Wie lange wird Europa noch zaudern, bei der Schiefergas-Revolution mitzumachen?

Die Blockade der Schiefer-Gas Exploration hat zu einem neuen Ansturm auf Kohle geführt und könnte Europa veranlassen, noch mehr als bisher seinen Energiebedarf in Russland zu decken. Aber es gibt Anzeichen dafür, dass die Anti-Schiefergas-Kampagne an Dynamik verliert, sagt ein Londoner Think-Tank

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Europäische Länder könnten bald zu Schiefergas-Importeuren aus Russland werden, wenn die grüne Energie-Verhinderer-Lobby ihren Weg erfolgreich fortsetzt. Die Aussicht auf noch größere Abhängigkeit von russischem Gas, zusammen mit einem neuen Ansturm auf die Verbrennung von Kohle, kann die unbeabsichtigte doch unvermeidliche Folge des anhaltenden Widerstandes grüner Aktivisten und politischer Entscheidungsträger gegen heimische europäische Schiefergasförderung sein. So wie der deutsche Ausstieg aus der Kernenergie zu einem Anstieg der Einfuhren in Deutschland von französischer und tschechischer Kernenergie geführt hat, wird Europas Blockade der Schiefergasexploration Russland den perfekten Grund bieten, ihre eigenen Schiefer-Extraktion zu intensivieren.

Während die europäischen Regierungen zaudern, wird der Schiefer-Boom in Russland die Ausbeutung der riesigen Vorkommen beschleunigen. Russische Unternehmen schließen sich der Schiefergas-Revolution an, um den Exportmarkt  des Landes zu sichern, nicht zuletzt auch seine Gasexporte nach Europa. Der Kreml hofft darauf, die vermutlich weltweit reichsten Schieferreserven in Westsibirien durch steuerliche Anreize für internationale Unternehmen interessant zu machen, um in das neuen Energie-Spiel zu investieren.

In scharfem Kontrast zu den Entwicklungen in Russland und einem Großteil des Restes der Welt, stehen dazu Umwelt-Aktivisten und grüne Politiker. Sie blockieren Schiefer-Entwicklungen in den meisten europäischen Ländern. Staaten der Europäischen Union haben kaum die Oberfläche der Schiefergas-Vorkommen angekratzt. Es gibt zwei dutzend Probebohrungen in ganz Europa, im Vergleich zu geschätzten 35.000 Fracking- Standorten in den Vereinigten Staaten. Als Ergebnis hat Europa es versäumt, der Schiefergas-Revolution, die durch die USA gefegt ist, beizutreten. Statt von kostengünstigem Schiefergas zu profitieren, zudem mit weniger CO2-Emissionen, neuen Branchen und hunderten bis  tausenden neuer Arbeitsplätze, beschränkt sich Europa selbst mit auferlegten Grenzen grünen Wachstums.

Weil in den USA das Gas die Kohle in großem Umfang ersetzt, hat die Schiefergas-Revolution dort zu einer dramatischen Reduktion der CO2-Emissionen geführt: Auf das Niveau von 1992.

Laut Regierungsvertretern, ist dafür das billige und reichlich vorhandene Schiefergas der Hauptgrund. Es hat dazu geführt, dass Kraftwerksbetreiber von Kohle auf Erdgas umstellen. Der Schiefergas-Boom hat den Gaspreis von $ 12 pro Einheit, vor etwa fünf Jahren auf weniger als 3 $ abgesenkt. Zudem ist Erdgas viel billiger zu verstromen, als Kohle.

Um die US-Energie-Revolution zu wiederholen, die für den schnellen Rückgang der CO2-Emissionen und den Zusammenbruch der Preise für Erdgas geführt hat, würde Europa von Kohle auf Erdgas umschalten müssen. Doch die Schiefergas-Blockade der grünen Lobby, zusammen mit ihrem Widerstand gegen die Kernenergie verursacht das genaue Gegenteil: Sie hat zu einer Renaissance der Kohle geführt. Deutschlands grüne Energiewende sollte Strom umweltfreundlich produzieren. Wie sich herausstellt, wird die Stromlücke, die durch die Abschaltung von acht Kernkraftwerken erzeugt wurde, weitgehend durch Kohlestrom ausgefüllt werden. Damit wird die Kohle eine neue Renaissance aber nicht nur in Deutschland erleben. Denn tatsächlich werden die CO2-Emissionen in der EU als Ganzes wahrscheinlich auf 43 Millionen Tonnen in diesem Jahr steigen, wegen der vermehrten Verbrennung von Kohle in Kraftwerken – so glauben Barclays Analysten.

Doch mehr als Europas neuen Kohle-Boom, fürchten grüne Energie Aktivisten, dass das Umschalten auf billiges und reichlich vorhandenes Schiefergas, die erneuerbaren Energien und deren Multi-Milliarden-Subventionen bedrohen. Es ist diese ökonomische Sorge, die den Antrieb für die organisierte Opposition gegen die Schiefergas-Entwicklung in Europa liefert und dabei ökologische Gesichtspunkte ausser Acht läßt. "Wir brauchen keine so große Menge Gas und sicherlich nicht billiges Gas, denn das würde nicht nur die Kohle, sondern auch die erneuerbare Energien verdrängen", fürchtet der Greenpeace-Experte für erneuerbare Energien Sven Teske.

Es gibt einige starke Anzeichen dafür, dass die Anti-Schiefergas-Kampagne in Europa an Dynamik verliert, nicht zuletzt in Frankreich, wo das Hydraulic Frakking vor einem Jahr aus parteipolitischen Sorgen verboten wurde. Die neue sozialistische Regierung, vor einer tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise stehend, hat achon angekündigt, dass sie erwägt, für Schiefergas-Extraktion grünes Licht zu geben. Jüngst sagte Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault, dass die Debatte über Schiefergasbohrungen "nicht erledigt" sei und dass neue und sichere Methoden für Hydraulic Frakking ökologische Bedenken ausräumen könnten. Seine diplomatische Sprache übersetzt Präsident Francois Hollande, der Reportern erzählte, dass er "offen bliebe für die Schiefergas-Extraktion, wenn sie mit einer sicheren und sauberen Technik erzielbar sei". Ich denke, die meisten Beobachter verstehen, dass Frankreich letztendlich im Geschäft bleiben will.

Autor Benny Peiser ist Direktor des Global Warming Policy Foundation, einem in London ansässigen Think-Tank

Zuerst erschienen bei der Global Warming Policy Foundation 

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49 Kommentare

  1. @#48, Hr. Pesch.
    Der Michel und wach werden? Selbst nach 1945 keine Chance dazu:
    siehe (nur beipsielhaft) Spiegelaffäre gegen den „pöhsen“ Strauß. (Augstein persönlicehr Intimfeind (warum wohl?) und
    die Gründungsmitglieder der Grünen aus den Reihen der NPD und Altnazis.
    Der Michel will und braucht die „bequeme Unfreiheit“. Hauptsache er kann gegen „seinen Nachbarn stänkern“.

  2. Politiker lügen!

    H. Altmaier heute morgen im Morgenmagazin: „Es ist möglich, dass der Strompreis nach Anpassung der EEG-Umlage nach dem 15 Oktober steigt…“
    Die Verwendung des Konjunktiv ist faktisch eine Lüge! Das EEG-Umlagekonto lag Ende August mit 1,67 Mrd.€ in den Miesen, ein Anstige der EEG-Umlage auf > 5 ct/kWh ist faktisch unumgänglich. Aber der verantwortliche Minister flüchtet sich in den Konjunktiv, damit die Legende vom „kostenlosen“ Strom aus Wind und Sonne keinen Schaden nimmt. Mal sehen wann der Deutsche Michel wach wird; bei 10 ct, 15 ct…mal sehen.

  3. @ S. Hader #43

    Ihre Mutation zum Einschränker von Menschenrechten in SED-Manier kommt nicht überraschend:

    „Die Behauptung, dass Klimaschutz und Energiewende deshalb schlecht sind, weil dadurch Eigentumsrechte und die Wahlfreiheit der Entscheidungen eingeschränkt werden, überzeugt mich einfach nicht. Solche Einschränkungen finden in vielen Bereichen statt, wie beispielsweise im Gesundheitswesen, bei Sozialversicherungen, Infrastrukturmaßnahmen usw. Die meisten möchten auf diese öffentlichen Leistungen nicht verzichten, auch wenn es bedeutet, selbst an der Finanzierung beizutragen und teilweise auf eigene Rechte zu verzichten.

    Ihre Argumente würden mich wesentlich mehr überzeugen, wenn Sie aufzeigen könnten, welche Rechte im Vergleich zu anderen Bereichen besonders stark eingeschränkt werden und weshalb das unverhältmässig ist. Nur zu sagen, da werden Rechte eingeschränkt, ist nichts besonderes.“

    Ihnen als in der ex-„DDR“-Sozialisiertem ist der Wesensgehalt des Art. 19 GG wohl immer noch unbekannt, der da lautet:

    „Art 19
    (1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.
    (2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.“

    Soweit ersichtlich, kennen Sie sich mit der Materie Grundrechte nicht aus. Sie wissen auch nicht, wann der Gesetzgeber überhaupt in Grundrechte eingreifen darf. Wundert mich allerdings nicht, denn was Hänschen (in der „DDR“) nicht gelernt hat, lernt Hans nimmermehr. Der Lateiner sagt, das Ausnahmen die Regel bestätigen. Wieso kenne ich fast nur Ausnahmen aus dem Bereich der ex-„DDRler“?

    Und deshalb sind Sie nicht nur auf diesem Gebiet ein Nullsatzschreiber.

  4. „#45: Peter Jensen sagt:am Samstag, 15.09.2012, 14:39

    Ich mache ihnen mal den Vorschlag, über „sämtliche anderen staatlichen Reglementierungen“ nachzudenken. Verstecken sie sich nicht hinter „man sollte“, sondern machen sie es!
    Damit sollten sie eine Weile beschäftigt sein und wenn sie eine Lösung dafür gefunden haben, und zwar für jede (!!!) staatliche Reglemtierung, dann verkünden sie uns doch hier bei EIKE ihr Ergebnis. Und wir haben hier solange Ruhe vor ihren Nullsätzen.“

    Sehr geehrter Hr. Jensen,

    Ich verstehe Ihre Aufregung ganz gut, aber obiger Beitrag von Ihnen ist gerade zu die Aufforderung an Sören Hader noch mehr Senf in die Diskussion zu kleckern.

