Grüne Energie – Abkürzung zur Energieunabhängigkeit oder Sackgasse?

Giftiges Kohlendioxid vergiftet unsere Welt!

Abstract: In dieser Studie werden einige der Probleme diskutiert, die die Transition von klassischen Energiequellen hin zu Erneuerbaren begleiten und auch einige der öffentlich weithin akzeptierten Überzeugungen fragwürdiger Glaubwürdigkeit. Es wird gezeigt, dass der Fußabdruck der sog. Grünen Energie verglichen mit klassischen Technologien viel größer ist, und dass die überhastete Entwicklung von Technologien, die darauf abzielen, die Abhängigkeit von Energie zu reduzieren, tatsächlich zu sogar noch größerer Abhängigkeit führen. Das Beispiel des „Ökolandes“ Dänemark wird präsentiert, und das Ersetzen von Öl durch aus Zellulose hergestelltem Ethanol ebenso wie der Unsinn der CCS-Technologie und CO2-Emissionssteuern werden diskutiert. Zum Glück werden die fossilen Energieträger nicht knapp, wie manche befürchten….


…Dies muss jedoch nicht unbedingt der Grund sein, mit der Entwicklung der Erneuerbaren nicht weiterzukommen. Allerdings ist es vernünftig, unsere Bemühungen und Ressourcen in der heutigen relativ sicheren Energieversorgung darauf zu richten, durch Forschung und Entwicklung zum nationalen Wohlergehen beizutragen. Es ist unsinnig, China und seine hinsichtlich der Umwelt oft fragwürdigen  Produktionsmethoden und absurden Aktivitäten zu subventionieren, wie z. B. das CO2 unter die Erde zu verpressen oder den CO2-Abdruck zu besteuern.

Grüne Energie – Abkürzung zur Energieunabhängigkeit oder Sackgasse?

1 An Stelle einer Einführung oder: „Hören Sie Arthur zu!“

„in Durban ein Hoffnungsschimmer für das Schicksal der Erde“. – „Giftige Gase aus Kraftwerken – Verhängnis für den Planeten“. – „Greenpeace Slowenien weiß, wie man Elektrizität aus den Kernkraftwerken durch erneuerbare Energiequellen ersetzt“. – „Kohlendioxid gefährdet die Gesundheit der Erde.“ – „Der Meeresspiegel steigt“. – „Die Temperatur des Planeten wird bis zum Ende des Jahrhunderts um viele Grad steigen“ – „Überschwemmungen in (wo auch immer) sind das Ergebnis anthropogener Klimaänderungen“. – „Öl kann schon jetzt durch Biodiesel und aus ernten produziertem Ethanol ersetzt werden“. – „Dänemark ist ein gutes Beispiel für andere Länder“.

Die Liste der Schlagzeilen in der Nachrichtenflut wird jeden Tag auf die Öffentlichkeit abgeschossen und klingt wohlbekannt. Während der letzten Jahre wurden die Menschen mit Informationskampagnen konfrontiert, welche verschiedene Maßnahmen zum „Erhalt der Umwelt“ sowie die sog. erneuerbaren Energiequellen preisen und die für das Überleben der menschlichen Rasse und der Natur sofort umgesetzt werden sollten – mehr noch, „eher gestern als heute“. In Slowenien haben zahlreiche Umweltorganisationen ihre Aktivitäten in den Massenmedien verstärkt, gerade vor den Parlamentswahlen (nehmen wir uns die Freiheit zu spekulieren), um den politischen Parteien „Umwelt- und Energie“-Auflagen aufzudrücken, welche später mit finanziellen Zuwendungen erleichtert werden können. Die Netzanwendung „Revizor“ klärt viele Dinge hinsichtlich der Finanzierung einiger Kleriker der Umweltbewegung. Eine davon ist, dass etwa die Hälfte des Geldes, von dem ein beachtlicher Teil vom Staat kommt, für PR ausgegeben wird. Unabhängig von der moralischen Fragwürdigkeit wird diese Finanzierung Slowenien nicht ruinieren. Eine positive Auswirkung der Umweltorganisationen (von solchen ohne Anführungszeichen) hinsichtlich der Aufmerksamkeit der Notwendigkeit des Naturschutzes, der Kontrolle von Verschmutzern und einer positiven Einstellung der Menschen zu ihrer Umwelt sollten nicht vergessen werden.

Als Konsequenz der endlosen Wiederholungen der gleichen zweifelhaften und unbrauchbaren Strategien und der Politik im Energiesektor (konzentrieren wir uns mehr oder weniger auf den elektrischen Strom) tauchen Probleme auf. Obwohl einige der Thesen mehr als zweifelhaft sind, sollte man den Worten von Herrn Paul Joseph Göbbels vertrauen, dass „eine Lüge, tausend mal wiederholt,  zur Wahrheit wird“.

Da Politiker zumindest äußerlich den öffentlichen Interessen folgen, und weil ihr Zeithorizont durch die Dauer ihrer Amtszeit begrenzt wird, können hinsichtlich der Strategie der Energieversorgung Beschlüsse gefasst werden, die weit davon entfernt sind, optimal zu sein und die künftigen Generationen sehr teuer zu stehen kommen (man sollte beachten, dass die Zeitkonstanten im Bereich des Energiemanagements über 30 Jahre dauern).

