Klimaänderung: Die anti-industrielle Agenda (ewige Wachsamkeit erforderlich!)

Als ich am UN-Klimagipfel 2009 in Kopenhagen teilnahm, trug das Transparent, das ich am häufigsten gesehen habe und das von über 40 000 Protestierern durch die Straßen getragen worden ist (von denen die größten Gruppen die Internationale Sozialistische Jugendbewegung [the International Socialist Youth Movement] und die Community Party [?] waren) die Aufschrift ‚Systemveränderung, nicht Klimaänderung‘ – d. h. gib uns den globalen Sozialismus, keine freien globalen Märkte!“


Wenn Sie glauben, dass die globale Erwärmung zyklisch und zumeist natürlichen Ursprungs ist; der menschliche Beitrag gering und nicht gefährlich ist; und wenn Sie versuchen, den menschlichen Eingriff in Gestalt von Kürzungen der Kohlendioxidemissionen, die Billionen Dollar kosten, die Milliarden von Menschen in den Entwicklungsländern in Armut gefangen halten und daher mehr Schaden als Nutzen bringen – dann müssen Sie sich bewaffnen und darauf vorbereitet sein, in unseren politischen Zeiten aktiv zu werden.

Präsident Obama hat uns wirklich gewarnt durch seine Aussage: “the most important policy he could address in his second term is climate change.” [etwa: „Das Wichtigste in meiner zweiten Amtszeit wird die Klimaänderung sein!“]

Die vor uns liegende Herausforderung –  Herausforderung der Kirche des Umwelthypes/Alarmismus
Die andere Seite

  • Die evangelikale Climate Initiative, in den Ring geworfen mit einer Zuwendung in Höhe von 475 000 Dollar von der Hewlett Foundation, Befürworter von Bevölkerungskontrolle, posaunt weiterhin dessen alarmistische Sichtweise als die dominante evangelische Position in die Welt hinaus – obwohl die Cornwall Allianz deren Wissenschaft und Wirtschaftsansichten Punkt für Punkt widerlegt hat, und zwar hier.
  • Das Evangelical Environmental Network, stark unterstützt vom Rockefeller Brothers Fund und ebenfalls Befürworter von Bevölkerungskontrolle, hat die Unterstützung für Restriktionen bei der CO2-Emission mit „pro Leben“ gleichgesetzt, wobei es die wahre Bedeutung von „pro Leben“ verschleiert hat, mit der drohenden Spaltung der Pro-Leben-Bewegung und dem Risiko, dem Kongress die Kontrolle der Kräfte Pro-Abtreibung Jahrzehnte lang zu überlassen – obwohl die Cornwall Allianz den Artikel Protecting the Unborn and the Pro-Life Movement from a Misleading Environmentalist Tactic: A Joint Statement by Pro-Life Leaders verfasst hat, wobei ähnliche Behauptungen der EEN [?] hinsichtlich Quecksilber abgelehnt worden sind.
  • Der frühere Vizepräsident der National Association of Evangelicals und zuständig für Regierungsangelegenheiten Richard Cizik mit erheblichen finanziellen Zuwendungen vom Milliardär und Medienmogul und Befürworter der Bevölkerungskontrolle Ted Turner und seiner Organisation United Nations Foundation sowie vom Milliardär George Soros setzt sein Betreiben der Regierungsprogramme zur Familienplanung fort, und zwar als „sowohl göttlich als auch grün“ zum Kampf gegen die globale Erwärmung.
  • Der Sozialist Jim Wallis’s Sojourners, ebenfalls mit erheblicher Unterstützung durch Soros, hat in diesem Jahr einen Direktor für Kampagnen zur Klimaänderung eingestellt, um seinen Einfluss zu vergrößern.

„Klimaänderung” – was die Befürworter „globale Erwärmung” genannt haben, bis die Erde vor 17 Jahren aufgehört hat, sich zu erwärmen – wurde inzwischen zur Mutter aller Entschuldigungen für die Ausgabe von Trillionen Dollar, die Vernichtung von Millionen Arbeitsplätzen, die Fesselung von Milliarden Menschen in bitterer Armut in armen Ländern, die weiter um sich greifende Kontrolle der Regierung über unser Leben und die Bildung einer abgehobenen globalen Regierung, die niemandem Rechenschaft schuldig ist.

Der Professor für Klimaänderung und Marxist/Solzialist Mike Hulme von der University of East Anglia, ein eifernder Verfechter „post-normaler Wissenschaft”, schrieb in seinem Buch Why We Disagree about Climate Change:

„Ich schlage vor, dass das Problem der Klimaänderung nicht als ein Umweltphänomen geringer Bedeutung gelöst werden kann… Es geht wirklich nicht darum, das Klima-Chaos zu stoppen. Stattdessen müssen wir sehen, wie wir den Gedanken der Klimaänderung – die Matrix ökologischer Funktionen, Machtbeziehungen, kulturelle Reden und die Geldflüsse, die die Klimaänderung freisetzt – neu überdenken, um zu ergründen, wie wir unsere politischen, sozialen, ökonomischen und persönlichen Projekte über die kommenden Jahrzehnte weiterführen können…

