Bessere Wissenschaft – wo ist die jüngste Erwärmung?

Zwei Mitglieder von Friends of Science haben die jeweils folgenden Briefe in der Rubrik Leserbriefe veröffentlicht, und zwar in der Ausgabe vom September 2012 des „PEG-Magazins“, dem offiziellen Organ der Association of Professional Engineers and Geoscientists of Alberta (APEGA) in Kanada.


Hier kommt die etwas bessere Wissenschaft

Re: Online Denials Not Well Founded, by J. Edward Mathison,

P.Geol., and Let’s Get Back to Applying Science, by Joe Green,

P.Eng., Readers‘ Forum, The PEG,April 2012.

Eine Rückkehr zu einer geeigneten Form der Wissenschaft wäre höchst willkommen. Aber wie definieren wir Wissenschaft? Seit dem 17. Jahrhundert hat sich die wissenschaftliche Methode mit akzeptierten Standards entwickelt. Forscher stellen Hypothesen als Erklärungsmuster für beobachtete Phänomene auf und führen experimentelle Studien durch, um sie zu testen. Fundamental ist das Prinzip der vollen Transparenz hinsichtlich der verwendeten Daten und der Methodik, an der jeder teilhaben kann, so dass die Ergebnisse verifiziert und von anderen unabhängigen Wissenschaftlern reproduziert werden können.

Das war aber nicht das, was die Klimatologen im IPCC aufgeführt haben, die eine völlige Missachtung für diese Prozeduren an den Tag gelegt haben, indem sie Daten zurück hielten, es ablehnten, ihre Methoden darzulegen oder darüber zu diskutieren und vor allem Beweise ignorierten, die ihre Hypothesen widerlegten.

Phil Jones von der Climate Research Unit an der University of East Anglia war nicht auskunftsfreudig. Trotz zahlreicher Anfragen und Untersuchungen im Rahmen des Freedom of Information Act wurden Daten und damit verbundene Methoden nicht vollständig für eine unabhängige Überprüfung bekannt gemacht. Und das, obwohl dies der Datensatz der Temperatur ist, der als primärer Beweis der Erwärmung zum Ende des 20. Jahrhunderts präsentiert worden ist und Basis für drakonische politische und steuerrechtliche Maßnahmen ist.

Jim Hansen hat uns im Jahr 1988 erzählt, dass wir in 25 Jahren eine Erwärmung von 2°C bis 4°C erwarten können. Stattdessen gab es höchstens ein Zehntel davon. Die gegenwärtigen globalen Temperaturen liegen signifikant unter den im Jahre 2007 veröffentlichten Prognosen des IPCC. Wir liegen selbst noch unter der Erwärmung, die für eine Null-Steigerung des CO2-Gehaltes projiziert worden war [siehe Bild oben rechts! A. d. Übers.]. Da fortwährend CO2 hinzugefügt wird, zeigt das Fehlen einer Reaktion darauf, dass die Schätzungen des IPCC der dadurch induzierten Erwärmung substantiell falsch sind.

Dann gibt es da diesen notorischen Hockeyschläger-Graph, ein übles Stück schlechter Wissenschaft, der das Stadium der Begutachtung niemals hätte erreichen dürfen. Er eliminierte gut dokumentierte historische Variationen des Klimas und bearbeitete Statistiken auf ungeeignete Art und Weise, was zu der gefälschten Präsenz der Erwärmung zum Ende des 20. Jahrhunderts geführt hatte.

Es gab acht Zyklen seit der Eiszeit des Pleistozäns, die allesamt weltweit in wissenschaftlich begutachteten Studien dokumentiert sind. Die Kleine Eiszeit wurde 600 mal genannt, die Mittelalterliche Warmzeit 1008 mal. Die Periode der Dunklen Zeitalter, der Warmzeit, der Abkühlung in der Bronzezeit und die Minoische Warmzeit sind in der historischen und archäologischen Literatur sowie durch detaillierte Proxy-Temperaturstudien dokumentiert.

Die Existenz dieser Jahrtausende langen Oszillationen des Klimas, bei denen die Temperatur zu Warmzeiten höher lag als gegenwärtig, zeigen ganz klar, dass ganz und gar nichts Ungewöhnliches am derzeitigen Zustand des Erdklimas ist, und dass die Erwärmung der letzten Zeit keineswegs ohne Vorgänger ist.

