Offener Brief an Umweltminister Peter Altmeier zur „Energiewende“.

Der Aachener Energieexperte Prof. Dr. Helmut Alt meldet sich immer öfter, aus Besorgnis über die Wirkung der „Energiewende“ auf unsere Wirtschaft, zu Wort. Prof. Alt lehrt Elektrotechnik in Aachen und schaut auf eine fünfzigjährige Berufserfahrung bei Stromversorgern zurück. Ein Pfund mit dem er wuchern kann. Helmut Alt wird auch auf der 5. Internationalen Klima und Energiekonferenz (IKEK) in München am 30.11 und 1.12.12 einen Vortrag zum Thema halten. Hier sein Brief an den Minister.


Update 8.10.12 

Bundesumweltminister Altmaier: Keine Laufzeitgarantie für neue Kohlekraftwerke

Hamburg (ots) – Energiekonzerne können nicht davon ausgehen, dass neue Kohlekraftwerke dauerhaft am Netz bleiben dürfen. Das sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) im Interview in der neuesten Ausgabe des Greenpeace Magazins. (mit Dank an Leser D. Glatting)

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Altmaier, 

leider hat Ihre Zeitdisposition es wohl nicht ermöglicht, dass Sie meiner, auf dem AZ­Bericht folgenden spontanen e­mail ­Einladung, im Anschluss an Ihre Startschussinbetriebnahme des virtuellen

Brennstoffzellen­Kraftwerksprojektes von Trianel zu einem anschließenden Besuch der VDE Vor­tragsveranstaltung zu „Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ im 500 m entfernten Bildungszentrum der Handwerkskammer in Aachen folgen konnten.

Nun mussten die rd. 60 anwesenden, meist Fachleute der Energietechnik und Energiewirtschaft, aber auch z.B. Lehrerinnen an Aachener Schulen und Forscherinnen im FZ Jülich nur mit meinen Ausfüh­rungen vorlieb nehmen, die allerdings fundamental von Ihren Presseverlautbarungen z.B. in der AZ vonm 3.10.2012 der Art: „Wir müssen den Menschen das Gefühl geben, dass die Energiewende auch ihr Projekt ist und dass sie davon profitieren“ abweichen.

Aus meinen, Ihnen als Manuskript ja bereits mit meiner Mail vom 29.9.2012 bekannten Ausführungen geht eher wahrheitsbasiert hervor, dass mit jeder weiteren Windenergieanlage und mit jeder weiteren Photovoltaikanlage sowie mit jeder neuen Transportleitung die Strompreise nur deutlich ansteigen müssen ­die Stromversorgung nicht sicherer, mit dem Wegfall der Kernkraftwerke auch nicht CO2­ärmer, sondern wieder CO2­reicher wird, und somit die Ihrerseits angestrebte und geförderte Gefühls­lage in Wahrheit eher den Interessen irgendwelcher Investoren und fast aller Politiker im Deutschen Bundestag ­ausgenommen z.B. Ihren Fraktionskollegen Vaatz und Fuchs ­entgegenkommt, als den Interessen der biederen Stromverbraucher zu Hause an bezahlbare, oder der im globalen Wettbe­werb stehenden Industrieunternehmen, an wettbewerbsfähige Strompreise.

Schade ist, dass Ihre Zeit zur Inbetriebnahme des von dem deutsch­australischen Hersteller CERA­MIC FUEL CELLS produzierten Mini­BHKW, von dem es bereits auch aus deutscher oder anderer Länder Produktion stammend viele Vorläufer gab, die allesamt aus energiewirtschaftlichen Gründen den Status nascendi nach Auslaufen der staatlichen Förderungen nicht überlebt haben, damit aufge­braucht war. Beispiele sind die Totem­Anlagen von Fiat, mit mäßigem Erfolg die BHkW­Hausanlagen von Viessmann VITOTWIN und von VW EcoBlue, die Minigasturbinenanlagen unterschiedlicher Her­steller, die Brennstoffzellenprojekte der RWE AG in Bergheim zur Strom und Wärmeversorgung eines Wohnkomplexes und dass Brennstoffzellenprojekt der Stadtwerke Düren zur Strom­und Wärmever­sorgung des Jesuitenbades in Düren, letztere den Mini­Status wohl übersteigend.

