Die „mutierten“ Schmetterlinge von Fukushima!

Durch die Medien ging unisono ein Aufschrei: „Schmetterlinge um Fukushima weisen schwere Missbildungen auf“ titelt der Focus. Endlich konnte man etwas Schreckliches berichten, nachdem keine Menschenleben durch die Havarie von 3 (!) Reaktorblöcken zu beklagen waren. Dann müssen eben Schmetterlinge her. Die öffentlichen und privaten Sender berichteten ebenfalls hochbeglückt über diese Entwicklung. Die Mutanten-Schmetterlinge von Fukushima titelt der swr / in seiner „Wissenschafts“-Sendung. Aber ist das wirklich so, wie es uns die Mainstreammedien verkaufen wollen? Unser Autor der Strahlungsphysiker Dr. Hermann Hinsch ist der Sache auf den Grund gegangen:


Gibt es dort tatsächlich Mutationen? Ganz bestimmt, die gibt es überall, bei Menschen, Tieren und Pflanzen. Oder sollte unter dem Bild stehen: „Atomkatastrophe auch in China“?

Die richtige Frage wäre: Gibt es um Fukushima erhöhte Mutationsraten? Nach dem Bericht von Atsuki Hiyama und 6 anderen in der Zeitschrift „Nature“ vom August 2012 über mutierte Schmetterlinge müsste man das annehmen.

Der Bericht sieht wissenschaftlich aus. Was ist aber Naturwissenschaft? Sie erforscht Tatsachen und deren Zusammenhänge. Erstere stellt sie in Form von Zahlen dar, letztere als mathematische Formeln. Damit kommt die Wissenschaft aber nicht aus, sie braucht auch Worte. Da reicht der Wortschatz der Umgangssprache nicht, es mussten Fachausdrücke erfunden werden.

Nun lässt sich mit Zahlen und Fachwörtern beliebiger Unsinn darstellen, und diese Möglichkeit wird in größtem Umfang genutzt. Dadurch wird es aber keine Wissenschaft. Diese ist ein System, in welchem alles zueinander passen muss, Wirkungen zu Ursachen, neue Erkenntnisse zu den etablierten alten. In der Physik begegnet man Namen wie Archimedes, Galilei, Newton, deren Erkenntnisse ewig gültig bleiben, weil sie sich auf von Menschen unabhängige Naturgesetze beziehen. Man ersetzt sie nicht, sondern baut auf ihnen auf. In der Biologie gilt das für die Vererbungsregeln von Gregor Mendel und die Erkenntnisse über Strahlenmutanten seit Muller (1927).

Ganz anders der mit wissenschaftlicher Terminologie dargestellte Aberglaube. Da ist alles beliebig. Was früher war, ist heute anders, Strahlung in Indien ist nicht mit Strahlung in Deutschland zu vergleichen, es gibt Wirkungen ohne Ursache, z.B. leukämiekranke Kinder schon bei der Dosis Null.

Die Wissenschaft ermittelt tatsächliche Zusammenhänge zwischen Wirkung und Ursache. Die Abhängigkeit der Mutationsrate von der Dosis ionisierender Strahlung wird seit 1927 untersucht. Es ging nie um die Frage, gibt es Mutationen? Die gibt es immer, die Frage ist, um wie viel sich die Mutationsrate erhöht. Beginnen muss man also bei der natürlichen Mutationshäufigkeit. In der Arbeit über die Schmetterlinge wurde es nicht so gemacht.

Das wesentliche Ergebnis aller wirklich wissenschaftlichen Versuche seit über 80 Jahren mit Drosophila, Mäusen, Bakterien, Hefe usw. und allen Strahlenarten, Röntgen, Gamma, Beta, Alpha sowie Neutronen ist: Die Zahl sichtbarer Mutationen verdoppelt sich bei Dosen im Bereich von 1.000 Millisievert. Das zu ermitteln erforderte einen großen Aufwand. Oft gibt es unter 100 Nachkommen nicht einen, dessen Aussehen durch Mutation verändert ist. Die natürlichen Mutationsraten liegen fast immer unter 1 %. Anders wäre es auch schlimm, würden wir sagen. Nicht so die Züchter, sie finden das unbefriedigend und steigern die Mutationsraten oft durch Bestrahlung. Ob Sie Ihre Lebensmittel nun im eigenen Garten anbauen, im normalen Lebensmittelmarkt oder im Bioladen kaufen, immer werden Sie einen hohen Anteil an Strahlenmutanten essen.

Nun zu den Schmetterlingen. Die Art (Zizeeria maha) gehört in die Gruppe der Bläulinge, hat es gern warm, in der Gegend von Fukushima geht es gerade noch. Sie kommt auch in Indien vor, wo sie im Bundesstaat Kerala ganz erheblicher natürlicher Radioaktivität ausgesetzt ist,  was ihr offensichtlich nichts ausmacht. Aber glaubt man den Autoren, ist es um Fukushima ganz anders. Die Tiere hat es in der Winterruhe erwischt, als Raupen. Sie waren also am 11. März längst aus dem Ei und daher wurden bei den im Mai gefangenen 144 Schmetterlingen auch keine Mutanten gefunden. Allerdings waren angeblich die Flügel um so kürzer, je näher am Kraftwerk die Schmetterlinge lebten.

Die Schmetterlinge wurden nach Okinawa gebracht; weiter weg von Fukushima geht es in Japan nicht. Dort konnten sie Eier legen, die Raupen schlüpften aus, und da zeigte sich die ganze Katastrophe: 18,5 % Veränderungen an Flügeln, Beinen, Augen und anderem. Dazu kam noch eine hohe Todesrate der Raupen und unnormale Dauer des Puppenstadiums. Die Überlebenden durften wieder Eier legen, und in dieser zweiten Generation wurde alles noch schlimmer: 33,5 % Veränderungen.

Mehrere Wissenschaftler haben die Angaben überprüft und eine Reihe von Unstimmigkeiten gefunden. Ich möchte nur einmal die Dosiswerte vergleichen. Es gibt eine Dosis-Wirkungs-Beziehung! Strahlung schlägt nicht einmal so zu und einmal anders.

 

1.000.000 Millisievert            Tod von Wespen

     40.000 Millisievert            10 % Mutationsrate bei der Fliege Drosophila

       7.000 Millisievert            Tod von Menschen und Mäusen

       1.000 Millisievert            Verdopplung der normalen Mutationsrate (unter 1%) verschiedenster Tiere

125 Millisievert            Laborversuche der Autoren.  Angeblich Veränderungen,  hohe Sterberate

55 Millisievert            Laborversuche, immer noch Veränderungen und erhöhte Sterblichkeit

4,5 Millisievert             max. Dosis nach Angaben der Autoren an den Fundorten der Schmetterlinge im Mai. Die Dosis war davor höher.