Daher können wir, wenn wir Aussagen von zahlreichen „Hobbyökologisten“, und „Hobby-Energieexperten“ hören, nichts weiter tun als uns zu fragen: „Warum um Himmels Willen können wir all die Verschmutzer auf dem Gebiet elektrischer Energie nicht einfach durch die so genannten Erneuerbaren ersetzen?“. Lassen Sie uns in unseren Überlegungen den NIMBY und den BANANA-Effekt ignorieren (NIMBY = Not In My Backyard – Nicht vor meiner Hintertür; BANANA = Build Absolutely Nothing Absolutely Nowhere Around – Bilde gar nichts nirgendwo um uns herum [Das Wortspiel geht noch weiter: To go bananas = verrückt werden! A. d. Übers.]), da es mehr als genug Fälle in Slowenien gibt; „Wir sind für Erneuerbare, aber gegen Wasserkraftwerke am Mura-Fluss, gegen Windkraftwerke, gegen Überlandleitungen usw. Ignorieren wir auch Murphys „Naturgesetz“ (d. h. „Wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein, ist es normalerweise nicht wahr) und schauen auf einige technische Aspekte hinsichtlich des Ersetzens klassischer Energiequellen durch Erneuerbare. Erwähnt werden sollte auch, dass „es so etwas wie Lunch umsonst nicht gibt“, und dass das Einhalten hoher Umweltstandards teuer ist (Für die Mehrheit der Leute wird die Ökologie unwichtig in dem Moment, in dem sie dafür ihre Brieftaschen zücken müssen).

Antworten auf Fragen des Wechsels von klassischen Energiequellen hin zu Erneuerbaren sind nicht über die Maßen kompliziert und können auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen, Grundkenntnissen der Physik und vor allem unseres gesunden Menschenverstandes gegeben werden. Man sollte immer die Weisheit des Philosophen Arthur Schopenhauer im Hinterkopf behalten: „gesunder Menschenverstand kann fast jedes Bildungsniveau ersetzen, aber keine noch so hohe Bildung kann den gesunden Menschenverstand ersetzen“.

Es ist unbestritten, dass die Technologie erneuerbarer Energiequellen weiter entwickelt werden muss und dass wir alle die Zeit kaum erwarten können, in der wir Solarpaneele auf die Dächer schrauben oder eine „Solarfolie“ an die Südwände unserer Häuser kleben. Es ist auch unbestritten, dass gewisse Technologien verbessert werden müssen, so dass sie preiswert genug sind, um auf dem Markt mit den Technologien fossiler Treibstoffe ohne Subventionen konkurrieren zu können, bezahlt durch „normale Einwohner“. Allerdings ist die Verfügbarkeit von Energie aus erneuerbaren Quellen im globalen Maßstab mit gewissen physikalischen Grenzen und strategisch inakzeptablen Gefahren verbunden.

In der Studie werden einige Aspekte und Probleme diskutiert im Zusammenhang mit der Versorgung der Menschheit mit Energie aus erneuerbaren Quellen anstatt fossiler Treibstoffe. Das Erschließen von Energiequellen ist unabdingbar für jede Gesellschaft. Falsche Entscheidungen können langfristig den Wettbewerb im globalen Maßstab gefährden. Daher ist es wichtig, jeden einzelnen Aspekt genau zu überdenken und natürlich auch jene ich würde sagen, vor allem jene), die höchst unbequem sind.

Die folgenden Abschnitte des Hauptteils dieser Studie werden wegen der Gesamtlänge nicht wörtlich übersetzt, sondern nur kurz zusammengefasst. Vieles davon wurde in Blogs wie EIKE und Anderen in anderen Zusammenhängen schon besprochen.

In den Abschnitten 2 und 3 werden zunächst einige grundlegenden Begriffe aus dem Energiesektor erklärt. In den Abschnitten 4 und5 geht es um Verteilungsnetze, Material- und Landschaftsverbrauch sowie den Fußabdruck in der Umwelt. Im Abschnitt 6 wird ausführlich erklärt, warum durch Erneuerbare keine größere Unabhängigkeit von Energieimporten erreicht wird, sondern die Abhängigkeit eher vergrößert. Ursache ist der notwendige Gebrauch seltener Erden, die von China monopolistisch auf den Markt gebracht werden. In Abschnitt 7 werden die Verhältnisse im „Ökomusterland“ Dänemark erläutert. Dort misst man nämlich mit zweierlei Maß, wenn es um Aufstellorte für Windräder geht. In Abschnitt 8 wird die Problematik der Ethanolgewinnung angesprochen. In Abschnitt 9 geht es um die Problematik der unterirdischen Verpressung von CO2 (Carbon Capture and Storage CCS). Die Abschnitte 10 und 11 befassen sich mit Sinn oder Unsinn einer Kohlenstoffsteuer. Der Autor begründet hier ausführlich, warum diese Maßnahme den Strom unsinnig verteuert und sie daher in Zukunft keine Chance hat. In Abschnitt 12 geht es um die Problematik von Elektroautos. In Abschnitt 13 wird beschrieben, warum das Öl noch lange reichen wird. Zwar wird es durch neue Erschließungstechniken teurer, ist aber immer noch mindestens zehnmal billiger als die sog. „grünen Technologien“. Abschnitt 14 schließlich befasst sich mit Erdgas und der neuen Technik zur Förderung von Schiefergas.