    Shader scheint eine schreibende Maschine zu sein, die nie Antworten produziert sondern nur Fragen absondert. Fragen die grundsätzlich vom Thema ablenken und immer schwammig formuliert sind.

    Also Hr. Jensen nicht über den Jetztzustand aufregen und die konkrete Biospriteinführung ( was immer Sören daran auch konkret findet)ist doch nur deshalb in die Hose gegangen weil Deutschland nicht genügend Mais hat um Sprit und gleichzeitig Biogasanlagen zu füttern. Am besten gleich mal Shader fragen wie das Problem konkret gelöst werden kann.

    Nun darf weiter gelacht werden.

    MfG

    P.Große

  5. Wahnsinn, Hader schafft es tatsächlich IMMER, seinem Geschwafel noch eins drauf zu setzen und auch dabei wieder NICHTS zu sagen!

    Herr Hader, nochmals: die Verantwortlichen von EIKE und viele der Diskutanten hier sind gegen diese „Energiewende“ und den sog. Klimaschutz und zwar aus den verschiedensten Gründen, die hier alle regelmäßig genannt werden. Wenn sie das „pauschal gegen Energiewende“ finden, dann ist das ihr Problem. Dann sind sie wirklich nicht in der Lage, den Argumenten hier zu folgen. Sie haben ja noch nicht mal bemerkt, dass der Eingriff in Eigentumsrechte hier nur eines, von vielen Diskussionsfeldern ist. Also sparen sie sich ihre Belehrungen. Dazu sind sie nun wirklich nicht der richtige. Und wenn sie über das Gesundheitssystem reden – in ihrem Falle schwafeln – wollen, suchen sie sich einen entsprechenden Blog. Hier geht es um Energie und Klima.

    Und ihr väterlich mitfühlendes „Lieber Herr Jensen, Sie müssen nicht immer gleich vergnatzt sein, wenn ich hier allgemeinere Fragen in die Diskussion werfe und Sie spontan keine Antwort darauf haben. Auf solche Fragen konkret noch keine Antworten zu besitzen, ist kein Beinbruch.“ können sie sich auch sparen. Was glauben sie, wer sie sind? Ich fange wahrscheinlich über andere gesellschaftliche Probleme gerade mal da an zu denken, wo sie schon lange nicht mehr folgen können. Aber das ist kein Beinbruch, seien sie nicht vergnatzt Herr Hader, so ist nun mal der Gang der Dinge.
    Sie halten sich wohl für den, der den Finger in irgendeine Wunde legt. Sie sind aber derjenige, der schon früher in der Schule immer genervt hat, der dann, wenn alle ein Ergebnis gefunden hatten, nochmal nachfragt: aber was ist denn mit…
    Und wo alle nur denken: Müller, Meier, Schulze, Hader… halt doch einfach die Klappe!

  6. Hallo, das folgende Posting ist wohl gestern nachmittag durch einen technischen Defekt nicht angekommen, wie bei allen anderen Postings zwischen 14 und 21 Uhr.

    #40: „Weil das hier EIKE ist und da geht’s um die Energiewende und den sogenannten Klimaschutz. Ich habe ihnen schon so oft gesagt, dass sie EIKE offensichtlich mit einem allgemeinen Forum zur Diskussion verschiedenster gesellschaftspolitischer Fragen verwechseln. Deswegen nochmal: hier geht es um den sogenannten Klimaschutz und die Energiewende. Haben sie es jetzt?“

    Lieber Herr Jensen, für Sie geht es in erster Linie darum, Argumente gegen Klimaschutz und Energiewende zu finden. Und da ist die Qualität der Argumente eher zweitrangig. Die Behauptung, dass Klimaschutz und Energiewende deshalb schlecht sind, weil dadurch Eigentumsrechte und die Wahlfreiheit der Entscheidungen eingeschränkt werden, überzeugt mich einfach nicht. Solche Einschränkungen finden in vielen Bereichen statt, wie beispielsweise im Gesundheitswesen, bei Sozialversicherungen, Infrastrukturmaßnahmen usw. Die meisten möchten auf diese öffentlichen Leistungen nicht verzichten, auch wenn es bedeutet, selbst an der Finanzierung beizutragen und teilweise auf eigene Rechte zu verzichten.

    Ihre Argumente würden mich wesentlich mehr überzeugen, wenn Sie aufzeigen könnten, welche Rechte im Vergleich zu anderen Bereichen besonders stark eingeschränkt werden und weshalb das unverhältmässig ist. Nur zu sagen, da werden Rechte eingeschränkt, ist nichts besonderes.

    „Und deswegen und aus dem einfachen Grund, dass kein staatlicher Eingriff in den letzten Jahrzehnten so viel Geld gekostet hat und noch kosten wird wie der sogenannte Klimaschutz und die Energiewende (mal von der „Europäisierung“ Deutschlands abgesehen), äußere ich mich hier auf EIKE auch nur dazu.“

    Der Sozialhaushalt umfasst ein Mehrfaches an dem, was uns die Energiewende momentan kostet. Allein die staatlichen Zuschüsse in die gesetzliche Rentenversicherung betragen jährlich über 50 Mrd. Euro. Ich will damit nicht abstreiten, dass die Energiewende und die Emissionseinsparung eine teure Angelegenheit sind. Aber hier mit dem Superlativ zu kommen, ist etwas übertrieben. Die Frage ist aber, wieviel kosten uns die Alernativen? Nicht nur heute, sondern auch in 20 Jahren. Wenn diese uns noch teurer kommen, dann hilft es nicht viel, über heutige Kosten zu klagen.

    „Aber sie können gern weiter Allgemeinplätze verteilen und seicht um alle Themen herumlabern. Wenn sie kein Geld für ihre Nebelbomben und Ablenkungsbeiträge kriegen, dann ist wohl die endlose Lust am diskutieren ihre Motivation hier.“

    Lust, ja, aber die ist auch endlich. ;o)

    #41: „Ich mache ihnen mal den Vorschlag, über „sämtliche anderen staatlichen Reglementierungen“ nachzudenken. Verstecken sie sich nicht hinter „man sollte“, sondern machen sie es!
    Damit sollten sie eine Weile beschäftigt sein und wenn sie eine Lösung dafür gefunden haben, und zwar für jede (!!!) staatliche Reglemtierung, dann verkünden sie uns doch hier bei EIKE ihr Ergebnis. Und wir haben hier solange Ruhe vor ihren Nullsätzen.“

    Lieber Herr Jensen, Sie müssen nicht immer gleich vergnatzt sein, wenn ich hier allgemeinere Fragen in die Diskussion werfe und Sie spontan keine Antwort darauf haben. Auf solche Fragen konkret noch keine Antworten zu besitzen, ist kein Beinbruch. Sie sind Anregungen für eine mögliche Diskussion, mehr nicht. Staatliche Reglementierungen sind nichts ungewöhnliches, sondern gehören zum Zusammenleben dazu. Die Frage ist deshalb nicht, „ob“ man sie einführt, sondern eher „wie“. Ich persönlich bin mit den aktuellen Lösungen nicht sooooooo unzufrieden, sehe aber durchaus alternative Verbesserungsmöglichkeiten, wie sie beispielsweise in Ansätzen von Prof.Haucap oder der DENA aufgezeigt werden, die auf mehr marktwirtschaftliche Komponenten setzen. Nur schade, dass so wenig über solche alternativen Ansätze diskutiert wird und man sich viel lieber über den Jetztzustand aufregt. Auch die konkrete Einführung des Biosprits hielt ich für einen Fehler. Man hat nicht dafür gesorgt, dass nur einheimisch angebaute Pflanzen genutzt werden dürfen, sondern sich u.a. am Mais auf dem Weltmarkt bedient. Dass das ein unheilvoller Weg ist, hätte Ihnen jeder Umweltschützer erklären können. Wieso wurde bei EIKE nicht der Hinweis gegeben, dass die E10-Regelung selbst von Umweltverbänden und Verbraucherschützern abgelehnt wurde? Wollte man damit das Bild aufrechterhalten, dass Umwelt- und Klimaschützer für alles Schlechte in der Welt verantwortlich sind?

  7. #122: „Da liefern Sie ja eine interessante Information: „Ich weiss, was ein Avatar ist. Hier im Kommentar Bereich sind so gut wie alle nur solche.“ Die Pro-AGW-Seite wird also vor allem von Kunstwesen vertreten. Gut zu wissen!“

    Hallo Herr Weber, interessant, dass Sie die Aussage von Herrn Müller so einseitig interpretieren. Halten Sie persönlich „Greg House“, „bessokeks“ oder „Heinz Eng“ für reale Namensangaben? Und wenn wir schon mal beim Thema sind, wer hat eigentlich mal die Identität von Prof.Dr.Frank Endres überprüft? Sich solche Namen zu geben, kann jeder.

    „Es scheint zu stimmen was ich über NB schrieb:“Er ist das Instrument von Unbekannten, die damit ungeniert CO-2-Propaganda betreiben. Diesen Hintermännern darf man getrost unlautere finanzielle Interessen unterstellen, die mit der „CO-2-Wertschöpfungskette“ eng verknüpft sind.““

    Entschuldigen Sie mal Herr Weber, Sie betreiben Spekulationen und geben das hinterher als Beinahe-Fakt aus. Wenn auf die Art auch wissenschaftliche Diskussionen über den Treibhauseffekt stattfinden, muss man sich nicht über die Qualität wundern. Wo ist da der eigene skeptische Anspruch, Aussagen stets vorher kritisch zu hinterfragen und zu prüfen?

    „Wessen wirtschaftliche Interessen mit „Wissenschaft“ begründet werden ist für die Allgemeinheit wichtig zu wissen. Finden Sie nicht? Das ist viel wichtiger als die unterschiedlichen Auffassungen eines realen Profs und eines Propaganda-Avatars.“

    Dann mal so gefragt, wären Sie denn bereit Ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen hier offenzulegen, d.h. zu sagen, bei wem und für was Sie ihr Einkommen beziehen? Es ist leicht, private Dinge hier als Informationen von allgemeinen Interesse hinzustellen, aber wie weit ist man auch selbst bereit, seine persönlichen Daten hier offenzulegen?

