Warum gab es eigentlich nie eine wirkliche Diskussion über Klimawissenschaft?

Angesichts der alarmierenden Vorhersagen der Klimawissenschaft, mit denen das Vorantreiben massiver Veränderungen in der Gesellschaft, dem Wohlstand, der industriellen Infrastruktur, Lebensweise und sogar der Demokratie begründet wird, ist es seltsam, dass es nie zu einer echten Debatte über die Wahrhaftigkeit dieser Vorhersagen gekommen ist. Auf der einen Seite stehen die Alarmisten, die nahezu die alleinige Kontrolle über die meisten Kommunikationsmedien haben und die es ablehnen, mit Skeptikern in vernünftiger Weise zu reden. Auf der anderen Seite steht eine Freiwilligenmiliz von Skeptikern.

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Das einzige Medium, in dem über diese Dinge geredet wird, ist das Internet, einfach weil den Skeptikern kein anderes Medium zur Verfügung steht. Darum haben sie dieses Medium schon früh für sich gefunden. Das verschaffte ihnen mit Sicherheit den Vorteil des sich zuerst Bewegenden, aber als Reaktion darauf erzeugten die Klimaalarmisten eine Anzahl von sehr gut finanziell unterstützen Sites, um ihre Botschaft voranzubringen. Deren Anklickzahlen sind jedoch seit den berauschenden Tagen der Kopenhagen-Euphorie wie Steine gefallen. Allerdings ist dies immer noch keine Debatte zwischen den zwei Standpunkten, obwohl die Wissenschaft auf jeder der beiden Seiten intern diskutiert wird.

Der Charakter der Sites beider Seiten spricht auch gegen jede wissenschaftliche Diskussion. Die populären Sites der Skeptiker konzentrieren sich auf die Wissenschaft, während die alarmistischen Sites hauptsächlich als Startrampen für Propaganda-Initiativen genutzt werden.

Angesichts der weltweit entstandenen Hysterie über die globale Erwärmung waren die Politiker gedrängt, etwas zu tun. Politische Führer, die wie das gesamte Management mit etwas konfrontiert werden, was wie eine technische Maschine aussieht, von der man keine Ahnung hat, übernehmen diesbezüglich Ratschläge von Experten und richten sich nach dem ihrer Ansicht nach orthodoxen Standpunkt. Der Punkt hier ist, dass ihnen nur immer gesagt wurde, dass sich die Wissenschaft hier einig ist und dass es keine abweichenden Stimmen gebe. Offensichtlich war sie das nicht, und es gibt abweichende Stimmen. Aus einer ganzen Reihe von Gründen ziehen sie jetzt Vorteile aus dieser „seit Neuem entdeckten“ Unsicherheit, um vorherige umweltliche Verpflichtungen zurückzufahren.

Die Frage lautet, warum das Establishment der Klimawissenschaft immer noch an „die Wissenschaft ist sich einig“ klebt und eine wissenschaftliche Debatte mit den Skeptikern ablehnt. Während ich nicht für alle Skeptiker sprechen kann, scheint es mir so, als ob es deren vorwiegende Meinung ist, dass die Alarmisten fürchten, eine hochklassige Diskussion zu verlieren. In dieser Ansicht steckt sehr viel Wahres, aber wenn man die Motivation politischer Aktivisten einmal außen vor lässt, die mit Sicherheit einige prominente Klimawissenschaftler antreibt, glaube ich, dass die Gründe noch tiefer liegen.

Es geht darum, in einer Lüge gefangen zu sein, die massiv völlig außer Kontrolle geraten ist, und darum, zu einem Konsens kommen zu müssen.