Selbst im 20. Jahrhundert ist die Korrelation zwischen CO2 und der Temperatur kaum gegeben, während es eine ganze Reihe von Literatur gibt, die eine starke Korrelation der Sonnenaktivität mit dem globalen Klima belegt – und zwar nicht nur im vorigen Jahrhundert, sondern in geologischen Zeiträumen.

Henrik Svensmark, Direktor des Centre for Sun-Climate Research am Danish National Space Institute sagt, dass sich das Erdklima aus einem Zusammenspiel kosmischer Strahlen und dem Sonnenwind ergibt. Er hat experimentell bewiesen, dass kosmische Aerosole die Wolkenbildung stimulieren, vor allem in der unteren Troposphäre. Vor Kurzem hat das Europäische Kernforschungszentrum Svensmarks Hypothese experimentell bestätigt.

Da tiefe Wolken die kurzwellige Sonnenstrahlung reflektieren, kühlt sich die Oberfläche ab. Folglich sorgt eine sehr aktive Sonne für niedrige Werte der kosmischen Strahlung und damit Erwärmung, während eine schwache Sonne hohe kosmische Strahlung und damit Abkühlung bewirkt.

Dieses Konzept wurde inzwischen durch Beobachtungen, Messungen und Experimente  bestätigt. Es zeigt, dass das Sonnensystem in Wechselwirkung mit dem Kosmos steht, und besonders die Milchstraße ist der primäre Treiber des irdischen Klimas. Diese Wechselwirkung ist für 95 Prozent der Klimavariabilität der letzten 550 Millionen Jahre verantwortlich, sagen Shaviv und Veizer in einem Forschungsbericht im Jahr 2003. Auch der Sonnenzyklus Nr. 24, der einst als einer der aktivsten seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen vorhergesagt worden war, entpuppte sich inzwischen als der schwächste seit 1790. Die meisten Klimawissenschaftler sehen darin ein Indiz für eine künftige Abkühlung der Erdklimas.

DR. A. NEIL HUTTON, PGEOL.

APEGA Life Member

Calgary

Wenn die Menschheit eine Klimaänderung verursacht, wo bleibt die jüngste Erwärmung?

Re: Online Denials of Climate Change Not

Well Founded, by J. Edward Mathison, P.Geol.,

Readers‘ Forum, The PEG,April 2012.

Schauen wir nur auf die Fakten. Es gibt keinen Zweifel, dass sich das Klima ändert. Das hat es immer getan, und das wird es immer tun. Die Diskussion und die potentielle Verschwendung von Trillionen Dollar der begrenzten Ressourcen der Erde drehen sich darum, ob die Menschheit für die Erwärmung der Erde verantwortlich ist. Seit Hunderten von Jahren haben unsere Aktivitäten die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zunehmen lassen. Die meiste Zeit davon ist die Temperatur auf der Erde zurück gegangen.

Aber was war in jüngster Zeit? Es sind 30 Jahre vergangen, seit jemand die Computer-Inputs gekitzelt und angefangen hat zu proklamieren, dass – weil die Menschheit an einer zunehmenden Konzentration von CO2 schuld ist (vor allem durch das Verbrennen fossiler Treibstoffe) – eine damit korrespondierende Erwärmung eintreten wird, was zu einer verheerenden anthropogenen Klimaänderung führt. Inzwischen liegen 30 Jahre realer Daten hinter uns – ist es nicht an der Zeit zu analysieren, ob selbst die grundlegendsten Computermodelle richtig waren?

Seit 1980 hat die Menschheit die Kohlendioxidkonzentrationen steigen lassen, Jahr für Jahr auf einer fast geraden, aufwärts zeigenden Linie. Den Computer-Projektionen zufolge hätten wir einen ähnlich aufwärts gerichteten Trend der Temperatur auf der Erde sehen müssen. Haben wir aber nicht.

Die jüngere Geschichte lehrt uns, dass die Temperatur der Erde von 1980 bis etwa zum Jahr 2000 gestiegen, seitdem aber flach geblieben ist mit Hinweisen auf einen Rückgang, obwohl wir weiterhin der Atmosphäre Kohlendioxid zufügen. Diese einfache Beobachtung sollte rote Alarmlampen blinken lassen.

