun-still-slumping/. Um auf dem Laufenden mit der Abnahme der Magnetfeldstärke der Sonne und der Wahrscheinlichkeit eines neuen Maunder-Minimums zu bleiben betrachte man monatlich den Thread von Livingston und Penn: http://solarcycle24com.proboards.com/index.cgi?board=general&action=display&thread=855.

Der vielleicht beste Indikator der Auswirkungen eines sich abschwächenden solaren Magnetfeldes ist der Strom galaktischer kosmischer Strahlen. Dieser kann auf täglicher Basis hier eingesehen werden: http://cosmicrays.oulu.fi/#database.

 

Abbildung 6: Anzahl der Neutronen seit 1964 aus der Oulu-Datenbasis

Das Neutronen-Maximum vom Dezember 2009 (Minimum zwischen den Sonnenzyklen 23 und 24) ist größer als alles bisher Beobachtete, und die Anzahl der Neutronen liegt inzwischen (November 2012) höher als in jedem Vergleichszeitraum in früheren Zyklen, da wir noch etwa 12 bis 18 Monate vor dem Maximum des 24. Zyklus’ stehen. Es gab eine säkulare [?] Änderung des solaren Magnetismus im Jahr 2005 – man schaue sich den WUWT-Link oben an. Die Neutronenzahl wirkt auf das Erdklima via Wolkenbedeckung und Albedo ein. Einfach gesagt – je niedrigerer die Anzahl der Neutronen ist, umso geringer ist die Wolkenbedeckung und umso höher die Temperatur. Wegen der Enthalpie und der thermischen Trägheit der Ozeane gibt es eine Verzögerung von 10 bis 12 Jahren zwischen Minima der Neutronenzahl und den globalen SSTs. In weniger langen Zeiträumen variiert die Temperatur in Perioden, die kürzer als 12 Jahre sind, und zwar infolge der Auswirkungen von El Nino und La Nina sowie vulkanischer und lunarer Effekte, aber die immer niedrigere Anzahl der drei Tröge von 1970 bis 1991 passt gut zum Temperaturanstieg von 1981 bis 2003. Die relativ hohe Neutronenzahl im Jahr 2012 im Vergleich zum Jahr 1970 bedeutet, dass die globale Temperatur bis zum Jahr 2024 unter die Werte des Jahres 1970 fallen wird, die selbst bereits um 0,36°C unter den Werten des Jahres 2012 lagen.

4. Check des Southern Oszillation Index’ SOI

Hat man sich die PDO genau angeschaut, ergeben sich aus dem Betrachten des SOI kürzerfristige Aussichten auf Klima- und Wettertrends während eines Zeitraumes von 3 bis 5 Jahren und gute Hinweise auf damit zusammen hängende Wetterereignisse der nächsten 6 bis 12 Monate. Im globalen Maßstab liegen die Temperaturen während eines El Nino höher und während eines La Nina niedriger. El Ninos treten während der positiven Phase der PDO [im Original stand hier „PDP“. Das habe ich als Schreibfehler des Autors angesehen. A. d. Übers.] gehäuft auf, und la Ninas sind häufiger während der negativen oder Kaltphase der PDO. Abbildung 7 zeigt, wo wir derzeit stehen:


Abbildung 7 http://www.bom.gov.au/climate/enso/

In Abbildung 7 deuten Werte über +8 auf La Ninas, unter -8 auf El Ninos hin. Dazwischen liegende Werte sind neutral.

Aus Abbildung 7 lassen sich auch prognostisch Aussagen hinsichtlich der globalen Temperaturen machen. Die globale Temperatur scheint dem SOI um etwa 7 Monate hinterher zu laufen.

5. Klima, Wetter und Extremereignisse

Die Abschnitte 1 bis 4 zeigen, dass die Erde in einen Abkühlungstrend eingetreten ist, der noch mindestens 30 Jahre oder länger andauern wird. Um Hinweise auf mögliche Extremwetterereignisse zu bekommen, kann man auf die Extreme schauen, die zwischen der Mittelalterlichen Warmphase und der Kleinen Eiszeit aufgetreten waren. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass irgendwelche zukünftigen Extreme „noch nie da gewesen“ sind. Es gibt umfangreiche Literatur hierzu, die Interessierte zu Rate ziehen können. Einige empirische allgemeine Beobachtungen kann man machen. Auf einer sich abkühlenden Erde verstärkt sich der Temperaturgradient zwischen Tropen und Polargebieten. Dies erzeugt Instabilitäten des Jet Streams, der meridional weiter nach Süden und Norden ausgreift. Dies wiederum hat die verstärkte Bildung blockierender Hochdruckgebiete zur Folge mit Extremen hinsichtlich Hitze und Kälte sowie scharfen Temperaturgegensätzen zwischen warmen und kalten Luftmassen (z. B. Blizzards und Tornados). Eine kältere Welt wird allgemein eine trockenere Welt sein mit zunehmenden Dürren zum Beispiel im Getreidegürtel der USA und in den USA allgemein, wenn man an kürzere Wachstumszeiten und mögliche Früh- und Spätfröste denkt, die die Nahrungsmittelproduktion weltweit bedrohen.