Sehr geehrter Herr Dr. Altmaier, als Jurist müssen Sie verständlicher Weise vieles glauben, was auf öffentliche Förderungsmittel hoffende Vertreter neuer Innovationen auf dem Gebiet der Energiebe­darfsdeckung Ihnen zum Teil als Erfolg versprechend vorgaukeln. Daher kann es auf Dauer keine erfolgreiche Energiepolitik werden, wenn Sie sich weitgehend dem Dialog mit ausgewiesenen Fach­leuten der Branche verschließen. Es tut mir leid, die Dinge aus langjähriger Berufserfahrung in der Branche relativ offen angesprochen zu haben, bin mir aber sehr sicher, dass diese Einschätzung der Lage die breite Mehrheit der gesamten energietechnischen Fachwelt sehr gut abbildet. Selbst im VDE hat es bereits erklärte Austritte von langjährigen fachlich hoch erfahrenen promovierten Mitgliedern gegeben, weil auch dieser Verband sich punktuell dem irrigen Zeitgeist faktenwidrig anbiedert.

Die auf der neuen gesetzlichen Basis nun fortschreitende Umsetzung der Energiewende stößt zu­nehmend an die harten Tatsachen energietechnischer und energiewirtschaftlicher Gegebenheiten und Fakten hinsichtlich der Verfügbarkeit und der Kosten.

Die Verfügbarkeitsproblematik sei anhand der Leistungsganglinien der zeitgleichen Leistungsein­speisung in den ersten 6 Monaten 2012 aller Windenergieanlagen in Deutschland, die gesamte instal­lierte Leistung betrug 29.185 MW bei 22.664 Anlagen, erläutert:

Auch wenn in Deutschland irgendwann die vierfache Zahl an Windanlagen installiert sein sollte, ist das Bild der Leistungsganglinie nicht wesentlich anders, nur ist dann der Ordinatenmaßstab statt 25 GW auf 100 GW zu setzen. Die Nullstellen bleiben Nullstellen, denn eine beliebig große Zahl mal Null bleibt Null, eigentlich sollten das alle Politiker wissen. Auch unter Hinzunahme der Einspeiseleistungen aus Photovoltaikanlagen, die weitgehend ins Nie­derspannungsnetz einspeisen, ändert sich die Leistungsbedarfsdeckung zur Winterzeit nur unerheb­lich, wie nachfolgende Ganglinien aus dem Jahr 2010 für den Monat Januar wohl deutlich zeigen:

­

Nur in sonnenreichen Sommermonaten ist die Leistungsbedarfseckung am Tage weitgehend zu de­cken, aber auch nur an Tagen wo nicht Regenwolken die Sonnenstrahlen weitgehend absorbieren.

Der maximale Leistungsbedarf in Deutschland beträgt rd. 80 GW mit Schwankungsbreiten bis her­unter zu rd. 40 GW in der Nacht bei Minimallast im Sommer. Diese 40 GW müssen aber rund um die Uhr ganzjährig zur Verfügung stehen. Dies hat zur Folge, dass aus einem Kraftwerksmix von derzeit rd. 50 GW Wind­plus Photovoltaikleistung, die Leistung der frequenzstützenden thermischen Kraft­werke in kurzen Zeitintervallen auf Null runter geregelt werden müsste, was aus technischen Stabili­tätsgründen unmöglich ist und wirtschaftlich auch unvertretbar wäre. Die Stromerzeugungskosten werden von derzeit rd. 6 ct/kWh im Mix auf mindestens den dreifachen Wert ansteigen, zuzüglich der Kosten für den notwendigen Leitungsbau, bei unsicherer Stromversorgung.

Es ist höchste Zeit dass die in der politischer Verantwortung stehenden das endlich erkennen und die Energiewendeziele endlich revidieren, denn dieses ist in der Tat, wie Herr Vaatz MdB treffend sagt, ein "sinnloses Experiment", und obendrein auch noch extrem teuer.

Da die Wind­und Sonnenstromanbieter nur ungesicherte Lieferzusagen geben können, nämlich im­mer mit dem Vorbehalt: „wenn der Wind weht oder wenn die Sonne scheint“, war das „Aus“ für die Ökostromvermarktung im derzeitigen Börsenhandel bereits durch den unerreichbaren Arbeitspreis der konventionellen Stromerzeugung vorgegeben, man wollte es nur nicht wahr haben. Durch fluktu­ierende Einspeisungen werden eben keine Kraftwerke eingespart, sondern nur der Brennstoff in den ohnehin weiter notwendigen Kraftwerken. Im Falle der Braunkohle beträgt dieser unter 2 ct/kWh und im Falle der Kernenergie sogar unter 1 ct/kWh. Auch in 100 Jahren wird man, trotz beliebig vieler An­lagen und Kostendegression diese Wettbewerbspreise mit Wind­oder Photovoltaikanlagen nie errei­chen können. Mittelfristig müssten die Back­up Kraftwerke für die fluktuativen Einspeisungen durch neu zu bauende Gaskraftwerke abgesichert dargestellt werden, deren Erdgasbedarf aus Russland importiert werden muss. Der zusätzliche Erdgasbedarf wird energetisch etwa dreimal so hoch sein wie die aus Wind­und Sonnenenergieanlagen generierte elektrische Energie und die Importpreise für den Erdgasbezug aus Russland zusätzlich in die Höhe treiben.