Falls man nicht die Ergebnisse von fast einem Jahrhundert strahlenbiologischer Forschung in Zweifel ziehen will, muss man erkennen: Insekten sind recht unempfindlich gegenüber Strahlung. Und wenn es doch Mutationen gibt? Natürlich gibt es welche, siehe die abartigen Nachkommen der Karauschen. Auf deren Bestand hat das keinen Einfluss. Die Fische haben sehr viele Nachkommen, nur die gesunden und normalen überleben. Das war auch im Kühlteich des Kraftwerks Tschernobyl so. Dort muss man wirklich eine erhöhte Mutationsrate annehmen, aber die Fische ein paar Jahre nach dem Unglück waren zahlreich und gesund.

 

Dr. Hermann Hinsch; Hannover

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41 Kommentare

  1. Einige Worte zu dem üblichen Vergleich mit Tschernobyl:

    In 1990 konnte das kontaminierte Gebiet in den Nachfolgestaaten der UdSSR erstmals von Leuten aus dem Westen betreten werden, es waren Fachleute der Wiener IAEO für ca. 3 Monate dort. Darüber gibt es einen Bericht, und davon wiederum eine deutschsprachige Zusammenfassung ebenfalls von der IAEO geschrieben (liegt mir vor). Ergebnisse:
    • Von 8000 verteilten Filmdosimetern zeigten 90% nach 2 Monaten nichts an, also weniger als die Nachweisgrenze 0,2 mSv (weniger als 150 nSv/h).
    • 70-Jahre Folgedosis als Summe von innerer und äußerer Bestrahlung lt. IAEO 80 …. 160 mSv, lt. Russ. Behörden 150 … 400 mSv.
    • Die Umsiedlungen waren zu weitgehend aus Gesichtspunkten des Strahlenschutzes, dsgl. die Lebensmittelrestriktionen. Beides sollte gelockert werden.
    Es gibt viele Untersuchungen von Prof. Kellerer (München), um festzustellen, ob Leukämie in den kontaminierten Gebiete vermehrt auftritt. Die Zahlen oben lassen verstehen, dass Prof. Kellerer nichts finden konnte, die Bestrahlungen durch den Tschernobyl-Fallout waren zu gering.
    Dieser Sachverhalt ist einleuchtend, denn die Kontamination bestand aus Cs-137. Cs ist ein Alkalimetall, daher leicht löslich und wandert sehr schnell mit Niederschlagswasser in den Boden. Cs-137 selber ist ein Beta-Strahler mit 0,5 und 1,2 MeV, die Strahlung durchdringt nicht die Schuhsohlen. Das Tochternuklid ist Gamma-Strahler mit 0,66 MeV, die Halbwertsweite in Boden mit spez. Gewicht von 2 sind 4cm (siehe Karlsruher Nuklidkarte).
    Man kann auch mit Hilfe der Dosisfaktoren (www.bsf.de) ausrechnen, welche Dosis ein Mensch in dem kontaminierten Gebiet erhält: Wir wählen die stark mit Cs-137 kontaminierten Gebiete (bei Gomel) mit 1000 kBq/m² als Beispiel, das ist fast der höchste Wert. Den Dosisfaktor finden wir wieder wie angegeben beim BfS, er beträgt 5,3 E-16 (Sv/s)/(Bq/m²) (Gamma durch Tochternuklide). Durch Multiplikation folgt die Jahresdosis von 16mSv, also vollkommen harmlos. Da die Menschen sich nur den geringsten Teil des Jahres im Freien aufhalten, ist die tatsächliche Dosis entsprechend geringer. Die Menschen in den am stärksten kontaminierten Gebieten sind also durch den Tschernobyl-Fallout in keiner Weise gefährdet.
    Für die evakuierte 30-km-Zone um Tschernobyl wird heute eine zusätzliche Jahresdosis zwischen 0,5 und 5 mSv angegeben (In Deutschland bis 10 mSv/a, punktuell kann die Dosis noch höher sein siehe GSF-Berichte). Dort wohnen wieder einige Rückkehrer, die man gewähren lässt. Es arbeiten dort zeitweise Menschen, in der Regel schlafen diese Menschen in dem 45km entfernten neu erbauten Ort Slavutich. Man kann das Gebiet um Tschernobyl auch als Tourist besuchen, dann erhält man beim Flug dorthin eine höhere Dosis als vor Ort selber (s. auch Buch von Dr. Hermann Hinsch).
    Zur Beantwortung der Frage nach der Bewohnbarkeit des kontaminierten Gebietes sind nicht die Strahlenschutzgesichtspunkte maßgebend, sondern die Gesetze – was verboten ist bleibt offenbar verboten.

  2. @#31: A. Marie,

    Erdbeben der Stärke 9 lassen vielleicht von anatolischen Berghütten sehr wenig übrig. Einem KKW passiert da allerdings nicht viel. Welche Zerstörungen das Erdbeben im an der Küste angerichtet hat ist nach der Flutwelle nicht mehr so richtig auszumachen. Der Fukushima Damm ist dabei kaputt gegangen. Wesentlich mehr Tote dadurch als insgesamt im KKW. Und dort keiner wegen Strahlung.

    Ihr absolutes technisches Unverständnis legen Sie mit:

    “ wo im Gegensatz zu Tschernobyl nirgendwo äquivalente Strahlenwerte gemessen wurden.“

    an den Tag. In Tschernobyl hat der Brand das Inventar des Reaktors in der näheren Umgebung verteilt. Das ist bei einem Leichtwasserreaktor mit Containment nicht möglich. Bei wassermoderierten Reaktoren mit Schutzhülle ist dieses TEOTWAWKI Szenario (für die Umgebung), das Sie mit einer Kernschmelze verbinden nicht möglich.

    Und wenn die Japaner eine vernünftige Notstromversorgung und/oder Filter in den Abluftanlagen gehabt hätten, dann wäre das nicht mal ein SHTF Ereignis gewesen.

    Und mit den Vorkehrungen in deutschen KKW können Sie sich an den Zaun stellen bei einer Kernschmelze und bekommen keine unzulässige Dosis ab.

