Eine Erwiderung auf die Rufe der Alarmisten bzgl. SANDY

Während ich oft geschmäht werde, wenn darum geht, das Wetter vorherzusagen, habe ich korrekt die Tatsache vorhergesagt, dass – wenn das Unvermeidliche passiert und ein Hurrikan die Ostküste trifft – gewisse Individuen ein solches Ereignis nutzen würden, um ihre Agenda der globalen Erwärmung voranzutreiben. Diese Vorhersage habe ich bereits am 21. August 2012 gemacht.

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Bild rechts: Graphik vom 21.8.2012 aus meinem Beitrag mit dieser Vorhersage.

Das Hauptargument der Alarmisten über SANDY ist die einfache Tatsache, dass die Flutwelle von SANDY, die New York City heimgesucht hat, „alle Rekorde gebrochen“ hat. Dies gibt den Alarmisten die Gelegenheit, ihr Lieblingswort wieder hervorzukramen, „noch nie dagewesen“ [unprecedented]. Sie lieben dieses Wort, weil daraus hervorgeht, dass etwas „ohne Präzedenz ist; noch niemals erlebt worden oder bislang unbekannt; beispiellos und ohne Parallele ist“. Irgendwie bringen sie es fertig, sich selbst davon zu überzeugen, dass etwas drunter und drüber geht; dass etwas schrecklich falsch ist.

Es gibt zwei gute Möglichkeiten, solche Leute zu beruhigen. Erstens ist es hilfreich, ihnen zu erklären, dass jedes neugeborene Kind „noch nie dagewesen“ oder „ohne früheres Beispiel, niemals zuvor bekannt und ohne Parallele“ ist, weil jedes Neugeborene Fingerabdrücke hat, wie sie in der Welt noch nie gesehen worden sind. Daher besteht kein Grund zur Panik. Tatsächlich ist ein neugeborenes Baby, sind Neuigkeiten allgemein etwas sehr Erfreuliches. Ohne Neuigkeiten würde das Leben ziemlich langweilig werden.

Tatsächlich ist das auch der Grund, warum es so viel Spaß macht, das Wetter vorherzusagen, selbst wenn man damit Gefahr läuft, geschmäht zu werden. Das Wetter erzeugt immer Dinge, die niemals zuvor gesehen worden waren. Wetter ist für immer frisch und neu.

Der zweite Weg, die Alarmisten ruhig zu stellen, besteht darin, darauf hinzuweisen, dass es auch zuvor schon zu Hurrikanen gekommen ist, von denen einige tatsächlich schlimmer waren. Alarmisten werden dann natürlich einwenden, das kein Sturm jemals so schlimm wie SANDY war, weil keiner eine so gewaltige Flutwelle in New York hat entstehen lassen. An diesem Punkt muss man ihren Handrücken tätscheln und ihnen beruhigende Dinge sagen. Und dann muss man sie fragen, wie viel sie von dem Sturm im Jahr 1821 wissen, der den „bisherigen Rekord“ gehalten hat.

Die meisten Alarmisten studieren die Geschichte kaum. Unglücklicherweise wollen die meisten das auch gar nicht. Sie haben ihre Gehirne festgelegt, weil sie nach Unmöglichem mit der Bezeichnung Abschluss“ hungern, was den Nebeneffekt hat, einen verschlossenen Geist zu kreieren. Wenn man sie jedoch verhätschelt und sie auffordert, „einfach mal des Spaßes wegen zuzuhören“, könnte man sie dazu bringen, sich die Geschichte des Großen Orkans von 1821 anzusehen.

Anders als SANDY trödelte dieser Hurrikan nicht. Er kam die Ostküste herauf gestürmt und traf New York nur wenige Stunden, dann war er schon wieder weiter gezogen. Die Menschen damals berichteten von einer Flutwelle, die um 13 Fuß [fast 4 m] über dem mittleren Hochwasser gelegen habe; jedoch haben die gründlichsten Studien eine Flutwelle mit einer Höhe von 11,2 Fuß [ca. 3,5 m] ergeben. SANDY erreichte 13,88 Fuß [wenig über 4 m]. (Man kommt nicht umhin zu bemerken, wie viel wissenschaftlicher wir geworden sind. Im Jahr 1821 haben sie eine Flutwelle nur in Zehntelfuß gemessen. Heute messen wir in Hundertstel).