Das Problem mit Speicher zu lösen scheitert daran, dass bislang kein physikalisches Prinzip bekannt ist, nach dem man große Mengen elektrischer Energie bezahlbar speichern könnte. In einer solchen Situation nützen auch beliebig hohe Fördermittel nichts, man muss in der Anwendungsentwicklung schon wissen, was man will, andernfalls steht man erst bei der ergebnisoffenen Grundlagenfor­schung. Wie wir bei der Elektromobiliät schmerzlich erfahren, ist dies bei den Speichern weitgehend der Fall. Unsere verehrte Bundeskanzlerin hat daher diese Zielsetzung für 2020 klugerweise erst kürzlich von 1 Million auf 0,6 Millionen, also um 40 % reduziert. Aber auch dieses Ziel ist ohne Sub­vention wohl unerreichbar.

Die Energiewende ist, wie mir Herr Prof. C.C. von Weizsäcker schrieb, ein Irrtumsweg in die Dein­dustrialisierung unseres Landes und es ist daher im Sinne von Herrn Vaatz, MdB, energiewirt­schaftlich unverantwortlich, weiter daran festzuhalten. Auch die nun im Haushaltsplan der Bundes­regierung vorgesehenen 260 neuen Planstellen, davon 180 bei der Bundesnetzagentur BNA, je 40 im BMWI und im BMU werden an den energiewirtschaftlichen Tatsachen nichts ändern können. Diese irgendwann wieder abzuschaffen, ist wohl auch nicht möglich, das System muss eher kollabie­ren.

Es fragt sich nur, wann die Einsicht zu einer realistischen Energiepolitik gereift sein wird.

Nach 50 jähriger Industrietätigkeit, davon 40 Jahre in verantwortlicher Weise in regionalen und über­regionalen Unternehmen der Energiewirtschaft und nun noch weiter als Hochschullehrer glaube ich schon, die Machbarkeit derartiger Zielvorgaben fachlich sehr realistisch einschätzen und unserer a­kademischen Jugend wahrheitsgemäß zu vermitteln zu können. Gerne stehe ich auch Ihnen hierzu jederzeit zur Verfügung.

Für Ihre verantwortungsvolle Aufgabe zum Wohle unseres Landes und darüber hinaus, innerhalb des Verbundnetzes kontinentaleuropaweit unmittelbar, wünsche ich Ihnen stets eine glückliche Hand ­Wunsch und bezahlbare Wirklichkeit trennscharf zu erkennen ­und im Sinne hoher Energieeffizienz erfolgreich zu handeln, damit alle Bürger, einschließlich Hartz IV Emfänger, auch weiterhin auf eine bezahlbare Energieversorgung vertrauen dürfen. In diesem Sinne verbleibe ich gerne,

mit freundlichen Grüßen,

Ihr Helmut Alt ; Anfang Oktober 2012 

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21 Kommentar(e)

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1

Seit Jahren wird euphorisch einseitig investiert und großzügig außer acht gelassen.
Was fehlt sind Groß-Spitzenspeicher, das ist ebenfalls seit Jahren öffentlich im Gespräch, aber das Beharrungsvermögen der steuernden Kapitäne ist offenbar unbeugsam in dieselbe Richtung, aperiodische Stromerzeugung ohne adaequates Netz weiter zu generieren.
Deutschland ist bei Pumpspeichern arm dran, mangels solcher Orte, wie Österreich sie hat.
Nördlich der Donau um den Weinsberger Wald existieren Potentiale um die 4,7TWh, welche es auszunutzen gäbe und wenn sich dazu Interessensgemeinschaften zusammentun, wäre das für halb Europa interessant. Aber dies ist ebenfalls schon genügend öffentlich bekannt, aber niemand schert sich darum und alle bauen weiter an aperiodischen Wind und PV-Anlagen, obwohl diese Stromflut nirgens wo anzubringen ist. Dahwer müssen die kalorischen STinker weiterfahren.

2

Der Bundesumweltkanister hat ein Loch !