    Aber das passt ja alles gar nicht in ihr Weltbild. Übrigens gab es in Japan auch schon schwere Tsunamis bevor Atombomben erfunden wurden. Deren Stärke misst man in Mega- oder Gigatonnen. Und selbst die Sprengkraft der größten Bomben (60Gt) ist wahrscheinlich ein Furz gegenüber den Energien, die bei einem Erdbeben der Stärke 9 frei werden.

  3. @A.Marie
    Egal welchen Beitrag man hier von Ihnen liest, es ist haarsträubend!
    In welcher Welt leben Sie eigentlich?
    Die Menschheit hat ihr Leben verbessert und verlängert, gerade mit den Dingen, die Sie leugnen!

    Das Beben der Stärke 9 fand weit vor der Küste statt. Lesen Sie sich mal ein, wie die Bebenstärke mit der Entfernung vom Epizentrum abnimmt. Außerdem finden bei einem Beben nicht nur horizontale Verschiebungen statt!

    Und dann diese Lachnummer:
    „Der Tsunami könnte auch durch eine oder mehrere Atombombenexplosionen am Meeresgrund vor der Küste ausgelöst worden sein, zur Tarnung zeitgleich mit einem schwachen Beben.“

    Und Sie leugnen nicht den Tsunami? Warum nicht? Sie überraschen mich!

  4. Sehr geehrter Herr Tremmel,
    vielen Dank für den Hinweis auf Muller. Die von Ihnen angegebene Quelle habe ich mir besorgt. Mir war tatsächlich nicht bekannt, welche zu weit reichenden Folgerungen er aus seinen Arbeiten gezogen hat.
    Können Sie mir noch weitere Quellen dazu nennen? Meine E-Mail-Adresse ist jhhinsch@t-online.de
    Mit freundlichen Grüßen
    Hermann Hinsch

  5. Leider wird hier wieder einmal nur mit geringer Kenntnissen diskutiert. Biologische Schäden werden auch z.B. auch durch freie Radikale in der gleichen Art wie Strahlenschäden angerichtet. Wegen der großen Bedeutung von biologischen Schäden hat die Natur nur überlebt, weil Sie ein ganz leistungsfähiges Reperatursystem geschaffen hat. In der Regel können die Schäden vollständig repariert werden oder wenn das Reperatursystem erkennt, das eine sichere Reperatur nicht möglich ist, den Befehl zum Selbstmord der nicht reperierbaren Zelle gibt (Apoptose). Nur ganz wenige Schäden werden nicht erkannt und bleiben als Mutationen erhalten.

    Möglicherweise wird das Reperatursystem durch schwache Strahlungsbelastung trainiert, so daß sich die Mutationsraten in hoch aktiven Gebieten und gering aktiven Gebieten kaum unterscheiden.

    Insofern kann es keinen Schwellenwert geben, bzw. der ist individuell sehr unterschiedlich.

    Zahlenwerte sind in http://tinyurl.com/leu9hc

    MfG

  6. @Heinz Eng #33
    Das ist wahrlich ein guter Artikel. Die Kernaussage, die daraus mitgenommen werden kann, ist diese….Anpassung ist der beste Schutz!

  7. zu #23: Eckhard Schulze sagt:
    „…Ihre Beweisführung zur Harmlosigkeit der Wirkung von Radioaktivität am Beispiel der Familie Curie weist eine entscheidende Lücke auf. Sie schreiben lediglich:…“

    Das war keine Beweisführung. Es war nur eine Anmerkung zu den „Mutationen“.

    Wir sollten dabei auch nicht vergessen, dass Marie Curie keine schwachen radioaktiven Stoffe verwendet hat. In der damaligen Zeit waren die Eigenschaften und Auswirkungen auch völlig unbekannt. Es gab bei Marie Curie gesundheitliche Auswirkungen, sie hat es trotzdem auf ein recht hohes Alter geschafft.

    Und vielleicht erinnern Sie sich noch an die Uhren mit den leuchtenden Zeigern. Die Frauen zeigten damals eine erhöhte Zungenkrebsrate. Das ist auch bekannt. Nur sollte man dabei nicht vergessen, dass es sich um konzentrierte, relativ stark strahlende Materialien gehandelt hat. Die Frauen steckten damals die Pinsel sehr häufig in den Mund um die Pinselspitze zu formen.

    Noch ein anderes Beispiel: Ökologisch denkende Menschen (und meist gleichzeitig Atomkraftgegener) empfehlen den täglichen Verzehr von Paranüssen. Die gehören zu den stärksten radioaktiv strahlenden Lebensmitteln. Das ist nicht „menschengemacht“. Die Ursachen sind ganz natürlich. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor dem täglichen Verzehr. Die Strahlung ist schwach genug, sodass man die Dinger beruhigt essen kann. Man sollte es nur nicht täglich über sehr lange Zeiträume tun.

    Falls Sie sich für radioaktive Experimente interessieren, können Sie die radioaktiven Substanzen durch einfache Verfahren aus den Paranüssen herausholen.

  8. @A.Marie #31
    Schwachsinn, kein Mensch will Atombomben einsetzen!
    Es gibt auf dieser Welt viel effektiffere und nachhaltigere Mittel um ein Volk gefügig zu machen. Einige Mittel dürfen wir gerade in Deutschland am eigenen Wohlstandsleib erfahren. DIE ENERGIEWENDE!
    Ein weiteres Mittel ist der UNWIRTSCHAFTLICHKEITSPFAD DER sog. GREEN ECONOMY!
    Und noch ein Mittel der deutschen Wohlstandsvernichtung gibt es, es nennt sich SCHULDENUNION!
    Bei so 3 nachhaltig wirkenden Mittel bedarf es keiner Atombombe um ein Wohlstandsvolk zu erpressen. Dieses Volk hat in Zukunft nämlich NICHTS mehr mit dem man es erpressen könnte.

  9. #29: Horst-Dieter Schulz

    Sicher war dies etwas freischwebend. Aber die von mir genannten Vergleichswerte in #15 zeigen eben, auch wenn sie differieren, daß es sich nicht um ein echtes 9er Beben gehandelt haben kann. Ich weiß selbst noch nicht, was hinter der Sache wirklich steckt. Faktum ist jedenfalls, daß keine einem 9er Beben entsprechende Schäden dem Tsunami vorausgegangen waren.

    “ Die Erdbebenstärke im Oert Fukushima war wesentlich geringer.“

    Tja, das weiß ich eben auch und deshalb kann es sich bei der Behauptung „9“ nur um einen Betrug zu was auch immer handeln. Gleiches gilt für die Atomkraftwerkshavarie, wo im Gegensatz zu Tschernobyl nirgendwo äquivalente Strahlenwerte gemessen wurden.