Einfache Arithmetik ergibt, dass das Hochwasser des Sturms 1821 um 2,68 Fuß niedriger lag als bei SANDY. Allerdings ist das Interessante am Sturm von 1821, dass dessen Flutwelle während eines ausgeprägten Niedrigwassers erfolgte. Die Tide in New York schwankt grob gesagt um 6 Fuß [ca. 1,8 m] zwischen Ebbe und Flut. Um fair zu sein, sollte man also zu der Flutwelle von 1821 6 Fuß hinzu addieren, wenn man diesen Sturm mit der Flutwelle von SANDY vergleichen will. Damals, im Jahr 1821 wäre dabei eine Flutwelle mit einer Höhe von 17,2 Fuß herausgekommen [ca. 5,3 m].

Außerdem muss man den Vollmondeffekt während des Durchzugs von SANDY bedenken. Dies addiert einen weiteren Fuß zum Hochwasser. Im Jahr 1821 hätte sich damit eine Fluthöhe von 18,2 Fuß ergeben.

Joe D’Aleo von WeatherBELL brachte noch einen weiteren faszinierenden Faktor ins Spiel: 1821 markierte das Ende der Kleinen Eiszeit, während der sich die Ozeane stark abgekühlt hatten. Weil sich Wasser beim Abkühlen zusammenzieht, lag der Meeresspiegel damals etwa um 1 Fuß niedriger als heute. Daher muss man der Fairness halber noch 1 weiteren Fuß zum Sturm von 1821 addieren, was dann insgesamt eine Fluthöhe von 19,2 Fuß ergibt.

Joe Bastardi, ebenfalls bei WeatherBELL, kann es sogar noch besser. Alles, was man tun muss ist, die Zugbahn des „Long Island-Hurrikans“ aus dem Jahr 1938, der in letzter Minute nach Nordwesten abdrehte, um etwa 80 Meilen [ca. 129 km] weiter nach Westen bis Südwesten zu verlegen. Dann hätte man eine Flutwelle deutlich über zwanzig Fuß erhalten, die sich den Hudson River aufwärts bewegt hätte. Das kommt praktisch einem Tsunami gleich, der wahrscheinlich noch Albany erreicht hätte.

Mit anderen Worten, SANDY war nicht so stark. In mancher Hinsicht war SANDY im Vergleich zu 1821 ein Schwächling und ein nicht perfekter Sturm. Damals wurden Schornsteine in Philadelphia vom Dach gefegt, ganze Häuser in New York City zum Einsturz gebracht und Wälder in ganz Neuengland flach gelegt.

Schlussfolgerung: Es hätte für New York City noch viel schlimmer kommen können, selbst wenn Stürme keineswegs „beispiellos“ wären. Es hätte schon durch normale Ereignisse schlimmer kommen können!!!!

Es hilft viel, so etwas zu sagen, wenn man aufgeregt ist. Alarmisten können wütenden Typen besser zuhören als einem langweiligen, gesunden Verstand.

Es würde sogar noch mehr helfen, wenn man sie am Schlafittchen packt und sie wiederholt schüttelt. Ich selbst würde ihnen dann das hier entgegen schmettern:

„Ihr Dummköpfe! Wir haben seit Jahrzehnten gewusst, dass die U-Bahn-Tunnel in New York in einem vollendeten Sturm geflutet werden würden. Es war eine echte Bedrohung. Warum haben wir nicht Fluttore gebaut, die die U-Bahn im Falle einer Flutwelle oder sogar eines Tsunamis hermetisch verschlossen hätten? Warum haben wir stattdessen Milliarden für Windmühlen und Solyndra ausgegeben? …“

Von diesem Punkt könnte man weitergehen, aber in einigen Fällen werden alle Bemühungen vergeblich sein. Man darf nicht aufhören, es zu versuchen, weil man nie weiß, wann ein Idiot zur Besinnung kommt, aber man sollte im Falle eines Scheiterns nicht entmutigt sein, weil den Alarmisten die Wahrheit zu erklären bedeutet, sie zu beschmutzen.

Guest Blogger Caleb Shaw

Link: http://wattsupwiththat.com/2012/11/02/a-reply-to-hurricane-sandy-alarmists/#more-73621

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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2 Kommentare

  1. Hallo #1 Holger,

    das ist mir auch sofort aufgefallen. Aber könnte es nicht sein, dass der Autor das in voller Absicht so gezeichnet hat? Ich meine, dass gesamte IPCC versucht doch schon Jahrzehnte lang, uns ein X für ein U vorzumachen.

    Hans-Dieter Schmidt

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