Kehrt man die Reihenfolge dieser beiden Phänomene um, beginnt die Konformität früh im Leben und zuerst bei der Ausbildung. Im Großen und Ganzen ist eine formelle Ausbildung eine gute Sache. Auf simplizistischem Niveau füllt sie hungrige junge Geister mit Fakten und vermittelt ihnen einige Stärken. Sehr viel hängt vom Talent derjenigen ab, die mit der Ausbildung der jungen Menschen betraut sind. Die meisten machen diese Arbeit mittelmäßig, einige sind schrecklich, und einige schauen immer wieder zurück und erinnern sich daran, welche spezielle Art von Hingabe wir für einen guten Lehrer haben. Es sind jene guten Lehrer, die Fakten in Wissen verwandeln; sie lehren, wie man nachdenkt und wie man Fakten gebraucht, auf die man in einer Gedankenkette bauen kann.

Allerdings gibt es einige Kehrseiten der Ausbildung, und die sind ziemlich subtil.

Betrachtet man die Anzahl [der Studenten], mit denen es ein Ausbilder zu tun hat, [steht er vor der schwierigen Aufgabe], es allen recht machen zu müssen. Wenn man während eines Tages durch viele gefüllte Klassenräume streift, hat ein Lehrer nicht viel Zeit, auf individuelle Erforderlichkeiten einzugehen. Kinder reagieren positiv auf einen Einzelunterricht. Das ist der Grund, warum die zu hause Ausgebildeten akademisch so gut dastehen, aber ich glaube, dass ihnen vielleicht viele soziale Aspekte des Zusammenlebens außerhalb des Klassenzimmers fehlen. Diese der Notwendigkeit gehorchende Weise, die Jungen zu lehren, verschafft der Mehrheit der Schüler die grundlegenden Mittel, die sie als Erwachsene brauchen, aber diejenigen, denen das gewöhnlich fehlt, sind das, was man heutzutage die Kinder nennt, die besondere Zuwendung brauchen. Meiner Ansicht nach umfasst diese Phrase nicht nur diejenigen, die immer ein wenig hinterher hinken, sondern gelegentlich auch die Denker, die mit einem wirklich guten Verstand gesegnet sind.

Es bedarf eines ziemlich exzentrischen Verstands, sich gegen Tausende Jahre vorgegebenen Wissens zu wenden, dass ein Apfel nicht deswegen zu Boden fällt, weil er ein Gewicht hat, sondern weil er von etwas angezogen wird, das man mit dem noch nie zuvor gehörten Wort Schwerkraft bezeichnet. Es bedarf sogar eines noch verrückteren Verstandes, um zu postulieren, dass die Schwerkraft lediglich eine Störung der Raumzeit ist, was selbst ein neues Konzept ist, das man gerade kennen gelernt hat. Ein Vorbehalt, den ich gegenüber Ausbildung hege, ist die schleichende Angst, dass so viele unserer hervorragenden Denker der Wissenschaft in die konventionelle Kategorie besonderer Erfordernisse gezwängt werden. Anstatt diese ausgefallenen Gedanken weiterzuführen, haben wir sie rasch in das Mainstream-Denken zurück gestoßen.

Falls man durch das System hindurch kommen will, und das vor allem auf einem modernen Universitätslevel, muss man sich akademisch konform verhalten. Man muss die Knie beugen und den verwünschten rosa Ring des Königs küssen. Die Zukunft hängt von der Beurteilung ab und damit von den Graden, von einem Haufen fest angestellter Krustentiere, die ihr ganzes Leben und ihren Ruf in eine bestimmte Interpretation der Welt investiert haben, so dass jedwede revolutionäre Theorie, mit der man schwanger geht, von vornherein falsch ist und man gut beraten ist, diese für sich zu behalten. Tatsächlich würgt dies innovatives Denken ab und man muss lernen, wie man das überwinden kann. Es ist eine Art vorauseilender arterieller Sklerose des Intellekts.

Das Traurige daran ist, dass die meisten Studenten, die das Aufbaustudium erreicht haben, bereits gelernt haben, sich an die Orthodoxie anzupassen. Das sind sehr helle und kluge Köpfe, aber das Denken außerhalb der Konvention ist den meisten von ihnen ausgetrieben worden. Auf diese Weise ist der neue Gedanke der Konsenswissenschaft in manchen Zweigen der Wissenschaft zustande gekommen, und es ist der Grund, warum in der Folge dieses Bastard-Kind geboren worden ist, genannt postmoderne Wissenschaft. So lange man sich der Anforderungen sicher ist, kann man mit dem Beweis der Spekulation nach Belieben vorgehen. Es ist diese alte böse Philosophie, dass das Ergebnis die Mittel rechtfertigt, wodurch die wissenschaftliche Methode ersetzt wird. Es ist Wissenschaft leicht.