Der Ábschnitt 15 wird wieder wörtlich übersetzt:

15. Schlussfolgerungen

Basierend auf öffentlich zugänglichen Daten beleuchtet der Autor die Transition von klassischen zu erneuerbaren Energiequellen sowie einige damit verbundenen und sozial akzeptierten Glaubenssätzen von fragwürdiger Glaubwürdigkeit. Das Gebiet der Energieerzeugung ist natürlich viel zu umfangreich, um mit einer einzigen Studie abgedeckt werden zu können. Der Autor glaubt, dass die Mehrheit der Bevölkerung einer optimal umweltfreundlichen Energieerzeugung positiv gegenüber steht. Wir alle wollen „saubere“, stets verfügbare, universell einsetzbare Energie zu akzeptablen Preisen haben. Allerdings gibt es nichts umsonst und Energieumwandlungen haben immer ihren Preis, der entweder von der Umwelt oder vom Steuerzahler entrichtet werden muss. Neue Technologien (Wind-, Solarkraftwerke, …) sind nach wie vor unsicher hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit und ihrer Preise.

Kurz wird gezeigt, dass die „Auswirkung auf die Umwelt” der sog. „grünen Quellen“ relativ groß ist, verglichen mit einigen klassischen Energiequellen, und dass das Ignorieren der Abhängigkeit von Importen der benötigten Materialien tatsächlich die Abhängigkeit von Energieimporten weiter vergrößern kann, da neue Technologien auf einigen seltenen Materialien basieren, deren Produktion monopolisiert worden ist. Das Beispiel des Dänischen „Öko-Staates“ wird aus einem normalerweise der Öffentlichkeit nicht bekannten Blickwinkel  untersucht. Einige glauben, dass anthropogene CO2-Emissionen für Klimaänderungen verantwortlich sind und propagieren Ideen, diese beim Verbrennen fossiler Treibstoffe einzufangen, um zu verhindern, dass sie in die Atmosphäre gelangen oder besteuert werden. Unabhängig von der Tatsache, dass der Autor von der absoluten Harmlosigkeit des CO2 überzeugt ist (39) zeigt diese Studie, dass keiner der beiden Wege im globalen Maßstab gangbar ist.

Obwohl das Konzept eines Elektroautos verführerisch daher kommt, ist das Problem einer adäquaten Speicherung elektrischer Energie, erforderlich für flächendeckenden Verbrauch, immer noch nicht zufriedenstellend gelöst. Die Menschheit wird noch eine ganze Weile von fossilen Energieträgern abhängig bleiben. Glücklicherweise gehen diese nicht so schnell zur Neige, wie einige befürchtet haben. Allerdings sollte dies kein Grund sein, umweltfreundliche Energiequellen zu erschließen. Es wäre in dieser noch mit einer guten Energieversorgung gesegneten Zeit vielmehr angebracht, unsere Mittel und Bemühungen darauf zu konzentrieren, nach Technologien zu forschen und diese zu entwickeln, die sich auch förderlich für die Gesellschaft auswirken. Es gibt keinen Grund, die schon jetzt unterbezahlten Arbeitskräfte und die umweltpolitisch fragwürdige Produktion in China zu subventionieren. Die Unterstützung des Sektors, dessen einziges Ziel es ist, den Steuerzahlern das Geld aus der Tasche zu ziehen und politische Macht für Einige zu gewinnen ist sozial inakzeptabel. Das unterirdische Verpressen von CO2 sowie eine Kohlenstoffsteuer ist ein Unfug, für den die Europäer schon jetzt nur zu gerne zahlen. Sollte es der Steuerzahler zulassen, dass auf seinen „Kohlenstoff-Fußabdruck“ eine Steuer erhoben wird, würde dies ein weiterer Schritt auf der Straße des Unsinns und ein Schritt zur Begrenzung der persönlichen Freiheit sein (ebenso wie dadurch die Brieftaschen einiger weniger gefüllt werden). Umsonst verschwendete Ressourcen und der Vertrauensverlust bei vielen Menschen wird die Nutzung neuer Technologien schwieriger machen – zu einer Zeit, wenn dies tatsächlich notwendig sein könnte.

Trotz der hier präsentierten Argumente wird Mancher seinen Glauben aus welchen Gründen auch immer nicht ändern, seien es die religiöse Haltung gegenüber dem Problem oder persönliche Interessen. Es gab eine interessante Reaktion in der Zeitung Delo von einem Leser, der längere Zeit auf dem Gebiet Energiemanagement gearbeitet hatte. Er glaubt, dass wir das Problem hinsichtlich Wind und Kernkraft, dem wir gegenüber stehen, nicht richtig sehen. Der Autor glaubt, dass unsere akademische Freiheit uns dazu bringt, über den Tellerrand zu schauen und auch weniger wünschenswerte Dinge anzusprechen.