Die undichte Stelle ward schnell gefunden als das Flaggschiff "Energiewende" Schlagseite bekam. Der erste Steuermann Röttgen hat sich auf "Klimatörns" zu sehr verausgabt und schien nicht mehr seetauglich zu sein. Desorientierung gepaart mit heilsbringenden Visionen im Meer der Illusionen dümpelnd, wurde eigenwillig der Kurs geändert, den Kapitän Merkel vorgab.
Der neue Steuermann Altmeier riss das Ruder gleich um 360 Grad herum und schlingert nun genau so durchs Fahrwasser. Der erhoffte Kurswechsel erfolgte zwar, aber die Abweichung vom alten Kurs beträgt null Grad. In Kiellinie fahrend, immer noch die gleichen Geisterschiffe aus Politik und Wirtschaft. Noch ist kein Land in Sicht das so mancher schon zu entdecken glaubte. Mit Volldampf geht es weiter in Richtung Erlösung. Die Fahrt ins tote Meer wird sicherlich einmal ein Ende finden. So mancher Kapitän hat vor dem Sinken sein Schiff auf eine Sandbank laufen lassen. Ein Hoffnungsschimmer bleibt also noch. Frei nach dem Motto " der Kapitän verlässt als erster das Schiff" ist zwar eine Option aber angesichts merkelscher Verschleißmentalität nicht zu erwarten. Die Meuterei und Absetzung des Kapitäns durch Teilnehmende des "Energiewendetörns" wird maximal die Geschwindigkeit verändern, den Kurs auf keinen Fall. Findet sich kein Schiff das auf Kollisionskurs die Irrfahrt beendet, bestimmen letztendlich die Heizer die Weiterfahrt, sollte ihnen die Kohle zwischenzeitlich ausgehen umso besser.

MfG

P.Große

3

@#13: Andreas Demmig,

Ernst Ulrich von Weizsäcker ist scheinbar geistig unterbelichtet. Der trägt den fetten Namen und wurde durch seine Verwandtschaft auf verschieden Posten gehoben, bei denen er seinen Restverstand eingebüsst hat.
Insbesondere beim Club of Rom durfte er seinen „von Weizsäcker“ raus hängen. Dort wurde er dann mit grünsozialistischen Toilettenhausparolen vollgetextet, die er bis heute absondert.
Dass der Klimawandel gar nicht stattfindet und die Prognosen des Club of Rom für den Popo waren hat er ebenso wenig mitbekommen, wie dass sich eigenes Niedrigenergiehaus nicht rechnet.

Den Quatsch, den er in der FTD vom Stapel lässt reiht sich in den Unfug den er ansonsten vom Stapel lässt nahtlos ein.
Wie gesagt fängt es in der FTD damit an, dass die Stahlindustrie das Klimaretten soll. Das ist schon per se Blödsinn.
Bei uns ist Energieeffizienz Pflicht, da es sonst die Kosten treibt. In China wohl kaum. Deshalb sollen wir hier wohl die Stahlwerke vertreiben, auf das sich dort mehr ansiedeln.

“Ansatzpunkte seien etwa der verstärkte Einsatz von Schrott in der Stahlproduktion, verbesserte Produktionsverfahren oder neue Geschäftsmodelle wie Leasing, das bisher in der Branche kaum Anwendung findet.“
Aha, verstärkter Einsatz von Schrott also. Wo soll der Schrott denn herkommen wenn gleich weiter unten steht:
„Da Schrott weltweit knapp ist“
Aber dann kommt er mit der Wahnsinnslösung:
„könne auch direkt reduziertes Eisen verwendet werden.“
weil dieser ja „die Treibhausgasbilanz um 20 bis 30 Prozent besser als beim Hochofen.“ sei.
Stimmt schon. Nur verwendet man dann Elektrizität, die wiederum in einem Kraftwerk, wahrscheinlich aus Kohle hergestellt werden muss. Oder will er mit seinem Zufallsstrom aus Wind die Hochöfen, die nicht abkühlen dürfen betreiben. Oder sogar mit pöhsen, pöhsen Kernkraftwerken?
Dass in die Vogelschredder mehr Energie rein gesteckt wird als hinterher raus kommt, hat der Mann wahrscheinlich auch noch nicht gerafft.
Und jetzt zu seiner anderen Wahnsinnsidee des Leasings in der Stahlbranche. Er nennt als Beispiel eine Brücke. Dies soll er doch mal am Beispiel der Golden Gate Brücke mal durchspielen. Mechanische Belastungen und insbesondere Schutzanstriche haben einen wesentlich höheren Anteil an der Dauerbeständigkeit von Stahlprodukten.
Bei über 90% des Stahls ist der Vorschlag noch illusorischer als bei Brücken. Alle Bauten mit Stahlbeton, Autos und Verfahrenstechnischen Anlagen sind hier zu nennen.
Will er den linken Kotflügel bei Thyssen Krupp und den rechen bei Arcelor Mittal leasen. Der hat doch den Schuss nicht mehr gehört!

