Oreskes, die Königin des Klimaschleimens, ignoriert das große Geld, hat keine Beweise und wirft mit Schimpfwörtern um sich

Marionette Oreskes?

Man hätte erwartet, dass ein Professor diese grundlegende Forschung betrieben hätte. Naomi Oreskes ist berühmt wegen ihres Buches „Merchants of Doubt“ [etwa: Händler des Zweifels] – es sät Zweifel über die Skeptiker mit der Aussage, dass die Skeptiker „Zweifel säen“ über die Klimaänderung.


Die Skeptiker säen Zweifel, indem sie nach Beweisen fragen und auf gegensätzliche Ergebnisse verweisen (kennt man dies nicht unter dem Begriff „Diskussion“?) Oreskes sät Zweifel, indem sie sich durch Biographien wühlt, indirekte Zahlungen geringer Höhe analysiert, durch Themen hetzt, die mit der Sache gar nichts zu tun haben sowie nach schwach belegten Assoziationen aus 20 Jahre alten Verträgen sucht.

Die Scheinheiligkeit der Aussage, dass Skeptiker den Überbringer der Botschaft angreifen, läuft bei Oreskes ins Leere, denn sie ist spezialisiert darauf – den Überbringer der Botschaft anzugreifen.

Die Arbeit von Oreskes basiert auf logischen Trugschlüssen, ungeeigneter Forschung und inkompetenter Argumentation.

Bemerkenswert ist, dass so viele „Intellektuelle” oder Journalisten ihre dünne Rhetorik nicht durchschauen können oder wollen.

1. Oreskes kann nahezu keine signifikante Förderung der Skeptiker benennen. Skeptiker sind fast alle unbezahlte Freiwillige [wie auch der Übersetzer dieses Textes. A. d. Übers.], die aus professionellem oder patriotischem Pflichtgefühl heraus arbeiten, erschüttert über die unlogische, antiwissenschaftliche Attitüde von Leuten wie Oreskes.

2. Die enormen „Interessengruppen” sind mit einer Mehrheit von Tausend zu eins für den Alarmismus, gemessen an der Höhe der Förderung, und doch hat Oreskes sie nicht einmal in Erwägung gezogen. Die größte skeptische Organisation (Heartland) weist ein Budget auf, das lediglich ein Hundertstel des Budgets von Greenpeace und dem WWF zusammen ausweist. Die Förderung alarmistischer Forschung beläuft sich seit 1990 auf mindestens 79 Milliarden Dollar und ist möglicherweise noch viel höher. Die Förderung für die skeptische Forschung ist so gering, dass niemand sie zusammenzählen kann. Ölgiganten wie Shell und BP unterstützen zumeist den Alarmismus und die Kohlenstoffmärkte. Im Jahr 2011 war der globale Kohlenstoffmarkt 176 Milliarden Dollar wert, etwa genauso viel wie der weltweite Weizenhandel, und die Investitionen in Erneuerbare beliefen sich bis 2010 auf 243 Milliarden Dollar. Dies sind sehr große Mengen für Interessengruppen. Da Oreskes hinsichtlich des wirklichen Geldes in der Debatte blind ist, können wir nur vermuten, dass sie eher eine Aktivistin denn eine Historikerin ist.

3. Sie nahm Zuflucht zu zwanzig Jahre alten Dokumenten über Förderungen der Tabakindustrie [tobacco funding], um Eindruck zu schinden, weil sie so wenig wirkliche Beweise für die Förderung oder das Fehlverhalten von Skeptikern hat. Wie das so ist, Fred Singer wurde niemals direkt von einer Tabakfirma bezahlt, hat niemals bezweifelt, dass Rauchen Krebs erzeugt, hat aber in einer Studie über Passivrauchen einen wissenschaftlichen Fehler korrigiert. Er verdient Dankbarkeit. Oreskes muss sich bei ihm entschuldigen.

4. Skeptiker stellen die Gläubigen sowohl an Anzahl als auch an wissenschaftlichem Ansehen weit in den Schatten. Sie haben echte Nobelpreise in Physik erhalten; Oreskes sagt, sie hätten „Friedenspreise“ [Peace Prizes] gewonnen. Skeptiker können 31 500 Wissenschaftler namentlich nennen einschließlich 9000 mit einem PhD und Hunderte von Professoren. Das IPCC kann 62 Leute namentlich nennen, die das kritische Kapitel 9 des AR4 des IPCC begutachtet haben, wobei einige davon ihre eigene Arbeit begutachtet haben. Alarmisten versuchen nicht, dem Petitionsprojekt mit einer eigenen Petition zu begegnen, weil sie sogar mit all ihren Unterstützern auf dem wissenschaftlichen Schmierenzug keine Chance haben, mit einer Anzahl aufzuwarten, die groß genug ist, um ihre Behauptungen zu stützen, dass 97% aller Wissenschaftler zustimmen.

