Neubau Umweltbundesamt: Betriebskosten 50 % höher als konventionell!

Während das Umweltbundesamt (UBA) -unter seinem Präsidenten Flasbarth- mit immer neuen falschen Behauptungen zum Klimawandel und extremen Forderungen an die Bürger sich einzuschränken aufwartet, bläst man selber im Dessauer Neubau das Geld mit dem Betrieb der Heizung zum Fenster hinaus. Es verbraucht über 50 % mehr als ein konventionelles Gebäude! Ein Gutachten des Bundesrechnungshofes (BR) über die Energieeffizienz dieses „ÖKO-Vorbildes“ sagt genau dies…
Update 14.11.12 BR bemängelt dass das UBA Fachbesucher über die wahren Kosten beschwindelt hat.


So schreibt SPON:

Beim UMWELTBUNDESAMT ging ausgerechnet in Sachen Energieeffizienz einiges schief. Ein Neubau in Dessau sollte als ökologisches Vorzeigemodell dienen. Doch die Betriebskosten lagen im Prüfungszeitraum um rund 50 Prozent höher als bei herkömmlichen Verwaltungsgebäuden und im Jahresschnitt um knapp 400.000 Euro höher als geplant. "Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet die WARTUNGSKOSTEN FüR DIE öKOLOGISCH INNOVATIVEN ANLAGEN zu hoch sind", schreiben die Prüfer. "Das Gebäude des Umweltbundesamts taugt kaum als ökologisches Vorbild."

Ergänzung der Redaktion: Im Originaltext des BR ist sogar noch viel Schlimmeres zu entdecken:

  • •  auf Seite 245 unter Pkt. 54.1.3 ist zu lesen: „Gegenüber Fachbesuchern gab das Umweltbundesamt Betriebskosten von 1,23 Mio EUR an.“ Das steht im Gegensatz zur Wahrheit: 1,31 Mio. EUR.

    •  auf Seite 246 unter Pkt. 54.2 greift dies der BRH nochmals auf. Dort heißt es heißt es dann noch viel schärfer: „Der Bundesrechnungshof beanstandet, dass das Umweltbundesamt in seiner Öffentlichkeitsarbeit gegenüber Fachbesuchern unvollständige Angaben zu den Betriebskosten machte“

    Die Bundesbehörde „Umweltbundesamt“ hat Fachbesucher also belogen. Das ist der eigentliche  Skandal !!!

    Für die Beurteilung von Aussagen des UBA muss daher gelten: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ! Kann die Bundesregierung der eigene Beratung durch das UBA  und dessen Information der Öffentlichkeit noch vertrauen ?

Mit Dank an Spürnase B. Löwenberg

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11 Kommentar(e)

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1

Das ist sicherlich schon mehrmals benannt worden: Die Paradoxie lebt! Energiesparen führt zu mehr Energieverbrauch. Umweltschützer belasten die Umwelt mehr als andere! Das CO2 ist einerseits absolut notwendig für das Wachstum von Pflanzen etc., andererseits ein Umweltgift! oder: Bis 2020 werden 1 Million E-Mobilautos in der BRD fahren (nun denn, Frau merkel, mal sehen!) - aber andererseits soll der Normalbürger bloß ja nicht eine Glühbirne länger brennen lassen (auch ne sogen. Sparbirne nicht) als notwendig! Aber E-Mobilität! Hamse die noch alle? Nee, die hamse nicht mehr alle. Der Bürger wird wie bei der sogen. Eurorettungsfrage in der sogen. Klimarettungsfrage schlicht und einfach vorgeführt: schleichende Enteignung, zunehmende Bevormundung. Und nun ist es auch in der BRD möglich, daß jemand aufgrund abweichender Meinung dauerhaft in der Psychiatrie landet und nicht nur medial mundtod gemacht wird (siehe Fall B. Merk).

2

Hallo Herr Fischer, das ist ja mal eine einprägsame Wortschöpfung – Befreiungsökologe!