Die FTD beraubt sich doch selber ihrer Glaubwürdigkeit, wenn Sie Honks wie Ernst Ulrich von Weizsäcker eine Plattform für solchen Ökoquatsch bietet.

4

Bundesumweltminister Altmaier: Keine Laufzeitgarantie für neue Kohlekraftwerke
Wer soll da noch investieren wollen? Herr Estermeier sagt es in 5 in einem Satz, wer das ist. Ich frag mal in die anonyme Leserschaft: Welcher Eigenheimbesitzendwollender würde sich 30 Jahre verschulden, wenn er gesagt bekommt, du darfst zwar bauen, aber ob und wie lange das Haus stehen bleiben darf, garantieren wir (der Staat) dir nicht. Zahlen musste aber, gell.
Und solche Kameraden in solchen Parteien werden auch noch gewählt und regieren uns zu … Ende. Was denken die sich dabei. Wer? Die Wähler natürlich, wer denn sonst. Jetzt beleidigt der wieder uns arme Wähler. Warum, mir wird doch seit der Schulzeit und auch hier öfters gesagt, wir wären der Souverän, was Herr der Sache heißt, oder? Und wer bezahlt, bestimmt doch. Oder etwa nicht?

Zum kritisierten Wortschatz in weiteren Verlauf. Man sollte nicht in die gleiche Bewertung verfallen wie die Menschen, die man mit Vokabulargebrauch verbinden mein zu müssen. Sonst ist man kein Deut besser. Wenn man gewisse Wörter öffentlich eher vermeiden sollte, dann aus Selbstschutz wegen des berühmt-berüchtigten Gesinnungsparagrafen oder arbeitsrechtlicher Folgen wie neulich eine Frau wegen eines anderen Zitat richterlich bestätigt zu spüren bekam. Die Freiheit des Wortes ist mit vielen Aber verbunden in DL, wie so vieles Grundgesetzliches. Unabhängig davon sollte man hinschauen, in welchen Zusammenhang Wörter gebraucht werden. Entweder jemand outet sich in unterstellte Richtung, gut dann weiß wenigstens wo man dran ist oder jemand benutzt es wie Kollege Eng in beschreibender Weise im anderem Sinn. Die Gesinnungsprüfung sollten wir lieber den staatlichen Experten und sich selbst dazu ernannten sprich Denunzianten überlassen. Aber das gehört wieder in die Rubrik Freiheit und Verantwortung, die wir wollen und offenbar doch nicht so ertragen und nicht hierher.

5

„Das Rationale liegt darin, dass Leute wie Trittin die Deutschen ins Mittelalter zurückführen kann, wo die wenigen Überlebenden den Naturgott (verkörpert durch entsprechende Hohepriester) anbeten und mit den Hühnern aufstehen und zu Bett gehen sollen. Ganz im "Einklang" mit der "gütigen" Natur.“ (M.L. zu 14#)

Im Mittelalter wäre dieses sektiererische Anliegen von der das Ganze betreffenden Kirche als Häresie und Ketzerei verfolgt worden. Leider, bin ich in diesem Fall geneigt zu sagen, leben wir nicht mehr im Mittelalter.

Das rational Unerklärliche oder unerklärlich Rationale ist ferner, dass Leute wie Trittin nicht nur Gehör und Aufmerksamkeit finden, sondern auch in Positionen gelangen, wo sie richtig Schaden anrichten können und dafür auch noch fürstlich bezahlt werden. Und erst ab dem Stadium Wirksamkeit wird es gefährlich. Was wären die Demagogen der Vergangenheit und Neuzeit ohne die Zustimmung der Massen und sich Vorteile versprechenden Unterstützer geblieben? Kunstmaler, Taxifahrer….

Ich will jetzt nicht wieder auf mein Lieblingsthema Staat, politische Struktur, eigenes Verhalten kommen, obwohl damit durchaus rational erklärt werden kann, warum denn C02-neutrale Glocken den Klimaenergiewendesturm der säkularen Ersatzreligion einläuten können.