  8. Noch was Herr Hader,

    ihr Zitat:

    „Der Staat gibt auch vor, welche Stoffe ab welchen Alter Sie verkonsumieren dürfen. Er schreibt vor, welche Stoffe in Ihrem Haus verbaut werden dürfen und welche nicht. Es ist festgelegt, welche technischen Geräte Sie hier benutzen dürfen usw. Sich über die staatlichen Einschrankungen aufgrund von Klima- und Energiemaßnahmen aufzuregen, aber sämtliche anderen staatlichen Reglementierungen unseres Leben unerwähnt zu lassen, halte ich für eine recht einseitige Argumentation. Wenn schon, sollte man sich die generelle Frage stellen, wieviel Reglementierung ist notwendig und sinnvoll.“

    Ich mache ihnen mal den Vorschlag, über „sämtliche anderen staatlichen Reglementierungen“ nachzudenken. Verstecken sie sich nicht hinter „man sollte“, sondern machen sie es!
    Damit sollten sie eine Weile beschäftigt sein und wenn sie eine Lösung dafür gefunden haben, und zwar für jede (!!!) staatliche Reglemtierung, dann verkünden sie uns doch hier bei EIKE ihr Ergebnis. Und wir haben hier solange Ruhe vor ihren Nullsätzen.

  9. Herr Hader, wieder mal allgemeines blablabla… natürlich kann man eine Diskussion darüber führen, wieviel Reglementierung durch den Staat allgemein notwendig ist. Wer wollte das bestreiten? Aber jetzt raten sie mal, wieso ich hier die Energiewende kritisiere?

    Weil das hier EIKE ist und da geht’s um die Energiewende und den sogenannten Klimaschutz. Ich habe ihnen schon so oft gesagt, dass sie EIKE offensichtlich mit einem allgemeinen Forum zur Diskussion verschiedenster gesellschaftspolitischer Fragen verwechseln. Deswegen nochmal: hier geht es um den sogenannten Klimaschutz und die Energiewende. Haben sie es jetzt?

    Und deswegen und aus dem einfachen Grund, dass kein staatlicher Eingriff in den letzten Jahrzehnten so viel Geld gekostet hat und noch kosten wird wie der sogenannte Klimaschutz und die Energiewende (mal von der „Europäisierung“ Deutschlands abgesehen), äußere ich mich hier auf EIKE auch nur dazu.

    Aber sie können gern weiter Allgemeinplätze verteilen und seicht um alle Themen herumlabern. Wenn sie kein Geld für ihre Nebelbomben und Ablenkungsbeiträge kriegen, dann ist wohl die endlose Lust am diskutieren ihre Motivation hier.

  10. Hallo Herr Jensen, d’accord!

    Wenn wir eine schwerwiegende Erkrankung, und ich werte den Zustand unserer Gesellschaft als sterbenskrank, verstehen und „heilen“ wollen, müssen wir zu den Ursachen kommen. Zu Ursachen kann man durch einen Perspektiv- und Standortwechsel, Wissenserweiterung und -vertiefung sowie Ablegen von Vorurteilen und Schubladendenken gelangen.

    Ich finde es gut, dass und wie Sie mir geantwortet haben und ausgezeichnete Beispiele bringen, die an anderer Stelle als Ausgangsbasis für Fragen zu Eigentum und Staat zu interessanten Gesprächen führen würde. Hier ist das nur bedingt möglich zu vertiefen. Mir geht es in meiner durchaus überspitzten Systemkritik vor allem darum, weg von den für viele Menschen erkennbaren Folgen wie CO2 über alles, Dämmzwang, Energiesparzwängen, Glühlampenverbot usw. (Symptomen) zu kommen und den Blick für nie Infrage gestellte und hingenommene Selbstverständlichkeiten wie Staat, das politisch-gesellschaftliche System und unseren Anteil am Zeitgeschehen (Ursachen) zu wecken. Es liegt vielleicht daran, dass in mir immer mehr die Maxime „Prüfe alles, glaube nichts“ wirkt. Und da wird man schnell nach außen seltsam, unglaubwürdig, verdächtig, gelinde gesagt.

    P.S. Ein kleiner Einwand sei zum Unternehmer gestattet. Wenn Arbeitnehmer Arbeitswahlmöglichkeit haben, wird ein schlechter AG auf Dauer die guten und besten AN verlieren, da er nicht survival of the fittest praktiziert. Das funktioniert lange nur bei fehlendem Wettbewerb (fehlende Änderungserfordernis) und eingegrenzter Wahlmöglichkeiten (fehlende Alternativen).
    Der sich auf grüne Technologien, NIEs, schwachsinnigen CARBONFREE einengende nationale und supranationale europäische „Markt“ ist ein anderes Beispiel für Missachtung des naturgesetzlichen survival of the fittest. Ebenso kontraproduktiv, wenn Gruppen wie organisierte Arbeitnehmer erlangte Privilegien, für mich aktuell bei den Flugbegleitern erkennbar, ausnutzen. Wir alle zahlen das am Ende des Tages. Nicht zum Vorteil von uns allen, sondern zum Vorteil weniger.

    Privilegien sind keine Rechte. Rechte gelten für alle Menschen und nicht nur für einen Teil davon. Auch eine von mir selbst erst zu lernende Erkenntnis.

  11. #33: „Aber wissen sie auch, wie hoch normalerweise die Anforderungen für einen solchen Eingriff sind, um vor dem VerfG bestehen zu können? Und können sie mir auch mal erklären, mit welcher plausiblen und nachvollziehbaren Begründung der Staat sich anmaßt, mir vorzuschreiben, welche Glühbirne ich verwenden soll, welchen Strom ich verbrauchen soll und wieviel ich dafür bezahlen soll und wie ich mein Haus dämmen soll? Da stehen der Eingriff und die Begründetheit in einem totalen Missverhältnis!“

    Lieber Herr Jensen, diese Aufzählung können Sie beliebig weiterführen. Der Staat gibt auch vor, welche Stoffe ab welchen Alter Sie verkonsumieren dürfen. Er schreibt vor, welche Stoffe in Ihrem Haus verbaut werden dürfen und welche nicht. Es ist festgelegt, welche technischen Geräte Sie hier benutzen dürfen usw. Sich über die staatlichen Einschrankungen aufgrund von Klima- und Energiemaßnahmen aufzuregen, aber sämtliche anderen staatlichen Reglementierungen unseres Leben unerwähnt zu lassen, halte ich für eine recht einseitige Argumentation. Wenn schon, sollte man sich die generelle Frage stellen, wieviel Reglementierung ist notwendig und sinnvoll.

  12. Hallo Herr Manz,

    zu Ihrer Frage bzgl. des VerfG-Urteils gestern… ich habe ja auch in meinem Posting vorher extra das Wörtchen „normalerweise“ eingefügt. Das war Absicht, weil ich natürlich auch bemerkt habe, dass manche Entscheidungen des BVerfG für „Normalbürger“ nicht nachvollziehbar sind. Die Kommentare in den Zeitungen heute sprechen ja eine deutliche Sprache („das BVerfG weiß, wo der Hammer der Macht in Europa hängt…“). Es wird tatsächlich nicht besser mit unserer Freiheit.

    Und was die Verpflichtung aus Eigentum angeht, da kommen wir jetzt zu einer rechtstheoretischen und rechtsphilosophischen Diskussion.
    Nur ganz kurz: die Verpflichtung, mit seinem Eigentum auch im Sinne der Gemeinschaft umzugehen, ergibt sich vor allem daraus, dass Eigentum niemals allein nur durch das Tun eines einzelnen entstehen kann. Es wirken immer viele daran mit und der Staat auch – durch Bereitstellung von Infrastruktur, Rechtswesen, Verwaltung usw., ohne die die Schaffung von Eigentum schwer möglich wäre.
    Aber verstehen Sie mich bitte richtig. Ich halte diese Verpflichtung aus Eigentum für sehr nachrangig ggü dem eigenen Recht am Eigentum.
    Ein besonders deutliches Beispiel für Verpflichtung am Eigentum ist, wenn der Besitzer einer großen Fabrik auf seinem Grundstück und mit seinen Maschinen eben nicht tun und lassen kann, was er will, sondern im Sinne der Arbeitnehmer (die meist in der schwächeren Position sind) oder auch im Sinne der Umwelt bestimmte Normen einhalten muss, obwohl ihm der ganze Laden gehört. aber wie gesagt, da kommen wir in eine endlose Diskussion über Ethik und Moral und Verantwortung und Freiheit. Das ist hier dann doch zu viel off-topic (wie es so schön kurz und prägnant im „neudeutschen“ heißt).

    Ein anderes Beispiel, welches hier sicher besser zu EIKE passt, ist die Frage, ob ein Grundstücksbesitzer notwendige Stromleitungen auf seinem Grundstück dulden muss. Das wäre dann eine Verpflichtung ggü der Gemeinschaft, sein Eigentum tlws. zur Verfügung zu stellen (natürlich nicht umsonst), um notwendige Infrastruktur zu ermöglichen und unnütze Kosten für die Gemeinschaft zu vermeiden.

    Es ist aber immer eine Einzelfallentscheidung, wie weit die Verpflichtung aus dem Eigentum geht. Da gibt es fast keine pauschalen Maßstäbe.

  13. Hallo Herr Jensen,
    bei aller Ehre – denken Sie in aller Ruhe nach über die in 33# ausgesprochene Ermächtigung nach, die Sie dem Staat (besser den im weitesten Sinne „den Staat“ repräsentierenden Menschen) geben und zugestehen. Das Verfassungsgericht ist Teil eines Staates und prüft die Einhaltung und den, je nach Zeitpräferenz, zulässigen Toleranzrahmen der staatlichen Verfassung, wie man an Urteilen ableiten kann. So wie gestern wieder.
    Nebenbei dumm in die Runde gefragt – warum und zu was verpflichtet Eigentum? Unterstellt man mit der Verpflichtung nicht damit insgeheim einen unrechtmäßigen Erwerb und schlicht Unanständigkeit? Oder leitet sich eine Verpflichtung aus dem (noch) zugestandenen Recht Eigentümer zu sein ab? Gut, im Umkehrschluss lassen sich eine Eigentumswertschätzung bei zuordenbaren Eigentümern und eine Geringschätzung bei anonym öffentlichen und Allgemeineigentum feststellen. Wenn es allen gehört, gehört es niemand und keiner ist verantwortlich und nur an seinem Vorteil zu Lasten des nicht greifbaren Gemeineigentums interessiert, als Variante dazu die Tragik der Allmende.

  14. Hallo Herr Hader, es ist vergebliche Mühe, solange Sie sich nicht selbst und unvoreingenommen mit grundsätzlichen Fragen zu Eigentum, Ethik, Freiheit und Verantwortung auseinandersetzen wollen und Sie nur Ihre ideologischen Scheuklappen und mit bestens übernommenen Begründungen der am fremden Eigentum interessierten und dessen habhaft werdend wollenden Räuber, egal in welchen Kleide die daher kommen, aufwarten können. Ja, legalisierter Diebstahl ist modern und Sie sind auf der Höhe der Zeit, Sie sind ein staatsgläubiger Demokrat. Und das ist leider kein Kompliment.