    Der Tsunami könnte auch durch eine oder mehrere Atombombenexplosionen am Meeresgrund vor der Küste ausgelöst worden sein, zur Tarnung zeitgleich mit einem schwachen Beben.

    @#27: Hofmann,M

    „Soweit reicht die Vernunft und der Verstand der Menschen schon aus, dass wir uns nicht gegenseitig vernichten. Jeder Mensch (erst recht der Terrorist) wird genau wissen, dass er von einer kompletten Vernichtung der Menschheit NICHTS aber auch absolut NICHTS hat! Der Terrorist lebt von der Angst der Menschen und die dadurch hervorgerufene Erpressbarkeit.“

    Leider haben die Terroristen eben auch massenhaft Atombomben, welche sie sicher auch einmal einsetzen möchten. Zumal damit dezent dosiert auch ganze Nationen gefügig gemacht werden können.

  10. Unsere Millisievertexpertin ist wieder da, darauf haben wir gewartet!

    Nun Marie, auch wenn Sie es nicht verstehen, ich weis von keinem Strahlenopfer auf der Welt, bis heute. Gab es etwa in Hiroshima und Nagasaki Strahlenopfer? Nein, kein einziges. Es gab nur Kriegsopfer. Oder glauben Sie, jemand war erfreut über die Nachricht, dass der Sohn/Mann/Vater nicht durch eine Atombombe, sondern durch eine konventionelle Bombe getötet wurde? Betrachten Sie die durchs Bajonett erstochene Soldaten als Opfer der Stahlindustrie oder als Kriegsopfer? Sind die durch Flammenwerfer bei lebendigem Leibe Verbrannte etwa Opfer von Homo Erectus, der das Beherrschen des Feuers erfunden und dem Sapiens weiter gegeben hat? Natürlich gab es in Hiroschima bedauernswerte genetische Spätfolgen bei der Zivilbevölkerung. Ist etwa die millionenfache genetische Komplettauslöschung ganzer Familien als Kriegsfolge etwa weniger bedauernswert?

    Oberflächlich, mit ihren ideologischen Scheuklappen betrachtet bedauert man nur einige Hunderttausend Strahlenopfer in Japan, in Wirklichkeit sind es nur ein verschwindend geringer Teil an Toten und Verletzten des Krieges.

    Tschernobyl ist ein wenig komplizierter, da benötig man noch ein wenig mehr von Ihren nicht vorhandenen Wissen:

    Schul für Tschernobyl ist die über 70 Jahren anerzogene Befehlsempfängermentalität unter strikter Meidung jeglicher Eigenverantwortung in Kombination mit der Dauerüberbeanspruchung knapper technischer Ressourcen, sprich der russische Kommunismus. Es war nur eine Frage der Zeit, dass sich eine technische Katastrophe großen Ausmaßes ereignen würde. Eine deutsche Partei müsste sich täglich bei den russischen Kommunisten bedanken, dass ihnen nicht ein Wasserkraftwerk mit Staudamm um die Ohren geflogen ist.

    Hier eine kurze Auflistung der schlimmsten Fehler für eine allgemeine Beurteilung, ob Tschernobyl woanders möglich gewesen wäre:
    1. „Nach Sicherheitsvorschriften hätte der Versuch bereits vor der kommerziellen Inbetriebnahme im Dezember 1983 durchgeführt werden sollen.“ Nun, in jedem anderen Land wäre der Reaktor mangels Betriebserlaubnis nicht in Betrieb und damit der Unfall nicht möglich.
    2. „Dieser Minimalwert (wie weit die Steuerstäbe ausgefahren sind) war bereits Stunden vor Beginn des Versuchs unterschritten – der Reaktor hätte abgeschaltet werden müssen“ Nun, man kann mit sehr einfachen technischen Mitteln buchstäblich dem einen Riegel vorschieben, woanders wäre so ein Betrieb im kritischen Bereich nicht möglich.
    3. „Außerdem hat die Betriebsmannschaft Sicherheitssysteme abgeschaltet, um im Bedarfsfall den Versuch wiederholen zu können. Die automatisch arbeitenden Sicherheitssysteme hätten das ansonsten planmäßig verhindert“

    Wo ist so was möglich? Wie bringt man Menschen dazu, auf eine scharfe Atombombe zu sitzen und mit dem Zünder zu spielen? Eine Antwort finde ich im Krieg, da wurde die Tapferkeit der Rotarmisten dadurch erhöht, dass man hinter der regulären Truppen Spezialeinheiten platziert hat, die auf die eigenen fliehenden Soldaten geschossen hat. Nur ein Beispiel, wie man dazu erzieht, dass Befehlsausführung Alles und Menschenleben Nichts ist. Das gleiche Verhaltensmuster ist beim Liquidatoreneinsatz sichtbar und ist die Existenzgrundlage des sowjetischen Kommunismus.

    Unter Einbezug aller Fakten kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass die Tschernobylopfer die Opfer des untergehenden Kommunismus sind. Ich gehe noch einen Schritt weiter und behaupte, dass Tschernobyl nötig war, damit das russische Voll begriff, dass es so nicht weiter geht und langsam Gorbatschow folgte. Ist aber ein anderes Thema.

    In Fukushima waren nur Fische und Gemüse unter den Todesopfern.

    Also wie viel Strahlentote hatten wir auf der Erde. Von den Greenpeacekrebsmärchen mal abgesehen, keine.

  11. #16: A. Marie:
    Ihre Gedankengänge sind schon ein wenig verblüffend und freischwebend – doch vielleicht verstehen auch Sie, was der Zusammenhang zwischen Erdbebenstärke und dem Tsunami bei Fukushima war:
    Ein Erdbeben der Stärke 9 im Meer vor Fukushima (nicht in Fukushima selbst!) hat einen Jahrhunderttsunami ausgelöst, der die Kernkraftwerkshavarie auslöste. Die Erdbebenstärke im Oert Fukushima war wesentlich geringer.

  12. Marie be(l)ehrt uns wieder.

    Es ist schon erstaunlich, welche Zusammenhänge Sie konstruieren, um negative Folgen menschlich ausgelöster Radioaktivität beweisen zu wollen. Nun, Ihrer Logik folgend, müssten ja durch Uranmunition ja auch z.B. die Schmetterlinge in Bosnien und Irak deformiert mutiert sein. Beweise auch dafür? Es bedarf keineswegs spezieller Uranmunition zur Erkenntnis, dass Kriegshandlungen allein durch leibhaftiges Erleben mit ständiger Todes- und Verletzungsangst besonders der wehrlosen Kollateralgeschädigten, zu nachhaltigen nicht nur körperlichen sondern auch seelischen Verstümmelungen führen und Krebs- und Krankheitsfördernde Traumata nach sich ziehen. Das wirkt durch traumatische Erlebnisse kollektiv auch auf später Geborene der Opfer.