Die illegitime Tochter hiervon ist natürlich die Unsicherheit. Wenn man einen eigenen Gedanken halbwegs glaubwürdig mit der Theorie in Einklang bringen kann, ist die Theorie bereits so gut wie bewiesen. Es ist eine ganz neue Art, mit Wissenschaft umzugehen. Anstatt der Theorie zu folgen und irgendetwas Konkretes zu unternehmen, um die Theorie zu testen, muss man die Theorie nicht einmal mehr beweisen, und die Daten der realen Welt werden verführerisch verformbar.

Anstelle der Daten hat man Computermodelle, welche – soweit es einen Laien betrifft – mit ihrer ganz eigenen vordergründig bestechenden Autorität daher kommen. Selbst wenn man die Physik der Wolken nicht versteht und nie die Mathematik bei der Abhandlung von Turbulenz angewandt hat, ist das Ergebnis eines einfach auf der Grundlage dieser Basis von Ignoranz programmierten Computers irgendwie zwingend legitim und jenseits aller Zweifel. Wenn man bedenkt, dass Klima eine Wechselwirkung zwischen einer unbekannten Zahl komplexer, nicht linearer Systeme ist, wie ich es tue, ist der Gedanke vorherzusagen, was das Klima im nächsten Jahr tun wird, geschweige denn im nächsten Jahrhundert, wissenschaftlich jenseits allen Glaubens ignorant. Er ist auch komplett unehrlich.

Ich habe die Welt der Klimawissenschaft sorgfältig durchkämmt und etwas gefunden, was ich als zwei große Geister und eine Armee von Pygmäen nennen möchte, die sich als Retter der Welt verkleiden, die aber am Ende des Tages alle wissen, wie man am besten Geld für sich locker macht und einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt oder beides. Sie treten miteinander via Wissenschaft in Verbindung, und auch wenn es manchmal schwierig wird, wird der große Konsens niemals in Frage gestellt. Die Mittelmäßigkeit brütet und bringt nicht besseres hervor als Mittelmäßigkeit, die nur selbst beschützt werden muss. Jeder, der den Konsens in Frage stellt, wird bald marginalisiert, also tun es viele Insider nicht, obwohl sie vielleicht so manchen gravierenden Zweifel haben. Das ist so wie eine Organisation, die die Fähigkeit verloren hat, sich selbst in Frage zu stellen.

In der Wissenschaft geht es allein darum, ein gewisses Maß an Sicherheit über die reale Welt zu vermitteln, und nicht um eine probabilistische und nicht verifizierbare Raterei darüber, wie sie funktioniert. Wenn Wissenschaftler darauf zurückfallen, über einen Konsens zu reden, heißt das nichts anderes als dass sie es einfach nicht wissen, wie schon der verstorbene Michael Crichton beobachtet hat.

Die große schimmernde Lüge im tiefsten Herzen der Klimawissenschaft war immer die proklamierte Gewissheit, und alles, was sie jetzt noch tun können, ist, diese Lüge bis zum Tod am Leben zu halten, mit welchen Mitteln auch immer.

Die Klimagate-E-Mails haben enthüllt, dass sie die ganze Zeit gelogen haben. Wie ein Lügner, der sich in seinem eigenen, von ihm gesponnenen Netz verheddert hat, bleibt ihnen als einzige Möglichkeit, an der Lüge weiter zu arbeiten und darauf zu bestehen, dass sich die Wissenschaft einig ist, selbst wenn gleißend offensichtliche Fakten der realen Welt dieser Wissenschaft widersprechen. Die Daten und die Methoden werden zurück gehalten, Anforderungen der Informationsfreiheit wird bei jedem Schritt auf dem Weg Widerstand geleistet, der Begutachtungsprozess wurde untergraben, Gegner wurden verunglimpft, Daten und Dateien zerstört, Zeitschriften eingeschüchtert und jede Untersuchung dieser Aktivitäten sorgfältig neutralisiert.

