Hysterie um globale Erwärmung vernichtet Arbeitsplätze

Die Mythen um das hydraulische Brechen bedrohen die US-Wirtschaft.
Den Beobachtungen des Analysten Daniel Yergin zufolge haben das horizontale Bohren und das hydraulische Brechen innerhalb weniger Jahre die Förderung von Schiefergas von Null auf 10% der gesamten Energieversorgung in den USA katapultiert. Die Ölförderung in den USA ist dadurch seit dem Jahr 2008 um 25 Prozent gestiegen, und das angesichts von immer mehr Hindernissen seitens der Behörden, was zu Verzögerungen und dem Rückgang der Produktion auf öffentlichem Land führt.


Die Fracking-Revolution hat inzwischen 1,7 Millionen Arbeitsplätze in der Ölförderung, dem Herstellen von Ausrüstungen, den Dienstleistungen hinsichtlich Informationstechnologie und anderen Bereichen geschaffen. Sie wird zu öffentlichen Einnahmen von über 60 Milliarden Dollar in diesem Jahr an Steuern und Abgaben führen, die Importe von Öl durch die USA um 75 Milliarden Dollar zurückgehen lassen und uns 100 Milliarden Dollar durch importiertes verflüssigtes Erdgas ersparen.  Dies alles geht aus einer neuen Analyse von IMF Global Insight hervor.

Eine wieder auflebende amerikanische Petroleum-Industrie könnte „bis zu 3,6 Millionen Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 schaffen und das Bruttoinlandsprodukt der USA um bis zu 3 Prozent wachsen lassen“, sagt der ‚Energy 2020’-Bericht von Citigroup.

Menschen, die sich immer noch über die „katastrophale, vom Menschen verursachte globale Erwärmung“ Sorgen machen (trotz nunmehr 16 Jahren mit stabilen globalen Temperaturen), sollten erkennen, dass das hydraulische Brechen hilft, die Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren, indem Erdgas, das ein Drittel weniger kostet als Öl, sauber verbrannt wird.

Der gesunde Menschenverstand sagt, dass das hydraulische Brechen verbreitet öffentliche, politische und sogar umweltliche Unterstützung finden sollte. Viele [US-Bundes-]Staaten haben dieses Verfahren allerdings verbannt, und die Environmental Protection Agency sowie das Bureau of Land Management sind dabei, neue Regeln zu erlassen, die staatliche Kontrolle einführen und das Fracking auf öffentlichem, staatlichem und privatem Land einschränken oder hyper-regulieren sollen.

Sie rechtfertigen diese Verbote und Regulationen mit der öffentlichen Angst hinsichtlich Fracking – vergessen aber zu erwähnen, dass diese Angst durch den Druck von Umweltgruppen anerzogen und orchestriert worden ist. Ihre Märchen über diese Technologie wären genau so komisch wie die Rocky-and-Bullwinkle-Geschichten, wenn nicht die Konsequenzen hinsichtlich Wirtschaft, Beschäftigung, nationale Sicherheit und Umwelt so ernst wären.

Einige dieser Märchen” sind:

Brennendes Trinkwasser. Man kann Methan an einem Wasserhahn in der Küche entzünden, wenn man durch Gas führende Felsformationen hindurch nach Wasser bohrt und sich nicht ordentlich darum kümmert, das Gas außen vor zu halten. Die Fracking-Zonen liegen jedoch Tausende Fuß unter den Grundwasserschichten. In die Bohrlöcher wird Zement und Stahl eingelassen, die sich Hunderte Fuß unter der Oberfläche ausbreiten, und sensitive Messinstrumente überwachen die Vorgänge im Bohrloch um sicherzustellen, dass wertvolles Gas nicht in Formationen nahe der Erdoberfläche oder in die Atmosphäre entweicht.