Die PDO- und SOI-Indizes sind die wesentlichen Indikatoren für das Ozeanklima und –wetter. Für regionale Analysen zu bestimmten Zeiten müssen offensichtlich aber auch die Phasen anderer ozeanischer Systeme berücksichtigt werden. Für die USA sind das beispielsweise die AMO und die NAO. Diese können leicht untersucht werden, wenn man von Zeit zu Zeit die Arbeiten der besten Klima- und Wetterinterpreten Joe D’Aleo und Joe Bastardi auf http://www.icecap.us/ liest.

6. Zusammenfassung einiger zukünftiger Trends und Vorschläge an die Politik

Die oben in Fettdruck beschriebenen empirischen Beobachtungen zeigen, dass die Wärmespitze der globalen Erwärmung vorüber ist. Der Spitze folgte bisher nur eine geringe Abkühlung, doch wird sich diese ab 2015 oder 2016 beschleunigen entsprechend der Zunahme der kosmischen Strahlung, die schon von 2004 bis 2009 zugenommen hat (Abbildung 6). Die Abkühlung wird sich bis 2030 oder 2040 fortsetzen. Oftmals ist das Signal einer Änderung der Klimaentwicklung eine Sägezahn-Schwingung zwischen arktischem und antarktischem Meereis. Die Arktis spiegelt immer noch den Erwärmungstrend mit niedrigen Werten der sommerlichen Eisbedeckung.

Das erste Anzeichen eines Abkühlungsereignisses ist jedoch die Zunahme des Meereises um die Antarktis, die bereits im Gange ist. Dies verändert die Strömungsverhältnisse in den Tiefen der Ozeane und verbreitet die Abkühlung weltweit. Das arktische Meereis wird in etwa 5 Jahren anfangen aufzuholen.

In einer sich abkühlenden Welt wird der Meeresspiegel aufhören zu steigen und anfangen zu fallen, da sich Gletscher und Eiskappen ausdehnen und die Ozeane durch die Abkühlung zusammen gepresst werden. Möglicherweise wird sich die Rate des CO2-Anstiegs verlangsamen und eventuell sogar umkehren, selbst wenn die menschlichen Emissionen weiterhin steigen.

Weil die Fehlergrenzen in unseren groben Schätzungen natürlicher Temperaturvariationen größer sind als jeder mögliche Effekt des anthropogenen CO2 (die Sensitivitätskurve ist logarithmisch, und gegenwärtig gibt es keinen beobachteten empirischen Zusammenhang zwischen dem CO2 und den gemessenen globalen Temperaturen), können wir den kleinen Effekt des anthropogenen CO2 nicht einmal messen. Außerdem ist es einfach illusorisch zu versuchen, die Temperatur durch Einschnitte bei den Emissionen zu kontrollieren, wenn die Bedrohung durch Erwärmung schlicht nicht existent ist. Weil in Wirklichkeit ein steigender CO2-Gehalt zur Verbesserung der Ernten führt, wäre es sinnvoller, für eine weitere CO2-Zunahme zu sorgen, um den schädlichen Auswirkungen der Abkühlung zu begegnen.

Die zunehmenden Schäden durch Extremereignisse (die jedoch nicht ohne Präzedenz sind) sind dadurch zu erklären, dass Milliarden von Menschen in küstennahe Gebiete gezogen sind sowie in Wüsten und semiaride Regionen zu einer Zeit optimaler Klimabedingungen. Wir sollten Infrastruktur und die Verfügbarkeit von Wasser hinsichtlich der oben umrissenen Klima- und Wettertrends überarbeiten und nach einer Kosten-Nutzen-Analyse die notwendigen Investitionen zur Anpassung vornehmen. Allgemein sollten die Vorräte an Nahrungsmitteln aufgestockt werden, und man sollte Möglichkeiten entwickeln, sich an Kälte und Dürren anzupassen. Der Verbrauch von Ethanol aus Nahrungsmitteln ist eine kriminelle Dummheit, und alle Subventionen und Verordnungen dazu sollten sofort zurück gezogen werden. Der beste Weg, den menschlichen Fußabdruck auf unserem Planeten abzuschwächen besteht darin, das Bevölkerungswachstum zu bremsen, indem man billigste Energie und Nahrungsmittel für die größtmögliche Anzahl von Menschen zur Verfügung stellt. Dies würde Milliarden Frauen viel Mühe ersparen, so dass sie sich bilden und ihren Lebensstandard erhöhen können. Falls sich die Stellung von Frauen in dieser Weise ändert, würde die Geburtenrate signifikant sinken.