Wahrlich eine freie Gesellschaft braucht keine Ökoparasiten oder ebenso griffig EEG-Terroristen. Sie bräuchte zum Funktionieren FREIE Menschen. Und nicht welche, die meinen, es reicht dazu aus in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu leben… und dabei alles andere als frei zu sein. Deswegen kann der Unfug alla Umweltbundesamt – vermute ähnliche wegweisende „Erfolge“ im Kleineren gerade in einem hochgelobten Pfarrhaus im Passivhausstandard in meiner Region. Wir haben es ja dicke, oder? Nicht? Wieso? Wenn man als Staat und davon abhängige wie auch beglückte Organisationen wie das UBA das Glück haben sich ihr Vorhandensein durch Steuern und Abgaben zwangsalimentieren zu lassen, spielt Geld doch keine Rolle und wenn es dennoch nicht reicht weil es nie reicht, druckt man halt welches… Das entspricht dem demokratischen Wesen unserer gewählten Politik Geld ausgeben, noch mehr Geld ausgeben, noch viel mehr Geld ausgeben... die Sonne schickt doch keine Rechnung. Glauben versetzt Berge zum Ersten.

Ein Grundübel unserer Zeit ist die stete und ausufernde Wiederholung des gesetzlichen verankerten Unfuges wie beim heutigen Bauen durch mediale Freibriefe verknüpft mit dem menschlichen Lernprinzip der Verinnerlichung und Automatisierung. Dass was uns hilft, den Lebensalltag zu meistern (weil vieles Gelernte automatisiert und stets präsent abrufbar) ist im Falle der auf ähnliche Weise vermittelten Botschaften die Falle in die wir tappen. Mir reicht ein Blick am Kiosk in den sogenannten Bauherrenzeitschriftenmarkt und zwischenzeitlich selten gelesenen Fachzeitschriftenangebot. Oder die nachbarlichen Blicke, eine irre Mischung aus Mitleid und Ablehnung was DER dämmt seine Bude nicht, nutzt kein Solar… Ist der blöd, will der nicht sparen, denkt der nicht an seine Kinder und überhaupt, weiß doch jeder das man mit dämmen so und so viel sparen kann…und der Staat fördert doch...

Schluss mit steigenden Strompreisen – machen Sie Ihren Strom einfach selbst!
Mann, ich hol mir gleich einen Brunnenbohrer und bohr nach meinen eigenen Öl. Ja, Schluss mit steigenden Ölpreisen. Nicht vergleichbar? Klar aber genauso blöd.

... alles schön und seitenweise in eleganteren Worten auch in den monatlichen Bauscheingeschreibse vervielfältigt vorgekaut und durch den Leser wegen des aus allen Ecken und Kanälen kriechenden so muss es einfach sein im Hirn zementiert, selbst dann wenn sich der Erfolg nachher keineswegs so einstellt wie geweissagt. Glauben versetzt Berge zum Zweiten. Ein weiteres Übel unserer Zeit – wir machen damit weiter, auch wenn wir wissen, wir sollten damit aufhören. Und das wir steht auch für all die gerne gepflegten Teams und Kommissionen.

Ich bin not amused, nicht nur über die unbedingte Folgenlosigkeit für die Drahtzieher und die Kosten verursachenden Entscheider beim UBA sondern über diese breitmachende Geisteshaltung der allgemeinen Verantwortungs- und Bedenkenlosigkeit. Aber nur so wird man was bei uns… zum Talken walken mit ernster Betroffenheitsmiene und nüscht sagen, was gegen einen verwendet und alles sagen was gegen den Anderen. Das nackte Überlebensprinzip im Parteiendschungelcamp. Ja, wir tun was vermitteln uns gerne unsere verehrten Politikdamen und –herren. Dafür haben wir sie schließlich auch gewählt! (?) Die Weltbeweger mit und später dann auch ohne Dr. Titel. Auch wenn sich das eigentliche Bewegen auf den Mund und (dafür) Aufhalten der Hände beschränken sollte…
Für uns alle besser wäre, die würden bundestagsmäßig bedeutend weniger Neugesetze, Änderungen der Änderung der Gesetze, Durchführungsverordnungen in vielstelliger Zahl im Jahr meist Freitags in dafür geeigneter Besetzung durchpeitschen, durchwinken, abnicken. Nee ich wollt dat net. Und andere sollten es in unserem Interesse und Wohle auch nicht tun.