Wie können wir als Beispiel für freie Menschen geben, wenn wir uns selbst nicht frei fühlen? Dies ist der Grund, warum der Autor Dante Alighieri mit seiner Schlussfolgerung zustimmt:

„Die heißesten Stellen der Hölle sind jenen vorbehalten, die in Zeiten einer großen moralischen Krise ihre Neutralität bewahren wollen“.

Rafael Mihalič

Faculty of Electrical Engineering, University of Ljubljana

Tržaška 25, 1000 Ljubljana

E-pošta: rafael.mihalic@fe.uni-lj.si

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30 Kommentar(e)

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1

Zum thema Atomausstieg und CCS Verfahren ist folgendes zu sagen. Beide Ideen sind unsinnig. Die erste ist Unsinn wegen der Existenz von Plutonium 239 mit dem HWZ von 24600 Jahren und die zweite durch die dauerhafte entnahme des Sauerstoff aus der Atmosphäre. Nur ungebiltete Leute die solche Zusammenhäge nicht begreifen kennen solche Unsinn vorantreiben.

2

Der japanische Wirtschaftsminister Yukio Edano scheint es mit dem Ausstieg nicht ganz so eilig zu haben. Er will wohl zuerst noch die geplanten KKW fertig bauen. Damit wäre dann erst Mitte bis Ende der 2050er Ende mit der Kernkraft in Japan.

http://tinyurl.com/997yvtf

"The fact that the government has already permitted the construction carries significant weight."

Das klingt anders als die deutschen Enteignungsorgien.
Mal sehen, wie die neue Regulationsbehörde in Japan sich da aus der Affäre ziehen wird.

Es bleibt spannend!

3

heute morgen in der Zeitung: Die Regierung will die Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken zwingen ihre Anlagen in Betrieb zu halten, auch wenn sie damit Verluste machen. Der Planwirtschaftszug rollt immer schneller auf den Abgrund zu.
MfG
H. Urbahn

4

S.Hader #20
Die französiche Politik in Frankreich kann sich gar keine hohen Strompreise leisten, Hr. Hader!
Und wissen Sie auch warum.....?!
Kleiner Tip...schauen Sie sich mal an mit was der Großteil der frazösischen Wähler Ihre Wohnung heizt. Es spielt auch eine Rolle, dass Frankreich eine Atommacht, im Gegensatz zu Deutschland, ist.
Frankreich wird somit weiter auf die Forschung und Entwicklung mit der Kernkraft setzen. Desweitern arbeiten und leben bereits sehr viele Franzosen von und mit der Kernkraft. Bei 80% Anteil an der Energiewirtschaft auch nicht weiter verwunderlich.
Einen kontinuierlich steigenden Strompreis, wie er in Deutschland durch die sog. erneubaren Energien und dem Abschalten des billigen Kernkraftwerksstrom politisch beschlossen wurde (Energiewende), werden die Franzosen Ihren Politikern nicht durchgehen lassen.
Der Unterschied zwischen Deutschland und den Rest Europas...
Der Deutsche merkt den Verlust des Lebens erst, wenn er im Sarg liegt.
Der Rest Europas hängt am Genuss des Lebens und wird entsprechend vorher aufschrein.
Parallelen zur EURO-Schuldenkrise sind hier unübersehbar.

5

Da sind sie wieder, die „Handelsvertreter“ der Ökobranche, die sich „Greenpeace“ nennen und unter diesem Logo vermarkten.
Ob in Japan nach dem Wahlkampf auch ein abschalten der Rationalität erfolgt sei mal dahingestellt. Tatsache ist aber, dass Greenpeace eine sehr engagierte Presse-Bearbeitung mit Kampangien durchführt.
Wer sich wie Greenpeace-Aktivisten, von den zuvor einbestellten Reportern mit „Schlauchboot-Aktionen“ etc. seine Show medienwirksam organisiert, um für seine Geldgeber Stimmung zu erzeugen, die dann Politiker „einbinden“, der hat auch „Innendienstler“ als Medienfachleute und choreografiert Stimmungen, so wie halt Werbeagenturen das auch betreiben.
Die Tatsache, dass durch den Fukushima-Unfall niemand zu Schaden kam, aber Zehntausende durch einen Tsunami, wird weiter gnadenlos geschäftstüchtig von diesem Lobbyistenverein ausgeschlachtet. Fleißig werden Pressemitteilungen zur Desinformation angereicht und von den Medien veröffentlicht, damit keiner zur Vernunft findet, sich die Faktenlage nüchtern anzusehen.
Nach neutraler Information muss man suchen, wie einst nach „Feindsendern“.
Radioaktivität: Kleine Dosis, große Angst Lutz Niemann , Novoargumente.

Die Ökobranche wirbt mit völlig unrealistischen Rendite-Sätzen Spekulanten-Geld ein, baut Zusatzsysteme zu den vorhandenen und verabschiedet sich von aller Vernunft. Wer z. B. auf dem Wasser wohnt, alle Wege mit dem Boot erledigt, fährt mit einem modernen Motor und legt sich nicht noch eine Segeljacht zu, für die Tage wo der Wind passt und stellt eine dafür Crew ein oder noch ein Boot mit Sonnenkollektoren für Sonnenscheinfahrten aber das verordnen uns die grünen Handelsvertreter von Greenpeace, als den neuesten Schrei als Öko-Credo, denn drei Boote sind dem Verkäufer ein dreifaches Geschäft.
Kann er die Politik mit ein sein Verkaufsmodell ziehen, dann verteuert die Politik vorsätzlich den gesamten Bootsverkehr auf das dreifache, das ist der Wesenskern unserer aktuellen Energie-Politik.
Ob Japan sich auf ein solches Modell zur Stromerzeugung und -Verteilung je einlassen wird, ist realistischerweise noch zu bezweifeln.