Dr. Norman Page

Link: http://wattsupwiththat.com/2012/11/19/cooling-in-the-near-future/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Energiewende international: 1200 neue Kohlekraftwerke geplant! Deutschland legt Kraftwerke mit 8 GW still

Die USA verfügen über die weltweit größten Kohlereserven und sind laut Angaben der US-Energiebehörde ein Netto-Exporteur von Kohle.

Gefunden von Benny Peiser ACHGUT

Weitere Details dazu auch hier & hier

Dazu passt der Bericht im Handelsblatt vom 20.11.12

Prognos warnt vor Strommangel in Deutschland

ACHT GROSSKRAFTWERKE KÖNNTEN FEHLEN

Eine gewaltige Stromlücke sagt eine Prognos-Studie für Deutschland im Jahr 2020 voraus. Vor allem fossile Erzeugungskapazität fehle. Auch Umweltschützer haben das inzwischen erkannt.

Details hier 




Das ‚schmutzige kleine Geheimnis’ der BBC mündet in einen neuen Skandal

Bild rechts: Vertrauenswürdige Person: Sir David Attemborough hat dem Warmismus der BBC Gewicht gegeben. Photo: BBC/VANESSA BERLOWITZ

Vor einem Jahr habe ich in dem Versuch, ein ernstes Puzzle zu lösen, einen detaillierten Bericht veröffentlicht. Wie kam es, dass während der letzten sechs Jahre die BBC so bereitwillig seine aus seinen Statuten erwachsende Pflicht zur Unparteilichkeit verletzt hat, indem sie unablässig einseitig die Angst vor der globalen Erwärmung nebst allen darin enthaltenen Nebenproblemen kolportiert hat, z. B. die Politik der Regierung bzgl. Windparks? Keine Organisation hat mehr getan, um die Wahrheit hinsichtlich einer Angelegenheit zu verschleiern, deren politische und finanzielle Implikationen für uns alle unberechenbar sind.

Die Entscheidung der BBC, den Verpflichtungen aus ihrer Charta nicht nachzukommen und über dieses Thema unparteiisch zu berichten, folgte einem einen Tag langen Seminar im Television Centre am 26. Januar 2006. Daran hat die gesamte Führungsriege der BBC teilgenommen einschließlich George Entwistle, der kurzzeitige Generaldirektor, dann Chefradakteur der TV-Nachrichten [head of TV current affairs] sowie viele führende Mitglieder, die wegen der Savile-Affäre „zur Seite treten mussten“, wie z. B. Helen Boaden, damals Direktorin der Nachrichten, und Steve Mitchell, damals Chef der Radionachrichten.

Im Jahr 2007 veröffentlichte der BBC-Trust einen Bericht mit der Behauptung, dass diese beispiellose Entscheidung, seine Charta absichtlich zu missachten, nach einem „hochrangigen Seminar mit einigen der besten wissenschaftlichen Experten“ bzgl. der Klimaänderung getroffen worden war. Unter jenen, die versucht haben, diese „Experten“ zu identifizieren, war Tony Newbery, der Blogger, der jüngst der Macht einer hoch bezahlten Phalanx von Anwälten gegenüber gestanden hat, die ein Informationstribunal bemüht haben, um das Recht der BBC durchzusetzen, die Namen der Teilnehmer an diesem Seminar geheim zu halten.

Als diese Namen in der vorigen Woche schließlich bekannt geworden sind – dank eines weiteren Bloggers, Maurizio Morabito (siehe omnilogos.com) und der Wayback-Maschine, die aus dem Internet gelöschte Informationen speichert – war das Ergebnis sogar noch verblüffender als erwartet. Nur drei der von der BBC eingeladenen „28 Spezialisten“ waren aktive Wissenschaftler, keiner davon ein Klimaexperte und alle überzeugte Alarmisten der globalen Erwärmung. Praktisch der gesamte Rest bestand aus professionellen Lobbyisten bzgl. der Klimaänderung und reichte von Abgesandten von Greenpeace und der Stoppt-das-Klima-Chaos-Kampagne bis hin zum „CO2-Projektmanager“ für BP, einer der größten Ölgesellschaften der Welt.

Wie ich in meinem Bericht „Die BBC und Klimaänderung: ein dreifacher Betrug” gezeigt habe (hier bei der Global Warming Policy Foundation), sind die Konsequenzen dessen, was dieser Raum voller „Klimaaktivisten“ als Politik der BBC befürwortet hat, katastrophal. Die Mitorganisatoren des Seminars, Roger Harrabin und Joe Smith, haben es später fertig gebracht damit zu prahlen, dass eine der ersten Früchte ihrer guten Arbeit die Klimachaos-Saison der BBC war, eine Strömung schamloser propagandistischer Dokumentationen, losgelassen durch Sir David Attenborough, der eine Kette lächerlicher Angst erzeugender Geschichten dargebracht hat.