5. Oreskes behauptet, dass die „Leugner” den Überbringer der Botschaft angreifen, was für sich genommen stimmt, außer dass sie selbst es ist, die die Beweise leugnet und den Botschafter angreift. Sie selbst ist die Königin des Schleimens und die Kauffrau des Zweifels. Nahezu niemand hat mehr dazu getan, Opponenten zu verunglimpfen als sie. Sie nennt sie immerfort „Leugner“ – obwohl sie keinen Beweis anführen kann, den sie leugnen; sie hat sich wahnhaft durch geringfügige Zuwendungen, Biographien oder Zusammenhänge bzw. Verbindungen mit Themen gewühlt, die mit unserer Atmosphäre nicht das Geringste zu tun haben. Skeptiker fragen weiter nach Beweisen. Es ist jetzt 30 Monate her, dass ich selbst gefragt habe, und niemand kann DIE mysteriöse Studie zur Verfügung stellen, die die katastrophischen Behauptungen stützen.

6. Oreskes behauptet weiterhin, dass CO2 ein Treibhausgas ist und die Temperatur des Planeten zunehmen lässt, aber fast alle Skeptiker stimmen dem zu. Warum beharrt sie auf diesem Standpunkt, als ob es ein Streitpunkt ist? Sie möchte die Öffentlichkeit glauben machen, dass dies der Punkt ist, um den sich die Debatte dreht, während die Skeptiker zustimmen, dass CO2 ein Erwärmung bringendes Treibhausgas ist – dabei geht der Streit vielmehr um die von den Modellen gezeigten Rückkopplungen (welche für zwei Drittel des vorhergesagten Temperaturanstiegs verantwortlich sind), die jedoch in den Beobachtungen vollständig fehlen. Ist Oreskes ignorant und inkompetent hinsichtlich der Erfassung der wirklichen wissenschaftlichen Diskussion oder führt sie ihr Publikum bewusst in die Irre? Nur sie selbst weiß die Antwort.

Wenn sie sagt, dass die Leugner die „wissenschaftlichen Beweise“ zurückweisen, glaubt sie fälschlicherweise, dass „Beweise“ über die Klimaänderung eine Internetabstimmung unter von der Regierung geförderten Forschern ist. Es ist eine antiwissenschaftliche Haltung ähnlich der Hexenkunst. Zehntausende echte Wissenschaftler, einschließlich Menschen, die auf dem Mond wandelten sowie Physik-Nobelpreisträger, wissen, dass Beweise zur Klimaänderung von Thermometern kommen, von Eisbohrkernen, Satelliten und Fossilien. Echte Wissenschaftler können 1100 wissenschaftlich begutachtete Studien nennen, die ihren Skeptizismus unterstützen. Naomi Oreskes kann keinen einzigen wirklichen Beweis anführen, die ihre Katastrophenhypothese stützt. Stattdessen glaubt sie, dass Computersimulationen „Beobachtungen“ erzeugen und dass die Meinung von Wissenschaftlern es wert ist, gemessen und beurteilt zu werden.

Oreskes’ Auftritt bei Curtin in Perth wird folgendermaßen beworben:

Professor Naomi Oreskes wird eine Diskussion leiten, in der sie die politischen und ideologischen Wurzeln der Leugnung der Klimaänderung darlegen will. Sie will damit die Verbindungen aufzeigen zwischen Neo-Liberalismus – die Wiederauferstehung des klassischen ‚weiter wie bisher‘ – und die Ablehnung der wissenschaftlichen Beweise der vom Menschen verursachten Klimaänderung. Professor Oreskes wird zeigen, wie diese dem ‚weiter wie bisher‘ Nachfolgenden den wissenschaftlichen Beweis ablehnen und den Überbringer der Botschaft angreifen. Und sie wird vorschlagen, dass die Zukunft darin liegen muss, sich auf Lösungen zu konzentrieren, vor allem Lösungen, die die Einmischungen der Regierung in den freien Markt minimieren.