Wir sollten extrem vorsichtig sein, wenn es darum geht, mehr unserer begrenzten Mittel für etwas auszugeben, das im tiefsten Inneren falsch sein könnte. Die globale Erwärmung und die inhärente Klimaänderung der letzten Zeit ist nichts weiter als der Schwanz eines Zyklus’ der Erwärmung, in dem 99% der glazialen Eiskappen abgeschmolzen sind. Die Menschheit ist gerade darauf aufmerksam geworden und fühlt sich irgendwie verantwortlich.

Als Nation sollte Kanada dieser natürlichen globalen Erwärmung applaudieren – weil ohne diese Kanada gar nicht existieren würde.

Mehr Informationen gibt es bei www.friendsofscience.org.

BRAD BAKUSKA, P.GEOL.

Calgary

Link: http://friendsofscience.org/assets/documents/APEGA_Hutton_Bakuska.pdf

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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25 Kommentare

  1. @#23: S.Hader.

    „Dann müssen Sie sich bei den Medien und der Politik beschweren und nicht bei der Wissenschaft.“

    OK. Wenn Sie das so sehen, dann gehört das PIK sicher nicht mehr zur Wissenschaft sondern zum Medienbetrieb. Dann sollten die aber auch entsprechend auftreten.

    Ja, und außerdem muss man sich bei den Medien und Forentrollen wie Ihnen beschweren, da Medienhuren jeden Schwachsinn verbreiten, den die Politik vorgibt.

  2. @Karl Klaus Maier #20
    Das mit dem Wald ist ja putzig…schizophren wird das ganze noch, wenn man BUND seine positive Haltung zum Erstellen von Windkraftanlagen in Naturschutzgebieten und den Wäldern unseres Landes kennt. Vom Waldsterben den Leuten was weis machen wollen aber hinterherum hunderte von Hektar Wald und Naturschutzgebiete mit industriellen Windkraftanlagen und Infrastruktur zubetonieren. Heuchlerischer geht es nimmer bei den Grünen,BUND und wie alle heißen unsere tollen Welten- und Naturretter.

  3. #22: „wie soll man das verstehen?

    In der Wissenschaft darf man schon vernünftig diskutieren. So wie auf einem Konzil. Nur nach draußen sollen weiterhin nur die Horrormeldungen gehen um das Volk zu verdummen um es weiter abkassieren zu können?“

    Dann müssen Sie sich bei den Medien und der Politik beschweren und nicht bei der Wissenschaft.

  4. @#19: S.Hader,

    wie soll man das verstehen?

    In der Wissenschaft darf man schon vernünftig diskutieren. So wie auf einem Konzil. Nur nach draußen sollen weiterhin nur die Horrormeldungen gehen um das Volk zu verdummen um es weiter abkassieren zu können?

    Sie reden Mist daher.

  5. #19
    Und wieder hat der bekannte Forumsnullsatzschreiber gnadenlos zugeschlagen:

    „Wenn man aber rein wiss. Berichte liest, dann wird man dort kaum Panikmache finden, sondern viele nüchterne Betrachtungen.“

  6. Wer bietet mehr, das habe ich auch gedacht als ich 5° hörte. Merken denn die Leute nicht, dass sie verarscht werden?
    Und ganz vorsorglich, falls die Erderwärmung langweilig wird, holt man wieder einen andern Hammer aus der Kiste; neulich im Radio: Dem Wald geht es wieder schlecht!
    Ja, dachte ich, er hat ein Geschwür das nachwächst, es ist GRÜN….

  7. #12: „Ja, so sollte Wissenschaft betrieben werden: […]“

    Hallo Holger Neulen, das was Sie dort beschreiben, findet auch meine Zustimmung. Nur sollte man die Unterscheidung zwischen Wissenschaft und Pressemitteilungen machen. Bei Letzteren kann man nicht erwarten, dass immer sämtliche Fehlerangaben veröffentlicht werden. Sie fragen zurecht, ob wir Menschen Panikmache brauchen, um auf ein Thema aufmerksam zu werden. Wenn man aber rein wiss. Berichte liest, dann wird man dort kaum Panikmache finden, sondern viele nüchterne Betrachtungen.