Dies war aber nur die Ouvertüre von hunderten weiterer Beispiele bis zum heutigen Tag, wie die BBC jeden Anschein einer ehrlichen oder sauber recherchierten Berichterstattung aufgegeben hat – alles in Übereinstimmung mit der Linie, der man auf diesem Seminar zugestimmt hat, deren Teilnehmerliste von der BBC so verzweifelt geheim zu halten versucht worden ist.

Genau wie beim Savile-Skandal scheint sich kein Ende weiterer Peinlichkeiten abzuzeichnen, die die Vertuschungen der BBC ans Licht gebracht haben. Harrabin und Smith haben mit wenig Ausrüstung Lobbyarbeit zur globalen Erwärmung für die Medien betrieben, gefördert durch das Department for Environment, Food and Rural Affairs, den WWF und der University of East Anglia (Zentrum des Skandals der Klimagate-E-Mails).

Noch merkwürdiger, der Mitsponsor des BBC-Seminars war eine weitere Lobbygruppe, die sich selbst International Broadcasting Trust nennt und während der letzten sieben Jahre 520 000 Pfund vom Auslandshilfe-Budget des Department for International Development für „Medienforschung“ [media research] erhalten hat – darin enthalten Lobbyarbeit bei der BBC zu Themen wie Klimaänderung. Diese Gruppe wiederum ist Teil einer unter der Bezeichung Broadcasting Trust bekannten „Koalition“, und eine seiner Partner darin ist der Medien-Trust – von der die BBC ein „gesellschaftliches Mitglied“ ist [„corporate member“].

Also haben unsere von der Klimaänderung besessenen Regierungen öffentliche Gelder an Körperschaften gegeben, die sich für die BBC einsetzen, einschließlich solche, die eng mit der Körperschaft verflochten sind, zu der die BBC selbst gehört – alles nur um sicherzustellen, dass die BBC die Regierungspolitik unterstützt.

Es gibt hier einen Skandal, der auf seine Weise genauso verstörend ist wie der um die Savile-Affäre. Aber während diese Affäre Gegen­stand einer Reihe von Untersuchungen ist, können wir sicher sein, dass niemand diesen zweiten Skandal untersuchen wird. Man erinnere sich nach all dem daran, wie der BBC-Trust (jetzt unter Leitung dieses engagierten Warmisten Lord Patten) mitgeholfen hat, die Lüge um die „besten wissenschaftlichen Experten“ in seinem Bericht 2007 aufrecht zu erhalten – welcher lächerlicherweise dazu gedacht war, die Verpflichtung der BBC zur Unparteilichkeit anzusprechen.

Ist es nicht eigenartig, wie oft bei all dem ein Wort immer wieder auftaucht: „Trust“ [Vertrauen]?

Christopher Booker

Link: http://www.telegraph.co.uk/comment/9684775/The-BBCs-dirty-little-secret-lands-it-in-a-new-scandal.html

Hinweis des Übersetzers: Im Original folgt hier eine längere Abhandlung über slowakische Kinder und deren Behandlung in England. Das gehört sicher nicht zum Thema, und ich weiß nicht, wie das da rein gekommen ist.

Was aber zum Thema unbedingt gehört, ist nun die Liste der Teilnehmer am o. g. Seminar. Sie erschien u. A. bei Jo Nova, die dazu auch einige Bemerkungen gemacht hat. Die Übersetzung dieses Beitrags folgt hier (Link siehe unten):

Geheimnis der BBC gelüftet: Greenpeace, Aktivisten und BP entscheiden, was „Wissenschaft“ ist – Hallo TwentyEightGate

Oh diese Ironie. Die BBC, angeblich der Sender in öffentlichem Eigentum, hat im Januar ein Treffen mit 28 Klimaexperten veranstaltet, auf dem sie über ihre Politik zur Berichterstattung über Klima entschieden hat. Es führte zu dem außerordentlichen Schritt der BBC, jeden Anschein der Unparteilichkeit aufzugeben (ein so wichtiges Prinzip, dass es in der Charta festgeschrieben ist). Inzwischen hat die BBC alles erdenklich Mögliche getan, um die Namen dieser einflussreichen Experten geheim zu halten. Seit dem Seminar sind inzwischen fast sieben Jahre vergangen, aber jetzt wissen wir, warum die Namen so top secret gehalten worden waren. Niemand tut auch nur ansatzweise so, als ob es um „die Wissenschaft“ gegangen sei. Die BBC wurde zu einer PR-Abteilung von Greenpeace.

Mitte 2007 hat Tony Newbery of Harmless Sky begonnen zu fragen, wer an diesem Seminar teilgenommen hat, aber die BBC wollte die Namen nicht bekannt geben. Tatsächlich dachte die BBC, dass die Namen so wichtig seien, dass sie, als Newbery die Namen im Rahmen vom FOI-Gesetz angefordert hatte, es nicht nur abgelehnt haben, die Liste zu übergeben, sondern auch noch sechs Anwälte gegen ihn in Bewegung zu setzen (siehe hier). Die BBC argumentierte dass die Namen nicht „öffentlich“ waren (unwahrscheinlich). Und noch unwahrscheinlicher, sie haben dieses Verfahren gewonnen. Wer hätte das gedacht? Die BBC kann man als eine „private Organisation“ ansehen (hier). Wo sind die Anteilseigner?