Der UBA-Wahnsinn - eine Randnotiz angesichts des steten lauthals in den medialen Raum geschobenen Klimawandels und der Energiewende. Die Energie muss gewendet gespart werden für den Klimawandel. Vor 45 und bis 89 hießen die Durchhalteparolen anders. Geholfen hat es am Ende beiden nüscht. Ob die Folgen ähnlich sein werden unter modernem Zeitgeiste?

Ich könnt mir leibhaftig vorstellen, dass es tatsächlich und insbesondere Experten gibt, die den Vorbildcharakter des UBA-Neubaus und das Sammeln von Erfahrungswerten (Murks und Ahnungslosigkeit lässt sich damit schön umschreiben) hervorheben werden.

Alles hat seinen Preis ist die gerne vergessene zeitlose Moritat daraus.

Wie schreibt treffend der Admin zu 1# – „Uns Bürgern und den Kosten ist es aber egal, auf welche Weise sie zum Fenster herausgeschmissen werden.“

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#5 Herr Jensen

"Heißt: die Heizung selbst verbraucht zwar weniger, dafür kostet die Wartung dieser tollen Heizung mehr."

Für einen Betrieb der Regierung bzw. der öffentlichen Hand ist das egal. Da geht es um die Sache. Wenn das Geld fehlt werden einfach mehr Schulden aufgenommen, oder vielleicht Pendlerpauschale, oder sonstige Sachen gestrichen.
also : mehr Kosten : kein Thema.
Privathaushalte können so aber nicht verfahren.

bei diesem eklatanten Mißverhältnis lässt sich so eine Energieeinspartechnologie aber nur schwer bis gar nicht verkaufen.

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Frank Deitschun

Was im Kleinen schon nicht gelingt ( energetische
Sanierung von Bestandsgebäuden) wird auch bei Bundesbauten nicht gelingen. Technik trifft Baukonstruktion; und wo bleibt der Nutzer.
Da helfen auch nicht LEED oder DNGB. Ingenieure
und Sachverständige der verschiedenen Fakultäten sind gefragt und nicht die Interessen einer äusserst agilen Industrie

5

Egal wie sich diese Kostensteigerung prozentuall zusammensetzt, eine Steigerung bleibt eine Steigerung und keine Senkung von Kosten. Betriebskosten ist der Oberbegriff für Stromverbrauch/Wartung/Instandhaltung.
Betriebskosten sind all diese Kosten, die benötigt werden um so ein Heizsystem zu betreiben. Energieverbrauch in Form von Strom,Gas,Heizoel,Holz usw. + Wartungs- und Instandhaltungskosten + Schmier-Kühlmittel usw.

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@Heinzow:
Gut gebrüllt Löwe, aber mit etwas mehr Interesse wäre herausgekommen, dass tatsächlich mehr in die Wartung gesteckt werden muß als an Energie eingespart wird. Guckst Du hier (Zitat aus aktuellem Bericht frisch von Seite des Bundesrechnungshofes):
"...Der Bundesrechnungshof hat weiter kritisiert, dass die durchschnittlichen jährlichen Betriebskosten des Gebäudes rund 50 % höher als diejenigen herkömmlicher Verwaltungsgebäude und als die geplanten Kosten waren.
Dies hat er vor allem auf die hohen Wartungskosten der aufwendigen technischen Anlagen zurückgeführt, die nicht durch deutlich günstigere Wärme-, Strom- und Wasserkosten als bei herkömmlichen Verwaltungsgebäuden ausgeglichen werden konnten. Geringere Betriebskosten
waren dadurch erst recht nicht zu erreichen..."