    Sie versuchen wie so oft schon vom Thema, hier Schmetterlinge und Fukushima, abzulenken und die Saat der Niedrigdosis zu säen und wenn Sie damit nicht weiterkommen, wird halt alles Mögliche in den Raum geworfen wie Uranmunition, „Die darwinsche Evolution hat es zudem nicht gegeben.“ oder grundlegende Erkenntnisse der Astrophysik zur stets vorhandenen Radioaktivität negiert mit „Ja, ein tödlicher und lebensgrundlagenvernichtender Bestandteil!“. Leben behauptet sich seit Milliarden Jahren in einer radioaktiven Welt. Die Auslöschung geschieht eher durch größere Brocken im wahrsten Sinne des Wortes Kometen- oder Asteroidenhaft mit Zerstörung der Lebensvoraussetzungen auf den betroffenen Planetenbiosphären. Das können Sie ja weiterhin für sich ablehnen. Für das Leben als sich selbst organisierende Materie höherer Ordnung sind unsere Meinungen völlig ohne Belang.

    Ja, klar, es ist ein Leichtes für Sie alles dennoch mit einer Überzeugung zu behaupten, da es ja „offiziell verschwiegen“ wird. Was will man dagegen sagen. Wissen wir alle, dass vieles jahrzehntelang unter Verschluss bleibt und vielleicht erst Nachfolgende ein umfassenderes Bild der Vergangenheit bekommen. So können zu Lebzeiten um vieles Geschehene Gerüchte, Verschwörungstheorien entstehen und sich verbreiten. Irgendwas ist ja immer dran… und manchmal stimmt das sogar.

  13. @A.Marie #25
    Sie bestreiten also die Evolution…naja, dass sagt schon alles über Sie aus!
    In unserer Realen Welt des Erdenlebens gehört Strahlung, CO2 und andere Stoffe zum LEBEN dazu!
    ALLES, vom Menschen Erschaffenes beruht auf natürlichen Bausteinen. Der Mensch hat diese Bausteine nur neu zusammengestellt und daraus neue (fortschrittliche) technische und chemische „Wohlstands-“ Produkte/Verbindungen geschaffen. Dabei überwiegen die „positiven“ Eigenschaften die „negativen“!
    Die Menschheit hat sich nämlich für einen menschlichen Wohlstands- und Fortschrittspfad entschieden und nicht einem durch Waffen gezeichneten Vernichtungspfad!
    Die friedliche Nutzung der Kernkraft hat sich in der Realten Welt durchgesetzt und nicht die Vernichtung des Lebens durch die Atombombe.
    Soweit reicht die Vernunft und der Verstand der Menschen schon aus, dass wir uns nicht gegenseitig vernichten. Jeder Mensch (erst recht der Terrorist) wird genau wissen, dass er von einer kompletten Vernichtung der Menschheit NICHTS aber auch absolut NICHTS hat! Der Terrorist lebt von der Angst der Menschen und die dadurch hervorgerufene Erpressbarkeit.
    Das einzige was diese Herren Terroristen wollen, wie im übrigen auch unsere menschengemachten CO2-Angstmärchenerzähler, ist, verbal Angst und Schrecken, zu verbreiten.

  14. Ich war diesen Frühling auch in so einem Schmetterlingspark: Jeder 3. oder 4. Schmetterling, der gerade geschlüpft war, hatte deformierte Flügel! Das ist ganz normal bei Schmetterlingen und hat mit „Mutationen“ eigentlich nichts zu tun. Das ist einfach so und war schon immer so.

    Da ist Trottelpropaganda für die Alfreds dieser Welt.

  15. #20: Dr.Paul

    Bei 83 Mio mit 2,1 mSv/a sollten rund 35000 Krebsfälle je Jahr resultieren und bei 1,17 mSv/a eben 20000. In den USA dürfte es bei 83 Mio Menschen ähnlich hohe Krebsfallzahlen (ca. 250 000) wie bei uns geben und die Einflußgrößen können gar nicht ermittelt worden sein. Ihre Angaben lassen nicht erkennen, wo man diese „Studie“ nachlesen kann, welche die sogenannte Hormesis nachgewiesen hat. Die Logik spricht zudem völlig dagegen.

    Sie wollen den Menschen weismachen, daß ein gelegentlicher Schrotbeschuß aus einer Flinte besonders gesundheitsförderlich wäre. Das ist einfach absurd.

    Krebs hat nach dem Krieg drastisch zugenommen und dies korrelliert ganz gut mit der allgemeinen Zunahme der Strahlenbelastung infolge Medizin und vielleicht auch Kernenergie.

    Auch im Irak und Bosnien wurde durch Einsatz von Uranmunition ein drastischer Anstieg vorher nicht bekannter Krankheiten, Totgeburten, Mißgeburten und Krebs festgestellt, der offiziell verschwiegen wird.

    @#22: Hofmann,M

    “ Nehmen Sie es endlich zur Kenntnis auch die „Strahlung“ ist ein wichtiger Bestandteil unseres Kreislauf des Lebens.“

    Ja, ein tödlicher und lebensgrundlagenvernichtender Bestandteil!

    Die darwinsche Evolution hat es zudem nicht gegeben.

  16. Nur bei Noxen, die in die politische Diskussion geraten sind, wird die LNT-Hypothese benutzt. Es gibt viele Beispiele: Radioaktivität, Feinstaub (Kampagne 2008: 70 000 berechnete Tote im Jahr in Deutschland), PCB, BSE, Dioxin, Quecksilber, Benzol (das stand einmal im Umweltbericht von Mün-chen). Immer geht es um Angstmache. Analyse-Labore haben Arbeit, diese Leute wissen schon Be-scheid, schweigen darüber gern aus einsichtigen Gründen. Der Satz des Paracelsus wird hier verges-sen. Hormesis, d.h. eine biopositive kleiner Dosis, gibt es nicht nur bei Radioaktivität, sondern auch bei anderen Stoffen. Das Prinzip der Schutzimpfung ist ein wichtiges Beispiel.
    Wenn es um Krebs geht, sollten alle kanzerogenen Noxen nach LNT behandelt werden. Das ist aber nicht der Fall. In der MAK-Liste ( MAK = Maximale Arbeitsplatz Konzentration) sind 280 Positionen aufgezählt, alle diese Stoffe sollte man gleich behandeln, z.B. auch Holzstaub, das mit Eiche und Buche in der gleichen Reihe wie Asbest steht.