Nachdem die BBC so viele tausend [Pfund] zur Verteidigung ihres geheimen Treffens mit so ausgeklügelten Worten und für Anwälte ausgegeben hat, ist es eine bittere Ironie, dass Maurizio Morabito (omnologos) bei der Online-Suche die geheiligte Liste vollständig veröffentlichen konnte (dank der Wayback-Maschine).

Die BBC ist eine vom Steuerzahler finanzierte Organisation mit einer Charta, unparteiisch zu sein. Welchen Klimaexperten wurde es also gestattet, bei der Entscheidung mitzuhelfen, was die britische Öffentlichkeit zu sehen bekommen soll und für was sie bezahlen soll?

Diese hier: Blake Lee-Harwood, and Li Moxuan, Greenpeace;  Andy Atkins, Advocacy Director, and Tadesse Dadi, Tearfund (Charity); Trevor Evans, US Embassy; Iain Wright, BP International; Joe Smith, The Open University; Saleemul Huq, IIED (Int. Inst. for Environment Development); Mark Galloway, Director, IBT (International Broadcasting Trust);  Tessa Tennant, Chair, AsRia;  Andrew Dlugolecki, Insurance industry consultant; Anita Neville, E3G; und weitere… (siehe unten)

Wie viele nicht-skeptische Wissenschaftler waren darunter? Drei! Und wie viele skeptische Wissenschaftler? Null!

Die meisten auf der Liste der die BBC beratenden „Klimaexperten“ waren Aktivisten, befürwortende Direktoren [advocacy directors], Wohlfahrtsorganisationen oder waren involviert in nachhaltige (grüne) Investitionen. Selbst Big Oil hatte einen Sitz an diesem Tisch. Kümmert sich Big Oil jetzt um Eisbären, oder war es deswegen, weil sie an dem gigantischen CO2 Capture Research Project beteiligt waren? (Wie das Schicksal so spielt, sie haben diese Pläne im Mai 2007 aufgegeben). h/t davidmhoffer (WUWT)

Rog Tallbloke bringt es wunderbar auf den Punkt:

Also hat die BBC jetzt ein anderes dickes Problem am Hals. Es stellte sich heraus, dass die BBC die Öffentlichkeit belogen hat, die für die Gruppe bezahlt, die bestimmt hat, wie die BBC über Klima zu berichten hat. Das ist nichts Geringes, betrachtet man die Milliarden Pfund, die in die Industrie der grünen Energie involviert sind. Die zusätzliche Besteuerung von Kohlenstoff führte zu Energiearmut von Hunderttausenden. Die Anzahl der Todesfälle in Bezug auf die exzessive Kälte ist während der letzten paar Jahre in die Höhe geschnellt. Wir hören Geschichten über Pensionäre, die aus zweiter Hand Bücher kaufen und sie verbrennen, um sich warm zu halten.

Aktualisierung: Maurabitzio schreibt, warum diese  “Liste wichtig ist und erwähnt folgende Punkte:

● Von der BBC kamen vier Repräsentanten der unteren Ebene: Peter Rippon, Steve Mitchell, Helen Boaden, George Enwistle. Alle vier sind seitdem an die Macht gekommen.

● Erstaunlicherweise sind dies genau die vier, die bislang diese Woche zurück getreten sind, und zwar wegen der falschen Pädophilie-Vorwürfe gegen Lord McAlpine (h/t Bruce Hoult in einem Kommentar bei Bishop Hill)

Hier folgt, wie wichtig das Seminar im Januar 2006 gewesen ist:

„Die BC hat ein hochrangiges Seminar abgehalten mit einigen der besten wissenschaftlichen Experten und ist dabei zu der Überzeugung gekommen, dass das Gewicht der Beweise es nicht länger rechtfertigt, dass den Gegnern des Konsens’ (zur anthropogenen Klimaänderung) genauso viel Zeit eingeräumt wird“.

Aus Seesaw to Wagon Wheel, BBC, Juni 2007, Seite 40

„Ich vermute, dass dies der Grund ist, warum die Berichterstattung der BBC zu diesem Thema schon vor langer Zeit die Unparteilichkeit aufgegeben hat”.