7

Hallo Herr Heinzow,

bin mir nicht sicher, was Sie mir mit Ihrem Kommentar sagen wollen.
Mein Kommentar bezog sich jedenfalls darauf, dass man die Überschrift so verstehen könnte, dass die neue tolle Heizung 50% mehr Energie verbraucht als vergleichbare Häuser. Im SPON-Text steht dann aber, dass die Wartungskosten für die Heizung so hoch sind.
Wie auch immer, die Gesamtkosten sind höher und das habe ich dann nochmal zum Ausdruck gebracht:

Wir sparen Energie - koste es, was es wolle!

Heißt: die Heizung selbst verbraucht zwar weniger, dafür kostet die Wartung dieser tollen Heizung mehr.

Jetzt klar?

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@ P. Jensen

Über die Relation von Energiekosten/Wartungskosten sagt der Artikel nichts aus. Betriebskosten sind Energiekosten + Wartungskosten.

Es wird nur lapidar festgestellt, daß die Betriebkosten in Relation zu vergleichbaren Gebäuden höher seien und die Wartungskosten zu hoch seien.

Wo die Energiekosten des Gebäudes einzuordnen sind, sagt der Artikelschreiber wohlweislich nicht:
"Beim Umweltbundesamt ging ausgerechnet in Sachen Energieeffizienz einiges schief. Ein Neubau in Dessau sollte als ökologisches Vorzeigemodell dienen. Doch die Betriebskosten lagen im Prüfungszeitraum um rund 50 Prozent höher als bei herkömmlichen Verwaltungsgebäuden und im Jahresschnitt um knapp 400.000 Euro höher als geplant. "Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet die Wartungskosten für die ökologisch-innovativen Anlagen zu hoch sind", schreiben die Prüfer. "Das Gebäude des Umweltbundesamts taugt kaum als ökologisches Vorbild."

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Klaus Karl Maier

Wasser predigen und Wein saufen, hier ist es wohl sogar Champagner.
Leider kenne ich viele Beispiele ähnlich diesem, lediglich in kleinerem Ausmaß.
Nur ein Beispiel:
In einer Schule wird die Heizung saniert, es gibt eine (zu kleine) Pelletheizung, der alte Heizkessel (Baujahr 1975), wird als Spitzenlastkessel behalten. Dies verbieten die EEG Terroristen jedem Privatmann!
Diese Bande hält sich nicht mal an die eigenen Gesetze. Hier hilft nur gemeinsamer Ungehorsam!

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Unglaublich, welcher Ökoschwindel der Bevölkerung aufgebürdet wird. In den Papieren sah das alles so schön aus - in Wahrheit dann die Katastrophe. Laßt uns die Ökoparasiten heimschicken, eine freie Gesellschaft braucht sie nicht!

Konrad Fischer
Befreiungsökologe

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Also wenn ich den Artikel bei SPON richtig lese, sind nicht die Heizkosten so hoch, sondern die Wartungskosten für die Technik, die Heizkosten und Energie sparen soll.

Aber auch das passt ins grüne Weltbild: Sparen wir Energie - koste es, was es wolle!

Hatten wir schon letztes Jahr in einem Ministerium. Ein paar tausend neue Rechner wurden angeschafft, weil die weniger Strom verbrauchen. Dumm nur, dass das Ministerium diese Rechner auf Kredit gekauft hat und die Zinsen höher waren als die Energieersparnis. Und die Energiekostenersparnis dürfte inzwischen durch die höhere EEG-Umlage auch schon wieder aufgebraucht sein. :-)))

Und es passt auch zur Energiewende:
wir wollen das, weil es (warum auch immer???) besser für uns ist - koste es, was es wolle!