6

@#23: S.Hader;

“Lieber Herr Glatting,“
kommen Sie mir wieder mit dem schwulen “Lieber“! Ich scheine wohl in letzter Zeit zu nett gewesen zu sein.

“zunächst einmal dauert die Amtszeit des frz. Präsidenten 5 Jahre, also bis Mitte 2017.“

Waren das doch schon wieder 5 Jahre mit dem Gartenzwerg Sarkozy? Wie die Zeit vergeht. Dann schauen wir mal ob Fessenheim abfährt, wenn Flamanville ans Netzt geht. Dann hat sich der Anteil von Kernenergie in Frankreich aber deutlich verringert. 200 MW sind schon ein Wort.
Und ein halbes Jahr später nimmt der neue französische Präser Fessenheim wieder ans Netz.

Wenn es der Wirtschaft in Frankreich schon seit Jahren nicht gut geht, dann könnten Sie sich mal vorstellen wie mies es dann mit deutschen Strompreisen wäre.
Uns was bei Sarkozy schlecht war, wird Hollande mit seinem Sozialismus komplett an die Wand fahren. Die europäische Staatsschuldenkriese wird ihr übriges tun.

Und wenn Sie es mit der Verzögerung von Großprojekten nicht blicken, dann zeugt da von ihren unterirdischen Intellekt.

7

Gerade die Topographie Japans mit den starken Höhenunterschieden erlaubt es Japan, die Wasserkraft auszubauen (bisher 10%). Hinzu kommt die günstige Insellage für Windkraft.

Dann mal ran Hr.Dr. rer.nat. S.Hader vom Spruch zur Tat. Bin gespannt auf die Expertise des Sören Hader, der allein aus Höhenunterschiéden Wasserkraft ableitet und denkt weil Japan eine Insel ist, auch die Aufstellung von Windmühlen zwingend ist. Übrigens scheint in Japan auch die Sonne, warum nicht die Höhenlagen mit Paneele zupflastern?

Hr. Hader, sie stolpern in Ihrer ideologisch gefärbten Denke ziemlich nah am Rand des intellektuellen Nirvanas wenn Sie glauben das auch nur ein Japaner freiwillig die vielen Wassereimer auf die Berge schafft um dann die Kraft des Wassers zu nutzen. Diese Art kindliche Weltverbesserei steht Ihnen aber ganz gut. Ohne Sach und Fachverstand kann man sich alles herbeizaubern und sich eine nachhaltige Welt zusammenbasteln das es nur so kracht im grünen Gebälk. Wie schlimm kann es noch kommen sollten Shader und Genossen jemals von der Kette gelassen, dass grüne Zepter schwingend die große Transformation ausrufen.

MfG

P.Große

8

Lieber Herr Glatting, zunächst einmal dauert die Amtszeit des frz. Präsidenten 5 Jahre, also bis Mitte 2017. Der Wirtschaft in Frankreich geht es schon seit Jahren nicht gut. Daran konnten die preiswerten Strompreise in Frankreich wenig ändern und es war auch mit einer der Gründe für die Wahlniederlage von Nicolas Sarkozy.

"Zur Terminverzögerung. Schauen Sie mal nach Berlin. Da sollte der Flughafen schon eröffnet sein. Und da wurden keine Sicherheitsauflagen verschärft."

Und was möchten Sie jetzt damit zum Ausdruck bringen? Was hat das mit Flamanville zu tun?

9

@#20: S.Hader,

hab ich. Und als erstes Kraftwerk soll Fessenheim Ende 2016, also nach seiner ersten Amtszeit vom Netz gehen. Wenn seine Beliebtheit weiter so fällt, gibt es bestimmt keine Zweite. Womit sein Nachfolger sich einen Dreck drum scheren wird.
Insbesondere wenn sich die Wirtschaft von diesem Sozialisten endgültig herunter gewirtschaftet wurde.

Träumen Sie weiter.

Zur Terminverzögerung. Schauen Sie mal nach Berlin. Da sollte der Flughafen schon eröffnet sein. Und da wurden keine Sicherheitsauflagen verschärft.

10

Aber Hallo.