  15. @#32: S.Hader und #33: Peter Jensen,

    und jetzt schauen wir uns mal Windkraftanlagen an. Ich schreibe dies extra aus, das man sich mal wieder verdeutlicht, dass dies Industrieanlagen sind.
    Diese Industrieanlagen sollen jetzt auch verschärft im süddeutschen Raum aufgestellt werden. Passende Standorte gibt es eigentlich nur auf bewaldeten Höhenzügen. Die Landschaften werden von Wanderen, Spaziergängern, Pilzsuchern, Jägern etc. als Naherholungsgebiet genutzt. Durch Ausweisung dieser Gebiete als Standort für Windkraftanlagen, werde diese natur belassenen Landschaften zu Industriegebieten.

    Damit wird alleine schon das Eigentumsrecht der Allgemeinheit verletzt. De Zerstörung des Landschaftsbildes ist meines Erachtens dabei eine andere Rechtsverletzung.

    Dass der Naturschutz dabei komplett unter die Räder kommt ist natürlich der absolute Gipfel. Aber was ist von grünen Regierungen schon zu erwarten.
    Josef Fischer war der erste deutsche Außenminister nach dem Krieg der einen Angriffskrieg geführt hat und Altkommunist Kretschmer hat mit Natur soviel im Sinn, dass er Landschafts- und Naturschutzstatus des Schwarzwaldes im Handstreich außer Kraft setzt.

    Wenn Herr Hader schon so blöd fragt,
    “Wie sehen konkret die Alternativen aus?“
    Dann kann ich im glasklar sagen:
    Weg mit den ganzen “Erneuerbaren“. Den Dreck braucht kein Mensch. CO2 macht dem Klima nichts. Und diese Drecksdinger sparen sowieso kein CO2.
    Zurück zu Kohle und Kernkraft.
    Die schwachsinnige Gutmenschenpopaganda ist so überflüssig wie ein Kropf.

  16. Herr Hader, sie erzählen mal wieder nur die eine Hälfte der Wahrheit. Natürlich gibt es den Grundsatz „Eigentum verpflichtet“ und natürlich darf der Staat auch in verfassungsrechtlich geschützte Vermögenspositionen der Bürger eingreifen.
    Aber wissen sie auch, wie hoch normalerweise die Anforderungen für einen solchen Eingriff sind, um vor dem VerfG bestehen zu können? Und können sie mir auch mal erklären, mit welcher plausiblen und nachvollziehbaren Begründung der Staat sich anmaßt, mir vorzuschreiben, welche Glühbirne ich verwenden soll, welchen Strom ich verbrauchen soll und wieviel ich dafür bezahlen soll und wie ich mein Haus dämmen soll? Da stehen der Eingriff und die Begründetheit in einem totalen Missverhältnis! Jetzt kommen sie natürlich wieder daher und werden sagen, das mit dem totalen Missverhältnis kann jeder sehen wie er will und darüber kann man ja diskutieren. Es wird aber nicht mehr darüber diskutiert, sondern der Eingriff des Staates erfolgt bereits. Ohne belastbare Begründung!
    Eigentum verpflichtet bedeutet nicht, dass der Staat da beliebig zulangen darf, sondern es bedeutet, dass man sein Eigentum auch – neben der vorrangigen Nutzung zum eigenen Wohle, denn es ist ja schließlich MEIN Eigentum – zum Wohle der Gemeinschaft verwenden soll. Wo bitte ist das Wohl der Gemeinschaft bei höheren Strompreisen, bei unsinnigen vermeintlichen Öko-Vorschriften, die eben nicht Konsens in der Gesellschaft sind. Und das ist für mich Voraussetzung dafür, dass man sein Eigentum auch zum Wohl der Gemeinschaft einsetzt ud nicht eine fixe Idee von Politikern zur angeblichen „Weltrettung“.

  17. #28: „Nur was ist, wenn ich nicht mehr Herr oder Frau meines rechtmäßig erworbenen oder in Besitz genommenen Eigentums sein darf?“

    Lieber Herr Manz, um noch mal einen kurzen Abstecher in die Gesellschaftspolitik zu machen, die Rechte von Eigentum gelten nicht uneingeschränkt. Der Grundsatz „Eigentum verpflichtet“ besteht in Gesellschaften nicht erst seit dem Bestehen des deutschen Grundgesetzes. Von daher ist es die falsche Voraussetzung, wenn man davon ausgeht, dass Eigentum ein uneinschränkbares Recht sei. Das gilt generell für alle Rechte, dass diese nie ohne Einschränkungen existieren können, sondern immer in Kollision mit anderen Rechten stehen.

    Über die Einschränkung von Eigentumsrechten in Folge von Klima- und Umweltschutzgesetzen kann sich sehr trefflich streiten und über einen sinnvolleren Interessensausgleich diskutieren. Mit Pauschalaussagen wird man allerdings nicht sehr weit kommen, schon gar nicht, wenn man jede Form von Steuer- und Umlagenerhebung als ungerechtfertigt ansieht. Sie mögen als libertär denkender Mensch die Machtfülle von Staaten als bedrohlich ansehen, ihr gutes Recht das auch so zu sagen. Allerdings wirklich reizvoll ist die Umsetzung Ihrer Ideen nicht wirklich, es sind nicht mal reale Ansätze von teilweisen Umsetzungen vorhanden. Selbst zaghafte Versuche würden ähnlich wie der Urkommunismus scheitern. Ich warte bis heute auf konkrete Beispiele von Ihnen, wo in Gesellschaften nur ansatzweise Ihre Ideen auf Praxistauglichkeit getestet wurden. Wie sehen konkret die Alternativen aus?

    MfG
    S.Hader

  18. # 29, Korrektur :
    „Israel hat ein Energieproblem, weil kaum hohen Verbrauch und kaum eigene Vorkommen …“

    Israel hat ein Energieproblem, bei hohem Verbrauch und kaum eigenen Vorkommen an fossiler Energie …

    muss es natürlich heißen

  19. @Frank Grabitz #29
    Der Altmaier wie auch seine Vorgänger im Umweltministerium haben noch NIE selbst zum Denken angefangen. Das Umweltministerium war schon IMMER die „Heimat“ einer ideologischen Ökowelt. Ein Staat kommt genauso gut, wenn nicht noch besser, OHNE ein Umweltministerium aus.
    Schaun Sie sich nur mal an, wie sich diese Umweltgetüm in den letzten Jahrzehnten aufgebläht hat…und jetzt fordert der Altmaier weiteres Personal ein. Und was hören wir vom Wirtschaftsministerium…..genau NICHTS!
    Es läuft was grottenfalsch wenn in einem Land das Umweltministerium mehr zu sagen hat als das Wirtschaftsministerium! Auch medial wird das Umweltministerium mehr ins positive Rampenlicht gestellt als das Wirtschaftsministerium.

  20. #27
    Ja Herr Hofmann,

    ich hatte mich nur gefragt, was reitet diesen Menschen Altmaier einen deartigen Blödsinn von sich zu geben. Mag doch Berger sagen was er will, aber deswegen kann man doch nicht als Minister solche „Studien“ 1:1 übernehmen ! Hat er befehlsgemäß das Denken ausgeschaltet ?
    Ich vermisse den langsamen Schwenk, ab von den Erneuerbaren hin zu Schiefergas, oder evtl. sogar wieder Kernkraft. Langsam deswegen, damit alle politisch ideologischen Träumer – und auch Betrüger – vor der desinteressierten Gemeinschaft ihr Gesicht wahren können.

    Israel hat ein Energieproblem, weil kaum hohen Verbrauch und kaum eigene Vorkommen (man ist aber vor der Küste fündig geworden) aber keine Photovoltaikanlagen für Stromerzeugung, aber dafür 3000 Volllaststunden Sonne pro Jahr. Die könnten die halbe Negev zupfalstern. Hier hat unsere Klimakanzlerin noch keinen Überzeugungserfolg erzielt. Warum wohl ? vielleicht hätten wir sogar die Solarzellen, wie so manches andere, als Geschenk gegeben ?

  21. Zu Herrn Pesch und anderen:

    Sie wollen in 26# sagen, dass das damalige diktatorische Regime (das ja nicht nur aus dem F. bestand) und das heutige demokratische System (das ja nicht nur aus Frau M. besteht), sagen wir vorsichtig, zu ähnlichen Ergebnissen führt? Nicht etwa dass das meiner persönlichen Meinung widerspräche – für über die Knopp´schen Dokumödien hinaus Geschichtsinteressierte zeigen sich nämlich erschreckende Ähnlichkeiten. Für gläubige Demokraten ist dieser Vergleich jedoch ein Affront. Genauso wie es einer für die an die biotische Erdölentstehungsthese-Gläubigen ist, dass Kohlenwasserstoffe in den bekannten nutzbaren Formen anders entstanden sind und entstehen, als uns seit Jahrzehnten weisgemacht wird. Die mit dem Oberbegriff Klimaschutz verbundenen partikulären Interessendurchsetzungsmethoden verheißen weiterhin gute Geschäfte, Macht und Einfluss, Begründungen für Verbots- und Einschränkungsforderungen, Zwangsmaßnahmen und deren mehrheitlich ermächtigten und in eine schnicke Klimaschutzreligion verpackten Vollzug. Wobei mehrheitlich heißt – die sich mehrheitlich durchsetzenden, sich verbündeten, vernetzten, auf die Politik einwirkenden Interessen- und Wählergruppen führen das Zepter in gegenseitigen Hochschaukeln mit der Politik unterstützt durch mediale Speichellecker und Verstärker.
    Politik bedient Interessen. Sie dient nicht dem einzelnen Menschen, außer er hätte so viel Machteinfluss wie organisierte menschliche Interessengruppen. Das ist unser System. Das zwingt jeden von uns in eine Gruppe.