  17. @ #13
    Sehr geehrter Herr Sander,
    Ihre Beweisführung zur Harmlosigkeit der Wirkung von Radioaktivität am Beispiel der Familie Curie weist eine entscheidende Lücke auf. Sie schreiben lediglich:
    Marie Curie wurde 67 Jahre alt.
    In der Biographie, die Eve Curie über ihre Mutter verfasst hat schrieb sie zu deren Tod :
    „Nun hat die Wissenschaft ein letztes Wort zu sprechen. Die abnormen Symptome, der Blutbefund, der von den bekannten Fällen perniziöser Anämie abweicht, verraten die wahre Ursache der Erkrankung: die Einwirkung des Radiums.“
    Die Einwirkung des Radiums. Damit sind die unterschiedlichen Pfade der Wechselwirkung radiaktiver Substanzen mit lebenden Organismen umschrieben: die externe Exposition, die Inhalation und die Ingestion, die für jedes Radionukid individuell bewertet werden müssen.

    In diesem Zusammenhang möchte ich ein kurzes Schreiben an den sehr geschätzten Kollegen Herman Hinsch richten:

    Lieber Herr Hinsch,
    die beiden letztgenannten Pfade, die für die meisten Radionuklide des Reaktorinventars die entscheidenden sind, fehlen in Ihrer Risikoabschätzung. Sie wissen doch aus Ihrer langen wissenschaftlichen Tätigkeit auf dem Gebiet der Umweltaktivität welch große Rolle bei der Bewertung biologischer Schäden infolge der oberirdischen Atombombentests die weltweite Kontamination der Milch mit Strontium 90 gespielt hat.
    Welche Informationen haben Sie über die Kontamination und ihrer geographischen Verteilung mit gerade diesem Isotop nach den Kernschmelzen der Fukushimareaktoren?
    Beste Grüße
    E. Schulze
    P.S. Da wir uns demnächst wohl treffen werden, können wir uns darüber privatim weiterunterhalten.

  18. @A.Marie #18
    Sie machen mal wieder aus einen nicht belastetenden Sachverhalt ein hysterisches Angstmärchen! Macht es Ihnen eigentlich selbst noch Spass in einer, von Natur aus, verstrahlten Welt/Kosmos zu leben. Nehmen Sie es endlich zur Kenntnis auch die „Strahlung“ ist ein wichtiger Bestandteil unseres Kreislauf des Lebens. Im übrigend wie auch das CO2 ein wichtiger Bestandteil des Lebenskreislaufes ist!

  19. noch ein Beispiel aus der Schweiz von 1973:
    In der Schweiz wurde anhand von 5 Millionen Menschen gezeigt, dass in der alpinen Zone mit der höchsten natürlichen Strahlenbelastung (kosmische Strahlung, uranhaltiges Gestein) weniger Sarkome, Myelome und Leukämie auftraten als in der Jurazone mit nur halb so grosser Exposition.

    mfG

  20. #18: A. Marie Sie selbst haben hier etwas nicht verstanden! Und zwar epidemiologische Statistik.
    Diese hat bereits NACHGEWIESEN, dass die Niedrigstrahlung keine negativen Auswirkungen auf z.B. Krebsrisiko hat, eher das Gegenteil (Hormesis).
    Sehen Sie doch, wie leicht dieser Nachweis ist,
    wie stark diese natürliche Strahlung schwankt:

    http://tinyurl.com/9dugcbu

    Sie verwechseln diese Realität mit „berechneten“, aber NICHT eingetretenen Krebsfällen,
    das ist doch nun hier schon x-mal dargestellt worden.
    Es gibt also eine biologische Schwellendosis unterhalb derer NACHWEISLICH kein Gesundheitsrisiko besteht.

    Die lineare Dosis-Wirkungs-Theorie ist also nachweislich FALSCH.

    Die Frage ist lediglich, wo genau diese Schwellendosis liegt.
    In den USA wurde anhand einer Kohorte von 83 Millionen Menschen in der Gruppe mit der höchsten Strahlenbelastung (2,1 mSv pro Jahr) eine geringere Krebsmortalität verzeichnet als in den Gruppen mit geringerer Exposition (1,18 bis 1,70 mSv pro Jahr).
    Ähnliches gilt für die Steiermark in Östereich mit der höchsten natürlichen Strahlenbelastung in Europa (Bad Gastein).
    Da scheint also durchaus noch etwas Luft nach oben zu sein.
    Offizielle staatlich festgelegte Grenzen sind also durchaus nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen identisch.
    Vergessen Sie nicht, dass es viele Berufstätige gibt, die täglich mit energiereichen Strahlen arbeiten OHNE krank zu werden.
    Ihre Vorstellungen sind also nicht realistisch.

    mfG

  21. @#8 Michael Treml

    Können Sie bitte die Verlinkung
    http://tinyurl.com/3baj6nj
    auf den besagten Artikel prüfen und ggf. korrigieren?
    Dieser Artikel interessiert mich sehr.

    @#4 Alfred
    Das Bundesamt für Strahlenschutz schreibt hier: http://www.bfs.de/de/ion/nahrungsmittel/nahrung.html

    Zitat:“…Die Kenntnis des natürlichen Niveaus der Radioaktivität in Nahrungsmitteln ist unter anderem erforderlich, um Veränderungen durch menschliche Einwirkungen erkennen und bewerten zu können….“
    und unter
    „…Natürliche Radionuklide in Nahrungsmitteln …
    Die natürliche Radioaktivität in Nahrungsmitteln, die zur Strahlenexposition des Menschen beiträgt, ist hauptsächlich durch das Kaliumisotop Kalium-40 (K-40) und die langlebigen Radionuklide der Uran-Radium- und der Thorium-Zerfallsreihe bedingt. Von Bedeutung sind Uran-238 (U-238), Uran-234 (U-234), Radium-226 (Ra-226), Radium-228 (Ra-228), Blei-210 (Pb-210), Polonium-210 (Po-210) und die Thorium-Isotope Thorium-230 (Th-230), Thorium-232 (Th-232) und Thorium-228 (Th-228). … “
    Ist das nicht schrecklich!
    Was können wir nun überhaupt noch essen, wenn wir diese radioaktive Suppe nicht mehr wollen, werter Herr Alfred? 😉
    „… Die Kalium-40-Aktivität des menschlichen Körpers liegt in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und anderen Einflussgrößen etwa zwischen 40 und 60 Bq pro Kilogramm Körpergewicht. Die effektive Dosis durch Kalium-40 liegt im Mittel bei 0,165 mSv/a (Millisievert pro Jahr) für Erwachsene und 0,185 mSv/a für Kinder. …“
    Übrigens bin ich auch dafür, dass Fußballstadien müssen abgeschafft werden müssen – wegen der unverantwortlich hohen Konzentration von Radionukliden, die durch die Fans dort eingetragen werden.