Die Meldung in den Medien lautet: *Japan PLANT Atomausstieg bis 2040*.
Liest oder hört man dann aufmerksamer was da so kolportiert wird, so stellt man fest, dass sich die öffentlichen Verlautbarungen der eher unbeliebten japanischen Regierung unter Noda auf das Unglück von Fukushima Bezug nimmt und von DIESER (wunschdenkend mit DER interpretiert) „Kernkraft“ die Rede ist. Da sieht dann das Ganze schon etwas anders ist. Denn DIESE Kernkraft à la Fukushima betrifft alle Kraftwerke mit ihren Reaktoren, die mit eben diesem Fukushima-Typ vergleichbar sind und somit mit den gleichen gravierenden Sicherheitsproblemen behaftet sind. Das betrifft alle Reaktoren mit Bj. 1990 und früher. Davon hat Japan ca. 30 Stück in seinen 17 Kraftwerken stehen. Diese Reaktoren mit ihrer teils schon antiquierten Technik wären 2040 ohnehin schon 50 – 70 Jahre alt und somit mehr oder weniger schrottreif. Die jüngeren ca. 20 Stück hätten dann z.T. auch schon mehr als 40 Jhr. auf dem Buckel. Der gesamte Kernkraftwerk-Park ist also ohnehin erneuerungsbedürftig.

Dass Japan mit den bereits im Bau bzw. in Planung befindlichen Reaktoren auf die neueste Technik setzt wird geflissentlich übersehen.

Die populistische und auch irreführende Ankündigung der Regierung Noda, die um ihr Überleben kämpft, nimmt in Japan kaum jemand wirklich ernst. Aber wenigstens waren diese Leute so ehrlich anzukündigen, dass ein totaler Ausstieg neben einer elementaren Stromverknappung auch eine Strompreis-Verdoppelung bzw. Verdreifachung nach sich ziehen würde.

Derzeit gehen jedenfalls auf Anordnung der nämlichen Regierung successive die KKW nach erfolgter Sicherheitsüberprüfung und ggf. Nachrüstung wieder ans Netz.

11

Lieber Herr Glatting, schauen Sie sich das Wahlprogramm von François Hollande und dessen Reden an. Sein langfristiges Ziel ist es, den AKW-Anteil auf 50% runterzufahren (siehe auch #11). Haben Sie eigentlich Ihren Link mal selbst durchgelesen? Der Betriebsbeginn des dritten Reaktors wird von ursprünglich 2012 um vier Jahre verschoben.

12

@Lorenz Braren: "Durch die schwierige topographische Lage Japans ist es doch gar nicht möglich nur im Ansatz das hochindustrielle Land mit sog. "Alternativen" zu versorgen."

Gerade die Topographie Japans mit den starken Höhenunterschieden erlaubt es Japan, die Wasserkraft auszubauen (bisher 10%). Hinzu kommt die günstige Insellage für Windkraft.

"Im Übrigen sehe ich diese Meldungen als Versuch, vom Ausverkauf Deutschlands abzulenken (ESM+EKB). Es wird einfach wieder eine Sau von den Schweinehirten durch's Dorf getrieben."

Ja klar. Jede Meldung, die sich nicht mit dem ESM befasst ist nur eine Ablenkung vom ESM. Ich würde eher andersrum sagen, die permamente Beschäftigung mit der Finanzkrise lenkt von anderen wichtigen Themen ab, eben wie die Energiewirtschaft.

13

@#13: S.Hader,

warum sollten die Franzosen den Anteil an Kernenergie runter fahren. Die fahren demnächst ein brandneues Kraftwerk
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Flamanville
hoch. Und der Strompreis in Frankreis bleibt niedrig. Anders als bei und, wo Politiker die Naturgesetze verdrängen.

14

Meine Damen , meine Herren,
dieser Beitrag über den -Grünen Fußabdruck- hat ja eigentlich seine Wurzeln in den 70 er Jahren.

Damals haben sich einflussreiche Leute zusammengesetzt um eine Idee zu entwickeln, wie -Neues Geld - geschöpft werden könnte , für die nächste Zukunft.

Was daraus geworden ist, wurde über sehr interessante Diskussionen im EIKE Portal wirklich eindrucksvoll und ausführlich beschrieben.
Jetzt kommt diese Wirkung der offenen und disziplinierten Diskussion bei den politischen Entscheidungsträgern an.
Es wird Stück für Stück und Tag für Tag offensichtlicher, das diese - Grüne Energie Idee - als Luftblase enttarnt wird.
Das Fatale an diesem Phänomen ist leider auch die Tatsache, dass dadurch diese gesamte Geldschöpfungsmasche der vergangenen Jahrzehnte zumindest in Frage gestellt wird.
Mit diesem Hintergrund an Erkenntnis, dass mittlererweise weltweit bekannt ist, wird nun in der gesamten Bandbreite auf Zeit gespielt.
Wir, die in den letzten Jahren an diesem Prozess konstruktiv mitgewirkt haben, sollten mal innehalten, und diesen kleinen Meilenstein genießen. Wenigstens für einen Moment.

Mit freundlichen Grüßen

Alfred Casimir

15

@11 und @12
Ich kann der Phobie gegen die deutsche Presse nicht folgen. Die Meldungen UK und Frankreich waren identisch. Selbst bei Fox gibt es die Info:

http://tinyurl.com/8v3gjvd
(Sorry, weiß nicht, wie ich den Link referenzierte):

16

Wenn die Erklärung der Japaner, bis irgendwann (+ Verlängerungen) wahr ist, so sehe ich das als Willenserklärung. Man will die wenigen, die noch durch Frau Höhn unterstützt werden, etwas beruhigen.
Durch die schwierige topographische Lage Japans ist es doch gar nicht möglich nur im Ansatz das hochindustrielle Land mit sog. "Alternativen" zu versorgen.
Im Übrigen sehe ich diese Meldungen als Versuch, vom Ausverkauf Deutschlands abzulenken (ESM+EKB). Es wird einfach wieder eine Sau von den Schweinehirten durch's Dorf getrieben.
Auch bei uns werden die "Erneuerbaren" bald ihr Ende finden, da wir nun alle Anstrengungen aufbieten müssen, um den Ländern zu helfen, die bis dato z.T. auf unsere Kosten gut gelebt haben.