    Wenn ich vieles, was uns hier zu Klima- und Energiethemen bewegt, Revue passieren lasse und wir (als Forumsgemeinde) um Zehntel, um Strahlenwerte, um EEs besser NIES, um politische Systeme, zu Medien, Ursachen und Wirkungen, gar persönliches usw. auch streiten, so fällt es mir zunehmend schwerer, mit diesem erbarmungslosen, von allen Seiten einprasselnden Klimaschutzterror umzugehen. Das moralische wie auch Kenntnisrüstzeug z.B. von EIKE reicht nicht aus, um nicht nur den Mehrheitsmeinungen sondern auch den Taten daraus zu widerstehen.
    Es ist erbarmungslos, weil man dem nicht entrinnen kann und wenn sich noch mehr Staaten außerhalb der EU dem anschließen, bleiben nur noch wenige Länder als Fluchtmöglichkeit übrig. Nur was, wenn ich gar nicht flüchten will?
    Es ist Terror, weil mit Klimaschutzerfordernis der Willkür Haus und Tür geöffnet werden und wesentliche Grundrechte, besonders das Eigentumsgrundrecht, auf der Strecke bleiben. Nur was ist, wenn ich nicht mehr Herr oder Frau meines rechtmäßig erworbenen oder in Besitz genommenen Eigentums sein darf? Was ist wenn es im Namen des Klimaschutzes so viele willfährige Rechtauslegende Gutachter gibt, die z.B. Gebäudesanierungspflichten auch gegen die Wirtschaftlichkeit bescheinigen. Was das stimmt nicht? Man schaue z.B. auf die Homepage des NABU, einer dieser schrecklichen Ökoterroristenvereine (tut mir leid, aber das was dort zu lesen gibt, ist eine Sprache von Terroristen) und in die Menüebereiche Energie und Gebäude. Dort gibt es Dateien zum Runterladen und Lesen, z.B. ein Gutachten Sanierungsvorgaben für bestehende Gebäude – Vereinbarkeit mit Eigentumsschutz und anderen Grundrechten. Nur ein Beispiel einer mächtigen Interessengruppe.

    Schrecklich mit welcher Vehemenz Enteignung und Verschuldung gerechtfertigt werden. Das Wort Freiheit ist gestrichen. Auch wenn es viele nicht glauben wollen. Wir sind den deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts schon viel näher als es den demokratischen Heiligenschein hat.

  22. @Frank Grabitz #22
    Bei dieser Studie des Hr. Berger ist mir auch ganz „schlecht“ geworden.
    Vor allen wenn man mal die Basis dieser Ökobranche genauer hinterfragt und beleuchtet.
    Auf welcher Basis bezieht sich denn dieses „angebliche“ Ökowachstum?!
    Ohne die entsprechende Ökoverordnungen und Gesetze/Einschränkungen würde es diese Ökobranche nicht geben. Diese Gesetze und Verordnungen haben eines gemeinsamm sie verhindern eine wettbewerbsfähige Marktwirtschaft. Die Zwangsabgaben und Subventionen mit dem Stempel „ÖKO“ sind die Basis für diese Scheinmarktwirtschaft. Es wird per Gesetze an den Realitäten der Weltwirtschaft (Markt) in Deutschland eine Ökoblase erzeugt. Dieser Blase geht so langsam immer mehr die Luft aus (siehe Pleiten Solarfirmen usw.) Der große Knall besteht uns jedoch noch erst vor.

  23. #22: Frank Grabitz

    Im September 1942 schickte der Führer eine Delegation hochrangiger OKW Offiziere zur Inspektionsreise an die Ostfront um zu erkunden wie es um die Umsetzung der vorgegebenen Ziele steht. Fazit: alle strategischen Ziele (Eroberung der Sowjetischen Ölfelder) sind mit den verfügbaren Mitteln nicht erreichbar. Der Führer tobte! Viele Offiziere wurden entlassen, Jodel widersprach danach nie mehr seinem Führer, und die 6. Armee wurde nach Stalingrad in Marsch gesetzt.
    Beim Lesen des Artikels wurden mir die erschreckenden Parallelen deutlich; wenn man den Russlandfeldzug durch „Energiewende“ ersetzt, findet man sich genau in der selben Parallelwelt eines geisteskranken Führers wieder, der mit einer willfährigen Entourage das Land in die Katastrophe treibt. Nur äußert die sich diesmal in einem black-out bei –10°C in einem der kommenden Winter; Stalingrad lässt grüßen!

  24. #21: Stephan Becker

    ein, die Erde ist nicht vergleichbar mit einem Saturnmond, aber auf beiden Himmelskörpern gibt es „Erdgas“. Von daher ist die Theorie dass Kohlenwasserstoffe nur als Folge von Lebenstätigkeit auf Basis von Kohlenstoff entstehen können , falsifiziert. Die möglichen Vorräte lassen sich somit nicht an Hand der Biomasse quantifizieren, die im Laufe der Lebenstätigkeit auf der Erde entstanden und vergangen ist.

    Wie kommen Sie darauf der Begriff „peak oil“ werde im Deutschsprachigen Raum gemieden? Die Ökos drohen doch damit wie der Pastor vor 100 Jahren mit dem Höllenfeuer. Nur frisst sich auch hier langsam die Aufklärung durch, und entzaubert den Hokuspokus.

    Die Ölpreise steigen auf Grund der ungehemmten Spekulation; es werden 29 x mehr „paper barrels“ gehandelt als reale Ölgeschäfte getätigt. Würde man den Ölmarkt für Spekulationen sperren, und nur physische Geschäfte zulassen, der Preis fiele sofort unter 60 $; wie schon 2008, als das Casino zeitweise geschlossen war.

    Es gibt auch kein „abiotisches“ oder „biotisches“ Erdöl, sondern nur Erdöl welches in verschiedenen Gesteinsschichten zu finden ist. Ob und wo gefördert wird, entscheidet der Preis. Einen physischen Mangel im Sinne von „Flasche leer“ werden wir nie erleben.

  25. Hallo Herr Hofmann, (20)

    das Beispiel mit dem Laden illustriert die Wahlmöglichkeit als Käufer, Konsument, Verbraucher. Sie haben diese Wahlmöglichkeit bei öffentlichen Dienstleistungen nicht. Dort unterliegen Sie einem Monopolanbieter auf jeder politischen Verwaltungseinheit. Es gibt da kein Angebot und Nachfragespiel wie auf einem Markt. Sie sind Antragsteller auch wenn in der öffentlichen Verwaltung von Kunden gesprochen wird.
    Ich widerspreche Ihnen zur Daseinbeerechtigung von Staaten (als Ergebnis allgemeiner Staatsorganisation). Es gibt kein Naturgesetz, dass irgendjemanden berechtigt, für und über denjenigen zu bestimmen und zu entscheiden, der dazu selbst in der Lage ist. Ausser man ordnet dies „Gott“ zu. Das ist kein Mensch (und deshalb ein deutlicher zivilisatorischer Fortschritt in der Menschheitsgeschichte). Es gibt jedoch eine natürliche Berechtigung, für mich ein Naturgesetz, dass ich, dass Sie, dass Menschen untereinander handeln, tauschen. Sie haben das was ich brauche und ich habe das was sie brauchen. Die unabdingbare Notwendigkeit schreiben Sie selbst in 16#: „Kein Mensch hat die Fähigkeit Alles zu wissen und Alles zu können“

    Demokratie ist eine (Staats-)organisation mit Zwangsmitgliedschaft. Ihr dagegen anzutrebendes wie auch ethisch notwendiges „gut freundschafltiches Nebeneinander“, kurz eine echte Gemeinschaft kann nur auf freiwilliger Teilnahme, Regelakzeptanz wie auch Regelverteidigung beruhen. Und die kann stattfinden trotz des ständig Konflikte auslösenden demokratischen Staates. Demokratie ist aufgezwungen. Jeder muss an ihr teilnehmen. Einzelne, Gruppen, Gemeinden, Kreise, Regionen, Staaten. Sie alle müssen sich unterwerfen. Man kann sich nicht „lossagen“. Meine Heimatgemeinde kann weder den Landkreis, noch das Bundesland, noch die Bundesrepublik „verlassen“ und sich z.B. Frankreich, Schweiz oder „nur“ dem Nachbarbundesland anschließen. Oder wirklich staatsfrei oder in Art der reichsfreien Städten des Mittelalters sein. Kann irgendeine Gemeinde von sich aus Fracking genehmigen?

    Demokratie ist eine bestimmte Form politischer Organisation und keineswegs „nur“ das kleinere Übel. Schlecht bleibt schlecht auch wenn schön geredet. In der Wirtschaft, in der Wissenschaft, ja selbst in der Keimzelle jeder Gesellschaft, der Familie findet Demokratie nur rudimentär Gebrauch. Oder lassen Sie, sofern vorhanden, Ihre Kinder über alles mitabstimmen und beugen sich dann der demokratischen Stimmenmehrheit? Wird in der Wissenschaft darüber abgestimmt, Daten so zu werten oder anders? Entscheiden wir demokatisch für den Bäcker, was der morgen backen soll? Entscheiden Ihre Nachbarn, was für ein Auto Sie sich kaufen dürfen? Sie halten das für abstrus? Dann überlegen Sie, was der „Staat“ , die gewählte Regierung und Oposition stellenden Parteien als Wählerrepräsentanten so alles für Sie beschließen. Ob zu Recht ist dabei nur eine zu stellende Frage. Illusionen sind da völlig fehl am Platz.

    „Wer oder Wie gehen Sie z.b. gegen betrügerische „betriebswirtschaftliche“ Kartelle vor?“
    Meine erste Gegenfrage lautet, durch was entstehen betrügerische „betriebswirtschaftliche“ Kartelle? Die zweite Frage – durch was werden solche Kartelle „gefördert“. Dritte Frage, wäre es zur Betrugsvermeidung besser, für betrügerische Kartelle empfängliche Branchen zu verstaatlichen oder grundsätzlich staatlicher Aufsicht zu unterstellen? Vierte Frage – wo gibt es die meiste Korruption und Mittelverschwendung – zwischen privatrechtlichen Geschäftspartnern oder zwischen öffentlichen und privatrechtlichen? Weitere Fragen braucht es nicht.

    Ein Rechtsystem erfordert nicht einen Staat. Oder sind die zehn Gebote durch einen, gar dazu demokratischen Staat entstanden? Zum Nachdenken provokant – sind die Grundrechte in und durch einen demokratischen Staat entstanden? Durch wen sind die Grundrechte mit allerlei wenn und aber versehen worden?

    Ich glaube zwischenzeitlich nicht mehr, dass zur Befriedung, Konfliktlösung und Wahrung des Rechtsfriedens und in Fragen eines Anbietermonopols (was ein Kartell für den Käufer letzlich bedeutet) der Staat als selbst größter Monopolist der richtige Problemlöser sein kann. Demokratie und Staat können weit weniger leisten als Sie, die meisten unter uns, ich für Jahrzehnte selbst, so alles an Erfüllungshoffnungen reinpacken. Auch hier gilt der Bibelspruch – nicht an den Worten, an den Taten werdet Ihr sie erkennen. Und da sollte man die Augen gut und ungetrübt öffnen für die Taten.