Jeremy Paxman, Newsnight Homepage 02. Februar 2007

(Zitate von Harmless Sky)

Der BBC zufolge waren die Ziele des Seminars:

● eine eindeutige Zusammenfassung des Wissensstands zu diesem Thema zu präsentieren

● herauszufinden, worin die hauptsächliche Debatte besteht

● den Medien die Vorstellung des Umfangs des Themas zu vermitteln, darüber zu berichten

● die Rolle der BBC in der öffentlichen Debatte zu berücksichtigen

Also hat die BBC im Grunde daraus etwas gemacht, was ihre eigene Mini-IPCC-Konferenz war, zu der sie Experten von beiden Seiten geholt hat, in der sie die Wissenschaft auf den Müll geworfen hat, mit der sie auf ehrlichste Weise alle Risiken ansprach sowie die Kosten und Vorteile ihrer zahlenden Öffentlichkeit – in der unparteiischen Art und Weise wie in ihrer Charta festgelegt. Eine „eindeutige Zusammenfassung“ des Wissensstands?

Lasst uns alle auf eine private BBC anstoßen!

Welche private Organisation darf mit Zwang die öffentlichen Abgaben eintreiben? Antwort: Falls es eine gibt, macht sie sich über das britische Genossenschaftsrecht lustig.

Ich sage „ja” zu einer privaten BBC. Wollen wir Zahlungen an die BBC auf freiwillige Basis stellen. (Schließlich sind freiwillige Transaktionen das Kennzeichen des Marktes, während Zwang das Kennzeichen der Regierung ist). Und falls es irgendwo irgendjemand nicht mag, das Spiel der Aktivisten getarnt als „investigativer“ Journalismus mitzumachen, muss er sich nicht beklagen, sondern einfach aufhören zu zahlen. (Diese kluge Phrasen dreschenden Journalisten mögen „freie Märkte“, erinnern Sie sich?). Wie wäre es mit einer Tick-Box auf die jährliche Steuerrückzahlung in UK? Man checke diesen Quadranten zur Finanzierung der BBC, oder man lasse das checken sein und sende den gleichen Betrag stattdessen an die GWPF.

Was geschah auf diesem Seminar?

Das Seminar trug den Titel ‚Klimaänderung – die Herausforderung für Sendungen’, Januar 2006. Andrew Montford hat eine Anleitung für den Kampf im Rahmen des FOI geschrieben. Das  Buch im E-book-Format kann hier für ~75 cents gekauft werden.

Der ganze Hintergrund wird zusammengefasst in  “Conspiracy In Green”, [Verschwörung in grün]das Montford und Newbery während vieler Jahre zusammen erarbeitet haben.

Richard D. North war an jenem Tag dort und hat James Delingpole gesagt:

‚Ich fand das Seminar einfach nur schockierend. Die BBC-Crew (leitende Mitarbeiter aus jedem Bereich der Corporation) stand einer gleichen Anzahl Spezialisten gegenüber, von denen fast alle (und vielleicht alle)Klimaänderungs-Aktivisten aus der ‚wir müssen Kyoto unterstützen’-Schule stammen… Ich war offen gesagt entsetzt von dem Niveau der Ignoranz dieser Angelegenheit, die die BBC-Leute an den Tag gelegt haben. Ich meine, das, was ich gehört habe, machte mir klar, dass keiner von ihnen irgendwo in der Zeitung etwas über dieses Thema gelesen hat (außer vielleicht der Guardian). Obwohl sie so getan haben, als ob dies ein immens wichtiges Thema sei, schien es mir, dass keiner von ihnen auch nur minimal professionelle Neugier hierzu gezeigt hat… Ich habe den Tag damit verbracht, über das Thema zu diskutieren, und ich kann mich nicht erinnern, dass irgendeiner irgendein Zeichen gezeigt hat, etwas Grundlegendes dazu gelesen zu haben. 
 Ich habe auf dem Seminar erklärt, dass meiner Ansicht nach die meisten Sendungen zur Klimaänderung schrecklich waren. Aber ich habe auch gesagt, dass für sie keine Notwendigkeit bestanden hat, deswegen selbstbewusst zu werden. Dies deshalb, weil die Berichterstattung der BBC darüber sich verbessern würde, sobald ihre Hörerschaft aufgefordert würde, für die Politik zur Klimaänderung zu votieren oder zu zahlen, obwohl dieses Thema wissenschaftlich, politisch und ökonomisch sehr schwierig ist’.

Es handelt sich nicht um den gleichen Richard North vom EU-Referendum.

Natürlich wurde bei Watts up all dies behandelt, und Watts sandte seine herzlichen Glückwünsche an Maurizio, und Kommentatoren hatten eine großartige Zeit.