Nach zwei Jahrzehnten Angst erzeugender Vorhersagen hat Otto Normalverbraucher das Thema globale Erwärmung satt. Er kümmert sich nicht länger darum und wird mit jedem Tag tauber gegenüber den zunehmend hysterisch werdenden Prognosen von Armageddon. Obwohl es noch andere Gründe gibt, gibt dieser Verlust der Sorge den Politikern das Mandat, mit der finanziellen Zerstörung des Kartenhauses zu beginnen, das die globale Erwärmung errichtet hat. Der Papierkorb der Geschichte wartet darauf.

Das Engagement in jede bedeutsame öffentliche Debatte sowie das Verlieren derselben würde diesen Prozess nur beschleunigen. Nur durch das rigide Eintreten für das konform gehen mit dem Konsens und die Ablehnung, sich in irgendeiner Diskussion zu engagieren kann die Lüge weiterhin sicher verschleiern.

The Pointman

Link: http://www.thegwpf.org/real-debate-climate-science/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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20 Kommentare

  1. Warum? Weil es ein Machtwerkzeug ist um den Westen in die Knie zu zwingen. Es ist kein Zufall das der Chef des Klimaalarmistenklubs ein Verwandter der Tata Gründer sind – Tata haben schon Jaguar und andere Teile der GB-Industrie aufgekauft.

    Es wird als Propaganda verwendet um die Moral zu zerstören. Und es funktioniert.

    Joldus

  2. @ #4: Franz Zuber sagt am Montag, 12.11.2012, 07:38
    „Und genau das, was The Pointman sagt, verstehen die Baeckers, Fischers, Ebels, Schellnhubers, etc. NICHT!!!“

    Das sagt jemand, der fast keine Ahnung von Physik hat.

    Wie man Physik bestreiten will, zeigt am Besten das Beispiel von Johannes Stark, der eigentlich die Physik können müßte ( http://tinyurl.com/8nru4oh ), er hat ja seinen Nobelpreis zu Recht bekommen. Aber Stark hat sich damals wie die „Skeptiker“ heute verhalten – und mit jemanden, der grundlegendes Physikwissen bestreiten will (obwohl er es besser wissen müßte), hat es wenig Sinn zu diskutieren – wie auch die Diskussionen hier beweisen.

    Deshalb haben ehrliche Wissenschaftler auch kaum noch mit Stark gesprochen, was diesen nicht gefallen hat, wie analog heute („und eine wissenschaftliche Debatte mit den Skeptikern ablehnt.“). Der Versuch einer wissenschaftlichen Debatte wird ja hier immer mit Beleidigungen beantwortet – und nicht jeder ist bereit, trotz der Beleidigungen wie extra genannt wird („die Baeckers, Fischers, Ebels, Schellnhubers, etc.“) doch nicht zu sagen, laßt die Spinner Ihre unwissende Suppe ungestört kochen.