Debil ist das passende Chaptcha

6

Die Sache ist eigentlich ganz simpel. 5% der Bevölkerung verstehen etwas von E-Technik, weitere 15% haben die Kapazität sich in die Grundlagen hinein zu arbeiten. Bleiben 80% die keine Ahnung haben wie, wo und was es mit der Stromversorgung so auf sich hat.
Wenn man da nun:
a) Die Strahlenangst
b) Die Klimaangst

einpflanzt, dann haben die grünen Demagogen leichtes Spiel. „Irgendwo scheint immer die Sonne und weht immer der Wind…“ sowie „Wind und Sonne schicken keine Rechnung…“, dann ist die Sache gelaufen. Dagegen kann in technisch schlichten Gemütern niemand argumentieren, da wird dann geglaubt was geglaubt werden will: „100 % EE ist möglich“.

Es ist wie beim Glauben an den Endsieg, bei vielen war der erst vorbei, als der Russe vor der Haustüre stand. Analog dazu: es muss erst das Licht ausgehen, ehe vielen ein Licht aufgeht. Aber dann ist es schon zu spät, der Wirtschaftsstandort Deutschland ist dann geschädigt.

7

@Krishna #12
Zitat
"""""durchseucht" ist ein Vokabular, das man aus verständlichen Gründen tunlichst meiden sollte"""

Du meinst sowas wie "entartete Autobahn"?
Neee mein Freund, durchseuchen ist ein schwaches Verb und steht im Duden....
http://www.duden.de/rechtschreibung/durchseuchen
und bezieht sich vor allem auf Krankheitserreger, die ganze Populationen großflächig infiziert haben.
Und ja, Ökologismus ist eine Erkrankung die als erstes den gesunden Menschenverstand angreift und den Infizierten zu Handlungen anstiftet, die ihm am Ende selber zum Schaden gereicht....oder noch schlimmer, der ganzen Gesellschaft.

Und mal ehrlich, nur weil ein paar Idioten ab 1933 dieses Wort missbraucht haben, lass ich mir das heute noch lange nicht verbieten, selbst wenn rotgrüne Bessermenschen schnüffelnd ihre Denunziantennase in den Wind hängen.

Wenn man die Nazizeit als Maßstab für alles nehmen müsste, wäre die deutsche Sprache als Ganzes zu verbieten.........macht aber auch keiner.
MfG
H.E.

8

Wenn ich mir von den Diagrammen, die Prof. Dr. Alt in seinem offenen Brief einstellte, nur exemplarisch das, mit „Wind- + Photovolatig-Einspeiseleistung vom 1. bis 31. Juli 2010 anschaue, dann ist mir bewusst, dass neben der Wind- und Sonnen- „Fieberkurve“ ja noch die quasi „ärztliche Grundversorgung“ zum Ausgleich der Lücken notwendig ist, damit überhaupt stabil Strom im Netz vorhanden ist und nicht nur manchmal.

Grün in der Darstellung ist der Windstrom, gelb die Tagessonne, außerdem – der Einfluss der Sonne im Verhältnis zum Wind, zeigt „Segel- oder Surfwetter 😉 „
Aber die Zusatzleistung durch die konventionellen „Artisten“, die einspringen, um den anderen zwei, das zu garantieren, was mir wie so vorsätzlich verkehrt und destruktiv vorkommt, das ich an der vorgeblichen Rationalität meiner Mitmenschen erstaunt erschrecke, die sind doch die Garanten, damit der Schwachsinn nicht als solcher kollabiert.

Was nehmen Die, in welchen Dosen (Trittin), um zu solchen faktischen Resultaten führende Entscheidungen zu treffen?
Sind es solche, die abends auf dem Dach stehen, an der Wasserpfeife ziehen und sagen, ich möchte ein Storch sein, über die Stadt fliegen oder ist es der Freund der darauf sagt, ich möchte in deinem Traum drei Störche sein, hier sitzen und zuschauen wie ich hinter mir her fliege.

Irrationalität hat definitiv Ursachen.

9
Andreas Demmig

Es wird überall mit prominenten Namen gespielt.
In der FTD vom 08.10.12 steht:
Stahlindustrie kann noch mehr Klimaschutz
Von Weizsäcker zu CO2-Emissionen:

.. Mehr CO2 könne sie nicht einsparen, findet die Branche. Der Physiker Ernst Ulrich von Weizsäcker widerspricht: Fünfmal weniger sei möglich - zum Beispiel durch Stahl-Leasing oder den Einsatz von Schrott.

http://tinyurl.com/9z4rlqc

Der renommierte Wissenschaftler, einer der Väter der Ökosteuer, widerspricht damit Beteuerungen europäischer Stahlhersteller, bei der CO2-Reduktion seien die Grenzen des physikalisch-technisch Machbaren längst erreicht.
- achh nee, ein neutraler Physiker!??

Die dann folgenden Ideen sind sind - sehr ungewöhnlich - mir kommt es nicht so vor, als ob dieser Honorarprofessor Ahnung von der Stahlbranche hat.