    Vieles über das wir hier und woanders tagein-tagaus diskutieren und zu lösen versuchen, würde bei der Maxime Lasst die Menschen ihre eigene Wahl treffen und die Verantwortung für die Konsequenzen übernehmen, gar nicht erst erforderlich werden. Es ist eine Unmöglichkeit – 80 Millionen Menschen demokratisch und zugleich weiter der Freiheit und Individualität von jedem einzelnen gerecht zu werden. Der sträfliche und beängstigende weil zunehmend praktizierte Versuche ernden in Gleichmachungstyrannei. Platt realitisch endet jedes Yes we can in ein No we can´t oder die schlimmst anzunehmende Katastrophe für die Menschen. Wenn ich mir die Infrastruktur anschaue- ich war im August einmal quer in DL unterwegs, ich habe bedingt durch meine Kinder Einblick in den Zustand öffentlicher Schulen, ich brauch nur aus dem Fenster auf den Zustand „meiner“ Straße schauen, frage ich mich wohin gehen die 50% und je nach Berücksichtigung aller Beutelschneiderei 70% meines Einkommens? Schauen Sie sich selbst um. Ja, die nachhaltig zum Himmel schreienden Windspargel und PV-Blendwerke spriesen bundesweit Epedemieartig wie die Pest auf dem Boden und den Dachlandschaften. Auch das ist staatlich demokratisch beschlossen – Privilegien für bestimmte Branchen und Personengruppen. Dorthin fließen z.B. meine Steuern und Abgaben. Wohl neidisch? Auch das ist ein sehr schnell wachsendes demokratisch verursachtes Gefühl bei all den zwischenzeitlich geschaffenen Privilegien für dies und das, den und die.

    PS.
    Falls veröffentlicht und Herr Hader mitlesen sollte- ist wieder ein Epos geworden.

  26. #22 Herr Grabitz,
    das Geschwätz von Altmaier und Roland Berger sind wohlfeile Musik, für Unternehmen der Öko-Branche, denen was Wasser Kinn-hoch steht.
    Schauen Sie sich die Frage 6 und die Faktenlage, im Eike-Beitrag Energiegipfel am 28. August 2012 in Berlin: Mittelstand fordert Korrekturen vom 27.08. 2012 an.
    Die Unternehmensberatung hat schon versagt und Altmaier ist sachlich zu bedauern, denn heute Ruft die CDU-Industrie-Lobbyistin Hildegard Müller dazu auf, der Netzausbau auf See benötige dringend sehr viel mehr Geld. Daran drohe die Energiewende zu scheitern.
    Jedem der noch alle Tassen im Schrank hat ist doch klar, welches Risiko er eingeht, wenn er sich von den unverhältnismäßig hohen Rendite-Versprechen der Windbranche verlocken lässt. Die Solar-Spekulanten haben das schon hinter sich, was den Anderen noch bevorsteht.
    Jeder Investor oder Anleger, der in ein Projekt investiert, das 1. politische Krücken braucht um zu funktionieren und 2. dann zu Kosten produziert, die unverhältnismäßig hoch sind, der muss sich doch sicher sein das 3. keine Konkurrenz oder europäischer Wettbewerb den deutschen Strommarkt, unrentabel machen. Wer geht denn ein solches mehrfach Risiko ein? Vielleicht Anhänger von Visionen aber doch keine nüchternen Menschen mit Verstand.
    Darum können Sie Altmaier und Berger schon mal aussortieren.
    Ein weiterer Aspekt kommt ja noch dazu, weil eine gute wirtschaftliche Phase in Deutschland, durch Lohnzurückhaltung und einen permanenten Wertverlust des €uro, die internationale Nachfrage nach deutscher, „brauchbarer Technik“ dem Export viel einbrachte, tritt einerseits da dann mal eine Abschwächung ein, wenn die Nachfrager bedient sind. Kostet der Import allerdings mehr, wie an den Tankstellen angezeigt wird und zudem haben sich die Mandatsträger entschlossen die Steuerhoheit an die EU, bzw. den Herrn von Goldmann & Sachs, gegen Bakschisch, abzugeben.
    Das bedeutet schlicht Steuererhöhungen für die Deutschen, denen dann noch mehr private Kaufkraft abhanden kommt. Da Draghi munter ungedecktes Geld in großem Stil in Umlauf bringt, wird eine tüchtige Inflation erfolgen.
    Was glauben Sie? Wer wird dann noch Luxus-Strom-Produktionen betreiben. Wenn ich in der Geschäftsphilosophie von Goldmann & Sachs weiter denke, dann kauft man schon jetzt „Wetten“ auf das Scheitern der Energie-Wende und Optionen auf Fracking.
    Ich denke mal da sind eine ganze Reihe von politischen Quoten-Kaspern im „Tunnel“ und wenn das „Licht kommt“ ist es der Gegenzug, den sie irgendwie auch nicht im Plan hatten.

  27. Was brauchen wir Peak-Oil, Herr Pesch, wir haben doch in Deutschland die Sonne und den Wind gepachtet, oder ? Nur hier scheint und weht es.

    Ja,
    weil Peter Altmaier auf einem ganz anderen Dampfer fährt.

    „Grünes Jobwunder: Eine Million neue Jobs im Umweltbereich möglich“
    titelt t-online.
    http://tinyurl.com/bs3o9dy

    Man lese und staune, was Roland Berger, der große deutsche Unternehmensberater, von Frau Birgit Breuel aus Zeiten des Treuhandverkaufs, so alles weiß :
    „Das grüne Jobwunder schreitet voran: Die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der Umwelttechnologien könnte in Deutschland bis zum Jahr 2025 von 1,4 Millionen auf 2,4 Millionen steigen. Zu diesem Ergebnis kommt der von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) übergebene dritte Umwelttechnologie-Atlas der Unternehmensbe-ratung Roland Berger.
    „Die grüne Technologie ist eine Wachstumstechnologie“
    Deutschland hat in Bereichen wie Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Abfallrecycling mit einem Marktvolumen von rund 300 Milliarden Euro bereits einen Weltmarktanteil von 15 Prozent. 2011 betrug das globale Marktvolumen bereits rund 2044 Milliarden Euro, bis 2025 könnte sich dies der Studie zufolge mehr als verdoppeln.
    „Die grüne Technologie ist eine Wachstumstechnologie“ betonte Altmaier. Daher sollen die Botschaften und die Handelskammern im Ausland verstärkt für das große Potenzial von Umwelttechnologien „made in Germany“ werben. Alt-maier will bei seinem geplanten Einsatz für einen weltweiten „Club der Energiewendestaaten“ auch verstärkt für den Umwelttechnologie-Bereich werben und Investoren anlocken.
    Von den derzeit 1,4 Millionen Beschäftigten arbeiten mit 460.000 die meisten Menschen im Bereich der Energieeffizienz, gefolgt von 360.000 bei erneuerbaren Energien, 230.000 in der nachhaltigen Wasserwirtschaft und 200.000 im Bereich umweltschonende Mobilität.“

    Sind nicht letzthin erst Photovoltaikunternehmen insolvent gegangen, oder wurden ins Ausland verkauft ?
    Krebsen nicht die Aktien sämtlicher Solarhersteller der Welt am Boden herum ?
    Die Windbranche – auch die in Dänemark – entlässt Mitarbeiter, aber für Herrn Altmaier ist das Wachstumstechnologie.

    Altmaier scheint den Zukunftsdampfer erwischt zu haben

    Im Osten sind dagegen die Netze wegen dem Ökostrom gefährdet.

  28. @Gerald Pesch #13

    Ich muss mich erst wieder in das Thema Energie einarbeiten. Dank eines Films, der vor einigen Jahren über das Biomassezentrum Güssing in Österreich gesendet wurde, kann ich zumindestens schon auf diesen Begriff hinweisen (Entstehung von Erdöl aus Biomasse):

    KDV (Katalytische drucklose Verölung)
    http://tinyurl.com/qtv7l5 (Wikipedia-Artikel)

    Es gibt sicher alle möglichen Wege (physikalisch, chemisch), um von einem oder mehreren Stoffen mit oder ohne Hilfsstoffen zu einem oder mehreren anderen Stoffen zu kommen. Die Erde ist nicht vergleichbar mit einem Saturnmond, auch wenn ich kein Anhänger von AGW mehr bin.
    Warum wird der Begriff Peak-Oil im deutschsprachigen Raum in den Medien nach wie vor gemieden wie der Teufel das Weihwasser?
    Warum gab es diesen starken Anstieg des Ölpreises erst seit 2004? Warum fördert man mit immensen Aufwand Erdöl aus Ölsand, wenn es doch das abiotische Öl gibt?

    Gibt es eigentlich irgendwo Grafiken, die den Verlauf der Temperatur in einigen hundert Metern Tiefe unter tiefen Ozeanböden darstellen?

  29. @Rainer Manz #17
    Denken Sie halt nicht immer „Betriebswirtschaftlich“ denken sie auch mal „volkswirtschaftlich“.
    Wer oder Wie gehen Sie z.b. gegen betrügerische „betriebswirtschaftliche“ Kartelle vor? Oder wer soll eine gut funktionierende Infrastruktur (Verkehr,Bildung) für ein 80 Millionen Volk organisieren. Soll jeder sein Wissen für sich behalten oder soll dieses nicht allen zugute kommen. (Öffentliche Bibliotheken, Forschungseinrichtungen usw.)
    Das private Unternehmertum hat seine Darseinsberechtigung wie auch die allgemeine Staatsorganisastion. Ein gut freundschafltiches Nebeneinander ist die beste Umgangsform. Schlimm wird es nur dann, wenn eine der Beiden seiten (Volks-Betriebswirtschaft) der jeweilig anderen Seite zuviel Vorschriften bzw. Machtfülle gibt.
    Wie gesagt, all dies spiegelt den Drahtseilakt in einer Demokratie wieder. Und jeden Tag muss man um dieses Gleichgewicht politisch und persönlich kämpfen. Es bedarf da nicht nur eines menschlichen (soziales) Gespürs sondern auch ein technisches und wirtschaftliches Verständnis/Vernunft ist dazu unabdingbar.
    Momentan ist der Technikverstand und die Wirtschaftsvernunft komplett aus der deutschen Politik verschwunden. Es besteht nur noch der Ökosozialistische Glaube an eine ideologische Zukunft mit teilweise diktatorischen Zügen.