    MfG

  3. Axel & co

    ich nehme dir nicht ab, dass du den Gore Film nicht gesehen hast. All deine Argumentationen in x beliebigen Foren klingen genau so, wie wären sie 1:1 aus diesem Propagandafilm. Wenn wir gerade bei Propaganda sind, so sei auch angemerkt, dass Gore dafür ja den Friedensnobelhobel erhalten hat und nen Oscar glaub ich auch noch…
    Du solltest dir den Film also mal (od. nochmals) ansehen, damit du weisst, was in vielen Schulen weltweit als „Klimaunterricht“ angewendet wird und auch abseits dieser Millionen Menschen verblödet und gegen andere aufhetzt.
    Pachaurie hat sich übrigens in einem US Interview mit Gore hingesetzt und genau diesen Film verteidigt, auch mit den Anspielungen auf die Nazi Zeit.
    Es ist nun aber relativ wurscht, ob man den Begriff Nazi verwendet, auch wenn ihr Deutschen da immer noch so extrem sensibel reagiert. Faschismus eben und der hat viele Gesichter und wenn man mich fragt, finden sich solche Fratzen tatsächlich in Gruppen des modernen „Klimamainstreams“. Sie spielen mit der Angst der Menschen und mit deren Leichtgläubigkeit. Sie reden von Klimakriegen und großem Leid, wenn der Einzelne nicht endlich umdenkt und „Klimaschutz“ wählt. Man erkennt in den Summaries for Policimakers eindeutig, was gespielt wird und das Verhalten der wichtigsten Köpfe beim IPCC od. auch beim PIK lässt sich tatsächlich mit dem jener Menschen vergleichen, welche schon früher für großes Übel und Leid gesorgt haben. Die eigentliche Klimawissenschaft leidet darunter, sie wurde im Rahmen des IPCC Programms zu einer Auftragswissenschaft und auch das kommt irgendwie bekannt vor…:-(

  4. #13: „Auch ich verurteile die skandalöse Haltung von Herrn Fischer der undifferenzierten Zustimmung zum total verlogenen Skandalfilm „An Incovenient Truth“ von Al Gore“

    Lieber Franz Zuber, wo bitte hat Herr Fischer eine undifferenzierte Zustimmung abgegeben?

  5. #7: Norbert Fischer sagt:

    „Äh, Moment bitte, haben Sie dafür ein konkretes Beispiel? Ich kann auf Wunsch sofort zwei Fälle belegen, wo Skeptiker anerkannte Klimaforscher mit Nazivergleichen verunglimpft haben, aber andersherum ist mir kein Fall bekannt.“

    Schon vergessen: „Holocaustleugnern“ -> „Klimaleugnern oder Klimawandelleugnern“

    „der Abgeordneten Dr. Hermann Ott, Bärbel Höhn, Hans-Josef Fell, Sylvia Kotting-Uhl, Oliver Krischer, Undine Kurth (Quedlinburg), Nicole Maisch, Dorothea Steiner und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Position der Bundesregierung zur Leugnung des Klimawandels
    Die so genannten „Klimawandelskeptiker“ oder „Klimawandelleugner“ …“

    ODER

    „Aber gilt das auch für Holocaust-Leugner, für Klimaskeptiker, für Evolutionsgegner? Was bringt diese Menschen dazu, jenseits des Gebotes einer steten Faktenüberprüfung hartnäckig die Wirklichkeit auszublenden und sich wie intellektuelle Geisterfahrer zu verhalten? Der Holocaust ist eine unwiderlegbare historische Tatsache, der Klimawandel eine tausendfach dokumentierte Entwicklung, zu der wir alle erheblich beitragen. Wer dies bezweifelt, mag sich zwar als Kämpfer gegen neue Dogmen feiern, ist aber längst im Lager jener ewig Unbelehrbaren, für die nicht sein kann, was nicht sein darf.
    […]
    Klaus Liedtke, Chefredakteur von National Geographic Deutschland“

    Mit freundlichem Gruß
    Otto Junkers

  6. Ehre wem Ehre gebührt! Diese Antwort von Herrn Innerhofer an den Klimapolitiker und CO2-Aktivisten Norbert Fischer war überaus anständig und korrekt.

    Auch ich verurteile die skandalöse Haltung von Herrn Fischer der undifferenzierten Zustimmung zum total verlogenen Skandalfilm „An Incovenient Truth“ von Al Gore, den der jetzige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, ein Idol von Herrn Fischer, der deutschen Jugend in den Schulen aufgezwungen hat. Der Schaden, den die deutsche Jugend dadurch erleiden musste, ist kaum vorstellbar.

  7. @ P. Große

    Sie möchten Beispiele? Nun, ich hoffe, man lässt mich hier:
    Das eine Beispiel ist der „Mehrfachtäter“ Lord Monckton (googeln Sie mal Monckton und Garnaut, oder Monckton und Hitlerjugend, nette Bilder)

    Das andere Beispiel ist eines, welches ich hier kaum nennen darf. Sollen wir auch die unzähligen Kommentatoren hier als Beispiele aufführen (Google ist ihr Freund).