    Don Carlos

  22. @#17: Dr.Paul

    0,17 mSv/a sollen durch K40 bedingt sein und die natürliche Gesamtbelastung soll bei 2,1 mSv/a liegen. Dies ist unabhängig von der HWZ und falls Sie es noch nicht verstanden haben, ist bei derselben Substanzmenge eine große HWZ nur positiv zu sehen!

    Daß Auswirkungen von Niedrigstrahlung nicht nachweisbar sein sollen gilt nur für diejenigen, welche nicht nachweisen wollen! Statistisch ist sie immer nachweisbar, wenn das Kollektiv und die Beobachtungszeit groß genug sind. Es gibt keinerlei Grund nicht anzunehmen, weshalb man von z.B. 100 mSv/a nicht auf 1 mSv/a herunterrechnen soll, da die Wirkung bei niedrigen Dosen/Dosisleistungen immer nur statistisch ist. Aber darüber haben wir uns schon einmal „unterhalten“.

  23. #11: Verehrte(r) marie,
    das Problem Ihrer Aussage ist,
    dass „Gefahren“ durch „Niedrigstrahlung“ nicht nachweisbar sind.
    Behauptungen darüber führen zu irrationalem und damit meist sehr nachteiligem Verhalten.
    Im ganzen Kosmos und damit auch in unserer Alltagswelt wimmelt es nur so von Strahlung,
    das Isotop Kalium-40 z.B. in Ihrem eigenen Körper hat eine Halbwertzeit von 1,3 Milliarde Jahren.
    Man kann es leicht messen und damit z.B. das zelluläre Volumen Ihres Körpers ausrechnen.

    mfG

  24. @#14: Rainer Olzem

    „Die Magnitude eines Erdbebens nach Richter ist definiert als der Logarithmus der größten Auslenkung (in µm), mit der ein Standard-Seismometer (Wood-Anderson Horizontalseismograph) das Erdbeben aus 100 Kilometer Entfernung registrieren würde. Eine Auslenkung von 1 Millimeter entspricht 1000 Mikrometer – der Logarithmus von 1000 ist 3, somit ist der Wert auf der Richterskala 3, sofern das Beben in 100 km Entfernung stattfand.“

    Ein Beben von 6 auf der Richterskala entspräche daher 1 m Bodenbewegung und bei einem 9er Beben wären es bereits 1000 m. Das Epizentrum beim Japanbeben lag ca. 130 km vor der Küste.

    Auch bei der Momentmagnitude ist ein 9er Beben ein gigantisches Beben, wo kein Stein auf dem anderen bleiben würde!

    Die Energiefreisetzung bei der Momentmagnitudenskale beträgt 10^(1.5* Magnitude+6-6.56) kWh und bei einem 9er Beben wären dies 8,9E12 kWh bzw. rund 8000 Mt TNT.

    Ich weiß, es gibt auch andere Formeln in der chaotischen Seismologie. So kenne ich auch noch eine von 1976 aus dem Brockhaus, welche umgerechnet 10^(1.8*Magnitude-1.55) kWh ergibt, also bei einem 9er Beben 4,5E14 kWh sagt.

    Ich habe auch noch „glaubwürdigere“ Formeln gefunden, welche entfernungsabhängige Bodenbewegungen zeigen.

    Bei M= 6,0 und 100 km Entfernung sind das 0,31 m und bei M=9 dann 56,3 m. In 200 km Entfernung und M=9 kommt man noch auf 14,1 m und in 500 km auf 2,25 m!

    Egal wie nun, auch andere Beobachtungen, nämlich die spürbaren und sichtbaren Folgen lassen klar erkennen, daß es sich nie und nimmer um ein 9er Beben gehandelt haben kann. Bestenfalls kann man die Beobachtungen mit einem Beben der Stärke 5-6 Beben vergleichen!

    Da stellt sich natürlich die Frage, woher der Tsunami gekommen ist. Der war natürlich tatsächlich vorhanden.

  25. #11 marie

    Liebe/r marie, eine Momentenmagnitude von 9 hat nichts mit Schäden zu tun. Dazu müsste man z. B. die MSK-Intensitätsskala heranziehen, der keine physikalischen Messungen zugrunde liegen, sondern die nur die sichtbaren Schäden beschreibt, weshalb hier die Qualität des Baugrundes und der Bauwerke eine wesentliche Rolle spielt.

    Die Magnitude dagegen bezieht sich auf die bei einem Beben freigesetzte Energie und sagt nichts über Schäden aus. Nachzulesen unter:
    http://tinyurl.com/cw4zxl2

  26. zu #7: Peter Georgiev sagt:
    „Ich lebe noch und habe gesunde Kinder.“

    Noch ein Beispiel, eigentlich eines der besten die es gibt:
    Marie und Pierre Curie
    Pierre Curie ist an einem Pferdewagenunfall (Autos gab es noch nicht) gestorben und nicht wie immer mal wieder behauptet an Radioaktivität,
    Marie Curie wurde 67 Jahre

    Töchter:
    Ève Curie
    Schriftstellerin, wurde 102 Jahre

    Irène Joliot-Curie
    Wissenschaftlerin, entdeckte mit ihrem Mann Frédéric Joliot-Curie die künstlichen Radioaktivität, beide erhielten den Nobelpreis

    Irène und Frédéric Joliot-Curie sind die Eltern der Kernphysikerin Hélène Langevin-Joliot und des Biochemikers Pierre Joliot

  27. #4: Alfred sagt:
    „Kauft Euch doch bitte Grundstücke neben Atomreaktoren.“

    Nun falls es in Deutschland nicht besser wird mit der ÖKO Krankheit, falls ich dann Auswandere und Japan mein Wahlland sein wird, werde ich ihren Rat befolgen.
    Um Fukushima wird es, der Öko Religion sei dank, vieleicht billigen Baugrung zu ergattern geben.

  28. Sosehr ich absoluter Kernenergiegegner bin, bin ich auch absoluter Lügengegner. Bei Fukushima stimmt einfach nichts. Weder kann es dort ein 9er Erdbeben gegeben haben, da keinerlei äquivalente Schäden bewundert werden konnten noch kann es dort zu einem nennenswerten Atomunglück gekommen sein. Dazu sind die bekanntgewordenen Strahlenwerte viel zu sanft.