    „So können Wissenschaftler – die wir alle sind – objektiv ihrem Wissensdurst nachgehen.“

    Nunja, wir sind nicht alle Wissenschaftler, was auch nicht weiter schlimm ist.

    Sie schreiben noch in #16: „Vorab sollte man ein mathematisches Modell für die physikalischen Vorgänge ersinnen, dann per Einschätzung von Abweichungen der einzelnen Einflüsse die Genauigkeit der berechneten Vorhersagen berechnen (Fehlerrechnung). Beispielsweise werden so berechnete Genauigkeiten zur Aussage über die Temperatur in den Wettervorhersagen z. B. des ARD angegeben.“

    Was die Klimamodelle betrifft, so findet man solche Angaben, wenn man sich mal in die Niederungen der Wissenschaftjournale begibt.

    „Inwiefern diese Modelle und Vorgehensweisen offenlegen und damit nachvollziehbar sind wäre mal zu recherchieren.“

    Was die Wettervorhersagen betrifft, da können bestimmt Herr Innerhofer und Herr Frey genauere Angaben machen.

    MfG
    S.Hader

  8. Hier ist die Erwärmung. 5°+ Es wird alles noch viel schlimmer als wir befürchteten. Es geht zu Ende. Die Menschheit hat sich platt gemacht.
    http://tinyurl.com/cmcg57j
    Naja, wenn CDU-Parteitage und Klimakonferenzen so langweilig sind, dann eben solche Meldungen. :o)

  9. zu 15: Lieber Herr Langer
    „Dass soll Wissenschaft sein – dass ich nicht lache!“ Genauso ist es wie Sie es treffend sagen.
    Durch einen Versuch läßt sich die CO2-Sensitivität nicht bestimmen. Es gibt auch keine irdischen Beobachtungen oder gar technischen Anwendungen wo wir uns diesen behaupteten Erwärmungseffekt durch Kohlendioxid nutzbar gemacht hätten und bei den theoretischen Rechnungen erhalten die Treibhäusler Werte zwischen unbedeutenden 0,2 Grad und…., je nachdem zu welcher Glaubensgruppe die Leute gehören. Glaubensgruppe heißt in diesem Falle finanziellen Verdienstgruppe. So sterben neuerdings die Schmetterlinge laut BUND wegen des Klimawandels, ebenso die Schimpansen in Afrika oder gar der Wald in Deutschland. Die Spargelernte fiel im Jahre 2011 wegen der Aprilkälte geringer aus und der DWD meldete einen warmes Frühjahr 2011, dass vor allem im April viele Temperaturrekorde gebrochen haben soll.
    Das ist in der Tat keine Wissenschaft.

  10. #15
    Ja Herr Langer, ebengenau “offenliegende Vorgehensweise …“ hilft den Beteiligten Pro/Kontra/Presse/Verbraucher(= Entscheider) Verständnis für die Vorgänge und Handlungsweisen für ihre Zukunft daraus aufzubauen. Dabei lernen alle Beteiligten Wichtiges und Unwichtiges dazu.

    Kennen viele und machen viele:
    Ein mathematisches Modell kann einen physikalischen Vorgang lediglich soweit genau beschreiben wie der physikalische Vorgang bekannt ist. Die physikalischen Vorgänge müssen per Messen, Beobachten, Erfahren, Erfahrung, Messen, ebengenau den physikalischen Vorgang abbilden, den die Beteiligten sich einbilden zu kennen. Dazu ist Konsenz notwendig oder eine Doktrin, die – um dazuzulernen – nicht unumstößlich seine darf.
    Manchmal werden auch Zustände erfasst deren physikalische Vorgänge nicht bekannt sind.

    Für das Erfassen von Zuständen, beispielsweise einer Temperatur gibt es viele Orte und Vorgehensweisen.
    Für´s Klima: wer soll wie wo was mit welcher Genauigkeit wann messen!
    Was ist dieser Aufwand wert?
    Welches Verständnis für klimatische Vorgänge unserer Umwelt bewirkt diese Aufgabe im Versuch diese kennenzulernen?