Da Skeptiker keinen irgendwie gearteten Beweis zurückweisen, kollabieren ihre Theorien über Neoliberalismus in ein Loch, untergegangen in einer Kaskade von Fehlern, die bereits in ihrem ersten Satz anklingen. Hier ist eine alternative Hypothese: Wissenschaftler weisen die vom Menschen verursachte Natur der Klimaänderung zurück, weil sie falsch ist (es fehlt die empirische Bestätigung), und nicht wegen ihrer politischen Überzeugung. Die Modelle, die sie anführt, scheitern im globalen, regionalen und lokalen Maßstab; sie versagen bei Kurzfristvorhersagen, deuten Kernannahmen falsch und können auch langzeitliche historische Klimabewegungen nicht erklären.

Die Frage, der sie nachgehen sollte, lautet: warum sind die kollektivistischen, regierungsnahen Kreise so blind gegenüber dem Berg an Beweisen, der ihnen ins Gesicht starrt? Könnte es ein, dass eine wissenschaftliche Theorie, der zufolge größere und umfangreichere Kontrollen und starke Einmischungen der Regierungnötig sind, attraktiv auf genau die gleichen Leute wirkt, die individuelle Verantwortung und wirklich freie Märkte nicht mögen? Die nach „Lösungen des freien Marktes“ zur Klimaänderung schreienden Leute sind diejenigen, die nicht verstehen, was ein freier Markt ist. In einem wirklichen freien Markt legen Regierungen nicht den Preis fest, erzeugen keine künstliche Nachfrage, bestimmen nicht die Versorgungsmenge und verbiegen die Regeln, bis das herauskommt, was sie wollen, um dann die „Gewinner“ im Energiespiel auszuwählen.

Sie leugnet, was Wissenschaft ist, was Beweise sind; die Massenbewegung von Verräter-Wissenschaftlern, die das Web stürmen und über die persönlichen Interessen.

Die Scheinheiligkeit ist eklatant. Warum unterstützt sie die UWA (University of Western Australia) mit einer Professur [Professor-at-large] am UWA Institute of Advanced Studies? Wer bezahlt für ihr Kommen, und warum sind die Standards der UWA so niedrig, dass sie fortfahren, ihre Schmierenkampagne zu unterstützen?

Das Erste und Wichtigste, was man über Oreskes wissen muss, ist, dass sie nicht versteht, was Wissenschaft ist. Obwohl man sie eine Wissenschafts-Historikerin nennt, meint sie sich nicht die Wissenschaft nach dem Verständnis von Faraday, Einstein, Bohr oder Fleming, wann immer sie sich auf „die Wissenschaft“ oder „die Beweise“ bezieht. Während in der echten Wissenschaft empirische Beweise und Daten die ultimativen Richter sind, glaubt Oreskes, dass Wissenschaft auf Abstimmung beruht, und nur einer gesalbten Untergruppe von Wissenschaftlern wird es erlaubt, ihre Meinung zu verbreiten.

Naomi Oreskes spricht heute in der UWA. Die UWA steht in der Pflicht zu rechtfertigen, wie viel Steuergelder sie für etwas ausgibt, das so eindeutig keine Wissenschaft ist, nicht einmal kompetente Forschung. Während der folgenden Jahre werden sich die UWA und Scripps mit der Promotion von so etwas Unwissenschaftlichem blamieren.

Jo Nova

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Bemerkung von ICECAP: Im August 2012 richtete ein Klimaextremist an verschiedene skeptische Klimaforscher einen „Appell, endlich vernünftig zu werden“. Christopher Monckton of Brenchley antwortete darauf, worauf der Extremist – weil er entweder unfähig oder unwillig war, ein einziges wissenschaftliches Argument zu bringen – die Debatte auf eigenen Wunsch nicht weiter verfolgen wollte. Diese Studie hier ist eine erweiterte Version der Antwort an den Klimaextremisten.

Link: Jo Nova hier

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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4 Kommentar(e)

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1

@Oliver Hartmann

wie würden Sie (und andere) wohl reagieren, wenn man hier ein entsprechendes Bild von Christopher Monckton einstellen wollte?

2
Siegfried Müller

hi,

#2
autsch, habe mir die augen verblitzt!

mfg

3

't is Koniginnendag?
Auch andere Mütter haben scheune Tüchters.
http://tinyurl.com/d8a35yy

4
Oliver Hartmann

Ein Bild von ihr sagt mehr als tausend Worte:

http://tinyurl.com/crr67l5