Al Gore machts vor

Chris Horner, konservativer Kritiker von Obamas Regierung und dessen „Grüner Politik“ hat ein Enthüllungs-Buch über die ideologisch motivierten Versuche einer „Energiewende“ geschrieben. Hier ist Anthony Watts‘ Artikel dazu.
Amerika hat Glück: Versuch und Irrtum dürfen nebeneinander bestehen. Den „Energiewende-Versuch“ kann der amerikanische Wähler noch als Irrtum erkennen und aufhalten, der deutsche vermutlich nicht mehr.


Krieg der Liberalen gegen die Transparenz

von Chris Horner.

Zusammengestellt von Anthony Watts

Da kam also Al Gore, um Gutes zu tun, und am Ende tat ihm das wirklich gut, wie die Washington Post berichtete. So etwas ist in Washington nichts Besonderes, außer vielleicht hinsichtlich der Größenordnung: Gore war beim Ausscheiden aus seinem Amt [als Vizepräsident unter Bill Clintons Präsidentschaft] 2 Millionen Dollar schwer, jetzt sind es über 100 Millionen Dollar.

Klar, Gore hat „investiert“, direkt oder auch indirekt durch profitable Arrangements mit vielen Firmen, deren Finanzierung hauptsächlich mit Steuerzahlergeld erfolgte und ergänzt durch privates Geld, das ja gerne dorthin fließt, wo Politiker sich engagieren.– Ein „Halo-Effekt“, der darin besteht, dass einmal geöffnete Geldhähne nur schwer wieder geschlossen werden können, weil die Politiker fürchten, einen steuergeldfinanzierten Flop an der Backe zu haben.

Da werde ich an die Sache mit dem Personal erinnert, welches Präsident Obamas 90-Milliarden-Dollar-Programm für „Grüne Energie“ durchführt, eine Verschwendung von Steuergeldern, begründet mit der Verkaufsmasche: „Wenn wir den Bimbes nicht kriegen, können wir nicht überleben.“

Einer dieser wunderhübschen Zufälle zum Beispiel: Haben Sie gewusst, dass Obama Frau Cathy Zoi, Geschäftsführererin von Al Gores eigener Propagandatruppe für Grüne Energie, der Alliance for Climate Protection, zu seiner stellvertretenden Ministerin für Erneuerbare Energie gemacht hat? Mehr dazu schreibe ich in einem Kapitel meines neuen Buches: The Liberal War on Transparency: Confessions of a Freedom of Information “Criminal”  [Krieg der Liberalen gegen die Transparenz: Bekenntnisse eines Informationsfreiheits-„Kriminellen“].
(Grüne haben diese Maßnahme begrüßt als vergleichbar mit der Abwerbung von Van Jones)

Nachdem deutlich wurde, dass Cathy Zoi nicht für eine von Obama vorgesehene höhere Position durchsetzbar war, setzte sich Frau Zoi mit einem Gore-artigen Fonds ab, den macht sie zusammen mit einem gewissen Herrn Soros. Dank des „Informationsfreiheitsgesetzes“ (Freedom of Information Act) konnte ich einige E-Mails bekommen, die aus Frau Zois Amtszeit stammen. Ich habe noch Einiges über die Besprechungen zu ihren Anordnungen und Diensthandlungen erhalten. Mehr dazu im Buch.

Generell stellt sich die Sache so dar:

Als Beleg dafür, wie unterhaltsam und erhellend Transparenz in der Regierung sein kann, fiel mir eine E-Mail vom Leiter der externen politischen Beraterfirma von Solyndra in die Hände, einem engen Vertrauten von Frau Zoi. Es teilte ihr nur kurz mit, dass er „mit ihrem „Senior-Berater“ (einem  Politikwissenschaftler den Zwanzigern, noch nass hinter den Ohren) auf einen Drink an der Bar am Swimming Pool bei Caesars gestanden hätte“. Genau zu dieser Zeit drängte Präsident Obamas Polit-Team die Regierungsmitglieder, eine beispiellos verschwenderische Kreditbürgschaft für Solyndra zu geben, einer mit seinem Wahlkampf verbundenen Firma. Die Bürgschaft sollte bald den Bach hinunter gehen, was zu erwarten war.