    Vorab sollte man ein mathematisches Modell für die physikalischen Vorgänge ersinnen, dann per Einschätzung von Abweichungen der einzelnen Einflüsse die Genauigkeit der berechneten Vorhersagen berechnen (Fehlerrechnung). Beispielsweise werden so berechnete Genauigkeiten zur Aussage über die Temperatur in den Wettervorhersagen z. B. des ARD angegeben.

    Inwiefern diese Modelle und Vorgehensweisen offenlegen und damit nachvollziehbar sind wäre mal zu recherchieren.

  11. Sehr geehrter Herr Neulen,

    Sie fordern u.a. eine „offene Angabe der Fehlereinschätzung gemachter Aussagen“. Das ist natürlich vom wissenschaftlichen Standpunkt sehr plausibel. Bei der Proklamierung der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung ist dieser Standpunkt der offenen Fehlereinschätzung aber mehr als kontraproduktiv.
    So müsste man ja damit eingestehen, dass z.B. bei den Angaben zum globalen Erwärmung der letzten 100 Jahre der Fehler u.U. in der gleichen Größenordnung liegt wie die angeblich so einmalige Erwärmung. So redet das IPCC 2007 von 0,76°C Erwärmung in dieser Zeit ohne jede Fehlerangabe. Schaut man sich entsprechende Fehlerangaben (z.B. beim GISS) an, könnten es auch nur 0,2°C Erwärmung sein. Damit kann man keinen erschrecken!
    Noch krasser sieht es bei der Klimasensitivität aus, also bei der alles entscheidenden Frage, wie stark sich die Erdoberfläche bei Verdopplung des CO2-Gehalts erwärmt. Hier listet der IPCC-Bericht 2007 (natürlich im Kleingedruckten) Werte zwischen 0,2°C und 14°C auf. Was um Gottes willen soll man mit so einer Fehlerspanne anfangen? Das IPCC nimmt nun ohne jede wissenschaftliche Begründung den Durchschnitt dieser Werte – natürlich wieder ohne Fehlerangabe – und spricht bei der Wirkung des CO2 auf das Klima von „hohem Grad des wissenschaftlichen Verständnisses“!
    Dass soll Wissenschaft sein – dass ich nicht lache!

    MfG

  12. zu 11
    Lieber Herr Greg House
    die Frage kann ich Ihnen nicht beantworten. Ich nehme an, diese Marotte stammt aus meiner Kindheit,-ich habe damals an Schreibmaschinen-Schnellschreibwettbewerben teilgenommen- als mein kleiner linker Finger noch kurz war und ich nur schwer den Umschaltknopf für die Großschreibung erreichen konnte. Seit fast 50 Jahrenb schreibe ich das große O wohl als 0. Bei meiner damals benutzten Schreibmaschine sah man auch kaum einen Unterschied. Mir ist das seitdem irgendwie in Fleisch und Blut übergegangen.

  13. Sehr geehrter Herr Innerhofer,

    schön, dass Sie nicht nur austeilen sondern auch gelassen einstecken können – das macht Sie sympathisch.
    Nun vielleicht doch ein-zwei Anmerkungen zu den 99%. Ich habe an der Stelle auch gestutzt. Dann stutzte ich gleich wieder. Der Autor spricht von „99% der glazialen Eiskappen“. Wieso fügt er das Wort „glazial“ ein (im englischen Original: „glacial ice caps“)? „Ice caps“ hat aber zwei Bedeutungen im Englischen. Einerseits werden damit die Polkappen bezeichnet, andererseits auch die sich in einer Kaltzeit bildenden Eiskappen. Hat der Autor letzteres im Sinn, was er mit „glacial“ verdeutlicht, sind seine 99% in Ordnung.