17

@#12: Hier ein Artikel aus Japan http://tinyurl.com/95lo5xp

Es liest sich wie die Merkelsche Entscheidung nach Fukushima. Angeblich soll der totale Atomausstieg der Partei bei der nächsten Wahl helfen (kurzfristige politische Vorteile durch langfristige Aufgabe der wichtigsten Zukunftstechnologie für die Menschheit). Genauso unsinnig und unlogisch wie bei uns, genauso unerwartet von Politikern die vor Fukushima pro-Atom waren (CDU/FDP wollten zumindest eine Laufzeitverlängerung, Japan wollte 50% Atomstromanteil erreichen und massiv zubauen)

Mir scheint das alles Teil eines Plans zu sein, der das Trio D-J-F betrifft. Wer die Puppenspieler sind, ist dabei unbekannt. Gleich nach Fukushima haben sich die Medien selbst übertroffen, ein Bild der Solidarität zwischen D und J zu zeichnen. Deutschland und Japan wurden als "Leidensgenossen" dargestellt, die beide "im selben Boot" sitzen mit ihrer verhassten "Abhängigkeit" von AKW. Die Lösung wird im grünen Gleichschritt dargestellt als: Einspeisevergütung für Solar/Wind, massive Energierationierung (Rolltreppen in Tokyo wurden ausgeschaltet, Strassenbeleuchtung blieb aus, diesen Sommer wurden überall Klimaanlagen ausgeschaltet und geschwitzt, angeblich "freiwillig"...)

18

Hallo A.Bauer, Sie schreiben in #11: "Der neue Trend scheint eine Art politisches Wunschdenken zu sein. Die Politik beschliesst einfach einen Wunsch wie die "Energiewende" oder "Energieeffizienz" oder "niedrige Preise", aber sie können die Marktwirtschaftlichen Gesetze genausowenig aufheben wie sie die Naturgesetze per Beschluss aufheben können."

Nur zur Erinnerung, die heutigen rund 80% an AKW-Stromanteil in Frankreich sind nicht das Ergebnis marktwirtschaftlicher Entwicklungen, sondern Ziel der frz. Politik gewesen, welches man mit dem Staatsmonopolisten EDF prima umsetzen konnte. Genauso ist es machbar, langfristig diesen Anteil etwas runterzufahren und durch Effizienzsteigerungen und neue Kraftwerke zu kompensieren. Wunschdenken ist das mit Sicherheit nicht, sondern praktische Realität in einem staatsorientierten Land (selbst im Vergleich zu Deutschland) wie Frankreich.

19

#4: Philipp Gerber sagt:am Freitag, 14.09.2012, 11:52

Tja, - Japan hat nach heutigen Pressemeldungen ebenfalls den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen und folgt einem Modell ähnlich dem Deutschlands.
.......
Haben Sie nur deutsche Käseblätter gelesen oder eventuell auch japanische oder internatinale Presse als Referenz. Habe NHK und Fox News nach dieser Meldung duchforstet und leider nichts gefunden. Und- wo soll die verhältnismässig kleine Insel die ganzen, zur Versorgung dieses High- Tech- Landes erforderlichen Vogelshredder und Krähenspiegel unterbringen (nebst den erforderlichen Speichern)?
Japan ist nicht das hündisch unterwürfige Schland, und garntiert wissen unsere japanischen Freunde, wie die deutsche Bananenrepublik Schland mit der ihr befohlenen "Energiewende" bewusst und gezielt durch eine ehemalige FDJ- Sekretärin für Agitation und Propaganda und ihren Speichelleckern in die Sch.. geritten wird.
Dankbar wäre ich für einen link auf eine japanische Seite, die die Aussage der schlandschen Zipfelmützenschmierer bestätigt.
(in Englisch, Häuschenschrift kann ich nicht)
Gruss

20

Es kommt noch besser als D. und Japan. Auch Frankreich hat seit der Wahl von Herrn Hollande jetzt einen Atomkraftgegner als Präsident. Er hatte im Wahlkampf versprochen, Frankreich auf 50% Atomstromanteil herunterzufahren. Während das noch nicht planwirtschaftlich konkretisiert wurde, hat man aber schon beschlossen das AKW Fessenheim stillzulegen.

Der neue Trend scheint eine Art politisches Wunschdenken zu sein. Die Politik beschliesst einfach einen Wunsch wie die "Energiewende" oder "Energieeffizienz" oder "niedrige Preise", aber sie können die Marktwirtschaftlichen Gesetze genausowenig aufheben wie sie die Naturgesetze per Beschluss aufheben können. Man kann locker ein paar Gigawatt abschalten, das kann jeder. Diese Gigawatt dann zu gleichem Preis und ohne Emissionen (und dem damit verbundenen Emissionshandel zur Weltrettung) zu ersetzen, das kann weder D. noch Japan noch Frankreich.