Wie schön! Andere Emails zeigen, wie die Stellvertretende Ministerin Zoi mit noch einem anderen Mitarbeiter von Solyndras politischem Ableger scherzte, ganz so wie es enge Vertraute tun. Es ging zum Beispiel um ein Essen in ihrem Hause an einem Wochenende, das zu einem besonderen Ereignis würde mit vielen politischen Spaßvögeln dabei. Andere Emails zeigen, wie Zoi die gleiche Firma anheuerte, augenscheinlich auf ehrenamtlicher Basis (das scheint nach dem Anti-Deficiency Act 31 USC § 1342 illegal zu sein), um ihr bei der Zusammenstellung von Material zu helfen, das sie für die Erarbeitung der Kampagne des Energieministeriums brauchte, um von innen zielgerichtet Druck ausüben zu können.

Nein! Und Abscheu über diese ganze mit Solyndra und “Grünen Anreizen” verbundene Geldverschwendung und über die Kumpane, die sich mit Hilfe der Projektvorteile auf Steuerzahlers Kosten bereicherten!

Bei der gegenwärtigen Regierung, die sich lustigerweise als die transparenteste aller Regierungen sieht, können wir nun rascher Informationen anfordern, als es bei der Solyndra-Sache möglich war. Besser als damals, als der Skandal ans Licht kam, und ich bereits durch die Anforderungen von Informationen die tiefgreifende Korrumpierung von Obamas „Grüner Energie“-Operation offen legte. So hat zum Beispiel eine weitere meiner FOIA – Anfragen [Anfrage aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes], die in Zois Herrschaftsgebiet ins Energieministerium zielte, zu einem wahren Schatz von Emails geführt, die zeigen, was es mit dem „Großen Windenergie-Betrug“ auf sich hat, wie es Investor’s Business Daily nannte. Dabei wurden auch die Versuche enthüllt, den spanischen Wirtschaftsprofessor und dessen Team bei der Dokumentation der „Grünen Arbeitsplätze“ zu schmieren, welche die wahre Katastrophe der Pläne der Liberalen zur Umgestaltung von Amerikas Wirtschaft zu einer „Wirtschaft sauberer Energien“ zeigt.

Mit Hilfe von FOIA konnte ich die Entstehung der von Panik getriebenen Versuche verfolgen, die für politische Gegner gehaltenen Leute zu diskreditieren. Dies bestätigte den vorsätzlichen Bruch von Obamas Versprechungen auf Transparenz und auf Ausschaltung der Lobbyisten aus den einflußreichen Positionen in der Politik.

In den von der Regierung überlassenen Dokumente befinden sich auch enthüllende Details, wie der Kampf um eine „Industrie der Erneuerbaren“ mit Lobbyisten und linken Pressure Groups koordiniert wurde: Solyndra ist bekannt, aber vor allem wurden Gore und andere gut vernetzte Individuen reich. Darunter befindet sich auch Soros mit seinem Projekt „Zentrum für den amerikanischen Fortschritt“. Die industrielle „Wind Lobby“ diente als Argument bei der Behauptung des Energieministeriums gegenüber dem Kongress, dass es „keinen direkten Kontakt“ mit dem „Zentrum für den amerikanischen Fortschritt“ gepflegt hätte, oder zu anderen Pressure Groups. Die Windmühlen-Lobbyisten dienten als gutes Beispiel für nicht erwünschte Kontakte des Energieministeriums.

Investor’s Business Daily beschrieb diese Aufzeichnungen als genau so explosiv wie das schon bekannte 2009er  “Climategate”-Informations-Leck mit seinen Emails und dem Computer-Code. Die Aufzeichnungen zeigen, wie führende von Obama eingesetzte Politiker sich für Industrien einsetzten, die im Namen einer Anti-Energie-Ideologie verbunden mit einem Kumpel-Kapitalismus finanziell aufgerüstet wurden, und dabei die reichlich vorhandenen heimischen Energie-Ressourcen niedermachten, die aus ideologischen Gründen unerwünscht sind.

Wenn solche Wahrheiten durchsickern und wir weiter Zugriff zu öffentlichen Aufzeichnungen haben, ist es keine Überraschung, wie gut es Al Gore mit seinen „Investitionen“ ging. Ob es so bleibt, wenn der Steuerzahler meint, nun sei es genug, werden wir sehen.

Christopher C. Horner ist Anwalt in a Washington, D.C. und Autor des neuen Buches The Liberal War on Transparency: Confessions of a Freedom of Information “Criminal” (Threshold Editions, published October 2, 2012)

Original des Artikels hier.