10

@Heinz
"durchseucht" ist ein Vokabular, das man aus verständlichen Gründen tunlichst meiden sollte, das geht wirklich nicht.
Letztens musste ich bei Rahmstorf diesbezüglich "die Sau rauslassen".

11

Herr Alt spricht einen für mich sehr wichtigen Punkt an....
"""""Selbst im VDE hat es bereits erklärte Austritte von langjährigen fachlich hoch erfahrenen promovierten Mitgliedern gegeben, weil auch dieser Verband sich punktuell dem irrigen Zeitgeist faktenwidrig anbiedert. """

Ähnlich durchseucht ist auch der Verband der Fernwärmeversorger (AGFW) die sich in ihrer Fachzeitschrift auch für jede Biogasanlage oder Biomasseheizwerk feiern wie die Weltmeister.
Tja.....nicht nur im Umweltministerium sitzt ein fachfremder Jurist, leider auch zunehmend in den Stadtwerken die Geschäftsführung, die von Energieversorgung null Ahnung hat, dafür aber umsomehr für "Visionen" zu haben sind.
Auch Kommunal ist das EE-Virus ausgebrochen, Lieblingsbeschäftigungen einiger Bürgermeister scheint es inzwischen zu sein, bei jeder neuen kommunalen Solaranlage oder Windrad sektsaufend das Startknöpfchen zu drücken und dat Ding vom Klimaschutz herunterzubeten.

Die Energiewirtschaft steuert im Prinzip führerlos durch Regulierung und erneuerbaren Wahn, ernsthaften Widerstand gibt es nicht mehr, jeder will bis zum Tag X noch sein Schnitt machen, große Teile der Elektroindustrie sehen neue Märkte und Chancen.....und allesamt wollen sie nicht sehen, das allen das Wasser schon Oberkante Unterlippe steht.

Die paar grünen Aposteln sind schnell wieder in ihre Erdhöhlen zurückgeschickt aber wenn die eigene Branche Halligalli macht.......dann sehe ich persönlich nur noch dunkelschwarz.
MfG
H.E.....alias Energie-Ossi

12

Einen habe ich noch zum Thema auf Novo-Argumente:
http://tinyurl.com/97v24jd

13

Und hier etws zum Dauerbrenner Wärmedämmung und einem Spiegel-Artikel.
http://tinyurl.com/9e8u3ps

Die Untersuchungen des Fraunhofer Institutes kann ich aus eigener (unwissenschaftlicher) Erfahrung an einem 100 Jahre alten Massivhaus (aus selbstgebrannten Ziegelsteinen, zum Teil mit Betondecke! War damals der Hit im Dorf) bestätigen.

14

Die Energiewende wird schon allein an ihrer Überregulierung und der ständig in immer kürzeren Zeitabständen notwendigen Nachjustierung den planwirtschaftlichen Untergang erleiden. Da helfen all die MaBiS, GaBi, WiM, GPKE, GeLi, Einspeiserwechselprozesse und auch das "Herkunftsnachweisregister" nicht weiter. Wir hatten das "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" schon einmal...

15
Dr.-Ing. K. Sander

Und nun kam heute die nächste Information:

Schon 1985 hat das Fraunhofer Institut für Bauphysik festgestellt, dass bei wärmegedämmten Häusern gegenüber denen mit massiven Steinwänden der Energieverbrauch steigt.

Und die Universität Cambridge hat festgestellt, dass in Deutschland die Formeln zur Berechnung des theoretischen Wärmebedarfs falsch sind. In ungedämmten Häusern werden 30 bis 40% weniger Energie verbraucht als uns die Energie-Experten" vorrechnen.

mit ausführlicher Begründung nachzulesen hier:
http://tinyurl.com/8pg56ts

16

#3 Gerald Pesch
Mal sehen wann der Michel wach wird; vielleicht ja schon 2013...

Ich glaube eher nicht, wenn ich mir die Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart anschaue. In den Medien sind bisher nur wenig kritische Meinungen über die Energiewende zu finden. Da wird aber besonders ausführlich über Steinbrücks Nebenverdienste berichtet. Das bringt Quote und damit kann man den Michel auch schön von den wichtigen Themen ablenken. Mir wird regelmäßig schlecht, wenn ich immer wieder sehe mit welcher Chuzpe unsere Politikdarsteller über die Medien, die Energiewende als Beispiel für den Rest der Welt darstellt, die uns darin folgen wird und Deutschland einen Zukunftsmarkt beschert. Und das alles noch mit dem angeblichen Konsens der Bevölkerung. Wie gesagt, wenn ich die Ob Wahl in Stuttgart anschaue, glaube ich es fast.