21

@#5:

Abschaltung nach 40 Jahren Laufzeit (bis 2040 sind alle aus), 30% regenerativ. So steht es jedenfalls in der Presse (auch im Ausland, z. B. BBC).

22

@Emil Thomas @Philipp Gerber
Ja, was genau lesen wir denn da (Bild)...Japan will „alle möglichen Maßnahmen” ergreifen oder
"Als Ersatz für Atomstrom wurden alte Thermalkraftwerke wieder angefahren. Die erhöhte Einfuhr von Erdgas und Rohöl trug dazu bei, dass Japan 2011 erstmals seit mehr als 30 Jahren ein Defizit in der Handelsbilanz auswies."
oder
"Großbritannien und Frankreich wollen trotz Fukushima am Bau von Reaktoren der nächsten Generation festhalten. Auch die USA gaben für den ersten Bau eines Atomkraftwerks seit dem Jahr 1978 grünes Licht."

Was machen die deutschen Medien daraus (Bild usw.)
Japan steigt aus der Kernkraft aus!
Und wie so schön passend wird das Märchen von den mutierten Schmetterlingen noch in den Artikel mit eingebaut....Alles klar!?

Die Japaner müssen erstmal mit dem kommenden Winter zurecht kommen. Massenhafte Einfuhr von Oel und Gas wird dies auf Dauer nicht lösen können. Da spricht schon das Handelsbilanzdefizit dagegen, geschweige denn von der Abhängigkeitsfrage....

Steigende Strompreise werden auch die momentan geschürte Antikernkraftswerksbewegung in Japan zum Schweigen bringen.

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# 4

Japan spielt auf Zeit, 2040 wird der Strompreis im Mittelpunkt stehen und keiner an die letztendlich geringen Strahlenfolgen des Tsunamis denken. In der Mitteilung fehlt jeder noch so geringer Hinweis, womit die KKWs in Japan ersetzt werden sollen. Mein Tipp: durch neuere KKWs, nachdem der Energiewendecrash in Deutschland offensichtlich geworden ist.

In alter Propagandamanier "folgt dem Beispiel Deutschlands" suggerieren unsere "freien Medien", dass die Japaner als nächste die Energiewende nach deutschem Muster beschlossen haben.

Das Thema hatten wir schon, lieber Herr Gerber. Und es funktioniert, man sieht es an Ihrer Aussage "folgt einem Modell..."

Herr Trummler hat in einem Satz in #3 eigentlich für jeden Bildungsgrad verständlich die Aussichtslosigkeit des Unterfangens formuliert...

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@#5: ich weiß leider nicht, wie amn die Links chriffriert. Steht aber in allen Online-Zeitungen: FTD, Spiegel, Focus, Stern, Zeit, ...

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@Hoffmann

Lesen Sie die Nachrichten...

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@Philipp Gerber #4
Wer sagt das?!

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Tja, - Japan hat nach heutigen Pressemeldungen ebenfalls den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen und folgt einem Modell ähnlich dem Deutschlands.

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Der Denkfehler dieser Studie besteht darin dass der Author "Erneuerbare Energien" in der ferneren Zukunft sieht.
Da jedoch die Sonne in der Zukunft nicht intensiver und stromverbrauchsgerechter scheint und der Wind nicht stärker und verlässlicher weht,
werden "Erneuerbare Energien" auch in der Zukunft eine Fatamorgana bleiben.

Vandale

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Elmar Oberdoerffer

"BANANA = Build Absolutely Nothing Absolutely Nowhere Around" = Baue absolut nichts absolut nirgendwo in dieser Gegend. Baue, nicht bilde.

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Jeder sollte sich selbst Fragen, wo er die Vorteile der sog. Erneuerbaren Energien (Wind,Sonne,Biogas) gegenüber ein fossilen Kraftwerkspark (Kohle,Uran,Gas) für unsere industrielle Wohlstandsgesellschaft sieht.

Desweitern sollte sich jeder selbst mal fragen, was es auf sich hat, wenn die Regierung das menschgemachte CO2 als Schadstoff verteufelt und das natürliche CO2 als normal hinnimmt.

Und warum will die Regierung nur eine Reduzierung des menschengemachtes CO2 erreichen. Eine Reduzierung hilft doch,in einer gerechten Ökoideologiewelt, nicht weiter und führt nur in eine neue diktatorische zwei,drei Klassenökogesellschaft.
Wenn dann muss komplett auf menschengmeachtes CO2 verzichtet werden. So zu sagen muss jegliches, vom Menschen gemachtes Feuer, gelöscht werden. Solange der Mensch mit Feuer das CO2 produziert, solange wird es ein Unsinn sein auf die Klimaangstpropheten zu hören und auf die sog. erneuerbaren Energieform umzuschwenken.

Das Feuer ist vom Menschen gezähmt worden und der Mensch hat darauf sein Leben (Wohlstand) aufgebaut. Feuer bedeutet Fortschritt und Wohlatand. Wer dieses Feuer löscht, der löscht nicht nur das CO2 sondern auch unseren Fortschritt und unseren Wohlstand!