    MfG

  14. Ja, so sollte Wissenschaft betrieben werden:
    Offene Vorgehensweisen zu Datenerfassungen, Analysen, Auswerteverfahren, offene Approximationen, Modelle und Simulationen. Dies unterstützt das Verringern der Fehlerhaftigkeit wissenschaftlicher Angaben, die uns alle betreffen.
    Vor allem offene Angabe der Fehlereinschätzung gemachter Aussagen, damit wissenschaftliche Ergebnisse objektiv, also z. B. ohne Provokation von Hysterie oder Panik eingeschätzt werden können (Beispielhaft dazu Presseberichte zur Wahrscheinlichkeit von Erdbeben in Rheinland–Pfalz (wie gut dass AKW Mühlheim–Kärlich abgeschaltet ist? oder besser: nutzen wir Mülheim–Kärlich Erdbebensicherheit von Kernkraftwerken Validität (zu Kernfusionsanlagen Errichten Validierung))).
    Oder brauchen Menschen Hysterie- und Panikmache zur Aufmerksamkeit, zum Mitentschieden, zur politischen Akzeptanz, zum Entscheiden über Forschungsaufträge? Schade, denn Interesse, Akzeptanz und Toleranz für die Welt, die uns umgibt kann Presse auch anders erreichen (http://tinyurl.com/Erdbebenmeldung).

    So können Wissenschaftler – die wir alle sind – objektiv ihrem Wissensdurst nachgehen. Fehlannahmen sind menschlich und der Motor für Entwicklung. Sie festigen Wissen über das Ausschlussprinzip. Im Beweis über Tatsachen bei Angabe der relativen Fehler, soweit zu berücksichtigende Tatsachen bewusst sind. Wie lange war unser Planet als Scheibe gedacht, bis er als Kugel anerkannt wurde!

    Brauchen wir den Medien-Hype um unsere Köpfe anzustrengen und Ursachen für Tatsachen oder Behauptungen zu finden – Wissen schaffen eben?
    Man stelle sich vor wir Menschen würde die Atmosphäre nicht mehr genügend erwärmen, dann würde es bitterkalt, oder? (Ein ernst zunehmender Ansatz vor der Behauptung wir würden die Atmosphäre erwärmen.)

    Ist Schutz gegen lebensbedrohliche Hochtemperaturen (Wärme) auch Schutz gegen lebensbedrohliche Tieftemperaturen (Kälte)?
    Wir leben in/an Dämmschichten Atmosphäre/Erde, von deren inneren Vorgängen wir offensichtlich bisher wenig verstehen. Ja nichtmal einen Konsenz gefunden haben, für das Erfassen von Indikatoren für Kennwerte zu den Dämmschichten. Z. B. die Änderungen der Meeresspiegel (Letztlich für Korrelationen zum Manifestieren weiterer zu messender Sachverhalte! Meeresspiegel korreliert zur Bewegung tektonischer Platten beispielsweise, vielleicht sogar zu Bewegungen des Erdmagma, worauf die Platten schwimmen, welches nicht auszuschließen von der Sonnenaktivität beeinflusst wird), oder das Kühlen aus Pflanzenwuchs.
    (http://preview.tinyurl.com/physicstoDot-Pflanzen-kuehlen)
    Wer kann denn da sein Pro/Kontra für Aktivität dagegen/dafür rechtfertigen?
    Es gibt jedoch ein “Zusammen“ um herauszufinden was denn da nun genau vor sich geht.
    Klima ist Physik. Physik orientiert sich an Fakten. Meinungen/Vorstellungen lassen Verständis für Physik aufbauen aus Erfahrungen.

    Einzig ein sparsamer Umgang mit unseren Ressourcen zum Bereitstellen von Leistung zählt. Das gilt für regenerative wie für fossile Energieträger nach wie vor. Auch regenerative Ressourcen sind endlich in deren Nutzbarkeit.
    http://preview.tinyurl.com/Pumpspeicherkraftwerk

    Jedenfalls helfen Wärmedämmungen wie wir sie kennen sowohl gegen Kälte als auch gegen Wärme. Schafwolle als Wohnraumdämmung beispielsweise vermindert den Aufwand Energieträger – welcher Art auch immer – zum Heizen bereitzustellen.
    Umwelt für Kinder: http://preview.tinyurl.com/Environment-to-Kids

    Holger Neulen

  15. #1: J.Kowatsch sagt:
    „C02[…]Ohne C02[…]H20-Moleküle“
    ================================================

    Herr Kowatsch, darf ich fragen, was der Grund für diese seltsame Schreibweise „C02“ statt „CO2“ ist? Ich habe extra in anderen Themen nachgeschaut, das haben sie auch dort gemacht. Jetzt haben Sie auch Wasser mit „0“ („H20“) kontaminiert, so zu sagen. Das könnte doch bei den Lesern unseriös wirken.