  30. Der Schiefergasboom in den USA mit dem temporären Preisverfall auf unter 1 ct/kWh lässt sich nur eingeschränkt auf Europa und nicht auf Deutschland übertragen. Als relativ verlässlich gelten die Zahlen des BGR:
    http://tinyurl.com/c8hwf8t

    Rechnerisch beträgt die Reichweite der Erdgasreserven/-ressourcen in Deutschland nur rund 10 Jahre (bezogen auf Gesamtverbrauch mit 85 % Importanteil). Weltweit beträgt die EG-Reichweite > 200 Jahre. Bei der Kohle sind es im Vergleich > 2. 000 Jahre! Sicher spricht nichts gegen eine Nutzung des Schiefergases. Die Importabhängigkeit Deutschland wird damit kaum geringer. Kohle wird wohl auch langfristig deutlich günstiger als die Edelenergie Erdgas sein.
    Aktuell kann man den Brennstoffkostenanteil (ohne CO2) abschätzen:
    Braunkohle 5 EUR/t ca. 0,5 ct/kWh elt
    Steinkohle 100 EUR/t ca. 2,7 ct/kWh elt
    Erdgas 3 ct/kWh ca. 5-6 ct/kWh elt

    Bei einem Börsenpreis von rund 5ct/kWh elt wird klar, warum E.ON EG-Kraftwerke stilllegen will und selbst Irsching 5 als modernster Block Europas defizitär arbeitet.

    Ökolobby und Regierung propagieren Ersatz der Kernkraft und Kohle durch einen Mix aus „EE“ und Erdgas. Investoren für die erforderlichen Gaskraftwerke in Süddeutschland gibt es aber verständlicherweise nicht.

    Voraussetzung für eine vernunftbegabte Energiepolitik ist das endgültige und für alle offensichtliche Scheitern der unsäglichen grünen Ideologie. Der Verzicht/das Verbot von Schiefergas und Fracking stützt die Gaspreise und hilft die dümmliche Energiewende der grünen Einheitsparteien Deutschland schneller gegen die Wand zu fahren.

  31. Vielen Dank für den Link.

    Zu Deutschland, dass ist schlicht falsch. Es wurden über den Rohren Proben entnommen, wo eine massive Konzentration von Benzol gefunden wurde. Dieses Benzol ist durch nicht dafür ausgelegte Rohre hindurchdiffundiert und hat das Erdreich kontaminiert und soweit ich das mitbekommen habe, ist Benzol Krebserregend.

  32. Hallo Herr Hofmann,
    unfreiwillig können Schreibfehler in der Eile des Tun zu neckischen Bemerkungen führen.
    „Politikerpak“, heueka dat wärs, wenn man PAK in der eigentlichen Kürzelbedeutung ansetzt, Panzer in Politiker und ab jetzt nur weiterdenkt…

    Das mit dem Vertrauen in Politik ist so ne Sache… trauen Sie wirklich Ihrem Herrscher, Richter und Henker, zwar nicht in einer Person wie in früheren Zeiten, sondern unter einen gewaltenteilenden Dach? Vor allem da Sie in der Regel „nur“ einen gewissen Wahlbedingten Einfluss auf den Herrscher haben, während andere „überzeugender“ deren Interessen an die politische Frau und Mann bringen können wie uns die deutliche Lobby-Übermacht und schöne Angebote zu Nebenjobs für Abgeordnete während und nach der Amtszeit zeigen. Was bieten Sie, ich, die Mehrheit der Bürger dieses Landes, außer Steuern? Die Legimitation wohl wahr für allerlei Taten im Namen von…

    Wenn ich in von einem Laden enttäuscht werde und der ein Monopol und Kaufzwang hat, also ich die Freiheit der Wahl und Nichtwahl nicht habe und dazu noch Jahre warten muss, bis vielleicht ein neuer Laden aufmacht… beschreibt das für mich die auf Wahlen und Parteien basierende mittelbare Demokratie.

    Wenn ich im freien Markt enttäuscht werde, gehe ich zum Wettbewerber des enttäuschenden oder ich versuche es gar selbst oder suche mir jemanden, der es probiert. Gegen Geld oder schlicht Tauschhandel.

  33. @M.L.

    Gibt es dazu Links und Informationen, dass der Film ein Fake ist? Und wie sieht es mit der Reportage der ARD aus, die ja in Deutschland vor Ort die Kontaminierten Äcker gefilmt haben? Da wurde ja nachgewiesen, dass durch das Fracking die Erde verseucht wurde.

  34. @Rainer Manz #15
    Sie wissen doch meinen Standpunkt dazu. Das Leben, das menschliche miteinander, die Wahlfreiheit, die Demokratie…sagen wir mal ALLES in unserem Leben beruht auf „Vertrauen“. Kein Mensch hat die Fähigkeit Alles zu wissen und Alles zu können. Somit wird er auf andere Menschen (die diese Fähigkeiten besitzen) vertrauen müssen. Dieses Vertrauen ist jedoch von anderen Menschen auch immer wieder zu prüfen und bei „Fehlleitung“ anzuprangern bzw. zu korrigieren. Vertrauen kann schnell ausgenutzt werden. Und in einer Demokratie geht es immer um den Kampf des Vertrauens. Der Weg ist hier immer ein Drahtseilakt zwischen ideologischer Verblendung und realer Machbarkeit.
    Die ideologisch eingestellt Energiewendekanzlerin Merkel hat das Vertrauen Ihrer Wähler missbraucht und somit eine Grenze überschritten.
    Erst muss dieses diktierende ideologische Politikerpak in Berlin weg, damit wieder Vertrauen in die Politik (Demokratie) einziehen kann.

  35. Herr Hofmann – Sie wissen, mir fehlt das gewisse Extra… daher frage ich Sie (wieder): Haben nun die Ökosozialisten per Staatsstreich von oben oder Revolution von unten die Macht in der vielbeschworenen Demokratie übernommen und wurden diese etwa nicht ganz demokratisch in ihre Ämter und Positionen gewählt bzw. durch die regierenden Parteifraktionen in die zugehörige Verwaltung auf allen Ebenen gesetzt? Und wenn die nun ganz demokratisch gewählt wurden, wer hat denn die gewählt?
    Meine Fragen tun Ihren ansonsten stets richtigen Feststellungen keinen Abbruch sondern sollen zum Nachdenken anregen. Ja, zum Widerstehen auffordern, dass eigene Zutun zu diesem, den inneren Frieden und Wohlstand langfristig gefährdenden Zustand in unserer Gesellschaft unter den Tisch zu kehren und die Schuld nur bei denen da oben und ja dort zu fixieren. Bemerkenswert deutlich – „Ein Ökologiestaat ist genauso wie ein Sozialstaat ein „Ideologiestaat“. Die Anführungszeichen würde ich weglassen.

    Zum Artikel:
    „Wie lange wird Europa noch zaudern, bei der Schiefergas-Revolution mitzumachen?“

    Wenn der letzte das Energiesparlicht ausmacht… d.h. solange alle menschlichen Aktivitäten einen bittermoralinsauren Beigeschmack mit ideologischer Zensursoße unterzogen werden. Und das besonders und nicht besonnen hier in der Mitte Europas. In Deutschland.

  36. #7 Stepahn Becker
    …..
    Erdöl – der Entstehungsprozess in Kürze

    Erdöl kann in nährstoffreichen, sonnendurchfluteten Meeren oder Seen in tropischem bis subtropischem Klima entstehen…..

    Basis aller peak oil Geschichten ist die biotische Entstehung der Kohlenwasserstoffe. Daß diese Theorie längst ad absurdum geführt ist, scheint sich immer noch nicht herum gesprochen zu haben. Die Existenz grosser „Erdgas“ Vorkommen auf Titan zeigen wie falsch diese Theorie ist; Lebenstätigkeit zu dessen Entstehung kann man ja da ausschließen.
    Ich empfehle das Interview mit Prof. Kutscherov, damit die Diskussion über die Energieversorgung von dieser „Öl und Gas bald alle…“ Basis weg kommt, die nur den Ölkonzernen bei der Preistreiberei, und den Ökos bei ihren irrsinnigen gesellschaftlichen Umbauexperimenten hilft.

  37. Nachdem die gesamte deutsche Politik (von klein bis groß) auf Ökologielinie getrimmt und einprogrammiert ist, wird es in Deutschland immer schwieriger neue Techniken und damit Fortschritt durchzusetzen. Egal in welchen Bereich, immer wird die Ökologiekeule rausgeholt. Ob jetzt bei „Genpflanzen“ oder bei „bezahlbarer Energie“ oder bei neuen „Technikprodukten“. Immer und überall schwebt die Ökologiezensur mit. Was nicht in die Ökowelt passt, wird mit dem „Anti-Ökostempel“ versehen.
    Bei der Verhinderungen von Großprojekten hat man sich ja immer die „Habitatgesetzgebung“ zu eigen gemacht. Auf einmal war da ein „Feldhamster“ oder ein „Mulch“, auf den man Rücksicht nehmen muss und deswegen das Projekt aufzuhalten ist.
    Die „GRÜNEN Vorschriften“ sind in unseren Alltag schon sehr hineingewachsen, dass wir uns von Jahr zu Jahr immer mehr damit strangulieren werden!
    Mit der „Energiewende“ und der „Green Economy“ haben ist der Anfang in einen Wirtschafts- und Wohlstandsabschwung eingeleitet worden!
    Die Lebenshaltungspreise werden steigen, die gutbezahlten Arbeitsplätze (Industrie) werden immer mehr aus Deutschland verschwinden. Die Arbeitnehmer werden zusehends immer mehr Stunden arbeiten für immer weniger Geld.
    Ein Ökologiestaat ist genauso wie ein Sozialstaat ein „Ideologiestaat“. Bei Formen können ohne die Triebfeder eines Wettbewerbsfähigen und freien Wirtschaftsmarkt nichts aber auch gar nichts positives für ein Volk bewirken. Ein Ökosozialist ist ein Blender und ein Ausbeuter des Volks. Und momentan wird Deutschland mit dem Gedankengut der Ökosozialisten regiert.

  38. Wenn Fracking so ungefährlich ist, wie kommt es dann zu den Zwischenfällen, wo Wasser kontaminiert wird und man es sogar anzünden kann oder was ist mir Bereichen in Deutschland, wo Fracking stattfand und dann einiges an Erde ausgetauscht werden musste, da sie kontaminiert wurden?

    Ist ja nicht so, dass das jetzt ne super saubere, sichere und billige Technologie ist.