    @ Gunnar

    Ich habe noch nie den Film von Al Gore verteidigt. Wie ich dir schon mehrfach drüben gesagt habe, ich kenne ihn nicht, kann mir deshalb auch kein Urteil darüber erlauben. Wenn es aber stimmt, was du sagst, dann verurteile ich diese Passage aufs schärfste.

  8. Lieber E. Schulz

    Ich kann schon lesen, danke, aber in #5 war eindeutig von Nazis die Rede, als welche Skeptiker bezeichnet worden sein sollen. Wie gesagt, ich kenne es anders herum, danke für ihr Beispiel, dass Sie als Skeptiker Andersdenkende als „Ökofaschisten“ bezeichnet haben. Sie belegen meine Erfahrungen.

    PS:
    Wäre es nicht angebracht, ihre Wortwahl zu überdenken? Von mir jedenfalls werden Sie solches und ähnliches nie zu hören bekommen.

  9. Lieber Herr Norbert Fischer,
    es ist schon eine innerliche Qual, Ihnen antworten zu müssen.
    Aber wenn Sie es nicht lernen wollen, googeln Sie bitte Mal „Ökofaschsmus“ bei Wikipedia und Sie werden hocherfreut über den Zugewinn Ihres Wissens erfahren, dass Ökofaschisten nicht mit Nazis gleichzusetzen sind. Aber Faschisten bleiben sie dennoch. Das nämlich haben Sie gemacht.
    Habe mich gerade für immer aus einem Blog der Frau Uken auf ZON verabschiedet, in welchem mir ein Mitforist fast schon mit dem Staatsanwalt drohte, weil ich das PIK mit gleichlautender Begriffswahl charakterisiert habe.
    Also, wischen Sie Ihren Schaum vom Mund.

  10. @ „Nazivergleiche“

    Al Gore zB. zeigt in seinem „Propagandafilm“ Ausschnitte aus der Nazizeit mit dem eindeutigen Vergleich dieser Zeit bzw. Ideologien mit den sg. Klimaleugnern bzw. jenen, die das Schreckliche nicht kommen sehen, also verdrängen wollen.
    Man beachte, lieber Herr Axel Fischer, dass dieser Film ua. Millionen Schülern als Unterrichtsmaterial vorgesetzt wurde. Das kannst du drehen wie du willst, man hätte diesen Film niemals als solchen einsetzen dürfen. Er gehört in die Kategorie Emmerich, ein science fiktion Katastrophen Film mit entbehrlichen Anspielungen.

    Aber wir wissen eh, dass du sogar diesen Schund verteidigst und das zeigt, dass du an der Klimawissenschaft kein Interesse hast, du willst nur recht haben und mit dem Strom schwimmen, so lange es geht.

  11. #7: Norbert Fischer sagt:am Montag, 12.11.2012, 13:20
    @ admin
    Sollte man so etwas nicht entfernen?

    Ist doch Unsinn @Axel, erst mal abwarten ob noch was kommt.
    Bringen Sie doch Ihre beiden Fälle einfach?

    MfG

    P.Große

  12. @ Oliver Hartmann

    „Das will niemand, deshalb ist es einfacher, all die skeptischen Wissenschaftler als Nazis zu verunglimpfen.“

    Äh, Moment bitte, haben Sie dafür ein konkretes Beispiel? Ich kann auf Wunsch sofort zwei Fälle belegen, wo Skeptiker anerkannte Klimaforscher mit Nazivergleichen verunglimpft haben, aber andersherum ist mir kein Fall bekannt.

    @ admin
    Sollte man so etwas nicht entfernen?

  13. Liebe CO2-Freunde,
    sehr geehrter Herr Bartsch,
    ich kann nur aus voller Überzeugung jedes Wort Ihres Beitrages unterstreichen. Weitere neue Argumente sind nicht hinzuzufügen, da an dieser Stelle, auch in vielen weiteren Zuschriften, ja nahezu sämtliche Punkte ausführlich dargestellt wurden. Dieser Überzeugung, da bin ich mir sicher, würden sich auch meine Ausbilder und Prüfer an der Universität anschließen, wenn sie noch lebten.