Übersetzung: Chris Frey und Helmut Jäger, EIKE

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9 Kommentar(e)

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1

Hallo, Herr Richter
anbei zu Ihrem berechtigten Wunsch nach "Gleichbehandlung rechts- links":
http://www.pi-news.net/2012/10/thuringen-kampft-nur-noch-gegen-rechts/
und:
http://www.pi-news.net/2012/10/innenminister-friedrichs-110-untergetauchte-rechtsextremisten-gibt-es-gar-nicht/
Das nennt man in Schland "ausgewogene Sicherheit"...
Gruss

2

Es muss doch eigentlich der "breiten Masse" also dem "Ottonormalverbraucher" beizubringen sein, dass man das Klima (lt. plausibler Aussage von Dr. Thüne) nicht schützen kann. Folglich gibt es keinen Klimaschutz mit der weiteren Folgerung, dass dies alles auch nichts mit Umweltschutz zu tun hat !
Ein kleiner Aufkleber hat bei mir vor Ort für "leichten Wirbel" gesorgt:
"Steig in den Wagen ein und gib Gas - denn C02 macht frei - macht Spaß - mehr C02 grünt die Natur - am Klima ändert´s nicht die Spur...
Damit ist theoretisch das Dogmar um den Klimawahn durchgeschüttelt.
Es sind wirklich nur zwei Sätze die der Bürger "schnallen" muss ! Nochmals es gibt keinen wirksamen Klimaschutz und folglich kann man dies auch nicht unter Umweltschutz mit den ganzen "grünen" Verabfolgungen verkaufen.
Dr. Thüne hat mit dieser Kernaussage letztlich den ganzen Wahnsinn ausgehebelt.

Erich Richter

3

Da muss man doch drauf aufbauen können, Herr Limburg, wenn das Thema einfach im US-Wahlkampf nicht (mehr) existiert und dem Vernehmen nach über die Energiewende abgestimmt werden kann.
Dem Trend zu Folge, dass praktisch alle US-Ideen auch in Deutschland mit einer gewissen Zeitverzögerung wirksam werden, müsste dies eigentlich auch auf die Klimapolitik übertragen werden können. Wir müssen ein "Paper" entwickeln welches den Bürger anspricht. Die wissenschaftliche Seite muss nicht ausgelassen werden aber die politische Seite ist gleichermaßen wichtig. Dies ist natürlich auch eine Angelegenheit der Presse. Wer NS-Rechts bekämpft, der muss auch die Gefahren von Öko-Links...der sozialistischen Planwirtschaft erkennen und publizieren - ansonsten ist die Bezeichnung "freie Presse" eine Farce !

Erich Richter

4

Eine der Ursachen der tatsächlichen (AL GORE) Geschäfte im Mantel und Namen des Guten ist, dass Denken anstrengender als Fühlen ist. Ich hatte gerade wieder ein hiesiges Käsblatt in der Hand, das sich mehr oder weniger offen zu einer Werbeplattform ebenso hiesiger EE-Buden gemausert hat. Fast jede Woche erscheint auf der Seite 1 irgendeine Erfolgsstory über ach so (fiktive) tausende Bürger mit Strom versorgende PV-Boden- und Dachparks auf öffentlichen, kirchlichen und industriellen Flächen. Und mit welcher Begeisterung man nun Strom selbst erzeugt, noch gleichzeitig Kasse macht und zu den Anlagekosten nicht einmal selbst finanziell beisteuern muss… zumindest bei der letzten PV-rührigen Kirchengemeinde war das so geschrieben. Und dazu noch so und so viel Tonnen CO2 einspart, bei der Kirche bleibend , 64.000 Tonnen. Sind ja auch wirklich beindruckend, wenn man nicht weiß, welcher Pups das im Verhältnis zum Gesamtvolumen darstellt. Die 64.000 Tonnen sind allerdings ohne Kenntnis der Relationen gefühlsmäßig, um beim Nichtdenken zu bleiben, auch wirklich granatenmäßig viel im Vergleich zu unseren eigenen Massen und uns naheliegender mobiler und immobiler Gegenstände.

Das bestens treffende Artikelbild – eine die PV-Dachfläche begeistert segnender Pfarrer und Dekan im Hubsteiger. Nun, wer Waffen segnet, segnet auch anderes… fällt mir als böser Atheist rein gefühlsmäßig spontan dazu ein. Was hat das jetzt mit der USA zu tun? Vielleicht meine Hoffnung, dass unser großes Vorbild ein klein weniger schneller sich ideologisch in Hinsicht Klimawandel und sog. Erneuerbarer Energien wandelt und auf uns das, wenn auch leider viel später, im breiteren Umfang abfärbt. Aber das ist nur gefühlt… denken tue ich was anderes. Der Train To Hell ist abgefahren, weil wie so oft in der Politik und ihren losgetretenen Geistern alternativlos die Notbremse vergessen wurde…