Verschmutzung von Grundwasser. Die Fracking-Flüssigkeiten bestehen zu 99,5 Prozent aus Wasser und Sand. Die anderen 0,5 Prozent sind Chemikalien, die das Wachstum von Bakterien bekämpfen, die Sandpartikel gelöst halten und die Erzeugung verbessern. Die überwältigende Mehrheit dieser Chemikalien findet sich auch in Haushaltsgegenständen, die die Amerikaner jeden Tag sicher benutzen – einschließlich Käse, Bier, Dosenfisch, Milchspeisen, Shampoo und Kosmetika. Außerdem sind massive Abdichtungen mit Kunststoff in den Bohrlöchern, den Speichertanks und den Sicherheitsbehältern allgemeiner Standard. Zusammen mit modernen Bohrtechniken und Methoden zur Abdichtung von Bohrlöchern machen diese Abdichtungen die Verschmutzung von Grundwasser durch Chemikalien oder Salz wesentlich weniger wahrscheinlich als das Salzen von Straßen im Winter.

Wasserverschwendung und –verbrauch. Zusätzlich zu Änderungen der Zusammensetzung der Fracking-Flüssigkeiten, um den Sorgen über Wasserverbrauch und Wasserverschwendung zu begegnen, recyceln die Bohrunternehmen immer mehr das Wasser, das sie verbrauchen. Heutzutage braucht man für das Fracking viel weniger Wasser als für die Bewässerung von Mais und dessen Umwandlung in Äthanol.

Erdbeben. Das Brechen von Felsen verursacht Rissbildungen, die mit ultra-empfindlichen Messgeräten gemessen werden können. Aber diese mikroseismischen Ereignisse erreichen etwa 0,8 auf der Richter-Skala, etwa ebensoviel wie ein vorüber fahrendes Auto. Selbst schwer beladene Müllautos bringen es höchstens auf die Stufe 3 (dem gerade noch vom Menschen wahrnehmbaren Minimum). Schäden an Eigentum sind nicht unter einem Wert von 5 zu erwarten. Die Verpressung von Wasser in der Tiefe zur Erkundung geothermischer Energie, erweiterten Operationen zur Ölförderung oder die Verwertung von Petroleum, städtischer oder industrieller Abwässer haben zu messbarer seismischer Aktivität geführt. Und doch waren von 800 000 Bohrlöchern mit dem Verpressen nur 40 an der Oberfläche fühlbar.

Fracking ist Gegen­stand zahlreicher Regulationen. Staatliche und lokale Regulation sowie Zusammenarbeit mit der Industrie, stetige Vervollkommnung und Verbesserung der Regeln und Praktiken sowie die Berücksichtigung öffentlicher Besorgnisse hinsichtlich Wasser, Fracking-Flüssigkeiten, Straßenverstopfungen, Einflüsse auf Gemeinden und andere Dinge sind seit Jahrzehnten durchgeführt worden. Das ist teilweise der Grund, warum es in 2,5 Millionen von Beispielen von Fracking weltweit (in den USA über 1 Million) seit 1949 nicht zu irgendwelchen ernsten Schäden gekommen ist.

Unglücklicherweise kosten uns die Märchenerzählungen der Umweltaktivisten über Fracking Energie, Arbeitsplätze, Einkommen und Wohlstand ohne jeden ökologischen Nutzen. Die ultimative Ironie hierzu findet man in Europa, wo die Opposition zum Fracking (und zu Kernenergie) in Deutschland und anderen zentralen EU-Staaten zum Bau von 10 600 Megawatt neuer Kohlekraftwerke während der nächsten vier Jahre führt.

Inzwischen haben die grünen Mandatsträger die Strompreise in Deutschland auf das zweithöchste Niveau in Europa getrieben (32 Cent pro kWh, verglichen zu einem mittleren Preis von 10 Cent pro kWh in den USA) – was zahllose Arbeitsplätze zur Disposition stellt und die deutschen Haushalte mit einem weiteren erheblichen Anstieg der Preise im nächsten Jahr zurück lässt.

Amerika braucht den Zugang zu den Öl- und Gasvorräten unter rationalen Regulationen, die die Realität spiegeln, anstatt auf Ökomärchen zu beruhen. Das Weiße Haus, der Kongress und die Bürokratien der Regierung müssen lernen, zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden; sie müssen verstehen lernen, wie man reale Energie erzeugt sowie Arbeitsplätze und Einkommen schafft. Und sie müssen aufhören, unsere Nation „fundamental zu transformieren“.

Paul Driessen
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Übersetzt von Chris Frey EIKE

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