17
Markus Estermeier

Es wurde schon oft genug angemerkt.
KEIN seriöser Unternehmer investiert ohne Planungssicherheit. Sowas machen nur Subventionsabgreifer und/oder Kunden- und Geschäftspartner-Abzocker.

18

Nach diesem Artikel frage ich mich immer wieder weshalb keinerlei Medieninformationen die breite Masse der Bevölkerung diese auch lesen kann,oder will.Es ist nach meiner Auffassung allerhöchste Zeit in den Medien nicht nur durch ältere Herren vor der Tagesschau die Solartechnik incl.der endlosen Zuverlässigkeit anzupreisen,sondern den Oberschwindel auch beim Namen zu nennen.
Wem in dieser Regierung kann man noch fachliche Kompetenz unterstellen.Wie kommt man gegen diese Inkopetenz in allen technischen Belangen an.
Eigentlich wünsche ich mir für dieses Jahr einen richtigen ökologischen lang anhaltenden Winter mit einem kleinen Stromausfall von ca.einer Woche in Berlin und Umgebung.Solarpaneele geben im Winter in der Regel keinen Strom ab und die Windräder fallen zügig aus.
Ob unsere Landesmutter auch still und heimlich auf diesen Ernstfall hofft um dann die störanfälligen und mit extremen Mängeln behafteten Kernkraftwerke wieder anzufahren.
Zumindest wäre dann Strom aus sicherer Quelle vorhanden und man würde statt Geld für Luftschlösser ausgeben zu müssen auch mal wieder Geld verdienen.
15t Atommüll im Jahr sind mir lieber als unendlich viel Sondermüll aus Solaranlagen und Windradturbinen.

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„Bundesumweltminister Altmaier: Keine Laufzeitgarantie für neue Kohlekraftwerke

Hamburg (ots) - Energiekonzerne können nicht davon ausgehen, dass neue Kohlekraftwerke dauerhaft am Netz bleiben dürfen. Das sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) im Interview in der neuesten Ausgabe des Greenpeace Magazins.
Der Minister sprach sich grundsätzlich für neue Kohlekraftwerke aus, dafür müssten jedoch "in gleichem Umfang" alte Anlagen stillgelegt werden. "Es kann passieren, dass wir auch bei 100 Prozent erneuerbaren Energien in einer kalten Januarnacht, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, fossile Kraftwerke brauchen." Kein Kraftwerk aber, das heute in Betrieb gehe, habe eine Laufzeitgarantie.....“

Was der Lügenminister aber verschweigt, die Politik ist gezwungen einen Kapazitätsmarkt zu etablieren, der natürlich über die Stromrechnung finanziert wird. Die Stromversorger brauchen gar keine "Laufzeitgarantie", die bekommen dann Geld nur um ein Kraftwerk vor zu halten. Aber das verschweigt der Lügenminister dem Klimakatastrophentraumatisierten Wahlpublikum natürlich. Mal sehen wann der Michel wach wird; vielleicht ja schon 2013.....

20

Ich würde es sehr begrüßen, wenn dieser Brief auch in andere unserer Massenmedien Eingang finden würde. Diese sind aber so freiwillig gleichgeschaltet, dass dort nur selbsternannte "Energieexperten" von Greenpeace, Bund Naturschutz oder ausgestrahlt usw. zu Wort kommen. Kein Wunder, dass sich die Politiker mangels eigenem Fachwissen genau so gleichgeschaltet äußern.

21

Auf

http://tinyurl.com/9rn9syk

steht z.B.

„Bundesumweltminister Altmaier: Keine Laufzeitgarantie für neue Kohlekraftwerke

Hamburg (ots) - Energiekonzerne können nicht davon ausgehen, dass neue Kohlekraftwerke dauerhaft am Netz bleiben dürfen. Das sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) im Interview in der neuesten Ausgabe des Greenpeace Magazins.
Der Minister sprach sich grundsätzlich für neue Kohlekraftwerke aus, dafür müssten jedoch "in gleichem Umfang" alte Anlagen stillgelegt werden. "Es kann passieren, dass wir auch bei 100 Prozent erneuerbaren Energien in einer kalten Januarnacht, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, fossile Kraftwerke brauchen." Kein Kraftwerk aber, das heute in Betrieb gehe, habe eine Laufzeitgarantie.....“

Ein Bunzumweltmini gibt im Grünpiss Magazin ein Interview in dem er den Energieunternehmen Prügel zwischen die Beine wirft. Wer auf Vernunft bei dieser Regierung hofft, kann ach an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glauben.