Barry Woods hat mir erzählt, dass Andrew Orlowski von The Register all dies SEHR genau dokumentiert hat. Vorige Woche hat er dem FOI-Tribunal Bericht erstattet:

The List

January 26th 2006, BBC Television Centre, London

Specialists:
Robert May, Oxford University and Imperial College London
Mike Hulme, Director, Tyndall Centre, UEA
Blake Lee-Harwood, Head of Campaigns, Greenpeace
Dorthe Dahl-Jensen, Niels Bohr Institute, Copenhagen
Michael Bravo, Scott Polar Research Institute, University of Cambridge
Andrew Dlugolecki, Insurance industry consultant
Trevor Evans, US Embassy
Colin Challen MP, Chair, All Party Group on Climate Change
Anuradha Vittachi, Director, Oneworld.net
Andrew Simms, Policy Director, New Economics Foundation
Claire Foster, Church of England
Saleemul Huq, IIED
Poshendra Satyal Pravat, Open University
Li Moxuan, Climate campaigner, Greenpeace China
Tadesse Dadi, Tearfund Ethiopia
Iain Wright, CO2 Project Manager, BP International
Ashok Sinha, Stop Climate Chaos
Andy Atkins, Advocacy Director, Tearfund
Matthew Farrow, CBI
Rafael Hidalgo, TV/multimedia producer
Cheryl Campbell, Executive Director, Television for the Environment
Kevin McCullough, Director, Npower Renewables
Richard D North, Institute of Economic Affairs
Steve Widdicombe, Plymouth Marine Labs
Joe Smith, The Open University
Mark Galloway, Director, IBT
Anita Neville, E3G
Eleni Andreadis, Harvard University
Jos Wheatley, Global Environment Assets Team, DFID
Tessa Tennant, Chair, AsRia

Bei Anthony Watts läuft eine grosse Diskussion darüber mit allen Details, genauso wie bei Bishop Hill, wo man diesem Vorgang die ganze Zeit gefolgt ist.

Link: http://joannenova.com.au/2012/11/bbc-secret-exposed-greenpeace-activists-bp-decide-what-sciencebrits-see-hello-twentyeightgate/

Alles übersetzt von Chris Frey EIKE




Warum steht David Cameron hinter der grünen Energiepolitik der EU?

Inzwischen sind Frau Merkel und ihre Kollegen aus der Eurozone wild entschlossen, den neuen Vertrag u zimmern, der ihrer Ansicht nach notwendig ist, um den untergehenden Euro zu retten und bei dem UK außen vor bleibt. Also möchte sie, dass UK Teil der EU, von ihrem inneren Zirkel aber ausgeschlossen bleibt, aber sie hofft uns damit „ein wenig mehr Zeit“ zu geben, uns zu besinnen und dem Euro beizutreten – und so das volle Paket mitzutragen, einschließlich des Gedankens, dass die nicht gewählte Kommission unsere Oberregierung sein soll.

Hat Mr. Cameron wirklich eine Ahnung davon, in einem wie weit reichenden Spiel er gefangen ist? In der vorigen Woche haben wir uns über eine weitere Geschichte gewundert – mit der Schlagzeile: „Wir brauchen Windparks, um unsere Elektroautos anzutreiben, sagt Cameron“. Deutlich gesagt, nichts könnte schrulliger sein als diese beiden gewaltigen Fehlleistungen zusammen zu bringen: der abstruse Glaube, dass wir irgendwie ein Drittel unseres Stromes mit unzuverlässigen Windmühlen erzeugen können; und der weltfremde Enthusiasmus für Elektroautos, die trotz gewaltiger Subventionen so unpopulär bleiben, dass die Verkaufszahl in diesem Jahr in UK auf nur 749 gefallen ist.

Mr. Camerons Glaube in diese Fahrzeuge ist genauso absurd wie sein in der vorigen Woche von einer Energieministerin, nämlich Baroness Verma bestätigter Plan, dass jeder Haushalt und jede Firma in UK innerhalb der nächsten sieben Jahre mit „Smart Meters“ ausgerüstet werden sollen; Kostenpunkt: 11 Milliarden Pfund.

Was nur Wenige bisher erkannt haben ist, dass alle diese Schemata Teil des großen EU-Designs für unsere Zukunft sind, die sogar schon jetzt auf der dänischen Insel Bornholm in der Ostsee getestet werden (im Internet nach den Begriffen EcoGrid und Bornholm suchen!).

Der Punkt bzgl. der Smart Meters ist, dass sie uns Verbrauchern nicht nur ermöglichen, unseren Stromverbrauch zu überwachen: sie ermöglichen auch den Versorgern (obwohl unsere Regierung das so nicht sagen mag), unseren Stromverbrauch von außen zu kontrollieren. Die EU weiß, dass die Windmühlen, mit denen sie Europa bedeckt sehen will, unvorhersagbar periodisch laufen und eine ausreichende Stromversorgung nicht garantieren können, gerade wenn der Strom gebraucht wird. Die Antwort, von der die EU-Technokraten träumen, sind die Smart Meters, mit denen man den Strom, den wir erhalten, steuern kann, wie man am Pilotprojekt in Bornholm für ein „europäisches Supernetz“ erkennen kann. Das soll bis hin zu vollständigen Stromabschaltungen seitens der Versorger reichen, wenn nicht genügend Strom im Netz vorhanden ist (sie nennen das „‚intelligente’ Kontrolle von Haushaltsgeräten“ wie Geschirrspüler oder Fernsehapparate).