Wie eingangs geschrieben - ein Dilemma menschlicher Entscheidungsfindung und Beurteilungsvermögen ist, dass Denken anstrengender als Fühlen ist. Unabhängig des Status, der Bildung und des erreichten Alters. Eigentlich wird es erst zum Problem, wenn man das Dilemma vergisst oder nicht ausreichend berücksichtigt. Gefühle-Ausnutzende vergessen es eben nicht wie uns nicht nur anrührende Heuler-Eisbär-Kulleraugenbilder verdeutlichen oder wenn Pfarrer und Dekan PV-Anlagen segnen, herrlich.
Also Mut, Kraft und Energie beim eigenen Denken oder wie Vince Ebert sagt – Denken Sie selbst, bevor es andere für Sie tun.

Da Denken ein energieintensiver Vorgang ist, sollte man allerdings gerade auch beim ENERGIESPAREN ÜBER ALLES aufpassen, nicht an der falschen Stelle, beim Nachdenken nämlich, zu sparen.

Dazu braucht es noch keine gar schlimmen Ökosozialisten wie an anderer Stelle postuliert. Diese leibhaftigen Damen und Herren können erst dann schadensträchtig für andere wie mich und Sie und dagegen eigennützig für sich selbst ökologisch sozialisieren oder sozialistisch Ökologienieren weil für uns Denken anstrengender als Fühlen bleibt und der Säbelzahntiger unserer Ahnen furchterregend als Atomkraft, Klimawandel, Kohlendioxid öffentlich-rechtlich medial wiedergeboren wurde.

5

@Chris Frey #3
Was ich so als außenstehender Laie bei den US-Parteien wahrgenommen haben, ist dies...

Die Demokraten sind eher pro Energiewende/Klimamärchen
und
Die Republikaner sind eher gegen die Energiewende/Klimamärchen.

...aber ich kann mich da auch täuschen. Verfolge die US-Politik nur in Ausschnitten am Rande. Öffentlich/Medial wird bei der Wahl nicht das Thema Klima zum Thema gemacht. So jedenfalls auch mein Eindruck.

6

@ #1: Hofmann,M
Hallo, Herr Hofmann
können Sie mehr von einer Sekretärin der "Freien Deutschen Jugend", zuständig für Propaganda und Agitation, die einmal an einem Physikbuch vorbeigelaufen ist, erwarten, als das was Sie schrieben?
Gruss

7

Schon bei der Übersetzung musste ich immer wieder daran denken, dass in keiner der drei Fernsehdebatten in den USA einer der Kandidaten auch nur einmal die Themen Klima oder Energie angesprochen hat. Allerdings habe ich die Debatten auch nicht verfolgt, so dass es gut sein kann, dass die deutschen Medien dies in der Berichterstattung darüber nur weg gelassen haben.

Weiß jemand, ob beispielsweise Mitt Romney der EPA an den Kragen will?

Chris Frey

8

#1: Hofmann,M sagt: "Die Kanzlerin Merkel (CDU) hat zu sehr die Farben/Ideologien von Grün und Rot angenommen. Deutschland ist näher an die sozialistischen Planwirtschaft als an die soziale Marktwirtschaft gerutscht."

Ich würde das so nicht sagen wollen, denn: Frau Merkel praktiziert doch nur das, was sie in ihrer Jugendzeit in der DDR gelernt hat. Und mit der Übernahme der einstigen Parteimitglieder aus den DDR-Blockparteien, hat es in allen BRD-Parteien eine ideologische Neuausrichtung in Richtung SED gegeben. Daher würde ich allen Mut zu sprechen wollen und raten!
"Nicht verzagen! Es geht alles seinen sozialistischen Gang!" 😉

9

Die USA haben Deutschland zwei Sachen voraus.
Zum ersten können Sie demnächst über den weiternen Politikweg (Energieweg) abstimmen und zum zweiten haben die USA wenigstens noch eine Werte-Programmauswahl bei den Parteien.
In Deutschland haben wir seit der Energiewende und dem Atomausstieg (vielleicht auch schon vorher) einen ideologisch bestimmenden ökosozialistischen Einheitsbrei. Werte und Vertrauen sind, insbesondere zu den konservativen Parteien CDU/CSU/FDP verloren gegangen. Die Kanzlerin Merkel (CDU) hat zu sehr die Farben/Ideologien von Grün und Rot angenommen. Deutschland ist näher an die sozialistischen Planwirtschaft als an die soziale Marktwirtschaft gerutscht.