  39. Das Ergebnis der beiden von Umweltbundesamt und Umweltministerium NRW in Auftrag gegebenen Fracking-Gutachten war genau so zu erwarten. Glaube doch keiner, dass der Präsident des UBA, Jochen Flasbarth, seines Zeichens Volkswirt, früherer NABU-Präsident und durch Trittin berufener Präsident des UBA, und Johannes Remmel, Chef des Umweltministeriums NRW, seines Zeichens Lehrer für Geschichte und Religion und Mitglied von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, irgendwelche ideologisch unabhängigen Gutachter beauftragt hätten. Nein, die Gutachter waren sorgfältig ausgesucht und wer die Gutachter kennt, kannte das Ergebnis bereits vor der Veröffentlichung der Gutachten.

  40. Der Irrsinn geht weiter, das EEG Umlagekonto rutschte im August weiter in die Miesen; 1,67 Mrd. €!! Mal sehen wann der klimabetäubte Deutsche Michel aus dem künstlichen Koma erwacht, in das ihn die Ökos versetzt haben. Die EEG_Umlagegebühr für 2013 wird das Politikum!

  41. Pardon, ich vergaß einen Link zu kürzen und das Spamwort hatte ich nach vorübergehender Offline-Schaltung nicht neu geholt:

    Die Fracking-Technologie führt unter anderem zu Problemen bei der Diesel-Versorgung – zumindestens in den USA (ein Artikel eines nicht unbedingt in Richtung Öko orientierten US-Online-Journals):

    „Diesel fuel shortage hits state
    November 10, 2011 5:00 pm

    „We have recently encountered extremely high demand for diesel fuel at our terminals in the northern tier of our system, which is related to the seasonal agricultural harvest, increased regional production of oil and natural gas, and product outages at other petroleum distribution facilities in the region not owned and operated by Magellan,“ Heine said in an email to the Journal Star.

    Much of the „northern tier“ demand that Heine refers to is coming from oil field operations in western North Dakota, where the boom in the Bakken oilfields has led to tremendous demand for diesel fuel to run heavy equipment.“
    http://tinyurl.com/7roymfx

    Übersetzung:
    Dieselknappheit wirkt sich im Bundesstaat aus
    10. November 2011, 17h

    Vor kurzem mussten wir eine extreme Nachfrage nach Diesel an unseren Standorten im nördlichen Bereich feststellen, der sich aus der derzeitigen Erntesaison, der verstärkten örtlichen Herstellung von Öl und Erdgas und Lieferausfällen bei anderen Mineralöllagern in der Region ergeben, die weder zu Magellan gehören noch durch die Firma betrieben werden, sagte Heine (Anm.: Sprecher der Magellan Midstream Partners) in einer EMail an den Journal Star.

    Viel von der Nachfrage im „nördlichen Bereich“, auf den sich Heine bezieht, stammt von den Ölfeldaktivitäten im westlichen Nord Dakota, wo der Ölboom der Bakken-Ölfelder zu einem enormen Bedarf an Diesel für den Betrieb der schweren Maschinen (Anm.: die Pumpen die die Fracking-Mittel in die Bohrlöcher pumpen) geführt hat.

    Dann benötigt die Fracking-Methode jede Menge Wassser und Sand. Wasser dürfte in der Bundesrepublik nicht so das Problem sein. Wie stehts mit dem Sand? Dann ist noch die Frage wie lange so ein Bohrloch überhaupt etwas hergibt.

    Diese beiden Artikel geben nähere Auskunft:

    Unkonventionelles Öl – die Lösung für Peak Oil? Teil 1: Tight Oil
    21.04.2012 (Christoph Senz)
    http://tinyurl.com/c2alkm2

    Unkonventionelles Öl: Die Lösung für Peak Oil? Teil 2: Ölschiefer
    02.05.2012 (Christoph Senz)
    http://tinyurl.com/clmuemw

  42. Die Fracking-Technologie führt unter anderem zu Problemen bei der Diesel-Versorgung – zumindestens in den USA (ein Artikel eines nicht unbedingt in Richtung Öko orientierten US-Online-Journals):

    „Diesel fuel shortage hits state
    November 10, 2011 5:00 pm

    „We have recently encountered extremely high demand for diesel fuel at our terminals in the northern tier of our system, which is related to the seasonal agricultural harvest, increased regional production of oil and natural gas, and product outages at other petroleum distribution facilities in the region not owned and operated by Magellan,“ Heine said in an email to the Journal Star.

    Much of the „northern tier“ demand that Heine refers to is coming from oil field operations in western North Dakota, where the boom in the Bakken oilfields has led to tremendous demand for diesel fuel to run heavy equipment.“
    http://journalstar.com/business/local/diesel-fuel-shortage-hits-state/article_55315a50-5252-54ab-a670-8142ef03f5b4.html

    Übersetzung:
    Dieselknappheit wirkt sich im Bundesstaat aus
    10. November 2011, 17h

    Vor kurzem mussten wir eine extreme Nachfrage nach Diesel an unseren Standorten im nördlichen Bereich feststellen, der sich aus der derzeitigen Erntesaison, der verstärkten örtlichen Herstellung von Öl und Erdgas und Lieferausfällen bei anderen Mineralöllagern in der Region ergeben, die weder zu Magellan gehören noch durch die Firma betrieben werden, sagte Heine (Anm.: Sprecher der Magellan Midstream Partners) in einer EMail an den Journal Star.

    Viel von der Nachfrage im „nördlichen Bereich“, auf den sich Heine bezieht, stammt von den Ölfeldaktivitäten im westlichen Nord Dakota, wo der Ölboom der Bakken-Ölfelder zu einem enormen Bedarf an Diesel für den Betrieb der schweren Maschinen (Anm.: die Pumpen die die Fracking-Mittel in die Bohrlöcher pumpen) geführt hat.

    Dann benötigt die Fracking-Methode jede Menge Wassser und Sand. Wasser dürfte in der Bundesrepublik nicht so das Problem sein. Wie stehts mit dem Sand? Dann ist noch die Frage wie lange so ein Bohrloch überhaupt etwas hergibt.

    Diese beiden Artikel geben nähere Auskunft:

    Unkonventionelles Öl – die Lösung für Peak Oil? Teil 1: Tight Oil
    21.04.2012 (Christoph Senz)
    http://tinyurl.com/c2alkm2

    Unkonventionelles Öl: Die Lösung für Peak Oil? Teil 2: Ölschiefer
    02.05.2012 (Christoph Senz)
    http://tinyurl.com/clmuemw

  43. #3:Hallo Herr Hans Meier, da ist jetzt die Opposition in NRW gefragt
    und FDP (Christian Lindner) und CDU (Armin Laschet),
    rühren sich ja schon vorsichtig in diese Richtung, müssen allerdings noch? auf ihre „Zentralen“ Rücksicht nehmen.
    Vielleicht auch ein bischen auf die KATASTROPHALE PRESSE.

    mfG

  44. @ Hans Meier #3

    Aus Ihrem Link.
    Umweltminister NRW Johannes Remmel.
    Studium Geschichte und Theoligie ohne Abschluss. Kurzfristige „Beschäftigung als Aushilfslehrer „Deutsch für Immigranten.
    Wow eine echte Konifere.

  45. Ein Lobby-Projekt der Bauern und eines Exbundeskanzlers sind in Gefahr, zu Hilfe zu Hilfe die Rendite ist gefährdet, da wirds dann politisch

    Es gibt auch Studien in anderen Ländern, die neutral zu befürwortenden Ergebnissen kommen. Wenn die NRW-Landesregierung sich ein Gutachten in ihrem Sinn bestellt, dann zur Unterstützung einer bestehenden Lobby-Politik.
    Die Agrarlobby mit ihren Reklame-Vereinen lässt schon seit einer Weile vorsorglich lauthals Stimmung gegen das Fracking machen. Denn die Grundwasserbelastung der Vermaisung und durch die Rückstände der Biovergaser-Verstromer sowie der E10-Produktion, werden weg-gelogen. Jedes Biovergaser-Kraftwerk stellt eine Gefahr dar, wegen der Rückstände sind Flüsse verseucht worden, durch Explosionen Menschen zu Schaden, das verschweigt die Lobby allerdings, ob es in den TÜV-Berichten nachzulesen ist.
    Interessenten, die die billigere Gaskonkurrenz des Fracking mit allen Mitteln, auch des Betruges schlechtreden und Panik schüren, lassen sich für Handgeld schnell finden.
    In der großen Tiefe, in der Bergbau oder Fracking stattfindet, wird kein Grund- oder Trinkwasser gefördert, soviel müsste jedem klar sein. Grubenwasser wird auch nicht als Trinkwasser genutzt. Steinkohleförderung könnte mit solchen Auftrags-Gutachten ebenso als gefährlich beschrieben werden.
    Es geht schlicht darum, dass die Landbesitzer ihre, per Lobbypolitik gesetzlich errichteten Pfründe in Gefahr sehen und alle finanziell unterstützen, die darum Panik in ihrem Sinn verbreiten. Denn billiges Erdgas in großen Mengen kann Solar-, Wind- und Mais-Strom mit Leichtigkeit übertrumpfen und eine konstante Versorgung mit viel günstigerem Erdgas-Strom zum Vorteil für die Verbraucher und Industrie liefern.
    Dann sehen aber die Agrar-Lobbyisten ihre Felle schwimmen, die Öko-Fantasten ihre Luxus-Strompreis-Entwicklung als Blödsinn den Bach runter treiben.
    Zudem ist Gasprom mit seinem deutschen Aufsichtsrat und Exkanzler ebenso im Agentenpaket der Panikbrüller, die gut gesponsert das Fracking mit allen Mitteln als Konkurrenz bekämpfen, gerne Parteien was zukommen lassen.
    Die USA sind dabei, im ganz großen Stil ihre riesigen Gasvorkommen zu nutzen, die Berichte von dortigen Gegnern, sind längst als Fälschungen von Fanatikern und Schelmen entlarvt.

  46. Auf 3Sat wird schon Propaganda gegen Fracking gemacht :
    http://tinyurl.com/c67ogow
    und das Wuppertal Institut ist auch wieder dabei.
    Das der Filmanfang nur eine Fälschung sein
    kann müsste ja jedem, der sich etwas mit Trinkwassergewinnung auskennt, klar sein.
    Aber „Öffentlich Rechtliches Fernsehen“ braucht sich darum nicht zu kümmern.Die Grüne unterwanderung aller Institutionen geht weiter.
    MfG. Michael Treml

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