Aber die Windmühlen können auch zu viel Strom erzeugen, wenn er gar nicht gebraucht wird – und hier kommen die Elektroautos ins Spiel. Der Gedanke der großen EU-Designer ist, dass wir alle nachts unsere Autobatterien aufladen sollen, um den Überschuss durch Windmühlen aufzusaugen, wenn die sonstige Nachfrage gering ist – um das Netz stabil zu halten, ohne dass man zum Austarieren auf „Kohlenstoff“ emittierende Gas- und Kohlekraftwerke zurückgreifen muss.

All das ist so teuflisch geistreich, dass man den Verdacht haben kann, Mr. Cameron wurde in diese Dinge gedrängt, ohne dass er eine Ahnung davon hat, zu was er sich da verpflichtet hat. Aber es passt genauso gut zu seinem Wunsch, dass UK Teil der EU bleibt, die Frau Merkels Traum einer einzigen allmächtigen Regierung folgt, unter der wir sogar noch weniger Einfluss haben werden als jetzt schon.

Der BBC wird gestattet, ihr schmutziges kleines Geheimnis für sich zu behalten

Ein bemerkenswertes Rechtsdrama hat sich kürzlich in Camden Town in London ereignet, wobei ein einzelner Pensionär aus Wales gegen die gesamte Macht der BBC stand, repräsentiert durch eine Phalanx hoch bezahlter Anwälte. Es war eine Schlacht, ausgefochten, um das Recht der BBC zu bestimmen, unter dem Gesetz zum freien Informationsaustausch geheim zu halten, aufgrund welcher Überlegungen dem Sender gestattet war, seit sechs Jahren unter Bruch von Rechtsvorschriften seiner eigenen Statuten zu agieren.

Der BBC-Trust versteckt nicht die Tatsache, dass ein „hochrangiges Seminar“ im Jahr 2006, an dem „Expertenwissenschaftler“ teilnahmen, die BBC veranlasst hat, eine hoch aktive Rolle bei der Auslösung des Alarms bzgl. der globalen Erwärmung zu spielen, während jeder, der dies wagte in Frage zu stellen, ignoriert oder lächerlich gemacht worden ist. Dies hat man in voller Kenntnis gemacht, dass man damit den BBC-Statuten zuwider handelt, die da vorschreiben, dass die Berichterstattung über kontroverse Dinge unparteiisch zu sein hat.

Alles über dieses geheim im TV-Zentrum abgehaltene Seminar, an dem auch die BBC-Spitze teilgenommen hatte, war komisch. Es wurde von einer kleinen Lobbygruppe organisiert, die der BBC-Journalist Roger Harrabin ins Leben gerufen hat, um die Angst vor der globalen Erwärmung in den Medien zu schüren, finanziert mit öffentlichen Geldern und mit Hilfe anderer Klimaaktivistengruppen.

Die BBC hat seitdem so offenkundig alles getan, um die Klimaangst zu befeuern, dass sehr viele Leute danach gefragt haben, wer bei diesem Seminar anwesend war und vor allem, wer die „Expertenwissenschaftler“ waren, aufgrund deren Ratschlägen eine so signifikante Änderung der Politik erfolgte. Vielleicht war ein Sprecher beim Seminar Lord May, ein schamloser Klimaalarmist, der gerade als Präsident der Royal Society zurückgetreten war. Mehr wollte die BBC aber nicht bekannt geben.

Tony Newberry, der den Wissenschaftsblog Harmless Sky als Rentner von seiner Wohnung in Wales aus betreibt, bestand so hartnäckig darauf, dass die Öffentlichkeit das Recht habe, die Identität derjenigen zu erfahren, aufgrund derer die BBC sich so bemerkenswert von seinen eigenen Statuten entfernt hat, dass der Fall vor einem Tribunal der Information Commission gelandet ist. Schließlich ist es auch die BBC selbst, die damit prahlt, wie es Geheimnisse unter dem FOIA von anderen öffentlichen Institutionen in Erfahrung bringt.

Nach einer zweitägigen Anhörung, auf der klar geworden ist, dass die drei Mitglieder des Tribunals Mr. Newberrys Argumenten sehr ablehnend gegenüber standen (einer, ein ehemaliges Ratsmitglied bei Haringey, hatte zuvor Skeptiker als „Leugner des Klimawandels“ bezeichnet; ein anderer war früher Vorsitzender bei Camden legal services), haben sie geurteilt, dass die BBC eine „private Organisation“ ist, die ihre politischen Überlegungen geheim halten darf. Was für eine Überraschung! (Mehr zu dieser Anhörung gibt es hier.)

Christopher Booker, The Sunday Telegraph, 11 November 2012

Link: http://www.thegwpf.org/christopher-booker-david-cameron-backing-eus-green-design-energy/

Übersetzt von Chris Frey für EIKE