Klimaänderung ist zu einem Phänomen geworden, das inzwischen bis weit über seine Ursprünge hinaus in der Naturwissenschaft Eingang gefunden hat… Klimaänderung ist zur ‚Mutter aller Dinge‘ geworden, das Schlüsselthema, innerhalb dessen die gesamte Umweltpolitik – von Global bis lokal – eingerahmt ist… Anstatt zu fragen ‚Wie können wir [das Problem der] Klimaänderung lösen?‘ müssen wir die Frage umdrehen und fragen: ‚Wie sehr verändert der Gedanke der Klimaänderung den Weg, auf dem wir unsere persönlichen Ziele erreichen…?“‘

Da ist es kein Wunder, dass bei meiner Teilnahme am UN-Klimagipfel 2009 in Kopenhagen das Transparent, das ich am häufigsten gesehen habe und das von über 40 000 Protestierern durch die Straßen getragen worden ist (von denen die größten Gruppen die Internationale Sozialistische Jugendbewegung [the International Socialist Youth Movement] und die Community Party [?] waren) die Aufschrift trug ‚Systemveränderung, nicht Klimaänderung‘ – d. h. gib uns den globalen Sozialismus, keine freien globalen Märkte!“

Nach seinem Scheitern, das Cap-and-Trade-Gesetz durch den Kongress zu bringen, ließ Obama seine EPA uns drakonische Maßnahmen auferlegen, zuerst durch das „Ergebnis“, dass CO2 – undabdingbar für das Leben auf der Erde und das wir mit jedem Atemzug ausatmen – ein „gefährlicher Verschmutzer“ ist, weil es zur globalen Erwärmung führt; und dann durch das Festlegen von Restriktionen bei seiner Emission, zunächst von Fahrzeugen, dann von stationären Quellen wie Elektrizitätswerke.

Obwohl sie nicht über die wissenschaftlichen Verdienste zum Klimaalarmismus der EPA zu urteilen hatten, haben die Gerichte der Nation bisher jede juristische Auseinandersetzung mit den Aktionen der EPA abgelehnt. Falls diese Politik nicht durch den Kongress umgekehrt wird, wird das Ergebnis folglich zu einem Verlust von Trillionen Dollar durch verloren gehende ökonomische Produktion sowie zum Verlust von Millionen Arbeitsplätzen während der nächsten beiden Jahrzehnte führen; und – sehr bald schon – zu nach oben schießenden Strompreisen führen und damit konsequenterweise zu steigenden Preisen für alles, was mit Strom erzeugt und transportiert wird – was nahezu für alles gilt.

Im vorigen Monat erklärte eine dreiteilige Serie mit dem Titel „Evangelicals and Climate Change“ (June 12, June 20, and June 27) die Rolle der Cornwall-Allianz als führendes Organ für Evangelikale, die den Klimaalarmismus ablehnen und sich bemühen, die Armen der Welt vor schmerzhaften und nutzlosen Bemühungen des Kampfes gegen die globale Erwärmung zu beschützen.

Die Christian Post zitierte unsere Evangelische Erklärung zur globalen Erwärmung, die von Hunderten evangelischer Wissenschaftler, Ökonomen Theologen und anderen Führern abgesegnet worden ist und die auf unserer grundlegenden Studie , A Renewed Call to Truth, Prudence, and Protection of the Poor: An Evangelical Examination of the Theology, Science, and Economics of Global Warming basiert. Das repräsentiert nicht nur das Denken von Cornwall, sondern auch jenes vieler anderer Evangelikalen, einschließlich der Southern Baptist Convention, die größte Konfession in Amerika.

Aber wir stehen einem harten Kampf in der religiösen Gemeinschaft gegenüber. Der Klimaalarmismus hat mächtige, gut finanzierte Quellen, um die evangelikale Gemeinschaft zu beeinflussen. Man überlege sich, wem und was wir hier versuchen zu widerstehen:

Die Cornwall-Allianz hat ebenso wie viele andere Gruppen gesunder Wissenschaft und Wirtschaft viel Arbeit vor sich, um dem Klimaalarmismus und anderen Umwelthypes zu begegnen. Nicht nur das Verstehen der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik des Kampfes um die Klimaänderung, sondern auch das Unterlegen mit Weltanschauungen und ethischen Dingen ist unabdingbar, um diesen Kampf zu gewinnen und die Kirchen davon abzuhalten, ihre Botschaft und Mission durch eine Bewegung kompromittieren zu lassen, die ihren fundamentalen Glauben unterminiert.

E. Calvin Beisner

Link. http://www.masterresource.org/2012/07/climate-alarmism-challenge-remains/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung des Übersetzers: Die Übersetzung dieses Textes war phasenweise sehr schwierig, weil es öfter Stilbrüche gab.  Wie auch immer, hier werden die massiven Probleme angesprochen, die beim Kampf gegen den Klimaalarmismus außerhalb von Politik und Wissenschaft auftreten. Deswegen habe ich diesen Artikel übersetzt.

Chris Frey

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Ein Kommentar

  1. Diese Sozialismen sind allesamt gleich dumm wie verbrecherisch. Ich habe den Sozialismus ala DDR noch genug erlebt, habe die völlig ruinierte Umwelt, die vergifteten Flüsse u.s.w. selber gesehen. (Als kindlicher Sportler im Kanu trainiert in Leipzig auf der Elster. Beim fallen ins „Wasser“ die Augen geöffnet, die Brühe war violett!!!)
    Und ausgerechnet diese alten und neuen Sozialisten wollen das Klima „schützen“ – und wenn es die Zerstörung der Umwelt kostet, piepegal! Oder gleich zig Menschenleben – ist denen noch viel egaler!

    Darum schreib ich auch hier: GEGEN den roten, grünen, braunen Sozialismus!

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