    Heute las ich in der Zeitung einen Beitrag, dass nun Heizpilze verboten werden sollen, da sie erheblich zu einer negativen CO2 Bilanz beitragen würden. Gefordert wurde das von einem Mitglied des BUND. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass eine Mitgliedschaft in einer solchen Institution höher zu bewerten ist als ein Universitätsexamen.
    Gruß Peter

  14. Warum gab es eigentlich nie eine wirkliche Diskussion über Klimawissenschaft?

    Wer will schon gerne all die nachgewiesenen Lügengeschichten erklären, all die Climategate-Fälschungs-eMails etc….

    Das will niemand, deshalb ist es einfacher, all die skeptischen Wissenschaftler als Nazis zu verunglimpfen.

    So funktioniert die neue ökofaschistische pol-corr-Diktatur.

  15. Und genau das, was The Pointman sagt, verstehen die Baeckers, Fischers, Ebels, Schellnhubers, etc. NICHT!!! Diese Leute haben mit Wissenschaft nichts zu tun, sondern sind bloss widerliche Politik Propagandisten, die ihrem grün-sozialistischen Weltbild frönen vom bösen, kapitalistischen Menschen mit grossartiger Technik und Wissenschaft, die es zu bekämpfen gilt.

  16. „…die aber am Ende des Tages alle wissen, wie man am besten Geld für sich locker macht und einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt oder beides…„
    Das heißt: „Sozioökonomische Ressourcen“ Das ist genau das, worum es in unserer Gesellschaft geht. Es geht nicht um Wahrheit, Gerechtigkeit, so genannte Werte unserer Gesellschaft oder anderen Quatsch. Und den meisten Wissenschaftlern geht es nicht darum, Wissen zu schaffen, um es dann der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Es geht nur um die Verteilung sozioökonomischer Ressourcen. Jeder nimmt sich, was er kriegen kann. Die Ehrlichen sind die Dummen. Wer die Wahrheit verkündet, bleibt arm.

  17. Sehr geehrter Herr Frey,
    bei der Übersetzung ist Ihnen leider ein kleiner Fehler unterlaufen (der ist mir früher auch schon mal passiert. Es muß nicht heißen der „späte Michael Chrichton“ sondern der verstorbene Michael Chrichton. bitte ändern.
    mfG
    H. Urbahn

  18. Die Frage „warum“ ist einfach zu beantworten. Crichton nannte das „politisierte Wissenschaft“. Sie hat nichts mit echter Wissenschaft zu tun. Die „Klimakatastrophe“ ist der direkte Nachfahre der Eugenik, die den „Rettern der Erde“ 1945 abhanden kam. Der „Stumme Frühling“ gab einen ersten Hinweis auf die neue Schußrichtung, die dann mit den „Grenzen des Wachstums“ zementiert werden sollte, aber total daneben geriet. Schließlich entdeckten die Weltretter das Klima und erklärten das CO2 als das Grundübel der Menschheit. Dazu wurde die gesamte Klimageschichte ausgeblendet und nur die CO2- Messungen (seit 1956) auf dem Mouna Loa zum Maßstab erklärt. Da wir in einer Warmzeit leben, steigt der CO2- Gehalt der Luft zwangsläufig mit der Temperatur durch Ausgasung der Weltmeere. Davon findet man beim IPCC kein Wort, stattdessen wurde menschliche Aktivität für den Anstieg verantwortlich gemacht. CO2 aber hat keinerlei (!) Einfluss auf die Temperatur. Auch dem IPCC und seinen Vasallen ist es bis heute nicht gelungen, ihre Behauptung durch reprodizierbare Meßwerte zu unterlegen.
    Auch die Frage, warum sich anerkannte Wissenschaftler prostituieren (lassen) ist einfach zu beantworten: Geld, Reputation, Einfluss – und Verlust des Realitätssinnes.

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