  16. genau Hr. Langer,

    dann meinetwegen ca. 60% weniger Eisfläche od. sonst was, ich habe mit grob 70 eh gut geschätzt, ohne dazu studien zu suchen, nur sind es eben ganz klar nicht die im Artikel geschriebeben 99%. Das sollte eigentlich dem Autor beim Schreiben bzw. Übersetzen auffallen, aber mei, wie gesagt…

  17. Passt nicht ganz zum Artikel, da aber Euer Kontaktformular noch immer nicht funktioniert, eine Nachricht auf diesem Wege:

    http://goo.gl/A0wLO

    Man muss zwar nicht auf jeden Blödsinn antworten, aber dieser Hetzartikel ist unerträglich.

  18. Zitat: „Ich dachte ca. 70% weniger Eis gibt es heute gegenüber vor 20ka.“
    Zum Höhepunkt der letzten Eiszeit gab es ca. 70 Mill. km³ Eis, heute sind es 30 Mill km³. Das ist ein Rückgang um weniger als 60%.

    Naja, Gunnar eben, Qualitätsjournalismus fordern aber selbst Null Wert drauf legen…

  19. Wat?

    Co2 in der Atmosphäre?

    Co2 ist doch schwerer als Luft.

    Wie soll sich das jahrelang in der Atmosphäre
    halten?

    Ach ja, die Atmosphäre beginnt ja schon am Boden.

  20. Zitat:

    Die globale Erwärmung und die inhärente Klimaänderung der letzten Zeit ist nichts weiter als der Schwanz eines Zyklus’ der Erwärmung, in dem 99% der glazialen Eiskappen abgeschmolzen sind.

    Aha, ich dachte ca. 70% weniger Eis gibt es heute gegenüber vor 20ka.
    Naja, EIKE eben, Qualitästjournalismus fordern aber selbst Null Wert darauf legen…

  21. #1: J.Kowatsch sagt:

    am Freitag, 30.11.2012, 11:57
    ….
    Aussage mit den 120 Jahren ein Blödsinn. Schütte ich einen Eimer Wasser in den Bodensee, dann verbleiben die H20-Moleküle dieses Eimers ebenfalls jahrzehntelang im See.
    #### ##### ####

    Was veranlasst Sie zu dieser Spekulation?
    Das gleiche Bauchgefühl wie beim UHI?

    Ich habe das Werte gelesen, die weit unter den Ihren liegen.

  22. hi,

    Die beobachtete Verweilzeit des CO2 in der Atmoshäre beträgt 5-38 Jahre.
    Das wusste man aber schon Ende der 19neunziger. die lange verweilzeit wird dazu benötigt um Greenhousgases eine erhöhte Temperaturwirksamkeit anzudeuten wie P.Dietze in seinem Modell Ende der neunziger schrieb. Das steht aber nur implizit in seinem Modell und nicht explizit.

    mfg

  23. Wir diskutieren ja gerade hitzig den Artikel der ZEIT. Man recherchiere mal, wer sich hinter Friends of Science verbirgt, und man kommt nicht umhin, dass an den Vorwürfen der ZEIT einiges dran ist.

  24. Auf der homepage des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach steht aktuell: „Vor kurzem erst berichtete die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in ihrem jüngsten Treibhausgasbulletin, dass die Konzentrationen der wichtigsten Treibhausgase Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickoxid (N2O) in 2011 neue Höchststände erreicht haben und auch die Emissionen im Wesentlichen nur eine Richtung kennen: nach oben. Es ist auch allgemein bekannt, dass gerade CO2 sehr lange in der Atmosphäre verbleibt – im Mittel etwa 120 Jahre!“
    Na warum steht nicht auch drauf: Dass die Temperaturen weltweit abnehmen und dass es gut ist, dass C02 in der Atmosphäre bleibt und nicht etwa ins Weltall entweicht. Ohne C02 wäre die Erde kahl und unbewohnbar wie der Mond. Abgesehen davon ist die letzte Aussage mit den 120 Jahren ein Blödsinn. Schütte ich einen Eimer Wasser in den Bodensee, dann verbleiben die H20-Moleküle dieses Eimers ebenfalls jahrzehntelang im See.

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