    Andererseits verharmlosen die Kernenergiefreunde auch sehr gerne die tatsächlichen Gefahren, welche auch bei Niedrigstrahlung nachweisbar sind.

  29. Kurz nachdem die Schmetterlingsmutationen durch die Medien rauschte, war ich in einem Schmetterlingspark.
    Es war wie ein Dejavu dieser Bilder aus den Medien. Aber wo kam die Strahlung her? Hab ich ihn Deutschland dieses oder letztes Jahr eine Reaktorkatastrophe verpasst? Kann doch nicht sein oder? Die Medien hätten doch sicherlich drüber berichtet…

  30. @#4: Alfred,

    in Neckarwestheim wurde gerade wieder ein Neubaugebiet eingeweiht. Auch in den Gemeinden rings herum verbauen die Bürger ihr Geld bevor es die Finanzkrise auffrisst. Im Speckgürtel von Stuttgart sind die Preise überhaupt nicht ländlich und ein KKW nebenan mindert auch nicht den Preis. Die Leute sind klüger, als die Grünpisspropaganda.
    Sonst hätte ich da bestimmt schon was Größeres.

    @#7: Peter Georgiev,

    Hallo Herr Georgiev,

    ihrem Kommentar kann ich mich anschließen und ergänzen,

    dass die Hubschraubereinsätze bei Transporten oder Demonstrationen schon etwas stören. Aber immer noch besser als von Vogelschreddern im Infraschallbereich beschallt zu werden.

  31. Ich verfolge seit langem die Beiträge von Dr. Hermann Hinsch und halte sie für erstklassig.
    Das sich Dr.Hinsch auf Hermann J. Muller bezieht
    kann ich weniger verstehen.
    Wie es kam das Muller heute noch zitiert wird beschreibt der Artikel:
    http://tinyurl.com/3baj6nj
    sehr gut. Es wurde 1946 ein Nobelpreis an Hermann J. Muller vergeben für ein Forschungsergebnis von 1927 das zu diesem Zeitpunkt schon als falsch erkannt war. Vor dem Hintergrund der Bombenabwürfe auf Japan und dem Nobelpreis für Medizin 1946 an Muller war der Boden für die LNT-Hyphothese bereitet auf die alle Gutmenschen aufsprangen und bis heute vielen Menschen den Verstand vernebeln.
    MfG
    Michael Treml

  32. Lieber Alfred,

    das Einzige, was mich stören würde, neben einem Reaktor zu wohnen, wären die hin und wieder stattfindenden Demonstrationen von KKW-Gegnern.

    Im Übrigen habe ich beim Studium im Stadtzentrum einer deutschen Großstadt einen Forschungsreaktor manuell gesteuert, u.a. diesen soweit hochgefahren, bis die automatische Notabschaltung die Kettenreaktion unterbrochen hat. Also ziemlich genau das, wass die Russen in Tschernobyl veranstaltet haben, nur dass diese vorher noch das Sicherheitsystem außer Betrieb gesetzt haben.

    Ich lebe noch und habe gesunde Kinder.

    Sie können nichts dafür, die Anti-KKW-Ideologie wurde Ihnen auf allen Kanälen eingetrichtert. Aber wenn Sie schon hier lesen, versuche Sie vorurteilsfrei das Logische und Unlogische in den Aussagen zu entdecken.

    Viel Spaß

  33. Mir stellt sich noch eine ganz andere Frage:
    Durch den Tsunami sind sehr viele Industrieanlagen, Gebäude, Fahrzeuge etc.. zerstört worden, was sicherlich eine sehr große Menge an Stoffen aller Art freigesetzt hat: Treibstoffe, Schwermetalle und Chemikalien, etc.., die durch die Wasserwalze „schön“ gleichmäßig verteilt wurden,
    Wie wird bei derartigen Untersuchungen über Mutationen sichergestellt, dass evtl. beobachtete Mutationen tatsächlich durch die „Strahlung“ und nicht durch die Umweltverschmutzung verursacht wurden?
    In unseren Medien erfährt man nichts über diese Umweltverschmutzung – warum? (Naive Frage…)
    Einzig in einem TV-Bericht(ARTE?) waren Bilder zu sehen, in denen Bulldozer die oberste Erdkrume abtrugen, weil der Boden durch das Meerwasser zu stark für die Landwirtschaft versalzen war.

  34. Kauft Euch doch bitte Grundstücke neben Atomreaktoren. Es sit alles ganz gesund und der Preis ist Top. Oder halte einfach die Klappe mit Schönreden von Stahlung, Mutation und sonstigen Zeugs.

  35. Zu #1 Frau/Herr Hofmann,

    ich möchte Ihre zutreffenden Bemerkungen noch deutlich erweitern. Wie ist es denn zu der Entwicklung Einzeller –> Dinosaurier –> Mensch gekommen? War nicht jeder Zwischenschritt eine Mutation, ausgelöst durch was auch immer? Würde es das Leben, so wie wir es heute kennen, ohne Mutation überhaupt existieren?

    Fazit: Ohne Mutationen gibt es keine Weiterentwicklung des Lebens! So einfach ist das!

    Chris Frey

  36. Ich möchte zusätzlich auf den Artikel über diese Schmetterlinge auf Atomic Insights verweisen:
    http://tinyurl.com/bt4ck85

    Darin schreibt der Autor auch, dass die Studie von einem kommerziellen Unternehmen namens „Scientific Reports“ veröffentlicht wurde auf nature.com. Nicht von Nature:

    „It may be reasonable to trust that an article published by Nature has some scientific validity, but it is not so reasonable to blindly trust “nature.com”.“

  37. Unabhängig davon, dass dies wieder einmal ein mediales deutsches Ökoangsmärchen ist „mutierte Schmetterlinge von Fukushima“ (erinnert mich irgendwie an den UtopifilmGozilla), sollte doch das Thema „Mutationen“ mal anderes betrachtet werden.
    Warum belegen „Deutsche“ Medien das Wort Mutation so negativ?! Wir sollten uns vielleicht mal fragen, ob Mutationen ein Zwischenschritt zu einer nächsten Entwicklungsstufe darstellt. Die Evolution ist doch nichts geradlinieges sondern hat viele verzweigte Wege und auch Sackgassen.
    Eine Mutation kann somit ein Zwischenschritt auf eine nächste Entwicklungsstufe der Evolution in Erdensystem sein.

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